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andyrx

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18.01.2024 15:23    |    andyrx    |    Kommentare (126)    |   Stichworte: Allrad, Eis, GH2, Honda, HR-V, Schnee, Winter

Fahren bei Schnee unterwegs
Fahren bei Schnee unterwegs

Hallo Motortalker ,

 

Irgendwie ist Januar und da ist Winter ….für mich völlig normal und Schnee und Eis keine Überraschung und ich bin dafür ausgerüstet ….;)

 

Auch merke ich die Warnzeichen für Glätte noch wie leichtgängigerer Lenkung oder leichtes Heck und ich bemerke durchdrehende Räder auch noch ohne die Leuchte des ESP oder der Traktionskontrolle die blinkt.

 

Gehe ich auf längere Fahrt ist das Auto vollgetankt und ich habe ne Decke und zweites paar Schuhe sowie Frostschutzmittel in Reserve an Bord…. Auch was zu trinken und zu essen sollte an Bord sein.

 

Ich verstehe auch nicht warum man sich in einen Dauerstau auf der Autobahn stellt wo man über Nebenstrecken zumindest nicht eingesperrt im Stau ist.

 

Irgendwie haben wir Winter verlernt …..oder täusche ich mich da.

 

10cm erwarteter Schnee ist den Medien schon die Meldung schwere oder gar extreme Unwetter wert anzukündigen…..mittlerweile nehme ich das gar nicht mehr ernst.

 

Ich verstehe auch nicht wie es möglich ist einen 20 km Stau nicht auflösen zu können ….der dann 8 Stunden oder länger besteht…..klar ohne Rettungsgasse kommt natürlich auch niemand durch weil die Autofahrer zu blöd sind sich zu arrangieren—} https://www.nonstopnews.de/meldung/43637

 

 

 

War Montag bis Dienstag im Norden unterwegs ( mit dem Renault Fluence 2.0 ) trotz viel Schnee mit guten Winterreifen und Frontantrieb kein Problem wenn man umsichtig fährt…..jedoch sind trotz vereister Piste LKW in irrwitzigen Tempo an einem vorbei gebraust …und obwohl auf der A1 bei Sittensen mehrere Trucks im Seitenraum gelandet sind…..oder ein Sprinter entgegen der Fahrtrichtung auf Standspur strandete …..kein Wunder dass es dann klemmt mit dem Verkehrsfluss.

 

Heute Ausflug in umliegende verschneiten Berge der Rhön gemacht …..mit dem Honda HRV 4x4 ganz wunderbarer kurztrip …..und hier sind die Menschen Winter noch gewohnt und trotz schneebedeckter Fahrbahn war das alles kein Problem.

 

Erwarte ich zu viel mitdenken ??

 

 

Wie denkt ihr darüber ??

 

Grüße Andy

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18.01.2024 15:28    |    ToledoDriver82

Es sind die üblichen Probleme, LKW die es auf biegen und brechen versuchen müssen obwohl schon 20 vor ihnen nicht mehr weiter kommen, nicht angepasste Fahrweise weil man ja 2s Zeit verlieren könnte und tatsächlich noch Leute die bei dem Wetter mit SR unterwegs sind.

Bin die ganze Woche schon bei Winterwetter unterwegs, völlig problemlos


18.01.2024 15:38    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

Ja die Trucker sind da echt im Kamikaze Stil unterwegs ….allermeistes übrigens Holländer ( die kennen wohl keinen Schnee)

 

Es war gerade am Montagabend schon knifflig auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg links festgefahrene Schneedecke und Mitte/ rechts vereiste Fahrbahn ….umsichtig gefahren konnte man einigermaßen voran kommen und wurde dann teilweise von LKW in vollen Tempo überholt ….unglaublich.

 

Die Pause bei Burger King Sittensen oben in den Bildern zu sehen zeigt die Verhältnisse an dem Abend.

 

Auch wenn der Fluence seine Sache gut gemacht hat ( neuwertige Winterreifen in 205/60r16 sind drauf ) so hab ich natürlich ein wenig meinen ehemaligen Subaru Outback 2.5 vermisst ….der war für solche Verhältnisse / Reisen natürlich das Ideal Reiseauto :cool:

 

Der kleine Honda ist trotz seiner immerhin 124 PS eher für die Berge hier ideal ….als Reisewagen taugt er weniger.

