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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

20.04.2020 12:32    |    Andi2011    |    Kommentare (0)

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Liebe Leser,

 

 

 

In dieser Reihe schildere ich für Interessierte meine Erfahrungen zu verschiedenen Themenbereichen rund um Corona. In Teil 1 ging es um Materialbeschaffung und Kosten, in diesem zweiten Teil soll es speziell um die aktuelle Situation im „Altenheim“ gehen und meine Erfahrungen dazu wiedergeben.

 

 

Zu Beginn der Pandemie-Situation waren noch Besucher zugelassen.

Gegen Ende Februar/Anfang März wurde das bereits an vielen Stellen kritisch. Aus öffentlichen Bereichen wie z.B. Toiletten wurden Desinfektionsmittelflaschen aus Spendern geschraubt und gestohlen oder einfach umgefüllt und leer am Boden zurückgelassen. Auch Einmalhandschuhe und vor allem einfacher Mundschutz wurde uns insbesondere durch Angehörige und Besucher entwendet – da wo wir es mitbekommen haben, wurde Anzeige erstattet. Natürlich wurde alles Material ab einem gewissen Punkt weggeschlossen.

 

Ab etwa Mitte März kam der eigentlich vollständige „Lock-down“ für die Einrichtungen und dieser wird – im Gegensatz zum öffentlichen Leben – auch aktuell nicht gelockert, eher immer weiter verschärft. Hier lebt eben das hauptsächlich gefährdete Klientel.

 

Für stationäre Pflegeeinrichtungen wie meine bedeutet das viele Umstellungen, einige Punkte hier in Kurzform:

 

• Die Einrichtungen sind für jede Form von Besuchern geschlossen, außer dem eigenen Personal kommt niemand mehr in die Einrichtung. Ärzte und andere noch zugelassene Personen durchlaufen eine „Schleuse“ und betreten Bereiche nur mit entsprechender Schutzausrüstung und unter Einhaltung der hygienischen Vorgaben.

 

• Das Personal arbeitet kontinuierlich unter gesonderten Regeln: Dauerhaftes tragen von einfachem Mundschutz während des Dienstes, Abstandsregelungen untereinander von 2 Metern. Im Kontakt mit Patienten unter Quarantäne Versorgung mit vollständiger Schutzkleidung. Übergaben und sonstige Kontakte unter dem Personal finden nur zu zweit mit Abstand und Mundschutz statt, viele gesonderte Desinfektionsmaßnahmen u.v.m.

 

• Der Dokumentationsaufwand ist (nochmals) deutlich höher

 

• Der logistische Aufwand vom Dienstplan schreiben bis hin zur Entgegennahme von Materialbestellungen ist um ein Vielfaches gestiegen. Vom Bestellwesen mal ganz zu schweigen

 

• Die Bewohner erleben natürlich ebenfalls viele Einschränkungen und Regeln. Sie dürfen die Einrichtung grundsätzlich nicht verlassen, müssen ebenfalls (soweit umsetzbar) bestimmte Umgangsregeln einhalten und befinden sich im Prinzip in einer Dauerquarantäne.

 

 

Meine Befürchtung ist in der aktuellen Situation, dass die Problematik der Pflege und die Versorgung in den Pflegeeinrichtungen nicht – wie zu Anfang der Pandemie – medial präsenter werden, sondern eher wieder deutlich weniger in den Köpfen sind und das obwohl man mittlerweile immer öfter von den vielen Infizierten in solchen Einrichtungen mitbekommt.

Es gibt einen großen Anteil an infizierten Pflegekräften und Ärzten und auch hier mittlerweile leider Todesfälle zu beklagen.

 

Es gibt weiterhin kein ausreichendes Material in vielen Einrichtungen der Pflege, neben Spenden und eigener Kreativität beim Bestellwesen sind hier viele auf sich gestellt und von den Aufsichtsbehörden nahezu allein gelassen.

Mein Erleben ist an vielen Stellen, das außer vielen Ankündigungen und Versprechen bisher wenig passiert ist und vor Ort ankommt. Stattdessen werden weitere und teils nicht mal ansatzweise realisierbaren Umsetzungsforderungen und Ausweitung der Bürokratie an die Einrichtungen gegeben. Das alles in einer Situation in dem Pflegepersonal bundesweit rar ist.

 

Ein Land misst sich immer auch daran wie es mit seinen Kranken und Alten umgeht – und mit den Menschen die diese versorgen.

 

 

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03.04.2020 10:02    |    Andi2011    |    Kommentare (14)

Liebe Leser,

 

Ich arbeite hauptberuflich im Gesundheitswesen und bin für sehr viele Mitarbeiter/Innen zuständig, die in der direkten Versorgung von Patienten in stationärer Form tätig sind.

Die aktuelle Pandemie-Situation stellt auch mich immer wieder vor neue Herausforderungen.

 

Ich bin bei meinem Arbeitgeber darüber hinaus Mitglied eines internen Pandemie-Stabes, der für etwa 2700 Mitarbeitende die Pandemie-Planung/Umsetzung/Organisation regelt.

Ich kann natürlich weder meinen Arbeitgeber benennen, noch namentlich Personen oder Firmen. aber vielleicht stößt dieser Blog auf Interesse, klärt manches, revidiert, relativiert oder festigt Meinungen, sorgt jedenfalls für Information/Austausch…wenn es Anklang findet folgen weitere Themen dazu.Heute liegt mein Schwerpunkt beim "Material".

 

Materialbeschaffung:

 

In der Presse liest man kontinuierlich von massivem Mangel an Schutzausrüstung in der gesamten Gesundheitsbrache - und das ist auch aktuell so.

 

Das der normale Materialbestand an Desinfektionsmitteln, Handschuhen, einfachen Mundschutzmasken, FFP2/3 Masken, Schutzkitteln, Hauben, Schutzbrillen natürlich deutlich aufgestockt werden muss ist wohl jedem klar.

Ich habe in der aktuellen Situation davon profitiert, bei vielen dieser Materialien einen Lagerbestand zu haben der normalerweise für etwa drei Monate reicht und ich habe früh angefangen zu bestellen um den Bestand deutlich aufzustocken. Im Prinzip bereits Anfang Februar und direkt weltweit und nicht mehr hauptsächlich regional. Das hat mir bisher an vielen Stellen geholfen und –vorweg- ich habe aktuell keine akute Not. Mein Personal ist mit ausreichend einfachem Mundschutz und Desinfektionsmitteln, Schürzen usw. gut versorgt.

 

Desinfektionsmittel zur Hand/Flächendesinfektion waren schnell rar, allerdings dürfen nach Aussetzung der EU Verordnung Apotheken wieder selber Desinfektionsmittel herstellen und viele tun das auch. Natürlich ist das deutlich teurer, denn die Apotheken müssen dafür die notwendigen Rohstoffe kaufen (die alle immer teurer werden) und geeignetes Personal haben.

Bei mir war die Lage bei Desinfektionsmitteln dank gutem Lagerbestand nie angespannt und durch Apotheken und einige Zulieferer kommt kontinuierlich Nachschub – eine Sorge weniger.

 

Kritischer ist es beim Mundschutz.

Der einfache Mundschutz wie auch FFP Masken sind kaum zu bekommen. Lieferzeiten liegen bei Minimum 6-12 Wochen und ob diese dann überhaupt kommen ist fraglich.

Auch ich lasse bereits seit Anfang März textilen Mundschutz nach Vorgabe durch diverse Nähereien und einen großen Anbieter herstellen und bin damit gut versorgt.

 

Bei FFP2/3 Masken sieht das wesentlich unentspannter aus. Durch frühe Bestellung habe ich auch hier zwar einen Bestand, der würde im „Worst-Case“ Fall aber keine zwei Wochen reichen, Nachschub kommt aus diversen Bestellungen weltweit nur sehr spärlich bis gar nicht, ich hoffe hier auf die Landesregierung.

 

 

 

 

Insgesamt habe ich rund 70tsd. FFP2/3 Masken im Bestelllauf und das seit Wochen.

Vorrätig habe ich hingegen etwa 2tsd. Das ist nicht schlecht, reicht aber im Worst-Case keine 2 Wochen.

Ein sehr zuverlässiger und engagierter Zulieferer der FFP Masken zertifiziert seit Jahren in China herstellen lässt hat mir eine Lieferung von 18tsd FFP Masken zugesichert.

Leider kam diese Woche von ihm die Nachricht das seine gesamten Lieferungen und somit auch meine 18tsd Masken die für den Export vorgesehen waren beschlagnahmt wurden, er berichtete mir das dort Firmen (u.a. auch seine) von der Armee umstellt seien damit keine seiner Waren exportiert werden kann.

Überhaupt hat China schon zu Beginn der Krise sämtlich Bestände des asiatischen Marktes aufgekauft oder Verträge geschlossen die ihnen die Alleinabnahme sichert – auch ein wesentlicher Grund warum alle außerhalb Asiens in die Röhre gucken denn der asiatische Markt ist einer der größten Hersteller.

 

 

Preissteigerungen:

 

Man kann sagen jenseits von Gut und Böse, teils berechtigt, teils nicht.

