Scion's Blog

für Freunde von Stufenhecks, Benzinmotoren und Hinterradantrieb

19.07.2014 15:32    |    scion    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , ,

 

 

Liebe Leser,

ich kann persönlich ja nichts mit dieser Klasse anfangen, aber SUVs erfreuen sich seit einiger Zeit, immer größerer Beliebtheit. Jeder Hersteller hat solche Wagen, meist in verschiedenen Größen, im Programm. Ob mit 2WD oder 4WD, mit Benziner oder in Old Europe mit Diesel, auch als sogenanntes Coupé.

Viele Hersteller brüsten sich in der Presse, jede auch noch so kleine Nische zu besetzen. Aber was bieten sie dann wirklich?

Audi hat gerade mal 3 Modelle, Q3/5/7,

BMW X1/3/5/6,

Porsche Macan/Cayenne

VW Tiguan/Touareg/Yeti,

Opel Mokka/Antara

Mercedes... schon etwas mehr, GLA, GLK, ML, GL, G

 

Ford, in der deutschen Motorpresse gern mal an den Rand gedrückt, bietet da deutlich mehr Vielfalt:

 

1. Der EcoSport

 

 

basiert auf der Plattform des Fiesta und wird als Weltauto, von China über Indien, Brasilien bis USA vermarktet. 1.0l-2.0l Motoren werden je nach Region verbaut. Der EcoSport konkurriert in dieser Klasse z.B. mit dem Chevrolet Traxx, Scion xD oder Renault Capture

 

https://www.youtube.com/watch?v=fjYsxhYtxno

 

 

2. Der Escape/Kuga

 

 

basiert auf dem Focus und ist mit 1.6l/2.0l Ecoboost, sowie dem 2.5l Atkinson lieferbar. In Europa wohl auch mit irgendeinem Diesel.

Konkurrenten sind der Toyota RAV 4, Honda CR-V oder der Chevrolet Equinox

 

https://www.youtube.com/watch?v=g_tWF4AXWWc

 

 

3. Der Ford Edge

 

 

nutzt die gleiche Plattform wie Ford Fusion/Mazda 6 und kommt mit Motoren von 2.0l Turbo mit 240 PS bis zum 3.7l V6 mit 305 PS.

Konkurrenz sind der Mazda CX 9, Jeep Liberty oder Kia Sorento

 

https://www.youtube.com/watch?v=OaPpIAxXNMA

 

 

 

4. Der Ford Explorer

 

 

basiert auf der Plattform Ford Taurus/Volvo S80 und bekommt die gleichen Motoren, wie der der Edge. Konkurrenten hier sind der Volvo XC90, Range Rover Sport, GMC Acadia/Buick Enclave

 

https://www.youtube.com/watch?v=r_wHrAtmjcA

 

 

5. Der Ford Flex

 

 

der Flex nutzt ebenfalls die Plattform des Explorer/Lincoln MKT, sowie die beiden 3.5l/3.7l V6. Er ist auf Grund seiner Größe nahezu konkurrenzlos, Chevrolet Traverse, Mercedes R-Klasse oder Toyota Highlander wären evtl. zu nennen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=l8HdwDsK7Fg

 

 

6. Der Ford Expedition

 

 

steht auf einer Plattform mit den Trucks der F-Serie und des Lincoln Navigator. Angetrieben wird das Full-Size SUV vom 5.4l V8 mit 310 PS oder vom neuen 3.5 Liter 24-valve DOHC Ti-VCT EcoBoost V-6 mit 380 PS, Anhängelast mit spez. Towing Package beträgt bis zu 4600 kg.

Konkurrenten sind GMC Yukon/Chevrolet Tahoe, Dodge Durango, Toyota Sequoia, Nissan Armada

 

https://www.youtube.com/watch?v=Nb_g0U515Oc

 

 

 

 

7. Der Ford Territory

 

 

ist Australiens SUV-Bestseller von Ford und basiert auf dem Ford Falcon FG. Angetrieben wird er von zwei 4.0l Reihensechszylindern mit 330 und 360 PS, sowie dem 2.7l V6 Diesel von PSA. Konkurrent wäre der Land Rover Discovery oder der Toyota Land Cruiser Prado

 

https://www.youtube.com/watch?v=IspyysPCS3A

 

Nicht mehr im Angebot

 

 

8. Der Ford Taurus X

 

 

war ein 7 sitziges Crossovermodell von Ford, mit den bewährten V6 uas Ford's Duratec-Reihe.

Suzuki XL7 oder Hyundai Veracruz waren Gegenparts

 

https://www.youtube.com/watch?v=33iowuBS6gs

 

 

Der Ford Excursion

 

 

der Riese unter den Ford-SUVs basiert auf einem F-250 Superduty, Motoren waren der 5.4l Triton V8 mit 255 PS, der 6.8l V10 mit 310 PS, der 7.3l Powerstroke Diesel mit 253 PS und ein 6.0l Powerstroke Diesel mit 325 PS. Anhängelast beträgt 4.9 to. Konkurrent war einzig der Chevrolet Suburban.

 

Excursion 7.3l Diesel https://www.youtube.com/watch?v=-YRJHtktT1g

Excursion 6.8l V10 https://www.youtube.com/watch?v=eRlvT_V9n_g

Hörprobe 6.8l V10 https://www.youtube.com/watch?v=38glbVsDe94

 

 

 

...also Ford die tun was und sind im Segment der SUV weit vorn.

 

Danke fürs Lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen youtube, google, netcarshow.com, wikipedia.com

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08.06.2014 16:32    |    scion    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , , ,


 

 

Liebe Leser,

heute gibt es nur mal einen kurzen Artikel, über einen Mercedes-Tuner der 80er, der dem Hersteller des Tuningobjekts und seiner Zeit, voraus war.

Objekt der Begierde: Der Mercedes der Baureihe W124.

Bis 1989 gibt es den W124 als 300E mit maximal 180 PS, was zu der Zeit nicht schlecht ist. Doch die zahlende Kundschaft, speziell auch die in den USA, hat das Bedürfnis nach mehr Leistung und ab 1988 gibts bei den Weißblauen einen M5 mit über 300 PS.

1986 ist die Firma AMG noch eine Tuningschmiede und hat für ihre Kunden und deren Wünsche, stets ein offenes Ohr. Hier werden in den W/S/C124, mal eben die M117 V8 Motoren aus dem W126 reingehängt, dazu gibts noch auf Wunsch, ein Widebody-Karosserie-Kit.

 

 

500er, 560er und die AMG-Variante 560 6.0 sind möglich und das alles, vor dem erscheinen des Ober-W124 500E 1990!

 

Technische Daten: AMG 300 CE 6.0 V8-Motor, vorn längs • 4 Ventile je Zylinder • Hubraum 5953 cm3 • Leistung 283 kW (385 PS) bei 5500/min • maximales Drehmoment 566 Nm bei 4000/min • Hinterradantrieb • Vierstufenautomatik • vorn Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenker und Dämpferbein, hinten Raumlenkerachse • Scheibenbremsen ringsum, vorn innenbelüftet, 300 Millimeter Durchmesser, hinten massiv 278 mm • Räder 8,5 x 17 vorn, 10 x 17 hinten • Reifen 235/45 ZR 17 vorn, 265/40 ZR 17 hinten • Länge/Breite/Höhe 4655/1880/1360 mm • Radstand 2715 mm • Leergewicht 1650 kg • Tankinhalt 90 l • Zuladung 310 kg • 0–100 km/h in 6,0 s • Höchstgeschwindigkeit 289 km/h • Preis (1988) 335.550 Mark

 

 

Zitat:

300 km/h, eine Geschwindigkeit, die heutzutage bereits einige Serienautomobile erreichen. Dabei war der Weg dorthin mit vielen Barrieren gepflastert. Aber Barrieren gilt es zu überwinden, speziell für einen Menschen wie Hans Werner Aufrecht, den Gründer von AMG. Vor über 20 Jahren gelingt es ihm, mit seinem Mercedes-Benz 300 E 5.6 AMG die 300-km/h-Schallmauer zu durchbrechen: Rekord für eine Limousine. Amerikanische AMG-Fans taufen den starken Viertürer mit dem mächtigen Achtzylindermotor ehrfurchtsvoll „The Hammer“.

