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andyrx

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07.11.2010 22:01    |    andyrx    |    Kommentare (3.654)    |   Stichworte: Atomkraft, Co2, Energie, Politik, Umfrage

KKW/Atomenergie ja oder nein...??

Atomkraft an oder aus..??Atomkraft an oder aus..??

Moin Motortalker,

 

vor den Toren Hamburgs im Kreis Lüchow/Dannenberg geht es wiedermal ums Ganze...die Mutter aller Schlachten ist um Gange und die Kriegsbeute heisst ''Castor'':eek:

Zitat:

 

Atomkraftgegner belagern Gleise, Polizisten jagen Demonstranten: Kurz vor dem Eintreffen des Castor-Transportes im Wendland nehmen die Proteste eine neue Dimension an - es gibt heftige Krawalle. Die Polizei verteidigt das gewaltsame Einschreiten: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008."

Gleisbesetzungen, Treckerblockaden, massive Proteste und gewaltsame Ausschreitungen: Aktivisten haben den Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben deutlich verzögert. Krawalle überschatteten im niedersächsischen Wendland die friedlich verlaufene Anti-Atom- Demonstration mit bis zu 50.000 Teilnehmern vom Vortag. Die Polizei setzte immer wieder Schlagstöcke, Pfefferspray und auch Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die auf die Gleise stürmten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der Castor wurde unterdessen mehrfach gestoppt und näherte sich nur langsam dem Ziel: Mit fast elf Stunden Verspätung erreichte er das rund 50 Kilometer entfernte Lüneburg.

Es beteiligen sich deutlich mehr Menschen, als wir gedacht haben", sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Lüneburg. Die Gesamtlage vor Ort sei "aggressiver als wir uns das erhofft haben".

Polizei: Ein anderes Level

 

Die Polizeiführung verteidigte unterdessen das gewaltsame Einschreiten gegen Castor-Gegner als notwendig. Der Lüneburger Polizeipräsident Friedrich Niehörster sagte: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008." Atomkraftgegner hatten den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig kritisiert. Die Polizei könne nicht zusehen, wie Atomkraftgegner Schienen verbögen und Steine aus den Gleisen räumten, sagte der Polizeipräsident. Straftaten könnten nicht geduldet werden.

Quelle und ganzer umfangreicher Artikel-->http://www.n-tv.de/.../...-naehert-sich-Dannenberg-article1875991.html

 

Da ist wieder mal seit langen richtig was los und leider auch viel Randale und Gewalt im Spiel....die Atomkraft ist wieder ein politisches Kernthema geworden....wohl auch weil die Politik mit ihrer etwas selbstgefälligen Art die Laufzeitverlängerung zu beschliessen dieses Thema wieder angefacht hat.

 

Wie denkt ihr über das Thema...??

 

Angesichts der forcierten Thematik Co2 und E-Autos ist die Atomkraft sicherlich nicht so einfach zu ersetzen....leider wird dies aber gerne mal unter den Tisch gefegt.

 

mfg Andy

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  • von 92
  • 92

07.11.2010 22:08    |    invisible_ghost

Ich brauch keine Atomkraft, mein Strom kommt aus der Steckdose.:cool:

 

 

Im Ernst: Natürlich geht es nicht ohne Atomkraft, wie auch? Aber den Hardcore-Gesinnungsterroristen ist das egal, Hauptsache dagegen. Eigene Lösungsvorschläge? Nicht nötig.:rolleyes:


07.11.2010 22:09    |    der_deppen_daemel

Ich bin FÜR AKW Strom. Warum? Weil es eben das günstigste, effektivste und aktuell CO2 ärmste Strom ist.

 

Windkraft - tja, es entstehen ja im Betrieb kein CO2 aber in der Fertigung Unmengen. Dazu nur begrenzte Mengen.

Wasserkraft - genau wie bei Windkraft. Dazu nur geringe Ausbeute.

Solarenergie - hör mir auf damit ;)

 

Solange die kalte Fusion nicht durch ist, müssen die AKWs weiterbrennen! :)

 

Zudem, wenn wir unsere AKWs abschalten, wo kommt dann der "Ersatzstrom" her? Na? Klar, aus AKWs in Frankreich, Schweden und Italien etc. und das auch nicht in kleinen Mengen. Und wenn dort MEHR Strom gebraucht wird? Kein Ding, dann baut man eben noch ein paar weitere AKWs. Die Bevölkerungen dort steht da anders zu... Die Franzosen, die sonst bei jedem Furz auf die Straße gehen, gehen beim Thema Atomkraft nicht einmal vor die Haustüre ;)

 

Und wenn wir zusätzlich noch alle Fahrzeuge auf "Akkubetrieb" umschalten und diese von unseren Ruß erzeugenden Kohlekraftwerken versorgen wollen, dann müssen noch ein paar weitere Kraftwerke gebaut werden. Und noch mehr Dörfer und Städte umgesiedelt werden, weil unter diesen dann Braunkohle ist. Noch mehr "Baggerseen" in Ost- und Mitteldeutschland...

 

AKW ist einfach aktuell DAS, was wir benötigen. Greenpeace sollte sich eher Gedanken um die Kohlekraftwerke machen als um die AKW.


07.11.2010 22:13    |    _RGTech

Ich sags mal so:

Jede Energiequelle hat ihre Nachteile.

Die der Atomkraft sind halt diejenigen, die man am langfristigsten verdrängen kann, und wenn die Meiler schon mal stehen, sind die Investitionen ja nicht mehr ganz so hoch wie in erneuerbare Energien - klar also, dass finanzorientierte Politik diese Laufzeiten verlängert.

