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23.04.2012 23:01    |    Andi2011    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: Ford

Heute geht es in meinem Blog um einen "Kleinwagen" von Ford!

 

Nein, die Rede ist nicht vom Ford Fiesta oder KA, heute geht es um den PINTO!

 

Ende der 60er Jahre endete so langsam aber sicher wieder der Trend "kleinere" Autos in den USA zu bauen, allerdings entstand dadurch wieder eine Lücke im Angebot denn: nicht jeder Autokäufer sehnt sich nach PS und Größe!

Diese Kunden suchten sich deshalb schnell auf dem europäischen und japanischen Automarkt bei Corolla oder Datsun ein passendes Gefährt, in den USA war vielleicht noch der Chevy Vega oder AMC Gremlin für dieses Klientel akzeptabel.

 

 

Ford hatte zu diesem Zeitpunkt zwar die so genannten „Compact-Cars“ im Angebot, aber seien wir ehrlich, ein Falcon oder Mustang sind nicht wirklich für die genannte Käufergruppe interessant - zu groß, zu teuer und nicht wirklich "Kompakt".

Ford hatte das erkannt und brachte nach nur 25 Monaten der Entwicklungszeit ein Auto auf den Markt, dass bei Ford ein neues Segment schuf - die „Sub-Compact-Cars“ und mit dem PINTO 1969 seinen ersten Vertreter fand.

 

 

Für Ford rächte sich aber nachträglich die kurze Entwicklungsphase, denn der PINTO kam in einer Zeit auf den Markt, wo das Thema Sicherheit in Fahrzeugen eine neue Qualität erreichte.

Der PINTO war zwar keinesfalls schlechter konstruiert oder hatte mehr Sicherheitsrisiken als andere Fahrzeuge seiner Zeit, trotzdem geriet er aufgrund einiger Fahrzeugbrände nach Unfällen und den damit zu beklagenden Verletzten und Toten in die Schlagzeilen.

Der PINTO besaß einen Tank der im Falle eines Heckaufpralls schnell reißen konnte, dazu kamen kaum oder nicht mehr zu öffnende Türen nach Unfällen.

Ford handelte zwar, allerdings erst sehr spät! Erst 1977 wurde der PINTO weitreichend überarbeitet und verbessert und Ford rüstete auch ältere Fahrzeuge noch um.

 

 

Letztlich schadete die Sicherheitsdebatte dem PINTO in puncto Erfolg aber nicht wirklich. Der PINTO wurde im Zeitraum 1969 bis ins Jahr 1981 gebaut und in den USA und Kanada wurden rund 2,1 Millionen Exemplare verkauft.

 

 

Als Motoren gab es den 75 PS OHV 1,6 und den 95 PS OHC 2,0 Liter Reihenvierzylinder (ab 1975 auch 2,3 L). Ab 1975 wurde im PINTO auch ein 2,8 Liter V6 angeboten.

1978 gab es auch eine abgasgereinigte Kalifornien-Version mit 2,3 Liter OHC Motor, übrigens der erste Ford mit geregeltem 3-Wege Katalysator!

 

 

 

 

 

Die Motoren waren dabei durchaus alte Bekannte, den 1,6 Liter Motor konnte man im englischen CORTINA oder CAPRI ebenfalls bekommen und die Zahnstangenlenkung des PINTO wurde auch im ESCORT verbaut.

Auch der Ford 20M trug sein Scherflein zum PINTO bei, Köln lieferte dessen Schaltgetriebe und auch die V6 Motoren kamen später aus Köln.

Die Kraftübertragung auf die Hinterachse gelang jeweils wahlweise über eine Dreigang-Automatik oder eine Viergang-Schaltung.

 

 

Ab 1972 war ein „Three Door Runabout“ mit Heckklappe und ein Kombi mit im Programm, sogar mit der damals beliebten Holzbeplankung konnte man ihn bekommen - allerdings war dies ein Pseudo-Woody, denn die Beplankung war nur aufgeklebtes Holzimitat.

Außerdem gab es den PINTO noch in einer Lieferwagen-Variante mit geschlossenem Seitenteil, womit er besonders bei den Kleinunternehmern durchaus beliebt war.

Der „Cruising Wagon“ dagegen bediente das sportlich angehauchte Klientel und ist leicht durch das seitliche "Bullauge" zu erkennen. Neben Spoiler und Rally-Felgen glänzte dieser auch mit besonderen Farben.

 

 

 

 

Der PINTO - in großer Stückzahl auf dem amerikanischen Markt vertreten ist er dort auch heute noch ein Begriff und auch bei den Tunern hat er bis heute seine Fans. Dieser Kleinwagen ist bei uns allerdings weitestgehend unbekannt - Grund genug ihm in meinem Blog einen Platz zu verschaffen!

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

Quelle: Ford Pinto Car-Club of America

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19.04.2012 20:51    |    Andi2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Ford

Im ersten Weltkrieg litt insbesondere die englische Wirtschaft unter den Seeblockaden und den ausbleibenden landwirtschaftlichen Gütern für die Bevölkerung, also musste die eigene Wirtschaft angekurbelt werden und dafür brauchte man Maschinen um schnell zu sein.

Diese wurden aus den USA gern importiert, Traktoren wie der "Waterloo Boy" oder der "Titan" waren begehrte Ware und hier sah der als guter Geschäftsmann bekannte Henry Ford seine Chance und hier beginnt mein heutiger Blog...

