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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

23.12.2015 12:36    |    Andi2011    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: Dies Das

Einer mittlerweile alten Tradition meines Blogs folgend, gibt es natürlich auch zum Ende diesen Jahres einen „Tops und Flops“ Blog. Ich hab mir seit ein paar Jahren angewöhnt, mir in Stichpunkten aufzuschreiben, was mich ganz persönlich bewegt oder mir gefallen hat oder auch nicht und auch in diesem Jahr steht da einiges auf dem Zettel...

 

Mein Jahr 2015 hat auf der Haben Seiten natürlich den Neuerwerb unseres Focus im März. Noch wichtiger, kurz darauf im April wurden mittels einer kleinen OP auch die letzten Folgen meines Garagendachabsturzes aus dem Vorjahr behoben, so dass ich nun gegen Ende des Jahres tatsächlich wieder ganz beschwerdefrei bin. Der Unfall mit Fahrerflucht der unseren kleinen i10 im Sommer lädierte wurde letztlich fachgerecht repariert und es gab darüber hinaus aber auch im sonstigen Privatleben Dinge die mich mehr berührten:

 

So wurde mein Sohn aus erster Ehe 18 Jahre alt, wie die Zeit vergeht, was ist aus dem kleinen Jungen auf meinem Schoß, mit dem ich bis zum umfallen Fußball gespielt habe für ein stattlicher junger Mann geworden und wo ist nur diese verdammte Zeit geblieben…

 

Mein kleiner Dreijähriger bekam hingegen Anfang des Jahres eine schlimme Verdachtsdiagnose die uns völlig aus der Bahn warf und sich erst nach einigen Wochen voller Untersuchungen und Ungewissheiten als harmlos herausstellte, mittlerweile ist er wieder top fit – mein schönstes Geschenk in diesem Jahr.

 

Mein Hobby das ein oder andere Metal-Konzert mit Kumpels zu besuchen und das netterweise in der Regel mit Backstagepass sorgte auch dieses Jahr für ein paar Highlights: Meine Jugendhelden von Metallica mal –wenn auch nur kurz- zu treffen gehörte dazu, das Konzert von Linkin Park in Oberhausen aber auch das „Wrestling“ Event mit meinem Alltime-Favorit Bam Bam Bigelow.

 

Im Kino machten mir die "Avengers 2", "Ant-Man", "Der Marsianer" oder auch "Everest" Spaß und natürlich musste ich als Fan der ersten Stunde am 17.12. um genau 00:01 Uhr auch der Star Wars Premiere beiwohnen.:)

 

Der Tod von diversen Berühmtheiten wie Ellis Kaut, die mir meine Kindertage mit ihrem „Pumuckel“ verschönte oder Leonard Nimoy, der wohl jedem als Mr. Spock in Erinnerung bleiben wird, ebenso wie Christopher Lee, der mit seiner Rolle als Dracula Geschichte schrieb und bis ins hohe Alter ein hervorragender Bühnen/Filmschauspieler war, bleibt in diesem Jahr in meiner Erinnerung.

Blues-Legende B.B. King oder der von meinem Vater verehrte James Last und bedeutende Politiker wie Richard von Weizsäcker, Egon Bahr und natürlich Helmut Schmidt gab es zu betrauern. Nicht zu vergessen eine Ikone des Fußballs Udo Lattek, der uns dieses Jahr ebenso verließ wie Formel-1-Pilot Jules Bianchi der nach seinem Unfall 2014 nach langer Zeit im Koma starb.

 

Die Welt und uns Deutsche bewegten im ablaufenden Jahr natürlich auch wieder ein paar Dinge von denen ich mir einige notierte und von denen ich hier ein paar Beispiele nenne:

 

  • Dazu gehört die Einführung des Mindestlohns in Deutschland, die schon fast tragische unendliche Geschichte der Griechenlandpleite die in 2015 wieder für viel Aufregung sorgte, ebenso wie die Flüchtlingskrise, die neben viel Hilfsbereitschafft und auch berechtigter Besorgnis über zu klärende Probleme, auch für viel heiße Luft und diverse Fehltritte bestimmter Bevölkerungsteile sorgte.

 

  • Der durch die Umstände mehr als tragische Absturz des A320 der Germanwings im März zählt zu den Tragödien des Jahres, ebenso wie die weiterhin aufflammende Gewalt irrsinniger Fanatisten und selbsternannter Glaubenskrieger die in vielen ferneren Ländern für unfassbares Leid sorgen und dann in diesem Jahr auch für uns im deutlich näher liegenden Frankreich mit zuerst „Charlie Hebdo“ und im November dann in Paris für viel Blut und Tote verantwortlich sind.

 

  • VW sorgt mit dem „Abgasskandal“ für Schlagzeilen, Jürgen Klopp wandert nach Liverpool ab um dort auf seine Ernennung zum neuen Bundestrainer in 2016 zu warten ;) und die Fifa zerlegt durch diverse Korruptionsskandale sich selbst und diverse Ikonen des Sport wie Beckenbauer gleich mit.

 

Dafür ließ uns der Sommer 2015 nicht im Stich und hat sich entschlossen über Weihnachten zu bleiben.:eek:

 

Diverse Deppen des Jahres fallen mir noch ein, da war zum Beispiel die Dame die in einem Cat-Woman Kostüm ein Laptop stahl und aufgrund ihrer unauffälligen Maskierung nicht wirklich weit kam. Oder der alkoholisierte Autofahrer in München der die kontrollierenden Beamten durch lautes Wiehern überzeugen wollte, dass er eigentlich ein Pferd sei.:D

 

 

Tja und sonst? Was bewegte euch im ablaufenden Jahr, was sind eure Tops und Flops, eure Pläne für 2016?

 

 

Mein Blog macht nun eine kleine Feiertagspause! Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2016 und sage wie immer: Danke für`s lesen!

 

Euer Andi2011

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19.08.2015 12:06    |    Andi2011    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Dies Das

Nimmst du Anhalter mit?