 

Ob, wie und wann stattdessen besser die Förderung erneuerbarer Energien generell oder selektiv erfolgen sollte, ist jedoch eine von mir nicht zu beantwortende Frage. Dafür gibt es Fachleute, und selbst da hat wieder jeder seinen Standpunkt und "seine" Energie. Ich selbst halte eine Laufzeitverlängerung weder für absolut gut noch absolut schlecht; ich finde, dass die AKWs mit den schlechtesten Wirkungsgraden und den meisten Störfällen zuerst geschlossen gehören, aber da fühlten sich die Betrieber ja wieder sofort alle gegenüber der Konkurrenz benachteiligt.

Eine Bindung der zusätzlichen Erlöse an die Forschung und Modellkraftwerke für künftige Energiegewinnung sollte meines Erachtens aber gegeben sein - sprich wenn schon verlängert wird, dann aber die Knete auch gleich für das Nachfolgeprodukt hernehmen, damit in der nächsten CDU-Periode nicht noch ne Verlängerung stattfindet, weil man's schon wieder verpennt hat, eine ausreichend kräftige Struktur für die Zeit nach der Abschaltung aufzubauen.


07.11.2010 22:13    |    UHU1979

Ich sehe keine Alternative aktuell - und wenn es als Brückentechnologie ist. Vielmehr sollte man gegen Braun-/Steinkohlekraftwerke sein, denn wenn man sieht, was durch die Tagebaue an Kulturlandschaft umgepflügt wird und an fossilen Energieträgern als böses CO2 als Emission entsteht ...

Und im Endeffekt ist Sonnenenergie auch "Atomkraft", wenn auch aus Kernfusion statt -spaltung ...


07.11.2010 22:14    |    DVE

Schwarz-Gelb hat völlig unzureichend klar gemacht, was denn an der Verlängerung der Laufzeiten so revolutionär sein soll. Warum hätten in gut 20 Jahren nicht die regenerativen Energien ausreichen sollen? Das sind nur 2 Fragen, die imo die jetzige Regierung in dieser Frage völlig unglaubwürdig erscheinen läßt. Von der ungelösten Frage der Endlagerung mal ganz abgesehen. Wo sind denn die Erkundungen in BW oder Bayern?

 

Gruß DVE


07.11.2010 22:17    |    andyrx

der Atommüll ist sicherlich ein Generationen Problem und von der Politik bisher nicht ausreichend beantwortet worden....es gibt aber derzeit keine echten flächendeckenden Alternativen zum Atomstrom,das sollte eigentlich jedem klar sein:p

 

mfg Andy


07.11.2010 22:27    |    Drahkke

Vollkommen hirnrissig sind ja die Proteste gegen die Castor-Transporte. Hier bekommen wir schließlich lediglich unseren eigenen Atommüll wiederaufbereitet zurück.


07.11.2010 22:27    |    DVE

@Andy

es geht aber auch nicht um JETZT


07.11.2010 22:35    |    Electican3

Ich finds zu witzig, die halten das Teil auf von dem sie sagen, dass es strahlt... Wenn dann will ich doch dass das Teil so schnell wie möglich weg is, oder? Wobei die Strahlung mMn zu vernachlässigen ist, wenns überhaupt strahlt...

V.a. nerven mich die gewalltbereiten Demonstranten. Meiner Meinung nach sind über 80% der Schläger nur dabei um mal wieder Prügeln zu können. Die die richtig Demonstrieren (was ihr gutes Recht ist!) gehen da fast unter, der Yellow Press sei dank...

 

Grundsätzlich gibts grad keinen Weg am Atomstrom vorbei. Woher soll denn der Strom sonst kommen? Die Franzosen* freuen sich, können den Preis ja dann schön anheben und an uns verscherbeln... Da sind mir die in Deutschland gebauten, gewarteten und überprüften (!) Kraftwerke lieber...

 

 

Wo ich eine Zukunft sehe sind die Wüstenregionen zu nutzen um mit der Sonnenenergie zu arbeiten. Da wird sich aber auch das Problem stellen, dass die Leute auf deren Land gebaut wird die Hand aufhalten werden, das wird nicht günstiger ausgehen. Allein die Versorgungssicherheit... Uns regts doch scho auf wenn mal ne halbe Stunde der Strom fehlt!

 

 

 

*alternativ ein anderes Land mit AKW´s einfügen


07.11.2010 22:36    |    ancalagon

more Atomstrom for my Wohnhome!

 

sicherlich nicht langfristig, aber mittelfristig führt kein Weg dran vorbei.. denn unsere ach so sauberen Braunkohle(!!!) Kraftwerke sind eher für den Popo

 

 

Was mich aber am meisten an dieser (jetztigen) Debatte wundert: CDU und FDP haben vor der Wahl klar gestellt, dass sie so etwas tun werden.. und jetzt fallen alle aus den Wolken und fühlen sich betrogen?! Ja hm.. ka .. ein Auto kaufen und 1 Jahr später motzen, dass es nicht fliegt kommt in etwa aufs selbe raus.


07.11.2010 22:40    |    andyrx

Trotzdem war di Vorgehenweise von Schwarz /Gelb sehr ungeschickt denn die Grünen stehen das erste mal bei über 20%..da wird einem ja ganz anders:confused:

 

mfg Andy


07.11.2010 22:41    |    invisible_ghost

Davon mal agesehen sind die Proteste gegen den Castor als solches vollkommen hirnrissig. Ein Castor kann nicht kaputtgehen, selbst wenn ein Flugzeug drauffällt würde nichts passieren. Meine Frau hat in der Firma, welche die Castoren herstellt gearbeitet, daher weiss ich das.