 

Grüße Andy

18.01.2024 15:58    |    remarque4711

Das es im Winter immer irgendwelche Vollpfosten auf den Straßen gibt ist ja nicht neu, das war vor 40 Jahren auch schon so. Ich habe den Führerschein Ende August gemacht und das Fahren im nächsten Winter in den Alpen gelernt. Da blieben trotz Winterreifen auch zwei harmlose Ausrutscher nicht aus, daraus lernt man (ich) dann doch.

 

Wenn ich aber sehe, dass es Autofahrer gibt, welche Ende Oktober oder noch später mit Sommerreifen Richtung Passstraße abbiegen, um dann kurz vor dem Gipfel den Verkehr lahmzulegen, weil sie nicht weiterkommen, fehlt mir jedes Verständnis. Der Depp wurde dann aus seiner misslichen Lage von den wartenden vor und hinter ihm stehenden Autofahrern bei mistigstem Wetter befreit. Solche Sommerreifen-Profis habe ich leider in all den Jahren, in denen ich über Pässe fahre nicht nur einmal erlebt.

 

Im Winter 2005 waren wir bei Freunden in Assamstadt. Als wir nach ca. zwei Stunden aus dem Haus sind, hat es in der Zeit bestimmt 20cm geschneit. In entsprechendem Zustand waren die Straßen und die Autobahn. Ich bin dann auf der leidlich geräumten rechten Spur ~60 gefahren, das fand ich schon schnell und war natürlich vielen anderen Autofahrern zu langsam, vor allem dem LKW-Fahrern. Die überholten dann in anständigem Tempo auf der zugeschneiten linken Spur. Passiert ist Gott sei Dank nichts.

 

In meinem Auto sind immer Fleecejacken, eine Decke, Kissen, Getränke, bei längeren Fahrten auch feste Verpflegung und beide Tanks im Winter immer vollgetankt. Das reicht im Notfall für ~1100 Km Fahrt, wieviel Stunden ich damit im Stau stehen könnte, habe ich noch nicht testen müssen.

 

Schlimmer als Schnee ist für mich dichter Nebel.

18.01.2024 16:18    |    noplan

Danke für den Blog-Beitrag, spricht mir aus der Seele. In den Nachrichten lese ich nonstop über Schneechaos, alles ist lahmgelegt, nichts geht mehr... Bei mir im der Stadt war Schulfrei und der ÖPNV fuhr nicht, stattdessen wurde seit 4 Uhr nachts Salz gestreut, laut News viele Tonnen.

 

Ich bin kein "früher-war-alles-besser"-Vertreter, aber für mich ist das ganz normaler Winter, da kommt Schnee schonmal vor (wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie früher mal). Ich hab meine Scheiben freigekratzt und bin vorsichtig zur Arbeit gefahren, mit einem alten BMW. Vor etwa 20 Jahren war Salzstreuen in meiner Stadt verboten, es war fast jeden Winter eine festgefahrene Schneedecke auf den Straßen und an Katastrophenmeldungen zur Wetterlage in den Nachrichten in dem Ausmaße kann ich mich nicht erinnern. Die langen Staus kommen daher, da man meist völlig unflexibel nach Plan vorgeht, auch wenn dieser irgendwann mal entworfen wurde und überhaupt nicht der Realität entspricht (Unfall -> Absperren bis jedes Staubkorn fotografiert, protokolliert und von der Fahrbahn geräumt wurde). Es gibt in einigen anderen EU-Ländern Mittelleitplanken, welche sich öffnen lassen. Die Gegenfahrbahn wird dadurch verengt und Fahrzeuge die im Stau feststecken können gefahrlos umdrehen und auf der gegenüberliegenden Fahrbahn zurückfahren. Solche Innovationen gibts hier nicht, da Vorschriften das Mitdenken unterbinden. Und Vorschriften haben wir einige.

 

Hier sind auch einige Drängler und "Raser" unterwegs, häufig mit dicken neuen Allradlern. Einer rutschte vor ein paar Tagen, nachdem er mich überholen musste, über die nächste rote Ampel, ein anderer touchierte, nachdem sein Vordermann bremste und er nur ~2 Meter Abstand hatte, mit vielleicht 30 km/h den Bordstein.

