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18.02.2013 15:55    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Umfrage

Das Problem ist nicht neu und tritt spätestens jeden Winter wieder auf: schlierende Scheibenwischer!

 

Unsere modernen Autos sind mit allem ausgerüstet, was die Technologie so her gibt, nur Scheibenwischer sind irgendwie immer noch Scheibenwischer und die selbstreinigende Scheibe ist noch weit entfernt.

Natürlich gibt es da auf dem Markt auch moderne Systeme, die einen entsprechenden Anpressdruck auch bei höherem Tempo bieten und durch entsprechende Fertigungsmethoden und Gummimischungen möglichst lange halten und gleichzeitig sauber wischen sollen – und auch entsprechendes Geld kosten.

 

 

Ein paar Regeln zur Pflege sollte jeder im Umgang mit seinen Wischern einhalten. Für mich gilt da z.B. das ich möglichst zusehe, die Scheibe auch so zu reinigen und versuche Wachsreste auf der Scheibe zu vermeiden. Angefrorende Wischerblätter und kratzen übers Eis sind ein No-Go!

In die Scheibenwaschanlage kommt natürlich ein entsprechendes Frostschutzmittel, hier achte ich auf das richtige Mischungsverhältnis, da sonst auch schnell ein Schmierbelag auf der Scheibe ist.

 

Die Wischerblätter selber reinige ich regelmäßig mit Wasser. Ich habe auch mal eine Zeit lang zusätzlich ein regenabweisendes Mittel auf die Scheibe aufgetragen, aber für mich festgestellt, dass es außer viel Arbeit nicht wirklich was brachte. Meine Außenspiegel und Seitenscheiben hingegen bearbeite ich immer noch etwa 2x jährlich auf diese Art.

 

Einmal bin ich auf eines dieser tollen Geräte reingefallen, die angeblich mit mehrmaligem „drüber ziehen“ die Wischer wie neu werden lassen – außer das es schlimmer war als vorher, war der Effekt gleich null.

Also tausche ich brav meine Wischerblätter etwa alle 1,5 Jahre und verwende nur noch Markenwischer, auch wenn der Preis einen manchmal schon die Mundwinkel nach unten zieht, nichts ist schlimmer und nerviger als schlechte Sicht, ratternde oder schlierende Wischer.

 

Welche Erfahrungen und Tipps habt ihr gemacht?

 

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09.02.2013 12:21    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um die erste Baureihe eines Subaru Legacy.

 

Der erste Legacy wurde bei uns 1989 vorgestellt und es gab ihn wahlweise mit einem 103 oder 136 PS Boxermotor und als Stufenheck sowie Kombi, der bei Subaru „Station Wagon“ heißt.

 

 

 

Alle eingeführten Subaru hatten einige Besonderheiten, vor allem natürlich der werbewirksame serienmäßige Allradantrieb, der die Marke Subaru in Deutschland schnell bekannt machte und dem Wagen im Laufe der Zeit eine feste Kundschaft und einen guten Ruf einbrachte. Erwähnenswert ist allerdings auch die hohe Anhängelast, die den Subaru in Kombination mit dem Antrieb beim entsprechenden Klientel beliebt machte.

 

 

Außerdem waren die Subaru recht komplett ausgestattet, wo ein Opel Kadett E 1989 mit ABS und geregeltem Katalysator beworben wurde, bot der Subaru das alles serienmäßig an, ebenso wie elektrische Spiegel, Servo oder ABS. Allerdings war der Subaru auch nicht übermäßig günstig, bei rund 29tsd DM lag der Einstiegspreis 1989

 

Dieser Subaru steht immer wieder an der gleichen Stelle an einer vielbefahrenen Hauptstraße und viel mir lange Zeit nicht wirklich auf – doch ein näherer Blick lohnt sich durchaus:

Er entstammt der ersten Baureihe, ein braver 1,8 Liter Stufenheck mit dem Vierzylinder-Boxer und 103 PS. Er dürfte aus 1989 oder 1990 stammen und somit bald auch schon stolze 25 Jahre geschafft haben.

