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Scion's Blog

für Freunde von Stufenhecks, Benzinmotoren und Hinterradantrieb

Sat Jun 10 16:14:09 CEST 2017    |    scion    |    Kommentare (5)

Liebe Leser,

am 1. Juni hat uns im Alter von 82 Jahren, der Automobildesigner Tom Tjaarda verlassen.

Einige werden sagen: Wer ?

 

 

Geboren wurde Stevens Thompson Tjaarda van Starkenburg, so sein vollständiger Name, 1934 in Detroit. Schon sein Vater Joop Tjaarda van Starkenburg, war als Designer in der Automobilindustrie tätig und maßgeblich an der Entwicklung des legendären Lincoln Zephyr 1936 beteiligt.

 

 

 

Nach dem Studium 1958 zieht Tom nach Turin und beginnt ein Praktikum bei Carrozzeria Ghia

Seine erste Designarbeit ist der Innocenti 950 S Ghia Spider

 

 

ein offener Zweisitzer auf Basis des britischen Austin-Healey Sprite.

 

Bereits 1961 wechselt Tjaarda zur Pininfarina S.p.A.

Hier wird Design in einem anderen Maßstab betrieben. Zahlreiche Studien, Entwürfe und Einzelstücke werden präsentiert.

Darunter:

 

 

 

 

 

 

 

1965 kam der Fiat 124 Spider Pininfarina, welcher in Produktion ging und eines der schönsten Fiat-Modelle wurde.

 

 

 

Ab 1968 war Tjaarda zurück bei Ghia und der nächste große Wurf war der 1970 vorgestellte DeTomaso Pantera. Das Projekt eines italienischen Mittelmotorsportwagens welcher von einem Ford 351 Cleveland-V8 angetrieben wurde und nach und nach dem argentinischen Finanzjongleur und Rennsportzampano Alejandro De Tomaso, zu internationalem Ansehen verhalf. Tjaarda und De Tomaso verbindet eine Freundschaft und Tjaarda designt weitere De Tomaso-Modelle.

 

 

De Tomaso war es auch, der die Carrozzeria Ghia erwarb und kurze Zeit später an FORD verkaufte.

Hier kommt wieder Tom Tjaarda zum Zuge, welcher für das Design des 1972 vorgestellten

 

 

verantwortlich zeichnet, der einer der weltweit erfolgreichsten Kleinwagen wird und bis heute bereits 16 Millionen mal gebaut wurde.

Weitere Fordmodelle an denen Tjaarda mitwirkt sind der Mustang II und der Ford Maverick.

 

Später leitet er die Design-Abteilung bei FIAT und ist verantwortlich für einen weiteren erfolgreichen Kleinwagen

 

 

1984 gründet Tom Tjaarda sein eigens Design-Büro. Er arbeitet für die italienische Carrozzeria Rayton Fissore, entwirft Innenräume und interieurs für IVECO-LKWs oder Lamborghini-Sportwagen, überarbeitet den FIAT Barchetta oder zeichnet für Laforza, Shelby oder Spyker.

 

 

 

Das letzte Projekt des großen Meisters ist der 2007 Tjaarda 700t Supercharged Mustang

 

 

Video: Designer Tom Tjaarda Archive Discussion

 

Danke für euer Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, youtube.com, autoevolution.com, lambocars.com, conceptsarz.cpm, classics.om, wordpress.com, silverstoneauctions.com, wheelsage.org, evo.co.uk, auroraobjects.eu, moodyinternational.co.uk, pinimg.com

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Thu Dec 15 10:32:09 CET 2016    |    scion    |    Kommentare (8)

 

 

Liebe Leser,

erinnern möchte ich heute an 3 Persönlichkeiten, welche aus der Autowelt nicht wegzudenken sind und die uns 2016 verlassen haben.

 

 

1. Jan Wilsgaard (1930-2016)

 

 

Wilsgaard eigentlich Norweger, war über Jahrzehnte der verantwortliche Designer bei Volvo. Über die Bildhauerei und Architektur kam er zum Design und damit zu Volvo. Er wirkte bereits Anfang der 50er am neuen Volvo 120 Amazon, einem der schönsten Volvomodelle überhaupt mit.

Wichtige Meilensteine waren die Baureihen 140 und 164, bauen doch darauf die meisten nachfolgenden Baureihen auf.

Wurde sein einem Rechteck folgendem Design(siehe Baureihen 200, 700, 800, 900) häufig kritisiert und als "Swedish Bricks" verspottet, war es aber genau das was die Marke Volvo geprägt hat. Der Inbegriff von Sicherheit, das riesige Ladevolumen der Kombis und das schnörkellose Äußere kamen bei den Kunden in Europa und USA sehr gut an.

 

 

Das Wilsgaard aber auch ganz anders konnte, zeigen und die Modelle P1800 und P1800ES auch bekannt als "Schneewittchensarg"

 

Video

 

 

2. Carl Haas (1929-2016)

 

 

Carl Haas war ein großer amerikanischer Rennsport-Impresario. Ihm gehörten legendäre Rennteams, wie Newman/Haas Racing oder Haas Lola Formula One.

Nach Ambitionen als Rennfahrer Anfang der 60er Jahre, wechselt er ins geschäftliche und gründet die Firma Carl A. Haas Auto Imports und wird zum Lola Cars-Generalimporteur.

Bereits Anfang der 70er startet Haas mit seinen Teams in verschiedenen Rennserien, wie der CanAm, Formel 5000 oder Super Vee und Rennfahrer wie Alan Jones, Jackie Stewart oder Jacky Icks sind für ihn unterwegs.

1985 leitet er das Team Haas Formula One und wird Miteigentümer am NASCAR-Winston Cup.

 

 

Ab 1983 bildet er zusammen mit Schauspieler Paul Newman das Team Newman/Haas Racing und startet in der amerikanischen CART-Serie. Ein Jahr später holen sie mit dem legendären Mario Andretti den ersten Titel. Weitere Titel fahren Michael Andretti, Christiano da Matta, Nigel Mansell ein und in der nachfolgenden Champ Car Serie holt der Franzose Sébastien Bourdais gleich 4mal den Titel.

Insgesamt haben die Teams von Haas in drei Jahrzehnten 11 Meisterschaften gewonnen. USA Today nannte ihn einen der "mächtigsten Männer in der Geschichte der Autorennsports."