 

Fords Vergangenheit ist als Sohn eines Farmers eng mit der Landwirtschaft verknüpft und bereits 1907 entwarf er erste Traktoren-Prototypen.

Weil der Aufsichtsrat der Ford Motor Company sich gegen die Produktion ausgesprochen hatte, gründete Ford Kurzerhand 1917 die Firma "Henry Ford & Son" und bot der britischen Regierung an, kurzfristig mindestens 6000 Traktoren zu bauen und zu liefern...die Briten schlugen ein und Ford lieferte bereits im April 1918 aus und ab 1919 fertigte Ford auch in Cork/Irland.

 

 

Die Rückführung in die Ford Motor Company betrieb Henry Ford dann übrigens bereits zwei Jahre später, als er alle Anteile an seiner Motor Company besaß, aber zurück zum Thema...

 

Geliefert wurde der "FORDSON", ein kleiner und kompakter Schlepper mit rund 1,1 Tonnen Gewicht und einem 4,3 Liter Reihen-Benziner mit Dreigang Getriebe und 20PS, der auch im Mischbetrieb mit Petroleum lief.

 

Durch seine Riemenscheibe war der FORDSON auch als Stationärmotor zum Antrieb von Maschinen verwendbar. Außerdem konnte er als Zugmaschine für verschiedene Geräte eingesetzt werden.

 

 

Der FORDSON wurde ein riesen Erfolg!

Bis 1920 wurden weltweit bereits über 162.000 FORDSON produziert und bis zum Ende der Produktion waren es rund 750.000 Modelle.

 

Gut Dreiviertel aller Traktoren in den USA waren nun FORDSON und weltweit war dieser Schleppertyp praktisch konkurrenzlos, denn keiner konnte diese Stückzahlen zu einem so günstigen Preis herstellen. In den USA gingen einige kleinere Hersteller in die Pleite und auch in Europa - besonders in Deutschland - fürchtete man die Konkurrenz von Ford so sehr, dass man kurzerhand ein Importverbot verhängte.

 

 

Ford ist bekannt dafür die Fließbandfertigung im Automobilbau etabliert zu haben, dass Ford so auch die preisgünstige und schnelle Fertigung von Traktoren vorantrieb, in dem er hier seine T-Model Erfahrungen nutze ist weniger bekannt.

 

Bekanntester und größter Hersteller in Deutschland wurde durch das Importverbot zunächst die Firma Pöhl, die ihre "Pöhl-Ackerbaumaschine" fertigte. Dieser Schlepper war dem von Ford recht ähnlich, allerdings hatte er gegenüber dem Fordson einen wesentlichen Nachteil - den Preis!

Ein FORDSON lag in Deutschland bei etwa 1900 Goldmark, ein Pöhl-Schlepper bei 7000 Goldmark.

Über diverse Wege fanden die FORDSON Traktoren trotzdem den Weg nach Deutschland, denn zum Beispiel im Ruhrgebiet und Rheinland galten keine Einfuhrbeschränkungen und 1924 beugte sich die Regierung und hob das Einfuhrverbot auf...bereits die ersten 500 importierten FORDSON Schlepper waren sofort ausverkauft.

 

 

Die Folge war klar, die deutschen Hersteller begannen so schnell es ging ihre Produktion ebenfalls auf Serienproduktion umzustellen und fertigten nun nach dem FORDSON Vorbild.

Der "Hanomag WD Radschlepper" kam auf den Markt und begann mit 28 bis 32PS dem Nordamerikaner Konkurrenz zu machen.

 

Der FORDSON wurde natürlich ebenfalls laufend verbessert, Gummibereifung hielt Einzug, Staukästen wurden integriert und ab 1922 war die Dreipunktaufhängung - die die Kraftübertragung auf den Pflug so steuert, dass der Traktor sich nicht aufbäumt- am Fordson serienmäßig.

 

 

Im Jahr 1928 sank aufgrund der Weltwirtschaftskrise die Nachfrage drastisch und die Produktion wurde eingestellt. Später lief die Produktion in Irland mit dem Nachfolger Model N wieder an und aufgrund des werbewirksam guten Namens FORDSON behielt man diesen noch bis 1965 im Traktorenbau bei, bis man nur noch den Namen FORD verwendete, aber das ist eine andere Geschichte...

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:Veteranen der Scholle,Ein historisches Schlepperbuch

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16.04.2012 20:00    |    Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Mein Max

Ein gutes Jahr und 20.000 Kilometer habe ich nun mit dem neuen Ford C-Max auf den Straßen verbracht.

Zeit genug, die rosa Brille des Neuwagenkaufs an die Seite zu legen und die erste Inspektion für einem Rückblick zu nutzen.

 

In meinem ersten Bericht VANtastisch Teil 1 habe ich euch den Wagen ausgiebig vorgestellt und schon wenige Monate später waren die ersten 10.00 Kilometer gefahren und es gab den ersten Zwischenbericht in VANtastisch Teil 2, der dem geneigten Leser viele Eigenschaften, die Ausstattung und einige Meinungen aus dem Forum des C-Max näher brachte.