 

Es gibt definitiv eine Verknappung der notwendigen Rohstoffe zur Herstellung bestimmter solcher Materialien und das läßt die Preise steigen. Weltweit hat insbesondere die Politik einiger Länder und da China vorweg, mit dafür gesorgt.

Erschwerend kommt der Transportweg hinzu der oft unterbrochen ist durch geschlossene Grenzen und auch nicht zu vernachlässigen ist der „Verlust“ von Waren auf dem Transportweg. Einige Hersteller berichten mir von Diebstählen aus den LKW, unrechtmäßigen Beschlagnahmungen an Grenzen und nach der Freigabe der Waren fehlen halt „ein paar hundert Pakete“.

Auch die „Hamsterei“ privater Personen zu Beginn der Krise hat hier eine Kette in Gang gesetzt die nicht nur das Toilettenpapier betrifft.

 

Die Preiserhöhungen sind teils für mich also nachvollziehbar, wenn Rohstoffe teurer sind, zusätzliches Personal eingesetzt werden muss usw. ist das eben nicht folgenlos.

Andererseits habe ich auch Angebote von einzelnen Unternehmen und sogar Privatpersonen bekommen, die offensichtlich zu Beginn der Krise hier ihre Chance gewittert haben und größere Kontingente gekauft haben. Diese haben Preise aufgerufen die reine Abzocke sind. Beispielsweise wurden mir einfache Mundschutzmasken zum Preis von 14,99€ das Stück angeboten. Das heißt eine Packung einfacher dreilagiger Mundschutz mit 50Stk. Inhalt kostet dann knapp 750€ (!) der normale Preis für so eine Packung liegt bei 4-6€ zum Vergleich.

 

 

Loben muss ich aber sehr viele Zulieferer-Firmen, die wirklich alles tun was sie können, von massiver Produktionserhöhung über Zusatzschichten Ihrer Mitarbeiter bis hin zur Reduzierung des sonst üblichen Verwaltungsaufwandes auf das Nötigste um schnell zu liefern. Die Branche besteht nicht -wie teils suggeriert- nur aus „Abzockern“ die grad das große Geschäft machen, sondern nach meiner Erfahrung hauptsächlich weiterhin aus engagierten Anbietern die ihr Bestes geben...

 

 

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22.08.2019 15:36    |    Andi2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Goldener Schraubenschlüssel der AutoBildGoldener Schraubenschlüssel der AutoBild

Als ich letztens nach meinem Umzug nach Düsseldorf einen von mehreren übriggebliebenen Kartons im Keller fand lag sie da - die Auszeichnung der AutoBild...

 

Ich weiß noch wie du mir von der Auszeichnung berichtet hast:

 

Dieser Werkstatttest der AutoBild war mal ein Qualitätskriterium, Fehler wurden verbaut und nach dem Zufallsprinzip Werkstätten der entsprechenden Marke ausgewählt und anonym getestet. Außerdem wurde der Service des Betriebes genau unter die Lupe genommen.

 

Du warst Werkstattleiter als dein Betrieb getestet wurde und du warst sehr stolz auf „deine Jungs“, als du davon erfahren hast. Du hast alle zu dir nach Hause zum Grillen und einem kühlen Bierchen eingeladen.

 

Schludrigkeit war dir immer zuwider, genau wie Unpünktlichkeit bei deinen Mitarbeitern oder Unfreundlichkeit gegenüber Kunden.

Als du die Auszeichnung entgegennahmst, gab es einen kleinen Empfang, sogar ein Vertreter des Herstellers war für das Promotion Foto erschienen, was dir völlig wurscht war.

 

 

Für dich war „Service“ nicht nur ein Wort, sondern eine berufliche Einstellung, der „Kunde ist König“ war bei dir mit Leben gefüllt.

 

Das alles kostete dich Fleiß, Geduld und manches graue Haar auf deinem Kopf aber du legtest Wert darauf, dass alles im Betrieb menschlich blieb. Wenn ein Mechaniker einen Fehler machte, zeigtest du ihm wie es richtig geht, sauer wurdest du nur, wenn der besagte Mitarbeiter sich nicht besserte. Die Azubis mochten dich, weil du streng warst - aber gerecht.

 

2009 wurdest du aus „deiner“ Werkstatt verband, du solltest Platz für einen Jüngeren machen, der direkt vom Hersteller "empfohlen" wurde und „frischen Wind“ bringen und natürlich effizienter arbeiten sollte. Gemeint war damit wohl mit weniger Leuten mehr schaffen.

Entlassen konnte man dich nicht, dafür warst du zu lange im Betrieb und im Betriebsrat und überhaupt zu lange dabei, also wurdest „wegbefördert“ ins Qualitätsmanagement.

 

Jetzt war dein Job die Qualitätsstandards des Unternehmens zu prüfen. Dummerweise spieltest du da nicht wie wohl gewünscht "mundtot" immer mit, sondern hattest immer noch ein Ohr für die Mitarbeiter und meldetest auch nach oben zurück, was du gesehen hast an Zeitdruck, an Unterbesetzung. Qualität predigen und absolute Quantität fordern - das war beruflich und privat nie dein Ding!

 

Eines Tages bei einem deiner Besuche in der Werkstatt war auch der goldene Schraubenschlüssel verschwunden und hing nicht mehr an der Wand, sondern stand in einem Abstellraum im Keller, der neue Werkstattleiter wollte nichts seines Vorgängers in der Werkstatt sehen...

 

Als du das entdeckt hast, nahmst du ihn kurz entschlossen mit nach Hause.

 

2010 war es als deine Chefs mitteilten, es sollten weitere Mitarbeiter entlassen und gleichzeitig das Arbeitspensum der Werkstatt weiter erhöht werden – Effizienz...

Du warst im Qualitätsmanagement, in der Gewerkschaft und in der Ausbildungskammer und sprachst mit allem was du hattest dagegen und fielst endgültig in Ungnade.

 

Du bekamst das Angebot mit einer Abfindung auszusteigen und dann über eine Auffanggesellschaft später in Rente zu gehen... du warst müde, resigniert und letztlich willigtest du ein.

Ein Arbeitsleben mit Herzblut für deine Automarke, deine Kunden und deine Mitarbeiter waren zu Ende.

 

Du überlegtest, was du nun mit deiner freien Zeit machen könntest, du warst halt kein Typ der daheimsitzt und den lieben Gott einen guten Mann sein lässt.

Dein erstes Freizeitprojekt war der Ankauf einer uralten Vespa, diese zerlegtest du, erneuertest alle möglichen Teile, lackiertest sie im Originallack... dein Lebensmut war zurück, du hattest wieder Pläne...

 

 

Bei der ersten Ausfahrt mit der Vespa nahm dir ein PKW die Vorfahrt, kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus starbst du noch im Schockraum an deinen inneren Verletzungen. ich weiß noch, an dem Abend wollten wir eigentlich zusammen zum Polterabend eines Kollegen gehen...

 

Auf deiner Beisetzung war keiner der "Chefs" gekommen, aber alle deiner alten Mitarbeiter sind gekommen, alle Azubis, alle Reinigungskräfte und sogar einige Kunden.

 

Damals half ich einige Wochen danach deiner Frau beim Aufräumen in deinem Keller und fand den goldenen Schraubenschlüssel der AutoBild von dem du mir so oft erzählt hast, verliehen an die Werkstatt in der du Werkstattmeister warst, versteckt hinter Kisten, völlig verstaubt und das Schild verkratzt und ich nahm ihn mit Erlaubnis deiner Frau an mich als Erinnerung an dich, denn irgendwie verkörperte dieser Preis dich für mich immer.

 

Ich hatte ihn jahrelang in meinem Werkzeugkeller an der Wand, bis ich umzog und jetzt nach einem Jahr aus dem Karton fischte und mich erinnere…acht Jahre bist du nun schon tot - der Schlüssel kriegt jetzt einen neuen Platz mein Freund - ich habe dich nicht vergessen!

 

 

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01.08.2019 16:31    |    Andi2011    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Ecosport

Im Februar 2019 gekauft und mittlerweile 10tsd Kilometer zurückgelegt - Zeit für ein erstes Resümee.

 

Der EcoSport gehört zur Gattung der kleinen SUV und eignet sich besonders für Leute, die gerne höher sitzen wollen, den Komfort eines normalen PKW schätzen, keine Unsummen ausgeben wollen/können und kein riesen großes Auto wollen oder brauchen.

 

Und das hat Ford mit der in dieser Form seit 2018 verkauften Auflage des Ecosport gut hinbekommen, die Verkaufszahlen sind prima- ist es der Wagen auch?

 

Nach 10tsd Kilometern in der Stadt, über Land und Autobahn und bisher diversen Kurztrips innerhalb Deutschlands und den Niederlanden ist es Zeit für einen ehrlichen kleinen Bericht und ein paar eigene Feststellungen:

 

1. Wer einen kleinen SUV wie den EcoSport fährt muss mit verschiedenen Kommentaren rechnen. Die eine Personengruppe, die solche Fahrzeuge für Teufelszeug hält, weil sie angeblich so umweltschädlich sind und in der Stadt schon mal gar nichts zu suchen haben, auf der Autobahn auch nicht, weil sie ja (meistens) nicht weit über 200km/h schnell auf der linken Spur unterwegs sein können und auf dem Land sowieso nicht, weil sie ja nicht mal Allrad haben.