07.11.2010 22:46    |    Thinky123

Was gern vergessen / verdrängt wird bei der Diskussion: Deutschland exportiert Strom, weil mehr Strom erzeugt wird als wir verbrauchen. Die deutschen Atomkraftwerke abzuschalten wäre kein großes Problem, löst aber nicht das generelle Problem mit der Atomkraft. Wenn die Kraftwerke in den Nachbarländern hochgehen haben wir ja auch was davon.

 

Wichtiger wäre EU-weit die Subventionierung der Atomenergie einzustellen. Unter Subventionierung fasse ich Dinge wie Versicherung gegen Störfälle (das Risiko trägt der Staat -> Steuerzahler) und die Entsorgung des Abfalls (ja, die Energiekonzerne zahlen dafür ein bisschen was, aber niemand weiß, wie teuer die Entsorgung wirklich sein wird) zusammen.

Wenn die Energiekonzerne das "selbst" (über höhere Atomstrompreise) zahlen müssten, wäre Atomkraft längst nicht so wirtschaftlich.

 

Was wir brauchen ist ein Energiekonzept, das die ganze EU (und vielleicht sogar darüber hinaus) umfasst und nicht nur für die Zeit heute denkt, sondern auch 50 Jahre in die Zukunft plant. Anders sind die notwendigen Investitionen auch gar nicht machbar.

 

- massive Investitionen in die Stromnetze

- Solarenergie dort einsetzen wo sie am meisten Sinn macht -> im Süden

- Windenergie dort... -> im Norden

usw.

 

Was keinen Sinn macht ist wild mit Subventionen rumzuwerfen, nur damit Bauer Ewald in Norddeutschland seine Solarzellen als Geldanlage aufs Scheunendach kriegt. Die gleichen Zellen würden ja weiter im Süden (Spanien, etc.) deutlich höheren Ertrag bringen.

 

Letztendlich alles eine Frage der Politik... doch wenn jeder Staat sein eigenes (Energie-)Süppchen kocht, bringt uns die EU in dem Bereich nichts. Bin gespannt ob sich da mal was tut :)


07.11.2010 22:47    |    Opelowski

Für prozentuale Verdrängung der Atomkraft, spricht jedes Jahr x% weniger erlaubt an Gesamterzeugung...

Aber nicht so ein Quatsch wie dass neue (die nicht weniger sicher sind als alte wie man sich denken kann) nicht gebaut werden können aber dafür alte länger laufen. Die wollen grün sein und lassen indirekt alte so länger laufen ? Schon lustig.

Ja ich weiß man kann zwischen bestehenden Laufzeiten tauschen so dass urlate eher abgeschaltet werden, das ändert aber nur bedingt was am Argument.

Übrigens braucht es ein Endlager, anständig Tunnel in Alpen bis zur Hälfte bohren und rein stellen, kein Misst mir unter Wasser stehenden Bergwerken.

Ah ja und Castortransport blockieren ist das sinnfreiste was man tun kann, erstens kauft man sich Ökostrom, wenn das alle machen gibt es keine AKWs, wenn das nicht alle machen dann ist es nicht Volkswille und was meinen die werten Herrschaften was das bezwecken soll ? Ich würde mal einfach Verantwortlichen raten die Blockaden nicht aufzulösen, Zugführer steigt aus und geht nachhause und die Polizei ebenso. In einer Woche betteln die Protestanten dass man es dort entfernt und es nicht mehr die Pampa bestrahlt und in freier Natur droht auszulaufen etc. ;)

Übrigens Kosten Blockieren für die Aufwendungen (Schadensersatz) auferlegen wäre gut, dann hätten sie ja schon ein Argument weniger, nämlich dass Atomstrom teuer ist ;)


07.11.2010 22:47    |    PtOwEr

Ob der Atomstrom nun aus Deutschland kommt oder aus dem Ausland zugekauft wird bleibt doch egal! Da habe ich den Atomstrom dann aber lieber aus Deutschland!


07.11.2010 22:49    |    Ghia02

Es gibt schon einen ähnlichen Blog


07.11.2010 22:51    |    SRAM

Meine Haltung dürfte bekannt sein.

 

Im nächsten Jahr wird durch die EEG Erhöhung elektrische Energie in Deutschland 60% (!) mehr wie in Frankreich kosten. Für Endverbraucher ebenso wie für die Industrie (sofern sie nicht selber Kraftwerke betreibt).

 

In 2015 wird bei dem gegenwärtigen Ausbautempo der erneuerbaren Energien elektrische Energie in Deutschland das Doppelte (!!) wie in Frankreich kosten.

 

Wo bitte soll das enden ?

 

Gruß SRAM

 

P.S.: daten alle in eurostat nachlesbar


07.11.2010 22:52    |    andyrx

Zitat:

Es gibt schon einen ähnlichen Blog

denn kenn ich noch nicht...iss aber auch egal,mir kam das Thema heut auf die Schippe weil es im Radio ein Dauerthema war....die Berichterstattung entsprach in etwa der Konferenzschaltung der Fussballbundesliga:rolleyes:

 

mfg Andy


07.11.2010 22:52    |    onkel-howdy

atomkraft ja -> grüne nein danke!


07.11.2010 22:59    |    DVE

genau, hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt :D


07.11.2010 23:11    |    Lewellyn

Die Castor-Transporte sind doch nur der Aufhänger. Ernsthaft kann doch kein Atomkraftgegner gegen diesen Transport sein. Er dient nur als Anlass, um gegen die Lobbypolitik der Bundesregierung zugunsten der Energieoligarchen zu demonstrieren.

 

Die politische Kaste hat den Bogen überspannt. Sei es bei S21 oder bei der Verlängerung der Laufzeiten. Das wird noch sehr ungemütlich werden...


