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andyrx

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09.12.2009 12:24    |    andyrx    |    Kommentare (673)    |   Stichworte: Co2, Emissionen, Klima, Klimawandel, Politik, umfrage

der Klimawandel ist vom Menschen gemacht...??

unsere Erde am Abgrund..??
Unsere Erde am Abgrund..?

Moin Motortalker,

 

 

das Klima bzw. Klimawandel sind die Topthemen die aktuell ganz oben in den Medien gehandelt werden...:o

 

Nun es gab in den vergangenen Jahrtausenden diverse Eiszeiten und auch Warmzeiten,es gab Gletscher in der norddeutschen Tiefebene und es gab auch Dinosaurier.....:p

 

und Grönland heisst übersetzt Grünland,und muss wohl mal grün gewesen sein;)

 

nun hab ich hier einen Artikel gefunden der sich damit befasst ob die ganze Diskussion Hand und Fuss hat oder ein großes Missverständnis ist...

 

lest selbst-->

 

Der Streit um den Klimawandel

von Till Schwarze

 

Der Klimawandel ist eine Lüge. Es hat schon immer kältere und wärmere Phasen auf der Erde gegeben. Nicht der Mensch ist für den derzeitigen Anstieg der Temperaturen verantwortlich, sondern dieser ist ein ganz natürliches Phänomen. Kohlendioxid (CO2) ist ein lebenswichtiges Treibhausgas, das keinen Einfluss auf die Erderwärmung hat und zudem Pflanzen beim Wachstum hilft. Wir steuern nicht auf eine Klimakatastrophe zu, sondern unterliegen einer reglerechten "Klimahysterie", die Skeptikern des Klimawandels den Mund verbietet und eine Kampagne politischer Wissenschaftler ist.

 

So lautet, vereinfacht zusammengefasst, die Kritik an der "Klimalüge" - der von Menschen angeheizte Klimawandel wird in Frage gestellt oder sogar ganz bestritten. Die Überzeugung dieser "Klima-Leugner": Wir sitzen einem riesigen Schwindel auf und verschwenden Zeit und Geld in die Bekämpfung von etwas, das es gar nicht gibt.

 

hier der ganze Artikel und Quelle-->http://www.n-tv.de/.../...Streit-um-den-Klimawandel-article631640.html

-----------------------------------------

 

bitte den ganzen Artikel im Link lesen,ich wollte ihn nicht komplett kopieren wegen Copyrights;)

 

ist das Leugnen des Klimawandels und der Ursachen--> das Produkt von fremdgesteuerten Wissenschaftlern die wirtschaftlichen Interessen unterliegen oder haben die Skeptiker eher recht die der Meinung sind der Mensch habe hier keinen oder wenig Einfluss..??

 

liegen im Klimawandel (sofern er denn real existiert) auch Chancen oder nur Not und Elend ??

 

 

eure Meinung dazu interessiert mich;)

 

ich weiss,keine leichte Kost,aber eventuell doch Grundlage für eine interessante Diskussion:eek:

 

mfg Andy


  • von 17
  • 17

09.12.2009 12:33    |    murxer666

Tja, beide Seiten bringen gute Argumente.

Ich als Normalsterblicher bin da nicht in der Lage zu argumentieren und nachvollziehen, was nun stimmt geschönt oder gar Humbug ist.

Ja, Schwankungen hats immer gegeben, ja Veränderungen sind sichtbar.

Ob die jeztzt normal sind, durch die Industrialisierung verstärkt oder gar erst dadurch hervorgerufen, wer kann das schon sagen.

 

Ich denke es kann nicht schaden, sich über unsere Emissionen Gedanken zu machen, und sie zu optimieren. Wenns dem Klima anssich hilft, schön.

Wenn nicht, steigerts vielleicht wenigstens die Lebensqualität, vor allem in Ballungsräumen.

 

Murxer


09.12.2009 12:38    |    meehster

a) es liegen auch Chancen darin.

b) es ist normal, daß es nach einer Eiszeit wärmer wird. Wir sind am Ende einer Minieiszeit.

c) Das Regenwaldabholzen muß unterbunden werden. Insbesondere wenn für Biosprit abgeholzt wird, um Anbauflächen für diesen zu bekommen, ist das als würden wir uns ein Stück unsere Lunge rausreißen, weil wir glauben, wir könnten dann besser atmen.

d) Der Mensch verstärkt die Erwärmung nach der Minieiszeit. In welchem Maße dies geschieht, weiß aber niemand wirklich.

e) Letztendlich sollten wir schon drauf achten, die Umwelt möglichst wenig zu beeinflussen. Daher sollte der Ausstieg aus fossilen Energien besser gestern als heute geschehen.


09.12.2009 12:38    |    andyrx

Moin

 

ich seh es ähnlich,die Rohstoffe jedoch nicht zu verplempern und in die Luft zu blasen sollte unabhängig davon ein Gebot sein welches existentiell sein wird;)

 

Warum man jedoch der Abholzung der Regenwälder Einhalt gebietet die ja nun mal auch viel Co2 aufnehmen erschliesst sich mir nicht....deshalb ächte ich grundsätzlich Tropenhölzer sofern nicht aus einer Plantage;)

 

mfg Andy


09.12.2009 12:41    |    aixcessive

die erde wird den menschen überleben   aber der mensch wohl nicht   ;)


09.12.2009 12:45    |    Bumer645

Ich denke das die Klima schlagzeilen humbug sind und nur zum Geld machen gedacht sind.

