Scion's Blog

für Freunde von Stufenhecks, Benzinmotoren und Hinterradantrieb

06.09.2014 18:49    |    scion    |    Kommentare (45)    |   Stichworte:

Liebe Leser,

BKrFQG... was? BKrFQG = Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

Folgendes haben sich die EU-Gestezgeber einfallen lassen:

Fahrerinnen und Fahrer, die gewerblichen Güterkraft- oder Personenverkehr auf öffentlichen Straßen durchführen und die ihre Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D, DE, C1, C1E, C o-der CE nach dem 10. September 2008 (Personenverkehr) bzw. 10. September 2009 (Güterkraftverkehr) erworben haben, benötigen eine Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation. Diese wird erworben durch erfolgreiche Ablegung einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammmer.

 

Fahrerinnen und Fahrer, die eine Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D, DE, C1, C1E, C, CE oder eine gleichwertige Klasse besitzen, die vor dem 10. September 2008 bzw. 10. September 2009 erteilt worden ist, unterliegen gemäß § 3 BKrFQG keiner Qualifikationspflicht. In diesen Fällen besteht nur eine Pflicht zur Weiterbildung gemäß § 5 BKrFQG im Umfang von insgesamt 35 Stunden.

dieser 2. Abschnitt gilt also für mich

Eine erste Weiterbildung ist in zwischen dem 10. September 2008 und dem 10. September 2013, bzw. zwischen dem 10. September 2009 und dem 10. September 2014 abzuschließen. Die Weiterbildung ist im Abstand von jeweils fünf Jahren zu wiederholen.

 

Das habe ich gemacht und im Führerschein, den man neu erwerben musste, ist nun bei den genannten Klassen, die Schlüsselnummer 95 eingetragen. Sonst dürfte ich ab 10.9.2014 nicht mehr am gewerblichen Güterverkehr teilnehmen.

 

Eine Weiterbildung ist ja ansich nichts schlechtes. Man kann immer was dazulernen bzw. das gelernte wieder auffrischen. Das dazu erheblicher Bedarf besteht, zeigt uns die tägliche Situation auf den Strassen. Unfälle, verlorene Ladung, übermüdete Fahrer usw. gehören leider immer noch zur Tagesordnung.

 

Nur der Weg zur Weiterbildung, die Themen und die Durchführung, ließen uns oftmals nur den Kopf schütteln.

 

Es wurden 5 Themenkomplexe zu jeweils 7 Stunden vorgegeben:

    Modul 1 Eco - Training -beinhaltet wirtschaftliches Fahren und Einsparung von Kraftstoff, der praktische Teil wird aus Kostengründen aber meisten weggelassen

     

    Modul 2 Sozial-Vorschriften Güterverkehr -beinhaltet hauptsächlich das Thema Lenk-u. Ruhezeiten, was auch mit das wichtigste Thema ist und wo viele Fahrer nicht auf dem Laufenden sind

     

    Modul 3 Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit -beinhaltet Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle, Fähigkeit zu richtiger Einschätzung der Lage bei Notfällen usw.

     

    Modul 4 Schaltstelle Fahrer: Dienstleister, Imageträger, Profi -wozu? Der Kollege aus Rumänien, Bulgarien, Phillipinen usw. fährt für viel weniger und ohne Sprachkenntnisse

     

    Modul 5 Ladungssicherung -wichtigstes Thema überhaupt, gerade für uns in der Baumaschinenlogistik, nur was nützt es da, bunte Bildchen vom Verzurren einer Standardkiste zu zeigen?

 

Durchgeführt wurden diese Schulungen von SVG, DEKRA, Fahrschulen, privaten Bildungseinrichtungen uvm. Hier erkannten auch zahlreiche "Fachleute" ein neues Geschäftsmodell, wie man mit relativ wenig Aufwand, gutes Geld verdienen kann. Da wird sich dann wenig motiviert, vor die Gruppe gestellt, ein vorgegebener Text abgelesen und das ganze mit bunten Präsentationen via Beamer, illustriert.

Fragen zu Themen aus der Praxis, konnten kaum beantwortet werden.

Vielleicht hätte der Gesetzgeber, erstmal die Dozenten, in Bezug auf die Materie, qualifizieren sollen.

Gerade in den Themenbereichen Ladungssicherung und Sozialvorschriften(Lenk-u. Ruhezeiten) gibt es immer genügend Lern-u. Nachholbedarf.

Leider musste ich hinter feststellen, das ich die meiste Zeit nur "abgesessen" habe und anderen Betätigungen, hätte nachgehen können.

Da hätte ich mir echt mehr gewünscht, inklusive einer Überprüfung des Kenntnisstandes durch die IHK oä., um den Beruf und sein Ansehen etwas aufzuwerten.

So wird kein Transportunternehmer, einen weitergebildeten deutschen Fahrer zu einem vernünftigen Gehalt einstellen, wenn es auch weiterhin eine Billigkraft aus Osteuropa machen kann. Laut Gesetz müssen alle LKW-Fahrer in der EU, diese Ausbildung absolvieren und das durch den Eintrag der Schlüsselnummer 95, in den Führerschein nachweisen. Es wird aber gemunkelt, das die Module in einigen Ländern, auch käuflich zu erwerben sind.

Hinterher frage ich mich dann schon, was hat es eigentlich gebracht? In den nächsten 5 Jahren, muß ich wieder 5 Module im Rahmen des BKrFQG absolvieren, wobei heute noch niemand weiß, ob es wieder die gleichen Themen oder 5 neue Komplexe sein werden.

 

Wenn in sagen wir mal 10 Jahren, der letzte deutsche LKW-Fahrer in die Arbeitslosigkeit verabschiedet wird, dann zumindest qualifiziert nach BKrFQG

 

Danke fürs Lesen

 

 

 

Quellen: bag.bund.de, google,

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23.08.2014 18:26    |    scion    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo Leser,

wer von euch hier des öfteren mitliest, weiß das ich unter der Woche in einem LKW unterwegs bin.

Zur Zeit ist Urlaubszeit und ein wenig Flaute auf dem Transportmarkt. Da wir in der Baumaschinenlogistik tätig sind, kommen uns auch die Betriebsferien der Hersteller, in die Quere.

So auch gestern am Freitag. Das Auto war leer, keine gescheite Rückladung zu bekommen und so sollte ich den LKW im Werk, eines Baumaschinenherstellers, im Hohenloher Land stehen lassen. Um nachhause zu kommen, bekam ich von denen ein Auto + Aral-Karte:D zur Verfügung gestellt.

Es ist ein Toyota Avensis T25 Kombi(2003-09) 2.2 DCat mit ca. 96.000 km. Der Wagen macht keinen sonderlich gepflegten Eindruck, was mich aber auch nicht groß stört. Gestört hat mich da eher die manuelle Schaltung. Wie ein Relikt aus der Vergangenheit ragt da so ein Riesenschalthebel mitten ins Auto und Kupplung treten muß man auch noch, wenn man nicht will, das man an jeder Ampel ruckelnd zum stehen kommt. Die Ausstattung ist gut, 2 Zonen-Klimaautomatik, großes langsames Navi, automat. Xenonlicht, Tempomat usw.

Leider kann man keinen MP3 Player oder USB-Stick anschliessen... und das bei dem grauseligen Radioprogramm in Süddeutschland :(, wo sogar der Deutschlandfunk von irgendwelchen Rednecksendern plattgemacht wird. Mal sehen ob ich für die Rückfahrt noch eine CD brenne.

 

Nun kommts aber... es ist ein Diesel mit 177 PS und 400 Nm Drehmoment. Ich halte ja persönlich überhaupt nichts von Dieselmotoren im PKW, aber ich muß gestehen, das Ding macht unwahrscheinlich Druck. Man kann flott durch die Gänge schalten und einmal im Sechsten angelangt, kann man den, über weite Strecken drinlassen. Selbst runterbremsen und dann wieder beschleunigen, erfordert, wenn nicht gerade in den Kasseler Bergen, kein runterschalten. Der Wagen rennt mit 180 die Berge hoch, die ich im 40-Tonner mit 45-65 km/h bewältige.

