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andyrx

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07.11.2010 22:01    |    andyrx    |    Kommentare (3.677)    |   Stichworte: Atomkraft, Co2, Energie, Politik, Umfrage

KKW/Atomenergie ja oder nein...??

Atomkraft an oder aus..??Atomkraft an oder aus..??

Moin Motortalker,

 

vor den Toren Hamburgs im Kreis Lüchow/Dannenberg geht es wiedermal ums Ganze...die Mutter aller Schlachten ist um Gange und die Kriegsbeute heisst ''Castor'':eek:

Zitat:

 

Atomkraftgegner belagern Gleise, Polizisten jagen Demonstranten: Kurz vor dem Eintreffen des Castor-Transportes im Wendland nehmen die Proteste eine neue Dimension an - es gibt heftige Krawalle. Die Polizei verteidigt das gewaltsame Einschreiten: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008."

Gleisbesetzungen, Treckerblockaden, massive Proteste und gewaltsame Ausschreitungen: Aktivisten haben den Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben deutlich verzögert. Krawalle überschatteten im niedersächsischen Wendland die friedlich verlaufene Anti-Atom- Demonstration mit bis zu 50.000 Teilnehmern vom Vortag. Die Polizei setzte immer wieder Schlagstöcke, Pfefferspray und auch Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die auf die Gleise stürmten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der Castor wurde unterdessen mehrfach gestoppt und näherte sich nur langsam dem Ziel: Mit fast elf Stunden Verspätung erreichte er das rund 50 Kilometer entfernte Lüneburg.

Es beteiligen sich deutlich mehr Menschen, als wir gedacht haben", sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Lüneburg. Die Gesamtlage vor Ort sei "aggressiver als wir uns das erhofft haben".

Polizei: Ein anderes Level

 

Die Polizeiführung verteidigte unterdessen das gewaltsame Einschreiten gegen Castor-Gegner als notwendig. Der Lüneburger Polizeipräsident Friedrich Niehörster sagte: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008." Atomkraftgegner hatten den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig kritisiert. Die Polizei könne nicht zusehen, wie Atomkraftgegner Schienen verbögen und Steine aus den Gleisen räumten, sagte der Polizeipräsident. Straftaten könnten nicht geduldet werden.

Quelle und ganzer umfangreicher Artikel-->http://www.n-tv.de/.../...-naehert-sich-Dannenberg-article1875991.html

 

Da ist wieder mal seit langen richtig was los und leider auch viel Randale und Gewalt im Spiel....die Atomkraft ist wieder ein politisches Kernthema geworden....wohl auch weil die Politik mit ihrer etwas selbstgefälligen Art die Laufzeitverlängerung zu beschliessen dieses Thema wieder angefacht hat.

 

Wie denkt ihr über das Thema...??

 

Angesichts der forcierten Thematik Co2 und E-Autos ist die Atomkraft sicherlich nicht so einfach zu ersetzen....leider wird dies aber gerne mal unter den Tisch gefegt.

 

mfg Andy

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22.04.2011 20:23    |    Reachstacker

Deutschland braucht die Nachbarn NICHT!!! Wirklich?

 

Irgendwo habe ich grade das Gegenteil gelesen. Nämlich: Bio Strom ist nicht teurer und: Atomstrom unbezahlbar (aber jetzt gibt man zu das AKW sozusagen die Aldi unter den Erzeugern sind?).

 

Irgendwie finde ich dieses unfundierte hin und her, grad wie es der Ideologie im Moment passt, doch etwas verwirrend....

 

Erst Butterberge Jetzt Stromberge? Deutschland produziert zuviel Strom und ist auf Exporte angewiesen... 3 Zeilen weiter wird aber wieder importiert... :rolleyes: :confused:

 

Strommangel in Schwaben:

 

Umsiedlung des Schwäbischen Volksstammes billiger als Überlandleitungen von der Nordsee in den Süden?

 

Strom in Deutschen Landen ist ja echt was kompliziertes :D

22.04.2011 23:24    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

heisst das Deutschland bald unter dem Gewicht des Überangebotes von Strom zusammenbrechen wird.

Einfach selber nachprüfen:

 

https://www.entsoe.net/data.aspx?IdMenu=1

 

(Login erforderlich)

 

Selbst heute am Feiertag wird importiert.

 

Die Deppen-Dämel haben nicht geschnallt, daß ihre eigene Datensammelwut in beide Richtungen funktioniert: nichts ist transparenter als der Stromhandel in Europa.

 

Und da Barierefreiheit gefordert war, bekommt man auf der ohne login zugänglichen site die historischen Daten schön als EXCEL Paket zum downloaden: https://www.entsoe.eu/resources/data-portal/production/ (am besten sind Länderpakete)

 

Gruß SRAM

23.04.2011 11:55    |    Phaetischist

Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert - REPORT MAINZ - DAS ERSTE

 

http://www.youtube.com/watch?v=nsI7_W8QuLU

23.04.2011 12:27    |    Reachstacker

Das ist ja der Hammer!

