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andyrx

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25.04.2012 10:09    |    andyrx    |    Kommentare (1.103)    |   Stichworte: Gericht, Gesellschaft, Gesetz, Justiz, Mord, Notwehr, Politik, Umfrage

Totschlag oder Notwehr..??

Notwehr oder Totschlag..??Notwehr oder Totschlag..??

Moin

 

Ein alter Mann wird überfallen und erschiesst einen von 5 flüchtenden jugendlichen Tätern,der Fall aus dem LK Stade sorgte für Aufsehen und nimmt ein nicht erwartetet Wendung....:eek:

 

Zitat:

Der 78-Jährige war im Dezember 2010 von fünf jungen Männern auf seinem Grundstück in Sittensen (Landkreis Rotenburg/Wümme) mit vorgehaltener Waffe überfallen und ausgeraubt worden. Ein 16-Jähriger starb, als der Rentner viermal auf die Flüchtenden schoss. Die anderen Täter im Alter von 23 bis 25 Jahren wurden wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

 

Das Ermittlungsverfahren gegen den Rentner war im Juli 2011 eingestellt worden, weil er sich nach der damaligen Überzeugung der Staatsanwaltschaft in einer sogenannten Notwehrlage befunden hatte. Er sei daher berechtigt gewesen zu schießen.

 

Notwehr "objektiv und subjektiv fraglich"

Gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahren hatte die Familie des Getöteten Beschwerde eingelegt. Alle Zeugen seien deshalb nochmals angehört worden, sagte Vonnahme. Die Aussagen seien erneut mit den Spuren am Tatort und mit den Angaben des Rentners verglichen worden. "Daraufhin hat sich die Waage zum Nachteil des 78-Jährigen geneigt", sagte Vonnahme. Eine Notwehrsituation sei "objektiv und subjektiv fraglich". Somit sei der Schuss in den Rücken des Jugendlichen nicht gerechtfertigt gewesen und müsse als Totschlag bewertet werden.

 

Das Landgericht Stade muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt und die Hauptverhandlung eröffnet wird. Der Rentner bleibt vorerst auf freiem Fuß. "Es besteht kein Haftgrund", betonte Vonnahme

Quelle und ganzer Artikel-->http://regionales.t-online.de/.../index

 

hier der Bericht von damals aus der Kreiszeitung-->http://www.kreiszeitung.de/.../...erschiesst-einen-taeter-1047108.html

 

die Täter hatten damals seine Geldbörse mit 2000.- Euro erbeutet....und sind als Intensivtäter bekannt gewesen.

 

wie seht ihr das...einem flüchtenden Räuber hinterherschießen...um sein Eigentum zu sichern??

 

Ist das OK oder überzogen..??

 

mfg Andy


26.04.2012 07:10    |    treg4x4

Schlimm genug ,dass er 16 war. Mir persönlich wäre es völlig gleich,ob ich ich von einem 16 oder 30 jährigen beraubt und bedroht werde.Und mein Mitgefühl für den Täter würde sich auch in Grenzen halten.


26.04.2012 07:15    |    där kapitän

Ich möchte zitieren:

Zitat:

Notwehr in Deutschland – Wehren verboten

 

Besser, man wehrt sich nicht in Deutschland. Die Verbrecher dort sind allesamt ausreichend bewaffnet und die Justiz läßt sie ungeschoren. Wer sich wehrt, überlebt vielleicht, hat aber die Folgen zu tragen.

 

In seinem Haus wird ein alter Mann überfallen. Fünf junge Menschen berauben ihn, nehmen ihm sein Geld weg und wollen den Safe aufbrechen. Ein Alarm geht los, der Überfallene – als Jäger hat er eine Waffe – ergreift seine Pistole und erschießt einen der Burschen, hoffnungsvolle sechzehn.

 

Es kommt, wie es kommen muß: der Staatsanwalt nimmt ein Ermittlungsverfahren auf. Grundsätzlich ist das in Ordnung, ein Todesfall muß immer untersucht werden. Was dabei herauskommt, wissen wir nicht, noch nicht. Aber bei der deutschen Justiz haben Opfer selten einen guten Stand.

