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05.02.2014 14:00    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Liebe Leser, in diesem kleinen nachdenklichen aber humorvoll gemeinten Blog möchte ich euch zu ein paar wirren Gedanken einladen, die ich beim einkaufen hatte, aber von Anfang an:

Als ich letztens mal wieder mit meiner Liebsten einen kleinen Ausflug in ein großes Shopping-Center machen durfte, lief eigentlich alles wie immer…

Nachdem ich in zwei, drei Läden mit ihr war, bekam ich die Anweisung, sie jetzt mal ganz in Ruhe schauen zu lassen und mich selbst zu beschäftigen bis ich wieder gefragt oder angerufen werde.

Ich hatte also jetzt 2-3 Stunden Freizeit bis zum nächsten Treffen mit ihr und schlenderte gedankenverloren los.

 

Als ich so durch den Konsumtempel klüngelte, landete ich zunächst in einem großen Elektronik-Markt. Diese Dinger mag ich nicht wirklich, die Angebote dort sind meist keine und die Verkäufer sind es meist auch nicht….

Trotzdem halte ich Ausschau nach einem dieser seltenen Geschöpfe, die oft schwerer zu finden sind als seinerzeit Osama Bin Laden in den Bergen Afghanistans und habe irgendwann auch Erfolg:

 

„Guten Tag, ich suche…“

 

Weiter komme ich leider nicht, das ist die seltene Gattung Verkäufer auch schon wortlos an mir vorbei zurück ins Dickicht aus CD/DVD/BlueRay- Regalen entkommen.

Naja, denke ich mir, ich kauf hier eh ungern! Schon die Werbeslogan der Media-Saturn-Holding GmbH „Geiz ist geil“ und

„Ich bin doch nicht blöd“ haben in mir immer eine vehemente Abneigung ausgelöst. Nicht zuletzt auch, wegen der für mich doch teilweise fragwürdigen Geschäftspraktiken dieses Unternehmens…

 

Kurz darauf treffe ich aber doch noch auf ein williges Weibchen der Verkäufer-Gattung und ich stelle ihr die Frage, wo ich denn hier wohl ein langes HDMI-Kabel finden könne?

Die Dame schaut mich an als hätte ich nach dem Zustand der Hämorrhoiden ihres Filialleiters gefragt, murmelt was von:

 

„Anderer Kollege zuständig…Abteilung…weiß nicht genau…“ und verschwindet.

 

Na gut, dann nicht!

 

Ich schlendere weiter durch die endlosen Gänge des Einkaufszentrums, als mich eine junge Frau an einem Stand anspricht, ob ich denn schon Mitglied im ADAC sei?

 

„Ja bin ich!“

 

sage ich wahrheitsgetreu und will grad ein, der aktuellen ADAC-Misere geschuldetes, „NOCH!“ lustig hinterherschicken, als sie mich schon fragt, ob ich Kinder habe und was mir deren Sicherheit denn wert sei und ob ich nicht mal über deren Unfallschutz nachdenken wolle?

 

Ich versichere der Dame leicht genervt, dass ich mir zur Sicherheit meiner Kinder problemlos einen Kängurubeutel an den Bauch nähen lassen würde, aber sicher jetzt hier keine neue Unfallversicherung abschließen werde, und lasse sie irritiert stehen.

Was wollen die hier eigentlich alle von mir?

Ach ja…mein Bestes…!

 

Ich setze meinen Hintern auf den Stuhl eines kleinen Kaffees und bestelle mir einen Espresso. An mir eilen Menschen vorbei und bei einigen frage ich mich wirklich, welchem Traum die wohl entsprungen seien mögen?

Aber, die Welt ist bunt und ich genieße dieses bunte Treiben auch ein wenig.

Zumindest bis zu dem Moment wo sich ein junges Pärchen, schätzungsweise Anfang 20, an den Nachbartisch setzt.

 

Sie trägt eine Art Gürtel als Rock, grinst recht debil und irgendwas kauend vor sich hin und hat so viel Farbe im Gesicht, wie der berühmte Clown Oleg Popow in seinen besten Jahren. Er dagegen, ganz klar der kleine Bruder eines Gangsterrappers, mit Spiegelsonnenbrille und Baseball-Kappe und Chef der Sandkastenrocker von der Förmchenbande.

 

Als er mit den Worten:

„Isch nehm`n Red Bull und meine süße Kurtisanin hier krischt `ne Cola!“

 

bestellt, weiß ich genau, warum heutzutage im Fernsehen Formate wie

„Bauer sucht Frau“ besser laufen als Bonanza.

Die beiden gehören klar in die Kategorie: „Für alles zu haben und zu nichts zu gebrauchen!“

 

Während ich weiterziehe überlege ich ernsthaft, wer von solchen Typen wohl mal die Facebook-Profile löschen wird, wenn die Menschheit sich schon längst selbst das Licht ausgeblasen hat?

Wenn dann irgendwann Außerirdische über unsere medialen Spuren stolpern – mein Gott, was sollen die bloß denken wie wir Menschen so waren???

Schon gut, ich habe heute etwas wirre Gedanken…

 

Kurz darauf entdecke ich im undurchsichtigen Schaufenster eines Sex-Shop ein Schild mit der Aufschrift:

 

„Unser Vibratorenangebot – getestet von ÖKO-TEST“.

 

 

Nicht mal einem Vibrator kann man blind vertrauen? Öko-Vibratoren?

Natürlich müssen die getestet werden, denn irgendwer kam auf die Idee, daß es schlau ist die Dinger aus Kunststoffen mit krebserregenden polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen, Dibutylzin und Tributylzinnen zu versehen, die an unseren Fortpflanzungsorganen dann fiesen Schaden anrichten können.

Ich dachte bisher immer, es sei im Sinne des Vibrators und der meist weiblichen Nutzer (oder heißt es doch Nutzerinnen oder Nutzer/Innen?) wenn so ein Testergebnis auf „befriedigend“ lautet? Jetzt sehe ich das anders!

 

Verraten und Verkauft, ja das sind wir alle in dieser Konsumwelt denke ich, während ich einen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes beobachte.

Dieser fordert grade einen augenscheinlich Obdachlosen auf, seinen Sitzplatz vor einem Discount-Laden doch bitte sofort zu verlassen!

