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andyrx

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09.12.2009 12:24    |    andyrx    |    Kommentare (673)    |   Stichworte: Co2, Emissionen, Klima, Klimawandel, Politik, umfrage

der Klimawandel ist vom Menschen gemacht...??

unsere Erde am Abgrund..??
Unsere Erde am Abgrund..?

Moin Motortalker,

 

 

das Klima bzw. Klimawandel sind die Topthemen die aktuell ganz oben in den Medien gehandelt werden...:o

 

Nun es gab in den vergangenen Jahrtausenden diverse Eiszeiten und auch Warmzeiten,es gab Gletscher in der norddeutschen Tiefebene und es gab auch Dinosaurier.....:p

 

und Grönland heisst übersetzt Grünland,und muss wohl mal grün gewesen sein;)

 

nun hab ich hier einen Artikel gefunden der sich damit befasst ob die ganze Diskussion Hand und Fuss hat oder ein großes Missverständnis ist...

 

lest selbst-->

 

Der Streit um den Klimawandel

von Till Schwarze

 

Der Klimawandel ist eine Lüge. Es hat schon immer kältere und wärmere Phasen auf der Erde gegeben. Nicht der Mensch ist für den derzeitigen Anstieg der Temperaturen verantwortlich, sondern dieser ist ein ganz natürliches Phänomen. Kohlendioxid (CO2) ist ein lebenswichtiges Treibhausgas, das keinen Einfluss auf die Erderwärmung hat und zudem Pflanzen beim Wachstum hilft. Wir steuern nicht auf eine Klimakatastrophe zu, sondern unterliegen einer reglerechten "Klimahysterie", die Skeptikern des Klimawandels den Mund verbietet und eine Kampagne politischer Wissenschaftler ist.

 

So lautet, vereinfacht zusammengefasst, die Kritik an der "Klimalüge" - der von Menschen angeheizte Klimawandel wird in Frage gestellt oder sogar ganz bestritten. Die Überzeugung dieser "Klima-Leugner": Wir sitzen einem riesigen Schwindel auf und verschwenden Zeit und Geld in die Bekämpfung von etwas, das es gar nicht gibt.

 

hier der ganze Artikel und Quelle-->http://www.n-tv.de/.../...Streit-um-den-Klimawandel-article631640.html

-----------------------------------------

 

bitte den ganzen Artikel im Link lesen,ich wollte ihn nicht komplett kopieren wegen Copyrights;)

 

ist das Leugnen des Klimawandels und der Ursachen--> das Produkt von fremdgesteuerten Wissenschaftlern die wirtschaftlichen Interessen unterliegen oder haben die Skeptiker eher recht die der Meinung sind der Mensch habe hier keinen oder wenig Einfluss..??

 

liegen im Klimawandel (sofern er denn real existiert) auch Chancen oder nur Not und Elend ??

 

 

eure Meinung dazu interessiert mich;)

 

ich weiss,keine leichte Kost,aber eventuell doch Grundlage für eine interessante Diskussion:eek:

 

mfg Andy


17.10.2011 20:56    |    Mercedes_GD300

Das Ganze ist aber trotzdem fragwürdig. Zummindest wie es in den Medien diskutiert wird.

 

Dass es einen Klimawandel gibt ist völlig unbestreitbar. Aber:

 

a) Entweder ist der Mensch nicht dran schuld, somit kann er es nicht ändern

b) Der Mensch ist schuld, jedoch zu träge den Wandel abzuwenden. "Innovationen" wie ein Toyota Prius der nur 80% des klassenüblichen CO2s ausstößt wird nichts am Gesamt CO2 Ausstoß ändern, wenn in Indien und China 400% mehr Autos verkauft werden können, als jemals im Westen.

 

In beiden Fällen sieht es ungewiss für uns aus.

 

Ich hab den Kram zwei Semester lang an der Uni studiert, und es gab niemanden der mich davon überzeugen konnte dass der Klimawandel menschgemacht ist.

 

Das fängt schon bei den Statistiken an. Ein Diagramm auf dessen Y Achse sich die Temperatur (in 0,05° Schritten) befindet, und auf der X Achse sind die Jahre 1900 bis 2010. So und die Kurve steigt an. Jetzt bilden sich irgendwelche sogenannten Experten, die meinen sich aufgrund dieser 100 Jahre Urteile über die Entwicklung machen zu können.

100 Jahre sind für unsere Erde nichtmal ein Wimpernschlag. Das Klima ist Jahrmillionen alt und es gab Eiszeiten und Warmzeiten. Seit 100 Jahren stößt der Mensch CO2 aus, und schon gibt es Kritiker die stein und bein behaupten, die momentane Erwärmung hinge mit dem vom Mensch ausgestoßenen CO2 zusammen.

 

Genauso idiotisch wäre es, einmal im Oktober, und einmal im Dezember die Tagestemperaturen zu messen, und dann in aller Welt das Urteil zu verkünden, dass spätestens nach weiteren 12 Monaten die Menschheit erfroren wäre.

Oder man misst die Temperatur morgens um 8, und morgens um 11, und verkündet dann dass abends alle verbrannt sein werden.

 

Wenn man sich eine vernünftige Meinung bilden will, sollte man mal Quellen mit einer Aussagekraft herbeizitieren.

 

http://www.schulphysik.de/eiskern1.jpg

 

http://cpe.kmutt.ac.th/wiki/images/9/96/Global_temp.jpg

 

Solche Diagramme sagen was aus.

