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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

25.10.2012 16:31    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

Wer meinen Blog kennt weiß, dass ich einen autobegeisterten Schwiegervater habe, der diverse Fahrzeuge besitzt. In dieser kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch immer wieder ein paar Autos vor, die Größtenteils mindestens als Youngtimer zählen oder den Oldtimer Status schon erreicht haben. Bisher erzählte ich euch etwas über den

BMW E30 in Teil 1, den Scirocco in Teil 2, einen schönen Mercedes W123 in Teil 3 und dem Baby Benz W201 in Teil 4

 

Heute schließt sich einer der ältesten Benz der Sammlung an - der Ponton Mercedes W120, hier als 180D

 

Der Ponton W120 war der erste Mercedes mit einer selbstragenden Karosserie. Besonders der 1954 vorgestellte 180D machte den Diesel im PKW bekannt und etablierte ihn - bis heute. Wenn man diesen Wagen fährt gibt es etwas, dass einem sofort auffällt:

 

Er ist sehr langsam– nein falsch, er ist sehr, sehr, sehr, langsam- und noch dazu recht laut, wenn auch nicht unangenehm laut. Obwohl man zu seiner Ehrenrettung sagen muss, auch die Benziner sind nicht grad flott und leise. Aber was will man erwarten von 43 PS, die mit rund 1,1 Tonnen ja durchaus was zu bewegen haben.

 

Er hat auch nicht unbedingt dieses ábsolut erhabene Gefühl alter Daimler wie z.B. eines W111, er ist auch nicht geeignet, um damit High-Society-Oldtimer Fans zu begeistern, er hat eben einfach etwas bodenständiges, sympathisches, ja beim Fahren fast schon meditatives an sich.

 

Dieser Ponton-Diesel wurde von meinem Schwiegervater Ende der 80er Jahre einem Studenten abgekauft, der ihn aus vierter Hand übernommen hatte und gegen einen für ihn günstigeren Renault R4 tauschte. Als mein Schwiegervater mir die Story erzählte hängte er noch an, dass der ehemalige Student wenige Jahre später als Ingenieur fast drei Jahre lang vergeblich versuchte, den Wagen von ihm zurück zu kaufen, aber mein Schwiegervater blieb hart, denn er liebt den W120 sehr!

 

Knapp über 200tsd Kilometer hatte er damals gelaufen und im Laufe der Jahre kamen noch mal bis heute etwa 100tsd hinzu, denn der Ponton wird immer noch oft und gern für diverse Fahrten von ihm genutzt. Als Taxi war der 180 D übrigens damals sehr beliebt und es gibt heute auch durchaus Besitzer, deren 180D weit über 500tsd Kilometer gelaufen haben.

 

Dabei war der Ponton kein typisches Arbeitstier, sondern stand bei Mercedes eher für das Wirtschaftswunder und kostete damals neu je nach Ausführung um die 10tsd DM. Sein Verbrauch kann sich auch heute noch sehen lassen, auf freier Bahn läuft er mit rund 7-8 Litern Diesel gemütlich vor sich hin. Seine Höchstgeschwindigkeit von knappen 110Km/h erreicht er zwar, aber Tempo 90-100 ist auf der Autobahn eher optimal für ihn.

Diesen 180er unterscheiden außerdem Zierleisten um die Fenster, Dreieckfenster und vor allem das wunderbare Faltdach von weniger „opulent“ ausgestatteten Ponton-Mercedes.

 

Damit komme ich zurück zum Anfang:

Er ist sehr langsam– nein, wie gesagt , er ist sehr, sehr, sehr, langsam…rund 40 Sekunden braucht er um die „magischen“ Tempo 100 Grenze zu erreichen. Viel Zeit von der es heute nicht mehr viel gibt und daher genieße ich jede einzelne dieser Sekunden und auch jede Minute und Stunde wenn ich ihn mal bewegen darf.Er ist zwar gepflegt, hat aber auch ein paar Altersspuren und etwas Patina und das passt zu ihm.

 

Der Ponton ist einfach wunderbar, einzigartig und schafft Gelassenheit. Das "zuhause" Gefühl alter Mercedes - ich glaube hier beginnt es!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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22.10.2012 20:25    |    Andi2011    |    Kommentare (57)    |   Stichworte: Straßenfunde

"Straßenfunde" heißt eine neue Rubrik in meinem Blog. Der Begriff steht als Synonym für Autos, die auf den ersten Blick alt, wertlos, unscheinbar,komisch aber auch besonders sein können und mir im Straßenbild vor die Kamera geraten.

Geschaffen habe ich diese neue Rubrik für eine Serie die heute startet und euch künftig in loser Folge diese Autos vorstellen wird.

 

Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Los geht es heute mit einem Fahrzeug, dass ich morgens praktisch fast vor der Haustüre parkend vorfand - ein Kadett D

Der von 1979 bis 1984 gebaute Opel löste den Kadett C ab und war einmal ein erfolgreicher Golf-Konkurrent, ist aber aus dem heutigen Straßenbild eigentlich vollständig verschwunden.

Wenn man doch mal einen sieht, handelt es sich entweder um einen restaurierten Kadett D eines Fans, oder um ein Exemplar wie dieses hier, das rein optisch kurz vor der Schrottpresse steht.

