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02.06.2014 16:52    |    Andi2011    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Straßenfunde

Heute mal ein "Doppelschlag" bei den Strassenfunden, gleich zwei besondere Omega die doch völlig unterschiedlich sind, haben heute den Weg in den Blog gefunden!

 

Die 90er Jahre hatten es in sich:

Da gab es die Wiedervereinigung, der Grüne Punkt wurde eingeführt, Nelson Mandela wurde Präsident in Südafrika und über Deutschland brach die Technowelle herein. Aber auch im Automobilbereich gab es so einige Vertreter, die die 90er mitprägten und einen davon will ich euch hier heute in Form von zwei „besonderen“ Exemplaren des Opel Omega präsentieren.

 

Der Omega A der mir hier vor die Linse geriet war als Ablöse des Rekord E ein Erfolg und würde bis 1993 gebaut. Ein typisches Bild auf den Straßen der 90er Jahre und in vielen Wohnsiedlungen.

 

 

Dieser hier ist eines der wenigen Exemplare, dass bis heute überlebt hat und noch dazu in einem hervorragenden Zustand.

Der Wagen hat noch kein EU Kennzeichen, ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit seit über 14 Jahren im gleichen Besitz. Ich vermute sogar eher, er ist in Erstbesitz. Es dürfte ein Omega A aus dem Zeitraum 1990-1993 sein.

 

Kein Rost, CD/Diamant Ausstattung, top gepflegter Innenraum. Der Kilometerzähler steht bei 110tsd.Vermutlich penibel gewartet, gepflegt und trocken in der Garage untergestellt, wird er wohl vermutlich von einem älteren Herrn genutzt für die eine oder andere Besorgung. In den 90er Jahren im Straßenbild typisch, heute kaum noch anzutreffen, noch dazu in diesem Zustand!

 

Der zweite Omega ist ebenfalls ein typischer 90er, nur eben auf die ganz andere Art!

 

 

Ein Omega B aus dem Zeitraum 1994-97 in Riojarot-Metallic. Sicherlich von seinem damaligen Käufer nicht ohne Stolz mit dem 170PS V6 Motor bestellt, den es u.a. auch im Calibra gab und der einen nicht zu Unrecht schlechten Ruf genießt. "Timbalex"-Holzeinlagen und graues Velours sprechen dazu die passende Sprache.

Versehen ist er mit in den 90er Jahren typischen Dekorstreifen, einem Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel. Er zeigt diverse Parkrempler, unterschiedliche Radkappen aus dem Baumarkt, die 200tsd Kilometer hat er deutlich überschritten...aber er lebt!

 

Ein typischer und doch überraschender Vertreter der 90er und noch dazu einer, der wie Fans der Marke wissen, eher erstaunlicherweise überlebt hat. Einen bald 20 Jahre alte Omega B mit dem anfälligen V6 und noch dazu aus der ersten Serie bekannten massiven Rostproblemen sieht man heute seltener als einen Ferrari. Erstaunlich das er überlebt hat, vielleicht lange in Erstbesitz gehegt und gepflegt, wird er nun vermutlich vom 2. oder schon 5. Besitzer langsam "verbraucht" und wird wohl bald verschwinden.

 

 

Ich wollte euch diese beiden typischen Omega der 90er –eben weil sie so unterschiedlich sind und so andere Geschichten erzählen nicht vorenthalten! Der Top gepflegte Omega A mit typischer Farbe und Ausstattung aus der 90er Jahre Reihenhaussiedlung der bis heute aussieht wie neu und der Omega B, mit den Symbolen der 90er wie Dekostreifen und Heckspoiler, einst voller Stolz gekauft und "verschönert", aber wohl eher auf dem Friedhof als sein Vorgänger -

 

Danke für`s lesen!

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02.06.2014 17:01    |    italeri1947

Lieber Andi!

 

Danke für diesen schönen, lesenswerten Bericht! Dem Opel Omega aller Serien stehe ich sehr nah, zumal ich ja selbst schon den Omega A (Baujahr 1991) besessen habe.

 

Früher hätte man den Rembrandtsilbernen, der wirklich sehr hübsch dasteht, wahrscheinlich gar nicht beachtet - der Omega A gehörte dazu, wurde kaum als wertvoll erkannt, und wenn wieder einer entsorgt wurde, hieß es nur: "Ist doch nur ein alter Omega - der ist wirklich nichts Besonderes!". Wer einen Omega A erhalten wollte, der wurde ausgelacht; heute ist es teilweise nicht besser/nicht anders. Der Opel Omega A ist zu alt für die "klassischen Interessenten" eines Gebrauchtwagens, aber für einen klassischen Youngtimer wieder zu modern - das spiegelt sich auch in den Gebrauchtwagenpreisen, die dieser Opel derzeit erreicht, wieder: Der undefinierte Omega ist billig, sehr billig, und speziell mancher Sechszylinder kommt oft in falsche Hände oder viel eher zu Leuten, die nicht genau wissen, was sie da eigentlich haben.