Klar, da wo Kinderjacken für 9.99 € angeboten werden, die vorher in Niedriglohnländern hergestellt und um den halben Globus verschifft wurden ist es schwer auszuhalten, daß vor der Türe so eine gescheiterte Existenz ohne Job sitzt. Da kann die Verona Pooth noch so quickig

 

„Besser als wie man denkt“

 

in die Kamera fiepen und ihre „Mama-Kollektion“ verkaufen- so „zweifelhafte“ Gestalten wollen wir vor solch edlem Geschäft nicht...oder ist es andersherum? Naja, ich habe heute halt ein paar wirre Gedanken…

 

Oh, ein Bioladen, sieht aber nett aus, da geh ich mal rein!

Schließlich kaufen wir unser Gemüse und Obst auch auf dem heimischen Markt und beim Bio-Bauern, also schau ich mich in diesem Müslitempel doch mal um.

Bio ist gesund, sagt meine Liebste immer! Ok, drei Kilo Bio-Schokolade werden meinem Bauchfett genauso wenig gut tun wie ohne Bio, aber im Grunde hat sie ja Recht.

Mittlerweile weiß ich auch, dass Aufdrucke wie „aus kontrolliertem Anbau“ oder „natürliche Herstellung“ wie ich sie auf manchen Supermarktwaren lese, soviel bedeuten wie damals die Beteuerungen von Boris Becker zur Besenkammer-Affäre.

 

 

Ich entdecke ein paar vegetarische Brotaufstriche und beschließe meiner Liebsten „Tomate-Paprika“ einzupacken, lege noch etwas Kichererbsenpüree und ein Kräuter-Pesto in mein Körbchen und schlendere zur Kasse.

Als ich bezahlt habe, zerre ich eine Plastiktüte aus meiner Jackentasche um die eingekaufte Ware zu verstauen.

Die Bio-Dame an der Kasse schenkt mir einen Blick, der mich für diesen Frevel gleichzeitig steinigen und entmannen könnte – mit der Plastiktüte im Bioladen, Andi, da hast ja wieder mitten ins Schwarze getroffen, da kann ich „Mehrfach-Tüten-Nutzer“ sein wie ich will!

 

 

Naja, voll Bio oder gar Vegetarier werde ich persönlich wohl eh nie, obwohl ich veganes Essen echt lecker finde, man muss ja auch nur Hackfleisch und Sahne dazu geben und das Ganze mit Käse überbacken und schon schmeckt es wunderbar!

Nein,liebe Vegas unter den Lesern, ist nur Spaß eines dem Steak Verfallenen.

 

Ich biege um eine Ecke und stehe vor einem Computerspiele-Shop und gehe einfach mal rein.

Ein Verkäufer kauft grade etwa zwei Duzend PS3 Spiele von einem etwa 16 Jährigen für bescheidene 100 Euro auf, die dieser für seine neue PS4 leider alle nicht mehr nutzen kann.

Ein anderer Verkäufer denkt wohl ich suche etwas und fragt mich, ob ich das neue „Sowieso-Spiel“ (ich hab den Namen vergessen) suche?

 

Er erzählt, dass ich mit dem Kauf meinem Sohn eine riesen Freude machen würde, denn er könne damit nun ganze Spielergruppen "adden" und die "Aimbot-Funktion" sei sowas von das Geilste.

Ich versteh als früherer Gameboybesitzer der den Anschluss verloren hat gar nix!

Ich antworte ihm, daß er mir davon nix erzählen braucht, weil ich schon nicht verstehe,

warum ich um Windows zu beenden die Start-Taste drücken muss?!

Er lächelt mir mitleidig nach, als ich den Laden verlasse.

 

Ich bin verwirrt! Soviel Angebot, soviel Konsumgüter, soviel Zeugs das keiner wirklich braucht, oder doch?

Mein Telefon klingelt und meine Liebste meldet sich:

 

„Schatz ich bin fertig, hab alles was ich brauchte, sollen wir uns in 15 Minuten bei dem Italiener in Parterre treffen und was zusammen essen?“

 

 

Klar, machen wir, Essen ist gut, italienisch auch…

Ich wische meine wirren Gedanken der letzten Stunden beiseite, nein, ich bin ja auch nicht anders oder besser als die meisten der Menschen die heute hier einkaufen, konsumieren, Geld ausgeben.

 

Kurz danach sitze ich mit meiner Liebsten beim Italiener und lasse mir hervorragende Pasta alla puttanesca schmecken und diskutiere über dieses Gefühl im Bauch das ich manchmal habe.

Über die soziale Ungerechtigkeiten die man vor der eigenen Haustür sieht, die Skrupellosigkeit die heute in der Geschäftswelt oft herrscht wenn der Profit von Wenigen über Leben und Gesundheit Vieler steht und über unser stetig steigendes Konsumverhalten generell.

Wie soll man das alles verstehen oder gar etwas verändern?

 

Meine Liebste legt ihre Gabel an die Seite, sieht mich mit ihrem verständnisvollsten Lächeln an und sagt zu mir:

 

„Weißt du, du muß doch gar nicht alles verstehen oder verändern, "ich will" ist doch schon die Hälfte von "ich kann."

 

 

 

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15.01.2014 13:52    |    Andi2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es wieder um eine Serie und zwar eine, die wie ich finde heute noch erstklassige Unterhaltung und Spannung bietet: Die Straßen von San Francisco

 

Die auch im Original „The streets of San Francisco“ betitelte Serie wurde 1972-77 produziert und brachte es auf stolze 120 Folgen.

1974 brachte das ZDF die Serie nach Deutschland und wir lernten Lieutenant Mike Stone (Karl Malden) und seinen Partner Steve Heller (Michael Douglas) näher kennen. Die beiden sind bei der SF Police Mordkommission und zwei Polizisten wie man sie sich nur wünschen kann: Mike Stone der erfahrene und weise Chef und Heller der ambitionierte und clevere (und für die Damen gutaussehende) junge Kollege. Dazu kommt eine gute Priese Humor, die nie künstlich wirkt.

 

Sie erledigen gemeinsam diverse Dealer, Mörder und Betrüger und sind dabei in den bergigen Straßen von San Francisco unterwegs, was die ein oder andere schöne Verfolgungsjagt und den ein oder anderen Crash mit sich bringt.

Anders als in den siebziger Jahren üblich kaufte das ZDF hier tatsächlich nicht nur eine Staffel sondern stolze 100 Folgen, die alle im Abendprogram erfolgreich liefen! Die Neuauflage der Serie 1992 floppte, wie so oft bei Neuauflagen.