Das fehlende EU-Kennzeichen deutet auf immer noch den ersten Besitzer hin. Außen hat er Zeichen seines Alters, von innen ist er sauber und gepflegt, ein graue Maus im Alltag, die einiges an Konkurenz überlebt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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27.01.2013 14:26    |    Andi2011    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: Dies Das

Heizung, Klima, Scheibenheizungen, Sitzheizungen, Sitzverstellung, Fensterheber, Navi, Musikanlage, ASR,Tempomat usw. die Liste der heute verbauten Extras die bedient werden wollen ist lang - aber wohin mit den ganzen Bedienelementen? Gab es früher meist zentral ein Tacho, ähneln heutige Armaturentafeln eher einem Flight Deck.

 

 

Die Cockpits unserer heutigen Autos sind eine echte Herausforderung für die Designer. Welchen Weg soll man gehen, um die Vielzahl der in heutigen Autos verbauten Funktonen auch zu bedienen?

Sprachsteuerungen, Drück/Drehknöpfe mit zigfachen Untermenüs oder doch eben einfach ein paar Schalter mehr in der Konsole?

 

 

War die Belegung der verschiedenen freien Funktionen an Schalterplätzen früher z.B. in einer S-Klasse noch ein Beleg dafür, dass der Besitzer sich die Aufpreisliste rauf und runter gegönnt hat und ein gern gesehener Anblick, ist es heute nicht zuletzt die automobile Presse, die immer wieder auf die "klar gegliederten" Cockpits drängt. Das Cockpit des Golf ist für viele Fahrer durchaus ansehnlich und klar gegliedert, allerdings wird das auch erkauft, indem manche Funktionen einfach ins Lenkrad oder die jeweiligen Lenkstockhebel abwandern. Andere finden solche Cockpitgestaltung einfach nur langweilig und bevorzugen mehr Design und wenige Untermenüs.

 

 

Die Autoindustrie läßt sich vieles einfallen, war der I-Drive Knopf damals noch in der Presse mit Hähme belegt, ist er heute oft gelobt, Spachsteurungssysteme, Head-Up-Dispays usw. sind deutlich auf dem Vormarsch und wie wird es weitergehen?

Schließlich sind im Cockpit eines normalen Verkehrsflugzeuges schon mehrere Hundert Bedienelemente für die Steuerung, eine Boeing 747-300 beinhaltet beispielsweise 971 Bedienelemente und Anzeigen.[1] Wann kommt also bei uns der Co-Pilot oder Autopilot?;)

 

 

Meiner Meinung nach kann beides aus designtechnischer Sicht attraktiv sein und ich persönlich fühle mich auch durch viele Schalter nicht überfordert ich mag das sogar eher...in manche Autos passt es aber auch einfach besser karg...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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[1] Quelle:Wikipedia


21.01.2013 13:50    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen recht mitgenommenen „Knudsen-Taunus".

 

Der Knudsen Taunus löste Ende 1970 bis 1975 die Ford 12m und 15m Baureihe ab und seinen „Rufnamen“ bekam er durch den damaligen amerikanischen Ford-Präsidenten Semon E. Knudsen. Dieser veränderte zum Missmut von Ford-Deutschland der Erzählung nach höchst selbst den Entwurf und so war der Spitzname geboren.

 

 

Geschadet hat das dem Knudsen Ford letztlich mit über einer Millionen verkauften Wagen nicht und nicht wenige Käufer kauften den Ford wegen seiner markanten Optik. Großartige technische Gründe den Taunus zu kaufen gab es eigentlich auch nicht, denn er konnte nichts besser als seine Mitbewerber wie z.B. der Opel Ascona. Sein Fahrwerk war immer recht weich, seine Motoren mit 55 bis 88 PS nicht überragend, aber zuverlässig. Das galt auch für den heute noch bei Fans beliebten V6 mit 90 oder 108 PS, wobei besonders der größere V6 den Taunus für damalige Verhältnisse sehr ordentlich beschleunigte.

 

Die Ausstattung des Taunus TC ging von N über die Kürzel L, XL, GT bis zum luxuriösen GXL. Später wurden die Ausstattungslinien überarbeitet und es gab die Varianten N, L, GL, S und Ghia. Wiederum später entfiel die Ausstattung S und wurde nur noch als S-Paket angeboten, aus L wurde LS und aus GL wurde wiederum GLS und der Ghia hieß nun Ghia S.

