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19.11.2017 16:35    |    Trottel2011    |    Kommentare (165)    |   Stichworte: Autogas, LPG, lpi, vialle, X308, XJ, XJ8, XSchrott

Hallo Motor-Talker!

 

Günstiger tanken!Günstiger tanken!Wie im Titel zu erkennen, geht es heute um Jaguar, Autogas und meine Geldbörse. Aber fangen wir mal von vorne an...

 

Wir schreiben das Jahr 2015. Der Onkeltrottel kauft sich ein XJ6. Damals kein Thema. Verunfallt und dann kam der Nachfolger, ein XJ8 mit gleichgroßer Maschine aber 2 weitere Kolben. Damals alles bestens. Die 30tkm im Jahr waren auch auf Benzin mehr als finanziell zu tragen gewesen. Doch, Anfang 2016, kam eine berufliche Entscheidung, wonach ich einen besseren Job in einer weiteren Entfernung annehmen könnte. Statt den bisherigen 35km Arbeitsweg waren es plötzlich 70 km (je Richtung). Kummuliert hätte ich dann um die 65tkm im Jahr zu fahren gehabt. Eine deutliche Steigerung.

 

Benzin und LPGBenzin und LPGFinanzieller Weitblick und logisches Denken verhalfen mir zur Entscheidung: XJ bleibt, wird auf Autogas umgerüstet. Weitblick weil schon 2016 absehbar war, dass eine Hetze gegen den Diesel stattfinden würde... Da war der VW Skandal bereits in den Medien omnipräsent und mehr und mehr der Umweltgangster wurde bekannt. Ebenso hätte ich, für ein vergleichbar großes und luxuriöses Auto in Dieselform deutlich mehr ausgeben müssen.

 

Spulen wir vorwärts. Die Umrüstung wurde in Berlin durchgeführt. Sollte ich das nachher bereuen? Später mehr. Die Umrüstung dauerte 2 Tage. 2 Tage, in denen ich Berlin unsicher machen durfte und konnte. Als die Umrüstung erfolgte und fertig war, staunte ich über den sehr sauberen Umbau mit fachkundiger Einweisung in die Autogaswelt. Die Vialle LPi war zwar teurer als KME oder Prinz Anlagen, jedoch wollte ich so wenig Wartungsbedarf wie möglich bei so wenig Kraftstoffverbrauch wie nötig. Sprich: flüssigeinspritzend statt gasförmig und zusätzlich ohne Verdampfer, die die maue Heizleistung der Katze nicht weiter verringern...

 

TankanzeigeTankanzeigeAuf dem Weg nachhause, einfache Richtung 393 km über A10, A24 und A1, verlief alles bestens. Keine Auffälligkeiten. Der erste Tankstopp zwischendurch wurde auch gemeistert und ich fühlte mich als Autogasler endlich auf der "Sparseite des Bösen" angekommen ;)

 

Am nächsten Morgen habe ich meiner Familie die Gasanlage versucht zu erklären. Dabei stellte ich fest, dass irgendwas nicht stimmen würde. Der sonst so brave und gutlaufende V8 begann im Leerlauf bzw. beim Kaltstart auf Benzin zu stottern. Also, Kontakt mit der Werkstatt aufgenommen und ein Termin ein paar Tage später vereinbart... Wieder nach Berlin gereist. Man prüfte und stellte fest: meine Lambdasonde auf der Beifahrerseite war defekt. Gut, kann passieren. Hat sich wohl auf dem Weg dahin verabschiedet. Passiert.

 

Kaum wieder zuhause, neue Sonden bestellt und schon am nächsten Tag den Defekten ausgetauscht. Der Motor lief schon deutlich bessser, der Kaltstart war aber immer noch bescheiden. Aufgrund der danach erfolgten Arbeitsaufnahme bei einem neuen Arbeitgeber, konnte ich nicht spontan nach Berlin reisen. Die Werkstatt wurde aber entsprechend informiert.

 

NotabschalterNotabschalterNachdem die Lambdasonde defekt war und ich unverrichteter Dinge wieder abziehen musste, habe ich mir gesagt: ich prüfe ALLES um sicher zu stellen, dass kein Schaden an meinem Fahrzeug besteht. Dabei wurden ALLE Sensoren gecheckt und sonstige Bauteile überprüft (Zündspulen, Zündkerzen, ...). Das Meiste erneuert (Temperaturfühler, beide Lambdasonden, Zündkerzen, ...) oder gegen garantierte Gebrauchtteile ersetzt (z.B. Drosselklappe). Das Problem bestand aber weiterhin.

 

Durch einen Freund habe ich mir ein Netbook mit der Jaguardiagnosesoftware besorgt und erstmal nach Fehlercodes gesucht: nichts. Die Werte angeschaut, die der Motor generierte: sah alles gut aus... Bis auf die Langzeitadaptionswerte. Ich habe aber mir dabei keine Sorgen gemacht...

 

Sauberer geht es nichtSauberer geht es nichtSpulen wir mal bis September/Oktober 2017 vor. Nachdem ich von der Gurke sehr gefrustet war, habe ich mich entschlossen ihn wieder fitter zu machen. Dazu zählte es auch das Problem des Kaltstarts in den Griff zu bekommen. Egal wie, ich wollte die Gasanlage als Schuldigen ausschließen können. Mit der Hilfer von Motor Talker Usern im Artikel "Eure Diagnose?" konnte man es herausfinden:

 

Die Gasanlage hat Schuld!