 

Ich kann die ganzen Probleme die die Medien und scheinbar auch viele Leute damit haben überhaupt nicht nachvollziehen. Flexibel sein, Mitdenken und Vorbereiten und dann ist das alles überhaupt kein Problem und man kann den Winter genießen.


18.01.2024 16:22    |    Blubber-AWD

Ja, leider haben wir wohl verlernt, mit den statt gegen die Jahreszeiten zu leben. Besonders augenfällig wird das im Winter: Viele - auch erfahrene - Fahrer wollen nicht wahrhaben, dass es nicht Sommer ist mit freien Straßen und guter Traktion. Und so wird gedrängelt, überholt und geschnitten, dass einem das Grausen kommt.

18.01.2024 16:35    |    weizengelb

Ein Wintereinbruch ist deshalb zu einem "kriegsähnlichem" Ereignis geworden, weil die Welt einfach zu komplex, die Menschen hilflos und die Infrastruktur zu fragil geworden ist.

 

Früher fuhr der rein dieselbetriebene ÖPNV - egal ob Schiene oder Bus - bei uns bis -15 Grad oder 1,50 m Schneehöhe einfach weiter, die Kohle- oder Ölheizung lief in der Zeit halt 24/7 durch, die Autos fuhren Spikes und waren bei Zeiten wintertauglich hergerichtet, die Menschen trugen bei Schnee Winterstiefel und Thermohose statt heute Sommer-Sneaker mit aufgerollten Chinos und bei einer Erkältung unter 40 Grad Fieber wurde bei der Arbeit eben Grog statt Bier getrunken.

18.01.2024 16:39    |    ToledoDriver82

Ich hab die Tage genug erlebt, dass man es nicht für nötig hält, seine Fahrweise den Wetterbedingungen anzupassen... wahrscheinlich glaubt man,das Auto macht das schon,am Ende heult man wieder rum wenn es ein Schaden gibt

18.01.2024 17:24    |    bronx.1965

Ich sitze ja aktuell im Norden unseres Landes und hier gibt es aktuell sehr wenig Schnee, also kaum der Rede wert. Am Montag hatten wir Glatteis und die entsprechenden Warnungen dazu. Also passt man sich an, geht alles etwas eher und geruhsamer an.

Die Karre ist eh vollgetankt, Decken und dickes Winterzeug in der Kiste hinten. Ein 20 l Kanister ist im Winter immer an Bord, eine Fahrt zur Küste in der Nacht mit Schneeregen in Verbund mit geschlossenen Tankstellen wegen Stromausfalls im Landkreis vor mehreren Jahren hat bei mir traumatische Erinnerungen hinterlassen. Passiert einem nur einmal, sowas. :(

 

Will sagen, man kann sich ganz gut einrichten. Was man leider nicht beeinflussen kann sind diejenigen, die trotzdem der Meinung sind, mit ungebremsten Dauerfeuer kommt man schneller durch. Das ist auf der BAB schon blöd, auf einer normalen Bundesstraße ist es dann einfach kreuzgefährlich. Meist gehen dann noch Unbeteiligte den Bach mit hinunter. Dafür habe ich kein Verständnis mehr. Da sind dann die verrücktesten Überholmanöver an der Tagesordnung, der Rest ist teilweise Glück. Oder auch nicht. Die Bilder unten sagen mehr als Worte.

War besagter Montag, bei Straßenglätte. Und die war nicht ohne. Ich fahre zwar einen Permanent-Allradler aber auch der hebt die Physik nicht auf.

 

Was mich außerdem immer wieder erstaunt: die Meldungen aus dem Süden Deutschlands von zahlreichen gestrandeten Trucks, die mit Sommerbereifung unterwegs sind.

Vielleicht sollte man einfach mal an den Landesgrenzen Kontrollen machen, 48h Nonstop, dann spricht sich das auch herum. Und alles was keine adäquate Bereifung hat wird rigoros umgedreht und zurück geschickt.

Vielleicht lernen die Spediteure es eben nur auf die harte Tour. "Just in Time" hin oder her. Wenn die Strafen der Vertragspartner dann eintrudeln dürfte das doch so manchen zum Umdenken zwingen.