 

Heute also Teil 3 mit einem kleinen Rückblick auf ein Jahr und 20.000km:

 

Defekte: 

Mein C-Max war in einem Jahr genau viermal wegen dem gleichen Problem beim Fordhändler, dem immer wieder feuchten Tagfahrlicht!

Das Tagfahrlicht stammt von MS-Design und wurde von mir beim Kauf über das Ford-Zubehör mitbestellt. Hier hat MS-Design (die ja eigentlich einen guten Namen haben) wohl zuerst Mist produziert. Keines der bei mir verbauten Lichter hielt eindringender Nässe länger als 2-4 Wochen stand, ein starker Regenguss, ein Waschstraßenbesuch und man sah sofort aquarienähnliche Zustände.

Mit dem vierten Wechsel der Lichter -und lt. MS-Design Änderungen in der Fertigung- ist nun aber endlich Ruhe eingekehrt.

Fairerweise sei erwähnt, dass MS-Design wie auch der Ford-Händler sich sehr korrekt und kooperativ verhalten haben und sehr bemüht waren mich als Kunden zufrieden zu stellen.

 

Außer dem Tagfahrlichproblem zeigt sich der Max bisher allerdings in allerbester Kondition. Kein einziger Rückruf, keine Probleme mit dem Motor, Fahrwerk oder einem Ausstattungsdetail, alles funktioniert tadellos und auch der teils klirrende Winter interessierte weder den Wagen noch den Motor wirklich.

 

 

 

Inspektion:

Die erste Inspektion nach 20.000 Km brachte laut Werkstattmeister keine Überraschungen, der Fehlerspeicher war leer, ein Update wurde routinemäßig aufgespielt und das Heckwischerblatt wurde auf meinen Wunsch hin erneuert.

Im Winter zeigte der Max manchmal ein leises Bremsenquitschen, dass mit steigenden Temperaturen wieder verschwand. Sicherheitshalber wurde die Bremse trotzdem gereinigt.

Sonst wäre noch positiv zu berichten, dass der Wechsel auf Sommerreifen als Serviceleistung kostenlos war, ebenso der Leihwagen und der Kaffee.

 

 

 

Einige Dinge meiner persönlichen Plus/Minus Bilanz im Alltag nach einem Jahr im C-Max:

 

Minus

  • Umluftschaltung: Wenn man an der Ampel hinter einem "Stinker" steht eine prima Funktion, sie schaltet sich aber bereits nach wenigen Minuten alleine wieder ab. An der Ampel ok, im Stau ist es nervig immer wieder den Schalter zu drücken

 

  • Kunststoffe: Ford verbaut im C-Max viele weiche Materialien die sich schön anfassen, leider aber nicht an der unteren Hälfte der Türverkleidung. Dort sind recht harte Kunststoffe im Einsatz - das ist erstmal an diesen Stellen nicht schlimm, aber sie sind kratzempfindlich.

 

  • Lichtautomatik: Warum geht man bei Ford nicht hin und stellt die Automatik-Funktion zum Beispiel separat mit einem Schalterdreh nach links? So muss man, wenn man die Automatik (nicht) nutzen will, erst über andere Funktionen drehen, wodurch z.B. einmal kurz die Xenon zünden

 

  • Heckklappe: verschmutzt bei schlechtem Wetter sehr schnell und recht stark - für mich u.a. ein Grund für die elektrische Heckklappe

 

  • Bordcomputer: in den Funktionen völlig in Ordnung, aber warum ist der viel schönere große BC nicht einzeln bestellbar wie bei anderen Herstellern auch, im kleinen BC bietet Ford eine arg antiquierte und pixelige Variante zwischen den Instrumenten während andere Funktionen im Mittel-Monitor hochgrafisch aufgelöst sind - unverständlich

 

  • Allgemeine Kritik: warum gibt es keine Automatik für den Benziner? Wieso gibt es ein dickes Handbuch/Bedienungsanleitung, dass aber viele wesentliche Fragen zum Beispiel zum Navi offen läßt? Wieso so ein komplizierter Online-Konfigurator? Wieso war Start/Stopp nicht von Anfang an verbaut? Wofür eine Ford-Hotline, von der selbst die Händler sagen: "besser nicht anrufen"? Auch einige andere Fragen bleiben für mich offen...so verliert man potenzielle Kunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plus

  • Sitze: klasse, bieten viele Verstellmöglichkeiten und sind auch auf längeren Strecken sehr bequem

 

  • Fahrspaß: die direkte Lenkung, das ausgewogene Fahrwerk, die knackige Sechsgang-Schaltung und der Motor machen im Alltag einfach Freude. Das ist ein kompakter Van? Beim Fahren ist das positiv nicht spürbar!

 

  • Extras: Der C-Max bietet viele Extras, Einparkassistent oder Rückfahrkamera braucht man nicht zum Leben, sie erleichtern aber tatsächlich den Alltag. Auch Seriendetails der Topausstattung Titanium wie der Startknopf gefallen schnell.Die bei mir verbauten Extras arbeiten bisher alle sehr gut und ohne Probleme

 

  • Verarbeitung: Bietet wenig Anlass zur Kritik (war bei Ford nicht immer so), nichts klappert oder knarrt und besonders der sehr leise Inneraum vermitteln das Gefühl eine Klasse höher zu fahren.Dazu kommen viele nette kleine Detais wie die schöne Ambientebeleuchtung, hübsch eingefasste Bedienteile, weiche Materialien oder die wirklich gute Lackierung.