 

Die Mitleidsindustrie beginnt auch schon zu arbeiten. Der tote Räuber sei ein ganz lieber Mensch gewesen, die Freude seiner Anverwandten. Trauerfeiern mit den unausweichlichen Lichterln werden veranstaltet, die Zeitungen bringen Bilder. Tatsächlich war er als Intensivtäter bekannt, hatte schon viel auf seinem Kerbholz, durfte aber unverständlicherweise unbehindert in seiner Verbrecherkarriere fortfahren, kein Gericht, kein Staatsanwalt, keine Polizei hat sich darum gekümmert, seine vergangenen und zukünftigen Opfer geschützt und vor seinen Untaten bewahrt.

 

Jetzt ist er tot, weil sich sein letztes Opfer gewehrt hat. Was der tapfere alte Mann uns allen erspart hat, wissen wir nicht, aber man kann es sich ausmalen.

 

Wehren verboten

 

In Deutschland braucht man für jede Waffe ein „Bedürfnis“, das „Recht“ ist längst gestorben. Das kann Jagen, Sportschießen oder Sammeln sein, die Selbstverteidigung ist aber kein Grund. Der Deutsche hat kein Recht, sich selbst zu verteidigen, wenn man von den paar Menschen absieht, die so gefährdet oder so distinguished sind, daß ihnen die Obrigkeit einen „Waffenschein“ (bei uns <in Österreich> Waffenpaß) zubilligt. Da sind aber nur wenig „gewöhnliche“ Menschen dabei, die meisten sind irgendwelche Politbonzen. Dazu paßt, daß man Verteidigungsschießen auch nicht üben darf. Streng verboten in Deutschland, die Opfer sollen gefälligst wehrlos bleiben.

 

Diese Gesetzeslage ist natürlich menschenrechtswidrig, das scheint aber in unserem Nachbarland keine Rolle zu spielen.

 

Die Folge davon ist, daß nur jene bewaffnet sind, die sich um das Gesetz nicht scheren. Der dauntless Deutsche hat weder Angriffs- noch Verteidigungswaffen parat, wenn es um das Leben, das Vermögen und die körperliche Unversehrtheit geht.

Die Auswirkungen auf die Kriminalität kann man sich ausrechnen. Wenn der Staat die Notwehr und Selbstverteidigung dadurch behindert, daß er seinen Bürgern – also jenen, die als Opfer in Frage kommen – die Verteidigungsmittel vorenthält, begünstigt dies die Straftäter. Die wissen nämlich, daß sich ihre Opfer nicht mehr wehren können.

 

Wie soll man sich gegen verbrecherische Aktionen denn zur Wehr setzen? Sich einsperren? Nicht aus dem Haus gehen? Seine Wohnung zu einer Festung ausbauen? Karate lernen? Oder Krav Magna?

 

Funktioniert alles nicht. Hätte der 77jährige Mann mit 5 jungen Verbrechern herumraufen sollen? Sogar Chuck Norris (auch schon 70!) hat immer seine Government umgeschnallt.

 

Der Alte war Jäger und er hatte deshalb eine Waffe, die ihn gerettet hat. Die anderen Opfer haben diese Wahl nicht.

 

Darum regieren die Verbrecher in Deutschland. Und diese Verbrecher sind die Helfershelfer der deutschen Politiker. Sie sorgen dafür, daß sich die sogenannten „Bio-Deutschen“ fürchten, daß sie alle gesetzlichen Beschränkungen willig ertragen, Überwachungsmaßnahmen in Kauf nehmen, auf ihre Grundrechte verzichten und sich als die duldsamen Schafe erweisen, die ein Obrigkeitsstaat braucht.

 

Die KZs und die GULAGs haben genauso funktioniert. Die Kapos – meistens Berufsverbrecher – haben die Gefangenen beaufsichtigt, in Schach gehalten und die Wachmannschaften entlastet. Noch sind wir nicht so weit, aber lange kann es nicht mehr dauern. Man arbeitet daran – mit deutscher Gründlichkeit.

 

Dr. Georg Zakrajsek

 

cheerio


26.04.2012 07:29    |    Flex2

Mann A geht auf Mann B zu und haut ihm eine Ohrfeige, dreht sich um und geht.

 

Darf nun Mann B hinterher und ihm von hinten eine schmieren?

Muß er Mann A auffordern sich umzudrehen um von vorne zuschlagen zu können?

Darf er überhaupt zurückschlagen?