Das mal nur, um die Verwirrung zu den verschiedenen oft veränderten Ausstattungslinien perfekt zu machen, die heute noch manchen Knudsen-Fan bei der Definition, welches Model da grad steht in den Wahnsinn treiben können…denn es änderten sich ja nicht nur die Namen sondern auch die Ausstattung und die Optik fast unmerklich, so dass man darüber Seiten schreiben könnte.

 

 

Dieser frühe zweitürige Knudsen Taunus XL war einer meiner ersten Straßenfunde und wie man auf den Bildern gut erkennen kann, ist er alles andere als ein gepflegtes Exemplar. Ich vermute aber, der Besitzer wird ein Fan des Taunus sein und vielleicht als Schrauber in einer der Werkstätten arbeiten, vor denen er parkte und ihn irgendwann herrichten. Möglich ist aber natürlich auch die Variante des Sechsthand-Käufers, der den TC nach Ablauf des TÜV weiterreicht oder verschrottet.

 

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14.01.2013 16:28    |    Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Dies Das

In einem meiner letzten Blogs ging es mit der Currywurst ja bereits einmal ansatzweise um das Thema Essen und Trinken. In diesem Blog will ich das einmal aufnehmen, denn durch den einen oder anderen Kommentar hier weiß ich, dass es auf MT doch einige Hobbyköche gibt.

 

Zu dieser Fraktion gehöre ich auch. Ich bin bei uns zu Hause derjenige, der den Kochlöffel schwingt. Meine Liebste kann dafür hervorragend backen, worin ich wiederum ein totaler Versager bin. So ergänzen wir uns sehr gut!

 

 

 

Ich habe kochen nie wirklich "gelernt" sondern einfach über die Jahre alles Mögliche abgeschaut und ausprobiert. Ich zog relativ früh mit 17 Jahren zu Hause aus und meine Mutter gab mir mit auf den Weg, wie man einfache Dinge wie eine Bolognese, Frikadellen, Kartoffeln oder ein Kottelet hinbekommt. Ich habe also nie wirklich gelernt zu kochen, mich aber einfach dafür interessiert und mir so ein paar Dinge angeeignet.

 

Heute koche ich "quer durch den Garten" besitze immer noch genau NULL Kochbücher, sammel aber das ein oder andere Rezept und probiere gern einfach mal was aus. Ach ja, da sind ja noch die ganzen Kochsendungen im Fernsehen, ein paar gut gemachte wie "Lafer! Lichter! Lecker!" schau ich mir mal an und hole mir ein paar Ideen.

 

Gerne gibt es bei uns alle möglichen Pasta-Variationen, bei Fleisch vorzugsweise Geflügel, gern auch mal Suppe oder ein einfaches Butterbrot, am Wochenende auch mal klassiches wie Wirsingrouladen und natürlich auch mal ein Steak.

Das Hauptproblem ist eigentlich immer, in der Woche etwas Abwechslung hinzu kriegen und die Zubereitungszeit sollte dabei im Rahmen bleiben.

 

Auf dem Foto seht ihr ein typisches „in 30 Minuten fertiges“ Abendessen bei uns:

Kleine Kartoffeln (Bratlinge) waschen und kochen, dann leicht anbraten. In einen Topf mit etwas Chili-Öl werden kleine ganze Paprika, Tomaten, Möhrenscheiben mit etwas Salbei und Koriander gedünstet. Das Ganze mit Rucola-Salat und ein paar Kräutern überstreut, grobes Meersalz drüber - fertig.

 

Wie sieht es bei den hier kochenden MT-Männern und natürlich auch Damen aus, was bringt ihr so auf den Tisch und was sind eure liebsten Rezepte – immer her damit, gern auch mit Foto.

 

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10.01.2013 21:08    |    Andi2011    |    Kommentare (72)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...

Heute geht es um ein Fahrzeug dessen jüngeren Bruder ich hier schon mal vorgestellt habe, einen Passat B1 32A

 

Der B1 32A war 1977 das Facelift des B1 und brachte deutlich Veränderungen gegenüber dem ersten Passat: Front und Heck mit den neuen Scheinwerfern und eine tief gezogen Heckklappe änderten das Design des Passat so, dass man meinte ein völlig neues Modell vor sich zu haben.

