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07.11.2010 22:01    |    andyrx    |    Kommentare (3.587)    |   Stichworte: , , , ,

KKW/Atomenergie ja oder nein...??

Atomkraft an oder aus..??Atomkraft an oder aus..??

Moin Motortalker,

 

vor den Toren Hamburgs im Kreis Lüchow/Dannenberg geht es wiedermal ums Ganze...die Mutter aller Schlachten ist um Gange und die Kriegsbeute heisst ''Castor'':eek:

Zitat:

 

Atomkraftgegner belagern Gleise, Polizisten jagen Demonstranten: Kurz vor dem Eintreffen des Castor-Transportes im Wendland nehmen die Proteste eine neue Dimension an - es gibt heftige Krawalle. Die Polizei verteidigt das gewaltsame Einschreiten: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008."

Gleisbesetzungen, Treckerblockaden, massive Proteste und gewaltsame Ausschreitungen: Aktivisten haben den Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben deutlich verzögert. Krawalle überschatteten im niedersächsischen Wendland die friedlich verlaufene Anti-Atom- Demonstration mit bis zu 50.000 Teilnehmern vom Vortag. Die Polizei setzte immer wieder Schlagstöcke, Pfefferspray und auch Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die auf die Gleise stürmten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der Castor wurde unterdessen mehrfach gestoppt und näherte sich nur langsam dem Ziel: Mit fast elf Stunden Verspätung erreichte er das rund 50 Kilometer entfernte Lüneburg.

Es beteiligen sich deutlich mehr Menschen, als wir gedacht haben", sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Lüneburg. Die Gesamtlage vor Ort sei "aggressiver als wir uns das erhofft haben".

Polizei: Ein anderes Level

 

Die Polizeiführung verteidigte unterdessen das gewaltsame Einschreiten gegen Castor-Gegner als notwendig. Der Lüneburger Polizeipräsident Friedrich Niehörster sagte: "Dieser Castor- Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008." Atomkraftgegner hatten den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig kritisiert. Die Polizei könne nicht zusehen, wie Atomkraftgegner Schienen verbögen und Steine aus den Gleisen räumten, sagte der Polizeipräsident. Straftaten könnten nicht geduldet werden.

Quelle und ganzer umfangreicher Artikel-->http://www.n-tv.de/.../...-naehert-sich-Dannenberg-article1875991.html

 

Da ist wieder mal seit langen richtig was los und leider auch viel Randale und Gewalt im Spiel....die Atomkraft ist wieder ein politisches Kernthema geworden....wohl auch weil die Politik mit ihrer etwas selbstgefälligen Art die Laufzeitverlängerung zu beschliessen dieses Thema wieder angefacht hat.

 

Wie denkt ihr über das Thema...??

 

Angesichts der forcierten Thematik Co2 und E-Autos ist die Atomkraft sicherlich nicht so einfach zu ersetzen....leider wird dies aber gerne mal unter den Tisch gefegt.

 

mfg Andy


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15.03.2012 13:14    |    WHornung

Hehe das ist ja klar, dass wer meint Try and Error sein in der Branche sinnvoll dort nur eine Zeitlang beschäftigt war und heute nicht mehr :D

 

Wieso bitte soll es sinnvoll sein eine gefährliche Technologie A verbessern zu wollen - wenn man sie durch Technologie B ersetzen kann?

 

Es ist eben nicht sinnvoll bei eine Technologie die problemlos substituierbar ist und ein höheres Gefährdungspotential halt als andrere, aus Fehlern lernen zu wollen - ausser natürlich für diejenigen die in der Branche arbeiten und nicht flexibel genug sind, dass sie noch woanders unterkommen können.

 

Anstatt aus Fehlern lernen zu wollen macht es eben mehr Sinn auf andere technologien zu setzen die in de Hinsicht besser sind.

 

Klar kann eine Buchkette jeden Tag ihre Filial-Schaufenster noch besser dekorieren und noch mehr Handzettel verteilen - aber sie könnte eben auch sagen ich mach zu und werde Amazon.