 

Die Modellbezeichnung am Heck wurde entfernt, es handelt sich vermutlich um den 1,3 Liter mit 60 PS. Lackpflege hat dieser Wagen wohl nicht mehr groß erfahren, um die Heckscheibe herum und an Front und Seiten finden sich grob übertünchte Rostflecken, der hintere Radlauf ist geschweißt. Im Innenraum finden sich nur Fahrer und Beifahrersitz, die Rückbank, Hutablage und sogar die Türverkleidung und Seitenverkleidung der Beifahrerseite fehlen...dafür stehen im Wagen diverse Eimer, eine Werkzeugtasche und in einer Kiste Hammer, Schraubendreher, Pinsel usw. herum.

 

Als ich um den Wagen herum laufe, fallen mir allerdings ein paar Dinge ins Auge:

Eine erst zwei Monate alte frische Tüv-Plakette, ein neuer Endtopf, anstelle der Feinstaubplakette ein Scherzaufkleber mit der Aufschrift "Automobile Randgruppe", ausserdem ist der Wagen -abgesehen vom fehlenden Interieur- von innen auffallend sauber für einen vermeintlichen reinen Nutzgegenstand.

 

Handelt es sich hier vielleicht gar nicht um einen Besitzer, der sich nichts aus dem alten Opel macht?

Vielleich ein junger, selbständiger Handwerker der froh ist, den Kadett D mit seinen einfachen Mitteln und wenig Geld am Leben halten und nutzen zu können?

 

Wer weiß, jedenfalls gebührt ihm ein Platz bei den Straßenfunden und ich würde mich freuen, wenn diese neue Reihe euch gefällt!

 

 

 

 

 

 

 

 

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20.10.2012 18:23    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Autogeschichten

Ja, ich hab auch erst gezuckt, ein M-BMW mit einem Diesel? Was soll denn das und überhaupt, wie passt das zusammen?

M5 verbinde ich eigentlich immer noch mit einer Limousine, großvolumigem Saugmotor und Heckantrieb?

 

Aber diese Zeiten sind auch bei BMW vorbei. Die M-GmbH bringt mit den „M-Performance-Modellen“ einiges durcheinander und zu diesem Durcheinander gehört auch der neue M550d. Passt das, ein Diesel+Allrad mit dem M-Kürzel?

Meine Antwort lest ihr hier, denn ich hatte das Vergnügen den 550d-X-Drive-Touring zu bewegen.

 

Ein bisschen was zur Technik:

Der hier verbaute Diesel ist ein durch drei (!) Turbolader beatmeter Dreiliter-Reihensechszylinder mit 381 PS und einem Drehmoment von 740 Nm. Drei Turbos bedeutet in diesem Fall zwei kleinere Hochdruck-Lader und ein größerer Niederdrucklader.

Geschaltet wird der 550er mit einer Achtgang-Sportautomatik, die einen normalen und einen sportlichen M-Modus bietet.

Allradantrieb sorgt für nötige Bodenhaftung - und eine Beschleunigung auf Tempo 100 in 4,9 Sekunden für Kribbeln im Bauch

Und die Bremsanlage aus dem 550i steht für entsprechende Verzögerung.

 

 

Fahreindrücke:

Die Variante mit drei Turbos sorgt auf jeden Fall dafür, dass so etwas wie ein Turboloch oder eine Anfahrschwäche dem 5er völlig unbekannt ist – Halleluja, was zieht der ab und zwar über das gesamte Drehzahlband – Ich hab ja durchaus schon den Vergleich mit dem ein oder anderen 8-Zylinder gehabt, von daher kann ich nur sagen: Ich bin mehr als beeindruckt!

Einfach ein klasse Motor der hervorragend in den 5er und besonders auch den Touring passt.

 

 

Die Leistung abzurufen ist in der Stadt natürlich eher unsinnig und ich finde das Head-Up-Display hier besonders nützlich. Die aktuelle Geschwindigkeit wird damit nahezu perfekt dargestellt und man gewöhnt sich an dieses System sehr schnell. Der Moment des 5er kommt in der Kurve der Autobahnauffahrt - ein Tritt auf´s rechte Pedal und sofort grinse ich vom linken bis zum rechten Ohr. So einen will ich auch für mich und meine Süße denke ich und höre dabei dem Sound des Motors bis kurz vor dem Begrenzer zu. Klar, nichts geht über den Sound eines echten V8, aber die Jungs die dem hier verbauten Resonator diesen Sound eingebastelt habe, wussten zumindest sehr genau was der geneigte BMW-Fahrer gern hört, klingt echt! Respekt!

 

 

Auf den Rund 400 Kilometern die ich mit dem Touring fahre ist natürlich auch Zeit, sich etwas mit dem Innenraum und der Ausstattung zu befassen.Da gibt es so Nettigkeiten wie eine Lenkradheizung, die sicher im Winter eine schöne Sache ist, deren Sinn sich mir aber wegen der vorhandenen Standheizung nicht ganz erschließt, aber was solls.

Wunderbar ist auf alle Fälle das Panorama-Glasdach, es reicht bis zu den hinteren Sitzen und der vordere Teil lässt sich öffnen oder aufstellen – schafft auf jeden Fall ein gutes Raumgefühl.

 

 

Eine coole Sache ist die Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop and Go Funktion. Hier kann man einstellen das der Wagen im Stau hinter dem Vordermann auch automatisch wieder anfährt oder eben auch bis zum Stillstand abbremst – für Vielfahrer sicher kein schlechtes Komfortextra.

