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17.07.2011 22:46    |    Andi2011    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: Coole Typen

„Scheiße“, ruft er und fliegt über den Rhein in den Himmel. “Scheiße“ ruft er noch einmal und so endete damals sein letzter Tatort – zumindest für etwa zweieinhalb Jahre, dann kam er außerhalb der Tatort Reihe zurück.

In meiner Rubrik "Coole Typen" gehört er definitiv hinein, die Rede ist von - Schimanski!

 

Vor jetzt über 30 Jahren, am 28. Juni 1981, wurde der erste Schimanski Tatort ausgestrahlt und ich war ein begeisterter Zuschauer mit meinen damals guten 10 Jahren von der ersten bis zur letzten Folge - bis heute.

 

Dieser Typ arbeitete nicht nur in Duisburg, meiner Geburtsstadt sondern war einfach anders drauf, völlig anders als diese mich langweilenden "Derrick" und "Der Alte" , so wie ihn fand ich Polizisten cool.

Noch dazu fuhren er und sein Kollege Thanner immer wie die sprichwörtliche „Sau“ (Thanner etwas weniger) in ebenfalls coolen Autos.

Nein, nicht die üblichen BMW/Mercedes Zivilpolizeifraktion, Schimanski fuhr Citröen CX und Thanner meist einen Ford, mal Taunus, mal Granada oder Scorpio aber auch mal `nen Saab.

 

Schimi`s Hauptdienstwagen war anfangs ein Granada, dann gingen die Ford Modelle eher an Thanner und "Horst" fuhr einen CX.

Zwischen 1974 und 1991 wurden weit über eine Millionen Citröen CX gebaut und für mich ist es unvergessen, wie Schimanski damit über so manche schlaglochbesetzte Schotterpiste bretterte, während Thanner gerne den Taunus oder Granada bremsenquitschend abstellte.

 

Der CX gilt bei vielen Citröen Fans als der letzte „echte“ Citröen

Das beste am CX ist mit Sicherheit das Komforterlebnis das auch heute noch konkurrenzfähig ist und die zeitlos schicke Form,sein größtes Problem wie bei vielen Autos dieser Zeit:Rost.

Der CX war zunächst nicht offizieller Nachfolger der "Göttin" DS, das lag vor allem an der Ölkrise, die Franzosen hatten Angst, er könnte als schluckfreudiger Nachfolger gelten. Als die „Göttin“ dann 1976 auslief wurde der CX aber der König des Hauses.

 

Die Karosserie hatte einen extrem niedrigen cw-Wert und das Äußere mit dem Einarmwischer, der stark gewölbten Heckscheibe und der eleganten Karosserieform tat sein übriges.In Verbindung mit der Citröen Hydropneumatik (Hydraulikflüssigkeit und Stickstoff) sorgte das Fahrwerk für Sänftenfeeling.

Im Innenraum gab es anfangs keine Rundinstrumente sondern „Walzen“ mit Lupengläsern und irgendwann fand sogar der GTI Begriff den Weg ins Innere des CX, satte 128 PS aus 2,4 Litern waren angesagt und später folgte sogar noch ein Turbo mit 168 PS.

Schimi hat seinen CX jedenfalls SIEHE HIER nie geschont.

 

Aber zurück zu Schimi:

Götz George ist mittlerweile 72 Jahre alt und im Januar 2011, 30 Jahre nach dem ersten Schimanski kam der letzte Teil der "Schimanski" Reihe in der Schimi nach Duisburg zurück kehrt - ein Schimi-Comeback, dass sich gewaschen hatte, selbst sonst scharfe Kritiker lobten die Folge und vor allem George.

 

Die Rolle des Schimanski dürfte auch in Georges Alter sein, obwohl Schimi in den verschiedenen Folgen auch durchaus mal mit seinem Geburtsjahr +-10 schwankte.

Aber George ist einfach ein klasse Schauspieler, der es versteht die Rolle auch jetzt noch autenthisch und mit dem nötigen Humor rüber zu bringen (Schimanski befreit z.B. in "Schuld und Sühne" eine junge Frau aus den Händen eines Zuhälters mit einem kräftigen Tritt in die Eier desselben und meint: „Ich weiß, so wehren sich nur Mädchen, aber du, in meinem Alter ….“)

 

Schade das Christian Thanner auf immer fehlen wird, Eberhard Feik starb bekannterweise 1994 an einem Herzinfarkt.

 

Die Duisburger selber waren lange nicht alle glücklich mit den Schimi-Tatorten, all zu oft wurde Duisburg als eine graue und triste Stadt dargestellt, die nur aus schmutzigen Straßen und Schloten besteht und die vielen grünen und schönen Seiten der Stadt kamen nie zur Geltung, aber man muss zugeben, Schimanski hat Duisburg berühmt gemacht und er hat auch einen typischen Ruhrpottler dargestellt und die vielbeschworene Bodenständigkeit der Menschen im Ruhrgebiet, die traf man in jedem Schimanski Tatort an.

