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26.01.2024 15:04    |    Trottel2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: 3 (B), auspuff, biturbo, d5, d5244t, d5244t10, diesel, sound, turbo, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Weiter geht es mit der unnötigen Kombi-Kur :D Heutiges Thema: wie kann ich den D5 besser klingen lassen? Jaha! Ich kann doch kein 5 Zylinder einfach ignorieren! Meine Erwartungen sind nicht hoch, aber ich habe welche :D

 

Die Technik ist einfach: da wo Schall gedämpft wird, muss der Schall entweichen können. Beim D5 im V70 sehr einfach: es gibt nur 2 Endschalldämpfer hinter der Hinterachse sowie den DPF - der später mal eine Rolle spielen wird :D :rolleyes: Alles andere ist nur Rohr ab dem RPF (es ist so neu für mich, dass ich den RPF beachten muss… Bisher war es nur Katalysator :D). Und tatsächlich gibt es für den D5 Auspuffanlagen – mit Zulassung! – die NUR aus Rohr bestehen. Quasi Straight Pipe ab RPF. :D Gut, aus einem 5 Zylinder Diesel mit 2 Turboladern und nur 2.4l Hubraum wird man keine Unmengen an Sound rausholen können, aber mehr als aktuell wäre cool ;) Besonders weil ich der Überzeugung bin, dass der rechte Schalldämpfer verstopft ist (Endrohr ist so sauber im Vergleich zum Auspuff links und beim Kaltstart dampft es minimal rechts dafür deutlich mehr links). Ebenso klapperte etwas innen drin, worauf ich später zurück komme - vielleicht hat jemand schon den Zusammenhang verstanden :D

 

Ich habe von vorher nur ein Video, ja der Kaltstart ist leicht blau. Ich habe wohl ein oder zwei defekte Glühkerzen :D Das Video entstand bei -5°C und sehr langer Standzeit (ca. 2 Tage):

 

 

Die neue Anlage besteht aus 4 Edelstahlabschnitte und kommt mit 2 Endrohren mit jeweils 100 mm Durchmesser – ich dachte ich könnte die ändern, stellt sich heraus, die Endrohre sind Teil der ABE und darauf ist die ABE Nummer vermerkt... Naja, auch nicht schlimm. Lieber 100 mm und rund als die komischen Formen von Volvo :D

 

Ab Werk ist die Originalanlage einteilig (quasi am Kat/DPF angeschraubt, dann mit Gummihänger die Karosserie ran und danach wird die Achse montiert). Heißt ich muss die alte Anlage rausschneiden um sie ersetzen zu können. Da meine Anlage aber ziemlich rostig ist, zerschnippel sich sie und sie kommt weg. Alleine schon, weil es sich nicht lohnt.

 

Die Demontage ist echt flott erledigt. Mit der Auspuffgummizange die alten Gummis entfernen und irgendwo in einer Geraden die Anlage trennen. Ich habe die Stelle knapp vor der Hinterachse durchtrennt, weil 1. mehr Platz und 2. die beiden Endschalldämpfer nur ein jeweils 1 Haken hängen.

 

Ist der Auspuff nun ab, schauen wir mal ins Rohr des DPFs. Einfach mal schauen wie viel Feinstaub da drin ist. Und plötzlich kommt mir ein Stück entgegen und landet auf dem Boden. Verwundert hebe ich es auf und stelle fest: es ist ein Stück des Keramiks im DPF. Ja super! Also, Handy gezückt und in die Öffnung geschaut. Der DPF hat sich zersprengt. Offenbar ist die Keramik gebrochen. Evtl. wurde es bei einer Regenerationsfahrt zu heiß und ist dabei gebrochen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wird das Ding neu kommen müssen. Nach Teileverfügbarkeitsprüfung gibt es keine Originalteile aktuell bei Volvo (Lieferrückstand). Naja, ich habe noch Zeit bis Juni... :D Den Auspuff geschüttelt und es kamen größere Brocken noch raus... Naja, Auaha! :D

 

Also können wir uns an die Montage des neuen mehrteiligen Modells machen. Sprich mehrere Teile, die man einzeln ausrichten kann/muss. Im Auspuffsatz sind 4 Schellen drin. Diese sind hochwertig und wirken sehr gut von der Bauform her. Der Klemmdruck den sie herstellen/aufbauen können ist schon mal stark! 5 Sterne! :D

 