 

Im schönen, seriösen Zustand (entweder original oder zeitgenössisch-dezent sportlich aufgemacht) ist ein Omega A ein "Hingucker". Vor allem frühe Modelle mit teils schrulligen Innenausstattungsfarben haben einen herben Charme. Der Omega A ist im Grunde wunderbares, klares, kantiges Industrie-Design pur; er steht wie kaum ein anderes Auto für die schlichte Sachlichkeit der späten 80er-Jahre. Der Omega ist heute ein Auto für eine Handvoll Liebhaber.

 

In vielerlei Hinsicht setzte er damals Maßstäbe. Wir erinnern uns an die "Omega-Story", die meiner Meinung nach eine der schönsten Opel-Werbekampagnen überhaupt ist und sich über viele Kapitel hinwegzog. Das DSA-Sicherheitsfahrwerk, robuste und moderne Motoren - allen voran der C20NE (Omega 2.0i) und der C26NE (Omega 2.6i; ab 10/1990) setzten Maßstäbe. Leider hatte es Opel anfangs mit schlechter Qualität auf die Spitze getrieben; die Leserbriefschlachten, Rückrufaktionen, Nachbesserungen während Inspektionen ohne Wissen der Allgemeinheit, Serienfehler, Verarbeitungsmängel, Qualitätsprobleme aller Art und zudem mangelhafter Rostschutz sind mir in guter, sehr guter Erinnerung. Die Jahre 1986 bis 1988 waren dennoch nicht flächendeckend schlecht. Es gab nur eine breite Serienstreuung. Mancher Omega von 1988 ist heute noch unterwegs und geht nicht kaputt, mancher Omega aus der gleichen Bauwoche war schon als Neuwagen mehr in der Werkstatt als beim Besitzer. Das ist damals häufig vorgekommen!

 

Ab Mitte 1989 wurden die grundsätzliche Qualität des Opel Omega A und der Korrosionsschutz sprunghaft besser; von nun an war der Omega endlich ausgereift. Die Modellpflege im Oktober 1990 brachte weiterhin Vorteile und auch ABS als Serienausstattung für alle Modelle sowie einige optische Veränderungen mit sich, doch leider war der Omega kaum noch konkurrenzfähig: Er war konstruktiv nicht für den Einbau eines Airbags vorgesehen.

 

Die letzten Jahre ab der genannten Überarbeitung (1991-1993), aus der auch der Rembrandtsilberne stammt, verkaufte sich praktisch nur noch der 2.0i, vereinzelt auch de 2.6i, der erst Ende '90 kam (so einen hatte ich, wie man weiß). Teilweise lockten reichhaltige Ausstattungen wie GLT, Travel oder Sportive die Kundschaft - aber Neukunden gewann man kaum, außer in den neuen Bundesländern. Ansonsten waren nur noch echte Opel-Stammkunden mit dem Omega zu entzücken. Qualitativ waren die Modelle ab 1989 bis auf den Rostfraß einwandfrei; die ersten Jahrgänge des Omega B (1994-1997) waren da teilweise erheblich schlechter.

 

Gebraucht war der Omega A ein Renner vor allem für Spätaussiedler aus den GUS-Staaten, die ein großes und komfortables Auto für wenig Geld haben wollten. Platz für die ganze Familie, die gute Ausstattung und der geringe Gebrauchtwagenpreis waren ihnen genug Argumente für den Omega A. Opel-Image? War denen egal. Gegen Ende der 90er-Jahre/in den frühen 2000ern sah man viele gepflegte Omega-Limousinen, vorwiegend späte Omega A ab 1990, in Vierteln, in denen viele Russlanddeutsche lebten. Da gab es mehr Omegas als Passats, Ford Mondeo, Sierra und Scorpio fanden dort kaum statt. Die kauften sich entweder gehobene Japaner (besonders beliebt war der Mitsubishi Galant E30, wegen seiner Luxus-Ausstattung), einen Audi 80/Audi 100 oder eben Opel Omega A (Familienvater) bzw. Opel Vectra A (volljährig gewordene Söhne, die diese Vectras dann getunt haben - Scheibenfolie, gute Anlage, Alufelgen).