Im Jahr 1987 tritt die schnelle Limousine bei einem Vergleichstest des deutschen Automobil-Fachmagazins „auto motor sport“ an. Ergebnis: 303 km/h, dank der satten Leistung von 360 PS aus dem AMG Achtzylindermotor mit 5,6 Litern Hubraum. Der 300 E made in Affalterbach erreicht die Spitzengeschwindigkeit übrigens mit einem Viergang-Automatikgetriebe. Das war völlig neu: erstmals dringt eine reisetaugliche Limousine mit reichlich Platz für vier Personen, großem Kofferraum, Mercedes-typischem Komfort und sicherem Geradeauslauf in Geschwindigkeitsbereiche vor, in denen sich sonst nur kapriziöse Sportwagen tummeln.

Die sportwagenähnlichen Fahrleistungen ermöglicht der AMG-V8-Motor mit neu konstruierter Vierventiltechnik, hier exakt 5.547 cm3 groß. Als 300 E 6.0 AMG wächst die letzte Ausbaustufe 1987 auf volle 6.0 Liter Hubraum, 385 PS Leistung und 566 Nm maximales Drehmoment. Der erste 300 E 5.0 AMG mit 340 PS erscheint 1984 und gibt die Initialzündung für die V8-Motoren in der Mitteklasse-Modellreihe W 124. AMG schafft sozusagen den Vorgänger der späteren Serienlimousine Mercedes-Benz E 500, die erst 1990 auf den Markt kommt.

 

Zitat aus mb124.de

 

Der Wagen, in der Quasi-Optik eines 200D, beschleunigt schneller als ein Lamborghini Countach und war 100k DM teuerer als ein Ferrari Testarossa. Man erlaube mir den Ausdruck: "Hammergeiles Auto"

 

Der "Hammer" war auch in Japan begehrt

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wiki, google, youtube, mb124.de, autobild.de, daepmedia.com, benzworld.org, autoblog.pt, hqwallpapers.org, 3dn.ru, staticflickr.com

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31.05.2014 12:19    |    scion    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , , , ,


 

 

Liebe Leser,

manchmal setzen sich Trends durch und man steht nur daneben und wundert sich.

Ein aktuelles Beispiel sind für mich die sogenannten SUV. Optisch meist unförmige, höhergelegte Wagen, der Kompakt-und Mittelklasse, mit komischen Namen, bevölkern immer mehr das Stassenbild. Dabei treten diese Fahrzeuge oft in martialischem Trim auf, verfügen aber noch nicht einmal über 4x4 Antrieb und versagen, am Ende der geteerten Bahn, kläglich.

 

Doch ein paar Modelle, verschiedener Hersteller, zeigen schon seit ca. Mitte der 60er Jahre, das der Name auch Programm sein kann und das abseits der befestigten Straßen, das eigentliche Abenteuer erst beginnt. Dabei sind vom kleinen Reihensechszylinder bis zum dicken V8, zahlreiche Motorvarianten lieferbar.

Seht selbst, welche Auswahl ich interessant finde:

 

1. Dodge Ramcharger (1974-93) und Plymouth Trailduster (1974-81)

 

 

Die beiden Brüder aus dem Hause Chrysler, wurden fast ausschließlich als 2-Tüerer und mit permanentem Allradantrieb produziert. Es gab aber auch heckgetriebene Varianten und welche mit zuschaltbarem Allradanrieb. Verwendet wurden Dana-Achsen, Chrysler Loadflite-Getriebe(eine verstärkte Version des Torquflite) und Motoren, vom 225cui Reihensechszylinder über den am meisten verbauten 318cui V8 mit ca.230 PS, bis hin zum 440cui V8 BigBlock.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ej8OPrtTRfA

 

 

2. Jeep Grand Wagoneer (1963-93)

 

 

Vor mittlerweile 50 Jahren erblickte der erste luxuriöse 4x4 das Licht der Welt.

Entwickelt noch unter der Regie von Kaiser Jeep, wurde der Wagen dann von AMC stetig weiter verbessert und mit immer umfangreicherer Luxusausstattung versehen. Am Ende kam Chrysler und beerdigte nach ein paar Jahren das Projekt.

Die ersten Wagoneer wurden vom neuen Willy's Tornado Sechszylinder angetrieben und leisteten 140 PS. Nach der Leihgabe eines 350er Buick V8, zogen dann nach und nach die V8 von AMC ein. Meistverkaufter Motor, war wohl der 360cui V8, der bis zum Schluß verbaut wurde.

Kamen seine Mitbewerber noch in kargem Charm, von Nutzfahrzeugen daher, war beim GW von Anfang an, Luxus angesagt. Ein Höhepunkt war das 1978er All-In-Modell Grand Wagoneer "Limited".

Der Limited, erreichte mit seinem erstaunlich hohen Preis von US-$ 10.500.- schon "Cadillac-Regionen", was seinem Erfolg aber keinen Abbruch tat.

Bot er doch seinen Käufern Klimaanlage, elektrisch verstellbare Sitze, elektrisch zu betätigende Fenster und Türschlösser, eine einstellbare Lenksäule, einen Tempomat, Lederausstattung, Plüschteppiche und Wurzelholzbeplankungen außen. Außerdem gab es Aluminium-Schmiederäder, AM/FM/CB-Cassettenradio mit Four AccuSound Premium-Lautsprecher von Jensen, Dachträger und Chrom-Frontgrill, sowie ein elektisch betätigtes Heckfenster.

The Grand Wagoneer remained "The gold standard of the SUV market"

 

https://www.youtube.com/watch?v=rdbPjo-Yc9A

 

3. Chevrolet K5 Blazer (1969-92) und GMC Jimmy (1970-92)

 

 

Beide GM-Brüder stehen auf verkürzten Plattformen, der großen Trucks der GM K/C serie.

Hier war GM etwas spät dran und musste auf die erfolgreichen Baureihen von Dodge, Ford oder Jeep reagieren. Lieferbar waren 2-und 4-türige Versionen mit festem Aufbau oder als Halbcabrio, mit 4x4 und nur Hinterradantrieb. Auf der Motorenseite war fast alles aus dem GM-Regal zu haben, vom 250cui Sechszylinder über die beliebten 350er V8 und sogar ein 6.2l Detroit Diesel. In den meisten Fällen waren die Motoren an die bewährten TH350 und TH400 Automatikgetriebe gekoppelt, aber auch manuelle 4Gang-Schalter waren lieferbar.

 

https://www.youtube.com/watch?v=CFy_zXBnPrg

 

 

4. Ford Bronco (1966-96)

 

 

Nach dem kleinen Ur-Bronco von 1966, dem noch ein Extra-Artikel zu widmen ist, kamen 1978 die großen Broncos auf den Markt. Wie schon bei den Trucks der F-Reihe, war der Bronco auch hier das Maß der Dinge.

Zitat:

Basismotor war der 351cui, auf Wunsch gab es auch einen 400cui. Eine "Ford-9"-Hinterachse und eine Dana-44-Vorderachse in Verbindung mit dem als „unzerstörbar“ geltenden Fahrzeugrahmen des F-100 rief ein traumhaftes Presseecho hervor. 1979 wurden ein Abgaskatalysator und verschiedene andere emissionsmindernde Maßnahmen eingeführt.

Über die Jahre wurde der Bronco parallel zum F-Truck entwickelt, vorne kam Einzelradaufhängung und hinten blieb es bei Starrachsen bis 1996. Broncos waren immer 2-türig und hatten, bis auf private Umbauten immer 4x4 Antrieb. Meistverkaufte Motoren, waren der 351/400 Cleveland-M und der 351 Windsor. Sondermodellreihen wie der "Eddie Bauer", "Nite" oder "25th Silver Anniversary Edition" glänzten mit Sonderausstattungen, mehrfarbiger Lackierungen und roten Ledersitzen.