 

Nach Hochladen der Langzeitkorrekturwerte konnte man erkennen, dass alleine im Leerlauf eine Anfettung von bis zu 7% im Gasbetrieb erforderlich war. Die Katze kann bis zu 25% abmagern oder anfetten. Aber hier war auf LPG ein fetteres Gemisch notwendig. Das wurde in der Langzeitadaption natürlich gespeichert und beim Kaltstart (auf Benzin) natürlich wieder als Grundlage genommen. Es spritzte zu viel ein, der Motor wurde "geflutet" und ging teilweise aus.

 

 

Ich habe mich hinterher zu Langzeittrimwerten (oder auch LTFT) erkundigt und informiert und das ist eine sehr spannende und hilfreiche Möglichkeit einen Fehler zu identifizieren. Bei Gas gilt die Regel, dass die LTFT identisch zu denen des Benzinbetriebs sein MÜSSEN, damit der Motor richtig läuft.

 

 

Telefonhörer in die Hand genommen und bei der Werkstatt einen neuen Termin abgemacht. Dieses war am Mittwoch, dem 15.11. Ich bin dafür am Dienstag bereits losgefahren, damit Rusty über Nacht auskühlen kann. Damit kann man das Kaltlaufproblem auch besser erkennen. Geplant war die Übergabe noch am selben Tag, jedoch stellte man fest, dass die Vialle Software das Problem sei. Es gab keinen elektrischen oder mechanischen Fehler. Leider konnte man weder den Gasdruck erhöhen, noch die Software vor Ort korrigieren und war darauf angewiesen, dass Vialle in NL die Software korrigiert. Leider klappte das am Mittwoch nicht und ich fuhr entnervt wieder zurück in die Heimat - per Bahn! Als Hobbybahner hatte ich mir das besser vorgestellt... Aber das ist ein Thema für einen gemütlichen Grillabend irgendwann :D

 

EinspritzdüseEinspritzdüseSamstag (gestern) sollte die Abholung erfolgen. Also den ersten Zug nach HH genommen um den ICA nach B zu bekommen. Ausser den üblichen Verspätungen und Fahrgästen die morgens so riechen wie ich nach dem Sport, nichts außergewöhnlich. Mit dem Bus dann weiter und abgeholt. Der Serviceberater erklärte, dass Vialle zu erst noch weiter abmagerte (neue Software ging wohl gänzlich nach hinten los). Nach einer neuten Aufzeichnungsfahrt wurde die Software abends noch korrigiert und aufgespielt. Das Ergebnis: die Gemischkorrektur sollte passen. Keine Abweichungen mehr zwischen Benzin und Gas...

 

Also, einsteigen und Rusty anwerfen. Erstmal laufen lassen. Schließlich habe ich keine Lust wieder 393 km nachhause zu fahren um irgendwann wieder zu kommen. Rusty startet gut, läuft aber etwas holperig. Dennoch DEUTLICH besser als vorher. Da noch keine ausreichend lange Adaptionsphase vorhanden war, muss Rusty noch "eingefahren" werden. Ich starte zur Rückreise auf und fahre los.

 

Der mittlerweile zu kleine TankDer mittlerweile zu kleine TankÜber die A10, A24 (da kurz nachtanken) und dann über die A1 nachhause. Bis auf ein Poltern der Vorderachse (grrrr, die unteren Buchsen wollen jetzt neu sein!) keine Auffälligkeiten. Mein Gefühl war sogar, dass der V8 besser denn je lief. Zumindest "ungewohnt" besser.

 

Heute gab es dann den größten Test, nachdem ich gestern nur Warmstarts hatte... Springt die Gurke an? Klar. Aber läuft er dann auch dauerhaft rund ohne Nachzündungen und stinkt er nach Benzin?

 

Die GoPro wurde angeworfen und ich habe Rusty angelassen:

 

Wie man hört, läuft er rund. Kein Stottern. Kein Ploppen. Nichts. Ich bin danach losgefahren und er verhielt sich perfekt! Als ob er auf Benzin laufen würde. Früher war, wenn man von LPG auf Benzin zurückschaltete ein Absacken der Drehzahl zu erkennen und spüren, weil er dann schlagartig nachregeln musste. Aber auch das ist weg. Kein Schlagen beim Schalten. Als ob der Antriebsstrang gänzlich neu wäre... Ich erkenne den Schrotthaufen nicht wieder! :D

 

Somit kann ich endlich richtig Gas fahren ohne mich zu beschweren... Aber ein LPG Artikel wäre nicht komplett ohne eine Aufrechnung :D

 

Ich fahre im Schnitt im Jahr 30tkm. Den "neuen" Job habe ich mittlerweile schon lange gekündigt, nachdem ich 3 Monate gepiesackt wurde... Im aktuellen Job habe ich kaum Strecke zu fahren, also fahre ich halt anderweitig herum :D Dennoch, trotz 3 monatigem Ausfall von Rusty durch mein Getriebeschaden, spare ich... Jetzt folgt langweilige Mathematik! :D

 

Bei einem Durchschnittsbenzinpreis von 1.31€/Liter (so in etwa der Schnitt hier) und einem Durchschnittsgaspreis von 0.56€/Liter seit März 2016, ergibt sich folgende Rechnung:

 

30.000 km á 13l Super E10/Jahr = 17,03€/100 km x 300 = 5.109€ für Sprit für 12 Monate

30.000 km á 15l LPG/Jahr = 8,40€/100 km x 300 = 2.520€ für Sprit für 12 Monate

 

Jeder Start (egal ob kalt oder warm) benötigt ca. 0,1l Benzin. Wenn ich von im Schnitt 3x Motorstart am Tag ausgehe (manche Tage nur 1x, andere Tage mit 10x), rechne ich einfach:

 

3x 0.1/1,31€ = 0,131 x 3 = 0,393 aufgrundet auf 0,40€ pro Motorstart.

