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06.05.2014 12:09    |    Andi2011    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: Dies Das

Meine lieben Leser,

 

am Rande habe ich letztens gelesen, dass man sich über MT bei der Wahl zum Titel Auto Blog of the Year 2014 beteiligen kann, habe das ganze aber nicht wirklich verfolgt...

Tatsächlich gab es bei MT und vor allem wohl unter meinen verehrten Bloglesern einige, die meinen Blog (ohne das ich davon was wusste oder gemerkt habe) vorgeschlagen haben. Dafür erstmal vielen, vielen Dank, das ehrt mich sehr!

 

Nun bekam ich heute eine Mail mit der Info, dass mein Blog zu den insgesamt 15 Finalisten zählt und nachdem meine Überraschung und meine Fragezeichen verflogen waren und ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, hätte ich nix dagegen, den ersten, zweiten oder dritten Platz zu belegen!

 

Als Preisgeld gibt es nicht zu verachtende:

 

2.000 € für Platz 1

 

1.000€ für Platz 2

 

500€ für Platz 3

 

Das Online-Voting ist ab sofort bis zum 25. Mai 2014 offen und wenn ihr auf diesen Link klickt

 

blog.directline.de/autoblogoftheyear2014

 

dann könnt ihr - vorausgesetzt ihr findet dieser Blog ist es wert- für mich abstimmen, in dem ihr dem Link folgt, auf meinen Blog im Fenster scrollt und unter meinem Blogbild Sterne vergebt, je mehr je je besser für mich und je höher die Gewinnchance.

 

Ich hab einfach mal spontan entschieden jetzt auch mitzumachen und Werbung in eigener Sache zu betreiben, wäre ja nett das Preisgeld zu gewinnen, ich verspreche euch, es würde sinnvoll eingesetzt und ich berichte euch dann wofür!:)

 

Wenn ihr euch beteiligt und für mich abstimmt, an dieser Stelle schon mal meinen herzlichen Dank!

Ansonsten sage ich wie immer, danke für`s lesen!

 

Euer Andi2011

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02.05.2014 08:16    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Raritäten aus der Garage

In der kleinen Reihe "Raritäten aus der Garage" stelle ich euch immer wieder ein paar Autos aus der Garage meines Schwiegervaters vor, die Größtenteils als Youngtimer zählen oder den Oldtimer Status schon erreicht haben oder ein besonders seltenes Stück darstellen. Über ein Jahr ist es her, dass hier die letzte Rarität – ein BMW 2002- vorgestellt wurde, also allerhöchste Zeit für Teil 7- Das 964 Jubiläumsmodell

 

1993 bis 1994 legte Porsche die auf natürlich 911 Exemplare limitierte Sonderserie „30 Jahre 911“ auf und einen dieser seltenen Raritäten seht ihr nun hier.

 

 

Der 911 aus dieser Sonderserie ist ein 964er Carrera 4 mit der breiten Karosse des Turbo ohne dessen riesigen Heckflügel, was dem Wagen wie ich finde einen besonderen optischen Reiz verleiht. Die Farbwahl war beschränkt auf das hier zu sehende Viola-Metallic, Amethyst-Metallic, Polarsilber-Metallic sowie Schwarz-Metallic und Indischrot.

Der Wagen kostete damals „nackt“ 145.900,- DM, wer meint Porsche legte dieses seltene Sondermodell mit einer reichhaltigen Serienausstattung auf, kennt Porsche nicht. So war die Aufpreisliste (auch dieses 911er) lang, schmutzig und teuer und reicht locker über die 160.000 DM.

Der Innenraum war je nach Aussenfarbe in Rubikongrau oder schwarz wählbar, hier ist es Rubikongrau. Somit sind dann auch Instrumente, Ledersitze usw. in dieser Kombi gehalten die „live“ toll aussieht!

 

 

Zu erkennen ist ein originaler „30 Jahre 911“ an einigen Kleinigkeiten, wie einer titanfarbenen Einlage mit Schaltschema im Schaltknauf, einem 911er Schriftzug im alten Porsche Stil mit der 30 Jahre „Anmerkung“ und diese Applikationen findet man auch noch an Teppichen und Rücksitzlehnen. Auf der Heckablage thront ein lederbezogener Sockel mit der Limitierungsplakette.

Tja und wie fährt sich so eine seltenes Stück?