Das 1980er Modell Bronco Centurion, war ein verlängerter, 4türiger Luxus SUV auf Basis des F-350. Hier kamen ein 445cui Powerstroke-Diesel oder ein 460cui V8 zum Einsatz. Das machte den Centurion interessant für Leute, die ein komfortables, aber auch stärkeres Zugfahrzeug benötigten.

 

https://www.youtube.com/watch?v=zdjSgjStn48

 

5. Range Rover Classic (1970-95)

 

 

The Empire strikes back...

hatte man auf der Insel doch seit 1948, mit dem Ur-Defender ein Fahrzeug, das kaum ein Hindernis aufhalten konnte. Doch Ihre Lordschaft war, vom Ambiente des knorrigen und lahmen Offroad-Kastens, not amused.

Kamen dann in den 60ern, in den Staaten, die ersten etwas luxuriösen 4x4 auf den Markt, sah man in Solihull doch Handlungsbedarf.

Leiterrahmen, Starrachsen, 4x4 Antrieb, hohe Bodenfreiheit, 2türige Karosserie und dazu ein Buick V8 sorgten für das Fortkommen On-als auch Offroad. Innen gabs dann Luxus pur und für jeden Geldbeutel, das passende Interieur. Bei Monteverdi in der Schweiz wurden später Modelle, mit dem Segen von Land Rover, zu 4-Türern umgebaut. Der Erfolg blieb nicht aus und später übernahm Land Rover diese Produktion selbst.

Im Laufe der Jahre hielten Servolenkung, Scheibenbremsen, Schraubenfedern, Luftfederung und verschieden Radstände, Einzug ins Modellprogramm. Der alte Buick V8 wurde von Rover überarbeitet und von 3.5l über 3.9l auf 4.2l mit 203 PS gebracht. Auch VM-Dieselmotoren waren zeitweilig lieferbar, nachdem das Projekt, aus dem eigenen V8 einen V8-Diesel zu machen, scheiterte.

Die Offroadeigenschaften waren landrovermässig ausgezeichnet, was sich mit dem Gewinn der Allrad-Klasse in der ersten Rallye Paris-Dakar 1979 und 1981, bewies.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Fha8KmAcq2Y

 

 

Alle oben genannten Modelle zeichnet eine sehr lange Bauzeit aus. In dieser Zeit wurden sie kontinuirlich weiterentwickelt und erfreuten sich bei der Käuferschaft, großer Beliebtheit. Die Modelle waren langlebig robust und vielseitig einsetzbar und nervten ihre Fahrer nicht mit 1000 Mängeln und Fehlern, so wie das bei den heutigen Fahrzeugen der Fall ist.

 

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google, youtube, playtoclassiccars.com, salamandracar.com, rangerover.by, motoringme.com, betterparts.org, caricos.com, lov2xlr8.no, sunburnappraisals.com, autotraderclassic.com, paintref.com, carzz.co, rigsofrods.com, cardomain.com, about.com, kinja-img.com, thenewsherald.com, cargurus.com, thetorquereport.com, wheelsage.org, hamtranck-historical.com, toolelerv.com, oldcarbrochures.org, denker.cz, carsandracingstuff.com, favcars.com, mitula.net, zonecarwallpaper.com, wikimedia.org and many more

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20.04.2014 13:34    |    scion    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: , , ,


Liebe Leser,

ihr erinnert euch noch an die erste "Star Wars"-Trilogie ? Ein Riesenerfolg an den Kinokassen, der einen Hype auslöst und Millionengewinne einfährt. Auf diesen Zug springt auch die Werbeindustrie auf und nutzt den Epos, um zahlreiche Produkte zu pushen und an den Käufer zu bringen.

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=LSMjl_uODsA

https://www.youtube.com/watch?v=oDMOkVXAuCs

https://www.youtube.com/watch?v=FCDKQaH2-_s

https://www.youtube.com/watch?v=sWlCB8mVmWw

 

Der amerikanische Hersteller Buick bewirbt seine 1987er Regal-Topmodelle Grand National und GNX mit dem Slogan "Lord Vader your Car is ready"

 

 

Das GNX-Modell, war Buick's letztes richtig "heißes Eisen" Er wurde bei McLaren/ASC hergestellt und Buick gab als Leistung bescheidene 276 PS (203 kW) und ein Drehmoment von 488 Nm an.

 

 

Bereits 1994 wurde dieser Slogan wieder verwendet und Lord Vader wurde ein neues Fahrzeug präsentiert,

der Chevrolet Impala SS

 

 

Zitat:

Beim Impala SS handelte es sich um eine Sportversion des Caprice. Genau betrachtet baute der Impala auf dem Caprice mit dem 9C1-Polizeipaket auf und besaß damit viele der Komponenten, die privaten Kunden ansonsten vorenthalten blieben. Dazu zählten ein verstärktes Fahrwerk, ein stärkeres Kühlsystem, größere und kräftigere Scheibenbremsen rundum, Getriebeölkühler, Doppelauspuff, verstärkte Elektrik und weitere Änderungen geringerer Natur.

Eine weitere Besonderheit des Impala SS war die Hinterachsübersetzung von 3,08:1 samt Selbstsperrdifferenzial und ein um 2,5 cm niedriger gelegtes Fahrwerk. Den Antrieb übernahm ein modifizierter 5,7-l-V8 Typ LT1 aus der Chevrolet Corvette, der 264 PS und 447 Nm leistete.

Ich habe mir nun überlegt, welche Fahrzeuge auch noch lordvadertauglich wären und mir sind folgende Typen eingefallen:

 

Der 2003 Mercury Marauder

 

 

der Marauder ist der "böse" Bruder des Grand Marquis

Zitat:

Als Motor erhielt er den 4,6-l-V8 der Modular-Reihe in der 4-Ventil-Version, auch bekannt als Intech. Tatsächlich war dies der gleiche Motor wie im zeitgleich gebauten Ford Mustang Mach 1. Der Motor leistete 306 PS bei 6000/min. Am Heck gab es werkseitig eine ziemlich üppige Doppelauspuffanlage in verchromtem Edelstahl. Das 4-Gang-Automatikgetriebe inklusive Wandler wurde dem Motor angepasst.

Das Fahrwerk erhielt vorn die Leichtmetallachse des Ford Crown Victoria Police Interceptor, also die verstärkte und harte Variante der Polizeiversion.

Hinten saß eine elektronisch geregelte Luftfederung mit Tokico-Dämpfern, die speziell außerhalb des Rahmens zum schnelleren Ansprechen montiert war. Ferner gab es maraudereigene 18-Zoll-Räder mit Merkurkopfemblem.

oder

 

ein 2012 Dodge Charger Black Top

 

 

der aktuelle Charger ist die dunkle Seite des Chrysler 300, als SRT8 hat er 6.4l mit satten 476 PS und 637 Nm/4200 Umin

 

 

wie wäre es mit einem 1988 Mercedes 560 SEC AMG 6.0

 

 

der Sith unter den Mercedes

Zitat:

Es ist der Code 01014, Artikelnummer C700 0019/80, der Mercedes’ dunkler Seite richtig Macht verleiht: "Leistungssteigerung auf 385 PS bei 5500/min durch Umbau auf 6,0 l Vierventilzylinderköpfe inkl. Sportauspuffanlage, Motor aus- und einbauen. Kompl.-Preis 61.850,70 Mark."

das Empire bietet einen 1991 Lotus Carlton

 

 

der gefallene Engel, der eigentlich auf einem zahmen Vauxhall Carlton basiert

Zitat:

Der Reihensechszylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder hat einen Hubraum von 3,6 Litern und erreicht durch die Aufladung mit zwei parallel geschalteten Turboladern eine Leistung von 377 PS . Das maximale Drehmoment beträgt 557 Nm. Die Kraft wird über ein Getriebe von ZF übertragen, das auch in der Corvette C4 zum Einsatz kam. Der sechste Gang ist extrem lang übersetzt und somit als Spargang ausgelegt, was den Benzinverbrauch bei hohen Geschwindigkeiten durch die niedrigere Drehzahl senkt.

