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30.05.2024 12:49    |    Trottel2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: hybrid, Hyundai, Kona, let's drive, OS, suv

Hallo Motor-Talker!

 

Hyundai Kona Hybrid 2021Hyundai Kona Hybrid 2021Da der jährliche Besuch in der Heimat anstand, gibt's ein Let's Drive zu einem interessanten Fahrzeug :D

 

Diesmal haben wir den Besuch der Familie mit einer Reise durch den Süden/Südwesten Englands (Cornwall, Devon, Dorset, usw.) verbunden. Dafür wollten wir ein bequemes Reiseauto haben mit Platz für 2 Erwachsene und 2 größere Koffer. Von der Mietwagenfirma meines Vertrauens gab es für den Zeitraum nur SUV (Klein, Mittel und Groß) weshalb ich mit für einen kompakten, mittelgroßen SUV entschieden habe. Und nun folgt der Test.

 

Hyundai Kona Hybrid 2021Hyundai Kona Hybrid 2021Wie immer: was haben wir hier überhaupt? Es ist ein 2021er (erkennt der geneigte Kenner britischer Zulassungen auf dem ersten Blick) Hyundai Kona Hybrid in der "Vorfacelift" Version. Es ist meine erste Langzeiterfahrung (Langzeit = 1600 km im Mietwagen) mit einem Hyundai. Bisher hatten wir einen Kia im Test, dieser teilt sich aber nicht die Plattform mit dem Kona - das müsste dann der Exceed sein, wenn ich mich da richtig aus dem Fenster lehne. Das war aber ein reiner Verbrenner. Wie ist der Hybrid? Legen wir los!

 

P für PARKEN:

Was haben wir hier überhaupt? Es ist der Kona von dem mittlerweile gut etablierten koreanischen Groß- und Mischkonzern Hyundai. Die Marke ist schon lange von ihrem "Billigheimer" Image weg und steht für meistens solide Fahrzeuge. Unter der Haube schlummert ein 1,6l 4 Zylinder Benziner mit 105 ps bei 5700 U/min (147 Nm) sowie Elektromotor mit 44 ps (170 Nm). Kombiniert werden beide mit einem 6 Stufen-DKG und drücken die 265 Nm damit auf die Straße (zwischen 1400-4000 U/min). Der Energiegehalt der Hybridbatterie wird mit 1,56 kWh angegeben, was relativ klein ist. Andererseits ist das Auto auch nicht sehr "groß".

 

Hyundai Kona Hybrid 2021Hyundai Kona Hybrid 2021Für ein Auto mit knapp 1500 kg ist die angegebene Leistung heute allenfalls "Mittelmaß", was aber nicht heißen soll, dass sie zu wenig ist. Dazu aber später unter DRIVE mehr.

 

Optisch entsprechen Hyundais nicht immer den geltenden Trend - heißt nicht dass sie schöner sind, sondern doch stellenweise eher dem Bereich ". Hier trifft es meinem Geschmack absolut gar nicht. Mir ist das Design zu komplex im Sinne von Leuchten auf verschiedenen Ebenen und es erscheint MIR zu rund. Aber das ist meine Meinung und da sich das Auto dennoch recht viel auf den Straßen blicken lässt, entspricht es dem Geschmack anderer. Ich bin nicht der, der andere Geschmäcker verurteilt :) Es sind diverse Sicken und Kanten sichtbar, ja, aber ergeben diese einen Sinn? Und, wie sieht es aus mit einer Wiedererkennung mit Familiengesicht? Ich bin kein Fan von Marken, bei denen jedes Modell anders ausschaut. Ebenso bin ich kein Fan davon, wenn sie alle gleich ausschauen. Der Kona ist irgendwie dazwischen ohne eines von beiden direkt zu sein. Eine merkwürdige Kombination.