Wir können schon mal mit dem ersten Teilstück anfangen. Das wäre das Stück zwischen DPF und Rohrbogen. Da die genaue Ausrichtung hier aufgrund der Befestigungslöcher vorgegeben ist, ist es kein Hexenwerk das mal eben zu montieren. Hier hängen wir das Stück vor der Hinterachse in die neuen Aufhängegummis ein und setzen die Schrauben samt Dichtung (die vorher mit Auspuffmontagepaste leicht beschmiert wurde) in den Flansch am DPF ein. Danach stecken wir das Rohr vom DPF zum "Tankbogenrohr" (nenne ich jetzt so, da es einen Bogen um den Tank herum macht :D) in den Flansch rein, den wir vorher mit Auspuffmontagepaste behandelt haben. Nun sieht man, dass das Zwischenrohr ganz schön tief hängt. Ist aber gerade nicht von Relevanz, da es mit genauer Ausrichtung der Anlage wieder hochgezogen werden wird. Danach kommt das "Geweihrohr" auf das Tankbogenrohr und wird auch hier wieder kurz mit der Schelle fixiert. Nur soweit anziehen, dass die Anlage an der Hinterachse ausgerichtet werden kann. Danach die Endrohre auf das Geweih stecken und wir haben ein Auspuff. Die Feinheiten kommen jetzt dran... Einmal kurz die Ausrichtung bestimmt, die Teile dann vorsichtig festziehen. Danach die Feinjustierung durchführen. Fertig. Nächster Schritt? Fahren! Das Gute ist, dass die nächste Fahrt NICHT zur TÜV Stelle für eine Abnahme ist - DANKE ABE! :D

 

Hat sich alles gelohnt? Wie ist der Sound? Ich war zu doof vorher ein Soundclip zu machen, wo man das "Nicht-Vorhanden-Sein-Von-Auspuff-Klang" hören könnte. Es ist aber etwas "basslastiger". Am Endrohr ist ein "Böllern" zu erkennen. Beim Fahren hört man im Innenraum wenig aber genug. Wundert mich auch irgendwie nicht ;) Aber mir ging es dabei eher um die Optik als auch um die Einfachheit. Wenn man am Handy das Ganze horcht, klingt es nach nichts. Hat man ein Medienabspielgerät mit ausreichende Bass-Möglichkeit, hört man den Ton akkurater als auf dem bassfreien Handy ;)

 

Ein weiterer Faktor war, dass Ersatzendschalldämpfer aktuell bei Volvo nicht so richtig zu bekommen sind, was mich stark wundert, da so viele andere Teile problemlos lieferbar sind... Andererseits ist der D5 auch nur mit Straight Pipes nicht gerade laut :D Und welche Endschalldämpfer sollen jetzt defekt gehen, wenn die Anlage ab DPF aus V2A (1.4301) Edelstahl besteht? Eben! I rest my case! :D Die Anlage sollte Öwes definitiv mindestens bis auf den Schrottplatz begleiten... Wobei ich eher glaube, dass er einfach sonst sich auflösen könnte :D Volvos rosten nicht. Sie erodieren! :D

 

Einmal der leicht blubbernde Leerlauf jetzt:

 

 

Hier ein paar Gasstöße:

 

 

Im Innenraum mit offenem Fenster hört man die Turbolader nun deutlicher als vorher und gerade wenn die Anlage kalt ist, gibt es mehr Klang. Hier würde ich sagen dass es sich aber gut im Rahmen hält. Wie gesagt, man merkt dass es nicht mehr original ist aber laut ist es nicht. Es ist sogar unter Volllast (was seltenst vorkommt bei mir mittlerweile :D) Sonor und wirkt sportlicher als Öwes überhaupt ist :D

 

 

Jetzt muss ich nur noch mein Partikelfilter austauschen - das wird wohl lustig - und dann ist auch einer AU nichts im Wege stehend :)


19.01.2024 17:06    |    Trottel2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 3 (B), D5, D5244T10, kombi kur, Lager, Motor, öwes, V70, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

ie sagt man so: es kommt 1. Immer anders als man 2. Denkt ;) Nein nein, Öwes ist nicht Schrott! Nachdem ich alle oberen Motorlager getauscht habe, war das Fahren mit Öwes ein Traum. Er fuhr sich sehr gut. Im Lastwechsel gab es nur kleinere Bewegungen des Motors - bis jetzt.

 

Offenbar haben sich, da nun die oberen Lager neu und tadellos sind, die beiden unteren 'Lager' gemeint, sie müssten auch mal einen schnellen Tod erleiden. Theoretisch hat die P3 Plattform keine unteren Motorlager. Der Motor hängt oben (siehe Artikel "Motorlager") an 2 Stellen. Alle anderen sogenannten 'Lager' sind nur Drehmomentstützen, und das sieht man wunderbar an der Form.

