Fri Jan 05 16:27:15 CET 2024
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Trottel2011
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3 (B), Quickie, Quickie Artikel, Reparatur, V70, V70 3, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Super schneller Quickie weil nicht viel zu berichten: Als ich damals den Luftfilterkasten ausbauen musste, damit ich die Getriebelagerung austauschen konnte, hatte ich gesehen, dass mein Luftfilterkasten doch recht arg mitgenommen ausschaute. Der Luftfilterdeckel war an allen Schrauben gebrochen und der Kasten der drunter sitzt, hatte nur durchdrehende Schrauben mit diversen Bruchstellen.
Plastik, 13 Jahre alt, thermo- aber nicht idiotenresistent, bricht eben irgendwann und so war das hier. Mir hätte ein gebrauchter Luftfilterkasten ausgereicht, damit Öwes wieder nur gefilterte Luft atmen kann aber nach 4 Bestellungen gingen alle Gebrauchten zurück: die gleichen Stellen waren gebrochen. Jau, scheint wohl ein Dauerfehler zu sein
Ergebnis: ich, Trottel, kaufe einfach neu... Das Gute ist: es gibt den Kasten noch immer neu zu kaufen - was ich irgendwie schockierend finde, ist der Preis... 190,47 EUR für Volvo Nummer 31370671... Weinen oder freuen? Im Zubehör ist der Kasten nicht zu bekommen, nicht wie bei den typischen Vertretern der Massenmobilisier (VW und co) und damit natürlich etwas teurer. Ich kann aber damit leben...
Also, altes Ausbauen (Schlauchschelle lösen, Stecker für Luftmassenmesser abziehen, Deckel abschrauben, innen die kleine Klemme lösen und nach oben abziehen) und den Luftmassenmesser abschrauben (2 x Torx). Jetzt können wir den neuen Luftfilterkasten "umrüsten". Eigentlich müsste ich die Kosten oben etwas reduzieren, da im Kasten ein neuer Luftfilter drin ist. Nach ein paar Wochen mit dem neuen Luftfilter, den ich einst beim Tausch der Riemen mitmachte, ist der schon dreckig... Naja, komm, wenn man den schon tauschen kann
Was mir nach Öffnung des Kastens auffällt - weil ich schauen wollte was ich innen tauschen müsste - ist, dass eine kleine "Dämmmatte" fehlte. Es ist ein kleiner Einsatz, der - so vermute ich - die Ansauggeräusche reduzieren soll. Ich hatte keine Lust nachher den wieder später einsetzen zu müssen, also bauen wir direkt um. Die Klips unten rausdrücken, die Matte abnehmen auf den neuen Kasten stecken und die Haltenasen wieder einfädeln. Zack! Das ist erledigt.
Den Kasten können wir nun vervollständigen. Deckel wieder rauf, Luftmassenmesser ansetzen und festschrauben und wieder den Kasten in den Motorraum hängen. Sprich die Gummitülle (rechts außen) einrasten und dann die Spitze links einklipsen. Danach die Luftleitung einhängen, das Rohr zu den Turboladern anschließen und die Schelle festziehen. Fertig.
Jetzt zieht Öwes nur noch Frischluft - denke ich
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Fri Dec 29 21:23:14 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), facelift, licht, Quickie Artikel, reparatur, scheinwerfer, V70, V70 3, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Ich hoffe ihr seid alle gut durch die verfressenen Feiertage gekommen? Gefühlt sind bei mir nun 10 kg mehr auf den Rippen - mal schauen ob sich das beim Schrauben bemerkbar machen sollte
Ich hatte in meinem letzten Artikel geschrieben, dass alles Technische erledigt ist. Was jetzt folgt ist nur das, was ich selbst als Pingelheini nicht ignorieren kann. Für HU und Otto-Normalo reicht das dicke
In meiner bisherigen Autofahrerkarriere, habe ich immer dafür gesorgt, dass meine Autos gutes Licht bieten. Soweit hat das bei den meisten Fahrzeugen geklappt. FU hatte LED, der Spider ebenfalls gutes LED mit Projektor, der XJ8 hatte gutes Halogenlicht ohne Linse und das Xenon im C30 damals ist bisher unübertroffen. Und Öwes? Das Halogenlicht ist okay, kann aber deutlich besser sein!
13 Jahre ist er alt, der gute Öwes. Die Scheinwerfer sind ebenfalls aus dem gleichen Baujahr, was man auch mittlerweile gut sehen kann: sie werden langsam matt und gelb und beides hilft nicht besonders, was die Lichtausbeute und Lichtstreuung betreffen.
Es gäbe mehrere Möglichkeiten... Die teuerste und zeitgleich aufwendigste Methode wäre: Xenonlicht nachrüsten! Das wäre mir natürlich am liebsten, besonders weil das Licht dann immer automatisch eingestellt wird (Sensoren vorne und hinten) aber dann ist das nicht einfach geregelt. Neue Scheinwerfer (komplett neu!) zusammen mit neuen Sensoren, neuer Verkabelung, neuer Schalter sowie diverse neue Software, da es niucht ganz 100% passen wird.
Möglichkeit zwei wäre es die "Streuscheibe" (Polycarbonat) auszustauschen. Das wäre relativ zügig möglich, aber ein Risiko besteht: das Gehäuse könnte bei der Demontage brechen. Wird immer wieder bei Leuten berichtet, die diese Route verfolgen...
Letzte Möglichkeit (außer einfach weiterfahren) ist es neue Scheinwerfer zu kaufen. Da neue Scheinwerfer von Volvo nicht günstig sind, probiere ich einfach ein Satz Scheinwerfer aus dem Zubehör. Am Micra meiner besseren Hälfte waren die Scheinwerfer der gleichen Marke sehr gut und passgenau.
Also, besorgt und für gut befunden. Einmal noch das Leuchtmittel einsetzen... Ich habe noch nie ein Auto gehabt, wo H9 in den Scheinwerfern drin war. H4? Klaro! H7? Auch. H11? In den Neblern die Norm. Für mich eine neue Sache
Da das Licht vorher schon halbwegs gut eingestellt war, fahre ich an eine helle Wand heran (natürlich mit der Schnauze zu erst
Zwei Stifte im Motorraum je Seite gezogen und zack, die Scheinwerfer sind draußen. Es gibt meiner Meinung nach keinen Hersteller, der das besser gelöst bekommen hat! Man bekommt die Scheinwerfer bzw. das Leuchtobst ohne Werkzeug ausgetauscht! Besser geht es nicht. Wobei das heute ja fast wieder hinfällig ist in der Premiumwelt. Da ist LED und somit "nicht austauschbar" die Norm geworden. Gibt's da noch ein Hersteller draußen der so ein einfaches System hat? Könnt ihr gerne mal in den Kommentaren festhalten!
Wenn die Scheinwerfer wieder eingesteckt und angeschlossen wurden, schalten wir diese ein und prüfen gegenüber den Markierungen an der Wand, in wie weit das Ganze passt. Ein paar Mal an den Stellschrauben gedreht, damit das Licht etwas unter meiner Markierung fällt und das reicht für heute Abend. Nächster Schritt: Werkstatt soll das Licht korrekt einstellen. Offenbar ist vorher die Beifahrerseite nicht ganz perfekt gewesen... Jetzt noch etwas schlechter aber im Grunde genommen ist das Licht jetzt schon deutlich besser!
Mir fiel dann erst auf, dass sowohl Blinker als auch Positionsleuchten nicht funktionierten. Uppsi! Genau bei den beiden Leuchten habe ich die Leuchtmittel vergessen. Naja, die Lampen aus den alten Scheinwerfern entnommen und passt
Damit ist Öwes schon mal ein paar Jahre jünger geworden - optisch. Aber 2024 wird noch viele Detailanpassungen mit sich bringen |
Sun Dec 17 12:00:17 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), Lager, Motor, öwes, Reparatur, Reparaturen, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Schon Teil 10... Fast ist alles behoben... Fast!
