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10.05.2013 15:29    |    Andi2011    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Fund, von dem ich selbst noch Ende der 80er Jahre dachte: Unmöglich das der mal ausstirbt, den gibt es an jeder Ecke – der Corsa A

 

 

1982 begann die Produktion des frontgetriebenen Corsa A im damals nagelneuen Opel Werk in Zaragoza in Spanien als Schräg- und Stufenheck (TR) für den spanischen und französischen Automarkt, bis er 1983 auch in Deutschland eingeführt wurde. Auch in vielen anderen Ländern wurde der Corsa A verkauft, teils unter anderen Labeln wie z.B. Chevrolet oder Vauxhall und auch als Kombi gab es ihn – aber leider nicht in Deutschland.

 

Bei uns gab es anfänglich drei Motorsierungen, den 1,0 Liter mit 45PS, den 1,2 Liter mit 55 PS und den 1,3 Liter mit 70 PS, der den kleinen Corsa schon ordentlich befeuerte, später gab es natürlich noch den beleibten GSI und diverse Sondermodelle des Corsa A.

 

 

Der Corsa war immer auch ein beliebtes Tuning Objekt, er war als Gebrauchter günstig zu bekommen, Ersatzteile leicht zu beschaffen und der Tuning-Markt bot von Schwellerleisten bis Felgen alles was das Herz begehrte. Der Corsa A war beliebt bei Jung und Alt und trotzdem hat ihn das gleiche Schicksal ereilt, wie einige andere Fahrzeuge vor ihm auch…wenig Wartung, durch mehrere Hände gereicht und irgendwann durchgerostet und mit technischen Defekten auf den Schrott.

 

Wer hätte Ende der 80er gedacht, dass es von diesem Bestseller mal in Deutschland nur noch unter eintausend angemeldete Fahrzeuge geben wird.

 

Dieser Hier dürfte einer nach dem ersten kleinen Facelift sein, also vielleicht aus 1987-1989. Der äußere Zustand ist wirklich gut, Rost ist zumindest optisch nicht erkennbar, der Lack ist gepflegt und auch der Innenraum weißt kaum Gebrauchsspuren auf. Die Felgen scheinen nachgerüstet und der Aufkleber kennzeichnet ihn als Sondermodel „JACA“, dass mal in Spanien angeboten wurde, dazu habe ich einen spanischen Werbeprospekt gefunden. Wie er bis heute überlebt hat? Keine Ahnung, aber zu sehen ist er wirklich nur noch selten, dieser Alltagskleinwagen der 80er und 90er...

 

 

Danke für`s lesen.


03.05.2013 10:26    |    Andi2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Metalboard

"Slayer is devastated to inform that their bandmate and brother, Jeff Hanneman, passed away at about 11AM this morning near his Southern California home. Hanneman was in an area hospital when he suffered liver failure. He is survived by his wife Kathy, his sister Kathy and his brothers Michael and Larry, and will be sorely missed.

Our Brother Jeff Hanneman, May He Rest In Peace (1964 - 2013)"

 

 

 

Ein trauriger Tag für alle Fans des Heavy Metal.

Mit nur 49 Jahren verstarb gestern gegen 11 Uhr Jeff Hanneman, Gitarrist und Gründungsmitglied von SLAYER, einer der bekanntesten und beliebtesten Metalbands, an einem Leberversagen.

Hanneman wurde 2011 von einer Giftspinne gebissen, dieser Biss führte zu einer s.g. nekrotisierende Fasziitis im rechten Arm die ihn außer Gefecht setzte und zu einer schweren bakteriellen Infektion führte. Hanneman verlor fast seinen Arm und musste sich in den vergangenen Monaten mehrfach operieren lassen.

Bei SLAYER wurde er als Gitarrist durch Gary Holt von EXODUS bei Live-Auftritten vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die genaue Ursache für das plötzliche Leberversagen ist bislang nicht endgültig geklärt, es wird ein Zusammenhang mit der schweren Infektionserkrankung durch den Spinnenbiss vermutet.

Hanneman hinterlässt Frau Kathy und seine Geschwister Michael, Larry und Kathy.