 

 

Die Antwort ist einfach:

So wie sich eben ein 964er fährt, heiser röchelnd, in 5,4 Sekunden auf Tempo 100 und locker 255 km/h schnell, eben – sorry- „geil!“

Naja und natürlich vorsichtig, denn er hat zwar trotz seiner rund 20 Jahre erst 54tsd Kilometer runter, aber er ist halt schon was besonderes, da ist man schon aufmerksam. Im Alltag wundert sich der ein oder andere vielleicht mal über die breitere Karosserie oder denkt gar, die Farbe sei nachträglich lackiert, nur wenige „Profis“ erkennen dieses Stück auf den ersten Blick und sind umso begeisterter.

 

 

Ich hoffe der kleine Blog dieser Garagenrarität hat euch Freude gemacht!

 

Danke für´s lesen!

 

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10.04.2014 16:32    |    Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Mein Hyundai

Die Markenidentität steht bei Hyundai noch nicht so fest zementiert wie bei manchem anderen Hersteller. Aber Hyundai ist eben auch noch nicht so traditionsreich wie manch anderes Unternehmen. Jedenfalls tun sie dort mit dem so genannten Fluidic-Sculpture-Design ihr Bestes, um den europäischen Geschmack zu treffen und das gelingt ihnen bei den aktuellen Modellen sehr gut – so auch beim neuen Hyundai i10.

 

Der kleine Schwarze ziert ab sofort neben dem Ford unsere Einfahrt und soll pro Jahr so etwa 15 Tsd. Kilometer Arbeitsweg möglichst bequem und zugleich kostengünstiger als sein Vorgänger zurücklegen. Aber kurz von vorn:

 

Unsere Vorauswahl bestand aus rund acht Klein/Kleinstwagen aus denen wir unseren Ansprüchen und unserem Geschmack entsprechend letztlich Smart, VW Up und Hyundai i10 in die Endauswahl nahmen.

 

SMART:

 

Der Smart fiel nach einer längeren Probefahrt raus weil wir uns mit der merkwürdigen Automatik dauerhaft nicht anfreunden wollten. Preislich bot er im Vergleich mit den beiden anderen Kandidaten weniger für´s Geld, zumal er nicht so günstig bei den laufenden Kosten war wie erhofft. Meine Frau führte noch ihr persönliches Empfinden beim Blick durch die Heckscheibe ins Feld. In der Stadt für sie kein Problem, aber auf der Autobahn schlug ihr Sicherheitsdenken zu. Der Smart endet eben bewusst knapp hinter den beiden Sitzen, das muss man in allen Fahrsituationen mögen und akzeptieren können oder eben nicht.

 

 

VW UP (und Konzernbrüder):

 

Der Up ist ein wirklich gutes Wägelchen wie auch seine Markenbrüder Mii und Citigo, verlor aber letztlich gegen den i10 in der Summe der Eigenschaften.

So hat der Hyundai die besseren Sitze mit verstellbaren statt fest stehenden Kopfstützen und ist deutlich besser ausgestattet als der Up. Dazu kamen Dinge die es bei VW auch nicht zu bekommen gab wie elektrische Fensterheber hinten, eine einfache Kofferraumbeleuchtung, einen Tankverschluss ohne Schlüssel oder einen Tank mit mehr als 35 Litern.

Dazu fehlen ihm gegenüber dem Hyundai i10 noch Scheibenbremsen hinten und zwei Airbags mehr, die es auch für gute Worte und Geld nicht gibt. Das letzte K.o. Kriterium war letztlich noch das Fahrwerk. Die Auto Bild bezeichnete es als "verbindlich und fest federnd“ , meine Frau und ich als viel zu hart!

Der kleine VW hat durchaus viele Talente und ist ein wirklich gutes Auto – nur für uns und unsere Ansprüche passt der i10 besser!

 

 

DAS ERGEBNIS:

Ausstattung ist reichlich vorhanden und ja, das bieten die Koreaner fast immer, so wie früher mal die Japaner. Metallic-Lackierung, Radio/CD mit AUX und USB, Telefonfreisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, Sitzheizung, sogar eine Alarmanlage, Lenkradheizung und ein Reifendruckkontrollsystem besitzt unser Kleiner. So Dinge wie ein Multifunktions-Lederlenkrad, vier elektrische Fensterheber, Klimaanlage, 6 Airbags usw. mag man da fast schon nicht erwähnen – sollte man aber doch, denn was er mitbringt, bieten seine Konkurrenten oft nicht.

 

 

Aber Ausstattung allein ist nicht alles, zum wohlfühlen gehört etwas mehr.

Im Falle des i10 sind das z.B. die Sitze die uns schon bei der Probefahrt überzeugt haben. Die haben so gar nichts von einem Kleinwagen, bieten guten Seitenhalt, sind groß und komfortabel. Überhaupt das ganze Raumgefühl ist völlig anders als ich es erwartet hätte, das hat wenig von einem Kleinwagen.

