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12.06.2011 22:59    |    Andi2011    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Dies Das

Könntet ihr eine so lockere Einstellung gegenüber Parkremplern und Blessuren haben

Spanier haben scheinbar eine völlig andere Vorstellung vom parken als Deutsche und eine wesentlich relaxtere Einstellung zu Beulen,Remplern und Kratzern.:D

 

Als wir in unserem Urlaub auf Ibiza so die eine oder andere Strasse entlang bummelten, viel mir schnell das Parkverhalten einiger Fahrzeuge auf. Da war nicht nur Stossstange an Stossstange dabei, sondern auch Stossstange auf anderer Stossstange...Dann vielen mir immer mehr Autos mit leichten bis mittelschweren Beulen und unzähligen Kratzern auf, dabei machte es keinen Unterschied ob olle Schrömmelkarre oder neuwertiger Wagen.

 

Ich hatte u.a. einen älteren Fiat Panda mit einigen Beulchen als Leihwagen, ich hätte auch einen GolfVI oder ähnliches haben können,dachte mir aber:Bei der Parkerei kostet mich das schnell eine Selbstbeteiligung.Der Verleiher des Panda sagte nicht schlimm wenn da welche dazu kommen. Der kostete auch nur 20 Euro am Tag und erledigte seinen Job richtig gut.Ausserdem fühlte ich mich damit irgendwie "einheimischer";)

 

Ich konnte den ein oder anderen leichten Parkrempler beim ein/ausparken beobachten,interressiert hat das niemanden, den Fahrer des jeweiligen Wagens am allerwenigsten.Also zückte ich immer wieder mal meine Kamera und machte mal ein paar Bilder von so einigen Exemplaren.Dazu kommen dann noch diverse Schäden durch Wind und Wetter (eine Insel halt) und auch der Rost wird hier wohl begünstigt.

 

Auch die ein oder andere nette Reparaturlösung gibt es zu beobachten,ob der Renault auf den Bildern mit der Radstellung der Hinterachse allerdings noch gradeaus fahren kann weiss ich auch nicht...aber irgendwie hat das alles auch was sehr sympathisches.

 

 

Mein erster Gedanke war eigentlich:

Ich wandere nach Ibiza aus und eröffne eine Smart Repair Station und werd ein reicher Mann.

 

Mein zweiter Gedanke war:

Keine Sau wird mit seinen Beulen und Macken zu mir kommen,weil es hier nämlich niemanden Interessiert.

 

Ich hatte eigentlich gar nicht so das Gefühl das die Spanier ähnlich im Verkehr unterwegs sind wie teilweise die Franzosen oder Italiener, da ging eigentlich alles fast ähnlich gesittet ab wie bei uns, nur parken scheint ein Problem zu sein.;)

 

Wenn ich an meinen Neuen denke und mir vorstelle, ich komme wieder und finde ihn mit ähnlichen Blessuren wie hier zu sehen wieder...ich kann mir nur schwer vorstellen damit zu leben.

Dummerweise hatte ich bei zwei Luxusexemplaren (Ein Hummer und eine Mercedes M) grad keine Kamera parat, beide ohne Spiegel an der Fahrerseite und mit heftigen Lackschäden jeweils an der Fahrerseite.

 

Die Lösung für uns deutsche Autoliebhaber wäre wohl nur zwei Autos zu haben. Einen zum fahren und Spass haben und pflegen und einen ollen zerbeulten Wagen um in die Stadt und zum einkaufen zu düsen.

 

Was meint ihr dazu, könntet ihr euch vorstellen so eine lockere Einstellung zu Schäden an eurem Auto zu haben wie die Spanier?

 


12.06.2011 23:12    |    Hippie-Killer

Die Kandidaten 2,9 und 12 dürften wohl eher ein raues Hindernis (Wand/Betonpfosten) getroffen haben.

 

Und mir würds bei dem Anblick vermutlich den Vogel raushauen. ;)


12.06.2011 23:20    |    Kruegerl

Bei sowas werde ich zum Tier. Da kenne ich keine Gnade, kein Mitleid und kein Gesetz mehr, außer das des Stärkeren (...Anwalts ^^)! :D


12.06.2011 23:21    |    leon93

Wenn ich daran denke, dass ich mich über jeden noch so kleinen Kratzer aufregen könnte, dann lassen wir dieses Thema lieber :D ...

