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09.12.2009 12:24    |    andyrx    |    Kommentare (673)    |   Stichworte: Co2, Emissionen, Klima, Klimawandel, Politik, umfrage

der Klimawandel ist vom Menschen gemacht...??

unsere Erde am Abgrund..??
Unsere Erde am Abgrund..?

Moin Motortalker,

 

 

das Klima bzw. Klimawandel sind die Topthemen die aktuell ganz oben in den Medien gehandelt werden...:o

 

Nun es gab in den vergangenen Jahrtausenden diverse Eiszeiten und auch Warmzeiten,es gab Gletscher in der norddeutschen Tiefebene und es gab auch Dinosaurier.....:p

 

und Grönland heisst übersetzt Grünland,und muss wohl mal grün gewesen sein;)

 

nun hab ich hier einen Artikel gefunden der sich damit befasst ob die ganze Diskussion Hand und Fuss hat oder ein großes Missverständnis ist...

 

lest selbst-->

 

Der Streit um den Klimawandel

von Till Schwarze

 

Der Klimawandel ist eine Lüge. Es hat schon immer kältere und wärmere Phasen auf der Erde gegeben. Nicht der Mensch ist für den derzeitigen Anstieg der Temperaturen verantwortlich, sondern dieser ist ein ganz natürliches Phänomen. Kohlendioxid (CO2) ist ein lebenswichtiges Treibhausgas, das keinen Einfluss auf die Erderwärmung hat und zudem Pflanzen beim Wachstum hilft. Wir steuern nicht auf eine Klimakatastrophe zu, sondern unterliegen einer reglerechten "Klimahysterie", die Skeptikern des Klimawandels den Mund verbietet und eine Kampagne politischer Wissenschaftler ist.

 

So lautet, vereinfacht zusammengefasst, die Kritik an der "Klimalüge" - der von Menschen angeheizte Klimawandel wird in Frage gestellt oder sogar ganz bestritten. Die Überzeugung dieser "Klima-Leugner": Wir sitzen einem riesigen Schwindel auf und verschwenden Zeit und Geld in die Bekämpfung von etwas, das es gar nicht gibt.

 

hier der ganze Artikel und Quelle-->http://www.n-tv.de/.../...Streit-um-den-Klimawandel-article631640.html

-----------------------------------------

 

bitte den ganzen Artikel im Link lesen,ich wollte ihn nicht komplett kopieren wegen Copyrights;)

 

ist das Leugnen des Klimawandels und der Ursachen--> das Produkt von fremdgesteuerten Wissenschaftlern die wirtschaftlichen Interessen unterliegen oder haben die Skeptiker eher recht die der Meinung sind der Mensch habe hier keinen oder wenig Einfluss..??

 

liegen im Klimawandel (sofern er denn real existiert) auch Chancen oder nur Not und Elend ??

 

 

eure Meinung dazu interessiert mich;)

 

ich weiss,keine leichte Kost,aber eventuell doch Grundlage für eine interessante Diskussion:eek:

 

mfg Andy


11.03.2010 13:28    |    DieselFan84

Zitat:

Wie hast Du das berechnet?

4 x 15W sind 60W insgesamt. Sind also 0,06 kW. Wenn wir davon ausgehen das IMMER gute 300 - 350 Tage i Jahr bedeutet, so haben wird pro Tag 4h bei 320 Tagen. Das wären dann also gute 1280h die diese Lampen Leuchten.

 

Gesamtverbrauch mit Glüh. sind also gute 1280h * 0,06kW = 77kWh

Gesamtverbrauch mit ESL sind gute 1280h * 0,012kW = 16 kWh

 

Ersparnis sind hier gute 61kWh oder 12,2 € im Jahr.

 

Zitat:

Bei all Deiner Vorschläge muss man auch ein Kosten/Nutzen-Verhältnis sehen. Irgendetwas wird bei mir gewechselt wenn es nicht mehr funktioniert.

Siehst du, bei mir wird gewechselt wenn es zu alt ist. Mein MacBook ist jetzt auch schon 1,5 Jahre alt, Zeit für ein neues. Natürlich wird das alte weiter verkauft und nicht verschrottet ;). Nächsten Dienstag könnte es ev. so weit sein ;).

Man muss bei diesen Sachen immer die Kosten im Auge behalten. Auch die neuen Geräte können sich, aufgrund der Energieverbrauchs, nach einer Zeit rentieren. Natürlich sind erst mal Anschaffungen verbunden.

 

Zitat:

Denn auch eine neue ESL braucht Energie bei der Herstellung = CO².

Natürlich, aber leider liegen mir keine Daten im vergleich zur Glühlampe vor.


11.03.2010 13:31    |    touranfaq

Zitat:

Bei all Deiner Vorschläge muss man auch ein Kosten/Nutzen-Verhältnis sehen.

Die Preise für ESL sind mittlerweile derart stark gefallen, dass sie sich allein schon durch die längere Lebensdauer amortisieren. Den Energieeinspareffekt nimmt man quasi umsonst mit.

 

Zitat:

Irgendetwas wird bei mir gewechselt wenn es nicht mehr funktioniert.