18.01.2024 17:45    |    ToledoDriver82

Es sind ja nicht mal immer wirklich SR,aber wenn man sich mal das Profil vieler Lkw "WR" Reifen anschaut,muss man sich nicht wundern,warum da bei Winter nichts mehr geht. Wenn mein im Auto im Fahrverhalten schon extrem anfällig auf unterschiedliche Ladungszustände reagiert,kann ich in dieser Jahreszeit keine Kompromisse beim einzigen Kontakt zur Straße eingehen.

18.01.2024 18:58    |    andyrx

Wenn 4O Tonnen Masse am rutschen sind und da steht was im Wege ist schnell Schluss mit lustig …..wer da dann im Wege steht kann nur noch beten.

 

…..Allrad hin oder her ….beim bremsen sind letztendlich alle Gleich.

 

Dennoch sorgt Allrad natürlich für ein beruhigendes Gefühl denn anfahren nach einem Stopp stellt in der Regel kein Problem dar und die Spurhaltung ist natürlich auch eine andere Welt.

 

Aber egal was man für ein Fahrzeug oder antriebskonzept vorliegt ….taugen die Reifen nix ist und bleibt es ein Eiertanz:o

18.01.2024 19:02    |    ToledoDriver82

Wenn man dann noch fährt als wäre man unbesiegbar,haben wir diese Ergebnisse.

18.01.2024 19:06    |    andyrx

Sicher ist bei vielen der Glaube ihr mit Assistenten und allerlei kleinen Helfern vollgestopften Autos wird es schon Regeln sehr ausgeprägt …..eine trügerische Sicherheit denn Physik ist nunmal Physik.

18.01.2024 19:07    |    Creeper45

Tja, ich musste mit meinem Honda Accord CC7 da durch , nur ABS, kein ESP oder sonstige Extras. Am Montag kam ich vom Flughafen Köln Bonn zurück, Autobahn war ok, Landstraße nach Alsdorf nicht, zum Glück gemerkt. Am Freitag kam dann der große Knacks, der Endschalldämpfer schlug n Purzelbaum und riss mir dabei fast die Stoßstange ab. Damit ist die Liste endgültig zu lang für den TÜV und mein Sparschwein. Aber den Winter hätten wir 2 geschafft. Damals bin ich auch mit Camaro oder Firebird durch den Winter und habs überlebt.

Krönung war der Winter 2010 / 2011 mit dem Caprice, aber die Kreuzung war vereist und da war die Antriebsart egal, alle haben gekämpft an der Ampel weg zu kommen

18.01.2024 21:54    |    andyrx

Ist ja unglaublich —} https://www.t-online.de/.../...-autobahnen-bis-zu-12-stunden-stau.html

 

12 Stunden im Stau …..für mich echt rätselhaft :confused:

18.01.2024 22:08    |    ToledoDriver82

Aber das Bild/Video sagt doch alles...

19.01.2024 01:51    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@andyrx schrieb am 18. Januar 2024 um 18:58:04 Uhr:

…..Allrad hin oder her ….beim bremsen sind letztendlich alle Gleich.

 

Dennoch sorgt Allrad natürlich für ein beruhigendes Gefühl denn anfahren nach einem Stopp stellt in der Regel kein Problem dar...

Klar wenn ein LKW am Berg hängt muss man dran vorbei, ohne Allrad hat man da wirklich schlechte Karten; und der Gegenverkehr kann bei Gefälle praktisch nicht bremsen.

 

Zweiter Punkt Parkplatz finden finden und sich rein trauen; respektive wieder rauskommen.

 

Der Rest ist dann nur Nice to have.

19.01.2024 10:20    |    remarque4711

Zitat:

@andyrx schrieb am 18. Januar 2024 um 19:06:14 Uhr:

Sicher ist bei vielen der Glaube ihr mit Assistenten und allerlei kleinen Helfern vollgestopften Autos wird es schon Regeln sehr ausgeprägt …..eine trügerische Sicherheit denn Physik ist nunmal Physik.

Anfang der 80er Jahre hat sich ein Kollege von mir ein neues Audi Coupé Quattro gekauft, im ersten Schnee ist er gleich abgeflogen, weil er glaubte, dass ihm mit Quattro und ABS nichts passieren kann. Das hat er übrigens erzählt und ist keine Annahme von mir.