 

 

1978 wurde für den Passat erstmals auch ein 50PS Diesel angeboten und 1979 folgt ein 1,6 Liter Sauger mit Einspritzung, der auch im Golf GTI angeboten wurde und dem Passat ordentliche Fahrleistungen bescherte. Als 1980 der Nachfolger kam, war der B1 gute 2 Millionen Mal an den Käufer gebracht worden.

 

 

 

 

 

Die markanten hoch gesetzten Blinkleuchten, Töner, eine hellbraune Kunstlederausstattung, Automatikgetriebe und einiges mehr deuten darauf hin, dass dieser hier wohl mal ein Einsatzfahrzeug aus dem Bestand der Polizei, Grenzschutz oder Feuerwehr war.

 

 

Das Foto habe ich in Essen gemacht und ein H- Kennzeichen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, TÜV bis 2014, sowie der optisch nicht perfekte aber doch ordentliche Zustand, weisen wohl auf einen über 30 Jahre alten Alltagshelden hin, der weiterhin in regelmäßigem Einsatz ist – ganz nach seiner ursprünglichen Bestimmung!

 

 

 

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07.01.2013 15:51    |    Andi2011    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Letztens sah ich mal wieder einen alten Schimanski-Tatort und was machte Horst Schimanski da in einer Szene? Genau, er aß eine Currywurst…

Prompt hatte es mich gepackt, ich setzte mich umgehend in meine Auto und fuhr in meine Lieblings-Pommesbude zu Gerda, die macht nämlich nicht nur hervorragende halbe Hähnchen und erstklassige selbstgemachte Hamburger, sondern auch eine super Currywurst…

und während ich auf meine Bestellung: „Doppelte Currywurst, nachgewürzt!“ wartete, kam ich so ins grübeln…

 

 

Currywurst? Woher kommt die eigentlich, denke ich und frage natürlich die Fachfrau Gerda.

 

„Hömma, du komms imma mit Klopper an, woher kommt dat, woher kommt dat…

Woher soll ich dat denn wissen? Hauptsache is doch wohl dat `se dich schmeckt!“ antwortet Gerda.

 

Recht hat sie ja, die Gerda und mit dem dann folgenden:

 

„Hier mein Jung, deine Doppelte, wenne noch mehr Brot brauchs, musse sagen!“

 

war das Thema für sie auch durch.

 

Trotzdem hab ich mal geschaut und es soll angeblich eine Herta Heuer gewesen sein, die 1949 in ihrer Imbissbude in Berlin eine Brühwurst briet und mit der entsprechenden Soße versah…ob`s stimmt weiss ich nicht, aber zumindest gibt es in Berlin sogar ein Currywurstmuseum, es handelt sich also zweifelsohne bei der Currywurst um Kultur!

 

Überhaupt die „Berliner Currywurst“, ich muss sagen im Ruhrgebiet gibt es ein oder zwei Anlaufpunkte in der man eine verdammt gute Berliner Currywurst bekommt – das ist nicht zu leugnen.

Allerdings war mir eigentlich das Brühwurstprinzip immer suspekt. Bei uns im Ruhrgebiet ist eine Currywurst ursprünglich eine Bratwurst und ich kann bis heute nicht verstehen wie jemand sich einen „Meica-Curry-King“ runterzwingen kann und falls einer fragt, "Chipsfrisch Currywurststyle" find ich ebenso grauenhaft.;)

 

Currywurst wird zumindest bei uns entweder mit Pommes oder Brot/Brötchen gegessen und die Sauce besteht üblicherweise in seinen Grundbestandteilen aus Ketchup, Tomatenmark, Currypulver, ordentlich Glutamat und noch der ein oder anderen Zutat.

Scharf nachwürzen oder „Willste dat et auffe Zunge brennt“ wie Gerda sagt, ist Geschmacksache und in leichter Form auch bei mir beliebt.

 

 

 

Als Kind gab es bei uns einen Wochenmarkt und auf demselben eben auch eine Currywurst-Bude. Wenn ich meine Mutter oder Oma zum Markt begleiten musste, wurde ich dort immer erfolgreich mit einer Currywurst bestochen, wenn ich anfing zu quengeln.

