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07.09.2013 21:45    |    micha225    |    Kommentare (26)

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Nach meiner Odyssee mit dem Audi-Service (klick) dachte ich das der Wagen jetzt endlich mal fertig ist, aber es wurde alle schlimmer:(

 

Nach der Reparatur fiel mir ein Ölverlust auf...also wurde dies reklamiert und die Ölwanne hat einen Haarriss.

Es ist nicht zu erkennen das von außen oder innen irgendwelche Einwirkungen stattgefunden haben...also einfach Pech gehabt:(

 

Macht dann:

400€ Ölwanne

 

Und vorher schlug ja schon mit knapp 1000€ die Kopfdichtung und die DPF Reinigung mit 400€ zu buche.

 

Nach 160000 problemlosen KM läßt mich mein Kleiner im Stich...und das ist damit auch sein Todesurteil...

 

Darum heißt es nach knapp 6 Jahren A3...Good Bye A3...


03.09.2013 19:49    |    micha225    |    Kommentare (4)

Im Rahmen meines Zylinderkopfschadens habe ich gleich die PD-Elemente mit reinigen lassen.

 

Nach dem Ausbau des Kopfes war ich erstaunt wie stark sich Verkokungen an den PDE nach 173000km abgelagert hatten (Bild 1).

Vorallem Zylinder 1 war bei mir davon betroffen.

 

Die PDE wurden dann entsprechend ausgebaut und in dem Konzentrat ultraschallgereinigt.

 

Erstaunt war ich über das subjektive Ergebnis im Anschluss:

Der Wagen fühlt sich spritziger an und hängt gefühlt besser am Gas.

 

Objektiv ist mein Verbrauch von 6,9L auf der Ebene 2 im FIS auf 5,4L gesunken.

(Bin aber erst 350km gefahren)

 

Da im gleichen Zusammenhang auch der DPF gereinigt wurde, denke ich das diese beiden Faktoren den Verbrauchsrückgang auf annähernd Werkswerte bewirken.

 

Ich bin bis jetzt davon echt begeistert!


30.08.2013 00:48    |    micha225    |    Kommentare (13)

Im Rahmen meines Zylinderkopfschadens hatte ich mich entschieden den Partikelfilter gleich mit reinigen zu lassen.

Der KM Stand betrug 173000km...

 

Also habe ich mir den Filter durch meinen Audipartner ausbauen lassen und habe ihn an die Firma DPF clean versand.

 

Die Reinigung erfolgte innerhalb von 3 Werktagen und hatte mich inkl Rückversand per UPS 388€ gekostet.

 

 

Bevor der DPF versand werden kann, habe ich alle Leitungen und Rohre demontiert (Bild 3 und 4).

Wenn man dies nicht macht, kostet es Aufpreis da sonst die Firma dies vor dem Reinigen macht.

 

Der telefonische und elektronische Kontakt ist sehr freundlich und kundenorientiert.

Allein von der Abwicklung her kann ich hier schonmal mein OK geben;)

 

 

Der Filter selber wird mittels einem Gebläse während der gesamten Prozedur von der Asche befreit.

Dabei werden Partikel verwendet, weshalb der DPF nach der Reinigung auch andersfarbig aussieht. (Bild 5 und6)

 

Erstaunt war ich über die Differenz vor/nach der Reinigung: 90g

 

Das war schon ein verwunderlicher Wert...aber dieser Wert war nach telefonischer Auskunft gering, da aufgrund der Reinigungsprozedur der Filter am unteren Abgasrohr getrennt wird und nachher wieder fachgerecht verschweißt wird.

Das erklärt dann auch den erhöhten Gewichtsverlust;)

 

Interessant war aber der Gegendruckwert...von 24 mBar Eingangsmessung blieben nach der Reinigung noch 10mBar über.

Also hatte sich einiges getan;)

 

Das Ganze wurde dann auch in einem Protokoll dokumentiert und mir nachher per PDF zugesandt. (Bild 7)

 

Jetzt werde ich natürlich testen und schauen wie das Ergebnis der Reinigung im Alltagsbetrieb ist;)


30.08.2013 00:11    |    micha225    |    Kommentare (11)

Als Audi Fan fällt es mir schwer diesen Artikel zu verfassen, aber ich denke das es einfach mal offen gesagt werden muss...

 

Im Moment bin ich beruflich sehr eingebunden und deswegen auch nicht mehr so oft online...

So fing dann der Ärger auch an...aus Zeitnot;)

 

1.

Ich bin eine Weile zwischen Hamburg und Bonn gependelt und irgendwann auf der Fahrt ins Rheinland fing meine Kühlwasseranzeige an zu leuchten (Bild 1).

Das Schadensbild sah wie folgt aus:

Radhausschale, Achskörper und Motorraum hinterer rechter Bereich mit Kühlwasser verschmutzt und der Behälter war leer (Bilder 2-6).

Mit diesem Fehlerbild gab ich meinen Wagen zu einem sehr renomierten Audi Partner im Rheinland.

Einen Tag später kam der Anruf das der AGR-Kühler defekt sei und aufgrund der verstecketen Lage hinter dem Motorblock die Abgasanlage ausgebaut und die Vorderachse abgesenkt werden muss...Kosten ca 1000€:(

Also Freigabe erteilt und die Arbeit wurde ausgeführt (Bild 7).