 

Die Verarbeitung lässt einen ebenfalls aufhorchen. Sei es das satte Ploppen der Türen, die schönen Rundinstrumente, oder das nett gemachte zweifarbige Cockpit. Vor allem fällt ein sehr leiser Innenraum auf, der Fahrgeräusche bis zu einem Tempo von über 100 km/h deutlich auf Distanz zum Fahrer hält. Da ist der Hyundai den meisten Konkurrenten deutlich voraus, nur der Up kann da zumindest mithalten.

 

 

Beim Interieur bleibt Plastik natürlich Plastik! Wie Hyundai das im i10 löst, ringt einem aber Respekt ab: Sauber eingepasst, nichts knirscht, rappelt oder ziept und fasst sich sogar nett an. Wir befinden uns hier immerhin im untersten Preissegment, es ist nahezu unglaublich, wirklich top!

 

In unserem Fall wird der i10 durch den kleinen 1,0 Liter Dreizylinder bewegt. Wir haben uns bewusst für den kleinen Motor entschieden, denn er reicht absolut aus, dass ist schließlich kein Sportwagen. Er fährt sich aber trotzdem auch dank des guten Fahrwerks und der präzisen Lenkung recht spaßig.

Nett sind auch viele Features die er so mitbringt: Die Spachsteuerung arbeitet erstaunlich ausgereift, besser sogar als in meinem C-Max. Die Musikanlage bietet neben USB/AUX/CD und Radio auch noch eine eigene kleine Festplatte von ca. 1,2 GB auf die man per Sprachbefehl einfach Musik, die man grad hört mit dem Befehl „kopieren“ auf der Festplatte ablegt. So kann man sich noch eine eigene Musiksammlung ausserhalb der anderen Speichermedien anlegen.

Auch die Freisprecheinrichtung arbeitet schnell und Präzise, ist logisch aufgebaut und auch ohne Bedienungsanleitung kommt man zurecht.

Es gibt zwar keine Lichtautomatik, aber dafür z.B. eine Abschaltautomatik wenn man den Wagen ausmacht, so kann man auch mal entspannt vergessen das Licht auszumachen ohne angepiept zu werden oder eine leere Batterie vorzufinden – well done little friend!

 

Gibt’s auch was zu meckern? :

 

Das Lenkrad könnte nicht nur in der Höhe sondern auch in der Tiefe einstellbar sein, dann wäre es perfekt. Auch der für mich völlig ungewohnte Tank auf der Fahrerseite irritiert mich noch, da werde ich mich umstellen müssen. Das ein Piepton erklingt wenn die Fahrertür geöffnet ist und gleichzeitig der Zündschlüssel steckt ist eher nervig, aber welches Auto ist schon perfekt?

Ich habe für den Wagen nach Verhandlung genau 10.100€ bar auf den Tisch gelegt (Liste incl. Überführung 13.095€) da muss in dieser Preisklasse erst einer kommen, der es besser kann. Dazu 5 Jahre Garantie und 5 Sicherheitschecks. Die Langzeitqualitäten werden wir natürlich abwarten müssen, aber ich bin ganz zuversichtlich!

 

 

Der Kleine hat so gar nichts mehr mit dem ersten i10 oder gar Hyundai Atos zu tun, Hyundai hat in rasender Geschwindigkeit gelernt, aufgeschlossen und sogar auf die Überholspur gewechselt. Und ich sage ehrlich, ich hatte ihn auf dem Zettel hätte aber nie erwartet, daß er das Rennen macht und mich so überzeugen kann. Unser erster Hyundai fühlt sich also auch vom Bauch her richtig gut an!

Willkommen kleiner Schwarzer!

 

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31.03.2014 15:11    |    Andi2011    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von Twindance, es ist ein Toyota Tercel.

 

Der Tercel der zweiten Generation erschien 1982 und bildete das Bindeglied zwischen Starlet und Corolla. Schön, naja, schön war er nicht, damals wie heute. Aber Schönheit ist relativ.

Eigentlich war der Tercel nämlich sehr erfolgreich, hier wie in Nordamerika.

 

 

Toyota platzierte ihn optisch und preislich auf dem europäischen Markt als Konkurrent zum damaligen Nissan Cherry, der im Oktober 1982 bei uns auf den Markt kam.

Natürlich sollte er auch mit den Alteingesessenen in Deutschland konkurrieren, die üblichen Verdächtigen hießen damals Golf, Escort und Kadett und bildeten das Dreigestirn der Zulassungszahlen.

 

 

Den Tercel gab es nur mit Benzinmotoren die mittels moderner 5 Gang-Schaltung oder 3 Stufenautomatik geschaltet wurden. Da Nissan damals mit dem Nissan Prairie die Idee eines Hochdachkombis realisierte, zog Toyota beim Tercel nach. So kam es zum Tercel 4WD oder auch Wagon genannt.