 

Man hat es in 19 Jahren nicht geschafft die legalen Voraussetzungen für das einstecken einer Verlängerungsschnur nach Norwegen zu schaffen.

 

Das sind die gleichen Leute die in 4 Jahren alle Deutschen AKW ersetzen wollen?

 

Allerdings gibts diese Gruppe Leute bei uns auch. Wenns zur Verwirrung kommt steht Deutschland wenigstens nicht alleine in der Welt.

 

Im Video heisst es das Norwegischer Strom 1/3 billiger ist als Deutscher. Worauf bezieht sich das, den Preis in Norwegen? Oder Lieferpreis in Niedersachsen?

 

 

Gruss, Pete

23.04.2011 12:59    |    Phaetischist

Moin Pete,

 

Zitat:

Das sind die gleichen Leute die in 4 Jahren alle Deutschen AKW ersetzen wollen?

Nein, das sind die gleichen unfähigen Leute, die die AKW's halten wollen. Aber das Grundproblem hast du richtig erfasst. Die Spacken sollen mal in die "Pötte" kommen.... man muss nur wollen!

23.04.2011 13:20    |    Reachstacker

Hallo Phaetischist

 

Bei Dir ist ja schon Mittag :D

 

Das zeigt aber mal wieder den Irrtum den wir hier oft begehen. Wir streiten uns Seitenlang um technische Details einer Sache wenn das eigentlich Bedeutungslos ist.

 

Was wirklich zählt ist das die politischen und legalen Grundbedingungen geschaffen sind.

Ohne diese ist kein Projekt machbar.

 

Es ist ja Witzlos sich darum zu streiten welcher Mörtel besser fürs Haus ist wenn wir keine Baugenehmigung haben... :eek:

 

Frohe Ostern auch an Alle (pro oder Contra) :)

 

Gruss, Pete

23.04.2011 17:34    |    Phaetischist

@Pete...

 

Da hast du absolut Recht. Dir auch frohe Ostern... dicke Eier und alles drum und dran... heute Abend werde ich erstmal zum Dorfosterfeuer... wobei wir echt schon ein mega Haufen haben..... das gäbe Strom :D:D

23.04.2011 17:35    |    Roland0815

Über das böse böse CO2 denken wir in dem Zusammenhang mal nicht nach, gelle?

 

Frohe Ostern.

23.04.2011 21:26    |    Spannungsprüfer13299

Norger will nur ein eigenes Brötchen gebacken haben. Insbesondere soll kein freier Zugang aller Marktteilnehmer gelten. Dieser ist aber in ganz Europa vereinbart worden und wurde insbesondere auch in Deutschland gerade von den Grünen durchgesetzt, was zur Abspaltung der Stromnetze von den deutschen Versorgern und der Gründung der deutschen Netzagentur geführt hat. Grundsatz im Europäischen Netz ist der diskriminierungsfreie Zugang aller Marktteilnehmer, Sonderrechte gibt es nicht.

 

Warum ist dies so geregelt ?

 

Man stelle sich vor, ein Leitungs-Betreiber könnte völlig frei entscheiden, wer durchleiten darf und wer nicht: das ist etwa so als würden die Speditionen der Niederlande entscheiden, welche Lastwagen auf Niederländischen Autobahnen fahren dürfen ..... was da wohl passieren würde ? Eben !

 

Genau dieses Recht aber fordert Norger. Und nur dieses Recht wird verweigert. Und das ist gut so. Gleiches Recht für alle. Das nimmt auch noch so grüne Stromer nicht aus.

 

Mal davon völlig abgesehen, daß Norwegen die größte Anstalt für Greenwashing ist.

 

Und das funktioniert so:

 

- die Deutschen sind in Europa ja bekannt dafür, daß sie für alles Grüne total überhöhte Preise zahlen, also verkauft Norwegen jedes nur mögliche kW Wasserkraft nach Deutschland

 

- Übertragungskapazität braucht es dazu nicht, der Strom muß garnicht Physisch transportiert werden, es reicht, die entsprechenden Zertifikate an der EEX zu verkaufen.

 

- diese Zertifikate kauft nun ein deutscher Stromanbieter, der Grünen Strom seinen Kunden verkaufen will und kann mit dem Segen der deutschen Netzagentur nun seinen Strom "Grün" nennen, egal, aus welcher Quelle er stammt.

 

Bis hierhin ist das rechtlich völlig in Ordnung, und wenn der Kunde so blöd ist, muß das auch niemanden kratzen (mich am allerwenigsten).

 

Doch jetzt kommen wir zur Grauzone:

 

- Sieht man sich die Bilanz von Norwegen an, dann fällt auf, daß das Land seinen Strombedarf nicht decken könnte, wenn von der Eigenproduktion die verkaufte Strommenge abgezogen wird. Woher hat Norwegen diesen Strom ? Aus dem Nachbarland Schweden, oder aus anderen europäischen Ländern, gekauft an der EEX, zum jeweils günstigsten Tarif (den Norwegern ist es nämlich schnuppe, woher der Strom stammt, hauptsache er ist da und er ist billig). Der KKW Anteil des Zukaufes ist entsprechend hoch......