[bild=]Die 5 und 6 Zylinder Motoren im V70 "fressen" gerne Motorlager, wie es sich scheinbar gibt. Es sind 2 "Hauptmotorlager" vorhanden, sowie ein paar kleinere Stützlager bzw. allgemeine Gummilager. Das Lager, welches regelmäßig die Grätsche macht, ist der oben rechts (Beifahrerseite) am Federbeinböech, sprich da wo wir die Drehmomentstütze getauscht haben. Dieses Lager ist ein Hydrauliklager und verschleißt mit der Zeit eben, gerade mit einem Diesel, flotter. Zusätzlich gibt es ein Lager auf der Fahrerseite unterhalb des Luftfilterkastens welches das Getriebe mit dem Fahrzeug verbindet.
Beide Lager sind recht "teuer" - finde ich - und stammen, je nach Aussage, von Lemförder oder Corteco als OEM. Da ich die Originalteile nicht bezahlen wollte, gibt’s eben von meiner „Lieblingsmarke“ Lemförder
Lager Beifahrerseite oben: Volvo 30793318 bzw. Lemförder 43612 01 Lager Fahrerseite unten (6 Gang Automatik): Volvo 31316875 bzw. Lemförder 35761 01
Der Tausch von beiden ist relativ selbsterklärend, wenn man weiß, wie man dahin kommt
Danach nehmen wir die Motorabdeckung ab, legen es beiseite und lösen den Ausgleichsbehälter für das Kühlwasser (1 Schraube 8 mm und einmal geklipst). Ist das gelöst, können wir es vorsichtig anheben und sichern. Hierbei auf alle Plastikleitungen achten, da diese gerne mal abbrechen können – gerade im Alter!
Weiter geht es mit dem Lösen der Drehmomentstütze. Hier sind nur 2 Schrauben mit jeweils 15 mm Nuss rauszudrehen. Jetzt sollten alle Schrauben am Motorlager sichtbar sein. Insgesamt: 7 -> 3 am Motorträger (kleiner Aluminiumansatz welches seitlich am Zylinderkopf angeschraubt wird), 1 welches durch den Träger in das Lager stecker und 3, die das Lager an der Karosserie befestigen. Die Schrauben am Motor nur dann lösen, wenn klar ist, dass der Motor ausreichend abgestützt wird. Am Träger sind es 3 x 15, 1 x 13 mm. Am Lager sind es 3 x 15 mm.
Ist der Motor ausreichend gestützt, kann man alle Schrauben rausdrehen. Vorsichtig! Im nächsten Schritt nehmen wir das Lager raus und schauen uns das Teil mal an. Da es ein hydraulisches Lager ist, ist natürlich eine Flüssigkeit im Teil enthalten. Es gibt Fälle, wo das Lager die Flüssigkeit rausgepresst hat. Nicht gut, gerade weil es dann quasi ein Ölverlust mit begrenzter Menge darstellt
Weiter geht es mit dem Zusammenbau. Das ist wieder in umgekehrter Reihenfolge, ergänzt mit ein paar Drehmomentwerten. Alle Schrauben bekommen 110 nm - ausser die 13 mm Schraube sowie die 8 mm Schraube am Ausgleichsbehälter
Ist die Seite erledigt, geht es auf das recht gut zugebaute Getriebelager. Dazu müssen ein 'paar Kleinigkeiten' raus. Der Liftfilterkasten ist schnell ausgebaut. Dazu die Schrauben des Deckels lösen, die Verbindung zum Ansaugschlauch/-rohr lösen (Schlauchschelle) und den Stecker vom Luftmassenmesser/Luftmengenmesser abstecken. Ist der Deckel ab, ist unten im Kasten ein Clip, der 4 Finger hat. 10 mm Nuss nehmen, alle 'Finger' einschließen und drücken. Zeitgleich am Kasten ziehen und es kommt dann raus. Die Gummitülle/-muffe hinten rechts aushaken und schon ist der Kasten raus.
Wir müssen auch die Batterie sowie den Batteriekasten ausbauen. Dazu den Deckel abziehen, den Dichtungsstreifen über die Spritzwand und den Deckel im Windleitplastik abziehen (Nase um 90° mit Werkzeug drehen). Dann kommt die Batterie zum Vorschein. Beide Pole der Batterie abklemmen, den Halter dür die Batterie abnehmen (10 mm) und die Front des Batteriekastens abklipsen. Die Batterie kann jetzt ausgebaut werden.
Jetzt muß noch der Kasten raus. 3x 8 mm Schraube rausdrehen, 1x 7 mm und dann den Kasten vorsichtig rausziehen. Hierbei auf den Motorhaubenzug achten, da dieser zum Teil durch den Batteriekasten läuft
Jetzt den Wagenheber nehmen und unter unter der Fahrerseite unter dem Getriebe ansetzen - Achtung! Nicht die Ölwanne treffen! - und wieder das Ganze sichern. Auch hier wieder nicht wundern, wenn das Auto zeitgleich ausfedert.
Jetzt gehen wir an das Lager ran. Unter dem Sicherungskasten sind 2 Schrauben - beide 10 mm. Lösen uns rausnehmen. Danach die 4 Muttern auf dem gleichen Blech entfernen. Diese sind 18 mm und sollten sich recht gut lösen lassen. Sind alle 4 gelöst, kann man das Blech abnehmen und das Lager ist dann sofort sichtbar. Nicht wundern... Die 4 Stehbolzen bzw. Anschweissgewindebolzen sind nie mittig im den Öffnungen des Lagers. Das hinzubekommen ist nicht möglich, da diese auch nie 100% sitzen. Solange der Motor gehalten wird, ist alles bestens
Uns fehlen nur noch 2 Schrauben und alles passt! Diese beiden Schrauben sind auch wunderbar von oben zugänglich und haben wieder 18 mm Schlüsselweite. Beim Lösen darauf achten, dass das Getriebe wirklich gesichert ist. Lieber den Heber etwas mehr hoch pumpen, damit sich das Lager von der Karosserie löst. Bei mir war das Ganze ziemlich fest 'verklebt' da Gummi direkt mit der Karosserie in Kontakt kommt und dann hängt. 2 kurze Hammerschläge seitlich und ich konnte es lösen.
Wir vergleichen jetzt beide Lager und stellen fest, dass im alten Lager unter dem Gummideckelchen viel Flüssigkeit zu spüren ist. Beim Neuteil ist das straff und nichts drunter. Also hat das alte Lager auch 'einen wech'. Gut dass ich nicht nur das Eine getauscht habe.
Also, alles wieder zusammenbauen, alle Muttern und Schrauben bekommen beim Lager 120 nm, am Sicherungskasten fest mit Gefühl. Der Zusammenbau ist genauso einfach wie das Zerlegen. Es ist nur fummelig.
Ist alles zusammengebaut, geht es daran die Uhrzeit im Auto einzustellen und dann den Motor zu starten... Jetzt die grosse Frage: Ist es besser? Den Motor spüre ich im Innenraum deutlich weniger. Die obligatorische Wasserflasche zittert nicht mehr so doll. Der bisher normale (für mich) Motorlauf ist einem ruhigen leichten Zittern gewichen. Beim Fahren merkt man den größten Unterschied: der starke Ruck, der durch die neue Drehmomentstützte reduziert werden konnte, ist nun fast ganz weg! Ich denke, wenn ich noch die untere Drehmomentstütze tausche, läuft der Motor im Motorraum da wo es laufen soll und bleibt auch da
Damit ist fast alles an Öwes erledigt, was ich bisher festgestellt habe. Theoretisch müsste alles, was noch kommt, nur deshalb gemacht werden, weil ich das so will und nicht weil es sein muss |
Wed Dec 13 16:47:01 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), felgen, ixion, öwes, schuhe, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Langsam wird es was hier
Aber dazu zu einem anderen Punkt: neue Schuhe!