Der Lotus Carlton beschleunigt von 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit ist 283 km/h. Gemessen wurde das Fahrzeug jedoch mit Fahrleistungen von bis zu 4,9 s auf 100 km/h und 17,3 s auf 200 km/h.

oder von Down Under

ein FPV GT Black

 

 

FPV steht für Ford Performance Vehicles und der GT Black wäre durchaus auch als Dienstwagen für Mad Max geeignet.

Die Limited Edition GT BLACK wird von einem 5.0l FordV8 mit Kompressoraufladung befeuert, welcher 455 PS leistet und mit einem maximalen Drehmoment von 570Nm von 2200 bis 5500 aufwartet.

 

Was meint ihr, welche Wagen wären noch geeignet, um Lord Vader auf der dunklen Seite der Macht, glücklich zu machen?

Vorschläge sind willkommen... aber dunkelfinster und böse, sollten sie schon sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google.com, youtube.com, autobild-klassik.de, wordpress.com, sensethecar.com, gdefon.com, carsbase.com, netcarshow.com, mad4wheels.com

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12.04.2014 19:35    |    scion    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: , , , , ,


 

 

Liebe Leser,

trotz stetig steigender Beliebtheit von SUV und Minivans, des deutschen liebstes Kind und Vertreters Traum, ist immer noch der Kombi. Möglichst ausgestattet mit Dieselmotor(weil der "geht" und quasi nix verbraucht), Schaltgetriebe(Automatik ist was für Weicheier und damit verbraucht er auch gleich viel mehr) und Allradantrieb(ohne sind kommende Winter nicht zu überleben).

 

...habe ich das jetzt geschrieben??? Einfach gruselig, diese Vorstellung:rolleyes:

 

Jenseits des Atlantik, spielen Kombis keine große Rolle mehr und gelten als nahezu unverkäuflich. Hier haben Vans, SUVs und Crossover aus heimischer und asiatischer Produktion, die Kombimodelle, bei den "Soccer-Moms" abgelöst.

 

Es gab aber eine Zeit, da erweiterten die Hersteller ihre populären Baureihen, wie z.B: den Chevrolet Bel Air, um eine Kombi-Variante. Diese hießen dann Station Wagon oder Estate Wagon und waren absolut keine kargen Handwerkerautos. Die Designer umgarnten auch hier den potentiellen Käufer. Chrom, Heckflossen, zahlreiche Zierleisten und Weißwandreifen kamen auch beim Kombi zum Einsatz. Auf großzügig dimensionierten Federkernsofas konnten, je nach Modell, bis zu 9 Personen mitfahren plus natürlich noch ausreichend Laderaum.

 

Einige schöne Exemplare aus dieser Zeit, möchte ich Euch nicht vorenthalten:

 

 

1957 Chevrolet Nomad, heute unter Sammlern sehr begehrter 2türiger Station, auf Basis des Chevrolet Bel Air mit dem 265/283 cui, siehe auch die Fast N'Loud-Folge "Auto für Dale Earnhardt Jr"

https://www.youtube.com/watch?v=DagIxFFN4ek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=FES_cg6Zv5M

 

 

Danke fürs Interesse... erstellt in Grösse M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:wikipedia.com, google.com, cardomain.com, fastlanecars.com, mercomatic.com, curbsideclassic.com, collectorscarworld.com, barrett-jackson.com, hubcaps.org, pjsautoworld.com, fwallpapers.cpm, autotraderclassics.com, jalopyjournal.com, fotki.com, conzeptcarz.com, carimagesfree.com, popularhotrodding.com, worldcarslist.com, panoramio.com, bp-blogspot.com, automobilemag.com, mitula.com, aaca.com, classiccarauction.com, cartechbooks.com

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15.03.2014 18:27    |    scion    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , ,

 

Liebe Leser,

heute gehts bei mir im Blog mal um: "Wer hat den längsten?":D ...aber keine Angst, es bleibt ziemlich jugendfrei.

 

Ich wußte eigentlich garnicht so recht, über was ich mal schreiben sollte. Über Raubfische alá Marlin(AMC) oder Barracuda(Plymouth) oder Kombis alá Mercury Colony Park oder Chevy Kingswood? Aber irgendwie zündete nix und beim rumstöbern im Net stieß ich auf folgendes Bild:

 

 

Mein erster Gedanke, der ist gemalt und irgendeine Studie, eines Designers.

Aber den gabs wirklich: AQC Jetway 707

das ist kein gepimpter Oldsmobile Vista Cruiser, sondern bis zur Frontscheibe ein luxuriöses Coupé, nämlich das Olsdmobile Toronado

 

 

Waldo Cotner J. (1909-2001) und Robert Bevington (1911-2000) kamen ursprünglich vom renomierten Coach Builder Miller Meteor, welcher bekannt für seine Cadillac-Umbauten zu Kranken-und Leichenwagen war. Auch das Ghostbusters-Ectomobile, kam aus eben dieser Karosserieschmiede. Da die beiden Herren eigene Pläne und Ideen hatten, man aber bei Miller Meteor über alles was nicht Cadillac war, die Nase rümpfte, gründeten beide die Firmen Cotner-Bevington und AQC(American Quality Coach).

Jetzt gab es auch Umbauten auf Basis von Ford/Mercury, Krankenwagen auf Basis des Chevy Suburban(Vanguard) oder des Dodge Vans(Medicruiser).

 

Erstes Produkt von AQC war 1968 eine Flughafenlimousine - der AQC Jetway 707. Der Wagen war 28' ft(8.54m) lang, hatte einen Radstand von 185 in(4.70m), Doppelachse hinten, 8 Türen und bot zwischen 12 und 15 Passagieren Platz. Das Hochdach war mit Oberlichfenstern bestückt und im Heck war ein riesiges abgeschlossenses Frachtabteil, welches über eine separate Schwenktür zugänglich war.

Angetrieben wurde der Wagen, von einem 455 Rocket-V8 mit 375 PS und 691 Nm bei 3000 U/min in Kombination mit einer 400 Turbo Hydramatic, welche das Schiff iauf immerhin ca. 170 km/h wuchteten.

 

Eigentlich war eine ganze Modellfamilie, bis hin zum Autotransporter, auf Basis des Jetwas 707, geplant. Leider ging den Herren Cotner und Bevington, da die Nachfrage nur sehr schleppend kam, zu schnell das Geld aus. Obwohl das Unternehmen NCR Corporation noch 2 Wagen, für den Transfer ihrer Führungskräfte, vom Airport Dayton/OH zur Konzernzentrale, orderte, war 1970 Ende. Es folgte der Konkurs von AQC. Je nach Quelle rechnet man mit zwischen 52 und 150 gebauten Exemplaren und es wird vermutet, das das Chassis im GMC Motorhome(1972-78) weiterhin Verwendung fand.

 

 

Cotner-Bevington bauten noch bis 1975 Krankenwagen und Schulbusse, dann war auch hier Schluss.

 

 

 

Das wars zu dem langen Ding, bietet jemand mehr?

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google, hemmings.com, carlustblog.com, coachbuilt.com, powerfulcars.com, professionalcarsociety.com, autowp.ru, kinja-img.com, ggpht.com, auta5p.eu


08.03.2014 18:22    |    scion    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: , , , , ,


Liebe Leser,

mein heutiger Artikel, beschäftigt sich mit Automobilen, die ich schon lange beeindruckend finde und selber mal gern fahren würde.

 

Wir reisen zurück ins letzte Jahrhundert, so um 1970.

Die Aera der Muscle Cars hat ihren Höhenpunkt erreicht. Sportliche Coupés mit riesigen V8 Motoren, die 400 cui-Grenze ist längst überschritten, sind jederzeit für die Viertelmeile gerüstet.