 

Dass die Weltklimakonferenz über Wochen hinweg 10 Minuten der Tagesschau einnimmt, den ganzen Westen ins moralische Tief zieht, sich dann aber die Frechheit erlaubt die falschen Diagramme die man benutzt hat nicht öffentlich zurückzuziehen, das interessiert keine Sau.

 

Die ganze Debatte wird rein populistisch geführt. Was auch kein Hobbyöko wahr haben will ist der Umstand, dass die Weltwirtschaft den Klimawandel mittlerweile als Chance und nicht als Risiko sieht. Dementsprechend ist das Interesse daran, den Mythos des menschgemachten Klimawandels aufrecht zu erhalten sehr groß.

Entsprechend die Geldsummen die hinter solchen Berichten stehen.

 

Unabhängige Forscher die zahlreich vorhanden sind werden schlicht überhört, da sie Sachen erzählen die keiner hören will.

 

Scheint ja zur Zeit Mode zu sein Toyota zu kaufen, die Grünen zu wählen, nur Nahrung aus ökologischem Anbau zu nehmen, ein bisschen in Stammtischmanier über die böse Industrie und das Arme Klima zu schwafeln, obwohl man von alledem absolut keine Ahnung hat.

 

Das ganze ist nichts weiter als eine Mode.


17.10.2011 21:08    |    Warmmilchtrinke

Ja, CO2 ist schwerer als Luft. Das ist es immer noch. Und ja, es löst sich in Wasser als Kohlensäure, was sauren Regen ergibt. Das Problem damals war aber, dass es noch viele andere Gase gab, die den Regen angesäuert haben.

Selbst wenn der Klimawandel nicht stattfinden würde, müssten wir genauso schnell einen ökologischen Weg einschlagen. Schon heute verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unsere Erde überhaupt liefern kann. Das hat mittlerweile selbst der verbissenste Gegner erkannt. Aber für einige scheint der Klimawandel das einzige Umweltproblem zu sein.


17.10.2011 21:13    |    Drahkke

Das Problem sind wohl eher die Zeitgenossen, die sich unter dem Deckmantel des Umwelt- und Klimaschutzes die Taschen auf Kosten ihrer Mitmenschen vollstopfen.


17.10.2011 21:15    |    Mercedes_GD300

Das mit den Rohstoffen habe ich eben ganz vergessen noch dazuzuschreiben:

 

Vermeintliche Treibhausgase sind nicht der einzige Grund den Rohstoffverbrauch zu senken: Machen wir so weiter haben wir irgendwann keine Rohstoffe mehr. Allein das ist Grund genug um von fossilen Brennstoffen wegzukommen.

 

Ich bezweifel aber, dass wir unseren Energiehunger nur durch "erneuerbare Energien" (die es defacto nicht gibt) decken können.


17.10.2011 21:23    |    fruchtzwerg

Ganz einfach. Der Klimawandel findet schon seit millionen Jahren auf der Erde statt, der Mensch. Gab immer Kälte und Wärmeperioden. Beeinflusst von diversen Phänomenen, sei es Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche jetzt den Menschen.


17.10.2011 21:32    |    Warmmilchtrinke

Und auch das ändert nix dran, dass wir viel zu viele Rohstoffe verbrauchen...

 

und @obeer:

Das Meer hat einen in sich geschlossenen CO2-Kreislauf. Was freigesetzt wird, wird auch wieder aufgenommen. Dasselbe gilt für Wälder. Dass das Meer ein CO2-Produzent ist, ist sowohl faule Ausrede, um selbst nichts tun zu müssen, und auch noch falsch.


17.10.2011 21:41    |    Bernd N

Ich halte den Klimawandel für eine Erfindung.

 

2010 in der Liste der wärmsten Jhre

 

Risse im Klimakonsens

 

Zu Zeiten der Römer waren die Gletscher in den Alpen wesenlich kleiner.

Gletscher

Der Artikel ist Klasse, weil er nur indirekt mit dem Klimawandel zu tun hat:

Gletscher

 

Frisierte Zahlen überall:

 

Zahlen 1

 

Zahlen 2

 

Zahlen 3

 

 

Artikel

 

Artikel

 

Eisschilde auf Grönland

 

Klima Kipp Punkte


17.10.2011 22:05    |    goby

wenn es eine Klimaerwärmung gibt und wenn sie sich negativ auf die Menschen auswirkt, dann können wir uns glücklich schätzen. wenn wir Menschen sie verursacht haben. Denn dann haben wir die Möglichkeit sie umzukehren.

 

Wenn wir den Anhängern der CO2 Theorie glauben schenken, dann ist die permanente Diskussion nicht zu verstehen. Denn die Lösung heisst danach Reduzierung des CO2 Ausstoß und gut ist. Warum wird aber weiter geforscht? Welche Interessen stehen dahinter? Ist die Lösung doch nicht so einfach? Oder stehen gar wirtschaftliche Interessen dahinter.

Sollten wir uns nicht über dieses Ergebnis freuen und deren Umsetzung so schnell wie möglich verfolgen.

 

Die Erdgeschichte von 4,7 Mrd. Jahre bringt wohl natürlicherweise Temperaturspitzen mit sich. Da ist ein Zeitraum der wissenschafttlichen Betrachtung von 131 oder 10.000 Jahre doch sehr gering.