Die andere Personengruppe findet ihn dagegen gut, weil man darin angenehm hoch sitzt und alles im Blick hat oder er gut aussieht oder andere positive Dinge vorweisen kann.

 

2. Der EcoSport hat in meinem Fall den 1,0 Liter Ecoboost Motor mit 125 PS und 6-Gang-Schaltung. Ich habe auf meinen Hauptstrecken mit einem Verbrauch von idealerweise 7,5 bis 8,5 Litern gerechnet - tatsächlich hat er sich im Mittel über diese Fahrleistung bei genau 6,77 Litern gehalten. Das entspricht in etwa dem Verbrauch den ich auch mit dem Vorgänger Focus Turnier hatte.

 

 

3. Der EcoSport ist nicht auf der Autobahn zuhause - zu mindestens nicht, wenn man gerne mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs ist. Er fährt zwar über 180km/h schnell, aber das macht nicht wirklich Spaß und schlägt sich nur in einem deutlich höheren Verbrauch nieder. Da ich aber darauf auch keinen besonders gesteigerten Wert lege, ist es mir egal. Am wohlsten fühlt er sich zwischen 100 und 130 km/h und das ist in aller Regel auch meine hauptsächliche Reisegeschwindigkeit. Gut: Auch auf langen Strecken sind die Sitze und die Sitzposition bequem, der Geräuschpegel im Innenraum ist angenehm leise. Der 125PS Motor reicht völlig aus um den Wagen bequem zu bewegen und problemlos bei Bedarf zu überholen.

 

4. In der Stadt fühlt sich der kleine SUV ganz wohl. In meinem Fall Düsseldorf, mit viel Verkehr, vielen Staus, wenig Parkplätzen ist er recht wuselig unterwegs, Parkplätze sind kein Problem aufgrund der kompakten Abmessungen. Den (nicht zu kaufenden) Parkassistenten vermisst man nicht, denn der EcoSport ist aufgrund seiner Bauweise gut abzuschätzen und mit den obligatorischen Parkpiepern und der Rückfahrkamera auch für weniger begabte Parker sehr gut zu handeln. Selbst die angeschlagene Hecktür war bisher wieder erwarten kein Problem im Alltag, sie öffnet bei Bedarf in zwei Stufen und ermöglicht einen guten Zugang zum Kofferraum.

 

Abseits der bekannten Wege ist er eben KEIN Geländewagen, wenn man das versteht, kann man die hohe Bodenfreiheit auf schlechten Wegen, das gute Fahrwerk und die Möglichkeit über einige Wege locker drüber zu "rumpeln" wo ein normaler PKW aufgrund der fehlenden Bodenfreiheit nicht weiter kommt aber nutzen und genießen.

 

5. Der EcoSport ist ein erwachsenes (an den meisten Stellen) durchdachtes Auto, die Verarbeitung entspricht der Fahrzeugklasse und ist damit nicht besser oder schlechter als bei diversen Konkurrenten die ich bisher gesehen habe und/oder gefahren bin. Es quietscht nix, es klappert nix - darauf kommt es mir hauptsächlich an. Dinge wie die Teilledersitze, Armaturentafel, Lenkrad usw. die man auch mal in der Hand hat sind haptisch gut gemacht. Features wie das Navi mit dem gut funktionierenden Sync3, die B&O Soundanlage, oder elektrische Helferlein wie Cross-Traffic-Alert verschönern einem den Alltag und sind fehlerfrei.

 

6. Für zwei Erwachsene ist der EcoSport ein recht ideales Gefährt, bietet vorn wie hinten gut Platz, der Kofferraum ist ausreichend groß, mit verstellbarem Kofferraumboden und vielen kleineren wie größeren Ablagen im Innenraum lässt sich vieles verstauen.

 

7. An manchen Stellen hat Ford den EcoSport nicht zu Ende gedacht, so ist die Hutablage aufgrund der Hecktürkonstruktion hochklappbar aber zu sperrig, da gibt es bessere Lösungen. Die Scheibenwischer sind etwas klein dimensioniert, der Beifahrersitz ohne Höhenverstellung ist mir unverständlich und das geringe Tankvolumen kann im Alltag nerven. Einige Bedienelemente wie Sitzheizung u.ä. sind zu tief angebracht - zumal Ford warum auch immer beim EcoSport darauf verzichtet diese Dinge über das Sync 3 System und den sehr gut funktionierenden Monitor zu steuern. Kann man zwar freischalten lassen, aber warum nicht von vornherein?

Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden. Die Unterhaltskosten sind bei Verbrauch, Versicherung und Steuer (Euro 6dTemp) sehr akzeptabel, Wartungskosten alle 2 Jahre oder 30 Tsd. Kilometer und 5 Jahre Garantie sind zeitgemäß. Defekte oder Mängel seit der Übernahme Null

 

Ein sehr gut ausgestatteter Ecosport Titanium X wie meiner kostet aktuell lt. Konfigurator mit Aktionsnachlass knapp über 22tsd Euro neu - ohne das was man noch selbst verhandeln kann, ein fairer Preis für ein gutes Auto, so lautet meine bisherige Bilanz.

 

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26.02.2019 15:10    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Ecosport

Mein heutiger Blog dreht sich um Fotos eurer Auto(s) und der passenden Geschichten dazu. Also los gehts, zeigt hier ein oder mehrere Bilder von denen ihr sagt, es ist besonders schön oder gelungen! Verknüpft es idealerweise mit einer Geschichte wo und warum dieses Foto entstanden ist oder warum ihr es besonders schön findet oder an was es euch erinnert.

 

Ich habe leider, leider viele Fotos meiner doch recht vielen Autos nicht mehr verfügbar, habe aber immerhin welche meiner letzten beiden Autos und des aktuellen Ecosport zu bieten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese drei Bilder zeigen meinen aktuellen Wagen den ich frisch jetzt im Februar gekauft habe, ein Ecosport in iridium schwarz. Die Bilder sind auf dem "Einfahrtrip" entstanden.Ich war mit dem Wagen und mit meiner Freundin direkt kurz nach dem Kauf im Norden, die Elbe hoch bis Cuxhaven/Bremerhaven und wir haben dort ein paar schöne Tage zusammen verbracht. Auf einem Deich sind dann bei Sonnenuntergang diese Bilder entstanden. Sie haben für mich vor allem die Bedeutung einer Art "Neustart" und das es ein besonders schöner Kurzurlaub war der mich immer auch an diesen Wagen erinnern wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild zeigt den Vorgänger des Ecosport, den Focus Mk3 Turnier den ich vier Jahre fuhr. Dieses Bild entstand kurz nach dem Kauf vor dem Schloss Borbeck in Essen und ich weiss, dass ich sehr zufrieden mit dem Kauf war und auch stolz auf den Wagen. Leider hängen für mich sonst keine wirklich schönen Erinnerungen am Focus,einfach weil er eigentlich als Hauptfahrzeug für meine Exfrau gedacht war - da dann aber alles anders kam, wird er für mich immer den Beigeschmack der Trennung haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese beiden Bilder zeigen meinen C-Max den ich vor dem Focus kaufte. Auf ihn war ich besonders stolz.Er war der erste Neuwagen den ich mir nach mehreren Jahren geleistet habe und mein erstes Fahrzeug das so Dinge wie Rückfahrkamera oder Parkassistent bot und auch wieder mein erster Benziner nach vielen Jahren.

Den C-Max habe ich geliebt, er war immer MEIN Auto. Meine schönste Erinnerung an ihn ist definitv der Tag der Abholung nach über 6 Monaten Wartezeit und viele schöne Ausflüge mit meinen Kindern. Diese Fotos entstanden am Niederrhein in einer einsamen Ecke an einem schönen Sommertag.

 

Jetzt seid ihr dran!:)

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10.02.2019 14:26    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Ecosport

EcoSportEcoSportSchlechte Verarbeitung, komische Optik, zu teuer, nicht konkurrenzfähig - nur ein paar Beispiele der Pressekommentare als der Ecosport in der 2. Generation auch zu uns auf den Markt kam. Der ursprünglich für Entwicklungsmärkte wie Südamerika und Indien (und dort sehr erfolgreich) produzierte Ecosport fiel hier zu Lande eigentlich völlig durch und wie ich finde auch berechtigt im Vergleich zu Konkurrenten hier.

 

Als ich dann das Facelift Anfang 2018 erstmals auf deutschen Straßen sah war ich direkt überrascht – da hat sich einiges getan. Das umfangreiche Facelift innen wie außen, die Umstellung der Produktion nach Europa (Rumänien) und ein paar Dinge mehr haben aus dem Ecosport einen guten kleinen SUV gemacht, der die Konkurrenz der kleinen SUV von Renault, Opel oder Hyundai nicht scheuen muss.