Auch wenn die Chrysler-Jungs mit dem 426 Hemi der Konkurrenz häufig das Fürchten lehrten, sind GM's Big Blocks auch nicht zu verachten.

 

Unser Käufer ist jung, hat Geld gespart und will sich bei den Händlern, der GM-Divisionen umschauen.

Eine Corvette ist ihm dann doch zu kompromisslos und auch zu teuer, Ponys wie Firebird, Mustang oder Camaro will er nicht, es soll schon was richtiges sein.

 

Also rein zum Buick Dealer und da steht auch schon der

Buick Skylark Gran Sport

 

 

"Another light your fire car from Buick"

Vorne im Maschinenraum ein 455 cui(7.4l) großer Bigblock, welcher standartmässig 350 und in der Ausbaustufe Stage 1 360 PS leistet. Hinter vorgehaltener Hand und ohne Auspuff und Luftfilter spricht man aber von werkseitigen 420 PS. Angeflanscht sind entweder eine Turbohydramatic 400 oder ein M22 "Stonecrusher" 4 Gang-Schaltgetriebe. Saturn Yellow und Apollo White waren die einzigen Farben für 1970, dazu noch reichlich schwarze Kriegsbemalung, Schalensitze, Heckspoiler, Hurst "Dual-Gate"-Shifter auf der Mittelkonsole und mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=79lsOJyMaQs

 

Doch im Showroom bei Chevrolet residiert die neue

Chevrolet Chevelle SS 454

 

 

"In ten seconds, your resistance will self destruct"

zum Jahr 1970 bekommt die Chevelle mehr als nur Karosserieretouschen, ein völlig überarbeitetes Blechkleid mit neuem Gesicht, erblickt die Automobilwelt. Große Doppelscheinwerfer vorn, integrierte Blinker und Sidemarker, hinten neue doppelrund Rückleuchten im Stossfänger. Highlight ist aber der neue 454 cui Bigblock, der aus der Chevelle den "Heavy Chevy" macht und die Versicherungsprämien nach oben schraubt.

Die Version LS5 leistet 360 PS durch Cowl Induction(Frischluftansaugung durch Klappe in Motorhaube), dem LS6 werden bis zu 500 PS nachgesagt.

 

http://www.youtube.com/watch?v=64WnmzeA5uA

 

"Erheben sie sich... den Vorsitz hat: "The Judge"

 

In der Niederlassung von Pontiac bestaunen wir den neuen

Pontiac GTO "The Judge"

 

 

"All rise for The Judge"

Gas Tires Oil ...wie der Volksmund sagt(das andere kann eh niemand aussprechen), ist schon lange ein Markenzeichen für schnelle Pontiacs und geht auf eine Entwicklung von John DeLorean 1964 zurück. Ab 1970 gibt es den neuen 455 HO Motor mit 455cui und ca. 360/370 PS. Sein Vorteil, er bietet massig Drehmoment 678 Nm bei schon 2700 U/min. Außerdem wurde der Motor über eine Ram Air zwangsbeatmet. Geschaltet wurde über ein manuelles 4 Ganggetriebe oder mittels Turbo Hydra-Matic.

Die Option "The Judge" beinhaltete den Farbton Orbit Orange mit Pinstriping, wie Augenbrauen, oberhalb der Radläufe, "The Judge"-Badge am vorderen Kotflügel, Doppelscheinwerfer im Maschendrahtgrill, Stoßfänger und die markante Nase in Wagenfarbe. Die Stückzahlen des 455 HO waren im Vergleich zum Standard GTO mit dem 400 cui gering, da die Versicherungen heftige Aufschläge verlangten. 3797 "Richter" wurden gebaut, davon 168 als Cabrio.

http://www.youtube.com/watch?v=lO18ElFqtN4

 

Einer fehlt aber noch, also nix wie hin zu Oldsmobile

Ein verrückter Wissenschaftler, namens "Dr Oldsmobile"

 

 

erzählt uns in der Werbung von einem V8 so groß und leistungsstark, wie nie zuvor. Dem 455 W 30 Rocket V8. Verbaut im Oldsmobile 442

 

 

"Guess who's leading the Pack at Indy again?"

4-fach Vergaser 4-Ganggetriebe 2 Rohr-Auspuffanlage, der 442 ist die Krönung der Cutlass-Baureihe. Neu ist 1970 auch der 7.5l V8 mit 370 PS, tatsächlich sollen es aber um 420 PS gewesen sein. Auch ein Phänomen dieser Jahre war, die PS-Leistung bewusst niedrig anzugeben, um die Versicherungen bezahlbarer zu machen. 1970 fährt ein 443 als Pace Car bei den Indianapolis 500.

Zur W30 Option gehörten eine Gfk-Motorhaube mit Lufthuzen, Saugrohr aus Aluminium, spezielle Nockenwellen, Zylinderköpfe, Verteiler und Vergaser.

Seit 1968 tat sich Oldsmobile mit der Hurst Performance Research Corporation zusammen; gemeinsam entwickelte man den Hurst/Olds als anspruchsvolles Muscle Car; zuvor hatte sich Oldsmobile darauf beschränkt, seine sportlichen Wagen mit Schaltgestängen und -Hebeln von Hurst auszustatten. Bei der limitierten Serie von 515 Hurst/Olds (459 Holiday Hardtop-Coupés und 56 Sport Coupés mit B-Säule) handelte es sich um reguläre 442, die allerdings zahlreichen optischen und technischen Modifikationen unterworfen wurden. Alle Wagen trugen eine Lackierung in Peruvian Silver , üppige schwarze und schmale weiße Zierstreifen, H/O-Embleme innen und außen und Armaturenbretteinsätze aus echtem Walnussholz. Den Hurst/Olds gab es mit zwei verschiedenen Motorvarianten, jeweils 7,5 Liter groß, rot lackiert und mit einer verstärkten W30 Turbo 400-Automatik kombiniert. Alle Autos wurden mit vorderen Einzelsitzen und Hurst Dual Gate-Schaltung samt kleiner Mittelkonsole ausgeliefert; ebenfalls serienmäßig waren zahlreiche 442-Extras wie Scheibenbremsen, verstärkte Kühlung und das FE2-Sportfahrwerk. Die roten Radhausauskleidungen und die Ram Air-Anlage stammten vom W-30. Zu den beliebteren Extras zählten eine Drehzahlmesser/Uhr-Kombination und ein Lenkrad mit imitiertem Holzkranz.

http://www.youtube.com/watch?v=Rs51Keze-Fc

http://www.youtube.com/watch?v=Px6kKsUvGCg

 

...und die Konkurrenz 1970 ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für euer Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google.com, firsttraderregistry.com, oldcarweekly.com, gomotors.net, cgtn-nd.com, favcars.com, mobilblaze.com, fineartamerica.com, dealer.com, showqualityrestaurations.com, aaca.org, hqwallbase.com, cargurus.com, conceptcarz.com, gomotors.com, deviantart.net, musclecardrive.com, barrett-jackson.com, cardomain.com, motorstown.com, ytimg.com, coveroid.com


02.03.2014 07:37    |    scion    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , ,

VW Bora von scionVW Bora von scion

Ja liebe Leser meines Blogs, da das Thema "Fahrzeugpflege und -aufbereitung" auf Motortalk ziemlich unterrepräsentiert ist, möchte ich mich auch dieser Problematik widmen.

 

Auf meinem Weg zur Perfektion, kam mir die Idee: Wenn ich das silbermetallic, meines VW Bora, nur lange genug poliere, müßte es doch wie Chrom glänzen? Irgendwo im Keller lag immer noch eine Tube Elsterglanz.

Gesagt... getan und gleich ans Werk.