Muß A die Ohrfeige akzepzieren weil B sicherlich ne schwere Kindheit hatte?

Ist B im Recht, er kann nichts dafür das A solch ein Backpfeifengesicht hat?

Muß B nicht zuschlagen um seine verkorkste Kindheit zu verarbeiten?

Wo dürfte B hinschlagen, gegen den Schädel in die Nieren oder hätte als Wahrnung ein Klapps auf den Hintern gereicht?

Muß B den A auffordern sich umzudrehen und vorwarnen das er links aufs Jochbein schlägt?

Was passiert, B täuscht A und schlägt aufs rechte Jochbein?

Hätte A nur rufen dürfen "das war aber böse" oder hätte dies Gutmenschen auf den Plan gerufen, denn ein Mensch ist nicht per se böse

 

Fragen, die nur das Gericht klären kann


26.04.2012 07:38    |    ThomBer

Zitat:

Fragen, die nur das Gericht klären kann

Einzelfallprüfung....sag ich ja seit Seiten, aber das Thema ist so emotional und es kommen jede Seite neue Leser dazu, die die Räuber zu mögen scheinen...

 

Könnte echt lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Diese Diskussion hier, ist mal wieder suuuper typisch. Zuerst wird "einer" kritisiert und im Verlaufe des allg. Geredes werden dann die Stimmen lauter, die den Kritisierten verteidigen.

 

Ganster-Karriere mit 16 beendet? Ach tut mir leid. Andere, ehrliche junge Menschen haben gar keine Karriere, obwohl sie aus geordneten Verhältnissen stammen. ....

 

 

WENN der Opa jetzt tot wäre und dieser junge Assi am Leben, wäre was?

Genau, der Junge würde selbst auf Notwehr plädieren und sowieso nach dem Jugendstrafrecht behandelt werden. Und dann könnten wir lesen, "Opa erschossen! Täter bekommt 2 Jahre auf Bewährung.... Da finde ich doch das tatsächliche Ende VIEL besser!


26.04.2012 07:47    |    pitt48

Ich hätte auch geschossen, nur geziehlt , ich muß von einem

Wafffenbesitzer zumal der auch noch Jäger ist verlangen können

auch in einer Stresssituation dass er nicht wirr in die Gegend

balllert. Geziehlt auf die Beine zur Mannstoppung und die Sache

wäre rund gewesen.


26.04.2012 07:51    |    ThomBer

Zitat:

Ich hätte auch geschossen, nur geziehlt , ich muß von einem

Wafffenbesitzer zumal der auch noch Jäger ist verlangen können

auch in einer Stresssituation dass er nicht wirr in die Gegend

balllert. Geziehlt auf die Beine zur Mannstoppung und die Sache

wäre rund gewesen.

Wie begründest du deinen Anspruch an die Jäger?

 

Würde mich sehr wundern, wenn die "Jäger-Ausbildung" das Training von Stress-Situationen beinhalten würde. Opa ist kein Polizist, also woher soll er die Kompetenz haben, in so einer Situation besonnen zu handeln?

 

 

"Mannstoppung": Einem Täter, der nur 2m entfernt ist, schießt wohl kaum einer "nur" ins Bein oder? (Dazu müsste man schon ziemlich cool sein) Denn 1. ist die Brust besser zu treffen und 2. könnte der Täter mit einer Beinverletzung noch immer angreifen....


26.04.2012 08:15    |    1rotauge

Vor Gericht und auf hoher See...

es heißt ja auch"recht haben und recht bekommen sind 2 verschiedene dinge" von daher ist nach all dem irrsinn den man so in den nachrichten hört und liest schonmal die frage, ob und für wen das Gesetz in Deutschland überhaupt noch gilt. in einigen Landesteilen und bei bestimmten Personangruppen scheint man ja von der Staatsgewalt etwas allein gelassen zu werden. Und wenn der Staat sein Gewaltmonopol bei bestimmten Gruppen nichtmehr durchsetzt muss man sich eben selbst helfen, oder wer glaubt dass der Staatsanwalt diese Diebesbande dingefest gemacht hätte(ohne den Schuss). Und fraglich ist ja auch wer hier zuerst mit Selbstjustiz gedroht hatte, der reiche Rentner oder vielleicht doch eher die Familie des"Opfers"(oder wer glaubt dass der Staatsanwalt nach eigenem Nachdenken zum Schluss kommt, sein 1. Ergebnis wäre falsch gewesen)?