 

0,40 x 365 (um ein Jahr auszurechnen) = 146€ für Benzin

 

2.520€ + 146€ = 2.666€ für Kraftstoff (Benzin und Gas pro Jahr)

 

Somit: 5.109 - 2.666€ = 2.443€ Ersparnis, wenn die Anlage sich abbezahlt hat.

 

Kaufpreis der Anlage: 3.100€

Gesamtausgaben der mehrmaligen Hin und Rückfahrten samt Hotel: ~500€

Gesamtausgaben für die Anlage: 3.600€

 

Da ich aber mittlerweile knapp 45tkm auf Gas gefahren bin geht es weiter: 3.664,50€ in den letzten 20 Monaten gespart ohne Abzug der Gasanlage. Die kostete mit allen Kosten zusammen nur 3.600€. Macht eine Ersparnis von 64,50€ BISHER. Heißt, meine Anlage hat sich bezahlt gemacht und ich kann mich nicht beschweren. Die EINZIGE Beschwerde ist, dass ich zu doof war mir einen brauchbar großen Tank zu bestellen. Aktuell habe ich einen 60l Brutto Tank, welches ich mit maximal 42l Gas füllen kann. Das reicht aber für eine volle Woche mittlerweile...

 

Günstiger tanken! Günstiger tanken!

 

OBWOHL die ich Schwierigkeiten hatte, würde ich es wieder machen. Der Motor ist gesund. Alle Werte zeigen einen absolut fehlerfreien Motorlauf. Jetzt heißt es - hoffentlich! - zurücklehnen und Kilometer abspulen :D


Ergänzung von Trottel2011 am 04.02.2018 09:47

Nachträgliche Ergänzung:

 

Meine Rechnung weist einen kleinen, aber markanten Fehler auf. Nachdem ich un immer mit vollem Benzintank fahre (falls etwas ausfällt stehe ich nicht doof da), mache ich beide Tanks beim Tanken voll. Hierbei ist nun der wahre Wert des Benzinverbrauches bekannt geworden, welches immXJ8 verbraucht wird, bevor es auf LPG umspringt.

 

Gemessen an den selben Säulen. Mit der selben Pistole. Einzigen Unterschiede: es war verdammt kalt und es war sehr spät.

 

Ich habe migezählt und hatte 15 Startvorgänge in der Zeit von Freitag dem 26.1. (letztes Mal vollgetankt) bis gestern den 3.2. Von diesen 15 Startvorgängen ware 6 bei kaltem Motor. Heisst komplett ausgekühlt, sodass ein Kaltstart vorliegt. Die restlich 9 Male waren Starts zwischen kühl (also 60 Min gestanden) bis heiss (5 Min gestanden). Also eine brauchbare Wertung.

 

Der Motor wurde nie einfach so werkeln gelassen. Jeder Motorstart bedeutete zeitgleich, dass ich sofort losgefahren bin. Sprich die Drehzahlen earen höher als Leerlauf, welches nur für ein paar Sekunden vorlag (bis D eingelegt wurde, da ich mich brav vorher anschnalle :)). Die Gaanlage springt im Schnitt nach ca. 2 bis 3 Minuten Motorbetrieb um. Soweit, so gut.

 

Insgesamt lag der Verbrauch an Benzin bei 0.26l. Das hieß 0.36 EUR für 15 Motorstarts im kühlen norddeutschen Winter. Damit ist meine theoretische Annahme, dass pro Motorstart 0.40 EUR verbrannt werden deutlich höher angesetzt als es tatsächlich der Fall ist. Ich bitte dies zu entschuldigen! Somit wird pro Start im Schnitt 0.0173l Benzin verbrannt. Nicht wie angenommen 0.1l/Motorstart. ;)

20.11.2017 21:57    |    Trottel2011

Einmal die Woche tanke ich auf dem Heimweg. Tanke liegt genau auf der Strecke. Keine Umwege oder ähnlich. Und lieber tanke ich 2x so häufig zu 50% des Benzinpreises. Benzin zu tanken dauert genauso lange. Gas dauert 3 min für eine Ladung, Benzin 6 min für einmal vollmachen.


21.11.2017 08:11    |    pico24229

Für mich gibt's viele Vorteile beim Gas tanken neben dem Preis.

An der günstigsten Tanke in der Umgebung komme ich bei jeder Fahrt vorbei. Ist ein Automat der 24/7 geöffnet hat, der Preis ist immer der gleiche und Abrechnung kommt einmal im Monat. Also kein warten oder nerviges Preissenkungen abwarten.

Mein CLK kommt locker 520km weit und fahren mit ca. 11L verbrauch. Der Bmw kommt leider nur um die 450km und bei schneller fahrt(160kmh) auf längeren strecken auch mal nur an die 400km, das nervt manchmal.


21.11.2017 08:16    |    Trottel2011

Jo, das sind auch Vorteile. Preisstabilität (Winter immer etwas teurer aber stabil) und in der Regel 24/7 Tankautomaten.


