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13.03.2024 13:00    |    Trottel2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: 3 (B), Achsvermessung, D5, D5244T, D5244T10, öwes, P3, Querlenker, S60, S80, V60, V70, Volvo, Vorderachse, XC60

Hallo Motor-Talker!

 

Hier ist nichts zu sehenHier ist nichts zu sehen„Please Mind The Gap“ steht überall bei der New Yorker und Londoner U-Bahn und das soll ja heißen, dass man beim Einstieg auf die Lücke zwischen Wagen und Bahnsteig achten möchte. Aber Gaps gibt es überall... ;) Auch bei Öwes. Und so kommen wir zu einem "unnötigen Teil" der Kombi Kur und jetzt auch Kombi-Mods :D Naja, für einige unnötig, ich möchte es aber machen :D

 

Seit Kauf damals hat mich die Höhe von Öwes gestört. Er wirkte hochbeinig, als ob er weiter offroad fahren könnte als heutige SUV es könnten (noch mehr Seitenhiebe werde ich nicht austeilen :D). Mit den 18"ern hat sich das Ganze nochmals verstärkt. Besonders weil man gefühlt unter dem Auto durchrobben könnte. Also werden wir den Gap reduzieren und damit Öwes auf eine niedrigere Fahrzeughöhe absenken...

 

Für mich ist ein Volvo, wenn es tiefergelegt wurde, der bessere Volvo - Irgendwie sehen sie in einer tieferen Fahrwerksposition einfach "stimmiger" aus. Wie ein alter Cadillac, der so weit tiefergelegt wurde, dass das Cadillac Emblem der hinteren Radkappen auf Höhe der Fenderskirts sitzt. Es wirkt einfach besser und insgesamt passt es einfach. Es gibt nicht viele Autos, wo ich das so sagen würde. Ein Jaguar sieht schnell unstimmig aus damit. Mein Spider war mir manchmal sogar etwas zu tief. Die perfekte Höhe hatte mein C30 vor langer Zeit damals. Ein tolles meinungsspaltendes Auto! Trauere ich immer noch hinterher... :(

 

Zeitgleich machen wir noch ein paar Kleinigkeiten mit. Warum? Warum nicht? Naja, eigentlich weil fast alles am Fahrwerk doch schon alle ~150-160tkm schon angefasst werden sollte und ich schon diverse Geräusche entnommen habe. Also gehen wir hier einfach vollends in die Tiefe. Letztenendes bietet es sich gerade JETZT dafür an, gerade wenn man Stoßdämpfer und Federbeine draußen hat.

 

Also, was benötigen wir? Die richtigen Federn. Also mussten die Wunschfedern bestellt werden. Diese sind von Eibach und werden Öwes ca. 30 mm näher zum Boden bringen. Ebenso tauschen wir die Dämpfer aus (wenn schon, dann richtig), nehmen dazu gute in Richtung OEM aus dem Zubehör, neue Domlager und Gummiteile. Ich will kein Poltern, Rumpeln oder allgemein ein Geräusch von irgendwas Lockerem, deshalb ist die Liste lang... Also hier ein paar Teilenummern:

 

Alle Teile die gebraucht werdenAlle Teile die gebraucht werdenFedern: Eibach Pro-Kit

Satz: E10-84-012-01-22.2 (Gutachten ausgedruckt)

 

Stoßdämpfer: KYB/Kayaba Excel-G

Vorne Links: 339719

Vorne Rechts: 339718

Hinten: 349122 (hier gibt es verschiedene Versionen, mein 2010er hat die 22 am Ende)

 

Federbeinstützlager: Lemförder

Vorne: 37767 01 (Satz pro Seite)

Hinten: 31765 01 (pro Seite)

 

Federtellerauflagen: Volvo Original

Vorne Oben: 31317210

Vorne Unten: 31317211

Hinten Oben: 30748807

Hinten Unten: 30714527

Hinten Oben: 31406762 (Federaufnahme)

Alternativ statt 31406762: 31681879 (manchmal besser das Teil komplett zu tauschen)

 

Alle Teile die gebraucht werdenAlle Teile die gebraucht werdenQuerlenker:

Vorne Links: SKF VKDS 324009 B

Vorne Rechts: SKF VKDS 324008 B

Hinten Links und Rechts oben/hinten: SKF VKDS 426007

Hinten Links und Rechts vorne: SKF VKDS 424008

Hinten Links und Rechts unten (Federträger): Volvo 31317602

 

Schrauben:

Schraube Domlager Hinterachse an Karosserie: 4x Volvo 30624207

Schaube Stoßdämpfer an Längslenker Hinterachse: 2x Volvo 30624310

Schraube Längslenker an Querlenker: 2x Volvo 30622728

Klemmschraube Achsschemel Vorderachse: 2x Volvo 999251

Sturzschraube Hinterachse: 2x Volvo 30741284

Sturzschraubenunterlegscheibe Hinterachse: 2x Volvo 30776060

Sturzschraubenmutter (M12): 2x Volvo 987885

Flanschschraube Querlenkerlagerung Hinterachse: 8x Volvo 999259

Flanschschraube Querlenkerlager Vorderachse: 6x Volvo 987605

Mutter Querlenkerlager Vorderachse (M14): 4x Volvo 985932

Schraube Domlager an Karosserie vorne (M8): 6x Volvo 30741286

 

Sonstige Teile:

Staubschutzmanschetten Vorne: 1x Satz Meyle 714 640 0011

Anschlagpuffer Hinterachse: 2x Volvo 31277310

Werkzeug:

Mittelfeste Schraubensicherung

Stoßdämpfer Werkzeug: KS Tools 150.9435 (für hintere Stoßdämpferaufnahmen)

Federspanner für McPherson Federbeine

Bremsenreiniger

Drehmomentschlüssel: 10-50 nm

Drehmomentschlüssel: 50-200 nm

Knarrenkasten (diverse Größen)

Gekröpfte Ringschlüssel (diverse Größen)

 

Rad demontiertRad demontiertDiverse Schrauben haben ich hier direkt neugekauft, weil:

1. Einige Schrauben Dehnschrauben und zur Einmalnutzung zulässig sind.

2. Wenn man alte gammelige Schrauben bei Neuteilen verwendet, bleiben sie gammelig und beeinflussen evtl. weitere Arbeiten.

 

Ich lege heute hinten los. Da sind die Erfolge irgendwie schneller drin :D Also, Öwes aufbocken und Achsständer unter den Hilfsrahmen stellen. Hierbei auf die höchstmögliche aber sichere Position achten. Danach die Räder abnehmen. Ob wir die Parkbremse tatsächlich anziehen oder nicht ist egal. Die Kiste ist vorne mit P verriegelt. Keile kommen noch unter die Räder als Schutz und die Felgen unter die Schweller. Damit ist Öwes schon mal gesichert.

 

Als nächstes schauen wir uns die tolle Konstruktion dieser Hinterachse an. Auch heute, 2024, ist die EUCD Plattform von Ford was Fahrdynamik angeht meiner Meinung nach ungeschlagen in ihrer Klasse. Wie die C1 Plattform in der kompaktklasse… Ich schweife ab :D Also, wir haben eine Hinterachse aus einer Längsschwinge/-lenker, einem Federträger/Querlenker und 2 Querlenkerarme (einer vorne aus gestanztem Blech, einer hinten aus Schmiedestahl). Diese Kombination aus 4 Radlenkern machen die Kiste so fahraktiv und spaßig. Also zerlegen wir es :D

 

Alle Bauteile sichtbarAlle Bauteile sichtbarFederteller entferntFederteller entferntZu erst den Dämpfer rausnehmen. Dieser ist oben mit 2 Schrauben (10 mm) an der Karosserie befestigt und unten mit einer Schraube (18 mm) am Längslenker. Ist dieses gelöst, entfernen wir noch die anderen Schrauben der kleinen Querlenker ( 4x 15 mm). Damit sind die Teile schon mal raus. Achtung! Auf die Orientierung der Bauteile achten. Lösen wir noch die Mutter der Stabikoppelstange auf beiden Seiten, können wir schon mal hier etwas weiter machen.

 

Mit dem hydraulischen Wagenheber nun die Schwinge und den Querlenker/Federträger leicht anheben, danach die untere Schraube lösen und die Teile fallen förmlich auseinander. Die Hinterachsfedern sind nicht wie bei einem McPherson Federbein „vorgespannt“ verbaut sondern sitzen recht lose im Halter. Ist die Feder raus, entfernen wir noch den Gummiring im Federteller und lösen die Exzenterschraube des Querlenkers auch noch. Wenn neu, dann richtig neu! Dann ist auch der Federträger demontiert.

 

Somit ist nur noch der Längslenker am Auto dran. Hier lassen wir alles, wie es ist, da die Buchsen an den Längslenkern noch gut sind, will ich sie nicht tauschen – ungewöhnlich für mich aber der Aufwand ist groß! Das, was wir hier schon gemacht haben, wiederholen wir auf der anderen Seite. Recht einfach und schnell gemacht.