Das Altteil habe ich mir natürlich mitgeben lassen!!!

 

2.

Bei der nächsten Fahrt ins Rheinland trat wieder das gleiche Schadensbild auf...also bin ich verärgert wieder zu dem Partner und habe mich an einen anderen Meister gewendet...ihm war die Angelegenheit sichtlich peinlich und er nahm sich sehr freundlich der Sache an.

Es wurde bei der Suche eine lose Schelle am Kühlsystem festgestellt und darauf wurde der Verlust zurückgeführt...mehr als peinlich aber bis hierher noch nachvollziehbar!

 

3.

Auf der nächsten Fahrt trat das Problem wieder auf...jetzt habe ich mir die Zeit genommen und den Wagen selber untersucht...Ergebnis:

lose Laduftleitung (Bild 9), lose Schlauchschelle am Kühlsystem zur Standheizung (Bild 8) und loser Unterfahrschutz.

Nun bin ich noch wütender direkt zum Serviceleiter und habe meinem Ärger Luft gemacht.

Dieser nahm sich meinem Wagen an und prüfte alles nocheinmal.

 

Da mir dies zuviele Ungereimtheiten waren, prüfte ich den alten AGR-Kühler wie folgt:

-kaltes Wasser 6Bar Wasserdruck 3 Stunden Dauertest (Bild 10)

-heißes Wasser 6Bar Wasserdruck 2 Stunden Dauertest, der AGR Kühler wurde im Ofen auf 220Grad erwärmt

-kaltes Wasser mit Seife versetzt um die Oberflächenspannung zu verringern, 6Bar 2 Wasserdruck

-Stickstofffüllung 1Bar 1 Stunde und mit Messsonde abgespürt

-->alle Test verliefen negativ...das Teil ist dicht!!!!

 

Damit habe ich den Servieleiter konfrontiert und er bat mir eine Prüfung des Vorfalls an...er wolle nur mit dem diagnostizierenden Meister vorher sprechen...aber dieser sei im Urlaub.

Immerhin war es ja mein Wunsch das Teil wechseln zu lassen...Hallo???

Darauf ließ ich mich ein unter der Bedingung das der Wagen in Ordnung sei...dies wurde mir bestätigt.

 

4.

Auf der nun folgenden fahrt nach Hamburg kam was wieder???

Genau...Bild 11...die Kühlwasserwarnung!

Also ging der Wagen zu meinem örtlichen Audipartner in die Werkstatt...

 

Ich wurde dann natürlich wieder bei dem Serviceleiter im Rheinland vorstellig und konfrontierte ihn mit der Wahl zwischen dem harten oder dem leichten Weg:

Anzeige wegen versuchten Betruges (objektive Tatbstandsmerkmale alle erfüllt, nur der subjektive Vorsatz war zu prüfen) plus Einschaltung der Schiedsstelle der Handwerkskammer oder ich bekomme mein Geld wieder.

Aufgrund meiner lückenlosen Beweiskette entschloss man sich für den einfachen Weg und ich bekam das Geld wieder und durfte das neu verbaute Teil als Entschädigung behalten.

 

Mein örtlicher Audipartner war über die ganze Geschichte natürlich im Bilde und war entsprechend vorsichtig...es wurde testhalber der Kühlmitteldeckel ersetzt.

Dies war für mich auch nachvollziehbar, da das Problem bei höherer Drehzahl auf der Autobahn ja auftrat...da gibt es 2 mögliche Ursachen:

Zylinderkopfdichtung oder das Überdruckventil...

 

5.

Nach der Reparatur bin ich gefahren und bei der nächsten Fahrt wieder das gleiche Schadensbild...

Wieder verärgert zum Audipartner und den Wagen für eine Woche dort gelassen.

 

Als ich ihn abholte präsentierte man mir den vermeintlichen Übeltäter:

Der Kühlmittelbehälter!

Es wurde der Bereich mit Talkum abgestreut (Bild 12) und danach wurde an der Nahtstelle des Behälters Kühlmittel festgestellt (Bild 13).

Auf meinen Einwand das dies vom Kapilareffekt stammt und nur das restliche Kühlmittel aus den Vertiefungen zogen wurde, erwiederte man mir das mit dem Wagen jetzt alles in Ordnung ist.

Die Kosten betrugen knapp 200€.

Also fuhr ich mit dem Altteil vom Hof!

 

6.

Bei der nächsten Fahrt...was soll ich sagen...wieder das Problem!!!

 

Also hab ich mich wieder selbst an den Wagen gemacht und das Altteil mal unter die Lupe genommen:

-Drucktest kaltes Wasser 1,3 Bar 2 Stunden (Bild 14)

-Überdrucktest kaltes Wasser 2Bar (Bild 15)

-Behälter mit Wasser 2 Stundrn im Ofen auf 90 Grad erhitzt und anschließend 2 Stunden bei 1,3 Bar belastet

-Luftdrucktest 1 Bar Dauerbelastung auf 1 Stunde (Bilder 18-20)

-->Ergebnis war wie fast erwartet: Behälter ist dicht (Bild 17)

 

Also damit meinen Partner konfrontiert...es war denen sichtlich mehr als peinlich und es gab eine dicke Entschuldigung...die Rechnung muss ich nicht bezahlen und das Neuteil darf ich auch wieder behalten.

