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27.04.2024 14:33    |    Trottel2011    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: 3 (B), D5, D5244T, D5244T10, Quickie, Quickie Artikel, R, upgrade, V70, V70 3, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Öwes bleibt nicht einfach links liegen... Öwes wird weitergeführt und gemoddet wird immer! :D Und heute in diesem Quickie zum Mod-Mittwoch (der heute mal auf ein Samstag stattfindet :D) tauschen wir flott etwas aus, was schnell erledigt werden kann: neue Pedalauflagen!

 

Langfristig sieht mein Plan vor, dass aus Öwes etwas wird, was es bei Volvo nie gab aber meines Erachtens einst geplant gewesen sein soll. Aber dazu in einem anderen Artikel mehr. Im Rahmen dessen, müssen hübschere Pedale her und Volvo, die von vielen als "bieder" verschrien wurde, bietet vieles an, untere anderem neue Pedalgummis. Die gleichen Auflagen sind natürlich im "Gleichteileprinzip" auch für die anderen Modelle der P3 Plattform (S60 II, V60 I, XC60 I, V70 III, XC70 II und S80 II) geeignet. Natürlich in 2 Versionen als Schalter und Automatik. Teilenummer für die P3 Automaten: 30756145, für die P3 Schalter: 30756143.

 

Eins will ich nicht vorenthalten: die Beschreibung von Volvo zu den Pedalen :D

Zitat:

Eine freche und unverzichtbare Option, wenn es um ein sportlich exklusives Interieur geht. Gehört zur Standardausstattung bei R-Design.

Ein Styling-Element, das den Pedalbereich hervorhebt und die Sportlichkeit und Exklusivität des Interieurs unterstreicht. Das Design der Pedale harmoniert mit dem übrigen Interieur, sie fallen jedoch trotzdem sofort ins Auge.

Also, bauen wir mal die FRECHEN Pedale ein die nachher mein Pedalbereich deutlich aufwerten werden! :D :D :D Der Einbau könnte nicht einfacher sein: raus mit dem alten Pedalgummi (einfach von hinten lösen und abziehen) und dann auf gleicher Art und Weise die neuen Pedalbeläge wieder einbauen. Spannend und mir vorher nicht bewusst gewesen: das Gaspedal hat keinen Pedalbelag sondern besteht zu 100% aus Kunststoff bei Öwes. Naja, wenn es irgebdwann abgenutzt ist, kann man ein neues Pedal verkaufen :D

 

Wichtig: nicht wie Tesla im Cybertruck die Gummis mit Schmierstoff einkleistern damit sie einfacher reinflutschen. Könnte zu einem teuren Markenimageschaden führen! :D :p Eine Niet wird auch nicht gebraucht! :D

 

Ist das erledigt, hat man einen richtigen schönen Upgrade gemacht. Die frechen Aluminiumteile mit Gummiauflage sind echt eine Aufwertung im Innenraum :) Jetzt sind locker 20-30 PS mehr vorhanden und ich würde sagen locker 40 nm! :D :D :D Und jetzt kann ich kaum mein Blick von den Füßen nehmen :D Just kidding. Das Gefühl ist identisch zu vorher. Kein Unterschied. Keine besonderen Gefühle dabei. Es ist einfach nur ein Belag, der dennoch aufwertend wirkt.

 

Was aber dem Gummi sowie den Pedalen in ihrer nahen Natur zu Gute gehalten werden kann: sie zeigen keinen übermäßigen Verschleiß. So kann die auf dem Kombiinstrument stehende Laufleistung kein Fake sein, da sowohl das Gummi am Bremspedal als auch die Kunststofffläche am Gaspedal keinen übermäßigen Verschleiß zeigen. Ich brauche wohl nicht mehr sagen, dass ich Öwes immer mehr und mehr mag :D Aber es ist nun mal so :D

 


20.03.2024 05:38    |    Trottel2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 3 (B), D5, D5244T, D5244T10, öwes, Quickie, Quickie Artikel, V70, V70 3, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Heute ist Mod-Mittwoch! Also gibts was neues... :) Zwar nur in "Quickie Form" aber haben ist besser als brauchen ;)

 

Haben Autos Ohren? Nachdem der Micra meiner besseren Hälfte "Shrek Ohren" hat (kleine Spiegel an runden Stielen die seitlich aus dem Auto ragen), bin ich der Überzeugung: JA, Autos haben Ohren und das sind dann die Außenspiegel :D

 

Öwes hat aktuell relativ bescheidene Spiegelkappen in weiß. Steinschläge sowie ein vor einer Weile stattgefundener Spiegelkontakt mit einem anderen Fahrzeug zeigen so langsam, dass Öwes traurige Öhrchen hat. Und die kommen neu. Wie aus dem Titel zu erkennen entsteht ein Panda :D Ich hatte mit der Idee von blauen Kappen gespielt, wie einst bei den Bremssätteln beschlossen... Aber... Irgendwie würde das nicht richtig ausschauen, weshalb ich mich dann umentschieden habe: Zubehörkappen in Schwarz Glänzend, wie bei den Felgen und den Türsäulenverkleidungen. :)

 

Der Umbau/Austausch ist super flott erledigt: alte Kappe mit einem Falzbein abhebeln, neue Kappe aufstecken und festdrücken. Wobei ich dann noch das Innenleben des Spiegels noch etwas angeschaut und gereinigt habe (etwaige Schäden geprüft und gefunden, scheinbar wurden die Blinker - wie üblich - irgendwann locker nachdem man das Leuchtmittel ersetzte. Dabei briicht meistens die kleine Klammer innen drin ab und das Ergebnis ein Klappern... Yay!).

 

Und nun? Mir sagten die silbernen Blinker nicht zu. Es wirkte irgendwie unfertig und ich konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, neue Spiegelkappen zu haben aber gammelige Spiegeleier in Plastikgehäusen. Bei weiss sehen die silbernen Blinker noch gut aus aber bei Schwarz? Nope!

 

Also mal eben flott die Schwarzen aus dem Zubehör genommen, gelbleuchtende aber verchromte Glühlampen beschafft und verbaut. Much better! :D So langsam kommt auch das Äußere dahin, wo ich es haben will. Und damit ist Öwes zu einem großen "Panda" geworden :D

 

Bei meinen Autos bin ich eigentlich ein Fan von Kontrasten. FU hatte schwarze Spiegelkappen und schwarze Türgriffe. Lusysan (Spider) war komplett schwarz, da war die Farbe die Grundlage, der 500er bekam Chromkappen von Fiat und Rusty hatte schwarze Spiegelkappen. Selbst mein C30 hatte einst Java Braune Spiegelkappen, passend zum Java Braunen Bodykit (original ab Werk!). Ein Kontrast sieht immer gut aus, wenn es korrekt gemacht wird. Es gibt da auch die Möglichkeit eben eine Farbe wie Weiß, Schwarz oder Grau mit einem grellen Farbton noch zu kontrastieren, aber das hängt oftmals vom Rest des Autos ab.

