• Online: 19.165

MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

andyrx

Alles was Spass macht rund ums Auto wie z.B.Youngtimer,Bike,Motortalk RX7,Wankel,Sportwagen,Reisen,Italien,Pasta,Motorrad,Off Topic

18.08.2016 22:51    |    andyrx    |    Kommentare (83)

deine Zulassungsstelle bekommt die Note..??

Moin Motortalker,

 

da ich durch Umzug und einige Veränderungen im Fahrzeugbestand die letzten Monate öfters mal bei der hiesigen Zulassungsstelle hier in Bad Segeberg war...mal die Frage in die Runde wie zügig und rund verläuft bei eurer Zulassungsstelle ein Vorgang bzw. die An/Um/Abmeldung eine KFZ.

 

Hamburg:

 

ich habe ja bis vor rund 2 Jahren in Hamburg gewohnt und da kannte ich nur ewige Wartezeiten (mitunter 3 Stunden) und lange Schlangen...jetzt ist das dort noch schlimmer geworden denn ohne online Termin geht gar nix mehr und oft muss man 3 Wochen warten auf einen freien Termin wie mir unser Schwiedersohn (lebt in HH) berichtete....da bleibt eigentlich nur der Weg zum Zulassungsdienst wenn es schnell gehen soll:o

 

Heide:

 

als ich das Reetdachhaus in Dithmarschen 2014 gekauft hatte musste ich nach Heide zu Zulassung....erstmal waren die sehr ungehalten als ich mit 10 Ummeldungen kam und die Uhr Richtung Feierabend zeigte (mein Märkchen hatte ich aber rechtzeitig gezogen) wir haben uns dann aber schnell wieder vertragen....und 5 Sachbearbeiter haben dann parallel meine Vorgänge bearbeitet und am Ende konnten wir wieder lachen....weil das nunmal nicht alltäglich war.

 

Problem in Heide--> die Gebühren kann nur bar bezahlen und so musste ich mal erst einen Geldautomat aufsuchen und 350.- Euro abheben und die Gebühren bar zahlen......kannte ich so auch nicht.

 

Bei anderen Vorgängen ging das in der Regel recht fix und freundlich....meist war ich in 45Minuten wieder aus der Tür.

 

Bad Segeberg:

 

Das Reetdachhaus in Dithmarschen habe ich gut verkauft und im Umland von Bad Segeberg etwas anderes größeres mit Einliegerwohnung gekauft....sprich diverse Ummeldungen Im Mai und danach den ein oder andere Neuzugang.

 

Wenn man nicht im ersten Run um 7.30 kommt sonder gegen 11 Uhr oder am Donnerstag nachmittag ist es meist sehr leer......Die 10 Ummeldungen waren im Mai im Handumdrehen erledigt und ich konnte die alten Nummernschilder aus Heide behalten......was natürlich Geld spart fürs Schilder machen und einiges an Zeit gut macht.

 

Aber trotz nur einer Sachbearbeiterin für meine Vorgänge hat das kaum länger als 30 Minute gedauert....die Wartezeit war nicht der Rede wert.

 

Auch heute als ich den Kia Sportage zugelassen habe....ging das rasant kaum 5 Leute vor mir die auf 3 Büros aufgeteilt zügig abgearbeitet wurden....im Gegensatz zu Heide kann man dort natürlich Bargeldlos zahlen.

 

einziges Problem war beim Schilderdienst eine Strasse weiter....ich brauch für hinten ein kürzeres Nummernschild von 36cm und er sagte mir die vergebene Kombination passt da nicht drauf...also musste ich zu dem im Gebäude (der kostet 4 Euro mehr) und der verstand aber auch sein Handwerk....denn bei den kurzen Kennzeichen werden etwas andere Buchstaben verwendet und enger zusammengeführt...dann passt das auch;)

 

Fazit :

 

Hamburg--> war nie toll und muss jetzt echt gruselig sein...

 

Heide--> in Ordnung und sehr freundlich aber mehr Traffic als in Bad Segeberg und somit geht es nicht ganz so schnell....nostalgisch die ausschliessliche Barzahlung:p

 

Bad Segeberg: Top in allen Belangen...nur das parken ist nicht immer ganz einfach:)

 

was habt ihr so zu berichten von eurer Zulassungsstelle..??

 

mfg Andy

 

PS: den Kia Sportage hole ich am Samstag ab....Klimanlage musste noch befüllt werden:cool:

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

11.08.2016 17:16    |    andyrx    |    Kommentare (81)

Sonnebrille zu hell oder zu dunkel..??Sonnebrille zu hell oder zu dunkel..??

Moin Motortalker,

 

In Deutschland muss alles sein Ordnung haben oder gesetzlich geregelt sein..ist ja nicht nur bei uns so,die Skandinavier sind da keinen Deut besser:p

 

Habe gestern einen Artikel gelesen wo man sich nur an den Kopf greift....und sich fragt soll man lachen oder er ungehalten sein.

 

Eine falsche Sonnenbrille beim Autofahren (es müssen gewisse Din Normen erfüllt sein) kostet Bussgeld.....:cool:

 

glaubt ihr nicht??

 

Zitat:

 

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte jederzeit eine Sonnenbrille griffbereit haben. Doch nicht alle Sonnenbrillen sind fürs Autofahren geeignet, betont der Auto Club Europa (ACE). Wer die falsche Brille wählt, muss sogar mit einem Bußgeld rechnen.

 

Zwar ist eine gute Sonnenbrille grundsätzlich der wirksamste Schutz gegen helles Sonnenlicht. Sie darf aber nicht zu stark getönt sein. Die sogenannte Blendschutzkategorie gibt Aufschluss darüber.

 

Zehn Euro Bußgeld wegen falscher Sonnenbrille

 

Bis Stufe 3 lassen die Gläser noch ausreichend Licht durch. Auf Sonnenbrillen ab Kategorie 4 sollten Autofahrer verzichten, empfiehlt der ACE. Denn wer die Straße kaum noch sieht, handelt fahrlässig und muss mit einem Bußgeld in Höhe von zehn Euro rechnen.