Kein schlechtes Konzept! Durch das Hochdach vergrößerte sich der Laderaum deutlich und das Segment der SUV oder Minivans war noch in weiter Ferne. Dazu bot Toyota einen zuschaltbaren Allradantrieb an und war damit schon was Besonderes in dieser Fahrzeugklasse. Besonders in den Alpenländern Österreich und der Schweiz war der Tercel sehr beliebt und ist auch heute noch als günstige Allradvariante manchmal anzutreffen.

 

In Deutschland liegt die Zahl der zugelassenen Tercel mittlerweile unter 300 Exemplaren.

Dieser hier auf dem Foto ist ein hübsches Exemplar und ich erinnerte mich sofort an diesen Wagen. So einer wurde mir mal zum Kauf angeboten, das muss um 1995 gewesen sein und ich habe dankend abgelehnt. Er erschien mir einfach zu skurril, ähnlich wie damals der

Honda Civic Shuttle und letztlich haben sich bei uns solche Hochdachkombis auch nie durchgesetzt.

Auch heute findet man in diversen Online-Börsen noch Toyota Tercel. Die wenigen die überlebt haben, haben nicht selten erst einen oder zwei Besitzer, Laufleistungen von deutlich unter 100 Tsd. Kilometern und kosten unter 1000€.

 

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20.03.2014 15:35    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Warum ist es eigentlich so schwierig beim Autofahren nett zueinander zu sein?

 

Das fragte ich mich heute Morgen und motivierte mich zu diesem kleinen Blog.

Der Grund dafür begann schon gestern Abend:

Ich fuhr mit meiner Frau unsere Tochter abholen. In dem gemütlichen kleinen Wohnviertel mit der engen Straße, gab es weit und breit weder links noch rechts eine Parkmöglichkeit. Nach einer Runde um den Block änderte sich an der Situation auch nichts. Also beschlossen wir, dass ich in der Nähe des Hauses vor einer Einfahrt halte um die Straße nicht zu blockieren und meine Frau rausspringt und alleine unsere Tochter holt - gesagt, getan.

 

Ich blieb also im Auto sitzen und wartete mit heruntergelassener Scheibe und abgestelltem Motor. Als meine Frau noch keine Minute weg war, kam es wie es kommen mußte, von vorn kam ein Auto und blinkte Richtung Einfahrt. Noch bevor er mich erreichte startete ich den Motor, setzte zurück und ließ ihn auf den Hof fahren. Der Fahrer quittierte das mit einem kopfschüttlenden "Scheibenwischer" gefolgt von einem "Mittelfinger" in meine Richtung und verschwand auf dem Grundstück.

 

Heute Morgen auf dem Arbeitsweg blockiert ein Fahrzeug der Müllabfuhr vor mir die Spur. Logisch, die Jungs tun was sie tun müssen.

Der Fahrer eines schönen gepflegten W201 Mercedes sieht das aber völlig anders und nach dem er wegen des Gegenverkehrs schätzungsweise 20 Sekunden gewartet hat, zieht er hinter dem Müllwagen raus - nicht ohne anhaltend zu hupen und hinter seinem Lenkrad wild in Richtung des Müllwagens zu gestikulieren.

 

Als ich kurz darauf auf der zweispurigen Hauptstraße weiter Richtung Arbeit fahre, zieht vor mir ein junges Mädchen in ihrem Twingo nach links. Dummerweise ist da aber ein BMW Fahrer, entweder hat sie nicht über die Schulter geschaut oder ihn sonst wie schlicht übersehen. Der BMW Fahrer musste deshalb -wirklich leicht, nicht abrupt abbremsen.

Er regiert mit einem Dauerhupton, die Twingofahrerin erschreckt, zieht wieder nach rechts und hebt die Hand zur Entschuldigung in seine Richtung. Trotzdem meinte der BMW Fahrer an der nächsten Ampel vor sie ziehen zu müssen und die Rotphase zu nutzen, um auszusteigen und dem Mädel erst mal ein paar Schimpfworte durch die Scheibe an den Kopf zu knallen um dann davon zu brausen.

 

Wer kennt solche Erlebnisse nicht und entdeckt sie manchmal nicht auch an sich selbst?

 

Bricht wirklich ein so großer Zacken aus der Krone eines jeden von uns besten und unfehlbaren deutschen Autofahrers (denn das sind wir ja alle in unserem Erleben;)), wenn wir nicht bei jeder Gelegenheit den Hilfssheriff geben und man mal Fünfe grade sein läßt?