Als Jugendlicher und auch später mit Führerschein, waren unsere Treffpunkte immer eher die Pommesbude in der wir eben Pommes/Majo und `ne Currywurst aßen. Klar, es gab auch McDonalds und Dönerbuden, aber die Pommesbude und die Currywurst waren immer Nummer Eins bei mir in den 80er und 90ern.

 

Als ich letztes Jahr Geburtstag hatte, kochte meine Frau für die Gäste die sich im Garten versammelt hatten einen „Currywursttopf“, dabei gab es Brot oder Brötchen und ich schaute eigentlich nur in glückliche Gesichter…

 

Die gute alte Currywurst begleitet mich also schon mein ganzes Leben lang und hat einen kleinen Blog mit einem Augenzwinkern verdient stelle ich fest, während ich mir das letzte Stück bei Gerda in den Mund schiebe. Ich verabschiede mich von Gerda mit den Worten:

 

 „War wie immer verdammt lecker bei dir!“

 

und Gerda ruft mir zu:

 

"Dat freut mich mein Jung, komm gut heim´ne!"

 

Ich steige ins Auto…es geht mir gut, eigentlich fehlt jetzt nur noch der Song „Currywurst“ von Grönemeyer im Radio….

 

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30.12.2012 22:41    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen Kadett C-City.

 

Der Kadett C wurde von 1973 bis 1979 gebaut und darf als erfolgreicher Opel gewertet werden. Obwohl der C-Kadett technisch gar keine bewegenden Neuerungen gegenüber dem Vorgänger Kadett B brachte, denn erst der hier schon mal in der "Trash-Rubrik" vorgestellte D-Kadett brachte ab 1979 viele Neuerungen wie den Frontantrieb in diese Opel-Reihe.

 

 

Beliebt und bekannt ist bis heute vor allem der Golf GTI Konkurrent GT/E und das Coupe, der hier "gefundene" City war eher ungeliebt. Dabei gab es vom C-Kadett neben dem Coupe noch eine klassische schick gezeichnete Stufenheckvariante, einen Kombi und eine seltene von Baur gefertigte Aero-Variante - und eben den City. Den gab es zwischen 1977 und 1979 zu kaufen und sogar ein Sondermodel namens City Jet, mit dem Opel insbesondere die kleine junge Familie ansprechen wollte wurde aufgelegt.

 

 

Dieser auf dem Foto zeigt einen recht gepflegten Innenraum mit typischem Fellbezügen und wirkt innen eigentlich recht ordentlich. Ich vermute hier einen älteren Herrn als Besitzer, der den Wagen nur noch selten oder vielleicht auch gar nicht mehr bewegt oder bewegen kann, denn die Außenoptik weißt auf, dass er schon länger keinerlei Lackpflege mehr erhalten hat und der TÜV war aktuell abgelaufen.

 

 

Mit diesem Straßenfunde-Blog möchte ich mich von euch für dieses Jahr verabschieden!Ich danke euch für euer Interesse an diesem Blog, die vielen schönen Kommentare und Diskussionen in diesem Jahr und wünsche euch allen für 2013 Gesundheit und Glück!

 

Danke für`s lesen!


20.12.2012 09:30    |    Andi2011    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen...Heute geht es um einen Ford und zwar einen 17M Turnier der zweiten Baureihe P7b.

 

Der Ford 17M Turnier war damals in seiner Bauzeit zwischen 1967 und 1971 nicht wirklich beliebt und galt eher als unauffällig im Straßenbild. Er verkaufte sich zwar nicht schlecht, konnte aber aufgrund seines veralteten Fahrwerks und weniger technischer Neuerungen mit seinem Hauptkonkurrenten Opel Rekord oder in diesem Fall Rekord Caravan nicht mithalten. Ein Kombi war damals doch eher ein Handwerks- als ein Familienfahrzeug. So ein 17M Turnier wog 1150 kg und erlaubte eine Zuladung von 560Kg, der Verbrauch lag bei 12-15 Litern mit der 70PS Maschine.