QUELLE und ganzer Artikel--> http://www.t-online.de/.../...eim-autofahren-kann-bussgeld-kosten.html

 

 

ich muss sagen das ist wieder mal ein typisches Beispiel deutscher Normenwut und Bürokratie...stelle mir gerade die Polizisten vor die dieses dann kontrollieren sollen...:D:D

 

letzendlich ist mir z.B. jemand bei tief stehender Sonne lieber der überhaupt eine Sonnenbrille dabei hat,auch wenn es unter Umständen die falsche ist,als jemand ohne.....der dann vielleicht gar nix mehr sieht.

 

Habt ihr ähnliche Beispiele von völlig unsinnigen Regeln und Vorschriften...??

 

gespannte Grüße

 

Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

03.08.2016 20:26    |    andyrx    |    Kommentare (24)

Moin Motortalker,

 

letztes Jahr habe ich einen alten und doch fast jungfräulichen Renault 19 mit erst rund 40.000km auf der Uhr -->http://www.motor-talk.de/.../...nal-38-500km-auf-der-uhr-t5285731.html

 

gekauft;)

 

Nun hat den Renault meist die Tochter meiner Frau gefahren und ist mittlerweile zu klein und TÜV aufgebraucht,habe auch keine Lust jetzt wegen TÜV noch mal was zu machen und dann eventuell gesagt zu bekommen aufgrund des Alters Bremsschläuche müssen neu oder ähnlich blödes Zeug wo er ja doch weg soll ....sprich der Renault ist zwischenzeitlich verkauft.

 

Am Renault waren in der Zwischenzeit ein Anlasser zu ersetzen sowie der Auspuff ab Kat...alles überschaubar.

 

zuletzt war er noch rund 3000km in Schweden unterwegs,dabei zuverlässig und sparsam....:)

 

nun wird ein Versicherungsvertrag frei und ich habe als Spielzeug einen Kia Sportage Cabrio gekauft....um eben mal im Gelände zu spielen oder für den kurzen Trip in den Wald ideal weil handlich und doch voll Offroad tauglich.

 

Ich hatte einen Kia Sportage für unseren Offroad Urlaub-->

 

http://www.motor-talk.de/.../...n-die-karpaten-rumaenien-t5691059.html

 

im Gelände war der Kia richtig gut und hat Spass gemacht,aber für solche Reisen war er einfach zu klein und wurde nach dem Urlaub auch denn verkauft.

 

Nun für das Offroad Reisen ist der Nissan Pathfinder vorgesehen-->

http://www.motor-talk.de/.../...-fuer-offroad-und-reisen-t5760240.html

 

...und dafür ist er sicherlich das richtige Fahrzeug mit dem Dachzelt und dem ausziehbaren Camping Equipment im Heck.....und leider keine AHK:cool:

 

aber um mal spontan im Wald spielen zu gehen oder den Offroad Park besuchen hab ich was kleines handliches gesucht ein richtiges Funauto,beim Nachbar steht so ein kleiner Suzuki der genau die Größe wie der kurze Kia Sportage mit dem Softtop hat....und da der Kia durchaus überzeugt hat und ich genau wusste worauf es bei dem Modell ankommt...mal geschaut und in der Nähe fündig geworden.

 

Unterschied zum ehemaligen Kia Sportage :

 

-mit 3,80 deutlich kürzer (noch 20 cm abziehen für Reserverad aussen)

-Cabrio hinten

-moderner sparsamer DOHC 128PS Motor (bewährter Mazda FE3 Motor Freiläufer) statt der zähe 95PS Motor.

-deutlich jünger mit BJ 2002

-weniger Kilometer mit 113.000km

-Klimaanlage (die auch geht)

-innen und aussen deutlich schöner

-größere Räder auf Alu mit neuwertigen Offroad reifen in 205/75r16 statt 205/70r16

-Facelift Modell in einem schönen blau richtig schick.

-kein Rost

 

ein vernünftiger Preis und nagelneuer TÜV mit Garantie vom Händler.

 

hatte TÜV bis 6/17, ich wollte TüV aber ganz neu haben....deshalb muss ich jetzt noch ein paar Tage warten.

 

Nicht so schön ist das fummelige Verdeck was auch mal neu könnte (gibt es für 399.- Euro bei Ebay)

 

die Abnehmbare AHk macht ihn als Arbeitsauto interessant...aber die hatte der alte Kia auch schon.

 

defintiv kein Auto für lange Reisen sondern einfach ein Funcar.

 

hab den Brief schon hier,nächste Woche hole ich ihn ab....:cool:

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

01.08.2016 21:55    |    andyrx    |    Kommentare (29)

Moin Motortalker,

 

unser kürzlich erworbener Nissan Pathfinder R50 BJ 1998 mit dem robusten 3,3 Liter V6 Motor hat eigentlich alles an Bord was man für unterwegs und auch Offroad braucht....die montierten Reifen hingegen waren für mich nicht erste Wahl.....drauf waren 205r16 Goodyear Wrangler All Terrain...zu schmal,zu klein und ein Profil was ich nicht mag bzw. mir zu sehr nach Strasse wirkt.

 

Da ich auf dem Kia Sportage,den ich vorher hatte auf die Insa Turbo Dakar umgerüstet hatte und im Gelände bei unserer Karpatentour 2016 sehr angetan war.....hab ich diese Reifen auch für den Pathfinder geordert in 245/70r16.....jetzt waren sie endlich da und wurden auf die Aluräder die serienmässig zum Pathfinder gehören montiert und heute an das Auto geschraubt.

 

Optisch erstmal ein anderer Schnack....deutlich lauter,keine Frage.....damit muss man bei den grobstolligen Reifen leben und sicherlich wird der ohnehin schon hohe Verbrauch des Pathfinder eher höher werden:p

 

Netter Nebeneffekt,aufgrund der 3 Zentimeter größeren Höhe der Reifen (75cm Durchmesser) geht jetzt der Tacho auch genauer und weicht nur noch wenig ab....bei Tacho 100 zeigt das GPS 97 an;)

 

die Profiltiefe de Reifen beträgt imposante 1,7 cm :o

 

Das Auto sieht nun deutlich stimmiger und stämmiger aus.was die Kombination Offroad leistet werde ich noch feststellen müssen....dazu war es im Wald bei uns vor der Tür nicht nass genug heute:D:D

 

 

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen?