 

Ich finde wieder ein wenig mehr Anstand im Straßenverkehr, ein wenig mehr Höflichkeit und auch ein wenig mehr Nachsicht gegenüber den Fehlern Anderer würde unserem Verkehrsalltag und uns allen gut tun,oder?

 

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11.03.2014 15:07    |    Andi2011    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

 

Der heutige Fund erfreute mich besonders, ein Porsche 924

 

Was wurde dieses Fahrzeug damals von den Porsche Fans geschmäht als er 1976 eingeführt wurde. Kein echter Porsche sei er mit seinem wassergekühlten Frontmotor, den Teilen aus dem VW-Konzern und dann auch noch bei Audi in Neckarsulm gebaut…

Heute ist das alles vergessen, der Porsche 924 ist als Klassiker akzeptiert und es muss nicht ein Turbo oder Carrera sein.

 

 

Über 130 Tsd. 924er wurden in der Zeit von 1976 bis 1986 gebaut bis dann noch für 2 Jahre der 924 S auf den Markt kam. Der 924 war außerdem die Grundlage für den Porsche 944 der ab 1981 produziert wurde.

 

Schämen musste man sich mit einem 924 aber wohl damals nur in den Augen einiger Porsche Fans, denn der 924 bot so einiges, was in den späten 70er Jahren noch nicht „Standard“ war, z.B. eine vollverzinkte Karosserie oder ein knackiges Fünfganggetriebe und die 125PS waren gut genug für 204 km/h und den obligatorischen Sprint auf Tempo 100 in 9,6 s

Die späteren Varianten wie der 1979 aufgelegte Turbo oder der sehr seltene Carrera GT legten natürlich noch eine Schüppe drauf, aber schlecht unterwegs war und ist man mit dem 924 nicht.

 

 

Dieser hier kam mir beim einkaufen auf einem Parkplatz vor die Kamera und glücklicherweise kam auch die Besitzerin kurz darauf. Die nette Dame, etwa Mitte 50 war ganz überrascht als ich sie ansprach, freute sich aber dann und erzählte mir, dass sie den 924er vor 11 Jahren aus 1. Hand übernommen hat.

Im letzten Jahr bekam er sein H Kennzeichen und bis heute wird der Wagen von ihr als ganz normales Alltagsfahrzeug genutzt und sie entschuldigte sich mehrfach, dass er im Moment durch den Winter so „dreckig“ aussehe.

Ein toller Straßenfund mit netter Geschichte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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05.03.2014 15:05    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute wieder um eine Serie und zwar eine, die wie kaum eine andere Fernsehserie meine Jugend und die 80er Jahre mitgeprägt hat, die Rede ist von: MIAMI VICE

 

Was konnte es denn auch bei mir im Ruhrgebiet noch cooleres geben, als Cops in Slippern, mit weißer Leinenhose, Jackett und T-Shirt, die lässig ihren Pistolenhalfter hervor blitzen ließen? Dabei schnell wie der Wind mit weißen Ferraris oder Lamborghinis an Miamis Stränden entlang rasten und böse Rauschgiftdealer dingfest machten??

Eben, da gab es wenig was cooler war, Miami Vice rangierte nicht nur bei mir auf einer Ebene mit Schimanski was die Coolness anging.

 

Ich erinnere mich, dass es an meiner Schule damals nicht nur jede Menge Fönfrisuren im Sonny Crocket Style gab, kombiniert mit T-Shirt und lockerem Jackett natürlich…nein es gab sogar ein paar ganz harte Jungs, die darunter ein Pistolenhalfter trugen und sich wohl tatsächlich für einen Miami-Cop auf Urlaub in Duisburg hielten und beim Berufsberater als Job-Wunsch "Drogenfahnder" angaben!:D

 

 

Sonny Crocket und Ricardo Tubbs (Don Johnson und Phillip Michael Thomas) flimmerten ab 1986 über deutsche Fernsehbildschirme und sorgten damals für Spannung und eine Coolness die ansteckend war.

Schicke Autos, in der Regel exquisite Sportwagen und natürlich sehr schöne Frauen gehörten ebenfalls zur Serie und wer erinnert sich nicht an den Titelsong von Jan Hammer? Eben, jeder erinnert sich!

 

Don Johnson spielte den machohaften Sonny absolut überzeugend, harter Kerl mit weichem Herz. Ihm zur Seite der perfekt passende Philip Michael Thomas als Tubbs im perfekt sitzenden Armani Anzug und als Chef der beiden der introvertierte, gelassene und vernarbte Lieutenant Castillo.