Aber wie der Fall von Sven G. aus Garching zeigt(stach mit dem Taschenmesser aus Notwehr seinen Gegner in den Hals und SAS dafür 4Jahre und musste bis zum BGH um einen Freispruch zu bekommen, das"Opfer"hatte ja nur geschlagen und gefragt"was guggst du") kann man sich natürlich auch auf das Rechtssystem verlassen, so wie die Grenzbewohner im Osten wo es natürlich keine Diebesbanden nach Grenzöffnung geben darf, oder Opfer von "Großfamilien" in Bremen, Berlin, oderoder... Und so lange man selbst nicht davon betroffen ist kann man natürlich auch guten gewissens über den(am besten rechten)lynchmobb herziehen.


26.04.2012 08:29    |    the_WarLord

Dass die Berichte nichtssagend sind, interessiert offensichtlich nur sehr wenige.


26.04.2012 08:40    |    treg4x4

@pitt

 

ich denke,dass es auch keine Notwehr ist,wenn man einem Flüchtenden von hinten in die Beine schießt.


26.04.2012 08:44    |    corsi 001

hier wird mir immer mehr Zahn um Zahn mentalität hochgespielt:rolleyes:

sind wir nicht mehr in der lage gewissen Abläufe so zu erkennen wie sie sind?

oder bin ich da der einzige mit ein paar anderen:rolleyes:

 

ja der Rentner würde angeriffen keine frage, trotz Sicherungssystem am seinem Haus, und ja es wurde auch Geschossen mit dem resultat das ein Mensch tot ist !!

ob Angreifer oder Hausbesitzer, da mach ich keinen unterschied

 

es kan nicht sein das wenn man in so einer lage, wie sich der Rentner befand ( ob stess bedingt oder nicht)

 

sich nicht im klaren ist, das auch dies folgen für ihn selber haben kan/ muss ( den tötlichen / unglücklichen, Schuss mit der Waffe)

------------------------------------------------------

 

ich weis ja nicht wie ihr das alle seht , aber wenn ich in dieser situation gewessen wäre und hätte die schüsse abgegeben müssen

bei dem ich jemanden auch tödlich getroffen hätte, dann steh ich auch dafür gerade , auch mit einer Haftstrafe

das ist mir mein eigenes leben weht!!!!

 

 

das ist mein Rechtsverständis

mfg


26.04.2012 08:52    |    Beatnikk

Wenn jemand in meine Wohnung eindringt, unter falschem Vorwand oder sogar mit Gewalt, und mich mit Waffengewalt zur Herausgabe diverser Wertgegenstände und Bargeld zwingt, muss er damit rechnen das ich mich in der erst besten Situation mit Gewalt wehren werde. Das ist quasi das "Berufsrisiko" eines Räubers und Erpressers:p Wo kommen wir hin, wenn ich mein Leben, Heim und Eigentum nicht mehr verteidigen darf? Dann können wir die Türen gleich offen lassen, damit die Diebe beim stehlen wenigstens nicht so viel kaputt machen.


26.04.2012 08:57    |    ThomBer

Zitat:

ich weis ja nicht wie ihr das alle seht , aber wenn ich in dieser situation gewessen wäre und hätte die schüsse abgegeben müssen

 

bei dem ich jemanden auch tödlich getroffen hätte, dann steh ich auch dafür gerade , auch mit einer Haftstrafe

Voruteile.......von Seiten der Räuber-Verteidiger:

Man sollte nur für etwas gerade stehen, was man im Unrecht getan hat und ob der Opi sich falsch verhalten hat, können wir hier nicht klären. ;) Da können wir noch tagelang labern und kommen nicht weiter.......

______________

 

 

@Beatnikk

Zitat:

Dann können wir die Türen gleich offen lassen, damit die Diebe beim stehlen wenigstens nicht so viel kaputt machen.

Das machen z.B. Kleingartenbesitzer in Berlin im Winter. Manche legen noch 20 Euro hin und stellen ne Pulle Schnaps hin, damit der Obdachlose im Winter dort schläft OHNE etwas zu demolieren. (Ok, anderer Fall, aber kein Witz!)