23.07.2016 12:43    |    andyrx    |    Kommentare (27)

Moin Motortalker,

 

nachdem ich ein wenig Offroad und Reisen im Geländewagen auf unserer Karpatentour schnuppern durfte siehe hier--

http://www.motor-talk.de/.../...ien-im-97er-kia-sportage-t5729433.html

 

hatte ich festgestellt der Kia Sportage war im Gelände super aber für diese Art von Urlaub /Reisen einfach zu klein und unkomfortabel.....zum spielen im Gelände gut aber eben keine Fernreisen;)

 

nach langer Suche hab ich dann einen Nissan Pathfinder R50 mit dem unverwüstlichen 3,3 Liter V6 Benzinmotor gefunden....der alles an Bord hatte was ich suchte für Reisen und Camping....also ein Dachzelt mit GFK Deckel,Markise passend dazu...und ein separates Expeditionszelt was in 0 koma nix aufgebaut ist;)

 

Der Pathfinder hat Klima (die auch geht) und Schiebedach (was mir nix nutzt wegen dem Dachzelt) und ist 145.000km gelaufen aus zweiter Hand.

Was schmerzlich vermisst wird ist der Tempomat und Leder hätte ich auch gerne gehabt,hatte wegen der Ausstattung und Platz auch mit Ford Explorer und Chevrolet Blazer geliebäugelt....aber da war nix passendes dabei;)

 

Habe den Nissan in Köln gefunden und vor 14 Tagen abgeholt...sprich durchaus etwas Aufwand in Kauf genommen um das richtige zu finden:p

 

Der Pathfinder hat wesentlich mehr Platz als der Kia und im Prinzip das gleiche klassische Geländewagen Layout....massiver Leiterrahmen mit aufeschraubter Karosserie und zuschaltbaren Allrad....kein SUV sondern noch klassisch robust.

 

Kaufentscheidend für den Pathfinder war auch dass der Vorbesitzer ein Auszugssystem gebaut hat was es einem ermöglicht schnell eine Ordnung ins Gepäck zu bekommen und dies jederzeit einfach erreichen zu können...

 

Ein Benziner wurde es weil wir den Wagen eigentlich nur für solche Reisen nutzen wollen....die Diesel haben dann oft keine grüne Plakette und sind teuer in Anschaffung und Steuer.

 

als erstes geht es jetzt nach Schweden und dann wird sich zeigen wie wir mit dem Equipment zurecht kommen und ob der Pathfinder die richtige Wahl war;)

Durstig ist er schon.....mit dem Dachzelt oben drauf muss man auch bei gemässigter Fahrweise mit 13 Liter auf 100 rechnen....wer schneller fährt als 130 muss mit ICE Zuschlag rechnen und dann dürfen es auch mal 15 oder mehr Liter auf 100km sein.....schon laufruhig und leise ist der Motor und hat auch ordentlich Drehmoment....;)

 

es sind jetzt ordentliche Goodyear Wrangler AT Offroad Reifen montiert in 205/80r16 (sind mir zu schmal) meine bestellten 245/70r16 Insa Turbo Reifen für die Original Alufelgen sind leider nicht mehr rechtzeitig eingetroffen....sprich die Reise muss ich jetzt so machen;)

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

20.06.2016 20:46    |    andyrx    |    Kommentare (61)

Moin Motortalker,

 

ein Urlaub der etwas anderen Art ist zu Ende...statt Strand und Promenade gab es Matsch und Schweiss....aber auch viel zu lachen und interessante Gespräche am Lagerfeuer;)

 

nun bin ich wohlbehalten zu Hause angekommen und der Kia hat uns nicht im Stich gelassen....:)

 

Wir sind Freitag den 3.6. 2016 in Bad Segeberg losgefahren um uns in das Abenteuer Karpaten Tour /Rumänien einzulassen....vorher musste ich aber noch rausfinden warum die Batterie ständig leer ist....neue gekauft und stets das Gleiche.

 

Kurz vor Fahrtantritt das Radio ausgebaut....es war vom Verkäufer falsch angeschlossen worden und auf Dauerplus geschaltet,der Spuk war nach dem entfernen des Radios vorbei.

 

Ich hatte noch eine Ersatzbatterie mitgenommen die aber unnötig war.....Der Kia ist Kompakt und wendig,ein Vorteil im Gelände aber Nachteil auf der langen Reise....denn mit Hund und Camping Equipment war das schon eine kleine Kunst alles sicher zu verstauen...auch wenn es dann ins Gelände geht soll ja alles an seinem Platz bleiben.

 

 

es lagen erstmal 1350km vor uns....von Gesamt 2500km bis ans schwarze Meer :eek:

 

Die erste Etappe führte uns nach Süd Ungarn (Kiskunmajsa) weil wir dort ein kleines Haus/Hof haben (dort auch Tanya genannt) wo wir zwei Nächte verbrachten um dann am Sonntag nach rund 400km in ein Hotel in der lebhaften 70.000 Einwohner zählenden Stadt Deva zu gehen damit wir zum verabredeten Treffpunkt Montag morgen zur Truppe treffen.

 

Unser Scout Vlath (Nissan Terrano offroad spezial) war auch schon da und es kamen dann noch Maurice mit Steffi (Ladrover Defender) und Burkhard mit Kerstin im Toyota Landcruiser hinzu.....Radu im Aro kam am nächsten Tag dazu...mein Schwager im Tourag musste aus privaten Gründen passen.

 

Der 2,0 Liter im Kia mit seinen 95PS hat alles brav mitgemacht und verbrauchte im Schnitt 10 Liter auf 100km.....angesichts des Baujahres und der Offroad Reifen und der Beladung völlig OK....:cool:

 

Die erste Tour führt dann auch gleich in die Berge wo wir auf 1600 Meter unser Nachtlager aufschlugen....diese Tour war noch recht leicht und es gab keinerlei Probleme im Kia,ausser das ich etwas übervorsichtig gefahren bin....da ich mein Material eigentlich schonend behandele.