 

 

Fest steht, dass die Sitze mit das Beste sind auf denen mein Hintern und geplagter Rücken je platziert wurde – auf diesen Dingern möchte man gern sitzen und bei Bedarf wird man gelüftet, gewärmt oder massiert.

Das schon kurz erwähnte Head-Up-Display bietet neben der Geschwindigkeit bei Bedarf auch Informationen zum Tempomaten oder blendet Infos des Navis ein – und das alles in schicken Farben. Ein Extra das meinem Spieltrieb gefällt und auch Sinn macht.

 

 

Allerdings muss man auch sagen, von innen ist er halt ein typischer BMW. Das kann man gut finden und am Cockpit und der Verarbeitung sowie den Funktionen gibt es auch nichts zu mosern, allerdings finde ich (außer den Spielereien an Extras) auch nichts an dem das Auge mal hängen bleibt. Ein bisschen weniger Sachlichkeit und etwas mehr Emotion oder auch mehr „M“ hätte der Wagen auch in der Optik schon verdient.

 

Der versprochene Verbrauch von rund 6,5 Litern Diesel ist sicher erreichbar, aber wer bewegt so ein Auto schon dauerhaft sparsam?

Ich für meinen Teil war durchaus sehr flott unterwegs und neben längeren Autobahnetappen und Landstraße gab es auch einiges an Stadtanteil. Mein Durchschnittsverbrauch lt. BC lag bei 8,8 Litern – und so macht der M550d immer noch genug auf Sparkünstler.

Ich finde den Verbrauch für ein Auto das knapp an der 400 PS Grenze kratzt und sehr komplett ausgestattet ist, mehr als beachtenswert.

 

Was gibt es zu meckern?

Für mich persönlich nicht viel eigentlich sogar nichts, denn der Wagen ist einfach klasse und ihn zu fahren ein Genuss. Warum BMW einem solchen Auto einen Namen wie „M 550d X-Drive Touring“ verpasst ist mir allerdings ein Rätsel, da wäre doch wohl was knackigeres drin gewesen, dass dem Charakter des Wagens mehr entspricht?

 

Bleibt der Preis, der bei rund 84tsd € beginnt und bei meinem „Testwagen“ die 100tsder Grenze um einiges überschreitet - und die Frage:

 

Was würde wohl Rudolf Diesel sagen, wenn er diesen Wagen mit (s)einem Diesel erleben könnte?

 

Ich glaub jedenfalls, es würd ihm gefallen!

 

 

 

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17.10.2012 16:55    |    Andi2011    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Letztens hatte ich dank meines Arbeitgebers das große Vergnügen, mal wieder an einem "Workshop" teilzunehmen.

Das Thema war mir nicht neu, hab ich doch dazu in den letzten Jahren immer wieder verschiedene Herren und Damen referieren gehört, es ging um Zukunftschancen für Unternehmen, die Menschheit, die Anwesenden, unseren Planeten und überhaupt....Ausblicke in die nächsten zehn oder zwanzig oder mehr Jahre!

 

Der Dozent war diesmal ein netter Kerl, etwa so alt wie ich, schicker Anzug, wortgewand und flink am Flipchart und im Umgang mit seinen Power-Point-Grafiken. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich finde es auch durchaus wichtig Zukunftsvisionen zu haben, für mich selbst, wie auch für meinen Arbeitgeber als Unternehmen, obwohl schon meine Oma immer sagte:

 

"Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen!";)

 

Jedenfalls in diesem Zusammenhang langweilte ich mich etwas und als es dann mal wieder um Prognosen für die Zukunft ging, war meine Stunde gekommen...

In solchen Momenten ärgere ich gern schon mal die von ihren eigenen Thesen besonders überzeugten Dozenten mit vehementem Wiederspruch, in dem ich Ihnen im Laufe der Jahre zusammengetragene Zitate und Prognosen diverser Persönlichkeiten vor die gelackten Schuhe werfe - oder besser Fehlprognosen - und dann mal sehen, wie sie so reagieren...macht einfach Spass! :D

 

Hier sind einige dieser Prognosen, deren Wahrheitsgehalt sich im Laufe der Zeit, sagen wir mal etwas "relativiert" hat

 

 

Aus dem Bereich "Medien und Technik" der gern bei solchen Vorträgen hervorgekramt wird, gab es schon früher einige "Visionäre" die fatal danebenlagen, zum Beispiel diese Herren hier:

 

"Das Fernsehen wird sich nicht halten, weil die Leute es bald müde sein werden, jeden Abend eine Sperrholzkiste anzustarren."

(meinte Mr.Daryl Zanuck, seines Zeichens Filmproduzent der 20th Century Fox im Jahre 1946)

Quelle: NZ-Herald vom 15.12.2008

 

"In den nächsten fünfzig Jahren wird kein Mensch fliegen."

(sprach Sir Wilbur Wright (Flugpionier) noch im Jahre 1901)

Quelle: aus der Newsweek vom 27.01.1997

 

"Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns."

Quelle: Stellungnahme der Western Union 1876 auf eine interne Anfrage

 

"In zwei Jahren wird das Spam-Problem erledigt sein."

(HAHAHA -Bill Gates im Jahre 2004)

Quelle: NZ-Herald, 15.12.2008

 

"Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern."

(IBM-Chef Thomas Watson zu Anfangszeiten der Computer)

Quelle: "Jobreport Informationstechnologie"2001

 

"Das Internet wird kein Massenmedium, weil es in seiner Seele keines ist."