Diesen Ansatz sollte man überdenken. Meine Eltern hatten vor 6 Jahren noch zwei Kühltruhen (Baujahr irgendwann in den 70ern) im Einsatz, die zusammen 3.000kWh (das waren damals 480 Euro/Jahr) im Jahr verbraten haben. Die funktionierten beide noch, haben aber jährlich den Preis einer neuen Klasse A-Kühltruhe an Strom verbraucht. Also flogen die Dinger sofort raus, die neue Truhe hat 350 Euro gekostet, machte allein im ersten Jahr eine Ersparnis von 130 Euro, und die neue Truhe gabs umsonst.

 

Bei Glühlampen ist der Denkansatz ähnlich: Ne 60 Watt-Glühbirne kostet knapp einen Euro, verursacht aber bei drei Stunden/Tag Kosten von 16 Euro jährlich. Eine gute 11 Watt ESL kostet 5 Euro, verursacht aber nur 3 Euro an Kosten jährlich (und hält zehnmal so lange wie die Glühbirne). Also lohnt es sich sogar, eine intakte Glühlampe wegzuwerfen und durch eine ESL zu ersetzen.

 

Extrembeispiel: Mein Klingeltrafo verbraucht im Stand-by 4 Watt. Kostet im Jahr 8 Euro an Strom. Ein hocheffizientes Steckernetzteil mit 0,3 Watt Stand-by kostet im Jahr 60 Cent an Stromkosten. Anschaffungspreis liegt bei 6,95 Euro, also wird der Klingeltrafo (obwohl technisch i.O.) durch das Steckernetzteil ersetzt. Im ersten Jahr kostenneutral, jedes weitere Jahr spare ich 8 Euro.


11.03.2010 13:33    |    DieselFan84

Hier mal was interessante zur Glühlampe-ESL, habe ich grade gefunden ;):

 

Auch wenn man die Herstellung der Leuchten mit einbezieht, bleiben Energiesparbirnen aus klimapolitischer Sicht gegenüber Glühbirnen klar im Vorteil. Die Produktion einer Energiesparlampe benötigt zwar etwa das Zehnfache der Energie für die Herstellung einer Glühlampe, durch die lange Lebensdauer und den fünffach geringeren Stromverbrauch im Betrieb wird dies jedoch deutlich überkompensiert. Bei der Entsorgung kommt der Bilanz von Energiesparlampen zugute, dass (richtig entsorgte) Energiesparlampen recycelt werden und wegen der längeren Lebensdauer geringere Abfallmengen produzieren.

 

Quelle

 

Damit wir nicht ganz vom Thema abkommen, ich bin davon überzeugt das es einen Klimawandel gibt. Warum? Mailt einfach mal Latif :) ;).

http://www.ifm-geomar.de/index.php?id=mlatif

 

 

Zitat:

Glühbirne

Sach ma ... bist du Bäcker :D?

 

Zitat:

Mein Klingeltrafo verbraucht im Stand-by 4 Watt. Kostet im Jahr 8 Euro an Strom. Ein hocheffizientes Steckernetzteil mit 0,3 Watt Stand-by kostet im Jahr 60 Cent an Stromkosten. Anschaffungspreis liegt bei 6,95 Euro, also wird der Klingeltrafo (obwohl technisch i.O.) durch das Steckernetzteil ersetzt. Im ersten Jahr kostenneutral, jedes weitere Jahr spare ich 8 Euro.

Trafo = AC

Steckernetzteil = DC

:confused:

 

Oder meinst du die günstigen mit dem "billig Treppen" Sinus?


11.03.2010 13:44    |    touranfaq

Zitat:

Trafo = AC

Steckernetzteil = DC

Hehe... auch das ist kein Problem: Grothe Croma 100

 

Betrieb mit Batterien 4 x1,5V (Typ LR14/C, Alkaline Babyzelle, nicht im Lieferumfang) oder 8-12V?/=

 

Zitat:

Ich habe gesagt: "Ich verbrauche immer WENIGER, dafür zahle ich immer MEHR".

Klar, das liegt daran, weil Du die Verbrauchsseite nicht optimierst und deshalb die Preissteigerungen der Energiekonzerne immer 1:1 bei Dir durchschlagen.

 

Zitat:

Außerdem sag uns in welcher Zeitraum Du 500 kWh eingespart hast. Kumuliert in 10 Jahren?

Nein, in einem Jahr natürlich.

 

12 Glühlampen 60 Watt (788kWh/Jahr) ersetzt durch ESL 11 Watt (144kWh/Jahr), Differenz: 643kWh/Jahr

Zirku-Pumpe läuft statt 24h (219kWh) bedarfsgerecht nur noch 3h pro Tag (27kWh), Differenz: 192 kWh/Jahr

 

Wie Du siehst, keine Zauberei, sondern nur zwei total simple Maßnahmen.

 

Zitat:

Diese blöde Anmerkung kannst Du stecken lassen. Aber Du beweist mir immer wieder, dass Du die Texte entweder nicht liest oder sie nicht verstehst!

"Falsch verstanden" hast Du offensichtlich mein Eingangsposting zu dem Thema, denn ich sprach vom Stromverbrauch, Du jedoch plötzlich von Kosten. Natürlich werden die Einsparmaßnahmen teilweise von Strompreissteigerungen wieder "aufgefressen", aber trotzdem sparst Du unterm Strich noch Geld.