Die 17" Felgen an Öwes waren okay... Naja, ausreichend... Naja, eigentlich nicht
Mich stören sie, also weg damit! Ich hatte eine konkrete Felge im Auge, welches ich seit C30 Zeiten mochte und musste sie haben. Ergo: gesucht, gefunden, gekauft!
Das Modell ist die Ixion III in 8 x 18". Wenn im "Normalzustand" sind sie - finde ich - optisch eine Wucht
Die Ausbereitung erfolgte schnell und mit einem dermaßen guten Ergebnis, dass ich auf jeden Fall den Aufbereiter empfehlen kann. Wer einen guten Aufbereiter im Großraum Bremen suchen sollte, ich kann die Firma Schmenger Reifentechnik aus Grasberg empfehlen (nein, es ist nicht gesponsert und ich bekomme auch kein Geld dafür. Empfehlungen weil gute Arbeit geleistet wurde, kann man auch so aussprechen!). Die Arbeit ist sehr gut ausgeführt worden und preislich mehr als in Ordnung!
Da mittlerweile die Winter bei uns immer milder werden, reicht ein Satz Allwetterreifen von Continental (AllSeasonContact) in 245/40 R18 - ein Grund mehr, warum ich 8" breite Felgen haben wollte, da meiner noch mit 18" und 8" Breite die 245er statt 235er nehmen konnte, was ab einer späteren VIN nicht mehr zulässig ist
Als nächstes, um die schicken Felgen abzurunden, gibt es ein Satz neuer original Nabendeckel von Volvo in schwarz - passend zum schwarzen Lack. Ich hatte überlegt die neuste Version mit dem neuen, sehr schlichten nur schwarz-chrom farbenden Logo zu nehmen, aber da mein Kühlergrill vorne mit dem alten ab ca. 2010 bis zum Ende der V70 Reihe versehenen großen farbigen Emblem gebaut wurde, müssen es die Guten mit dem blauen Volvo Schriftzug sein. Auch gut! Ja ja, ich habe mich oben über eine weitere Farbe beschwert... Habt euch nicht so, das ist ein Highlight!
Zu guter Letzt will ich die Felgen nicht am nächsten Tag nach Montage suchen wollen… Kommt zwar selten vor, aber ich will die Felgen gerne auch am Auto behalten. Also nehme ich noch abschließbare Radschrauben und neue Radschrauben in Chrom - kleines optisches Detail welches dann die Chromleisten um die Scheiben herum zitiert! Da für die Radsicherungen noch eine kleine Chromkappe verfügbar war, diese genommen und festgestellt, dass es scheiße ausschaut. Also für alle Radschrauben noch die Kappe ran... Sieht schon wieder deutlich besser aus
Kaum montiert, gingen die Temperaturen bei uns in den Keller und der erste Schnee fiel. Die Reifen halten! Also, bisher sind sie gut. Klar, sind ja noch nagelneu aber wie es in sagen wir 3 Jahren aussieht, kann ich noch nicht sagen - das wird nur die Zeit können! Aber pünktlich zu den neuen Reifen kam der erste "Hauch von Winter".
Also, endlich schöne Schuhe für ein Schönes Auto was auch sich schön fahren lässt |
Wed Dec 06 18:37:36 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), innenraum, öwes, p3, Quicke Artikel, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Aus ein paar kleinere Arbeiten sind doch einige mehr geworden als einst gedacht
Die ganzen Sachen an Fahrwerk und Antrieb haben wir erledigt bzw. erledigen lassen (Spoiler! Es kommt mehr
Ja, es gibt hübschere Wählhebel da draußen. Sogar deutlich Hübschere und Modernere aber Volvo hat hier eben eine "One Shape Fits All" Form drin, welches für LHD und RHD gleichermaßen verwendbar ist. Nach 13 Jahren sieht das Leder des Wählhebels auch nicht mehr so hübsch aus. Da ich kein Ringträger bin und auch nicht sein werde, will ich hier etwas "Bling" etwas "Kapow" sehen
- Volvo Teilenummer 30756902 "Schaltknauf Leder chrom charcoal"
Die Mischung aus feinstem Echtleder und "Aluminium" aus der Slowakei werten jeden Innenraum auf
Der Einbau ist schnell und einfach erledigt. Dazu wird unten der "Aluminiumring" gedreht (von oben gesehen in Uhrzeigersinn) und dieser fällt dann runter. Dann erkennt man 2 kleine Plastikwiderhaken. Diese vorsichtig spreizen und den Knauf nach oben wegziehen. Schon ist es demontiert.
Der Einbau geht genau umgekehrt. Den kleinen Aluminiumring erstmal auffädeln, danach den kleinen Taster an der Vorderseite reindrücken, den Wählhebelknauf aufstecken bis es einrastet und dann den "Aluring" nach oben ziehen und drehen. Fertig. Und schon wirkt es deutlich wertiger
Die Überlegungen kommen, ob ich noch auf Ledersitze setze und die Sitzheizung damit nachgerüstet haben will oder ob mir die Teilledersitze auch reichen... Schließlich müsste ich bei Umrüstung höchstwahrscheinlich die Sitzbezüge der Sitze tauschen statt die Sitze selbst, da die meisten Fahrersitze in DE schon recht zerfleddert aussehen können. Dann würde ich mir aus GB ein Beifahrersitz kommen lassen und den zum Fahrersitz umrüsten... Wir werden das mal sehen
Ebenso gibt es noch ein paar Sachen, die ich gerne im Innenraum erledigen wollen würde. Hat nichts mit weil defekt oder so zu tun, sondern weil ich mir selbst mal wieder im Weg bin und alles 100% perfekt sein muss
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Wed Nov 22 12:40:52 CET 2023
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Trottel2011
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3 (Z), let's drive, S60, S60 III, T4, VEA, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Da Öwes für ein paar kleine Reparaturen zu Volvo musste, hatte ich die Möglichkeit den aktuellen S60 zu testen. Hier mal meine Eindrücke in einem Let's Drive Artikel
Wie immer die Grundlagenbestimmung: was haben wir hier? Ein 2023er Volvo S60 T4 (Mildhybrid). Vorbei sind die Zeiten, als Volvo die Ausstattungslevels als Kinetic, Momentum und Summum bezeichnete. Stattdessen ist das ein Plus. Plus? Plus was? Naja, kommen wir später drauf zurück! Der S60 zeigt sich an diesem verregneten Tag in Crystal White Pearl. Kommt nicht ganz an Cosmic Weiß Metallik heran (so mein C30 einst) aber für ein Weiß-Metallik soweit in Ordnung!