Per Anhalter fahren oder Trampen kommt glaube ich so langsam aus der Mode. In meiner Kindheit und Jugend der 70er und 80er stand eigentlich gefühlt an jeder Autobahnauffahrt und auf jedem Rastplatz jemand mit dem bekannten ausgestreckten Daumen.

Mein zugegeben sehr konservativ eingestellter Vater hat NIE einen Anhalter mitgenommen und hätte das auch nie getan.

 

Er hatte zwei Argumente:

1. Bei Männern weiss man nie ob sie einen nicht überfallen wollen

2. Bei Frauen sollte man es nicht machen, damit diese nicht auf den Geschmack kommen und vielleicht irgendwann an einen

Vergewaltiger geraten

 

Zugegeben, eine sehr pauschalisierte Denkweise.

Ich selbst habe allerdings ehrlich gesagt auch noch nie einen männlichen Anhalter mitgenommen, genau aus dem Grunde, dass mir das Risiko zu hoch ist, tatsächlich jemanden in mein Auto zu holen, der vielleicht was anderes im Sinn hat, als nur von A nach B zu kommen.

Ich habe einmal eine Anhalterin mitgenommen, die recht verzweifelt abends an einer Raststätte eine Mitfahrgelegenheit suchte – ich gebe zu, ich dachte eher in der Richtung „Lieber ich bring dich heil dahin wo du hinwillst, als in 6 Monaten dein Foto bei XY-Ungelöst zu sehen."

Ich bin da ängstlich, würde es meiner Tochter z.B. nie erlauben!

 

Wie geht es euch?

 

 

Danke für`s lesen!

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08.03.2015 21:23    |    Andi2011    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Dies Das

Der Geruch in einem Auto kann völlig unterschiedlich sein, was der eine als toll empfindet, ist für den anderen Gestank.

 

Letztens war ich bei diversen dienstlichen Angelegenheit innerhalb einer Woche mit verschiedenen Leihwagen unterwegs.

Der erste war ein Golf VII. Als ich in den Einstieg, stank es nach dem schließen der Türen, als hätte eine Ziege kräftig in die Sitze gefur…grauenhaft! Wieder raus aus dem Wagen, erst mal durchlüften.

 

Zwei Tage später hatte ich einen Passat, der roch von innen ganz angenehm, bis ich die Lüftung einschaltete, keine Ahnung was da los war aber es umströmte mich ein Citrusduft wie auf einer Plantage, nur chemisch. Lüftung aus,Fenster runter, bähhh

Ich vermute die Autovermietung tropft da irgendwas in die Lüftungsschlitze, keine Ahnung.

 

 

Die C-Klasse am gleichen Tag auf dem Weg vom Flughafen roch dagegen richtig nach neu (war sie auch fast), fand ich ganz angenehm.

Als ich abends wieder zum Flughafen ein Taxi nehmen wollte, ließ ich das erste in der Reihe, trotz des Unmuts des Fahrers stehen und wählte das Zweite, sorry aber wenn ich beim öffnen der Beifahrertüre eine Knoblauchfahne bis dorthinaus rieche…nein danke!

 

Ich persönlich bin frei nach Jürgen von der Lippe ein Nasenmann.:D

 

Ich rieche gern! Für mich ist guter Geruch ein Stück Lebensqualität. Morgens frisch duftende Kaffeebohnen in den Automat schütten, herrliche Gerüche!

Den Topf anheben wenn man heim kommt und am Essen riechen, wunderbar!

Beim Kochen an frischen Kräutern riechen, im Frühling draußen an den Blumen schnuppern – ich liebe es!

 

Und im Auto?

 

Ich persönlich mag den Geruch eines Neuwagens, diesen kaum beschreibbaren Duft, nein nicht dieser unangenehme nach Ammoniak, der Gute! Noch besser, der Duft von (altem) Leder im Auto, wunderbar!

 

Duftbäume und ähnliches waren mir immer suspekt, aber einen immer guten Duft im Auto zu haben ist auch nicht leicht. Wie geht es euch damit so, was macht ihr, was bevorzugt ihr!

 

Danke für`s lesen!

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12.12.2014 15:16    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Dies Das

Ich hab mir seit ein paar Jahren angewöhnt, mir in Stichpunkten über das Jahr aufzuschreiben, was mich ganz persönlich bewegt hat, mir gefallen hat oder nicht, was gut und weniger gut war.

 

Im letzten Jahr gab es dazu den dritten Blog Tops und Flops 2013 und nun, zum Ende des Jahres 2014 möchte ich dieser kleinen Tradition gern folgen und wieder mit euch zusammen auf dieses Jahr/euer Jahr zurückblicken.

 

Mein Jahr 2014 war irgendwie gefühlt sehr schnell vorbei.

Auf der Haben Seiten steht ein wirklich schöner Urlaub an der Nordsee (entgegen meinen Erwartungen), mit dem kleinen Hyundai i10 haben wir einen neuen Zuwachs auf dem Hof stehen und ich habe glücklich einen Sturz vom Garagendach überstanden und zum Ende des Jahres sind auch alle Blessuren nun endlich soweit abgeklungen.

 

Ein materielles Highlight zum Jahresende: Ich habe diesen Monat ENDLICH meine Liebste davon überzeugt, dass ich dringend einen Full HD 3D Fernseher mit Wandhalterung und mit allem Schnick und Schnack, nebst BlueRay Player und anderem Elektrozeugs verdient habe! :D

 

Und dann sind da wieder die Kleinen Dinge des Lebens die in Wirklichkeit die ganz Großen sind:

Meine Tochter wurde Eingeschult, mein kleiner Junge geht in den Kindergarten und mein Großer hat seine erste feste Freundin und wir sind alle im Großen und Ganzen gesund geblieben.

 

 

Außerdem hatte ich dieses Jahr das Glück, auch diverse Metal- Konzerte besuchen zu können und da ich dies in der Regel mit Backstagepass tun konnte, traf ich dieses Jahr ein paar meiner Jugendidole. Nicko McBrain von Iron Maiden, Rob Flynn von Machine Head oder Scott Ian von Anthrax waren da für mich ein paar Highlights.