 

Auf dem Weg zur ersten Station handelte ich mir auch gleich ein Problem ein....ein kleiner Stein hatte sich bei einer Wasserdurchfahrt im Bremsattel festgesetzt und erzeugte ein eklig schleifendes Geräusch....ich dachte schon der Kia ist im Eimer.

 

Die Ursache wurde am Morgen nach Demontage der rechten Rades aber schnell gefunden und es konnte weitergehen....nach im übrigen lausig kalter Nacht wo alle gefroren haben.

 

Der nächste Tag führte uns an einen großen Stausee vorbei auf der Transalpina hoch auf 1800 Meter rauf....alles noch befestigte Strasse und bogen ab auf ein Hochplateau mit unbefestigten Weg,dann war da ein Schild --> Weg gesperrt...wir sollten dann später den Grund erfahren weshalb:o

 

über steinige Geröllwege und schmale Pfade ging es immer höher hinauf aber alles noch ohne Probleme für den Kia es rumpelt halt arg wenn mal wieder ein fieser Buckel die Federwege des Fahrwerks an seine Grenzen bringt....dann mussten wir mal anhalten und aussteigen ein paar Felsbrocken beiseite zu räumen...der Weg wurde schmaler und unwegsamer und dann stoppte die Kolonne....es war eine Schneezunge auf dem Weg ungefähr 20 Meter lang und teilweise 2 Meter dick.

 

Alles absitzen und Spaten,Schaufel und Hacke ausgepackt und angefangen zu räumen...gefroren hat da keiner....und es ging zäh voran,dann der rettende Einfall--> es gab eine Kettensäge und mit der schnitten wir Blöcke aus und konnten sie dann mit dem Spaten lösen und den Hang runterwerfen....nach einer Stunde war der Weg frei.

 

und es konnte weitergehen....auf einem schönen Hochplateau gab es ein tolle Aussicht und den nächsten Zwangsstopp...am Nissan Terrano ein Defekt aufgetreten und es wurden die Freilaufnaben getauscht die er zum Glück an Bord hatte.....gegen Manuelle.

 

ein paar Kilometer weiter der nächste Minigletscher und der war zu groß....also umdrehen und dann durch ein ausgetrocknetes Flussbett den Weg auf die Transalpina zurück gefunden.

 

das steile Flussbett war für den Kia eine Herausforderung aufgrund der Bodenfreiheit....sind zwar immerhin laut Werksangabe 21,6cm und mit den großen Reifen sogar ein wenig mehr aber da lies sich der ein oder andere Bodenkontakt nicht vermeiden....Traktion war hingegen kein Thema,der Kia schaffte alles spielend und kam überall durch.

 

Am Abend dann suchte sich die Truppe ein Nachtlager und wir gingen nach der kalten Nacht ins Hotel,der Kia hat nun mal keine Wohnkabine oder Dachzelt:D:D

 

Der nächste Tag führte uns über eine alte Passstrasse und Forstwege die ziemlich nass waren über einen Berg auf einer deutlich anspruchsvollere Route als am Vortag......der starke Regen der Vortage hatte für einige Hangrutsche gesorgt und an manchen Stellen war man froh wenn man vorbei war....die Brocken die da lagen waren teils größer als der Kia:p

 

Schlamm und Wasserdurchfahrten führten die Fahrzeuge dann zum Teil auch an die Grenzen....ohne Untersetzung wäre da nix mehr gegangen.

 

Aber auch hier war die Traktion den Kia mit den Insa Turbo Dakar Reifen einfach klasse....gestoppt wurde ich dann allerdings einmal abrupt in einer Wasserdruchfahrt von einem großen Stein....es war wie wenn ich gegen einen Poller fahre....Ich bin mit der vorderen Quertravers gegen den Stein geprahlt zum Glück fing diese die weiterfahrt ab und so entstand kein Schaden...ein paar mal vor und Zurück und ich konnte mich aus der Situation im Wasserlauf befreien....die Bodenfreiheit des Kia setzte die Grenzen und führte zu einem Zickzack Kurs da die ausgefahrene Spur zu tief war....also immer am Rand lang wo Platz war und meine eigene Spur gemacht und dann halt immer geschaut ob es links oder rechts besser passt.

 

So konnte ich im Kia auch diesen Tag meistern und unser Scout Vlath war doch überrascht was mit dem Kia alles geht,ja und sparte nicht mit Lob und legte sich auch tatsächlich mal unters Auto,sah das sich dort genauso ein stabiler Leiterrahmen mit aufgeschraubter Karosse befindet wie bei den großen Offroadern...:cool:

 

Ein wunderschöner Tag klang aus in einer kleinen Pension (Rotary II heisst diese) wo wir herrlich verköstigt wurden und rumänische Gastfreundschaft und Fröhlichkeit erleben durften.

 

Am nächsten Tag waren keine anspruchsvollen Pisten zu meistern.....es wurden mal Kilometer gemacht...und einem kleinen Fluss das Nachtlager aufgeschlagen.

 

Von dort aus ging es weiter am nächsten Tag über bucklig und staubige Feldwege zu einem Forstweg der sich dann zu einer anspruchsvollen Piste steigerte die unsere Fahrzeuge an ihre Grenzen brachte bzw. zum umdrehen zwang...die Furchen im Weg wurden immer tiefer und bei einer Inspektion zu Fuss stellte sich heraus das diese stellenweise 1 Meter tief sind...dazu einsetzender heftiger Regen zwangen zur Umkehr.

 

Vorteil Kia....ich schaffte es das Fahrzeug zu wenden,alle andere mussten Rückwärts den Weg ins Tal antreten.....das waren knifflige Momente und bei dem starken Regen auch nicht ganz ohne Risiko.

 

Aber am Ende und mit viel Adrenalin haben es aber alle wohlbehalten ins Tal geschafft....ein spannender Tag.