 

Was gibt es noch zu Schimanski?

Die Musik! Bonnie Tylor,Chris Norman und Andere – sorgten im Zusammenhang mit den dazugehörigen Bildern für Gänsehaut!

 

Schimanski war für mich der Tatort-Held schlechthin und irgendwie fiel er mir heute spontan als "cooler Typ" ein - und sorgte für meinen heutigen Blogbeitrag.

Wie sieht`s bei euch aus, Schimi kann man eigentlich nur lieben oder hassen - genau wie den Citröen CX...


15.07.2011 19:01    |    Andi2011    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Metalboard

Michael Burston, den jeder Metalhead unter dem Namen "Würzel" kennt ist tot.

Der ehemalige Gitarrist von Motörhead starb am Samstag den 09.Juli mit erst 61 Jahren an Herzversagen.

 

Würzel spielte ab 1984 bei Motörhead und verliess die Band 1995,allerdings nicht im Streit, er blieb Motörhead und Lemmy bis zum Schluss verbunden und in Kontakt und hat bei den Fans bis heute großes Ansehen.Schliesslich gehörte Würzel neben Lemmy selbst viele Jahre zum "Gesicht" von Motörhead.

 

Würzel hatte seinen Namen von Worzel Gummidge, einer sprechenden Vogelscheuche die in England aus verschiedenen Kinderbüchern bekannt ist.

Würzel hat auf absoluten Motörhead Klassiker Alben wie ORGASMATRON (1986), ROCK 'N' ROLL (1987) und 1916 (1991) gespielt und bestach jeweils durch seine Können auf der Gitarre.

 

Lemmy nahm aktuell von seinem ehemaligen Gitaristen Abschied mit den Worten:

 

"Würzel was my friend and my brother and he's never going to laugh with me again or bitch me out or do….anything. And that truly and cosmically SUCKS.

RIP Wurz. Godspeed. Good man."

 

 

Dem kann ich mich nur anschliessen und Würzel hiermit ein kleines Andenken setzen, mit ihm ist leider eine weitere Größe der Rock und Metalszene viel zu früh von uns gegangen...RIP

 

Hier noch ein passender Song für dich Würzel: God was never on your side


11.07.2011 22:22    |    Andi2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Ford

Der Tag als Ford baden ging war ein Tag im Herbst 1960, denn da wurde der Ford17mP3, im Volksmund bekannt als „Badewanne“, vorgestellt.

Man feierte das 30 jährige Bestehen von Ford Köln und niemand geringeres, als der Enkel von Henry Ford selbst fuhr bei der Präsentation den Wagen vor und hielt direkt vor dem Ehrengast Konrad Adenauer und dieser stieg ein – eine prima Werbung für Ford, denn am nächsten Tag bereits titelten die Zeitungen „Ford mit Adenauer“.

 

Dabei war für den 17mP3, mit dem ich meine kleine Ford M-Reihe Serie for(d)tsetze eigentlich eine ganz andere Bezeichnung vorgesehen.Weil es so schön in die beginnenden 60er Jahre und zu den damals „Italienurlaub-Verrückten“ Deutschen passte, war eigentlich der Name „Adria“ vorgesehen, auch später hatte Ford ja noch eine Vorliebe für diese Namensgebungen Sichwort: Capri

 

Aber der Volksmund hatte gesprochen, die Optik erinnerte viele an ein Stück Seife, die Scheinwerfer an Taucherbrillen und dadurch entstand wohl schnell der Begriff der „Wanne“.

 

Aber die Badewanne überraschte viele mit ihrem Design und nach kurzem anfänglichen Zögern, wurde er ein voller Erfolg.

Urheber des Erfolges und der „Linie der Vernunft“ wie Ford damals warb, war neben dem Amerikaner Wesley Dahlberg niemand Geringerer als Uwe Bahnsen, der einige Zeit später zum Chefdesigner bei Ford wurde und uns unvergessliche Ford-Klassiker beschert hat, wie den Capri oder den Escort und seinen erfolgreichsten Wurf: den Taunus-Nachfolger Sierra.

 

Mit 670.000 verkaufteten 17mP3 im Bauzeitraum von 1960 bis 1964 überflügelte man erstamals den Konkurenten Opel und landete auf Platz zwei hinter VW und dem Käfer.Das lag neben der modernen und gefälligen Optik, die ganz nebenbei sehr windschnittig war und einen niedrigen Verbrauch von ca. 8l ermöglichte, auch an anderen Details.

 

So lockten die Käufer in Scharen z.B. die serienmäßigen Einzelsitze (ab TS) oder die Saxomat-Automatik und der sehr großzügige Innenraum, sowie drei Motorvarianten mit 1500, 1700 und 1800 ccm mit 55-75 PS.

Die Armaturentafel mit den integrierten Schaltern oder das kecke Kofferraumschloss, dass gleichzeitig Tankstutzen war, fielen ebenfalls aus der Reihe.