 

Egal, es ist was es ist, sagte einst ein orangefarbender Mann im Weißen Haus :D

 

N für NEUTRAL

Steigen wir in den Kona ein, sehen wir eine ziemlich moderne Gestaltung. Ein LCD Bildschirm ersetzt das Kombiinstrument (wie bisher bei fast jedem Neuwagen verfügbar). In der Mittelkonsole prangt ein großes Touchscreen. Und, Hyundai weiß was ich mag, DREHREGLER für die Klimaanlage, wobei die Nutzung sich nicht sofort erschließt. Das Fahrzeug hier verfügt über eine Ein-Zonen-Klimaautomatik mit 3 "Stärken". Die Temperatur regelt man mit dem linken Drehschalter. Das Gebläse mit dem Rechten. Drückt man die Taste auf der dem linken Regler, kann man die Intensität bestimmen. Sehr gut. Wenn man aber eine manuelle Steuerung wünscht, ist die Tastenbelegung nicht ganz optimal. Ebenso störend ist, dass die Klimaanlage fast immer zu kalt war. 20°C eingestellt und aus den Düsen kam gefriergetrocknete Luft bei gefühlt 7°C. Ich bin keine Frostbeule aber selbst mir wurde das zu kalt! :D

 

Hyundai Kona Hybrid FahrerarbeitsplatzHyundai Kona Hybrid FahrerarbeitsplatzOkay, die Klimaanlage hätten wir, wir wandern mit dem Blick weiter nach unten... Eine Mittelkonsole mit 2 Becherhaltern, eine gutpositionierte Mittelarmlehne (mit Fach drunter) und diverse Schalte im VW Style um den Wählhebel verteilt. Bei diesem Fahrzeug mit dem perforierten Leder ist die integrierte Sitzbelüftung richtig toll. Ich hatte es nie zu vor im einem Fahrzeug testen können und hier das erste Mal. Meine Güte fühlt sich das richtig gut an, wenn sich der Sitz abkühlen kann/darf. Absolut herrlich! Die Sitzheizung als auch -kühlung gibt es in 3 Stärken und die Lenkradheizung an der unteren Ecke der Schalter ist ein schönes Extra, welches ich nicht testen konnte... :)

 

Die Sitze sind, wo ich sie angesprochen habe, sehr bequem, wobei mir die Lordosenstütze etwas zu tief sitzt. Gut, ich bin eben etwas mehr Sitzriese und da ist natürlich die Position der Stütze bei mir bei fast allen Autos zu tief. Gewünscht hätte ich mir eine höhere Position oder eben, wie bei VW häufig verfügbar, auch einfach nach oben beweglich. Das hätte meiner Meinung nach etwas mehr Tauglichkeit mit sich gebracht. Aber Hyundai wird sich dabei etwas gedacht haben :) Allgemein, die richtige Sitzposition zu finden war schnell möglich. Das Lenkrad lässt sich echt gut verstellen und der Sitz hat eine weite Verstellmöglichkeit. Allgemein ist das Platzgefühl vorne sehr gut. Ich fühlte mich nicht eingeengt.

 

Was dann doch störte war die Bedienung der sehr günstigen Türschalter für Fensterheber, Seitenspiegel und Zentralverriegelung. Was ich vermisst habe, waren der automatische absenkender Spiegel zur Bordsteinseite sowie eine Auto Down/Up Funktion für ALLE Fenster. Das Modell entspricht nicht einmal dem Fiat Tipo. Dort ist zumindest das Beifahrerfenster mit Auto Down Funktion versehen. Im Kona geht nur die Fahrertür automatisch runter und rauf. Alle anderen Fenster muss man gedrückt halten. Noch spannender finde ich, dass das Fenster der Fahrertür schneller rauf und runter geht als die Scheibe der Beifahrertür. Seltsam? Plan? Einzelfall? I don't know! :D Die Spiegel lassen sich mit den sehr günstigen Schaltern auch gut einstellen und der Blick nach hinten ist auch gut. Die Übersicht von innen nach hinten ist ausreichend. Ich würde es auf einer Skala von 1-10 (1 das Schlechteste, 10 das Beste) irgendwo bei 6 oder 7 einstufen. Ist eben "modern" dass man hinten nichts sehen können soll ;)

 

Hyundai Kona Hybrid RückbankHyundai Kona Hybrid RückbankEin Blick nach oben zeigt, dass unser Modell ein Schiebedach hat. Ein Feature, welches ich in Öwes tatsächlich vermisse. Ich fahre fast immer mit offenem Dach, wenn sich das im Auto anbietet. Im Falle von Öwes gab es das nicht. Aber hier schon. Die Position ist absolut okay. Man sitzt nicht davor und auch nicht dahinter (gibt ja solche Autos). Das Ergebnis: eine natürliche Bräune (Sonnenbrand :D) auf dem Schädel :D Windgeräusche sind bei höherer Geschwindigkeit mit offenem Schiebedach zu erwarten aber es zog nichts böse.