 

Vorläufiges Fazit--> der Kia kann im Gelände mit seinem Allrad und tollen Reifen weit mehr als jeder (stimmt nicht ganz denn Burkhard wusste um die Stärken des kleinen 4WD Kia) vermutet hat.....einschliesslich mir selbst...:p

 

Was fehlt ist ausschliesslich Bodenfreiheit (zumal ordentlich beladen) die mich stellenweise zu einem seltsam anmutenden Zickzack Kurs zwang immer auf der Suche nach der Handbreit Luft unter dem Boden....aber selbst tiefe Schlammdurchfahrten waren weit wenig problematisch als gedacht...die felsigen ausgewaschenen Passagen waren für mich viel anspruchsvoller zu fahren.

 

Die 95 PS reichen mit der Untersetzung völlig aus....wenn man sie denn rechtzeitig einschaltet.

 

Und ich habe bemerkt...nach etwas übervorsichtigen Beginn (bin ja Offroad Novize) lernt man schnell sich auf die Stärken und Schwachen des gefahrenen Autos einzustellen und dann geht viel mehr als man sich zu Beginn vorstellen konnte.

 

Teil 2 folgt dann in Kürze.....;)

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 29 von 29 fanden den Artikel lesenswert.

01.06.2016 23:12    |    andyrx    |    Kommentare (90)

Moin Motortalker,

 

am Freitag soll es losgehen zur Karpatentour-->http://www.motor-talk.de/.../...n-die-karpaten-rumaenien-t5691059.html

 

in 14 Tage bis ans schwarze Meer nach Corbu/Rumänien durch die Karpaten....da kann man schon etwas Respekt haben:o

 

Mir erschien der Kia Sportage doch etwas klein für die Reise da man dort falls es nötig ist aufgrund der Kürze des Fahrzeugs nur sehr begrenzt auch mal schlafen kann (ich bin nur knappe 170cm lang) und eine Klima wäre auch nicht schlecht...;)

 

also hab ich mir gedacht sei nicht so geizig mit deinem Low Budget Kia und schau mal ob es nicht doch was geräumigeres gibt mit Klima und allem was das leben angenehmer macht....kann ruhig ein großvolumiger Benziner sein....denn der Wagen wäre danach nicht für den Alltag gedacht.

 

 

Also noch mal gestöbert und alles möglich im Kopf gehabt....wobei man sagen muss dass die wirklich interessanten Offerten schnell weg waren.....manchmal nur 1-2 Tage drin und verkauft.

 

Ich habe mir dennoch 4 Offerten genauer angesehen-

 

erste Besichtigung --> ein roter Chevrolet Blazer S10 4.3 Liter in Tostedt aus BJ 1999 mit rund 190.000km im *Topzustand* und 2 Hand.

 

Netter Verkäufer der in seinem Wohnwagen erstmal die Papiere raussuchte und dann den halben Hof umparken musste well der Blazer ganz in der Ecke stand,der erste Eindruck nunja geht so,so sieht ein Auto eben nach fast 20 Jahren und rund 200.000km aus aber Topzustand ist dann doch etwas übertrieben ....beim öffnen der Motorhaube war alles voll von ausgelaufen Kühlmittel der Klimaanlage....verkleckert,aber gehen sollte sie auf jeden Fall.

 

Gut Probefahrt kann beginnen...der Motor kling toll keine Frage!!

 

aber was ist das...erste Bremsung und der Blazer will schlagartig nach links....Korrektur mit der Lenkung auch nicht einfach denn diese hat Spiel wie ein betrunkener russischer Seemann auf Landgang.....gut das mit der Bremse war dann weg (war wohl viel Flugrost auf den Scheiben) aber das Spiel in der Lenkung blieb...kann man mit zurecht kommen aber wirkt halt ausgeleiert.

 

...so nun sollte die Klima aber doch anfangen zu kühlen,war aber nix....der Kompressor läuft nicht an.

Dann die Reifen...untauglich für Offroad (wusste ich aber vorher) und falsche Größe die nicht in den Papieren stand.

 

Der durchaus nette Verkäufer war bemüht mir den Wagen zu verkaufen (das mit der Klima repariert er noch) aber der Chevy war mir zuviel Baustelle und ich hab angesichts des Reisetermins keine Zeit....schade 200km umsonst gefahren wo ich doch extra wegen der Klima noch gefragt habe...:(

 

Nächstes Objekt war ein 97er Blazer in grün von privat mit gleichen Motor.....kein Facelift Modell und mit den dämlichen Brettern an der Seite aber dafür ein Auspuff der Gänsehaut macht....und mit 2999.- auch nicht teuer...Laufleistung auch um die 200.000km-

 

der stand nur einen Ort weiter...also abends noch hin,der erste Eindruck...er gefällt mir mir nicht,aber eventuell ist er für meine Zwecke doch gut....netter Empfang (cooler Typ Holzfäller mit reichlich Taatoos der passt zu dem Auto war mein Gedanke) und wortreiche Erklärung war um der Chevy weg soll...Der Motor wird gestartet und eine beeindruckende Klangwolke lässt eher an V8 statt an V6 denken.

Dann mal schnell Hand vor die Lüftungsdüsen und auch diese Klima bläst nur warme Luft ins innere....die Ausflüchte bei den alten Autos gehts nicht kälter liessen mich schmunzeln.

 

die Probefahrt liess ich ihn machen...der Blazer zog besser als der rote und machte vom Motor einen gesunden Eindruck...aber auch dieser war es nicht,ich verzichtete auf den Fahrerwechsel und mein Geld blieb da wo es ist---in der Geldbörse.

 

Heute noch mal zwei engere Kandidaten für diese Reise avisiert....einen Nissan Pathfinder aus 2002 mit 148.000km in Rendsburg---3,5 Liter V6 mit 220PS für nur 3499.- Euro

 

Telefonat mit Händler.....Fahrzeug ist reserviert für Kunden aus Frankreich...??

aber wenn ich eher komme und ihn mitnehme ist er meins....OK auch eine Verkaufsmethode um gleich mal etwas Druck aufzubauen dachte ich mir.....:D:D

 

Mal einiges Nachgefragt und was ich damit vorhabe ( große Reise blabla und so weiter) und ehrlicher weise sagte er mir...das würde er nicht machen,er weiss auch nicht genau wie fit der Wagen ist und am liebsten Export und ohne Garantie.