 

Nun, als eigentlich echten “Spontankauf” hab ich ihn seit etwa einer Woche bei mir vor der Türe stehen. Zeit für eine erste Vorstellung.

 

EcoSportEcoSport

 

 

Der Motor/Getriebe/Lenkung:

 

In meinem ES ist der 125PS Ecoboost Benziner zusammen mit dem 6-Gang Getriebe verbaut das ich aus dem Vorgänger Focus kenne und geschätzt habe. Was ist hier anders?

Vor allem überraschenderweise die Geräusche im Innenraum! War der Focus als gut gedämmt zu bezeichnen und der Dreizylinder dort als angenehm “leise knurrig” im Inneraum zu bemerken, ist er im ES eigentlich gar nicht mehr zu hören.

Der Durchzug ist ab niedriger Drehzahl (170Nm zwischen 1.400 und 5.000 U/Min) durchaus sehr ordentlich und das Getriebe harmoniert mit knackigen und präzisen Wegen ebenfalls hier sehr gut.

Das Fahrwerk ist “fordtypisch” und damit wie immer echt gut. Er liegt sehr gut in Kurven, die Lenkung ist direkt und zielgenau und das sorgt echt für Spaß.

 

Innenraum und Ausstattung:

 

Der Innenraum orientiert sich am Design des Fiesta und aktuellen Focus und gefällt mir persönlich bis auf Kleinigkeiten im Design sehr gut – aufgeräumt und praktisch könnte man zusammengefasst sagen.

 

Für meinen Geschmack könnte die Bedieneinheit für Heizung/Klima etwas höher platziert sein, zumal Ford in der aktuellen SYNC3 Generation die Bedienung der Klimatisierung hier nicht mehr freischaltet., ebenfalls könnte der Schalthebel etwas höher positioniert sein. Mit dem Arm auf der (ausziehbaren) Mittelkonsole aufliegend kann man aber bequem schalten.

 

Mein Vorgänger, der Focus MK3 war sehr komplett ausgestattet, vom Leder bis zu allen verfügbaren Assistenten war alles an Bord. So eine Ausstattungsvielfalt bietet der ES nicht.

Auf Ein/Ausparkassistenten oder Verkehrsschilderkennung muss man hier verzichten.

Allerdings vermisst man auch nicht wirklich etwas, vom Xenon bis zum Cross-Traffic-Allert mit Rückfahrkamera oder Blind-Spot hat er -zumindest in meiner Variante- alles an Bord.

 

Die Sitze sind nicht schlecht, man sitzt bequem und straff aber mit besonderem Seitenhalt sind sie nicht gesegnet und eine Höhenverstellung für die Beifahrerseite sucht man ebenfalls vergebens .

Die (Rundum-)Sicht finde ich hingegen richtig gut, genau wie die hohe Sitzposition, einfach bequem.

 

EcoSportEcoSport

 

Das Sync3 System mit 8 Zoll Bildschirm ist intuitiv und einfach zu bedienen, touchen, wischen und man hat was man will. Sehr einfach ließ sich auch das Handy einbinden, ebenso ist Android Auto kein Problem wenn man will. Neben Navi und DAB hab ich auch die optionale B&O Soundanlage mit Subwoofer und die passt vom klang her wie ich finde sehr gut und ist für mich eine Empfehlung gegenüber dem normalen Soundsystem.

Ebenso mag ich es sehr nach vielen Jahren mal wieder ein Schiebedach zu haben. Wer mehr Details zur Ausstattung sehen will kann hier in meinen Fahrzeugdetails nachsehen.

 

Natürlich ist der Ecosport weder wirklich Eco noch Sport – aber wenn man aufgrund der Namen die Autos bekommen kauft, ist man selber schuld. Auf jeden Fall ist der ES aber ein angenehmer Gleiter, mit dem man komfortabel ans Ziel kommt und bei Bedarf auch flotter weg kommt. Für mich kommt als Vorteil dazu, das ich gerne höher sitzen wollte und gleichzeitig aber keinen riesigen Van oder Kombi o.ä. mehr wollte. Erstens brauche ich den Platz nicht mehr und zweitens ist der Düsseldorfer Stadtverkehr und die Parkplatzsituation hier so besser zu meistern.

 

EcoSportEcoSport

 

Womit wir auch schon bei der Hecktür sind. Der Nachteil ist ganz klar, dass man beim Längsparken ggf. hinter sich genug Platz braucht und hier eine übliche Heckklappe einfach praktischer ist. Andererseits hab ich in der ersten Woche festgestellt, daß es so schlimm nicht ist.

Die Türe wird von einem großen Dämpfer unterstützt und kann in zwei Positionen gehalten werden. Ansonsten hat man je nach Ausstattung 334 bis 356 Liter zur Verfügung und mit Umklappen der Rücksitze bis zu 1.238 Litern. Dazu kommt ein höhenverstellbarer Gebäckraumboden. Der Rest ist Geschmacksache – ich finde das Ding optisch echt cool.

 

 

Unterhaltskosten:

 

Insgesamt in meinem Fall gut, Die Vollkasko mit 300€ SB kostet mich im Jahr rund 430€, dazu kommen Steuern (den Bescheid hab ich noch nicht, irgendwas um die 130€ bei Euro 6D-Temp) und Benzin, wobei der Verbrauch noch nicht bei mir zu beurteilen ist – aktuell sind es rund 7,5 Liter.

 

Das soll mal als erste Vorstellung reichen, ich bin bisher sehr zufrieden und zuversichtlich das mich der ES viele Kilometer problemlos und gut begleiten wird.:)

 

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30.01.2019 10:43    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Focus

66tsd Kilometer und vier Jahre hat er (vorrangig mit mir) hinter sich gebracht und... er hat einen Abschiedsblog verdient!

 

Angeschafft hatte ich den Focus als typischen Familienkombi den zu 90% Frau und Kinder nutzen sollten, aber es kam alles anders: Trennung, Scheidung, Umzug uvm. sorgten dafür, dass ich den Focus die letzten drei Jahre alleine fuhr.

Außerhalb der Wartungen war der Focus zweimal wegen Garantiefällen in der Vertragswerkstatt. Die Türgriffe waren teils unsauber eingepasst und führten zu Lackschäden und der Ausfall der mitlenkenden Xenonscheinwerfer - beides wurde gut und langfristig auf Garantie behoben.

 

Ansonsten kann ich über den Focus wenig Negatives berichten. Er lief völlig klaglos, Motor, Getriebe, Elektrik....alles funktioniert wie am ersten Tag, nichts rappelt, klappert oder knarzt und auch die Lederausstattung wirkt nach vier Jahren weder abgenutzt noch zeigt sie irgendwelche Auflösungserscheinungen. Den vielen verbauten elektrischen Helferlein vom Ein/Ausparkassistenten bis zum Navi funktionieren alle nach wie vor einwandfrei, ebenso sieht der Lack trotz deutlich weniger Pflege als früher ebenso neuwertig aus.

 

Stören können einen am Focus Kleinigkeiten wie bei jedem Auto, ich denke gravierende Dinge könnte ich da nicht nennen.

Die Kombination mit dem 125PS Ecoboost und dem Sechsganggetriebe empfand ich als sehr angenehm. Die Verbrauchswerte je nach Fahrprofil und grad aufgezogener Bereifung variierten bei mir meist zwischen 5,5 und 6,5 Liter im Mittel. Ich habe mich nie untermotorisiert gefühlt und auch stets sicher und komfortable aufgehoben.

 

 

Mit dem Facelift hat der Focus auch neben der veränderten Optik außen wie innen so etwa alle „Kinderkrankheiten“ abgelegt. In der ersten Baureihe gab es Probleme mit einem porösen Kühlmittelschlauch/Ausgleichsbehälter und teilweise mit der Stirndeckeldichtung was bei einigen Usern zum „Worst Case“, nämlich Motorschaden führte – beim FL sind mir solche Dinge nicht bekannt und ich würde sagen noch vorhandene Lagerverkäufe des „MK3“ sind ebenso ein guter Neukauf wie auf dem Markt reichlich vorhandene Gebrauchte der letzten vier Baujahre – viel falsch machen kann man mit dem Focus nicht. Bei Bedarf lest gern die anderen Blogteile zum Focus bei mir nach, da gehe ich detailliert auf vieles ein.

 

„Der Nachfolger wird aber trotzdem sicher kein Focus Turnier mehr sein. Vieles hat sich in den letzten zwei Jahren verändert und ich denke über einen Nachfolger nach, der zu mir in mein jetziges Leben passt…“

 

So schrieb ich im letzten Blog zum Focus und nun ist es soweit. Die Fahrzeugsuche gestaltete sich „nervig“ um es mal vorsichtig zu sagen.

Ursprünglich plante ich den Focus zu verkaufen und mir ein günstiges, gebrauchtes Auto zu holen so um die 5tsd Euro. Da ich mittlerweile in Düsseldorf lebe und hier der Verkehr in der Stadt und die Parkplatzsituation eher kritisch sind und sich mein „Lebensstil“ auch verändert hat, sollte es auch ein nicht allzu großer Wagen werden.