21.11.2017 12:08    |    meehster

Die Preisstabilität weiß ich auch sehr zu schätzen.

Allerdings tanke ich idR nicht an Automaten, sondern einfach an einer normalen Säule, wo es neben Benzin und Landmaschinenkraftstoff eben auch LPG gibt.


21.11.2017 15:25    |    100avantquattro

Tolle Story. Seltsamerweise scheinen die meisten Autogasler ihre Anlagen immer vergleichsweise weit entfernt einbauen zu lassen. Der Münchner fährt nach Berlin, der Dresdner nach Flensburg, der Aachener nach Frankfurt/Oder. Da ist das Leiden wohl schon vorprogrammiert. Ich schließe mich da ausdrücklich ein. :D

Das Gejammere über den Totmanntaster empfinde ich persönlich als Peinlichkeit.

In einem Thread hier wird sogar darüber diskutiert, ob der TÜV die Gas-Tanken schikaniet. Irgendwer wird sich immer schikaniert, benachteiligt und unterdrückt fühlen. Der Biertrinker jammert über die im Vergleich zur Milchflasche kleinere Öffnung seiner Bierflasche, der Schwarze über die geringeren Chancen auf Hautkrebs.... bei mir im Laden gab's Leute, die sich drüber aufgeregt haben, daß 4 cl Hennessy 10,- € und die gleiche Menge Absolut nur 8,- € kostet. Wer also Absolut lieber als Hennessy mag, der ist klar im Vorteil. Habe die Preise dann angeglichen. Kostet jetzt beides 10,- € :D Sicher nicht im Sinne der Verschwörungstheoretiker.

 

Deine ganzen theoretischen Berechnungen zum Verbrauch... haben bis zum Jahresende nur wenig Wert.

 

Meistens kommt es anders als erwartet. Ggf. verabschieden sich zündungsrelevante Teile eher als im Benzinbetrieb. Und, und, und.

 

In einer idealen Welt läuft eine Gasanlage vom 1. Tag an bis zur Verschrottung perfekt. In unserer... leider absolut unperfekten Welt klappt das leider nicht.

 

Daumendrück für Dich und den Wagen. In solchen Momenten denke ich immer dran, daß ich mal ein XJS-Coupé NICHT gekauft habe. *übergeb*


21.11.2017 15:45    |    Trottel2011

Wieso nur bis zum Jahresende? Das sind Durchschnittskosten über 20 Monate :) Soweit passt das... Ich hoffe darauf dass Benein teurer wird :D Dann istces noch besser für mich.

 

Wie angedeuemtet, KÖNNEN diverse Bauteile auf LPG höher beansprucht werden aber andererseits heisst es nicht dass es so sein muss. Die bei mir bmverbazten Denso Spulen gelten in der Jaguar Welt als Unkaputtbar. Wenn kaputt, dann nur weil mutwillig irgendwas gemacht. Ansonsten löbben die ewig. Und wenn sie jetzt bei mittlerweile 210tkm kaputt gehen (es sind noch die ersten) kann ich das schlecht auf Autogas schieben. Das nächste, was wohl kaputt gehen wird, ist die Benzinpumpe. Ich habe das im Pipi. Und das wird auch nichts mit dem Autogas zu tun haben :D

 

Defekte sind beider Gasanlage auch kein Thema. 5 Jahre Garantie ohne Quengeleien. Sind mal eben 150tkm in meinem Falle. Und auch da: Düsen kosten nicht die Welt iMund die Pumpe ist auch nicht teuer :) Mehr kann nicht kaputtgehen :D


21.11.2017 17:08    |    hoelderlinquatorze

Lese seit Jahren gerne die Beiträge von Trottel2011, und fahre seit Jahren mit LPG,

freue mich somit über die kommenden Einträge.

LPG ist ein Thema für sich, mit teils religiösen Zügen, mit all seinen Fanatikern, Eiferern und

Propheten, die keine Unreinen Zündkerzen und unwürdigen Öle verwenden, wohl, weil es geschrieben steht

in den Büchern in Ihrer Fantasie der Leichtgläubigkeit.

Ist aber heilbar, lass Dich nicht ärgern. Alles Neid, weil sie nicht für 0,58 c/l tanken können.

Habe meine Anlage einst aus exakt denselben Gründen einbauen lassen, und die hat sich inzwischen

ca. dreimal amortisiert.

Von mir: thumbs up!


21.11.2017 17:31    |    meehster

Ich hoffe nicht, daß Benzin teurer wird, immerhin fahren 40% der Autos in meinem Haushalt nicht mit LPG, sondern nur mit Benzin ;)


21.11.2017 18:29    |    Trottel2011

Mein Schatz fährt ja auch nur mit Benzin wobei in weißer Voraussicht habe ich Schläuche mit Ethanolbeständigkeit besorgt damit ich auch Ethanol tabeen kann :D


21.11.2017 19:07    |    Goify

Wo bekommt man den Ethanol in großen Mengen her? Planst du einen Umzug nach Australien (oder zig andere Länder), wo E85 an der Tanke erhältlich ist?


21.11.2017 20:20    |    Trottel2011

Hier gibt es Tanken mit E85. Meine nächste ist knapp 3 Min entfernt ;)


21.11.2017 20:46    |    motorina

Zitat:

"Meine Lebensdevise ist: mache es dir einfach und was Zeit braucht, braucht Zeit.