 

da konnte ich was mit anfangen...denn da brauchte ich gar nicht hinfahren...eine ehrliche Auskunft und gut isses.

 

Der Letzte Kandidat führte mich nach Heide....zu sehen gab es dort einen Opel Frontera 3,2 V6 Limited aus BJ 12/1998 mit erst 110.000km auf der Uhr.

Die Bilder waren vielversprechend....und der Verkäufer super engagiert (schickte weitere Bilder via Whatsapp) und als ich dort ankam (hab das mit einer netten Cabriotour verbunden) stand der Frontera schon da mit roten Nummern.

 

aussen wie innen ein durchaus gepflegtes Fahrzeug...weit besser als die anderen Kandidaten!!

 

hmm der könnte es sein dachte ich mir....aber erstmal ein Blick unter das Auto....und zu sehen gab es Rost und davon nicht wenig....klar der Leiterrahmen hält erstmal und da muss man nicht denken wie bei einem PKW der fällt gleich auseinander...aber an dem Auto kann man unten keine Schraube mehr lösen ohne Gewalt....aber gut erstmal Motor starten...klingt gut der 3,2 Liter,sanfter als der autoritäre Chevrolet Blazer aber auch kraftvoll und schön Laufruhig.

 

Dann machen wir mal die Klimaanlage an...draussen waren es immerhin 27 Grad heute und auch bei dem Frontera kam keine kalte Luft....sprich auch hier eine Klimananlage ohne Funktion.

 

Nun gut erstmal losfahren und sehen wie sich das anfühlt....alles straff,tolle Lenkung und gut schaltende Automatik...die Laufleistung absolut glaubwürdig.

Ich war gerade mal 3 Kilometer gefahren und schaute auf die Anzeige und stellte fest---der wird heiss,das Kühlwasserthermometer zeigt kurz vor rot an (Viscolüfter wohl defekt) und ich fuhr mit eingeschalteter Heizung ganz fix zurück....so dass dem Frontera nix passierte.

 

Der Händler versicherte mir zwar das er das bis morgen alles hinbekommt...und repariert,aber darauf kann ich mich nicht verlassen und bedankte mich für die gute und freundliche Bedienung...aber der war es auch nicht-

 

Fazit: ich fahre nun endgültig mit dem kleinen Kia und werde sehen wie mich das kleine 4x4 Kia Offroad Monster ans schwarze Meer und hoffentlich auch zurück bringt....der Krümmer bläst ein wenig und die Lenkung hat auch etwas Spiel,manchmal ärgert mich auch die Wegfahrsperre und er startet nicht...aber irgendwie ist das ja auch spannend.

 

Mein Fazit zu den Besichtigungen...echte Geländewagen sind gefragt und richtig gute Offerten rasant weg (ein SUV ist für mich keine Alternative) und egal ob Händler oder Privat....der erste Eindruck vom Auto ist meist der richtige...beim Frontera kam dann auch noch Pech hinzu;)

 

Hab mal wieder was gelernt....einen guten Geländewagen für 5000.- Euro dürfte beim Händler fast unmöglich sein...und wenn es einen guten von Privat gibt,war der Händler meist schneller und hat schon aufgekauft:D:D

 

Witzig...bei allen drei Kandidaten ging die Klimanlage nicht,scheinbar wird dieses Bauteil von den meisten Verkäufern nicht geprüft und die sind dann ganz überrascht wenn man dann sagt geht nicht:p

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

26.05.2016 09:48    |    andyrx    |    Kommentare (50)

moderne Auto brauchen PDC..??moderne Auto brauchen PDC..??

Moin Motortalker,

 

Ich habe bei meinen Autos (primär den Dienstwagen) die PDC nie mitbestellt....weil ich gut einparken kann:D:D

 

Ich habe mir immer gesagt....das sind hinten die Seniorenknöpfe (die Sensoren) ich brauch das nicht,das geht auch so bzw. wer einmal einparken gelernt hat kann das immer...ist wie mit Fahrradfahren:p

 

Wer so wie ich,sehr oft inItalien unterwegs war und auch dort die Parkhäuser kennt....muss einparken können sonst ist man aufgeschmissen...:cool:

 

Nun bei meinem jetzt EX-BMW --> http://www.motor-talk.de/.../...-180-000km-in-36-monaten-t5701098.html

 

muss ich sagen....war das erste mal dass ich mir gesagt habe ohne PDC ist das nix.

 

 

 

Warum??

 

weil moderne Autos extrem unübersichtlich sind und nach hinten kaum was zu sehen ist....desweiteren kann man mit dem modernen BMW nicht mit geöffneter Tür rangieren...weil die Automatik dann automatisch in P Stellung geht.

 

Sprich man kann nicht mehr auf den Punkt genau rangieren weil man einfach nix sieht.

 

Ich dachte schon ich werde alt:D:D

 

....aber mit den anderen älteren Fahrzeugen/Youngtimern kann ich das immer noch wie gewohnt mich in engste Parklücken quetschen.

 

Die Aerodynamische Form und das keilförmige Design heutiger Fahrzeuge mit dicker C- Säule hinten und flacher Motorhaube vorne sind halt was anderes....man braucht sich ja nur mal den lichten Aufbau eine BMW 3 E30 anschauen und die heutige Form....dann weiss man was ich meine;)

 

für den Wiederverkauf ab Mittelklasse ist PDC quasi Pflicht....sonst kann das Auto unter Umständen schwer verkäuflich sein

 

wie seht ihr das ??

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

25.05.2016 22:52    |    andyrx    |    Kommentare (6)

Moin Motortalker,

 

habe gestern meinen BMW F31 /318d Touring an die Leasing zurück gegeben-->http://www.motor-talk.de/.../...-180-000km-in-36-monaten-t5701098.html

 

...und für die Rückfahrt von Hessen nach Schleswig Holstein einen Opel Meriva genutzt....mit Automatik und 103kw sowie 225/45r17 Breitreifen kein ganz alltäglicher Opel Meriva....der in dieser Kombination sicherlich nicht oft geordert wird.