 

Betätigt man den Zündanlassschalter (haha) fährt zudem über dem Kombiinstrument ein HUD hoch. Nichts Riesiges und auch nicht unnötig kompliziert (außer dass es einfährt und eine Klappe direkt danach wieder abriegelt usw. usf.). Das, was dargestellt wird, wird klar und gut lesbar dargestellt. Alle wichtigen Infos werden angezeigt: gefahrene Geschwindigkeit, geltende Geschwindigkeitsbeschränkung, Navigationsbefehle sowie ob sich jemand im Totenwinkel befindet. Finde ich gut aber auch zeitgleich brauche ICH persönlich nicht. Aber das sind meine persönlichen Präferenzen.

 

Der Kofferraum ist von seiner Größe her in Ordnung. Ca. 360l sind in dieser Fahrzeugklasse nicht gerade viel (der Fiat Tipo Hatchback hat 440l) aber dennoch durchaus nutzbar. Zumal die Öffnung ausreichend groß ist und das ein Kofferraum ist, mit einer nutzbaren Fläche. Mehr ginge aber immer :)

 

D für DRIVE!

Fahren wir mal los. Mit Einlegen der Fahrstufe D rollen wir los. Anders als andere Hybriden mit einem Doppelkupplungsgetriebe, rollt/kriecht der Kona gut los. Ein Vergleich ziehe ich hier zu einem ähnlichen Konzept: Passat GTE. Da ist immer eine Verzögerung zwischen Bremspedal verlassen und der Zeitpunkt wann der E-Motor loszieht. Beim Hyundai ist das sehr gut gemacht. Toyota macht es aber besser :D Aber Toyota ist der King der Hybride. Dafür dass Hyundai erst seit Kurzem sowas baut, ist das nicht schlecht. Besser als VW schon mal. Anders als ein GTE aber kann der Kona nicht im reinen E-Modus betrieben werden und kann auch nicht in dieser Version per Stecker geladen werden. Alles Strom, was der Kona verbraucht, wird onboard erzeugt.

 

Also, losgerollt und der Verbrenner erwacht kurz zum Leben. Den Wechsel von Elektro zu Benziner spürt man kaum. Der Motor springt leise an und man merkt das nur, wenn im Kombiinstrument nicht "EV" steht sowie an den Fahrstufen, die das Getriebe dann wählt. Beim Ausrollen wird m.E. der Motor komplett ausgeschaltet, das Getriebe schaltet in den Leerlauf und der Elektromotor beginnt zu rekuperieren (kann man im Hybridmodus mit einem Zug am linken Schaltpaddel von der Intensität einstellen bzw. mit dem rechten Paddel reduzieren). Es ist dabei sogar fast die Möglichkeit gegeben mit einem Pedal zu fahren.

 

Kombiinstrument "Hybridmodus"Kombiinstrument "Hybridmodus"Kombiinstrument "Manueller Modus"Kombiinstrument "Manueller Modus"Zeitgleich aber bringt diese Lösung ein Problem mit sich: der Verbrenner wird häufiger ein- und ausgeschalten. Im Flachland würde ich sagen kein großes Problem. Im gebirgigen und ziemlich steilen Süden Englands stellte sich dies als Qual für den Verbrenner heraus. Berg ab wird dann der Verbrenner ausgeschaltet und Berg auf, wenn der Elektromotor nicht mehr ausreicht und man etwas kräftiger (aber nicht im Kickdown!) dann bergauf fährt, wird der Verbrenner aktiviert und schreit einen lautstark kurz vor dem Begrenzer an. Bei einem kalten Motor nicht sehr angenehm. Das ist eben einer der Nachteile an Hybride die nicht nach dem Toyotaprinzip "hybridisiert" wurden.