 

Ich gehe deshalb davon aus, dass wir die Ursachen für die Klimaerwärmung nicht alle kennen. Und darin besteht das Problem. In der Möglichkeit, dass wir keine Mittel haben der Erwärmung entgegen zu wirken. Und nicht ob wir Menschen sie durch CO2 verursachen haben oder nicht.

Die CO2 Theorie beruhigt daher mehr als dass sie hilft. Darin besteht ein weiteres Problem.


17.10.2011 22:44    |    Cruiser-Benz

http://cpe.kmutt.ac.th/wiki/images/9/96/Global_temp.jpg

 

Das ist wohl die dämlichste Grafik, die ich in diesem Zusammenhang immer wieder sehe. Das manche diesen Unsinn noch als seriös verkaufen wollen grenzt an Irrsinn. Manchmal zweifle ich den normalen Menschenverstand an, wird allem hinterher gehechelt was es an Grafiken gibt?

 

Zitat:

Dass das Meer ein CO2-Produzent ist, ist sowohl faule ausreden, um selbst nichts tun zu müssen, und auch noch falsch.

Danke.

 

Dass es manche Ignoranten gibt, die immer noch nicht begriffen haben, dass der Begriff "Klimawandel" nicht auf irgendwelche Eiszeiten von vor Millionen von Jahren bezogen ist, sondern auf den menschengemachten anthropogenen (!) Treibhauseffekt bezogen ist..

Wer ernsthaft der Meinung ist, das Roden von bspw. dem Regenwald, die immense Zufuhr von Müll in Flüsse und der gigantische Rohstoffverbrauch sei ohne Folgen für Mensch & Umwelt - dem ist nicht zu Helfen, man kann sich in seiner Verzweiflung vieles schönreden.

Selbst wenn es keinen Klimawandel geben sollte (allein die Natur zeigt, das kleinste Eingriffe ein Ökosystem ins Wanken bringen. Aber man ignoriert vieles, wenn ein Hobbyblogger in seiner beheizten Altbauwohnung über die Welt sinniert...), schadet Umweltschutz nichts.

Die Welt überlebt ohne den Menschen. Der Mensch auch ohne die Welt?

 

 

Und hier möchte ich mich ganz klar von grünen Öko-Stalinisten abgrenzen, die unter diesem Deckmantel Populismus betreiben gegenüber "Drecksschleudern" in Form von neuen Autos mit jeglichem Abgasreinigungssystem, das der Markt zu bieten hat. Das in aller Deutlichkeit. Diese Art der Ökodiktatur und Bevormundung lehne ich strikt ab! Gruß an die Grünen um ihren Oberguru Kretschmann in BaWü :mad:

Um es in Bodo Buschmanns Worten zu sagen: Solang man in Chinas Flüssen noch Filme entwickeln kann (und hochgiftiger Müll in Wäldern entsorgt wird), brauchen wir in Deutschland keine Diskussion um 1 Gramm Kohlenstoffdioxid per Kilometer führen.

Deutschland ist in Sachen Umweltschutz eines der führenden Länder weltweit, davon können sich andere eine ganze Scheibe abschneiden.

 

Sind meine zwei Abschnitte nicht ein Widerspruch in sich? Nein. Wer es sich genau überlegt, dem fällt vielleicht auf, dass nur geistig völlig ignorante Mitmenschen Umweltschutz auf das Automobil reduzieren....


18.10.2011 02:44    |    Reachstacker

Das Problem ist Deutschland, eine Selbstmord Initiative wuerde durchaus Hilfreich sein, dann kann der Rest der Welt wieder leben. ;)


18.10.2011 17:37    |    Bernd N

Ich wusste nicht, daß Al Gore einen deutschen Pass hat :D

 

 

Zitat:

Cruiser-Benz

"Klimawandel" nicht auf irgendwelche Eiszeiten von vor Millionen von Jahren bezogen ist, sondern auf den menschengemachten anthropogenen (!) Treibhauseffekt

Der Begriff Treibhauseffekt ist an sich schon absurd. CO2 als Spurengas in der Atmosphäre soll IR-Strahlung einerseits aus Richtung Sonne durchlassen und andererseits die IR-Strahlung vom Boden zum Boden zurückreflektieren wie ein teilduchlässiger Spiegel. Das ist thermodynamisch unmöglich. Aber ich gibt Leute, die sowas glauben.

 

Und auch noch menschengemacht(!), und gleichzeitig auch noch anthropogen :D:D:D

 

Allerdings hat die Sache einen Vorteil: Weltweites Absahnen von Fördergeldern, Klimakongresse, wirtschaftliche Förderung und Wettbewerbsverzerrung für einen ausgewählten Personenkreis auf Kosten der Allgemeinheit. Und eines wird dieser Personenkreis mit Sicherheit nicht tun: an dem Ast sägen. Deshalb: die Gebetsmühlen und Manipulationen werden noch lange laufen.

 

http://www.epochtimes.de/104126_der-co2-schwindel-teil-i.html


18.10.2011 17:45    |    Warmmilchtrinke

Zitat:

Der Begriff Treibhauseffekt ist an sich schon absurd. CO2 als Spurengas in der Atmosphäre soll IR-Strahlung einerseits aus Richtung Sonne durchlassen und andererseits die IR-Strahlung vom Boden zum Boden zurückreflektieren wie ein teilduchlässiger Spiegel. Das ist thermodynamisch unmöglich. Aber ich gibt Leute, die sowas glauben.

