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15.10.2021 12:53    |    Trottel2011    |    Kommentare (68)

Hallo Motor-Talker!

 

English Electric 12CSVTEnglish Electric 12CSVTMotor Talk muss nicht nur Autos und Motorräder beinhalten. Alles mit einem Motor, darf man hier zum Thema machen. Und so kommt von mir heute die Class 37, eine Nachkriegsdieselllok der British Rails, welches seit seiner Erstfahrt nicht mehr wegzudenken ist.

 

Wie schreiben das Jahr 1958, wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg, versucht das Land der Eisenbahn sich in das nächste Jahrzehnt oder gar Jahrhundert zu katapultieren. Die Dampfrösser sollen im Rahmen des „Modernisation Plans“ weichen und der Schiene fernbleiben. Nach 140 Jahren sollte das Ende der Dampfzeit eingeläutet werden. Elektrizität und Diesel sollen die Schiene beherrschen. Aufgrund der unterschiedlichen Systeme in Grossbritannien, ist ein Ausbau der Elektrifizierung nicht so einfach möglich... Oberleitungsspannungen weichen zwischen den einzelnen Big Four Bahngesellschaften (LNER, GWR, SR und LMS) ab. Die Versorgung über Oberleitung oder 3. und 3.+4. Schiene ist ebenfalls nicht genormt. Was tun?

 

Nach der Gründung von British Rail (nach der Verstaatlichung aufgrund von drohenden Pleiten der „Big Four“), wurde beschlossen, dass man auf einheitliche Maschinen zurückgreifen sollte. Jede Leistungsklasse sollte unterschiedliche Aufgabengebiete haben. Aber da die Big Four innerhalb von British Rail ihre "Eigenständigkeiten" erhalten wollten, gab es hier auch schon Probleme während der Standardisierung. Während der Osten und Norden auf Dieselelektrische Lokomotiven (wo keine Oberleitung hing) setzte, bestand der Westen auf Dieselhydraulische Modelle (auf Basis der deutschen V200 und spätere Derivate) und der Süden auf Elektrodiesel (heute würde man Bivalentem Antrieb dazu sagen). Keine Einheit. Keine großen Stückzahlen möglich.

 

Class 37 "Avro Vulcan"Class 37 "Avro Vulcan"Dennoch, es zeichnete sich ein Trend ab: Dieselelektrische Lokomotiven begannen zu zeigen, was sie konnten. Die Baureihe Class 55 (Dieselelektrisch mit zwei 18 Zylinder, 36 Kolben, Deltic Motoren) zeigte wie eine Schnellzuglok ausschauen und arbeiten konnte. Die Strecke London-Glasgow/Edinburgh wurde nonstop befahren. Ohne Personalwechsel. Bei Geschwindigkeiten über 100 mph (160 km/h). Stellenweise wurden im Plandienst 200 km/h überschritten. Die Class 31 bewies, dass eine Allzwecklokomotive problemlos zu realisieren wäre. Und das Ganze mit geringem Wartungsbedarf und hoher Leistung.

 

Der Osten (meine Heimatregion) benötigte ein Fahrzeug mit genug Kraft, um die „East Coast Mainline“ (London nach Glasgow/Edinburgh) zu beschleunigen. Güterzüge fuhren noch zu langsam. Die Beschleunigung müsse besser werden. Die Achslast sollte gering genug sein, um alle Strecken befahren können (Nebenstrecken als auch Hauptstrecken). Ein Dampfkessel sollte verbaut sein, damit auch die damals noch genutzten Personenwagen (Mark I/Mark II) beheizt werden können (welches aber im Laufe der Jahre durch Elektrische Heizanlagen ersetzt werden sollte).

Nachdem man mit den "English Electric Type 1 (Class 20) und 2 (Class 31)" Klassen sehr gute Erfahrungen machen konnte, bestellte man kurzerhand im Januar 1959 ohne einen Prototypen zu testen oder überhaupt zu bauen, gleich 42 Maschinen der neuen "English Electric Type 3". Was English Electric für British Rail zauberte, war ein Meisterstreich. Auf Anhieb gelungen.

 

Optisch kam die Class 37 im damals gefälligen Aussehen der „Haubenlokomotiven“ daher. Ähnlich dem sehr großen Bruder, der Class 55. Wie einst die Baureihe V200 in Deutschland, saß der Lokführer erhaben über den Gleisen und blickte über eine „Motorhaube“ (nur dass darunter kein Motor saß). Dieses Design wurde von den Amerikanern der 40er und 50er Jahre abgekupfert. Jedes Land sollte seine eigene Interpretation davon haben. Die Schweden hatten ihre Nohabs, die Westdeutschen den V200 der Bundesbahn und die Italiener mit ihren schnellen Triebzügen. Typisch für die britische Bahn (bis heute noch) ist die gelbgestrichene Front, damit andere Fahrzeuge die herannahende Bahm erkennen können.

 

Die 18,75m lange, 2,71m breite und 3,89m hohe Lokomotive brachte bei Indienststellung 102t Dienstgewicht auf die Gleise. 4000l Diesel (spätere Modelle hatten bis zu 7700l) konnten im Tank zwischen den Drehgestellen gelagert werden.