 

Der B-Omega in Riojarot-Metallic hat sein Leben schon eher hinter sich - der ist ziemlich fertig, aber: Er lebt! Vermutlich wird auch hier der aktuelle TÜV-Stempel der Letzte sein, wenn ihn nicht jemand immer wieder primitiv repariert, aber ich denke wie auch du, dass dieser Opel früher auf dem Abstellgleis namens Schrottplatz landen wird wie der Omega A, der wirklich sehr gut im Lack steht!

 

Danke für diesen Artikel zum Opel Omega! Schön, dass auch solche Autos ein Forum haben und beleuchtet werden.


02.06.2014 17:39    |    Trackback

Kommentiert auf: italeri1947 - Hans’ Hitparade von Autos, die keiner wollte:

 

Gasthaus bei Hans - 24 Stunden offen!

 

[...] Andi schrieb einen gewohnt schönen Blogbericht zu diesem Thema - schaut rein, es ist empfehlenswert! Bitte sehr!

[...]

 

Artikel lesen ...


02.06.2014 18:33    |    rpalmer

So einen Omega A hat ein Bekannter von mir.

 

93er Modell, also einer der letzten und Sonderausführung "GLT", eine etwas bessere Basisausstattung und mit dem brummigen 2,0l 115PS Motor versehen. Wurde aus 1. Hand mit 30tkm erworben.

 

Gleich mal konserviert und im Sommer als Alltagswagen genutzt - Platzangebot ist super, bequeme Veloursausstattung und ein komfortables Fahrwerk - klasse Wagen ;)

 

Einzig die fehlenden Fondkopfstützen und das abstinente ABS trüben etwas die Begeisterung - aber egal!


02.06.2014 18:51    |    italeri1947

Zitat:

Einzig die fehlenden Fondkopfstützen und das abstinente ABS trüben etwas die Begeisterung - aber egal!

War das dann ein Re-Import? Eigentlich hatte der Opel Omega A ab der großen Modellpflege im Herbst 1990 das ABS serienmäßig mitgebracht, wenn ich mich recht erinnere. Die Omega-Preisliste vom 07. November 1990, welche ich eben zu Rate gezogen habe, weil ich mir nicht ganz sicher gewesen bin, zeigt das auch auf: ABS war serienmäßig.


02.06.2014 19:31    |    scion

Eigentlich beide Wagen, nach denen sich keiner mehr umdreht. So um Mitte der 90er, als ich meinen ersten Scorpio hatte, bin ich mal eines Kollegen Omega A 2.0 gefahren und war vom Innenraum und der nicht vorhandenen Ausstattung enttäuscht.

Zitat:

hatte der Opel Omega A ab der großen Modellpflege im Herbst 1990 das ABS serienmäßig

...hatte der Scorpio auch schon 5 Jahre früher.

 

Der Omega A auf den Fotos ist schon irgendwie chic, beim B ist es schwierig. Hier gefallen mir die Vfl außen nicht so, dafür innen und bei Fl ist es genau anders rum, außen viel besser, dafür innen so wuchtig.

Ob sich Opel mit dem Rückzug aus dieser Klasse einen Gefallen tat?

Ein Omega C würde in etwa so aussehen:

Limo

Caravan


02.06.2014 21:28    |    Dortmunder 65

So einen Omega A kenn ich auch noch im Erstbesitz. Das war noch ein Riese von Opel und nicht so Möchtegernkisten wie heute.


02.06.2014 22:06    |    Andi2011

Moin,

 

Hans,vielen Dank für deine Ausführungen und Ergänzungen zum Omega.Insbesondere auch die Beleuchtung der Käuferschichten finde ich seh interessant, auch das der Omega A als sehr modern galt du trotzdem recht schnell älterte.Grad beim A find ich die Form eigentlich auch heute nich schick,im Gegensatz zum Barock-Innenraum damals,der sah beim Omega wie auch Kadett E einfach nur klobig aus.

 

Scion, es gibt doch einen Omega C, nur hat Opel sich entschlossen ihn Insignia zu nennen;)

Der technische Fortschritt war damals schon nicht Opels Sache,das seh mich auch wie du,da war Ford mit dem früh in Serie vorhandenen ABS oder auch andere Marken damals schon weiter.

 

Der Omega B gefällt mir irgendwie bis heute noch,abgesehen von dem klobigen Lenkraddesign möchte ich ihn optisch immer innen wie außen.Den V6 aus de, Omega hätte ich im Calibra,übrigens ebenfalls mit zwei Motorschäden und anschließender Rückgabe.


02.06.2014 22:30    |    mozartschwarz

Der Insignia ist ein Vectra, auch vom Platzangebot. Ausserdem eine Frontfräse.