Wenn man sich die letzten paar hundert Jahre anschaut gabs immer wärmere und kältere Zeiten :)


09.12.2009 12:45    |    Dr Seltsam

Jetzt hat der Vogel doch glatt meine selbstauferlegte Blogpause genutzt und mir das Thema geklaut :D :D Aber nicht so schlimm, endlich n Blog zu dem Thema :)

 

Jetzt aber zum Thema, ich hab mit 100% Bewusstsein NEIN angeklickt. Weil man abseits der Offiziellen Quellen immer wieder lesen muss das es nicht wärmer sondern kälter wird. Erst vor wenigen Tagen hat ein Hacker ja eine der wichtigsten Klimainstitute (CRU) gehackt und ans Tageslicht befördert das man nicht nur mit voller Absicht Zahlen und Daten gefakte hat, sondern sogar darüber disskutiert hat wie man dies am galantesten vollführt:

 

http://www.focus.de/.../...uenzen-des-klima-datenklaus_aid_459845.html

 

Dazu wie ( rein zufällig ) es der Politik immer wieder einfällt wie man über den "Klimawandel" neue Steuern und Abgaben bzw Auflagen generieren kann. Dazu solche merkwürdigen Sachen das man "verhandelt ob Deutschland die Tempratur um "2 oder3 Grad senken soll".

Mal ehrlich, wie will man die Tempratur um " 2 oder 3 Grad" senken?! Gibts da irgendwo einen Knopf?! Der allgemeine, deutschlandweite Thermostat!? Wie wird das berrechnet und wie will man sicher sein das das frei von natürlichen Schwankungen ist?! Was ist mit dem Käse von wegen "Autos mit unter 100 g CO2 Ausstoß"? Wie will man den DAS so genau berrechnen?! Wenn ich mehr drauftrett kommt mehr raus, wenn ich weniger trette kommt weniger raus. Das ist doch totaller Käse.

Kurzum, zu offensichtlich das es sich hier um Beschiss handelt.

 

Und noch eine letzte Frage: Nehmen wir mal an wir ständen wirklich vor einem "fast die Menschheit ausrottenden Klimawandel". Im zweiten Weltkrieg vor über 60 Jahren wurden viermotorige, schwere Bomber in den USA in Serie produziert, da hat eine Fabrik pro Tag 6 komplette Bomber ausgespuckt. Mit damaligen Mitteln! Warum ist es dann also komischerweise heute nicht möglich so ein "Rüstungsprogramm" aufzuerlegen, nur für den Klimaschutz?! Solarzellen auf jedes Dach, ausbau der Windkraft vor der deutschen Küste, massive Förderung von Strom- und Wasserstoffmotoren für alle Arten von Vehiceln + staatlich finanziertes Tankstellennetz. Wohl doch nicht so dringlich die Lage oder!?


09.12.2009 12:45    |    andyrx

Zitat:

die erde wird den menschen überleben aber der mensch wohl nicht

nun daran hab ich keinen Zweifel,denn die Geschichte des Menschen ist gemessen an den 5 Milliarden Jahren seit der Entstehung der Erde nur eine bisher kurze Episode;)

 

mfg Andy


09.12.2009 12:46    |    mph_

wie murxer666 schon festgestellt hat, haben beide Seiten gute Agumente und als normalsterblicher lässt es sich kaum sinnvoll drüber diskutieren.

 

Was ich dieser Klima-Debatte aber abegwinnen kann ist, dass man sich langsam zum Spritsparen besinnt und dadurch die Rohstoff-Reserven schonen, schließlich wird Rohöl auch für andere Produkte benötigt die u.U. wichtiger sind als Sprit sind.

 

Jedoch muss man sagen, dass das aus skurile Ausmaße hat. In der Schule wurde mir noch beigebracht, dass Papierverschwendung böse ist und den Regenwald zerstört. Heutzutage macht Tetrapak damit Werbung, wie toll es doch sei, dass nachwachsende Rohstoffe verwendet werden. Unter anderem auch das schöne Holz, das ja auch schon sooo schnell nachwächst...


09.12.2009 12:47    |    swallerius

Ich bin der festen Meinung, dass es einen Klimawandel gibt, wie schon vor 10, 100, 1.000, 1.000.000 Jahren.

 

Aufgrund der Tatsache, dass es den Klimawandel schon immer gab, bin ich auch der Meinung, dass der Mensch keinen allzu großen Einfluss nehmen kann und damit klarkommen muss. Ich halte es zwar schon für sehr wahrscheinlich, dass die industrielle Revolution einen Anteil am Wandel hat, jedoch halte ich ihn für nicht so stark, wie immer behauptet. Den größten Teil am Wandel ist in meinen Augen noch immer natürlichen Ursprungs. Ich meine, wir sollten uns eher auf die Vorteile des Wandels konzentrieren und nicht auf die negative Seite, dann schläft es sich auch gleich besser. ;)

 

Ansonsten finde ich Umweltschutz in Maßen durchaus sinnvoll, ich bin selbst ein Fan von Niedrigenergiehäusern und alternativen Energien (Windräder nur begrenzt). Ich achte durchaus beim Kauf von Sachen auf die Verpackung und Herkunft, so dass ich ressourcenverschwendende Produkte möglichst meide. Weiterhin habe ich auch kein Problem damit, wenn mein nächstes Auto den ein oder anderen Liter einspart (so lange ich keinen aufgeblasenen Vierzylinder fahren muss :D), nur wenn der Umweltschutz schon autoritäre Züge annimmt, dem alles andere untergeordnet wird, finde ich es durchaus bedenklich. Und genau diesen Trend erkenne ich zur Zeit. :(


09.12.2009 12:49    |    Opel V6

Meine Meinung zu diesem Thema ist eine ganz einfache :

Nach anderen überreizten Themen hat man jetzt Politisch und Überparteilich, ja sogar Weltpolitisch endlich ein neues, schlachtreifes "Zugpferd" gefunden, dessen Potential nun zum wohle von Profitgeilen der Menschheit voll ausgenutzt wird.