(meinte jedenrfalls die renomierte DIE WELT in einem Artikel am 24.03.2001)

 

 

Da waren doch durchaus schlaue Köpfe und Institutionen dabei? Aber wie man sieht, ist auch das kein Garant für Treffsicherheit! Andere Beispiele gefällig? Die Herren aus der Politik und Wissenschaft sind auch nicht viel besser:

 

 

 

 

 

 

"Die großartigste Sache beim Sturz von Saddam würde ein Ölpreis von 20 Dollar pro Barrel sein."

(...meinte der bekannte Medienmogul Rupert Murdoch im Spiegel Interview)

Quelle: Spiegel-Online vom 26.2.2003

   

"Während es Kohle noch für Jahrtausende gibt, gibt es Öl nur noch für wenige Jahrzehnte. Die verschiedenen Schätzungen der Vorräte ergeben kein übereinstimmendes Bild, aber dass die vereinigten Staaten in höchstens 20 Jahren kein Öl mehr haben werden, steht fest."

(ja das steht auch heute so fest wie schon 1939, als Anton Zischka in seinem Buch "Ölkrieg" dieser Meinung war)

 

...wie sieht es mit der Weitsicht für die Umwelt aus? Nun, schauen wir doch mal;)

 

 

"Der deutsche Wald stirbt. Wissenschaftler zweifeln, ob auch nur fünf Jahre Zeit bleibt, dies zu verhindern."

(Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23.12.1982)

 

"Die ... Luftverschmutzung könnte die globale Temperatur um

mehr als drei Grad sinken lassen ... ausreichend, um eine Eiszeit auszulösen."

(meinte jedenfalls Anfang der 70er Jahre der Klimaforscher Stephen Schneider, der übrigens später Verfechter der globalen Erwärmung war)

Quelle: Science-Magazin

 

Und was ist mit unser aller liebstem Kind,dem Auto? Da gab es doch so Leute mit echten Visionen wie Carl Benz, Gottlieb Daimler oder Ford?

 

 

"Das Auto ist fertig entwickelt. Was kann noch kommen?"

(sagte dessen "Erfinder" Karl Benz um 1920)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.5.2002

 

"Es werden höchstens 5000 Fahrzeuge gebaut werden. Denn es gibt nicht mehr Chauffeure, um sie zu steuern."

(meinte auch der berühmte Gottlieb Daimler)

Quelle: Zitat aus "Jobreport Engineering" 2001

 

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."

(sagte damals unser Kaiser Wilhelm II in voller Überzeugung)

Quelle: Zitat aus "Die Welt" vom 8.01.2003

 

"Nein Danke, dieses Auto ist eine Fehlkonstruktion"

(Henry Ford II meinte das jedenfalls, als ihm nach dem Krieg das Volkswagenwerk+Käfer zur kostenlosen Übernahme angeboten wurde)

Quelle: didyouknow

 

"Nachdem nun über fünfzig japanische Fahrzeuge in USA verkauft wurden, dürfte die japanische Autoindustrie kaum mehr auf größere Nachfrage stoßen."

(ahja...)

Quelle: Business Week, 2.8.1968

 

 

Tja was soll man da noch sagen oder glauben - und dann - ganz zum Schluss wenn man denkt, da ist aber doch noch der Eine, der König - nein der Kaiser Deutschlands, der alles kann und alles weiß und der uns sogar die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land prognostiziert und Wort gehalten hat...und dann liest man von ihm das hier:

 

"Wenn jetzt nach der Wiedervereinigung demnächst auch noch all die Fußballer aus dem Osten dazukommen, dann wird Deutschland auf Jahre hinaus unschlagbar sein."

(Franz Beckenbauer nachdem Deutschland 1990 Weltmeister war)

Quelle: dailysoccer.de

 

 

 

...wem soll man bitte heut noch glauben, wenn selbst Kaiser Franz sich irrt ?

Ihr dürft natürlich gern diesen nicht ganz so ernst gemeinten Blog kommentieren oder auch um Prognosen ergänzen;)

 

 

Danke für`s lesen!


09.10.2012 22:14    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Metalboard

Es gibt Musik und es gibt Blues Rock und es gibt Bands, die Blues Rock spielen und es gibt eine Band, die Texas-Blues-Rock spielen: ZZ-Top

 

1969 in Housten Texas von Billy Gibbons gegründet sind ZZ-Top bis heute unverwechselbar und ihr Mix aus Hardrock, Boogie, Country und Blues ebenso.

In Verbindung mit Sonnenschein, einer langen Straße und einem entsprechenden Gefährt unter dem Hintern sind ihre Songs mit das Beste, was einem das Leben in so einem Moment bieten kann.

 

 

 

Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard kreierten diesen Mix den jeder sofort erkennt und für die Gitarrenriffs in Songs wie

Legs, Sharp Dressed Man, Esther Be The One, My Head's In Mississippi, Tush, Gimme All Your Lovin', Sleeping Bag,

La Grange, Doubleback um nur mal einige zu nennen, würde manche Band Oma und Seele verkaufen!

 

 

Die Bärte als eines ihrer Markenzeichen kamen erst Ende der 70er Jahre hinzu, genauso wie die Fellgitarren, Strass-Jacken und natürlich die dunklen Sonnenbrillen – kann man noch cooler aussehen?

ZZ-Top hätten auch problemlos in meiner „Coole Typen“ Rubrik Platz finden können, denn aufmerksam wurde ich in den 80er Jahren erstmals auf ZZ-Top, nicht zuletzt auch durch ihre Videos mit dem bekannten Hot Rod und den netten Mädels - vor allem aber wegen ihrer mitreißenden Songs.