 

Wunsch war ursprünglich Automatik, nicht unter 100PS, etwas Ausstattung. Dann kam die Option „Firmenwagen“ hinzu und letztlich nun am Ende kam doch wieder alles anders (ich will euch mit den Details nicht langweilen) und es wird doch wieder ein Neuwagen.

 

Beim Ford-Händler vorstellig um eventuelle Ankaufoptionen zu klären und mich einfach mal umzusehen kam dabei am Ende des Tages ein Kaufvertrag zustande. Mein „Neuer“ wird tatsächlich wieder ein Ford, ein Ecosport.

 

In der Faceliftvariante gefiel mir der Ecosport sofort richtig gut – was ich vom Vorgänger nicht sagen kann. Höheres sitzen, kompakte Abmessungen, Verarbeitung, Ausstattung, Unterhaltskosten, Preis…all das haben mich überzeugt. In der nächsten Woche hole ich ihn ab und hoffe alles richtig gemacht zu haben – ich bin zuversichtlich!

 

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23.11.2017 12:38    |    Andi2011    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Der Jahresrückblick hat in meinem Blog so etwas wie eine kleine Tradition, dieses Jahr will ich aber nicht einfach nur das ausklingende Jahr 2017 mit seinen mehr oder weniger großen und kleinen Ereignissen abarbeiten. Ich möchte euch beteiligen – im Sinne der SICHT DER DINGE Rubrik dieses Blogs, mit einer etwas anderen Art von Rückblick…

 

In unserer schnelllebigen immer medialeren Zeit kommen oft viele Dinge zu kurz, deshalb habe ich hier mal 25 Fragen zusammengetragen (und beantwortet) die einen etwas anderen Blick auf das Jahr zulassen und vielleicht auch euch zum nachdenken anregen. Unten sind die Fragen (use Copy&Paste:)) noch einmal für euch und ich würde mich freuen, wenn Ihr sie ebenfalls beantwortet, ob alle oder nur einzelne... wie ihr könnt, mögt, wollt und den Blog teilhaben lasst.

 

1. Gab es während des Jahres ein "erstes Mal" in meinem Leben? Habe ich etwas das erste Mal gemacht, war ich an einem

besonderen Ort, …?

 

Ich habe das erste mal eine Reise ohne Luxus unternommen, war in Schottland in den Highlands zum wandern, in einer einsamen Hütte, mitten in der Natur, ohne Strom, Wasser aus einer Pumpe und Dusche draussen - es war toll!

 

2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich mir angeeignet, die ich vor einem Jahr noch nicht hatte?

 

Ich habe meine Fähigkeit die Dinge zu nehmen wie sie kommen verbessert und mir neu Kenntnisse über die Natur und Wandern angeeignet.

 

3. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den drei schönsten?

 

- das Kennenlernen meiner jetzigen Partnerin

- mein Geburtstag

- Ein Wanderurlaub in Schottland und zwei Kurztripps an die See

 

4. Gibt es ein Ereignis, ein persönliches Erlebnis, das mein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

 

Mein Weltbild hat sich nicht verändert aber verstärkt, grob gesagt obwohl es viele Dinge auf der Welt gibt die ich negativ sehe, sehe ich auch viele Menschen die im Kleinen und Großen tolle und wunderbare Dinge für Menschen,Tiere,Umwelt usw. tun, meist im Stillen, aber voller Herzblut.

 

5. Welcher Abschied bzw. welche Trennung ist mir schwergefallen?

 

Mir ist die Trennung von einem Freund schwergefallen, aber die Erkenntnis das sich unsere Wege einfach trennen müssen war größer. Abschied zu nehmen von einer Mitarbeiterin die mich, kurz bevor sie starb, an ihr Krankenbett bat um mir zu danken für die gemeinsame Zeit, eine große Frau!

 

6. Welche Person habe ich kennengelernt, die mein Leben besonders bereichert (hat)?

 

Meine Freundin, was für ein großartiger, unkomplizierter,lebensfroher Mensch!

 

7. Was war meine größte Enttäuschung? Und was kann ich jetzt rückblickend Positives darin sehen?

 

Meine größte Enttäuschung war das scheitern meiner Ehe weil ich damit nie gerechnet habe und es für mich völlig überraschend kam und direkt darauf eine schwere Krankheit, aber in diesem Jahr habe ich sehr wohl erkannt, dass darin auch positives steckt und steckte. Entwicklung findet immer dann statt, wenn man die Haltestellen des Lebens zum Umsteigen nutzt

 

8. Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

 

...das ich mich verliebe!

 

9. Was habe ich mir persönlich Gutes getan? Was habe ich für meine physische und psychische Gesundheit getan?

 

Sehr vieles, ich habe die Natur für mich an vielen Stellen neu entdeckt, ich habe mir viele kleine schöne Dinge gegönnt, mögen es kleine materielle Sachen sein wie Pflanzen für mein Wohnung oder einfach in der Sonne zu sitzen, ich habe meine Batterien dieses Jahr oft und gut aufgefüllt und bin stolz darauf.

 

10. Womit hatte ich Unrecht, wem habe ich Unrecht getan?

 

Ich hatte Unrecht bei der Einschätzung eines Mitarbeiters und seiner Qualitäten.Aber das kann man ja revidieren...

 

11.Welche Entscheidung ist mir schwergefallen? Welche gute Entscheidung habe ich gefällt?

 

Die Entscheidung mich neu zu verlieben und mit jemandem zusammen zu sein ist mir schwer gefallen und war gleichzeitig die beste Entscheidung die ich treffen konnte, Mut zahlt sich manchmal aus.

 

12. Wer oder was hat mich herzlich zum Lachen gebracht? Wann habe ich das letzte Mal so richtig gelacht?

 

Vieles hat mich zum lachen gebracht, das letzte Mal herzhaft gelacht habe ich letzte Woche als ich mir eine Nacht lang alte Stan Laurel und Oliver Hardy Filme am Stück gegeben hab!

 

14. Wann und wodurch habe ich mich besonders geliebt gefühlt?

 

Insbesondere durch meine Kinder und meine Freundin, aber auch besonders durch zwei Freunde, die mir soviel Gutes getan haben,dass ich immer noch gerührt bin.

 

15. Welcher persönliche Wunsch ist in Erfüllung gegangen, welches Ziel habe ich erreicht? Oder vielleicht sogar mehrere?

 

Mein Wunsch mal Schottland/die Highlands zu erleben und da zu wandern ist in Erfüllung gegangen, meine beruflichen Ziele für dieses Jahr hiessen wieder "an Land" zu kommen und das habe ich geschafft, ansonsten war eines meiner Ziele mich nicht unterkriegen zu lassen von finanziellen Nöten - das klappt mal besser mal schechter.

 

16. Habe ich einen Freund oder eine Freundin dazugewonnen?

 

Ich habe mit meiner Freundin tatsächlich auch eine wirkliche Freundin und Beraterin gewonnen.

 

17. Was würde ich so nicht mehr machen?

 

Zu viele Zugeständnisse gegenüber Menschen, die mir gegenüber aber keine machen.

 

18. Was hat sich zum Positiven gewendet?

 

Meine Einstellung zum Leben hat sich noch positiver gestaltet, trotz diverser Rückschläge

 

19. Was lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt/gewünscht/erwartet habe?

 

Die Trennung, ich hätte nicht gedacht das sich einige Menschen die ich zu meiner Familie zählte von mir abwenden.

 

20. Was habe ich geschafft, auf welche Leistung bin ich stolz?

 

Meine Wohnung einzurichten.

 

21.Welches ungewöhnliche Kompliment habe ich erhalten?

 

Das schönste Kompliment das ich dieses Jahr erhalten habe war, als jemand zu mir sagte, das er mich als Mensch mit einem großen Herzen kennt und nun etwas für mich tun wird.

 

22. Womit bzw. mit wem habe ich zu wenig Zeit verbracht?

 

Mit meinen Kindern.

 

23. Welche Sorgen, Ängste hatte ich, die sich als unbegründet herausgestellt haben?

 

Ich hatte dieses Jahr viele Sorgen und Ängst und die bestehen auch weiterhin, vor allem in finanzieller Hinsicht und die sind auch begründet aber es hat sich auch herausgestellt das Zuversicht, Mut und Zeit helfen.

 

24. Wofür bin ich besonders dankbar?

 

Für die Menschen und Freunde die mir nahe stehen.

 

25. Was ist mir wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

 

Ich selbst und meine Bedürfnisse sind mir viel wichtiger geworden und das ist auch gut so.

 

 

 

So liebe Leser, hier noch mal zum kopieren die Fragen und viel Spass und Grübelei damit :)

 

 

1. Gab es während des Jahres ein "erstes Mal" in meinem Leben? Habe ich etwas das erste Mal gemacht, war ich an einem

besonderen Ort, …?

2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich mir angeeignet, die ich vor einem Jahr noch nicht hatte?

3. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den drei schönsten?