26.04.2012 09:21    |    the_WarLord

Zitat:

Das machen z.B. Kleingartenbesitzer in Berlin im Winter. Manche legen noch 20 Euro hin und stellen ne Pulle Schnaps hin, damit der Obdachlose im Winter dort schläft OHNE etwas zu demolieren. (Ok, anderer Fall, aber kein Witz!)

Sowas wird auch immer wieder beim Wohnwagenurlaub berichtet. Geldbeutel mit ein wenig Geld und ein paar Wertsachen offensichtlich deponieren, sodass Diebe dadurch abgelenkt werden.


26.04.2012 09:48    |    andyrx

fehlt nur noch das einer schreibt...selbst schuld warum ist der auch Millionär:o

 

mfg Andy


26.04.2012 09:51    |    VS-Steffen

Zitat:

Darum regieren die Verbrecher in Deutschland. Und diese Verbrecher sind die Helfershelfer der deutschen Politiker. Sie sorgen dafür, daß sich die sogenannten „Bio-Deutschen“ fürchten, daß sie alle gesetzlichen Beschränkungen willig ertragen, Überwachungsmaßnahmen in Kauf nehmen, auf ihre Grundrechte verzichten und sich als die duldsamen Schafe erweisen, die ein Obrigkeitsstaat braucht.

Das ist so was von wahr...

 

...aber: Träum weiter, Deutschland!

 

Politisch korrekt gegen die Wand, Günter Ederer, Eichborn-Verlag


26.04.2012 09:54    |    Rorschach75

Genau, Andryx !

Das fehlt grad noch.

 

Warum besitzen manche Menschen die Frechheit, sich ne riesen Villa in die Peripherie mörteln zu lassen, den Benz, Ferrari, Lambo und Hummer vorm Haus zu parken, im riesigen Pool zu plantschen und sich von der 22jährigen thailändischen Haushälterin den Rücken eincremen zu lassen....

Nein...diese Personen sind ja da das beste Beispiel dafür, warum es zu solchen Einbrüchen kommt. Da ham die selber dran Schuld und dürfen sich garnicht beklagen.

 

(Dieser Text enthält grosse Mengen von Ironie....)

 

:D


26.04.2012 09:55    |    Lewellyn

Ab welcher Straftat ist denn das umgehende Erschiessen des Täters gerechtfertigt?

 

Wenn ich vorsätzlich eine Straftat begehe und dabei sozusagen als "Kolleteralschaden" jemand ums Leben kommt, darf mich dann ein anwesender Angehöriger des Getöteten direkt erschiessen?

 

Oder darf nur der direkt während der Straftat Verletzte (in dem Fall noch nicht tot) eine Waffe ziehen und feuern?


26.04.2012 10:11    |    andyrx

mal ein Auszug aus dem Polizeigesetz zum Gebrauch von Schusswaffen-->http://dejure.org/gesetze/PolG/54.html

 

mfg Andy


26.04.2012 10:13    |    the_WarLord

Zitat:

fehlt nur noch das einer schreibt...selbst schuld warum ist der auch Millionär

An den Haaren herbeigezogener Blödsinn...


26.04.2012 10:15    |    tisiatjcm

ich denke er wird wegen Todschlag angeklagt.

 

und wenn ein Vorsatz zu erkennen ist, dann kann er verurteilt werden.

und die Starfzumessung kann evtl auf bis zu ein Jahr abgemindert werden.

 

Bedenken:

Die Situation war vier (oder fünf) zu eins

zudem kann ich mir vorstellen, dass man sich als 84 jähriger etwas benachteiligt fühlt gegenüber 4 agressiven, einen mit ner Waffe bedrohenden Jugendlichen.

 

für mich stellt sich sich die Frage inwieweit man für etwas verurteilt werden kann, dass man nicht initiiert hat.

Hätte kein bewaffneter Raub statt gefunden, hätte sich der Beraubte niemal in der Art und Weise zur Wehr gesetzt.

 

Gegenbeispiel:

mache ich eine Geiselnahme mit einer Spielzeugpistole und ich werde erschoßen weil die Pollezei das so erwägt, dann verklage ich (oder meine Angehörigen die Polizei?!?!!) wegen Mord?? (die haben vorsätzlich mit Tötungsabsicht gehandelt.....)