11.03.2010 13:46    |    DieselFan84

Zitat:

Hehe... auch das ist kein Problem: Grothe Croma 100

 

Betrieb mit Batterien 4 x1,5V (Typ LR14/C, Alkaline Babyzelle, nicht im Lieferumfang) oder 8-12V?/=

Toll ... davon stand aber nichts in deiner PN :D. Aber macht durchaus Sinn ;).


11.03.2010 13:58    |    touranfaq

Zitat:

Toll ... davon stand aber nichts in deiner PN

Damals hatte ich den Gong ja auch noch nicht gefunden ;)


11.03.2010 14:03    |    Grubich7342

wie schon einer der Vorposter bemerkte:

Der biherige Glaube,daß Erdöl in Millionen Jahren durch komplexe Prozesse entstanden ist,wurde ja jetzt widerlegt! Doch davon wollen die Erdölkonzerne nichts wissen!

Künstliche Knappheit wird erzeugt!

 

Kernthese aus »Der Energie-Irrtum« bestätigt

 

Am 15. um 21.30 Uhr und am 21. März 2010 um 16 Uhr Dokumentation in 3SAT:

 

Öl ohne Ende?

 

Stammt Erdöl wirklich aus Millionen Jahre alten Zersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder entsteht der Rohstoff möglicherweise ganz anders?

 

Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld, dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie kann das sein? Mehr noch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen.

 

Doch woher stammt dieses Öl? 90 Prozent aller Materie der Erde entsteht im Erdmantel unter hohem Druck und Hitze, wo sich Moleküle fortdauernd neu arrangieren. Russische Wissenschaftler folgen nach dem Romashkino-Vorfall dieser Spur: Könnte es sein, dass unter hohem Druck in 120 bis 240 Kilometern Erdtiefe aus Wasserstoff und Kohlenstoff zusammen mit Eisenoxid Erdöl entsteht? Die Ergebnisse der russischen Forscher aus dem Hochdrucklabor scheinen plausibel zu sein - immerhin hat sie die Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht.

 

Stimmten ihre Resultat, würde Erdöl ständig neu entstehen und die Ölindustrie müsste mit der Suche nach dem Rohstoff erst richtig anfangen. Aber wer hat ein Interesse, diese Ergebnisse überhaupt weiter zu erforschen? Seit Jahrzehnten wird angekündigt, dass das Öl nun bald zur Neige geht. Der Gewinn im Ölgeschäft hängt unmittelbar daran, dass ein - unberechenbar - knappes Gut gehandelt wird. Alles andere verdirbt die Preise.

 

Kommentar

 

Wie in dem neuen Buch »Der Energie-Irrtum« von Hans-Joachim Zillmer beschrieben, ist dies nicht der erste Fall, dass sich wirtschaftlich ausgebeutete Ölfelder wieder regenerieren. Drei Quellen im Nahen Osten hatten sich gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen wieder gefüllt. Wichtig ist aber der Hinweis auf Erdöl mit neuer Signatur. Dies bedeutet, dass nicht nur ein Nachfüllen von Öl aus unteren Erdschichten erfolgt, sondern auch ganz anderes Öl entstanden ist. Dieser Fingerabdruck zeugt aber auch davon, dass Erdöl nicht aus einer bestimmten fossilen Quelle stammt, sondern mit einer anderen Zusammensetzung und Verunreinigung durch tote Mikroorganismen neu entstanden ist.

 

In »Der Energie-Irrtum« wird nicht nur beschrieben, dass sich Erdöl wieder regeneriert bzw. immer neu entsteht, sondern warum dies so ist. Immerhin ist erst durch die neue Satelliten-Forschung bewiesen worden, dass Kohlenwasserstoffe (Methan, Ethan, usw.) auf anderen Planeten und deren Monden, auch auf Pluto und Eris vorkommen – ganz ohne jede Biologie. Methan, Hauptbestandteil des Erdgases, auf anderen Himmelskörpern wurde zum Tabu-Thema bei der NASA gemacht, um Diskussionen zu unterbinden, da Methan auf der Erde nur biologischer Herkunft sein soll und deshalb ein Erklärungsinstanz besteht. Entsteht aber Methan abiogen, also anorganisch auf anderen Himmelskörpern, sollte die erde keine Ausnahme bilden und auch bei uns entsteht Methan abiogen und daraus Erdöl als Hochdruckvariante des Methans.


11.03.2010 14:07    |    dizeldriver

nebenbei bemerkt:die leute,die sich vor lauter sparwut eine photovoltaikanlage,eine solaranlage,neue pcs,energiesparlampen,ein neues auto,wärmedämmung,usw..usw..anschaffen,lügen sich selbst in die tasche, damit etwas zu sparen!  bis sich das alles armortisiert hat,fangen schon die ersten reparaturen an,und das ganze wird zur milchmädchenrechnung-ausserdem wird zur herstellung dieser dinge auch ein haufen dreck in die luft geblasen!:rolleyes:


11.03.2010 14:11    |    dizeldriver

grubich7342:ganz deiner meinung!


11.03.2010 14:40    |    VOX DEI

Zitat:

DieselFan84

Meine Großeltern haben z.B. eine Lampe die JEDEN ABEND 4-5 Stunden an ist. Das sind 4 x 15 Watt. Das habe ich durch ESL ersetzte. Alleine bei dieser einen LAMPE sind so 50 - 100 kWh drin!