 

Class 37 PolizeilackierungClass 37 PolizeilackierungHersteller: English Electric

Motortyp: 12CSVT

Zylinderzahl: 12

Ventile: 2 pro Zylinder

Bohrung: 254 mm

Hub: 305 mm

Hubraum: 184,8l (15.4l pro Zylinder)

Leistung pro Zylinder: 145,8 ps

Leistungsbereich: 750-900 U/min

Aufladung: Turbolader und Ladeluftkühler

Vmax: 90 mph (130 km/h)

 

Die gesamte Entwicklung von English Electric sollte sich als herausragender Entwurf darstellen. Es gibt verschiedene spätere Umbaustufen der Class 37 um sie in allen Bereichen der Insel - und sogar Festland Europas - einsetzen zu können. Diese wurden überwiegend in den 80ern durchgeführt, jedoch sind noch einige Modelle sehr spät im Leben aufgerüstet worden. Man unterscheidet die Versionen anhand von einer anderen Ordnungsnummer.

 

Class 37/0 = Urzustand entsprechend, nie angepasst.

Class 37/3 = Neue Drehgestelle, keine sonstigen Änderungen.

Class 37/4 = Überholt, neuverdrahtet, EE Generator gegen ein Generator von Brush ersetzt, eletrische Zugheizung installiert.

Class 37/5 = wie /4 nur ohne ohne elektrische Zugheizung und einem Brush Traction Generator.

Class 37/6 = wie /5 nur mit elektrische Zugheizung.

Class 37/7 = wie /4 nur mit GEC (General Electric) Generator bzw. Brush Generator, zusätzliches Ballastgewicht eingebaut.

Class 37/9 = wie /7 jedoch mit neuen Motoren von Mirrlees oder Ruston.

 

Class 37 in FrankreichClass 37 in FrankreichWie angemerkt, kamen diese "Allrounder" nicht nur auf den Gleisen der British Rail zu Einsatz. Gebrauchte Modelle fanden, trotz unterschiedlichem Lichtraumprofil und der Bedienung auf der "falschen Seite" (normal werden Lokomotiven von der rechten Seite aus betrieben, im RHD Raum von der Linken) wurden die Class 37 häufiger in Spanien und Frankreich gesichtet. Aufgrund der dort mangelnden Verfügbarkeit von Diesellokomotiven mit ausreichend Leistung, griff man auf damals "obsolete" Fahrzeuge der British Rail zurück und nutzte diese auf dem Festland. Mit 3. Spitzensignal (das Licht welches oben im Bereich des Führerstands zu sehen ist) ausgestattet, kehrten diese Fahrzeuge irgendwann wieder nach GB zurück. Eine besondere Leistung ist den Class 37 in Frankreich zu verdanken: den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris zum Ärmelkanal.

 

Selbst die Deutsche Bahn (jedoch als DB Schenker) betrieb auf englischen Gleisen diese Lokomotiven in Ermangelung an sonst vor Ort nutzbaren Maschinen (aufgrund der alten viktorianischen Streckenführung samt Streckenanlagen, sind die Lokomotiven schmaler und nicht so hoch und breit - dies kann man in Deutschland sogar bei der Class 66, in Deutschland als 266 eingereiht, beobachten, da diese Fahrzeuge für den schmalen Profil britischer Anlagen gebaut und für Festlandeuropa nicht weiter angepasst wurden) - achso, ja, die DB wie auch die Niederländische Staatsbahnen betreiben Konkurrenten für die britischen Eisenbahnunternehmen in Britannien... :D

 

Class 37 Short SetClass 37 Short SetSelbst heute, im Jahr 2021, sind 66 Fahrzeuge noch immer im Alltagseinsatz, weitere 35 Stück sind bei Eisenbahnvereinen und Museen im sporadischem Einsatz und diverse stehen noch und warten auf die Verschrottung. 1959 begannen die Auslieferungen. 62 Jahre später fahren diese "Ikonen" der Schiene noch immer im Planeinsatz. Vom Dienstalter vergleichbar sind lediglich die E10 der Deutschen Bahn (ehemals Bundesbahn), wobei diese nicht mehr im Plandienst stehen. Oder die V200, die nach einer langen Ruhephase (Ausmusterung bis 1984) wieder auf die Gleise der Republik fanden... Die Class 37, ein Design, welches noch heute mit absoluter Zuverlässigkeit seinen Dienst versieht und die modernsten Züge der britischen Eisenbahnen abschleppt, Streckenkontrollen betreibt und für ausgefallene Triebzüge einspringt. Egal welche Art von Zügen, die 37 zieht alles. Güterzug? Kein Ding. Nahverkehr? Macht es. Schnellzüge? Klaro! Auch wenn 140 km/h nicht besonders "schnell" sind.

 

Gerade diese Maschine wird auch häufiger vom einzig verbliebenen Staatlichen Bahnunternehmen (abgesehen von der LNER, welches zwangsverstaatlicht wurde) Direct Rail Services für Castor Transporte verwendet. Nur die Class 37 zeigt genug Zuverlässigkeit, um diese Transporte verlässlich durchzuführen.

 

Motorstart unter Normalbedingungen der Class 37:

 

Motorstart unter Kalten Bedingungen:

 

Zusammenstellung diverser Vorbeifahrten:

 

Dank dem relativ argar-klingenden Auspuffsound der V12 Motoren, bekamen diese Lokomotiven den Spitznamen "Tractors" - wohl verdient, würde ich sagen!