 

Video

 

 

 

3. Paul Rosche (1934-2016)

 

 

Paul Rosche war ein Ingenieur und Motorenkonstrukteur.

Gleich nach seinem Studium 1957, bekam Paul Rosche einen Job bei BMW. Sein erstes Projekt war die Mitarbeit am BMW V8 im 507. Kurz darauf war er maßgeblich an der Entwicklung des intern M10 genannten Vierzylindermotors beteiligt, welcher von 1961-88 gebaut wurde.

1975 übernahm Rosche die Leitung der damaligen BMW Motorsport GmbH. Bis 1980 brauchte es, um den Vorstand von einem Engagement in der Formel 1 zu überzeugen. Überzeugend war indessen sein bereits entwickelter Motor. Ein 1.5l Vierzylinder mit Kugelfischer-Einspritzung und Turbolader mit bis zu 1400 PS! 1982 gewann Nelson Piquet im Brabham mit diesem Motor den ersten Grand Prix. 1983 gewannen sie nach 8 Siegen die Weltmeisterschaft. Der M12/13 war der stärkste Motor in der Geschichte der Formel 1.

 

 

Nach dem Rückzug von BMW aus der Formel 1 konstuierte Rosche Motoren für M3 Rennwagen und den legendären M70-Zwölfzylinder, der von 300PS im 850i über 627 PS im McLaren F1 und 635 PS im BMW V12 LMR leistete.

Auch der V10 mit dem Williams im Jahr 2000 in der Formel 1 antrat, war eine der letzten Arbeiten von Paul Rosche.

 

Video

 

Alle 3 Persönlichkeiten sind in diesem Jahr leider verstorben.

Mein kleiner Artikel soll helfen das Andenken an sie zu bewahren.

Ruhet in Frieden

 

Danke fürs Lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia, google, youtube, topworldauto.com. bimmertoday.com, automobilemag.com, vanityfair.com, tagblatt.ch, classic-autoglas.com, 3dtuning.com, volvo.pl, ovlov.de, auto55.be, focus.de...

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Sat Aug 13 19:01:52 CEST 2016    |    scion    |    Kommentare (7)

 

Liebe Leser,

heute war es mal wieder so weit, das US-Car-Treffen „Born to drive“ auf dem Parkplatz vom Shopping Center "Waterfront" in Bremen zum mittlerweile 9. Mal.

Nahezu 2000 Fahrzeuge aller Baujahre und Genre sollen vor Ort gewesen sein.

Dazu noch ein Showprogramm mit Elvis Elvoice, der Sgt Wilson Army Show und Rockabella 29

 

 

 

Viel Spass beim anschauen der Bilder.

 

Video von 2015

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Mon Jun 27 22:01:58 CEST 2016    |    scion    |    Kommentare (2)

Liebe Leser,

 

 

am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. US-Car Besitzer und -Fans kamen zum 13. Big Bumper Meet auf dem Parkplatz von Möbel Buss in Oldenburg.

Zumindest am Sonntag war das Wetter schön und es waren zahlreiche Teilnehmer und Besucher vor Ort.

Man konnte Wagen aus allen möglichen Epochen und Zuständen bestaunen.

Ein paar Fotos wollte ich euch nicht vorenthalten:

 

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Wed Jun 08 12:31:31 CEST 2016    |    scion    |    Kommentare (29)

 

Liebe Leser,

als alter Motortalker und automobil interessierter Mensch meint man doch, man kennt sich aus mit Herstellern, Modellen und Baureihen.

Doch beim Lesen und Stöbern im Internet kommen mir immer mal wieder Typen unter, wo ich denke:

Hä? ...den habe ich ja noch nie gesehen.

 

Ein paar Beispiele:

 

1. ein schickes italienisches Coupé der 60er Jahre, elegant gestylt mit Leder, Edelholz und mit kernigen Vierzylindermotoren.

 

 

italienisch war hier zwar der Designer Giorgio Giugiaro, ansonsten ist es ein Isuzu 117 Coupé, immerhin von 1968-81 gebaut

Hättet ihr das gewußt?

 

 

2. Ende der 70er Jahre ging es im Hause Chrysler turbulent zu und sie entgingen nur knapp der Pleite. Aus der Ehe mit Simca überleben die Modelle Dodge Omni/Plymouth Horizon, welche noch bis 1990 gebaut werden.

Neben den von Carroll Shelby gepimpten Turbo-Modellen GLH/GLHS kommen auch:

 

 

die Dodge Rampage/Plymouth Scamp(1982-84), ein kleiner Pickup alá Subaru BRAT, VW Caddy 1

Schon mal jemand gehört oder gesehen?

 

 

3. nächster Kandidat: Nissan Pulsar EXA Sportbak(1986-90)

 

 

da wird aus einem schon etwas eigenartig ausehendem Sportcoupé ein Kombi oder neudeutsch Shooting Brake gemacht, wobei die Optik nicht unbedingt besser wurde.

Habe ich noch nie gesehen, Ihr vielleicht? Aber OK, die 80er waren eigenwillig und schräg.

 

 

4. nochmal Isuzu

 

 

und zwar mit dem VehiCROSS(1997-2001). Das europäische GM/Isuzu-Designbüro in Brüssel erhielt den Auftrag: Ein leichtes, aber robustes und umweltfreundliches Fun-SUV zu entwickeln. Am Ende kommt der Wagen mit seiner martialisch anmutenden Beplankung und starkem 3.5l V6 nur in Japan und USA auf den Markt und auch das nur in homöopathischen Dosen, unter 6000 Stück wurden gebaut. Vielleicht wird der Wagen, wie auch die 3 anderen, mal ein Sammlerstück. Gesehen habe ich den selbst in den USA nicht.

 

 

und sonst noch:

 

 

Suzuki Equator... ein umgelabelter Nissan Frontier

Ein Pickup mit Suzuki S am Grill ließ mich dann doch 2mal hinschauen...

 

 

 

Subaru Traviq... erkennt man leicht, der alte Opel Zafira

aber wer wusste schon dass es den auch als Subaru-Modell gab?