Dann waren da noch die Polizistin Gina Calabrese (Saundra Santiago), die sich eigentlich immer Undercover, als Prostituierte getarnt, im Einsatz befand um Sonny und Tubbs zu unterstützen. Und natürlich die äußerst attraktive Polizistin Trudy Joplin (Olivia Brown) die für mich immer noch einen der hübschesten Hintern der 80er Jahre spazieren trägt!;)

 

 

Natürlich gab es in so einer Serie neben der Action auch Affairen der beiden Hauptdarsteller mit bildhübschen 80er Jahre-Damen, die oft tragisch endeten und natürlich blieben beide am Ende Single, damit die Damenwelt vor dem Fernseher weiter träumen konnte.

Aber was soll ich groß über den Inhalt einer Serie referieren, die hier fast jeder kennt!

 

 

 

Man sagt, dass Johnson und Thomas sich auch hinter den Kulissen sehr gut verstanden und Freunde wurden. Don Johnson blieb nach Miami Vice für uns Deutsche in den Medien auch präsent, zumal er mit der Serie "Nash Bridges" noch mal als erfolgreicher Seriencop zurück kehrte. In einigen Folgen sogar mit Thomas an der Seite.

Fast vergessen ist heute "Heartbeat" als Top-Ten Hit von Johnson, der hier auch rauf und runter gedudelt wurde.

 

Mit dem Kinohit Django unchained kam Johnson allerdings mit 63 Jahren zurück auf die Kinoleinwand und ich kann mir nur wünschen, mit 63 Jahren nur 10% seines immer noch vorhandenen Coolness-Faktors zu haben, alle Achtung. Das gilt auch für Philip Michael Thomas, der es mit mittlerweile 64 Jahren immerhin zu unzähligen Liebschafften, 12 Kindern und einer erfolgreichen Karriere als Theaterregisseur nach Miami Vice brachte und aussieht,als habe er grad das Ende der 40 auf der Altersskala erreicht (ohne Lifting).

 

 

Meine Güte, über 25 Jahre ist das Ende der Serie jetzt schon her, unglaublich!

Auf diversen Pay-TV Sendern kann man auch heute noch Miami Vice Folgen ansehen und sie tragen das Flair der 80er pur in sich – aber cool war diese Serie und ihre Typen definitiv und ich hoffe, ich konnte euch auf diesem kleinen 80er Trip auch etwas Freude bereiten?

 

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26.02.2014 16:32    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von twindance, ein Fiat 127

 

 

8 Millionen 127er konnte Fiat in der Bauzeit von rund 25 Jahren weltweit absetzen, eine Zahl die sich sehen lassen kann.

Begonnen hat alles mal mit dem ersten 127 im Jahre 1971 und es gab ihn in seiner gesamten Bauzeit in verschiedensten Versionen vom Kombi bis zum „Sport“ Model und seine Plattform diente später noch dem bei den Straßenfunden letztens erst besprochenen Yugo.

 

 

 

 

Der 127er war ein Star! Bis 1983 der Uno auf den Markt kam, der deutlich moderner und in vielen Punkten besser war. Trotzdem hielt sich der 127er in seiner letzten Version „Super“ noch bis etwa 1987 auf dem Markt.

So einen 127er dürften wir hier vor uns haben, einer nach dem Facelift von 1982, vielleicht mit dem starken 75 PS Motor, aber auch ein 50 PS Variante war zu haben.

 

 

 

 

 

 

Ein sehr schöner Straßenfund, den ich auch schon fast vergessen hatte. Den ersten 127er fuhr noch eine Tante von mir und dieser wurde irgendwann durch einen Ritmo ersetzt.Jedenfalls steht er optisch sehr gut da und das ist auch gut so, denn von den anfangs erwähnten 8 Millionen Exemplaren gibt es in Deutschland kaum mehr als noch ca. 250 Stück. Das erklärt auch die Preise von mittlerweile an die 10tsd € für Top Exemplare.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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15.02.2014 13:49    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Autogeschichten

Meine erste Panne war es nicht und eigentlich auch gar nicht meine Panne, sondern die meiner Liebsten, aber sie blieb mir immer im Gedächtnis:

 

Wir waren relativ frisch erst wenige Monate zusammen und sie fuhr morgens zur Arbeit, während ich mich noch mal in die Bettlaken kuschelte....ich hatte einen freien Tag.

 

Bis etwa 45 Minuten später mein Handy klingelte und meine völlig verzweifelte zukünftige Gattin mir mitteilte, dass sie auf der Autobahn stünde, es aus Eimern schütten würde und ihre Scheibenwischer nicht mehr funktionierten!