Veloursteppich, Tageskilometerzähler und Weisswandreifen fanden sich ebenso in der Zubehörliste wie Haltegriffe im Fond, Zweifarblackierung oder ein Make-up-Spiegel. - Individualstyling im Jahr 1960.

 

Ausserdem war der P3 äusserst agil!

Ford warb mit einer Beschleunigung von 6 Sekunden auf Tempo 50 und die „Auto-Motor-Sport“ sprach damals von einem „respektheischerischem Fahrverhalten“.

Das alles gab es ab 6485 DM und dafür erhielt man die zweitürige Limousine mit 55PS.

Die Modellvielfalt war ein weiteres Plus des 17m.Neben der zweitürigen gab es natürlich die viertürige Limousine und den Kombi der als Besonderheit eine wählbar angeschlagene Heckklappe besaß die oben, unten oder seitlich angeschlagen sein konnte.

 

Natürlich war wie schon beim 12m auch der Karosseriebauer „Deutsch“ wieder mit dabei und fertigte ein Cabrio und eine Coupe Variante, allerdings in sehr geringer und heute gesuchter Stückzahl.Darüber hinaus gab es vom P3 viele Sondervarianten für Polizei,Bestatter und als Krankenwagen.

 

Dem erfolgreichen 17mP3 folgte dann der 17 und 20m P5...aber das ist eine neue Geschichte die ich euch noch erzählen werde...

Ich hoffe euch gefällt dieser Klassiker der Ford M-Modelle so gut wie mir, vieleicht hat ja hier noch jemand Erinnerungen oder gar originale Fotos, es würde mich freuen!

 


06.07.2011 01:32    |    Andi2011    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: Coole Typen

„Wir holten ihn aus dem Cockpit, nahmen ihm den Helm ab und führten eine Luftzufuhr in seinen Mund ein.An den neurologischen Zeichen sah ich, dass es eine tödliche Kopfverletzung war...und dann seufzte er und sein Körper entspannte sich, es war der Moment – und ich bin nicht gläubig- an dem ich das Gefühl hatte, dass seine Seele ihn verlassen hat.“

(Sid Watkins, ehemaliger Formel Eins Chefarzt und Freund von Ayrton Senna)

 

Im Kino hab ich mir vor kurzem die sehenswerte Dokumentation "Senna" von Regisseur Asif Kapadia angesehen, als Senna Fan war das Pflicht für mich.

Die Dokumentation holte in mir auch alle Erinnerungen an dieses Wochenende im Jahr 1994 wieder hervor und brachte mich dazu diesen Blog-Beitrag zu schreiben.

 

Ayrton Senna Da Silva wurde am 21.März 1960 in Sao Paulo geboren und legte eine fast typische Rennfahrerkarriere hin, wie viele vor und nach ihm, aber trotzdem war Senna anders und besonders.Während in der Formel Eins mit Sebastian Vettel, gerade ein neuer Champion nach Michael Schumacher am Himmel auftaucht, will ich heute an den Rennfahrer erinnern, der ein ganz anderer Typ als Schumacher oder Vettel war und einer meiner großen Sportidole.

 

 

Wer war Senna?

Diese Frage beantwortet einer seiner besten Freunde Gerhard Berger bis heute so:

„freundlich, zielstrebig, liebevoll, mitfühlend, lustig, lernbegierig, in seinem Glauben ruhend, polarisierend...einer der besten Menschen die ich je kannte“

 

Polarisierend ist das Stichwort, denn Senna war jemand dem sein Rennen über alles ging, der nicht davor zurückschreckte Namen zu nennen und sich anzulegen, egal ob auf der Rennstrecke oder bei der Rennleitung. Senna setzte sich ein, wenn er von etwas überzeugt war und begann sofort dafür zu kämpfen und dann war es ihm egal ob das für ihn gut oder schlecht ausgelegt wurde.

 

 

Auch damals hatte Senna ja nicht nur Freunde bei der Presse und auch von ihm sollte immer wieder ein bestimmtes Bild gezeichnet werden, dem er oft nicht entsprach und auch nicht entsprechen wollte.

 

 

Senna war ein Siegertyp, wurde zweimal posthum zum schnellsten Formel Eins Piloten aller Zeiten ernannt und nie werde ich bestimmte Rennen mit ihm vergessen, wie das legendäre Regenrennen in Donnington 1993, unglaublich! Die spannenden Kämpfe mit Alain Prost 1989 oder gegen Nigel Mansell sind unvergessen.

Mit Prost verband ihn bei Mc-Laren augenscheinlich nichts, sie lieferten sich heisse Gefechte neben der Strecke und schossen sich gegenseitig auf der Rennstrecke ins Aus und sicher tat auch die Presse, die sich auf diese „Feindschaft“ stürzte ihr übriges dazu.

Seine Genialität und sein Können, einen Rennwagen entweder genau am Limit oder sogar knapp darüber noch zu kontrollieren – war für mich unglaublich!