Dem kleinen dummen Bürger wird ein riesen Hokus Pokus in Form von Horrorbildern und angeblich Wissenschaftlich fingierten fundierten Beweisen "untergejubelt", und alle schreien auf... Wer von uns hat keine Angst vor Naturkatastrophen und unkontrollierbaren Gewalten, die unser "CouchPotatoe" dasein bedrohen ?! Man impft uns also fleißig ein das wir alle Umweltsünder und damit schuldige sind, und unser grünes Gewissen macht uns alle zum Hampelmann der Nation(en)... Wir kaufen fleissig neue Autos, Heizungen die nur einen Bruchteil verbrauchen usw., obwohl es die gestrige Technik noch eine Weile getan hätte.

Das gute : Unser eingeimpftes Umweltschutzbedürfnis kurbelt die Wirtschaft an.

Natürlich halte ich nichts von Verschwendung von Energie und Ressourcen, und wenn Fortschritte in der Forschung und Entwicklung effizientere und Energieschonende Techniken zum Ergebnis haben, bin ich auch dafür diese einzusetzen... aber der Wandel ginge den Verantwortlichen zu langsam, da man erst das alte durch etwas besseres ersetzen würde wenn nötig... Also "kreeirt" man eine herannahende Klima-Katastrophe, alle schreien "ahhh" und "ooohhh" und rennen wie die Lemminge dem neuen Trend hinterher.

 

Ich glaube den Klimaforschern das es nur natürlich ist, das es der "normale Lauf der Dinge" ist, das sich die Natur verändert, schließlich ist Sie kein Labor indem man statische Größen künstlich vorgibt und das passt dann so... die Erde ist ein emfindliches Vegetationssystem das ganz eigene Zyklen durchläuft... und ein neuerlicher, zyklischer Wandel steht eben bevor


09.12.2009 12:50    |    Dr Seltsam

mph_, du bringst mich da noch auf sone Sache :D

 

Wir Autofahrer sind ja nunmal "Klimaopfer Nr.1". Böse Rabauken die mit Vollgas durch die Straßen heizen und 40 KM für ein Brötchen fahren. Böse, böse Umweltsünder. Soweit wir. Jetzt die Industrie.

 

Weiß nicht wie das bei euch ist, aber bei mir steckt permanent Werbung im Briefkasten die sofort wegfliegt. Ich denke mal pro Woche kommt da sich n Kilo oder 2 Papier zusammen. Ein bis Zwei Kilo dicht und bunt bedrucktes Papier. Nur bei mir, nicht weiter wild, aber alle hier in der Gegend bekommen das. Bei 300 Haushalten schon 300 - 600 KG Papier.

Hat mal einer ausgerechnet was DAS an achsobösem CO2 verursach bei Produktion, Transport und Vernichtung weils ja eh meistens gleich in Papierkorb fliegt?! Wieso nichtmal da ansetzen als den Autofahrer wegen jedem CO2 Molekül zuviel rumgängeln.


09.12.2009 13:04    |    Opel V6

@ DrSeltsam... Du hast die Bäume vergessen die dafür abgeholzt werden, was dann wohl bedeutet das die verschwendete menge CO² für die Produktion durch die abgeholzten Bäume auch nicht mehr "weggefiltert" werden können, so das sich das Drama hinter diesen Tatsachen quasi noch potenziert


09.12.2009 13:04    |    letzterlude

Moinsen,

 

am übelsten stößt mir bei dem Thema nachwievor auf, das selbsternannte Klimaexperten aus Daten, die auf weit in die Zukunft gerichteten Klimamodellen (auf gut Deutsch: Annahmen mit einer erheblichen Anzahl von Unbekannten) basieren, zu dem Pool der Klimahysteriker genehmen Schlußfolgerungen kommen und diese als "harte Fakten" verkaufen.:rolleyes:

 

Auf diesen Zug springen natürlich wieder die üblichen (Öko)Gutmenschen und Verzichtsapostel auf und verbreiten diese "Wahrheiten" mit der Inbrunst fundamentalistischer Wanderprediger....:mad:

 

Der Gipfel ist allerdings, das bisher ein Großteil von Politik und Medien dieses infame Spiel zumeist unkritisch mitgemacht haben... Haben wir aus Waldsterben & Ozonlochhysterie nicht mal ansatzweise gelernt...? Es sollte doch mal so langsam jedem bewußt werden, das gewisse Kreise von Ökophantasten geradezu "lustvoll" alle paar Jahre wieder den menschengemachten Weltuntergang prophezeihen...

 

Nichts gegen zielgerichtete & angemessene Umweltschutzmaßnahmen, aber ein entschiedenes NEIN zu blindem Aktionismus und teilweise schon grenzdebiler Ökohörigkeit...!

 

Manchmal nervt das ganze Thema nur noch... wenn ich schon diese, durch die diversen TV-Sendungen vagabundierenden Berufsbedenkenträger sehe, die mit verkniffener Leidensmiene voll des gesammelten Weltschmerzes, die ultimative Katastrophe prophezeihen... Da weiss ich nicht ob ich mich noch ärgern oder einfach nur noch ernsthaft über diese "Patienten" lachen soll...!


09.12.2009 13:10    |    swallerius

Ich bin inzwischen soweit, dass wenn ein Bericht über das Klima angekündigt wird, ganz nach Pawlow den Fernseher um- oder sogar ausschalte.