Außerdem sei ihr Akku fast leer und ich solle mich beeilen, sie wisse nicht weiter und weg war das Gespräch. Daraus ergab sich die folgende Geschichte:

 

Pflichtbewusst und Held wie ich bin, steige ich ins Auto und fahre die mir bekannte Strecke ab, irgendwo musste sie ja stehen und tatsächlich erblicke ich den Wagen, mit Warnblinklicht auf der schwach befahrenen Autobahn auf dem Standstreifen.

In strömendem Regen halte ich dahinter an.

Ich steige aus und laufe erst mal im Laufschritt mit dem Warndreieck zurück, denn das hatte meine Liebste nicht aufgestellt. Patschnass erscheine ich an der Beifahrerseite und öffne die Türe.

 

Meine Liebste empfing mich mit einem: „Gott sei Dank bist du da!“

 

Um mir – noch bevor ich fragen konnte warum sie hier ungesichert steht/noch im Auto sitzt- mein Handy abzunehmen, weil sie jetzt erst mal auf der Arbeit anrufen muss.

 

Sie: „Ich habe einen Mega-wichtigen Termin, ich ruf eben an das ich später komme und kannst du dich hierum kümmern, dann fahre ich mit deinem Auto weiter zur Arbeit?“

 

Ich: „Ich, äh, warum…“

 

Sie: „Du bist der größte Schatz der Welt, ich liebe dich!“

 

Sagt sie in mein verdutztes Gesicht und ehe ich noch was sagen oder tun kann, springt sie behände wie ein Reh aus dem Auto, scheint zwischen den Regentropfen durchzuzirkeln und steigt in mein hinter ihr parkendes Gefährt und braust davon!

Ok, dachte ich, was soll`s, ne Predigt das man hinter der Leitplanke wartet, was der ADAC ist usw. kann ich ihr heute Abend noch halten. Ich robbe rüber auf die Fahrerseite.

Anspringen tut er, die Scheibenwischer geben aber keinerlei Bewegung von sich, weiterfahren undenkbar, sie Sicht ist gleich NULL.

Ok, irgendwo in diesem Auto gibt es eine Warnweste und tatsächlich finde ich die im Seitenfach der Beifahrertüre. Ich ziehe mir das „Jäckchen“ über, öffne die Haube um einfach mal zu schauen, vielleicht ist es nur eine Sicherung, irgendwas verklemmt…kurzum, nein, ich finde den Fehler nicht!

 

Ruf ich halt den ADAC an denke ich, als ich feststelle, dass meine Zukünftige ja jetzt mein Handy hat und es –wie sollte es anders sein- natürlich auch eingesteckt hat.

Nun ja, nass bis auf die Haut bin ich eh schon, der Pfeil auf dem Leitpfosten sagt mir in welche Richtung ich wandern soll um zur nächsten Notrufsäule zu gelangen und ich mache mich auf den Weg.

 

 

Der Weg erscheint mir sehr lang, nein, sehr lang um nicht zu sagen sehr, sehr lang, wohl weil es vom Himmel schüttet, als wenn Petrus einen richtig miesen Tag hätte und ich pflichtbewusst hinter der Leitplanke laufe, wo der Boden vom Regen völlig aufgeweicht und matschig ist.

Als ich über die Notrufsäule den ADAC verständigt habe und nach gefühlten 100km Fußweg wieder am Auto bin, heißt es nur noch wie empfohlen hinter der Leitplanke warten bis der gelbe Engel zu mir herabsteigt.

 

Unglaublich was man alles in guten 45 Minuten im strömenden Regen hinter einer Leitplanke so erleben kann, von winkenden Kindern die mich mitleidig vom Rücksitz aus anlächeln (oder auslachen?) bis zu hupenden Autofahrern (ob die mich aufmuntern wollen? Angehalten hat jedenfalls keiner.) Als der gelbe Wagen des ADAC hinter dem Auto meiner Liebsten anhält, bin ich jedenfalls durchweicht wie die Linsen für einen guten Eintopf.

 

Der ADAC-Mensch schaut sich das Ganze an und teilt mir mit, dass er vor Ort nichts machen kann, da sei wohl der Wischermotor defekt und da es nicht so aussehe als würde der Regen nachlassen, würde er mich gern an seine Abschleppstange hängen und zur nächsten Werkstatt schleppen.

Gesagt getan, der gelbe Engel telefoniert kurz, sagt mir dann, dass es eine Werkstatt ganz in der Nähe gäbe und los geht’s. Die Fahrt ist unspektakulär, an der Stange hängend folge ich dem ADAC Fahrzeug von der Autobahn runter und nach etwa wenigen Kilometern auf den Hof einer Autowerkstatt.

 

Mittlerweile ist es etwa 11 Uhr als der ADAC Mann sich nett verabschiedet und ich die Annahme der Werkstatt betrete.