Erstens: das Auto muß richtig gewaschen werden. Wir haben da in der Firma einen großen Kärcher, der mir genau richtig erscheint. Also den Bora auf den Waschplatz gefahren und los gehts. Wie der Kärcher dampft und rumpelt und pumpelt und wie das heiße Wasser da vorn rausströmt, ist der Wahnsinn. Ich strahle den ganzen Wagen ab, keine Stelle wird ausgelassen. Vom Dach über die Fenster, Hauben, Kotflügel usw.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das ganze Auto ist nass. Wassertropfen befinden sich auch in den kleinsten Ritzen und Löchern.

Kurze Zeit später setzt Ernüchterung ein, das Auto trocknet wieder:(

Aber: Sah es vorher staubig und verschmiert aus, sieht es jetzt nur noch verschmiert aus und ich freue mich über den Erfolg.

 

Hier das Ergebnis:

Vorher:

 

 

Nachher:

 

 

Wie ihr seht, seht ihr nichts.

 

In ca. 2 Jahren, werde ich die ganze Prozedur wiederholen und ihr seid wieder dabei, wenn es heißt:

Fahrzeugpflege und -aufbereitung Folge: 783 in Scion's Blog


08.02.2014 17:20    |    scion    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , ,

 

Liebe Leser,

am 21.Juni 2013, ich kam gerade aus dem Urlaub, konnte ich mir beim DAF-Händler in Delmenhorst, einen neuen Dienstwagen abholen. Einen DAF XF 105.460 als Lowdeck-Sattelzugmaschine, für den Einsatz mit einem Krone Megaliner Auflieger.

 

 

Mehr dazu auch hier: http://www.motor-talk.de/.../...n-krank-arbeitsplatz-weg-t3943576.html

Vom Prinzip, ist der Neue quasi der Alte, nur eben neuer. Die gleiche Zugmaschine hatte ich schon vorher, nur Baujahr 2007 und mit knapp 800.000 km auf der Uhr.

 

 

Also fiel eine Umstellung oder Eingewöhnung weg, denn fast alles war gleich. Der Innenraum ist immer noch der größte, den man bekommen kann. Wohnbereich, Bett, Standheizung und Kühlschrank sowie die Staumöglichkeiten, sind großzügig dimensioniert. Neu ist auch eine Ecodirna Standklimaanlage mit 2 Kompressoren, die an heißen Sommertagen die Kabine auch im Stand kühlt. Der alte hatte zwar auch eine, nur war die defekt.

OK man merkt dem XF an, das seine Wurzeln in den 90ern liegen. Es gibt keinerlei Anzeigen ob das Licht an oder aus ist, ob eine Glühbirne defekt ist oder ähnliches. Um eine Scheinwerferbirne zu tauschen, muß man erst ein Stück der Karosserie abschrauben und dann dieses vorsintflutliche Trittplattenbremspedal:rolleyes:

Mittlerweile ist ja auch schon das Nachfolgermodell, mit vielen technischen Verbesserungen auf dem Markt.

http://www.daf.eu/DE/daf-xf-probefahrt/Pages/DAF-XF-probefahrt.aspx

 

Nun habe ich mit dem DAF, die ersten 100.000 km geschafft und was soll ich sagen... nix. Keine Mängel, keine Beanstandungen, alles gut. OK... die Vorderachse ist sehr polterig, jedes Schlagloch, jede Fräskante schlägt durch. Der Kickdown der Automatik wurde abgeschafft, was beim Auffahren auf Autobahnen manchmal nervig ist .Leider ist nur noch ein Tank mit ca. 650 Liter Fassungsvermögen verbaut, der mich doch hinundwieder mit der Reserveleuchte ans nachtanken erinnert. Beim Vorgänger waren es noch 1200 Liter, mit denen man eine Woche lang gut hinkam. Dafür ist nun Platz für eine Staukiste für Lademittel, Antirutschmatten und sonst noch paar Kleinigkeiten.

 

Der 12.9l Reihensechszylinder mit seinen 460 PS, verrichtet seine Arbeit zu meiner vollen Zufriedenheit. Selbst vollbeladen, zieht er auch an Steigungen noch kraftvoll hoch und läßt vor allem die deutsche Konkurrenz, alt aussehen. Aber das war ja bei meinen beiden Ivecos auch schon so.

Der Verbrauch hat sich nach anfangs 27.8 Liter, nun bei 28.3 Liter eingepegelt. Dazu muß ich sagen, das ich nicht immer voll ausgeladen fahre, häufig sind es nur zwischen 10 und 18 Tonnen Ladung und das ich freiwillig, auf Autobahnen, nur 85 km/h fahre.

 

Wenn die nächsten Kilometer weiter so problemlos verlaufen, bin ich sehr zufrieden und gerade in Kombination mit dem Krone Megaliner, ist es ein schönes arbeiten.

Wenn es doch Probleme geben sollte, bin ich bei meiner Werkstatt: J. Jacobs Nutzfahrzeugreparatur in Delmenhorst, bestens aufgehoben.

 

Danke fürs Interesse


23.01.2014 17:54    |    scion    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: , , ,

Liebe Leser,

Mitte der 70er Jahre ist so ungefähr die Geburtsstunde, der GTi-Klasse. Kompakte Wagen mit Kotflügelverbreiterungen und Breitreifen(zumindest was man damals dafür hielt), Sportlenkrad und -sitzen und allem sonst möglichen Trimlines und Zubehör, drängen auf den Markt.

1976 kommt der VW Golf GTi mit 110 PS, 1977 der Ford Escort RS2000 mit 110 PS, 1978 der Fiat Ritmo Abarth mit 125 PS, 1981 der Renault 5 Alpine Turbo mit 108 PS oder 1983 der Opel Kadett D GT/E mit 115 PS und es gab noch einige mehr.

Doch das ist alles garnichts gegen meinen heutigen Kandidaten:

 

Den "King of the Hot Hatches" Talbot Sunbeam Lotus

 

 

Der Talbot Sunbeam hatte eine, wie man heute sagt, schwierige Kindheit. Sunbeam gehörte zur britischen Roots-Gruppe, zu der auch Firmen wie Humber, Hillman oder der britische Teil von Talbot gehören. 1967 übernimmt Chrysler das Geschäft und die Markenrechte. 1977 erblickt dann der Chrysler Sunbeam das Licht der Welt, dessen Entwicklung noch auf den Hillman Avenger von 1970 zurückgeht und für dessen Desgin, ex-Roots-Chefzeichner Roy Axe verantwortlich ist.

 

Die Karosserie wurde als zweitürige Schrägheck-Limousine gestaltet. Die Linien waren glatt und zeitgemäß und zeigten bei grober Betrachtung einige Ähnlichkeiten mit dem etwas später präsentierten Talbot Horizon, ohne freilich mit diesem Modell verwandt zu sein. Als Heckklappe diente die - vergleichsweise kleine - Heckscheibe, die nach oben geklappt werden konnte. Die Scheinwerfer stammten (jedenfalls anfänglich) vom Avenger, die Rückleuchten vom Simca 1307.

 

Die Motorisierung ist vernünftig, es gibt vom 0.9l mit 42 PS bis zum 1.6l mit 80 PS für jeden Kunden, das passende und in der britischen Motorpresse kommt der Wagen gut an.

Da Chrysler mit dem Wagen auch an sportlichen Wettbewerben teilnehmen will, wird die Firma Lotus beauftragt, dem Sonnenstrahl "Beine zu machen".

Die Mannen um Colin Chapman zögern nicht lange rum und hängen gleich einen 2.2l-TwinCam zusammen mit einem ZF-Getriebe, aus dem aktuellen Lotus Esprit rein.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: satte 152 PS und 203 Nm bei 4500 U/min(im Rallyeeinsatz sogar 253 PS) und dazu Hinterradantrieb! (In einem Auto von der Größe eines Fiesta oder Polo I)

 

Die Fahrleistungen des Wagens waren beeindruckend. Die Zeitschrift Motor ermittelte eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h in 6,8 Sekunden, und für die Beschleunigung von 0 auf 160 km/h wurde eine Zeit von nur 19,8 Sekunden gemessen. Die Fahrleistungen und das sportliche Fahrverhalten wurden gelobt: „Wenn Sie pure Leistung wollen und bereit sind, auf anderen Gebieten Kompromisse einzugehen, dann gibt es wenig Anderes, was wir Ihnen zum gleichen Preis empfehlen können“

 

2308 Sunbeam Lotus wurden für so den freien Verkauf gefertigt, der Rest ging in den Motorsport.

Just in dieser Zeit, so um 1979/80, geriet nun Autoriese Chrysler in die Krise und ins Wanken und verkaufte die ganze Firma, an den PSA-Konzern. Da die Namensrechte gerade frei waren, hieß der Wagen, von nun an Talbot Sunbeam.