 

Als Erwachsener habe ich eine gewisse Liebe für diese Lokomotiven entwickeln können. Am Kopfbahnhof in Lowestoft, GB, meiner alten Heimat, wurde regelmäßig am Tag ein "Short Set" (ein Zug bestehend aus Lok - Wagen - Wagen - Wagen - Lok) von Lowestoft nach Norwich geschickt. Immer mit der Class 37 bespannt. Als wir mehrmals nach Norwich mit der Bahn fuhren, konnte man die Leistung und Beschleunigung dieser Loks spüren udn das ist mir noch immer im gedächtnis...

 

English Electric 12CSVT English Electric 12CSVT


17.10.2021 10:34    |    Fordrallyesport

Ich find ja den Klang der Turboaufgeladenen V12 OM404 schön.

So ein richtiges heisere Dröhnen.

Oder der Sound einer Gravita 15BB unter Volllast :D


18.10.2021 12:05    |    63er-joerg

Hallo,

vielen Dank für den schönen Bericht.

Ich bin ein großer Fan der Class 37. Es gibt fast keine Lok mit einem besseren Sound.

 

Leider durfte ich sowas noch nicht live hören - muss schon klasse sein.

 

Gruß Jörg.


18.10.2021 12:48    |    Trottel2011

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 18. Oktober 2021 um 12:05:06 Uhr:

Hallo,

vielen Dank für den schönen Bericht.

Ich bin ein großer Fan der Class 37. Es gibt fast keine Lok mit einem besseren Sound.

 

Leider durfte ich sowas noch nicht live hören - muss schon klasse sein.

 

Gruß Jörg.

Das Klang ist schon toll. Alleine der Leerlauf, der dann ungleichmässig rauf und runter wechselt. Der Kaltstart kann spannend sein, wenn nach und nach einzelne Kolben/Zylinder dazukommen und aus dem Auspuff dann z.B. die Rauchringe rauskommen. Die Beschleunigung ist das spannendste am Klang. Da die Lok ein Dieselelektrisch ist, muss der Motor höhere Drehzahlen liefern, damit der Anfahrstrom reicht. Da aber die Gleise nicht viel Traktion erlauben, kann man nicht einfach stumpf den Gashebel voll aufdrehen sondern muss eigentlich behutsam beschleunigen.

 

Die Class 37 hat eine Anfahrhilfe, bei dem man über den Motor, sobald Schlupfentsteht, das Anfahrmoment steuert. Wenn man also einen beschleunigenden 37er hört und wie der Motor dann unregelmäßig beschleunigt um wieder im Drehzahlkeller abzusinken, hat das nichts mit einem Schaden zu tun, sondern mit einem Lokführer der zu faul ist die Lok korrekt zu beschleunigen und einfach die Fahrstufen sich selbst regeln lässt.

 

-> https://www.youtube.com/watch?v=Qu5V-mvDTkA

 

Da hört man das am Anfang gut... Wie der Motor beim Losfahren beschleunigt um wieder abzusacken um wieder zu beschleunigen...

 

Der English Electric Motor ist allgemein eine sehr interessante Konstruktion. Während man in Deutschland eher auf mittelschnell bis schnelllaufende Großdieselmotoren setzte, war das in GB anders. Es gibt sogar eine Version des 37 mit einem Mirrlees 6 Zylindermotor ausgestattet wurden...

 

Startvorgang

-> https://www.youtube.com/watch?v=I8H4PtZ3Ku0

 

Beschleunigung:

-> https://www.youtube.com/watch?v=SKkC44MD2ec

 

Die Motoren sind eigentlich Marine Motoren, die bei British Rail getestet wurden. Zwischen 1200 und 6700 ps und Drehzahlen zwischen 720 und 1000 U/min sind da deutlich langsamer als die der bisherigen Motoren. Zudem hört man die fehlenden 6 Zylinder des V12 gut raus ;)


18.10.2021 12:57    |    Trottel2011

Zitat:

@hofer1042 schrieb am 17. Oktober 2021 um 10:31:34 Uhr:

Bei allem Verständnis für die angeblich ewig haltbaren Oldtimerlokomotiven, aber macht mal 40h in der Woche 20- 30 Jahre lang Dienst auf einer Lok. Da sitzt ihr dann doch lieber auf einer gut gefederten Drehstromlok als auf einer bockigen und zugluftigen E40/ 140er. Kein Vertreter würde heute freiwillig 50 000 Km auf der Autobahn mit einem Auto aus 1960 abspulen wollen.

Dann frage lieber mal selbst :D Würde man eine E40 oder so einfach mal mit einer Klimaanlage nachrüsten (was problemlos geht, gibt bereits einige damit), dann sind die Fahrer sehr zufrieden. Die Drehstromer sind einfach persönlichkeitsbefreit. Viele wenn nicht die meisten Lokführer sind mit der Maschine lieber in einer Beziehung. Nicht umsonst ist der Abschied der 101 einfacher für die Triebfahrzeugführer als für die E03. Und die E03 hatte natürlich auch eine Klimaanlage schon drin :D

 

Und ganz ehrlich, ich würde mit einem Auto aus den 60ern lieber auf der Autobahn 50.000 km abspulen :D Nicht weil ich altbacken bin, sondern weil das beim Kunden als Nachhaltigkeit betrachtbar wäre... :D

 

Wie gesagt, noch immer sind die Einheitsloks der Bundesbahn sehr gefragt bei den Privaten. Statt zu mieten wird gleich gekauft. Sobald die Ludmilla irgendwann wieder käuflich wird für die Privaten, garantiere ich dir einen sofortigen Verkauf.