 

 

 

Ford Territory... australisches SUV auf Ford Falcon Basis und auch mit dessen legendären Barra 4.0l Reihensechszylindern, in der FPV-Version mit 360 PS

 

 

 

Saturn S-Series... eine Kompaktwagen-Modellreihe der verblichenen GM-Division Saturn(1990-2009), ansich nicht spektakulär. Es wurden aber extra rechtsgelenkte Modelle entwickelt und gebaut, um in Japan gegen die heimische Konkurrenz anzutreten. Leider mißlang das Projekt gründlich, weil Japan zu dieser Zeit in die Rezession rutschte, die Marke Saturn völlig unbekannt war und es in ganz Japan nur 8 Händler gab.

Traurigen Rekord erlangte der Wagen als meist geklautes Modell in den USA. Der Schlüssel nutzte sich mit der Zeit stark ab, so das der Wagen mit Rohlingen oder Blechstreifen geknackt werden konnte.

Das man den hier bei uns nicht kennt liegt wohl auch daran, das er bei den US-Car Fans nicht unbedingt ganz oben auf der "Will haben-Liste" steht.

 

 

Welche "unbekannten" Automodelle kennt ihr noch, die hier erwähnenswert wären?

 

 

Danke fürs Lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: google, wikipedia.com, adbranch.com, deviantart.com, bestcarmag.com, carbodydesign.com, johnnywheels.com

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Sat Apr 30 17:20:06 CEST 2016    |    scion    |    Kommentare (7)

 

Liebe Leser,

In den 90er Jahren war Japan die führende Hightech- und Automobilnation im fernen Osten und auch weltweit. Die koreanischen Hersteller kamen gerade erst langsam auf Touren, die Chinesen erfreuten sich noch an alten VW-Modellen.

Japan hatte die wichtigen Märkte für sich erschlossen. Während das schwerfällige Europa nur im Bereich Klein-und Familienwagen zu erobern war, zeigten sich die wichtigen Märkte in Asien und USA bereit für neue Luxusmarken.

Die Konstrukteure und Designer konnten zeigen, was technisch möglich war und die Marketingexperten gründeten Luxusmarken für den Absatz der Hightech-Modelle. Lexus/Toyota, Infiniti/Nissan und Acura/Honda waren jetzt die Adressen für Höherpreisiges. Einzig Mazda tat sich etwas schwer, Eunos sollte die Marke im Inland werden und Amati für den Rest der Welt. Amatimodelle wurden dann aber doch unter Xedos vertrieben. Kurze Zeit später wurde alles wieder eingestellt.

 

Einige Highlights aus Nippons Modelloffensive sollen hier kurz erwähnt sein:

 

1. Der Technokrat

Eunos/Mazda Cosmo(1990-96)

 

 

Fakten:

- Eunos Topmodell, 2+2 Sitzer

- ausschließlich für japan. Markt, also Rechtslenker

- 2 Scheiben Wankel 1.3l 230 PS

- 3 Scheiben Wankel 2.0l 300 PS mit TwinTurbo sequentiell, einziger Großserien 3-Kammer-Wankel,

außerhalb Rennserien

- 4 Gang Automatik, Car Control System, CRT- Farb Touch-Screen, Klimaanlage , Mobiltelefon , GPS- Navigation 1992!, NTSC - TV , Radio und CD-Player lieferbar

 

Toller Wagen und Technologieträger in Sachen Wankelmotor und Elektronik. Ca.8800 Stück gebaut, davon 40% mit dem 300 PS-Motor. Leider wird man bei uns diesen Wagen kaum zu Gesicht bekommen und nur einige wenige, privat importierte, fanden den Weg nach Australien, Neuseeland oder GB.

Der Cosmo war mit $ 43.650.- für die Topversion das teuerste Auto, welches Mazda ja verkauft hat.

Als Konkurrenten wurden der Jaguar XJS, BMW 850i, Lexus SC 400 oder Mercedes 500SL gesehen.

 

Video 1

Video 2

 

 

 

2. Der Perfektionist

Lexus SC400/Toyota Soarer(1991-2000)

 

 

Fakten:

- entwickelt im neuen Toyota Design Studio in Californien

- eigenes Logo für Soarer

- Reihensechszylinder 2.5l und Turbo, 283 und 300 PS

- Reihensechszylinder 3.0l Sauger mit 225 und 230 PS

- Achtzylinder 4.0l und 266PS

- 5 Gang manuell und 4 Stufen Automatik im Soarer, 5 Stufenautomatik im Lexus

- aktives Fahrwerk, Allradlenkung, Luftfederung

- digitales Cockpit, SatNav-System auf CD-ROM-Basis, Touchscreen

 

Mit seiner Sonderstellung (eigenes Logo) und vollgestopft mit allem, was an Hightech damals möglich war, hatte der Soarer für Toyota schon die Rolle eines Halo-Car. Wie auch den Mazda wird man den Soarer bei uns kaum finden. Lexus SC400 tauchen immer mal bei mobile.de als US-Importe auf.

Der Soarer mit dem 2.5l Turbo und 5 Gang Schaltgetriebe war seinerzeit häufig als Polizeiwagen im Einsatz.

 

Video1

Video2

 

 

3. Der Sportler

Acura/Honda Legend Coupé (1990-95)

 

 

Fakten:

- 2.Gen des Legend Coupé

- 3.2l V6 Motor mit 205, 215 und 230 PS

- Schaltgetriebe mit 5 u.6 Gängen, Automatik mit 4 Stufen

- Ausstattung mit Airbag, geschwindigkeitabhängige Lenkung, Gyrocator-Navigationssystem, SoftClose-Türschliessung, Luxman-Highend Anlage, Telefon mit Freisprecheinrichtung uvm.

 

Der Acura Legend war gleichzeitig auch der Versuchsträger für Hondas Supersportler Acura NSX. Fahrwerkkomponenten und der 3.2l V6 wurden hier gemeinsam entwickelt und getestet. VTEC, Hondas variable Ventilsteuerung, hielt erstmals Einzug in einen V6.

Das erklärt, warum man im Vergleich zu Lexus und Infiniti, auf einen neuentwickelten V8 für den Legend verzichtete.

Leider war diese Generation Legend auch die letzte, in der der so ein schickes Coupé angeboten wurde.

Eine zweite Karriere erlebte der Legend in Korea als Daewoo Arcadia.