09.12.2009 13:14    |    Opel V6

@ letzterlude

Schön geschriebener Beitrag der mir "aus der Seele" spricht :D


09.12.2009 13:30    |    andyrx

das Ganze erinnert mich irgendwie an die Story mit den Impfungen zur Schweinegrippe,die Bedrohung war irgendwie da aber man hat es nicht so recht einsortieren können....als bestellt man Impfungen für das ganze Land im Wert von 2 Milliarden Euro denn am Ende will kein Politiker sich ankreiden lassen durch die Medien verantwortlich für 200 Tote zu sein oder aber auch im Ernstfall von 20.000 Toten....also bestellt man mal gleich das volle Programm und bleibt jetzt darauf sitzen-->http://www.derwesten.de/.../Viel-zu-viel-Impfstoff-id2231507.html

 

Beim Klimawandel erscheint mir dieses ähnlich,keiner will dastehen als ''ihr habt nix gemacht'' und da der Zug gerade so schnell fährt und man sich da wunderbar ein Profil verschaffen kann wird eifrig mitgemacht und die Endzeitstimmung angeheizt...etwas zu in Bezug auf Ressourcenverschwendung zu tun macht Sinn keine Frage aber diese allseits verbreitete Endzeitstimmung ist fragwürdig:o

 

mfg Andy


09.12.2009 13:35    |    Dr Seltsam

Swallerius, neulich meine Mutter vom Fernsehen, ich komm rein. Plötzlich im Fernsehen so "Sondersendung zum Klimagipfel in Kopenhagen". Meine Mutter und ich voll synchron (sie) NEIIIIIIIIIIIIN und ich NOOOOOOOOOO :D :D :D :D

 

Was den Umweltschutz angeht, was mich auch immer stutzig macht ist die Tatsache das obwohl doch Mutter Natur so arg leidet selbst simpelste Sparmaßnahmen nicht immer wieder durch die Medien durchgenudelt werden die ich persönlich sehr erfolgreich ohne großen Aufwand anwende.

Dazu gehört z.B. das ich Fehldruck, nutzlose Arbeitsblätter etc aufhebe und die Rückseite für Schmier- und Notizzettel nutze. Ich hab mir seit Jahren keine neuen Notizblöcke oder dergleichen kaufen müssen.

Wenn ich mal wieder einen Stiftebehälter brauche oder einen sehr kleinen Blumentopf tuts auch ein ausgewaschnes Marmeladenglas bzw Dose. Zumal einige Marmeladendosen richtig schick aussehen ;)

Leergefressne Blechnussdose oder allgemein Dosen von Konserven nutz ich auch um Ordnung in meinen Keller zu bringen, Kleinteile sind da schnell einsortiert. Alte Möbel werden nicht weggeschmissen, sondern, sofern noch brauchbar zur Möbelspende gebracht. Mein abgebrochne Autospiegel spiegelt noch und dient am Auto als Hilfsspiegel wenn man im Motorraum mal ums Eck gucken will. U.s.w. u.s.w.

 

Kleine Dinge die in der Summe nicht nur Geld sondern auch Ressourcen sparen. Warum sowas nicht in den Medien kommt, how knows.


09.12.2009 13:44    |    Megamike

Wow! Gibt es wirklich so viele Menschen, die sich der Klimahysterie verweigern?

 

Die Argumente, die bisher in diesem Blog GEGEN die Theorie der Erderwärmung angebracht worden, sind meines Empfinden nach mindestens genauso gut, wie die Argumente, die für die Erderwärmung sprechen.

 

Was lernen wir daraus? Die Sache Erderwärmung, bzw Erdklima, ist für die Spezies Mensch ein bißchen zu groß, als das wir sie mit den kümmerlichen Datensätzen, die bisher gesammelt wurden (zB Aufzeichnung der genauen Wetterdaten erst seit 100 Jahren!), entgültig bewerten könnten. Ok, da gibt es noch das Grönlandeis, mit Hilfe dessen man Erkenntnisse erlangen kann...

 

Aber eine Sache wird in der öffentlichen Debatte komplett ausgeblendet:

 

Es gibt auf der Welt nur ca. 900 Mio Autos (incl. LKWs)!

 

Wäre es da nicht klüger, erst mal bei den Kohle- und Erdölkraftwerken anzufangen, und diese auf den heutigen Stand der Technik im Bereich Effizienz & Schadstoffausstoß zu bringen???

 

Der Effekt wäre um ein vielfaches höher und würde (alleine deswegen) viel weniger kosten.

 

Aber wer würde dafür bezahlen?

 

Die Energiekonzerne!

 

Das heißt dann in Konsequenz daß diese Konzerne weniger Gewinn machen würden und die Anteilseigner ("share holder") weniger Geld verdienen würden. Die RWE würde dann zB nicht 5 Millarden EURO Netto-Gewinn im Halbjahr machen, sondern zB das Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf (gebaut in den 50ern) abschalten... die größte Drecksschleuder (+ CO2-Schleuder) der Nation.

 

Aber können wir das wirklich wollen, daß die Menschen, die mit Geld alleine Geld verdienen, nun weniger verdienen und evtl wieder "arbeiten" müßten, weniger an der Erderwärmung verdienen?

 

OK, eine sehr polemische Frage. Aber das Szenario trifft trotzdem weitgehend zu:

 

Die, die sich nicht wehren können (zB die Masse der Autofahrer), müssen für die, die das System im Griff haben (=Energiekonzerne), die Zeche bezahlen!

 

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht für Verstaatlichung oder ähnliches. Ich möchte nur, daß jeder SEINEN Dreck selbst wegmacht, und für die bei der Energieerzeugung anfallende CO" und Schadstoffemmission und ihre Folgen selbst die Kosten tragen, und nicht, wie gerne gesehen DIE KOSTEN SOZIALISIEREN UND DIE GEWINNE PRIVATISIEREN!

 

Ich freue mich über jeden Beitrag, der an Hand von Fakten mehr Licht ins Dunkle zu diesem Thema bringt.


09.12.2009 14:10    |    andyrx

Ich frage mich halt auch schon die ganze Zeit ob wir in dem Klimawandel sofern er denn stattfindet auch was positives abgewinnen können...??

 

ein tropisches Klima begünstigt den Pflanzenwuchs der wiederum Co2 aufnimmt,es fallen Niederschläge in bisher trockenen Regionen...einige Regionen werden trockener,andere feuchter....können wir es beinflussen oder nicht??