 

Man sitzt ganz anders als ich flachen BMW und der hohe Schwerpunkt lässt einen bei Nässe erstmal vorsichtig in die Kurven gehen...trotz der breiten Reifen fühlt sich das subjektiv etwas kippelig an:D:D

 

Man ist überrascht wieviel Platz sich in so einem quadratischen Würfel schaffen lässt....nun gut der Meriva hatte nur die Aufgabe mich über 550km möglichst zügig nachhause zu bringen.

 

Das Cockpit ist durchaus brauchbar wenn man sich damit vetraut gemacht hat....ich kenne es von unserem Chevrolet Cruze...ist im Prinzip das Gleiche,die Materialen sind routiniert verarbeitet...nicht klappert oder knarzt,die Anmutung ist aber eben nicht die Gleiche wie in einem BMW oder Audi.

 

Der Motor zieht gut durch und beschleunigt den Meriva recht ordentlich....die Spitze laut Schein von 195km/h wird mit längeren Anlauf erreicht und sogar 200km/h hatte ich kurzzeitig auf dem Tacho.....auf der topfebenen A7 bei Hannover....Respekt.

 

Beeindruckt haben mich die Bremsen....schnelles Ansprechen und famose Wirkung,konnte ich testen weil jemand rauszog und sich verschätzt hatte wie schnell ich im Meriva unterwegs war....zum Glück hatte ich nichts im Kofferraum sonst wäre das durcheinander gepurzelt.

 

Die Automatik ist im letzten Gang lang übersetzt....bei 180 stehen gerade mal etwas über 4000RPM auf dem Drehzahlmesser...und so bleib der Verbrauch für einen Benziner mit Aufladung mit rund 11 Liter angesichts der hohen Geschwindigkeiten im Rahmen.

 

Was mir nicht gefallen hat ist das verzögerte Anfahren mit der Automatik und wenig geschmeidige schalten....da war ich von der 8 Gang ZF Automatik des BMW schon etwas verwöhnt....und natürlich merkt man an solchen Details einen Klassenunterschied.

 

Gut sind hingegen die Sitze...bequem und langstreckentauglich,sogar eine schnell ansprechende Sitzheizung war in dem Meriva zu finden.

 

an Ablagen mangelt es nicht und eine Bluetoothfreisprecheinrichtung ist auch dabei....das Radio ist ganz OK....guter Empfang und etwas dünner Sound.

 

witzig sind die gegenläufigen Türen wie beim Mazda RX-8....ob sie im Alltag Sinn machen ist eine andere Geschichte.

 

Ein Auto wie der Meriva ist ein praktisches und geräumiges Auto....aber wäre nichts für mich,dennoch war ich überrascht wie gut sich damit diese Langstrecke auch im forcierten Tempo abspulen liess....am meisten hat dabei gestört das kaum jemand bei Geschwindigkeiten 160km/h daran denkt ein Meriva könnte noch überholen wollen....da zeigt sich doch dass *Überholprestige* schnelles Reisen durchaus erleichtern kann;)

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

22.05.2016 21:47    |    andyrx    |    Kommentare (145)

Moin Motortalker,

 

kommende Woche ist es soweit...dann gebe ich meinen BMW 318D nach 180.000km in 36 Monaten an die Leasing zurück....Zeit ein kleines Fazit zu ziehen und das mal Revue passieren zu lassen.

 

nach 22 Jahren Audi als Firmenwagen war dies mein erster BMW....Hauptgrund für den Wechsel war die famose 8 Gang Automatik...und ich wollte einfach mal einen Tapetenwechsel.

 

Von Front auf Heckantrieb..??

 

da ich den BMW mit dem großen M Paket und großer Bremse/Reifen 18 Zoll 225 vorne und 255 hinten geordert hatte analog zum Audi wo ich stets das S-Line Paket und 255/35r19 Räder geordert hatte...sind die Unterschiede im Fahrverhalten eher marginal.Der BMW lenkt sich etwas direkter und hat keine Antriebseinflüsse in der Lenkung....die aber beim Audi jetzt auch nicht übermässig nachteilig waren.

 

Die Kombination Motor /Getriebe macht aber den Unterschied zum Audi 2,0 TDI mit seinerzeit 143PS aus....die ist gemessen an der schmalen Leistung beim BMW einfach das bestmögliche was man in dieser Klasse erwarten kann.

 

Der BMW beschleunigt sehr flott und schaltet dennoch weich und geschmeidig,viel besser kann man einen Automat nicht anpassen.Die Vmax liegt nach GPS bei 210km/h der Tacho zeigt dann 220km/h...laut Papier sollten der Audi und der BMW gleich schnell sein...in der Praxis zeigt sich dass der Audi nur mit viel Mühe und nur unter günstigen Bedingungen auf seine Vmax kam...die 19 Zöller haben das wohl ihren Zeil zu beigetragen.

 

Der Spritverbrauch des BMW lag um rund 1,5 Liter Diesel im Schnitt niedriger als beim Audi und pendelte meist bei 6 Liter...beim Audi hatte ich sogar oft eine 8 vorne stehen...beide Autos würden meist sehr zügig gefahren,das sind in dieser Klasse Welten.

 

Mit meinem Verbrauch liege ich auch ziemlich genau im Durchschnitt bei Spritmonitor--> http://www.spritmonitor.de/.../37-3er.html?...

 

gemessen an der Größe und Gewicht sowie der Bereifung empfand ich den BMW als wirklich ausserordentlich sparsam im Verbrauch.

 

 

Innenraum und Optik wirken auch nach 180.000 noch wertig und nicht versschlissen,nichts klapperte oder war aufgebraucht,hier hatte aber der Audi aus meiner Sicht die Nase einen wenig vorne...der immer noch einen Tick wertiger wirkte und das Cockpit mir besser gefiel.

Die Sitze im Audi fand ich ebenfalls besser und ich konnte leichter die richtige Sitzposition finden....im BMW sitzt man recht niedrig.