 

Guardians of the Galaxy, Wolf of Wallstreet, Planet der Affen – Revolution oder The Amazing Spider-Man 2 haben mir einige nette Kinoabende mit Frau und /oder Freunden beschert.

Der Tod von diversen berühmten Schauspielern die mich schon seit Jugendtagen begleitet haben, wie Robin Williams, Bob Hoskins oder James Garner beschäftigte Menschen und Medien und auch sonst hielt 2014 vieles bereit:

 

Vom Bürgerkrieg in der Ukraine bis zum Sturm Ela an Pfingsten, der unseren Garten komplett aller Blumen und das Gartenhaus seines Daches beraubte und last but not least – Wir sind Fußballweltmeister!

 

 

Was waren eure persönlichen Highlights oder Niederlagen, eure Tops oder Flops, lustige oder ernste Ereignisse, das Beste und Schlechteste oder einfach nur eurer ganz persönliches Resümee zum ablaufenden Jahr 2014?

 

 

Mein Blog macht nun eine kleine Feiertagspause! Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2015!

 

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08.12.2014 13:34    |    Andi2011    |    Kommentare (74)    |   Stichworte: Dies Das

Sagst du die Wahrheit beim Autoverkauf?

Letztens unterhielt ich mich mit einem Bekannten. Er wollte ein neues Auto kaufen und fühlte sich ein wenig schlecht…

 

Warum?

 

Nun, er hatte sich seinen neuen Wagen bereits ausgesucht und mit dem Händler einen Preis verhandelt, inklusive Ankauf seinen jetzigen Wagens für noch 10 Tsd. Euro (ich verzichte bewusst auf die Nennung von Marken).

Allerdings lag ihm im Magen, dass er dem Händler etwas verschwiegen hatte:

 

Der Wagen machte von Zeit zu Zeit merkwürdige Geräusche aus dem Motorraum, einmal kam es sogar zum Anstieg der Temperaturanzeige und zwar laut seiner Aussagen so sehr, dass er sicherheitshalber anhielt und wartete. Danach fuhr der Wagen normal weiter. Was blieb, sind die immer wieder kehrenden „komischen Geräusche“ und er vermutete schlimmstenfalls einen drohenden Motorschaden.

Er überlegte nun, ob er dem Händler von seinem Verdacht berichten sollte oder nicht.

 

Ich riet ihm das zu tun, denn ich persönlich denke letztlich währt Ehrlichkeit am längsten, insbesondere auch in Geschäftsbeziehungen. Außerdem warf ich ein, wie er dazu stehen würde, einen Gebrauchtwagen zu kaufen um dann festzustellen, dieser ist nicht in Ordnung ist.

 

Er entschied sich letztlich trotzdem dagegen dem Händler davon zu berichten.

Er meinte, dieser habe ja den Wagen auf der Bühne gehabt und angesehen, er sei selbst Schuld wenn er nichts entdecke was kaputt sei und der neue Käufer seines Wagens habe schließlich Garantie!

 

Wie ist das mit der Ehrlichkeit in solchen Fällen, wie seht ihr das?

 

 

Danke für`s lesen!

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06.05.2014 12:09    |    Andi2011    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: Dies Das

Meine lieben Leser,

 

am Rande habe ich letztens gelesen, dass man sich über MT bei der Wahl zum Titel Auto Blog of the Year 2014 beteiligen kann, habe das ganze aber nicht wirklich verfolgt...

Tatsächlich gab es bei MT und vor allem wohl unter meinen verehrten Bloglesern einige, die meinen Blog (ohne das ich davon was wusste oder gemerkt habe) vorgeschlagen haben. Dafür erstmal vielen, vielen Dank, das ehrt mich sehr!

 

Nun bekam ich heute eine Mail mit der Info, dass mein Blog zu den insgesamt 15 Finalisten zählt und nachdem meine Überraschung und meine Fragezeichen verflogen waren und ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, hätte ich nix dagegen, den ersten, zweiten oder dritten Platz zu belegen!

 

Als Preisgeld gibt es nicht zu verachtende:

 

2.000 € für Platz 1

 

1.000€ für Platz 2

 

500€ für Platz 3

 

Das Online-Voting ist ab sofort bis zum 25. Mai 2014 offen und wenn ihr auf diesen Link klickt

 

blog.directline.de/autoblogoftheyear2014

 

dann könnt ihr - vorausgesetzt ihr findet dieser Blog ist es wert- für mich abstimmen, in dem ihr dem Link folgt, auf meinen Blog im Fenster scrollt und unter meinem Blogbild Sterne vergebt, je mehr je je besser für mich und je höher die Gewinnchance.

 

Ich hab einfach mal spontan entschieden jetzt auch mitzumachen und Werbung in eigener Sache zu betreiben, wäre ja nett das Preisgeld zu gewinnen, ich verspreche euch, es würde sinnvoll eingesetzt und ich berichte euch dann wofür!:)

 

Wenn ihr euch beteiligt und für mich abstimmt, an dieser Stelle schon mal meinen herzlichen Dank!

Ansonsten sage ich wie immer, danke für`s lesen!

 

Euer Andi2011

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23.12.2013 09:56    |    Andi2011    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Dies Das

Ich hab mir seit ein paar Jahren angewöhnt, mir in Stichpunkten über das Jahr aufzuschreiben, was mich ganz persönlich bewegt hat, mir gefallen hat oder nicht, was gut und weniger gut war.

 

Im letzten Jahr gab es dazu den zweiten Blog Tops und Flops 2012 und nun, zum Ende des Jahres 2013 möchte ich dieser kleinen Tradition gern folgen und mit euch zusammen auf dieses Jahr/euer Jahr zurückblicken.