 

  • EcoBoost-Benziner: Sehr durchzugsstark und leise, Verbrauchswerte (siehe bei Bedarf re. Blogspalte) von unter 7 Litern sind möglich, Vibrationen sind dem Motor fremd, seidenweicher fast schon sechszylinderähnlicher Lauf - Gelungen

 

  • Detaillösungen: Der C-Max bietet viele kleine durchdachte Details wie z.B. die Easyful Tankfunktion, den ausklappbaren zweiten Innenspiegel oder den Parkscheinhalter, Dinge wie USB Stick sind in der Mittelkonsole gut untergebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Würde ich den Wagen wieder kaufen?

 

Wenn ich heute wieder vor der Entscheidung stehen würde gäbe es zwei, drei Alternativen die ich vorher noch getestet hätte und mich heute auch interessieren würden, der Focus Kombi, der Kia Sportage und die aktuelle B-Klasse zum Beispiel.

 

Aber der C-Max wäre auf jeden Fall wieder unter meiner Auswahl und ob ich ihn noch mal kaufen würde, kann ich mit JA beantworten!

 

Ford hat da einen guten Wagen auf die Beine gestellt, der Platz für die Familie und Fahrspaß vereint, moderne Motoren und gute Extras bietet und noch dazu in meinen Augen optisch wirklich gelungen ist.

Zu verbessern gibt es ein paar Dinge, aber es ist nichts dabei, dass mir bisher den Ford vermiest hätte...

 

Danke für`s lesen!

 

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15.04.2012 01:03    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Ford

Der Name FORD dürfte heute wohl jedem ein Begriff sein, auch der Name des Firmengründers Henry Ford ist geläufig und das Ford-T-Model zu kennen, gehört zur Grundlage eines jeden automobilen Fans.

 

Aber wie die Geschichte der Marke FORD tatsächlich begann, wissen eher wenige. Also gibt es heute mal etwas automobile FORD Geschichte in meinem Blog:

 

Diese nimmt ihren Anfang genau am 4. Juni 1896 nachts um etwa 03:00Uhr in der Detroiter Bagley Avenue 58

Zu etwa dieser Zeit legte Henry Ford -der sich bis dato mit dem Bau von Dampfmaschienen engagiert beschäftigte- nämlich letzte Hand an sein erstes Automobil.

Die Begeisterung war sogar so groß, das Henry Ford erst im Moment der Fertigstellung bemerkte, das sein Gefährt nicht durch die Türe seines Werkschuppens passte...

Getreu seiner Einstellung, das Probleme immer nur da sind um sie zu lösen, wurde kurzerhand die Wand eingerissen und der Wagen stand draussen.

 

 

Die Jungfernfahrt mit seinem „Quadricycle“ getauften Wagen muß abenteuerlich gewesen sein, zwei umgebaute Dampfrohre dienen als Zylinder...

Ein Spannhebel dient als Schaltung der zwei Gänge, die durch zwei Lederriemen die Kraft über eine Kette ans Differenzial der Hinterachse bringen und Ford erreicht so mit seinem Zweizylinder um die 4 PS und satte 32 km/h.

Der Wagen besteht aus einem einfachen Stahlchassis und wiegt nur rund 240 kg. Unter der Sitzbank liegt der rund 13 Liter fassende Tank.

Die erste Ausfahrt endete zwar nach einigen Kilometern mit diversen Zündaussetzern - aus heutiger Sicht ironischerweise genau vor dem Cadillac Hotel- aber der Anfang war geschafft und Ford`s Energie ungebrochen.

 

Henry Ford verkauft im gleichen Jahr 1896 sein erstes Quadricycle für 200 Dollar an Charles Ainsley.

1899 und 1901 baute Ford je ein weiteres Exemplar das er jeweils verbessert, das Quadricycle besitzt nun z.B. ein Lenkrad.

Sein erstes gebautes Quadricycle kauft Henry später wieder von Charles Ainsley zurück, für 65 Dollar (1980 wurden übrigens in der Kölner FORD-Lehrwerkstatt zwei Replika nach den originalen Bauplänen hergestellt).

 

Henry Ford hatte Blut geleckt, dem Automobil gehört die Zukunft, da war er sich nun sicher.

Auch Ideen hatte er genug im Kopf, also brauchte es nicht mehr viel außer etwas Zuspruch.

Den bekam er von seinem Freund Thomas Edison. Henry Ford und Thomas Edison (ja, der mit der Glühbirne und dem Grammophon ;)) lebten und arbeiteten im Winter viel in Florida und eben dieser Edison riet Ford letztlich dazu, sein eigenes Unternehmen zu gründen...

 

 

Die FORD Motor Company wurde schliesslich kurz darauf im Jahr 1903 gegründet und die Geschichte nahm ihren Lauf...

 

Das originale Quadricycle der ersten Jungfernfahrt steht heute im Henry Ford Museum in Dearborn!

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

genutzte Inspirations-Quellen: The Life of Henry Ford und http://www.hfmgv.org/exhibits/hf/

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12.04.2012 22:13    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Dies Das

Wer auf St. Martin/St. Marteen Strandurlaub macht und dabei gemütlich am Maho Beach liegt, tut dies in aller Regel nicht um zu entspannen!