 

 

Besser als der Journalist Julian Weber es in der online Ausgabe der taz formuliert, kann man einen Nachruf auf ihn eigentlich nicht schreiben. Ruhe in Frieden und danke für viele tolle Konzerte und Stunden vor der Musikanlage, Jeff!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:RockHard/Facebookseite Slayer/Google Bildersuche


25.04.2013 22:33    |    Andi2011    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Fund, der sofort ins Auge fällt, ein Plymouth Fury.

 

Der Name Plymouth Fury hat natürlich einen grundsätzlichen Bekanntheitsgrad durch das Buch „Christine“ von Stephen King in dem ein 1958er Fury die Hauptrolle spielt und der damit zusammenhängenden John Carpenter Verfilmung - in der tatsächlich aber kein echter Fury mitspielte, sondern leicht modifizierte Plymouth Belvederes und Savoys, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Der Plymouth Fury wurde insgesamt von 1956 bis 1978 von Plymouth, die damals schon zur Chrysler Corporation gehörten, in verschiedenen Varianten recht erfolgreich angeboten. Die Marke Plymouth existiert zwar seit 2001 nicht mehr, der traditionsreiche Name ist aber auch heute in der US-Car Szene durchaus ein großer Begriff und Modelle wie den Belvedere, Barracuda oder natürlich Roadrunner kennen viele auch außerhalb der US-Car-Szene.

 

Der hier abgelichtete Fury III gehört zu den Varianten die Plymouth ab 1965 anbot und dürfte aus Ende der 60er Jahre sein, vielleicht ein 1968/69er Baujahr, da wird hier vielleicht der ein oder andere US-Car Profi mehr zu sagen können als ich, ebenso zu den angebotenen Motorisierungen, die meines Wissens nach bei allen V8 zwischen 200-350 PS lagen.

 

Der Zustand des Wagens ist nicht der Beste und dürfte kein gewollter "Style" sein, er zeigt deutlichen Rostbefall, einen Unfallschaden an der Front und Lack und Chrom sind in eher schlechtem bis sehr schlechtem Zustand.

 

 

Der Innenraum hingegen zeigt sich in guter Verfassung, dass schwarze Leder der Sitze sieht noch sehr gut aus, das Dashboard ist weder rissig noch besonders abgenutzt. Gute Plymouth Fury dieser Variante dürften um die 15 tsd Euro kosten und sind nicht sehr häufig zu sehen, deshalb für mich ein besonderer Straßenfund!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für`s lesen!


23.04.2013 22:27    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Dies Das

Miniaturkontinent - so nennt man mein diesjähriges Urlaubsziel auch und der Name ist nicht falsch!

In zwei wunderbaren Wochen hatte ich die Gelegenheit die Insel Gran Canaria etwas näher kennen zu lernen und dabei die üblichen Touristenzentren weitestgehend außen vor zu lassen.

 

Ich gebe zu, zuerst war ich etwas enttäuscht, denn die Vegetation auf der Insel ist zunächst alles andere als üppig wenn man ankommt.Kein Wunder eigentlich, denn die Insel ist wie alle Inseln dieser Gegend vulkanischen Ursprungs, aber schnell hat das schroffe Landschaftsbild seine Reize. Wer die Insel etwas erkundet wird von üppiger Vegetation über wüstenähnliche Zustände alles finden können und der Spitzname "Miniaturkontinent "ist durchaus gerechtfertigt. Dazu kommt eine interessante Tierwelt, die neben wunderbaren Vögeln auch eine Menge für alle Echsenliebhaber bietet, aber auch wunderschöne Schmetterlinge und Pflanzen.

 

Gran Canaria ist heute natürlich weitestgehend touristisch voll erschlossen aber es gibt abseits der üblichen Touristenorte sehr nette Ecken zu entdecken, auch im Landesinneren und vor allem in den Bergen und entlang der Küstenstraßen.

 

Einige Bilder die ich dort geschossen habe sind sehr spontan entstanden und ich will euch eine kleine Auswahl hier vorstellen und in euch damit vielleicht die Lust auf den eigenen anstehenden Urlaub wecken oder zumindest ein wenig Sommerfeeling mitbringen, bevor mein Blog sich wieder seinen Stammthemen widmet - ich hoffe sie gefallen euch!

Gern dürft ihr natürlich eure eigenen Urlaubsziele nennen, wohin geht es bei euch, wo habt ihr schon eine tollen Urlaub verbracht und auch Fotos sind gern gesehen und nun...viel Spaß beim Bilder schauen!