 

 

Mein Jahr 2013 war diesmal eines, mit dem ich sehr glücklich sein kann. Ein wunderbarer Gran Canaria Urlaub mit Luxus pur, ein erfolgreicher Hausumbau und eine Beförderung stehen in jedem Fall auf der Haben-Seite. Noch wichtiger sind mir aber die kleinen Dinge die so geschehen sind:

Die ersten Schritte meines Sohnes fallen mir da ein, das Gesicht meiner Frau als sie an ihrem Geburtstag mit einem Fusspflegegutschein rechnete und ein iPad bekam oder eine neue Freundschaft, die sich in diesem Jahr für mich unerwartet entwickelte.

 

Wirklich sehr schlimme Ereignisse gab es bei mir nicht, vor allem sind alle gesund geblieben! Das schärft mir auch den Blick für die Menschen um mich herum. Da ist z.B. eine Bekannte, deren Mann durch die Wirtschaftskrise als Selbstständiger so gebeutelt wurde, dass sie dieses Jahr ihr Haus verkaufen mussten. Das alles sind Dinge die mich (hoffentlich) bewusster und dankbarer Leben lassen.

 

Im Weltgeschehen gab es natürlich auch wieder genug Ereignisse die -wie jedes Jahr- einen mehr oder weniger bewegt haben.

Anfang des Jahres schaffte Obama seine Widerwahl, Königin Beatrix hat abgedankt, Kate und Prinz William haben einen Thronfolger bekommen und Papst Benedikt XVI trat zurück und wurde durch Jorge Mario Bergoglio der sich Papst Franziskus nennt ersetzt.

 

 

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß versuchte erfolglos, den Mühlen der Steuer zu entgehen, an Donau, Mulde, Saale und Elbe stieg das Wasser und verursachte hohe Schäden. Ein gewisser Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kostet die beiden großen Kirchen weitere Mitglieder.

 

Der pazifische Supertaifun "Haiyan" verursacht auf den philippinischen Inseln für zerstörte Städte und tausende Tote und wir werden nun vom Unwort des Jahres „GroKo“ regiert und der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden sorgte dafür ,dass ich nun weiß das wohl auch dieser harmlose Blog von der NSA gelesen wird.;)

 

Der Tod von diversen berühmten Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Margaret Thatcher, Lou Reed ,Marcel Reich-Ranicki, Eddi Arent, Dieter Pfaff oder Dieter Hildebrand beschäftigte die Presse und der ein oder andere große Mensch aus unserem eigenen Umfeld, den keiner aus den Medien kannte wiegt persönlich schwer und doch...es geht immer weiter!

 

Was waren eure persönlichen Highlights oder Niederlagen, eure Tops oder Flops, lustige oder ernste Ereignisse, das Beste und Schlechteste oder einfach nur eurer ganz persönliches Resümee zum ablaufenden Jahr 2013?

 

 

Mein Blog macht nun eine kleine Feiertagspause! Danke für`s lesen dieses und auch aller meiner anderen Blogs im Jahr 2013!

Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr 2014! Bis bald!:)

 

Euer Andi

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17.12.2013 10:23    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Dies Das

Ausgerechnet an einem Freitag den 13. folgte ich der Einladung von Motortalk am Colour-Vision Event von Philips im Aachener Werk teilzunehmen. Auch wenn ich nicht abergläubisch bin, machte das Datum seinem Namen zunächst alle Ehre, denn obwohl ich und meine Begleitungen zeitnah starteten, landeten wir auf der rund 120km langen Strecke nacheinander in mehreren Staus, so dass wir das Event erst mit etwa 15 Minuten Verspätung erreichten.

 

Es folgte eine interessante Einführung und Vorführung in die Unterschiede und Lichtausbeute zwischen aktuell gängigem H4, H7, Xenon und LED Licht. Philips betreibt einen sehr hohen Aufwand um entsprechende Qualitätsprodukte auf den Markt zu bringen und natürlich auch, seiner Aufgabe als ein relevanter Zulieferer der Autoindustrie gerecht zu werden und hier werden Fehler in einem hart umkämpften Zuliefermarkt nicht gern gesehen.

 

 

Nachdem wir ein kleines Mittagessen eingenommen hatten ging es in die Werkhallen um mal zu sehen, wie denn so eine H4, H7 oder eben Xenon-Lampe entsteht und man muss sagen, es beeindruckt schon sehr, mit welcher Präzision hier aus vorgefertigten Glasröhrchen in mehreren Arbeitsschritten Halogen oder Xenonlampen entstehen.

 

 

Schließlich ging es zum Einbau der Colour Vision Lampen. Diese Autolampen sind farbig (grün, gelb, pink, blau) beschichtet und ersetzen die herkömmliche H4 oder H7 Lampe und sollen bis zu 60 % mehr Licht bieten. Die farbige Beschichtung sorgt für eine farbige Reflektion im Scheinwerferreflektor, strahlt aber weiß. Jeder Teilnehmer bekam neben einigen anderen netten Give Aways, Colour-Visions seiner Wahl geschenkt. Da mein eigenes Auto Xenon Licht hat, fuhren wir mit dem nagelneuen Honda Civic meines Freundes zu dem Event und er hatte sich für die blaue Variante entschieden. Der Einbau ging vor Ort mit Hilfe aller Teilnehmer untereinander nach anfänglichem Gefummel dann gut von der Hand. Anschließend stand ein professionelles Fotoshooting an. Die ersten Erfahrungen mit den Colour Vision sind zusammengefasst diese:

 

- Die in diesem Fall blaue Reflektion ist Geschmacksache, keine Frage, sieht meiner Ansicht nach am Civic aber wertig und gut aus

- Die Lichtausbeute erscheint tatsächlich gegenüber den vorher eingebauten Birnen deutlich besser (die waren ebenfalls von Philips)

 

 

Abschließend noch ein paar wie ich fand spannende Erkenntnisse:

 

Qualität:

 

Beeindruckend zu sehen, wie die Mitarbeiter in Punkto Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit auf dem Laufenden gehalten werden. Da gibt es Aushänge und Monitore auf denen der geneigte Interessent informiert wird, inwieweit man Qualitätsziele erreicht hat oder auch, wie viele Arbeitsunfälle es im letzten Monat gab (vom Schnitt in den Finger bis zum Bänderriss) und was man tun kann/will/soll um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

 

Sicherheit wurde generell eh recht großgeschrieben, das beginnt an der Schranke mit dem Werkschutz und endet noch nicht bei der Geheimhaltung der produzierten Stückzahlen pro Tag/Woche/Monat - die Konkurrenz schläft nicht und das Thema Industriespionage wird bei einem weltweit agierenden Konzern natürlich sehr ernst genommen.