4. Gibt es ein Ereignis, ein persönliches Erlebnis, das mein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

5. Welcher Abschied bzw. welche Trennung ist mir schwergefallen?

6. Welche Person habe ich kennengelernt, die mein Leben besonders bereichert (hat)?

7. Was war meine größte Enttäuschung? Und was kann ich jetzt rückblickend Positives darin sehen?

8. Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

9. Was habe ich mir persönlich Gutes getan? Was habe ich für meine physische und psychische Gesundheit getan?

10. Womit hatte ich Unrecht, wem habe ich Unrecht getan?

11. Welche Entscheidung ist mir schwergefallen? Welche gute Entscheidung habe ich gefällt?

12. Wer oder was hat mich herzlich zum Lachen gebracht? Wann habe ich das letzte Mal so richtig gelacht?

14. Wann und wodurch habe ich mich besonders geliebt gefühlt?

15. Welcher persönliche Wunsch ist in Erfüllung gegangen, welches Ziel habe ich erreicht? Oder vielleicht sogar mehrere?

16. Habe ich einen Freund oder eine Freundin dazugewonnen?

17. Was würde ich so nicht mehr machen?

18. Was hat sich zum Positiven gewendet?

19. Was lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt/gewünscht/erwartet habe?

20. Was habe ich geschafft, auf welche Leistung bin ich stolz?

21. Welches ungewöhnliche Kompliment habe ich erhalten?

22. Womit bzw. mit wem habe ich zu wenig Zeit verbracht?

23. Welche Sorgen, Ängste hatte ich, die sich als unbegründet herausgestellt haben?

24. Wofür bin ich besonders dankbar?

25. Was ist mir wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

 

Ich danke euch für`s lesen, wünsche euch allen schon mal ein gutes restliches Jahr und eine schöne Weihnachtszeit!

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28.08.2017 11:13    |    Andi2011    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Focus

Im März 2015 wurde er ausgeliefert und hat mittlerweile knapp die 40tsd Km-Marke erreicht, Zeit mal wieder einen Blog zu schreiben.

 

In den letzten zweieinhalb Jahren war der Focus neben den vorgeschriebenen Wartungen zweimal zusätzlich in der Werkstatt meines Fordhändlers, beides Male wegen Garantiefällen.

Aus dem Forum heraus wurde auch bei mir ein Problem sichtbar das kaum jemand vermutet:

Die Türgriffe sind bei einigen Focus scheinbar nicht gut gefertigt. So kommt es dazu das beim zurückschnappen des Griffs eine kleine Stelle immer auf den Lack schlägt. Mit der Zeit kann das natürlich zu Problemen führen. Die Stelle findet man nur wenn man gezielt danach sucht, im Alltag dürfte es kaum jemand bemerken (oder eben erst später wenn alles „durch ist“ und der Rost beginn). Die Türgriffe wurden bei mir bearbeitet und neu lackiert, ebenso Punktlackierung an den betroffenen drei Stellen.

 

 

Im letzten Winter begannen die mitlenkenden Xenonscheinwerfer immer mal wieder zu „schielen“. Das äußert sich so, dass plötzlich während der Fahrt einer oder gar beide Scheinwerfer starr in nur noch eine Richtung leuchten, schlimmstenfalls nach komplett links und komplett recht. Hält das Auto an, kalibrieren sich die Scheinwerfer neu und alles funktioniert wieder – bis zum nächsten Mal.

Auch hier wurden beide Scheinwerfer innerhalb der Garantie erneuert und seither gab es keine Probleme mehr. Außerhalb der Garantie wären hier Kosten weit über 1000€ zu Buche geschlagen.

 

Ansonsten läuft der Focus wie ein Uhrwerk, der 1,0 Dreizylinder ist laufruhig und dreht zügig hoch, egal ob Stadt oder Autobahn, bergig oder flach, man fühlt sich immer ausreichend motorisiert, ein toller Motor. Der Verbrauch liegt bei mir je nach Bereifung zwischen etwa 5,5 und 6,5 Litern im Mittel, was ich als sehr gut betrachte.

 

Ebenso kann ich über das Fahrwerk, Lenkung und Schaltung nur das Beste sagen: Komfortabel, direkt, knackig sind die Hauptattribute.

 

 

Die ganzen bei mir verbauten „Helferlein“ funktionieren tadellos und zuverlässig, wiedermal muss ich besonders die Rückfahrkamera hervorheben die in Verbindung mit dem Querverkehrwarner ein echter Gewinn ist. Ebenso habe ich (besonders in Düsseldorf) den Ein/Ausparkassistenten schätzen gelernt, funktioniert nahezu narrensicher und schneller parkt vermutlich nur Walter Röhrl so perfekt ein.

 

Das Sync2 hat in Verbindung mit dem Navi einige nette Funktionen und auch der Touchmonitor funktioniert zuverlässig und ist gut aufgebaut. Auf die Sprachsteuerung greife ich nur bei zwei Dingen zurück, beim eingeben einer Route oder bei Nutzung des Telefons.

Diese beiden sind nämlich so tatsächlich sehr einfach und schnell zu bedienen und klar besser als per Hand. Der Rest der Sprachnavigation ist eher mau bis wesentlich zu kompliziert, hier müssen teils zigfache (und nicht intuitive) Begriffe verwendet werden – jede Handbedienung ist da fixer und weniger ablenkend.

Ebenso nervt gegenüber dem Vorgänger Sound&Connect das Sync2 bei der Sortierung der Musikdateien, so dass ich nahezu alle Musik für den Focus neu taggen müsste damit er die richtige Reihenfolge abspielt.

 

Zum Innenraum kann ich sagen, dass er nach zweieinhalb Jahren keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigt. Die Ledersitze sind bequem, sauber verarbeitet und sehen nach wie vor gut aus. Im Innenraum klappert oder fiept nichts. Kristisieren kann man die verlegten Teppiche. Im Kofferraum kann man mittels Wendematte noch das Schlimmste verhindern, aber im Fußraum werden Krümel oder wie bei mir auch mal Hundehaare zur Geduldsprobe selbst für starke Sauger, das nervt.

 

 

Der Lack hingegen sieht aus wie am ersten Tag, auch trotz nahezu täglicher Autobahnfahrten habe ich nur zwei kleine Steinschlagstellen ausgebessert, ansonsten strahlt der Lack und zeigt sich optisch durch das brisbane-braun auch bei Verschmutzung nicht als Katastrophe.

 

Bereut habe ich im Nachhinein dass ich den Abstandsregler nicht bestellt habe und ein Schiebedach wäre nett gewesen, aber da wusste ich auch noch nicht, dass der Focus mal nur noch von mir gefahren wird, sein Haupteinsatzort sollte eigentlich die Stadt sein.

 

Der Focus ist bis auf wenige Schwächen ein rundum gelungenes Auto das ich empfehlen kann. Der Nachfolger steht noch nicht in den Startlöchern aber ist am Horizont zu sehen und wird sicher wieder einiges besser können, aber der Focus ist nicht umsonst eines der meistverkauften Autos der Welt und das zu Recht wie ich finde.

Der Nachfolger wird aber trotzdem sicher kein Focus Turnier mehr sein. Vieles hat sich in den letzten zwei Jahren verändert und ich denke über einen Nachfolger nach, der zu mir in mein jetziges Leben passt…

 

Danke für`s lesen!

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03.06.2016 15:07    |    Andi2011    |    Kommentare (65)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Ja ich bin schnell! Ich kann sogar privat wie im Beruf mehrere Aufgaben gleichzeitig im Kopf behalten und nacheinander, teils sogar zeitgleich bearbeiten. Ich bin körperlich wie geistig und auch fahrtechnisch durchaus in der Lage ein Auto auch bei 200 h/km zu fahren und ich kann - wenn ich will- den Wochenendeinkauf in weniger als 30 Minuten absolvieren (inklusive Parkplatzsuche;))

 

Aber warum das alles?

Ich stelle immer mehr fest, schnell sein reicht oft nicht mehr aus, nein, alle müssen immer schneller sein und werden...schneller an der Kasse, am besten Erster, schneller auf der Autobahn als alle Anderen, schneller als die "Konkurrenz"...

 

Ich habe beruflich viel mit Zeitmanagement zu tun und mir ist mittlerweile schon lange klar geworden, dass Zeit sich gar nicht managen läßt, sie steht uns zur Verfügung und wir können sie nutzen, mehr oder weniger selbstbestimmt, meist ist es aber durchaus unsere Entscheidung.

 

Dabei ist es aber doch so, dass dieser "Beschleunigungs-Schnellsein-Wahnsinn" tatsächlich wenig bringt. Im Gegenteil, er fordert Nerven und schlimmstenfalls Opfer - auf jeden Fall bereitet er Stress.

"Abschalten", "Auftanken", "anderen mal den Vortritt lassen" sind Eigenschafften die scheinbar immer mehr verloren gehen.

Also habe ich diese Woche ganz bewusst mal anders verbracht...

 

Ich bin generell auf meinem Arbeitsweg kein "Raser" geht auch gar nicht, denn die Strecke ist durchgängig tempolimitiert und meist mit Baustellen versehen. Nicht umsonst habe ich für genau diesen Weg den kleinen Hyundai i10 angeschafft. Diese Woche habe ich aber bewusst auf "Langsamkeit" Wert gelegt, hab jedem der Einbiegen wollte gern den Vortritt gelassen, das Einfädeln so leicht es geht gemacht und versucht die Uhr gar nicht zu beachten.