 

Danke fürs`s lesen!

 

 

 

 

 

 


28.03.2013 21:44    |    Andi2011    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

 

Heute geht es um einen Alltagsfund, den man auf unseren Straßen zu seiner Bauzeit, im Gegensatz zu seinem Fließheck-Bruder deutlich seltener sah und der das konservative ältere Ford-Klientel bedienen sollte, ein Ford Orion.

 

Der erste Orion kam 1983 auf den deutschen Markt und lockte den ein oder anderen Taunusfahrer, der mit dem damals extrem modern gezeichneten Sierra nichts anfangen konnte zum Kauf.

Der Orion MK 2, den ich hier abgelichtet habe erschien 1986 und wurde schließlich durch den 1990 erschienenen MK3 abgelöst wurde, mit diesem starb letztlich bei uns auch 1993 der Name Orion.

 

 

 

Konkurrenten des Orion waren damals natürlich der VW Jetta oder Kadett E mit Stufenheck, aber auch seltenere Vertreter wie der Fiat Regatta.

 

Motoren gab es in den verschiedenen Orion Modelreihen eigentlich immer in guter Auswahl, von 60 bis sogar 130 PS, wobei das Käuferklientel eher die kleineren Motorisierungen bevorzugte. Obwohl der Orion bei uns kein großer Erfolg war, wurde er in anderen Ländern wie Großbritannien hervorragend verkauft.

 

 

Dieser Straßenfund dürfte ein Orion GL mit dem 1,6 Liter Einspritzer und 90 PS sein, der auch schon einen geregelten Katalysator besaß und ab 1987 zu kaufen war.

Neben der aktuellen Feinstaubplakette findet sich auch noch die alte G-Kat Plakette mit der identischen Nummer des angebrachten alten DIN-Kennzeichens am Wagen. Der aktuelle Wintereinsatz lässt ihn zwar etwas dreckig erscheinen, aber auch bei näherer Betrachtung gibt es keinen erkennbaren Rost oder gar Dellen. Im Innenraum findet sich ein altes original Ford-Kassettenradio, sowie ein Kassettenablagefach mit diversen alten BASF-Kassetten und auch der Innenraum zeigte sich sehr gepflegt.

Ich vermute also tatsächlich hier einen Orion in Erstbesitz des damals typischen konservativen Ford-Fahrers, der bis heute mit seinem Orion wohl glücklich unterwegs ist. Ein typischer, auf den ersten Blick völlig unscheinbarer Straßenfund, der bei näherer Betrachtung seine Geschichte erzählt!

 

 

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesem Straßenfund verabschiedet sich mein Blog von euch.
Allerdings nicht für immer, sondern für die Zeit meines verdienten Urlaubs. Weiter geht es in meinem Blog Ende April/Anfang Mai. Bis dahin wünsche ich allen meinen Lesern und Freunden eine gute Zeit und schöne Ostertage!


16.03.2013 14:31    |    Andi2011    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die in der deutschen Fernsehlandschaft bei mir früher immer zum regelmäßigen Vorabendprogram gehörte. Die Rede ist von zwei Truckern und der Serie „Auf Achse“

 

Franz Meersdonk (Manfred Krug) und Günther Willers (Rüdiger Kirschstein) sind die beiden Trucker der Serie, die von 1977 – 1996 (in anderer Besetzung) lief.

 

 

 

Nach einigen Irrungen und Wirrungen gründen die beiden Fahrer Meersdonk und Willers eine eigene Spedition und erleben auf ihren Touren allerhand Abenteuer. Das Schöne an der Serie war neben der tollen schauspielerischen Leistung auch immer die Authentizität. Dazu kamen interessante Schauplätze wie Marokko, Südafrika oder Chile usw. in denen die jeweiligen Folgen dann auch größtenteils spielten.