 

Zitat:

@andyrx schrieb am 18. Januar 2024 um 21:54:37 Uhr:

Ist ja unglaublich —} https://www.t-online.de/.../...-autobahnen-bis-zu-12-stunden-stau.html

 

12 Stunden im Stau …..für mich echt rätselhaft :confused:

Eine andere Kollegin wollte an Weihnachten Angang der 2000er Jahre von Stuttgart nach Hause in Norddeutschland, sie stand 24 Stunden im Stau.

 

Wenn man dann nicht die passende Ausrüstung im Auto hat, wirds sicher ungemütlich.

19.01.2024 10:52    |    ToledoDriver82

Definitiv,aber bei 24h wird es selbst mit der Grundausstattung schon eng

19.01.2024 12:29    |    andyrx

Bei 24 Stunden Stau darf man getrost davon ausgehen dass es kein vernünftiges Krisenmanagement und Koordination verschiedener Rettungsdienste oder Autobahnmeistereien gab …..in heutigen Zeiten moderner Kommunikation schwer vorstellbar dass sowas sein muss.

20.01.2024 00:09    |    5sitzer

24h Stau bei frostigen Temperaturen ist schon hart.

Klar, wenn Überholverbote permanent missachtet werden kommt keiner durch.

 

https://www.hessenschau.de/.../...bt-v1,wieso-tagelange-staus-100.html

 

Ich erinnere mich an einen plötzlichen Wetterwechsel mit Schneenebel und Sichtverhältnissen von wenigen Metern bei langsamem Blindflug mit Fahrzeugabständen von wenigen Metern Ende der 90er auf meinem Weg von München nach Stuttgart, nach 8 Stunden bin ich angekommen.

20.01.2024 11:24    |    pentium122

Verdummte Medien samt Journalisten samt KI. Die lernen alle über Klickzahlen und somit Werbeeinnahmen. Letztendlich macht sich die Masse damit dumm.

20.01.2024 11:30    |    Schwarzwald4motion

Kontext?

20.01.2024 13:44    |    noplan

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 20. Januar 2024 um 11:30:01 Uhr:

Kontext?

Naja passt schon...

 

https://www.daswetter.com/.../...ter-schneefall-eisregen-unwetter.html

 

https://www.merkur.de/.../...isregen-mittwoch-schneefall-92778238.html

 

https://www.fr.de/.../...el-spaltet-sich-schneesturm-und-92773931.html

 

https://www.faz.net/.../...utschland-droht-verkehrschaos-19452202.html

 

https://weather.com/.../...utschland-so-geht-es-mit-dem-wintereinbruch

 

Und was dann kam war eben normaler Winter. Warum können ganze Schulklassen gemeinsam Rodeln gehen (ARD Mediathek), aber die Schule fällt wegen "Schneechaos" aus? Wieso fällt bei mir der ÖPNV in weiten Teilen wegen "Eispanzern" und Schnee aus, während ich und meine Kollegen auf exakt den nicht befahrenen Strecken mit Fahrrad und Auto zur Arbeit kommen? Ist schon mehr als reichlich übertrieben was da in den Medien vermittelt wird und danach richten sich dann eben viele.

 

Warum heißt es im Titel nicht einfach "10 cm Neuschnee zwischen Frankfurt und München, 20 südlich von München, Mild im Norden"? Stattdessen wird mit Superlativen und reißerischen Phrasen wie "Eisregen und Schneechaos!", "Katastrophe", "Eis-Chaos", "höchste Warnstufe" um sich geworfen, dann hier und da noch ein paar Ausrufezeichen... Geld macht man durch Werbeeinnahmen und diese generiert man eben durch Klicks, daher diese reißerischen Titel.

20.01.2024 15:14    |    AnyTime

Ich habe mal vor einigen Jahren in einem Artikel einer Autozeitung (vermutlich Autobild oder AMS) gelesen, dass die Stadt Stuttgart 1995 20 Räumfahrzeuge in Betrieb hatte und es heute noch 8 sind...(bitte nicht auf die Zahlen festnageln, sind aus dem Kopf. Der Unterschied war aber gewaltig...)

20.01.2024 16:28    |    Schwarzwald4motion

Naja die Stauprobleme waren ja jetzt keine Erfindung.