 

Talbot unterhielt 1980 und 1981 ein Rallye-Werksteam, das mehrere Sunbeam-Lotus einsetzte. Henri Toivonen, Guy Fréquelin und Stig Blomqvist gewannen 1981 die Rallye-Weltmeisterschaft für Talbot.

 

 

Da PSA seinen eigenen Kleinwagen Peugeot 104 im Programm hat, kommt der 1981 auch als Talbot Samba und der Sunbeam wird nach ca. 200.000 Fahrzeugen eingestellt.

 

Sunbeam Lotus sind heute schon gesuchte Klassiker.

 

Motor Klassik

TopGear(miese Quali)

 

Danke fürs Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:wikipedia.com, motor-klassik.de, ning.com, simoncars.co.uk, auto-classiche.it, gomotors.net, wikimedia.org, google.com, youtube.com


11.01.2014 17:40    |    scion    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , ,


Liebe Leser,

meinen heutigen Artikel, möchte ich dem ehemaligen MT-User Norske widmen.

Mein Interesse an speziell auch amerikanischen Automobilen, ist schon länger geweckt. Dank Norskes Blog "Days of Thunder" ist es zu einer Leidenschaft geworden. Seine interessanten Artikel, von den nicht immer ganz alltäglichen Automodellen, enthielten Information und Bilder, die ich wie ein Schwamm aufgesogen habe. Hersteller wie LaSalle, DeSoto, Rambler, Nash oder Hudson und Tucker, waren mir früher nahezu unbekannt. Im Blog habe ich dann viel darüber erfahren und heute interessieren mich nicht nur die Automodelle, verschiedener Epochen, sondern auch die Leute wie Ingenieure, Designer oder Manager, die dahinter stehen.

 

 

 

Zum Thema

 

 

Die "Parade of Progress" war eine Art Wanderausstellung, mobile Messe oder Roadshow, die ab 1936 regelmäßig bis in den hintersten Winkel Amerikas und sogar 1939 nach Havanna fuhr, um die neuesten Errungenschaften moderner Technik, zu präsentieren.

 

Hauptsponsor und Mitinitiator war der Automobilkonzern General Motors und der Kopf dahinter war Charles F. "Ket" Kettering, GM's Forschungsvizepräsident und Inhaber von mindestens 300 Patenten, wie u.a. dem ersten serienreifen elektrischen Anlasser, der dieselelektrischen Lokomotive uvm.

Kettering kam auf der 1933er Weltausstellung in Chcago, auf die Idee: "Warum nicht alles einpacken und mitnehmen und zu den Menschen bringen" Vermutlich rannte er mit dieser Idee, bei Alfred P. Sloan, dem damaligen Chef von GM, offene Türen ein.

Die von der wirtschaftlichen Depression müden Amerikaner, dürstete es geradezu nach Filmen, Shows, Messen und jeder Art von Unterhaltung, die zumindest für eine Weile, ihre Not aus den Köpfen vertrieb.

 

Exponate waren z.B. Düsenantrieb, das Atom, Radartechnik, moderne Kühlschränke und Micowellenherde ("a microwave that fried an egg without burning a newspaper"), Diesel-Stromaggregate, ein PingPong Spiel in Stereosound, Fernsehgeräte oder auch die neuesten Modelle, der 6 GM-Linien Cadillac, LaSalle, Buick, Oldsmobile, Pontiac und Chevrolet.

Auf zahlreichen Austellungsflächen und in Dioramen wurde gezeigt, was Amerika's Ingenieure und Erfinder auf ihren Zeichenbrettern hatten, woraus die Atmosphäre besteht oder wie die neueste Frigidaire-Klimaanlage funktioniert. Zahlreiche junge Hochschulabsolventen standen bereit, um dem interessierten Publikum, alle Fragen zu beantworten.

Bis zum Angriff der Japaner auf Pearl Harbour im Dezember 1941 und dann nochmal von 1953 -1956 fand diese Road-Show der Superlative, regelmäßig statt.

 

 

Transportmittel und mobiler Messestand waren ab 1940 die 12 GM-Futurliner und ca. 32 Begleitfahrzeuge.

Der Futurliner, war ein von GM's Star-Designer Harley Earl entwickelter und von GM-Truck und Fisher Coach & Body gebauter stromlinienförmiger Bus, welcher durch zahlreiche Features, zum Ausstellungsstand umgebaut werden konnte.

Dabei konnte das Dach angehoben, Seitenteile aus- u. aufgeklappt werden, desweiteren war eine ausbaufähige Licht-und Beschallungstechnik vorhanden und dazu gehörten noch externe Aluminiumbögen, ein Aero-Kuppelzelt und zahlreiche Leinwände zur Ausstattung.

 

Techn. Daten des Futurliner :

Höhe: 3,5 Meter (11 Fuß 7 Zoll)

Breite: 2,4 m (8 Fuß)

Länge: 10 m (33 Fuß)

Radstand: 6,3 Meter (20 Fuß 8 Zoll)

Gewicht: 13 Tonnen

Kraftstoff-Kapazität: 340 Liter (90 Gallonen)

Powertrain (1940-1946): 4-Zylinder-Diesel / Schaltgetriebe

Power Train (1953-1956): GMC 302ci 6-Zylinder

Höchstgeschwindigkeit: 65 km / h (40 mph)

 

Es war garnicht so leicht, ein solches Gefährt zu bewegen. Zum einen machte der extreme Radstand Rangiermanöver zur Schwerstarbeit, zum anderen versagten reihenweise die unterdimensionierten Servolenkungen ihren Dienst, denn die Fahrzeuge hatten vorne und hinten Zwillingsbereifung. Auch die Bremsen waren derart schwach ausgelegt, das ein 100m-Abstand zwischen den Fahrzeugen festgelegt werden musste. Die 4 -Gang Hydramatic wurde mit einer Art Untersetzung oder Vorgelege kombiniert, das dem Fahrer somit 8 Gänge bot. Die Fahrerkabine war nach Art von Flugzeugcockpits, großzügig verglast und heizte sich dank fehlender Klimaanlage, brutal auf. Die Fahrer saßen in 3.35m Höhe und zogen wohl des öfteren, beim unterqueren von Brücken, mal den Kopf ein.

Jedes Fahrzeug verfügte über einen 200kW Detroit-Diesel Stromgenerator, der den ganzen Messestand, mit Strom versorgen konnte und alle Fahrzeuge waren mit Funk ausgerüstet.

 

 

Nachdem die Futurliner in der Zeit des Krieges überholt und modernisiert worden waren, wurde 1953 die Tour nocheinmal aufgenommen. Etwa 13 Millionen Menschen in fast 300 Städten bundesweit, sahen die 12 Fahrzeuge in die Stadt rollen und genossen eine kostenlose Show, mit dem "Blick in die Zukunft".

Nicht zuletzt mit der Verbreitung des Fernsehens, ebbte das Interesse dann aber aber ziemlich schnell ab und die 1956er Show wurde abgebrochen. GM veräußerte seine schönen Futurliner.

So bekam zum z.b. die Michigan State Police 2 Stück, die sie als "Safeliner" einsetzte um über Gefahren im Strassenverkehr zu informieren. Andere wurden als mobile Bühne für Prediger, Politiker und andere Volksredner benutzt.

Ein Exemplar wurde 1956 zerstört, zahlreiche werdenzwischenzeitlich restauriert, als Wohnmobil oder zu Werbezwecken genutzt, 2 werden noch vermisst.