Darüber hinaus wird ein sehr hoher Aufwand betrieben um das fertige Produkt fehlerfrei auf den Markt zu bringen, dass reicht von der sehr präzisen Fertigung und abschließenden Sichtkontrolle bis zum „Stresstest“ für die fertige Birne um sicherzustellen, dass ein Produkt von Phillips absolut fehlerfrei funktioniert. Hier liegt mit Sicherheit der Grund für den Preisunterschied zwischen einer 0815 Birne und dem Markenprodukt.

Hier noch eine Anekdote dazu: In einigen asiatischen Ländern ist es üblich, dass ein Produkt nicht nur einwandfrei funktionieren muss, sondern auch „schön“ ist. Deshalb werden auch die Birnenfassungen für diesen Markt einer abschließenden Sichtkontrolle unterzogen und auf kleinste Kratzer auf der Fassung untersucht. Auch wenn man die außer beim Einbau und mit einer Lupe nie zu Gesicht bekommen würde, muss diese absolut Kratzerfrei sei, sonst gilt sie eben nicht als „schön“ und wird aussortiert und der Kunde wäre nicht zufrieden. Hier gibt es keine Stichproben, nein JEDE Birne wird einer genauen Sichtkontrolle unterzogen, tausende und abertausende pro Tag!

 

 

H4-H7-Xenon oder LED?:

 

Der Trend geht aktuell in der Autoindustrie in Richtung LED Scheinwerfer. Die Vorführungen der unterschiedlichen Lichtausbeute machte vor Ort aber schnell deutlich, die beste Lichtausbeute hat aktuell immer noch die Xenon-Lampe. Dazu gab der Fachmann vor Ort zu bedenken, dass eine Xenonlampe auch wenn sie eh schon lange hält, bei einem Defekt ausgetauscht wird und gut, bei einem LED Scheinwerfer ist ein neuer Scheinwerfer fällig. Die Kosten dürften also ungleich höher liegen! Nach Einschätzung von Philips werden aber in Zukunft diese vier Varianten auf dem Markt weiterhin nebeneinander existieren.

 

 

Schadet häufiges „zünden“ der Xenon-Lampe?

 

Diese Frage wurde natürlich gestellt und ist auch bei MT in diversen Foren regelmäßig Thema. Da kommen immer wieder Fragen auf, ob Xenon nicht z.B. mehr leidet wenn die Lichtautomatik oft zündet oder bei der tgl. Ein/Ausfahrt in die Garage nicht das Risiko eines Defektes höher ist. Die Antwort des Experten:

Eine Xenon-Lampe hat eine wesentlich höhere Lebensdauer als H4 oder H7 Lampen, die Fertigung ist auf einem so hohen Niveau das ein erhöhter Verschleiß eigentlich nicht vorkommt.

 

 

Er warnte natürlich davor, im Bedarfsfall Billiglampen zu kaufen, eine Xenon Lampe für 20-30€ kann seiner Ansicht nach keine Qualität sein, wenn man den Aufwand sieht den Philips hier betreibt, kann man das wohl glauben!

Ein erhöhter Verschleiß und damit geringere Lebensdauer hielt er höchstens noch bei extremer Beanspruchung für möglich und nannte als Beispiel den Taxifahrer, der sein Gefährt mehr oder weniger rund um die Uhr tgl. im Einsatz hat. Er gab allerdings zu bedenken, dass hier der Verschleiß an normalen H4/H7 Lampen noch höher wäre.

 

 

Ein interessanter Tag, der mir als Nicht-Fachmann aber vieles verdeutlicht hat.

Was meint ihr, bevorzugt ihr H4/H7, Xenon oder LED?

 

 

Danke für`s lesen!

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06.12.2013 14:24    |    Andi2011    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Dies Das

Liebe Leser,

 

ich musste heute etwas früher los als sonst, weil ein sehr früher Arbeitstermin anstand.

Als ich heute Morgen im dunkeln aus dem Haus trat, war eine leichte Schneedecke auf den Straßen, soweit nichts schlimmes und besonderes, alles ruhig, kaum Autos geschweige denn Leute unterwegs...

 

Ich steige in mein Auto, die Straßen sind nicht übermäßig glatt, ich sehe auch im Dunkeln ganz gut, mein Xenon Licht tut sein übriges, leichter Schneefall setzt ein...

Ich fahre recht gemütlich Richtung Hauptstrasse, im Radio läuft mein Lieblingssender, ich habe viel Zeit um zur Arbeit zu kommen keine Eile, bin gut gelaunt.

 

In der Ferne taucht im Schneefall der Zebrastreifen auf, den ich auf dem Weg zur Arbeit immer passieren muss, er liegt an einer etwas heiklen Stelle, der Bürgersteig links und rechts ist recht schmal, dort stehen viele Büsche und Bäume, ich reduziere mein Tempo dass aufgrund der Witterung eh schon unter dem Erlaubten liegt noch einmal, niemand zu sehen, weder auf der rechten noch linken Straßenseite.

 

Der Zebrastreifen kommt näher, ich schaue wieder recht und links, niemand zu sehen, ich halte mein niedriges Tempo bei, nach dem Zebrastreifen muss ich eh rechts abbiegen.

 

 

Dann die Schrecksekunde:

 

Wie aus dem Nichts rennt auf einmal von rechts kommend eine Gestalt über den Zebrastreifen, als ich ihn grad passieren will!

Ich bremse stark ab, lenke nach links, die Person verschwindet vielleicht 30cm vor meiner Motorhaube ins Dunkel der Straßenseite und ist weg...aufgrund der Gestalt vermutlich ein Schulkind vielleicht um die 8-10 Jahre alt, komplett dunkel gekleidet....ich stehe, keiner mehr zu sehen, das Herz schlägt mir bis zum Hals...