Im Ernst, wenn auch jedes Auto ein Gebrauchsgegenstand ist, wofür zahle ich denn sehr viel Geld für ein schönes Auto an dem ich mich erfreue, wenn es dann jeder "Dahergelaufene" anrempelen darf??? :D ...

 

Viele Grüße!

Leon

 

P.S.: Bei diesem Thema bin ich sehr intolerant! :D... Mit den oben gezeigten Fahrzeugen würde man garnicht durch den deutschen TÜV kommen :D ...


12.06.2011 23:23    |    Trinitii

Was sagt uns das?

Nie einen importieren Gebrauchten aus Spanien kaufen. :D


12.06.2011 23:25    |    Andi2011

@Hippie-Killer

Da kannst du Recht haben, Betonpfosten gibt es da nämlich auf Parkplätzen ebenfalls genug :D

 

Als Ergänzung noch eine erlebte Situation:

Ein Spanier im Anzug in einem recht gut aussehenden 3er BMW parkt seitlich an einem Hafen, wo wir auf einer Bank sitzen ein, schrammt dabei erst mit dem Stossfänger vorn rechts an dem vor ihm Parkenden und dann mit dem Heck leicht gegen den hinter ihm.Reaktion beim Aussteigen:Zigarette an, weg gehen....

Tja, jeder hat eine andere Wertvorstellung:)


12.06.2011 23:50    |    Smoker1988

Da ist Spanien nicht das einziege Land, wo Stoßstangenrempler beim einparken an der Tagesordnung stehen. Unter anderem gehört auch England mit dazu.

 

Ich würde zwar auch verärgert sein, wenn ich mein Auto parke und wenn ich wiederkomme einen schönen Kratzer oder eine Delle in der Stoßstange zu haben. Aber mal ehrlich, wozu haben Stoßstangen/Stoßfänger denn ihren Namen? Eben, um Stöße abzufangen die durch (eben solche) Rempler entstehen könnten. Die Dinger gehen bei einem Unfall genau so kaputt wie alles andere am Fahrzeug dahinter auch also könnte man sie "auch weglassen" denn bringen tun sie bei einem Unfall eh fast nix. Sie sind aber drann, weil sonnst jedes Auto bei einem Rempler ein kaltverformtes Blech hätten und sowas wäre wesetlich hässlieger und gemeiner als ein Kratzer in der Stoßstange.


12.06.2011 23:55    |    JacquesClio

Da ich Familie in Spanien (Barcelona) habe ist das für mich ein ganz gewöhnlicher Anblick.

Der Spanier hat einen anderen Bezug zu seinem Auto, kleinere Blessuren bringen selbst Fahrer von Luxuswägen nicht aus der Ruhe. Erst vor 2 Wochen lief ich zum Beispiel einem vollkommen zerschrammten Maserati über den Weg.

Auch das wegschieben von Fahrzeugen beim einparken und Stange an Stange parken ist absolut üblich.

Wer darauf achtet, wird genau deshalb nie ein Auto mit eingelegten Gang am Strassenrand sehen. Der Spanier benutzt immer nur die Handbremse, das hält den Schaden geringer.

 

Zu erwähnen wäre noch, das viele spanische Versicherer ihren Kunden einmal im Jahr kostenlos eine Smart-Repair-Reparatur anbieten.

 

Eigentlich beneide ich die Spanier, in Deutschland ist das allerdings undenkbar.

Würde ich allerdings in Spanien leben, müsste ich mich relativ schnell in dieses System eingliedern, denn: Man hat keine Chance und es macht einfach keinen Sinn, sich darüber aufzuregen ;)


13.06.2011 00:01    |    Bert Benz

In Frankreich ebenfalls normal. Niemals mit Handbremse angezogen parken, da man nach französischer Sitte sich Stoßstange an Stoßstange schiebend den Platz zum Ein- und Ausparken verschafft. :eek:

 

Ringsum dicke Kunststoffplanken und die Einstellung zum Auto als reines Transportbehältnis helfen. Bei französischen oder spanischen Autos fällt diese Einstellung leichter, die würde ich nur mit einem Fußtritt zumachen!


13.06.2011 00:21    |    Anni 1964

Das Kofferraumschloss, das ist ja der Brüller! :D

Auf der Insel scheint es ja keinen TÜV zu geben!