 

Was auch auffällt, ist dass der Elektromotor alleine nicht lange mitmacht. Klar, bei der kleinen Batteriegröße. Viel innerorts mit langsamen Geschwindigkeiten sind super zu fahren aber sobald man auf einer Landstrasse fährt oder über schnellere Ortsstraßen (50er Zone) fährt, wird der Verbrenner andauernd an- und ausgemacht. Für den Turbolader, der m.E. dran ist, nicht die optimalste Lösung. Aber darum geht es nicht. Worum es bei einem Hybriden geht, ist den Verbrauch zu senken. Auf knapp 1600 Kilometer (993 Meilen) haben wir ein Durchschnitt von genau 5.0l/100 km (56.6 imp MPG) erreichen können. Für das Gewicht, die Region, die Fahrweise und unsere Missachtung vor verbrauchsoptimierten Einstellungen (Klimaanlage an, alle Fenster und Schiebedach offen, Sitzkühlung an) würde ich sagen gut. Im Flachland in meiner Region könnte ich mir eine 4 vorweg mit einer recht niedrigen Nachkommastelle dahinter vorstellen. Im WLTP sind 4,3l/100 km angegeben, das würde also meine Vermutung in etwa bestätigen.

 

Die größere Frage wäre aber, was der Kona dann verbrauchen würde, wenn es nicht das zusätzliche Gewicht von Akku und E-Motor mit sich schleppen müsste... Da aber der 1.6l aus dem Hybrid nicht einzeln zu liefern ist (sprich der andere 1.6l hat etwas mehr Hubraum), wird man das nicht schätzen können.

 

Der Motor selbst ist "spritzig genug". Der Elektromotor muss aber häufig als Unterstützung her. Manchmal spürt man aber bei konstanter Fahrweise (Mittelengland ist etwas flacher als der Süden) ein "pulsieren" im Antriebsstrang. Ich vermute dass der E-Motor versucht zu laden und andauernd an und aus geht und der Verbrenner damit immer wieder gebremst wird. Ein Ruckeln ist das aber nicht.

 

Headupdisplay (HUD)Headupdisplay (HUD)Wechselt man aber aus dem Hybridmodus in den manuellen Modus (Wählhebel in diesem Fahrzeug nach rechts rüberziehen), kann man die Gänge einzeln wählen und im Kombiinstrument wird alles rot. Der E-Motor scheint dann deaktiviert zu sein. Der Wagen fühlt sich dann aber etwas besser an. Die Gasannahme ist deutlich direkter und es fährt sich allgemein noch spritziger. Klar, denn der E-Motor bremst ab, wenn man vom Gas geht. Manchmal habe ich bewusst den Hebel in die manuelle Gasse geschoben, damit ich eine steile Auffahrt oder Abfahrt besser meistern kann.

 

Wählheben mit TastenWählheben mit TastenDas Fahren ist aber nicht nur auf der Motorseite zu betrachten. Lenkung und Fahrwerk spielen auch wichtige Rollen. Die Lenkung - elektrisch - fühlt sich gutgewichtet an. Man weiß wo die Räder stehen und wie sie zueinander stehen. Es fühlt sich direkter an als im Tipo aber nicht so direkt an wie im Spider damals. Öwes lasse ich aussen vor aus dem Vergleich, da er eben einen anderen Konzept verfolgt.

 

Das Fahrwerk ist straff, ich würde sogar sagen nicht allzu straff aber verglichen mit meinem V70 deutlich straffer. Es federt aber dennoch gut ein und aus und es ist komfortabel. Schlaglöcher werden aber 1:1 direkt in den Innenraum weitergegeben. Auf englischen Straßen damit ein Albtraum ;) Man spürt in der Lenkung und im Fahrwerk im Grunde alles, was vor bzw. unter einem auf der Straße passiert. In Kombination mit den 18 oder 19" Felgen und dem kleinen Reifenquerschnitt kommen schon Schäden an den Reifen vor - wie bei uns auch, als wir Schlagloch erwischt hatten und dabei sich die Karkasse auf der Beifahrerseite vorne sich vom Draht löste und ein Ei bildete. Ein Segen, dass wir versichert waren.