07.11.2010 23:13    |    rossikan

Dass Atomkraft keine langfristige Lösung sein kann, muss eigentlich jedem klar sein. Das Endlagerproblem ist ungelöst - weltweit gibt es bis heute kein einziges Endlager. Und selbst wenn es dann mal Endlager geben sollte, kann niemand eine Sicherheit für abertausende von Jahren geben. Dazu kommt noch die Gefahr eines Super-GAUs. Die Frage ist ja nicht, ob noch mal ein Super-GAU passiert, sondern wann. Was schiefgehen kann, wird irgendwann schiefgehen.

 

Stellt sich die Frage, wie lange noch? Für die Endlagerproblematik ist es wohl sekundär, ob man sofort aussteigt, oder die Meiler noch Jahrzehnte weiter laufen lässt. Was bleibt ist das Risiko eines Super-GAUs. Mir persönlich ist das Risiko zu hoch. Selbst wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist, die potenziellen Folgen sind so verheerend, dass keine Versicherung bereit ist, dieses Risiko zu versichern.

 

Mich wundert auch immer wieder, dass Kernenergie als quasi unverzichtbar dargestellt wird. 2007 hatte Kernenergie einen Anteil von gerade mal 11 % am deutschen Strommix. Ganz schön wenig, für eine angeblich unverzichtbare Energiequelle.


07.11.2010 23:19    |    Mercedes_GD300

War bisher skeptisch, wegen der Endlagerung. Heute habe ich den Politikteil der "Zeit" durchgelesen, und bin auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, ich werde den Inhalt hier mal kurz widergeben.

 

Die Zeit sagt, dass es rein statistisch gesehen Unsinn ist, gegen Atomkraft zu sein.

Im Jahre 2007 haben Bündnis90/Die Grünen beim Ökologieinstitut Hessen Darmstadt eine Studie in Auftrag gegeben, die exakt belegen sollte, welche Art der Energieproduktion wieviel CO2 ausstößt. Dabei berücksichtigt wurden Bau, Betreibung, Entsorgung, also alles von A-Z.

 

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Kernenergie unmittelbar nach der Windenergie am CO2 neutralsten ist. Meilen vor der Solarenergie, und noch weiter vor Kohlekraftwerken.

Da das natürlich ideologisch nicht zu den Grünen passt, wurde die Studie unter den Teppich gekehrt.

 

Zur Zeit haben wir in Deutschland zwei Säulen der Energieversorgung: Kernkraft, und Kohlekraft.

Und zig Tausende sogenannter Umweltschützer haben nichts besseres im Sinn, als die Klimafreundliche Variante zu bekämpfen, und nehmen dabei in Kauf, Kohlekraftwerke zu bauen.

Das erzähl mal einer den Bauern in Afrika, die kein Wasser mehr haben, dass sogenannte Umweltaktivisten in Deutschland eine Klimafreundliche Art der Energiegewinnung gegen eine andere Klimafreundliche Art wechseln wollen, während die CO2 Produzenten am Netz bleiben.

 

Auch zur Sicherheit wurde was gesagt. Es gab in 50 Jahren einen großen Kernkraftunfall, Tschernobyl. Dabei kamen zwischen 4000 und 60000 Menschen um. Selbst wenn man Pessimist ist, kommt man, falls es so weitergeht, auf ca 100.000 Tote pro Jahrhundert.

Wenn der Klimawandel, wie von den Selben protestierenden Umweltaktivisten vorhergesagt, kommt, dann werden 100.000 Menschen jeden Monat an den Folgen sterben.

Oder andersherum: Der Klimawandel fordert 1200x mehr Tote als die Kernkraft.

Ich weiß nicht, ob die Zahlen stimmen, aber die Tendenz wird die Richtige sein.


07.11.2010 23:20    |    VolV40

Da sitz ich doch zwischen 2 Stühlen:

Pro u. Kontra ist ja überall diskutiert.

Fakt ist, ich werden bald selbst zum Bücher lesen Strom benötigen, nein ich meine nicht das Licht weils nun schon wieder früher dunkel wird; ich meine E-Bücher.

Will sagen: in meinem Haushalt steigt der Strombedarf, ob direkt durch den Verbrauch oder indirekt durch den Erwerb von Gütern.

Wenn ich jetzt sage: "Atomstrom nein danke", müsste ich mein Leben umstellen?

 

Ist der Atomstrom angesichts der zu bezahlenden Entsorgungproblematik real wirklich günstiger? Wurde das schon seriös berechnet?

 

:confused: So ein Mist: warum treibt mich unsere Spezies immer wieder in eine Bredouille.....


07.11.2010 23:30    |    ancalagon

Zitat:

War bisher skeptisch, wegen der Endlagerung. Heute habe ich den Politikteil der "Zeit" durchgelesen, und bin auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, ich werde den Inhalt hier mal kurz widergeben.

 

[text]

Könntest du mal bitte Ausgaben Nr. und den Teil der Zeitung nennen in der der Artikel stand? Würde den gerne mal suchen ;)


07.11.2010 23:34    |    Mercedes_GD300

Klar... Zeit Nr 45 / 2010 vom 4. November. Seite 3/4.

Genannt "Die Anti Atom Lüge"

 

Ausgezeichneter Artikel.


07.11.2010 23:36    |    PtOwEr

Wisst ihr was ich mich Frage, warum wird der Atommüll nicht einfach in eine Rakete geladen und in die unendlichen weiten des Weltraums geschickt?

 

Ja ich weiß, recht einfach daher gesagt aber was würde dagegen sprechen?


07.11.2010 23:41    |    Mercedes_GD300

Hmm...

 

Hast du dir mal überlegt was passiert wenn so eine Rakete beim Start abstürzt?

 

Oder wie hoch die Kosten dafür sind? --> Würde die Vorteile der Atomkraft mehr als Wett machen.