 


09.03.2024 19:54    |    Trottel2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 3 (B), D5, D5244T, D5244T10, facelift, P3, Quickie Artikel, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Ein Mod folgt nach dem nächsten - wer hätte gedacht, dass Volvo sowas bieten könnte :D Just kidding! Hier geht's heute in diesem "Quickie" um die Rückleuchten. Bei Volvo seit dem 850 in den 90ern (Ausnahme der 1. V40) haben allgemein Fahrzeuge mit Heckklappe vertikale Rückleuchten die meistens bis an die Scheibenoberkante reichen. Egal ob Kombi, SUV oder Kompaktwagen. Und so hat auch Öwes als Kombi der 2010er ebenfalls Rückleuchten, jedoch in 2 Teilen... Ein Unten/Außen Teil und ein Oben/Innen Teil.

 

Im Normalfall (Lieferung ab 2008 bis zum 2. Facelift irgendwann 2011 oder so) leuchten hinten mit Licht an nur die unteren, äußeren Lampeneinheiten. Die Leuchten die sich an der Heckklappe befinden sind dann reine Bremsleuchten. Mit dem Facelift Nummer 2. hat man die Aufteilung (und das Design) geändert und die Rückleuchten haben eine lange Leuchtgrafik. Die oberen Leuchtenteile haben dann nicht nur die Funktion der Bremsleuchte, sondern auch die der Rückleuchten. Und genau das, wollen wir heute erreichen und 'immitieren'.

 

Da die Rückleuchten - bis auf Blinker und Rückfahrscheinwerfer - komplett LED sind, können wir nicht einfach mal ein Kabel legen. Müssen wir auch gar nicht, weil findige Tüftler ein Modul entwickelt haben, was als "Piggyback-" bzw. "Zwischenstecklösung" eingebaut wird. Und das machen wir jetzt! Wenn wir nur ein Kabel ziehen würden, dann gingen die Leuchten nicht mehr korrekt...

 

Vorweg: dieses Modul ist in vielen Shops verfügbar. Kosten liegen um die 25 bis 30 EUR. Ich habe es von meinem Volvo Ersatzteilehändler des Vertrauens besorgt. Der Einbau ist recht simpel, wir müssen ja auch nur 2 Kabel anschließen. Dazu nehmen wir die Kunststoffverkleidung an der Decke im Kofferraum ab. Dazu benötigt man nur minimal Werkzeug. Ein Schlitzschraubendreher, eine 8 mm Nuss mit Ratsche und ein Falzbein (wobei man auch ohne klar kommt). Zusätzlich empfiehlt sich ein kleiner Seitenschneider für die paar Kabelbinder, die wir anbringen müssen.

 

Also, Deckenleuchte rausnehmen (Schlitzschraubendreher) und den Stecker dessen lösen, darunter die 8 mm Schraube rausdrehen. Nachdem das erledigt ist, mit einem Falzbein die Klips unter dem Plastik lösen. Vorsichtig! Plastik kann schnell brüchig und spröde werden. Hier wurde kein "High End Kunststoff" verbaut sondern "High Cost Efficiency Cheapo Plastik". Darunter kommt ein Stecker zum Vorschein. Dieser Stecker steuert die gesamte rückwärtige Beleuchtung. Den Stecker nun aus seiner Halterung entnehmen.

 

In diesem Stecker müssen 2 Pins gefunden werden: 3 (grau/braun) und 9 (lila/gelb).

 

In 3 kommt das schwarze Kabel rein. Es ist so gestaltet, dass man es einfach in die Öffnung des Steckers (weibliche Seite) eingesetzt werden kann und dort verriegelt wird. Das Rote wird nun in 9 ebenfalls reingesteckt. Damit beide Zusatzpins nicht rausrutschen, sind beide mit jeweils einen eigenen Kabelbinder mit dem "Piggyback-Kabel" zu verbinden und zu sichern. Nun noch das kleine Modul mit einem Kabelbinder an dem Kabelstrang noch fixieren und die Montage ist fertig. Nicht vergessen die Kofferraumdichtung wieder über die Verkleidung zu ziehen, da sonst Wassereinbruch droht! :)

 

Alles wird wieder zusammengebaut und die Funktion kann gleich sofort getestet werden! :D Super schnell getestet: Licht auf "Standlicht" und es ist vollbracht. Noch kurz testen, dass die Bremsleuchten wieder schön funktionieren und: passt! Sehr gut :) Jetzt sieht Öwes im Dunkeln etwas jünger aus und mehr nach Volvo :D

 


22.02.2024 18:43    |    Trottel2011    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 3 (B), öwes, p3, Quickie Artikel, riemenspanner, rückruf, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Mal ein Mega-Quickie zum V70... Es gibt zwei Rückrufe! Spontan und überraschend gab es vor einigen Monaten von meinem Volvohändler des Vertrauens die Info: es gibt noch einen neuen, offenen Rückruf zu meinem V70!

 

Waaaaaas? :D 13 Jahre, fast 14 Jahre jung und noch ein Rückruf? Das geht ja mal gut los hier! :D

 

Gemäß Rückrufnummer R10029 betrifft es:

 

- S80 (Modelljahre 2007-2016): 7.2.2006 bis 8.4.2016

- S60 (Modelljahre 2011-2018): 21.5.2010 bis 14.8.2018

- V70 (Modelljahre 2008-2016): 14.3.2007 bis 27.4.2016

- XC70 (Modelljahre 2008-2016): 9.5.2007 bis 30.5.2016

- S60CC (Modelljahre 2016-2018): 13.4.2015 bis 30.5.2018

- S60L (Modelljahre 2014-2020): 13.12.2013 bis 23.12.2019

- S80L (Modelljahre 2009-2015): 3.9.2009 bis 21.11.2015

- V60 (Modelljahre 2011-2018): 22.6.2010 bis 27.8.2018

- XC60 (Modelljahre 2009-2016): 18.3.2008 bis 22.4.2016

- V60CC (Modelljahre 2015-2018): 4.12.2014 bis 21.8.2018.