 

Aktuell werden diverse 111, 112, 114, 115 und 120 verkauft. Die 111-115 werden sicherlich zügig verkauft werden. Besonders 111 und 115. Die 120 wird langsam irgendwann einen Käufer finden. Besonders weil die IGBT gesteuerte Drehstromtechnik nicht gerade leicht zu warten ist während die 115 (ex E10.3) herkömmlicher Bauart sind. Herkömmlich in der Hinsicht, dass sie eine mechanische Steuerung haben. Da ist nichts mit Elektronik. Und wenn Teile nicht vorhanden sind, kann man sie mal eben herstellen... Herkömmliche Fahrmotoren, die N28H 28 stufige Fahrmotorensteuerung hat sich über Jahrzehnte bewähren können...


18.10.2021 17:13    |    commander216

@Trottel2011

Die 120er kauft doch niemand freiwillig wegen der von Dir schon angesprochenen Elektronik. Das SSM steht voll damit. Die werden eher verschrottet werden.


18.10.2021 17:19    |    Trottel2011

Zitat:

@commander216 schrieb am 18. Oktober 2021 um 17:13:38 Uhr:

@Trottel2011

Die 120er kauft doch niemand freiwillig wegen der von Dir schon angesprochenen Elektronik. Das SSM steht voll damit. Die werden eher verschrottet werden.

Wenn der Preis passt, wird jemand sie kaufen aber ich glaube eher, dass die Einheitsloks und letzte Neuentwicklung der DR eher neue Besitzer finden werden. Die 120er sind eben Drehstromfahrzeuge und Teile sind dafür einfach teuer und die Kisten sind zwar zu einem Grad haltbar aber dermaßen verschlissen, dass selbst die alten Kasten E40 und E10 davon brettern... Zumal, die 120 war der erste in Grossserie bestellte und gebraute Drehstromlok überhaupt... Will man unbedingt die erste Serie gebraucht erwerben? ;) Das ist ja schon beim Auto unbeliebt!


18.10.2021 19:59    |    commander216

Warum denke ich an digitalen Rost bei der 120?


18.10.2021 20:01    |    Trottel2011

Das trifft es ziemlich gut. Während die Einheitsloks nur Rost ansetzten, ist bei der 120 ja so viel 'digital' dass Digitaler Rost doch passt...


18.10.2021 22:10    |    Swissbob

https://www.youtube.com/watch?v=0DnxqD2ba6k

 

Für unsere Dampflok Fans :)


18.10.2021 22:14    |    wwaallddii

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 16. Oktober 2021 um 18:45:18 Uhr:

Zitat:

@wwaallddii schrieb am 16. Oktober 2021 um 18:40:03 Uhr:

Zitat: " Vom Dienstalter vergleichbar sind lediglich die E10 der Deutschen Bahn (ehemals Bundesbahn), wobei diese nicht mehr im Plandienst stehen. Oder die V200, die nach einer langen Ruhephase (Ausmusterung bis 1984) wieder auf die Gleise der Republik fanden"

 

Stimmt nicht ganz: in Rumänien, Polen und Bulgarien fahren immer noch die rumänischen Lizenz-Diesel-Elektrischen Loks 060 DA/DA1, gleichen Alters. Diese sind eine Sulzer-Lizenz für den Motor 2100 PS aus 2 x 6 Zylinder, BBC-Lizenz für einen 1350 kW-Gleichstromgenerator der 6 x 200 kW-Gleichstrommotoren (in Compund-Schaltung) versorgt. Die Mechanik und Hydraulik der Lok sind eine SLM-Lizenz. Diese Loks fahren noch im Plandienst und öfters zur "Aushilfe".

Meine Aussage war in Bezug auf deutsche Loks... Ältere Dieselloks findet man überall auf der Welt. Man könnte ja auch die KöF II darunter aufführen, da ja schon zu DRG Zeiten gefahren... ;)

...und ich bezog mich auf Europa und diesel-elektrisch...


19.10.2021 09:16    |    Fordistaner

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 18. Oktober 2021 um 12:57:19 Uhr:

Zitat:

@hofer1042 schrieb am 17. Oktober 2021 um 10:31:34 Uhr:

Bei allem Verständnis für die angeblich ewig haltbaren Oldtimerlokomotiven, aber macht mal 40h in der Woche 20- 30 Jahre lang Dienst auf einer Lok. Da sitzt ihr dann doch lieber auf einer gut gefederten Drehstromlok als auf einer bockigen und zugluftigen E40/ 140er. Kein Vertreter würde heute freiwillig 50 000 Km auf der Autobahn mit einem Auto aus 1960 abspulen wollen.