 

Alt vs. NeuAlt vs. NeuJetzt können wir uns an den Zusammenbau machen. Fangen wir einfach mit dem an, was hier wichtig ist: den Stoßdämpfer. Den Alten zerlegen wir. Wir benötigen das „Tauchrohr“. Dieses ist komischerweise nie bei den Dämpfern aus dem Zubehör dabei. Nur das Original kommt damit. Wahrscheinlich bei Ford Teilen ebenfalls. Egalo Karlo. Machen wir weiter. Also, „Domlager“ des Dämpfers demontiert, dazu die Zentralmutter entfernen. Danach können wir alles abziehen und stecken das Rohr auf den neuen Dämpfer, zusammen mit dem Abstandstück. Zu guter Letzt greifen wir uns ein Stoßdämpferlager und ziehen die Mutter auf 25 nm an. Das machen wir 2 Mal (sind ja 2 Stück ). Die alten Dämpfer kommen zusammen mit den alten Lagern in die Entsorgung.

 

Weiter geht es mit den unteren Querlenkern. Wir bauen die neuen Querlenker/Federträger ein, setzen aber vorher noch den Gummiring unten ein. Nun gehen wir an den „Federteller“ der oben auf der Feder sitzt. Dieser besteht aus ein paar Bauteilen:

 

- Gummiplatte

- Gummiring

- Metallträger

- Puffer

 

Alle Bauteile liegen bereitAlle Bauteile liegen bereitDas stecken wir alles nach der Logik zusammen (Platte auf Träger, Ring auf Träger, Puffer in die Öffnung) und können uns dann an den weitergehenden Zusammenbau fokussieren.

Bauen wir alles wieder zusammen. Wir zücken die neuen Schrauben aus dem Fundus raus, und hängen als erstes den Federträger wieder mit der Exzenterschraube in den Hilfsträger – auf Durchsteckrichtung achten! Die Achslenker bringen wir auch wieder in Position und schrauben die nicht fest aber zumindest so, dass die Schraube sitzt. Drehmomente setzen wir später.

 

Wichtig ist, dass Volvo bei FAST allen Schrauben mit festgeschweißten Muttern arbeitet. Es gibt aber Fälle wo die Mutter abbricht bzw. die Schraube abreisst. Auch dafür gibt es entsprechende Kits. Lässt man aber alles gut einweichen – ich nutze dazu immer gerne Güsol (keine Werbung! Nur Erfahrungswerte!) – reißt selten was ab. Das ging auch mit 25 Jahre alte für Abriss bekannte Schrauben an der Iron Lady schon gut :D

 

Nächster Schritt ist es, die Feder samt Federteller korrekt ausgerichtet in den Federträger zu stecken und diesen dann mit Hilfe des Wagenhebers soweit hochzudrücken, dass die Feder sitzt und wir die Verbindungsschraube zwischen Längslenker und Federaufnahme/Querlenker einschrauben können. Auch hier, rein bis Anschlag aber nicht festziehen, wir wollen keine Buchsen zerstören.

 

Im Nächsten Schritt können wir den Stoßdämpfer einbauen. Hier wird unten mit einer fetten 18 mm Schraube durch die Buchse des Querlenkers der Dämpfer mit dem Längslenker verbunden. Oben die beiden Schrauben. Diese können wir schon fest anziehen – da keine Bewegungen möglich sind. „Fest“ heißt hier 30 nm Wieder ziehen wir die große Schraube nur „leicht“ an, damit sie nicht zu fest ist.

 

Alles eingebautAlles eingebautHaben wir nun alles zusammengebaut können wir mit einem Wagenheber (wenn auf der Bühne einfach einen Heber) den Wagen von den Achsständern nehmen und die Ständer unterhalb der Querlenkerverbindungsschraube stellen und das Auto darauf wieder ablassen. Wenn beide Seiten so stehen, können wir die korrekten Anzugsmomente für die Hinterachse einstellen. Diese lauten:

 

Hinterer Querlenker an Hilfsrahmen: 130 nm

Hinterer Querlenker an Längslenker: 130 nm

Vorderer Querlenker an Hilfsrahmen: 130 nm

Vorderer Querlenker an Längslenker: 130 nm

Federträger an Hilfsrahmen (Sturzschraube): 90 nm

Federträger an Längslenker: 110 nm

Stoßdämpfer an Karosserie: 30 nm

Stoßdämpfer an Stoßdämpferlager: 25 nm

Stoßdämpfer an Längslenker: 175 nm

Stabikoppelstange an Längslenker: 55 nm

Stabikoppelstange an Stabilisator: 55 nm

 

Hinten ist schon mal tieferHinten ist schon mal tieferSieht noch alles neu ausSieht noch alles neu ausSauber! Wir haben die Buchsen in ihrer endgültigen Position angezogen. Damit wird sich da nichts ausreißen. Wäre gerade bei neuen Fahrwerksteilen doof wenn es passieren würde. Räder nun wieder aufstecken und festziehen – mein innerer Monk meinte noch die Nabendeckel akkurat auszurichten – und dann ist die Hinterachse fertig – abgesehen von der: Achsvermessung.