 

Zitat:

Bei den betroffenen Fahrzeugen „kann möglicherweise die Befestigung des vorderen Sicherheitsgurtes im Laufe der Zeit unter bestimmten Umständen an Festigkeit verlieren. Dies kann zu einer unzureichenden Unterstützung der Funktion des vorderen Sicherheitsgurtes im Falle eines Unfalls führen. Hinweis: Bis die Aktion an den Fahrzeugen durchgeführt wurde, empfehlen wir dem Fahrer und dem Beifahrer den Sicherheitsgurt so zu befestigen, dass er sich in einer vertikalen Position befindet und die Rückenlehne ausgerichtet ist, sodass er beim Einsteigen nicht über das Sitzkissen gebeugt wird. Dadurch wird das Risiko einer Beschädigung des Gutschlosses verringert.“

-> https://www.kfz-rueckrufe.de/.../

 

Somit doch ein sehr wichtiges Thema. Anders als im Link dargestellt ist es nicht ein Gurtschlossproblem sondern die untere Gurtbefestigung. Diese wird ausgetauscht. Da dazu das Auto kurz in die Werkstatt muss, habe ich Öwes mal eben hingebracht, die Aktion durchführen lassen und bin wieder weg. Ich glaube das dauerte keine 15 Minuten... Meckern muss man nicht. Die Viertelstunde kann jeder kurz warten.

 

Kurz danach entdeckte ich per Zufall den Hinweis, dass mein Riemenspanner der alten, per Rückruf zu beseitigenden, Sorte angehört. Da der hydraulische Riemenspanner bei D5 Motoren der Modelljahre 2008 bis 2011 versagen kann (Geräusche, keine Spannung usw.) kann es zu abfliegenden Riemen kommen und damit Verbunden ein Ausfall der Servolenkung und noch schlimmer: Motorschaden! Riemen wandert durch die Abdeckung in den Zahnriemen rein und sorgt für einen unliebsamen Kontakt zwischen Kolben und Ventile. Bei 20 Ventilen und 5 Kolben kann das echt teuer werden.

 

Dazu wurden weltweit alle D5 Fahrzeuge der genannten Modelljahre zurückgerufen und ein neuer, normaler Riemenspanner mit Feder eingebaut. Erforderlich ist es dazu auch eine Bohrung vorzunehmen. Wo? Keine Ahnung ;) Leider ist die Aktion schon älter und es ist nur mit entsprechendem Werkzeug durchführbar.

 

Als ich den Keilrippenriemen an Öwes tauschte, wunderte ich mich über den Riemenspanner, der verbaut war. Der Ersatz, den es nur noch gibt, sah ganz anders aus. Das Erklärt es schon :)

 

Beim Austausch der Radlager von Öwes hatte ich das Thema in der durchführenden Werkstatt angesprochen, im Volvo System ist hinterlegt, dass es bereits durchgeführt wurde - bei einer anderen Werkstatt. Damit ist der Rückruf aber bei Volvo geschlossen. Teile könnten dafür nicht bestellt werden. Sichtbar ist aber noch immer der alte Spanner gewesen. Da ich einen Spanner bestellt und bekommen hatte (genau den Richtigen), hat mein Händler mir den eigentlich geschlossenen Rückruf durchgeführt. DAS ist Kundenservice und DAS kenne ich nirgendswo sonst! Somit gab es 2 Rückrufe die beide durchgeführt werden sollten aber wovon einer nicht gemacht wurde... Es gibt also auch bei Volvo schwarze Schafe!

 

Somit, auch wenn das Auto noch so alt ist, kann ein Rückruf immer noch stattfinden! Und genau das finde ich gut. Wenn Fehler festgestellt werden, dann bitte auch beheben :)


05.01.2024 16:27    |    Trottel2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 3 (B), Quickie, Quickie Artikel, Reparatur, V70, V70 3, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Super schneller Quickie weil nicht viel zu berichten: Als ich damals den Luftfilterkasten ausbauen musste, damit ich die Getriebelagerung austauschen konnte, hatte ich gesehen, dass mein Luftfilterkasten doch recht arg mitgenommen ausschaute. Der Luftfilterdeckel war an allen Schrauben gebrochen und der Kasten der drunter sitzt, hatte nur durchdrehende Schrauben mit diversen Bruchstellen.

 

Plastik, 13 Jahre alt, thermo- aber nicht idiotenresistent, bricht eben irgendwann und so war das hier. Mir hätte ein gebrauchter Luftfilterkasten ausgereicht, damit Öwes wieder nur gefilterte Luft atmen kann aber nach 4 Bestellungen gingen alle Gebrauchten zurück: die gleichen Stellen waren gebrochen. Jau, scheint wohl ein Dauerfehler zu sein ;)

 

Ergebnis: ich, Trottel, kaufe einfach neu... Das Gute ist: es gibt den Kasten noch immer neu zu kaufen - was ich irgendwie schockierend finde, ist der Preis... 190,47 EUR für Volvo Nummer 31370671... Weinen oder freuen? Im Zubehör ist der Kasten nicht zu bekommen, nicht wie bei den typischen Vertretern der Massenmobilisier (VW und co) und damit natürlich etwas teurer. Ich kann aber damit leben...

 

Also, altes Ausbauen (Schlauchschelle lösen, Stecker für Luftmassenmesser abziehen, Deckel abschrauben, innen die kleine Klemme lösen und nach oben abziehen) und den Luftmassenmesser abschrauben (2 x Torx). Jetzt können wir den neuen Luftfilterkasten "umrüsten". Eigentlich müsste ich die Kosten oben etwas reduzieren, da im Kasten ein neuer Luftfilter drin ist. Nach ein paar Wochen mit dem neuen Luftfilter, den ich einst beim Tausch der Riemen mitmachte, ist der schon dreckig... Naja, komm, wenn man den schon tauschen kann :D

 

Was mir nach Öffnung des Kastens auffällt - weil ich schauen wollte was ich innen tauschen müsste - ist, dass eine kleine "Dämmmatte" fehlte. Es ist ein kleiner Einsatz, der - so vermute ich - die Ansauggeräusche reduzieren soll. Ich hatte keine Lust nachher den wieder später einsetzen zu müssen, also bauen wir direkt um. Die Klips unten rausdrücken, die Matte abnehmen auf den neuen Kasten stecken und die Haltenasen wieder einfädeln. Zack! Das ist erledigt.