Fangen wir beim Design an. Es ist ein Volvo der neuen Designsprache und das sieht man sofort. Die typischen Scheinwerfer. Die relativ sanfte, gediegene Formensprache. Wenn gleich mit einem zarten Hüftschwung und ein paar Sicken und Kanten der S60 mehr Dynamik vermitteln möchte, als es z.B. der S90 könnte. In der Seitenansicht finde ich die Linienführung etwas „Charger-isch“ gezeichnet. Was nichts Schlechtes heissen soll. Stimmig und optisch ansprechend. Ein paar Details gefallen mir dennoch nicht – und das ist meine persönliche Meinung! – und das sind Stellen wie der Übergang der hinteren Seitenscheiben in die C-Säule und wie die ansteigende Form des „Hüftschwungs“ abgewürgt wird. Meiner Meinung nach, hätte hier etwas mehr Zeit reingehen können. Egal. Das Design ist das des Volvos der späten 2010er/frühen 2020er Jahre und ich finde auch so langsam, dass sich das Design etwas ändern könnte, auch wenn es mir gefällt. Nicht dass Volvo in die selbe Falle tappt wie Audi mit dem ewigen Designzyklus oder Jaguar mit dem XJ-Design. Mal schauen was die nächsten Jahre bringen werden
Von Außen geht es nach Innen und was erwartet uns? Der typische Innenraum eines modernen Volvos. Ob ich im XC40, S60 oder V90 sitze, Details machen es aus. Mir fällt es aber schwer die Details am Armaturenbrett zu erkennen. An den Türen geht das einfacher. Das Lenkrad kennt man aus anderen Modellen. Ich beschwere mich schon recht stark wieder über eine Kleinigkeit. Dabei sind andere Marken noch schlimmer...
Dennoch, auch wenn es langsam etwas langweilig wirkt, das Armaturenbrett wirkt hübsch und aufgeräumt. Stylisch und schlicht, obgleich es noch einfacher geht (ich blicke in Richtung der P1 Plattform, sprich C30, S40, V50 und C70). Es wirkt aufgeräumt und alles da, wo man es in einem heutigen Wagen suchen und erwarten würde. Seit ich den XC40 gefahren bin, sind diverse Funktionen auch direkt klarer und schneller bedienbar. Scheinbar ist es tatsächlich eine Gewöhnungssache.
Die Materialwahl ist hier gut, aber manchmal etwas daneben. Beispielsweise ist das Armaturenbrett quasi hohl. Klopft man drauf, hallt es zurück... Die Plastiken um die Mittelkonsole fühlen sich günstig an. Von der Haptik her ungefähr wie die Lenkradtasten im Tipo. Fühlt sich okay an aber es ist nur billiges, richtig billiges Plastik. Das, was nach Aluminium ausschaut, scheint auch Alu zu sein. Alle Oberflächen ab, sagen wir mal, Höhe der Mittelarmlehne, wirken hochwertig. Drunter, naja. Eine gute Sache ist die Weiterführung des Teppichs bis zur Unterkante des Mittelkonsolenplastiks. Dadurch wirkt es besser als wenn man den Plastik bis zum Boden durchgehend gestaltet hätte.
Der Sitzkomfort ist aber nicht Standard. Oh hell no! Es ist alles, außer Standard! Verglichen mit den Sitzen im V70, sind sie hart wie Holzbänke ABER sehr gute Sitze. Die Einstellmöglichkeiten lassen alle Wünsche erfüllt wirken. Sitzauflage? Beinauflage? Seitenhalt? Alles ist perfekt aber auch einstellbar. Ich würde behaupten, dass es die besten Sportsitze waren und sind, die ich in einer Limousine nutzen und fahren durfte. Ergonomie und Sport schließen sich hiermit offiziell nicht aus!
Hinten sind die Platzverhältnisse wieder beengter. Gut, hier haben wir ein Schiebedach drin, was die Kopffreiheit eingschränkt, aber es ist dennoch 'okay'. Tatsächlich war im Tipo dafür mehr Platz drin. Sowohl Beinfreiheit als auch Kopffreiheit. Ich denke aber nicht, dass der Tipo sich mit dem S60 vergleichen lässt. Der S60 ist eine Limousine, welches nicht für dauerhafte Nutzung der Rückbank gedacht ist, wenn ihr wisst was ich meine? Quasi ein 2+3 Sitzer mit 4 Türen
Das hochliegende Armaturenbrett in Kombination mit der tiefen Sitzposition (ich konnte dennoch die Motorhaube gut sehen) vermittelt ein Gefühl der Behaglichkeit und Sicherheit gepaart mit einer Gedrungenheit - ich kann das nicht akurat beschreiben aber es ist auf jeden Fall ein Gefühl was ich zeitgleich mochte und nicht mochte. Ich hatte auch ein wenig das Gefühl in einem Ami aus den 80ern zu sitzen mit dem aufrechten, steilen Armaturenbrett - ja der Vergleich hakt aber es kam mir so vor.
Der Innenraum ist schon mal besprochen. Jetzt kommt das, worauf es ankommt: Fahrverhalten und Motor. Unter der Haube schlummert der übliche Verdächtige von Volvo: der VEA 2.0l 4 Zylinder, der als Modularmotor die gesamten Baureihen antreibt (in anderen Baureihen als 3 Zylinder oder als Diesel auf der gleichen Architektur). Hier bringt er 197 ps auf die Vorderhufe gepaart an ein 7 Gang Doppelkupplungstriebe. 300 nm (1500 und 4200 U/Min) sollen das 1735 kg schwere (Mindest-)Leergewicht binnen 7,6s von 0 auf 100 km/h bringen und bei 180 km/h wird – wie mittlerweile üblich bei Volvo – abgeriegelt.
Beim Dreh des "Start Stop Drehschalters" erweckt der Mildhybrid mit einem kleinen Ruck wieder zu leben. Unauffällig und sehr laufruhig Dreht der 4 Zylinder seinen Umdrehungen. Von innen kaum zu hören. Am Auspuff dagegen leicht quietschend (hat mich gewundert). Das hört man aber nicht im Innenraum.
Mit einem kleinen Zug am Kristall Wählhebel legt man D ein und der S60 zieht langsam los. Ich dachte durchgehend, dass ich ein Auto mit Wandlerautomatik fahre. Hatte mich aber gewundert, dass es nur 7 Fahrstufen hatte, da die Wandler bei Volvo mittlerweile 8 Fahrstufen haben. Erst bei der Recherche stellte sich heraus: es hat ein DKG mit 7 Gängen. Tatsächlich merkt man das absolut nicht. Im XC40 war es etwas klar. Im S60 merkt man davon nichts. Nada. Niente. Die Abstimmung gleicht einem Wandler soweit, dass es einem Wandlerfan nicht auffällt. Super Volvo! Gute Abstimmung und gute Getriebewahl!
Der Motor zieht die 1.7t Limousine gut vorwärts. Ich kam mir nicht langsam vor. Das Gefühl nur mitschwimmen zu können war ebenfalls nicht präsent. Die knappen 200 ps und 300 nm sind mehr als genug für den S60. Als Einstiegsmotorisierung schon fast zu viel
Es fällt auf: ein Turboloch ist nicht zu spüren. Das gesamte normale Drehzahlband hat eine lineare Beschleunigung. Ein wenig Saugergefühl kommt auf. Von der Laufruhe und der Leistungsabgabe könnte unter der Haube der alte 2.9/3.0l R6 Benziner aus 960/S90/V90/S80 Zeiten vermutet werden!
Alle Gänge werden eingelegt und man spürt bis in den 7. Gang kein Schaltmoment. Selbst "ruckartiges" Fahren (härteres Beschleunigen und danach direkt vom Gas) ist nicht zu spüren. Das können andere kaum besser. Allgemein ein sehr ausgewogenes Fahren.
Die super direkte und gutgewichtete Lenkung trägt, wie das gute Fahrwerk, zum Sportgefühl bei. Es ist straff aber komfortabel. Wenn ich es mit dem V70 vergleiche, ist es wie Sofa zu Parkbank. Aber einer guten Parkbank
Insgesamt ein sehr gutes und wertiges Fahrzeug, welches mit kleinen "Abzügen in der B Note" (Materialwahl an manchen Stellen) durchaus zu begeistern vermag.