Heißt: genieße was du kannst. Und mit mehr Geld in der Tasche kann ich mehr genießen, weil ich dann z.B. mehr von der Welt sehen kann weil ich mehr Geld zur Verfügung habe. Geld macht nicht glücklich, aber es hilft glücklicher zu werden ;)"

 

Trottel, eine gesunde Einstellung!

Das sehe ich genauso...


22.11.2017 13:08    |    the_WarLord

Wenn die Anlage gut läuft, ist LPG super!


22.11.2017 14:25    |    beamerfan

Hi Trottel,

hab zwar leider keinen JAAAAG :-) aber in meinem E 46 3er Coupé 2009 eine Landi Renzo (Verdampfer) Anlage einbauen lassen. seit 3 Jahern fahre ich mein Coupé nur noch im Sommer. Ich habe von 2009 bis 2014 120TKM mit der Gasanlage gefahren. Ich musste nur einmal ungeplant in die Werkstatt da sich eine der Magnetventile verabschiedet hat. Zündkerzen habe ich immer die Standardkerzen verwendet nur den Wechselinterval musste ich von 60 TKM auf 40 TKM ändern. Das einzige was mir bei der Gasbenutzung mit dem M54 B22 Motor aufgefallen ist das der Ölverbrauch von (Standardmäßigen) 1l je 2500 - 3000 KM auf 1L auf 1500 - 2000 KM hochgegangen ist. Ansonsten läuft die Kiste bis zum heutigen Tag (Gesamtlaufleistung bisher 208TKM) einwandfrei.

Ich wünsche dir viele fehlerlose TKM mit der Gasanlage in deinem JAAAAG. :-)


22.11.2017 15:53    |    Käfer1500

Vialle braucht eben die Pumpe im Tank, was die Tankauswahl einschränkt und das Nettovolumen um die 4l der Pumpe verkleinert. Ich habe eine BRC Seq. 24 seit knapp 10 Jahren und 168tkm drin, läuft perfekt (und lief von Anfang an perfekt dank erfahrenem Umrüster). 77l brutto / 64l netto Tank.


22.11.2017 19:35    |    Benzfahrer91

Habe die Story um die Gasanlage für Rusty aufmerksam verfolgt. Jedoch teile ich nicht alle Ansätze, aber jedem das seine. Habe in meinem Mercedes selbst eine Verdampferanlage eingebaut. Ich muss daher nirgendwohin, wenn etwas nicht stimmt. Die Anlage hat sich bis jetzt mehr als zwei mal amortisiert. V.a. kann ich Vollgas fahren ohne teuer zu bezahlen. So gesehen rechnet sich das doppelt, weil man schneller fahren kann und nicht mehr auf den Verbrauch achtet. Überlege sogar einen größeren Motor einzubauen...

Gas ist eigentlich ein idealer Kraftstoff, verbrennt sauber und kann mit wenig Druck eingeblasen werden. Eine Kraftstoffpumpe braucht man nicht, weil der Tank selbst unter Druck steht. Das Öl bleibt länger sauber und es entsteht weniger Ruß. Nur die Ventile müssen schön hart sein, das darf kein Billigzeug sein. Die alten Mercedesmotoren M111, M104, M119 und M120 machen das klaglos mit.

Wichtig ist das Tankvolumen, lieber so groß wie möglich, weil nur 80% befüllt werden (wer mehr haben möchte, verbiegt einfach den Schwimmerdraht am Multiventil so, dass der Füllstopp später einsetzt, aber Achtung, das geht nur bei Tanks ohne interne Pumpe!).

Desweiteren ist eine saubere Einstellung des Gemischs via Software sehr wichtig. Bei Billig-Gasumbauern besteht oft die Gefahr eines zu mageren Gemischs, das verbrennt die Ventile, weil die Verbrennung bis in den Krümmer stattfindet. Man muss für jedes Auto eigene Adaptionsfahren durchführen was sich viele Werkstätten gern sparen. Die machen das einmal und hauen in jedes weitere Fzg dieselben Werte rein, passt natürlich nicht.

Wartungsanfällig ist so eine Verdampferanlage eigentlich nicht. Zumindest nicht für mich. Man besorgt sich einen zweiten Verdampfer, welchen man gegen den ersten leck gewordenen tauscht. Dann in den alten Verdampfer ein neues Dichtungskit rein und ins Regal legen. Mein Verdampfer hat nun ca. 50tkm hinter sich und beginnt Kühlwasser zu lecken. Auch die Schläuche zu den Injektoren lassen hin und wieder Gas durch. Das muss man eben ab und zu erneuern. Ist aber billige Meterware.

Ach ja, Tank habe ich 71L, macht ca. 58-60L netto. Reicht für max. 584km (zwei mal in der Schweiz getestet). Motor ist ein R4 M111 mit läppischen 150PS, nimmt auf der Bahn (160kmh) ca. 11L.

Bis jetzt hatte ich keine Probleme mit der Gasanlage. Injektoren sollen so 70tkm halten (Hana2001), mal sehen.

 

Insgesamt kann ich's mir nicht vorstellen mit Heizöl oder Benzin unterwegs zu sein. V.a. nicht bei hohen Tempi.

Im Moment bin ich schwer am knuspern (meine Gehirnwindungen laufen heiß, soll das heißen :D ):

-den Benz aufrüsten auf R6 oder V8, was aber zu aufwändig ist, bzgl des V8 (Teile der Quertraverse unter dem Motor

und die Stehwand müssen getauscht werden, sprich ich bräuchte ein komplettes Schlachtauto, was ich gar nicht

wegschmeißen will!)