 

Den Kasten können wir nun vervollständigen. Deckel wieder rauf, Luftmassenmesser ansetzen und festschrauben und wieder den Kasten in den Motorraum hängen. Sprich die Gummitülle (rechts außen) einrasten und dann die Spitze links einklipsen. Danach die Luftleitung einhängen, das Rohr zu den Turboladern anschließen und die Schelle festziehen. Fertig. :)

 

Jetzt zieht Öwes nur noch Frischluft - denke ich :D

 


29.12.2023 21:23    |    Trottel2011    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 3 (B), facelift, licht, Quickie Artikel, reparatur, scheinwerfer, V70, V70 3, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Ich hoffe ihr seid alle gut durch die verfressenen Feiertage gekommen? Gefühlt sind bei mir nun 10 kg mehr auf den Rippen - mal schauen ob sich das beim Schrauben bemerkbar machen sollte :D

 

Ich hatte in meinem letzten Artikel geschrieben, dass alles Technische erledigt ist. Was jetzt folgt ist nur das, was ich selbst als Pingelheini nicht ignorieren kann. Für HU und Otto-Normalo reicht das dicke :D Aber nicht für mich! Und darum gibt's hier mal eine Mini-Kombi-Kur... :D

 

In meiner bisherigen Autofahrerkarriere, habe ich immer dafür gesorgt, dass meine Autos gutes Licht bieten. Soweit hat das bei den meisten Fahrzeugen geklappt. FU hatte LED, der Spider ebenfalls gutes LED mit Projektor, der XJ8 hatte gutes Halogenlicht ohne Linse und das Xenon im C30 damals ist bisher unübertroffen. Und Öwes? Das Halogenlicht ist okay, kann aber deutlich besser sein!

 

13 Jahre ist er alt, der gute Öwes. Die Scheinwerfer sind ebenfalls aus dem gleichen Baujahr, was man auch mittlerweile gut sehen kann: sie werden langsam matt und gelb und beides hilft nicht besonders, was die Lichtausbeute und Lichtstreuung betreffen.

 

Es gäbe mehrere Möglichkeiten... Die teuerste und zeitgleich aufwendigste Methode wäre: Xenonlicht nachrüsten! Das wäre mir natürlich am liebsten, besonders weil das Licht dann immer automatisch eingestellt wird (Sensoren vorne und hinten) aber dann ist das nicht einfach geregelt. Neue Scheinwerfer (komplett neu!) zusammen mit neuen Sensoren, neuer Verkabelung, neuer Schalter sowie diverse neue Software, da es niucht ganz 100% passen wird.

 

Möglichkeit zwei wäre es die "Streuscheibe" (Polycarbonat) auszustauschen. Das wäre relativ zügig möglich, aber ein Risiko besteht: das Gehäuse könnte bei der Demontage brechen. Wird immer wieder bei Leuten berichtet, die diese Route verfolgen...

 

Letzte Möglichkeit (außer einfach weiterfahren) ist es neue Scheinwerfer zu kaufen. Da neue Scheinwerfer von Volvo nicht günstig sind, probiere ich einfach ein Satz Scheinwerfer aus dem Zubehör. Am Micra meiner besseren Hälfte waren die Scheinwerfer der gleichen Marke sehr gut und passgenau.

 

Also, besorgt und für gut befunden. Einmal noch das Leuchtmittel einsetzen... Ich habe noch nie ein Auto gehabt, wo H9 in den Scheinwerfern drin war. H4? Klaro! H7? Auch. H11? In den Neblern die Norm. Für mich eine neue Sache :D Egal, also, rein damit und die Scheinwerfer in den Kofferraum gesetzt. Da ich keine Garage mehr habe, muss ich mich anderweitig behelfen - irgendwo in einer Parkgarage im dunkeln wird schon reichen! :D Wie gut, dass die Scheinwerfer ohne Werkzeug austauschbar sind. Zum Einstellen aber natürlich nicht. :D

 

Da das Licht vorher schon halbwegs gut eingestellt war, fahre ich an eine helle Wand heran (natürlich mit der Schnauze zu erst :D - ca. 5 m Platz lassen) und klebe mit Klebeband die Abblendkante auf der Wand nach. Damit ist eine Grundeinstellung des Abblendlichts gegeben.

 

Zwei Stifte im Motorraum je Seite gezogen und zack, die Scheinwerfer sind draußen. Es gibt meiner Meinung nach keinen Hersteller, der das besser gelöst bekommen hat! Man bekommt die Scheinwerfer bzw. das Leuchtobst ohne Werkzeug ausgetauscht! Besser geht es nicht. Wobei das heute ja fast wieder hinfällig ist in der Premiumwelt. Da ist LED und somit "nicht austauschbar" die Norm geworden. Gibt's da noch ein Hersteller draußen der so ein einfaches System hat? Könnt ihr gerne mal in den Kommentaren festhalten! ;)

 

Wenn die Scheinwerfer wieder eingesteckt und angeschlossen wurden, schalten wir diese ein und prüfen gegenüber den Markierungen an der Wand, in wie weit das Ganze passt. Ein paar Mal an den Stellschrauben gedreht, damit das Licht etwas unter meiner Markierung fällt und das reicht für heute Abend. Nächster Schritt: Werkstatt soll das Licht korrekt einstellen. Offenbar ist vorher die Beifahrerseite nicht ganz perfekt gewesen... Jetzt noch etwas schlechter aber im Grunde genommen ist das Licht jetzt schon deutlich besser!

 

Mir fiel dann erst auf, dass sowohl Blinker als auch Positionsleuchten nicht funktionierten. Uppsi! Genau bei den beiden Leuchten habe ich die Leuchtmittel vergessen. Naja, die Lampen aus den alten Scheinwerfern entnommen und passt :D Nun leuchtet alles so wie es soll ;)

 

 

Damit ist Öwes schon mal ein paar Jahre jünger geworden - optisch. Aber 2024 wird noch viele Detailanpassungen mit sich bringen :) Ich bin gespannt... Ihr könnt das auch sein - wenn ihr wollt. Lasst euch von mir nicht sagen was ihr müsst, müssen muss keiner :D Und damit: guten Rutsch und bis 2024!


16.11.2023 12:40    |    Trottel2011    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 3 (B), kombi kur, Quickie Artikel, Reparatur, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Irgendwie findet man immer etwas, was man an einem Gebrauchtwagen verbessern könnte :D Also machen wir das eben etwas weiter im Quickie Format :D Mir ist bei der Riemen- und Rollentauschaktion aufgefallen, dass die obere Drehmomentstütze des Motors Risse im Gummi zeigt(e). Das ist natürlich nicht gut... Dem entsprechend heißt es aber auch, dass das Teil ausgeleiert ist und getauscht werden sollte.