 

Da es Stützen sind, können wir diese ziemlich einfach tauschen. Es gibt die kaum in Zubehörform zu kaufen. Lemförder hat weder noch, Corteco nur das grosse Teil mit viel Gummi. Aber wirklich günstiger als von Volvo ist es nicht. Somit ist klar: es gibt hier mal Originalteile mit Originalaufschlag - wobei es sich tatsächlich im Rahmen hält.

 

Die Artikelnummern lauten:

31262935 "Motorkissen" unten, ca. 85 EUR (Original)

81277313 "hinteres Motorpolster", ca. 73 EUR (Original)

 

Bauen wir mal eben ein! Ich habe mich heute aufgrund der Außentemperaturen mal in eine Mietwerkstatt eingenistet. Darum sind die Bilder auch nicht so optimal, da ich nicht die Lichtverhältnisse hatte, die ich sonst normal hatte um gute Bilder machen zu können. Daher bitte ein Auge zudrücken :)

 

Aufgebockt und die Motorschutzwanne abgenommen, sieht man beide Lager sofort. Fangen wir mit dem auf der Fahrerseite an. Dieses wird mit 2 Schrauben am Getriebehalter und am Fahrschemel befestigt. Ziemlich einfach... Dachte ich mir! Dazu musste an meinem D5 die unter dem Motor verlaufende Ladedruckleitung gelöst und etwas gedreht werden. Dabei habe ich etwas Ölverlust bemerkt (aber nur minimal - mal schauen wie es sich weiterhin verhält!). 2 Schrauben und eine Schlauchschelle halten die Leitung an Ort und Stelle. Ist die schon mal gelöst, können wir beide Schrauben am "Motorkissen" lösen. Eine zum Fahrschemel (15 mm) und eine am Halter (15 mm). Zusätzlich müssen 3 Schrauben am Halter gelöst werden, welches die Stütze mit dem Getriebe verbindet. Das ist aber alles, nach dem Lösen der Ladeluftleitung gut zugänglich.

 

Sind alle Schrauben gelöst, kann man die Teile ausbauen. Im Halter am Getriebe selbst ist noch eine Buchse eingesetzt. Ich hatte überlegt den zu erneuern, wollte mir aber zu erst ein Bild verschaffen. Das Teil ist so fest, es lohnt sich nicht zu tauschen. Also einfach den Kissen erneuern und gut.

 

Das Gummi des alten Kissens ist nicht rissig aber man spürt, dass es im Popo ist, weil es sehr sehr weich ist im Vergleich zum Neuteil. Daher lässt es offenbar dem Motor ausreichend Spielraum, damit es schön hin und her pendeln kann.

 

Der Einbau ist flott erledigt. In den Fahrschemel einschieben, Schraube durchstecken, danach die Halterung am Getriebe anbringen, festziehen und die Schraube zwischen Kissen und Halter einstecken und festziehen. Hierbei unbedingt auf die Richtung achten mit dem man es einbaut. Baut man es verkehrt herum ein, bekommt man es nicht richtig fest, weil die Schraube schön in die Ölwanne gebohrt wird ;) Egal'o Carlo! :D 110 nm auf die Schrauben am Kissen (wie bei allen Motorlagern), die Ladeluftleitung anbringen und wir wenden uns die andere Seite zu.

 

Bei der Beifahrerseite ist es ähnlich, aber ich hatte mich immer und immer wieder gefragt, wie soll man da nun die Halterung anbringen. Auf Teilezeichnungen von Volvo werden Schrauben von Oben durch den Halter gesteckt um dann im Fahrschemel zu greifen. Aber der Halter selbst hat Gewinde drin, was dann wieder Unsinn ist. Letztendlich habe ich mich einfach ran gemacht und gesehen: Volvo hat ein Fehler in der Zeichnung! ;)

 

Da ich auf der Fahrerseite dachte alle Schruaben wären gut und direkt zu lösen, scahute ich auf der Beifahrerseite nicht ganz verdutzt, als ich sah, dass alles da bescheidener zu erledigen ist. Ein Ölkühler ist im Weg zusammen mit dem Hilfsrahmen. Also die Ecke zerlegen. Naja, zerlegen... 2 Schrauben (15 mm) lösen, die beiden Metallbleche entfernen die die Verbindung zwischen Motor und Hilfsrahmen darstellen und danach das Lager lösen (auch 15 mm). Danach fällt das Lager mit den beiden Winkeln raus und man kann weitermachen... Einbau genau umgekehrt und wieder mit 110 nm anziehen. Fertig!