Natürlich ist das möglich. Die elektromagnetische Strahlung hat eine ganz andere Wellenlänge als IR-Strahlung. Bei Glas funktioniert das auch, deshalb halten Treibhäuser ja die Wärme so gut. Und deine Haut lässt auch UVA-/UVB-Strahlung durch, aber keine IR-Strahlung. Und das hat nicht mal was mit Thermodynamik zu tun, wie du mit deinem Link sagen willst. Sondern mit den physikalischen Eigenschaften der Gase.


18.10.2011 17:54    |    WHornung

Öhm das hat nur mit Thermodynamik überhaupt nichts zu tun.

 

Sondern das ist ein ganz anderer Effekt und zwar weil Sonnenstrahlung überwiegend kurzwellig ist, die zum Teil daraus entstehende IR Strahlung aber langwellig.

 

Somit kommt kurzwelliges Licht rein und langwelliges kann nichts raus - das verbietet kein "thermodynamisches Gesetz"


18.10.2011 20:40    |    Bernd N

Zitat:

Warmmilchtrinke

Bei Glas funktioniert das auch, deshalb halten Treibhäuser ja die Wärme so gut.

Das Treibhaus funktioniert wegend der Einschränkung der Konvektion, die sich erwärmende Luft zirkuliert innerhalb des Treibhauses. Das funktioniert mit Glas, aber gleichermassen auch mit IR-durchlässigen Materialien!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Selektive_Transparenz

oder

www.schmanck.de/TreibhausMessung.pdf

 

Zitat:

WHornung

Öhm das hat nur mit Thermodynamik überhaupt nichts zu tun.

Die Energie kann nicht von einem kühleren Körper auf einen wärmeren Körper abgestrahlt werden(Gas Atmosphäre { 0°C, Boden > 0°C)


18.10.2011 20:54    |    Cruiser-Benz

http://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/

Wenn die Klimaskeptiker wenigstens in der Lage wären, eine vernünftige Website zu erstellen. Noch nicht mal dazu sind die meisten fähig... :rolleyes::p

 

Zitat:

Wer ernsthaft der Meinung ist, das Roden von bspw. dem Regenwald, die immense Zufuhr von Müll in Flüsse und der gigantische Rohstoffverbrauch sei ohne Folgen für Mensch & Umwelt - dem ist nicht zu Helfen, man kann sich in seiner Verzweiflung vieles schönreden.

Bernd, bitte, wir sind so lustig: bring auch hier einen der vielen "Dipl. Ing. a.D." in seinem Blog, der mich eines besseren belehren möchte.

Im "Klimafest von Heiligenroth" wimmelt es nur von Hobby-Geologen und Konsorten, die in mehr oder wenig drastisch schlechter und einfältiger sowie sehr primitiv gedachter Weise versuchen, anhand einer einzigen Vermutung ihrerseits die Weltgeschichte zu ändern. Da fragt man sich, weshalb die schlauen Geister unserer Nation (?) sich vorwiegen nur auf Blogs und schlechten Webseiten bewegen.

 

 

Wenn es wenigstens halbwegs seriös gehalten wäre.... Ist es meistens nie. Verschwörungstheorien sind etwas wunderbares. Vorallem, wenn sie sich selbst widersprechen. Beispiele? Einer der letzten 5 Links etwas genauer unter die Lupe nehmen.

 

Edit: Einen? Alle... mit solch schlechten Versuchen der Erleuchtung kann man keinen Blumentopf gewinnen. Rentner, die sich die "Welt" als Treibhaus in ihrer Garage bauen und daher auf die wirkliche Atmosphäre Rückschlüsse ziehen wollen? Gezielt mit falsch Informationen gespickte Berichte über die 'harmlose' Fukushima Tragödie, die Darstellung erhöhter Strahlenwerte als Normal, mit Beispielen aus Langstreckenflügen. Sagt mal, glaubt ihr wirklich jeden SCHEISS den frustrierte Menschen auf erdenklich schlechte Weise im Internet verfassen?! :eek:

 

Und damit schränke ich mich nicht auf die "Klimaerkältung" ein, sondern rede von fast allen Bereichen der Branche. Nichts gegen seriöse Berichterstattung, die absolute Mehrzahl aller Seiten ist allerdings absolut unbrauchbar, unserös, alles andere als wissenschaftlich fundiert und gleicht mehr einer reißerischen Aufmachung gepaart mit frapierendem Halbwissen.

Kurz: Solche Quellenangaben sind noch nicht einmal ungenügend...


18.10.2011 21:17    |    Cruiser-Benz

Zitat:

Die Blog-Autoren erweisen sich durchweg als weit überdurchschnittlich informiert und erstaunlich sachkundig.

Auf der Homepage des Urheber dieses Zitates wird u.A. auf diesen Link verwiesen:

http://www.badische-zeitung.de/.../...t-dem-klimaschutz--48432124.html

 

Wie war das... "weit überdurchschnittlich informiert und erstaunlich sachkundig".

Gotta be kidding me.... :o


18.10.2011 21:32    |    Warmmilchtrinke

Bernd, einverstanden mit dem Energiefluss. Der kann natürlich nur von warm nach kalt laufen. Aber das hat nichts mit dem Treibhauseffekt zu tun.

Schau dir mal Thermografie-Bilder von einem Haus mit schlechten Fenstern an und von einem Passivhaus bzw. einem Haus mit sehr guten Fenstern. Die schlechten Fenster sind gelb bis rot, weil sie warm sind. So weit, so schlecht. Bei einem sehr guten Fenster dagegen misst man Temperaturen im Bereich der Außentemperatur. Im Innenraum ist es aber warm (mehr als 20°C). Würde deine Behauptung stimmen, dass Glas IR-Strahlung durchlässt, dann würde man exakt oder nahezu den Temperaturwert des Innenraums messen. Das ist aber nicht der Fall. Ähnlich verhält es sich auch mit Kohlendioxid, das ähnliche, "wärmedämmenden" Eigenschaften aufweist.