Tritt man weiter drauf, werden 200, 210 geknackt. Der Computer schrieb immer 8.0l Durchschnitt... ich wollte eben heim:D

Durchschnittlich war ich mit 160 km/h unterwegs und das freitagnachmittag. Lustig ist, wenn die Vertreter-Passat im Spiegel immer kleiner werden. Klar BMWs und ähnlich musste man ziehen lassen, aber ansonsten ist man auf der linken Spur gut dabei.

Die Lenkung ist ziemlich leichtgängig und die Bremse pumpte sich auf, das war nicht sehr vertrauenerweckend(lag wohl eher am Alter des Wagens)

 

Es war mal ein Fahrerlebnis ganz anderer Art, aber:

Ich fahre lange Strecken im LKW viel entspannter, obwohl ich über 3h länger brauche. Das schnelle Fahren ist stressig ohne Ende und dann gibts da noch besondere Zeitgenossen, die einem entweder im Kofferraum sitzen oder wahllos rechts überholen usw..

Am Montag werde ich mit gemütlichen 130/140, wieder da runterkübeln.

 

Ich werde auch trotz guter Toyota-Vorstellung, bestimmt kein Diesel-Fan und erst recht nie wieder ein Schaltgetriebe haben.

 

Danke fürs Interesse

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26.07.2014 18:44    |    scion    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , , , ,

 

 

Liebe Leserschaft,

heute gehts bei mir mal wieder um Männerautos. Wenn die Besitzer von Sportwagen ihre Exemplare gerne mal zum Tuner bringen, um Optik und Leistung zu verbessern, so wollen das die Besitzer von Trucks natürlich auch.

Firmen wie Hennessy, Shelby, Saleen oder Lingenfelter, aber auch die werkseigenen Sportabteilungen, wie SVT, SRT, TRD oder GMs Performance Divison, bieten da reichhaltige Möglichkeiten.

4 gelungene Exemplare kann ich hier mal anbieten:

 

1. Mopar Ram Runner

 

 

ganz in der Tradition der Baja Off-Road-Racer kommt der Ram Runner daher, alles ist auf den Einsatz im Gelände optimiert. Liftkit, Off-Road Bumper, angepasste Kotflügel, 17" Pro-Comp Wheels mit BFGoodrich Mud Terrains, Überollkäfig, Mastercraft-Frontsitze und eine leichte Alu-Haube, darunter ein 5.7l V8 mit 390 PS!

 

https://www.youtube.com/watch?v=CMz3OY1Gx9A

 

 

2. Ford F-150 SVT Raptor

 

 

der anhaltende Erfolg der Ford F-Trucks muß den anderen Herstellern schon lange ein Dorn im Auge sein und nun kommen die noch mit so einem Powermodell. Der Raptor kommt mit einem 6,2-Liter-V8 der 411 PS und 588 Nm an alle 4 Räder schickt.

Geschaltet wird per Sechsgangautomatik, die Kraftverteilung übernimmt ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb mit Torsen-Differential an der Vorderachse und einem Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Frontkamera, um das Terrain vor dem Fahrzeug zu beobachten, Unterfahrschutzelemente, Off-Road Fahrwerk mit Rennstoßdämpfern , ein Sonderdekor auf der Rot-Metallic-Lackierung (optional ist der Raptor auch in schwarz zu haben) und eine rot-schwarze Innenausstattung, ab 38.995 Dollar (umgerechnet rund 27.000 Euro)!

 

https://www.youtube.com/watch?v=dM0GeQmk3kQ

 

 

3. Hennessey Performance Toyota Tundra HPE 500

 

 

der HPE 500 ist mehr Tuning alter Schule, hier werden dem 5.7l von Toyota mittels Kompressor 510 PS, statt der serienmäßigen 381 PS eingehaucht, dazu gibts eine neue Abgasanlage, ein überarbeitetes Fahrwerk, jede Menge "Supercharged" und "Hennessey"-Badges und vieles mehr. Wer mit dem Tundra lieber abseits befestigter Strassen unterwegs ist, wird mit dem Toyota Tundra TRD Pro Series 4x4 wohl besser bedient. Hier bleibt der Motor unangetastet, aber das Fahrwerkslayout kommt dem SVT Raptor schon sehr nah.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ptyMgOQ9m8Q

 

 

 

4. Lingenfelter Supercharged 2014 Silverado Reaper

 

 

Spätestens mit dem erscheinen des SVT Raptor, müssen die Fans von GM-Trucks die Schnauze voll gehabt haben. Nicht nur das Ford über Jahrzehnte mehr Wagen verkauft, jetzt hauen sie auch noch so ein Powermodell auf den Markt und auch das schlägt wieder voll ein.

So denkt auch John Lingenfelter, Dragrace-Fahrer und GM-Tuner. Per Magnuson Supercharger-Kit, verpasst er dem Serien-Silverado kräftig mehr Leistung: "550 and 475hp packages will help you eat Raptors for lunch" und dem Fahrwerk, die gewünschte Off-Road Fähigkeit.

 

Lieferbar sind:

- 550 HP Lingenfelter TVS1900 Magnuson Supercharger package - 6.2 L

- 475 HP Lingenfelter TVS1900 Magnuson Supercharger package - 5.3 L

 

Southern Comfort Reaper Package Includes:

 

- Front Clip Restyling / Grill

- High Clearance Bumper with reinforced skid plate

- Integrated Rigid Industries Flood light system

- Daytime LED running lights

- Fox Racing remote reservoir shocks

- Ride Tech suspension package

- 9.2 inches of wheel travel in the front & 11.2 inches in the rear

 

- Corsa Performance exhaust package

- Reaper 20" wheels & tires

- Rock guard & side step

- Reaper gauge package

- Custom stitched headrest covers

- Reaper custom graphics

 

https://www.youtube.com/watch?v=nqZtt2eKdrY#t=21

 

 

 

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: google.com, squarespace.com, automobilworldnews.com, trainhornsdelivered.com, lingenfelter.com, hennessey-facebook.com, elabia.de, wallpoper.com, motortrend.com, newartcars.com, autoar.gallery, automobilesreview.com, ramforum.com, leftlanenews.com, youtube.com

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19.07.2014 15:32    |    scion    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , ,

 

 

Liebe Leser,

ich kann persönlich ja nichts mit dieser Klasse anfangen, aber SUVs erfreuen sich seit einiger Zeit, immer größerer Beliebtheit. Jeder Hersteller hat solche Wagen, meist in verschiedenen Größen, im Programm. Ob mit 2WD oder 4WD, mit Benziner oder in Old Europe mit Diesel, auch als sogenanntes Coupé.

Viele Hersteller brüsten sich in der Presse, jede auch noch so kleine Nische zu besetzen. Aber was bieten sie dann wirklich?

Audi hat gerade mal 3 Modelle, Q3/5/7,

BMW X1/3/5/6,

Porsche Macan/Cayenne

VW Tiguan/Touareg/Yeti,

Opel Mokka/Antara

Mercedes... schon etwas mehr, GLA, GLK, ML, GL, G

 

Ford, in der deutschen Motorpresse gern mal an den Rand gedrückt, bietet da deutlich mehr Vielfalt:

 

1. Der EcoSport

 

 

basiert auf der Plattform des Fiesta und wird als Weltauto, von China über Indien, Brasilien bis USA vermarktet. 1.0l-2.0l Motoren werden je nach Region verbaut. Der EcoSport konkurriert in dieser Klasse z.B. mit dem Chevrolet Traxx, Scion xD oder Renault Capture

 

https://www.youtube.com/watch?v=fjYsxhYtxno

 

 

2. Der Escape/Kuga

 

 

basiert auf dem Focus und ist mit 1.6l/2.0l Ecoboost, sowie dem 2.5l Atkinson lieferbar. In Europa wohl auch mit irgendeinem Diesel.