13.06.2011 00:23    |    Kruegerl

Zitat:

Bei französischen oder spanischen Autos fällt diese Einstellung leichter, die würde ich nur mit einem Fußtritt zumachen!

Der Kommentar des Abends! :D


13.06.2011 00:40    |    Andi2011

Kann ich ja froh sein,mein neuer Max wurde in Valencia gebaut und dort am Hafen mit vielen anderen geparkt um auf die Fähre zu warten...kam aber ohne Blessuren hier an:)


13.06.2011 01:30    |    Zeiti0019

In Spanien würde ein neuwertiges, oder hochwertiges Fahrzeug für mich gar nicht in Frage kommen. Es wäre für die Katz. Deshalb am besten mit ner schrottigen Karre dort schon unterwegs sein und gechillt die restlichen Kratzer und Beulen, die dazukommen, hinnehmen. Ich war schon oft genug in Spanien..:)


13.06.2011 03:28    |    Bert Benz

Und unsereiner gibt teuer Geld für Parkpiepser, Rückfahrkameras (in Spanien und Frankreich alles nur Exportausstattung) und Smart Repair aus - das muss eine Verschwörung der Autoindustrie in Deutschland sein.

 

Anderswo wie in Spanien wird nach Gehör eingeparkt -auch frauenfreundlich. :D


13.06.2011 09:51    |    Drahkke

Das besondere Verhältnis der Deutschen zu ihren fahrbaren Untersätzen muß in der Mentalität begründet sein. Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist...


13.06.2011 10:22    |    andiniezen

Na wenn da auch Aussteiger dabei sind ist dehnen doch völlig egal wie wumpe ihr Auto aussieht. Und den Spaniern ja erst dreimal.

Also mal ehrlich wenn ich mich in Ibiza niederlassen würde und im Sommer der ganze Staub und Dreck was solls da würde doch keiner so genau hinschauhen.

Ist auch auf den Kanaren das selbe. Wenn man da ausgewanderte Deutsche trifft sind da schon noch ein paar dabei die ein Auto meist aus Stuttgart mitgenommen haben und es hegen und pflegen.:D

 

Also mit unseren Auto-Wahnsinn können die alle nix mit anfangen.


13.06.2011 10:25    |    Drahkke

Wenn man sich noch weiter nach Süden bewegt, also auf den afrikanischen Kontinent, wird man feststellen, daß dort das Verhältnis der Besitzer zu ihren fahrbaren Untersätzen noch lockerer wird.


13.06.2011 10:44    |    Trennschleifer157

Richtig, in Tunesien, Marokko etc. ist ein Auto ein reines Nutzfahrzeug, was nicht gepflegt wird aber dennoch länger hält als in D, dem fehlenden TÜV sei Dank:D

Mir machen Beulen und Kratzer an unserem Sharan mittlerweile auch nichts mehr aus, man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

Ich finde es extrem nervig, als Neuwagenfahrer ständig darauf zu achten, auf kleinste Kratzer zu achten.

Spätestens nach 20 Jahren wenn die Kiste eh nichts mehr Wert ist, kanns einem auch egal sein.

Die Fahrpraktiken aus dem warmen Süden würden mich bei uns nicht stören, so wird zumindest optimal Parkraum genutzt.

Nur leider steht das Auto bei vielen Deutschen über allem.


13.06.2011 10:46    |    bobbatz

Da kommt man echt ins Grübeln. Sind DIE verrückt, oder doch WIR!?

Ich bin der Meinung, daß ich ein, für deutsche Verhältnisse, eher lockeres Verhältnis zum Auto habe. Aber das ginge mir dann doch zu weit. Zumal ich nur tiefergelegt fahre. Das hat mich oft genug einen Scheinwerfer gekostet. Diese "französische Variante" des Einparkens klappt nämlich nur bei gleicher Stoßstangenhöhe.


13.06.2011 10:47    |    Drahkke

Ich habe mal versucht, in Diskussionen zu ergründen, worin diese Vergötterung des Bleches begründet liegt, aber eine nachvollziehbare Antwort darauf habe ich bis heute nicht erhalten.