07.11.2010 23:50    |    ancalagon

Zitat:

Klar... Zeit Nr 45 / 2010 vom 4. November. Seite 3/4.

 

Genannt "Die Anti Atom Lüge"

 

 

 

Ausgezeichneter Artikel.

alles klar, danke dir! ;)


07.11.2010 23:53    |    PtOwEr

Den Absturz lasse ich gelten, aber das Geld... Sicherlich recht teuer, aber wie viele hunderte von Jahren strahlt der Atommüll noch? Da sollte sich das mit dem Geld irgendwann relativiert haben. Natürlich nur mit dem Hintergrund, das man von der Atomkraft weg kommt und nicht jedes Jahr eine Rakete in den Weltraum ballern muss.

 

Aber wie gesagt, das war nur mal ein sehr einfacher Gedankengang den ich mal eingeworfen habe.

 

Nicht das ihr jetzt denkt ich tingele durch die Weltgeschichte und erzähle überall rum wie einfach es wäre den Atommüll in den Weltraum zu blasen :p :D


08.11.2010 00:03    |    12shh

Solange kein vernüftiges Lager gefunden ist kann ich nicht für Atomkraft sein. den unseren Poltikern oder Atomwirtschaft trau in nicht weiter als ich die sehen kann. Ach und einvernüftiges lager kann man nicht nur an einer Stelle suchen. Denn wenn es keine auswahl gibt kann man auch nicht prüfen was besser ist. Und mehr Müll Produzieren ohne zu wissen wohin damit ist nicht unbedingt die Beste lösung. Eigentlich sollte man erstmal sicher sein wo man das zeug Sicher Lagern Kann bevor man den Müll produzieert. Ok ist ein wenig Spät Jetzt , Da sind genügen Tonnen schon da. Aber selbst die BL mit den Meisten Atiomkraftwerken wollen nicht das bei den überhaupt nach möglichen lagerstetten gesucht wird, aber Atomlaufzeiten verlägern wollen die. Und wenn man die Entsorgungskosten auf die Atomstromkosten drauflegt wir der zum Teuersten Strom überhaupt

 

 

 

Gruß Stefan


08.11.2010 00:21    |    Broetchenexpress

Hallo,

 

als Techniker weiss ich zumimdest in Grundzügen wie ein Atomkraftwerk funktioniert.

Und obwohl ich bedenkenlos ein Haus einen Kilometer von einem Atomkraftwerk entfernt bauen würde, lehne ich die Atomkraft trotzdem als Irrweg ab.

 

Nicht weil ich Atomkrssft generell für unsicher halte, sondern weil ich es den nachfolgenden Generationen gegenüber unverantwortlich finde heute auf die angeblich so "billige Atomkraft" zu bestehen.

Und da rede ich nicht von einer oder zwei Generationen, sondern von hunderttausenden Generationen, denn solange wird der radioaktive Müll aaus vielleicht 60 Jahren Nutzung der Atomkraft weiter strahlen.

Ich finde es eine unglaubliche Täuschung der Bevölkerung gegenüber, wenn so getan wird als wäre Atomenergie eine "unerschöpfliche Energiequelle" die zudem angeblich aus "heimischen Erzvorkommen" gedeckt werden kann.

Das ist schlichtweg FALSCH.

Der Uranabbau in Deutschland wurde schon vor Jahren wegen Ineffektivität genauso eingestellt wie demnächst der Kohlebergbau, was wir schon in 20 Jahren bitterlich bereuen werden wenn die Ölvorkommen versiegt sind und die "Billige Impotkohle" preislich explodieren wird.

 

Die Uranvorlommen deren beeits kümmerlichen "Restbestände" heute auf geradezu kriminelle Art aund Weise ausgebeutet werden, befinden sich fast ausnahmslos in künftigen Krisenregionen wie zum Beispiel Niger.

Was heute die als "humaitäre Bevölkerungsbefreiungs-Friedenseinsätze" getarnte Kriege ums Öl sind, das sind morgen die Kriege um Uran und übermorgen Kriege um Kohle.

 

Kurz gesagt:

In 30 Jahren gibt es keine Uranerzvorkommen mehr.

Was bleibt sind zusaätzliche hunderttausende Tonnen hochgiftiger und strahlender Abfall in Form "abgereicherten Urans 238", das heute gerne flächendeckend als extrem schwerer Kern für panzerbrechende Geschosse auf den Schlachtfeldern in Krisengebieten "entsorgt" wird.

 

Denn im Uran ist weniger ein Prozent des Isotops Uran 235 entahlten, welches das eigentlich nutzbare in Reaktoren spaltbare Uran darstellt, der Rest ist de facto "Abfall".

Einen Teil des Uran 238 kann man zwar durch Beschuss mit Neutronen zu ebenfalls spaltbarem Plutonium "aufpimpen" , was aber im Endeffekt bedeute den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

Plutoniom kommt auf der Erde (und im "§restlichen" Universum) allenfalls in kaum messbaren Spuren als "Zufallsprodukt" beim natürlichem Zerfall von Uran vor, ist also KEIN natürliches Element.

Ergo ist es unglaublich toxisch und ein Gammastrahler der allerübelsten Sorte.

 

Nicht ohne Grund hat man deshalb das Hoffnungsprojekt "Schneller Brüter" in Kalkar genauso aus Sicherheitsgründen gestoppt wie die "Kugelhaufen-Hochtemperatur-Reaktor " in Hamm-Uentrop, den jeder "bewundern" kann der aud der A2 von Hannover Richtung Kamener Kreuz fährt.