4 x 15W sind 60W insgesamt. Sind also 0,06 kW. Wenn wir davon ausgehen das IMMER gute 300 - 350 Tage i Jahr bedeutet, so haben wird pro Tag 4h bei 320 Tagen. Das wären dann also gute 1280h die diese Lampen Leuchten.

Gesamtverbrauch mit Glüh. sind also gute 1280h * 0,06kW = 77kWh

Gesamtverbrauch mit ESL sind gute 1280h * 0,012kW = 16 kWh

Ersparnis sind hier gute 61kWh oder 12,2 € im Jahr.

Ich weiß nicht was Du studierst, aber Mathe wohl nicht. :D

 

Bei Deiner Glühlampe, die am Tag 4 Std * 15 Watt = 0,06 kwh verbraucht * 320 Tage = 19,20 kWh.

 

Oder 1280h * 15 W. Und ich komme wieder auf 19,20 kWh.

 

Wenn touranfaq genauso seinen Energieverbrauch berechnet, weiß ich jetzt, woher seine Zahlen kommen. :rolleyes:

 

 

Zitat:

Ich

Ich habe gesagt: "Ich verbrauche immer WENIGER, dafür zahle ich immer MEHR".

Zitat:

touranfaq

Klar, das liegt daran, weil Du die Verbrauchsseite nicht optimierst und deshalb die Preissteigerungen der Energiekonzerne immer 1:1 bei Dir durchschlagen.

Mit Deiner Antwort bestätigst Du meine Vermutung, dass Du die Beiträge nicht verstehst. Denn gelesen hast Du sie, Du hast meinen Beitrag ja zitiert. :rolleyes:


11.03.2010 14:41    |    DieselFan84

Zitat:

herstellung dieser dinge auch ein haufen dreck in die luft geblasen!

Wen interessiert das? Die meisten Geräte amortisieren sich locker! Egal ob ESL oder Solaranlage.


11.03.2010 14:47    |    DieselFan84

4 x 15W sind 4 Leuchtmittel a 15 W die jeden Abend 4 -5 h leuchten.

19,2 * 4 = 77kWh

 

Ist doch ganz einfach ...


11.03.2010 14:53    |    VOX DEI

@DieselFan84

Sag ma, hast Du deine Beiträge gelesen oder machst Du den "touranfaq"? Ich editiere mal...


11.03.2010 14:53    |    touranfaq

Zitat:

Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld, dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie kann das sein?

Ganz einfach:

 

Der Anteil des förderbaren Öls an der Menge im Boden beträgt selbst beim Einsatz hochmoderner Technik nur etwa 35–45 % einer Lagerstätte.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Globales_%C3%96lf%C3%B6rdermaximum

 

D.h. im Klartext: Eine Ölquelle ist nie "leer", da man selbst unter idealen Bedingungen nur die Hälfte der Kapazität fördern kann. Lässt man ein "leeres" Ölfeld ein Jahrzehnt "stehen" kann es durchaus sein, dass nicht gefördertes Öl aus anderen Gesteinsschichten in die leergepumpten Hohlräume fliesst und sich die Quelle so scheinbar wieder regeneriert.

 

Zitat:

Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen.

Auch das ist kein Wunder. Öl aus anderen Gesteinsschichten hat eine andere Zusammensetzung. Es ist kein "neues" Öl, sondern lediglich Öl aus benachbarten Sedimentschichten, das bisher ungefördert blieb.

 

Zitat:

Bei Deiner Glühlampe, die am Tag 4 Std * 15 Watt = 0,06 kwh verbraucht * 320 Tage = 19,20 kWh

Tja, wer kann hier nicht lesen: Er hat doch geschrieben, dass in der Lampe 4 Leuchtmittel sind. 4 x 19.2kWh = 77kWh

 

Zitat:

lügen sich selbst in die tasche, damit etwas zu sparen!

Quatsch mit Soße! Beispiel ESL: Die hält zehnmal so lange wie eine Glühbirne. Die nächste Generation (LED-Leuchtmittel) halten quasi lebenslang (20-30 Jahre bei Einsatz 2 Stunden / Tag). So ein Leuchtmittel kaufst Du also EINMAL und dann nie wieder. Wärmedämmung am Haus ist verschleißfrei, Photovoltaik ebenso. Bei Solarmodulen für WW-Bereitung bin ich mir nicht sicher, trotzdem steht hier dem Verschleiß eine erhebliche Ersparnis gegenüber, und das auf Jahrzehnte gerechnet.


11.03.2010 14:58    |    DieselFan84

Zitat:

Tja, wer kann hier nicht lesen: Er hat doch geschrieben, dass in der Lampe 4 Leuchtmittel sind. 4 x 19.2kWh = 77kWh

Ich denke damit ist zu dem Thema alles notwendige gesagt.


11.03.2010 15:08    |    VOX DEI

Zitat:

touranfaq

Tja, wer kann hier nicht lesen: Er hat doch geschrieben, dass in der Lampe 4 Leuchtmittel sind

Sicher doch. Zeig!


11.03.2010 15:18    |    touranfaq

Zitat:

Sicher doch. Zeig!