13.06.2011 10:50    |    Rocket2

Sorry, aber solche Fotos könnte ich auch in Berlin oder sonstwo in D machen und mit Parkremplern hat das nur wenig zu tun. Die Umfrage hat Bild-Niveau und einige steigen voll darauf ein...;)


13.06.2011 10:58    |    bobbatz

@ drahkke: Der Deutsche ist einfach sehr zurückhaltend und stellt sich nicht gern ins Rampenlicht. Dafür hat er sein KFZ, welches er sehrwohl gerne zur Schau stellt. Dazu muss es natürlich makellos sein.

Für mich ist das eine Kompensation der Selbstzweifel. ->"Ich bin zwar eher durchschnittlich", aber mein Auto ist "der Hammer".

 

-> ...nur ein hobbypsychologischer Ansatz(eine Theorie):D


13.06.2011 11:28    |    Golf II Gti 16V

der arme Golf country, das tut mir im herzen weh :(


13.06.2011 11:42    |    Pirat66

NAja vielleicht sollten wir auch umdenken ist ja nur ein Auto....wenns nur ned so viel kostet....Aber vielleicht ist es auch der Grund warum die Spanier kein Geld verdienen wenn Sie mit Ihren Werten so umgehen...Hauptsache wir Industrienationen D/Ö/CH und CO blechen für die alle (Portugal, Griechenland und bald auch Spanien....ggg)

 

LG

Pirat

 

PS: will ned raunzen aber ws muss mal gedacht werden


13.06.2011 11:53    |    mattsml

Der pflegliche Umgang mit dem Auto ist Deutschland ist sicher auch darin begründet, dass die Kisten einfach eine Menge Geld kosten und der Wert möglichst lange erhalten werden soll. In südlichen Ländern sieht man die Sache viel lockerer- und das nicht, weil das Geld "lockerer" sitzt. Es gibt wichtigeres im Leben. Leider gehört es in diesen Ländern aber auch zum guten Ton, anderer Leute Eigentum mit in dieses Lotterverhalten in Mitleidenschaft zu ziehen. Und dann wird es ganz schnell teuer. Die modernen Vehicle sind doch garnicht mehr dazu geeignet, einen Stoss auszuhalten. Lackierungen, neue Front-/ Heckschürzen (so heißen die doch heute, oder?) kosten gleich eine Menge Geld. Und spätestens alle 2 Jahre muss der Wagen zwingend repariert werden, sonst gibts wird der kleine, runde Aufkleber versagt. In südlichen Gefilden ist es eher suspekt, wenn der Wagen makellos ist. Dann schaut auch der TÜV genauer hin. Bei einem Fahrzeug welches 4 Spuren im Sand zieht, ist die Sache klar. Ein kleiner Gefallen und schon ist das Siegel für die nächsten Jahre auf dem Schild.


13.06.2011 11:58    |    Andi2011

Ich glaub für Deutsche ist ein Auto neben dem Nutz- vor allem auch ein Wertgegenstand.Bei vielen von uns lösen Autos Emotionen aus, auch bei mir.

Umso trauriger finde ich eigentlich, wenn bei uns der Wertgegenstand eines anderen nicht geachtet wird, es werden Beulen in Autos gefahren, Spiegel abgesäbelt usw. und dann davon gefahren....das ist etwas das mich echt auf die Palme bringt!

Andererseits versteh ich auch nicht wenn hier jemand einen kleinen Blechschaden hat und die Beteiligten vor Ort sind, wird oft noch gestritten und sich beschimpft und möglichst erstmal die komplette Strasse/Autobahn/Parkplatz "abgeriegelt" anstatt zur Seite zu fahren und die Sache mit dem Ausstausch der Versucherungsdaten und ggf Polizei zu regeln (kann ja jedem passieren).

 

Der Fernsehkoch Horst Lichter sammelt alles mögliche was alt ist von der Schreibmachiene bis zur Postkarte und hat auch ein großes Faible für Autos und Oldtimer und besitzt auch welche, hegt und pflegt sie.

In einer Sendung sagte er letztens auf die Frage ob seine Frau die Autos denn fahren dürfe und was wäre wenn sie eine Beule reinfahren würde sinngemäß:

Meine Frau darf alle meine Autos fahren und wenn sie mit einer Beule oder einem Kratzer wiederkommt ist das nicht schlimm,denn ich weiss ja,sie würde das niemals extra tun und man kann alles reparieren.

 

Die Einstellung find ich gut und könnte ich auch für mich unterschrieben, aber ob sie in Spanien funktionieren würde? ;)


13.06.2011 12:01    |    wohnwagen1

Wenn ich mir das "Parkverhalten" im Ruhrgebiet so ansehe......soooooo weit sind wir nicht davon entfernt.