 

Der Serie verdankte Douglas den Start seiner Karriere als Weltstar, die Rolle des smarten und gutaussehenden Polizisten machte ihn zum Frauenschwarm. Auch privat verstanden Karl Malden und Douglas sich immer prächtig. Douglas schied zwar mit der 5 Staffel aus, aber Karl Malden und Douglas verstanden sich immer prächtig auch privat und waren bis zu Maldens Tod 2009 eng befreundet. Douglas meinte öfter, dass er von Malden die Grundlagen des Schauspielgeschäfts gelernt habe und ihm einen großen Teil seiner Karriere zu verdanken habe.

 

Die Serie zeichnet sich durch ein hohes Maß an bestimmten Tugenden aus. Heller und Stone gehen immer wertschätzend und achtungsvoll miteinander um, Stone ist kein Chef von oben herab, kein Kojak-Typ, eher der väterliche aber konsequente Freund, die Stories haben oft auch eine gewissen Tragik aber eben auch eine schönen oft unterschwelligen Humor der nie albern wirkt und nicht zuletzt – die Serie war immer spannend!

Auch heute noch sehe ich bei allen Gelegenheiten die sich mir bieten immer wieder gern mal eine Folge der Straßen von San Francisco

– coole Typen eben!

 

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08.01.2014 15:47    |    Andi2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Mein Max

In den VANtastisch -Teilen berichte ich 1-2 x im Jahr über meine Erfahrungen mit meinem Ford C-Max MK2 mit dem 150 PS Ecoboostmotor, den ich im Mai 2011 neu gekauft habe.

Nun sind mittlerweile 50 Tsd. Kilometer mit dem Wagen im Alltag rum und es ist mal wieder Zeit für einen Zwischenbericht, wer die bisherigen Berichte nachlesen will, für den verlinke ich sie hier noch einmal

VANtastisch Teil 1 - VANtastisch Teil 2 - VANtastisch Teil 3 - VANtastisch Teil 4 - VANtastisch Teil 5

 

Was gibt es also zu berichten, zunächst mal gab es endlich den Ersatz für die Tagfahrlichter. Im Juli 2013 wurde der Ersatz für die von Ford zurückgerüsteten Tagfahrlichter geliefert, diese Variante ist Kombination aus TFL und NSW und wird einfach gegen die original NSW getauscht. Das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend, sieht wertig aus und erfüllt seinen Sinn.

 

 

Zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte gab es auch:

 

1. Im Juli 2013 ertönte auf einmal in einer Kurve ein heftig schlagendes Geräusch, eine erste Sichtkontrolle ergab nichts auffälliges, das Geräusch blieb aber in den Kurven und bei Geradeausfahrt hörte man etwas schleifen. Also fuhr ich umgehend in die Werkstatt. Beim abnehmen des linken Vorderrades (auf der Hebebühne war bis dato nichts zu sehen) stellte sich heraus, dass sich ein massives Aststück (keine Ahnung wie) so im Bereich der Bremse und des Vorderrades verkantet hatte, dass es das Geräusch verursachte. Durch den Stock wurde das Vorderrad aber an der Innenseite durch das Schleifen so stark beschädigt, dass ich es ersetzen ließ.

 

2. Im November 2013 sprang der Wagen ohne eine Vorwarnung nicht mehr an, im Bordcomputer blinkten und leuchteten alle möglichen Warnlampen und merkwürdigerweise waren alle Verbraucher wie Xenon, Radio usw. an ohne das sie eingeschaltet waren und lassen sich auch nicht mehr abschalten. Der anrückende ADAC vermutet einen Zellenschluss der Batterie. In der Werkstatt bestätigt sich die Diagnose und die Batterie wurde auf Garantie erneuert.

 

 

Zum 150 PS Ecoboost-Motor kann ich nach wie vor nur positives berichten, läuft völlig problemlos, seidenweich und flott, der Verbrauch liegt laut Spritmonitor minimal bei 6,31 Litern, maximal bei 10,42 Litern und im Mittel über die gesamte Distanz bei respektablen 7,36 Litern.

 

Die laufenden Kosten seit Mai 2011 über 50tsd Kilometer lassen sich einfach beziffern:

 

- 5.391,15 € für Treibstoff

- 300 € Steuern

- 1.218,57 € Versicherung

- 665,52 € Reparaturen/Fahrzeugpflege

 

 

Die verbauten Extras funktionieren alle weiterhin absolut problemlos und einwandfrei, nur ein elektronisches Helferlein meldet sich seit neuestem wieder zu Wort. Die Fehlermeldung im Bordcomputer „Kindersicherung defekt“ ist seit etwa einer Woche aktuell wieder da, obwohl es mit einem Softwareupdate im Mai 2013 bei der letzten Inspektion behoben schien. Ein Druck auf die Taste der elektrische Türkindersicherung behebt aber die Meldung sofort wieder – It`s not a bug it`s a feature;) – ich werde es trotzdem im Rahmen der 60tsder Inspektion beanstanden.

 

 

Und sonst?

 

In den Wagen sind mittlerweile einige kleinere Änderungen in die Serie eingeflossen, so gibt es z.B. keine Klapptische mehr an den Vordersitzen als Serienausstattung bei Titanium, die Lenkradtastenbedienung wurde verändert, die Bodenstaufächer hinter den Vordersitzen wurden wegrationalisiert und noch ein paar andere Kleinigkeiten flossen in die Serie ein.

 

Auch das Facelift ist noch nicht fest datiert, erst Informationen sprachen zunächst von Frühjahr 2015, mittlerweile gibt es ein paar Bilder des Facelifts im Netz und man vermutet das Ford den Max wohl im Sommer/Herbst diesen Jahres erneuert, dass wären dann rund 4 Jahre nach Erscheinen und bringt von außen wohl das neue Markengesicht mit dem großen Kühlergrill wie bei Fiesta und Co, sonst bleibt optisch alles beim (guten) Alten.

 

 

Gehäuft auftretende Fehler sind im C-Max MK2 Forum nicht zu lesen.

Die Motoren, Benziner wie Diesel fallen durch Zuverlässigkeit und Fahrfreude auf, im gesamten Jahr 2013 gab es einen geschilderten Fall eines Motorschadens und der war auf einen Marderbiss und nicht auf einen ursächlich technischen Defekt zurückzuführen.