 

Wandern wir nach vorne… Wieder bocken wir Öwes auf (diesmal so, dass wir an alle Schrauben der Vorderachse rankommen können – ein paar haben Muttern die wir erreichen können müssen) und nehmen die Vorderräder ab und lösen die Schrauben der Antriebswellen schon mal prophylaktisch. Manchmal kann es einfacher sein die Antriebswellen zu lösen oder gar ganz rauszuziehen. Hier bin ich der Überzeugung, dass wir erstmal lösen. Die Schrauben müssen wir definitiv ersetzen aber die kosten auch nur „ein paar Euro“ :D

 

Rad abgenommenRad abgenommenSind die Räder ab, nehmen wir die Stabikoppelstangen vom Federbein ab (16 mm Nuss), lösen alle Gelenke, die wir finden können (Traggelenk 22 mm sowie Spurstangenkopf 21 mm) und nehmen zusätzlich noch die Klemmschraube am Achsschenkel (ich meine 15 mm) raus. Warum? Weil wir das Federbein rausziehen können müssen. Die Schraube kann ordentlich festsitzen, weshalb es sich empfehlen kann, diese ordentlich mit Rostlöser zu besprühen, damit sie sich lösen lassen. Wenn es nicht sofort geht, einfach einwirken lassen, wir wandern dann einfach weiter zum Querlenker.

 

Da ich eine Fahrwerksrevision mache und mir die Traggelenke nicht gefallen (ich habe auch seit ein paar Tagen noch ein Klopfen bei leichten Schlägen) tausche ich einfach alles aus… Alles ist einfacher dann. Die Querlenker sind auf beiden Seiten gleich befestigt:

 

- Vorne eine Schraube mit angeschweißter Mutter im Hilfsrahmen

- Hinten 2 Schrauben mit Muttern, die die Stabilisatorenlager halten

 

Diese Schrauben müssen nach Aussage von Volvo alle neu, besonders die Vordere, da sie mit Drehmoment und danach 45° angezogen werden. Somit eine leichte Dehnung bekommen.

 

Also, Traggelenk ist schon aus dem Achsschenkel raus. Wenn es nicht einfach geht: man nehme ein Ausdrücker oder wie in meinem Falle eine Montagegabel 8am besten mit 23 mm Gabelabstand) – schließlich wird der Querlenker so nicht mehr benötigt (naja, zumindest soweit erkennbar, wir machen den aber später mal wieder fit und verkaufen es als überholt oder legen sie ins "Lager", irgendwann sind sie wieder fällig). Danach die vordere Schraube mit dem Gelenksteckgriff lösen (Hebel ist wichtig :D) und die gänzlich lösen. Danach die beiden hinteren Schrauben mit Muttern lösen und der Querlenker kann raus. Schwer sind die Teile nicht – zum Glück. Also, rausziehen, vorsichtig den neuen Querlenker aus der Verpackung nehmen und in die Öffnungen stecken und alles mit den korrekten Schrauben festziehen. Hier müssen wir zum Glück nicht auf die eine korrekte Vorspannung wie hinten achten, da die Schrauben und Buchsen nur in einer Position passen und in dieser nur festgemacht werden können – es lebe der McPherson Federbein! :D Die vorderste Schraube wird mit 140 nm + 45° angezogen. Die hinteren Schrauben jeweils mit 175 nm (21 mm Ringschlüssel und 18 mm Nuss).

 