 

Für mich war Ayrton Senna immer der größte Formel Eins Pilot aller Zeiten und das nicht nur weil er dreimal Weltmeister war.

Wobei ich keinesfalls die Leistungen eines Prost, Lauda, Villeneuve, Schumacher, Mansell oder eines Anderen schmälern will. Senna faszinierte mich als Person, seine Zielstrebigkeit im Rennen, seine Genialität wie er fuhr und dabei war er trotzdem ein Mensch mit Ecken und Kanten der Fehler machte, keine ausstauschbare und für die Medien perfekt vorbereitete Formel Eins Gestalt.

 

Dann kam der 1.Mai 1994, ich saß wie viele Motorsportbegeisterte mit mehreren Freunden vor dem Fernseher.Wir schauten uns wie immer die englische Grand-Prix Übertragung an, weil wir die Kommentare der RTL "Profis" Kai Ebel und Konsorten nicht mochten.

Wir sprachen vor Beginn des Rennens über den Crash von Barichello der grad noch glimpflich ausging und natürlich über den Tod von Roland Ratzenberger der wenige Stunden zuvor im Training am 30.April in seinem Simtec F1 tödlich verunglückte.

 

Wir redeten darüber wie Senna sich zur Unfallstelle fahren lies, um sich alles genau erklären zu lassen was passiert war.

Wir diskutierten über den erst geschockten und dann wutentbrannten Senna, der die Rennleitung daraufhin heftig kritisierte...wiedermal Verbesserungen bei den Auslaufzonen, den Reifenstapeln und Fangzäunen forderte...

und darüber, dass dieses Rennen in Imola irgendwie unter keinem guten Stern steht.

 

 

Dann kam der Start und das Katastrophenwochenende nahm seinen Lauf:

Beim Start blieb JJ. Lehto mit seinem Benetton und abgewürgtem Motor stehen und Pedro Lamy krachte ihm mit rund 200 Km/h ins Heck – beide steigen unverletzt aus, aber Trümmerteile verletzen einige Zuschauer - Rennunterbrechung und alles fährt hinter dem Safety-Car her (witzig aus heutiger Sicht, ein Opel Vectra) ... und wir fragten uns schon, ob das in so gehäufter Form noch alles normal sei?

 

Keiner von uns ahnte aber, dass wir kurz darauf eine noch schlimmere Szene sehen würden, als Senna in der Tamburello-Kurve auf einmal gradeaus fuhr und in die Mauer krachte...

 

Die endgültige Schuldfrage an Senna`s Tod wurde gerichtlich nie endgültig geklärt.Fest steht aber heute, dass seine Lenksäule, die kurz vor dem Rennen noch modifiziert worden war, gebrochen ist und das zum Unfall führte.

Das letzte Urteil dazu fiel erst im Mai 2005, elf Jahre nach Senna`s Tod.

 

Die Prozesse waren geprägt von Vertuschung, Verweigerungshaltung und Verzögerungstaktiken der Formel Eins Verantwortlichen.

 

In Brasilien wurde nach Senna`s Tod eine dreitägige Staatstrauer angeordnet und auch heute noch pilgern jährlich tausende an seine Grabstätte.Seinen Sarg trugen neben einem seiner besten Freunde- Gerhard Berger- auch Emerson Fittipaldi und Rubens Barichello und sein „Erzrivale“ Alain Prost in die Kirche zur Trauerfeier.

 

Die Senna-Foundation, die von seiner Schwester 1995 nach seinem Tod gegründet wurde, hat bis heute über 12 Millionen Kinder in Brasilien durch ihre Einnahmen im Bereich Gesundheit und Bildung gefördert - und einer der Kuratoren ist: Alain Prost.

 

Sid Watkins wurde nach Senna`s Tod beauftragt, die Sicherheit in der Formel Eins drastisch zu verbessern und Senna`s Freund folgte vielen Vorschlägen von Senna und setzte diese um.

 

Aber für mich war die Formel Eins nach Senna nicht mehr die Selbe.

Ein Schumacher, Hakkinen, Alesi oder Berger und natürlich die Begeisterung für Rennwagen liessen mich noch einige Jahre die Formel Eins weiter verfolgen, bis sie für mich persönlich durch immer undurchschaubarere Regeln, austauschbare Rennfahrer, die künstliche Berichterstattungen und die in meinen Augen miesen Machenschaften im Hingtergrund, bei mir jegliches Interesse versiegen liessen.

 

Abschliessend möchte ich euch noch mal die „Senna“ Dokumentation ans Herz legen. Nicht nur weil sie seine Formel Eins Karriere beleuchtet sondern weil sie sehr viele Einblicke hinter die Formel Eins Kulissen der damaligen Zeit bietet, die man so noch nie gesehen hat.