Dann frage lieber mal selbst :D Würde man eine E40 oder so einfach mal mit einer Klimaanlage nachrüsten (was problemlos geht, gibt bereits einige damit), dann sind die Fahrer sehr zufrieden. Die Drehstromer sind einfach persönlichkeitsbefreit. Viele wenn nicht die meisten Lokführer sind mit der Maschine lieber in einer Beziehung. Nicht umsonst ist der Abschied der 101 einfacher für die Triebfahrzeugführer als für die E03. Und die E03 hatte natürlich auch eine Klimaanlage schon drin :D

 

Und ganz ehrlich, ich würde mit einem Auto aus den 60ern lieber auf der Autobahn 50.000 km abspulen :D Nicht weil ich altbacken bin, sondern weil das beim Kunden als Nachhaltigkeit betrachtbar wäre... :D

Ich würde mit einer E40 schon aus anderen Gründen ungerne fahren. Zum Beispiel besitzt die Lok meines Wissens ein einlösiges Fbrv und keine dynamische Bremse. Außerdem stellen mMn moderne Drehstromer einfach weniger Ansprüche an den Tf. Die meisten Tf wollen dann doch einfach nur fahren und sind nicht immer noch Fans von charakterstarker, alter Technik.


19.10.2021 09:28    |    Fordistaner

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 18. Oktober 2021 um 12:57:19 Uhr:

Zitat:

@hofer1042 schrieb am 17. Oktober 2021 um 10:31:34 Uhr:

Bei allem Verständnis für die angeblich ewig haltbaren Oldtimerlokomotiven, aber macht mal 40h in der Woche 20- 30 Jahre lang Dienst auf einer Lok. Da sitzt ihr dann doch lieber auf einer gut gefederten Drehstromlok als auf einer bockigen und zugluftigen E40/ 140er. Kein Vertreter würde heute freiwillig 50 000 Km auf der Autobahn mit einem Auto aus 1960 abspulen wollen.

Wie gesagt, noch immer sind die Einheitsloks der Bundesbahn sehr gefragt bei den Privaten. Statt zu mieten wird gleich gekauft. Sobald die Ludmilla irgendwann wieder käuflich wird für die Privaten, garantiere ich dir einen sofortigen Verkauf.

 

Aktuell werden diverse 111, 112, 114, 115 und 120 verkauft. Die 111-115 werden sicherlich zügig verkauft werden. Besonders 111 und 115. Die 120 wird langsam irgendwann einen Käufer finden. Besonders weil die IGBT gesteuerte Drehstromtechnik nicht gerade leicht zu warten ist während die 115 (ex E10.3) herkömmlicher Bauart sind. Herkömmlich in der Hinsicht, dass sie eine mechanische Steuerung haben. Da ist nichts mit Elektronik. Und wenn Teile nicht vorhanden sind, kann man sie mal eben herstellen... Herkömmliche Fahrmotoren, die N28H 28 stufige Fahrmotorensteuerung hat sich über Jahrzehnte bewähren können...

Ich denke leider eher, dass die Stadler Eurodual, der Vectron Dualmode und Traxxe mit Last-Mile-Paket den gebrauchten, alten Großdieseln oder E-Loks den Rang ablaufen. Einige größere Privatbahnen, die ja bisher gerne ältere Dieselloks & E-Loks beschafft haben (EVB, LEG, MEG, EBS etc.) leasen oder mieten sich ja inzwischen auch schon die ein oder andere Eurodual. Die Einsatzfelder von Großdieseln und sechsachsigen E-Loks schrumpfen eben weiter vor sich hin.


19.10.2021 09:55    |    Trottel2011

Zitat:

@Fordistaner schrieb am 19. Oktober 2021 um 09:28:43 Uhr:

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 18. Oktober 2021 um 12:57:19 Uhr:

 

 

Wie gesagt, noch immer sind die Einheitsloks der Bundesbahn sehr gefragt bei den Privaten. Statt zu mieten wird gleich gekauft. Sobald die Ludmilla irgendwann wieder käuflich wird für die Privaten, garantiere ich dir einen sofortigen Verkauf.

 

Aktuell werden diverse 111, 112, 114, 115 und 120 verkauft. Die 111-115 werden sicherlich zügig verkauft werden. Besonders 111 und 115. Die 120 wird langsam irgendwann einen Käufer finden. Besonders weil die IGBT gesteuerte Drehstromtechnik nicht gerade leicht zu warten ist während die 115 (ex E10.3) herkömmlicher Bauart sind. Herkömmlich in der Hinsicht, dass sie eine mechanische Steuerung haben. Da ist nichts mit Elektronik. Und wenn Teile nicht vorhanden sind, kann man sie mal eben herstellen... Herkömmliche Fahrmotoren, die N28H 28 stufige Fahrmotorensteuerung hat sich über Jahrzehnte bewähren können...

Ich denke leider eher, dass die Stadler Eurodual, der Vectron Dualmode und Traxxe mit Last-Mile-Paket den gebrauchten, alten Großdieseln oder E-Loks den Rang ablaufen. Einige größere Privatbahnen, die ja bisher gerne ältere Dieselloks & E-Loks beschafft haben (EVB, LEG, MEG, EBS etc.) leasen oder mieten sich ja inzwischen auch schon die ein oder andere Eurodual. Die Einsatzfelder von Großdieseln und sechsachsigen E-Loks schrumpfen eben weiter vor sich hin.