Querlenker raus, Federbein raus, Achsschenkel rausQuerlenker raus, Federbein raus, Achsschenkel rausAls nächstes können wir die Federbeine einsetzen. Diese bauen wir schon mal im Keller zusammen :D Heißt: Federbein nehmen, unten auf der Federablage die Gummiauflage aufsetzen und die Nippel durch das Loch ziehen ;) Danach können wir die Federn auf das Federbein setzen, auf der Spitze der Feder kommt noch der obere Gummiring, der zwischen Federbeinstützlager und Feder sitzt und wir setzen das Stützlager drauf. Nun noch das Befestigungsblech zur Montage an die Karosserie und – ätsch! Das geht nicht. Wir brauchen unbedingt Federspanner. Hier nutze ich gerne einen geliehenen Spanner. Also Feder spannen, nicht zu viel, wieder an die richtige Position bringen und dann die Bauteile ausrichten. Wichtig ist, dass der Durchschlagpuffer sowie der Staubschutz für den Stoßdämpfer eingesetzt werden sowie noch die korrekte Ausrichtung des Lagers zusammen mit Stoßdämpfer und Domlager. Das Stützlager hat eine Nase, eine kleine „Ausbuchtung“ und das Domlager eine Bohrung genau auf der flachen Seite, welches später im Auto nach Innen zeigen wird. Auf dem Federbein selbst ist ebenfalls eine flache/gerade Stelle, welches auch mit dem Oberteil auszurichten ist. Sitzen alle Teile nicht korrekt zueinander, sind die Kräfte, die auch das Lager (aus Plastik) aufnehmen muss, deutlich größer und damit wird das Lager nicht wirklich lange überleben. Also, ausgerichtet und die obere Mutter mit 30 nm angezogen, schieben wir die Teile mal eben wieder dahin, wo die anderen Teile herkamen :D

 

Federbein eingebautFederbein eingebautVon unten nach oben zum Federbeindom schieben und oben mit einer Schraube schon mal einhängen. Nicht festziehen, sondern nur einhängen. Und jetzt wird’s bescheiden. Da wir etwas „kluch“ waren, haben wir den unteren Querlenker nicht in den Achsschenkel gesteckt, sondern es etwas lockerer herumhängen lassen. Damit haben wir mehr Möglichkeiten das Federbein in den Schenkel zu bekommen, ohne es zu Tode zu prügeln und beschimpfen. Damit wir nun das Federbein aus dem Achsschenkel entnehmen können, nehme ich einen Spreizer, den ich vorsichtig ansetze und verwende. Schließlich ist der Schenkel gegossen und damit etwas „spröde“. Der Spreizer hilft dabei den Druck vom Federbein zu nehmen und damit rutscht das Federbein einfacher raus/rein, bis die kleine „Nase“ an der Rückseite genau in die Öffnung bzw. der Spreizung des Schenkels sitzt. Ist es erreicht, kann man den Spreizer entfernen und Schraube (mit etwas Loctite) eindrehen und auf 110 nm anziehen. Kann sein, dass es einfacher ist, wenn alle 3 Schrauben oben am Federbeinstützteller eingedreht und auf 30 nm angezogen wurden.

 

Querlenker eingebautQuerlenker eingebautDanach bringen wir den Querlenker wieder ins Spiel. Diesen dann in die untere Öffnung am Achsschenkel stecken – hier ist eine Brechstange oftmals die beste Methode um ausreichend Bewegung reinzubringen – besonders weil die Querlenkerbuchsen neu sind. Das Traggelenk nun soweit anziehen, bis 100 nm erreicht wurden. Kleiner Tipp von mir: mit der runden Buchse vorne anfangen und danach die hinteren Schrauben erst einsetzen. So richtet sich das Teil besser aus. Außerdem so versuchen zu arbeiten, dass das Federbein inkl. Achsschenkel so stehen, dass das Traggelenk hinter dem Federbein sitzt. Danach flutscht es einfacher rein… Anders herum braucht man Geduld und Nerven. Fragt nicht, woher ich das weiß :rolleyes:

 

Der Spurstangenkopf für die Lenkung muss noch in das entsprechende Gegenloch des Achsschenkels gesteckt und mit 80 nm angezogen werden. Wir sind auf der Zielgeraden! :D Die Stabikoppelstange wieder befestigen, dabei aber beachten, dass wir mit 55 nm die Koppelstange am Federbein und mit 75 nm am Stabilsator selbst anziehen.

 

Alles wieder zusammengebautAlles wieder zusammengebautEine Sache muss noch angezogen werden: die Antriebswelle(n). Wir haben die Schraube gelöst und diese Schrauben nur zur Einmalnutzung gedacht sind, erneuern wir diese. Also, alte Schraube rausdrehen und rausdrehen und rausdrehen und… irgendwann ist sie raus und wir können die neuen Schrauben, öhm, ja, einschrauben :D Anziehen ist nicht so einfach möglich. Besonders weil wir am besten noch ein Gegenhalten benötigen. Das Gegenhalten ist z.B. durch die Vorderräder mit angezogener Parkbremse (oder eingelegtem P) erst dann möglich, wenn alle Räder auf dem Boden stehen. Also, Nabendeckel der Felgen entfernen, Felgen wieder montieren und Öwes wieder auf seine Räder setzen. Natürlich hierbei die Radschrauben korrekt anziehen (140 nm). Nun die Schraube für die Antriebswelle anziehen. Hier sind es 35 nm und danach 90°. Hier macht sich die „Breaker Bar“ echt bezahlt :D