Konkurrenten sind der Toyota RAV 4, Honda CR-V oder der Chevrolet Equinox

 

https://www.youtube.com/watch?v=g_tWF4AXWWc

 

 

3. Der Ford Edge

 

 

nutzt die gleiche Plattform wie Ford Fusion/Mazda 6 und kommt mit Motoren von 2.0l Turbo mit 240 PS bis zum 3.7l V6 mit 305 PS.

Konkurrenz sind der Mazda CX 9, Jeep Liberty oder Kia Sorento

 

https://www.youtube.com/watch?v=OaPpIAxXNMA

 

 

 

4. Der Ford Explorer

 

 

basiert auf der Plattform Ford Taurus/Volvo S80 und bekommt die gleichen Motoren, wie der der Edge. Konkurrenten hier sind der Volvo XC90, Range Rover Sport, GMC Acadia/Buick Enclave

 

https://www.youtube.com/watch?v=r_wHrAtmjcA

 

 

5. Der Ford Flex

 

 

der Flex nutzt ebenfalls die Plattform des Explorer/Lincoln MKT, sowie die beiden 3.5l/3.7l V6. Er ist auf Grund seiner Größe nahezu konkurrenzlos, Chevrolet Traverse, Mercedes R-Klasse oder Toyota Highlander wären evtl. zu nennen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=l8HdwDsK7Fg

 

 

6. Der Ford Expedition

 

 

steht auf einer Plattform mit den Trucks der F-Serie und des Lincoln Navigator. Angetrieben wird das Full-Size SUV vom 5.4l V8 mit 310 PS oder vom neuen 3.5 Liter 24-valve DOHC Ti-VCT EcoBoost V-6 mit 380 PS, Anhängelast mit spez. Towing Package beträgt bis zu 4600 kg.

Konkurrenten sind GMC Yukon/Chevrolet Tahoe, Dodge Durango, Toyota Sequoia, Nissan Armada

 

https://www.youtube.com/watch?v=Nb_g0U515Oc

 

 

 

 

7. Der Ford Territory

 

 

ist Australiens SUV-Bestseller von Ford und basiert auf dem Ford Falcon FG. Angetrieben wird er von zwei 4.0l Reihensechszylindern mit 330 und 360 PS, sowie dem 2.7l V6 Diesel von PSA. Konkurrent wäre der Land Rover Discovery oder der Toyota Land Cruiser Prado

 

https://www.youtube.com/watch?v=IspyysPCS3A

 

Nicht mehr im Angebot

 

 

8. Der Ford Taurus X

 

 

war ein 7 sitziges Crossovermodell von Ford, mit den bewährten V6 uas Ford's Duratec-Reihe.

Suzuki XL7 oder Hyundai Veracruz waren Gegenparts

 

https://www.youtube.com/watch?v=33iowuBS6gs

 

 

Der Ford Excursion

 

 

der Riese unter den Ford-SUVs basiert auf einem F-250 Superduty, Motoren waren der 5.4l Triton V8 mit 255 PS, der 6.8l V10 mit 310 PS, der 7.3l Powerstroke Diesel mit 253 PS und ein 6.0l Powerstroke Diesel mit 325 PS. Anhängelast beträgt 4.9 to. Konkurrent war einzig der Chevrolet Suburban.

 

Excursion 7.3l Diesel https://www.youtube.com/watch?v=-YRJHtktT1g

Excursion 6.8l V10 https://www.youtube.com/watch?v=eRlvT_V9n_g

Hörprobe 6.8l V10 https://www.youtube.com/watch?v=38glbVsDe94

 

 

 

...also Ford die tun was und sind im Segment der SUV weit vorn.

 

Danke fürs Lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen youtube, google, netcarshow.com, wikipedia.com

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08.06.2014 16:32    |    scion    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , , ,

 

 

Liebe Leser,

heute gibt es nur mal einen kurzen Artikel, über einen Mercedes-Tuner der 80er, der dem Hersteller des Tuningobjekts und seiner Zeit, voraus war.

Objekt der Begierde: Der Mercedes der Baureihe W124.

Bis 1989 gibt es den W124 als 300E mit maximal 180 PS, was zu der Zeit nicht schlecht ist. Doch die zahlende Kundschaft, speziell auch die in den USA, hat das Bedürfnis nach mehr Leistung und ab 1988 gibts bei den Weißblauen einen M5 mit über 300 PS.

1986 ist die Firma AMG noch eine Tuningschmiede und hat für ihre Kunden und deren Wünsche, stets ein offenes Ohr. Hier werden in den W/S/C124, mal eben die M117 V8 Motoren aus dem W126 reingehängt, dazu gibts noch auf Wunsch, ein Widebody-Karosserie-Kit.

 

 

500er, 560er und die AMG-Variante 560 6.0 sind möglich und das alles, vor dem erscheinen des Ober-W124 500E 1990!

 

Technische Daten: AMG 300 CE 6.0 V8-Motor, vorn längs • 4 Ventile je Zylinder • Hubraum 5953 cm3 • Leistung 283 kW (385 PS) bei 5500/min • maximales Drehmoment 566 Nm bei 4000/min • Hinterradantrieb • Vierstufenautomatik • vorn Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenker und Dämpferbein, hinten Raumlenkerachse • Scheibenbremsen ringsum, vorn innenbelüftet, 300 Millimeter Durchmesser, hinten massiv 278 mm • Räder 8,5 x 17 vorn, 10 x 17 hinten • Reifen 235/45 ZR 17 vorn, 265/40 ZR 17 hinten • Länge/Breite/Höhe 4655/1880/1360 mm • Radstand 2715 mm • Leergewicht 1650 kg • Tankinhalt 90 l • Zuladung 310 kg • 0–100 km/h in 6,0 s • Höchstgeschwindigkeit 289 km/h • Preis (1988) 335.550 Mark

 

 

Zitat:

300 km/h, eine Geschwindigkeit, die heutzutage bereits einige Serienautomobile erreichen. Dabei war der Weg dorthin mit vielen Barrieren gepflastert. Aber Barrieren gilt es zu überwinden, speziell für einen Menschen wie Hans Werner Aufrecht, den Gründer von AMG. Vor über 20 Jahren gelingt es ihm, mit seinem Mercedes-Benz 300 E 5.6 AMG die 300-km/h-Schallmauer zu durchbrechen: Rekord für eine Limousine. Amerikanische AMG-Fans taufen den starken Viertürer mit dem mächtigen Achtzylindermotor ehrfurchtsvoll „The Hammer“.

Im Jahr 1987 tritt die schnelle Limousine bei einem Vergleichstest des deutschen Automobil-Fachmagazins „auto motor sport“ an. Ergebnis: 303 km/h, dank der satten Leistung von 360 PS aus dem AMG Achtzylindermotor mit 5,6 Litern Hubraum. Der 300 E made in Affalterbach erreicht die Spitzengeschwindigkeit übrigens mit einem Viergang-Automatikgetriebe. Das war völlig neu: erstmals dringt eine reisetaugliche Limousine mit reichlich Platz für vier Personen, großem Kofferraum, Mercedes-typischem Komfort und sicherem Geradeauslauf in Geschwindigkeitsbereiche vor, in denen sich sonst nur kapriziöse Sportwagen tummeln.

Die sportwagenähnlichen Fahrleistungen ermöglicht der AMG-V8-Motor mit neu konstruierter Vierventiltechnik, hier exakt 5.547 cm3 groß. Als 300 E 6.0 AMG wächst die letzte Ausbaustufe 1987 auf volle 6.0 Liter Hubraum, 385 PS Leistung und 566 Nm maximales Drehmoment. Der erste 300 E 5.0 AMG mit 340 PS erscheint 1984 und gibt die Initialzündung für die V8-Motoren in der Mitteklasse-Modellreihe W 124. AMG schafft sozusagen den Vorgänger der späteren Serienlimousine Mercedes-Benz E 500, die erst 1990 auf den Markt kommt.