 

Video 1

Video 2

 

 

Der Unbekannte

Nissan Leopard/Infiniti M30 Coupé (1986-92)

 

 

Fakten:

- Luxus GT auf Basis Nissan Skyline

- 2.0l V6 mit 155 PS/ mit Turbo 210 PS

- 3.0l V6 mit 185 PS/ mit Turbo 255 PS

- 3.0l V6 mit 162 PS nur im Infiniti

- 5 Gang Schaltgetriebe und 4 Stufenautomatik

- Nissan Sonar Suspension II - ein computergesteuertes, elektronisch geregeltes aktives Fahrwerk

- alle Modelle mit digitalem Kombiinstrument

- Topmodelle mit 6 Zoll TV-Bildschirm, optional Sony - Video-Entertainment-System lieferbar

- M30 Cabrioversion von US-Hersteller ASC

- 4 Sterne sowohl in Frontal- und Seitenaufprall - Crashtest - Bewertungen nach der NHTSA, was ihn zu einem der sichersten Autos seiner Klasse machte

 

Leider war das Leopard Coupé kein großer Verkaufsschlager. In der für japanische Verhältnisse langen Laufzeit wurden nur ca. 38.000 Stück verkauft. Das Infiniti M30 Coupé lief nur über 3 Jahre und kam auf ca. 12.000 Exemplare.

 

Video 1

Video 2

 

Leider setzt der aufkommende Trend zu SUVs den Luxus-Coupés ein jähes Ende. Die Verkäufe der japanischen Hightech-Coupés oder auch der amerikanischen Personal Luxury Cars gehen rapide zurück. Heute sind solche Wagen für Sammler und Gebrauchtwagenkäufer immer noch faszinierend.

 

Danke fürs Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: youtube.com, wikipedia.com, eunos.com.au, wordpress.com, motorstown.com, rcem.org, deviantart.net, clublexus.com, gtcarlot.com, momentcar.com, hemmings.com, academic.ru, pinthiscars.com, testdrivez.com, autodata1.com, drom.ru, vkontakte.ru

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Tue Dec 29 12:43:48 CET 2015    |    scion    |    Kommentare (7)

 

 

Liebe Leser,

 

nun ist er 75 geworden, der "Rennfahrer des Jahrhunderts" Mario Gabriele Andretti.

Höchste Zeit ihm mal einen Blog zu widmen.

 

 

Am 28. Februar 1940 wird Mario im italienischen Teil Istriens geboren. Nach dem Krieg wird das Gebiet Kroatien zugesprochen und die Familie muß fliehen.

Im Jahr 1955 wandert die Familie in die USA aus und lässt sich in Nazareth, Pennsylvania nieder.

Ein Besuch des Formel 1-Rennens 1954 in Monza und eine Rennstrecke ganz in der Nähe des neuen Wohnortes in Amerika infizieren Mario und seinen Zwillingbruder Aldo, mit dem Motorsport-Virus.

Mit einem selber umgebauten 1948er Hudson Hornet sammeln die Brüder erste Rennerfahrungen auf Dirt Tracks in der Umgebung.

Während Aldo nach einem Unfall mit schweren Kopfverletzungen aufgab, erreichte Mario immer öfter die Zielflagge und erlangte immer mehr Aufsehen.

 

Erste Erfolge

 

1964 Andretti bekommt die US-Staatsbürgerschaft, tritt dem "United States Automobile Club" (USAC) bei und startet als Amerikaner in der IndyCar-Serie.

Am 31.Mai 1965 sitzt Andretti in einem Hawk Ford und bestreitet sein erstes 500 Meilen-Rennen auf dem Indianapolis Raceway Park. Dabei kommt er als Dritter nach den Formel 1-Größen Jim Clark und Parnelli Jones ins Ziel.

Zwei Monate später, am 25. Juli, gewinnt er sein erstes IndyCar-Rennen. Ende 1965 holt er als "Rookie of the Year" sogar die Meisterschaft in der IndyCar-Serie. Das ganze wiederholt er 1966 und 1969. Zudem triumphiert er 1969 am Steuer eines Hawk-Ford aus dem Team von Andy Granatelli zum ersten und einzigen Mal beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis.

 

 

Formel 1

 

1968 parallel zur IndyCar, feiert Andretti zusammen mit seinem Teamkollegen Bobby Unser, sein Formel 1 Debut.

Es ist der Grand Prix von Monza und beide sitzen am Steuer eines Lotus 49B-Boliden und bestreiten das freie Training am Freitag.

 

 

Zitat:

Doch nach dem Freien Training fliegen die beiden US-Boys sofort zurück in die Heimat, um am Samstag nahe Indianapolis das Hoosier 100 - das wichtigste Dirt-Track-Rennen im IndyCar-Kalender - zu bestreiten. Andretti wird Zweiter hinter A.J. Foyt, Unser fällt mit Defekt aus. Noch am selben Tag brechen die beiden schnellen Weltenbummler wieder in Richtung Italien auf, um am Sonntag den Grand Prix zu fahren. Sie erreichen den Parco di Monza am Sonntagmorgen. Weil sie aber weniger als 24 Stunden zuvor an einem anderen Rennen teilgenommen haben, erhalten sie keine Starterlaubnis.

Mario Andrettis Formel-1-Renndebüt erfolgt somit vier Wochen später. Beim Grand Prix der USA in Watkins Glen startet er auf Anhieb von der Pole-Position. Im Rennen jedoch muss er aufgrund eines Kupplungsdefekts an seinem Lotus 49B die Segel streichen. In den Jahren 1969 (Lotus) und 1970 (March) nimmt Andretti an acht Formel-1-Rennen teil. Sechsmal streikt die Technik, einmal fällt er durch Unfall aus. Seine einzige Zielankunft in diesen zwei Jahren aber feiert er direkt auf dem Podest: Beim Grand Prix von Spanien 1970 in Jarama wird er hinter Jackie Stewart und Bruce McLaren Dritter.

 

1971 wechselt Andretti zu Ferrari. Ein Traum wird wahr. Hatte er doch als 14jähriger, beim Besuch in Monza, gerade Alberto Ascari im Ferrari als sein Idol auserkoren.

Den Saisonauftakt im südafrikanischen Kyalami entscheidet Andretti auch gleich für sich.