Das ist leider wahr. Es gibt von einem spanischen Anbieter einen Hybriden, der nicht nur Lastmile dieselt sondern entweder oder - ohne Leistungseinbußen. In GB ist das wenn ich mich richtig erinnere die Class 80 (hässlich wie die Nacht). Bei Triebzügen ist das auch häufiger dort... Vielleicht mal ein Blog wert :D


19.10.2021 11:29    |    Steam24

Hier ein Video mit späten Diensten der 140:

 

https://youtu.be/6fZTiBszLtw

 

Bauaushub von S21.


19.10.2021 12:03    |    Fordistaner

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 19. Oktober 2021 um 09:55:57 Uhr:

 

Das ist leider wahr. Es gibt von einem spanischen Anbieter einen Hybriden, der nicht nur Lastmile dieselt sondern entweder oder - ohne Leistungseinbußen. In GB ist das wenn ich mich richtig erinnere die Class 80 (hässlich wie die Nacht). Bei Triebzügen ist das auch häufiger dort... Vielleicht mal ein Blog wert :D

Ja, die Eurodual kann auch sowohl als vollwertige Diesellok als auch als schwere E-Lok verwendet werden: 3800PS bei Dieselbetrieb und 8200PS im Elektrobetrieb bei 15kv 16,7Hz. Im Gleichstrombetrieb kann sogar der Diesel noch zugeschalten werden. Genauso ist die Dualmode auch eine Vollwertige E- und Diesellok und wird sogar von der DB als ersatz für die 294er-296er in Betracht gezogen.


19.10.2021 12:42    |    Trottel2011

Zitat:

@Fordistaner schrieb am 19. Oktober 2021 um 12:03:39 Uhr:

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 19. Oktober 2021 um 09:55:57 Uhr:

 

Das ist leider wahr. Es gibt von einem spanischen Anbieter einen Hybriden, der nicht nur Lastmile dieselt sondern entweder oder - ohne Leistungseinbußen. In GB ist das wenn ich mich richtig erinnere die Class 80 (hässlich wie die Nacht). Bei Triebzügen ist das auch häufiger dort... Vielleicht mal ein Blog wert :D

Ja, die Eurodual kann auch sowohl als vollwertige Diesellok als auch als schwere E-Lok verwendet werden: 3800PS bei Dieselbetrieb und 8200PS im Elektrobetrieb bei 15kv 16,7Hz. Im Gleichstrombetrieb kann sogar der Diesel noch zugeschalten werden. Genauso ist die Dualmode auch eine Vollwertige E- und Diesellok und wird sogar von der DB als ersatz für die 294er-296er in Betracht gezogen.

Der riesige 6 Achser als Ersatz für die V90? Das ist heftig... Oder nur der 4 Achser? Ich dachte das wären nun diese japanischen Loks von Toschiba, die mittlerweile in Kiel gebaut werden? Mit Diesel UND Stromabnehmer...


19.10.2021 12:45    |    Trottel2011

Zitat:

@Steam24 schrieb am 19. Oktober 2021 um 11:29:55 Uhr:

Hier ein Video mit späten Diensten der 140:

 

https://youtu.be/6fZTiBszLtw

 

Bauaushub von S21.

Die Bahn hat ja noch diverse Altbauloks im Dienste. Aber nur noch "minderwertige" Dienste, wie Güterverkehr oder Überführungsfahrten/Schrottfahrten... Meistens gefahren von E10.3 (jetzt 115) oder noch andere "Veteranen der Schiene". Schade, aber andererseits sind sie vielleicht gerade richtig dafür, weil ein Schrottzug ja nicht unbedingt einfach "liegenbleiben" sollte :D


19.10.2021 17:35    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:29:50 Uhr:

...

Die Class 37 ist auch Diesel-Elektrisch, wie die V300 der DR. Wobei die Ludmilla meine Lieblingslok aus der DR ist... Verirren sich leider nur zu selten nach Bremen....

Ja, die BR 130 ... oft genutzt, wenn ich meinen Onkel besuchte, wurde in Stendal von Elektro umgespannt auf BR 130, und dann über die Elbbrücke im Schleichgang, und dann ... Abflug.

Dann in den Ferien, die häufig in 2 bis 3 km Entfernung vorbei fahrenden BR 130 im Schnellzugdienst (auch nachts) auf der Schweriner Strecke, konnten dich dann schon mal aus dem Bett treiben ... aber toll find ich sie heut immer noch ... vielleicht als lieb gewonnene Kindheitserinnerung, oder doch, weil sie einige Jahrzehnte die stärkste Diesellok auf Europas Schienen war, oder weil sie noch von "Igor Dimitri Lokomofeilow" aus einem Stück gefeilt wurde ;) ?


19.10.2021 18:20    |    Trottel2011

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Oktober 2021 um 17:35:48 Uhr:

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:29:50 Uhr:

...

Die Class 37 ist auch Diesel-Elektrisch, wie die V300 der DR. Wobei die Ludmilla meine Lieblingslok aus der DR ist... Verirren sich leider nur zu selten nach Bremen....