 

Aus Fehlern lernen zu wollen ist nur dort wichtig wo es keine Alternativen gibt - bei allem anderen ist primär wichtig erreicht man nicht durch eine andere Technologie das Ziel auch anders

 

=============

 

http://taz.de/Staubsauger-verursachte-Brand-im-AKW/!81886/

 

Bei den Aufräumarbeiten nach dem Brand wurden in Rohren des Notkühlsystems dieses 36 Jahre alten Reaktors Hinterlassenschaften von Schweißarbeiten aus den 1980er Jahren entdeckt. Dichtungen waren damals in den Steigrohren vergessen worden und behinderten den ordnungsgemäßen Wasserdurchfluss. Was erstaunlicherweise bei keiner Inspektion der letzten drei Jahrzehnte entdeckt worden war.

 

Anscheinend haben 30 Jahre "Lernen" noch nicht dazu gereicht zu erkennen ob Gerümpel in den Notkühlsystemen herumliegt..... :D


15.03.2012 14:06    |    trixi1262

@WHornung !

Ich hätte mal eine Frage !

Was wäre denn deiner Meinung nach, die Technologie B,welche man nehmen könnte um die gefährliche Technologie A in dem Maße zu ersetzen,das Selbige in keinster Weise mehr benötigt wird ?

Man lässt sich ja nicht aus purer langen Weile so lange Zeit, gerade unsere Grünkernregierung, um von der Atomenergie wegzukommen !

Glaube bis 2022 soll das erledigt sein.

mfg trixi1262


15.03.2012 14:24    |    WHornung

Na ein Verbund aus konventionellen Kraftwerken, erneuerbaren und Energieeinsparung (z.B. wie in Korea und China, die komplett aif Smart Grid umbauen http://www.businessweek.com/.../...-may-avert-need-for-nuclear-reactor) - wobei man die konventionellen eben mit der Zeit zurückfährt.

 

Ich muss eben nicht wie manche hier den Zepellin optimieren wollen, oder noch bessere Blutegel züchten, weil man ja aus Fehlern lernen kann, wenn es daneben schon Flugzeuge und moderne Medizin gibt. :D


15.03.2012 15:39    |    fire-fighter

Soso... China...

 

Soweit ich weiß, laufen in China momentan drei Großprojekte von Westinghouse. An drei Standorten werden neue AKW gebaut. Technologie Made in Germany. Schlüsselfertig.

 

Was für konventionelle Kraftwerke wünschst Du Dir denn für uns? Kohle? Gas? Öl? Hast Du mal gelesen, was die Grünen hier oben in HH für einen Affenzirkus veranstaltet haben, weil RWE ein Kohlekraftwerk gebaut hat/immer noch baut (danke liebe Ökos, dass es immer noch nicht fertig ist) Die Rede ist vom KKW "Moorburg"

Weisst Du eigentlich, wieviel Strahlung in der nähe eines Kohlekraftwerkes messbar ist?

 

Ich glaube, bevor man in den Zeppelin (KKW) investiert, um ihn neu zu erfinden, sollte man erst mal schauen, ob nicht noch das eine oder andere Turboprop-Flugzeug flugbereit ist.


15.03.2012 16:19    |    WHornung

Ah welche dt Kernkraftwerkskompenentenbauer gibt es denn noch in Deutschland? Siemens war der einzige wichtige und hat sich davon komplett verabschiedet.

 

http://www.manager-magazin.de/.../0,2828,786897,00.html

 

Dass dt. Standardindustrietechnologie verbaut wird kann gut sein, dass vielleicht auch Knöpfe, Tafeln, Tapeten oder ein Treppengeländer aus Deutschland kommt natürlich auch - nur das hat mit spezifischer Kernkraftwekstechnik nichts zu tun - mit dem Ausstieg von Siemens ist nunmal das Ende des industriellen Kernkraftweksbau aus Deutschland da.

 

Welcher Kratwerkstyp kommt halt auf den Standort und sonstige Rahmenbedingungen an.