 

Schaut man sich heute ZZ-Top live an, gibt es nicht mehr die halbnackten Backgroundsängerinen zu sehen und auch die Lightshow ist deutlich spartanischer als früher, dass alles ist aber dafür einem noch mal gesteigerten Coolness-Faktor gewichen

– und ich rede hier über Musiker die alle die 60 deutlich überschritten haben. Wenn man mit über 60 noch so drauf ist, hat man wohl alles richtig gemacht!

 

Beweisen müssen die Jungs eh niemandem mehr etwas, über 50 Millionen verkaufte Alben, immer noch ausverkaufte Konzerte und die Mitgliedschaft in der legendären Rock and Roll Hall of Fame sind Beweis genug für den weltweiten Erfolg der drei Rocker.

Bill Gibbons ist übrigens auch ein großer Autofan und besitzt neben jeder Menge Gitarren auch diverse nette Fahrzeuge wie einen umgebauten 1932er Ford Roadster mit einem V8 Flathead-Motor oder einen „Cadzilla“ - ein Custom Cadillac Sedanette aus 1948 mit einem 8,2 Liter Bigblock der für die Präsidentenlimousine, von denen es nur zwei Stück gab, gebaut wurde.

Ein 1961er Cadillac Coupé De Ville gehört auch dazu aber auch „Alltagswagen“ wie ein Lamborghini LP640 Roadster.

 

Ja - Rockstar zu sein hat nicht nur Nachteile;)

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Quellen:Rock Lexikon,Google Bildersuche


08.10.2012 16:55    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Dies Das

Was lange währt wird endlich gut!

 

Diese alte Redensart wird oft gebraucht, wenn etwas lange Zeit benötigt hat, aber letztlich zu einem positiven Ergebnis führt. In meinem Fall trifft das auf den Bau einer direkten Verkehrsverbindung zu, die nach 25 Jahren zum Ende kommt…

Die Bundesstraße 8 (B 8) dürfte eigentlich bundesweit bekannt sein, beginnt sie doch an der niederländischen Grenze, geht quer durch den Westen der Republik und endet letztlich in Passau und ist damit etwa 800km lang, teilweise wird sie in Teilstücken immer mal umbenannt aber eigentlich kennt sie jeder als B8.

 

In meinem Fall geht es hierbei um ein Teilstück dieser Bundesstraße, nämlich die B8n:

Eine autobahnähnliche Schnellstraße, die nach ewiger Bauzeit endlich fertig wurde. Das alles wäre für mich grundsätzlich nichts besonders erwähnenswertes, wenn ich nicht zu den tausenden Pendlern gehören würde, die täglich aus Duisburg, Essen, Krefeld usw. nach Düsseldorf zur Arbeit müssten.

 

Die Ausweitung der B8 und die Schaffung einer direkten Verbindung aus Dinslaken/Duisburg nach Düsseldorf und der Anschluss an die A59 dauerte insges. etwa 25 Jahre!

Man könnte an einen Schildbürgerstreich denken, wenn ich überlege das ich 16 Jahre alt war, als diese Bauprojekt begann.

Mal waren Gelder nicht freigegeben oder vorhanden, mal gab es Probleme beim Naturschutz, mal mit ewigen Gerichtsverhandlungen mit oder gegen Bürger und Bauern deren Land betroffen war und mal ganz profan mit zu frostigen Böden oder gefundenen Weltkriegsbomben, die immer wieder zu Verzögerungen führten.

Nun ist es seit August 2012 vollbracht (gut nicht ganz, einige Anschlussstücke sind noch nicht ganz fertig).

 

 

Einige Stadtteile werden nun deutlich weniger vom Verkehr belastet, erste Zählungen ergaben für einige Straßen eine Zahl von bis zu 5000 Fahrzeugen weniger pro Tag.

Auch mich führt mein Arbeitsweg nun nicht mehr ab Autobahnende durch Stadtteile über zig Ampelanlagen zur Arbeit, sondern ich kann auf der neuen B8n weiterfahren, nehme nach wenigen Kilometern eine der neuen Abfahrten und stehe etwa 3 Minuten später auf dem Parkplatz meiner Arbeitsstelle in Düsseldorf.

 

Das bedeutet konkret für mich, viele liebgewonnene Gesichter die ich jeden Morgen an den Ampeln sah, in mein Herz geschlossenen Ampelschaltungen die ich auf die Sekunde genau voraussagen konnte und die psychologischen Beobachtungstudien anderer Verkehrsteilnehmer im Stau haben nun für mich ein Ende!

Ich fahre bedingt durch die kürzere Streckenführung und die fehlenden Staus in den Straßen in ca. 30 Minuten zu meiner Arbeitsstelle statt vorher 45-60 Minuten – viel Zeit pro Tag, Woche, Monat und Jahr (wer es ausrechenen mag, nur zu!) die ich an Zeit anders verbringen kann. Das war mir wirklich einen Blog wert!

 

Erlaubt ist auf der Strecke aktuell nur 80 km/h, da aber problemlos mehr möglich ist, wird nun aktuell tatsächlich auch noch geprüft, ob dort künftig 100 km/h zugelassen wird - ich hoffe es dauert nicht 25 Jahre obwohl: Mir ist es eigentlich jetzt egal, ich bin einfach glücklich jetzt nicht nur schneller sondern entspannter anzukommen. ;)

 

Danke für`s lesen!