18.10.2011 21:37    |    Bernd N

@Cruiser-Benz, Danke für den Link weiter oben, der Artikel http://www.schmanck.de/Rahmstorf.htm ist einfach nur :D

 

 

Zitat:

Warmmilchtrinke

Würde deine Behauptung stimmen, dass Glas IR-Strahlung durchlässt, dann würde man exakt oder nahezu den Temperaturwert des Innenraums messen. Das ist aber nicht der Fall. Ähnlich verhält es sich auch mit Kohlendioxid, das ähnliche, "wärmedämmenden" Eigenschaften aufweist.

- Das Steinsalz lässt Infrarotstrahlung durch, nicht das Glas. Schau Dir das Experiment nochmal genau an.

- Es gibt kein Experiment, daß angeblich wärmedämmende Eingenschaften von CO2 belegt.

- Treibhausluft wird bis 5000ppm mit CO2 angereichert, um den Ertrag zu steigern, nicht die Temperatur im Treibhaus. Bisher vom Menschen verbrannte fossile Brennstoffe(das CO2 daraus) haben z.B. den Weizenertrag um ca 30% steigen lassen.

 

----------------------------------

 

 

Bis hier

 

http://www.scinexx.de/dossier-522-1.html, insbesondere http://www.scinexx.de/dossier-detail-522-6.html

 

habe ich auch noch geglaubt, was einem da so vorgebetet wurde.

 

Zum Schluß noch noch drei Bilder von Schautafeln aus Ö, die wohl aus einer Zeit stammen, als noch nicht alles klimawandeltreibhausmäßig zurechtfrisiert wurde.

 

Da durfte es früher auch mal wärmer und die Gletscher auch mal kleiner als heute gewesen sein(Verschwörungstheorie, ich weiss). Anmerkung zu den Texten in den Bildern: der CO2-Anstieg begann nennenswert nach 1945. In dem Sinne.....



19.10.2011 00:50    |    PureVernunft

19.10.2011 16:37    |    Cruiser-Benz

http://der-weg.org/gesundheit.html#woher

Wieder ein Sakrileg aller Verschwörungstheorien dieser Welt, von 9/11 über die NWO bis hin zum Klimaverrat. Amazing.

 

Bernd, deine drei Anhänge verstehe wer möchte. Welcher Praktikant diese Schilder geschrieben hat, möchte ich nicht wissen.

Die Frage nach der "Eiszeit" stellt sich nicht, dieser wird nicht widersprochen. Die Frage, die sich stellen dürfte, ist simpel. Wie verkraftet der Planet der immense Zuwachs der Bevölkerung mit samt den Folgen? Innerhalb der letzten 50 Jahre hat sich die Bevölkerung verdoppelt. Wie sich dies auswirkt, lässt sich nicht vorhersehen. Mit Fakten aus Jahrtausenden lässt sich hier schwer argumentieren, findest du nicht? Lass uns nach vorne schauen, und nicht zurück. Und lass uns bitte ein paar vernünftige Quellen herziehen, die meisten der bislang gelieferten Webseiten sind seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden, jeder dritte Link existiert nicht mehr.

 

P.S.: Kann mir jemand erklären, weshalb man in solchen Foren das Anbeten von Titeln findet? Jeder Autor einer Quelle wird, falls vorhanden, mit seinen reichhaltigen Titeln beschmückt. Chief Executive of Facility Management klingt auch besser, wenn man wenig Ahnung davon hat. :D


05.11.2011 11:55    |    andyrx

auf der Erde leben nun 7 Milliarden Menschen und vor rund 30 Jahren waren es noch 4 Milliarden Menschen....ich kann mich erinnern das damals schon die Propheten der Weltuntergang beschworen aufgrund von ''Überbevölkerung'' wenn soviele Menschen auf der Erde leben....irgendwie braucht der Mensch diese Schreckensszenarien sonst ist es wohl langweilig wenn der Ticker der Medien kein Futter bekommt.

 

Also ich habe jetzt noch nicht bemerkt das mir der Platz zu eng wird und die Welt angesichts der fast Verdoppelung der lebenden Menschen nun untergeht:cool:

 

mfg Andy


05.11.2011 13:26    |    touranfaq

Zitat:

Also ich habe jetzt noch nicht bemerkt das mir der Platz zu eng wird

...ich nehm Dich gerne mal mit nach São Paulo, ein bisschen mit der Metro fahren :D Und nein, das Auto ist dort auch keine echte Alternative :cool:

 

Nee im Ernst: Wir Europäer vergessen gerne, dass wir (noch) zu den Profiteuren der Globalisierung gehören und die Auswirkungen des Klimawandels (noch) nicht am eigenen Leib spüren und ertragen müssen.


06.11.2011 14:08    |    Mercedes_GD300

Na und? Die Schwankung macht den Bock auch nicht fett.

 

Selbst wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen von heute auf morgen 100% stoppen....