 

In den Folgen ging es um all die Dinge die so eine Trucker-Serie spannend machten: Frachtbetrug, Autodiebstähle, Schmuggel und immer wieder auch Probleme, die fremde Länder und Menschen mit sich bringen können. Darüber hinaus vermittelte die Serie -zumindest für mich- immer eine gewissen Trucker-Romantik: auf sich allein gestellt, endlose Autobahnen, ferne Länder…

 

 

 

 

 

Die Realität der Dreharbeiten damals war aber auch nicht immer die reine Romantik für die Schauspieler. Der Aufwand der damals betrieben wurde war riesig, neben den Schauspielern mussten die Fahrzeuge und das Equipment jeweils zu den Drehorten gebracht werden, die Drehtage waren recht lang und Krug sowie Kirschstein waren sich privat auch nicht immer grün, wenn sie teilweise Monate irgendwo im tiefsten Algerien aufeinander hockten.

 

Die Serie spiegelt sicher nicht den Alltag eines Truckers wieder, aber diese beiden Charaktere sorgten damals mit dafür, dass der Job des Fahrers durchaus als sehr cool galt – genauso wie Meersdonk und Willers, echt coole Typen waren.

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Dieser Blog ist scion gewidmet, der als LKW Fahrer arbeitet und immer wieder mit seinen schönen Blogs und seiner Begeisterung für Autos erfreut und ab und an auch mal am Sonntag, von einem einsamen Rastplatz im Nirgendwo aus seinem LKW heraus, seine Kommentare hier schreibt – schaut mal rein, sein Blog lohnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


10.03.2013 14:49    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

Wer meinen Blog kennt weiß, dass ich einen autobegeisterten Schwiegervater habe, der diverse Fahrzeuge besitzt. In dieser kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch immer wieder ein paar Autos vor, die Größtenteils mindestens als Youngtimer zählen oder den Oldtimer Status schon erreicht haben. Im letzten Teil 5 erzählte ich über einen schönen Ponton W120, was liegt da näher als mal wieder einen BMW folgen zu lassen - einer der 114er Baureihe, der berühmte BMW 2002

 

 

 

 

Zur 02er Serie gehören die Baujahre 1966 bis 1977. Der 2002 kam 1968 auf den Markt, wurde bis 1975 gebaut und begeistert mich bis heute. Damals standen die Zahlenkombinationen bei BMW noch für den Hubraum, also in diesem Fall 2,0 Liter mit 100 PS.

Zum Motor ließe sich einiges erzählen, aber vor allem sollte man seine Robustheit und Bissigkeit erwähnen. Als ich den 2002 das erste Mal fuhr, war ich schlichtweg begeistert wie der Wagen heute noch nach vorne geht und dabei wirklich relativ leicht auch schnell zu fahren ist. Heckantrieb, eine knackige Viergangschaltung, bequeme Sitze und eine zeitlos schöne Armaturentafel machen die Sache noch netter.

 

Rund 10 Sekunden bis Tempo 100 und 170km/h Spitze waren Ende der 60er Jahre mehr als eine Ansage und eine entsprechende Werbung von BMW legte damals den Grundstein für das BMW Image, das bis heute anhält.

Ein 2002 kostet 1968 9479 DM, das war kein utopischer Preis und lag unter einem Mercedes /8 ähnlicher Motorisierung.

 

Knapp 337tsd 2002 wurden bis 1975 zugelassen. Heute gibt es nach meinem Wissenstand noch etwa 2tsd Exemplare. Wer sich für einen 2002 interessiert, macht nicht viel falsch:

 

 

Sehr gute Exemplare sind um die 5 tsd Euro zu bekommen und auch heute noch Alltagstauglich zu bewegen, er ist reparaturfreundlich und die Ersatzteile sind auch für Normalbürger erschwinglich. Ein schöner 2002 kann mit normalem Aufwand durchaus noch ein Oldie für den Alltag sein!

 

 

Dieser BMW 2002 wartet nun (mittlerweise auch gereinigt und mit original Radio) auf seinen Umzug in die große Halle und kam Anfang des neuen Jahrtausends zur Sammlung, für günstige 2200 Euro. Er war aus vierter Hand und hatte nur einige kleinere Reparaturen nötig. Das ist beim 2002 kein großes Problem, denn die Ersatzteilsituation ist entspannt und es gibt alle Teile über das Internet, diverse Fachhändler oder die BMW Klassik-Abteilung zu normalen Preisen.

So wurden an diesem 2002 ein neuer Auspuff, Pleuellager und alle Dichtungen am Motor erneuert, er bekam eine Revision des Vergasers, neue Türdichtungen und eine frische Konservierung der Hohlräume. Einer der Vorbesitzer hatte diese bereits einmal vorgenommen, was sicher gut für den 2002 war, den Rost hat er bis heute nicht.