 

Da ich schon seit geraumer Zeit merke, dass bei Lastwechselmomenten der Motor gefühlt zu sehr sich im Motorraum bewegt, ist es für mich klar: das Teil tausche ich mit! Besonders weil es maßgeblich für die Stabilität des Motors in solchen Momenten gedacht ist.

 

Nun, teuer ist es nicht und getauscht ist es auch schnell. Also machen wir das mal eben. Eigentlich wollte ich wieder mein "Go-To" Teilehersteller nehmen (Lemförder) aber leider ist das Teil wohl bei meinem "Stammhändler" im Rückstand. Da reicht mir auch das von Meyle - kostet dafür ja nur 1/3 von dem was die Lemförder Teile kosten :D Mal schauen wie lange es hält...

 

Der Austausch geht flott von der Hand. Es muss der Ausgleichsbehälter gelöst (eine 8 mm Schraube) und kurz angehoben werden, damit 2 Schrauben (15 mm) zugänglich werden. Beide rausdrehen, die alte Strebe raus und eine neue Strebe rein. Schrauben mit 110 nm festziehen uuuuuuuuund getauscht :D Gerade bei dem D5 ist es nicht sinnvoll das Teil gegen eine PU-Buchse zu tauschen, weil der D5 relativ rau läuft im Vergleich zu seinen 5 und 6 Zylinder Benziner Schwestern. Man kann es natürlich einbauen aber die Vibrationen des Dieselmotors werden 1:1 dann auf die Karosserie übertragen. Das alte Teil war Matsch. Das Gummi war absolut weich und labberig. Die Metallbefestigung im Gummiblock bewegte sich bereits von alleine, wenn das teil bewegt wurde. Nicht mehr lange, und es wäre wohl rausgerissen (was auch gerne häufiger vorkommt).

 

Nach dem Austausch der Strebe kurz eine Runde um den Block gedreht... Es ist echt erstaunlich wie sehr dieses eine Teil das Fahrverhalten des Fahrzeugs beeinflussen kann. Lastwechselsituationen sind jetzt absolut unauffällig und Schaltvorgänge kaum zu spüren. Ich hatte schon Sorgen, dass ich mich nach einer neuen Automatik umschauen müsste ;)

 

Weiter geht es im Radkasten auf der Beifahrerseite. Hier ist mir aufgefallen, damals bei der Riemenerneuerung, dass irgendwann mal die Verkleidung sich wohl gelöst hat und vom Vorderrad "aufgefressen" wurde. Eine ganze Ecke fehlt - erinnert mich irgendwie auch an Rusty, der machte das auch gerne :D Hatte damals auch schon häufiger den Innenradkasten getauscht :D Auf jeden Fall wurde ein neuer Innenradkasten beschafft (inkl. Befestigungsmaterial).

 

Vorderrad abnehmen, und dann die Schrauben suchen. Es sind 3 Plastikhutmuttern (10 mm) zu entfernen sowie diverse Torx-Schrauben. Danach den Radkasten rausziehen (oben ausklipsen) und wir sind bereit die neue Verkleidung einzubauen. Hierzu in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

 

Dchön das Teil reindrücken, alle Halterungen einklipsen und die Schweissbolzen am Rahmen als Orientierungspunkt nutzen. Rund herum die Schrauben rein und alle festziehen und damit ist auch das erledigt... Mensch, es wird ja was hier :D

 

Ich wollte noch ein Satz Schmurzfänger vorne montieren, aber leider sind offenbar meine Schwellerverkleidungen damit nicht kompatibel. Macht aber nichts... :)

 

 

Als nächstes geht es tatsächlich in die Werkstatt für eine paar Arbeiten die noch offen sind, die ich nicht erledigen kann. Aber dann... Und nur dann... Bin ich noch nicht fertig :D


24.10.2023 18:47    |    Trottel2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: 3 (B), D5, Öwes, Quickie, Quickie Artikel, Reparaturen, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Offenbar wird das eine kurze Reihe werden, hätte ich nicht gedacht und darum gibt es ein Quickie ohne viel Inhalt :D Bei meiner letzten und damit auch der ersten Wartung mit dem V70, hat meine Werkstatt (übrigens die Werkstatt mit dem ich jede andere Werkstatt vergleiche, wenn ich da war) ein paar Auffälligkeiten genannt, die ich machen sollte. Aber das ist alles halb so wild wie es klingt!

 

Vorab aber das Gute: Öwes ist in einem guten Generalzustand. Das ist schon mal brauchbar und ein Anfang :) Buchsen sehen gut aus. Stoßdämpfer und Federn auch. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass er unten rostfrei ist. Ölundichtigkeiten gab es auch nicht.

 

Was gemacht werden muss ist nicht viel aber ich baue es zu viel zu viel aus :D - kennt man das nicht anders?

 

- Radlager hinten links ist defekt (wummert minimal, ich dachte es wären die Reifen)

- Bremse vorne rechts rubbelt (kann verzogene Bremsscheibe sein oder verzogene Nabe)

- die Reifen stammen von 3 verschiedenen Herstellern (das wusste ich bei Kauf schon)

- Beide äußeren Antriebswellengelenkmanschetten sind gerissen

 

Was mir noch vorher schon aufgefallen war?

 

- Freilauf der Lichtmaschine quietscht kurz beim Kaltstart

- Poltern hinten (ist behoben, waren die Koppelstangen, Werkstatt hat die nochmal nachgezogen)

- Felgen sehen alle Schrott aus und ein Reifen verliert immer langsam Luft (zwischen 0,2 und 0,3 Bar/2 Wochen)

 

Somit habe ich ein Fahrplan und diese wird nun sukzessive abgebaut. Erst wenn alle Positionen abgebaut wurden, werden weitere Ideen bzw. Wünsche berücksichtigt :)

 

Alle erforderlichen Ersatzteile sind beschafft bzw. gerade im Zulauf. Ebenso bin ich mittlerweile kein "Kostverachter" mehr und kaufe gerne das, was Qualität ist - gibt es das Teil nicht im Zubehör, wird es eben von Volvo selbst bezogen. Somit ist hier nichts gekauft worden, was nicht OEM oder Original ist. Bin mal gespannt wie lange ich dafür jetzt brauche. Sollte nicht zu spät und zu lange werden :D