Ein restauriertes Modell, erzielte 2006 auf einer Auktion von Barrett Jackson unglaubliche 4.000.000.- US$.

 

http://blog.hemmings.com/.../

 

 

Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=Qxd6u4MBfc0

http://www.youtube.com/watch?v=4KQKlg4mWc0

http://www.youtube.com/watch?v=RWdurGzAIUg

http://www.youtube.com/watch?v=3Yy-0iDHAz8

 

Danke für euer Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google, facebook.com/pages/Harley-Earl-I-Love-Automobiles, gmheritagecenter.com, classiccarart.us, calboyequipment.com, gomotors.net, extravaganzi.com, v10.pl, conceptcarz.com,


30.12.2013 12:47    |    scion    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: , , ,

 

Liebe Leser,

heute geht es hier, bei mir im Blog, um den erfolgreichen Designer Larry Shinoda und um aufregende Modelle, aus seiner Schaffenszeit.

 

 

Geboren 1930, wuchs Kiyoshi Lawrence "Larry" Shinoda, in Kalifornien auf. Während des 2. Weltkrieges und nach dem Überfall Japans auf Pearl Harbour, musste die Familie Shinoda, wie hundertausende andere Japaner in den USA, in ein Internierungslager.

Nach 2 Jahren Kunststudium und seinem Kriegsdienst in Korea, begann Larry ein Studium am renommierten Art Center School of Design in Los Angeles, wo er aber kurz danach wieder rausgeworfen wurde, nachdem es ihm zunehmend schwerfällt, seine Ideen und Wünsche, dem Plan der Schule unterzuordnen.

Nach kurzen Engagements bei der Ford Motor Company und Studebaker/Packard im Jahr 1955, kommt er 1956 zu General Motors.

 

GM-Jahre

 

Larry Shinoda hat Glück und arbeitet gleich mit GM-Designchef Bill Mitchell und Corvette Chefingenieur Zora Arkus-Duntov am Projekt Corvette C2 mit. Ausgehend von Mitchell's Designstudie "Mako Shark"

 

 

entwickelt er das 1963er Corvette Sting Ray Coupé, mit der berühmten geteilten "Split Window"-Heckscheibe, die auf einer Idee Shinodas beruht. Aus Kostengründen wurde die geteilte Scheibe, bereits zum Modelljahr 1964 wieder abgeschafft.

Die Corvette C2 wurde von 1963-67 als Coupé und Cabrio gebaut. Häufig verbauter Motor, war ein 327cui(5.4l) V8 in den Leistungsstufen 250, 300, 340 und 360 PS.

Bereits 1965 kommt der 327er durch Einspritzung auf 375 PS und ein 396er Big Block mit 425 PS wird als Option mittels auffälliger Hutze, unter die flache Haube der Vette gequetscht.

Bereits ein Jahr später fliegt der 396er wieder raus und es kommt der legendäre 427er Big Block, mit bis zu 435 PS, mittels Holley 3fach-Vergaser.

Da Automobil Magazin "Sports Car International" listet den Sting Ray auf Platz 5 der Top Sports Cars of the 1960s.

 

 

Weiterhin arbeitet Shinoda, an der Gestaltung der 2. Gen. Corvair, die 1965 erscheint und maßgeblich am Design der Corvette C3, was die Studie Mako Shark II zeigt.

In dieser Zeit, trifft er auf einen Mann, der seine weitere Karierre beeinflußen wird: Semon Emil "Bunkie" Knudsen.

Knudsen, der von Pontiac kommt und die Marke erfolgreich auf Vordermann gebracht hat, ist nun Chef der Chevrolet-Division. Neben dem Oldsmobile Chefingenieur Pete Estes, holt er den legendären John DeLorean von Packard und wendet sich nun auch Larry Shinoda zu. Leider kollidieren Knudsens unkonventionelle Ideen und Vorgehensweisen mit dem GM-Vorstand und er wird 1968 gefeuert.

Da ein gewisser Henry Ford II, erfahrene Führungskräfte sucht, bleibt Knudsen nicht arbeitslos und kurze Zeit später holt er auch Larry Shinoda zu Ford.

 

 

 

Ford-Jahre

 

Hauptsächliche Aufgabe Shinodas bei Ford, ist die Gestaltung des Ford Mustang(3.Gen.). Der Mustang musste größer und schwerer werden, um größere Motoren bis hin zum 428 Cobra Jet aufzunehmen, aber er musste auch gleichzeitig seine mittlerweile angewachsene Schwerfälligkeit verlieren und sollte fit für die Trans Am-Rennserie gemacht werden.

Trans Am-Renner soll der Mustang Boss 302 werden. Der für die Homologation vorgesehene Motor, Ford Boss 302 ist ein in 1968/69 neuentwickeltes Aggregat, welches aus einem "Windsor"-Block und einem "Cleveland"-Zylinderkopf besteht und mit 302 cui(4.9l), 290 PS und 393 Nm/4300 rpm aufwartet.

Die Wettbewerbsfähigkeit des Renners, hatte für Knudsen oberste Priorität. 1968/69 dominierten jedoch Roger Penske's Z28 Camaros vom Sunoco-Team, die komplette Saison. Die Camaros konnten, im Gegensatz zum Mustang, auch schnelle Kurven fahren.

So bekommt der neue Boss 302, Spoiler vorne und hinten, eine verbesserte Aerodynamik und ein optimiertes Fahrwerk. In der 1970er Saison der SCCA Trans-Am Championship, tritt das Ford Factory-Team unter der Leitung von Bud Moore an und holt mit Parnelli Jones den Titel.

 

 

Die Boss 302-Kundenfahrzeuge, bekamen eine reichhaltige Kriegsbemalung, verstärktes Fahrwerk, Scheibenbremsen vorn, 4-Gangschaltung mit Hurstshifter, Dual Exhaust System, eine schwarze Jalousie über der Heckscheibe, 4-Scheinwerfergrill 1969 und 2 Scheinwerfer mit seitlich angedeuteten Lufteinlässen 1970.

Für US-$ 3720.- wurden 7013 Stück verkauft und im Jahr 2007, erzielte ein 69er Boss 302, auf einer Auktion, stolze US-$ 530.000.-!

Kleine Anekdote zum Namen Boss: Als Shinoda gefragt wurde, an was er da arbeite, antwortete er: Am Wagen vom Chef ;)

 

Doch auch das Engagement bei Ford, dauerte für Knudsen und Shinoda nicht lange. Knudsen war ein unbequemer Geist und eckte wohl häufig an und bereits im September '69 wurde er bei Ford entlassen. Die Fäden im Hintergrund, zog ein gewisser Anthony Lido "Lee" Iacocca.

Kurz danach, verließ auch Larry Shinoda die FoMoCo.

 

 

Shinoda-Jahre

 

Nach seinem Weggang bei Ford, macht Larry Shinoda sich selbständig, gründet eine eigene Designschmiede und bekommt Aufträge von GM, Ford und anderen. Für AMC fertigt er ein Tonmodell, welches nach der Übernahme von AMC durch Chrysler, die Grundlage des Jeep Grand Cherokee ZJ bildet.

 

1997 stirbt Larry Shinoda in Bloomfield Hills/Michigan, nach langer schwerer Krankheit.

Seine Tochter Karen führt die Firma Shinoda Performance Vehicles weiter.

 

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google.com, auto.howstuffworks.com, automotivemilepost.com, wordpress.com, corvette-world.com, autowallpaper.com, hemmings.com, mustangsandfords.com, worldandi.com, classic-autoglas.com, customrama.com, brohamnation.com, seriouswheels.com, corvsport.com, deansgarage.com, tinypic.com


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Mein Blog hat am 02.01.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Hi, ich bin Jahrgang 1967 und beruflich mit einem 40 Tonner unterwegs, privat fahre ich VW Bora.

Mich interessieren US-Cars ... aber auch viele Modelle, anderer Marken.

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