Ja, die BR 130 ... oft genutzt, wenn ich meinen Onkel besuchte, wurde in Stendal von Elektro umgespannt auf BR 130, und dann über die Elbbrücke im Schleichgang, und dann ... Abflug.

Dann in den Ferien, die häufig in 2 bis 3 km Entfernung vorbei fahrenden BR 130 im Schnellzugdienst (auch nachts) auf der Schweriner Strecke, konnten dich dann schon mal aus dem Bett treiben ... aber toll find ich sie heut immer noch ... vielleicht als lieb gewonnene Kindheitserinnerung, oder doch, weil sie einige Jahrzehnte die stärkste Diesellok auf Europas Schienen war, oder weil sie noch von "Igor Dimitri Lokomofeilow" aus einem Stück gefeilt wurde ;) ?

Die Ludmilla ist toll. Die Maschine - Kolumna Diesel - ist eine Wucht!


19.10.2021 20:01    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 19. Oktober 2021 um 18:20:40 Uhr:

...

 

Die Ludmilla ist toll. Die Maschine - Kolumna Diesel - ist eine Wucht!

Aber nur echt mit den alten Lüftern.

 

https://www.youtube.com/watch?v=I_A8RyDL30o

 

https://www.youtube.com/watch?v=YT5W8YjtOUM&t=72s


19.10.2021 20:51    |    Fordistaner

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 19. Oktober 2021 um 12:42:23 Uhr:

 

Der riesige 6 Achser als Ersatz für die V90? Das ist heftig... Oder nur der 4 Achser? Ich dachte das wären nun diese japanischen Loks von Toschiba, die mittlerweile in Kiel gebaut werden? Mit Diesel UND Stromabnehmer...

Nein, es sind nur die 4-Achser von Siemens. Die sollen dann z.T. meinens Wissens speziell an die Bedürfnisse eines Rangierbahnhofs angepasst werden (Bühne, RK900, Funkfernsteuerung und weniger Leistung) und so die dortigen V90 ersetzen.

https://press.siemens.com/.../...ertag-ueber-400-zweikraftloks-vom-typ

 

In Kiel werden auch Zweikraftloks gebaut, allerdings von CRRC. Deren erster Kunde ist Paribus:

https://www.eurailpress.de/.../...0-emissionsfreie-dual-mode-loks.html


21.10.2021 09:39    |    commander216

Zitat:

@Fordistaner schrieb am 19. Oktober 2021 um 09:16:58 Uhr:

(...)einfach weniger Ansprüche an den Tf. (...)

Tja, vieleicht eine Entwicklung der Zeit. Viele TF sind heute nur noch "Lokbediener", ohne von etwas Plan zu haben. Vergleiche die Ausbildung zu Bundesbahnzeiten mit den heutigen "Kursen". Zu Bundesbahnzeiten wurde noch eine technische Ausbildung (Schlosser, Elektriker etc) vor der Lokführerausbildung vorausgesetzt. Heute gibt es die Ausbildung im Schnelldurchgang und schon Monate später kannst darfst Du fahren. Die kurze Teil geicht dann natürlich nicht aus um das System Eisenbahn zu verstehen.....

Gerade bei den alten Maschienen muss man Händchen und Gefühl für haben. Ich kenne Kollegen die werden quasi eins mit der Maschiene - insbesondere wenn da Dampf im Spiel ist.


21.10.2021 09:53    |    Dynamix

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 16. Oktober 2021 um 19:44:13 Uhr:

Mir kam sogar auf der Hauptstrecke Bremen-Hannover ein Uerdinger Schienenbus vor die Linse... Hat eine Kleinlok überführt. Was alles dafür genutzt wird ist lustig :D

Mein Großvater müsste die Dinger sogar noch gebaut haben. Der hat damals bei der DUEWAG geschafft und meine Oma hat noch lange nach seinem Tod (späte 70er wenn ich mich Recht entsinne) in der Siedlung neben der Fabrik gelebt. Ist glaube ich irgendwann an Siemens gegangen das Ganze. Weiß gar nicht mehr ob es auf dem Gelände noch irgendwas gibt.


21.10.2021 10:29    |    Trottel2011

Zitat:

@commander216 schrieb am 21. Oktober 2021 um 09:39:57 Uhr:

Zitat:

@Fordistaner schrieb am 19. Oktober 2021 um 09:16:58 Uhr:

(...)einfach weniger Ansprüche an den Tf. (...)

Tja, vieleicht eine Entwicklung der Zeit. Viele TF sind heute nur noch "Lokbediener", ohne von etwas Plan zu haben. Vergleiche die Ausbildung zu Bundesbahnzeiten mit den heutigen "Kursen". Zu Bundesbahnzeiten wurde noch eine technische Ausbildung (Schlosser, Elektriker etc) vor der Lokführerausbildung vorausgesetzt. Heute gibt es die Ausbildung im Schnelldurchgang und schon Monate später kannst darfst Du fahren. Die kurze Teil geicht dann natürlich nicht aus um das System Eisenbahn zu verstehen.....

Gerade bei den alten Maschienen muss man Händchen und Gefühl für haben. Ich kenne Kollegen die werden quasi eins mit der Maschiene - insbesondere wenn da Dampf im Spiel ist.