 

Okay, alles ist fest, auf 4 Räder steht Öwes auch schon wieder. Wir brauchen jetzt aber dringend eine Achsvermessung, da Öwes ca. 30 mm tiefer ist, sollte das nicht zu spät sein, da sonst irgendwann die Reifen im Popo sind und das wollen wir nicht! Waren teuer genug! :D Einmal noch kurz die Drehmomente für die Vorderachse mal in einer Übersicht (es war recht schwer sich alle Daten zu besorgen, da man sie aus X-verschiedene Tabellen entnehmen muss):

 

Querlenker Vorne an Hilfsrahmen "2 Schrauben mit Muttern": 175nm

Querlenker Vorne an Hilfsrahmen "1 Schraube ohne Mutter": 140 nm + 45°

Traggelenk an Achsschemel: 100 nm

Domlager an Karosserie: 30 nm

Stoßdämpfer an Domlager: 30 nm

Stabikoppelstange an Stoßdämpfer: 55 nm

Stabikoppelstange an Stabilisator: 70 nm

Klemmschraube Achsschenkel an Stoßdämpfer: 110 nm

Antriebswelle vorne: 35 nm und 90°

Spurstangenkopf an Lenkhebel: 80 nm

 

VorherVorherNachherNachherUnd damit ist alles erledigt, was wir erledigen können. Nach der Achsvermessung ist Öwes endlich auf einer Höhe, wo man tatsächlich mit leben kann :D Er ist nicht zu tief aber auch nicht zu hoch. Er ist nicht zu hart aber auch nicht zu weich. Kurven sind stabiler (nicht mehr wie eine Yacht sondern wie ein Jetski) nehmbar. Ein wenig mehr Sturz an der Hinterachse erzeugt mehr Grip in Kurven, bin aber nicht ganz ein Fan davon. Vielleicht besorge ich zugelassene anpassbare obere Querlenker für hinten. Ansonsten ist das Fahrwerk (bis auf eine Buchse je Seite hinten) komplett neu. Alle Traggelenke sind neu. Alles was irgendwie Geräusche erzeugen könnte ist gewechselt.

 

Jetzt ist die größe Frage: wie lange dauert es bis die „problemhaften“ großen Buchen der Längslenker der Hinterachse quietschen. Aber selbst das ist flott und günstig erledigt :) Zumindest in der Theorie. In der Praxis könnte das wieder ganz anders ausschauen.

 

Alle Teile die gebraucht werden Alle Teile die gebraucht werden

 

Die nächsten Umbauten stehen auch schon bereit. Mal schauen wann ich die angehe. Sind nur noch Kleinigkeiten, da die größten Punkte (Fahrwerk, Bremse, usw.) schon erledigt wurde. Ich denke mal spätestens hier im Blog werdet ihr die Änderungen finden :)


13.03.2024 17:42    |    _RGTech

Wiewas? Und nicht nebenbei die Bremssättel lackiert?

 

Ich bin enttäuscht :D

13.03.2024 17:46    |    Trottel2011

Zitat:

@_RGTech schrieb am 13. März 2024 um 17:42:49 Uhr:

Wiewas? Und nicht nebenbei die Bremssättel lackiert?

 

Ich bin enttäuscht :D

War zu feucht...Ich mache das noch, nur muss es eben der richtige Moment sein... :)

13.03.2024 19:38    |    _RGTech

Kenne ich... Aus exakt dem Grund liegen bei mir auch noch ein paar Baustellen in/an der Wohnung offen :)

 

 

Trotzdem mal wieder der Wahnsinn hier, eine "kleine" Tieferlegung und so nebenbei eine halbe Fahrwerksrevision - vollsten Respekt!

Ich will gar nicht wissen, wie viel du seit (!) Kauf in Öwes gesteckt hast, und was davon eher "nice to have" war... nein, lass es, ist besser ;)

13.03.2024 19:58    |    Trottel2011

Wäre ja nicht so, als ob ich das nicht schon ausgerechnet habe :D

13.03.2024 22:24    |    Swissbob

Xenonlicht fehlt noch, dann ist er so langsam perfekt.

14.03.2024 08:26    |    Trottel2011

Zitat:

@Swissbob schrieb am 13. März 2024 um 22:24:25 Uhr:

Xenonlicht fehlt noch, dann ist er so langsam perfekt.

Da habe ich mich komplett gegen entschieden. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis. Es gibt mittlerweile ein Kit mit einem TÜV Gutachten, zumindest soweit ich das gehen habe, wo ich dann von Halogen auf LED umrüsten kann. Das erwäge ich aktuell. Bei Xenon müsste so viel umgebaut werden...