Durch Überschneidungen mit IndyCar-Rennen nimmt Andretti nicht an allen Grand Prix teil und weiterer Erfolg bleibt aus.

 

Erst ab 1976, Mario Andretti sitzt wieder bei Colin Chapman im Lotus-Cockpit, zeigt er in der Formel 1, Klasse. Im Regenrennen von Fuji/Japan fährt er den Sieg ein, während James Hunt sich Platz 3 sichert und Niki Lauda aufgibt.

Die Saison '77 bestreitet Andretti komplett, gewinnt 4 Rennen und wird Gesamt-Dritter hinter Niki Lauda und Jody Scheckter.

1978 wird das Jahr des Mario Andretti. Er und sein Freund und Teamkollge Ronnie Peterson, dominieren die Saison im Lotus 77.

Andretti gewinnt 6 Rennen und holt sich die Meisterschaft vor Peterson und Reutemann, sowie den Konstruktuerstitel für Lotus. Überschattet wird Andretti's Triumph vom Tod seines Teamkollegen Ronnie Peterson, der nach einem Startunfall mit 10 Wagen in Monza ums Leben kommt.

 

 

Rückkehr in die USA

 

Nach weiteren wenig erfolgreichen Jahren in der Formel 1 geht Mario Andretti zurück nach USA, um erneut IndyCar-Rennen, nun unter neuem Dachverband CART zu fahren.

Ab 1983 fährt er für das neue Newman/Haas-Team und wird 1984, im Alter von 44 Jahren, zum 4. Mal nach '65, '66 und '69 IndyCar-Champion.

Sein Hauptkonkurrent auf der Strecke ist zu dieser Zeit sein Sohn Michael. Von 1986 - 1992 fahren Vater und Sohn gemeinsam für Newman/Haas und Michael Andretti holt 1991 den Titel.

Es kommt aber noch besser: Ab 1987 fährt auch Mario's Neffe John Andretti und ab 1990 Mario's zweiter Sohn Jeff. Am 2. Juni 1990 greifen beim Rennen in Milwaukee 4 Andrettis ins Lenkrad.

 

 

Am 9. Oktober 1994 fährt Mario Andretti im Alter von 54 Jahren in Laguna Seca, mittlerweile an der Seite von Formel 1-Weltmeister Nigel Mansell, sein 407. und letztes Indycar-Rennen.

 

 

Triumphe und Erfolge

 

Zitat:

Neben seinen 52 Siegen und vier Titeln bei den IndyCars und seinen zwölf Siegen und einem Titel in der Formel 1, erringt Mario Andretti im Verlauf seiner langen und erfolgreichen Karriere zahlreiche weitere große Siege. So gewinnt er bereits im Jahr 1967 den Höhepunkt der NASCAR-Saison, das berühmte Daytona 500. Andretti sitzt dabei am Steuer eines Holman/Moody-Ford. Insgesamt tritt er im Zeitraum 1966 bis 1969 bei 14 NASCAR-Rennen an und fährt neben seinem Daytona-500-Sieg zwei weitere Male in die Top 10.

 

- 1965 Meister USAC Championship Car Series

- 1966 Meister USAC Championship Car Series

- 1969 Meister USAC Championship Car Series

- 1969 Sieger des Indianapolis 500

- 1984 Meister Championship Auto Racing Teams (CART)

 

- 1978 Formel 1 Weltmeisterschaft Team: John Player Team Lotus

 

- 1967 Sieg im Daytona-500-Rennen der NASCAR

 

- 1969 Pikes Peak International Hill Climb gewonnen

 

- 1967 12h Sebring Gesamtsieg

- 1969 12h Sebring Rang 2 und Klassensieg

- 1970 12h Sebring Gesamtsieg

- 1972 12h Sebring Gesamtsieg

 

Mario Andretti ist der einzige Fahrer der Welt, der sowohl den Formel-1-WM-Titel, als auch das Indy 500, als auch das Daytona 500 gewonnen hat. So wird der Italo-Amerikaner im Frühjahr 2000 von der 'Associated Press' zum "Driver of the Century", dem Rennfahrer des Jahrhunderts, gewählt. Ein großer Sieg aber fehlt ihm in der Sammlung: Ein Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

 

Zitat:

Im Alter von 75 Jahren ist Mario Andretti heute gefragt wie eh und je. Seine Meinung hat in der internationalen Motorsportszene Gewicht und das kommt nicht von ungefähr. So lässt er wissen: "Keine Frage, ich bin noch immer ein Teil des Rennsports und ich liebe ihn. Wenn es anders wäre, würde ich nicht jede Rennserie derart intensiv verfolgen. Ich sehe mir noch immer jedes Rennen an, ganz gleich ob es sich um Formel 1, IndyCar, Motorräder oder NASCAR handelt."

 

 

Danke fürs Lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: motorsport-total.com, google.com, wikipedia.com, motorsport.total.com, kinja-img.com, f1-facts.com, drbeasleys.com, forbes.com, autoracing1.com, andrettiracing.com, empaonline.org

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Fri Oct 23 15:47:52 CEST 2015    |    scion    |    Kommentare (9)

 

Liebe Leser,

SUV... im Alltag garnicht mehr wegzudenken. Im Freundeskreis, Kollegen und andere, müssen aufeinmal alle "hoch" einsteigen und brauchen mehr Übersicht.

Leute die niemals ins Gelände fahren, kaufen Autos, die vorgeben geländetauglich zu sein, es aber nicht sind. Meist fehlt sogar ein 4x4-Antrieb und schon abseits asphaltierter Strassen, sind solche Fahrzeuge am Ende ihrer Kunst. Der Knaller, sogenannte "Sportmodelle" werden sogar noch tiefergelegt.

Neben diesen Boulevardtigern, gibt es aber auch die richtig harten Hunde. SUV die nicht gleich am Waldrand verzweifeln und sich durch Matsch und Schotter wühlen bzw. schwere Hänger ziehen können.

Meist vernünftig motorisiert und gut ausgetattet und als Gebrauchtwagen auch nicht sehr teuer.

 

Ganz vorne auf meiner Liste, steht da der

 

Jeep Grand Cherokee WJ(1999-2004)

 

 

Die Wurzeln des Grand Cherokee liegen beim amerikanischen Hersteller AMC, der wiederum die Firma Kaiser Jeep, geschluckt hatte und schon mit dem Jeep Wagoneer und dem kleineren Jeep Cherokee, erfolgreich im SUV Segment aktiv war.