 

Insgesamt ist das Fahren echt gut. Die Sicht nach hinten ist gut, die Rückfahrkamera zeigt auch ein gutes Bild, was aber theoretisch nicht notwendig ist, da die Kiste eine relativ gute (für ein modernes Auto) Rücksicht hat.

 

Auf guten Straßen ist der Kona in dieser Ausführung komfortabel. Rollt gut ab. Die Fahrgeräusche schiebe ich auf die schlechten Straßen in GB (wer glaubt, dass in DE die Straßen schlecht sind, möchte mal bitte auf den Schlaglochpisten in GB fahren - dort sind Niederquerschnittsreifen IMMER in Lebensgefahr!) und ein Mischmasch an Reifen, die am Mietwagen dran waren (2x Michelin, 1x Bridgestone und 1x Arrowspeed oder so!?).

 

R für RÜCKWÄRTS

Parken wir den Kona wieder ein und relativieren unsere Erfahrungen. Alles in Allem ist der Kona nicht schlecht. Für mich optisch nicht in Frage kommend, da mir das Design absolut NICHT zusagt. Achtung, es sagt MIR nicht zu, nicht dass jemand sich gleich beleidigt fühlen sollte. Die Leistungsausbeute ist okay. Die Abstimmung des Hybridsystems könnte ein wenig "materialschonender" sein und nicht gleich Vollgas im Begrenzer sein, wenn der Verbrenner aktiv sein muss.

 

Der Kona fährt sich gut, für englische Straßen zu gut. Ich denke, dass es auf den europäischen Straßen besser fahren würde und die Komfortvorteile zum Vorschein kommen könnten. Platz ist in Ordnung und allgemein kann man sich nicht beschweren. Einzig der alte Vorteil bei Hyundai - der Preis - der ist nicht mehr gegeben. Dafür ist die Marke Hyundai aber eine feste Größe auf dem PKW Markt geworden und der Ruf wird von Tag zu Tag besser.

 

Kritik gibt es von mir nur für die Abstimmung des Hybridsystems und dem relativ kleinen Kofferraum für ein Fahrzeug dieser Größe sowie für die Art und Weise wie die Klimaanlage agiert. Lob gibt es für das Fahrverhalten und den sonstigen Komfort.

 

Hyundai Kona Hybrid 2021 Hyundai Kona Hybrid 2021


30.05.2024 13:12    |    pico24229

Für mich auch iwie ein nichtssagendes Auto.

 

Was mich interessiert wäre das mit den englischen Kennzeichen…

Und warum Gebrauchtwagen in GB so günstig sind. (Weil Rechtslenker mangelnder Exportmarkt?)

30.05.2024 13:40    |    Trottel2011

Zitat:

@pico24229 schrieb am 30. Mai 2024 um 13:12:40 Uhr:

Für mich auch iwie ein nichtssagendes Auto.

 

Was mich interessiert wäre das mit den englischen Kennzeichen…

Und warum Gebrauchtwagen in GB so günstig sind. (Weil Rechtslenker mangelnder Exportmarkt?)

Das Kennzeichen zeigt dir, in der normalen Werksausführung (weil das Kennzeichen mit dem EZ zusammen am Auto verbleiben soll) welches Jahr die EZ war.

 

Also, Buchstabe Buchstabe JAHR JAHR Buchstabe Buchstabe Buchstabe

 

Die Buchstaben haben keine Bedeutung als Solches, außer einer möglichen regionalen Zuordnung, welches aber im Jahr 2024 sich erübrigt hat. Da Fahrzeuge häufig mehrmals ihren Standort im Land ändern, ist das eine Unnötigkeit. Bei den Zahlen wird aber das Jahr dargestellt. Ist es in der 1. Jahreshälfte, steht es als Jahr da. In der 2. Jahreshälfte werden 50 hinzugefügt.