Genau das. Ich wäre auch fast TFF geworden aber es scheiterte an einer Rot-Grün Schwäche. Damals wäre es aber Erstausbildung an einer Einheitslok. Danach ab dem 3. oder 4. Jahr dann eine modernere Drehstromlok. Hintergrubd: Gefühl für Technik, Traktion, Usw. Bekommen.

 

Heute kannst du schon nach 6 Monaten bei den Privaten anfangen und dort die Güterzüge bedienen. Selbst mach 3 Monaten darf man die Rangierlok per Funk bis glaube 30 kmh bedienen...


21.10.2021 19:06    |    Fordrallyesport

Rangieren hat nicht viel mit dem fahren auf der Strecke zu tun, das ist ungefähr als würdest du nen Destruction Derby Fahrer Formel 1 fahren lassen oder andersrum :D

Ein guter TF ist noch lange kein guter Rangierer und andersherum.


21.10.2021 19:25    |    commander216

Zitat:

@Trottel2011 [url=https://www.motor-talk.de/.../class-37- Selbst mach 3 Monaten darf man die Rangierlok per Funk bis glaube 30 kmh bedienen...

Rangiert wird mit maximal 25 km/h.

 

Es gibt auch dort mittlerweile die Klassen 1-3. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnfahrzeugf%C3%BChrerschein Zusätzlich benötigt man noch das entsprechende Beiblatt vom Eisenbahnverkehrsunternehmen. Da steht dann u.a. die Baureihe drin, welche man fahren darf.

Die Anforderungen an die Tauglichkeit sind bei allen Klassen identisch und in der TfV geregelt. Da hat sich auch vieles über die Jahre geändert. Ich fand meine letzte "HU" auch schon recht intensiv. Spart den Checkup beim Hausarzt.


22.10.2021 09:45    |    Trottel2011

Zitat:

@commander216 schrieb am 21. Oktober 2021 um 19:25:15 Uhr:

Zitat:

@Trottel2011 [url=https://www.motor-talk.de/.../class-37- Selbst mach 3 Monaten darf man die Rangierlok per Funk bis glaube 30 kmh bedienen...

Rangiert wird mit maximal 25 km/h.

 

Es gibt auch dort mittlerweile die Klassen 1-3. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnfahrzeugf%C3%BChrerschein Zusätzlich benötigt man noch das entsprechende Beiblatt vom Eisenbahnverkehrsunternehmen. Da steht dann u.a. die Baureihe drin, welche man fahren darf.

Die Anforderungen an die Tauglichkeit sind bei allen Klassen identisch und in der TfV geregelt. Da hat sich auch vieles über die Jahre geändert. Ich fand meine letzte "HU" auch schon recht intensiv. Spart den Checkup beim Hausarzt.

Danke für die Korrektur.


25.10.2021 14:25    |    Lanester

Sehr schön dieser Blogbeitrag und die vielen fachkundigen Kommentare.

Nochmal zurück zur Class 37. Hier ein Video mit der Lok in Polizei-Lackierung:

 

https://www.youtube.com/watch?v=iN7naLLeB0A

 

Grüße, Lanester


25.10.2021 16:05    |    Trottel2011

Die Werbung ist für mich legendär! Ein Versuch der BR damals die Leute auf die Schiene zu bekommen. Hat auch etwas funktioniert...


Deine Antwort auf "Class 37: Antiquitäten im Alltagseinsatz"

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Mein Blog hat am 08.10.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Cars, the

The New Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l, 140 BHP)

Getriebe: 6 Gang Automatik (Aisin B400)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik

Ausstattung: Lusso mit alles

Modifikationen: -30 mm H&R Sportfedern, Stubby Kurzstabantenne, getönte Seitenblinker ohne Spiegeleieffekt

Im Besitz: seit 10/2018

 

The Crown Juwel:

Die Iron Lady

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l, 295 BHP)

Getriebe: Automatik (3-Gang TH400)

Farbe: Arctic Blue (JFE)

Ausstattung: Volle Hütte + Sportsitze + Sportlenkrad + Glasschiebedach

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: 10/2013 - 05/2021

 

A Former Daily Driver:

Toni

Hersteller: FCA (Fiat)

Auto: 500 (312) "Lounge"

Modelljahr: 2018

Motor: R4 (1.2l, 69 BHP)

Getriebe: Handschaltung (5-Gang)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik (kommt)

Ausstattung: zusätzlich zu Lounge noch 5" Touchscreen samt 6 Lautsprecher, getönte Scheiben hinten, Chrompaket, und ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 05/2018 - 10/2018

 

Another Former Daily Driver:

Rusty Jag

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ8 Executive (X308)

Modelljahr: 1997

Motor: V8 (3.2l, 237 BHP)

Getriebe: Automatik (5-Gang ZF5HP24)

Farbe: Meterorite Pearl (MDT)

Ausstattung: Vollausstattung bis auf Memorysitze, Soundanlage, Regensensor und Navigationssystem

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: 03/2015 bis 05/2018

 

Yet Another Former Daily Driver:

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Motor: R6 (3.2l, 211 BHP)

Getriebe: Automatik (4-Gang ZF4HP22)

Farbe: Schwarz Metallik

Ausstattung: Sportpaket + ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 01/2015 - 02/2015

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Auflistung der Sonderartikel zum XJ-S/XJS

 

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