 

Nun, auch das ist vieleicht nicht die Grüne Lehre, sollen die Grünen entscheiden, ist mir schnuppe, denn bis hierher kann zwar auch physisch das ein oder andere kW fließen (z.B. über Dänemark oder Schweden ins europäische Netz, die haltensich nämlich an die Regelung der freien Durchleitung), aber im wesentlichen ist das Abzocke von Verbrauchern, die eben für ihren Grünen Traum zahlen ....... find ich sogar gut:cool:

 

Doch das reicht Norwegen nicht: Jetzt kommen wir zur Schwarzen Zone:

 

- Norwegen hat Pumpspeicher. Da ist es sehr praktisch, daß der direkte Nachbar große KKW hat. Also pumpt man das Wasser zu Schwachlastzeiten mit billigem Schwedischem Strom aus KKW hoch, und simsalabim, wenn das Wasser wieder über die Turbinen strömt, kann man noch mehr "Strom aus Norwegischer Wasserkraft" an der EEX anbieten :eek:

 

Tja, die Welt will betrogen werden und jeden Tag steht bekanntlich ein Dummer auf.......

 

Alles nachprüfbar, Daten hier: https://www.entsoe.net/data.aspx?IdMenu=8

 

Und Grundsatzinfos zu Norger: http://de.wikipedia.org/wiki/NorGer

 

Gruß SRAM

 

P.S.: ........ja, ich weis: grün ist gut und darf deshalb alles !

24.04.2011 01:32    |    Reachstacker

@SRAN

 

Danke, sehr interessante Info. Sehr "Grün" erscheint mir das alles aber nicht zu sein...

 

Das passt eher in so'n Film wo 3 Dicke mit Zigarren im verrauchten Hinterzimmer sitzen und schattige Geschäfte per Handschlag abwickeln. ;)

 

Nebenbei zeigt es mal wieder die einseitige Berichterstattung in der Deutschen Presse, ich habe dem Artikel ja geglaubt... (ausser das es alles dem Brüderle seine Schuld ist, der ist ja noch keine 19 Jahre im Amt)

 

Gruss, Pete

24.04.2011 06:54    |    Phaetischist

Zitat:

Das passt eher in so'n Film wo 3 Dicke mit Zigarren im verrauchten Hinterzimmer sitzen und schattige Geschäfte per Handschlag abwickeln.

Wie hieß der Film?

 

"Nuklearbonzen und Atomangie mit Fliegenschiss FDP"

 

Die Handlung damals war, dass sich die Hauptschauspielerin einen Atomdeal hat abkaufen lassen.... ein bissl Kohle für ein Ökofonds, also das was man sowieso gemacht hätte, und hintenrum die Bürger verarschen und die Zeche zahlen lassen... Die Atombonzen durften sich dann ihre Milliarden aus alten und unsicheren Schrottmeilern raussaugen.... im Film wurde auch alles in Hinterzimmern abgehandelt..... Wendepunkt im Film war dann ein Unfall in Japan... Ende ist offen gelassen. Es sah zwar so aus, dass "Angie" zur Vernunft kommt, aber man weiß ja nie...

24.04.2011 13:28    |    Brunolp12

Fakt ist, daß viel "Greenwashing" betrieben wird, derzeit. Mit "grün" muss das mal garnix zu tun haben. Beste Beispiele: E10 und Energiesparlampen

 

Aber:

Wenn Norwegen Atomstrom kauft, damit wir bei uns über NorGe mehr "sauberen" Wasserstrom einspeisen können, so denk ich nicht, daß das komplett gegen die Idee "Wasserkraft aus Norwegen" spricht.

Da läuft doch erstmal hauptsächlich bei der Umsetzung was an der Sache vorbei - heißt ja nicht, daß man es nicht auch besser machen könnte (Voraussetzung natürlich: bei ehrlicher Rechnung bleibt überhaupt noch was zum Einspeisen/Exportieren, sprich: nur die Mengen wären wahrscheinlich zur Zeit unrealistisch).

 

Das NorGe Thema ist übrigens älter als die aktuelle "Energiewende" Debatte (und auch der oben verlinkte ARD Beitrag), das muss man dabei vielleicht auch berücksichtigen.

 

Hier mal neuer Diskussionsstoff :p:

"Neun Atomkraftwerke sind abgeschaltet, jetzt schüren Energielobbyisten Ängste vor dem großen Netzzusammenbruch - für Matthias Kurth eine Phantomdebatte. Im Interview warnt der Chef der Bundesnetzagentur vor Panikmache und erklärt, wie Deutschland die Energiewende schafft."