 

21 und 71 sind beide für das Jahr 2021.

22 und 72 wären für 2022.

 

Das System wird aber regelmäßig geändert um Überschneidungen zu vermeiden. Es können auch "Private Plates" verwendet werden. Diese weichen dann wieder komplett vom System ab. Sowas wie "CAR 1" werden vom Staat zur Nutzung angeboten. Kauft man sich das Kennzeichen, kauft man nur die Nutzungsrechte. Diese kann man auch weiterverkaufen, ähnlich wie es in Dubai oder Saudi Arabien gemacht wird.

 

PKW sind in GB übrigens als Gebrauchtwagen häufig günstiger, weil sie meistens dann Schrott sind. Seeluft im fast kompletten Staatsgebiet sowie super schlechte Straßen... Ich habe KEIN Auto gesehen, welches keine Kratzer an den Felgen hatte. Egal ob junger Neu-,Gebraucht- oder Mietwagen. Ebenso ist aufgrund der sich aktuell immer größeren Ausbreitung von E-Fahrzeugen sowie Emissions-Free-Zones (z.B. hat Oxford den Stadtkern für ALLE Verbrenner gesperrt, nur noch E-Fahrzeuge) die Nachfrage nach Verbrennern auf dem Gebrauchtmarkt weiter absteigend.

30.05.2024 15:51    |    miko-edv

meine Schwester hat den Kona auch in der Hybrid-Version, da der ursprünglich bestellte "Rein-E" damals mit dem Transportschiff verloren ging, und die Ersatzbestellung weitere 15 Monate Lieferfrist bedeutet hätte ...

Sie mußte mal wegen eines Kühlwasserlecks rein elektrisch die letzten 40 km nach Hause fahren - gerade eben geschafft.

Und ich meine, sie kann den auch an die Wallbox hängen.

 

Kleines "Gimmick" am Rande: ihr Hund sitzt nur halbwegs willig im Kofferraum, wenn sie eine Alu-Decke / Thermomatte unterlegt. Die darunter befindliche Batterie stört ihn wohl. Ob's "nur" zu warm wird, oder auch EMV-Strahlung, hat er noch nicht sagen können.

30.05.2024 17:26    |    _RGTech

Zitat:

heißt nicht dass sie schöner sind, sondern doch stellenweise eher dem Bereich ". Hier trifft es meinem Geschmack absolut gar nicht.

Erstens stimme ich zu, zweitens fehlt mir da ein Stück Satz :)

 

Die "Mehr-Ebenen-Leuchten" waren auch so ein Thema, das den Nissan Puke, äh Joke, so gnadenlos versaubeutelt hat. Nicht unbedingt die beste Referenz.

30.05.2024 17:57    |    ToledoDriver82

Zitat:

...Ich habe KEIN Auto gesehen, welches keine Kratzer an den Felgen hatte. Egal ob junger Neu-,Gebraucht- oder Mietwagen....

Kann ich komplett unterschreiben,selbiges habe ich neulich bei unserem London Trip auch festgestellt. Echt durch die Bank weg alle zerschossene Felgen,völlig unabhängig von Marke und Preis.

31.05.2024 06:04    |    25plus

Zitat:

[...] Zeitgleich aber bringt diese Lösung ein Problem mit sich: der Verbrenner wird häufiger ein- und ausgeschalten. Im Flachland würde ich sagen kein großes Problem. Im gebirgigen und ziemlich steilen Süden Englands stellte sich dies als Qual für den Verbrenner heraus. Berg ab wird dann der Verbrenner ausgeschaltet und Berg auf, wenn der Elektromotor nicht mehr ausreicht und man etwas kräftiger (aber nicht im Kickdown!) dann bergauf fährt, wird der Verbrenner aktiviert und schreit einen lautstark kurz vor dem Begrenzer an. Bei einem kalten Motor nicht sehr angenehm. Das ist eben einer der Nachteile an Hybride die nicht nach dem Toyotaprinzip "hybridisiert" wurden. [...]