 

Die Dinos sind untergegangen und große Wälder in den Wüstenstaaten mit den Erdölvorkommen auch,irgendwie muss das doch alles schon mal durchgespielt worden sein nur wir wissen es nicht:o

 

welche Rolle spielt die Sonne und eine variierende Strahlung ??

 

was ist mit dem Ozonloch,davon spricht keiner mehr??

 

was ist mit dem Waldsterben,war mal ein Thema und nun iss wieder alles gut..??

 

 

 

mfg Andy


09.12.2009 14:33    |    Black Biturbo

Meiner Meinung nach ist es gar nicht so extrem erheblich, wie groß der Menschliche Einfluss auf das Klima ist. Ich denke wenn auch nur die Gefahr besteht, dass es einen Einfluss gibt sollte man versuchen diesen zu eliminieren. Es hat sich recht häufig gezeigt, dass Auswirkungen unterschätzt oder Falsch eingeschätzt wurden - besonders dann, wenn der mensch in irgendeiner weise Eingriffe in der Natur vornimmt. Außerdem bringt die ganze Klimadebatte ja letztendlich eine Energiedebatte mit sich und diese ist IMHO mehr als nötig. Unsere Fossilen Reserven werden früher oder später zur Neige gehen und nachwachsende Rohstoffe können den Bedarf nicht flächendeckend stillen. Und hier sehe ich die chance im "Klimawandel". Wenn heute in regenerative bzw. "tagesaktuelle" Energien investiert wird ( mit Tagesaktuell meine ich nicht gespeicherte Energie in Pflanzen/Tieren oder deren Überresten) kann dies nur von Vorteil sein und noch mehr, wenn man es schafft in diesen Technologien führend zu sein.

 

Und über die Fakten, welche Kritiker und auch Verfechter des Klimawandels herauskramen kann ich nur sagen: Traue keiner Statistik, welche du nicht selbst gefälscht hast. Was in meinen Augen für die seite der "Klimahysteriker" spricht ist, dass man aktuell keinen Wettbewerbsvorteil als Industrienation hat, wenn man den CO2 Ausstoß reduziert. Produktiver und Preiswerter sind auf jeden Fall noch die Fossilen Energieträger. Oder anders gesagt: Würde China Windräder statt Kohlekraftwerke bauen ginge der Aufstieg nicht so rasant.

 

Gruß

BB


09.12.2009 14:33    |    Opel V6

Ich mag einfach dieses kommerzielle "Ausschlachten" dieses Themas nicht. Ich bin ganz klar PRO Umweltschutz, natürlich soll Müll vermieden werden, natürlich soll die Natur insgesamt geschützt werden, und ich bin ebenfalls dafür nicht ganze Vegetationen zu vernichten und die Erde wie einen Käse zu durchlöchern um sämtlich natürlichen Ressourcen bis aufs letzte Auszubeuten. Insgesamt soll so wenig Energie verbraucht werden wie möglich, da deren Gewinnung weitere Umweltschädliche Prozesse notwendig macht. Regenerative Energien einzusetzen finde ich genial, und befürworte uneingeschränkt den Aubau auf 100%. Wenn ich als einzelner zu all dem im kleinen etwas beitragen kann, umso erfreulicher...

Leider scheint es aber tatsächlich so, als wenn dieses "Marketing" lediglich ein neuer Kunstgriff ist um den Leuten das Geldsäckl zu öffnen, und dort möglichst tief hinein langen zu können... ist ja schließlich für nen guten Zweck... wir haben ja nur eine Welt... :rolleyes:

Und es stimmt, wäre die Welt, tatsächlich so nah an einem Klimatechnischen "Kollaps", und damit die Menscheit so kurz vor dem "Aus", würden alle verfügbaren Kräfte gebündelt um diesem Horror zu entgehen... außer nutzlosem Blabla und neuen Sanktionen, Steuern und Abgaben ergibt sich jedoch nichts effizientes und produktives.

Da doch so einige Menschen den Kopf nicht nur besitzen damit der Hals einen Verschluss besitzt, sondern diesen auch zum (differenzierten) Denken verwenden, muss man als ein solcher doch zwangsläufig an der Ernsthaftigkeit der Thesen und angeblichen fundierten Wissenschaftlichen Erkenntnissen zweifeln.


09.12.2009 14:36    |    Markenfrei

Ich bin ein Klimaretter. Fahre mit dem Rad zur Arbeit und beziehe 100% Ökostrom.


09.12.2009 14:42    |    Arnimon

Noch ein Beispiel was für ein "Kasperltheater" im Namen des Klimaschutzes betrieben wird.

 

Auf der Weltklimakonferenz haben die Chinesen die Europäer und die USA wegen ihrer

Klimaschutzziele kritisiert.

 

Sie sollten doch bitte ihre geplante Verringerung des Co2 Austosses höher ansetzen als bisher.

China werde sich ganz sicher an diesen Zielen beteiligen,aber zunächst einmal müsse

China mehr CO2 ausstossen da es ja noch im Wachstum sei.

 

Mir fehlen die Worte bei solchen Argumenten!


09.12.2009 14:45    |    Phaetischist

@Opel V6

 

Absolute Zustimmung zum ersten Absatz. ;)


09.12.2009 15:10    |    Black Biturbo

welche Rolle spielt die Sonne und eine variierende Strahlung ??

Sie spielt eine Rolle und auch eine Recht große. Allerdings ist das eine unabänderliche Tatsache und spielt ja in der diskussion des vom menschen evt. Erzugten Klimawandels keine Rolle.

 

 

was ist mit dem Ozonloch,davon spricht keiner mehr??