( *SPON* )

24.04.2011 14:34    |    Reachstacker

Die andere Meinung im Wall Street Journal (english text) da hilft nur Google Translator. ;)

 

In Panik verfallen muss in Deutschland Niemand. Man wurschtelt halt irgendwie weiter (Wurschteln ist bei uns sehr beliebt. :D ) und zahlt halt mehr.

24.04.2011 15:51    |    Reachstacker

SPON

 

Der ist ja Lustig. :D Nachdem man die ganze BRD in Die Atom Panik hoch gepeitscht hat empfiehlt er "strengstens" sich nicht über mögliche black outs aufzuregen....

 

Mit hypnotistisch ruhiger, beschwörender Stimme behauptet er eiskalt das alles in Ordnung ist aber gibt am Ende des Satzes klammheimlich zu das er keine Ahnung hat was sein Netz überhaupt macht: "Wir sammeln noch Data"...

 

Entweder er weiss es wirklich nicht oder aber er hat einfach Angst die Wahrheit zu sagen weils um seinen Kopf gehen könnte?

 

Schliesslich kommt der Ausstieg vom Ausstieg, Umstieg zum Ausstieg ja von ganz oben... Das Netz schleicht wohl immer an der Wand lang.

 

Es hilft wohl wenn man zwischen den Zeilen lesen kann... ;)

 

 

Gruss, Pete

24.04.2011 16:11    |    Faltenbalg19705

ja für akw , weil das immer schon exestiert hat und nur,

wegen dem unglück in japan soll deu. keine panik verbreiten! nur wenn möglich ist es besser zu schützen oder ein abschalt system erfinden .!.

Ich glaube kaum das die solarenergie für uns und für unseren verbrauch an energie Irgendwann ausreichen wird!!

24.04.2011 16:23    |    Brunolp12

Zitat:

Reachstacker

Es hilft wohl wenn man zwischen den Zeilen lesen kann

naja, was heißt "zwischen den Zeilen lesen"...

im Spiegel Forum wird zu dem Artikel auch schon diskutiert (und zwar genau diese Dinge, großartig "zwischen Zeilen lesen" ist da nicht nötig).

25.04.2011 09:00    |    Esprit ATP Tour

Zwischen den Reaktorunfällen der Ukraine und Japan liegen 25 Jahre. Wir Deutschen klagen das Atomenergiekonzept sofort und lauthals an. Wie viel Deutsche in Deutschland starben daran? Null. Wie viele Deutsche starben in diesen 25 Jahren im Straßenverkehr in Deutschland? ca. 130.000 und darüber regt sich kein Atomgegner auf. Damit wäre alles gesagt, oder?

25.04.2011 09:18    |    H1B

Ich persönlich habe keine Angst vor AKWs, aber ich denke es gibt wirklich bessere Lösungen...mal ganz davon abgesehen das im Falle eines Unfalls große Gebiete für mehrere 10tsd Jahre unbewohnbar werden, finde ich es nicht ok das man nur um Strom zu gewinnen bergeweise hochgiftigen radioaktiven Abfall produziert, den man dann einfach im Boden vergräbt wo er noch ewig vor sich hin strahlt...nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn"...dabei besteht die Möglichkeit diese Abfälle (zB in Frankreich) zu über 90% aufzubereiten...macht nur keiner, kostet zu viel, verbuddeln ist ja viel billiger...deswegen meine Meinung: abschalten und entsorgen, besser heute wie morgen...

25.04.2011 09:40    |    Trennschleifer51433

Zitat:

Wie viel Deutsche in Deutschland starben daran? Null.

Das ist nicht richtig.

Nur weil es keine Pressemeldungen darüber gibt, heißt es nicht, daß zwischen dem Gesamtpaket "Atomkraft" (Unfälle, Müll, Strahlung) und beispielsweise der Krebsrate kein Zusammenhang besteht. Und wenn doch mal die Bevölkerung über einem Endlager über hohe Leukämierate klagt, wird das flugs nach Grenzwerten ausgewertet und die entsprechende Statistik politisch korrekt aufgebaut und nach nur einem Monat weiß niemand mehr, wie das verkarzinomte Nest überhaupt hieß.

 

Im Landkreis Pfaffenhofen ist noch heute, so lange nach Tschernobyl, der Wildbestand so strahlengeschädigt, daß Wildschweine nicht vermarktet werden dürfen. Ergo Du auch als Mensch in Wald und Flur nichts essen solltest.

 

Atomkraft ist Mist - nur haben wir derzeit nichts besseres oder wollen keinen Mehrpreis dafür aufbringen

25.04.2011 09:53    |    Brunolp12

Zitat:

Esprit ATP Tour

Wie viele Deutsche starben in diesen 25 Jahren im Straßenverkehr in Deutschland? ca. 130.000 und darüber regt sich kein Atomgegner auf.

ja, nee, is klar: solange Verkehrsunfälle passieren, darf man über manche Dinge nicht reden und nicht nachdenken (und schon garnicht als "Atomgegner") :rolleyes::p;)

 

Zitat:

Esprit ATP Tour

Damit wäre alles gesagt, oder?

Das kann man wohl sagen. Danke.