Hier ist man „live“ dabei, wenn die Fahrer im Meeting gegen Ungerechtigkeiten und Sicherheitsrisiken revoltieren, man sieht einen Senna der sich geschockt von den Fernsehbildern, die in der Williams Box zeigen wie Ratzenberger reanimiert wird,abwendet und wie er mit Sid Watkins weinend an der Unfallstelle steht.Bilder die man so noch nie sah oder kannte.Man sieht wie korrupt es teilweise hinter den Kulissen zugeht und welche Geschehnisse tatsächlich hinter der Rivalität Senna/Prost standen.Schlussendlich, das ein Star wie Senna vor allem auch eines war – ein normaler Mensch

 

Senna war wohl tatsächlich eher nicht der provokante Star oder unerbittliche Formel Eins Fahrer zu dem die Presse und FIA ihn gerne machte, sondern eher jemand, für den Rennsport sein Leben war, der aber den Blick auch zur Seite richten konnte und der sich in seinem Glauben aufgehoben fühlte.

 

Ayrton Senna da Silva, ein Mensch der meine Autobegeisterung entscheidend mit prägte und den ich für seine Art, seine "Antityp" Haltung schätzte, einer der größten im Rennsport sowieso...deshalb gebührt ihm die Ehre diese Blog-Rubrik

"Coole Typen" zu eröffnen.

 

Nada pode me searar so amor de deus - nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen

steht auf seinem Grabstein.

 

Du bist unvergessen!

 


04.07.2011 21:53    |    Andi2011    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Autogeschichten

Ich nenne meinem Vater manchmal „Herr Cardinal“. Warum das so ist, werdet ihr euch denken können wenn ihr meinen heutigen Artikel gelesen habt…

 

Der Entschluss, sich bei seinem ersten eigenen Wagen zwischen dem Ford Taunus 12m oder 15m zu entscheiden, viel meinem Vater 1970 leicht wie er mir erzählte, als wir uns letztens mal wieder über diese Autos unterhielten.

Ihm gefiel nicht nur die wunderschöne Karosserieform des 12m, da war mehr!

In der Aufpreisliste standen auch so tolle Dinge wie Weißwandreifen oder Liegesitze. Ausstellfenster gab es ebenfalls. Außerdem war er begeistert von dem großzügigen Innenraum und dem modernen cw-Wert von 0,364 mit dem sogar damals schon geworben wurde.Ausserdem begeisterte ihn der zuverlässigen Motor - und der Preis.

 

Er erzählt dann auch immer von der Rekordfahrt, die am 10.Juli 1963 ein nicht modifizierter neuer 12m (der Vorgänger seines Models) frisch aus dem Werk absolvierte und tatsächlich nach genau 142 Tagen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 106Km/h schlappe 357.430km am Stück mit ein und demselben Motor fuhr - und so dutzende Weltrekorde brach.

Die Robustheit des neuen V4 Motors des 12m war bewiesen und wurde nun erfolgreich beworben. Für meinen Vater aber, war der 12m spätestens ab jetzt in seinem Kopf.

 

Aber der Reihe nach:

 

Die M-Serie von Ford startete 1952 mit dem 12mG13, der G13 löste den veralteten Ford Vorkriegs-Buckeltaunus ab. Die M-Serie umfasst neben dem 12m viele weitere Schmuckstücke,wie den 15m, 17m oder 20m, die ich in noch folgenden Beiträgen beleuchten werde.

 

Das M stand für MEISTERSTÜCK und die 12 für den Hubraum von 1,2 Litern.

Ihm folgte von 1959 bis 1962 der 12M G13 AL aber um diese geht es heute nicht.

 

Beim 12mP4 (gebaut 1962-66) liegt der Ursprung meiner eigentlichen Geschichte. Der von US Design-Chef Gene Bordinal vorangetriebene Wagen wurde unter dem Namen „Cardinal“ in den USA entwickelt um dem dort sehr erfolgreichen VW Käfer etwas entgegen zu setzen, scheiterte aber an diesem Unterfangen durch ein Vorstandsveto und wurde deshalb kurzerhand an Ford Deutschland abgegeben, wo er den altbekannten Namen 12m erhielt.

 

Optisch und technisch hatte er nicht mehr viel mit den alten 12m Modellen gemeinsam. In Köln und Genk lief die Produktion des eigentlich „amerikanischen Cardinal“ an und er sorgte mit seiner US-Formgebung für viele offenen Münder und ist bis heute für mich einer der schönsten Ford M-Modelle!

Seine Konstruktion war grundlegend neu, bot einen V4 Motor und erstmalig einen Frontantrieb.

 

Den 12MP6 Baujahr 1970 (1967-1970) kaufte mein Vater in meinem Geburtsjahr als einen der letzten Serie, da ich als zweites Kind dafür sorgte, dass der VW Käfer den meine Eltern sich mit meinen Großeltern damals teilten, zu klein wurde.

Außerdem war das Fahrwerk und der Frontantrieb des Vorgängers unter Anderem durch den Einsatz von Mc-Pherson Federbeinen und Gleichlaufgelenken so verbessert, dass der 12m richtig „satt“ auf der Straße lag.