Hast es doch oben dick und fett aelbst markiert:

 

Meine Großeltern haben z.B. eine Lampe die JEDEN ABEND 4-5 Stunden an ist. Das sind 4 x 15 Watt.

 

Also eine Lampe mit 4 Leuchtmitteln. Geht aus dem fett markierten Kontext doch eindeutig hervor!

 

Nur noch für Dich als Hinweis:

 

Birne: gibt es beim Gärtner, aber die leuchten nicht

Lampe: Ein Objekt, das der Beleuchtung dient (kann ein oder mehrere Leuchtmittel enthalten)

Leuchtmittel: Wandelt Strom in Lichtenergie um

 

Jetzt klar? Wenn er schreibt "Meine Oma hat eine Lampe", dann sagt das erstmal nix darüber aus, wieviele Leuchtmittel da drin sind. Im einfachsten Fall nur eins, können aber auch mehrere sein. Und aus dem Kontext war es klar ersichtlich, dass es 4 sind.


11.03.2010 15:48    |    VOX DEI

Zitat:

touranfaq

Jetzt klar?

Nö. Der Text ist zweideutig. Darum habe ich gefragt. Eine Lampe, die 4 Stunden an ist. 4 * 15 Watt.

 

 

Zitat:

touranfaq

Nur noch für Dich als Hinweis:

Erkläre mal DieselFan84, nicht mir, wie er die Texte zu schreiben hat. Da kommt mir bei dieser Gelegenheit die Microhybridproblematik in den Sinn. :rolleyes:

 

Zitat:

DieselFan84

Das wären dann also gute 1280h die diese Lampen Leuchten.

Noch Fragen?


11.03.2010 15:53    |    touranfaq

Zitat:

Noch Fragen?

Das frag Dich mal lieber selbst. Ist Dir jetzt klar, dass das Energiesparpotential im Haushalt enorm ist wenn man nur mal anfängt, die Dinge nüchtern zu analysieren? Oder brauchst Du weitere Beispiele?


11.03.2010 16:00    |    VOX DEI

@touranfaq

 

Bei mir ist alles optimiert, bei mir sinkt der Energieverbrauch jedes Jahr. Trotzdem bezahle ich immer mehr: Benzin, Gas, Strom. Oder ist es Dir nicht aufgefallen, dass Du im Verhältnis immer mehr bezahlst?


11.03.2010 16:05    |    gromi

WEIL eben weniger verbraucht wird, MUSS der Strompreis steigen...schließlich will das Kraftwerk und das Personal des Energieversorgers bezahlt werden...außerdem verlangt der gemeine Aktienbesitzer auch nach stetig steigendem Gewinn!!!

Gleiches gilt für Öl/Gas (neue Pipelines sind eben teuer), Wasser (so ne neue tolle Kläranlage ist auch sehr teuer)!!!

 

Das sagte letztens mal ein Mitarbeiter aus einem sehr sehr großen Stromkonzern en BW...


11.03.2010 16:13    |    touranfaq

Zitat:

Trotzdem bezahle ich immer mehr: Benzin, Gas, Strom. Oder ist es Dir nicht aufgefallen, dass Du im Verhältnis immer mehr bezahlst?

Kann ich nicht generell bejahen bzw. kommt auf den Betrachtungszeitraum an. Auf 10 Jahre gesehen hast Du sicher recht.

 

Die Tatsache, dass Du langfristig mehr bezahlst, hängt aber vor allem an den Preissteigerungen. Und irgendwann bist Du an einem Punkt, wo Du den Verbrauch nicht weiter (bzw. nur noch mit unverhältnismäßig hohem Aufwand) optimieren kannst, das ist auch mir klar. Trotzdem sparst Du auch dann immer noch Geld, denn ohne deine Optimierungen würden sich die Preissteigerungen ja noch stärker auswirken. Denn "sparen" heißt in diesem Kontext ja nicht "beiseite legen", sondern "nicht ausgeben müssen".

 

Zitat:

WEIL eben weniger verbraucht wird, MUSS der Strompreis steigen...

Ach so... d.h. würden wir jetzt alle wieder unsere Klasse-E-Gefriergeräte vom Grobmüll und die 100 Watt Glühlampen aus dem Keller holen, würden die RWEs und EONs dieser Welt aus lauter Dankbarkeit den Strompreis wieder senken? Träum weiter :rolleyes:

 

Und nur mal so als Hinweis: Tatsächlich steigt der Stromverbrauch ständig, trotz Einsatz sparsamer Technik:

 

Klick

Klick


11.03.2010 18:49    |    DieselFan84

@VOX DEI

 

Ja ich hatte mich etwas undeutlich ausgedrückt, das tut mir leid. Trotzdem ist eine Leuchte mit 4 Lampen (alternativ Leuchtmitteln). Da gelobe ich Besserung.


11.03.2010 20:25    |    wusler

Hallo,

 

alles was produziert wird kostet erst mal Energie. Jetzt ist nur die Frage was wieviel Energie kostet und wie lang man was nutzen kann.

Photovoltaik: Mit Sicherheit grenzwertig. Da gibt es verschiedene Quellen je nach dem wer sie in Auftrag gibt. Wichtig aber für jedes KW das am Hausdach installiert wird muß man Ersatzquellen vorhalten die nicht immer CO2 frei sind.