 

 

Der 2002 ist ein wunderbarer Oldie mit dem man jede Ausfahrt genießen kann!

 

Danke für`s lesen!


02.03.2013 17:49    |    Andi2011    |    Kommentare (45)    |   Stichworte: Dies Das

Anfang der 90er Jahre hatten die Japaner den automobilen Markt bei uns längst erobert und waren Alltag im Straßenbild. Vor allem die sportlichen Fahrzeuge dieser Zeit sind mir lebhaft in Erinnerung und die Japaner hatten oft gleich mehrere sportliche Modelle in ihren Verkaufsräumen stehen. So bot der Neu- wie auch Gebrauchtwagenmarkt dieser Zeit einige interessante Alternativen zu Calibra und Co. Heute will ich mit euch mal einige Modelle von damals beleuchten:

 

 

HONDA CRX

 

1987 kam die zweite CRX Generation auf den Markt und die Form des CRX begeisterte. Die flache Form, verbunden mit einem knackigen Hintern wusste zu gefallen. Dazu kamen moderne VTEC-Motoren.

Damals schrie übrigens noch niemand entrüstet "Downsizing" wenn man über den 1,6 Liter Motor mit 130 oder 150 PS sprach der den schnittigen Honda ordentlich befeuerte. Der Nachfolger 1992 war mehr ein sportlich angehauchter Targa und sollte dem Mazda MX5 Konkurrenz machen, was ihm aber nicht wirklich gelang.

 

 

HONDA NSX

 

Der zweisitzige NSX wurde von 1990 bis 2005 in verschiedenen Versionen gebaut. Er bot neben einer fast kompletten Aluminiumbauweise vor allem einen locker an die 9000 U/Min reichenden 3,2 Liter V6-Mittelmotor mit 280 PS und eine starke Optik. Darüber hinaus waren einige technische Finessen verbaut die auch heute noch nicht veraltet sind. Allerdings war der NSX damals schon recht teuer und bleib für die meisten Autofahrer auch gebraucht noch ein Traum.

 

HONDA PRELUDE

 

Der Prelude der dritten Generation von 1987 bis 1992 war der erfolgreichste und zugleich letzte Prelude mit den tollen Klappscheinwerfern. Der 2,0 Liter Motor wurde bei uns mit einem 109 PS Vergaser oder deutlich besser als 140 PS Einspritzer angeboten. Optional gab es eine Allradlenkung (4WS), welche die Hinterräder über ein separates Lenkgetriebe aktiv mit steuern ließ. Für mich bis heute der schönste Prelude mit zeitlos schicker Optik.

 

 

HONDA S2000

 

Ein künftiger Klassiker! Dieser hübsche Roadster wurde fast unverändert noch bis 2009 gebaut und man konnte vor 2-3 Jahren noch ein neues Modell aus dem einen oder anderen Honda Showroom relativ günstig neu kaufen. Für einen künftigen Klassikerstatus spricht die elegante Form in Verbindung mit seinem 241 PS Vierzylinder-Saugmotor der –typisch Honda- die hohen Drehzahlen liebt. Ausserdem ist er bei uns nur in kleiner Stückzahl verkauft worden. Beste Voraussetzungen für einen Klassiker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOYOTA SUPRA

 

Von 1986 bis 1992 gab es die dritte Supra Generation! Hinterradantrieb, Klappscheinwerfer, auf Wunsch ein Targadach und bulliger Auftritt – das waren die Markenzeichen des 3,0 Liter Sechszylinders, der bei uns bis zu 238 PS leistete und dazu eine hervorragende Verarbeitungsqualität bot, hier wurde schon für den späteren Lexus geübt.

Der Nachfolger kam 1993 und war optisch vor allem wegen seines riesigen optional angebotenen Heckspoilers spektakulär und irgendwie passt der auch zum Supra der letzten Generation! 225 bis 330 PS boten die Turbomotoren und machten damit mächtig Alarm. Die Produktion wurde ersatzlos 2002 eingestellt – schade!Ein Wagen der mich durchaus reizen würde.