 

- Wischwasserbehälter

- Stoßstange/Frontmaske

- Scheinwerferreinigungssystem

- Steuergeräte

- Neue Scheinwerfer (meine sind nicht dafür geeignet - mir fehlen Linsen)

- usw

 

Und dann ist das auch nur Xenon für das Abblendlicht mit zusätzlichem Halogenfernlicht.

14.03.2024 08:52    |    Georg-DD

HMMM...ich sage es ungern. Irgendwie hat es mir vorher besser gefallen. Der Abstand Reifen-Radhaus sollte nach meinem Vorlieben ringsherum konstant sein. Das war vorher der Fall also wirklich perfekt. Jetzt sieht er aus wie hinten schwer beladen weil er gefühlt hinten mehr runter gekommen ist. Kann aber auch am Licht liegen. Letztendlich muss es dir gefallen.

 

Respekt das du das Fahrwerk wirklich komplett durchgegangen bist. Sollte ich bei meinem 17-jährigen auch mal machen statt immer nur ein Teil zu tauschen und dann immer wieder für 70€ zur Achsvermessung zu rennen.

14.03.2024 08:56    |    Trottel2011

Zitat:

@Georg-DD schrieb am 14. März 2024 um 08:52:30 Uhr:

HMMM...ich sage es ungern. Irgendwie hat es mir vorher besser gefallen. Der Abstand Reifen-Radhaus sollte nach meinem Vorlieben ringsherum konstant sein. Das war vorher der Fall also wirklich perfekt. Jetzt sieht er aus wie hinten schwer beladen weil er gefühlt hinten mehr runter gekommen ist. Kann aber auch am Licht liegen. Letztendlich muss es dir gefallen.

 

Respekt das du das Fahrwerk wirklich komplett durchgegangen bist. Sollte ich bei meinem 17-jährigen auch mal machen statt immer nur ein Teil zu tauschen und dann immer wieder für 70€ zur Achsvermessung zu rennen.

Allgemein bin ich ein Fan von einem Rundum Schlag. Hier was und da was macht nur Sinn, wenn das Fahrzeug nur noch kurz halten soll.

14.03.2024 13:46    |    Swissbob

In dem Fall macht Bi-LED klar mehr Sinn.

14.03.2024 19:40    |    PIPD black

Wenn die Laufleistung hoch ist, ist es nie verkehrt, da Fahrwerk komplett zu machen. Hab ich bisher bei allen Auto bei rd. 150 tkm gemacht. Manchmal kam auch schon vorher ein Gewindefahrwerk. Beim Ränger hab ich jet noch 30 tkm gut und dann darf ich entscheiden, ob er so bleibt, 3 cm höher kommt oder auch tiefer.:D

Das leidige Problem bei ansehnlicher Höhe oder Tiefe ist da ja immer das Abknicken der Kardanwelle, was unschöne Geräusche und Verschleiß zur Folge hat.

14.03.2024 20:19    |    Trottel2011

Kannst du aber durch Anhebung des hinteren Getriebelagers beseitigen ;)

14.03.2024 20:27    |    PIPD black

Bei der Höherlegung gibt es Plättchen für das Mittellager zum Absenken.

14.03.2024 20:36    |    Trottel2011

Ich war geistig bei einer Tieferlegung :D

14.03.2024 20:49    |    PIPD black

Achso…..:D

 

Ich weiß nicht mal, ob sowas überhaupt angeboten wird.

14.03.2024 21:56    |    bronx.1965

Zitat:

Beim Ränger hab ich jet noch 30 tkm gut und dann darf ich entscheiden, ob er so bleibt, 3 cm höher kommt oder auch tiefer.:D

 

Das leidige Problem bei ansehnlicher Höhe oder Tiefe ist da ja immer das Abknicken der Kardanwelle, was unschöne Geräusche und Verschleiß zur Folge hat.

Bliebe die Frage: was ist verbaut. Klassische Kardanwelle oder Gleichlaufwelle mit homokinetischem Gelenk. Letztere nehmen höher legen extrem übel da (mangels Schiebestück) sie so gut wie nicht in der Lage sind, einen Längenausgleich zu erbringen.

15.03.2024 06:44    |    PIPD black

Ich meine, es sei letzteres. Aus Erfahrungen weiß man aber, die Probleme treten erst auf bei Höherlegungen ab 2“ auf. Die 3 cm, die ich im Hinterkopf habe, sollen unproblematisch sein.

15.03.2024 09:06    |    carchecker75

Tieferlegung ist nie verkehrt die meisten neueren Autos sind hoch wie ein Bus.