-lieber gleich einen X308 holen? Aber CANBus und ZF Getriebe mag ich nicht so. Außerdem fängt das

Durchreparieren von vorn an und ich habe meinen Benz grade frisch geschweißt+ beide Achsen komplett erneuert.

-oder am allerliebsten Serie 2 holen und mit Vortec motor versehen, natürlich auch mit Gas. Das dauert aber am

längsten und kostet am meisten...

 

Insgesamt wird es bei mir bei Gas bleiben. Die innovativen Konzepte können mir gestohlen bleiben, die taugen eh alle nix...


22.11.2017 21:01    |    Trottel2011

Pumpe im Tank brauchst du bei einem flüssigeinspritzenden System. Du brauchst da eben einen konstanten druck für dir Rail. Ebenso sind da ein paar Fehler drin.

 

Ein zu mageres Gemisch verbrennt nicht nach und zerstört sondern verbrennt zu heiss im Brennraum (viel Luft = heissere Temperaturen, wenig Luft, kältere Verbrennung).

 

Verdampferanlagen haben den genannten Verdampfer. Fehlt komplett beider flüssigeinspritzenden Anlage. Ebenso hast du sicherlich irgendwo ein Filter der mal getauscht werden will. Fehlt ebenso bei meinem. Auch der maximale Füllstand wird nicht durch einen Schwimmer geregelt sondern durch den Druck der Flüssigkeit im Tank. Aber das sind Variationen zwischen den vielen verschiedenen Anlagen.

 

Bzgl. Tank Größe teile ich nicht die Meinung. Was bringt es mir einen 120 Zylindertank einzubauen, wenn die Hälfte an Gepäckraum/Laderaum flöten geht? :)


23.11.2017 08:29    |    Volcano1987

Ich kann mich noch an meinen Fiat Grande Punto mit LPG erinnern. Irgendwie hat man mit einem Grinsen getankt. Alle Freunde hatten sich zu der Zeit (Super Preis ~1.50€/L) beschwert und ich konnte vergnügt LPG für 0,52€ tanken... trauer dem irgendwie hinterher.


23.11.2017 21:55    |    sestiphatis

Dein Bericht der Probleme, die ja offenbar über einen längeren Zeitraum ungelöst blieben und die du nur dank Hartnäckigkeit und Leidensfähigkeit gepaart mit guter Sachkunde beheben lassen konntest, schrecken jeden Normalfahrer ab. Wer kann schließlich einem Hinterhofschrauber für Gasanlagen schon eine komplette und dokumentierte Problemanalyse liefern? Und trotzdem hast du fast zwei Jahre eine nicht sauber laufende Kiste gehabt.

 

Die Probleme scheinen typisch, entweder von Anfang an oder später treten sie auf. Der durchschnittliche gasumgerüstete PKW wird nach 42tkm Gasbetrieb verkauft. Warum? Meist, weil man die Probleme leid ist. Tankprobleme (wird nicht voll, beginnt nicht, Probleme bei Hitze/Kälte, Adapter, defekte Säulen), Motorlauf, Umschaltprobleme, thermische Probleme, Ventilschäden, Folgeschäden durch fehlerhafte Montage.

 

Selbstverständlich gibt es übrigens thermische Probleme bei Autogas. Falschluft durch fehlerhafte Erstmontage oder Verschleiß/Beschädigung führt zu Überhitzung, auch zu mager eingestellte Anlagen, bes. bei Verdampferanlagen, lassen die Temperaturen steigen, auch die Luftsteuerung der Anlage selber passt oft nicht und, zuletzt, prinzipbedingt bringt die erwähnte langsamere Verbrennung des Autogas mehr Wärmelast auf die Auslassventile.

 

Warum rüsten Leute überhaupt um? Die Anlagen kosten 2-4t€...Sie verschandeln das Auto und bringen 35-60 zusätzliche Kilogramm hinein. Aber sie werden toll sparen...Das ist wie bei der Aufklärung von Anlagebetrug, wo ich mich schon oft gewundert habe, was für an sich intelligente Menschen da irren Gewinnversprechungen aufgesessen sind. Wenn ein satter Gewinn wirkt, setzt der Verstand aus.

 

Entsprechend ist die Rechnung eine Milchmädchenrechnung. Vorausgesetzt, die Kosten sind so tatsächlich gewesen (mir fehlen z.B. die Kilometerkosten für die mehrfachen Fahrten nach Berlin und zurück), muss der Zinsverlust, deine Zeit für die Problemanalyse und deine Zeit für Reisen und Werkstattbesuche in Rechnung gestellt werden, ebenso müssen die Sorgen und der Komfortverlust für 1,5 Jahre bewertet werden. Bei Schadensersatzregelungen werden solche Erwägungen auch angestellt. Da ja selbst deine Rechnung keine 2% Gewinn ausweist, dürfte man de facto tief in den Miesen sein.


24.11.2017 05:01    |    Trottel2011

Die genannten, fehlenden Kosten sind im Pauschalbetrag von 500 EUR enthalten. Und es lag nicht an der Werkstatt dass es solange dauerte, sondern daran, dass ich berufsbedingt nicht vorher hinfahren konnte.


24.11.2017 11:50    |    VOLVOJ

Hallo Trottel2011,

danke für Deinen Bericht.