 

TOYOTA MR2

 

Die zweite Generation mit Mittelmotor und Klappscheinwerfern des kleinen Toyota hatte was, z.B. Motoren mit 156 bis 170 PS und eine sehr markant-sportliche Optik. Von 1989 bis 1999 war der MR2 Typ W2 bei uns inklusive diverser Modelpflegen aber optisch weitestgehend unverändert zu kaufen. Einige kamen auch als Import aus Übersee, dann gern mit dem 200PS Turbomotor. Der Nachfolger hat mit diesem MR2 eigentlich nichts mehr zu tun gehabt.

 

 

TOYOTA CELICA

 

Die fünfte Celica Generation kam bei uns 1989 auf den Markt und begeisterte durch sportlich-runde Formen. Auf der Motorenseite gab es einen etwas schmalbrüstigen 105 PS Sauger als Einstiegsmodel und darüber den ganz ordentlich motorisierten 2,0 Liter mit 156 PS. Im Rallye-Sport wurde die Celica schnell bekannt und schließlich kam auch eine Celica mit Allrad und 208 PS zu uns. Ein fast ausgestorbender Japan-Klassiker der 80er und 90er Jahre.

 

 

 

NISSAN 300ZX

Der 300ZX gilt eigentlich jetzt schon als Klassiker. Er war ab 1989 erhältlich und sein 3 Liter großer Twinturbo-V6-Motor mit 283 PS in der Topmotorisierung verbreitete unter manchem konventionellen Sportwagenfahrern Schrecken.

Dazu kam eine überaus gute Serienausstattung die von einer anständigen Soundanlage bis zu allerlei elektrischen Helferlein alles bot was schön und teuer ist. Immerhin hat Nissan dieses Konzept bei uns mit dem 2002 aufgelegten 350 Z noch mal neu belebt.

Ein echter Traumsportler.

 

 

MAZDA RX-7

 

Der Wankelmotor war immer das herausstechende Element des RX-7, der bei uns erst 1986 auf den Markt kam und mit seiner optimalen Gewichtsverteilung ein sehr gutes Handling bot. Der Sauger mit 150 PS machte den Anfang und ihm folgten später die Turbovarianten mit bis zu 200 PS. Der Nachfolger kam 1992 und war optisch etwas eigenständiger gestaltet. RX-7 besitzen bis heute eine kleine aber stabile Fangemeinde. Ein Auto für Kenner.

 

 

 

 

MITSUBISHI ECLIPSE

 

Der Eclipse war von Anfang an auf eine breite Käuferschicht ausgelegt und lockte diese durch eine Ausstattungsliste, die außer Leder und einem Schiebedach nicht mehr weiter kompletiert werden musste. 150PS oder wahlsweise als Turbo 195 PS beschleunigten den Mitsubishi anständig und machten ihn bei uns zu einem beliebten Alltagssportler. Sein 1995 vorgestellter Nachfolger war etwas „weichgespülter“ und fand nicht mehr so viele Anhänger, trotzdem ist der Mitsubishi keinesfalls zu verachten und viele Käufer schwören auf seine Zuverlässigkeit.

 

 

MITSUBISHI 3000GT

 

Als der 3000GT 1990 auf den Markt kam war er vielen zunächst zu groß, zu schwer, zu vollgestopft mit Elektronik. Allradantrieb und Allradlenkung waren auch an Bord und machten seinem 3,0 Liter V6 Motor mit 286 PS das Leben nicht leichter, sorgten aber für gute Traktion. Die Beschleunigung von rund 6 Sekunden auf Tempo 100 ist denoch mehr als ansehnlich und heute ist ein schöner 3000GT durchaus eine Überlegung wert.

 

 

 

 

Natürlich könnte man diese Liste noch weiter führen, da wäre vielleicht noch der Nissan 200SX oder Subaru SVX zu nennen und sicher noch einige Andere, die ich vergessen habe. Aber dieser Abriss soll auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erfüllen (da dürft ihr in den Kommentaren gern ergänzen) sondern stellt nur einige Asphalt-Samurais meiner Jugend vor – tolle Autos bis heute, die es so leider kaum noch gibt.

 

Danke für`s lesen

 

Quelle: Google-Bildersuche


27.02.2013 09:51    |    Andi2011    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: Dies Das

"Warum hat das Auto ein Loch in der Türe?" fragte mich meine kleine Tochter letztens als ich die Rollos hochfuhr und sie aus dem Fenster schaute...