 

Meine Bilanz nach rund 50tsd Kilometern mit dem Ecoboost C-Max bleibt also positiv, Platz für meine Familie ist vorhanden, der Wagen lässt sich mit Freude bewegen, Klappergeräusche oder Verschleißerscheinungen kann ich bisher optisch und akustisch nicht feststellen und auch die Kostenbilanz ist ok. Fehlen tut mir weiterhin lediglich eine Automatik für den Ecoboost.

 

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06.01.2014 11:01    |    Andi2011    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von mountain, und ist ein ist ein Citroën CX

 

Der CX war der Nachfolger der berühmten DS und wurde ab 1974 gebaut. Nach anfänglicher Skepsis der Citroën-Fans wurde der CX schnell ein großer Erfolg für den Konzern und letzlich 1.170.645 Mal verkauft!

Der CX war das was man bei uns als eben typisch Citroën bezeichnete: Hoher Fahrkomfort dank hydropneumatischer Federung, außergewöhnliches Design und seine insgesamt guten Eigenschaften machten ihn 1975 zum Auto des Jahres.

 

Der Name CX leitete sich aus dem französischen für Cw-Wert ab und das der beim CX eine große Rolle spielt dürfte jedem klar sein. Der Wagen wirkt wie ich finde bis heute noch absolut modern, zeitgemäß und elegant.

 

17 Jahre wurde der CX gebaut und in dieser Zeit gab es einige kleinere wie größere Veränderungen, ein wesentlicher Schnitt war sicher 1984, da kamen einige optische Veränderungen im Cockpit (normale Rundinstrumente) wie an der Karosse wie z.B. zeitgemäße Kunststoffstoßfänger.

In der zweiten Baureihe folgten auch starke Diesel und Benziner, die bis zu 168 PS brachten und somit dem CX sportwagenähnliche Fahrleistungen bescherten, so gab es diverse GTI/Turbo Modelle, aber auch Diesel (TRD) mit 95 PS. Der Nachfolger des CX wurde schließlich nach 17 Jahren Bauzeit der XM.

 

 

Dieser CX der mountain vor die Kamera kam stammt wohl aus dem Jahr 1982, was es genau für ein Modell ist kann ich nicht zu 100% sagen, ich vermute aber das luxuriöse Model Prestige mit langem Radstand und dem 136 PS Motor. Dazu würde auch mountains Vermutung passen, dass der Wagen aus dem Fuhrpark der Politbüros der ehemaligen DDR entstammen könnte. Ein wunderbarer Straßenfund!

 

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03.01.2014 09:37    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute mal wieder um eine Serie und zwar eine, in der schwarzer Humor und Komik sehr dicht neben dem absoluten Grauen steht. Die Rede ist von DEXTER

 

Dexter, das ist Dexter Morgan (hervorragend gespielt von Michael C. Hall), seines Zeichens Blutanalyst beim Miami-Metro Police Department und in seiner Freizeit passionierter Serienkiller.

Den Job bei der Polizei hat er eigentlich aus zwei Gründen, einerseits weiß er so immer, was die Polizei grade wo ermittelt und ist immer im Bilde, andererseits kommt er so an seine Opfer, denn Dexter ist kein „normaler“ Serienkiller!

 

Er handelt nach einem Kodex, den sein verstorbener Vater Harry (James Remar) ihn lehrte:

 

Seine Opfer müssen eine schlimme Straftat, in der Regel einen oder mehrere Morde, begangen haben und ihrer irdischen Bestrafung durch Recht und Gesetz auf irgendeine Art entkommen sein. Dann landen sie auf „seinem Tisch“, was im Klartext bedeutet, dass Dexter seine Opfer betäubt, dann in einen mit Folien ausgekleidetetn Raum bringt, sie ebenfalls in Folie verpackt ihnen zunächst per Skalpellschnitt an der rechtem Wange einen Bluttropfen entnimmt (wie viele Serienkiller sammelt auch Dexter etwas von seinen Opfern). Nachdem er ihnen dann anhand von Bildern ihre Taten in Erinnerung ruft,teilt er ihnen mit,das er sie nun töten wird! Nachdem er seine Tat vollbracht hat, werden die Opfer fein säuberlich zerlegt und die Einzelteile im Ozean versenkt – so verschwinden die bis dahin entkommenen Übeltäter spurlos von der Bildfläche und niemand vermisst sie, kein Opfer, kein Motiv, kein Täter, keine Ermittlungen…so handelt Dexter meist auf der sicheren Seite.

 

 

Die Serie die über 8 Staffeln gedreht wurde entstammt den Büchern von Jeff Lindsay und ist weltweit ein großer Erfolg. Der Zuschauer empfindet, auch wenn es einem nicht gefällt, einfach pure Sympathie mit Dexter, Sympathie für einen Serienkiller, der noch dazu äußerst brutal vorgeht, das ist suspekt und doch logisch, denn er tötet ja nur die "Bösen" und gehört zur Faszination der Serie.

 

Dazu kommt eben das richtige Quäntchen an bissigem schwarzen Humor und Situationskomik, wenn Dexter versucht sein Dasein als Serienkiller, Familienvater und Forensiker irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Nicht zu vergessen die vielen guten schauspielerischen Leistungen der anderen Darsteller!

 

 

Für alle die DEXTER nicht kennen, will ich hier nicht den Inhalt der Staffeln verraten, aber als ich die erste Folge sah, war ich direkt gefesselt. Jeder der die Verbindung zwischen Krimi, verträglichem Horror und schwarzem Humor liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich eine der besten US-Serien die ich bisher sah und deshalb zu Recht in der Rubrik „Coole Typen“

 

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23.12.2013 09:56    |    Andi2011    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Dies Das

Ich hab mir seit ein paar Jahren angewöhnt, mir in Stichpunkten über das Jahr aufzuschreiben, was mich ganz persönlich bewegt hat, mir gefallen hat oder nicht, was gut und weniger gut war.

 

Im letzten Jahr gab es dazu den zweiten Blog Tops und Flops 2012 und nun, zum Ende des Jahres 2013 möchte ich dieser kleinen Tradition gern folgen und mit euch zusammen auf dieses Jahr/euer Jahr zurückblicken.