 

Um eine Gasanlage schlecht zu rechnen fehlen noch drei Dinge:

die regelmäßig Inspektion der Gasanlage, alle zwei Jahre eine höhere HU-Gebühr und nach 10 Jahren ein neuer Tank oder TÜV-Abnahme.

 

Unser A3 fährt seit fast 10 Jahren und 290000 km auf Autogas.

Das Öl wird etwa alle 30000 km gewechselt, die (normalen) Zündkerzen meistens im vorgeschriebenen Intervall. Kaputt war bisher nur einmal die Pumpe im Tank. Sonst läuft alles gut.

Unsere anderen Autos sind Diesel, sonst wären sie auch umgerüstet.

 

Ich wünsche Dir weiter viel Freude beim Gasgeben und Sparen!

 

Gruß

Judith


24.11.2017 11:55    |    Trottel2011

Danke! Die Tankkposten usw. kann ich schlecht bisher dazurechnen... Bin noch mehr als 8 Jahre von entfernt :D HU steht jetzt sowieso an. Auch da Ist die Frage wie schlimm die Kosten wären. Wenn es 20 EUR mehr sind, ist das der Tropfen auf sem heissen Stein.

 

Ob der XJ nich 8 Jahre durchhält ist eher die Frage :D


24.11.2017 12:08    |    VOLVOJ

Bei Deiner Pflege hält der Wagen bestimmt noch 10 Jahre, denke ich.

 

Extrem teurer war die HU nicht. Wenn ich mich recht erinnere ca. 30 Euro.


24.11.2017 12:33    |    Trottel2011

Das machten Kohl aber absolut nicht fett. 30 EUR auf 60tkm... Ich glaube dass 5 EUR mehr Versicherung schmerzen.


24.11.2017 12:37    |    helmutschmidt

Alt ist Gold nach allen ... wie immer ... haha !!


24.11.2017 12:45    |    Trottel2011

Alt ist Gold? Hach, dieses Auto hat so viel Wert wiebeine gebrauchte Müslischüssel von Ikea ;) Und ich übertreibe den Wert dabei gewaltig. Gold ist mein Oldie. Hier ist alt = Schrott, darum XSchrott; )


25.11.2017 14:13    |    Trottel2011

Da vom User Helmutschmidt nur Müll gepostet wird, habe ich mir erlaubt unpassende Beiträge zu entfernen.


25.11.2017 20:04    |    unpaved

Meinen herzlichen Glückwunsch zum Traumauto mit sauber laufender Vialle LPG Anlage :)

.


25.11.2017 20:41    |    Trottel2011

Danke. Ist zwar nicht mein Traumauto, aber es ist ein Auto :D


25.11.2017 20:46    |    ToledoDriver82

Sowas ähnliches jedenfalls :p:p:p


25.11.2017 21:36    |    the_WarLord

Zitat:

Ein zu mageres Gemisch verbrennt nicht nach und zerstört sondern verbrennt zu heiss im Brennraum (viel Luft = heissere Temperaturen, wenig Luft, kältere Verbrennung).

Nope, zu mageres Gemisch (Benzin, wie auch LPG) entzündet sich zu langsam, was zur Folge hat, dass die Verbrennung in gewissen Lastzuständen nicht innerhalb der bemessenen Zeit abläuft.

Wäre prinzipiell nicht unbedingt ein Problem, wären da nicht Ventile und Kolben, die nach der Zündung und dem damit verbundenen Druck- und Temperaturaufbau einen Abbau desselbigen benötigen würden. Auslassventile brennen weg, Kolben bekommen durch die thermische Überlastung unter Umständen Löcher.

 

Die Klopfregelung dreht durch das entsprechend zunehmende Klopfen dazu noch den Zündzeitpunkt in Richtung spät, manche sind ein wenig schlauer, fetten an und schrauben den Ladedruck zurück.


27.11.2017 12:19    |    scorpio-driver

Ich hatte auch überlegt in meinen Ford V8 eine Gasanlage einbauen zu lassen.

Habe mich aber dann doch dagegen entschieden, warum ? Ganz einfach,

Umbaukosten 3500€

Neue Papiere ca. 60€ + die vergeudete Zeit bei der Zulassungstelle.

Alle 10Tkm Wartung für 150€ .

TÜV Gebühr alle 2 Jahre ca.40€ höher.

Prüffrist der Tanks alle 5Jahre, oder alle 5Jahre Neuer Tank.

ca. 20% Mehrverbrauch.

Alleine die 3500€ wären bei mir, erst nach ca.48Tkm auf Null !!! Rechne ich die Wartung noch mit ein(5x150€),

sind es schon über 55Tkm bis zur Null .

Also irgendwie unrentabel die Ganze Sache.

Noch dazu wird am Motor/Ansaugung gebohrt, Elektronik wird geändert, dann läuft es eventuell nicht vernüftig und und und.

Zumindest meiner Meinung nach !!!


27.11.2017 12:37    |    Trottel2011

Jo, deiner Meinung nach isses so ;)

Viele der angesprochenen Punkte sind aber anlagenabhängig. Meine ist wartungsfrei. Meine ist extrem simpel aufgebaut. Meine verbraucht knapp 10% mehr als auf Benzin (15l Gas zu 13l Benzin). Man muss die Einmalkosten einmal zaheln... Das ist das Schöne dran.

 

Die neue, effizientere Zentralheizung kostet auch sagen wir 10.000 EUR. Die alte, Ineffiziente ist aber schon abbezahlt. Warum dann aufrüsten? Die Einmalkosten armortisieren sich eben je nach Heizart. Und genauso ist es bei einer Ganlage. Ich bin jetzt nur noch am Sparen... Und das bereits inkl. der Fahrten nach Berlin und co.