Der moderne Familienvater des Jahres 1970 war (wie wir heute) schon sehr mit dem Thema Sicherheit befasst, so auch mein Vater.

 

Schließlich sollte die zu befördernde Familie allzeit heil bleiben. Dafür sollten eine moderne Zweikreisbremse mit Scheiben vorn und die Sicherheitslenksäule und das gepolsterte Armaturenbrett sorgen, wie sie der Ford bot.

Es gab ihn als 12m und 15m, TS, RS und XL und bei den V4 Motoren konnte man zwischen vier Hubraumgrößen wählen. Eine zwei-und viertürige Limousine, Kombi und Coupé und sogar ein Cabrioumbau von „Deutsch und Welsch“ waren verfügbar.

Einen Kombi wählten zur damaligen Zeit aber meist nur Handwerker, das Cabrio fiel eh aus und so viel seine Entscheidung auf einen schicken Zweitürer in goldbeige-metallic und der Ford 12m wurde sein erster eigener Wagen.

 

Den 12m fuhr er sieben Jahre und ihm folgten neben dem Taunus, Granada und Escort MK1 bis heute viele weitere Ford Modelle. Hier begann seine persönliche Ford-Fahrer-Karriere, die bis zum heutigen Tag anhält und aktuell mit dem Kauf des neuen Ford Focus wohl ihr Ende erreicht.

 

Mein Vater ist nun 73 Jahre alt und hat vor, wenn er geistig und körperlich so fit bleibt wie jetzt (und das ist er wirklich) noch etwa 3 Jahre zu fahren und dann den Führerschein abzugeben. Hier schließt sich sein Kreis und bringt mich dazu dem 12m, dem ersten Auto meines Vaters und damit auch meiner erste prägenden Autoerinnerung, diesen Beitrag zu widmen und er passt auch für mich prima in die Rubrik "125Jahre Automobil -Meine Geschichte" denn dieser Wagen war meine erste Autoerinnerung und prägte und begleitet mich bis heute.

 

Wenn mein alter Herr von seinem 12m erzählt, leuchten auch heute noch seine Augen und ich antworte, wie schön ich diesen Wagen fand und immer noch finde, ein traumhafter Wagen.

Er sagt dann oft zu mir:

 

“Wenn ich mal nicht mehr bin wirst du ja was erben, vielleicht kaufst du dir dann ja noch mal ein schönes und gut erhaltenes Ford MEISTERSTÜCK wie den 12m?"

 

Und ich antworte ihm dann immer, dass es am besten ein goldbeigefarbener aus dem Baujahr 1970, meinem Geburtsjahr sein muss

…denn dann schliesst sich mein Kreis.

 

 

…ich hoffe es dauert noch ein wenig, aber wenn es mal soweit ist, wird es so gemacht Herr Cardinal - versprochen!


02.07.2011 22:48    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Metalboard, Umfragen

Welches IRON MAIDEN Album ist für dich die Nummer 1

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Iron Maiden, eine der größten Heavy Metal Bands der Welt!!!

 

1975 von Steve Harris ins Leben gerufen, beackern sie seit fast 35 Jahren die Konzerthallen dieser Welt, haben Millionen von Fans in fast jedem Land der Erde und weit über 80 Millionen Platten verkauft.

Sie sind neben Bands wie Saxon, Tygers of Pan Tang oder Angel Witch die Mitbegründer der NWoBHM und haben auf ewig einen Platz im Metal-Universum sicher.

 

Ich weiss es ist verdammt schwer für jeden Fan und auch unfair, gemein, eine bodenlose Frechheit sowieso ;)

aber ich will heute von euch wissen, welches Maiden Album ( keine Live-Platten, Singles oder Compilations) ist eure absolute Nummer EINS im Bandkatalog und warum?

 

Ist es IRON MAIDEN oder KILLERS, die berühmten ersten Alben oder doch eher PIECE OF MIND oder POWERSLAVE? Natürlich kann genauso für THE FINAL FRONTIER oder VIRTUALXI abgestimmt werden, die Reihenfolge geht chronologisch von 1-15

 

Also Metaler auf MT, kommt aus euren Löchern und lasst uns über das beste Maiden Album abstimmen und debatieren, die Songs rauskramen.... denn wenn es eine Band gibt, die eigentlich jeder Metal Fan mag dann ist es wohl Maiden!

 

Ich mache den Anfang, nach langem hin und her überlegen hab ich mich für "Piece of mind" entschieden. Warum? Weil darauf Songs wie "Flight of Icarus" oder "Revelations" sind, die mich nach den genialen ersten drei Alben vollends weggeblasen haben und einfach für Maiden stehen.Jetzt seid ihr dran!


28.06.2011 23:20    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Dies Das

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Blog der Woche?

Da komm ich heut Abend spät, nach einem sehr langen und eher besch...Tag nach Hause und entdecke sowas!

 

Ihr könnt euch mein Erstaunen und meinen ungläubigen Blick gar nicht vorstellen!