 

Könnte man auch nicht, denn auf der hölländisch-französischen Insel in der Karibik liegt einer der bekanntesten Flughäfen unter den Flugzeugfans - hier donnern einem die Airliner verdammt nah über den Kopf.

Der Himmel auf Erden für die so genannten Planespotter, die ihre Freizeit gern damit verbringen spektakuläre oder seltene Flugzeuge abzulichten.

 

 

Wenn dort ein Jet startet, warten die Fans gern auf den ein oder anderen Flieger, der mit dem Heck nur wenig entfernt von ihnen mit gezogener Bremse und vollem Schub steht bis er los donnert - denn direkt vor dem Piloten liegen die Berge und er muss schnell an Höhe gewinnen.

 

Deshalb gelten dort spezielle Regeln: kein Parken, keine Sonnenschirme im Gebiet der Start/Landebahn und (eigentlich) auch nicht dort stehen, denn der Strahl des Jets reicht, je nach dem was da steht locker aus, um einen Menschen ins Meer zu blasen.

 

Die Landebahn ist mit jetzt 2300m auch nicht grad lang, dass zwingt z.B. einen 747 Piloten durchaus dazu, sehr früh aufzusetzen, was wiederum den Spottern tolle Bilder bescheert.

Aktuell drängt die ICAO (International Civil Aviation Organisation) darauf, das die Maho Beach Seite zur absoluten Sicherheitszone und somit gesperrt wird.

 

Das wäre für die Spotter eine Katastrophe, nirgendwo auf der Welt kommt man so nah an startende oder landende Jets der Kategorie Boing 747 oder Airbus A340, die oft in nicht mehr als 10m über einen hinweg donnern. Ich selbst bin kein "Spotter" finde Flugzeuge aber neben Autos besonders interessant und faszinierend (auch wenn mir selbst immer noch mulmig ist, wenn ich fliegen muss). Ich habe durchaus Spass an diesen Bilden und solchen Videos.

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr ähnliche Bilder/Videos zu hause auf dem Rechner oder gar selbst geschossen, dann stellt sie gern hier mit in die Kommentare.

 

Danke für`s lesen.

 


07.04.2012 22:37    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Ford

Ein neuer Explorer ist immer ein Ereignis! Zugegeben nicht so sehr in Europa, aber in den USA.

Bei uns wird es ihn nicht offiziell geben, leider!

 

Aber nachdem Ford in den Neunzigern mit dem Import von US-Modellen wie Windstar, Probe und eben auch Explorer bei uns eine Bauchlandung hinlegte verwundert mich das nicht.

In den USA allerdings ist er grad während der Auto Show in Detroit mit dem „Truck of the Year“ Titel ausgezeichnet worden.

Er ist ein Bestseller und das bereits in der fünften Generation. Warum der Explorer so beliebt ist, kann man leicht beantworten:

Er geizt nicht mit dem Platz (sieben Personen können sich bequem räkeln, das Ladevolumen ist mit knappen 2 Kubikmetern sehr respektabel) ist ein echter SUV und im Vergleich zu seinen Konkurrenten noch erschwinglich.

 

Ford ist beim neuen Explorer etwas andere Wege gegangen als bisher, man hat sich vom Kastenrahmen verabschiedet und stattdessen die Plattform des neuen Taurus oder Flex verwendet.

 

Auf der Motorenseite kommt im neuen Explorer nun auch die Ecoboost-Generation bei den Benzinern zum Zuge, der V6 hat 3,5 Liter Hubraum und ist somit gut für 294PS und 345Nm und ersetzt den alten V8.

Der kleinere Ecoboost ist ein 2,0 Liter Vierzylinder mit 240Ps und 340 Nm - beide Motoren sollten für ausreichend Vortrieb bei dem gut 2T Wagen gut sein. Auf den geschwindigkeitsbeschränkten amerikanischen Straßen verspricht Ford für den Highway Werte von unter 10 Litern für die Benziner, bei einer Beschleunigung von gut 8,5 Sekunden - das ist nicht nur im Land des früher unbegrenzten Benzin-Konsums mittlerweile ein gefragter Wert für ein Auto dieser Größe und Masse.

 

 

Auf der Ausstattungsseite gibt es z.B. 6-Gang Automatik den Totwinkel-Warner und das Terrain Management System, damit wird per Drehknopf je nach dem wo man unterwegs ist, die passende Abstimmung gewählt. Darüber hinaus gibt es in dem Auto so ziemlich alles elektrisch verstellbar - bis hin zur dritten Sitzbank.

 

Das Cockpit sieht schick aus und Ford verbaut hier Materialien die in ihrer Haptik selbst die deutschen Autotester strahlen lassen.

In den USA gibt es den Explorer ab umgerechnet rund 20tsd Euro, den gut ausgestatteten V6 für unter 30tsd Euro.

Davon kann man hier nur träumen, womit ich zurück zum Anfang kommen: Bei uns wird es ihn nicht offiziell geben, leider!

 

Warum eigentlich nicht?

 

 

Die Ford Händler bei uns müssen Explorer Kunden zur Konkurrenz schicken, denn wo es bei uns beim Kuga aufhört gibt es darüber nichts, was ein SUV/Geländewagen Kunde bestellen könnte.