 

Bevor jetzt die ersten "Autobahnschleicher" und "Spaßbremse" schreien, ich bin kein Oberlehrer, ich habe niemanden behindert, bin einfach nur entspannt gefahren, hab nicht zwingend jeden LKW überholt, sondern bin einfach mal ganz rechts geblieben, wenn die Abfahrt eh in vier Kilometern kam. Und Spaß am Autofahren verbinde ich persönlich mittlerweile kaum noch mit Tempo.

 

An der Kasse beim Einkaufen, habe ich bewusst Leute vorgelassen und wenn ich in einer Schlange stand und eine weitere Kassiererin mit den Worten "Kommen Sie auch zu Kasse 3" vorbei ging, schubste und drängelte ich nicht los in Richtung der noch leeren Kasse sondern blieb stehen und schaute mir das Treiben an.

 

Ach ja, ich hab mein Handy in der Tasche gelassen, eine Angewohnheit der letzten Jahre an der Kasse stehend mal eben Mails checken usw. führt nämlich dazu, das man viel um sich herum verpasst.;)

Überhaupt das Handy...nein ich habe es nicht ausgeschaltet und will es nicht verteufeln, ich hab nur nicht ständig das Ding rausgeholt und in der Hand gehabt - zwei dreimal am Tag und gut war`s.

 

Ich hab den Fernseher abends mal aus gelassen und stattdessen mit den Hunden gespielt und (auch wenn es wirklich schwer war) ich habe auch ein paarmal einfach nur so, ohne was zu tun im Garten gesessen und NICHTS gemacht ausser meinem Kopf eine Auszeit gegönnt, was nicht selten irritierte Blicke und Nachfragen „ob es mir gut gehe“ auslöste.

Was war noch so in dieser Woche...ach ja, ich war wenig auf MT und einmal im Wald spazieren, ganz allein, das erste Mal seit Jahren...war schön! :)

 

Ich wollte euch –liebe Leser- einfach mal davon berichten, euch nicht belehren das ihr was anders machen müsst oder sollt, aber vielleicht anregen zum regelmäßig mal stehen bleiben und Nachdenken ob es so wie es ist, für euch ok ist?!

 

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03.05.2016 10:58    |    Andi2011    |    Kommentare (95)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

„Premium“ ist ein Wort, das uns überall entgegenschlägt – alle verkaufen nur Premium-Qualität, Premium-Produkte, Premium-Marken…

Von der Biersorte über den Küchenstuhl bis zum Auto – Premium!

 

Von besonderer oder bester Qualität soll das Wort bedeuten und ich glaube, das tat es auch mal, bis die Werbung den Begriff für sich entdeckte. Leo König, früherer Chef einer großen Duisburger Brauerei sagte: "Premium ist die Synthese aus Spitzenqualität, Marktdurchdringung in entsprechendem Preisniveau, Beliebtheit beim Konsumenten und markenartikel-gemäßem Auftreten mit entsprechend bundesweiter Akzeptanz."

 

Schöne Definition und passt auch irgendwie, wer was verkaufen will, muss dafür werben. Diese alte Weisheit funktioniert in beide Richtungen, während die Einen "supergünstig" zur Schnäppchenjagd rufen, werben die Anderen mit "Premium" und "Exklusiv" – aber der Begriff ist aufgeweicht worden

 

Aber zurück zu unserem liebsten Kind, dem Auto.

 

Die sog. Premium-Marken wurden bei uns eigentlich schon früh in den 60er und 70er Jahren geprägt und einen entscheidenden Anteil daran hatten unzweifelhaft Mercedes und BMW. Angefangen beim satten ploppen der Türen über Armaturenbretter wie eine Burg und eben auch Langzeitqualitäten des Autos an sich was Haltbarkeit angeht.

Automarken wie Audi gaben dem ganzen dann noch eine weitere Dimension, Spaltmaße wurden verkleinert, Passgenauigkeiten angepasst usw. und „edlere“ Plastiksorten und Materialien generell hielten Einzug in die Innenräume.

 

 

Aber was ist heute eigentlich noch wirklich „Premium“ wenn doch eigentlich alles diesen Titel tragen darf?

Woran macht ihr das fest? Warum kauft man überhaupt "Premium"? Nur um dem Nachbarn zu imponieren oder verspricht man sich davon etwas mehr im Sinne des Wortes?

Was meint ihr?

 

 

Danke für`s lesen!

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10.03.2016 16:22    |    Andi2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ ist der letzte Blog meiner Faulheit geschuldet schon etwas her, umso mehr Grund mit einem Schauspieler weiter zu machen, die Rede ist von: Tom Hanks

 

Thomas Jeffrey Hanks wurde am 9. Juli 1956 in Kalifornien geboren und der bekennende Elvis Fan hat nun schon einige Filme in seiner Vita vorzuweisen. Aber zu Beginn müssen wir erst einmal einfach klären, warum ist Hanks nicht nur ein Superstar, sondern auch noch extrem beliebt? Die Antwort ist in meinen Augen einfach, er kommt einfach völlig normal rüber, ohne Starallüren und er traut sich auch immer mal wieder was -wenn er ein Drehbuch gut findet, macht er es, auch auf die Gefahr hin (und das kam mehrmals vor) das der Film am Ende kein Kracher an den Kassen wird.

 

 

Sein Leben begann sehr durchschnittlich, die Eltern trennten sich als er fünf Jahre war und er und seine Geschwister zogen zusammen mit dem Vater häufig um. Hanks verdiente sich nebenbei Geld als Hotelpage und auf der High-School entdeckte er seinen Spaß an der Schauspielerei und hat sogar kleinere Bühnenerfolge.

Zusammen mit seiner späteren Frau Samantha Lewes zieht er nach New York um hier nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Hauptrolle in einer Sitcom zu bekommen. Es folgen weitere Rollenangebote und Hanks lernt Ron Howard kennen. Als dieser mit Splash - Jungfrau am Haken sein Regiedebut gibt, bekommt Hanks die Rolle und der Film wird einer der großen Kinoerfolge 1984 und für Hanks startet eine Vielzahl an Filmangeboten und es folgen Filme wie Geschenkt ist noch zu teuer oder Schlappe Bullen beißen nicht.

 

Hier ist mir vor allem Geschenkt ist noch zu teuer in Erinnerung und bis heute muss ich mich bei vielen Szenen dieses Films noch ausschütten vor Lachen (vieleicht weil ich selbst diverse Renovierungserlebnisse hatte...:rolleyes:)

Die vielen Filme und die damit verbundene Arbeit bescherten Hanks Erfolge als Komiker, gute Gagen und er etablierte sich im Filmgeschäft - gleichzeitig ging seine Ehe immer mehr in die Brüche bis es letztlich 1987 zur Scheidung kommt.

Hanks sagt heute, dass ihn diese Zeit seines Lebens aber auch so hat werden lassen wie er eben ist und er habe mit da nicht mal 30 Jahren in seinem Leben Erfahrungen machen dürfen, die ihm später immer halfen.

 

Der wirkliche Durchbruch war für Hanks wohl der Film Big die ihm auch gleich eine Oskarnominierung einbringt.

Anspruchsvoll waren diese Filme sicherlich nicht, aber erfolgreich.

 

 

1992 mit 36 Jahren und nach einer kurzen Auszeit entscheidet Hanks sich, eine andere Rolle als die des Komikers zu spielen in Eine Klasse für sich spielt er einen abgehalfterten und alkoholsüchtigen Baseball-Trainer und beweist, dass er mehr kann als komisch-romantische Komödien zu spielen und 1993 folgt mit Philadelphia ein Meisterstück seiner Zeit und seiner Schauspielkunst die mit dem Oscar belohnt wird. Mit Forrest Gump legt er meiner Meinung nach ein Jahr später noch einen drauf und bekommt seinen zweiten Oscar. Jetzt kann er spielen was er will.

 

 

Zusammen mit seinem alten Freund Ron Howard aus Splash Tagen dreht er Apollo 13 und erfüllt sich damit als passionierter Raumfahrt-Fan einen Herzenswunsch. Es folgen mit Der Soldat James Ryan und The Green Mile zwei weitere Höhepunkte der Leinwand und der private Tom Hanks erregt in der Öffentlichkeit Aufsehen mit seinen auf einmal langen Haaren und einem zotteligen Bart, außerdem hat er über 25 Kilo an Gewicht verloren...

 

Die Ursache dafür ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme von Hanks der im Jahr 2000 erscheint und für mich bis heute einer der bewegensten Filme und ein der besten Schauspielleistungen darstellt: Castaway

Bei Publikum und Kritikern ist der Film entweder geliebt oder gehasst - ich liebe ihn.

 

Die Rolle des bedauerns- und gleichzeitig liebenswerten Menschen, der sich durch die Wirren des Lebens kämpft spielt Hanks auch treffend in Terminal, ebenfalls ein Film der wie ich finde heraussticht.