 

Nun wurde der Zylinderkopf demontiert und siehe da...beim 2. und 3. Zylinder hat die Dichtung nachgegeben und das Gasgemisch wurde ins Kühlsystem geblasen (Bilder 21 und 22).

Glücklicherweise hat der Kopf und der Block nichts weiter abbekommen.

Also wird nun die Kopfdichtung ersetzt und dann kann ich bald wieder unbeschwert fahren.

 

Als Entschädigung für den Fauxpas mit dem Deckel/Behälter habe ich eine kostenfreie Reinigung der Pumpe Düse Elemente herausgehandelt.

Weiter wurde mir kostenfrei der Partikelfilter ausgebaut und ich konnte diesen zum Reinigen an eine Spezialfirma senden.

 

Wenn man die Kosten der PDE Reinigung und die Aus-/Einbaukosten der DPF als Entschädigung wertet, ist es schon ein sehr kundenfreundliches Entgegenkommen meines örtlichen Audi-Partners und versöhnt mich zum Ende doch wieder...wenn nur die Vorgeschichte mit dem anderen Partner nicht wäre;)

 

Darum mein Tipp an alle:

Nehmt die alten Teile immer mit und prüft sie nach!!!

Das hat mir 1200€ erspart...

Zwar hatte ich den Ärger und die Lauferei, aber wenigstens blieb die Kohle bei mir!

Und sprecht niemals mit einem Indianer, wenn der Häuptling da ist!

 

Im Rahmen dieses "Großprojektes" wurden auch gleich die PD-Elemente und der Dieselpartikelfilter mit gereinigt.


15.05.2013 20:03    |    micha225    |    Kommentare (11)

Nachdem im Forum das Thema vermehrt aufgekommen ist und es Diskusionen zur Haltbarkeit und Pfege der Alcantarasitze gab, hab ich mich entschlossen wie ich mit meinen Sitzen umgehe hier zu beschreiben.

 

Es geht um folgende Sitze:

 

Audi A3 Sportback 04/06 165000km

Passat 3C Variant 04/07 177000km

 

Da wir mit unseren Fahrzeugen viel unterwegs sind, sind natürlich ein guter Umgang und Pflege der Sitze wichtig.

 

Meine Sitze sehen nach 165000km immernoch fast aus wie neu (Bild 1 und 2)...wie kommt das?

 

1. keine punktuelle Belastung auf dem Sitz (also mit dem Knie drauf oder spitze Gegenstände)

2.Lederaußenseiten mindestens 2x im Jahr mit Lederpflege behandeln

3. Alcantara-Sitzfläche nur mit warmen Wasser reinigen (ohne sonstige Reiniger...siehe Homepage des Herstellers Klick mich an )

 

Da ich zu 99% Jeans (aber ohne Nieten oder so ein Quatsch;)) trage, lassen sich natürlich einige Macken nicht verhindern.

Meistens bilden sich dann "Wollmäuse" auf der Oberfläche (Bild 3), durch diese wird der Stoff weiter verfilzt und zersetzt sich.

Dies gilt es zu verhindern!!!

 

Ich bekam von einem Alcantara-Spezi den Tipp mit der Klinge und es funktioniert Super...aber alles was ihr daraus macht, ist auf eigene Gefahr!

 

Testobjekt war mein Passat mit leider einigen "Wollmäusen" (Bild 3).

 

Ich habe eine handelsübliche Klinge für einen Ceranfeldreiniger verwendet (Bild 5).

 

In einem spitzen Winkel und mit minimalen Druck schiebt man dann vorsichtig mehrmals in eine Richtung (am besten in die Richtung wo der Stoff dunkel wird wenn man mit der Hand drüberstreicht).

Die "Wollmäuse" lassen sich so sehr schnell entfernen und man ist erstaunt wieviel "Müll" dabei entsteht (Bild 6).

 

Dabei aufpassen das die Ecken nicht in den Stoff schneiden!!!!

Um dies zu verhindern, habe ich die Klinge leicht gebogen verwendet, damit di Ecken gar nicht erst auf den Stoff kommen! (Bild 4)

 

Je nachdem wie stark der Stoff verschmutzt ist, so lange dauert auch die Prozedur...aber es lohnt sich!!!

Siehe Bild 7...das Endergebnis!!!

 

Das ist keine regelmäßige Prozedur, da man ja was von der verfilzten Oberfläche abträgt.

ich habe es bei 164000km bzw 177000km einmal gemacht...und jetzt hält es nochmal so lange;):)


14.01.2013 22:47    |    micha225    |    Kommentare (6)

So die böse Langeweile kam mir mal wieder in den Kopf und da hab ich den Scheinwerfer gegen ein neues Exemplar getauscht.

 

Interessanterweise hab ich hier nicht den Scheinwerfer direkt bei Audi bezogen, sondern direkt vom Originalhersteller Automotive Lighting(Bild 1 und2).

Der Scheinwerfer ist absolut identisch wie der originale von Audi, bis auf die fehlenden Auditeilenummern auf dem Aufkleber (siehe Bilder 19,20,21) und die Preisdifferenz von 300€.

Also hat es sich von daher schon gelohnt.