26.09.2023 10:37    |    Trottel2011    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: 3 (B), fahrwerk, öwes, Quickie Artikel, Reparatur, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Wieder ein Quickie... Manchmal geht sowas richtig flott :D Kurz nach dem Kauf des V70 hatte ich ein leichtes Poltern von der Hinterachse gehört. Klingt für mich wie typisches Stabikoppelstangenpoltern. Würde ich jetzt zum Händler fahren, von dem ich die Kiste gekauft habe, würde das länger dauern. Ich habe bei dem Fahrzeug einen guten preis ausgehandelt und wusste vorher schon, worauf ich mich einlasse. Daher ist das für mich alles Andere als ein Problem und die Mühe auf Diskussionen will ich nicht machen :D Also gibt's etwas Geschraube :)

 

Ohne nachzuschauen bin ich mir so ziemlich sicher, dass es die Koppelstangen und/oder Stabilager sein werden. Die Geräusche sind typisch dafür. Wären es die Längslenkerbuchsen - die beim V70, XC70, S80, S60, V60 und Ford Mondeo MK IV häufiger - würde es eher quietschen. Stoßdämpfer würde dann immer auftreten - kleine/große Schläge. Daher bin ich mir recht sicher, dass es so passen wird.

 

Die erste große Frage dazu war: Welche Teile nehmen? Wie üblich, kann man auf OEM oder OE oder Zubehör wechseln. Nach einer guten Suche, entschied ich mich für OE von Lemförder und gegen die HD Version von Meyle. Auch wenn ich ein Fan der Meyle Sachen bin. Wenn ich mir den Preis bei Volvo anschaue, für das gleiche Teil, werden knappe 100 EUR verlangt. Original Lemförder nur knappe 15 EUR/Stück.

 

Also, nehmen wir die Kiste hoch. Heute nur auf Rampen, da ich die Räder nicht abnehmen muss und sie belastet lassen will. Das Gute ist jetzt: ein Blick auf den Unterboden erhaschen und: nichts erkennbar. Kein Rost, keine Schäden, keine welligen Bleche, keine Macken irgendwo. Sehr gut. Ebenso keine Niveaumaten... Dann kann mein Plan für die Zukunft gut umgesetzt werden :D

 

Die Koppelstangen sind echt gut erreichbar. Man kommt gut an die Stellen ran. Muss dazu kein Rad abnehmen und da sie dann belastet eingebaut werden, ist da auch kein Problem mit komischen Geräuschen zu erwarten :D

 

In die Spitze kommt ein Inbus um das Kugelgelenk zu blockieren. Danach noch ein 15 mm Raschenschlüssel und ab isses. Spitze am Stabi genauso lösen, rausziehen, begutachten. Sich wundern, dass es noch immer funktioniert und dann das Neue einbauen. Andere Seite genauso montieren und das passt. Perfekt! Wenn ich mich an die Rotze mit dem Stabi beim XJ8 erinnere, ist es beim V70 deutlich entspannter und einfacher. Und der Stabilisator ist auch größer. Statt nur ein 50 cm langes, leicht gebogenes Stück "Draht", ist es ein massives, längeres Teil. So mag ich das! :D :D :D

 

Im selben Schwung habe ich gesehen, dass hinter der Stoßstange ein Stecker etwas baumelte und das habe ich wieder dahin geschoben, wo keine Sonne scheint! :D

 

Runter auf die Räder, eine Runde gefahren und: Geräusch ist noch da, nur etwas leiser, ich denke mal, dass es schon größtenteils beseitigt wurde, aber wahrscheinlich sind die Stabilager an der Hinterachse (die Gummibuchsen) defekt. Beim Anschauen sahen sie noch soweit vertretbar aus. Aber da ich sowieso noch ein paar Sachen machen will, ist das schon mal ein Anfang... ;)

 

 

Also: back to the drawing board! :D Ich überlege sowieso, ob ich nicht einfach alle Fahrwerksbuchsen und Gelenke mal austausche. Kosten nicht die Welt und ich habe dann definitiv meine Ruhe. Mal schauen :D


27.05.2020 12:43    |    Trottel2011    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Iron Lady, ISO, Quickie Artikel, V12, XJS, XJ-S, Zoll, Zöllig

Hallo Motor-Talker!

 

Wer kennt das nicht: man ist dabei an seinem Auto zu schrauben und Zack! Man stellt fest, dass eine von 4 Schrauben fehlt. Verdammt, denkt man sich, und schaut ob die Schraube ein Normteil ist. Ist man an einem Produkt aus Deutschland zu Gange oder aus Japan, oder sonstige Stellen dran, ist es zu 100% (Ausnahmen gibt es) ein metrisches Gewinde. Dafür Ersatzschrauben oder Muttern oder Gewinde zu bekommen ist einfach...

 

Arbeitet man dagegen an einem Briten, welches bis irgendwann Mitte der 80er vorgestellt wurde, stellt man fest: Metrisch passt nicht! Aber vielleicht doch? So halb? Oder doch nicht? In Zeiten, wo die weltweite Autoproduktion nur noch metrische Maße verwendet, weiß man als Schrauber (Werkstatt oder Hobby) nicht, wie gut man es hat. Auch wenn diverse Schrauben noch zöllig sein können. Dann kommt Jaguar um die Ecke. Jaguar, Tradition aus Leidenschaft. Leiden verschaffen. Leid der Schrauben! Wie oft ich zwischen verschiedenste Gewinde und Maße hin und her switchen muss, ist echt "zum kotzen". Ein paar Beispiele?

 

Lochkreis an den Felgen... 5x120.64 - nicht 5x120, das wäre zu einfach. Das sind eben 5x 4-3/4"

Stehbolzen für den Ansaugkrümmer sind unten zöllig (BSF) und oben metrisch.

Die Schrauben am Klimakompressor aus US-Fertigung sind metrisch. Die Halterung am Block ist Zöllig (BSF).

Die Servopumpe hat UNF Gewinde. Die Halterung dagegen BSF Gewinde.

 

Warum schreibe ich das? Weil ich mit Gewinde nichts am Hut habe. Ich brauche sie nur, weil ich am Auto schraube. Als Einkäufer erkennt man Gewinde einfach nicht am Aussehen. Und dann kam die Tatsache, dass ich ein Gewinde für ein Auspuffkrümmer noch nachschneiden musste... Samt Gewindeeinsatz... Und dann steht man davor: WAS HABE ICH HIER!?