 

Eine Alltagssituation in der auf einmal viele ungünstige Faktoren zusammen kommen, Dunkelheit, Schneefall, eine dunkel gekleidete Person...und fast wäre es passiert, ich hätte um Haaresbreite ein Kind angefahren, obwohl ich langsam war, stressfrei unterwegs, auf die Witterung vorbereitet...ich habe dieses Kind nicht gesehen, nicht mal ansatzweise, erst als es fast zu spät war!

 

 

Warum ich darüber einen Blog schreibe?

Mir ist heute noch einmal sehr bewusst geworden, jenseits jeder Frage von Schuld, wie schnell es passieren kann, grad im Winter bei solchem Wetter! Das sollte man sich immer wieder bewusst machen, bevor es vielleicht mal zu spät ist.

 

 

Danke für´s lesen!

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04.11.2013 09:42    |    Andi2011    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Dies Das

Was waren das noch für Zeiten, als sich bei meinem Honda Prelude die Schlafaugen öffneten wenn ich das Licht einschaltete, schick und cool sah es aus!

 

Klappscheinwerfer standen mal für sportliche Autos, aber heute sind sie ausgestorben. Beim Opel GT aus 1968 klappten sie weniger als sie drehten, nämlich um die Längsachse und das auch noch mechanisch durch ziehen an einem Hebel. Cool war`s trotzdem.

 

Beim Porsche 928 wurde das natürlich elektrisch gelöst, sah aber zugegeben in offenem Zustand nicht so cool aus wie beim Porsche 914

Da waren die Amis wie Chrysler mit dem Le Baron oder der Lincoln Continental, Toyota Supra der zweiten und dritten Generation, der Toyota MR2 fällt mir ein oder die Celica, der Mazda MX5 der ersten Generation, BMW 850 oder diverse Maserati, Lamborghini und Ferrari…

 

 

Heutzutage vorbei, selbst das Gesicht einer Corvette – seit den 60ern geprägt durch die tiefe Front mit den Schlafaugen ist seit der C6 von den Schlafaugen befreit! Der Lotus Esprit, als einer der letzten Verfechter, verzichtet seit Anfang des neuen Jahrtausends auch darauf.

 

Natürlich hat das alles logische Gründe, die Aerodynamik leidet mit aufgestellten Scheinwerfern in Zeiten des effizienten Spritverbrauchs, die Technik ist nicht billig und Xenon, Scheinwerferreinigungsanlagen usw. machen es schwieriger.

Aber was ist mit der Optik?

 

 

Ihr Autobauer da draußen – gebt mir die Klappscheinwerfer zurück, es wird Zeit für wieder interessante und coole Frontpartien!

 

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11.09.2013 10:49    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Dies Das

Kinderkrankheiten bei neuen Modellen,gibt`s die noch?

Liebe Leser,

 

eine Frage die mich in letzter Zeit öfter beschäftigte, gibt es noch so was wie "Kinderkrankheiten" bei neuen Automodellen?

 

Früher galt doch fast immer die Stammtischweisheit, kaufe kein neu auf dem Markt erschienenes Model wenn es nicht mindestens schon ein Jahr gebaut wird, sonst steht man mehr in der Werkstatt als man fährt...

 

Als ich mir vor mehr als zwei Jahren meinen aktuellen Wagen bestellte, gab es ihn offiziell noch nicht. Es gab also weder Probefahrt, noch Erfahrungen auf die man sich berufen konnte, trotzdem habe ich bestellt.

 

 

Und ich gebe zu, ich habe mit diesen "Kinderkrankheiten" gerechnet, sei es in Form von Rückrufaktionen zu bestimmten Teilen oder eventuell auftretenden Defekten, die erst später in der Serie ausgemerzt werden, aber es passierte bis heute nichts!

 

Ebenso erging es meinem Vater, als er sich den Focus nach Erscheinen kaufte, einem Freund mit seinem 3er BMW aus 2012 oder einem Nachbarn, der im letzten Jahr den neu erschienenen Hyundai i20 für seine Frau kaufte - alle sind recht zufrieden mit ihren Fahrzeugen.

 

Dabei sind auch auf MT die Foren voll mit Fragen wie "Welche Kinderkrankheiten hat Fahrzeug xy?", die Fahrzeuge haben immer mehr Elektronik, Helfer in allen Lebenslagen, komplexe Technik usw.

 

Muss man vielleicht umdenken?

Vielleicht ist es auch so, dass die obligatorischen "Kinderkrankheiten" mittlerweile eher in den späteren Jahren auftauchen und eher teure "Altersgebrechen" werden?

 

Was denkt ihr?


13.08.2013 16:42    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Dies Das

Nach meinem Blog "Autokauf mit einer Frau" kamen ein paar Anfragen, wie denn meine Verhandlungsstrategie bei einem Autokauf so sei. Also dachte ich mir, warum nicht einen Blog daraus machen und meine Gedanken dazu weitergeben und idealerweise durch eure Kommentare und Erfahrungen ergänzen. So kommt vielleicht für den ein oder anderen potenziellen Käufer eines Neuwagens (und teilweise auch eines Gebrauchtes) eine hilfreiche Grundlage beim geplanten Kauf zustande.

 

Zunächst mal sollte man sich klar machen, (richtiges) Verhandeln ist keine Schande und selten ist der letzte Preis tatsächlich der letzte Preis!

Allerdings sollte man auch wissen, in den allermeisten Fällen hat man es mit Profis zu tun, die ebenfalls das „Pokern“ gelernt haben.

 

Wenn ich gefragt werde, ob ich für oder mit jemandem einen Preis für ein Auto verhandeln kann oder es auch um mein eigenes „neues Auto“ geht, sollte immer zuerst ein zumindest grober Rahmen festgesetzt und Informationen zum Fahrzeug eingeholt werden.

Für spätere Verhandlungen ist es immer gut, sich zumindest etwas mit dem „Wunschobjekt“ auszukennen!