 

Aus eben diesem Grund habe ich mir zusätzlich einen 98er Polo gekauft, da stört mich ein Kratzer oder eine Beule nicht :)

 

Klar ist ein Auto - auch ein neues - nur ein Gebrauchsgegenstand, aber ein recht teurer, und wenn ich diesen nach ein paar Jahren verkaufe, möchte ich auch noch was dafür bekommen.

 

Deswegen fahre ich nur noch mit dem Polo in und durch das Ruhrgebite :D

Wenn ich sehe wie da der ein oder andere Mitmensch parkt...... aber wenn das eigene Auto auch nur noch den Wert eines McDonalds Menu´s hat ist das einem egal :)


13.06.2011 12:59    |    Hippie-Killer

Zitat:

Als Ergänzung noch eine erlebte Situation:

 

Ein Spanier im Anzug in einem recht gut aussehenden 3er BMW parkt seitlich an einem Hafen, wo wir auf einer Bank sitzen ein, schrammt dabei erst mit dem Stossfänger vorn rechts an dem vor ihm Parkenden und dann mit dem Heck leicht gegen den hinter ihm.Reaktion beim Aussteigen:Zigarette an, weg gehen....

Find ich eigentlich ziemlich cool - erinnert mich spontan an Hank Moody aus "Californication".;)


13.06.2011 13:01    |    Kruegerl

Mich regt es einfach auf, wenn jemanden die Autos der anderen egal sind. Von mir aus sollen die ihre eigenen Autos um Laternen wickeln, gegen Wände pressen oder eine Klippe hinunterstoßen. Aber wer an meinem heiligen Blech ankommt, hat ein ernsthaftes Problem.

 

Mir ist ebenfalls bereits eine ältere Dame in meinen neuen Swift gerollt, weil sie vergessen hatte, bergab die Handbremse anzuziehen oder einen Gang einzulegen. Mein Auto war da gerade einmal zwei Wochen alt.

Ihr Kommentar: "Hoppla, das tut mir Leid. Na ja, kann ja mal passieren *grins*".

 

Na ich war auf 180, das könnt ihr euch vorstellen. Ich habe die Dame niedergeplärrt, aber hallo (was mir im Nachhinein auch irgendwie Leid tut, als sie erfuhr, dass sie gerade in einen Neuwagen gerollt ist, war sie dann doch fix und fertig)!

 

Vor Ort war jedoch kein Schaden festzustellen, nicht einmal ein Kratzer. Also haben wir Personalien- und Versicherungsdaten ausgetauscht und haben uns getrennt.

 

Zuhause habe ich mich dann unter das Auto gelegt und wirklich jede kleine Schraube und Befestigung überprüft. Absolut nichts zu erkennen, kein Schaden.

Nach dem Waschen habe ich hinten auf der Stoßstange ein kleines Pünktchen entdeckt, nicht einmal einen Millimeter groß.

 

Also im Grunde nichts Tragisches. Aber bei diesen Kommentaren ala "Is ja nix passiert", könnte ich echt an die Decke gehen!

Diesmal ist es zwar noch gut ausgegangen, aber es reicht schon alleine, dass sie mir hinten draufgerollt ist und sich die Heckschürze gebogen hat wie Gummi!


13.06.2011 13:14    |    Proximus1

Einerseits halte ich auch nicht viel davon, wenn das Eigentum anderer nicht geachtet wird. Andererseits bleibt das Auto aber eben doch nur ein Gebrauchsgegenstand, und mal ehrlich, wo ist das Problem an ein paar zerkratzten oder zerbeulten Kunstoffteilen? Bei Blech sieht die Sache ja aufgrund der tatsächlichen (Gebrauchs-)Wertminderung durch Korrosion noch etwas anders aus, aber wenn der Kratzer nur im Klarlack ist... Ich sehe das mittlerweile ziemlich entspannt, egal ob nun toller Neuwagen oder 20 Jahre alter Kleinwagen, letztendlich sollen beide den Besitzer zuverlässig (und möglichst lange) von A nach B bringen, ich kauf mir doch kein neues Auto, um es wieder zu verkaufen und "nur" den Wertverlust der ersten Jahre zu "genießen"... ;)


13.06.2011 13:32    |    wohnwagen1

Zitat:

Na ich war auf 180, das könnt ihr euch vorstellen. Ich habe die Dame niedergeplärrt

Nein, kann ich mir nicht vorstellen, sowas kann nämlich in der Tat mal passieren.