Und im badischen ist immer gleich Chaos wenn eine Flocke fällt. Liegt sicherlich an denjenigen die den Medien keine Aufmerksamkeit schenken und weiter auf Sommerreifen vor sich hin Gurken. ;)

20.01.2024 20:22    |    remarque4711

Zitat:

@AnyTime schrieb am 20. Januar 2024 um 15:14:54 Uhr:

Ich habe mal vor einigen Jahren in einem Artikel einer Autozeitung (vermutlich Autobild oder AMS) gelesen, dass die Stadt Stuttgart 1995 20 Räumfahrzeuge in Betrieb hatte und es heute noch 8 sind...(bitte nicht auf die Zahlen festnageln, sind aus dem Kopf. Der Unterschied war aber gewaltig...)

Das ist sicher nicht der Fall.

20.01.2024 21:15    |    Schwarzwald4motion

Das hört sich eher nach nur Flughafen an.

 

Generell dürfte das eher ein Problem der Lenkzeiten sein, dann stehen schnell zu wenig Fahrer zur Verfügung.

20.01.2024 21:34    |    5sitzer

Zitat:

Der AWS führt den Winterdienst der Stadt Stuttgart von Anfang November bis Ende März durch und räumt, wenn die Wetterlage es erfordert, im Schichtdienst rund um die Uhr. Zur Erfüllung der Winterdienstaufgaben auf den Fahrbahnen stehen 21 Lastwagen, fünf Unimog und sieben Schmalspurfahrzeuge zur Verfügung

https://www.cannstatter-zeitung.de/...9a0e-42ed-aadf-f900122ff996.html

20.01.2024 22:11    |    fehlzündung

Ja, wir haben es verlernt oder nie erlernt. Zumindest hier im Norden kann ich das so sagen.

 

Wir hatten lockier zehn Jahre keinen wirklichen Winter und das was jetzt passiert, ist ja bis auf einzelene Tage auch eher harmlos.

 

Früher fuhr man halt bei Schnee langsamer, mehr Abstand, bisschen mehr vorausschauend und es ging gut. Jetzt gibt es gefühlt nur noch zwei Kategorien:

 

- die einen fahren auch bei geschlossener Schneedecke, als wäre Hochsommer

- die anderen verfallen bei drei Flocken, die auf der Straße tänzeln in den Panikmodus und schleichen mit 40 über die Landstraße.

 

Zu LKW kann ich wenig sagen, fahre zu wenig Autobahn, aber kenne es von Regenund schlechter Sicht, dass die dann mit 90km/h an der Autokolonne gnadenlos vorbeiziehen, egal wie Straße und Sicht sind.

 

Die ständigen Warnungen vor Wetter, Schnee, Kälte sind auch übertrieben. Ich vermute, es geht da auch viel um Klickzahlen im Internet.

Wenn jetzt nachts mal -10 Grad angesagt sind, liest man von Kälte-Peitsche und Russen-Kälte. War zu meiner Kinder- und Jugendzeit normal und oft über Wochen.

Bei angesagten zehn Zentimete rNeuschnee fällt vorsorglich die Schule aus und man soll lieber von zuhause arbeiten.

Meine Eltern haben früher gesagt, geh erstmal zur Haltestelle und wenn kein Bus kommt, kommst wieder nach Hause. Kam aber immer, wenn auch verspätet.

 

Irgendwie scheinen wir mit allem sehr verweichlicht geworden zu sein. Etwas Schnee ist Wetterchaos, 30 Grad sind Sahara-Hitze, mit einer Erkältung bleibt man lieber die Woche zuhause, usw.

 

Eine insgesamt ungesunde Entwicklung.

 

PS: Warnungen vor Eisregen halte ich für wichtig und angebracht. Da helfen keine Winterreifen und selbst zu Fuß kommt man kaum voran. Das ist im Gegensatz zu Schnee wirklich gefährlich. Ist aber auch weitaus seltener.

20.01.2024 22:21    |    5sitzer

Früher gab es nicht die Menge an LKW, die für das jüngste Chaos hauptsächlich verantwortlich waren.

20.01.2024 22:25    |    fehlzündung

Und es war wahrscheinlich auch weniger Zeitdruck da. Wenn es die Wetterverhältnisse nicht zuließen, dass man weiterfuhr wurde eben aufm Parkplatz Rast gemacht (und wegen weniger LKW-Aufkommen gab es auch genug Parkplätze) und gewartet, bis die Straße wieder befahrbar war.