 

JETZT weiß ich es... Einmal richtig gemessen und gegengehalten... Die Schraube ist zöllig. Das heißt schon mal, dass ISO (metrisch) ausfällt. Okay. Denkt man sich, es ist kein "Grobgewinde". Also kein UNC. Also muss es ein UNF sein. Mehrmals nachgemessen... Hmm, der Messschieber sagt es kann kein UNF sein. Also gesucht und nicht gefunden. Bis mein 63 Jahre alter Vater anmerkt: ist es ein BSF?

 

Ein WAS!? BSF? Google und dann, zack, isses da. British Standard FINE. Das Gegenteil zu British Standard Whitworth (Grobgewinde). Heute mittlerweile durch UNF und UNC (beides US Standards) größtenteils ersetzt. Meine Fresse... Darum kannte ich, als Brite, das auch nicht. Mir war nur das amerikanische Pandon bekannt. Tja, man lernt jeden Tag. Es wurde gemessen... Maße passen 1A zum 1/2" BSF Gewinde. Aber es ist noch eine Besonderheit unter den BSF Gewinden... Ein BSC, British Standard Cycling. Also ein Fahrrad-/Motorradgewinde... Dieses Gewinde findet man an den Pedalen, am Übergang zur Kurbel... Woher ich das weiß? Weil ich noch zum Fahrradladen fuhr... Und damit verbunden konnte meine Problematik mit den Auspuffkrümmern beiseitigt werden :rolleyes:

 

 

Nun sitzen neue Gewinde in den alten Krümmern und werden von neuen Schrauben an Ort und Stelle gehalten. Sachen gibt's! :D Warum nicht gleich einfach ein Gewinde nehmen, welches überall passt? Fermaledeit!


07.05.2020 18:54    |    Trottel2011    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: Auspuff, Chromatieren, Iron Lady, Jaguar, Quickie Artikel, Restauration, Überholen, V12, XJS, XJ-S

Hallo Motor-Talker!

 

Kleinigkeiten können über gut oder schlecht entscheiden. In diesem Falle geht es um den Hitzeschutz über den Abgaskrümmern und das in einem Quickie Artikel :)

 

Der V12 hat 4 Abgaskrümmer. 4 Stück mit jeweils 3 Zylindern. Diese sind nicht alle identisch sondern 2 sind jeweils länger als die anderen. Außerdem werden die Krümmer sehr schnell sehr rostig und sehr schnell sehr heiß. Nur sandstrahlen und ein Schutzlack würde wenig bringen... Man könnte die Krümmer aber noch mit einer Keramikbeschichtung versehen, ABER die Krümmer sind schon häufiger ein Problem gewesen, wenn es um Rissbildung geht. Also machen wir da nichts. Die thermische Belastung des Materials wäre damit höher und eine Rissbildung eher möglich. Die Abdeckungen können wir ja mal erneuern... Erneuern? Nein, aufarbeiten.

 

Am liebsten hätte ich 2 schöne große Fächerkrümmer, sogenannte Blockhugger, die aufgrund der beengten Platzverhältnisse im Motorraum vorhanden sind, nah am Motorblock verlaufen, dann wären die Bleche nicht notwendig. Nachteil daran. die Wärmebelastung im Motorraum wäre erhöht und eine Leistungssteigerung wäre nicht vorhanden, weil der katfreie V12 sowieso sehr frei durchatmet im Vergleich zu den normalen Motoren mit Kats.

 

Das Problem an den Hitzeschutzblechen ist, dass sie nicht mehr lieferbar sind und meistens ganz schnell wegrosten, obwohl es ein höherwertigeres Stahl (aber kein Edelstahl) ist. Ich kenne genug XJ-S bzw. allgemein V12-Kittys, die nur da, wo die Befestigungsschrauben sitzen, kleine Reste der Bleche haben. Und ähnlich sah es bei Schrotti aus bzw. es ging schon da gut los. Die Bleche habe ich noch immer liegen und sind sehr stark angerostet. Sicherlich noch zu retten, weshalb ich sie erstmal trocken und leicht eingeölt mir hingelegt habe. Die Bleche von der Iron Lady waren in einem recht guten Zustand, nur eine Delle in einem. Das ist zu verschmerzen (wahrscheinlich habe ich die Delle selbst reingehauen :D).

 

Irgendwann, vor 2 Jahren glaube ich, habe ich die Bleche sandstrahlen lassen. Die lagen dann nun 2 Jahre einfach vor sich hin und haben nicht weitergerostet, dafür aber ein paar Flecke bekommen. Ich war mir immer unsicher, wie ich diese am besten schütze. Verzinken? Feuerverzinkung? Gelbverzinkung? Blauverzinkung? Oder gleich Richtung Passivierung á la Beizen (da m.E. Edelstahlartig). Das Ergebnis wurde: Verzinkung + Chromatierung.

 

Ja, Chrom! Nein, nicht hochglänzender, glatter Chrom, wie in der Autoindustrie üblich, sondern mit der Chromschicht eines Werkzeugs zu vergleichen. Schützend, temperaturbeständig, keine geschlossene Glanzschicht. Und das Ergebnis finde ich gut. Da die Teile in den nächsten Jahren definitiv Öl sehen werden (ein Jaguarmotor aus dieser Zeit ist einfach nicht dicht! Außer es ist ein AJ16 Motor oder hat kein Öl drin :D) und damit verbunden wird es auch immer wieder Ölflecken abbekommen. Die Chromatschicht wird helfen das Öl einfach abzuwischen und es an ein Einbrennen zu behindern -> Stichwort geschlossene Oberfläche :)

 

 

Langer Rede, kurzer Sinn: die Hitzeschutzbleche sehen gut aus und werden sich im Motorraum bewähren. :D Auf langer Sicht.


21.05.2019 17:43    |    Trottel2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: dicht, Iron Lady, Jaguar, Katze, Quickie, Quickie Artikel, Reparatur, Reparaturen, Restauration, V12, X27, XJS, XJ-S

Hallo Motor-Talker!

 

Leider ist Zeit gerade knapp, aber ich habe heute mal 15 min Zeit gefunden ein Teil am V12 auszutauschen. Daher gibt es hier nur ein Quickie...

 

Jeder V12 Besitzer und Fahrer kennt ein kleines, nerviges Stück Gummi am Motor. Dieses wird immer zügig undicht und Jaguar hat nie wirklich sich bemüht eine Lösung zu finden. Klar, warum nicht? Der Pömpel der da eingesetzt wird kostet Geld und die Arbeitszeit kann man sich bezahlen lassen. Problem an der Sache: der Motor wird dadurch SEHR ölig.