 

Da ich meine Linsen aufgrund der Trübung noch außen reinigen möchte, kam ich leider noch nicht dazu dies durchzuführen.(Reinigung der Xenonlinsen )

Aber das ist auch gut so...da ich jetzt den Vorher-/Nachhereffekt direkt auf der Straße vor mir sehe...links ein nictgereinigter Scheinwerfer und rechts der Neue.

Rechts ist eine mehr als deutlich bessere Ausleuchtung als links...also wird sich die zukünftige Reinigung der äußeren Linse ebenfalls deutlcih bemerkbar machen!

 

Zum Ausbau:

 

Als erstes sind die 3 30er Torxschrauben am Grill mittig oben zu lösen (Bild 3).

 

Nun sind die 25er Torxschrauben im Radkasten (Bild 4) zu lösen und die obere Radhausschale ist leicht vorzuziehen um die letzte Torx sowie den Plastikclips hier zu lösen (Bild 5).

Weiter hinten ist noch eine 10er Kopfschraube zu entfernen (Bild 6...Position des Gewindes auf Bild 10).

 

Unter der Stoßstange sind nun noch die restlichen 25er Torx zu entfernen und nun kann die Stoßstange aus en seitlichen Haltern nach außen gezogen werden.

Jetzt ist sie frei und kann nach vorn gezogen werden (Bild 10).

Hierbei auf die Scheinwerferreinigungsanlage achten!

 

Der Scheinwerfer ist mit 3 Schrauben befestigt (Bilder 7,8 und 9) und diese werden gelöst...wieder mit dem 30er Torx.

Beim Einbau werden die Spaltmaße der Aufnahmen in Bild 8 und 9 eingestellt!!!

 

Nun wird der Stecker (Bild 11) vom Scheinwerfer entfernt und der Scheinwerfer wird nach vorn herausgezogen (Bild 12).

 

Nun kann das Steuergerät unterhalb des Scheinwerfers demontiert werden (Bilder 13,14,15 und 16).

Dazu sind die 3 25er Torxschrauben zu lösen und das Steuergerät ist einfach abzunehmen.Dabei auf die beiden Elektrostecker achten!

 

Nun wird noch der Xenonbrenner an den beiden Haltenasen gelöst (Bild 17 und 18) und entnommen.

 

Jetzt werden entsprechend der Brenner und das Steuergerät an den neuen Scheinwerfer verbaut.

 

In sinngemäßer Reihenfolge wird nun der neue Scheinwerfer wieder verbaut und die Spaltmaße werden auch wieder sauber eingestellt!!!

 

Im Anschluss per Diagnose...Steuergerät 55--Grundeinstellung04--Grundeinstellung durchführen...die Scheinwerfer richtig einstellen und speichern.

 

Das war es schon:)


18.07.2012 21:53    |    micha225    |    Kommentare (4)

Nach 140000km möchte ich dem Motor etwas gutes tun und habe mir mal die Werte des Luftmassensensors angeschaut.

Irgendwie war ich mit denen aber nicht zufrieden und deswegen wurde der Sensor getauscht.

Das Ganze ging in 10 Minuten über den Tisch und ist darum fix gemacht;)

 

Vor dem Umbau habe ich mir dann die auf dem Markt verfügbaren Sensoren angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen den Pierburg zu verbauen.

Die höhere Lebensdauer sowie der andere Strömungsweg und das andere damit verbundene Messverfahren haben für ihn gesprochen und so wurde der Bosch Sensor (Bild 1) durch diesen ersetzt.

 

Der LMM ist in weiteren Modellen ebenfalls verbaut und diese Anleitung kann für diese Fahrzeuge auch verwendet werden.

Aber vor dem Austausch ist die Vergleichsnummer zu prüfen ob es sich dabei um den selben LMM handelt (siehe Liste).

 

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr;)

 

Werkzeug:

TS 25 Schlüssel (5 Stern mit Sicherheitspin...Bild 2)

 

Material:

Luftmassenmesser 7.22684.08.0 (Bild 3 und 4)

 

Vergleichsnummern für den LMM:

000 VT5 077 (VAG)

028 906 461 (AUDI,SEAT,SKODA,VW)

028 906 461 X (VAG)

038 906 461 C (AUDI,SEAT,VW)

038 906 461 D (SEAT)

038 906 461 C (SKODA)

074 906 461 B (SKODA)

06A 906 461 (AUDI)

1 051 396 (FORD)

1 209 109 (FORD)

1 344 951 (FORD)

 

Arbeiten:

Der Ausbau stellt sich sehr einfach dar.

Es sind die beiden Schrauben und der Stecker (Bild 5) zu entfernen und dann kann der Sensor nach oben entnommen werden.

 

Dies kann ein wenig schwer gehen, da sich eine Dichtung (Bild 7) am Sensor befindet.

Nachdem der alte Sensor entnommen wurde, ist der Bereich zu reinigen (Bild 6).

Etwas feiner Staub/Dreck wird dort zu finden sein.

 

Der neue Sensor hat ebenfalls eine Dichtung (Bild 7).

Diese habe ich ganz dünn mit WD 40 bestrichen (so wenig wie möglich...ein Hauch reicht!), damit die Dichtung beim Einbau sich gut in die Führung einpasst.