20.01.2024 22:48    |    ToledoDriver82

Was nützt es dir bei Zeitdruck,nicht auf der rechten Spur sondern der linken fest zu hängen,ich seh da kein Vorteil. Das ist wie beim PKW, der versucht an allen langsamen Fahrzeugen vorbei zuziehen nur um schneller zu sein und dann im Straßengraben landet... schneller am Ziel ist er so dann nicht,wenn es überhaupt noch zur Debatte steht.

 

Ja, meint Winter verlernt zu haben und dass schlimme, selbst in Regionen wo der nicht so selten ist. Und diese extreme und falschen Warnungen sind das aller letzte und werden uns mal gewaltig auf die Füße fallen, nämlich dann ,wenn sie keiner mehr ernst nimmt.

20.01.2024 22:55    |    fehlzündung

Vermutlich kann sich kein Fahrer mehr erlauben, wegen Wetter eine Pause einzulegen. Zeit ist Geld und dann gibts Druck vom Disponenten. Also wird gefahren, solange es irgendwie geht, bis es nicht mehr geht.

20.01.2024 23:12    |    ToledoDriver82

Wenn es aber nicht mehr weiter geht, helfen auch keine dämlichen Aktionen, meist verschlimmern sie die Sache nur noch

20.01.2024 23:13    |    fehlzündung

Brauchst du mir nicht sagen.....

20.01.2024 23:49    |    Thomasbaerteddy

Bei entsprechenden Verhältnissen (Schnee) fahre ich manche Ecken nicht an (irgendwelche kleinen Kuhbläken der Marke "drei Häuser, fünf Spitzbuben"), weil ich weiß, daß da nicht geräumt ist. Da ist mir die Gefahr zu groß, mich festzufahren (unsere Varios haben weder Allrad, ESP noch ASR; fährt man sich da mit einem der vier Hinterräder (Zwillingsbereifung) fest, ist vorbei).

Kleine Seitenstraßen (vor allem solche, die abschüssig sind bzw. wo ich wenden müsste) laufe ich rein.

 

Ansonsten ist's bei uns auch so, wie's fehlzündung beschrieben hat: die einen heizen nach wie vor wie die Blöden, die anderen tragen ihr Auto fast... Wobei erstere Gruppe auch bei dichtem Nebel oder starkem Regen bei Nacht fullspeed unterwegs sind, obwohl die Sicht vielleicht 10m beträgt. Ob die über ein Boden-Boden-Radar verfügen?

 

Bestes Beispiel: am Freitag morgen lag Neuschnee, die Hauptstraße im Dorf war noch nicht richtig geräumt. Jeweils eine Spur mehr oder weniger festgefahrener Schnee, daneben 30 cm hoch Schnee. Ich fuhr ca. Tempo 35 und hatte nach kurzer Zeit den ersten Drängler hinter mir. Noch weit vor dem Ortsausgang hat er mich dann, nun ja, sehr flott überholt mit seinem VW-Bus (T6). Geschätzt Tempo 80.

21.01.2024 13:57    |    kamuta

Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Ich bin sowohl mit PKW als auch mit LKW mal ins rutschen geraten, jeweils in meinem ersten Winter.Bin vorgestern auf der Bundesstrasse Winterberg Marburg kurz nach Winterberg von einem 5 Achs Zug eines Paketdienstes mit meinem Solo LKW ueberholt worden.Entweder war ich uebervorsichtig oder der Fahrer leichtsinnig evtl.unter Zeitdruck.

21.01.2024 14:05    |    fehlzündung

Das Gefühl geht den Menschen zunehmend verloren. Durch immer mehr elektronische Helfer wird das Fahren mehr und mehr entkoppelt und man bemerkt nicht mehr so deutlich wie frühe rdie Anzeichen (Lenkung sehr leicht, Reifen drehen beim Anfahren durch, Heck tänzelt). Das wird alles überrtüncht und weggeregelt.

 

Und irgendwann ist es zuviel, dann kann die Elektronik die Physik nicht mehr austricksen und dann verliert man aus heiterem Himmel die Kontrolle über das Auto, von dem man eben noch meinte, es fährt wie auf Schienen.

22.01.2024 13:36    |    restek

Bei mir unabhängig von der Jahreszeit in der Ausrüstung für den Notfall.


Deine Antwort auf "Winter in Deutschland ….eigentlich kein Problem oder doch ??"

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