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Thu Nov 16 12:40:11 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), kombi kur, Quickie Artikel, Reparatur, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Irgendwie findet man immer etwas, was man an einem Gebrauchtwagen verbessern könnte
Da ich schon seit geraumer Zeit merke, dass bei Lastwechselmomenten der Motor gefühlt zu sehr sich im Motorraum bewegt, ist es für mich klar: das Teil tausche ich mit! Besonders weil es maßgeblich für die Stabilität des Motors in solchen Momenten gedacht ist.
Nun, teuer ist es nicht und getauscht ist es auch schnell. Also machen wir das mal eben. Eigentlich wollte ich wieder mein "Go-To" Teilehersteller nehmen (Lemförder) aber leider ist das Teil wohl bei meinem "Stammhändler" im Rückstand. Da reicht mir auch das von Meyle - kostet dafür ja nur 1/3 von dem was die Lemförder Teile kosten
Der Austausch geht flott von der Hand. Es muss der Ausgleichsbehälter gelöst (eine 8 mm Schraube) und kurz angehoben werden, damit 2 Schrauben (15 mm) zugänglich werden. Beide rausdrehen, die alte Strebe raus und eine neue Strebe rein. Schrauben mit 110 nm festziehen uuuuuuuuund getauscht
Nach dem Austausch der Strebe kurz eine Runde um den Block gedreht... Es ist echt erstaunlich wie sehr dieses eine Teil das Fahrverhalten des Fahrzeugs beeinflussen kann. Lastwechselsituationen sind jetzt absolut unauffällig und Schaltvorgänge kaum zu spüren. Ich hatte schon Sorgen, dass ich mich nach einer neuen Automatik umschauen müsste
Weiter geht es im Radkasten auf der Beifahrerseite. Hier ist mir aufgefallen, damals bei der Riemenerneuerung, dass irgendwann mal die Verkleidung sich wohl gelöst hat und vom Vorderrad "aufgefressen" wurde. Eine ganze Ecke fehlt - erinnert mich irgendwie auch an Rusty, der machte das auch gerne
Vorderrad abnehmen, und dann die Schrauben suchen. Es sind 3 Plastikhutmuttern (10 mm) zu entfernen sowie diverse Torx-Schrauben. Danach den Radkasten rausziehen (oben ausklipsen) und wir sind bereit die neue Verkleidung einzubauen. Hierzu in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Dchön das Teil reindrücken, alle Halterungen einklipsen und die Schweissbolzen am Rahmen als Orientierungspunkt nutzen. Rund herum die Schrauben rein und alle festziehen und damit ist auch das erledigt... Mensch, es wird ja was hier
Ich wollte noch ein Satz Schmurzfänger vorne montieren, aber leider sind offenbar meine Schwellerverkleidungen damit nicht kompatibel. Macht aber nichts...
Als nächstes geht es tatsächlich in die Werkstatt für eine paar Arbeiten die noch offen sind, die ich nicht erledigen kann. Aber dann... Und nur dann... Bin ich noch nicht fertig |
Thu Nov 09 16:45:43 CET 2023
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Trottel2011
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3 (B), Bremse, Reparatur, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Im Plan hatten wir erfasst, was anstehen würde bzw. gemacht werden muss. Die Hinterachse haben wir bereits mit neuen Radlagern versehen. Jetzt ist es Zeit vorne was zu machen.
Was steht an? Nun, formal nicht viel: Achsmanschetten außen auf beiden Seiten und schauen wo es an der Bremse hakt. Meine Fachwerkstatt wies mich darauf hin, dass entweder eine Bremsscheibe verzogen sei oder eine Radnabe. Die Naben sind ein Teil mit dem Radlager und - wie die hinteren Radlager - mittlerweile seitc150tkm in Öwes drin. Wenn ich schon den Achsschenkel zerlegen muss, kann man beide im selben Schwung tauschen.
Wieder stellte ich mir ein "Rund Um Sorglos Paket" zusammen:
- Radlager (SKF VKBA 6531) - Bremsscheiben (ATE 24.0128-0162.1, 316 mm) - Bremsbeläge (Remsa, Teilenummer nicht griffbereit, vorgeschlagen durch Fachhandel) - Bremszubehör (Textar 82074100) - Stabikoppelstaange (Lemförder 33713 01) - Spurstangenköpfe (Lemförder 31942 01 = links und 31943 01 = rechts) - Außengelenk Antriebswelle (Meyle 514 498 0012)
Fangen wir also an: wir demontieren alles, was im Bereich des Vorderrads zu finden ist. Also Bremssattel (der übrigens riesig ist!) ab (2 x 6 mm Inbus und Federklemme lösen) und gut weghängen. Ich möchte nochmal betonen, wie riesig der Bremssattel dafür ist, dass es nur 1 Kolben hat! Wobei der Kolben selbst ist riesig aber dennoch, selbst im XJ-S war der 4 Kolben Sattel deutlich kleiner
Jetzt müssen wir die ganzen Kugelgelenke lösen. Heißt Traggelenk und Spurstangenkopf lösen. Zu erst habe ich mich an den Spurstangenkopf gesetzt. Mit dem Auspresser war das Teil binnen Sekunden gelöst. Voller Hoffnung habe ich dann die Antriebswellenschraube gelöst und mich an das Traggelenk gesetzt. Die Mutter gelöst, leider dreht das konische Gelenk nicht frei mit. Fuck. Naja, auspressen geht immer noch. Also wurde das Traggelenk gelöst, das Auspresswerkzeug aufgesetzt und festangezogen. Und weiter. Und weiter. Und weiter. Das Ergebnis? Es löst sich nicht von alleine. Also wurde mit dem Hammer auf dem Achsschenkel geschlagen in der Hoffnung, dass der Schlag den Konus spontan löst. Ergebnis: nix! Verdammt. Es lief so gut... Ich habe glaube ich insgesamt gute 3 Stunden mich an einem Traggelenk versucht. Mich meinem eigenen Gewicht noch drauf usw. und dann musste ich feststellen: ich komme nicht weiter. Bevor ich jetzt noch weiter gehe, habe ich jetzt gesagt: reicht. Ich habe für mich entschieden, dass es Zeit ist in den sauren Apfel zu beissen und diese bescheidene Arbeit doch mal "außer Haus" zu vergeben. Also habe ich meine Lieblingswerkstatt angerufen und denen das Problem geschildert... KEIN Problem, Termin ist vereinbart und dann wird es außer Haus gemacht.
Das Gute ist, dass die Antriebswellen zu retten sind. Die gerissenen Stellen sind nicht in Gelenknähe sondern im Bereich der Befestigung an der Welle selbst. Heißt, dass nur wenig Fett rauskommt... Also kein Bedarf das Gelenk direkt zu tauschen. Somit wird Volvo mir beide Lager (prophylaktisch) sowie beide äußeren Manschetten wechseln... Danke!
Also machen wir weiter. Da eine Achsvermessung ansteht und ich ein leichtes Gefühl von Spiel in der Lenkung hatte/habe, habe ich mich dazu entschieden beide Spurstangenköpfe zu tauschen. Die Achsvermessung ist erst später, aber da die Reifen sowieso Schrott sind, kommt das Ganze jetzt nicht auf die Genauigkeit an. Also lösen wir die Kontermutter (heißt nur lösen! Nicht zu weit drehen) und nun den Spurstangenkopf abdrehen. Nach Tipp von Ed China, einfach mal die Umdrehungen zählen. Spannender Weise hatte die Fahrerseite 34 Umdrehungen, die Beifahrerseite 30. Ich denke dass das bei der Achsvermessung auffallen wird (ich bin ein Fan von gleiche Zahlen auf beiden Seiten
Zu den Gelenken kommen beide Stabikoppelstangen. Diese tauschen wir auch, wenn wir schon hier zu Gange sind. Das ist echt kein Aufwand. 15 mm Ratschenschlüssel nutzen, die Mutter schon mal lösen und wenn es sich etwas dreht, mit dem passenden Inbus gegenhalten und die Mutter weiter abdrehen. Das gilt für beide Gelenke pro Koppelstange. Die neuen Koppelstangen sind zügig montiert. Einfach in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Da wir hier keine Buchsen drin haben sondern nur Gelenke, kann man sie auch unbelastet schon festziehen. Manchmal meckern Leute, wenn sowas gemacht wird, aber ganz Ehrlich: wenn beide Enden Buchsen hätten, wäre es von Relevanz (siehe hinten am V70) aber wenn oben und unten jeweils Kugelgelenke sind, ist es sowas von egal, Karl!