Eine nette junge Dame am Tresen fragt mich ob ich der Mann mit dem defekten Wischermotor sei und das ich schon angekündigt wurde, sie brauche bitte den Fahrzeugschein und ob ich ein Handtuch wolle, ich sei ja klatschnass.

Das Handtuch nehme ich, die Papiere kann ich ihr nicht geben, die hat ja meine Liebste in ihrem Portemonnaie, die junge Dame meint aber, das würde schon auch so gehen.

 

Als ich so etwa eine Stunde lang mit meinen nassen Klamotten und dem Handtuch im Wartebereich mit Kaffee und diversen Autozeitungen verbracht habe, erscheint ein junger Mechaniker und teilt mir mit, dass man nicht den richtigen Wischermotor da habe, der sei aber schon bestellt und käme gleich „Ruck zuck“ innerhalb der nächsten halben Stunde, dann noch eben einbauen und fertig.

 

 

Um es kurz zu machen, „Ruck zuck“ dauerte insges. noch etwa 3 Stunden, kostete mich incl. Mehrwertsteuer und Einbau irgendwas um die 200 Euro und ich war dann gegen 16 Uhr wieder zu hause (natürlich regnete es schon lange nicht mehr und in meiner Erinnerung auch die nächsten drei Wochen nicht mehr!).

 

Ich stieg aus meinen durchfeuchteten Klamotten, die mir mittlerweile am Körper festgewachsen erschienen und ging erst mal unter die heiße Dusche.

Als ich aus dem Bad komme, höre ich den Schlüssel in der Türe…

 

Die Türe geht auf meine Liebste kommt rein und sagt:

„Sei froh, dass DU heute schön frei hattest, ICH hatte vielleicht einen Tag!“

 

 

Man(n) kann sie nur lieben oder?

 

Danke für`s lesen!

 

 

Bilderquelle: aboutpixel/pixabay (lizensfreie Fotos zum download)


13.02.2014 16:58    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von einem Freund der anonym bleiben möchte, es ist ein Opel Omega A

 

Der Omega kam 1986 auf den Markt und ersetzte den Opel Rekord E.

Moderner Name, moderner gezeichnet, mit moderner Technik fand der Omega schnell eine große Käufergemeinde und lief in der der ersten Generation bis Ende 1993 vom Band. Wer es noch größer mochte konnte damals noch zum Senator greifen, der erst mit dem Omega B ab 1993 eingestellt wurde.

 

Die Motorenpalette der Vierzylinder-Benziner (zunächst ohne KAT) entsprach den Käuferwünschen und besonders der 115 PS Motor galt als beliebt, aber auch Diesel waren im Angebot.

Wer es stärker wollte konnte zunächst zum -aus dem Commodore C bekannten- Sechszylinder greifen und später kamen noch Omega 3000, Evolution 500, den Lotus Omega und diverse andere Motoren hinzu. Im Grunde war der Omega A aber das Mittelklassefahrzeug das dem Klientel absolut entsprach.

 

Dieser dürfte ein später Omega A aus 1992 herum sein. Er ist einer der wenigen Überlebenden A die man heute noch treffen kann und vermutlich durch mehrere Hände gegangen bis er in diesem optisch schlechten Zustand abgelichtet wurde.

 

Welche Geschichte mag dahinter stehen?

Vielleicht eine typische, nämlich die des älteren Herren, der sich Anfang der 90er Jahre einen Omega in CD/Diamant Ausstattung und mit eher untypischem Sechszylinder leistete um sich noch mal was zu gönnen?

Vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten aus der Zubehörliste und natürlich eine Metallic-Lackierung sollten es wohl sein und schon waren damals knapp 43.000 DM fällig, dieser wird wohl an die 50.000 gekostet haben. Jedenfalls vermute ich hier einen überzeugten Opelaner, der auch das Geld für eine E-Klasse gehabt hätte, aber aus Überzeugung Opel fuhr.

 

Sein erstes Leben verbrachter er vermutlich mit wenigen, bei gutem Wetter gefahren Kilometern in einer trockenen Garage mit daneben stehendem Eigenheim, wurde regelmäßig beim ortsansässigen Opel-Händler gewartet und der Lack am Wochenende gepflegt.

Dann kam er wohl für kleines Geld zum Zweitbesitzer und so ging alles seinen Gang bis zum heute zerstückelten Zustand und dem bald unvermeidbaren Weg zum Schrotthändler. So wird er vermutlich enden, ein Omega A der tausendfach zum Straßenbild gehörte und den man heute kaum mehr trifft, deshalb ein besonderer Fund! Was meint ihr?

 

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