Die 2. Generation des Grand Cherokee, intern WJ, kommt mit dem brandneuen Chrysler Powertech Aluminium-V8, der mit 4.7l Hubraum 220 oder 258 PS leistet. Weiterhin wird auch der alte 4.0l AMC-Reihensechszylinder mit 190 PS angeboten.

Drei Ausstattungslinien, bieten von Basis = Laredo über Luxus = Limited bis absolut volle Hütte = Overland, alles was das Käuferherz begehrt.

Zitat:

Ein bemerkenswertes Detail dieser Generation war der auf Wunsch erhältliche automatische Vierradantrieb „Quadra-Drive“. Er hatte drei Flüssigkeitskupplungen und als einer von wenigen Allradantriebssystemen damals drei Sperrdifferentiale. Unter diesen Allradantriebssystemen war es das einzige vollautomatische, gemeinsam mit den damaligen Mercedes-Benz-G-Modellen, Mercedes-Benz Unimog und Steyr Pinzgauer, die alle zu 100 % sperrbare Differentiale an Achsen und Kardanwelle hatten.

In China wird dieser Wagen bis heute gebaut und erfolgreich verkauft.

 

Gute gebrauchte Grand Cherokee WJ sind schon relativ günstig zu bekommen. Die E-Teileversorgung sollte auch kein Problem darstellen.

Grand Cherokee Overland bei mobile.de

Video

 

 

Chevrolet Trailblazer(2002-2008)

 

 

Der Chevrolet Trailblazer ist der Nachfolger, der seit seit 1983 gebauten Blazer-Baureihe.

Die intern GMT360 genannte Modellreihe, wurde sowohl mit 2WD- als auch mit 4WD-Antrieb.

Meistverbauter Motor war ein 4.2l Vortec Reihensechszylinder mit 273 PS. Weiterhin waren ein 5.3l V8 mit 306 PS und im Topmodell Trailblazer SS ein 6.0l V8 LS2 mit 400 PS lieferbar. Beide V8 waren E85 tauglich und besaßen ein Active Fuel Management mit Zylinderabschaltung.

In der Luxusausstattung LTZ, kamen die Wagen serienmässig mit Lederausstattung, Bose-Soundsystem, die SS Modelle boten neben sportlichem Styling, AWD, 20" Räder mit 255er Bereifung, verstärktes Fahrwerk mit Luftfederung an der Hinterachse. Alle Trailblazer kamen serienmäßig mit einer Anhängerkupplung ab Werk.

Eine verlängerte Version wurde unter der Bezeichnung EXT vermarktet.

Baugleich zum Chevrolet Trailblazer wurden folgende Modelle von GM angeboten:

- Buick Rainier

- GMC Envoy

- Isuzu Ascender

- Oldsmobile Bravada

- Saab 9-7X

2008 wurde das Werk in Moraine/Ohio geschlossen, der Trailblazer wurde aber bei Avtotor in Kaliningrad/Russland weitergebaut.

Trailblazer bei mobile.de

Video

 

 

Ford Explorer(2002-2010)

 

 

Der Explorer von Ford kam 1990, als Nachfolger des Ford Bronco auf den Markt und war mit 2WD sowie mit 4WD-Antrieb zu erhalten.

Mit der 3. Generation, erhielt der Wagen eine umfassende Aufwertung. War doch das Vorgängermodell, durch zahlreiche schwere Überschlag-Unfälle in Verbindung mit Firestone-Reifen, in die Kritik geraten.

Von nun an waren rundum Einzelradaufhängung, eine Stabilitätskontrolle, Reifendrucküberwachungssystem, Fords AdvanceTrac mit Roll Stability Control, Automatic Runningboards, Satellitennavigationssystem und eine 3. Sitzbank für den Transport von bis zu 7 Insassen, lieferbar.

Die 3türige Variante hieß Explorer Sport und baugleiche Konzernbrüder, waren der Mercury Mountaineer und der Lincoln Aviator.

Eine umfangreiche Überarbeitung wurde auch den Motoren zuteil. Der 4.0l Cologne Sechszylinder, welcher von Anfang an, im Explorer dienst tat, wurde überarbeitet und leistet vortan 210 PS. Der alte 5.0l Windsor V8, wurde durch einen neuen 4.6l V8 aus Ford's Modular-Motorenfamilie ersetzt, welcher bis zu 292 PS leistete. Zahlreiche Austattungsvarianten, wie Sport, XLS, Sport Premium, XLT, Eddie Bauer und Limited, lassen kaum Wünsche offen.

Nach dem Niedergang der Marke Mercury, wurde auch das Explorer-Werk in Louisville/Kentucky geschlossen.

Ford Explorer bei mobile.de

Video

 

 

Land Rover Discovery Series II (1998–2004)

 

 

Die 2. Serie des Discovery ist fast komplett neu konstruiert und hat, trotz aller Ähnlichkeiten, nicht viel mit der Series I von 1989 gemeinsam. Mittlerweile hatte BMW das Regime in Solihull übernommen und krempelte den Laden ziemlich um.

Der 3.9l Rover V8 wurde auf 4.0l vergrößert und leistet 185 PS, später ab 2003 wurde noch ein 4.6l V8 mit 220 PS eingesetzt, welcher auf dem deutschen Markt nicht erhältlich war. Außerdem wurde noch ein 2.5l Diesel angeboten.

Drei Ausstattungsvarianten S, SE und HSE bieten je nach Geldbeutel, alles an Ausstattung, was das Herz begehrt. Lederpolster, Harman Kardon-Audiosystem, Klimaautomatik, elektr. Sitze, automatische Niveauregulierung an der Hinterachse, Electronic Traction Control (ETC) und Active Cornering Enhancement (ACE) sind nur einige Highlights.

2001 wurde das Mitteldifferential, zugunsten einer Traktionskontrolle und der neuentwickelten Hill Descent Control, abgeschafft. Leider konnte das neue System nicht ganz überzeugen und ab 2003, wurde das Differential, zumindest als Option wieder angeboten.

Ende 2002 kam noch ein Facelift, bei dem als aufälligstes Merkmal, die Scheinwerfer im Stil des neuen Range Rover, gestaltet wurden.