 

Wenn man alle konkreten Daten hat findet sich bestimmt immer was einigermassen sinnvolles.... zu fragen welches Auto ist für X sinnvoll macht ja auch genauso keinen Sinn solange man nicht weiss ist X Single oder hat der 9 Kinder, wohnt der auf dem Land oder in der Berliner Innnenstadt, verdient er 500.000 / Jahr oder 40.000......

 

=========

 

Wenn das Kraftwerk in der Mehrheit tatsächlich politisch gewollt wäre stünde das schon längst fertig da.

 

Wenn die Hamburger Politiker sich mit 9:1 Mehrheit bei einem Thema das ihnen wirklich wichtig ist nicht gegen Grüne wehren können - dann kann man denen doch eh nicht mehr helfen, oder? In BaWü, wo die Grünen deutlich mehr politische Macht und Einfkuss haben wird S21 trotzdem gebaut auch gegen deren Willen - daher ist das Hamburger Problem wohl eher nicht die 10% Grünen sondern die restlichen 90%?


16.03.2012 08:04    |    fire-fighter

Stimmt, Siemens hat sich 2011 aus dem Kernkraftwerksbau zurückgezogen. Wenn Du schon so viel weisst, dann google doch mal nach "Westinghouse" mit Sitz in Manheim. Vielleicht findest Du ja heraus, aus welchen Firmen die heutige Firma entstand und wer der "global Player" im Hintergrund ist. Konzerne sind weltweit vernetzt, das know how wird erworben und im Konzern implementiert.

Nicht immer muss der Mutterkonzern ein 2000 Jahre alter deutscher Konzern sein, um deutsches know how zu vertreiben.

 

Wenn Du keine Ahnung hast, wie es auf dem Industriesektor aussieht, dann lass doch auch bitte so polemische Anspielungen wie "Geländer" usw. Effektheischerei bringt Dir hier keine Pluspunkte, damit machst Du Dich nur lächerlich!

 

 

Auf die Frage, welche konventionellen Kraftwerke als Ersatz für die Atomkraft herhalten sollen gehst Du also genausowenig ein, wie unsere Politiker. Mit der heißen Luft, die Du hier verbreitest, könntest Du auch locker eine Dampfturbine antreiben...


16.03.2012 08:20    |    SRAM

Zitat:

Siemens war der einzige wichtige und hat sich davon komplett verabschiedet.

Oh je !

 

Siemens ST9000 Reihe

 

und Westinghouse wurde ja schon genannt (kann ich von meinem Büro aus sehen ;))

 

 

Gruß SRAM

 

P.S.: Hornung, möchtest du nicht als Schaumgenerator bei der Feuerwehr anfangen ? Eine glänzende Zukunft stände Dir bevor :D


16.03.2012 08:26    |    fire-fighter

Zitat:

P.S.: Hornung, möchtest du nicht als Schaumgenerator bei der Feuerwehr anfangen ? Eine glänzende Zukunft stände Dir bevor

Hmmm... Heiße Luft + Schaumgenerator.... Heißluftschaum?? Hurra, eine neue Produktidee! Bleibt nur die Frage nach dem Verwendungszweck... :D


17.03.2012 19:32    |    Physikus70

Sorry, ich bin es schon wieder!

Jeder Tag an dem ich mich vor Lachen in die Ecke schmeisse ist ein schöner Tag. Heute ist ein schöner Tag - nicht für die Windenergiebefürworter

ES TUT SICH WAS IM LÄNDLE :D:D:D

Wer möchte ausser Hornung wieder mitlachen?

 

http://www.youtube.com/watch?v=R1GGyKLmOSs


17.03.2012 20:14    |    SRAM

Sehr schöner Beitrag :D

 

Wart mal ab, bis die Grünen in BW versuchen, Teile des Schwarzwaldes zu roden: dann herrscht Aufstand im Ländle ;)

 

__________

 

Derweil ist in Fukushima sogar wieder der Torusraum begehbar .

 

Nach Hornung und Co. die totale Strahlenhölle :cool:

 

.....ja, ja: Fachwissen und Grüne ...... zwei unvereinbare Gegensätze.