 

 

Mein Jahr 2013 war diesmal eines, mit dem ich sehr glücklich sein kann. Ein wunderbarer Gran Canaria Urlaub mit Luxus pur, ein erfolgreicher Hausumbau und eine Beförderung stehen in jedem Fall auf der Haben-Seite. Noch wichtiger sind mir aber die kleinen Dinge die so geschehen sind:

Die ersten Schritte meines Sohnes fallen mir da ein, das Gesicht meiner Frau als sie an ihrem Geburtstag mit einem Fusspflegegutschein rechnete und ein iPad bekam oder eine neue Freundschaft, die sich in diesem Jahr für mich unerwartet entwickelte.

 

Wirklich sehr schlimme Ereignisse gab es bei mir nicht, vor allem sind alle gesund geblieben! Das schärft mir auch den Blick für die Menschen um mich herum. Da ist z.B. eine Bekannte, deren Mann durch die Wirtschaftskrise als Selbstständiger so gebeutelt wurde, dass sie dieses Jahr ihr Haus verkaufen mussten. Das alles sind Dinge die mich (hoffentlich) bewusster und dankbarer Leben lassen.

 

Im Weltgeschehen gab es natürlich auch wieder genug Ereignisse die -wie jedes Jahr- einen mehr oder weniger bewegt haben.

Anfang des Jahres schaffte Obama seine Widerwahl, Königin Beatrix hat abgedankt, Kate und Prinz William haben einen Thronfolger bekommen und Papst Benedikt XVI trat zurück und wurde durch Jorge Mario Bergoglio der sich Papst Franziskus nennt ersetzt.

 

 

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß versuchte erfolglos, den Mühlen der Steuer zu entgehen, an Donau, Mulde, Saale und Elbe stieg das Wasser und verursachte hohe Schäden. Ein gewisser Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kostet die beiden großen Kirchen weitere Mitglieder.

 

Der pazifische Supertaifun "Haiyan" verursacht auf den philippinischen Inseln für zerstörte Städte und tausende Tote und wir werden nun vom Unwort des Jahres „GroKo“ regiert und der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden sorgte dafür ,dass ich nun weiß das wohl auch dieser harmlose Blog von der NSA gelesen wird.;)

 

Der Tod von diversen berühmten Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Margaret Thatcher, Lou Reed ,Marcel Reich-Ranicki, Eddi Arent, Dieter Pfaff oder Dieter Hildebrand beschäftigte die Presse und der ein oder andere große Mensch aus unserem eigenen Umfeld, den keiner aus den Medien kannte wiegt persönlich schwer und doch...es geht immer weiter!

 

Was waren eure persönlichen Highlights oder Niederlagen, eure Tops oder Flops, lustige oder ernste Ereignisse, das Beste und Schlechteste oder einfach nur eurer ganz persönliches Resümee zum ablaufenden Jahr 2013?

 

 

Mein Blog macht nun eine kleine Feiertagspause! Danke für`s lesen dieses und auch aller meiner anderen Blogs im Jahr 2013!

Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2014! Bis bald!:)

 

Euer Andi

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19.12.2013 09:52    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ist für mich die Adventszeit oft mit sehr vielen Terminen gefüllt, ich muss zu vielen Weihnachtsfeiern, viele Hände schütteln, Mitarbeitern aus vielen Bereichen für ihre Arbeit danken, was ich auch als Anerkennung für diese Mitarbeiter sehe und mir da auch nicht künstlich Mühe geben muss, ich mach das eigentlich gern!

 

Dazu gehören meist die obligatorischen Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsessen und Lieder in dieser Zeit zu meinem beruflichen Alltag und das alles wird mit den Jahren natürlich auch ein Stück Routine...bei all dieser Routine gibt es manchmal Überraschungen und von einer dieser Überraschungen, die mich berührte, möchte ich heute erzählen.

 

Auf dieser Weihnachtsfeier am 18.12.2013 in einer Einrichtung für schwerst pflegebedürftige Menschen, war eigentlich alles wie immer, es gab Kaffee, Plätzchen, Kuchen, ein kleines Weihnachtsprogramm wurde vorgetragen, viele lächelnde und glückliche Gesichter, ich war mit jeder Menge Smalltalk beschäftigt und ich gebe zu, es langweilte mich ein wenig. Ich war müde nach einem langen Arbeitstag und meine Gedanken waren schon zu Hause bei meiner Familie, ich dachte grad darüber nach, ob ich wohl meine Schuldigkeit hier gut erledigt hätte und vielleicht aufbrechen könnte, als plötzlich jemand aufstand und sagte, er wolle seine persönliche Weihnachtsgeschichte erzählen:

 

 

Es war der 23.12.1973, ich war beruflich seit vier Jahren selbständig, die Geschäfte liefen langsam gut und so beschlossen meine Frau Erika, die ich immer Eri nenne und unsere Kinder Andreas (3 Jahre) und unsere Tochter Sonja (5 Jahre), dass wir uns mal etwas gönnen, den ersten kleinen Urlaub seit etwa 5 Jahren!

 

Wir fuhren mit unserem vollgepackten Auto nach Kitzbühel. Dort hatten wir ein verträumtes Ferienhaus gemietet, in dem wir als kleine Familie die Weihnachtstage miteinander verbringen wollten.

Etwa 15 km vor Kitzbühel standen wir nun schon seit guten zwei Stunden im Stau und es ging nicht mehr voran. Ich kramte eine Straßenkarte raus und entdeckte die kleine Umgehungsstraße die uns auch an unseren Zielort führen konnte, beriet mich kurz mit meiner Frau Eri und bog dann kurzentschlossen ab.

 

Die Umgehungsstraße kannte ich von einer früheren Fahrt und wusste, sie ist recht kurvig und im Winter nicht ganz ungefährlich, aber wir wollten dem Stau entkommen.

Eri sagt zu mir: „Da steht ein Schild, was steht denn da?“

Aber das Schild war verschneit und kaum lesbar, ich ignorierte es – dass sollte sich später als Fehler herausstellen…

 

Wir fuhren eine Weile und es wurde dunkel, der Schneefall wurde stärker und es wurde immer stiller um uns herum. Der Schnee glitzerte im Scheinwerferlicht, dazu die wunderbare Landschafft, es war unglaublich schön!

Nach einiger Zeit begannen Eri und ich mit den Kindern Weihnachtslieder zu singen, wir waren fröhlich und gut gelaunt und fühlten uns einfach glücklich.

 

Als die Straße steiler wurde, beschloss ich unter einem etwas windgeschützten Felsvorsprung anzuhalten um die Schneeketten zu montieren. Als ich das geschafft hatte und grade wieder ins Auto stieg, hörten wir auf einmal ein lautes Grollen.