Der Reaktor wurde schon vor ca. 20 Jahren abgeschaltet da er extrem störanfällig und ineffektiv war, kann aber nicht "zurückgebaut" werden, da man bei der Inbetriebnahme leichtsinnigerweise völlig "vergessen" hatte sich Gedanken darüber zu machen, wie man die in Grafitkugeln eingeschlossenen Brennelemente eigentlich entsorgen kann.

Seither "schlummert" der ehemalige "Zukunftsreaktor" halt vor sich hin, bis sich vielleicht in ferner Zukunft ein kluger Kopf etwas einfallen lässt.

 

Genauso wie bei der Entsorgung der hundertausenden Tonnen jetzt schon existierendem Atommüll.

 

Ich glaube den Kernkraftbefürwortern ist absolut NICHT klar, dass es in K E I N E M AKW´s betreibendem Land auch nur ein einziges Endlager gibt.

Weder in Europa, noch in den USA und achon mal gar nicht in Russland oder Asien.

Überall werden nur "Zwischenlager" betrieben, oder der Atommüll befindet sich auf einem ständigen "Umlauf" damit die Bevölkerung nicht "beunruhigt" wird.

 

Die Russen haben bisher ihren Atommüll einfach in de Arktis versenkt oder abgekippt, mit der "unschönen" Folge das sie heute an die Rohstoffe in ihren eigenen abtauenden Arktisbebieten gar nicht mehr herankommen, weil z.B. Novaja Semlja oder andere Gebiete völlig verstrahlt sind.

 

Und in Deutschland ?

Das Lager ASSE hat sich als undicht erwiesen, besitzt also entgegen der angeblich "gründlichst" durchgeführten jahrelangen "Erkundungen" sehr wohl einen Verbindung zum Grundwasser.

Also müssen tausene Tonnen bereits dort abgekippten Atommülls in längst verrosteten Fässern für mindestens 5 Milliarden Euro Steuergelder (die Atomindustrie beteiligt sich nämlich mit keinem einzigen CENT an dieser angeblich "hoheitlichen Aufgabe") wieder ausgegraben und geborgen werden, obwohl noch niemand weiss wohin eigentlich damit wenn man das Zeug erst mal wieder hochgeholt hat.

 

Denn ein Endlager gibt es nämlich nach wie vor nicht.

Zwar wird so getan als ob Gorleben noch in Bezug auf eine Eignung "erforscht" wird, in Wirklichkeit wird die Anlage schon seut Jahren GEGEN den Rat anerkannter Wissenschaftler fleissig ausgebaut.

Eine dreiste "Volksverarsc...", die an Frechheit kaum zu überbieten ist.

 

Parallel werden Ahaus und Gronau fleissig als "Zwischenlager ausgebaut, und die "Betriebserlaubnis" dafür schon mal prophylaktisch bis 2040 verlängert.

Darüber hinaus werden abgebrannte Brennelemente fleissig auf dem Gelände der AKW´s in Kastoren "zwischengelagert".

 

Die Frage ist halt:

Wie länge bleibt so ein hochstrahlender Kastorbehälter wirklich dicht ?

Laut hersteller werden ca 20 Jahre garantiert, als Techniker gehe ich davon aus das die Kontruktuere einen Sicherheitsfaktor 2 eingebaut haben, die Behälter also vielleicht sogar 40 Jahre lang dicht bleiben.

Fann juckt es also die AKW-Betreiber und ihren gekauften Lakaien aus der Politik nicht mehr ob die Strahlung dann austritt oder nicht.

Ungefähr wie Adenauer, der auf die Warnung der Berater das der "Generationenvertrag" bei der Rentenversicherung nach 30 oder 40 Jahren zusammenbrechen MUSS, nur geantwortet hat:

"Das interessierrt mich dann nicht mehr".

 

Nun, ich bin auch schon jenseits der 50, und könnte also sagen:

"Was juckt es mich was in 30 Jahren ist ?"

Aber ich bin halt der Meinung das ich insofern weiterexistiere und einen sinnvollen Beitrag für die Menschheit geleistet habe, indem ich meine Gene in die genetische Vielfalt der Menschheit eingebracht habe indem ich 2 Kinder großgezogen habe.

 

Und ich hoffe doch schwer das ich meinen Kindern soviel Verantwortung, Zuversicht un positives Denken vorgelebt und beigebracht habe, das diese ebenfalls eine weitere Generation erzeugen werden, und nicht dem allgemeinen Trend zum "zelebrierten heiligen Egoismus" frönen werden indem sie kinderlos bleiben und stattdessen ein paar Generationen "Kinderersatz-Köter" verwöhnen werden.

 

Ich könnte jedesmal den Ferneher vor Wut aus dem fenster werfen, oder die Zeitung zerreissen, wenn wieder mal irgendein Dummschwätzer, Leuteverdummer oder Speichellecker der Atomlobby vorrechent das wir doch alle den "billigen Atomstrom" dringend brauchen um unseren "Wohlstand" zu sichern.

 

Denn:

1. Wessen Wohlstand soll da gesichert werden ?

Der Wohlstand der einfachen bevölkerung bestimmt nicht, denn erstens wid der Atomstrom genauso teuer verkauft wie der angeblich so teure "Ökostrom".

Ich habe einen Ingenieursjob, und befinde mich heute (dem staatlich verorneten Lohndumping sei Dank) auf einem Niveau wie es vor es vor 20 Jahren ein normaler Facharbeiter inne hatte.

Und die Facharbeiter, die vor 20 Jahren noch zur "Mittelschicht" gehörten, müssen heute genau "herumknausern" wie früher die "Angelernten"

Wer früher als An- oder Ungelernter seine Familie einigermassen durchbringen konnte, der muss heute "aufstocken" oder sich für 7 Euro Hungerlohn beim Verleiher prostituieren.