 

 

 

Gruß SRAM


17.03.2012 20:18    |    SRAM

Zitat:

Heiße Luft + Schaumgenerator.... Heißluftschaum?? Hurra, eine neue Produktidee! Bleibt nur die Frage nach dem Verwendungszweck...

Fliegender Brandlöschschaum zur Bekämpfung von Hochhausbränden ? :D

 

 

Gruß SRAM


21.03.2012 18:39    |    touranfaq

Bei Fefe :

 

Zitat:

Tepco schaltet die Weiterleitung der Fukushima-Monitoringdaten an die Öffentlichkeit ab. Braucht man ja auch nicht. Man weiß ja, dass das in guten Händen ist. Ist ja nicht so, als hätte da zu irgendeinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Mitarbeiter oder Bevölkerung bestanden.


21.03.2012 20:00    |    Roland0815

Was ändert es denn, wenn ich hier in DE sehe, wie warm das Kühlwasser dort ist?

 

Richtig: Gar nichts.

 

Von daher ist diese Meldung etwa genausointeressant:



21.03.2012 20:10    |    trixi1262

Dann darf man doch auch gespannt sein, was die Grünhörnchen zur kommenden Strompreiserhöhung sagen !:mad:;)

Ist doch immer so, grüner Strom ja,aber nicht vor meiner Haustür !:D


21.03.2012 20:12    |    SRAM

@touranfaq:

 

Idioten bei Fefe.

 

Lesen bildet:

 

http://www.tepco.co.jp/.../csv_1h_data_1u-e.csv

 

Aber natürlich gleich einen auf dicke Hose, Panik und Verschwörungstheorie machen und mit haltlosen Anschuldigungen um sich schmeißen: so sind sie die Öko-Idioten :mad:

 

Dabei hat Tepco damit den Zugang ERLEICHTERT !

 

 

Gruß SRAM


24.03.2012 10:54    |    Physikus70

Täuschen, trixen, verteuern, verzögern, verarschen!

 

Beim Ausbau der Windkraftanlagen auf dem Meer geht derzeit nichts mehr.

 

http://www.welt.de/.../...ustrie-waelzt-Kosten-auf-Stromkunden-ab.html

 

 

Und dann das:

 

Die Stadtwerke München hatten wegen Verzögerungen bei einem anderen Offshore-Projekt Kosten von 67 Millionen Euro beklagt. Windkraftanlagen ohne Netzanbindung müssen zum Beispiel mit Dieselgeneratoren ausgestattet werden, um zu verhindern, dass sich in der salzhaltigen Luft die Lager der Rotorblätter festfressen.

 

Die Arbeitsgruppe schlägt nun vor, "den Ausgleich möglicher Schäden, die trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, zu sozialisieren". Denkbar sei ein Eintritt der staatlichen Förderbank KfW oder der Bundesregierung mit Steuermitteln, die Überwälzung auf die von allen Stromkunden zu zahlenden Netz- oder Ökostromentgelte. :confused:

 

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D


28.03.2012 15:32    |    celbrator

Hallo,

warum man bloß vor kurzem die Monitoring Daten abgeschaltet hat:eek:

 

Link

 

Naja......:D


28.03.2012 16:29    |    trixi1262

Von den bisherigen Berichterstattern, der Tepco-Pro Seite,wird eh wieder alles schön geredet, egal was in den Medien geschrieben wird !

Ist diesmal nicht die Blöd-Zeitung , aber wird auch egal sein.

Ich finde diese Katastrophe eher sehr traurig !

Naja....:confused:

mfg trixi1262


29.03.2012 19:56    |    WHornung

30.03.2012 15:06    |    Reachstacker

@ Physikus70

 

Es sollt doch ALLEN Beteiligten klar sein das die "Industrie" nicht Milliarden aus eigener Tasche bezahlt, denen a.) keine Gewinne gegenueber stehen und b.) die Unnoetig sind da ja schon ein Netz besteht.

 

Besteht man auf dem Urheber Prinzip ist es Aufgabe der Bundesregierung (und damit des Endverbrauchers/Steuerzahlers) neue Netze zu finanzieren, seitdem sie diejenigen sind die Stromproduktion an Standorten verlangen an denen keine Verbraucher ansaessig sind...