 

Ich hab einen A wie den oben, allerdings als 87er VFL. Bild ist in meinem Profil. Der oben ist ein FL wie du schon erkannt hast... Ganz langsam wird vielen klar das sie schon ewig keinen mehr gesehen haben. Die Preise haben das letzte Jahr auch ziemlich angezogen. Fast verdoppelt behaupte ich mal, trotzdem kostet der da oben max. 2000€..


03.06.2014 06:56    |    HyundaiGetz

Meine Tante hatte damals einen weißen Omega A Caravan. Für mich als Kleinkind damals war das eine rießen Kiste...


03.06.2014 07:20    |    rpalmer

Kann sein, dass das ein Re-Import ist. Genaueres kann ich nicht sagen, dazu müsste ich den Herren fragen ob er mal nachsehen kann.


03.06.2014 18:28    |    Vectra C 2.2 direct

Tja, der A (Bj. 88) hielt leider nur 12 Jahre: Hinten beide Radhäuser (unsichtbar unter dem Korrosionsschutz, der sah noch top aus) komplett weggegammelt. Den B (Bj. 95) habe ich im Alter von 15 Jahren fast ohne Rost (KAT defekt, fast alle Verschleißteile mussten neu) beim Händler gelassen. Mit beiden von den Reparaturen her ganz zufrieden. Jetzt fahren wir den (meiner Meinung nach) Nachfolger vom Omega B: Vectra C. Ich bezweifle aber so langsam, dass der bei mir alt wird... (Alle gebraucht gekauft.)


03.06.2014 19:34    |    scion

Warum waren eigentlich die V6, von der Qualität so schlecht? Die Reihensechser galten doch als ziemliich robust und langlebig.

Wurde da schon bei der Entwicklung gespart?


03.06.2014 19:44    |    rpalmer

Hans siehste nochmal nach? ;)

ABS war angeblich erst ab 2,6l Motor Serie, nicht beim Basis 2,0l.


03.06.2014 22:09    |    electroman

Ich habe 1996 von einem Werksangehörigen einen 6 Monate alten Omega B Kombi 2.5 TD mit 15000 km gekauft und mit diesem in 12 Jahren knapp 200000 weitere km abgespult. Allen Unkenrufen zum Trotz: kein Rost, kein Klappern, einfach reinsetzen und fahren. Außer den Verschleißteilen (Bremsen, Kupplung, Glühkerzen, Akku) nur eine defekte Vorförderpumpe bei knapp 200000 km. Das Genick hat ihm nur die Politik gebrochen, eben dieser Schwachsinn mit der Feinstaubplakette, die bei ihm leuchtend rot an der Scheibe prangte. Als Kombi unschlagbar, eine eigene Liga. Selbst ein Mercedes E kommt da bis heute nicht dran, was man da einladen konnte. echte 650 kg Zuladung, die Hinterachse massiv wie bei einem Kleinlaster. Eine, auch umgeklappt, topfebene Ladefläche, bis 2,10 m lang, Einladebreite der (fast senkrechten!) Heckklappe 1,28 m, Heckklappenhöhe fast 80 cm, umlegbarer Beifahrersitz für bis zu 3 m lange Sachen. Und der Sitzbezugs-Velour sowie der dicke Teppich und die Laderaumauskleidung, das Material würde heute für 3 Autos reichen. Eine Übersichtlichkeit, von der man bei heutigen Autos nur träumen kann: rückwärts einparken, auf den cm genau, auch ohne Rentnerradar absolut problemlos. Würde Opel heute wieder ein Auto mit solchen Kombi-Qualitäten bauen, ich würde sofort zugreifen. Aber diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei, heute muss alles sportlich, schick, knüppelhart und aggressiv sein, nur praktisch und vernünftig darf es nicht mehr sein. Schade!

 

Gruß

electroman


04.06.2014 08:59    |    StiloMatrix

Tja der Omega B. So einen fahr ich nun seit fast 2 Jahren als 2.0i mit 115PS und CD Ausstattung. In diesem Monat steht der TÜV an . Die bestandsaufnahme zeigte einige kleinere und größere problemchen die mittlerweile fast alle behoben sind. Nun ist nur noch das Motorlämpchen sporadisch am leuchten. Ich hoffen das der das noch schafft.


04.06.2014 10:20    |    andis hp

Schöner Artikel! Danke dir und auch Hans für seine Ausführungen dafür.

Einen Omega B Caravan stand letztes Jahr auf meinem Radar, als ich mir einen Kombi für einen Omegaprivaten Möbeltransportn u.ä. suchte.