 

Oder ich fahre mit 200 km/h durch eine Ortschaft und dadurch dass mir jemand die Vorfahrt nimmt sterbe ich durch den Unfall...

dann ist der jenige verantwortlich für meinen Tod, weil er mir die Vorfahrt gnommen hat, oder ist es vieleicht so, dass ich etwas viel zu schnell war und selbst billigend einen schweren Unfall mit tödlichem Ausgang in Betracht ziehen sollte.

 

Wenn ich jemanden mit ner Knarre bedrohe muss ich damit rechnen dass er taktische Gegenmaßnahmen einleitet.

Wenn die zum Tod eines Beteiligten führen ist dass durch den Verursacher der Situation zu verantworten. (denke ich)

 

wenn der Rentner verurteilt wird, ist dass nur m.A.n. ein Zeichen für durch Medien gelenkte Doppelzüngigkeit der Justiz.


26.04.2012 10:15    |    heppler

@OPAmitTDI

Du hast aber schon gelesen, was bzw wen ich mit "Kanakenbanden" meine? Und ja, er hätte ihn imho auch erschießen dürfen wenn er "arisch" gewesen wäre. Aber du bestätigst wieder, was ich in meinem Post geäußert habe. Manche Dinge darf man in D nicht offen aussprechen ohne gleich als Nazi klassifiziert zu werden. Nur so am Rande, meine Vorfahren waren Sudeten, meine Frau ist eine Jenische, meine Schwägerin Türkin und lesbisch. Also spar dir den Nazi-Stempel.

 

Zitat:

Ich hätte auch geschossen, nur geziehlt , ich muß von einem

Wafffenbesitzer zumal der auch noch Jäger ist verlangen können

auch in einer Stresssituation dass er nicht wirr in die Gegend

balllert. Geziehlt auf die Beine zur Mannstoppung und die Sache

wäre rund gewesen.

@pitt48

Das funktioniert so nicht, weder bei Jägern, Soldaten oder Polizisten. Es ist unter "normalen" Umständen schon schwer mit einer Pistole gezielte Schüsse auf ein unbewegliches Ziel abzugeben.


26.04.2012 10:21    |    sukkubus

Zitat:

andyrx

 

mal ein Auszug aus dem Polizeigesetz zum Gebrauch von Schusswaffen-->http://dejure.org/gesetze/PolG/54.html

 

mfg Andy

ähm..andi, dass das polizeigesetz ist, hast du aber schon gesehen?

die dürfen z.b. auch autos anhalten und knöllchen schreiben, um den bogen zum autoforum zu schliessen.

 

das darfst DU (oder andere normalbürger)deshalb aber noch lange nicht.

 

noch mal grundsätzliches:

es geht mir hier nicht darum, das irgendwelche straftaten -und damit auch die der einbrecher- nicht geahndet oder gar verharmlost werden.

 

es geht aber ebenso nicht in einem rechtsstaat, das jeder hergelaufene waffenbesitzer ohne anschließende rechtliche prüfung jeden erschießt, der auf seinem grundstück äpfel klaut, den tresor ausräumt oder das auto knackt.

und in diesem fall ist notwehr eben sehr zweifelhaft und bedarf zumindest einer gerichtlichen untersuchung. was dabei herauskommt....; wir werden sehen.

 

dabei zu johlen, 'gebts den kanaken' bzw. das mit grinsesmilies zu kommentieren ist unterste schublade und bestenfalls auf der stufe eines steineschleudernden primaten.


26.04.2012 10:24    |    andyrx

....und wenn der Schuss durch einen Polizisten abgegeben worden wäre..??

 

mfg Andy


26.04.2012 10:26    |    sukkubus

dann hätte dieser sich genauso der prüfung, ob das so angemessen war, zu stellen.

dazu gibts etliche fälle, die hier z.t. auch mit trauer kommentiert wurden a la (sinngemäß) 'da hat der arme polizist nur son kanaken umgenietet und muß in den bau, wo bleibt da die gerechtigkeit' :p


26.04.2012 10:30    |    the_WarLord

Zitat:

....und wenn der Schuss durch einen Polizisten abgegeben worden wäre..??

Dann wäre das ganze unter den Tisch gefallen...