Aber nun freu ich mich wirklich sehr :D

 

Ich danke Euch, die ihr hier mal durch`s "Türloch" schaut, meine Beiträge kommentiert oder euich als Stammleser eingetragen habt - ihr sorgt dafür das mein Blog mit Leben gefüllt ist und mir Spass macht!

 

Das mein Blog nun so "ausgezeichnet" wird macht mich ganz ehrlich auch etwas stolz und ich hoffe,

auch weiterhin hier für mich und natürlich auch euch lesenswertes einzustellen.

 

Keine Ahnung was ich noch sagen soll, deshalb bevor ich mich anhöre wie ein schleimender Politiker, hör ich jetzt auf bevor es zu peinlich wird ;)

 

...also werd ich mir jetzt mal ein kühles Bier zur "Feier des Tages" aufmachen und auf euch anstoßen.

 

DANKE EUCH ALLEN DIE IHR HIER REGELMÄSSIG REINSEHT!

 

Euer

Andi


25.06.2011 11:59    |    Andi2011    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Ford

Ende der 60er Jahre war es, als einige Ford Verantwortlichen die Entwicklung eines modernen Kleinwagens in Auftrag gaben und dafür über 110 Millionen DM investierten.Sie tauften ihre Entwicklung auf den schönen Namen BOBCAT.

1976 kam dann der Bobcat auf die Strasse und wurde in kurzer Zeit zu einem absoluten Verkaufsrenner für Ford.Über 3.000.000 Exemplare der ersten Baureihe liefen vom Band und seit 2008 ist bereits die siebte Generation auf dem Markt.

 

Ach ja, vorher haben sie noch den Namen geändert in FIESTA...

 

Der Grund für den Bau des Fiesta lag aber auch bei VW, denn der Polo war vorher auf den Markt gekommen und schnell wurde Ford klar, solche Kleinwagen werden immer beliebter.

Die erste Fiesta Generation(1976–1981) wog zwischen 730-780kg und kam mit einer breiten Motorenauswahl auf den Markt.

Ein 1,0 ein 1,1 und 1,3 und auch ein 1,6Liter Benziner waren erhältlich.

 

Hier entstand auch schon der erste Vorläufer des späteren Fiesta XR2i nämlich der Fiesta Super S und Fiesta X, der XR2 war in der ersten Generation mit 84 PS ausgestattet und sah nicht nur optisch ansprechend aus sondern war aufgrund seines ja niedrigen Gewichts durchaus eine kleine Sportskanone.

 

1981 erfuhr der Fiesta seine erste Überarbeitung die äußerlich aber sehr dezent aussfiel und vor allem die (schöneren) Chromstoßfänger gegen die damals beliebten Plastikstoßfänger ersetzte.

1983 kam dann der endgültige Nachfolger, mit 5 Gang Getriebe und modernen CVH Motoren...

Fest steht für mich die Fiesta der ersten beiden Baureihen werden jetzt schnell Klassiker und sind sogar recht günstig zu bekommen. Selbst einige recht seltene Exemplare wie Super S oder der 1,3 Ghia aus den ersten Baujahren sind im Moment zu Preisen um die tausend Euro zu bekommen und in akzeptablen Zustand.Aber auch richtig schicke Exemplare mit 1-2 Zustand sind für 2-3tsd Euro zu haben.Wer also überlegt....

 

Bis heute ist der Fiesta ein Verkaufsschlager und er hat ein ähnliches Image als Frauenauto (Was ist das eigentlich???) wie viele andere Kleinwagen auch.Dabei war er von Männern wie Frauen gleichermaßen gut zu fahren.

Jedenfalls finde ich den Fiesta bis heute markant,schick,praktisch und deshalb hat der Begründer des Erfolges, der erste BOBCAT einen kleinen Artikel und eure Kommentare verdient :)


23.06.2011 00:27    |    Andi2011    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Dies Das

Ryan Dunn einer der "Stars" von JackAss ist tödlich verunglückt.

Ryan Dunn war einer der Stars der JackAss Gruppe Johnny Knoxville, Wee Man, Dave England, Steve-O und Bam Margera die mir persönlich Lachtränen in die Augen treibt.

Viele der Sachen die JackAss macht sind anders, abgedreht, besonders, ekelig, witzig, mutig, blöde und und und ....man kann es ewig so weiterführen.

 

Als ich heute vom Tod des Schauspielers und Stuntmann erfahren hab, war ich echt entsetzt, ich fand Dunn war einer der Sympathen dieser "Psychopathen".

 

Soweit man bisher lesen kann, ist Dunn mit seinem Porsche mit wesentlich zu hoher Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss von der Strasse abgekommen und vor einen Baum geprallt.Der Porsche ging in Flammen auf.Er und sein Beifahrer Zachary Hartwell starben noch an der Unfallstelle.

 

Im Internet kann man bereits viele Fotos vom Unfall, dem zerstörten Fahrzeug, Videos usw. sehen, ich möchte hier aber davon Abstand nehmen, deshalb einfach nur zwei Bilder von Dunn.