03.10.2012 13:59    |    Andi2011    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Dies Das

Unsere Nachbarn Stefan und Svenja* sind ein nettes Paar, vor drei Jahren haben sie das Haus neben uns gekauft und wir haben schon den ein oder anderen netten Grillabend miteinander verbracht. Auf Stefans Hof steht eine Mercedes A-Klasse die Svenja fährt und sein Anfang des Jahres neu gekaufter Audi A4 Avant - jedenfalls bis gestern Abend.

 

Denn heute morgen als ich aus dem Haus kam traf ich Stefan wie an so manchem anderen Morgen auch, nur sah er heute leicht zerknirscht aus. „Mein Auto ist weg...“ war seine Antwort auf meine Frage was denn los sei.

Der Avant wurde letzte Nacht geklaut wie er mir dann ausführlich bei einer Tasse Kaffee berichtete. Der oder wohl eher die Diebe haben die Alarmanlage und Wegfahrsperre seines sehr komplett ausgestatteten Audi scheinbar völlig problem- und lautlos geknackt.

 

Die Polizei macht ihm wenig Hoffnung, vermutet der Audi sei wohl schon entweder irgendwo in Tschechien oder Polen oder in irgendeiner Hinterhofwerkstatt wo er grad zerlegt wird.

Wie es sein kann, dass die Diebe den Wagen so leicht geknackt haben beantwortete die Polizei damit, dass sie oft organisiert mit drei oder vier Mann vorgehen und sich bestens in der Fahrzeugelektronik auskennen. Einer meinte auch dass VW,Audi und auch Skoda vermehrt besonders gern geklaut werden, da sie alle die gleiche Elektronik für Wegfahrsperren usw. verwenden:

 

"Die brauchen für so ein Auto keine drei Minuten"

 

Jetzt wird noch geprüft ob noch weitere Diebstähle aus der Umgebung gemeldet werden.Die Polizei macht ihm jedenfalls wenig Hoffnung, dass vielleicht nur ein Jugendlicher eine Spritztour machen wollte, sie meinten eher das sie mal prüfen, ob im Umkreis von 100-200 Km Richtung Ostdeutschland noch eine Tankstelle meldet, dass ein Audi A4 Avant ohne zu bezahlen vollgetankt wurde...

 

Ich dachte bisher immer Autoklau sei eher ein Problem, dass rückläufig sei und sich wenn dann eher auf den Osten Deutschlands beziehen würde?

"Ich auch - bis jetzt!" sagte Stefan.

 

Die Herren der Polizei meinten hingegen, dass es ein immer größeres Problem werde, auch in Westdeutschland und riet beim nächsten Wagen entweder ein zusätzliches Alarmsystem zu verwenden, dass nicht vom Hersteller stammt oder auf alte Methoden wie die berühmte Lenkradkralle zu setzen.

 

Sichert ihr eure Autos auf besondere Art und Weise oder vertraut ihr der Sicherheitstechnik der Hersteller? Mir ist jedenfalls im Moment recht mulmig...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Stefan und Svenja heissen natürlich anders,die Bilder entstammen der Google-Bildersuche


26.09.2012 16:24    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die nicht nur viele Männerherzen höher schlagen lässt, sondern sich auch mit einem der schönsten Männerhobbies beschäftigt: Heimwerken! Die Rede ist von „Home Improvement“ bei uns besser bekannt als „Hör mal wer da hämmert“.HAUHAUHAU :D

 

Die Serie startetet 1991 beim amerikanischen Sender ABC und in Deutschland bereits 1992 in der ARD und es wurden mehr als 200 Folgen abgedreht.

Ein absoluter Quotenrenner war die Sendung während ihrer gesamten Laufzeit von über 8 Jahren und 8 Staffeln und selbst heute erzielen die Wiederholungen noch gute Quoten.

 

Da bei uns in Deutschland aus mir unerfindlichen Gründen ja Menschen in Fernsehsendern damit beauftragt sind, ausländische Film- und Serientitel in möglichst unpassende und noch dazu dämliche Übersetzungen zu pressen, lief die Sendung hier zunächst unter so Titeln wie „Der Dünnbrettbohrer“ bis man später auf den (auch nicht viel besseren) aktuellen Seriennamen kam.

 

Das alles tut aber letztlich dem Witz und Humor der Serie keinen Abbruch.

Tim Allen, der in den USA zunächst als Stand-Up-Comedian Karriere machte, ist die Rolle des Tim Taylor natürlich auf den Leib geschneidert.

Tim hat eine eigene Heimwerkersendung (Tool Time) die er zusammen mit seinem Freund und Assistenten Al Borland (Richard Karn) moderiert. Tool Time ist eine Sendung, die alle möglichen Heimwerkeraufgaben zeigt und von der Firma "Binford Tools" gesponsert wird.

 

Die Beiden werden meist von einer sehr ansehnlichen Assistentin begleitet. In der ersten Staffel war das die nicht ganz unbekannte Pamela Anderson als Lisa, später die nicht minder attraktive Heidi, gespielt von Debbe Dunning.

 

Am Rande sei erwähnt, dass auch heute noch regelmäßig Menschen in Branchenbüchern, im Internet und auch in Baumärkten nach Binford Werkzeugen suchen und fragen und nicht verstanden haben, dass es diese Firma in der Realität nicht gibt…

 

Tim Taylor lebt nach dem Motto: Zuviel Power kann es nicht geben, also muss MEHR POWER her!