26.04.2012 10:30    |    andyrx

nicht jeder trauert oder drückt seine Betroffenheit so aus wie Du....da hat jeder seine Meinung und jeder seine Ausdrucksweise dazu;)

 

Nicht alle User sind gleich,hier haben rund 1600 User den Blog abonniert und da wird nicht selektiert nach Meinungkonformität oder Ausdrucksvermögen....in einer Kneipe wirst Du auch sehr unterschiedliche Menschen,Meinungen oder Betrachtung und die passenden Äusserungen dazu finden:cool:

 

thats real live:eek:

 

mfg Andy


26.04.2012 10:32    |    Rorschach75

@Llewelyn:

 

Welche persönliche Misslage legitimiert einen bewaffnetn Einbruch mit 5 gewalbereiten Personen bei einem 78jährigen Rentner ??

 

Die Angehörigen waren nicht bei der Tat involviert, somit kann für diese nicht der Tatbestand der Notwehr gelten, wenn im Nachhinein (Gerichtsverhandlung etc.) das Opfer von den Angehörigen des getöteten Täters erschossen wird.

 

 

Handelt das Opfer in Notwehr, ist die Todesfolge des Täters nicht auszuschliessen. Dies ist das "Risiko" das der Täter trägt, also erschossen zu werden vom Opfer oder von der Polizei, zerfleischt werden vom Wachhund, auf der Flucht vom Zaun fallen und sie das Genick brechen....

 

:rolleyes:


26.04.2012 10:33    |    the_WarLord

Zitat:

in einer Kneipe wirst Du auch sehr unterschiedliche Menschen,Meinungen oder Betrachtung und die passenden Äusserungen dazu finden

Die Frage ist, ob sukkubus in eine solche Kneipe geht, wo Äußerungen der Art kommen...

 

Meist sucht man sich seine Orte und sich umgebende Menschen unterbewußt aus. Da gibt's sicherlich unterschiedliche Meinungen, der Grundgedanke unterscheidet sich aber nicht großartig...


26.04.2012 10:34    |    sukkubus

deshalb wirst du mich auch nicht in kneipen finden, wo solche niederungen des menschlichen geistes anzutreffen sind.;)

 

das ist der fluch (und vielleicht auch segen), dass man durch das www manchmal sehr unangenehme einblicke in die menschliche seele bekommt.

 

da kann man nur hoffen, dass einem manche dieser spezeis nicht im RL begegnen:rolleyes:

warlord war eine sec schneller:D


26.04.2012 10:36    |    the_WarLord

Zitat:

das ist der fluch (und vielleicht auch segen), dass man durch das www manchmal sehr unangenehme einblicke in die menschliche seele bekommt.

Ist halt völlig emotions- und pheromonlos, das Internet. :D


26.04.2012 10:38    |    andyrx

Moin WarLord

 

der Blog hier selektiert aber keine User...dazu sind auch zu viele unterschiedliche User hier angemeldet und das Ganze lebt eben auch von der Vielfalt und dem Abbild der Gesellschaft hier;)

 

es ist nun mal kein Clubraum Gleichgesinnter oder politisch ähnlich orientiert Menschen....sondern Markenübergreifend ein Treffpunkt für dies und das;)

 

Man kann seine Meinung aufschreiben und sich beteiligen oder missliebigen Diskussionen aus dem Weg gehen...thats all:o

 

mfg Andy


26.04.2012 10:40    |    the_WarLord

Zitat:

der Blog hier selektiert aber keine User...dazu sind auch zu viele unterschiedliche User hier angemeldet und das Ganze lebt eben auch von der Vielfalt und dem Abbild der Gesellschaft hier

Das ist korrekt. Hilft einem ungemein, über den Tellerrand zu schauen, um zu sehen, wie andere ticken. Ab und an auch hilfreich, um gewisse Tendenzen festzustellen...


26.04.2012 10:44    |    sukkubus

genau das wollte ich aussagen;)


26.04.2012 10:47    |    Xaven1978

Jemanden auf der Flucht zu erschießen ist eindeutig Totschlag.

 

Hätte er geschossen, während er bedroht wurde, wäre es u.U. vielleicht Notwehr gewesen. So einfach ist das.


26.04.2012 10:51    |    Lewellyn

@Rorschach: Ich frage ja nur, ab welcher Straftat. Reicht schon eine Fahrt mit 0,6 Promille (Straftat), bei der ein Kind vors Auto läuft und zu Tode kommt, dass die Mutter ihre Handtasche öffnet, die 9mm herausholt und den Fahrer straffrei erschiessen darf oder darf ich das nur als Angefahrener?