 

Ich fand Dunn als Typen bei JackAss toll und aussergewöhnlich, deshalb soll er in meinem kleinen Blog eine Erinnerung erhalten.

 

Junge du hast einen Fehler gemacht, den leider Menschen jeden Tag irgendwo auf der Welt begehen und teuer bezahlen und ja klar, es war dumm und du bist es selbst schuld, trotzdem tut es mir sehr leid für und um dich, deinen Beifahrer und eure Familien und Freunde und Fans.

 

Du hast mir und vielen anderen nette, lustige und abgedrehte Stunden bereitet wenn man euch zugesehen hat.

Ich hoffe es geht mit JackAss weiter, aber es tut mir einfach sehr leid um dich, denn du hattest in meinen Augen ein besonderes Talent...


19.06.2011 16:47    |    Andi2011    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Ford

Der erste Escort lief seit 1967 vom Band und war charakterisiert durch seinen Kühlergrill der ihm auch seinen Namen „Hundeknochen“ einbrachte.Er war extrem erfolgreich und ist bis heute vielen in Erinnerung.

 

Im ersten Escort MKI und später auch im zweiten MKII schlummerte aber noch was anderes als eine beliebte Familienkutsche.

Er prägte als erstes den Begriff des Escort RS 2000, dahin war es aber ein steiniger und langer Weg:

 

Die Engländer Mike Costin und Keith Duckworth, besser bekannt unter dem Firmennamen Cosworth wurden beauftragt, für den Rennsport einen entsprechenden Motor zu entwickeln und heraus kam der RS1600 mit 120 PS und daraus entstand dann ab 1973 die "zivilere" Version die "Alternative zum Alltäglichen" wie Ford damals warb, der RS2000

 

Den Escort RS2000 konnte man mit zweifarbiger Lackierung bei ausgesuchten Ford Händlern erwerben. Etwa 2000 Escort RS wurden in England gefertigt, dann begann die Produktion auch in Saarlouis.

Zweiliter besaß das Triebwerk mit obenliegender Nockenwelle und leistete 100 PS und fuhr 175 km/h schnell. Bei einem Gewicht deutlich unter 1000kg ein Garant für sportliches fahren.

 

Etwas in seinem Schatten steht meiner Meinung nach zu Unrecht der 1974 eingeführte Nachfolger MKII.

„Brenda“ war die interne Entwicklungsbezeichnung für den „neuen“ Escort, er beruhte im Wesentlichen aber auf der leicht weiterentwickelten Technik des ersten Escort, hatte also auch einen Heckantrieb und kam mit einem Stufenheck (auch wenn er optisch gar nicht danach aussieht) und war auch als Kombi „Turnier“ auf den Markt.

 

Das Topmodell (neben dem Ghia) war in Deutschland wieder der RS2000 der immer mehr Bekanntheit durch erfolge im Motorsport bekam und vor allem durch seine Frontansicht mit viel Kunsttstoff und den Doppelscheinwerfern optisch auffiel.

Genau diesen RS2000 mit 110 PS fuhr mein Vater zu Probe, als er mit mir kleinem Pimpf zu seinem Fordhändler fuhr und ich war total begeistert und hoffte inständig, er würde ihn kaufen.

 

Hat er auch, aber nicht den RS sondern einen Escort in GL Ausstattung in einem dunklen rotmetallic Lack und 71 PS, es blieb für mich also bei der Familienkutsche.

Der RS2000 im MKI + MKII blieb aber immer einer meiner liebsten Ford Modelle.

 

Der Escort MKII wurde nach und nach immer wieder erweitert und der Motor auf über 130PS gebracht,dass alles weiter bei einem Leergewicht von gut unter 1000kg.

Die Ralleyerfolge des MKII reichen bis in die heutige Zeit hinein wo man auf diversen Veranstaltungen den Escort mit Cosworth Motoren und über 180 PS bewundern kann (siehe auch das Video)

 

Meine Erinnerung an unseren Familienescort sind durchweg gute.

Er verrichtete auch nach der Erinnerung meines Vaters seinen Dienst sehr zuverlässig und komfortabel, die jährliche Urlaubsreise in den Harz bewerkstelligte er mit vier Personen, Dackel und Gepäck problemlos.

 

1980 wurde der Escort MKII durch den moderneren MKIII abgelöst, er zollte dem Wunsch der Käufer Tribut indem er „endlich“ Frontantrieb hatte und ein moderneres Design und neue Technik bot.

Der MKIII war schliesslich der Startschuss für viele erfolgreiche Escort Nachfolger, inklusive neuer sportlicher Varianten wie XR3i usw. der Begriff RS2000 tauchte auch später bis zum MKVII weiter auf.

 

Der Grundstein für diesen Erfolg wurde aber von Zweien gelegt, an die ich heute mit einem kurzen Text und ein paar Bildchen hier erinnern wollte, nämlich den Hundeknochen und die gute Brenda!


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

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