25.04.2011 10:04    |    Phaetischist

Hier mal ein kleines Video, wie z.B. das Speichern von Windkraft aussehen KÖNNTE!

 

http://www.spiegel.de/video/video-1115769.html

25.04.2011 19:52    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

mal ganz davon abgesehen das im Falle eines Unfalls große Gebiete für mehrere 10tsd Jahre unbewohnbar werden,

Warum wird immer dieser Mist nachgeplappert ?

 

Wenn man gezielt düngt und für eine Entfernung oder Abdeckung von hot-spots sorgt, geht das in Fukushima unter zehn Jahren aus.

 

Und nein, Tschernobyl ist KEIN Gegenbeispiel: aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte braucht die Ukraine die Zone schlichtweg nicht. Schon garnicht, wenn man die ganze Infrastruktur in einem dünnbesiedelten Gebiet wieder aufbauen muß.

 

Die Japaner wissens aus eigener harter Erfahrung besser: der Wiederaufbau von Hiroshima und Nagasaki hat auch nicht länger gedauert wie der von Tokyo..........

 

Gruß SRAM

25.04.2011 20:20    |    Spannungsprüfer13299

Och, die Marionette von der Netzagentur braucht man nicht weiter ernst zu nehmen, der hat auch von einigen Wochen groß getönt "Nein, wir Importieren keinen Strom !", was auch prompt von seinem Marionettenspieler im Bundesumweltministerium dankbar hinausposaunt wurde.

 

Die Wahrheit: siehe hochgeladenes Diagramm (danke, muß ich doch nicht selber die Daten von Entsoe auftragen ;) )

 

___________

 

Richtig bedenklich wird der Arsch aber hiermit:

 

Zitat:

SPIEGEL ONLINE: Was schlagen Sie vor?

 

Kurth: Man könnte versuchen, Revisionen auf die Zeit nach dem Moratorium zu verschieben oder andere Zu- und Abschaltungen von Kraftwerken erwägen. Es ist wichtig, dass wir derartige Situationen schon jetzt bewerten.

 

SPIEGEL ONLINE: Versorgungssicherheit gegen Reaktorsicherheit - das ist nicht wirklich ein guter Tausch.

 

Kurth: Nicht jede verschobene Revision gefährdet die Sicherheit. Den Wechsel von Brennelementen etwa kann man verzögern, indem man Kraftwerke weniger auslastet oder andere Kraftwerke mobilisiert.

 

SPIEGEL ONLINE: Trotzdem - ist das nicht zu kurz gedacht? Immerhin ist davon auszugehen, dass fünf bis acht AKW nach dem Moratorium komplett stillgelegt werden. Ewig können Sie Revisionen nicht hinausschieben.

:eek:

 

Wenn Großmann DEN Vorschlag auf der Hauptversammlung gemacht hätte, wäre er vom Grünen Mob gelyncht worden.

 

-->

 

Lieber Herr Kurth,

 

nehmen sie bitte zur Kenntnis, dass eine Revision immer auch dem Tausch der am weitesten abgebrannten Brennelemente dient. Läuft ein solcher Reaktor weiter, dann wird er über seine normale Abbrandgrenze hinaus betrieben. Das hat zwei Auswirkungen:

 

a) die Reserveaktivität wird geringer (Vergiftung), damit müssen die Steuerstäbe weiter gezogen werden und/oder die Borsäurekonzentration im Kreislauf bis auf null abgesenkt werden.

 

b) durch erhöhten Abbrand werden auch mehr radioaktive Edelgase freigesetzt, die an die Umgebung abgegeben werden --> Ihre Maßnahmen erhöht also die Dosisbelastung der Umwelt !

 

Tolle Idee ! :mad:

 

 

Deppen gibts ....... da fällt einem nix mehr ein.......

 

 

Gruß SRAM

25.04.2011 20:44    |    H1B

Zitat:

Warum wird immer dieser Mist nachgeplappert ?

 

 

 

Wenn man gezielt düngt und für eine Entfernung oder Abdeckung von hot-spots sorgt, geht das in Fukushima unter zehn Jahren aus.

Du weißt aber schon das selbst in D (vor allem in Bayern) auch heute noch 25Jahre nach Tschernobyl stark erhöhte Bodenbelastungen gemessen werden und zB erlegte Wildschweine "entsorgt" werden müssen weil die Strahlenbelastung so hoch ist das sie nicht zum Verzehr geeignet sind? Und das wird auch noch lange so bleiben...aber ist ja alles nicht schlimm...und der Vergleich zw. einer kleinen in der Luft gezündeten A-Bombe und einem Reaktorunfall hinkt gewaltig...

 

KLICK

25.04.2011 21:27    |    Roland0815

Ich fasse mal kurz deine Denkvorgänge zusammen:

25 Jahre nach Tschernobyl. Deswegen ist der Bayrische Wald jetzt 10.000 Jahre unbewohnbar.

In Fukushima ist das gleiche passiert, wie in Tschernobyl.