 

...Werden wir (falls der ganze Schmarrn stimmt) die Auswirkungen über die nächsten 50 Jahre spüren

 

...Is es völlig egal (Falls der menschgemachte Klimawandel quatsch ist, wovon ich eher ausgehe)

 

(Was drittens aber völlig latte ist, da wir am Klimawandel so oder so nichts ändern können)


06.11.2011 14:35    |    Warmmilchtrinke

Und wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, lässt du es dann noch weiter laufen oder schaltest du ab?...


06.11.2011 14:42    |    Mercedes_GD300

Völlig unrealistischer Vergleich.

 

Welches Wasser steht uns denn metaphorisch am Hals?

 

Wir können am Klimawandel schlicht nichts ändern. Dabei ist relativ egal ob er menschgemacht ist, oder bedingt durch die regulären klimatischen Veränderungen auftritt.

Epochen wie diese gabs schon immer, der Mensch hat sie nur nie wissenschaftlich erforscht bzw. hinterfragt. Seit 20 Jahren nimmt man das Klima bewusst wahr, und versucht anhand von Aufzeichnungen und Vergleichen eines Zeitraumes von 100 Jahren Aussagen über klimatische Schwankungen zu machen, die gerne mal 5.000 Jahre dauern.

 

Totaler Blödsinn. Is so als ob man an einem Julitag morgens um 8 die Temperatur misst, und Mittags um 12, um anschließend die Prognose zu stellen dass man in zwei Tagen verbrannt ist.


06.11.2011 15:07    |    Reachstacker

Warum wollen wir "es" denn ändern?

 

Wärme ist gut und die Heizkosten sinken. ;)


06.11.2011 15:10    |    Mercedes_GD300

Ja ;) Aber n bissl kurz gedacht ist das schon, wir sind ja nicht allein auf der Welt.

 

Dennoch verpulvern wir viel zu viel Energie in den Versuch, dass unabwendbare abzuwenden, statt die Folgen des Klimawandels für die negativ betroffenen Menschen erträglich zu machen.

 

Im Endeffekt handeln wir ja richtig, wenn wir versuchen uns von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen. Nicht um den Klimawandel zu verhindern, sondern weil Ressourcen endlich sind.

 

Aber die öffentliche Diskussion geht in die falsche Richtung. Statt zu polemisieren und darüber zu diskutieren wie wir weniger Treibhausgase ausstoßen könnten, was zu absolut nichts führt, sollte man eher darüber diskutieren wie man am effizientesten mit den Folgen fertig wird.


06.11.2011 15:11    |    letzterlude

@Mercedes_GD300:

 

Wilkommen im Club der Realisten!:)

 

Wir sollten endlich der CO2-Hysterie abschwören und uns lieber objektiv (und ohne moralinsaure Ökogutmenschenpredigten) um die Folgen von potentiellen (m.E. von uns nur/wenn überhaupt marginal beeinflußbaren) Klimveränderungen kümmern.

 

Wenn man hier mal die Brille der Berufsbedenkenträger und Zweckpessimisten abnimmt, wird man zu dem Ergebnis kommen, dass es Regionen gibt die von einer Klimaerwärmung profitieren, genauso wie jene denen eine Klimaerwärmung schadet. So wie es schon seit Äonen bei Klimaschwankungen geschieht.

 

Hier ist nun lang- bis mittelfristig effizientes, ergebnisorientiertes Handeln angesagt, um die Vorteile zu nutzen und die Schäden zu begrenzen. Nicht am Prozess der Klimaschwankung ist amateurhaft und realitätsfern herumzudoktern, sondern die Ergebnisse sind zu nutzen.

 

Aber eine solche Denke widerstrebt ja dem perversen Selbstkasteiungsfetischismen der globalen Ökosektierer...


06.11.2011 15:19    |    mcorsafreak

Was nützt es jetzt noch was zu ändern??

 

die kacke haben wir eh schon am dampfen!

und bis wir irgendwann mal was geändert haben ist es eh zu spät und alles geht seinen weiteren gang!

 

alles nur geld machherei. hätte schon vor 20 jahren was passieren sollen ...

 

wenn die welt untergeht bekommt des von den nächsten 2 generationen eh keiner mehr mit


06.11.2011 15:21    |    Bernd N

'n Artikel aus der hiesigen Zeitung........

 

Im mittelalterlichen Klimaoptimum gab es Anbei von Wein und Pfirsichen hoch bis Schleswig-Holstein. Und ganz ohne den CO2-Alert.


Bild

06.11.2011 15:21    |    Mercedes_GD300

Ich stimme Dir zu 100% zu.

 

Ich vermute hinter der ganzen Hysterie ganz einfach die Industrie, die sich an den Wandel der Gesellschaft anpasst. Es ist ja zur Zeit "in", furchtbar grün und vorallem populistisch grün zu sein. Jeder Hersteller braucht ein Verkaufsargument für sein Auto. Da man mit Leistung, Bremsen und Komfort so ziemlich alles Machbare auf dem Markt hat ist es jetzt die Verbrauchseffizienz.

 

Diese spricht ja auch jeden Menschen an. Die Grünen sorgen ja dafür dass wir genug Bilder von hungernden Kindern zu sehen bekommen, und gleichzeitig ein schlechtes Gefühl haben, weil uns eingeimpft wird dass wir im Prinzip an der Misere Schuld sind. Auch wenn es an den hungernden Kindern rein garnichts ändert haben wir trotzdem ein gutes Gewissen wenn wir uns dann einen Prius kaufen. Man schont ja schließlich die Ressourcen, so die Meinung.