Das ist halt da und für die Aussis auch alles andere als schön. Due hautkrebszahlen dort sind allerdings stagnierend, da die menschen inzwischen aufpassen. Allerdings hat das eine große einschränkung der Lebensqualität zu folge ( ich durfte als Kind nur mit Badehose bekleidet rumrenn, schwimmen gehen und auch draußen spielen - dort sind sunsuits gang und gebe und kein Kind rennt ohne Hut rum)

 

 

 

was ist mit dem Waldsterben,war mal ein Thema und nun iss wieder alles gut..??

 

Hier hat der Umweltschutz erstaunlich gut Funktioniert. Gerade der ausstoß der schwefel Verbindungen wurde durch schärfere Richtlinien reduziert und wir haben keinen so sauren Regen heute mehr. Vollständig erholt haben sich die Bestände aber natürlich noch nicht, aber die zerstörung ist nicht mehr voranschreitend.

 

Gruß

BB


09.12.2009 15:17    |    Opel V6

Ich bin leider dazu genötigt motorisiert zur Arbeit zu gelangen, da ich in einer Gegend wohne (Eifel) die es nicht gerade begünstigt die 30km von meinem Wohnsitz zur Arbeitsstätte per Rad zu bewältigen... Dazu nutze ich einen (mittlerweile als "Klimakiller" und "Feinstaubmonster" verschrienen, modernen) CR Diesel der recht Verbrauchsarm ist... und da meine Monatlichen Aufwendungen für den Bezug von Energie schon jetzt jenseits von gut und böse sind (exakt 278EUR Strom/Monat dank Nachtstromspeicherheizung und Durchlauferhitzern), obwohl ich nur A++ Geräte besitze und keine Energiequelle unbeachtet lasse (Energiespar- und LED Leuchten usw, kein Standby uvm.), sehe ich es nicht ein, den teureren Ökostrom zu beziehen. Schon gar nicht, so lange Groß- und Größtverbraucher unverändert weiter dafür sorgen das dem Energiebedarf nur durch AKW´s und Kohlekraftwerke beizukommen ist.

Bevor jetzt die Buh Rufe kommen : Im kommenden Jahr wird eine Heizungsanlage im gesamten Haus nachgerüstet (das Haus erst dies Jahr gekauft) die durch eine Solaranlage die Warmwasserversorgung unterstützt bzw in den sonnigen Monaten sogar ersetzt


09.12.2009 15:22    |    Markenfrei

Ich spare durch den Ökstrom 180€ zum bisherigen Anbieter.

 

Hätte durch normalen Strom zwar weitere 50€ sparen können, aber wenn man einmal im Braunkohlegebiet bei Aachen war und die Braunkohlekraftwerke, Zerstörung der Natur usw gesehen hat die dort betrieben wird, um damit Strom bei einem Wirkungsgrad von nicht einmal 25% zu erzeugen, wird einem schon anders.

 

Ne danke.


09.12.2009 15:38    |    Elderian

Heya,

 

bin ich der Einzige, der sich wundert, dass manche schon wissen wollen, wann die Welt (nicht) untergeht, aber nicht in der Lage sind, das Wetter in zwei Wochen vorauszusagen?

 

Ansonsten haben wir es hier meiner Meinung nach mit kognitiver Dissonanz zu tun: Wir rechtfertigen für uns selbst, was wir tun, weil wir uns sonst schlecht fühlen.

 

Und ja, ich bin der Meinung, dass Mensch seinen Teil zum Klimawandel beiträgt.

 

Elderian


09.12.2009 15:39    |    Opel V6

Haushaltsstrom beziehe ich auch über einen Alternativen Anbieter, Tarife für Nachtromspeicher bietet aber leider nur der hiesige Netzbetreiber (RWE) an... und das ist definitiv kein Ökostrom (Nachttarif gibt es ja nur deshalb weil die Kraftwerke sich nicht drosseln lassen, und der Produzierte Strom sonst nicht verballert würde... daher gibts gnädigerweise nen Preisnachlass)

 

@Markenfrei : Ich kenne das Kohlekraftwerk in Bergheim-Niederaussem sowie die Rheinbraun (bin in Köln geboren und aufgewachsen), die rundum die gesamte Landschaft "umgeschichtet" hat... ich weiß was Du meinst...


09.12.2009 15:47    |    tec-doc

Bei dem ganzen Zirkus geht es allein um Geld, Wirtschaft, Monopolerhalt und diktatorische Macht/Rechtfertigung dafür.

 

CO2 und Temperatur - der Blick in die Glaskugel ist auch heute noch so eine Sache, daher einfach eine kleine Grafik zu gesicherten Daten... möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen :)

 

 

 

Pseudoedit:

Das Bild ist jetzt 2x drin... Bildupload ist ne Katastrophe schon ne Weile. 50x, dann der Text weg, dann Bild gleich 2x... *boaaah*

Und Andy... tritt endlich die Werkstatt in die Backen, denn dein Blog ist so quälend langsam bei jeder Aktion, dass einem die Lust dran vergeht.


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09.12.2009 15:50    |    tec-doc

Bei dem ganzen Zirkus geht es allein um Geld, Wirtschaft, Monopolerhalt und diktatorische Macht/Rechtfertigung dafür.

 

CO2 und Temperatur - der Blick in die Glaskugel ist auch heute noch so eine Sache, daher einfach eine kleine Grafik zu gesicherten Daten... möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen :)


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09.12.2009 15:52    |    tec-doc

Bei dem ganzen Zirkus geht es allein um Geld, Wirtschaft, Monopolerhalt und diktatorische Macht/Rechtfertigung dafür.

 

CO2 und Temperatur - der Blick in die Glaskugel ist auch heute noch so eine Sache, daher einfach eine kleine Grafik zu gesicherten Daten... möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen :)  


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09.12.2009 15:53    |    tec-doc

Bei dem ganzen Zirkus geht es allein um Geld, Wirtschaft, Monopolerhalt und diktatorische Macht/Rechtfertigung dafür.