 

"Ein Loch in der Tür? Was meinst du denn?" fragte ich zurück.

 

"Und das Fenster hat das Auto auch auf, wird doch ganz kalt im Auto wenn Schnee kommt!" war ihre entrüstete Antwort.

 

Meine Tochter ist definitiv eine Neugiersnase und kleine Mädchen in dem Alter erzählen auch gern schon mal Geschichten um Papas Aufmerksamkeit zu bekommen, aber das wollte ich nun auch sehen und tatsächlich...

 

Vor unserem Fenster stand ein relativ neuer Passat Variant mit offener Scheibe auf der Beifahrerseite und einem gut erkennbaren Loch in der Beifahrertüre.

Ich ging raus um mir die Sache zu betrachten und dann war schnell klar was da los war, die komplette Radio/Navi Einheit war entfernt, Handschuhfach und Innenraum offensichtlich durchwühlt, dazu ein ortsfremdes Kennzeichen...

 

 

 

Ich rief bei der Polizei an und zwei nette Herren trafen nach kurzer Zeit ein, sie fragten kurz, wie ich auf das Auto aufmerksam geworden sei und klärten mich netterweise noch darüber auf, dass der Wagen vor wenigen Stunden als gestohlen gemeldet wurde.

 

Einige Kilometer von uns entfernt wurden in der Nacht mehrere Fahrzeuge der Marke VW aufgebrochen und die Radio/Navi Einheiten geklaut. Warum die Diebe den Passat (und wohl nur diesen) aber mitnahmen und kurz darauf bei uns vor der Türe abstellten, blieb für mich im Dunkel, da die Herren der Polizei verständlicherweise noch was anderes zu tun hatten, als mit mir darüber zu diskutieren.

 

Ich vermute das Loch in der Tür diente dazu, um an die ZV zu kommen und so das Auto zu öffnen und gleichzeitig mit der Öffnung eine eventuelle Alarmanlage zu deaktivieren, um dann " in Ruhe" das Werk zu vollenden - ist aber nur meine laienhafte Vermutung.

 

 

Ärgerlich für den Besitzer ist es allemal, der Schaden ist relativ hoch und dürfte die Versicherung einige Tausender kosten.

Auch wenn man es ja leider weiß, es ist schon immer wieder erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit solche Täter zu Werke gehen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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22.02.2013 21:16    |    Andi2011    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

Heute geht es um einen Alltagsfund, den man auf unseren Straßen wohl schon zu seiner Bauzeit nur sehr selten treffen durfte, ein Chevrolet Metro Cabrio, bei uns besser bekannt als Suzuki Swift.

 

 

Der erste Swift wurde 1983 gebaut und war bei uns noch nicht sehr weit verbreitet, auch die Nachfolgemodelle sind bei uns nie besonders hoch im Kurs gewesen, haben aber eine feste Käufergemeinde und der aktuelle Swift bietet durchaus viel Kleinwagen fürs Geld.

 

Der kleine Suzuki wurde damals auch auf diversen anderen Märkten unter jeweils anderen Namen angeboten, in den USA z.B. über Pontiac als "Firefly" oder als Chevrolet „Sprint“ den es eben auch als "Metro Cabrio" gab. Bei uns gab es den Swift Anfang der 90er ebenfalls kurzzeitig als Cabrio.

 

 

 

 

 

 

Die mir hier vor die Kamera geratene LSI Variante des Metro hab ich bisher auf unseren Straßen noch nie gesehen und er wäre mir wohl im vorbeifahren gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht zufälligerweise in der Nähe mein Auto geparkt.

Meinem Wissen nach gab es das Cabrio nur mit einem 1,3 Liter Benziner mit 68 PS – die dürften aber völlig ausreichend sein.

 

Dieser Wagen dürfte also um die 20 Jahre auf dem Buckel haben und dafür steht er gar nicht schlecht da.

Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht mal von einem US-Soldaten mitgebracht wurde (das kleine Kennzeichen am Heck weist ebenfalls darauf hin) und nun hier in vielleicht vierter oder fünfter Hand als günstiger Alltagswagen dient...

 

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Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

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The Walking Dead

Ford

Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

MITWISSER (420)

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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