 

Finde die Fehler.

25.04.2011 21:41    |    Phaetischist

@SRAM

 

Danke für die Info. Was ein Penner.... also das zitierte Interview.

 

Dein Kommentar:

 

Zitat:

Wenn man gezielt düngt und für eine Entfernung oder Abdeckung von hot-spots sorgt, geht das in Fukushima unter zehn Jahren aus.

Ignorier ich jetzt einfach mal... Ich will heute keinen Streit! :D

25.04.2011 22:11    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

und der Vergleich zw. einer kleinen in der Luft gezündeten A-Bombe und einem Reaktorunfall hinkt gewaltig...

Stimmt, die Bombe klingt etwas schneller ab ...... allerdings startet sie auch weit höher:

 

Little Boy wird mit 8E24 Bequerell angegeben ( Quelle: Michael J. Kennish, Pollution Impacts on Marine Biotic Communities , CRC Press, 1998, p. 74. ISBN 9780849384288.)

 

Fukushima (vorläufige Zahlen) mit 3,6E17 Bequerell (Quelle: http://english.kyodonews.jp/news/2011/04/84888.html & IAEA )

 

Das sind mehr als 7 (sieben !) Größenordnungen Unterschied !

 

 

Woher kommt das ?

 

Nun, Little Boy wog 4 t. Davon 65 kg Uran, das aber nur zu 1,6% umgesetzt wurde, der Rest wurde hoch aktiviert und als feinstes Aerosol in die Luft geblasen ...... zusammen mit dem größten Teil der Metallstruktur, die ca. zur Hälfte ebenfalls aus aktivierbarem Material bestand.

 

Also rund zwei (2 !) Tonnen hochaktives Material, schön fein verteilt.

 

In Fukushima ist aber im wesentlichen nur gasförmiges bzw. bei vergleichweise niedrigen Temperaturen von bis zu 100°C (siedendes Wasser) verdampfbares Material entwichen, das auch nur zum geringen Teil aktiviert ist.

 

.......und schongarnicht zwei Tonnen hochaktives Material !

 

 

Gruß SRAM

26.04.2011 10:00    |    Brunolp12

Zitat:

SRAM

Wenn man gezielt düngt und für eine Entfernung oder Abdeckung von hot-spots sorgt, geht das in Fukushima unter zehn Jahren aus.

Das mit dem Düngen erschliesst sich mir spontan nicht...

 

Zitat:

SRAM

Und nein, Tschernobyl ist KEIN Gegenbeispiel: aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte braucht die Ukraine die Zone schlichtweg nicht. Schon garnicht, wenn man die ganze Infrastruktur in einem dünnbesiedelten Gebiet wieder aufbauen muß.

Aufgrund des Tschernobyl Jubiläums sind derzeit sehr sehr viele Reportagen (teils unterschiedlicher Qualität) aus der Region zu sehen. Sehr interessant.

Ich würde zustimmen, daß die Sperrzone flächenmäßig wahrscheinlich von geringer Bedeutung für die Ukraine ist.

Wirtschaftliche und gesundheitliche/gesellschaftliche Folgen sind aber durchaus ein Problem:

Ich denke, die wären nicht sauer, wenn sie das Thema nicht mehr hätten... ob und wie man die Region schnell hätte "sanieren" können und um welchen Preis, das bleibt doch zu weiten Teilen Spekulation. Die Kosten für den Status Quo sind jedenfalls erheblich und ein großer Hemmschuh für die Entwicklung der Ukraine.

 

 

Einiger Aussagen zufolge, die ich im Laufe der letzten Tage so gehört habe, ist bspw. die Wirkung aufs Grundwasser noch immer nicht so ganz klar. Über die Wirkung auf Pflanzen und Tiere (zB auch Zugvögel) gibts einige Erkenntnisse und ganz gute Reportagen. Diese ist übrigens interessanterweise recht unterschiedlich:

Nicht jedes Obst und jede Gemüse ist gleich betroffen und Zuvögel sind teilweise schwerer geschädigt als dauerhaft dort lebende Tiere, wie bspw. Mäuse. Glaube, das wurde hier auch schonmal kurz angerissen.

26.04.2011 10:09    |    Brunolp12

übrigens haben die hier auch schon erwähnten "Stromrebellen" der schönauer Ökostromanbieter EWS den "Umwelt-Oscar" erhalten:

*Link* .

 

An dem Projekt finde ich vor allem interessant, daß es die Bürger selbst realisiert haben, nachdem ihnen von großen Stromanbietern mehr oder weniger bloß Steine in den Weg gelegt wurden. Ich denke, das könnte eine wichtige Botschaft sein: Gegen den Kunden/den Bürger gehts nicht. Dessen sollten sich die großen Anbieter auch schnell bewusst werden. Sich immer bloß zurücklehnen und Schuld & Verantwortung der Politik oder "den Grünen" zu geben, das ist zu wenig.