Deshalb wird so ziemlich jedes Werkzeug und Gerät von ihm „aufgemotzt“ und mit MEHR POWER versehen – dies führt zu zwei Effekten:

Erstens zu teils genial abstrusen Umbauten, die jedes Männerherz erfreuen und Zweitens oft zu großem Materialschaden und Krankenhaus-Aufenthalten für Tim.

Außerdem baut Tim meist an einem Hot Rod in seiner Garage, denn natürlich hat er auch ein Faible für Autos mit MEHR POWER.

Weitere Darsteller sind Tims Frau Jill (Patricia Richardson) und die drei Kinder Mark, Brad und Randy. Diese stehen Tims Handwerkskünsten meist auch eher skeptisch gegenüber und Jill versucht meist (erfolglos) Tims Reparatur oder Tuningversuche im Haus zu unterbinden, was in der Regel mindestens eine Explosion nach sich zieht.

 

Erwähnung muss natürlich auch Mr. Wilson, der Nachbar von Tim finden.

Genauer gesagt Mr. Wilson Wilson Junior (Earl Hindman). Wilson ist so etwas wie das Gewissen und der Ratgeber von Tim und seiner Familie, sein Gesicht bleibt als einer der Running-Gags der Serie dabei aber bis (auf eine Ausnahme) zur letzten Folge immer nur halb zu sehen.

Meist wird die untere Hälfte durch einen Gartenzaun verdeckt, es kommen aber auch Blumentöpfe, Gipsmasken, Hängelampen und teils rasante Kamerafahrten in Frage, um immer nur einen Teil seines Gesichtes zu zeigen. Woher genau Wilson kommt und warum er einen etwas skurrilen Lebenswandel führt, all diese Fragen bereichern die Serie und sind auch immer mal für eine Überraschung gut.

So wie auch Gastauftritte von George Foreman, Mario und Michael Andretti oder Ernest Borgnine, sogar der Ex-US-Präsident Jimmy Carter war in einer Folge zu Gast.

 

Neben den Schauspielern und einem für die Rolle geborenen Tim Allen, lag der Erfolg der Serie sicher auch an anderen Faktoren.

So wurde z.B. tatsächlich jede Folge vor einem echten Live-Publikum in den Disney Studios in Burbank aufgenommen. Vor der Aufzeichnung gab es jeweils an einem Tag der Woche einen „Testlauf“ mit etwa 20 Zuschauern, die mit dem Team zusammen am gesamten Drehset mit von Raum zu Raum gehen durften. Deren Reaktionen war ausschlaggebend für die tatsächliche Aufzeichnung und ob Gags noch mal verändert wurden.

 

Die letzte Sendung „Backstage Pass“ gab -wie der Name schon sagt- Einblicke hinter die Kulissen und ich habe einen Ausschnitt davon als Video eingefügt. Ich finde auch dort wird noch mal deutlich, dass die Serie eben auch hinter den Kulissen funktionierte und von der Harmonie der Schauspieler miteinander und dem Publikum lebte.

Tim Allen hätte locker noch eine 9 und 10 Staffel drehen können, Angebote gab es mehr als genug und man erzählt von Gagenangeboten von über 50 Millionen Dollar Ende der 90er für Allen aber er lehnte ab. Auch weil er einfach der Meinung war:

Man soll aufhören wenn es am schönsten und besten ist!

 

 

 

 

 

"Hör mal wer da hämmert" beschäftigte sich neben aller Comedy aber auch immer mit den üblichen Alltagsproblemen einer Familie und hatte für mich immer auch die Aussage, dass solche Dinge manchmal eben mit etwas Witz und Gefühl besser zu lösen sind als durch Streitereien.

Tim Allen und die anderen Schauspieler in der Serie – für mich echte „Coole Typen"

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

Quellen: Google Bildersuche und TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier

A Tribute to Earl Hindman,died in 2003


20.09.2012 15:46    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Ford

Wer in Deutschland von Ford einen variablen großen Van sucht, muss zum S-Max, Galaxy oder eine Nummer darunter zum

Grand/C-Max greifen. Mehr gibt es aktuell offiziell über die Händler nicht zu beziehen und damit ist Ford sicher am deutschen Markt auch gut genug aufgestellt, aber träumen wird man ja mal dürfen…

 

Deshalb geht es heute in meiner Ford Rubrik um einen wirklich variablen und dazu noch sehr ansehnlichen Van oder wem die Bezeichnung besser passt Crossover – den Ford Flex.

 

Der Flex ist mit seinen 5,13m Länge, einem Radstand von rund 3m und der sehr gelungen Optik im Retrostil wirklich ein schicker Wagen.

 

Als Nachfolger des Freestar und Mercury Monterey ersetzt er beide Modelle seit 2008, wird auf der gleichen Ford D4-Plattform gebaut wie sein Konzernkollege Explorer oder Lincoln MKT und in Ontario gefertigt. Ein großer Wurf den Ford da unter Design-Chef John Mays gebaut hat.

 

Kein Wunder, denn er sieht nicht nur gut und anders aus als die meisten seiner Konkurrenten, sondern hat neben einem optionalen Allradantrieb auch noch Platz. Es gibt ihn wahlweise als Sechs,-oder Siebensitzer und dabei ist immer ein großer Kofferraum der sich über eine elektrische Heckklappe öffnen lässt. Wer es noch größer braucht, kann die zweite und dritte Sitzreihe auch wegklappen und eine riesen Ladefläche erzeugen. Eine Anhängelast von gut 2 Tonnen dürfte vieleicht noch üppiger sein, den meisten Zwecken aber genügen.