Ehe wir uns versahen donnerte eine riesige Lawine mit lautem Getöse über uns hinweg und nur der Felsvorsprung unter dem wir angehalten hatten verhinderte, dass wir in unserem Auto mitgerissen wurden.

Als die Lawine vorbei war, stieg ich am ganzer Körper zitternd aus, Eri sah einfach nur erschrocken aus und Andreas und Sonja weinten vor Angst. Der Wagen war ein ganzes Stück Richtung Abhang geschoben worden, vor und hinter uns auf der Straße türmte sich eine undurchdringbare Schneewand auf, neben uns der Berg und an der anderen Seite der Abhang.

 

Auch der Wagen war teilweise mit Schnee bedeckt, an ein vor oder zurück war nicht zu denken und zu allem Überfluss, sprang der Wagen auch nicht mehr an.

Es wurde kälter und kälter, Eri, Sonja und Andreas sahen mich angstvoll an und es war meine Eri die als erste die Stille unterbrach: „Müssen wir jetzt hier erfrieren?“

Ich weiß es nicht, antwortete ich und unser kleiner Sohn Andreas begann wieder leise zu weinen, Sonja begann ein "Vater Unser" zu beten. Wir kauerten uns dicht aneinander, es wurde kälter und kälter, so um die -15 Grad werden es gewesen sein.

 

 

Ich wollte nicht aufgeben, ich bin niemand der einfach aufgibt, ich durchwühlte unsere Koffer nach warmer Kleidung und Eri zog den Kindern alles an was sie fand. Ich erinnerte mich an meine Taschenlampe die ich immer im Kofferraum hatte, schnappte sie mir und auch wenn ich wusste, dass ich die Batterien lange nicht mehr gewechselt hatte, stellte ich mich an den Berghang und begann wie wild mit erhobenem Arm Lichtsignale und das S.O.S. in Richtung Tal zu blinken, ich wollte nicht einfach so aufgeben, 5 Minuten, 10 Minuten lang, dann waren die Batterien ganz leer…

 

Eri sagte leise zu mir: „Wenn wir jetzt hier sterben müssen, sind wir wenigstens zusammen" und begann mit den Kindern zu beten.

Sie bedankte sich leise in mein Ohr flüsternd bei mir, das ich ihr ein guter Ehemann war, sie mich immer sehr geliebt habe und dankbar sei, mich und die Kinder gefunden zu haben.“

Ich war so wütend, so wütend wie noch nie in meinem Leben, hier sollte alles enden, an einem Berghang würde ich meine Familie und mein Leben verlieren, meine Kinder, sie sind doch noch so klein….lieber Gott…

 

Nach etwa zwei Stunden in der Kälte die wir dicht aneinander gekauert im Auto saßen hörte ich auf einmal ein lauter werdendes Brummen. Ich stieg aus, es wurde lauter und lauter, ich rief, aber niemand antwortete. Nach etwa einer weiteren halben Stunde wich die Schneewand hinter unserem Auto langsam zur Seite, eine Art Schneeraupe und viele Männer mit Schüppen wurden immer sichtbarer.

 

Hans hieß der Leiter dieser Retter die uns freischaufelten und das erste was er mich fragte war:

„Könnt ihr Preußen eigentlich nicht lesen, da unten im Tal steht doch ein großes Schild das man den Pass nicht befahren soll wegen akuter Lawinengefahr!“

Ich erinnerte mich an das zugeschneite Schild nach dem Eri mich gefragt hatte und das ich ignorierte…

Nach etwas mehr als einer Stunde trafen wir in Kitzbühel im Spital ein und wurden dort untersucht, wir waren unterkühlt, ansonsten fehlte aber keinem von uns etwas und wir durften kurz darauf gehen.

 

Eine weitere Stunde später trafen wir an unserer gemieteten Hütte ein und Frau Bracht, die Vermieterin hatte für uns einen wunderbaren Tannenbaum aufgestellt und ein Kaminfeuer entzündet, sie wusste nicht warum wir so spät kamen und war trotzdem dort geblieben um auf uns zu warten, eine sehr liebe Frau.

Als sie gegangen war kuschelten wir uns an den Kamin, nahmen uns in die Arme und begannen nacheinander zu weinen und hielten uns ganz fest, kurz darauf schliefen wir nacheinander vor Erschöpfung noch vor dem Kamin ein.

 

Am nächsten Tag kam Frau Bracht vorbei um nach uns zu sehen. Mittlerweile hatte sie von der Geschichte gehört und berichtete uns, dass ein Bauer im Tal aus dem Augenwinkel ein Blitzen vom Berg sah, als er nachsehen wollte ob die Lawine einen seiner Weideställe beschädigt habe, als er näher hinsah, erkannte er so was wie Blinksignale und dachte, er informiere sicherheitshalber mal die Bergrettung…

 

Meine Taschenlampe mit den fast leeren Batterien war in diesen wenigen Minuten die sie noch funktionierte wohl unsere Rettung.

 

Es ist bis heute in meiner Erinnerung das schönste Weihnachten, das wir je zusammen hatten!

 

Und heute, ich bin nun 71 Jahre alt, ist bald wieder Weihnachten. Mein Sohn Andreas ist längst ein erwachsener und toller Mann geworden und unsere Tochter Sonja hat eine eigene Familie und uns drei wunderbare Enkelkinder geschenkt und Eri….

ja Eri – sie ist hier neben mir- sie liegt nun schon seit sechs Jahren im Wachkoma, aber für mich –ich weiß nicht ob sie das verstehen können- ist es immer noch wie damals an diesem Berg als ich die Taschenlampe mit den fast leeren Batterien herauskramte, ich kann und will nicht aufgeben!

Ich möchte Ihnen allen danken für das was sie täglich hier tun und sie bitten, auch niemals aufzugeben! Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten!

 

Dann setzte er sich, streichelte seiner Eri in ihrem Liegerollstuhl liebevoll übers Gesicht, küsste sie auf die Stirn und es war totenstill im Saal.

 

Diese Geschichte, an einem Tag an dem ich „die Routine“ abspielen wollte und mit dem Kopf schon woanders war hat mich beeindruckt und mir an diesem Tag ein Stück weit zurückgegeben, was doch in diesen oft vollgepackten Tagen das Wichtigste sein sollte. Vielleicht geht es euch genauso, manchmal muss man einfach innehalten und dankbar sein, für das was man hatte oder noch hat und seine Kraft daraus ziehen, deshalb habe ich diesen Blog geschrieben!