 

Und meine Fresse, was eine Laufruhe! Öwes Motor hat jetzt den Leerlauf, den ich mir vorstellte. Vorbei die Zeit des "brummigen" 5 Zylinder Leerlaufs. Jetzt läuft er ruhig. Minimale Vibrationen. Wenn die anderen Fundstücke des Tages genauso toll gewesen wären, wäre ich freudestrahlend am Rechner :D

 

 

Beim Schalten gibt es noch einen minimalen Ruck vom Getriebe, aber das schiebe ich auf eine fällige Getriebewartung, welches ich auch irgendwann angehen will. Aber erstmal läuft der Motor ruhiger, angenehmer und besonders: kultivierter! :D Bis auf den typischen Dieselsound beim Kaltstart und ein dezentes Nageln beim Fahren merkt man jetzt kaum, dass der Motor nach dem Verbrennungsprinzip des Herrn Rudolph Diesel läuft :D


10.01.2024 12:42    |    Trottel2011    |    Kommentare (66)    |   Stichworte: 3 (B), V70, Volvo

Bremsenumfrage: welche Farbe für Öwes?

20 (20,2 %) Schwarz
10 (10,1 %) Gold
16 (16,2 %) Silber
15 (15,2 %) Titangrau
6 (6,1 %) Giftgrün
26 (26,3 %) Volvo Blau
6 (6,1 %) Was Anderes. Siehe Kommentar!

Hallo Motor-Talker!

 

Ich bin kein großer Umfragefan aber hier bin ich mal auf eure Meinungen gespannt! :D

 

Öwes Bremse ist - bis auf die Sättel - komplett neu. Und damit die gammeligen, rostigen Bremssättel nicht mehr so durch die schwarzen Felgen hervorstechen (besonders aufgrund der Größe der vorderen Sättel), überlege ich diese im Frühjahr (wenn die Temperaturen wieder steigen sollten :D) zu lackieren. Und darum die Frage: was steht euer Meinung nach einem weißen Volvo V70 mit schwarzen Felgen und feinem Chromzierrat?

 

In der Umfrage sind ein paar Farben, die ich mir vorstellen könnte... Jetzt seid ihr gefragt! Stimmt ab und helft mir bei der Entscheidung. Ob ich mich daran halte, ist eine andere Sache aber ich lasse mich gerne zu Sachen animieren, die ich eigentlich nicht machen sollte ;) :D Meine Gedanken zu den zur wahlstehenden Farben:

 

Schwarz (glänzend):

Die Bremssättel an Mr. FU waren schwarz glänzend. Sie fielen nicht auf und gingen dadurch im Radkasten etwas unter, aber das war da nicht schlimm.

Gold:

Die Bremssättel an den Polestar 1 Fahrzeugen sind alle Gold. Das sieht echt schick aus, sieht aber da stimmig aus. Beim V70 könnte das zu viel "Metallmix" werden mit dem Chrom an Öwes.

Silber:

Wäre dann quasi "back to original", sprich die Wiederherstellung der Bremssättel. Zwar kein "Kapow" aber auch kein Schandfleck.

Titangrau:

Das wäre die originale Farbe der Brembo Bremse an den V70/S60 R Modellen und ich finde das wäre den älteren R Modellen (was Öwes ja nicht ist) nicht gerecht werden, wenn ein "0815 V70" die gleiche Bremsfarbe trägt, wäre aber dennoch passend zu Volvo.

Giftgrün:

Es ist und bleibt meine Lieblingsfarbe :D

Volvo Blau:

Die Farbe, die das Markenemblem von Volvo in den 90ern und 2000ern prägte, bis das Markenzeichen durch Einführung der neuen Designsprache verändert wurde. Würde zu den Emblemen am Auto (Nabendeckel, Kühlergrill) passen und wäre nicht "zu viel"

 

Allgemein bin ich mir da recht unsicher, da ich schon mit dem bisschen Chrom am Auto schon eine metallische Farbe habe. Wenn ich dann noch eine 2. nehme, passt es nicht. Farbenlehre und so ;) Gelb wäre mir zu krass. Schwarz aber wieder zu schade für die große Bremse - manch Auto mit mehr Leistung hat deutlich kleinere Bremse in leuchtend gelb :D Giftgrün könnte gut aussehen, passt aber nicht so ganz zum Charakter des ewig komfortablen Langzeitgleiters mit erhöhter Lademöglichkeit, was der V70 ja darstellt :D Wäre Öwes schon in einem krassen Farbton lackiert, wäre das dann wieder eine Option :D Aber dann wäre es wieder ein Farbklecks. Wie die Volvo Blauen Embleme...