Verglichen mit welchem HSD von Toyota? Der direkt vergleichbare 1.8 HSD der 4. Generation (Prius 4 von 2016-2022, Corolla 1.8 HSD und Swace vor Facelift) verhält sich exakt genauso. Oft läuft der Motor nur Sekunden und auch kalt muss der Verbrenner mal höher drehen, weil er mit 142 Nm und 98 PS sogar noch schwächer ist als der 1.6 im Kona / Ioniq - der mit seinen 105 PS und 147 Nm auch keine Aufladung hat.

 

Beim 1.8 HSD beginnt der rote Bereich übrigens ab 5200 U/min und es macht auch keinen Sinn weit über 4000 U/min zu drehen, weil da hauptsächlich nur noch die Lautstärke zunimmt. Und es gibt keine festen Schaltstufen. Vielleicht könnte das ein Grund dafür sein, warum der HSD im Toyota etwas souveräner wirkt - was er eigentlich nicht ist.

 

Der zeitgleich mit dem Prius gebaute Ioniq braucht bei Spritmonitor 4,8 l/100 km, der Prius zwischen 4,5 und 4,6 l/100 km. Bei den aerodynamisch schlechteren Modellen mit jeweils gleichem Antrieb liegt der Swace (Corolla Kombi) bei 4,9 l/100 km, der Kia Niro mit ebenfalls dem gleichen Antrieb wie Kona/Ioniq bei 5,1 l/100 km. Bei Fahrleistungen und Verbrauch liegt der Hyundai Hybrid also fast gleichauf mit dem HSD von Toyota.

 

Aber eines ist mir gerade noch aufgefallen:

Mit dem Wechsel zur 5. Generation hat der 1.8 HSD bei Toyota von 122 auf 140 PS Systemleistung zugelegt, wobei die Leistungssteigerung aber komplett aus dem elektrischen Teil des Antriebs kommt. Die 142 Nm und 98 PS des Verbrenners sind wie die 1,3 kWh des Akkus unverändert. Beim Swace soll sich die Beschleunigung von 0-100 km/h von 11,1 auf 9,4 Sekunden verbessert haben.

 

Beim Hyundai Hybrid, der im Kia Niro der 2. Generation angeboten wird, wurde die Leistung des Verbrenners in diesem Monat mit Euro 6e um 12 PS auf 93 PS reduziert und das Drehmoment sinkt auf 134 Nm. Die Systemleistung sinkt ebenfalls um 12 PS auf jetzt 129 PS. Von 0-100 km/h dauert es jetzt 11,3 statt 10,4 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit sinkt von 165 km/h auf 160 km/h.

31.05.2024 10:00    |    der_Derk

Hatte mich seinerzeit auch gewundert, wie überraschend bergig Cornwall sein kann - und hatte das Auto mit der falschen Getriebeübersetzung dabei (RX4) ;).

 

Der Kona - nunja, ausgefallene Optik sollte mich eigentlich ansprechen, macht es hier aber mal gar nicht. Selbst beim Multipla waren viele Designlösungen in erster Linie Funktion (Die Beule unterhalb der Frontscheibe war teilweise für die Aerodynamik, teilweise um die Fernscheinwerfer möglichst hoch anzubringen; die sehr steil stehenden Seitenscheiben brachten mehr Innenraum, etc.). Beim Kona hat das alles halt keine Funktion, die irgendwelche Vorteile gegenüber einem normalen Kompaktwagen bringen würden, und die möglichst verwinkelte und verschachtelte Bauweise mit Karosserieteilen hat ja nicht mal Produktionsvorteile für den Hersteller. Man muss es schön finden.

31.05.2024 10:37    |    Trottel2011

Zitat:

@der_Derk schrieb am 31. Mai 2024 um 10:00:00 Uhr:

Hatte mich seinerzeit auch gewundert, wie überraschend bergig Cornwall sein kann - und hatte das Auto mit der falschen Getriebeübersetzung dabei (RX4) ;).