 

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachtstage und sage danke für`s lesen!

 

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17.12.2013 10:23    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Dies Das

Ausgerechnet an einem Freitag den 13. folgte ich der Einladung von Motortalk am Colour-Vision Event von Philips im Aachener Werk teilzunehmen. Auch wenn ich nicht abergläubisch bin, machte das Datum seinem Namen zunächst alle Ehre, denn obwohl ich und meine Begleitungen zeitnah starteten, landeten wir auf der rund 120km langen Strecke nacheinander in mehreren Staus, so dass wir das Event erst mit etwa 15 Minuten Verspätung erreichten.

 

Es folgte eine interessante Einführung und Vorführung in die Unterschiede und Lichtausbeute zwischen aktuell gängigem H4, H7, Xenon und LED Licht. Philips betreibt einen sehr hohen Aufwand um entsprechende Qualitätsprodukte auf den Markt zu bringen und natürlich auch, seiner Aufgabe als ein relevanter Zulieferer der Autoindustrie gerecht zu werden und hier werden Fehler in einem hart umkämpften Zuliefermarkt nicht gern gesehen.

 

 

Nachdem wir ein kleines Mittagessen eingenommen hatten ging es in die Werkhallen um mal zu sehen, wie denn so eine H4, H7 oder eben Xenon-Lampe entsteht und man muss sagen, es beeindruckt schon sehr, mit welcher Präzision hier aus vorgefertigten Glasröhrchen in mehreren Arbeitsschritten Halogen oder Xenonlampen entstehen.

 

 

Schließlich ging es zum Einbau der Colour Vision Lampen. Diese Autolampen sind farbig (grün, gelb, pink, blau) beschichtet und ersetzen die herkömmliche H4 oder H7 Lampe und sollen bis zu 60 % mehr Licht bieten. Die farbige Beschichtung sorgt für eine farbige Reflektion im Scheinwerferreflektor, strahlt aber weiß. Jeder Teilnehmer bekam neben einigen anderen netten Give Aways, Colour-Visions seiner Wahl geschenkt. Da mein eigenes Auto Xenon Licht hat, fuhren wir mit dem nagelneuen Honda Civic meines Freundes zu dem Event und er hatte sich für die blaue Variante entschieden. Der Einbau ging vor Ort mit Hilfe aller Teilnehmer untereinander nach anfänglichem Gefummel dann gut von der Hand. Anschließend stand ein professionelles Fotoshooting an. Die ersten Erfahrungen mit den Colour Vision sind zusammengefasst diese:

 

- Die in diesem Fall blaue Reflektion ist Geschmacksache, keine Frage, sieht meiner Ansicht nach am Civic aber wertig und gut aus

- Die Lichtausbeute erscheint tatsächlich gegenüber den vorher eingebauten Birnen deutlich besser (die waren ebenfalls von Philips)

 

 

Abschließend noch ein paar wie ich fand spannende Erkenntnisse:

 

Qualität:

 

Beeindruckend zu sehen, wie die Mitarbeiter in Punkto Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit auf dem Laufenden gehalten werden. Da gibt es Aushänge und Monitore auf denen der geneigte Interessent informiert wird, inwieweit man Qualitätsziele erreicht hat oder auch, wie viele Arbeitsunfälle es im letzten Monat gab (vom Schnitt in den Finger bis zum Bänderriss) und was man tun kann/will/soll um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

 

Sicherheit wurde generell eh recht großgeschrieben, das beginnt an der Schranke mit dem Werkschutz und endet noch nicht bei der Geheimhaltung der produzierten Stückzahlen pro Tag/Woche/Monat - die Konkurrenz schläft nicht und das Thema Industriespionage wird bei einem weltweit agierenden Konzern natürlich sehr ernst genommen.

Darüber hinaus wird ein sehr hoher Aufwand betrieben um das fertige Produkt fehlerfrei auf den Markt zu bringen, dass reicht von der sehr präzisen Fertigung und abschließenden Sichtkontrolle bis zum „Stresstest“ für die fertige Birne um sicherzustellen, dass ein Produkt von Phillips absolut fehlerfrei funktioniert. Hier liegt mit Sicherheit der Grund für den Preisunterschied zwischen einer 0815 Birne und dem Markenprodukt.

Hier noch eine Anekdote dazu: In einigen asiatischen Ländern ist es üblich, dass ein Produkt nicht nur einwandfrei funktionieren muss, sondern auch „schön“ ist. Deshalb werden auch die Birnenfassungen für diesen Markt einer abschließenden Sichtkontrolle unterzogen und auf kleinste Kratzer auf der Fassung untersucht. Auch wenn man die außer beim Einbau und mit einer Lupe nie zu Gesicht bekommen würde, muss diese absolut Kratzerfrei sei, sonst gilt sie eben nicht als „schön“ und wird aussortiert und der Kunde wäre nicht zufrieden. Hier gibt es keine Stichproben, nein JEDE Birne wird einer genauen Sichtkontrolle unterzogen, tausende und abertausende pro Tag!

 

 

H4-H7-Xenon oder LED?:

 

Der Trend geht aktuell in der Autoindustrie in Richtung LED Scheinwerfer. Die Vorführungen der unterschiedlichen Lichtausbeute machte vor Ort aber schnell deutlich, die beste Lichtausbeute hat aktuell immer noch die Xenon-Lampe. Dazu gab der Fachmann vor Ort zu bedenken, dass eine Xenonlampe auch wenn sie eh schon lange hält, bei einem Defekt ausgetauscht wird und gut, bei einem LED Scheinwerfer ist ein neuer Scheinwerfer fällig. Die Kosten dürften also ungleich höher liegen! Nach Einschätzung von Philips werden aber in Zukunft diese vier Varianten auf dem Markt weiterhin nebeneinander existieren.

 

 

Schadet häufiges „zünden“ der Xenon-Lampe?

 

Diese Frage wurde natürlich gestellt und ist auch bei MT in diversen Foren regelmäßig Thema. Da kommen immer wieder Fragen auf, ob Xenon nicht z.B. mehr leidet wenn die Lichtautomatik oft zündet oder bei der tgl. Ein/Ausfahrt in die Garage nicht das Risiko eines Defektes höher ist. Die Antwort des Experten:

Eine Xenon-Lampe hat eine wesentlich höhere Lebensdauer als H4 oder H7 Lampen, die Fertigung ist auf einem so hohen Niveau das ein erhöhter Verschleiß eigentlich nicht vorkommt.