Solange der entstandene Schaden beglichen wird ist das alles nur "pillepalle"


13.06.2011 14:24    |    Sunny Melon

Kein Verständniss,keine Gnade unr mein Anwalt würde des denn schon Regeln,ich fahre ein Auto nie lange,aber immer neu seit Jahren und da ist sowas ein no-go;)

GRUß R.


13.06.2011 15:21    |    Flemming T.

Klar, die meisten Fahrzeuge sind Gebrauchsgegenstände. Aber auch wenn mein Auto ein Gebrauchsgegenstand ist, dann kann ich doch trotzdem von anderen Verlangen das sie ihn respektieren und nicht missachten. Jeder Mensch ist anders und hat auch andere Wertvorstellungen, aber ist es nicht auch oft so, dass gerade die, die sich für unheimlich tolerant halten, dies gar nicht sind ? Wieso können sie zum Beispiel oft nicht tolerieren, das andere ihr Auto hegen und pflegen, um den Wert möglichst zu erhalten ?

 

Gruß

Flemming


13.06.2011 15:37    |    Andi2011

@Flemming

Das liegt wohl daran, dass einige Menschen gern Toleranz fordern, aber nur sich selbst gegenüber:confused:


13.06.2011 15:40    |    Sunny Melon

Daran ist viel sehr viel wahres...


13.06.2011 22:39    |    Smoker1988

Ich glaube das heutiege Problem ist eher, Das die heutiegen Stoßfänger/Stoßstangen/Front- oder Heckschürzen nur noch aus einem dünnen, flexieblen und lackierten Plastik bestehen die zudem noch Sonderausstattungen wie Einparkhilfe (piepen beim Rückwärtsfahren) Nebelleuchten, Rückwärtskamera und und und bestehen. Lauter Technik die zudem auch noch recht empfindlich sein kann und der Lack auf der Stoßstange. Wenn jedes Auto nur eine schwarze eigenfarbene Stoßstange haben würden ohne diese ganze Technik und Sonderausstattung und vielleicht nicht mehr so flexiebel, dann würde doch keinem einen kleinen Rempler auffallen. Wenn "keine" Kratzer entstehen können, eben weil nicht lackiert

gäbe es auch nichts zu beanstanden. Die Halterung der Stoßstange müsste aber natürlich auch so nachgiebig bzw flexiebel sein, das das Blechkleid dahinter keinen Schaden nimmt. Ebenso dürfte die Stoßstange dann aber nicht in einer "verschobenen Position hängen bleiben. Also wie wäre es dann, wenn die Dinger an Dämpfern oder Federn angebracht würden, unlackiert und vielleicht einfach nur so, wie sie einst in den 90er waren? Heute zählen sie ja eher als ein Karosserieteil, was dem Design und der Optik zu gute kommt. Wenn man dann eine Stoßstange unbedingt in Wagenfarbe haben möchte, ist es auch Möglich dem Kunststoffgranulat, enstsprechende Farbpickmente beizumischen. Also wo kein Lack ist, kann auch kein Lackaustausch entstehen.


14.06.2011 06:44    |    Trennschleifer157

Die Versicherungseinstufung wäre zudem auch günstiger;)


14.06.2011 10:26    |    pieb

Ich finde es ja immer wieder amüsant wie von "den" deutschen geredet wird, ist ja auch ein fremdes Volk, irgendwo weit weit weg...:D

 

Zum Thema Gebrauchsgegenstand, mein Fernseher und mein Rasierer sind auch Gebrauchsgegenstände, deswegen schmeiße ich sie aber nicht auf den Boden oder zerkratze sie, sondern passe darauf auf und Pflege sie, damit ich doch möglichst lange was davon habe (zumindest so lange bis man was neues will :D)


14.06.2011 14:47    |    JacquesClio

@Kruegerl

Beschämend. Nicht das Verhalten der Dame, sondern deins.


14.06.2011 16:44    |    Kruegerl

Ich stehe dazu. ;)


Deine Antwort auf "DIES & DAS: Beulen auf Ibiza: Tut weh, macht aber nix"

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