 

Jetzt die beiden Schrauben wieder handfest anziehen und den Stecker wieder anstecken.

 

Nach dem Tausch bilde ich mir ein das der Wagen etwas direkter am Gas hängt und oben raus freier wirkt.


05.07.2012 09:42    |    micha225    |    Kommentare (54)

Gültig für den 2,0 TDI BMM und den 1,9 TDI BLS!

 

Ich hatte mir im Januar schon bei ca 133000km das AGR mal zur Brust genommen und wollte schauen wieviel Ablagerungen dort vorhanden sind.

Es waren ca 6-7mm starke Ölkohleverkrustungen an dem Ventil und da war ich schon erschrocken.

Ich habe es daraufhin grob gereinigt und jetzt habe ich es endlich geschafft mal den gesamten Bereich zu reinigen.

Diesen Weg beschreibe ich hier...

 

Drehmomente:

 

Schrauben AGR-Kühler 22NM

Schrauben AGR-Ventil 10NM

Schrauben Zwischenstutzen 10NM

Schrauben Saugrohrstutzen mit Saugrohrklappe 10NM

 

Material:

 

Dieselkraftstoff

Pinsel

Scotch Brite

Vielzahnnuss Größe 8

Torx Größe 27 und 40

Inbus Größe 6

Ratsche, diverse Verlängerungen und Flexwelle

Schlitzschraubendreher

 

Dichtungen sollten bei beiden Motoren gleich sein, aber zur Sicherheit vorher nochmal prüfen!

Die passen auf jeden Fall beim BMM...

 

Dichtung AGR-Kühler 069 131 547 D

Dichtring AGR-Ventil N 900 627 02

Dichtring Zwischenflansch zum Saugrohr N 909 273 02

 

eckiger Dichtring bei Saugrohrklappenteil 03G 128 063 G, M oder Q:

03L 131 547 B

 

runder Dichtring bei Saugrohrklappenteil 03G 128 063 A:

N 905 216 04

 

Arbeitsschriite:

 

Als erstes wird die Motorabdeckung entfernt.

Diese ist nur aufgesteckt und wird nach oben abgezogen.

 

Nun ist der Blick auf den Motorbereich um den es geht frei (Bild 1).

Im hinteren Bereich ist das AGR-Ventil (mit der schwarzen Plastikabdeckung Bild 2) zu finden.

Es sitzt an dem Zwischenflansch und ist mit 3 Torx27 Schrauben befestigt (diese Schrauben sieht man leider nicht, man muss sie erfühlen und kann sie dann auch entfernen um nur das AGR-Ventil auszubauen)

Der graue elektrische Stecker ist vom AGR Ventil zu entfernen.

 

Als erstes wird der Schlauch der Ladedruckstrecke entfernt.

Dazu werden die 3 Kraftstoffleitungen aus den Haltern geclipst und die Befestigungsschraube ist zu entfernen.

Nun kann der Schlauch aus den Aufnahmen an der Saugrohrklappe und am Ladeluftkühler mit Hilfe des Schlitzschraubendrehers entfernt werden.

Der Schlauch wird dann ausgefädelt.

 

Der schwarze elektrische Stecker des Drucksensors (Bild 3) sowie der elektrische Stecker der Saugrohrklappe (Bild 4) ist zu entfernen.

Nun kann der Kabelbaum aus den 2 Clips am Ventildeckel entfernt werden und wird zur Seite gelegt.

 

Nun habe ich den Drucksensor (Bild 3) mit dem Halter von dem Saugrohr gelöst, um so an die Schrauben des Zwischenflansches zu kommen.

Nur so kommt man an die Torx27 Schrauben des Zwischenflansches zu lösen.

Der Sensor kann dann leicht zur Seite genommen werden.

 

Als nächstes ist die Saugrohrklappe zu entfernen.

Hierzu sind die 3 Vielzahnschrauben zu entfernen und die Klappe kann zur Seite abgenommen werden.

 

Auf Bild 4 ist auch der Flansch zum Abgaskühler zu sehen.

Hier sind 2 Inbusschrauben verbaut die ebenfalls entfernt werden.

 

Die 3 Schrauben des Zwischenflansches sind nun zu entfernen.

Dies ist ein wenig fummelig, da man nur mit einer Verlängerung und einer Flex-Verlängerung an die Schrauben kommt.

 

Auf Bild 13 sieht man den Flansch des Ansaugrohrs und kann die 3 Schrauben erahnen.

Die zum Motorblock gewannte Schraube habe ich stecken lassen, da ein einfädeln beim Einbau sich als schwer erweisen würde.

 

Nun hat man alle Teile demontiert und wer sich für den Weg entschieden hat, der kann jetzt ganz entspannt das AGR Ventil aus dem Zwischenflansch schrauben.

 

Im ausgebauten Zustand sieht man dann wie stark die Verkokungen im Innenraum sind:

AGR Kühler Bild 7 und 11

AGR Ventil Bild 8 und 12

Saugrohrklappe Bild 10

Zwischenflansch Bild 6 und 9

 

Die Verkokungen habe ich nun in Diesel eingeweicht und mit dem Pinsel sowie mit Scotchbrite entfernt.

Diese Prozedur ist langwierig und es dauert natürlich.

 

Das Ergebnis ist auf den Bilder 15-18 und 20 zu sehen.