 

Auch auf der Ausstattungsseite hat der Ford so ziemlich alles was das Herz begehrt.

Von der optionalen Chromfelge, einer mehrfarbig einstellbaren Lounge-Beleuchtung, Rückfahrkamera, Einparkhilfe, Soundsystem, Leder, verstellbare Pedalen, über ein mehrteiliges Panoramadach bis zum DVD-Entertainmentsystem oder Kühlschrank ist und lässt sich der Flex mit allen Nettigkeiten ausrüsten, die das Leben schöner machen.

 

Es gibt einige liebevoll designte Kleinigkeiten aber auch vieles, was einfach praktisch ist. Überhaupt ist der Innenraum ein Wohnzimmer auf Rädern: Man sitzt auf sehr bequemen und großen Polstern, kann sich bei Bedarf an mehreren Kühlfächern mit Getränken bedienen oder sich über das Ford-Sync-System in der Jukebox durch über 20.000 Songs wühlen, Online-Nachrichten sehen und hören geht natürlich genauso wie über Touch zu navigieren.

 

 

Die Lackierung des Wagens lässt sich mit dem Dach abstimmen, dass man außer in Wagenfarbe auch in Weiß oder Silber ordern kann. Mir würde hier z.B. ein weißes Dach in Verbindung mit dem Kodiak-Braun sehr gut gefallen!

 

Den Antrieb des Ford übernimmt wiederum ein Benziner aus der Ecoboost-Familie, idealerweise der Topmotor:

Ein 3,5 Liter Sechszylinder mit 355PS in Verbindung mit einer Sechstufen-Automatik. Das reicht für Tempo 100 deutlich unter 8 Sekunden und da die Ecoboost durchaus aufgrund ihres breiten Drehzahlbandes nicht nur durchzugsstark sind, auch für Verbräuche um realistische 8-12 Liter.

 

Klar wäre es wohl wirtschaftlich wohl unvernünftig von Ford, den Flex auch bei uns anzubieten und so interessierten Käufern den Weg zum Importeur zu ersparen, aber wie anfangs gesagt: Träumen wird man ja mal dürfen…

 

 

 

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Bilderquelle: Google Bildersuche

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18.09.2012 13:44    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Dies Das

Wer war als Kind und vielleicht auch als Erwachsener nicht fasziniert von Dinosauriern? Ich zumindest war und bin es!

Als damals Jurassic Park in die Kinos kam saß ich fasziniert im Kino und die BBC Dokumentationen wie "Im Reich der Giganten" oder "Erben der Saurier" usw. besitze ich alle und finde sie klasse gemacht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine kleine Tochter ist natürlich ebenfalls ein Dino-Fan und so bot es sich letztens an, als wir am "Steinhuder Meer" einen Kurzurlaub absolvierten den dort in der Nähe liegenden "Dinosaurierpark Münchehagen" zu besuchen.

Der Park ist eine Mischung aus Museum und Freizeitpark.

 

 

Man durchläuft die verschiedenen Zeitalter der Tiere des DEVON (416 - 359 Mio. Jahre) bis letztlich zum QUARTÄR (2,6 Mio. Jahren - Heute) in Form eines Wanderweges an dessen Seiten sich jeweils diverse Dinos und Tiere der jeweiligen Zeit in verschiedenen Situationen zeigen. Oft ist das alles wirklich gut gemacht und die (lebensgroßen) Tiere sind schön dargestellt.

 

 

Wer sich mehr für Archäologie interessiert kann sich in einer großen Halle riesige Fußspuren und Fährtenflächen ansehen, die im nahen Steinbruch Wesling zwischen 2004 und 2010 entdeckt wurden. Es sind 12 Fährten mit insgesamt mehr als

170 Dinosauriertrittsiegeln in sehr gutem Zustand zu sehen.

 

 

Diese Originale sind 139 Millionen Jahre alt, eine unvorstellbare Zeitspanne und man erkennt die Spuren diverser Pflanzenfresser wie den Iguanodon und auch die Abdrücke eines Raubsauriers, der der Herde damals wohl folgte.

 

 

In einem anderen Bereich kann man bei der Präparation und Rekonstruktion von Fossilien eines Europasaurus dabei sein und beobachten wie "Profis" arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die kleinen Besucher wird natürlich auch etwas geboten, es gibt einen (gut gemachten) Dino-Spielplatz oder einen "Mitmach-Bereich" in dem man selbst nach dort versteckten Fossilien suchen kann.

Die Preise sind mit 11€ für einen Erwachsenen absolut ok. und ich empfehle jedem der dort mal in der Nähe ist, einen Abstecher zu machen.

 

 

 

 

 

Den Abschluss bildet eine Halle in der es einen Blick in die Zukunft gibt:

Wie wird die Erde in 5, 100 und 200 Millionen Jahren aussehen?

Dort kann man in einer Ausstellung wiederum diverse Tiere sehen, wie sich wohl so entwickeln könnten...allerdings steht dort auch bereits bei der kleinsten Zeitspanne von 5 Millionen Jahren in der Zukunft: "Der Mensch ist längst ausgestorben."

Wer weiss wer mal unsere Fossilien ausbuddelt...

 

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Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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