 

CO2 und Temperatur - der Blick in die Glaskugel ist auch heute noch so eine Sache, daher einfach eine kleine Grafik zu gesicherten Daten... möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen :)


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09.12.2009 16:04    |    wolf24

Im Saab Forum gefunden:

 

www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=startseite.php

 

Eine recht interessante Seite in der eigentlich alle bisherigen Fragen oder Überlegungen aufgegriffen werden.

 

Es ist schon faszinierend wie mit Katastrophengeschwafel versucht wird dickes Geld zu machen!

 

Machen wir am besten auch endlich ein Institut als Frühwarnsystem gegen immer blässer werdende Laubfrösche auf!

 

Denn wenn die Laubfrösche erst so blass werden, wie Michael Jackson zuletzt war, dann werden die Wettervorhersagen unberechenbar und das Klima ändert sich oder bleibt wie es war! :D

 

 

Ich will endlich auch an den Katastrophen verdienen! Oder tue ich das schon? ;) Who knows?

 

Howling Wolf


09.12.2009 16:10    |    SRAM

Ein paar links: (Stichwort "climagate")

 

 

Die Artikel in der "Welt":

 

http://www.welt.de/.../Die-Tricks-der-Forscher-beim-Klimawandel.html

 

Hier die Bestätigung des CRU Direktors, über die Echtheit der Daten:

 

http://...akatastrophe.wordpress.com/.../

 

Gute Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

http://www.youtube.com/watch?v=7eHTgjYg-b8

 

 

und hier der link zum download der Originaldokumente:

http://88.80.16.63/leak/climactic-research-unit-foi-leaked-data.zip

 

Eines der entlarvensten Zitate:

 

I can´t see either of these papers in the next IPCC Report.

Kevin and I will keep them out somehow ,even if we have

to redefine what the peer-review Literrature is !

 

Jeder Wissenschaftler, der schonmal Artikel für Fachzeitschriften im

peer review Verfahren beurteilt hat (mich eingeschlossen), weis, was

das heist und wie hier eine der wichtigsten Institutionen der Wissenschaftlichen

Welt von diesen Leuten auf wiederliche Art und Weise pervertiert wird.

 

Diese "Wissenschaftler" sind in der wissenschaftlichen Welt nicht mehr akzeptabel.

 

Gruß SRAM


09.12.2009 16:14    |    tec-doc

Boah Andy... jetzt steht der Post x-mal da :rolleyes:

Bitte aufräumen... :)

 

Geht mir in deinem Blog öfter so... ewiges Laden bei jeder Aktion.... 50x Fehler... alles weg und jetzt doch alles da - das macht keinen Bock :(

Schade, ein guter und eben großer Blog das ist... nur die technische Umsetzung scheint auf sowas keine Rücksicht zu nehmen, ich würde in der Werkstatt mal meckern.


09.12.2009 16:15    |    Opel V6

Als "Computerfuzzi" wie mein Job landläufig bezeichnet wird, verdiene ich indirekt am ganzen Öko- und Umweltschutzrummel mit... die Branche hat das Thema mit "Green-IT" auch entdeckt und aufgegriffen... als "Fachmann" der auch als Kundenberater fungiert finde ich das Argumentativ gegenüber potentiellen Opfern Käufern :eek: natürlich "Revolutionär" und ganz toll... meine Private Meinung mag ich gar nicht in Worte fassen


09.12.2009 16:16    |    Megamike

@ Howling Wolf

 

Wenn du an der aufkommenden klimakathastrophe verdienen möchtest, solltest du ein mobiles CO2-Zählgerät entwickeln, m.H. dem man seinen eigenen CO2-Ausstoß messen kann. Wenn du dann in Urlaub bist und nichts tust, kannst du dein "freies" CO2-Kontingent meistbietend an der CO2-Börse handeln... mit dem eingenommenen Geld kannst du dann noch 2 Tage länger in Urlaub fahren :D

 

@ alle

 

Immer daran denken: eine Kathastrophe ist eine Chance, es nun besser zu machen!


09.12.2009 16:38    |    Benjamin2111

Ich habe mal mit einem ganz klaren JEIN gestimmt. Ich denke schon, dass es eine Erderwärmung in machen Gebieten gibt, allerdings kühlt sich die Antarktis nachweislich ab. Ich denke auch, dass es eine Art Klimawandel gibt, allerdings hat der Mensch nur bedingt seinen Teil dazu beitgetragen. Es gibt viele Punkte, wo ich denke, da passt was nicht, deshalb werde ich sie nummerieren, damit ihr sie besser auseinander nehmen könnt. :D

 

1.) Die Erwärmung in der so genannten zivilisierten Welt ist eigentlich recht unbestritten. Hab ihr allerdings schon mal das Experiment gemacht aus einer größeren Siedlung herauszufahren und einfach im freien Umland auf das Thermometer geachtet? Wenn ja, werdet ihr feststellen, dass die Temperaturen in der Siedlung einige Grad Celsius höher liegen. Das macht auch Sinn, wenn ich mir die Anzahl der Häuser, Heizungen, Lampen, Laternen, Autos, Züge und auch Menschen anschaue. Alle strahlen Wärme ab, also hat man in einem Ballungsgebiet auch höhere Temperaturen. Mit dem ach so bösen CO2 hat das nicht viel zu tun. ;)

 