 

Man stelle sich vor, dass sich von heute auf morgen herausstellt, dass der menschgemachte Klimawandel Unsinn ist. Einen großen Mercedes zu fahren wäre dann ja in den Augen der Meisten nicht mehr verwerflich, und das passt leider garnicht in unser Geselllschaftsbild.

 

Dass das ökologisch gesehen völliger Quatsch ist, dass wollen die wenigsten wahrhaben.

 

Ökostalinismus ist das Stichwort.

 

Die herrlichsten Diskussionen hab ich da schon an Tankstellen geführt, wenn ich meinem 420 SE einmal pro Vierteljahr eine Tankfüllung gönne. TDI Fahrer die mich argwöhnisch beäugen, "der schluckt doch bestimmt eine Menge, das ist ja nicht gut fürs Klima und nicht zeitgemäß".

Dass ich nur Strecken über 25 KM per Auto fahre, als Student zu 90% sowieso die Bahn beutze, und somit kaum 4.000 km im Jahr meinen Achtzylinder fahre lässt dich Gesichter des Anderen dann lang werden.

 

Ärgerlich werden diese TDI Fahrer dann wenn sie feststellen dass ich nicht nur das geilere Auto fahre, sondern am Jahresende trotz höheren Verbrauchs pro Streckeneinheit erheblich weniger CO2 ausstoße als sie, die ja mit dem grünen Gewissen nur 5 Liter / 100 zu verbrauchen im Jahr 30.000 km reißen.

 

Schont ja die Umwelt, je mehr man ein sparsames Auto fährt desto besser gehts dem Klima schließlich.


06.11.2011 15:30    |    Warmmilchtrinke

Ich bin ja auch gegen die Klimahysterie, ich halte nichts von reißerischen Zeilen in BILD-Zeitung und Co., mein Anliegen ist eher, dass wir (oft unnötig) viel mehr Rohstoffe verbrauchen, als nötig ist. Der Klimawandel ist eher eine unschöne "Nebenbegleitung" davon. Dummerweise regiert das Geld, und das hat mit dr Umwelt und der Ressourcenschonung oft wenig am Hut. Dummerweise sagt die Politik: "Der Markt regelt das selbst", und die Wirtschaft sagt: "Wir bauen nur, was die Kunden wollen". Hier ist eindeutig die Politik am Zug, weil der freie Markt kläglich versagt. So ähnlich, wie bei den Banken ENDLICH was passieren muss. Die machen auch nicht unbedingt was illegales, aber schaffen trotzdem wenig Reichtum und viel Armut.


06.11.2011 16:30    |    touranfaq

Das primäre Problem an fossilien Energieträgern ist meiner Ansicht nach nicht das CO2.

 

Sondern einfach die Tatsache, dass sie immer knapper und damit immer teurer werden. Und beim Geldbeutel ist jeder empfindlich, deshalb wird es nicht mehr lange dauern, bis ein massives Umdenken stattfinden wird...


06.11.2011 16:49    |    Swallow

>So ähnlich, wie bei den Banken ENDLICH was passieren muss. Die machen auch nicht unbedingt was illegales, aber schaffen trotzdem wenig Reichtum und viel Armut.<

 

Ich halte diese Aussage für Unsinn.

 

Banken haben eine wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung. Nicht immer alles unreflektiert übernehmen, was von den Medien verbreitet wird. (schreibt ohnehin meist der eine vom anderen ab)

 

Gilt nicht nur beim Klima.


06.11.2011 17:08    |    Mercedes_GD300

ohne jetzt auf die Banken umschwenken zu wollen:

 

Klar haben die Banken eine überlebenswichtige Volkswirtschaftliche Rolle.

Umso schlimmer wenn sie dieser Verantwortung mit riskanten Entscheidungen und wenig Verantwortungsbewusstsein gegenübertreten

 

Is halt doch nicht das wahre, wenn die globale Geldmenge die im Umlauf ist erheblich größer ist als die dahinter stehende globale Wirtschaftsleistung.

 

Auch da gilt: Man sollte nicht mit einem Tunnelblick durch die Welt laufen. Das islamische Bankenwesen z.B erscheint mir sehr vernünftig.


06.11.2011 17:30    |    Swallow

Zitat:

Umso schlimmer wenn sie dieser Verantwortung mit riskanten Entscheidungen und wenig Verantwortungsbewusstsein gegenübertreten

Gilt (in der aktuellen Griechenland-Krise) in Staatsanleihen investieren schon als unverantwortliches Risiko?

 

Zitat:

Das islamische Bankenwesen z.B erscheint mir sehr vernünftig.

Warum? Weil offiziell im Islam Zinsen verboten sind?


06.11.2011 17:47    |    Mercedes_GD300

Zu Griechenland:

 

Der Fehler im System war es, Griechenland in erster Linie überhaupt Kredite für den Ausbau des Sozialwesens zu geben. Schau Dir Frankreich oder Deutschland an. Da stieg das soziale Netz proportional zur Wirtschaftsleistung. Griechenland hat dank des Euros Kredite ohne Ende aufnehmen können, ohne damit eine massive Inflation in Kauf zu nehmen. Der Euro ist natürlich stabil, im Gegensatz zu dem Indianergeld was vorher im Umlauf war.

So hat sich Griechenland auf Pump einen Staats- und Sozialapparat gebaut, der überhaupt nicht von der eigenen Wirtschaft getragen werden kann. Da kurzfristige Entscheidungen auf maximalen Profit aus sind, haben die Banken das mitgetragen, da die Renditeaussichten vor 10 Jahren vermutlich prächtig waren. Darüber dass man das Geld vermutlich nie wiederbekommt hat man geflissentlich hinweggesehen, da klar war dass zehn Jahre später ganz andere Leute in der Verantwortung stehen.