Die Omega´s die hier im Saarland in meinem Umkreis von 100km angeboten wurden, waren entweder maßlos überteuert oder einfach nur Kernschrott. Deswegen wurde es "nur" ein Astra G Caravan.

Insgeheim suche ich immer noch einen B-Omega, wenn auch jetzt entweder einen Sedan oder Caravan. Nur muß ich noch meine bessere Hälfte hiervon überzeugen. Sie meint ja, der Astra wäre ausreichend...;)

 

Mfg

Andi


04.06.2014 12:15    |    Ascender

Ich fand die damals schon hässlich. Tut mir leid. In den 90ern hatte eigentlich fast keine Marke richtig hübsche Autos muss man jetzt natürlich dazu sagen.

 

Das hatte damals schon ein bisschen was von "gelsenkirchener Barock", ohne jemandem hier zu nahetreten zu wollen.

 

Die 90er waren ein schreckliches Jahrzehnt. In meinen Augen völlig geschmackfrei.


04.06.2014 14:37    |    italeri1947

Zitat:

Hans siehste nochmal nach? ;)

ABS war angeblich erst ab 2,6l Motor Serie, nicht beim Basis 2,0l.

Aber sicher doch!

 

Das ABS ist in der Preisliste vom 07. November 1990 bei allen Versionen serienmäßig gewesen. Unter den Sonderausstattungen taucht es jedenfalls nicht auf, auch nicht für den C20NE. Wobei der GLT hier nicht auftaucht, da dieser erst 1992 auf den Markt kam. Ich kann es mir jedoch nicht vorstellen, dass der GLT diese Ausstattung nicht aufwies.

 

Das teuerste Werksextra für den Omega A war übrigens das Autotelefon Siemens C2 C-Netz mit Dachantenne (Schlüssel ZE 0196/0204) für sage und schreibe 6.909 Märker.


04.06.2014 22:44    |    mozartschwarz

Im meistverkauften A, dem 2.0 CD war ABS serienmässig. Einen GLS hab ich mal ohne gesehen, war ein VFL mit C20NE aber französischem Kennzeichen. Ich denk schon das es am Anfang welche ohne gab, auch in D. Damals waren Kat, Einspritzung, ABS, elektr. Fensterheber, Servolenkung, Klima doch noch relativer bis großer Luxus.


05.06.2014 10:07    |    italeri1947

Solche "Fälle" gibt es durchaus - im VFL-Omega hat ABS außer im Omega 3000 auch meines Wissens nach immer Aufpreis gekostet. Die Modelle von 1986 bis 1990 hatten eigentlich zu mehr als 70 Prozent kein ABS, weil es auch als Sonderausstattung nicht billig gewesen ist. Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Ähnliches sind ebenso selten, selbst im GLS oder CD. Dafür war die Servolenkung serienmäßig, der G-Kat auch in den meisten Maschinen des Omega A. Opel war seinerzeit eine der ersten Firmen überhaupt, die alle Autos mit Katalysator ausrüstete. Ab April 1989 gab es dann in allen Klassen nur noch Kat-Modelle. Ford und VW sowie Audi brauchten noch ein Jahr dafür, BMW und Mercedes boten immer noch ECE- oder RÜF-Versionen an.


07.07.2014 17:46    |    cone-A

Das waren schon echte Schiffe. Und als Omega 3000 so richtig 90er. ;-)

 

Mein Favorit war der Omega A Caravan 24v. Absoluter Wolf im Schafspelz.

 

Eine echte Schande, daß man die Entwicklung des Nachfolgers nach Australien gegeben hat. Und noch dazu umsonst. Die Zeta-Plattform dümpelt doch recht lustlos vor sich hin und kann nur froh sein, daß der Camaro ordentlich Stückzahlen liefert. Nicht auszudenken, wenn Opel über 2003 hinaus eine RWD-Plattform gehabt hätte...


16.07.2014 19:23    |    Omeline

Habe den Omega A GLT als Limo (EZ 9/93), mit ABS und Kopfstützen hinten. Noch fast Rostfrei (Türkanten fangen langsam an), noch nie geschweißt, mit 115Tkm gekauft. Habe nur gute Erfahrungen mit dem gemacht. Habe den in meinem Profil


03.03.2015 15:20    |    Trackback

Kommentiert auf: Opel Omega & Senator:

 

Was ist aus Hans " italeri1947" geworden?

 

[...] die Straßenfunde aufmerksam geworden bin. Wühl mich da durch, spitze! :)

Danke!:)

einen Omega Straßenfund hast du schon gefunden - hier ist noch einer

[...]

 

Artikel lesen ...


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