Was sind die Vor- und Nachteile des Wagens, welche Motorisierungen gibt es und welche sind beliebt?

Kommt vielleicht bald ein Nachfolgemodel auf den Markt? Will man nur im nahen Umkreis suchen oder ist man bereit ggf. auch etwas weiter zu fahren? Soll bar bezahlt oder finanziert werden und was ist das absolute Preislimit – das man bitte auch nicht überschreitet!

Nicht zuletzt ist es auch immer gut zu wissen, was gehört denn eh zur Ausstattung des gewünschten Modells, nicht wenige Verkäufer berichten im Gespräch von den Vorzügen bestimmter „Extras“ die eh drin sind.

 

 

Wichtig ist auch, sich zu überlegen ob es unbedingt ein zu 100% den Wünschen entsprechend konfigurierter Neuwagen sein muss oder ob es vielleicht auch ein Kandidat sein darf, der „nur“ weitestgehend den Wünschen entspricht, aber dafür beim Händler steht?

So entfallen nicht nur längere Wartezeiten sondern meist hat der Händler auch ein Interesse, den Wagen nicht ewig stehen zu haben. Außerdem ist die Palette an Fahrzeugen mit Tageszulassungen, Sondermodellen oder sehr jungen Gebrauchten/Vorführwagen oder auch Re-Importen oft durchaus interessant.

 

1. Angebote einholen

 

- z.B. über das Internet zunächst die gängigen Preisnachlässe für das gewünschte Model herausfinden.

 

- Die Händler des festgelegten Umkreises suchen und per Mail oder Fax anschreiben. Ein nett formuliertes Anschreiben kann hilfreicher sein, als nur „Schicken sie mir ein Angebot!“. Meiner Erfahrung nach, antworten von zehn Anfragen etwa die Hälfte innerhalb ein oder zwei Tagen tatsächlich schon mit einem recht konkreten Angebot – was oft auch eine Aussage über die Kundenfreundlichkeit eines Autohauses sein kann. Vieleicht ist jetzt schon ein Angebot dabei, dass den Vorstellungen entspricht oder zumindest nahe kommt und ein persönlicher Besuch lohnt sich.

 

 

2. Besuch im Autohaus und Gespräch(e)

 

- Ich persönlich mache beim ersten Besuch nie einen Termin aus. Das begünstigt zwar das Risiko, das grad kein Verkäufer Zeit hat, aber der andere Fall kann auch direkt suggerieren, dass man sich schon festgelegt hat heute hier zu kaufen.

 

- Zum Auftritt des Verkäufers sollte Freundlichkeit und ein gepflegtes Äußeres gehören, aber auch das eigene Erscheinungsbild sollte auf Kaugummikauen und Sprüche unter die Gürtellinie verzichten!

 

- Ich zeige und erwähne nicht anfangs die -eventuell sogar günstigeren- anderen Angebote die ich schon habe. Vieleicht macht er ja von vornherein ein Angebot, das noch unter meinem bisher Besten liegt.

 

- Eine schlechte Uhrzeit ist immer der Mittag, da sind die meisten nämlich in Pause, günstiger ist oft der Vormittag ab 09:30 Uhr und der Nachmittag ab etwa 14:00 Uhr.

 

- Was macht ein kluger Autoverkäufer beim Erstkontakt? Genau, er versucht Sympathie und Vertrauen aufzubauen, man kauft schließlich lieber da, wo man sich wohl fühlt.

Das darf man aber auch umgekehrt tun, ein Interessent, der nicht direkt nach dem „letzten Preis“ fragt, neunmalklug rüber kommt und sowieso denkt „Das sind alles Verbrecher!“ ist auch einem Verkäufer sympathischer und schafft eine höhere Bereitschaft zur Verhandlung.

 

- Ich versuche auch immer deutlich zu machen, dass ich gerne ein langfristiger Kunde werden will, mit dem Zusatzgeschäfte zu machen sind, sei es durch dort durchgeführte Inspektionen oder auch den ein oder anderen Kauf von Zubehör.

 

- Die Frage nach einer Probefahrt (wenn überhaupt notwendig) kommt bei mir relativ weit hinten. Mittlerweile gibt es einfach zu viele Leute, die im Autohaus den Verkäufer ausquetschen, lange Probefahrten machen um dann bei der Rückkehr ins Autohaus zu erzählen, dass man in einem Internet-Autohaus einen Rabatt bekommt, den der Händler eh meist nicht halten kann und vom Hof fährt – zuerst nach der Probefahrt fragen macht viele Verkäufer skeptisch und sie verhandeln gar nicht erst konkret.

 

 

- Nicht alle Autohäuser interessiert es, ob der Kunde bar zahlen will oder das Fahrzeug finanziert. Sein Geld bekommt er vom Käufer oder eben der Bank und nicht alle sind da an den jeweiligen Subventionen gleich beteiligt und die Anderen kalkulieren ihren Anteil an der Finanzierung eh von vornherein mit ein. Hier muss man aufpassen und sich im Idealfall mehrere Varianten durchrechnen.

 

- Nebenbei fallen zu lassen, dass man sich auch noch das Konkurrenzmodel ansehen will kann nicht schaden – nicht jeder Verkäufer erzählt sofort, dass es vielleicht grad Prämien für Neukunden usw. gibt.

 

- Einen Gebrauchtwagen der in Zahlung genommen werden soll zu erwähnen muss nicht, kann aber hilfreich sein. Klar kann man ein Auto meist privat besser verkaufen, aber nicht jeder will sich darauf einlassen. Ein Ankauf eines am Markt noch attraktiven Fahrzeugs gibt aber auch dem Verkäufer eventuell die Möglichkeit, seinen Preis anders zu kalkulieren, da er vielleicht schon potenzielle Abnehmer und einen möglichen Preis schon im Hinterkopf hat.