Noch dazu ist der Explorer sehr ansehnlich gelungen, in Verbindung mit einem Diesel wär er hier sicher für einige Käufer eine Alternative. Also reiben sich erst mal die freien Importeure die Hände und bieten den Explorer bei uns ab etwa 35tsd Euro an.

 

Danke für`s lesen!

 

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05.04.2012 21:17    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Dies Das

Er ist der Mann,der einen der legendärsten Sportwagen erschaffen hat - den Porsche 911

 

Heute ist Ferdinand Alexander Porsche im Alter von 76 Jahren verstorben.

Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats wurde am 11. Dezember 1935 in Stuttgart geboren und war der älteste Sohn von Dorothea und Unternehmensgründer Ferry Porsche.

 

1963 revolutionierte er ein Stück weit den Automobilbau in dem er einen Sportwagen auf die Räder stellte, dessen schlichtes und trotzdem elegantes - und heute unverwechselbares Design- die Herzen von Millionen Automobilfans regte, den PORSCHE 911

 

 

Außerdem verdanken wir ihm F1 Konstrukte wie den Typ 804 oder den 904 Carrera GTS, ein göttlich schönes Auto.

 

Die Zeit in der ich meinen 964 fuhr war aus "Automobilbesitzersicht" eine der besten meines Lebens, in einem der besten Sportwagen der Welt.

F.A. Porsche hinterlässt ein zeitloses Erbe - Grund genug in meinem Blog ihm zu Ehren einen kleinen Beitrag zu schreiben!

 

 


Quelle:SpiegelOnline/Google Bildersuche


29.03.2012 23:31    |    Andi2011    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Mein Max

Kann man einen kompakten Van wie den neuen Ford C-Max rational mit einem Golf VI vergleichen?

 

Klare Antwort: Nein!

 

Da wir aber beide Autos besitzen, den C-Max seit 2011 und den Golf seit Januar diesen Jahres hab ich mir trotzdem gedacht, warum nicht mal Äpfel mit Birnen - ich versuche es mal! :D

Dieser Vergleich hat natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und soll nur meine Eindrücke zweier unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte wiedergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OPTIK:

 

Wenn man die beiden so betrachtet, würde ich den äußeren Eindruck so zusammen fassen:

Der Golf ist bekannt wie das Gesicht von Mr.Tagesschau, nicht besonders markant aber auch keinesfalls hässlich, ein gewohntes Bild im Straßenverkehr - und das eigentlich schon seit seinem Erscheinen 2008, denn großartige optische Veränderungen hat VW beim Golf noch nie wirklich gewagt. Warum auch, der "Durchschnittstyp" verkauft sich bei uns bestens.

 

Etwas anders der C-Max, grad mal knapp über ein Jahr auf den Straßen unterwegs, unterscheidet er sich auch optisch deutlich von seinem Vorgänger. Den C-Max gibt es in zwei Karosserievarianten, einmal eher "familiär" mit Schiebetüren als Grand C-Max und einmal in (meiner) kompakten optisch sportlicheren Variante mit regulären Türen. Die Verkaufszahlen des C-Max lassen für Ford ebenfalls keinen Grund für Pessimismus erkennen, bei den kompakten Vans ist er innerhalb eines Jahres auf Platz 2 der Zulassungsstatistik der kompakten Vans aufgestiegen.

 

AUSSTATTUNG:

 

In unserem Fall sind beide Autos gut ausgestattet, der C-Max besitzt darüber hinaus einige Nettigkeiten wie einen Einparkassistenten, Rückfahrkamera oder Xenon die der Golf nicht hat. Hier geht es aber heute nicht darum, wer mehr mitbringt, sondern was man vergleichen kann und da gibt es durchaus ein paar Dinge:

 

  • Sitzheizung: in beiden Fahrzeugen in Stufen einstellbar, im C-Max mit 5 Stufen zu 3 im Golf noch etwas feiner dosierbar. Die Heizleistung ist bei beiden hervorragend.

 

  • Regensensor - und Lichtautomatik: bei beiden Wagen in der Funktion gut, im Golf lässt sich die Wischerautomatik allerdings viel besser einstellen und dosieren. Die Lichtautomatik tut sich bei beiden Fahrzeugen nichts. Der C-Max ist mit dem Xenon im Vorteil, aber das Abbiegelicht lässt sich wieder vergleichen und da gewinnt bei mir ebenfalls der C-Max. Dieser leuchtet die Kurven tatsächlich aufgrund seiner im Scheinwerfer jeweils nach außen gerichteten Kurvenlampen besser aus, als die ansonsten als Nebellampe genutzte Variante des Golf.

 

  • Tempomat: der C-Max besitzt zusätzlich einen Geschwindigkeitsbegrenzer und bringt diese beiden Funktionen in einem Paddel am Lenkrad unter. Was bei vielen Autotestern oft als "überfrachtet" bezeichnet wird fand ich praktischer als im Golf. Der platziert den Tempomat und einige andere Dinge im Lenkstockhebel. Dort finde ich ihn nicht optimal untergebracht, aber auch so erkauft sich der Golf ein Stück seines oft gelobten schnörkellosen Cockpits

 

  • Bordcomputer/Soundanlage: Das im Golf verbaute RCD500 hat einen sehr guten Klang und spielt das wirklich gute System im Ford im direkten Vergleich aus. Außerdem bietet der Golf eine recht elegante und gut funktionierende Touch-Screen-Lösung die es im C-Max wohl erst mit dem ersten Facelift geben wird. Der Bordcomputer bietet jeweils sinnige Funktionen, die Darstellung im Golf ist optisch "schicker" gelöst.