 

Heute ist das Ansehen eines 17M natürlich anders, denn die in dieser Zeit eigentlich nicht vorhandene Rostvorsorge sorgte dafür, dass man wohl heute mehr Chancen hat einen seltenen Ferrari F40 als einen 17M Turnier auf der Straße zu sehen.

Umso schöner ist dieser 17M am Straßenrand, der wirklich einen hervorragenden Eindruck macht und einfach wunderschön aussieht.

 

Über den aktuellen Besitzer zu mutmaßen ist somit nicht schwer, es muss ein Ford-Liebhaber sein, der es geschafft hat sich einen der seltenen Kombivarianten zu sichern. Vielleicht hat er ihn selbst restauriert und ich wette in seiner Garage wird er mit der Zeit einige der seltenen Ersatzteile gehortet haben wie einen Schatz. Schön das er offensichtlich auch regelmäßig auf den Straßen bewegt wird – ein wunderbarer Straßenfund!

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Wer noch ein paar Infos mehr zum 17M lesen mag, kann hier klicken und landet in einem meiner früheren Blogs zu den Ford M-Modellen.

Foto Quelle: Mein Dank gilt Dr. Seltsam. Der sah den Ford und dachte direkt an meine Serie "Straßenfunde" und stellte mir die Bilder zur Verfügung.


14.12.2012 13:00    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die in der deutschen Fernsehlandschaft bei mir zum regelmäßigen Vorabendprogram gehörte, sogar den Grimmepreis erhielt und als eine der wenigen deutschen Fernsehserien in allen europäischen Ländern erfolgreich lief. Die Serie wurde später auch mit anderen Schauspielern besetz aber hier geht es heute ausschließlich um den Zeitraum 1984-1993. Die Rede ist von „Der Fahnder“ mit Klaus Wennemann.

 

Der Fahnder "Faber" (Klaus Wennemann) ist unkonventionell und geht seine Fälle stets mit einer Mischung aus Verstand und Tatkraft an.

 

Ihm zur Seite steht sein Kollege "Max Kühn" (Hans-Jürgen Schatz), der allein schon optisch den typischen, genauen deutschen Beamten verkörpert, aber im Grunde ein feiner Kerl ist.

Dann ist da noch sein Vorgesetzter "Hauptkommissar Rick" (Dietrich Mattausch) und der Polizist "Otto Schatzschneider" (Dieter Pfaff), der in seiner nie wirklich gut sitzenden Polizeiuniform immer etwas schusselig wirkt, aber im Fall der Fälle doch zur richtigen Zeit zur Stelle ist. Nicht zu vergessen Fabers Dauerfreundin "Susanne" (Barbara Freier), die als eine Art stilles Gewissen Faber ab und an auf die richtige Spur bringt und ansonsten mit ihrer Kneipe seine Hauptanlaufstelle darstellt.

 

Faber fährt – das darf in meinem Blog nicht unerwähnt bleiben- einen hellgrünen Ford Granada und gedreht wurde in München und Umgebung, es wurde in der Serie aber immer darauf geachtet, dass der Eindruck erhalten blieb, es handele sich um irgendeine Stadt im Ruhrgebiet.

 

Faber ist ein sympathischer Bulle, er läßt Fünf grade sein und kommt menschlich rüber, er handelt kurzentschlossen und die ein oder andere Aussprache mit den Fäusten ist ihm nicht fremd – wobei er häufiger „kräftig auf die Maske“ bekommt. Aufgrund seines Jobs gibt`s mit Freundin Susanne öfter mal „kracht“, weil er eine Verabredung nicht einhalten kann. Dazu kamen sehr spannende Fälle aus dem Alltag, wie man sie sich gut vorstellen konnte und auch nicht immer im „Happy End“ mündeten, dass alles machte die Serie authentisch.

 

 

Wennemann starb leider im Januar 2000 viel zu früh an Krebs, denn er war einer der wirklich guten deutschen Schauspieler und auch andere Rollen von ihm, wie als „LI“ (Leitender Ingenieur) in „Das Boot“ oder vielen anderen Produktionen sind unvergessen. „Der Fahnder“ jedoch war wohl ein echtes Highlight im damaligen Vorabendprogramm  - und das macht ihn zu einem echt coolen Typen.

 

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

Quellen: Google Bildersuche und TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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