 

Ich rede vom Kettenspanneröffnungsverschluss. Ein kleines Stück Gummi, welches sich mit den Jahren einfach zersetzt und bei den Motortemperaturen einfach auflöst. Es kommen Öldämpfe aus dem Motor raus, kondensieren am Block und es entsteht ein dickes verkrustetes Etwas am Motor. IGIT!

 

Bei Ebay gibt es einen Anbieter, der dieses Bauteil aus Aluminium anbietet. Dabei statt mit einem Gummistück nur mit einem O-Ring arbeitet. O-Ringe sind einfacher und dichter. Allerdings sind 40 EURdafür viel Geld. Das dachte sich auch ein bekannter australischer Jaguarenthusiast (Warrjon im Jaguar Forum USA) und entwickelte selbst ein solches Bauteil. Etwas klobiger aber es ist genauso gut! Ich habe mir schlauerweise sofort eins gesichert... 20 EUR inkl. Versand aus Australien und das tolle: ich habe ihm mehr bezahlt als er haben wollte - für 20 EUR! Geile Sache! :D

 

Der Einbau ist zügig erledigt. Lüfterlagergehäuse abnehmen (2 Muttern, 2 Schrauben), Gummistöpsel rausfriemeln und den neuen mit etwas Öl auf dem O-Ring einsetzen. Die Inbusschraube festdrehen und BÄM! Dicht! Jetzt ist der V12 da dichter als es Goethe jemals hätte sein können! Sollte es mal undicht werden, ist das kein Problem. Das Alu wird sich nicht auflösen und ich kann den O-Ring gegen einen x-beliebigen O-Ring, sei es Silikon, Gummi, Kondom oder sonst was austauschen :D Dicht wird es bleiben und es wird einfach wieder dicht gemacht werden können.

 

 

Warum sind solche Lösungen bei den Herstellern nie möglich? Stattdessen baut man alles so komplex und an solchen Stellen wird es wieder einfach zu einfach gemacht was wieder bedeutet, dass es undicht wird... Naja, ein Schritt weiter Richtung Fertigstellung... Irgendwann :D

 

To be continued... :D


12.08.2018 12:50    |    Trottel2011    |    Kommentare (95)    |   Stichworte: 1.2L, 312, 500, Fiat, Quickie, Quickie Artikel, Toni

Hallo Motor-Talker!

 

Heute gibt es nur einen kurzen Artikel, einen meiner Quickies :D Mittlerweile habe ich meinen 500 seit 3 Monaten. In diesen 3 Monaten habe ich knapp 5000 km abgespult und bereue den Kauf bisher nicht. Bis auf ein paar kleinere Probleme, die aber aufgrund einer schlechten Werkstatt nicht gelöst wurden und nur anderweitig zügig behoben wurden... Darauf gehe ich aber nicht ein.

 

Der 1.2l Fire Motor ist der kleinste Motor, den ich bisher im Alltag gefahren bin. Und weil es ein Hubraumwinzling für meine Verhältnisse darstellt, erwartete ich keine Verbrauchswunder. Aber ich bin besserem gelehrt worden! Und mittlerweile habe ich meinen Spaß beim "Hypermiling". Der kleine Motor und mein Fahrprofil eignen sich wunderbar dafür.

 

Der 500 hat im UConnect Menü ein "Spritsparspielchen". Das Bäumchen auf der rechten Seite wird grüner, je ökonomischer man fährt. Obendrauf ist der kleine 500 (hat seinen Namen "Toni" schon inne) so ziemlich sehr optimistisch. 100 Punkte habe ich noch nicht geschafft, aber wie man im Bild sehen kann, bin ich nicht weit davon entfernt!

 

Mein erster Tankvorgang ergab 3.7l/100 km. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich ein "Tankfehler" hatte. Der Zapfhahn passt nur in einer Position richtig. Alle anderen Positionen lassen es frühzeitig abschalten. Und genau da lag mein Fehler. Mittlerweile bin ich aber schlauer und knapp 4.3l/100 km sind auch nicht schlecht! Ansonsten: fährt, fährt, fährt.

 

Was ich aber noch unbedingt machen musste: es MUSSTEN die Chromspiegelkappen von Fiat ran. Der kleine Flitzer hat sehr süarsam eingesetztes Chrom am gesamten Fahrzeug. Und an den Seiten war es einfach zu wenig. Man kann es auch übertreiben (ich schaue dich an, Jaguar! :D) aber etwas musste an den Seiten gemacht werden und da passten die Spiegelkappen wunderbar. So wenig kann so viel ausmachen... Teuer sind die Teile auch nicht und sie kommen mit MOPAR Verpackung :D Damit sind offiziell MOPAR Teile an meinem kleinem Italo-Polen dran :D

 

So viel für die ersten knapp 5000 km. Es kommen noch weitere 75.000 km in den nächsten 45 Monaten dazu! :D Bald steht wohl auch die erste Wartung an (Fahrzeug ist fast 1 Jahr alt, also abwarten!). Ob ich da zu Fiat fahre? Ich bin zwiegespalten, besonders nachdem die Werkstatt sich jetzt schon mit einer Mangelbeseitigung als Inkompetent zeigte...

 


Blog Recommendation, the

Mein Blog hat am 08.10.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Man Behind The Scenes, the

Trottel2011 Trottel2011

Best of Britain

Volvo

 

Vehicles, the

Current Vehicle:

The Daily Driver:

Öwes

Hersteller: Volvo Cars

Auto: V70 (Typ B/III)

Motor: R5, D5244T10 (2.4l R5, 205 BHP)

 

Former Vehicles:

The Depressing Daily Driver:

Mister FU

Hersteller: Stellantis (Fiat)

Auto: Tipo (Typ 356)

Motor: R3 Firefly (1.0l, 100 BHP)

 

The Former Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l R4, 140 BHP)

 

The Former Crown Juwel:

Die Iron Lady

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l V12, 295 BHP)

 

A Former Daily Driver:

Toni

Hersteller: FCA (Fiat)

Auto: 500 (312) "Lounge"

Modelljahr: 2018

Motor: R4 (1.2l R4, 69 BHP)

 

Another Former Daily Driver:

Rusty Jag

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ8 Executive (X308)

Modelljahr: 1997

Motor: V8 (3.2l V8, 237 BHP)

 

Yet Another Former Daily Driver:

The Jaguar Formerly Known As "Jag"

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ6 SPORT (X300)

Modelljahr: 1995

Motor: R6 (3.2l R6, 211 BHP)

XJ-S in Teilen und Modellen

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