Und ist noch froh überhaupt arbeiten zu dürfen, und nicht zu Hause auf der Couch bei Oettinger und Kippen faul herumzulungern wie es Westerwelle, Sarrazin und das Primatenfernsehen do gerne darstellen.

 

2. Die wahren Kosten werden bewusst falsch angegeben um Stimmung zu machen.

So wird zum Beispiel in Leuteverdummungsblättern wie der BLÖD-Zeitung oder den Hochglanzprospekten der Energiemonopolisten imer gerne auf den zehnttel Cent genau vorgerechnet wie "hoch" doch die Subventionierung des " teuren Ökostromes" durch den Stromkunden ist.

Kein einziges Wort wird aber darüber verloren wieviele Milliarden an Steuergeldern bisher und in Zukunft in die Suvebtionierung geflossen sind und weiterhin fliessen werden.

Es ist ja nicht nur so das die kompletten Entsorgungskosten (für bisher, jetzt und die nächsten taudenden von Jahren) allein von den Steuerzahlern bezahlt werden, sondern auch die kompletten Forschungsarbeiten von den staatlichen Hochschulen und Forschungsinstituten getragen werden.

Rechnet man diese Kosten auf den angeblich billigen Atomstrom um, dann ist selbst der teuerste "Ökostrom" unterm Strich mit Sicherheit billiger.

So deckt z.B. Dänemark bereits 25 bis 30 Prozent des Strombedarfes aus erneurbaren Energien.

O.K. Stropm ist dort noch etwas teurer als bei uns, aber zum einen gibt es dort kaum staatliche Förderung und zum anderen liegt das auch an der extrem hohen Mehrwertsteuer dort.

 

3. Die von der Regierung gestützte Lüge das Kernkraft für unsere Stromversorgung "unerlässlich" ist.

Das ist definitiv falsch, denn Deutschland EXPORTIERT erhebliche Strommengen ins Ausland, obwohl dort der Strom wesentlich billiger ist als hier bei uns.

Das heistt nicht nur das wesentlich mehr Kraftwerke in Deutschland aktiv sind als für den Eigenbedarf notwendig sind, sonder auch schlicht und ergreifend das WIR Stromkunden, die allesamt von den Monopolisten abhängig sind, gnadenlos "abgezockt" werden.

Denn unter dem "Erzeugerpreis" werden die Energieriesen ihren Strom garantiert NICHT auf dem internationalen Markt verscherbeln.

 

4. Wir bremsen uns technologisch selber aus.

Durch die laufzeitverlängerung der AKW´s investiert doch kein Mensch mehr auch nur einen Cent in die Entwicklung alternativer Energierzeugung.

Abgesehen davon das dadurch eineige zehntausend Arbeitsplätze wegfallen werden, degradiert sich Deutschland vom führenden Anbieter auf diesem Markt zum "Hinterherläufer".

Andere Länder, allen voran die cleveren Chinesen, werden sich die Chance auf diesem Markt die Führungsrolle zu übernehmen zu können, NICHT entgehen lassen.

In unserem Betrieb stellen wir unter anderem Komponenten für Windkraftanlagen her, und da Konstrukteure von Lieferanten und Kunden untereinander gute Kontakte pflegen und eng zusammenarbeiten, weiss ich das die Chinesen und Inder schon kräftig dabei sind sich deutsche Technologgie "einzukaufen".

 

Tja, und alles nur weil unser "saubere Regierung" ihre Wahlversprechen genüber ihren Sponsoren fleissig einhält, das "doofe Stimmvieh" aber schlichtweg als überflüssigen Ballast betrachtet.

Ich habe manchmal das Gefühl die DDR ist mittlerweile bereits wieder bundesweit eingeführt worden.

Die Regierung macht was sie will, schert sich einen Dreck um die Meinung der Bevölkerung und lässt es sich zusammen mit anderen "Privilegierten" auf Kosten der arbeitenden Bevölerung gutgehen.

Maul halten, schuften und zum "Wohle des Staates" den Gürtel enger schnallen hatten wir bis vor 20 Jahren doch auch schon mal jenseits der Mauer.

Scheint so als wäre jetzt, wo der Osten wohlstandsmäßig nicht mehr "überboten" werden muss, das Feigenblatt "soziale Marktwirtschaft und Wohlstand für alle" nicht mehr notwendig.

 

 

Gruß

 

Reimund


08.11.2010 02:36    |    momper

Weltweit sind KKW auf dem Vormarsch,

Deutschland wäre dumm, wenn es jetzt aussteigen würde.


08.11.2010 03:46    |    3L-auto-ja

Broetchenexpress

du hast schon nicht ganz unrecht mit dem was du sagst.

 

Dennoch kann man es auch anders sehen.

Welchen sinn gibt es in D keine neuen kraftwerke zu bauen um dann im ausland (frankreich) atomstrom einzukaufen?

 

Ich traue uns mehr als anderen.

Also warum?

 

Alternative energien zur stromerzeugung sind regional unterschiedlich. Oesterreich hat da mehr moeglichkeiten (wasserkraft), wir weniger. Oder nordische staaten haben heisses wasser im boden, auch nicht schlecht.

Unsere moeglichkeiten sind aber beschraenkt und sehr(!) teuer. Und anders wie du glaubst hilft billige energie jedem! Kein mensch, grade die weniger bemittelten koennten ihren bedarf mit wind und sonnerkraft bestreiten. Heute schon zahlen wir unsummen dafuer. Das uebersteigt die kohlepfennige, aller zeiten, um weites!

 

Gleichzeitig wird fossile energie verteufelt. Zu unrecht!

Also wie jetzt?

 

Umweltschutz ist etwas, dass sich reiche laender leisten koennen. Machen wir energie teuer, so verspielen wir die moeglichkeiten die wir haben, grade beim umweltschutz!