Werde meinem SUV Mazda CX 3 auch eine Tieferlegung verpassen hat was :)

15.03.2024 17:14    |    PIPD black

Die neueren Auto sind komisch konstruiert. Die haben zwar jede Menge Luft im Radhaus, aber unten drunter wird es schon eng, wenn man nur ein paar cm „Luft abläßt“. Wenn ich daran denke, was ein Golf 2 oder 3 runterkam und es gab immer noch die nötigen 7-8 cm Bodenfreiheit unter der Ölwanne. Das war bei meinem Passat schon deutlich reduzierter und ist es heute noch mehr, obwohl die Karren gegen damals riesige Räder und Radhäuser haben.

15.03.2024 17:36    |    Trottel2011

Das ist ja bei Öwes noch gut. Das ich nicht zu tief gegangen bin... Bordsteine stellen für die Front (Stossstangenlippe) keine Gefahr dar. Das finde ich wichtig und gut.

16.03.2024 00:44    |    _RGTech

Golf 2... mit dem konnte mich mit 18 über Feldwege brezeln, wo die anderen mit ihren tiefergelegten Hoppelkisten schon beim Anblick Schmerzen hatten :D

 

Bin seither Fan von ausreichender Bodenfreiheit... eine Tieferlegung gab's bisher nur in Form von flacheren Federgummiauflagen an der Vorderachse meines MB-Kombis, damit die "hängende-Hintern-Optik" behoben ist.

Aber der ist jetzt ja auch schon ü25, und noch kein Niederflur bus auto...

16.03.2024 12:56    |    enrgy

Zitat:

...eine Tieferlegung gab's bisher nur in Form von flacheren Federgummiauflagen an der Vorderachse meines MB-Kombis, damit die "hängende-Hintern-Optik" behoben ist.

Aber der ist jetzt ja auch schon ü25, und noch kein Niederflur bus auto...

beim daimler setzen sich die federn doch sowieso im laufe der jahr(zehnt)e, da kommt die tieferlegung von ganz alleine...;)

18.03.2024 13:02    |    Trottel2011

Zitat:

@_RGTech schrieb am 16. März 2024 um 00:44:52 Uhr:

Golf 2... mit dem konnte mich mit 18 über Feldwege brezeln, wo die anderen mit ihren tiefergelegten Hoppelkisten schon beim Anblick Schmerzen hatten :D

 

Bin seither Fan von ausreichender Bodenfreiheit... eine Tieferlegung gab's bisher nur in Form von flacheren Federgummiauflagen an der Vorderachse meines MB-Kombis, damit die "hängende-Hintern-Optik" behoben ist.

Aber der ist jetzt ja auch schon ü25, und noch kein Niederflur bus auto...

Ausreichend Höhe hat der V70 immer noch. Ich hatte keine Probleme bisher in Parkhäusern oder mit Bordsteinen die zu hoch waren um mit den Vorderrädern dagegen zu rollen (die Kiste ist eben länger als ein Golf :D). Tiefer ginge auch, da gibts genug in Schweden die wie ein Schneeschieber im Winter fahren. Ich bin ein Fan von "Fahrspaß ohne Vorsorge". Sprich: Gullideckel oder Schlaglöcher stellen kein unüberwindbarer Hindernis dar :)

18.03.2024 17:53    |    Erwachsener

Tscha. Naja, nö, sah vorher besser aus.

 

Aber natürlich, Geschmacksfrage.

18.03.2024 17:58    |    Trottel2011

Zitat:

@Erwachsener schrieb am 18. März 2024 um 17:53:56 Uhr:

Tscha. Naja, nö, sah vorher besser aus.

 

Aber natürlich, Geschmacksfrage.

Geschmackssache und was ein Glück dass es mein Geschmack entspricht jetzt ;) :D Wäre sonst doof geworden :D :D :D

19.03.2024 19:28    |    Trottel2011

So, heute gabs dann die Abnahme bei der KÜS und damit ist alles legal. Alles gar kein Problem und das Spannendste: eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist nicht umgehend erforderlich. Erst beim nächsten Besuch der Zulassungsstelle :)


21.03.2024 19:07    |    _RGTech

Na, dann passt's ja! :)

 

Zitat:

@enrgy schrieb am 16. März 2024 um 12:56:37 Uhr:

beim daimler setzen sich die federn doch sowieso im laufe der jahr(zehnt)e, da kommt die tieferlegung von ganz alleine...;)

Würden. Würden. Aber die Mistdinger rosten vorher ab und verlieren die halbe obere Windung, also kommen regelmäßig neue rein, und der Effekt ist wieder perdü ;)

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