 

 

 

FAHRVERHALTEN UND MOTOR:

 

  • Der Golf hat einen 122 PS TSI der Ford den 150 PS Ecoboost Motor, damit ist der Ford deutlich besser und spritziger motorisiert, in ihm kommen sportliche Gefühle auf, klar bei gut 30 PS Unterschied. Der Golf geht zwar nicht schlecht voran, wirkt aber auch nicht unbedingt sportlich, die 122 PS sind aber für den Wagen auf jeden Fall völlig ausreichend um auch mal schneller unterwegs zu sein.

 

  • Das bei beiden Fahrzeugen serienmäßige Sechsganggetriebe lässt sich in beiden Autos sehr gut schalten, im Golf etwas "knochiger" und mit mehr Widerstand aber nicht schlechter. Beide Autos bringen eine Schaltanzeige mit die jeweils gut funktioniert und auch in Beiden angenehm im Hintergrund bleibt (jeweils ein Pfeil im BC). Der Golf ist bei uns im Moment hauptsächlich im Stadt und Kurzstreckenbetrieb eingesetzt und liegt da bei einem berechneten Durchschnittsverbrauch von 8,15 Litern, lässt sich aber auch sparsam um die 7 Liter bewegen. Der C-Max hat einen höheren "Idealstreckenanteil" und erreicht daher sehr gute 7,23 Liter im Durchschnitt, im reinen Stadtbetrieb habe ich ihn auch problemlos mit rund 8,5 Litern bewegen können.

 

  • Lenkung und Fahrwerk: hier gewinnt für mich klar der Ford, die Lenkung ist angenehm leichtgängig und dabei trotzdem sehr zielgenau und der C-Max reagiert exakt auf die Lenkbewegungen. Das zusammen mit dem sehr guten Ford-Fahrwerk, kann der Golf mit seiner härteren Servolenkung und ohne das adaptive optionale Fahrwerk nicht parieren.

 

SITZE UND KOMFORT:

 

  • In beiden Autos sitzt man sehr gut, die Sitze bieten angenehmen Komfort, geben guten Halt und sind straff! Mir persönlich als rückengeplagtem Fahrer sind die Sitze im Ford noch lieber, einmal wegen der höheren Sitzposition und andererseits weil die Sitze im Golf einfach "enger anliegen", das mag ich nicht so gern.

 

  • Der Fahrkomfort ist in beiden Autos wirklich sehr gut. Beide Fahrzeuge sind auch durch die sehr zurückhaltenden Benziner, die kaum Geräusche produzieren, ausgesprochen leise im Innenraum und vermitteln ein geborgenes Gefühl.

 

  • Die Verarbeitung und Auswahl der Materialien differiert nur im Detail. Beide bieten eine gute Haptik, klappern oder knarzen ist beiden fremd. Schön ist auch das Beide ein paar nette Details bieten wie z.B. der eingefasste Startknopf des C-Max, dessen Ambiente Beleuchtung oder auch die eingefassten Lüftungsdüsen des Golf. Unterschiede gibt es nur im direkten Vergleich und im Detail: beide haben an den weniger sichtbaren/fassbaren stellen harte Kunststoffe verbaut, negativ sei hier die Türinnenverkleidung des Ford genannt, die ab der Mitte somit viel kratzempfindlicher ist. Dafür hat der Golf im Vergleich z.B. etwas labbriger wirkende Lüftunsgrädchen. Insgesamt aber gilt: für die Fahrzeugklasse ist das Klagen auf hohem Niveau, ärgerlichen Anhalt für Kritik habe ich hier bisher nicht finden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FAZIT:

 

Ein Vergleich zweier völlig unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, bringt für mich aber klar heraus:

 

Autos sind heute eigentlich alle auf einem sehr guten und hohen Niveau, ohne wirkliche Schwächen zu zeigen - so mehr zählt heute eigentlich der persönliche Geschmack doch eigentlich mehr als die Marke - aber das ist noch nicht bis zu jedem Markenfetischisten durchgedrungen.

 

Danke für´s lesen!

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17.03.2012 20:15    |    Andi2011    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um Einen, den hier mit Sicherheit nicht jeder kennt und dessen „Humor“ auch nicht jeder mögen wird. Aber wenn er seine Waffe zieht, bleibt eben kein Verbrechen ungesühnt und bei mir und seinen Fans kein Auge trocken...die Rede ist von Sledge Hammer!

 

Inspector Sledge Hammer (David Rasche) arbeitet bei der Mordkommission von San Francisco und ist vorsichtig ausgedrückt, leicht durchgeknallt!

Hammer liebt Waffen und Gewalt und hält sich nur an seine eigenen Regeln und Gesetze. Er spricht am liebsten mit seiner „Geliebten“, einer 44er Magnum namens „Susi“ und referiert auch schon mal gern in diverse Hass-Tiraden über seine Ex-Frau.