26.04.2011 12:14    |    Spannungsprüfer13299

Herkunft des EWS Stromes:

 

http://www.ews-schoenau.de/.../EWS_Kraftwerke.pdf

 

..... wie war das mit der Waschanlage ?

 

 

Gruß SRAM

26.04.2011 13:24    |    Brunolp12

Zitat:

SRAM

Herkunft des EWS Stromes:

(...)

:rolleyes: jaja... is bekannt - und das Dokument ist ja immerhin von deren eigenen Seiten.

5% Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und "Partner, deren Betreiber keine Beteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren

Tochterunternehmen haben" - das wird man erstmal so glauben müssen. Was die Partner wieder für Partner von anderen Partnern sind...? nun ja... Ich bin nicht die EWS und hab auch keine Aktien bei denen. Daß die keine zweite, komplette "Parallelwelt" aufgebaut haben, das leuchtet irgendwo schon ein...

Ich denke, wenn man die mit den Fragen der Herkunft konfrontieren würde, dann könnten und würden sie wahrscheinlich dazu Stellung beziehen, ich kann & tue das nicht.

 

Aber:

Es hat eben alles seine zwei Seiten.

Man / Du wird irgendwann auch mal feststellen müssen, wie es denn geht - ständige Hinweise, wie es denn nicht geht, die werden uns früher oder später nicht mehr weiterbringen.

und, wie man hier sieht: irgendwann werden Fakten geschaffen, auch wenn die großen Versorger- Dinosaurier mit aller Macht auf der Bremse stehen.

26.04.2011 14:17    |    touranfaq

Aus der beliebten Serie "bei UNS ist die Atomenergie SICHER", heute: In Japan braucht es ein Erdbeben und einen Tsunami, um ein AKW herunterzufahren, in den USA reicht Gras.

 

Happy reading ;)

26.04.2011 14:45    |    Reachstacker

Gras, Jelly Fisch... all in a day's work. :D

 

Interessant ist der Unterschied im Wasserverbrauch zwischen Kraftwerken mit und ohne Kühlturm.

Bei dem AKW in NJ wollte man scheins Geld sparen.

 

Tragisch wäre das ganze nur im Hochsommer wenn jede kwh gebraucht wird, momentan spielt das alles keine Rolle.

 

PS: Sehr wichtig ist es nicht. Es hat es nichtmal ins Lokal Fernsehen geschafft. Der Chevy Volt und die Hochzeit in England aber schon. :)

 

Gruss, Pete

26.04.2011 16:33    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

Man / Du wird irgendwann auch mal feststellen müssen, wie es denn geht - ständige Hinweise, wie es denn nicht geht, die werden uns früher oder später nicht mehr weiterbringen.

Ich bin sehr dankbar, daß dies jetzt mal von der anderen Seite kommt. Ist genau das, was ich jahrelang, ja jahrzehntelang immer wieder bei den Grünen angemahnt habe ....... und nie eine Antwort erhalten.

 

Sorry: jetzt seid IHR dran und IHR werdet Antworten und Lösungen bringen müssen. Unsere Antworten und Lösungen wollt ihr nicht: also bitte, jetzt habt IHR das Mandat --> tut was !

 

Gruß SRAM

26.04.2011 16:36    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

In Japan braucht es ein Erdbeben und einen Tsunami, um ein AKW herunterzufahren, in den USA reicht Gras.

Und was soll daran jetzt sicherheitsrelevant sein ?

 

Gruß SRAM

26.04.2011 17:05    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

Das mit dem Düngen erschliesst sich mir spontan nicht...

Caesium wird insbesondere deshalb in Lebewesen eingelagert, weil es von diesen wie das chemisch sehr ähnliche Kalium behandelt wird: es ist schlichtweg nicht unterscheidbar.

 

Das kann man sich zunutze machen, wenn Böden in geringem Maße mit Caesium belastet sind: mal angenommen, ich messe in den Pflanzen einen vierfach überhöhten Wert. Dann bestimme ich den Gehalt an Caesium und Kalium im Boden, dieser sei für dieses Beispiel in Summe x ppm. Nun führe ich dem Boden durch Düngung soviel Kalium zu, daß das Verhältnis von Kalium zu Caesium um den Faktor vier oder höher ansteigt. Dadurch senke ich den Gehalt in den Pflanzen ebenfalls um den Faktor vier und bin dann innerhalb der zulässigen Schwelle.

 

Das geht natürlich nur, wenn der Boden nicht zuviel Caesium und Kalium enthält (was nicht allzu häufig der Fall ist, weil Kalium in der Regel ein Mangel-Element ist, weshalb Kalidünger auch im zig-Millionen Tonnen Maßstab ausgebracht werden). Ist dies der Fall geht man so vor, daß man zunächst eine Kalium und insbesondere Caesium sehr gut bindende chemische Verbindung ausbringt und dann im Jahr darauf den nun mit Kaliummangel versehenen Boden kräftig mit Nitrophoska oder ähnlichem düngt.

 

Die Methode wurde mit großem Erfolg bei der Renaturierung von Eniwetok angewandt.