 

Ich möchte nur, dass sich hier manche mal vergegenwärtigen, was für eine Welt sie da heraufbeschwören, wenn jeder, der Opfer einer Straftat wird, sich unbegrenzt zur Wehr setzen darf.


26.04.2012 10:52    |    Zephyroth

Ist doch echt nicht schön hier. Nur weil sich viele der gutmenschlichen Meinung des Todschlags nicht anschließen, wird hier ein Faß aufgemacht...

 

Die Eltern des Täters klagen wegen Todschlags. Vielleicht sollten sie sich mal fragen, welchen Beitrag sie dazu geleistet haben, das ihr Junge in das fasche Milieu abgeglitten ist.

 

Es ist feige jemanden von hinten zu erschießen. Es ist auch keine Notwehr. Aber es ist eine Affekthandlung. Passiert in der Angst, der Wut und der Ohnmacht, den Überfall verhindern zu können. Versetzt euch mal selber in die Lage. 5 Leute kommen auf einen zu, rauben ihn aus und machen sich aus dem Staub. Und durch irgendeinen Grund habt ihr eine Waffe in der Hand. Ihr habt noch etwa 5sec um euch zu entscheiden: Laßt ihr das durchgehen, oder nicht?

 

Ich behaupte mal, das etwa mindestens 50% der hier postenden die Waffe gezogen hätten und geschossen hätten. Ich glaub' gar nicht das bewußt auf diesen einen Täter gezielt wurde. Ich glaube der Rentner hat einfach dem Rudel hinterhergeschossen. Eine Reaktion, die ich in dieser Situation vollkommen verstehen kann. Ich hätte nicht anders gehandelt. In den zwei, drei Sekunden die mir zum Handeln bleiben, denke ich nicht an Notwehr, Todschlag oder ob es richtig ist. Diese Personen haben mich ausgeraubt, auf meinem Grund und Boden. Sowas tut man nicht. Jetzt sollen sie mit den Konsequenzen leben. Bäng. Der Schuß fällt. Er trifft. Es gibt einen Getroffenen. Erst jetzt kriegt man sich wieder ein.

 

Dank den Medien und dem juristischen Verständnis von Gutmenschen ist nun das Opfer der Täter. Von dem Überfall zu fünft auf ein potentiell wehrloses Opfer (oh ja, ein 78jähriger Opi wird sich körperlich toll wehren können) redet keine mehr. Alle schießen sich auf den armen 16jährigen Buben ein, der vom Killer-Opi hingerichtet wurde...

 

Das ist falsch und diese Denkweise gehört aus den Köpfen der Leute verbannt...

 

Grüße,

Zeph


26.04.2012 10:58    |    heppler

@zeph

signed!


26.04.2012 10:59    |    corsi 001

zeph

dazu gehört aber genauso die richtige wehrtabschätzung des lebens als solches!

das bei einigen weniger stellenwehrt hat als das eigene vermögen das ewentuell Versichert ist


26.04.2012 11:05    |    heppler

@corsi

Mir geht es z.B. nicht um den Wert des Diebesguts, es geht darum das der Opi offensichtlich Angst um sein Leben hatte.

Meiner Meinung nach hätte er auch schießen dürfen, wenn die Gang gar keine Beute gemacht hätten, da das für die Angst um das eigene Leben uninteressant ist, ob die 2000,- oder gar keine Beute gemacht haben.

 

Du kannst als Täter ja auch nicht vor Gericht einen Freispruch für einen Tankstellenüberfall fordern, nur weil die Tanke kein Geld da hatte und du ohne Kohle stiften gehen musstest.


26.04.2012 11:08    |    VS-Steffen

@zeph

Signed!

 

Manche Lebewesen müssen eben drastisch bestraft werden um den Rest der Welt zu schützen.


Deine Antwort auf "Notwehr oder Totschlag..??"

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bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

 

gebürtiger Hesse der irgendwann im Norden Deutschlands gelandet ist.

Hobby's sind natürlich Autos insbesondere mit Wankelmotor und mit Allrad/Offroad Talenten.

 

Ungarn ist unsere zweite Heimat geworden,Land und Leute sowie das Klima sind herrlich dort.

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