 

 

Hammer fährt einen wunderbar zerschossenen und zerschrammten Dodge St Regis (incl. einem großen „I love violence“ Aufkleber am Heck) und hinterlässt eigentlich bei jedem Parkmanöver und auch bei jedem Einsatz einen beträchtlichen Sachschaden – was ihm wiederum in jeder Folge Ärger mit seinem Chef, dem cholerischen Captain Trunk (hervorragende Mimik und Spiel von Harrison Page) einbringt.

Sledge ist das wandelnde Chaos und wenn er davon träumt, „allein in Afghanistan einzumarschieren“ ist das durchaus ernst gemeint !:D

 

Eben deshalb ist ihm zu seiner eigenen, aber eher zu unserer Sicherheit Sergeant Dori Doreau (oft bezaubernd attraktiv: Anne-Marie Martin) zur Seite gestellt, die meist auch alle Fälle löst -aber Sledge großzügig im Glauben läßt, er sei der Boss.

 

 

Am Ende der letzten Folge „Ende gut, gar nichts gut“, stirbt Sledge bei der Explosion einer Atombombe, denn ursprünglich war nicht geplant die Serie fort zu führen. Der Erfolg war aber so groß, dass Sledge wieder auferstehen musste.

So spielten die kommenden Folgen eben einfach 5 Jahr vor der ersten Staffel.

 

„Vertrauen sie mir ich weiß was ich tue!“

ist sicherlich der häufigste (und nie stimmende) Spruch den Sledge in den Folgen immer wieder raus haut, aber auch andere nette Zitate fallen mir da ein:

 

 

"Verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen, Doreau."

 

"Während der Arbeit schlafen ist was für Fluglotsen aber nicht für Polizisten!"

 

"Ich warne Sie, der letzte Finger, der auf mich gezeigt hat, schwimmt jetzt in Formaldehyd."

 

...sind nur ein paar Beispiele;)

 

Die Drehbücher von Alan Spencer und die Serie selbst fand und finde ich einfach klasse!

Ideal um einfach abzuschalten und „Blödsinn“ zu geniessen.

 

Sledge Hammer ein „cooler Typ“ über den ich mich hervorragend amüsieren kann. Kennt ihr die Serie? Was meint ihr?

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

Quellen: Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


13.03.2012 22:49    |    Andi2011    |    Kommentare (60)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

Wer meinen Blog kennt weiß, dass ich einen autobegeisterten Schwiegervater habe, der diverse Fahrzeuge besitzt....In dieser kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch immer wieder in loser Reihenfolge ein paar Autos vor, die Größtenteils mindestens als Youngtimer zählen.

Da wird es jetzt mal Zeit für einen echten Volkswagen: den Mercedes Benz W123

 

 

Volkswagen?

 

Auf jeden Fall, denn der W123 galt über Jahre als eines der beliebtesten Autos der Deutschen und führte sogar mal die Zulassungsstatistik an - vor dem Golf.

1976 als die Frisuren noch selbstbewusst geföhnt wurden stellte Mercedes seine Baureihe W123 vor, welche für zehn Jahre Bestand haben sollte und eigentlich bis heute noch hat - von diversen afrikanischen Ländern mal ganz abgesehen.

 

Die Standardvariante der Baureihe 123 war die viertürige Limousine. Warum die so beliebt war ist schnell erklärt:

sie bot moderne zeitlose Optik (angelehnt an den damaligen W116), eine moderne Sicherheitsausstattung (während der Bauzeit des W123 wurden auch Neuerungen wie ABS, Airbag und Gurtstraffer eingeführt) und das Gefühl: das ist meine Burg.

 

Der 230E den ich euch hier vorstelle, gehört zu den identisch ausgestatteten 200 und 250 sowie 200D, 220D, 240D und 300D.

Sie erhielten die runden Doppelscheinwerfer, schwarze Stoßstangenecken schwarze Lüftungsgitter unter den Scheibenwischern und schwarze Leisten unter den Rückleuchten.

 

Extras gab es beim W123 mehr als genug, denn Mercedes fuhr damals eine klare Devise: Nichts gibt`s umsonst!

Selbst das Topmodell hatte keinesfalls eine üppige Ausstattung und wer z.B. eine Fondraumleuchte hatte und auch wollte, daß diese über den Türkontaktschalter funktioniert, zahlte noch mal 31,08 DM extra :D

 

 

Ja damals gab es bei Daimler nichts geschenkt, gar nichts! Doch die Taxifahrer, bei denen der W123 sehr beliebt war, erhielten tatsächlich für damalige Verhältnisse unglaubliche 15-20% Nachlass - für den (meist älteren) Normalkäufer kein Thema.

 

Der M102 Motor dieses 230E hat einen Hubraum von 2,3 Liter und eine Leistung von 136 PS bei 5100 U/min, damit ist er ordentlich unterwegs und seine 147.523 km sind eh noch recht jungfräulich.

 

Der 123er wurde 22 Jahre lang mit Liebe gepflegt, bei Mercedes gewartet und in der Garage warm gehalten.

Regen und Schnee kannte er eigentlich gar nicht:

 

"Ich bin eigentlich immer nur gefahren, wenn`s Wetter gut is"

 

verkündete der nette Rentner als er seinen W123 2005 an meinen Schwiegervater verkaufte.

 

 

Sein H-Kennzeichen im nächsten Jahr - die ganze Baureihe, aber natürlich besonders dieser 230E hat es verdient!

 

Danke für`s lesen!


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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