Bauen wir die Bremse wieder zusammen. Da ich hier heute auch direkt eine neue Bremse einbaue (theoretisch nicht nötig, aber da der Verdacht vorhanden war/ist, dass eine Bremsscheibe verzogen sein könnte, tausche ich diese aus mit neuen Bremsen usw. - eigentlich unnötig, da die Bremse vorne nicht alt ist. Wie hinten, sind die Beläge und Scheiben relativ frisch, allerdings von seeeeeehr günstiger Qualität. Die Bremsbeläge vorne sind von Optimal - ich würde sagen okay. Die Scheiben dagegen tragen nicht einmal ein Herstellerstempel. Bei den ATE Scheiben ist am Rand überall eine Angabe welche Mindestdicke sein soll usw. - bei den verbauten Scheiben ist das nicht der Fall. Außerdem sind die Scheiben DEUTLICH leichter als die von ATE. Für mich somit ein Zeichen, dass am Material gespart wurde und das könnte eine verzogene Bremsscheibe erklären.
Anekdote am Rande: für mein V70 gibt es 3 verschiedene Bremsscheibendurchmesser: 300, 316 und 336 mm. Und ich wusste nicht, welche Bremsscheiben ich benötige...
Back to Zusammenbau: Wieder, wie hinten, etwas Kupferpaste auf die Nabe auftragen, muss ja nur an den Stellen ran, wo die Scheibe festgammeln könnte (für mich reicht es bisher immer aus im Bereich der Zentrierung mittig einmal zu umschmieren). Danach die neue (gereinigte) Bremsscheibe aufstecken und mit der Zentrierungsschraube festziehen. Den Bremsbelagträger bzw. Bremssattelträger im Bereich der Auflageflächen der Beläge mit der Drahtbürste vom Rost befreien und wieder festschrauben. Der äußere Belag wird wieder in die Halterung gesteckt (auch hier nutze ich MINIMAL Kupferpaste um die Auflagefläche im Halter zu schmieren aber wirklich nur minimal!) und wir wenden uns dem riesigen Bremssattel zu.
Erstmal ziehen wir den alten Bremsbelag aus dem Sattel. Dieses sitzt mit einem Metallklip auf der Rückseite des Belags im Kolben. Einfach ziehen und raus ist es. Den Kolben drücken wir dann vorsichtig mit einem Drückwerkzeug zurück (hierbei aufpassen, dass die Manschette um den Kolben herum nicht beschädigt wird!). Jetzt den neuen Bremsbelag in den Kolben klipsen und vorsichtig wieder auf den Sattelhalter aufstecken. Wenn es richtig sitzt, können die beiden - zuvor sauber gemachten - Führungsstifte mit etwas Kupferpaste versehen in die Gummitüllen gesteckt und bis zum Anschlag durchgeschoben werden. Danach festziehen. Nur noch die Feder zwischen Sattel und Bremsbelaghalter einfummeln und es sitzt alles. Noch die Vorderräder montieren und auch diese Arbeit ist erledigt.
Als nächstes? Da wird sich Volvo freuen, wenn alles schon soweit vorab einmal gelöst wurde und sich einfacher lösen lassen wird. Ich freue mich, dass zumindest das Rubbeln vorne weg ist und wenn alles erledigt ist, ist der schöne V70 technisch auf einem Stand, wo ich zufrieden sein kann/werde
Achso, das muss ja auch sein, weil gefährlich, bevor man meckert: Disclaimer, blah, ich zeige hier nur wie ich es gemacht habe, blah, wer es nachmacht und verunfallt, blah, selbst Schuld, blah blah, ich bin nicht haftbar |
Fri Nov 03 09:38:03 CET 2023
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Trottel2011
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Kommentare (8)
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3 (B), D5, Diesel, Freilauf, Krankheit, Lichtmaschine, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Eine neue Runde, eine neue Krankheit!
Was brauchen wir? - Neuen Freilauf (entweder Original Volvo 30667682, für knapp 125 EUR im Volvo Fachhandel oder OEM von INA 535 0121 10 für knapp 30 EUR, Volvo nutzt den von INA also passt)
- Spezialwerkzeug um den Freilauf zu lösen (KS Tools 150.3102) - Bisschen Werkzeug
Für mich noch: - Neuer Serpentinenriemen (mache ich nur, weil ich das Alter des bisherigen Riemens nicht kenne) - Neuer Spanner (auch hier tausche ich nur für mein gutes Gefühl) - Neuer Riemen zwischen Servopumpe und Klimakompressor (wenn der Riemen schon mal ab ist) - Spezialwerkzeug um Elastische Serpentinenriemen Aufziehen zu können (KS Tools 150.3305)
Das Ganze ist ziemlich simpel – in der Theorie
Nun müssen wir im Motorbereich ein paar Sachen erledigen: - Batterie abklemmen (da wir die Lichtmaschine ausbauen wollen) - Motorabdeckung abnehmen - Ansaugrohr vom Luftfilterkasten zum 1. Turbolader abnehmen
Jetzt können wir den Flachriemen, der direkt vom Motor die Lichtmaschine und Servopumpe antreibt, entfernen indem wir den Spanner mit einer 19er Nuss durch die Öffnung im Radkasten lösen.
Da wir sowohl Riemen als auch Spanner erneuern, demontieren die den Spanner. Leider hat Öwes noch den alten Typ von Spanner drin (hydraulisch). Dadurch ist der Austausch aufwendiger, und ich spare mir das für einen anderen Tag, wenn ich Lust habe den Motor im Motorraum zu lösen
Gehen wir nach oben. Wir müssen an der Lichtmaschine 3 Schrauben lösen und rausnehmen sowie das Kabel zur Batterie entfernen. Außerdem muss noch ein Stecker abgenommen werden. Ist alles erledigt, muss die Lichtmaschine raus - oder zumindest so gedreht werden, dass es sich irgendwo ablegen kann und man mit dem Lichtmaschinenfreilaufwerkzeug ran kann. Schließlich muss man nur lösen und anziehen
Nach dem Ausbau hat man direkt schon gehört wo es hängt. Leider kann Motor-Talk keine Youtube Shorts einbinden, weshalb ich das hier als Link geparkt habe. Der Freilauf macht schöne Schleifgeräusche. Ebenso lässt es sich extrem leicht drehen... Irgendwann wäre das Schrott. Zusätzlich ist entlang der Drehachse etwas Spiel, weshalb es da knackt.
Das Spezialwerkzeug von KS Tools wird in die Spitze der Riemenscheibe der Lichtmaschine gesteckt, sofern der Plastikdeckel nicht mehr vorhanden ist
Den neuen Freilauf können wir aufstecken, festziehen (bis fest ist wirklich fest!