 

Zitat aus mb124.de

 

Der Wagen, in der Quasi-Optik eines 200D, beschleunigt schneller als ein Lamborghini Countach und war 100k DM teuerer als ein Ferrari Testarossa. Man erlaube mir den Ausdruck: "Hammergeiles Auto"

 

Der "Hammer" war auch in Japan begehrt

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wiki, google, youtube, mb124.de, autobild.de, daepmedia.com, benzworld.org, autoblog.pt, hqwallpapers.org, 3dn.ru, staticflickr.com

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31.05.2014 12:19    |    scion    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , , , ,

 

 

Liebe Leser,

manchmal setzen sich Trends durch und man steht nur daneben und wundert sich.

Ein aktuelles Beispiel sind für mich die sogenannten SUV. Optisch meist unförmige, höhergelegte Wagen, der Kompakt-und Mittelklasse, mit komischen Namen, bevölkern immer mehr das Stassenbild. Dabei treten diese Fahrzeuge oft in martialischem Trim auf, verfügen aber noch nicht einmal über 4x4 Antrieb und versagen, am Ende der geteerten Bahn, kläglich.

 

Doch ein paar Modelle, verschiedener Hersteller, zeigen schon seit ca. Mitte der 60er Jahre, das der Name auch Programm sein kann und das abseits der befestigten Straßen, das eigentliche Abenteuer erst beginnt. Dabei sind vom kleinen Reihensechszylinder bis zum dicken V8, zahlreiche Motorvarianten lieferbar.

Seht selbst, welche Auswahl ich interessant finde:

 

1. Dodge Ramcharger (1974-93) und Plymouth Trailduster (1974-81)

 

 

Die beiden Brüder aus dem Hause Chrysler, wurden fast ausschließlich als 2-Tüerer und mit permanentem Allradantrieb produziert. Es gab aber auch heckgetriebene Varianten und welche mit zuschaltbarem Allradanrieb. Verwendet wurden Dana-Achsen, Chrysler Loadflite-Getriebe(eine verstärkte Version des Torquflite) und Motoren, vom 225cui Reihensechszylinder über den am meisten verbauten 318cui V8 mit ca.230 PS, bis hin zum 440cui V8 BigBlock.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ej8OPrtTRfA

 

 

2. Jeep Grand Wagoneer (1963-93)

 

 

Vor mittlerweile 50 Jahren erblickte der erste luxuriöse 4x4 das Licht der Welt.

Entwickelt noch unter der Regie von Kaiser Jeep, wurde der Wagen dann von AMC stetig weiter verbessert und mit immer umfangreicherer Luxusausstattung versehen. Am Ende kam Chrysler und beerdigte nach ein paar Jahren das Projekt.

Die ersten Wagoneer wurden vom neuen Willy's Tornado Sechszylinder angetrieben und leisteten 140 PS. Nach der Leihgabe eines 350er Buick V8, zogen dann nach und nach die V8 von AMC ein. Meistverkaufter Motor, war wohl der 360cui V8, der bis zum Schluß verbaut wurde.

Kamen seine Mitbewerber noch in kargem Charm, von Nutzfahrzeugen daher, war beim GW von Anfang an, Luxus angesagt. Ein Höhepunkt war das 1978er All-In-Modell Grand Wagoneer "Limited".

Der Limited, erreichte mit seinem erstaunlich hohen Preis von US-$ 10.500.- schon "Cadillac-Regionen", was seinem Erfolg aber keinen Abbruch tat.

Bot er doch seinen Käufern Klimaanlage, elektrisch verstellbare Sitze, elektrisch zu betätigende Fenster und Türschlösser, eine einstellbare Lenksäule, einen Tempomat, Lederausstattung, Plüschteppiche und Wurzelholzbeplankungen außen. Außerdem gab es Aluminium-Schmiederäder, AM/FM/CB-Cassettenradio mit Four AccuSound Premium-Lautsprecher von Jensen, Dachträger und Chrom-Frontgrill, sowie ein elektisch betätigtes Heckfenster.

The Grand Wagoneer remained "The gold standard of the SUV market"

 

https://www.youtube.com/watch?v=rdbPjo-Yc9A

 

3. Chevrolet K5 Blazer (1969-92) und GMC Jimmy (1970-92)

 

 

Beide GM-Brüder stehen auf verkürzten Plattformen, der großen Trucks der GM K/C serie.

Hier war GM etwas spät dran und musste auf die erfolgreichen Baureihen von Dodge, Ford oder Jeep reagieren. Lieferbar waren 2-und 4-türige Versionen mit festem Aufbau oder als Halbcabrio, mit 4x4 und nur Hinterradantrieb. Auf der Motorenseite war fast alles aus dem GM-Regal zu haben, vom 250cui Sechszylinder über die beliebten 350er V8 und sogar ein 6.2l Detroit Diesel. In den meisten Fällen waren die Motoren an die bewährten TH350 und TH400 Automatikgetriebe gekoppelt, aber auch manuelle 4Gang-Schalter waren lieferbar.

 

https://www.youtube.com/watch?v=CFy_zXBnPrg

 

 

4. Ford Bronco (1966-96)

 

 

Nach dem kleinen Ur-Bronco von 1966, dem noch ein Extra-Artikel zu widmen ist, kamen 1978 die großen Broncos auf den Markt. Wie schon bei den Trucks der F-Reihe, war der Bronco auch hier das Maß der Dinge.

Zitat:

Basismotor war der 351cui, auf Wunsch gab es auch einen 400cui. Eine "Ford-9"-Hinterachse und eine Dana-44-Vorderachse in Verbindung mit dem als „unzerstörbar“ geltenden Fahrzeugrahmen des F-100 rief ein traumhaftes Presseecho hervor. 1979 wurden ein Abgaskatalysator und verschiedene andere emissionsmindernde Maßnahmen eingeführt.

Über die Jahre wurde der Bronco parallel zum F-Truck entwickelt, vorne kam Einzelradaufhängung und hinten blieb es bei Starrachsen bis 1996. Broncos waren immer 2-türig und hatten, bis auf private Umbauten immer 4x4 Antrieb. Meistverkaufte Motoren, waren der 351/400 Cleveland-M und der 351 Windsor. Sondermodellreihen wie der "Eddie Bauer", "Nite" oder "25th Silver Anniversary Edition" glänzten mit Sonderausstattungen, mehrfarbiger Lackierungen und roten Ledersitzen.

Das 1980er Modell Bronco Centurion, war ein verlängerter, 4türiger Luxus SUV auf Basis des F-350. Hier kamen ein 445cui Powerstroke-Diesel oder ein 460cui V8 zum Einsatz. Das machte den Centurion interessant für Leute, die ein komfortables, aber auch stärkeres Zugfahrzeug benötigten.

 

https://www.youtube.com/watch?v=zdjSgjStn48

 

5. Range Rover Classic (1970-95)

 

 

The Empire strikes back...

hatte man auf der Insel doch seit 1948, mit dem Ur-Defender ein Fahrzeug, das kaum ein Hindernis aufhalten konnte. Doch Ihre Lordschaft war, vom Ambiente des knorrigen und lahmen Offroad-Kastens, not amused.

Kamen dann in den 60ern, in den Staaten, die ersten etwas luxuriösen 4x4 auf den Markt, sah man in Solihull doch Handlungsbedarf.

Leiterrahmen, Starrachsen, 4x4 Antrieb, hohe Bodenfreiheit, 2türige Karosserie und dazu ein Buick V8 sorgten für das Fortkommen On-als auch Offroad. Innen gabs dann Luxus pur und für jeden Geldbeutel, das passende Interieur. Bei Monteverdi in der Schweiz wurden später Modelle, mit dem Segen von Land Rover, zu 4-Türern umgebaut. Der Erfolg blieb nicht aus und später übernahm Land Rover diese Produktion selbst.