 

Man kann sich alles schlecht aber auch genauso gut rechnen. Ist nur eine Sache des Kopfes. Würde ich nur 10tkm im R ahren, würde die Rechnung auch aufgehen, aber erst deutlich später.

 

Einen Vorteil hat Autogas aber... Damit dürfen auch alte Autos z.B. nach Paris reinfahren, wo modernere Fahrzeuge draussen bleiben müssen ;)


27.11.2017 13:34    |    beamerfan

Leider wird in D LPG noch immer stark verteufelt. Klar hat das nachträgliche einbauen einer solchen Anlage gewisse Nachteile. Jedoch habe ich rechnerisch IMMER einen Vorteil. In meinem Fall hatte sich die Anlage nach 1,5 Jahren abbezahlt. In den 1,5 Jahren nur ein Problem auf Garantie. Seit dieser Zeit keine Probleme.

 

40,- € mehr für Gasprüfung = ~ 2x Tanken schon habe ich sogar mehr als 40€ gespart ggü Benzin.

Gasfilter wechseln = Kleiner Filter alle 25TKM 6,-€ + Großer Filter alle 100TKM 15,-€ mache ich selber.

Werkstatt verlangt 25,-€ für kleinen Filter und 60,-€ für beide Filter bei 100TKM inkl. Material...

 

Anlage hat 120TKM gelaufen Spritverbrauch bei meinem Coupé ~9l bei Benzin ~10,5l mit Gas. Jetzt kann man sich ausrechnen was an dieser Stelle an Geld eingespart wurde...


27.11.2017 13:38    |    Trottel2011

Jupp. Ich merke das immer wieder. Leute wollen aussteigen wenn man sagt man fährt Gas...


27.11.2017 13:52    |    unpaved

Ich finde LPG super und ärgere mich sehr, dass die Auswahl an ab Werk LPG tauglichen Fahrzeugen immer kleiner wird! Mein VW Caddy fährt damit, mein Pickup leider nicht, weil es den in Europa nur mit Dieselmotor gibt. Aber ganz viele Freunde und Bekannte mit US Pickups und PKW nutzen ihre Fahrzeuge im Alltagsverkehr, haben auf LPG umgerüstet und null Probleme.

Dann gibt es allerdings noch die Geizkragen, die zum billigsten Umrüster in ein östliches Nachbarland fahren oder zu deren fliegenden Vertretern, die alle paar Monate ihren Betrieb unter anderem Namen wieder neu aufmachen, und die sich anschließend wundern, dass weder die TÜV Abnahme klappt noch der Motor richtig läuft.

Wer seinen V8 nur zu Showveranstaltungen fährt und dann mal den Motor aufheulen und die Räder durchdrehen lässt, der sollte auch auf LPG verzichten, denn bei geringen Fahrleistungen lohnt der Aufwand nicht.


27.11.2017 13:55    |    beamerfan

:D :D :D In die fahrende Bombe steig ich nicht ein....

 

Pfui wie das nach Gas riecht! Du ich fahr´ aber grad mit Sprit weil Gas alle ist. :D

 

Ich würde sagen LPG Fahrer sind richtige Männer mit richtig dicken Klöten. Die haben halt Mut sich in Ihren fahrenden Zeitbomben täglich in Lebensgefahr zu bringen... :D :D :D


27.11.2017 15:02    |    Trottel2011

Jupp. Letztens meinte ein Mitfahrer, kein Führerschein aber voll Ahnubg, dass man das Gas riechen könne. Besonders aus dem Auspuff. Naja, ich rieche es NUR wenn ich gerade den Zapfhahn (haha) abziehe. Ansonsten noch nie.

 

Dann hatte jemand im Kopf, dass Autogas hochexplosiv ist. Und dass Autos wie die Hindenburg sofort in Flammen aufgehen :D

 

Naja, dann laufe lieber... Ich fahre schon mal los! ;)


Deine Antwort auf "Jaguar, Autogas und meine Geldbörse"

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Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l, 295 BHP)

Getriebe: Automatik (3-Gang TH400)

Farbe: Arctic Blue (JFE)

Ausstattung: Volle Hütte + Sportsitze + Sportlenkrad + Glasschiebedach

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: seit 10/2013

 

The New Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l, 140 BHP)

Getriebe: 6 Gang Automatik (Aisin B400)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik

Ausstattung: Lusso mit alles

Modifikationen: -30 mm H&R Sportfedern, Stubby Kurzstabantenne, getönte Seitenblinker ohne Spiegeleieffekt

Im Besitz: seit 10/2018

 

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Ausstattung: zusätzlich zu Lounge noch 5" Touchscreen samt 6 Lautsprecher, getönte Scheiben hinten, Chrompaket, und ein paar Kleinigkeiten

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Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

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Motor: V8 (3.2l, 237 BHP)

Getriebe: Automatik (5-Gang ZF5HP24)

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Ausstattung: Vollausstattung bis auf Memorysitze, Soundanlage, Regensensor und Navigationssystem

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

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Yet Another Former Daily Driver:

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Farbe: Schwarz Metallik

Ausstattung: Sportpaket + ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 01/2015 - 02/2015

Unknown Sisters, the

Auflistung der Sonderartikel zum XJ-S/XJS

 

Teil 1: Lister LeMans

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