Bevor wir den neuen Riemen aufziehen, gehen wir an den unteren Riemen ran. Da dieser selbstspannend ist, nutzen wir das gleiche Werkzeug, drehen es aber um 180° damit die Montagerichtung passt und legen den Riemen auf und drehen wieder bis der Riemen auf den Scheiben läuft. Perfekt? NEIN! Die Scheiße ist der größte Mist, den sich jemand hätte ausdenken können. Der Riemen ist alles Andere ist einfach aufzuziehen. Warum? Warum hat man nicht einfach einen kleinen Spanner verwendet? Warum muss sich irgendwo ein Techniker mit Geistesblitz überlegen, wie er Hobby-KFZ'is und ebenfalls Profis weiter ärgen kann!? Boar! 1.5h habe ich herumgefummelt bis der Riemen dann irgendwann saß, passte und läuft rund.
Fummeln wir den neuen Riemen auf die alte Spannrolle auf. Zum Glück gibt es da keine komische Riemenführung zu beachten. Hier wären die Kinderhände praktisch
Wenn alles zusammengebaut wurde, kann man die Batterie wieder anschließen. Danach den Probelauf starten und auf komische Geräusche achten. Sind keine Geräusche zu hören, ist alles bestens!
Das muss ja auch sein, weil gefährlich und hier Böse as schiefgehen könnte: Disclaimer, blah, ich zeige hier nur wie ich es gemacht habe, blah, wer es nachmacht und verunfallt, blah, selbst Schuld, blah blah, ich bin nicht haftbar |
Sat Oct 28 20:08:29 CEST 2023
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Trottel2011
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Kommentare (11)
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3 (B), bremse, kombi kur, radlager, reparatur, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Wie im Plan beschrieben, braucht Öwes etwas Liebe, aber das ist nicht so wild. In dieser "Folge" behandeln wir die Hinterachse. Was ist da notwendig? RADLAGER!
Bei der Wartung bei Volvo wurde mir gesagt, dass das Radlager hinten links definitiv Geräusche macht. Spiel ist nicht vorhanden. Naja, das ist gut aber auch scheiße - um es salopp zu sagen. Schließlich ist Radlagerwechseln immer ein Aufwand, egal welches Auto. Hier ist es aber weniger "scheiße" sondern nur "kacke"
Ich habe mir einfach mal ein "Rund Um Sorglos Paket" zusammengestellt:
- Radlager (SKF VKBA 6532 - ab Werk drin) - Bremsscheiben (ATE 24.0111-0147.1 - eigene Präferenz) - Bremsscheibenschraube (Volvo 30741279, wäre bei den Scheiben beigewesen) - Bremsbeläge und Schrauben (Remsa, Teilenummer nicht griffbereit, vorgeschlagen durch Fachhandel) - Bremshardware (TRW PFK669) - Parkbremsen Zubehör (Volvo 30681857 - 2 Schrauben, 1 O-Ring)
So, einfach gesagt: ich mache alles, was sich hinten dreht einmal neu. Und das ist schon mal eine gute Basis. Fangen wir dann schon mal an... Bevor ich darauf hingewiesen werde: Disclaimer bla bla, macht das nicht, blah, wenn was schiefgeht euer Leben blah, ich bin nicht haftbar
Aufbocken: ich habe mühe- und leidvoll festgestellt: mit ausreichend Höhe, geht die Arbeit deutlich einfacher! Also, schön gut aufbocken. Wenn man kann, dann am besten direkt auf einer Bühne fahren und dort machen. Hinterher ist man immer schlauer. Ist die Kiste aufgebockt, ist es einfach: Rad abnehmen (19 mm Nuss) und die Radschrauben rausdrehen.
Ist das Rad ab, kann man schon mal die Bremsscheibenhalteschraube lösen. Diese ist eine Torx 50 und kann, sollte es richtig fest sein, mit einem Schlagschrauber oder mit etwas Gegenhalten durch Radschrauben in den Löchern der Bremsscheibe gesteckt, gelöst werden. Danach muss der Bremssattel inkl. Halter ab. Will man die Bremse machen, nimmt man schon mal den Sattel ab (15 und 13 mm Maulschlüssel). Danach den Halter (15 mm Schrauben) abnehmen. Ist das ab, kann man die Bremsscheibe abnehmen (muss so oder so ab, egal ob man die Scheiben tauscht oder nicht).
Jetzt ist das Radlager dran. Mein Radlager ist tatsächlich Toast gewesen. Sprich: beim Drehen wurde es schön laut und man hörte alle Schäden innen drin. Leider gehen Youtube Shorts hier bei Motor-Talk noch nicht, aber hier schon mal der Klang vom Fahrerseiteradlager und Beifahrerradlager. Beide sind wirklich Schrott. Die linke Seite (Fahrerseite) hat schon Geräusche gemacht. Die Beifahrerseite dagegen nicht... Dennoch, lieber alles tauschen als nachher irgendwas übersehen zu haben.
Um die Radlager zu tauschen, wird ein Torx 55 Bit gebraucht. Ich habe den als Nusseinsatz verwendet. Außerdem werden ausreichend Verlängerungen benötigt, damit man daran kommt. In allen 4 Ecken des Radlagerträgers sind Schrauben drin. Es gilt alle 4 zu entfernen. Sichtbar ist auch der Sensor für das ABS. Entweder nimmt man den Stecker ab oder den Sensor raus, wenn man daran kommt. Der Stecker ist bescheiden. Ich habe einfach den Sensor rausgenommen (1x Torxschraube, glaube TX 25). Danach mit viel Mühe rangehen. Ich konnte von 4 Schrauben binnen 4 Stunden nur 3 rausdrehen. Eine konnte ich nicht weitgenug lösen oder abscheren aber ausreichend dass die Flex den Rest machen konnte
Nach Demontage des Radlagers muss das neue Radlager mit einem ABS Sensor versehen werden. In der SKF Beilage ist eine kleine Dichtung sowie eine neue Schraube. Dichtung in das Loch stecken, Sensor rein bis Anschlag und mit der Schraube festziehen.
Nun die neuen Schrauben (ich würde die alten Schrauben nicht wiederverwenden, ausser man hat Lust auf irgendwas Abgerissenes irgendwann mal
Etwas Kupferpaste oder Bremsscheibenmontagepaste im Bereich der Zentrierung aufbringen, damit die Bremsscheibe nicht festrostet. Die Bremsscheibe mit Bremsenreiniger reinigen, aufstecken und festziehen sowie erneut reinigen! Es muss absolut sauber bleiben. Macht man die Bremse nicht neu, kann man die nächsten Schritte überspringen.
Den Bremssattelträger schon mal vom Blechzubehör befreien (bei der TRW Bremse irgendwie immer dran, finde ich nicht so gelungen aber ich kann das nicht ändern). Danach alle Auflageflächen mit der Drahtbürste von Rost befreien und die neuen Belagführungen aufstecken. Die beiden Führungen rausziehen und die Gummibäger auf Löcher prüfen. Sind Löcher vorhanden, müssen sie erneuert werden - Ersatz ist nicht teuer. Die Gleitstifte rausziehen und reinigen, auf Risse usw. achten und mit neuem Fett (gerne Kupferpaste) versehen. Mehrmals ein- und ausfahren und sicherstellen, dass sie sich gut bewegen lassen. Bewegen sie sich nicht, muss wieder ordentlicher gearbeitet werden
1. mittels Werkstattsoftware über die OBD Buchse gehen und die Parkbremse in "Werkstattmodus" setzen, dabei werden beide Parkbremsen zurückgefahren. 2. mittels Demontage des Motors, hierbei werden 2 neue Schrauben und 1 O-Ring erforderlich. Danach wird manuell zurückgedreht. 3. mittels Strom auf den Motor geben und dadurch wird die Parkbremse zurückgezogen.
Ich habe mich für die 2. Version entschieden, weil ich die 1. nicht kann (mir fehlt eine Werkstattsoftware) und die 3. Version wirklich billo schlecht ist. Bei der 2. Version kann man das auch zuhause problemlos. Dazu benötigt man - wie oben in der Teileliste beschrieben - 2 Schrauben und 1 O-Ring pro Seite.