Im Laufe der Jahre hielten Servolenkung, Scheibenbremsen, Schraubenfedern, Luftfederung und verschieden Radstände, Einzug ins Modellprogramm. Der alte Buick V8 wurde von Rover überarbeitet und von 3.5l über 3.9l auf 4.2l mit 203 PS gebracht. Auch VM-Dieselmotoren waren zeitweilig lieferbar, nachdem das Projekt, aus dem eigenen V8 einen V8-Diesel zu machen, scheiterte.

Die Offroadeigenschaften waren landrovermässig ausgezeichnet, was sich mit dem Gewinn der Allrad-Klasse in der ersten Rallye Paris-Dakar 1979 und 1981, bewies.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Fha8KmAcq2Y

 

 

Alle oben genannten Modelle zeichnet eine sehr lange Bauzeit aus. In dieser Zeit wurden sie kontinuirlich weiterentwickelt und erfreuten sich bei der Käuferschaft, großer Beliebtheit. Die Modelle waren langlebig robust und vielseitig einsetzbar und nervten ihre Fahrer nicht mit 1000 Mängeln und Fehlern, so wie das bei den heutigen Fahrzeugen der Fall ist.

 

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google, youtube, playtoclassiccars.com, salamandracar.com, rangerover.by, motoringme.com, betterparts.org, caricos.com, lov2xlr8.no, sunburnappraisals.com, autotraderclassic.com, paintref.com, carzz.co, rigsofrods.com, cardomain.com, about.com, kinja-img.com, thenewsherald.com, cargurus.com, thetorquereport.com, wheelsage.org, hamtranck-historical.com, toolelerv.com, oldcarbrochures.org, denker.cz, carsandracingstuff.com, favcars.com, mitula.net, zonecarwallpaper.com, wikimedia.org and many more

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20.04.2014 13:34    |    scion    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: , , ,

Liebe Leser,

ihr erinnert euch noch an die erste "Star Wars"-Trilogie ? Ein Riesenerfolg an den Kinokassen, der einen Hype auslöst und Millionengewinne einfährt. Auf diesen Zug springt auch die Werbeindustrie auf und nutzt den Epos, um zahlreiche Produkte zu pushen und an den Käufer zu bringen.

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=LSMjl_uODsA

https://www.youtube.com/watch?v=oDMOkVXAuCs

https://www.youtube.com/watch?v=FCDKQaH2-_s

https://www.youtube.com/watch?v=sWlCB8mVmWw

 

Der amerikanische Hersteller Buick bewirbt seine 1987er Regal-Topmodelle Grand National und GNX mit dem Slogan "Lord Vader your Car is ready"

 

 

Das GNX-Modell, war Buick's letztes richtig "heißes Eisen" Er wurde bei McLaren/ASC hergestellt und Buick gab als Leistung bescheidene 276 PS (203 kW) und ein Drehmoment von 488 Nm an.

 

 

Bereits 1994 wurde dieser Slogan wieder verwendet und Lord Vader wurde ein neues Fahrzeug präsentiert,

der Chevrolet Impala SS

 

 

Zitat:

Beim Impala SS handelte es sich um eine Sportversion des Caprice. Genau betrachtet baute der Impala auf dem Caprice mit dem 9C1-Polizeipaket auf und besaß damit viele der Komponenten, die privaten Kunden ansonsten vorenthalten blieben. Dazu zählten ein verstärktes Fahrwerk, ein stärkeres Kühlsystem, größere und kräftigere Scheibenbremsen rundum, Getriebeölkühler, Doppelauspuff, verstärkte Elektrik und weitere Änderungen geringerer Natur.

Eine weitere Besonderheit des Impala SS war die Hinterachsübersetzung von 3,08:1 samt Selbstsperrdifferenzial und ein um 2,5 cm niedriger gelegtes Fahrwerk. Den Antrieb übernahm ein modifizierter 5,7-l-V8 Typ LT1 aus der Chevrolet Corvette, der 264 PS und 447 Nm leistete.

Ich habe mir nun überlegt, welche Fahrzeuge auch noch lordvadertauglich wären und mir sind folgende Typen eingefallen:

 

Der 2003 Mercury Marauder

 

 

der Marauder ist der "böse" Bruder des Grand Marquis

Zitat:

Als Motor erhielt er den 4,6-l-V8 der Modular-Reihe in der 4-Ventil-Version, auch bekannt als Intech. Tatsächlich war dies der gleiche Motor wie im zeitgleich gebauten Ford Mustang Mach 1. Der Motor leistete 306 PS bei 6000/min. Am Heck gab es werkseitig eine ziemlich üppige Doppelauspuffanlage in verchromtem Edelstahl. Das 4-Gang-Automatikgetriebe inklusive Wandler wurde dem Motor angepasst.

Das Fahrwerk erhielt vorn die Leichtmetallachse des Ford Crown Victoria Police Interceptor, also die verstärkte und harte Variante der Polizeiversion.

Hinten saß eine elektronisch geregelte Luftfederung mit Tokico-Dämpfern, die speziell außerhalb des Rahmens zum schnelleren Ansprechen montiert war. Ferner gab es maraudereigene 18-Zoll-Räder mit Merkurkopfemblem.

oder

 

ein 2012 Dodge Charger Black Top

 

 

der aktuelle Charger ist die dunkle Seite des Chrysler 300, als SRT8 hat er 6.4l mit satten 476 PS und 637 Nm/4200 Umin

 

 

wie wäre es mit einem 1988 Mercedes 560 SEC AMG 6.0

 

 

der Sith unter den Mercedes

Zitat:

Es ist der Code 01014, Artikelnummer C700 0019/80, der Mercedes’ dunkler Seite richtig Macht verleiht: "Leistungssteigerung auf 385 PS bei 5500/min durch Umbau auf 6,0 l Vierventilzylinderköpfe inkl. Sportauspuffanlage, Motor aus- und einbauen. Kompl.-Preis 61.850,70 Mark."

das Empire bietet einen 1991 Lotus Carlton

 

 

der gefallene Engel, der eigentlich auf einem zahmen Vauxhall Carlton basiert

Zitat:

Der Reihensechszylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder hat einen Hubraum von 3,6 Litern und erreicht durch die Aufladung mit zwei parallel geschalteten Turboladern eine Leistung von 377 PS . Das maximale Drehmoment beträgt 557 Nm. Die Kraft wird über ein Getriebe von ZF übertragen, das auch in der Corvette C4 zum Einsatz kam. Der sechste Gang ist extrem lang übersetzt und somit als Spargang ausgelegt, was den Benzinverbrauch bei hohen Geschwindigkeiten durch die niedrigere Drehzahl senkt.

Der Lotus Carlton beschleunigt von 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit ist 283 km/h. Gemessen wurde das Fahrzeug jedoch mit Fahrleistungen von bis zu 4,9 s auf 100 km/h und 17,3 s auf 200 km/h.

oder von Down Under

ein FPV GT Black

 

 

FPV steht für Ford Performance Vehicles und der GT Black wäre durchaus auch als Dienstwagen für Mad Max geeignet.

Die Limited Edition GT BLACK wird von einem 5.0l FordV8 mit Kompressoraufladung befeuert, welcher 455 PS leistet und mit einem maximalen Drehmoment von 570Nm von 2200 bis 5500 aufwartet.

 

Was meint ihr, welche Wagen wären noch geeignet, um Lord Vader auf der dunklen Seite der Macht, glücklich zu machen?

Vorschläge sind willkommen... aber dunkelfinster und böse, sollten sie schon sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google.com, youtube.com, autobild-klassik.de, wordpress.com, sensethecar.com, gdefon.com, carsbase.com, netcarshow.com, mad4wheels.com

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12.04.2014 19:35    |    scion    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: , , , , ,

 

 

Liebe Leser,

trotz stetig steigender Beliebtheit von SUV und Minivans, des deutschen liebstes Kind und Vertreters Traum, ist immer noch der Kombi. Möglichst ausgestattet mit Dieselmotor(weil der "geht" und quasi nix verbraucht), Schaltgetriebe(Automatik ist was für Weicheier und damit verbraucht er auch gleich viel mehr) und Allradantrieb(ohne sind kommende Winter nicht zu überleben).