 

Das soll jetzt kein freibrief sein fuer schlampigkeit bei der atomkraft. Aber besser wir machen das selbst, als das es andere machen. Die reste muessen wir sorgsam aufbewahren, keine zwischenlager mehr, sondern endlager. Die sorgsam und mit verstand und wer weiss, vielleicht buddeln wir das in 50 jahren wieder aus und dann ist es ein wertvoller rohstoff. :) Waere nicht das erste mal das abfaelle wieder zu was taugen.

 

3L


08.11.2010 04:07    |    tec-doc

08.11.2010 06:16    |    206driver

Ganz klar: Atomkraft nein Danke.

 

Atomkraftwerke sollen ja angeblich eine bessere CO2-Bilanz haben. Dies kann man nur als einen gelungenen Werbegag bezeichnen. Zum einen dürfte jedes Kind beurteilen können, ob CO2 oder hochradioaktiver Müll gefährlicher ist. Zum anderen ist gar nicht sicher, ob die Atomkraftwerke und vor allem die Anlagen zur Aufbereitung und Lagerung den Strom wirklich CO2 günstiger machen.

 

Mir ist unbegreiflich, wie man auf eine Energieform setzen kann, bei der die Endlagerfrage in keinem Land der Erde geklärt ist. Man nutzt jetzt eine vermeintlich günstige Energie und überlässt es den nachfolgenden Generationen, wie man mit dem Müll umgeht.


08.11.2010 06:20    |    Broetchenexpress

Hallo,

 

Ich kann das Märchen von der "billigen Atomkraft " nicht mehr hören.

Ohne die hunderten Milliarden staatlicher Fördergelder in den vergangenen 4 Jahrzehnten, und auch nur wenn die Entsorgungskosten (die ja bisher noch gar nicht für die "Entsorgung" sondern nur für das "Verstecken" und "Zwischenlagern" der strahlenden Abfälle ausgegeben wurden) weiterhin vom Steuerzahler getragen werden ist Atomkraft scheinabr "billig".

 

Wie schon erwähnt:

Auch die Uranvorräte gehen in spätstens 30 Jahren zu Ende, und dann ?

Kein Land der Welt hat bis heute auch nur ein einziges sicheres Endlager für die hundertausende Jahre weiterstrahlende Abfälle zur Verfügung.

Und gerade Länder wie Frankreich die voll auf Atomkraft setzen, hinken ganz weit hinterher wenn es um die Entwicklung alternativer Energien geht.

 

Deutschland war auf diesem Zukunftssektor führend, und hängt sich gerade selber ab, weil diese selbstherrliche Versageregierung nur ihre zukünftigen Pöstchen bei den Lobby-Konzernen im Auge hat und Banken und Energiewirtschft bis zu den Knöcjheln im Allerwertesten steckt.

 

Die Chinesen sind da wesentlich schlauer, und werden schon sehr bald den Markt als Monopolisten beherrschen.

Oder warum wohl halten die Chinesen derzeit als Haupterzeuger der sogenaanten "Seltenen Erdmetalle" diese wohl im eigenen Land zurück ?

Wohl nicht zuletzt deshalb, weil gerade diese Metalle der lanthan-Gruppe unabdingbar sind wenn es um High-Tech wie Dünnschicht - Solarpaneele geht.

 

Hier wird unsere Zukunft der kurzfristigen Gewinndenken der mächtigen Monopolisten geopfert.

Oder wird der Strom etwa billiger weil die Atomkraftwerke jetzt länger laufen sollen ?

Es ist wohl eindeutig das Gegenteil der Fall.

 

Aber träumt alle schön weiter

 

Gruß

 

Reimund


08.11.2010 08:18    |    Maxximus77

Ich finde es gut für eine Sache zu kämpfen, aber es gibt scheinbar ein neues Hobby in Deutschland: Demonstrieren. Vor allem für Unnützes....der Castor ist immer angekommen, das bleibt auch so.

 

Was machen die ganzen Leute die zur Demo gehen eigentlich tagsüber, arbeiten wohl kaum. Den Castor aufzuhalten bringt nichts außer horrenden Kosten und die Gefahr dass jemand zu schaden kommt, oder noch schlimmer, etwas mit dem Transport selber passiert.....entgleisen etc.

 

 

Ich fasse mal zusammen:

- Tag und Nacht demonstrieren = (vermutlich nicht von Arbeit-nachgehenden Personen)

- Verletzungen dieser Leute und den Sicherheitskräften

- Die Kosten der Sicherheitskräfte

- Die Gefahr dass der Transport zu schaden kommt (Ausmaß unbekannt aber sicherlich verheerend)

- Das alles zahlen die Leute die Steuern zahlen

 

Ich finde das einfach nur total bescheuert und würde definitiv mit noch mehr Gewalt gegen die Demonstranten vorgehen, wer kein Wasserwerfer in die Fratze kriegen will oder Pfefferspray schnuppern, der soll eben mit dem Arsch zu Hause bleiben. Ich finde es auch nicht toll, Atommüll irgendwo zu lagern, aber freue mich dennoch nach wie vor über die ständige Verfügbarkeit von Strom und den damit verbundenen Möglichkeiten.

Dass wir natürlich irgendwann von der Kernkraft weg müssen ist klar, aber unser Verbrauch lässt einen schnellen Wechsel einfach nicht zu.

 

Statt Steine zu schmeissen sorge ich lieber dafür nicht zuviel Energie zu verbrauchen, unnötig Licht ausschalten etc, das ist mein Beitrag den ich problemlos leisten kann.


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Deine Antwort auf "Atomkraft--> ja bitte oder nein danke..??"

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