 

Im Anschluß habe ich die Dichtungen entfernt und gegen neue Dichtungen ersetzt.

Die Dichtflächen sind dementsrechend vorzubereiten.

 

Nun kann das AGR Ventil wieder in den Zwischenflansch geschraubt werden und der Zwischenflansch wird wieder an das Saugrohr geschraubt.

Dabei die Schrauben ersteinmal nur ansetzen, damit man den Abgaskühler leichter anschrauben kann.

Sind die Abgaskühlerschrauben angesetzt, dann kann man den Flansch festschrauben.

Jetzt wird die Saugrohrklappe wieder befestigt und der Drucksensor wird wieder angeschraubt.

 

Wenn jetzt der Kabelbaum wieder verlegt wurde und alles angeschlossen ist, hat man es fast geschafft.

 

Nun muss nur noch der Ladedruckschlauch eingebaut werden.

In Bild 5 sieht man die Führungsnasen auf die beim Einbau geachtet werden muss.

Die Verschlüsse müssen danach richtig verschlossen werden!!!

 

Jetzt noch die Abschlussarbeiten wie Kraftstoffleitungen einclipsen, Halteschraube des Ladeschlauches befestigen sowie die Motorabdeckung aufstecken.

 

Das Ganze hat ca 2Stunden gedauert.

 

Im Anschluss bilde ich mir ein das er etwas runder läuft und die Gasannahme entwas direkter ist...aber ob das subjektiv ist weiß ich nicht;)

Auf jeden Fall tut es dem Motor die Reinigungskur gut.

 

Das Saugrohr selbst habe ich nicht gereinigt.

Hier habe ich mit einem Boroskop hineingeschaut und habe nur minimale Verschmutzungen gesehen.

Nachdem der Zwischenflansch ab war, hat sich das bestätigt das dort nur ein kleiner Film an der Innenwand war.


14.05.2012 23:08    |    micha225    |    Kommentare (56)

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Da ich schon öfter auf die Problematik mit dem schwachen Antriebsstrang angesprochen wurde, habe ich mir überlegt dies als Artikel zu verpacken.

 

Wie äußert sich das Phänomen?

 

Wenn man zwischen 30-80km/h (1200-2200U/Min) fährt und vom Gas geht, hört man ein Klack Geräusch.

Wenn man jetzt wieder beschleunigt hört man dies ebenfalls.

Also bei jedem Lastwechsel (Wechsel von Schub auf Zug)

 

Was ist der Hintergrund?

 

Die Antriebswellen sind bei allen Fahrzeugen mit relativ wenig Reserve hergestellt.(max 350NM im Antriebsstrang)

Durch Leistungssteigerungen wird auch das Drehmoment erhöht und diese Fahrzeuge sind besonders anfällig für das Phänomen.

 

Aber selbst bei Serienfahrzeugen (wie bei meinem mit einer Streuung nach oben) kommt das Problem irgendwann zu Tage.

 

Begünstigend ist eine zu hohe Leerlaufdrehzahl, da dann dauerhaft ebenfalls eine erhöhte Torsionskraft auf die Wellen wirkt.

Die wenigsten DSG Fahrer (auch ich) schalten den Wagen beim Ampelstehen etc auf N und so liegt diese Torsionskraft dauerhaft auf dem schwächsten Teil...der Welle.

 

Ein weiterer Faktor ist das TDI typische hohe Drehmoment ab einer geringen Drehzahl die ebenfalls die Wellen verdreht.

 

Die Summe aus den Faktoren (mathematisch gesehen natürlich falsch ausgedrückt;)) bringt irgendeann das Ergebnis.

 

Bei einer ganz bestimmten Serie sind sie aber so schwach, das die Antriebswellen in sich so ausschlagen, das das Material weich wird und sie sich verwinden.

Dieser Schaden kann nciht repariert werden und die Wellen müssen ausgetauscht werden.

Bis jetzt tritt das Phänomen vermehrt bei DSG (S-Tronic) fahrzeugen auf.

 

Ist das Problem bei Audi bekannt?

 

Ja es gibt die TPI 2011964/7

 

Was schafft Abhilfe?

 

Leider schafft nur ein kompletter Austausch der Antriebswellen Abhilfe.

Da die neuen Antriebswellen nicht an die alten Getriebeflansche passen, müssen die auch ersetzt werden.

Weiter wird falls erforderlich die Leerlaufdrehzahl via Diagnose noch angepasst.

 

Material:

 

103kw Motor S-Tronic:

1K0 407 271 EE linke Welle

1K0 407 272 KJ rechte Welle

 

02E 409 343 D linker Flansch

02E 409 344 C rechter Flansch

 

WHT 002 795 M16x1,5x70 Schraube Antriebswelle außen

N 909 910 02 M10x23 Innenvielzahnschraube Antriebswelle innen

 

02M 301 189 B Dichtring Flanschwelle

02E 409 359 Inbusschraube Flanschwelle

 

125kw Motor S-Tronic:

1K0 407 271 ES linke Welle

1K0 407 272 KF rechte Welle

 

02E 409 343 D linker Flansch

02E 409 344 C rechter Flansch

 

WHT 002 795 M16x1,5x70 Schraube Antriebswelle außen

N 909 910 02 M10x23 Innenvielzahnschraube Antriebswelle innen

 

02M 301 189 B Dichtring Flanschwelle

02E 409 359 Inbusschraube Flanschwelle

 

Die Leerlaufdrehzahl wird nur angepasst wenn sie nicht 830U/Min entspricht.