 

Der Kona - nunja, ausgefallene Optik sollte mich eigentlich ansprechen, macht es hier aber mal gar nicht. Selbst beim Multipla waren viele Designlösungen in erster Linie Funktion (Die Beule unterhalb der Frontscheibe war teilweise für die Aerodynamik, teilweise um die Fernscheinwerfer möglichst hoch anzubringen; die sehr steil stehenden Seitenscheiben brachten mehr Innenraum, etc.). Beim Kona hat das alles halt keine Funktion, die irgendwelche Vorteile gegenüber einem normalen Kompaktwagen bringen würden, und die möglichst verwinkelte und verschachtelte Bauweise mit Karosserieteilen hat ja nicht mal Produktionsvorteile für den Hersteller. Man muss es schön finden.

Ja so in etwa dachte ich es mir auch. Ich bin auch ein Fan von anderen Designs. Den Juke mag ich. Den Avantime, Vel Satis und damaligen Megane fand ich sehr hübsch. Auch den aktuellen Mira finde ich gelungen. Für den Kona und erst recht nicht den neuen Kona, kann ich mich nicht begeistern.

03.06.2024 12:42    |    XF-Coupe

Das ist aber schon das Facelift-Modell.

 

Das Vorfacelift (hatte meine Lebensgefährtin als Benziner mit Allrad) hatte einen anderen Grill.

03.06.2024 13:07    |    Trottel2011

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 3. Juni 2024 um 12:42:35 Uhr:

Das ist aber schon das Facelift-Modell.

 

Das Vorfacelift (hatte meine Lebensgefährtin als Benziner mit Allrad) hatte einen anderen Grill.

Das ist hier das Facelift:

 

https://imgr1.auto-motor-und-sport.de/...ullWidth-8c86e907-1980681.jpg

 

Das Auto hier ist 100% ein Vorfacelift.

03.06.2024 15:52    |    XF-Coupe

Nein, das ist der neue Kona, also Modellwechsel. Vollkommen andere Karrosserieform (Front, Seitenlinie, Heck) und auch im Interieur ist der vollkommen anders. Auch in der Größe ist er mit 4,35 m deutlich größer als der Vorgänger (den Du als Facelift gefahren hast) mit 4,16 m.

 

Hier ist das Vorfacelift von 2019, selbe Karrosserie, selber Innenraum, aber anderer Grill

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

Hier noch ein Artikel zum Kona Facelift von 2020, das ist der, den Du gefahren hast.

 

https://www.autozeitung.de/...elift-2020-preis-motoren-198672.html?...

03.06.2024 16:33    |    Trottel2011

Danke für die Korrektur! Ich hatte nur die Light Bar Front innErinnerung als Facelift...

05.06.2024 10:25    |    FlashbackFM

Den aktuellen Kona finde ich mit den Lichtleisten eigentlich ganz schick. Aber diese zusätzlichen Lichtmodule unterhalb der Leiste zerstören den an sich recht cleanen Look des Fahrzeugs. Vorn geht's noch halbwegs, aber hinten wirkt er für mich fast wie ein Traktor.

06.06.2024 08:30    |    XF-Coupe

... mir fast ein wenig zu spacig.

 

Ein Bekannter von mir hatte Einen bekommen (in dem Grundierungsgrau), den hatte ich mir letztes Wochenende mal näher angesehen.

 

Klar, er ist erwachsener geworden als der Vorgängern, vor allem innen. Aber das Außendesign ist too much.

06.06.2024 09:03    |    Trottel2011

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 6. Juni 2024 um 08:30:06 Uhr:

... mir fast ein wenig zu spacig.

 

Ein Bekannter von mir hatte Einen bekommen (in dem Grundierungsgrau), den hatte ich mir letztes Wochenende mal näher angesehen.

 

Klar, er ist erwachsener geworden als der Vorgängern, vor allem innen. Aber das Außendesign ist too much.

Stimme ich zu. Von aussen ist der Neue viel zu Strange. Grenzt an seiner Schrulligkeit an den Multipla an.

07.06.2024 11:17    |    pico24229

@Trottel2011 danke für die Info :)

Deine Antwort auf "Let's Drive: Hyundai Kona Hybrid (2021) UKDM"

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Mein Blog hat am 08.10.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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