 

- Ein Fehler ist sicherlich von vornherein eine Summe zu beziffern die man bereit ist zu zahlen. Gern fragen Verkäufer Dinge wie: „Was sind sie denn bereit auszugeben?“

Die Antwort sollte in etwa lauten: „Das sag ich ihnen wenn Sie mir mal ein Angebot gemacht haben!“

 

- Nicht „Totverhandeln“ wenn die Rede vom letzten Preis kommt, kann man ggf. durchaus noch nach einer Anschlussgarantie, einem weiteren Extra, einer kostenlosen Inspektion oder ähnlichem Fragen. Auch Dinge wie ein Verbandkasten oder das Warndreieck sind heute nicht mehr selbstverständlich nach dem Kauf vom Händler im Auto. Ein Verkäufer der auch nach der dritten Verhandlungsrunde keine Bewegung zeigt, wird es meist auch nicht mehr.

 

- Manchmal hilft es auch noch den Partner (wenn er dazu geeignet ist!) mitzunehmen und tatsächlich die Nummer „gut und böse“ zu spielen, das war bei mir schon einige Male erfolgreich. Der Verhandlungsführer ist in der Regel „begeistert“ vom Auto, der Ausstattung, dem Preisangebot – der Partner findet immer ein Haar in der Suppe: falsche Farbe, unnütze Ausstattung, zu teuer, anders Auto ist doch besser das man gestern gesehen hat…manche Verkäufer animiert das, noch mal an der Preisschraube zu drehen.

 

 

3. Kleine Tricks

 

Es gibt eine Menge guter Verkäufer, die einen fair und korrekt behandeln und beraten und es gibt auch noch heute einige Autohäuser die so geführt werden, wie es mein Feund Hans - als einer der beliebtesten Blogger hier – in seinem Berufsleben getan hat, aber man sollte nicht durchweg damit rechnen.

 

- Beliebt ist im Gespräch und nach Festsetzung der gewünschten Ausstattung noch über ein besonders sinnvolles Extra zu informieren, ohne dass sich der Wagen NIE mehr wieder verkaufen lassen wird. Das kann stimmen, hier sollte man aber schon genau aufpassen – sonst ist das Limit schnell doch überschritten.

 

- Nach der Nennung des letzten Preises kommen auf einmal bei der Vertragserstellung noch Überführung und Zulassung dazu, je nach Region sind das schnell mal einige Hunderter extra. Der besprochene Preis sollte das beinhalten!

 

- „Für den Wagen hab ich erst heute Morgen noch eine Anfrage bekommen, da müssten sie sich eventuell schnell entscheiden!“

Wer lässt sich schon gern das Traumauto im letzten Moment wegschnappen, also kommt man vielleicht in Zugzwang. Darauf kann man aber durchaus eingehen, z.B. mit der Antwort: „Wenn wir uns auf den (realistischen) Preis einigen, unterschrieben ich ihnen noch heute den Vertrag!“

 

 

Natürlich gibt es immer auch das noch bessere Angebot, aber ich verhandele immer nach dem Grundsatz leben und leben lassen. Für mein eigenes aktuelles Auto habe ich einen guten Preis erzielt, ich weiß aber durchaus, dass es noch besser gegangen wäre. Mir persönlich war aber wichtig, dass ich auch bei einem Händler in meiner Nähe kaufe, bei dem ich auch mein Auto in Zukunft gut aufgehoben weiß. Welche Maßstäbe man da ansetzt, sollte jeder für sich vorher entscheiden.

 

Dieser Blog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur einen kleinen Abriss darstellen, deshalb seid ihr gern gebeten zu ergänzen oder einfach eure Erfahrungen mitzuteilen – dem ein oder anderen potenziellen Käufer wird es helfen.

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilderquelle: Google Bildersuche


31.05.2013 21:46    |    Andi2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Dies Das

Rot-breit-stark! 428 PS, 620 Nm, 265 km/h Spitze und 1,5 Tonnen Gewicht!

Wer behauptet der 300SEL von AMG ließe einem erst mal nicht die Kinnlade runter klappen, hat wohl nur wenig für Autos übrig...

 

Der Benz war 1971 bei den 24 Stunden von Spa auf dem zweiten Podestplatz und kämpfte erfolgreich gegen den Capri RS,Alfa GTA oder auch den BMW 3,0 CS und er war auch optisch durchaus beeindruckend!

 

 

Mercedes ließ durch AMG einen 6,8 Liter V8 verbauen, dessen Rennkupplung so scharf war, dass sie nach wenigen Starts am Ende war und das manuelle Fünfganggetriebe verlangte nach einer harten und festen Hand. Die breiten Reifen und die schwere Karosse verzieh auch kaum einen Fehler und so war die Karriere des AMG eigentlich schon zu Ende bevor sie begann, denn zwei Wochen vor Spa zerlegte Helmut Kelleners den Benz wenig sachgerecht auf dem Nürburgring.

Man schaffte es aber, die „rote Sau“ wie der Benz genannt wurde, rechtzeitig wieder fit zu machen und der AMG belohnte diesen Einsatz mit dem 2. Platz und sorgte weltweit für Aufsehen!

 

 

Danach startete der Wagen noch bei den 24 Stunden am Nürburgring, schied aber in Führung liegend aus. Der wohlverdiente Ruhestand in einem Museum blieb dem Wagen aber verwehrt,vielmehr wurde er von Matra aufgekauft um mit dem Wagen alternative Landepisten für Kampfjets auf ihren Grip und Beschleunigungsmöglichkeiten zu testen. Letztlich verliert sich die Spur des originalen Rennwagens dann irgendwann...

 

AMG hat aber vor einiger Zeit diesen Wagen originalgetreu wieder aufgebaut. Heute hat er allerdings einen 6,3 Liter mit „nur“ 350PS unter der Haube und wird per Automatik geschaltet. Neben diversen Oldie-Veranstaltungen und ebensolchen Rennen sieht man die "Rote Sau" heute dann auch mal auf diversen Automessen.

 

 

Ein optisch wie technisch beeindruckendes Kraftpaket das seinen treffenden Namen völlig zu recht trägt!

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

Quellen: Motor-Klassik


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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