 

...habe ich das jetzt geschrieben??? Einfach gruselig, diese Vorstellung:rolleyes:

 

Jenseits des Atlantik, spielen Kombis keine große Rolle mehr und gelten als nahezu unverkäuflich. Hier haben Vans, SUVs und Crossover aus heimischer und asiatischer Produktion, die Kombimodelle, bei den "Soccer-Moms" abgelöst.

 

Es gab aber eine Zeit, da erweiterten die Hersteller ihre populären Baureihen, wie z.B: den Chevrolet Bel Air, um eine Kombi-Variante. Diese hießen dann Station Wagon oder Estate Wagon und waren absolut keine kargen Handwerkerautos. Die Designer umgarnten auch hier den potentiellen Käufer. Chrom, Heckflossen, zahlreiche Zierleisten und Weißwandreifen kamen auch beim Kombi zum Einsatz. Auf großzügig dimensionierten Federkernsofas konnten, je nach Modell, bis zu 9 Personen mitfahren plus natürlich noch ausreichend Laderaum.

 

Einige schöne Exemplare aus dieser Zeit, möchte ich Euch nicht vorenthalten:

 

 

1957 Chevrolet Nomad, heute unter Sammlern sehr begehrter 2türiger Station, auf Basis des Chevrolet Bel Air mit dem 265/283 cui, siehe auch die Fast N'Loud-Folge "Auto für Dale Earnhardt Jr"

https://www.youtube.com/watch?v=DagIxFFN4ek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=FES_cg6Zv5M

 

 

Danke fürs Interesse... erstellt in Grösse M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:wikipedia.com, google.com, cardomain.com, fastlanecars.com, mercomatic.com, curbsideclassic.com, collectorscarworld.com, barrett-jackson.com, hubcaps.org, pjsautoworld.com, fwallpapers.cpm, autotraderclassics.com, jalopyjournal.com, fotki.com, conzeptcarz.com, carimagesfree.com, popularhotrodding.com, worldcarslist.com, panoramio.com, bp-blogspot.com, automobilemag.com, mitula.com, aaca.com, classiccarauction.com, cartechbooks.com

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15.03.2014 18:27    |    scion    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , ,

 

Liebe Leser,

heute gehts bei mir im Blog mal um: "Wer hat den längsten?":D ...aber keine Angst, es bleibt ziemlich jugendfrei.

 

Ich wußte eigentlich garnicht so recht, über was ich mal schreiben sollte. Über Raubfische alá Marlin(AMC) oder Barracuda(Plymouth) oder Kombis alá Mercury Colony Park oder Chevy Kingswood? Aber irgendwie zündete nix und beim rumstöbern im Net stieß ich auf folgendes Bild:

 

 

Mein erster Gedanke, der ist gemalt und irgendeine Studie, eines Designers.

Aber den gabs wirklich: AQC Jetway 707

das ist kein gepimpter Oldsmobile Vista Cruiser, sondern bis zur Frontscheibe ein luxuriöses Coupé, nämlich das Olsdmobile Toronado

 

 

Waldo Cotner J. (1909-2001) und Robert Bevington (1911-2000) kamen ursprünglich vom renomierten Coach Builder Miller Meteor, welcher bekannt für seine Cadillac-Umbauten zu Kranken-und Leichenwagen war. Auch das Ghostbusters-Ectomobile, kam aus eben dieser Karosserieschmiede. Da die beiden Herren eigene Pläne und Ideen hatten, man aber bei Miller Meteor über alles was nicht Cadillac war, die Nase rümpfte, gründeten beide die Firmen Cotner-Bevington und AQC(American Quality Coach).

Jetzt gab es auch Umbauten auf Basis von Ford/Mercury, Krankenwagen auf Basis des Chevy Suburban(Vanguard) oder des Dodge Vans(Medicruiser).

 

Erstes Produkt von AQC war 1968 eine Flughafenlimousine - der AQC Jetway 707. Der Wagen war 28' ft(8.54m) lang, hatte einen Radstand von 185 in(4.70m), Doppelachse hinten, 8 Türen und bot zwischen 12 und 15 Passagieren Platz. Das Hochdach war mit Oberlichfenstern bestückt und im Heck war ein riesiges abgeschlossenses Frachtabteil, welches über eine separate Schwenktür zugänglich war.

Angetrieben wurde der Wagen, von einem 455 Rocket-V8 mit 375 PS und 691 Nm bei 3000 U/min in Kombination mit einer 400 Turbo Hydramatic, welche das Schiff iauf immerhin ca. 170 km/h wuchteten.

 

Eigentlich war eine ganze Modellfamilie, bis hin zum Autotransporter, auf Basis des Jetwas 707, geplant. Leider ging den Herren Cotner und Bevington, da die Nachfrage nur sehr schleppend kam, zu schnell das Geld aus. Obwohl das Unternehmen NCR Corporation noch 2 Wagen, für den Transfer ihrer Führungskräfte, vom Airport Dayton/OH zur Konzernzentrale, orderte, war 1970 Ende. Es folgte der Konkurs von AQC. Je nach Quelle rechnet man mit zwischen 52 und 150 gebauten Exemplaren und es wird vermutet, das das Chassis im GMC Motorhome(1972-78) weiterhin Verwendung fand.

 

 

Cotner-Bevington bauten noch bis 1975 Krankenwagen und Schulbusse, dann war auch hier Schluss.

 

 

 

Das wars zu dem langen Ding, bietet jemand mehr?

 

Danke fürs Interesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google, hemmings.com, carlustblog.com, coachbuilt.com, powerfulcars.com, professionalcarsociety.com, autowp.ru, kinja-img.com, ggpht.com, auta5p.eu


08.03.2014 18:22    |    scion    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: , , , , ,

Liebe Leser,

mein heutiger Artikel, beschäftigt sich mit Automobilen, die ich schon lange beeindruckend finde und selber mal gern fahren würde.

 

Wir reisen zurück ins letzte Jahrhundert, so um 1970.

Die Aera der Muscle Cars hat ihren Höhenpunkt erreicht. Sportliche Coupés mit riesigen V8 Motoren, die 400 cui-Grenze ist längst überschritten, sind jederzeit für die Viertelmeile gerüstet.

Auch wenn die Chrysler-Jungs mit dem 426 Hemi der Konkurrenz häufig das Fürchten lehrten, sind GM's Big Blocks auch nicht zu verachten.

 

Unser Käufer ist jung, hat Geld gespart und will sich bei den Händlern, der GM-Divisionen umschauen.

Eine Corvette ist ihm dann doch zu kompromisslos und auch zu teuer, Ponys wie Firebird, Mustang oder Camaro will er nicht, es soll schon was richtiges sein.

 

Also rein zum Buick Dealer und da steht auch schon der

Buick Skylark Gran Sport

 

 

"Another light your fire car from Buick"

Vorne im Maschinenraum ein 455 cui(7.4l) großer Bigblock, welcher standartmässig 350 und in der Ausbaustufe Stage 1 360 PS leistet. Hinter vorgehaltener Hand und ohne Auspuff und Luftfilter spricht man aber von werkseitigen 420 PS. Angeflanscht sind entweder eine Turbohydramatic 400 oder ein M22 "Stonecrusher" 4 Gang-Schaltgetriebe. Saturn Yellow und Apollo White waren die einzigen Farben für 1970, dazu noch reichlich schwarze Kriegsbemalung, Schalensitze, Heckspoiler, Hurst "Dual-Gate"-Shifter auf der Mittelkonsole und mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=79lsOJyMaQs

 

Doch im Showroom bei Chevrolet residiert die neue

Chevrolet Chevelle SS 454

 

 

"In ten seconds, your resistance will self destruct"

zum Jahr 1970 bekommt die Chevelle mehr als nur Karosserieretouschen, ein völlig überarbeitetes Blechkleid mit neuem Gesicht, erblickt die Automobilwelt. Große Doppelscheinwerfer vorn, integrierte Blinker und Sidemarker, hinten neue doppelrund Rückleuchten im Stossfänger. Highlight ist aber der neue 454 cui Bigblock, der aus der Chevelle den "Heavy Chevy" macht und die Versicherungsprämien nach oben schraubt.