Solarheizung: Also wer diese simplen Teile ansieht weiß sofort das kostet nicht viel Energie und im Gegensatz zur PV absolut "verschleißfrei" selbst nach 30 Jahren mit fast der selben Energieausbeute.

Dämmplatten: Da hab ich noch nie was gehört was das an CO2 kostet. Da die Platten nicht so teuer sind kann ja nicht viel CO2 dahinterstehen

 

Nur mal ein paar Teile

 

Gruß

 

Wusler


17.03.2010 09:45    |    dizeldriver

...nochmals zum erdöl-von wegen endlich:www.3sat.de/mediathek/mediathek.php....sogar im öffentlich-rechtlichen wird schon dran gezweifelt:)


17.03.2010 10:10    |    touranfaq

Ich kann jedem (egal ob er nun an einen "endlichen" Ölvorrat glaubt oder nicht) nur die Lektüre des Buchs "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach ans Herz legen.

 

Das Schöne an diesem Buch ist, dass es (in einer fiktiven Handlung verpackt) die Fakten beider Standpunkte zusammenträgt und dem Leser das Denken (und damit die Rückschlüsse) selbst überlässt.


17.03.2010 12:40    |    wusler

Hallo,

 

das auf 3SAT hab ich auch gesehen war wirklich sehr interesant

 

Gruß

 

Wusler


17.03.2010 15:04    |    touranfaq

Bei dem "Hype" um abiotisches Öl werden einige wichtige Fakten ausgeblendet:

 

a) Auch die Rohstoffe, aus denen das Öl angeblich entstehen soll, sind endlich

 

b) Ein direktes "Anbohren" der Quellen im Erdmantel ist nicht möglich, da diese in 60-150km Tiefe liegen. Das Öl muss also erst einmal den Weg in Tiefen bis ca. 10km (das kann man heute maximal erreichen) finden. D.h. selbst wenn tatsächlich massig abiotisches Öl produziert wird liegt es in Tiefen, die uns nicht zugänglich sind

 

c) Auch wenn der theoretische Nachweis der Entstehung erbracht ist bleibt zu klären, ob die Kohlenwasserstoffe auf ihrem Weg in die Erdkruste stabil bleiben und nicht zu Kohlendioxid oxidieren (man beachte hier den niedrigen Flammpunkt der im Öl erhaltenen Kohlenwasserstoffe)

 

d) Selbst wenn jetzt auf einen Schlag mehrere "Superölfelder" entdeckt werden würden, würden sich die Ölkonzerne sicherlich "Zeit lassen", diese zu erschließen, um den Ölpreis (der ja ohnehin zu 99% aus reiner Spekulation besteht) stabil bzw. hoch zu halten

 

Also machen wir uns nix vor: Die Zeiten billigen Öls und Gas sind so oder so vorbei. Schon allein deshalb ist ein schonender Umgang damit geboten.


17.03.2010 17:05    |    dizeldriver

...klar,das öl wird nicht billiger!....aber ,die lüge,dass öl nur biotisch ensteht ist noch weit verbreitet-da sieht man mal wieder ,wie wir künstlich dumm gehalten werden!


17.03.2010 17:11    |    touranfaq

Zitat:

die lüge,dass öl nur biotisch ensteht (...)

Warum Lüge? Bisher wurde noch kein "reines" abiotisches Öl gefunden. Jedes Öl enthielt Kohlenwasserstoffketten, die nur biologisch sein können.

 

Die bisherigen Experimente bestätigen lediglich die theoretische Möglichkeit, dass Öl abiotisch entstehen kann.


17.03.2010 18:34    |    dizeldriver

das mit den kohlenstoffwasserketten wurde im beitrag von 3sat auch erklärt-diese stammen von"verunreinigungen"durch biologisches material,dass auf dem weg aus der tiefe mit "eingeschwämmt" wird!


17.03.2010 20:31    |    touranfaq

Zitat:

diese stammen möglicherweise von"verunreinigungen"durch biologisches material,dass auf dem weg aus der tiefe mit "eingeschwämmt" wird!

Ich hab mal eine wichtige Ergänzung vorgenommen ;)

 

Aber gut, nehmen wir mal an, dass an der Geschichte mit dem abiotischen Öl was dran ist. Was ändert das an der momentanen Situation?

 

a) Es wurden trotzdem keine weiteren "Superölfelder" mehr gefunden

b) Der Ölvorrat bleibt weiterhin endlich, die Menge des Öls, die (wenn überhaupt) abiotisch produziert wird, ist nicht bekannt

c) Die Exploration findet weiterhin durch die bekannten Energiekonzerne statt

d) Der Ölpreis wird weiterhin durch wilde Spekulationen (und Steuern) bestimmt

e) Die Verbrennung erzeugt weiterhin CO2

 

Solange ich als Otto Normalverbraucher nicht zufällig eine Ölquelle in meinem Garten finde, ändert sich absolut.... nichts!


17.03.2010 21:20    |    dizeldriver

stimmt-ändert nichts,muss ich dir recht geben:(-bin ja auch für alternative energien-vorallem wegen der unabhängigkeit von anderen ländern!