Land Rover Discovery Series II bei mobilde.de

Video

 

 

Toyota 4Runner (2002–2009)

 

 

Ab der 4. Generation, teilt sich der 4Runner eine Plattform, mit dem Land Cruiser Prado, dem Tacoma und dem FJ Cruiser. In Europa wurde seitdem nur noch der kleine Land Cruiser angeboten.

Im 4Runner werkeln ein 4.0l V6 mit 245 PS, sowie ein 4.7l V8 mit 260 PS. Beide sind an eine 5 Stufen-Automatik von Aisin gekoppelt. Drei Ausstattungslinien heißen SR5, Sport und Limited.

Zitat:

Das auf Wunsch erhältliche Allradsystem war beim V8 permanent und beim V6 zuschaltbar; beide hatten ein Torsen-Ausgleichsgetriebe in der Mitte, aber nur beim V8-Modell konnte es auch gesperrt werden.

Alle 4Runner waren mit Gleitplatten für den Motor, den Allradantrieb und den Benzintank ausgestattet, um Schäden bei Geländefahrt zu vermeiden. Die Berganfahrhilfe (HAC) verhinderte Zurückrollen beim Anfahren am Berg, und die Bergabfahrhilfe (DAC, nur bei Allradantrieb) regelte Gas und Bremseneingriff automatisch bei sehr langsamer Bergabfahrt. Beide System wurden serienmäßig bei den Allradversionen geliefert.

Zur Serienausstattung gehörten auch eine in Neigung und Länge verstellbare Lenksäule, elektronische Türverriegelung mit Fernbedienung („Keyless Entry“), Zweizonenklimaautomatik, elektrisch betätigte Lendenwirbelstütze für den Fahrer, ein elektrisch betätigtes Heckfenster und bei den V8-Modellen eine Aufnahme für eine Anhängerkupplung, die direkt am hinteren Querträger befestigt war. Auf Wunsch waren erhältlich: Garagentoröffner („HomeLink“), ein elektrochromatisch abblendbarer Rückspiegel, ein elektrisch betätigtes Glasschiebedach, eine dritte Sitzbank, ein DVD-basiertes Navigationssystem, eine JBL-Stereoanlage mit zehn Lautsprechern und eine Audioanlage für die Rücksitzpassagiere. Als Sonderausstattung gab es auch ein System aus zwei Rückfahrkameras (jeweils an der rechten und linken D-Säule montiert).

 

kein entsprechender 4Runner auf mobile.de

Video

 

Mit so einem Jeep GC könnte ich mich wohl auch gut anfreunden. Was meint ihr?

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: google, wikipedia, youtube, netcarshow.com, favcars.com, gdefon.com, yiparts.com, autoevolution.com, jepsoncarco.com, topspeed.com, gtcarlot.com, automodels.net, witter-towbars.co.uk, cars-catalog.info, ironhorse.ru

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Thu Jul 16 12:52:28 CEST 2015    |    scion    |    Kommentare (12)

 

Liebe Leser,

wir schreiben das Jahr 1985, am 15./16.Juni findet im französichen Le Mans, der 53e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans statt.

Den Sieg fährt in diesem Jahr, nach 374 absolvierten Runden, der Porsche 956B vom Newman/Joest-Team ein. Am Steuer der italienische Nudelerbe Paolo Barilla, die deutsche Rennlegende Klaus Ludwig und der Bremer John Winter.

 

Wer war eigentlich dieser John Winter?

John Winter wurde 1949, als Louis Krages in Bremen geboren. Sein Vater, ebenfalls Louis Krages, war ein angesehener Bremer Kaufmann, der sich zwischen den Kriegen, ein Holz-Imperium aufgebaut hatte. Noch heute erinnert eine Strasse im Bremer Industriehafen, an Louis Krages sr.

Nach dem Krieg ging es erfolgreich weiter und es entstand Europas grösstes Hobel-und Sägewerk. Auch die Söhne, Hermann und Louis jr., sollten in der Firma Karriere machen. Während Hermann sich immer mehr und erfolgreich, Börsenspekulationen widmete, hatte Louis jr. ganz andere Interessen.

Seine Leidenschaft war die "Rennfahrerei" und so kaufte er sich bei verschieden Rennställen wie Kremer oder Joest ein.

 

Zitat:

Beim Interserie-Finale 1983 in Hockenheim sass er erstmals in einem von Joest-Racing vorbereiteten Porsche 956, jenem Auto und dem Nachfolger 962, mit dem er seine erfolgreichste Zeit im Rennsport hatte.

Besonders in der Interserie war er immer wieder erfolgreich, 1986 konnte er die einst so populäre Sportwagen-Serie sogar in der Gesamtwertung gewinnen.

 

Krages musste aber seine Rennsportaktivitäten, vor seiner Familie geheim halten. Vor allem seine Mutter, hatte mehrfach damit gedroht, ihn zu enterben. So entschied er sich, unter dem Pseudonym "John Winter" in der Öffentlichkeit aufzutreten.

 

Nach seinem größten Erfolg, dem Sieg 1985 in Le Mans, war das Interesse der Öffentlichkeit groß und seine Fotos gingen durch die Presse.

 

Seinen letzten grossen Sieg feierte er 1991, als er ebenfalls auf einem Joest-Porsche die 24 Stunden von Daytona gewann. Er hatte dort die Ehre, den Wagen ins Ziel zu fahren.

 

Später, in den 90er Jahren, chauffierte Winter einen Opel Calibra V6, für das Joest-Team in der DTM. Leider blieben Rennerfolge aus und das Jahr 1994, endete für Louis Krages mit einem dramatischen Unfall.

Danach folgte noch eine Saison in einer DTM-Mercedes C-Klasse.

 

Nach 1995 wurde es ruhig um Louis Krages. Die väterliche Holzfirma, war in Schieflage geraten und er hatte einen großen Teil, seines Vermögens eingebüßt. Nach der Übernahme, des Unternehmens, durch die finnische Finnforest-Gruppe, ging Krages in die USA, um da sein Glück als Unternehmer, erneut zu versuchen.

Seine Pläne waren leider nicht von Erfolg gekrönt und Krages wählte, als letzten Ausweg, den Freitod.