Die Version LS5 leistet 360 PS durch Cowl Induction(Frischluftansaugung durch Klappe in Motorhaube), dem LS6 werden bis zu 500 PS nachgesagt.

 

http://www.youtube.com/watch?v=64WnmzeA5uA

 

"Erheben sie sich... den Vorsitz hat: "The Judge"

 

In der Niederlassung von Pontiac bestaunen wir den neuen

Pontiac GTO "The Judge"

 

 

"All rise for The Judge"

Gas Tires Oil ...wie der Volksmund sagt(das andere kann eh niemand aussprechen), ist schon lange ein Markenzeichen für schnelle Pontiacs und geht auf eine Entwicklung von John DeLorean 1964 zurück. Ab 1970 gibt es den neuen 455 HO Motor mit 455cui und ca. 360/370 PS. Sein Vorteil, er bietet massig Drehmoment 678 Nm bei schon 2700 U/min. Außerdem wurde der Motor über eine Ram Air zwangsbeatmet. Geschaltet wurde über ein manuelles 4 Ganggetriebe oder mittels Turbo Hydra-Matic.

Die Option "The Judge" beinhaltete den Farbton Orbit Orange mit Pinstriping, wie Augenbrauen, oberhalb der Radläufe, "The Judge"-Badge am vorderen Kotflügel, Doppelscheinwerfer im Maschendrahtgrill, Stoßfänger und die markante Nase in Wagenfarbe. Die Stückzahlen des 455 HO waren im Vergleich zum Standard GTO mit dem 400 cui gering, da die Versicherungen heftige Aufschläge verlangten. 3797 "Richter" wurden gebaut, davon 168 als Cabrio.

http://www.youtube.com/watch?v=lO18ElFqtN4

 

Einer fehlt aber noch, also nix wie hin zu Oldsmobile

Ein verrückter Wissenschaftler, namens "Dr Oldsmobile"

 

 

erzählt uns in der Werbung von einem V8 so groß und leistungsstark, wie nie zuvor. Dem 455 W 30 Rocket V8. Verbaut im Oldsmobile 442

 

 

"Guess who's leading the Pack at Indy again?"

4-fach Vergaser 4-Ganggetriebe 2 Rohr-Auspuffanlage, der 442 ist die Krönung der Cutlass-Baureihe. Neu ist 1970 auch der 7.5l V8 mit 370 PS, tatsächlich sollen es aber um 420 PS gewesen sein. Auch ein Phänomen dieser Jahre war, die PS-Leistung bewusst niedrig anzugeben, um die Versicherungen bezahlbarer zu machen. 1970 fährt ein 442 als Pace Car bei den Indianapolis 500.

Zur W30 Option gehörten eine Gfk-Motorhaube mit Lufthuzen, Saugrohr aus Aluminium, spezielle Nockenwellen, Zylinderköpfe, Verteiler und Vergaser.

Seit 1968 tat sich Oldsmobile mit der Hurst Performance Research Corporation zusammen; gemeinsam entwickelte man den Hurst/Olds als anspruchsvolles Muscle Car; zuvor hatte sich Oldsmobile darauf beschränkt, seine sportlichen Wagen mit Schaltgestängen und -Hebeln von Hurst auszustatten. Bei der limitierten Serie von 515 Hurst/Olds (459 Holiday Hardtop-Coupés und 56 Sport Coupés mit B-Säule) handelte es sich um reguläre 442, die allerdings zahlreichen optischen und technischen Modifikationen unterworfen wurden. Alle Wagen trugen eine Lackierung in Peruvian Silver , üppige schwarze und schmale weiße Zierstreifen, H/O-Embleme innen und außen und Armaturenbretteinsätze aus echtem Walnussholz. Den Hurst/Olds gab es mit zwei verschiedenen Motorvarianten, jeweils 7,5 Liter groß, rot lackiert und mit einer verstärkten W30 Turbo 400-Automatik kombiniert. Alle Autos wurden mit vorderen Einzelsitzen und Hurst Dual Gate-Schaltung samt kleiner Mittelkonsole ausgeliefert; ebenfalls serienmäßig waren zahlreiche 442-Extras wie Scheibenbremsen, verstärkte Kühlung und das FE2-Sportfahrwerk. Die roten Radhausauskleidungen und die Ram Air-Anlage stammten vom W-30. Zu den beliebteren Extras zählten eine Drehzahlmesser/Uhr-Kombination und ein Lenkrad mit imitiertem Holzkranz.

http://www.youtube.com/watch?v=Rs51Keze-Fc

http://www.youtube.com/watch?v=Px6kKsUvGCg

 

...und die Konkurrenz 1970 ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für euer Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: wikipedia.com, google.com, firsttraderregistry.com, oldcarweekly.com, gomotors.net, cgtn-nd.com, favcars.com, mobilblaze.com, fineartamerica.com, dealer.com, showqualityrestaurations.com, aaca.org, hqwallbase.com, cargurus.com, conceptcarz.com, gomotors.com, deviantart.net, musclecardrive.com, barrett-jackson.com, cardomain.com, motorstown.com, ytimg.com, coveroid.com


02.03.2014 07:37    |    scion    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , ,

VW Bora von scionVW Bora von scion

Ja liebe Leser meines Blogs, da das Thema "Fahrzeugpflege und -aufbereitung" auf Motortalk ziemlich unterrepräsentiert ist, möchte ich mich auch dieser Problematik widmen.

 

Auf meinem Weg zur Perfektion, kam mir die Idee: Wenn ich das silbermetallic, meines VW Bora, nur lange genug poliere, müßte es doch wie Chrom glänzen? Irgendwo im Keller lag immer noch eine Tube Elsterglanz.

Gesagt... getan und gleich ans Werk.

Erstens: das Auto muß richtig gewaschen werden. Wir haben da in der Firma einen großen Kärcher, der mir genau richtig erscheint. Also den Bora auf den Waschplatz gefahren und los gehts. Wie der Kärcher dampft und rumpelt und pumpelt und wie das heiße Wasser da vorn rausströmt, ist der Wahnsinn. Ich strahle den ganzen Wagen ab, keine Stelle wird ausgelassen. Vom Dach über die Fenster, Hauben, Kotflügel usw.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das ganze Auto ist nass. Wassertropfen befinden sich auch in den kleinsten Ritzen und Löchern.

Kurze Zeit später setzt Ernüchterung ein, das Auto trocknet wieder:(

Aber: Sah es vorher staubig und verschmiert aus, sieht es jetzt nur noch verschmiert aus und ich freue mich über den Erfolg.

 

Hier das Ergebnis:

Vorher:

 

 

Nachher:

 

 

Wie ihr seht, seht ihr nichts.

 

In ca. 2 Jahren, werde ich die ganze Prozedur wiederholen und ihr seid wieder dabei, wenn es heißt:

Fahrzeugpflege und -aufbereitung Folge: 783 in Scion's Blog


08.02.2014 17:20    |    scion    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , ,

 

Liebe Leser,

am 21.Juni 2013, ich kam gerade aus dem Urlaub, konnte ich mir beim DAF-Händler in Delmenhorst, einen neuen Dienstwagen abholen. Einen DAF XF 105.460 als Lowdeck-Sattelzugmaschine, für den Einsatz mit einem Krone Megaliner Auflieger.