17.03.2010 23:08    |    goby

Öl wird in Relation zu den regenerativen Energien immer günstig bleiben. Denn sonst würde die regenerativen Energien wirtschaftlich werden und damit das Öl und das Einkommen der Ölwirtschaft reduzieren.


19.03.2010 23:56    |    andyrx

mal ein interessanter und sehr anschaulicher Link zu dem Thema--> Klick

 

viel Spass;)

 

mfg Andy


20.03.2010 00:47    |    DieselFan84

Zitat:

mal ein interessanter und sehr anschaulicher Link zu dem Thema--> Klick

Der typische Unsinn der dort verbreitet wird. Auch das wurde schon tausende male widerlegt. Hier mal ein Zitat aus dem Abschluss Fazit:

 

Zitat:

Oder:

Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik kann kein kälterer Körper einen wärmeren erwärmen. Demnach ist es unmöglich, daß Wärmestrahlung vom kalten Himmel die wärmere Erde erwärmt.

Die Wahrheit sieht so aus, ein Zitat aus dem Buch "Bringen wir das Klima aus dem Takt?" von Mojib Latif:

 

Zitat:

Es gibt gar keinen Treibhauseffekt

 

Ein weiteres Skeptikerargument bezieht sich auf dem natürlichen Treibhauseffekt, dessen Existenz in Abrede gestellt wird. Durch die These vom Treibhauseffekt würde der 2. Hauptsatz der Thermodynamik verletzt, da es keinen Energiefluss von einem kalten zu einem warmen Körper geben könnte.Zudem sei These vom Treibhauseffekt insgesamt falsch, denn die Erde sei kein geschlossenes System und es gäbe kein Glasdach am Himmel. Eigentlich handelt es sich beim Treibhauseffekt um Schulbuchwissen. Der Treibhauseffekt ist sowohl theoretisch als auch experimentell schon lange nachgewiesen. Ausschlaggebend hierfür ist natürlich nicht die Existenz eines Glasdaches, sondern dass atmosphärische Spurengase (langwellige) Infrarote-Strahlung absorbieren.

 

Der der Treibhauseffekt tatsächlich existiert und funktioniert, ist für jedermann erfahrbar, wenn er / sie in ein vorher in der Sonne geparktes Auto einsteigt. Es ist innen wärmer als draußen - scheinbar hat de Wärme entmischt, was sie nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik nicht dürfte. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Vorgang, der von einer starken Energiezufuhr in Form sichtbaren Lichtes (kurzwellige Strahlung) durch die Fensterscheiben des Wagens angetrieben wird. Die höhere Temperatur im Inneren des Fahrzeuges resultiert aus der Behinderung der gleichmäßigen Verteilung dieser zugeführten Energie, das Glas ist gegenüber der durch Umwandlung aus Licht entstandenen Wärme praktisch undurchlässig. Wird die Energiezufuhr beendet, so stellt sich das geforderte Gleichgewicht nach einer Weile ein. In der Atmosphäre nehmen die Treibhausgase die Rolle des Glases ein und behindern den Abtransport des (Wärme-)Energie. Um das Gleichgewicht zwischen aufgenommener (Licht-)Energie und abgegebener Wärme wieder herzustellen, muss die strahlende Erdoberfläche ein höheres Temperaturniveau einnehmen. in der Summe - und hierfür gilt der 2. Hauptsatz der Thermodynamik - fließt netto Energie von der wärmeren Erdoberfläche zur kälteren Atmosphäre, weil die Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche größer ist als die Rückstrahlung der Atmosphäre. Der 2. Hautsatz wird somit nicht infrage gestellt.

 

Hin und wieder wird auch aus den Reihen der Skeptiker argumentiert, dass der Anteil des Menschen am Treibhauseffekt nur etwa 2 % betrage und deswegen irrelevant sein. Der Prozentsatz ist richtig, allerdings entsprechen 2% vom gesamten Treibhauseffekt (33°C) in etwa 0,6°C. Und dies ist ungefähr der menschliche Anteil an der globalen Erwärmung in den letzten hundert Jahren.

Wie schon gesagt, ich kann die Bücher nur empfehlen! Dort wird mit dem meisten Argumenten aufgeräumt!


09.04.2010 18:38    |    Trackback

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Kein Platz für Vernunft auf dieser Seite?

 

[...] @all

 

Zum Thema Klimawandel wurde hier bereits genug geschrieben:

 

http://www.motor-talk.de/.../...ung-oder-reale-bedrohung-t2495639.html

 

@wolfgang-2

 

Ich würde mich freuen, wenn du deine Meinung im obigen Artikel posten könntest.

[...]

 

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09.04.2010 22:05    |    Trackback

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Kein Platz für Vernunft auf dieser Seite?

 

[...] immer User gibt denen man nicht die richtige Antwort vorgeben kann,habe ich mir angewöhnt wie hier --> Klick die Option zu geben ihre abweichende Meinung im Thread aufzuschreiben...damit sollte eigentlich der [...]

 

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10.04.2010 17:55    |    Kawa_Harlekin

Danke, andyrx, für den oben am 19.03. verlinkten hochinteressanten Link. Nach einer Meß-Kurve, die eine Korrelation der Sonnenfleckenaktivität mit der mittleren Meerestemperatur aufweist, suchte ich schon lange. Daher möchte ich auch noch auf diesen interessanten link hinweisen:

http://www.oar.noaa.gov/spotlite/archive/spot_sunclimate.html (da ist diese Kurve auch drin).