2.) Das CO2 und seine Folgen: Dieses super böse und erst seit etwa 5 Jahren entdeckte (:D) Gas macht uns alle krank und die Erde wärmer. Und in 15 Tagen fliegen wieder Rentiere mit Schlitten am Himmel. ;) Es gibt in der Chemie das sogenannte Löslichkeitsprodukt, soll heißen, wie viel eines Stoffs kann bei einem bestimmten Druck und einer bestimmten Temperatur in einem anderen Stoff(gemisch) gelöst werden. Fakt ist auch, dass das in einem Gleichgewicht steht, reduziere ich den Druck, sinkt die Temperatur, steigt die Löslichkeit, zumindest von Sauerstoff in der Athmosphäre. Daraus können wir schließen: Ist der Anteil Sauerstoff in der Luft gering, steigt die Temperatur, weil der Druck etwa gleich bleibt. Erhöhen wir also den Sauerstoffgehalt durch Bäume, dann sinkt auch die Temperatur wieder. Das hat nur indirekt etwas mit dem CO2 zu tun, steigt der prozentuale Sauerstoffanteil der Luft, müssen andere Gase um den Faktor reduziert werden, also nehmen wir die anderen beiden Gase, welche in größeren Mengen vorliegen: Stickstoff und CO2. Oh Wunder werden genau die für das Pflanzenwachstum gebraucht (also vom CO2 nur das C), und sozusagen als "Müll" kommen die beiden Os raus aus den Blätter.

Fazit: Bäume pflanzen, Temperatur senken, Gletscherschmelze verlangsamen, angenehmere Luft machen. ;)

 

3.) Ich bin gegen FCKW, Methan, Butan und Propan in der Athmosphäre und Haarspray. Diese Gase neigen alle wie sie da sind zur Radikalbildung. Diese Radikale spalten Sauerstoffmoleküle (O2) und daraus bildet sich O3, Ozon. Ozon ist ohne Diskussion hoch giftig und ist eines der wenigen Gase, was wirklich aggressive UV-C-Strahlung reflektiert. Diese Strahlung ist beim Licht die kurzwelligste, energiereichste Strahlung und kommt direkt vor der Röntgenstrahlung. Dass diese nicht sehr gesund ist, sollte glaube ich jeder wissen.

Trotz dieser fakten ist in fast jedem Sprühdeo, fast jedem anderen Spray und teilweise sogar Sprühsahne Methan, Butan und/oder Propan drinnen, nur eben die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe sind verboten. Die ersten drei Gase sind zwar teurer als Druckluft, die zu verwendenden Zerstäuber aber zig mal billiger, als welche, die man bei Druckluft nehmen müsste. Die Gasmoleküle der drei Alkane sind sehr klein, deshalb können recht grobe Zerstäuber benuntzt werden, Druckluft ist ja ein Gasgemisch aus teilweise recht pummeligen Molekülen. :D Die Flüssigkeit wird dann nicht ganz so fein zertäubt.

Und als letzte Methanquelle: Die Kuh. Durch die Massentierhaltung sind die Methankonzentrationen extrem gestiegen.

 

4.) Wir sollten Resourcen sparen. Nicht um jeden Preis, wie es im Moment am Beispiel Autofahrer oder Hausbesitzer durchgeführt wird, sondern generell. Wir hier in Deutschland geben Milliarden für die Dämmung vollkommen ausreichend gedämmter Häuser aus, damit in Edinburgh selbst in recht neuen Gebäuden noch nicht einmal Isolierglas verbaut wird. Wir haben durch eine Erbschaft vor einigen Jahren ein Mehrfamilienhaus bekommen. Dieses müsste, um dem aktuellen "Standart" und dem "Wärmepass" gerecht zu werden, isoliert werden. Ich frage mich dann allerdings, ob wir in der darin enthaltenen eigenen Wohnung nach der Dämmung gar nicht mehr heizen müssen? Läuft der Heizungszähler womöglich noch rückwärts? Wir haben im gesamten Winter 2008/09 ganze 5 Tage die Heizung im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer angehabt. Nur im Badezimmer wurde etwas öfter geheizt. Jetzt müssten wir, als Vermieter, runde 50.000€ für die Fassade + Dämmung des Daches ausgeben. Leider können wir das an Miete in den nächsten 20 Jahren nicht im Entferntesten wieder reinholen. Die regulären Renovierungen der Wohnungen (Mieter haben ja mitlerweile laut Gerichtsgutachten das Recht Wände rauszureißen, Steckdosen nach Belieben komplett zu verlegen, oder Kamine anzubohren, um Strom auf den Dachboden zu bekommen, oder tragenden Wände zu halbieren, damit die Waschmaschine in die Lücke passt) kommen ja noch oben drauf.

Ich bin da mitlerweile soweit zu sagen: Eher werfe ich Geld auf der Autobahn aus dem Schiebedach, als freiwillig Vermieter zu werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Meiner Meinung nach sollte erst einmal an Stellen gespart werden, wo es wirklich sinnvoll und effektiv ist. Ein Herr Gabriel muss nicht einen auf Sauber-Minister machen und mit dem Zug von Berlin nach Hamburg fahren, und gleichzeitig seinen leeren Benz vom Chauffeur über die Autobahn nach Hamburg jagen. Und auch muss eine popeliger Minister als Dienstwagen keinen S500 fahren, ein E350CDI täte es auch. Auf Landesebene auch ein E250CDI, auf kommunaler Ebene sogar ein C250CDI. Was könnte damit an Sprit gespart werden.

 

Warum wir überhaupt Öl sparen sollten? Weil keiner genau sagen kann, wie lange noch was da ist. Manche behaupten es sei in 20 Jahren zu Ende, manche sagen die Vorräte halten noch 100 Jahre, aber keiner kann beweisen, dass er Recht behält. Und weil wir aus dem schwarzen Gold sinnvollere Dinge herstellen können, als Sprit, sollte da schon so viel wie möglich eingespart werden. Also nicht falsch verstehen, was hinten rauskommt, und wieviel, ist recht uninteressant (siehe 2.), sondern das, was vorne in den Motor reingeht. ;)

 

So, alles ohne Gewähl, ich denke jedoch recht vernünftig. :D


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Deine Antwort auf "Klimawandel--->eine Erfindung oder reale Bedrohung...??"

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