 

 

Mehr dazu auch hier: http://www.motor-talk.de/.../...n-krank-arbeitsplatz-weg-t3943576.html

Vom Prinzip, ist der Neue quasi der Alte, nur eben neuer. Die gleiche Zugmaschine hatte ich schon vorher, nur Baujahr 2007 und mit knapp 800.000 km auf der Uhr.

 

 

Also fiel eine Umstellung oder Eingewöhnung weg, denn fast alles war gleich. Der Innenraum ist immer noch der größte, den man bekommen kann. Wohnbereich, Bett, Standheizung und Kühlschrank sowie die Staumöglichkeiten, sind großzügig dimensioniert. Neu ist auch eine Ecodirna Standklimaanlage mit 2 Kompressoren, die an heißen Sommertagen die Kabine auch im Stand kühlt. Der alte hatte zwar auch eine, nur war die defekt.

OK man merkt dem XF an, das seine Wurzeln in den 90ern liegen. Es gibt keinerlei Anzeigen ob das Licht an oder aus ist, ob eine Glühbirne defekt ist oder ähnliches. Um eine Scheinwerferbirne zu tauschen, muß man erst ein Stück der Karosserie abschrauben und dann dieses vorsintflutliche Trittplattenbremspedal:rolleyes:

Mittlerweile ist ja auch schon das Nachfolgermodell, mit vielen technischen Verbesserungen auf dem Markt.

http://www.daf.eu/DE/daf-xf-probefahrt/Pages/DAF-XF-probefahrt.aspx

 

Nun habe ich mit dem DAF, die ersten 100.000 km geschafft und was soll ich sagen... nix. Keine Mängel, keine Beanstandungen, alles gut. OK... die Vorderachse ist sehr polterig, jedes Schlagloch, jede Fräskante schlägt durch. Der Kickdown der Automatik wurde abgeschafft, was beim Auffahren auf Autobahnen manchmal nervig ist .Leider ist nur noch ein Tank mit ca. 650 Liter Fassungsvermögen verbaut, der mich doch hinundwieder mit der Reserveleuchte ans nachtanken erinnert. Beim Vorgänger waren es noch 1200 Liter, mit denen man eine Woche lang gut hinkam. Dafür ist nun Platz für eine Staukiste für Lademittel, Antirutschmatten und sonst noch paar Kleinigkeiten.

 

Der 12.9l Reihensechszylinder mit seinen 460 PS, verrichtet seine Arbeit zu meiner vollen Zufriedenheit. Selbst vollbeladen, zieht er auch an Steigungen noch kraftvoll hoch und läßt vor allem die deutsche Konkurrenz, alt aussehen. Aber das war ja bei meinen beiden Ivecos auch schon so.

Der Verbrauch hat sich nach anfangs 27.8 Liter, nun bei 28.3 Liter eingepegelt. Dazu muß ich sagen, das ich nicht immer voll ausgeladen fahre, häufig sind es nur zwischen 10 und 18 Tonnen Ladung und das ich freiwillig, auf Autobahnen, nur 85 km/h fahre.

 

Wenn die nächsten Kilometer weiter so problemlos verlaufen, bin ich sehr zufrieden und gerade in Kombination mit dem Krone Megaliner, ist es ein schönes arbeiten.

Wenn es doch Probleme geben sollte, bin ich bei meiner Werkstatt: J. Jacobs Nutzfahrzeugreparatur in Delmenhorst, bestens aufgehoben.

 

Danke fürs Interesse


23.01.2014 17:54    |    scion    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: , , ,

Liebe Leser,

Mitte der 70er Jahre ist so ungefähr die Geburtsstunde, der GTi-Klasse. Kompakte Wagen mit Kotflügelverbreiterungen und Breitreifen(zumindest was man damals dafür hielt), Sportlenkrad und -sitzen und allem sonst möglichen Trimlines und Zubehör, drängen auf den Markt.

1976 kommt der VW Golf GTi mit 110 PS, 1977 der Ford Escort RS2000 mit 110 PS, 1978 der Fiat Ritmo Abarth mit 125 PS, 1981 der Renault 5 Alpine Turbo mit 108 PS oder 1983 der Opel Kadett D GT/E mit 115 PS und es gab noch einige mehr.

Doch das ist alles garnichts gegen meinen heutigen Kandidaten:

 

Den "King of the Hot Hatches" Talbot Sunbeam Lotus

 

 

Der Talbot Sunbeam hatte eine, wie man heute sagt, schwierige Kindheit. Sunbeam gehörte zur britischen Roots-Gruppe, zu der auch Firmen wie Humber, Hillman oder der britische Teil von Talbot gehören. 1967 übernimmt Chrysler das Geschäft und die Markenrechte. 1977 erblickt dann der Chrysler Sunbeam das Licht der Welt, dessen Entwicklung noch auf den Hillman Avenger von 1970 zurückgeht und für dessen Desgin, ex-Roots-Chefzeichner Roy Axe verantwortlich ist.

 

Die Karosserie wurde als zweitürige Schrägheck-Limousine gestaltet. Die Linien waren glatt und zeitgemäß und zeigten bei grober Betrachtung einige Ähnlichkeiten mit dem etwas später präsentierten Talbot Horizon, ohne freilich mit diesem Modell verwandt zu sein. Als Heckklappe diente die - vergleichsweise kleine - Heckscheibe, die nach oben geklappt werden konnte. Die Scheinwerfer stammten (jedenfalls anfänglich) vom Avenger, die Rückleuchten vom Simca 1307.

 

Die Motorisierung ist vernünftig, es gibt vom 0.9l mit 42 PS bis zum 1.6l mit 80 PS für jeden Kunden, das passende und in der britischen Motorpresse kommt der Wagen gut an.

Da Chrysler mit dem Wagen auch an sportlichen Wettbewerben teilnehmen will, wird die Firma Lotus beauftragt, dem Sonnenstrahl "Beine zu machen".

Die Mannen um Colin Chapman zögern nicht lange rum und hängen gleich einen 2.2l-TwinCam zusammen mit einem ZF-Getriebe, aus dem aktuellen Lotus Esprit rein.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: satte 152 PS und 203 Nm bei 4500 U/min(im Rallyeeinsatz sogar 253 PS) und dazu Hinterradantrieb! (In einem Auto von der Größe eines Fiesta oder Polo I)

 

Die Fahrleistungen des Wagens waren beeindruckend. Die Zeitschrift Motor ermittelte eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h in 6,8 Sekunden, und für die Beschleunigung von 0 auf 160 km/h wurde eine Zeit von nur 19,8 Sekunden gemessen. Die Fahrleistungen und das sportliche Fahrverhalten wurden gelobt: „Wenn Sie pure Leistung wollen und bereit sind, auf anderen Gebieten Kompromisse einzugehen, dann gibt es wenig Anderes, was wir Ihnen zum gleichen Preis empfehlen können“

 

2308 Sunbeam Lotus wurden für so den freien Verkauf gefertigt, der Rest ging in den Motorsport.

Just in dieser Zeit, so um 1979/80, geriet nun Autoriese Chrysler in die Krise und ins Wanken und verkaufte die ganze Firma, an den PSA-Konzern. Da die Namensrechte gerade frei waren, hieß der Wagen, von nun an Talbot Sunbeam.

 

Talbot unterhielt 1980 und 1981 ein Rallye-Werksteam, das mehrere Sunbeam-Lotus einsetzte. Henri Toivonen, Guy Fréquelin und Stig Blomqvist gewannen 1981 die Rallye-Weltmeisterschaft für Talbot.

 

 

Da PSA seinen eigenen Kleinwagen Peugeot 104 im Programm hat, kommt der 1981 auch als Talbot Samba und der Sunbeam wird nach ca. 200.000 Fahrzeugen eingestellt.

 

Sunbeam Lotus sind heute schon gesuchte Klassiker.

 

Motor Klassik

TopGear(miese Quali)

 

Danke fürs Interesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:wikipedia.com, motor-klassik.de, ning.com, simoncars.co.uk, auto-classiche.it, gomotors.net, wikimedia.org, google.com, youtube.com


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