 

 

Mit Road to Perdition macht Hanks wieder einen Schritt und spielt diesmal einen Killer der 20er Jahre im Mafia-Milieu. Mit Catch me if you can folgt wieder eine Spielberg Zusammenarbeit und mit Ron Howard dreht er den Davinci Code, der zwar an das Buch nicht heranreicht, aber für Gesprächsstoff sorgt. 2009 folgen mit Illuminati sowie für 2016 Inferno weitere Verfilmungen der Dan Brown Bücher an. Cloud Atlas und Captain Phillips waren ebenfalls eher unerwartete und andere Filme und auch hier gibt es Fans und Kritiker, wobei ich auch hier zu den Fans zähle.

 

 

Spielberg schlug mal vor, das Hanks als Präsident der Vereinigten Staaten kandidieren sollte - wer weiß...Tom Hanks wäre wohl auch in dieser Rolle nicht schlecht.

 

 

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21.01.2016 16:48    |    Andi2011    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Focus

In der Reihe "Turniererfahrungen" schreibe ich über meine Erfahrungen mit unserem im März 2015 ausgelieferten Ford Focus, die anderen Teile können "Blogneulinge" unter der entsprechenden Rubrik die unter dem Header stehen gerne nachlesen. :)

 

Der Focus ist seit Kauf vorrangig in der Stadt und auf Kurzstrecken eingesetzt: Kita, Schule, Sportvereine, Einkäufe...das Übliche. Darüber hinaus ist er natürlich auch für den Familienausflug, Kurzurlaub oder auch mal für meinen Arbeitsweg auf der Autobahn unterwegs.

 

Nachdem ich den Bordcomputer kalibriert habe, da dieser rund einen halben Liter weniger anzeigte als tatsächlich verbraucht wird, stimmen BC und händisches Nachrechnen meist auf 0,1 Liter überein. Bei reinem Kurzstreckenbetrieb und Stadtverkehr nimmt sich der Focus im Mittel 8,3 Liter, im Winterbetrieb im Mittel 7,1 Liter. Der Unterschied dürfte dabei den unterschiedlichen Reifengrößen 235er im Sommer,205er im Winter geschuldet sein.

Bei entsprechendem Fahrprofil mit weniger Kurzstrecke und mehr Landstraßen und Autobahn schafft man ohne große Anstrengung um die 6,5 Liter und wenn man im Tempobereich bis 120/130 bleibt ist auch eine 5 vor dem Komma nicht wirklich schwer.

Dazu kommt der entspannt zu bewegende Ecoboost-Motor, der in Verbindung mit dem präzisen Sechsgangschaltgetriebe sehr laufruhig und mit guter Durchzugskraft, mit dem Focus Turnier keinerlei Probleme hat.

 

Ein Problem beim 1,0 Liter Motor gab es allerdings beim Vor-Faceliftmodell. Dort kann der Kühlwasserschlauch porös und brüchig werden. Was im schlimmsten Fall bedeutet, Kühlwasserverlust und damit Motorschaden, denn auch Ford folgt einer Unsitte und verbaut keinerlei Warnlampe für den Kühlmittelstand mehr, so dass der Fahrer kaum eine Chance hat.

Für das Vor-Facelift gab es dazu eine Rückrufaktion wo der Schlauch gegen einen nun aus anderem Material gefertigten getauscht wird. Mit dem Facelift gibt es das Risiko allerdings nicht mehr, hier wird direkt ein anderer Schlauch mit Hitzeummantelung verbaut.

 

Über tatsächliche Defekte oder gravierende Schwachstellen des Focus wird im Forum von der Grundmotorisierung bis zum ST darüber hinaus nichts bemerkenswertes berichtet, die aktuelle Baureihe des Focus, wie auch das Vor-Facelift gelten als solide, zuverlässig und bequem.

Kritik an der Bedienung im Alltag habe ich persönlich nur an ein paar Kleinigkeiten: So bekommt mein Knie öfter beim Ein/Aussteigen Kontakt zum Dreh-Lichtschalter. Da dieser bei mir immer auf Automatik steht, passiert es so fast unbemerkt, das ich ihn so verstelle. Früher war die Regelung für den Tempomaten/Begrenzer und die Sprachsteuerung über zwei Paddels am Lenkrad sehr bequem und blind bedienbar - diese Elemente sind nun in Lenkradtasten untergebracht, die ich schon im Golf und nun auch im Focus einfach als zu klein und dadurch nicht blind bedienbar erlebe.

 

Auch das SYNC2 genannte Info/Entertainmentsystem hat im Alltag ein paar Schwächen. So funktioniert die Sprachsteuerung insbesondere um Navigationsziele/Einstellungen vorzunehmen oder Telefonfunktionen zu wählen wirklich gut und einfach, ist aber dafür z.B. bei der Auswahl von Musik oder Klimatisierung bei weitem nicht so innovativ, sondern eher kompliziert und nervend. So greift man dann eben doch eher auf den Touch Monitor zurück. Dieser ist allerdings nahezu narrensicher zu bedienen.

Nach einem sehr einfach über einen USB Stick selbst zu installierenden Update zum SYNC2 ist ein bei mir vorhandener Software-Bug - die nicht immer funktionierende verzögerte Abstellung der Rückfahrkamera- behoben. Außerdem hat SYNC2 nun Siri Eyesfree an Bord - was für mich als iPhone Nutzer natürlich freut. Grafische Auflösung, die Touchbedienung, Bildschirmaufteilung usw. gefallen mir nach wie vor gut und bieten für mich keinen Anlass zur Kritik.

 

Defekte/Reparaturen: Ein Softwarebug sorgt dafür, dass bei eingelegter CD die darunter liegende Tastenbeleuchtung zunächst nicht funktioniert. Hierfür ist mittlerweile ein Update verfügbar, dass ich wohl bei der bald anstehenden ersten Inspektion installieren lasse. Da ich aber kaum mal eine CD im Auto höre, sondern meist alles über USB, Spotify usw. tangiert es mich auch nicht wirklich.

 

Im Sommer sorgte eine Schraube auf der Straße dafür, dass sich das Reifendruckkontrollsystem meldete und ein leichter Bordsteinkontakt der vorderen rechten Felge musste beim Felgendoktor für 60€ aus der Welt geschafft werden, das war es auch bisher und ist nichts, was ich dem Wagen anlasten kann.

Zu den positiven Dingen gehört neben den vielen im Alltag sehr gut funktionierenden Extras wie Totwinkelwarner, Cross-Traffic-Alert, Ein/Ausparkassistent, Verkehrsschilderkennung usw. auch der gute Sitzkomfort. Die lederbezogenen Sportsitze bieten guten Halt und Einstellmöglichkeiten, sind auch qualitativ und optisch bisher nicht zu beanstanden - besonders mit zwei Kindern auf der Rückbank bin ich jedes Mal dankbar, wie leicht Leder gegenüber Stoff zu reinigen ist. Die Sitzheizung ist effektiv und gut dosierbar und wenn mich mittlerweile noch jemand wegen der Lenkradheizung belächelt - lächele ich grad aktuell im Winter freundlich zurück und freue mich sie zu haben.:D

 

Auch die Lackqualität überzeugt mich und das Brisbane-Braun-Metallic ist als netter Nebeneffekt auch wenig schmutzempfindlich. Die fehlende Option beim Focus auf LED Scheinwerfer vermisse ich nicht. Die Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und statischem Abbiegelicht, wie auch der Fernlichtassistent haben mich bisher auch in dunkelster Nacht und in allen möglichen Situationen voll überzeugt und zufrieden gestellt.

 

Zum Platzangebot: Im Alltag passt es insgesamt gut, wenn der Focus auch nicht üppig ist. Auf der Rückbank könnte es im Fußraum z.B. gern etwas größer zugehen, zumindest für Erwachsene.

Dafür ist der Focus einfach und gut zu beladen, die Kofferraumgröße des Turniers ist für eine Familie praktikabel und ausreichend und die als Extra vorhandene Kofferraumwendematte mit dem ausklappbaren Stossfängerschutz bewährt sich im Alltag. Ebenso der mitbestellte automatisch ausfahrende Türkanntenschutz. Verwunderlich, dass diese Innovation von Ford noch kein anderer Hersteller ähnlich übernommen hat.

 

Zusammengefasst bleibt nach jetzt 10tsd Kilometern zu sagen:

Ich bin mit dem Motor, Getriebe, Fahrwerk wie erwartet zufrieden, die sehr gute Ausstattung sorgt auch im inneren des Focus für angenehm komfortables Fahren, an Verarbeitung und Geräschniveau hab ich nichts zu mäkeln. Lob und Kritik gibt es von mir für SYNC2 und ein paar Kleinigkeiten könnten im Alltag am Focus noch besser gelöst sein. Ein kleiner Software-Bug ist bisher die einzige Reklamation an der ansonsten guten Zuverlässigkeit des Wagens. Man kann also sagen, es läuft…

 

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  • 28

Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

Andi2011 Andi2011

The Walking Dead

Ford

Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

MITWISSER (421)

Neugierige und Wissensdurstige

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  • rp-orion

Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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