 

Das Problem im Bayrischen Wald ist vorwiegend die Einstufung als Naturschutzgebiet, wodurch Düngergaben in der erforderlichen Menge verboten sind. Der deutsche Naturschutz schießt sich eben dauernd selber ins Knie, wen wunderts.........

 

Gruß SRAM

26.04.2011 17:48    |    touranfaq

Zitat:

Und was soll daran jetzt sicherheitsrelevant sein ?

Gegenfrage: Wenn das Verstopfen des Kühlwasserzulaufs nicht sicherheitsrelevant wäre... wieso ist der Reaktor dann heruntergefahren? :rolleyes:

26.04.2011 17:55    |    Brunolp12

Zitat:

SRAM

Zitat:

Man / Du wird irgendwann auch mal feststellen müssen, wie es denn geht - ständige Hinweise, wie es denn nicht geht, die werden uns früher oder später nicht mehr weiterbringen.

 

Ich bin sehr dankbar, daß dies jetzt mal von der anderen Seite kommt. Ist genau das, was ich jahrelang, ja jahrzehntelang immer wieder bei den Grünen angemahnt habe ....... und nie eine Antwort erhalten.

Sorry: jetzt seid IHR dran und IHR werdet Antworten und Lösungen bringen müssen. Unsere Antworten und Lösungen wollt ihr nicht: also bitte, jetzt habt IHR das Mandat --> tut was !

Falsch!

Ich gehe davon aus, daß auch die Versorger eine Aufgabe zu erfüllen haben (nebenbei verdienen die damit Geld) und daß die ideologisch bedingte Schmoll- Ecke uns ebenso wenig zum Ziel führt wie operative Hektik.

Das kindische Hin- und Herschieben der Verantwortung sollte schnellstens aufhören.

(im übrigen seh ich das immer noch nicht als Thema von "wir" und "ihr")

Wenn das einzige Ziel der Erhalt des Status Quo ist, dann wird man sich noch lange im Weg rumstehen.

 

Zitat:

SRAM

Zitat:

Das mit dem Düngen erschliesst sich mir spontan nicht...

 

Caesium wird insbesondere deshalb in Lebewesen eingelagert, weil es von diesen wie das chemisch sehr ähnliche Kalium behandelt wird: es ist schlichtweg nicht unterscheidbar.

Das kann man sich zunutze machen

(also so ähnlich wie mit dem Jod und der Schilddrüse)

wieder ein "Workaround" also, wo man schnell irgendwas nachkippt, damit der Dreck sich verdünnt oder zerfällt, bevor Schaden entsteht.

26.04.2011 19:40    |    Spannungsprüfer13299

Zitat:

damit der Dreck sich verdünnt oder zerfällt, bevor Schaden entsteht.

...und, was ist dagegen einzuwenden ? (Mal den absurden Deutschen Naturschutz außen vor....)

 

___________

 

Zitat:

Das kindische Hin- und Herschieben der Verantwortung sollte schnellstens aufhören.

Sorry, das kann man so sehen. Ich werde aber kaum zur Lösung eines Problemes beitragen, wenn man mir keine Freiheiten läßt.

 

Wenn die Aufgabe gestellt wird: "Sorg für krisensichere 5000 Megawatt bis zum Datum XY." dann löse ich das.

 

Wenn die Aufgabe lautet: "Sorg für krisensichere 5000 Megawatt bis zum Datum XY, aber es darf kein KernKW, KohleKW, GasKW, ÖlKW, PumpspeicherKW sein und Stauseen wollen wir auch nicht !" dann sag ich: sucht euch nen grünen Heilsbringer, dafür bin ich ungeeignet.

 

Ich bin für HardTech, für Projekte wie ThreeGorges, Itaipu, SECUNDA, ShenhuaBaotou, PEARL, BOROUGE, THORP, PHENIX, OlympicDam, BoA, Hambach, ......... .

 

Ihr wollt soft tech ? Bitte, aber ohne meine Mithilfe.

 

__________

 

Zitat:

Wenn das Verstopfen des Kühlwasserzulaufs nicht sicherheitsrelevant wäre... wieso ist der Reaktor dann heruntergefahren?

Aus demselben Grund wieso du dein Auto nicht ohne Kühlwasser betreibst: es würde überhitzen.

 

Wobei das KKW dann in den automatischen SCRAM reinläuft, was man sich erspart und das Teil gemütlich runterfährt.

 

___________

 

Gruß SRAM

26.04.2011 19:48    |    Phaetischist

Zitat:

(Mal den absurden Deutschen Naturschutz außen vor....)

Absurd, ist es, wenn der verwöhnte Deutsche über "absurden Deutschen Naturschutz" palavert, aber hier gerne lebt...

 

Schonmal gesehen, wie in anderen Ländern bspw. das Thema Mülltrennung angepackt wird?

 

Meine Fr****... bei soviel Unwissen /Ignoranz kriege ich manchmal ein Kolla...

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