Beide Schrauben des Motors lösen und vorsichtig abdrehen. Nach dem Abdrehen kann man die Metallscheibe (siehe Bild) mit entweder einem Torx 40 oder einem 12 Kant (ich weiß nicht welche Größe) in UHRZEIGERSINN eindrehen. Wichtig ist dass es in Uhrzeigersinn erfolgt. Anders ergibt Probleme. Ist es zurückgedreht, tauscht man den O-Ring aus und zieht mit neuen Schrauben den Motor wieder auf dem Bremssattel fest. Ist das erledigt, kann man den Bremskolben wieder zurück drücken (vorsichtig! Nicht die Manschette beschädigen!).
Jetzt die Beläge aufsetzen. Ich trage gerne etwas Kupferpaste auf die Führungslaschen - wichtig, dass es NUR etwas ist. Die Beläge einsetzen und den Sattel aufsetzen und festschrauben. Am besten, wenn man neue Bremsbeläge montiert, direkt die neuen mitgelieferten Schrauben nutzen. Hat man keine Neuen, mit etwas Loctite die Schrauben sichern (nur etwas!).
Ist das alles erledigt, kann man wieder das Rad aufstecken und die Radschrauben mit 140 nm (so Volvo nach Stand vom August 2023) festziehen. Wagen wieder auf die eigenen Räder setzen und sich freuen, dass das Radlager oder die Radlager samt Bremse wieder neu sind
Somit ist das schon mal erledigt. Die Hinterachse ist proaktiv gemacht. Die bisherige Bremse war nicht alt aber irgendwie fühle ich mich besser mit einer neuen Bremse, wo ich die Qualität selbst kenne. Die Scheiben vorher waren von A.B.S. - auch wenn günstig nicht schlecht sein muss, sind meine Erfahrungen mit deren Bremsscheiben alles Andere als gut. Quasi für mich wie Zimmermann Gelocht, nur ohne Löcher
Ach, das muss ja auch sein, bevor man meckert: Disclaimer, blah, ich zeige hier nur wie ich es gemacht habe, blah, wer es nachmacht und verunfallt, blah, selbst Schuld, blah blah, ich bin nicht haftbar |
Tue Oct 24 18:47:04 CEST 2023
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Trottel2011
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3 (B), D5, Öwes, Quickie, Quickie Artikel, Reparaturen, V70, Volvo
Hallo Motor-Talker!
Offenbar wird das eine kurze Reihe werden, hätte ich nicht gedacht und darum gibt es ein Quickie ohne viel Inhalt
Vorab aber das Gute: Öwes ist in einem guten Generalzustand. Das ist schon mal brauchbar und ein Anfang
Was gemacht werden muss ist nicht viel aber ich baue es zu viel zu viel aus
- Radlager hinten links ist defekt (wummert minimal, ich dachte es wären die Reifen) - Bremse vorne rechts rubbelt (kann verzogene Bremsscheibe sein oder verzogene Nabe) - die Reifen stammen von 3 verschiedenen Herstellern (das wusste ich bei Kauf schon) - Beide äußeren Antriebswellengelenkmanschetten sind gerissen
Was mir noch vorher schon aufgefallen war?
- Freilauf der Lichtmaschine quietscht kurz beim Kaltstart - Poltern hinten (ist behoben, waren die Koppelstangen, Werkstatt hat die nochmal nachgezogen) - Felgen sehen alle Schrott aus und ein Reifen verliert immer langsam Luft (zwischen 0,2 und 0,3 Bar/2 Wochen)
Somit habe ich ein Fahrplan und diese wird nun sukzessive abgebaut. Erst wenn alle Positionen abgebaut wurden, werden weitere Ideen bzw. Wünsche berücksichtigt
Alle erforderlichen Ersatzteile sind beschafft bzw. gerade im Zulauf. Ebenso bin ich mittlerweile kein "Kostverachter" mehr und kaufe gerne das, was Qualität ist - gibt es das Teil nicht im Zubehör, wird es eben von Volvo selbst bezogen. Somit ist hier nichts gekauft worden, was nicht OEM oder Original ist. Bin mal gespannt wie lange ich dafür jetzt brauche. Sollte nicht zu spät und zu lange werden |



Wed Jan 10 12:42:04 CET 2024 |
Trottel2011
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3 (B), V70, Volvo
Bremsenumfrage: welche Farbe für Öwes?
Hallo Motor-Talker!
Ich bin kein großer Umfragefan aber hier bin ich mal auf eure Meinungen gespannt!
Öwes Bremse ist - bis auf die Sättel - komplett neu. Und damit die gammeligen, rostigen Bremssättel nicht mehr so durch die schwarzen Felgen hervorstechen (besonders aufgrund der Größe der vorderen Sättel), überlege ich diese im Frühjahr (wenn die Temperaturen wieder steigen sollten
) zu lackieren. Und darum die Frage: was steht euer Meinung nach einem weißen Volvo V70 mit schwarzen Felgen und feinem Chromzierrat?
In der Umfrage sind ein paar Farben, die ich mir vorstellen könnte... Jetzt seid ihr gefragt! Stimmt ab und helft mir bei der Entscheidung. Ob ich mich daran halte, ist eine andere Sache aber ich lasse mich gerne zu Sachen animieren, die ich eigentlich nicht machen sollte
Meine Gedanken zu den zur wahlstehenden Farben:
Schwarz (glänzend):
Die Bremssättel an Mr. FU waren schwarz glänzend. Sie fielen nicht auf und gingen dadurch im Radkasten etwas unter, aber das war da nicht schlimm.
Gold:
Die Bremssättel an den Polestar 1 Fahrzeugen sind alle Gold. Das sieht echt schick aus, sieht aber da stimmig aus. Beim V70 könnte das zu viel "Metallmix" werden mit dem Chrom an Öwes.
Silber:
Wäre dann quasi "back to original", sprich die Wiederherstellung der Bremssättel. Zwar kein "Kapow" aber auch kein Schandfleck.
Titangrau:
Das wäre die originale Farbe der Brembo Bremse an den V70/S60 R Modellen und ich finde das wäre den älteren R Modellen (was Öwes ja nicht ist) nicht gerecht werden, wenn ein "0815 V70" die gleiche Bremsfarbe trägt, wäre aber dennoch passend zu Volvo.
Giftgrün:
Es ist und bleibt meine Lieblingsfarbe
Volvo Blau:
Die Farbe, die das Markenemblem von Volvo in den 90ern und 2000ern prägte, bis das Markenzeichen durch Einführung der neuen Designsprache verändert wurde. Würde zu den Emblemen am Auto (Nabendeckel, Kühlergrill) passen und wäre nicht "zu viel"
Allgemein bin ich mir da recht unsicher, da ich schon mit dem bisschen Chrom am Auto schon eine metallische Farbe habe. Wenn ich dann noch eine 2. nehme, passt es nicht. Farbenlehre und so
Gelb wäre mir zu krass. Schwarz aber wieder zu schade für die große Bremse - manch Auto mit mehr Leistung hat deutlich kleinere Bremse in leuchtend gelb
Giftgrün könnte gut aussehen, passt aber nicht so ganz zum Charakter des ewig komfortablen Langzeitgleiters mit erhöhter Lademöglichkeit, was der V70 ja darstellt
Wäre Öwes schon in einem krassen Farbton lackiert, wäre das dann wieder eine Option
Aber dann wäre es wieder ein Farbklecks. Wie die Volvo Blauen Embleme...
Was schon mal nicht kommen wird, sind irgendwelche Aufkleber an den Sätteln die "BREMBO" oder "R" imitieren wollen würden... Auch kein VOLVO
Wenn, dann nur eine Farbe... Basta! 