 

Deutschland hat ja schon ein bestehendes Netz und Generationskapazitaet, die bezahlt sind.

Es erscheint logisch das, wenn man 'so einfach' ein neues System bei Regierungs Fiat bauen will die "Regierung"** auch die Kosten traegt.

 

Industrie ohne Gewinne geht eh nicht, ohne Gewinn keine Investition, nichtmal in der DDR...

 

Gruss, Pete

 

** das ist dann am Ende der Buerger/Steuerzahler


21.04.2012 13:53    |    Physikus70

Wann werden die Menschen endlich verstehen dass wenn der letzte Bahnhof abgerissen, das letzte Kraftwerk abgeschaltet ist, der letzte Flughafen geschlossen und das letzte Industriegebiet renaturiert wurde, man grüne Ideologie nicht essen kann!

 

(Dark Space)

Auf den Punkt gebracht :)


21.04.2012 14:52    |    WHornung

Naja wenn das Netz und die Versorgung steht muss man ja anfangen zu überlegen was kommt danach.

 

Ich fang ja auch nicht erst zu sparen an wenn mein Auto bereits kaputt oder alt ist sondern vorher - so dass ich dann später nur noch in den Laden schlurfen muss ein zwei Säcke Geld rüberwerf und ohne Ausfall weiterfahren kann :D

 

Wer erst plant wenn er muss, ist viel zu spät dran.

 

Das Gesamt-Energiekonzept der Bundesregierung geht ja (erstaunlicherweise) über Jahrzehnte - in 30, 40 Jahren sind bestehende Anlagen eh nur noch bedingt nutzbar, gerade weil der Umbau Jahrzehnte braucht macht es ja Sinn jetzt loszulegen.


21.04.2012 15:20    |    Reachstacker

@ WHornung

 

Du nennst das Heillose Energiedurcheinander in Deutschland das sich alle 4 Wochen andert, Planung?!? :eek:


21.04.2012 18:21    |    wusler

Hallo Pete,

 

wir wären ja froh wenn die Planungen 4 Wochen halten würden. Würde eher schreiben 4 Tage das paßt dann. Bestes Beispiel war in Bayern in der letzten Woche das Thema Wasserkraft. Da waren es eher 4 Stunden da haben die Grünen schon geschriehen "mit uns nicht"! Naja Temmelin ist ja nicht weit und so wird bei uns in Bayern der Strom nach wie vor aus der Steckdose kommen

 

Übrigens gegen Windkraft sind sie hier auch weil dazu Wald gerodet werden muß. Was bleibt dann übrig?

 

Gruß

 

Wusler


21.04.2012 19:09    |    WHornung

In Bayern ist das so - in anderen Bundesländern nicht

 

http://www.faz.net/.../...schland-durchs-land-der-riesen-11638103.html bereits 30 GW Max-Leistung sind schon installiert und jedes Jahr kommen neue GWs dazu - vielleicht in Bayern nicht .... anderswo schon.

 

Der Zubau jedes Jahr ist enorm - Deutschland ist sogar weltweit unter den Topp 6 Nationen was den Zubau jährlich angeht...

 

Von daher ist "Windkraftanlagen können nicht gebaut werden" eine lokale Sache - insgesamt kommt seit Jahren jedes Jahr ein Packen dazu, hauptsächlich im Norden.


21.04.2012 21:31    |    wusler

Hallo,

 

was nutzt das wenn keine Stromleitungen da sind und auch keine Speichermedien?

 

Gruß

 

Wusler


21.04.2012 21:47    |    WHornung

Na wenn die Windkraft schon mit kaum angeschlossenen Stromleitungen so viele Strom ins Netz bringt wie in 2011 dann wird das ja mit Stromleitungen extrem werden - wenn die ja angeblich überall fehlen.