 

beide Motoren:

Motorsteuergerät 01

 

nur 103kw:

Zugriffsberechtigung 16: Log in 12233

 

Anpassung 10 Kanal 006

Leerlaufdrehzahl auf 830U/Min einstellen

 

Nach dieser Maßnahme ist der Antriebsstrang mit den verbesserten und verstärkten Antriebswellen ausgerüstet und das Problem mit dem Ausschlagen tritt nicht mehr auf.


12.04.2012 21:13    |    micha225    |    Kommentare (3)

Heute habe ich mir mal meine alte abgegriffene Tastatur (Bild 1 und 2) meines Schlüssel zur Brust genommen.

Da sie schon so abgegriffen war, habe ich sie gegen eine neue getauscht.

 

Wo bekommt man die neue her?

Original gibt es keinen Ersatz.

Die Nachbauten von Ebay kamen nicht in Frage für mich.

 

Also habe ich bei Ebay nach gebrauchten, defekten Schlüsseln oder Schlüssel von anderen Fahrzeugen (US Modell, A6 etc) gesucht, die mangels Kompatibilität mit dem EU A3 nicht sehr begehrt sind.

Wichtig war mir dabei nur der äußere Zustand.

 

So habe ich für nicht mal 15€ inkl Versand einen Schlüssel bekommen, der sogar noch komplett intakt ist;)

Den hat jetzt mein Sohn für sein Bobby-Car bekommen:)

 

 

 

Material:

Tastatur (Bild 6)

Torx 5 und 7

kleinen Madenschraubendreher

 

Arbeiten:

Die Matte ist nur aufgesteckt und kann mit dem Fingernagel sehr schnell gelöst werden (Bild 3).

Dann ist sie schnell vom Schlüssel gelöst (Bild 4) und man sieht die relativ lange Lippe mit der die Matte gehalten wird (Bild 5).

 

Man bekommt sie aber nun nicht mehr so ohne weiteres hinter den Halter eingesetzt.

 

Also muss der Schlüssel zerlegt werden.

 

Dazu als erstes die Blende vom Batteriefach öffnen.

Diese wird einfach aufgehebelt.

Nun sieht man 3 kleine Torxschrauben...die müssen beide entfernt werden.

 

Jetzt kann der Schlüssel vorsichtig aufgehebelt werden.

 

!!!Die Feder für den Klappmechanismus ist vorgespannt...vorsichtig öffnen!!!

 

Für alle diejenigen wo es schief geht, die Feder ist mit einer Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn vorgespannt;)

 

Also vorsichtig das Oberteil im Uhrzeigersinn drehen und die Feder entspannen.

Nun kann der Schlüssel komplett auseinander genommen werden.

 

Im Oberteil ist nun eine graue Platte zu sehen (Bild 7) welche mit einer Rastnase gesichert ist.

Diese entriegeln und die Platte verschieben...nun kann die Führung entnommen werden (Bild 8, 9 und 10).

 

Jetzt kann man am Oberteil die neue Tastatur sauber auflegen und um die Kanten packen (Bild 11).

Jetzt wuird der Schlüssel wieder zusammengebaut und sieht wieder schick aus (Bild 12).

 

Das Ganze dauert ca 10 Minuten.


12.04.2012 20:37    |    micha225    |    Kommentare (15)

Beim Austausch meiner Xenonbrenner gegen die OSRAM Cool Blue Intense 5000k Brenner fiel mir die Trübung meiner Linsen auf.

Diese Trübung wollte ich natürlich nicht auf den Linsen lassen und habe versucht sie zu entfernen...

 

Bild 1 vor der Reinigung

Bild 2 nach der Reinigung

 

Warum versucht?

 

Das Innenleben ist nur verschraubt und man könnte es lösen, aber man bekommt es nicht nach hinten aus den Scheinwerfer heraus.

Aus diesem Grund kann man nur die hintere Seite der Linse gut reinigen.

Die vordere Seite ist nicht wirklich gut zu erreichen.

 

Um diese zu reinigen muss der Scheinwerfer komplett zerlegt werden.

Das heißt:

Backofen auf ca 50-60 Grad vorheizen, Scheinwerfer rein für ca 30 Minuten, danach die Klammern lösen und man kann vorsichtig das Glas (was aus Plastik ist;)) lösen.

Dies sollte man vorscihtig tun, es besteht Bruchgefahr!

 

Nach dem Reinigen muss der Scheinwerfer wieder abgedichtet und zusammengesetzt werden.

 

Dies war mir zuviel Aufwand, aber vielleicht reizt es mich nochmal;):)

 

Zur Reinigung der Innenseite:

 

Material:

Isopropylalkohol (Bild 11)

ca 20 cm lange Holzstäbe

kleine Spritze mit einem flexibelen Schlauch

Brillenputztuch

25er und 30er Torx

10er Nuss

1/4 Zoll Ratsche mit Verlängerungen

 

Arbeiten:

Als erstes muss die Stoßstange vorn demontiert werden.