 

Was schon mal nicht kommen wird, sind irgendwelche Aufkleber an den Sätteln die "BREMBO" oder "R" imitieren wollen würden... Auch kein VOLVO ;) Wenn, dann nur eine Farbe... Basta! :D

 


05.01.2024 16:27    |    Trottel2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 3 (B), Quickie, Quickie Artikel, Reparatur, V70, V70 3, Volvo

Hallo Motor-Talker!

 

Super schneller Quickie weil nicht viel zu berichten: Als ich damals den Luftfilterkasten ausbauen musste, damit ich die Getriebelagerung austauschen konnte, hatte ich gesehen, dass mein Luftfilterkasten doch recht arg mitgenommen ausschaute. Der Luftfilterdeckel war an allen Schrauben gebrochen und der Kasten der drunter sitzt, hatte nur durchdrehende Schrauben mit diversen Bruchstellen.

 

Plastik, 13 Jahre alt, thermo- aber nicht idiotenresistent, bricht eben irgendwann und so war das hier. Mir hätte ein gebrauchter Luftfilterkasten ausgereicht, damit Öwes wieder nur gefilterte Luft atmen kann aber nach 4 Bestellungen gingen alle Gebrauchten zurück: die gleichen Stellen waren gebrochen. Jau, scheint wohl ein Dauerfehler zu sein ;)

 

Ergebnis: ich, Trottel, kaufe einfach neu... Das Gute ist: es gibt den Kasten noch immer neu zu kaufen - was ich irgendwie schockierend finde, ist der Preis... 190,47 EUR für Volvo Nummer 31370671... Weinen oder freuen? Im Zubehör ist der Kasten nicht zu bekommen, nicht wie bei den typischen Vertretern der Massenmobilisier (VW und co) und damit natürlich etwas teurer. Ich kann aber damit leben...

 

Also, altes Ausbauen (Schlauchschelle lösen, Stecker für Luftmassenmesser abziehen, Deckel abschrauben, innen die kleine Klemme lösen und nach oben abziehen) und den Luftmassenmesser abschrauben (2 x Torx). Jetzt können wir den neuen Luftfilterkasten "umrüsten". Eigentlich müsste ich die Kosten oben etwas reduzieren, da im Kasten ein neuer Luftfilter drin ist. Nach ein paar Wochen mit dem neuen Luftfilter, den ich einst beim Tausch der Riemen mitmachte, ist der schon dreckig... Naja, komm, wenn man den schon tauschen kann :D

 

Was mir nach Öffnung des Kastens auffällt - weil ich schauen wollte was ich innen tauschen müsste - ist, dass eine kleine "Dämmmatte" fehlte. Es ist ein kleiner Einsatz, der - so vermute ich - die Ansauggeräusche reduzieren soll. Ich hatte keine Lust nachher den wieder später einsetzen zu müssen, also bauen wir direkt um. Die Klips unten rausdrücken, die Matte abnehmen auf den neuen Kasten stecken und die Haltenasen wieder einfädeln. Zack! Das ist erledigt.

 

Den Kasten können wir nun vervollständigen. Deckel wieder rauf, Luftmassenmesser ansetzen und festschrauben und wieder den Kasten in den Motorraum hängen. Sprich die Gummitülle (rechts außen) einrasten und dann die Spitze links einklipsen. Danach die Luftleitung einhängen, das Rohr zu den Turboladern anschließen und die Schelle festziehen. Fertig. :)

 

Jetzt zieht Öwes nur noch Frischluft - denke ich :D

 


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Mein Blog hat am 08.10.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Best of Britain

Volvo

 

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Current Vehicle:

The Daily Driver:

Öwes

Hersteller: Volvo Cars

Auto: V70 (Typ B/III)

Motor: R5, D5244T10 (2.4l R5, 205 BHP)

 

Former Vehicles:

The Depressing Daily Driver:

Mister FU

Hersteller: Stellantis (Fiat)

Auto: Tipo (Typ 356)

Motor: R3 Firefly (1.0l, 100 BHP)

 

The Former Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l R4, 140 BHP)

 

The Former Crown Juwel:

Die Iron Lady

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l V12, 295 BHP)

 

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Hersteller: FCA (Fiat)

Auto: 500 (312) "Lounge"

Modelljahr: 2018

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Another Former Daily Driver:

Rusty Jag

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ8 Executive (X308)

Modelljahr: 1997

Motor: V8 (3.2l V8, 237 BHP)

 

Yet Another Former Daily Driver:

The Jaguar Formerly Known As "Jag"

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ6 SPORT (X300)

Modelljahr: 1995

Motor: R6 (3.2l R6, 211 BHP)

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