 

7,6% des dt Stroms waren 2011 aus Windkraft - dann muss man ja bald was in die Löcher der Steckdosen stecken dass das die Elektronen nicht rauspurzeln, wenn man die ganzen Windanlagen anschliesst :O


29.04.2012 14:34    |    Physikus70

Brüll :D:D:D

Ich lach mich weg! Wuhahahaha!

Wie vorausgesagt.

 

http://www.welt.de/.../...uer-viele-Deutsche-unbezahlbar-geworden.html

 

Und nun jammern und winseln die Grünen, die anderen seien schuld - wie üblich! :D:D:D


29.04.2012 16:10    |    WHornung

Was ioll denn daran besonderes sein? Die Zahl der Haushalte denen man zeitweise den Strom abgestellt hat entspricht auch denen die seit langem nicht mal mehr Girokonten bekommen.

 

------

 

"Je nach Haushaltsgröße bedeutet das eine jährliche Mehrbelastung von 20 bis 60 Euro, in manchen Regionen sogar von mehr als 150 Euro"

 

Im JAHR ein Haushalt der nicht 2 ~ 10 Euro im Monat abknapsen kann, hat sicher nicht vorrangig Strompreisprobleme

 

-------

 

Dass jemand der weder Miete noch Auto noch sonstwas bezahlen kann und völlig überschuldet ist auch keinen Strom bezahlen kann ist doch nichts, was man vorhersagn muss - sondern völlig normal.

 

Globalisierung führt eben dazu, dass es in Zukunft mehr Ärmere gibt als bisher. In UK - einem "Atomland" gilt bereits jeder 5. Haushalt als armutsgefährdet durch Energiepreise.,

 

Das ist halt so wenn sich mehr Menschen auf der Welt die Ressourcen teilen verlieren halt die bisherigen - auch in Deutschland wird die Spaltung arm reich weiter zunehmen , daher kann ich auch "voraussagen" in 20 Jahren können sich 100.000e weniger ein Auto leisten als heute.... auch werden 100.000e sich weniger Urlaube, weniger Wohnfläche weniger alles leisten können und 1000e mehr von allem.


13.05.2012 21:54    |    wusler

Hallo,

 

kam gerade auf dem 3. in Bayern wegen der Energiewende. Es gibt wohl ein paar größere Probleme das wir die Energiewende hinkriegen weil

 

- Die Frage wie man Strom speichern soll immer noch nicht klar ist

- Stromtrassen eben nicht gebaut werden die man aber dringend brauchen würde

- Jetzt wird es aber richtig heftig, die Grünen meinten ja das viele Gaskraftwerke gebaut werden sollten. Genau die werden aber nicht gebaut weil wegen der alternativen Energien die Laufzeit der Gaskraftwerke einfach zu gering ist und die Dinger sich nicht rentieren. In Bayern wären glaube ich so cirka 10 geplant und keins wird gebaut weil damit kein Geld verdient wird. Tja das wird ja interessant

 

Gruß

 

Wusler


13.05.2012 22:10    |    Roland0815

Die "Energiewende" war eine typische grüne Luftnummer. Das wussten eigentlich schon alle, die ein bischen Mit- und Zuendegedacht haben und rechnen konnten.

 

Dummerweise zählt das Wahlvolk nicht zu den Leuten, die Mit- und bis Zuendedenken. Und rechnen können scheinbar auch die wenigsten...


19.05.2012 11:02    |    Physikus70

Mit genügend Atomstrom könnte man die Grünen Phantasien noch mitbetreiben.

Man könnte Windräder antreiben, und Beleuchtung auf den Solardächern installieren, damit auch Nachts Strom produziert wird :D:D:D


19.05.2012 12:10    |    Reachstacker

:D :D :D


19.05.2012 15:36    |    Roland0815

8D Die Idee ist gut...

 

Bis das umgesetzt werden kann, kann man die Solarpaneele nachts unter Straßenbeleuchtungen und an öffentlichen Gebäuden befestigen. Dort ist es auch rund um die Uhr hell... :D


21.05.2012 13:18    |    challengerrt

Dieses Thema wird wohl lange ein streitthema bleiben. Klar Vorteile haben beide. Doch geht man nach der Umwelt sollten AKW`S abgeschaltete werden. Zumal es mittlerweile genng möglichkeiten Vorhanden sind. Den Strom durch erneuerbare Energie rein zu bringen.