 

Im Islam sind Zinsen zwar verboten, aber dafür gibt es ein anderes Konzept: Nimmt ein Unternehmen einen Kredit bei einer Bank auf, so verkauft es ihm ein Produkt für einen Preis, und kauft es danach zu einem höheren Preis in Raten zurück. Das klingt umständlich und im direkten Vergleich vermutlich schwächer als unser Zinssystem. Es entwickelt sich aber ein gewaltiger Vorteil, der erst jetzt in Krisenzeiten ans Tageslicht tritt: Die in Umlauf geratende Geldmenge entspricht der tatsächlichen Wirtschaftsleistung.

 

Dass durch Geld kein Geld erwirtschaftet werden kann ist ebenfalls nicht gerade wenig sinnvoll. Es gibt ja extrem strenge Regeln in was für Fonds islamische Banken investieren dürfen, relativ wenige. Die Bank zahlt den Anlegern auch keine Zinsen, sondern gewährt ihm ein "hibah", ein Geschenk. Die Bank ist dazu nicht verpflichtet, aber es gehört zum guten Ton und findet immer statt.

 

Das Wirtschaftliche Wachstum ist natürlich begrenzt, im Vergleich zum freien Kapitalismus, aber die Länder die seit den 1970ern mitmachen stehen heutzutage nicht schlecht dar.

 

Sicherlich ist das System auch nicht perfekt, aber man sollte abwägen ob man nicht das ein odere andere Detail abkupfert.


06.11.2011 18:09    |    andyrx

solange die Griechen ihr Sozialsystem nicht entrümpeln-->http://www.sueddeutsche.de/.../...milliarden-an-tote-rentner-1.1177504

 

wird das ohnehin nichts mehr....und Staaten in denen innenpolitisch nicht alles auf der Reihe ist wird man mit Klimazielen ohnehin nicht bei kommen die haben andere Sorgen;)

 

mfg Andy


06.11.2011 18:10    |    Swallow

Zitat:

Zu Griechenland:

 

 

 

Der Fehler im System war es, Griechenland in erster Linie überhaupt Kredite für den Ausbau des Sozialwesens zu geben. Schau Dir Frankreich oder Deutschland an. Da stieg das soziale Netz proportional zur Wirtschaftsleistung. Griechenland hat dank des Euros Kredite ohne Ende aufnehmen können, ohne damit eine massive Inflation in Kauf zu nehmen. Der Euro ist natürlich stabil, im Gegensatz zu dem Indianergeld was vorher im Umlauf war.

 

So hat sich Griechenland auf Pump einen Staats- und Sozialapparat gebaut, der überhaupt nicht von der eigenen Wirtschaft getragen werden kann.

100 % Zustimung.

 

 

 

Zitat:

Da kurzfristige Entscheidungen auf maximalen Profit aus sind, haben die Banken das mitgetragen, da die Renditeaussichten vor 10 Jahren vermutlich prächtig waren.

Kaum

Die Renditen griechischer Anleihen waren bis 2008 nicht höher als die Zinsen für deutsche Staatsanleihen.

 

http://www.faz.net/.../...hischer-anleihen-steigen-weiter-1234846.html

 

 

 

 

Zitat:

Im Islam sind Zinsen zwar verboten, aber dafür gibt es ein anderes Konzept: Nimmt ein Unternehmen einen Kredit bei einer Bank auf, so verkauft es ihm ein Produkt für einen Preis, und kauft es danach zu einem höheren Preis in Raten zurück. Das klingt umständlich und im direkten Vergleich vermutlich schwächer als unser Zinssystem. Es entwickelt sich aber ein gewaltiger Vorteil, der erst jetzt in Krisenzeiten ans Tageslicht tritt: Die in Umlauf geratende Geldmenge entspricht der tatsächlichen Wirtschaftsleistung.

 

Dass durch Geld kein Geld erwirtschaftet werden kann ist ebenfalls nicht gerade wenig sinnvoll. Es gibt ja extrem strenge Regeln in was für Fonds islamische Banken investieren dürfen, relativ wenige. Die Bank zahlt den Anlegern auch keine Zinsen, sondern gewährt ihm ein "hibah", ein Geschenk. Die Bank ist dazu nicht verpflichtet, aber es gehört zum guten Ton und findet immer statt.

Zum Teil wurden (werden?) Geschenke versprochen, die in Einzelfällen einer 40%igen Rendite ensprechen.

Ganz islamkonform versteht sich.

 

Zitat:

... Allah. In seinem Namen wirbt man bei den Anlegern für ein gottgefälliges Investment - mit Renditen von bis zu 40 Prozent. Gewinne, so hoch, dass auch nicht so gläubige Türken aufhorchen. ...

http://www.vaybee.de/deutsch/channel/geld/71446.php

Zitat:

Das Wirtschaftliche Wachstum ist natürlich begrenzt, im Vergleich zum freien Kapitalismus, aber die Länder die seit den 1970ern mitmachen stehen heutzutage nicht schlecht dar.

Wenn ich über einen längeren Zeitraum wirtschaftlich schlechter als im Kapitalismus da stehen will, mag "islamic Banking" seine Vorteile haben.;)

 

http://www.zeit.de/2003/16/G-Gr_9fnes_Kapital_Beist_9fck


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