Da wird diskutiert (Fig. 3, wobei ich natürlich nicht weiß, ob diese Graphiken stimmen), dass die mittleren globalen Land- und Wassertemperaturen mit der Sonenfleckenaktivität anscheinend frappierend korrelieren. Gleichzeitig wird aber angemerkt, dass die solare Konstante (also die Abstrahlungsleistung der Sonne) nur im Promillebereich mit den Sonnenflecken variiert, es also erstaunlich/verwunderlich sei, dass die globalen Temperaturen scheinbar so klar mit den Sonnenflecken korrelieren. Es wird dann noch erwähnt, dass im UV und Röntgenbereich diese Schwankungen der Strahlungsleistung der Sonne viel höher seien...

Öhm, ich habe natürlich keine Ahnung ob das alles stimmt....und jetzt wäre natürlich noch interessant, wie bzw. ob die Kurve der mittleren Meerestemperaturen mit der CO2-Entwicklung der letzten 100 Jahre zusammenhängt.

Übers CO2 des letzten halben Jahrhunderts habe ich bisher nur dies gefunden:

http://www.oar.noaa.gov/climate/images/carboncycle_co2mm.png

 

Öhm, den Treibhauseffekt der Atmosphäre gibt es natürlich selbstverständlich, der sorgt nämlich u.a. (neben u.a. der ausgleichenden Wirkung des Wassers) dafür, dass wir Tag und Nacht in etwa ausgeglichene Temperaturen haben, sonst hätten wir ja Temperaturen entsprechend wie auf dem Mond, nämlich kochend heiß am Tag und viele zig Grad kalt bei Nacht. Ich hege nur Zweifel, dass die Temperaturerwärmung alleine vom CO2-Anstieg kommt, sondern hege die Vermutung, dass umgekehrt möglicherweise vielleicht der CO2-Anstieg auch vom globalen Temperaturanstieg herkommen könnte, weil bei globaler Erwärmung der Meere das dort gebundene CO2 herausblubbert - natürlich plus die soundsoviel (weiß nicht wieviel genau) Prozent CO2, die der Mensch verursacht.

Ich sage damit ja nicht, dass der CO2 Anstieg nicht vielleicht doch ein schwerwiegendes Problem darstellen könnte; ich sage nur, an Klimaerwärmung aufgrund des Treibhauseffekts alleine von den "bösen" 385 ppm(!) CO2 verursacht, weswegen die Gletscher und Eisberge alle schmelzen sollen, glaube ich nicht so ganz, daran hege ich bisserl Zweifel. Dass das CO2 natürlich zum Treibhauseffekt vermehrt beiträgt, je mehr CO2 da ist, das ist meiner Ansicht nach unbestritten...nur wieviel trägt es bei ???....es ist ja immer noch nur ein Spurengas ?? Ich habe da null fundierte Ahnung, ist nur so ein Bauchgefühl. Man muss aber andererseits auch berücksichtigen, dass ein von IR-Strahlung angeregtes CO2 Molekül ja vermutlich gleich die Nachbarmoleküle (N2 und O2) aufheizt per Anstoßen, sich dabei abregt und gleich wieder bereitsteht, neue IR Strahlung zu absorbieren...long story short, keine Ahnung, ich weiß es natürlich auch nicht.

Und dann ist ja CO2-Einsparung gleichbedeutend mit der Einsparung fossiler Energieträger, die meiner Ansicht nach - imho - schlicht endlich sind. Auch ein sehr guter Grund für die Klimadebatte...

 

PS: Es gibt ja auch noch die Geothermie, und so ein Vulkan - und die gibt's ja auch unterseeisch - sind doch ganz schöne Heizöfen...Erdbeben und Seebeben hatten wir ja in den letzten 5-10 Jahre sehr viele. Nur mal so ein Aspekt, der Harald Lesch erwähnte Geothermie neulich auch mal im TV, dass in der Frühzeit der Erde, als die Kontinentalplatten noch heftig rumwanderten, ja viele Vulkane geköchelt haben und es auch deswegen sehr warm auf der Erde war damals zu Saurier-Zeiten oder was weiß ich wann..... nur so ganz grob mal erwähnt, will da keinesfalls irgendwas versehentlich verzerrend zitieren, ich hab die Sendung leider nur zu einem kleinen Teil gesehen und nur diesen Halbsatz aufgeschnappt.

 

PPS: Ich will hier weder den einen noch den anderen Standpunkt vertreten, denn ich kenne die Anwort zur Frage "Klimawandel" auch nicht, ich will nur zur Diskussion beitragen...denn alles zu schlucken und glauben - in jedweder Hinsicht -, was einem so erzählt wird, das kann ich schon sehr lange nicht mehr...:(:D:(


15.04.2010 10:11    |    andyrx

aja,die Sonne ist schuld wenn die Winter wieder kälter werden-->ttp://www.n-tv.de/.../Winter-koennten-kaelter-werden-article823976.html

 

es bleibt spannend mit dem Klima:p

 

mfg Andy


Deine Antwort auf "Klimawandel--->eine Erfindung oder reale Bedrohung...??"

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