21.05.2012 13:54    |    Reachstacker

Zitat:

Zumal es mittlerweile genug möglichkeiten Vorhanden sind. Den Strom durch erneuerbare Energie rein zu bringen.

Ohne Leitungen wohl kaum und auch dann nur solange sich alle bereit erklaeren nur Strom zu verbrauchen wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

 

Das Braunkohle Kraftwerke sauberer sein sollen wie Atom glaubt man doch selbst in D nicht? oder etwa doch??? :confused:


21.05.2012 15:16    |    wusler

Hallo Pete,

 

in D ist sowas schon möglich;)

 

Man kann ja gegen Atom sein oder dafür oder nur Wind mir egal, aber wenn man der Meinung in D ist das mit alternativen Energien zu machen dann sollen auch die ganz gescheiten Lösungen für die Probleme bringen und die werden ja immer mehr anstatt weniger. Es kann nicht sein das ein industrielles Land wie D auf ein paar Gaukler reinfällt die es nicht mal fertig bringen alles so zu regeln das die vorhandenen Gaskraftwerke weiterlaufen obwohl wir ja neue bräuchten. Hier macht man gegen alles Stimmung was irgendwo gebaut werden soll. Wasserkraft geht nicht, Wind geht auch nicht weil man dazu Bäume roden müßten, Sonne will keiner bezahlen, Gas geht nicht weil es sich nicht renitert, Kohle ach du scheiße geht ja gar nicht, Öl haben wir bald keines mehr.

 

Nicht umsonst prüft Temmelin gerade einen neuen Reaktor weil der STrom eben nicht einfach so aus der Steckdose kommt. Wie gesagt gegen Atom sein kann man ja verstehen aber wie wollen wir das für die Zukunft regeln?

 

Warte mal bis es ein Todesopfer gibt wenn so ein Windflügel einen erschlägt was glaubst Du was dann hier los ist! Bild macht dann ganz gewiß eine super Überschrift. Muß ja nur in der Sommerzeit sein wenn eh wenig los ist

 

Gruß

 

Wusler


21.05.2012 15:17    |    touranfaq

Zitat:

Man kann ja gegen Atom sein oder dafür oder nur Wind mir egal, aber wenn man der Meinung in D ist das mit alternativen Energien zu machen dann sollen auch die ganz gescheiten Lösungen für die Probleme bringen und die werden ja immer mehr anstatt weniger.

Dazu eine nette Doku, das einzige echte "Problem" ist der Netzausbau, der nicht vorangetrieben wird:

 

http://www.youtube.com/watch?v=_HGktp7XEYQ


22.05.2012 16:29    |    WHornung

Naja ~ 900 neue Windanlagen wurden 2011 in Deutschland aufgebaut.... die Bürgerproteste werden hier etwas überbewertet denke ich mal.

 

Klar wird das eine oder andere Projekt verhindert - aber 900 neue Windkraftanlagen/Jahr zeigen, das was verhindert wird ist unbedeutend.

 

Während so eine Verhinderungsaktion irgendwo 1 Monat läuft, werden im Rest Deutschlands in der Zeit fast 100 neue Windanlagen in Betrieb genommen.

 

Jeden Werktag könnte man auch über 3 neue Windkraftwerke berichten - ist halt nur nicht so spannend wie "kleines Dorf wehrt sich gegen Windrad" das alle paar Wochen mal kommt.


22.05.2012 17:05    |    touranfaq

Zitat:

Jeden Werktag könnte man auch über 3 neue Windkraftwerke berichten - ist halt nur nicht so spannend wie "kleines Dorf wehrt sich gegen Windrad" das alle paar Wochen mal kommt.

Richtig. Wie Dieter Nuhr immer gerne sinngemäß sagt: "Stellen Sie sich vor, sie sehen am Kiosk die Tageszeitung, und auf der Titelseite steht "Nix passiert, alles in Ordnung" - die kauft doch keiner!" ;)


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