 

 

Er warnte natürlich davor, im Bedarfsfall Billiglampen zu kaufen, eine Xenon Lampe für 20-30€ kann seiner Ansicht nach keine Qualität sein, wenn man den Aufwand sieht den Philips hier betreibt, kann man das wohl glauben!

Ein erhöhter Verschleiß und damit geringere Lebensdauer hielt er höchstens noch bei extremer Beanspruchung für möglich und nannte als Beispiel den Taxifahrer, der sein Gefährt mehr oder weniger rund um die Uhr tgl. im Einsatz hat. Er gab allerdings zu bedenken, dass hier der Verschleiß an normalen H4/H7 Lampen noch höher wäre.

 

 

Ein interessanter Tag, der mir als Nicht-Fachmann aber vieles verdeutlicht hat.

Was meint ihr, bevorzugt ihr H4/H7, Xenon oder LED?

 

 

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06.12.2013 14:24    |    Andi2011    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Dies Das

Liebe Leser,

 

ich musste heute etwas früher los als sonst, weil ein sehr früher Arbeitstermin anstand.

Als ich heute Morgen im dunkeln aus dem Haus trat, war eine leichte Schneedecke auf den Straßen, soweit nichts schlimmes und besonderes, alles ruhig, kaum Autos geschweige denn Leute unterwegs...

 

Ich steige in mein Auto, die Straßen sind nicht übermäßig glatt, ich sehe auch im Dunkeln ganz gut, mein Xenon Licht tut sein übriges, leichter Schneefall setzt ein...

Ich fahre recht gemütlich Richtung Hauptstrasse, im Radio läuft mein Lieblingssender, ich habe viel Zeit um zur Arbeit zu kommen keine Eile, bin gut gelaunt.

 

In der Ferne taucht im Schneefall der Zebrastreifen auf, den ich auf dem Weg zur Arbeit immer passieren muss, er liegt an einer etwas heiklen Stelle, der Bürgersteig links und rechts ist recht schmal, dort stehen viele Büsche und Bäume, ich reduziere mein Tempo dass aufgrund der Witterung eh schon unter dem Erlaubten liegt noch einmal, niemand zu sehen, weder auf der rechten noch linken Straßenseite.

 

Der Zebrastreifen kommt näher, ich schaue wieder recht und links, niemand zu sehen, ich halte mein niedriges Tempo bei, nach dem Zebrastreifen muss ich eh rechts abbiegen.

 

 

Dann die Schrecksekunde:

 

Wie aus dem Nichts rennt auf einmal von rechts kommend eine Gestalt über den Zebrastreifen, als ich ihn grad passieren will!

Ich bremse stark ab, lenke nach links, die Person verschwindet vielleicht 30cm vor meiner Motorhaube ins Dunkel der Straßenseite und ist weg...aufgrund der Gestalt vermutlich ein Schulkind vielleicht um die 8-10 Jahre alt, komplett dunkel gekleidet....ich stehe, keiner mehr zu sehen, das Herz schlägt mir bis zum Hals...

 

Eine Alltagssituation in der auf einmal viele ungünstige Faktoren zusammen kommen, Dunkelheit, Schneefall, eine dunkel gekleidete Person...und fast wäre es passiert, ich hätte um Haaresbreite ein Kind angefahren, obwohl ich langsam war, stressfrei unterwegs, auf die Witterung vorbereitet...ich habe dieses Kind nicht gesehen, nicht mal ansatzweise, erst als es fast zu spät war!

 

 

Warum ich darüber einen Blog schreibe?

Mir ist heute noch einmal sehr bewusst geworden, jenseits jeder Frage von Schuld, wie schnell es passieren kann, grad im Winter bei solchem Wetter! Das sollte man sich immer wieder bewusst machen, bevor es vielleicht mal zu spät ist.

 

 

Danke für´s lesen!

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03.12.2013 16:46    |    Andi2011    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Heute ist ein Zastava Jugo dieser Fund!

 

Die Firma Zastava Automobili begann in den 50er Jahren mit dem Lizenzbau von diversen Automodellen, vorrangig aus dem Hause Fiat.

Und Fiat gehört heute auch der größte Teil von Zastava und dort wird aktuell u.a. der Fiat 500L gefertigt.

 

Der Yugo war die erste Eigenproduktion von Zastava und basierte bei seinem Erscheinen 1981 auf dem zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre alten Fiat 127 dem er auch optisch ähnelt und war durchaus erfolgreich! Es gab später gar eine Cabriovariante und der Export in die USA wurde ebenfalls ein Erfolgt.

 

 

Besonders dort gilt der Yugo als Inbegriff des billigen Autos, ein Kleinwagen für damals unter 4.000 Dollar.

Zastava platzierte den Wagen geschickt in dem Hollywoodstreifen "Drowning Mona" (Der Fall Mona) mit Bette Midler und stattet praktisch die gesamte Bevölkerung im Ort kostengünstig mit Yugos aus.

In Deutschland wurde der Yugo von Anfang an mehr belächelt als geliebt und als dann der Krieg im damaligen Jugoslawien ausbrach, brach die Produktion vollständig zusammen und konnte danach keinen Anschluss mehr finden, so blieb der Yugo auch zu seinen Lebzeiten bei uns immer ein absoluter Exot, der im Vergleich mit den damaligen Kleinwagen auch kein Stück Brot gewinnen konnte.

 

Dieser Yugo auf dem Foto dürfte ein Koral 1,3 EFi sein, der mit einer Einspritzung augerüstete Motor leistete glaube ich 60 PS und wurde so bei uns in Deutschland nie angeboten. Der Yugo hat mittlerweile sogar eine kleine Fangemeinde, so kann es sein, dass dieses Model von einem Enthusiasten gefahren wird. Möglich wäre aber auch, dass ein ehemaliger jugoslawischer Mitbürger einfach lieber einen Yugo fährt, als einen hier bekannten Kleinwagen.

Jedenfalls steht er optisch recht gut da, dieser wirklich seltene Straßenfund, der einem meiner Stammleser ins Netz ging!

 

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Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

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The Walking Dead

Ford

Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

MITWISSER (420)

Neugierige und Wissensdurstige

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  • bibi67

Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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