Am 11. Januar 2001 wurde er, im Alter von nur 51 Jahren, in Atlanta tot aufgefunden.

 

 

John Winter, Bremer Rennfahrer und 24h-LeMans-Sieger 1985 ...leider nahezu in Vergessenheit geraten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, youtube, speedweek.com, www.crash.net, welt.de, worldpress.com, freddies-racing-gallerie.de, staticflickr.com

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Sat May 30 18:32:14 CEST 2015    |    scion    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Event in Leipzig, Oldtimerausstellung

 

Liebe Leser,

Oldiefans aufgepasst, wer mal nach Leipzig kommt, sollte sich den Besuch der

Da Capo Oldtimermuseum & Eventhalle

 

 

nicht entgehen lassen. In einer alten Fabrikhalle, befindet sich eine sehenswerte Oldtimerausstellung, welche vorwiegend aus Privatfahrzeugen besteht. Einige Fahrzeuge konnten sogar gemietet werden, andere standen auch zum Verkauf.

Die Sammlung besteht aus Fahrzeugen verschiedener Epochen, vom Mercedes Ponton über US-Klassiker und DDR-Oldies, ist alles dabei.

 

 

In der ersten Halle, werden vom Hotel Michaelis Leipzig Bankette und Brunches, für größere Gesellschaften, im Ambiente der Industriehalle, durchgeführt.

 

 

In der zweiten Halle befindet sich dann die Fahrzeugausstellung. Die Eintrittspreise sind sehr günstig:

 

 

Viel Spass allen, die demnächst in Leipzig das Da capo besuchen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder eigen, Handykamera Galaxy S5, Qualität nicht unbedingt gut

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Sun Apr 05 17:15:02 CEST 2015    |    scion    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Chevrolet Monza, H-Body, Opel Manta

 

Liebe Leser,

wir befinden uns heute in der Mitte der 70er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts.

Die Oelkrise von 1973 hat den Herstellern gezeigt, das die fetten Jahre im Motorenbau, ein wenig vorüber sind. Kleinere sparsame Aggregate, auch Vierzylinder halten Einzug in den verschiedenen Baureihen.

1974 kommt der Chevrolet Monza auf den Markt, ein sportlicher 2+2 Sitzer, der an die Erfolge der Pony Cars anknüpfen soll und zunächst mit einem 3.38l NSU Lizenz-Wankelmotor geplant war.

GM's Mastermind John DeLorean hatte bei der Gestaltung, den Herrentraum Ferrari 365 GTC/4 im Hinterkopf und drängt die Designer auf ein rassiges Äusseres. Zwei Karosserievarianten werden gebaut, das 2+2 Fließheck und das stufenheckartige Towne Coupé.

Als Konkurrenten werden kleinere Coupés wie der Toyota Celica , Datsun 200SX , Ford Capri oder der Ford Mustang II gesehen.

 

 

Zum Modelljahr 1975 kommen dann der

 

Chevrolet Monza

 

 

und seine Konzernbrüder

 

Oldsmobile Starfire

 

 

 

Pontiac Sunbird

 

 

und

Buick Skyhawk

 

 

auf den Markt.

 

Antriebsseitig gibts zum Anfang einen 2.3l Vierzylinder mit 78 PS und einen kleinen 4.3l V8, der es Dank Doppelvergaser auf 110PS schafft. Auch ein 350er V8 mit 125 PS wird kurzzeitig eingesetzt.

Ab 1976 gibt es den 2.3l mit 94 PS und einen neuen 5.0l V8 mit 145 PS, zusätzlich kommen Optionspakete, wie Monza Spyder oder Starfire Firenza, mit zahlreichen optischen Features, wie Vinyldach, Chromzierrat oder Doppelscheinwerfern oder dem Spiderlogo.

Bis 1979 kommen ein neuer 2.5l Vierzylinder(Iron Duke) mit 90 PS, Buicks neuer 3.8l V6 mit 115 PS und der 5.0l V8 hat nur noch 140 PS.

Neben zahlreichen Optikpaketen, welche Stahlgürtelreifen, Sportfahrwerke, Trimlines, Lufthutzen oder Ledersitze beinhalteten, gab es 3,4,5 Gang Schaltgetriebe und eine 3 Gang Turbo Hydramatic.

1980 ist dann nach 731.505 gebauten Monzas, 125.188 Starfire, 125.311 Skyhawk und 479.967 Sunbird, Schluss mit der H-Plattform. Bei den zukünftigen Modellreihen setzt GM auf die neue, frontgetriebene J-Plattform.

 

 

 

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen; wikipedia.com, youtube.com, autorevue.at, autobilderweb.com, google, globalcarlist.com, photobucket.com, oldcarbrochures.com, jumpingfrog.com, cloudlakes.com, oldcarmanualprojekt.com, carimagefree.com, amcnetwork.com

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Fri Apr 03 10:17:36 CEST 2015    |    scion    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Borgward, Bremen, Klassiker, Olditimer, Schuppen 1

 

Liebe Leser,

am letzten Wochenende, das Wetter war nicht unbedingt Osterwiesentauglich, habe ich es endlich mal geschafft, den Schuppen1 in Bremen zu besuchen.

Hier findet man eine schöne Ansammlung privater und gewerblicher Oldies, Klassiker und anderer Schätzchen. Von der Pagode, über englische Raubkatzen, bis zu amerikanischen Klassikern und natürlich den Bremer Lokalhelden Borgward, ist alles vertreten. Vom 40er Jahre Lincoln bis zum 90er Jahre Lotus Omega, findet jeder etwas interessantes.

Nebenbei gibt es noch ein tolles Ambiente, man kann durch großzügige Verglasung in die spezialisierten Werkstätten schauen, es gibt Shops und Cafés.

Der Eintritt ist frei und einige Exemplare sind sogar käuflich zu erwerben.

 

Öffnungszeiten:

 

Schuppen Eins

Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Samstag 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Restaurant Al Dar

Montag bis Sonntag 11.30 Uhr bis 23.00 Uhr

 

Café Hafenbrise

Montag – Dienstag 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mittwoch – Donnerstag 8.00 bis 19.00 Uhr

Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Samstag 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Wenn ihr also mal Bremen besucht oder im Umkreis wohnt, der Schuppen 1 in der neuen Überseestadt, ist auf alle Fälle ein Tipp.

 

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