Dazu sind oben am Grill die 3 Schrauben (Bild 3) sowie an der Seite im Bereich der Radhausschale und unten (Bild 4 und 5) zu entfernen.

Nun kann man den oberen Teil der Radhausschale leicht zur Seite nehmen und sieht auf die 10er Schraube auf Höhe des Blinkers...die muss auch raus (Bild 6).

Wenn man nun in diesem Bereich auf die Trennstelle Kotflügel/Stoßfänger schaut, sieht man ein Torxschraube und einen Clips...die müssen ebenfalls raus (Bild 7).

Nun ist der Stoßfänger gelöst und muss noch seitlich aus den Haltern gezogen werden.

 

!!!Achtung es können durch Unachtsamkeit Lackkratzer am Kotflügel entstehen!!!

 

Der Stoßfänger ist nun noch an der Scheinwerferreinigungsanlage und an den Nebelscheinwerfern befestigt.

Dies habe ich auch nicht gelöst, sondern den Stoßfänger auf einer sehr weichen Decke vor dem Wagen abgelegt.

 

!!!Am Xenonsystem wird mit Hochspannung gearbeitet!!!

Darum nur für erfahrenes Personal!!!

 

Nun kann der Stecker vom Scheinwerfer getrennt werden.

 

Bevor der Scheinwerfer ausgebaut wird, sollte die Einbaulage markiert werden!

Sonst kann es nachher Ungenauigkeiten mit den Spaltmaßen geben!

Jetzt sieht man oben auf dem Scheinwerfer die Schraube (Bild 9) welche komplett entfernt werden muss!

 

Die anderen beiden Schrauben müssen nur gelöst werden!

Eine befindet sich neben der weißen Scheinwerfereinstellschraube in dem Loch tief unten (Bild 8) und die andere im Innenbereich unten (Bild 10).

 

Nun kann der Scheinwerfer nach vorn entnommen werden.

 

Reinigen:

Das Leuchtmittel wird als erstes entnommen.

Nun kann man von hinten schon auf die Linse schauen.

Vor der Linse ist bei Bi-Xenonfahrzeugen noch der Shutter zu finden.

Diesen sollte man nicht beschädigen!

 

Ich habe jetzt mit dem kleinen Schlauch etwas Flüssigkeit auf die Linse aufgebracht.

Das Brillenputztuch habe ich verlustsicher an dem Holzstab befestigt und bin von hinten an die Linse ran.

Dabei habe ich den Shutter mit einem zweiten Stab vorsichtig nach unten gedrückt.

Nach dem Reinigen war das Brillenputztuch erstaunlicherweise recht stark mit Schmutz versehen!

 

Dies habe ich wiederholt bis alles streifenfrei gereinigt war.

Mit einer starken LED Taschenlampe habe ich dies von hinten ausgeleuchtet und konnte so den Dreck und die Streifen erkennen.

 

Als Tipp:

Nicht zu viel von dem Alkohol nehmen!!!

Der Alkohol verdunstet zwar, aber was rein gebracht wurde muss auch wieder raus.

 

Nach der Reinigung wird alles wieder zusammengesetzt und auf Funktion geprüft.

 

Insgesamt habe ich ca 2 Stunden für die Reinigung benötigt.

 

Weiterer Tipp:

 

Ich war erstaunt als ich die Scheinwerfer ausgebaut habe wieviel Dreck, Laub und Erde sich auf dem Längsträger gesammelt haben.

Dies war von oben nicht zu sehen!!!

Leider befindet sich in dem Bereich auch ein Massepunkt den ich gleich gereinigt habe, da dieser sich unter dem "Matsch" befand (Bild 12).


01.04.2012 12:32    |    micha225    |    Kommentare (12)

Heute habe ich wieder mein Iphone aus der Tasche geholt und wollte mal schauen was es neues in der Motor Talk Welt gibt.

 

Dabei habe ich gesehen das sich 9 Mails in meinem Postfach befinden und diese wollte ich beantworten...doch was habe ich da in meinem MT Cockpit auf meinem Avatar entdeckt???

 

Eine kleine Schleife mit einem Pokal in der Mitte...ich konnte dies erstmal gar nicht zuordnen und war ein wenig verblüfft...dann hab ich in mein Blog geschaut und auch hier steht etwas neues...eine neue Schaltleiste in der steht das mein Blog am 30.03.2012 empfohlen wurde und dies wird in meinem Banner mit einem Pokal verdeutlicht.

 

Ich muss sagen ich bin echt mega überrascht und fühle mich echt geehrt das mein Blog so empfohlen wird.

 

Auf der Hauptseite von Motor Talk wird mein Blog auch noch vorgestellt und empfohlen.

 

Das ist irgendwie wie ein Ritterschlag für mich.

Mit einer solchen Resonanz habe ich nie und nimmer gerechnet.

 

Aus diesem Grund möchte ich Danke sagen das mir alle Leser die Treue halten und Danke auch an alle Helfer die Erfahrungen weitergeben und so die Artikel für andere Leser noch mit verfeinert haben.

Auch ein Danke an das Motor Talk Team für die Ehrung meines Blogs und die schöne Beschreibung!

 

In diesem Sinne wird mein Blog weitergeführt und mit neuen Dingen weiter aufgefüllt:)

 

LG Micha


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 30.03.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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