 

Was beim mir beim BMW wirklich missfiel war die Übersicht...ich bin grundsätzlich jemand der sehr gut einparken kann und habe wie gewohnt auf das PDC verzichtet....beim 3er Touring ein Fehler denn man sieht wirklich kaum was durch das Schiessschartenartige Heckfenster.

 

Der Ölverbrauch war konstant niedrig...immer so nach 25.000km wollte der BMW seinen Liter ÖL nachgekippt haben...das war völlig OK so.

 

was gab es an Reparaturen..??

 

bei 60.000km wurde das Hinterachsdifferential getauscht auf Garantie wegen mahlender Geräusche....ohne Garantie wäre das ein Posten von rund 3000.- Euro gewesen,für einen Privatfahrer schon ein dicker Brocken.

 

Dann fiel bei rund 120.000km die Mediaeinheit aus..sprich kein Radio/CD und auch kein Freisprechen nur ein Knarzen und Verzerrungen,das komplette Modul wurde ausgetauscht.

 

Rost ist an dem Wagen nirgendwo zu finden...auch am Fahrwerk nicht und auch nicht am Auspuff...da ist gut vorgesorgt.

 

der BMW geht sehr Sparsam mit den Reifen um....die 1x getauschten Winterreifen haben noch 6mm Profil und die 1x ersetzten Bridgestone Potenza RE 51 haben auch noch fast volles Profil.

 

Sehr gut und empfehlenswert ist die große M-Bremse...die eine klasse Bremswirkung aufweist und standfest ist....jeweils 1x wurden Scheiben und Klötze vorne getauscht hinten 2x wobei der letzte Wechsel erst kürzlich war.

 

Der Lack glänzt noch schön und man sieht dem Wagen die Laufleistung nicht an...auch mechanisch kann man dem Wagen die gleiche Distanz locker noch mal zutrauen...hier merkt man schon das dieses Auto rund 46.000.- Euro gekostet hat...ein stolzer Preis für einen 318d aber es steckt auch schon eine ordentliche Qualität dahinter.

 

Der BMW wurde zuerst bei BMW Stadac in Ahrensburg betreut...Bis auf den Lapsus das bei einer Inspektion nur die halbe Ölmenge eingefüllt wurde...war das völlig in Ordnung und ein guter Service,ab 80.000km wurde der Wagen von Autohansa in Bad Segeberg betreut und auch das war sehr gut,flott und freundlich in der Betreuung.

 

Der Wertverlust ist natürlich gigantisch....ich hab den Wagen mal online als Restwert gerechnet und da kamen irgendwie noch 11.000.- raus.....wenn man bedenkt dass der Wagen mit 46.000.- Euro Anschaffungspreis versteuert wird...sind eben mal 35.000.- weg.

 

Wichtige Extras waren für mich der Tempomat und das große Panorama Glasschiebedach sowie die Sitzheizung,und man sollte man nicht vergessen so wie ich das PDC zu bestellen.

 

ich kann ihn aber als Langstreckenfahrzeug empfehlen und wer ein solches Modell was 60.000 per anno gelaufen ist kauft was Scheckheftgepflegt seine Wartung bekommen hat....braucht auch vor dieser Laufleistung keine Bange haben...gefühlt hält der BMW noch ewig.

 

Die 180.000km haben viel Spass gemacht,habe mich mit dem Wagen immer gut angezogen gefühlt und mit dem (teuren) M-Paket und dem schicken Estorilblau war er auch nicht an jeder Ecke zu sehen.

 

180.000km im Zeitraffer....sind in modernen Auto kein Hexenwerk wenn Wartung und Umgang mit dem Wagen stimmen.

 

Mein Fazit.....am besten gebraucht kaufen da ist der eine echte Empfehlung...aber den wahnsinnigen Wertverlust würde ich als Privatkunde bei Neukauf nicht stemmen wollen.

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 43 von 43 fanden den Artikel lesenswert.

20.05.2016 18:58    |    andyrx    |    Kommentare (16)

Moin,

 

Nachdem ich gestern den Kia umgemeldet habe..gehts weiter:cool:

 

so habe ich nun begonnen die ersten wichtigen technischen Schritte zu machen um den Kia für die Karpatentour -->http://www.motor-talk.de/.../...n-die-karpaten-rumaenien-t5691059.html

 

vorzubereiten....erstmal gab es heute neue Reifen und Felgen.

 

Ich habe die Seriengröße von 205/70r15 beibehalten und INSA Turbo DAKAR Reifen auf neue DOTZ Pharao Offroad Felgen 6x15 in schwarz montieren lassen.....elegant ist anders:D:D

 

Die Reifen haben satte 18mm Profiltiefe,ein neuer herkömmlicher Winterreifen kommt auf 8-9mm....das ist dann im Schlamm doch was anderes;)

 

Überhaupt war für mich neu dass im Offroad Bereich sehr gerne und oft runderneuerte Reifen wie die INSA eingesetzt werden...und dann sogar oft teurer sind als die neuen Geländereifen vieler Hersteller ab Werk.

 

Dass der Reifen und Felgensatz halb so teuer war wie das ganze Auto...ist schon schräg irgendwie,aber was ich am Auto gespart habe hab ich dann auch über um es fit zu machen;)

 

Die Dotzfelgen haben nur leider keine passende Abdeckkappe dabei....der werde ich wohl noch mal nachsehen müssen dass ich diese bekomme.

 

...und wie fährt sich das??

 

auf der Strasse (regennass) haben sie nicht den Grip...keine Frage,deshalb bin ich auch Kurven anders gefahren als mit meinen anderen Auto zumal die Seitenneigung eines Geländewagens ohnehin gewöhnungsbedürftig ist;)

Aber sie sind auch bei 120km/h bei weitem nicht so laut wie ich befürchtet habe....sicherlich wird das auch kein Energiesparreifen sein und der Kia Sportage damit nicht zum Sparwunde auf der Autobahn....Ich habe halt alles darauf ausgerichtet dass der Kia im Gelände kein Sorgenkind wird und sich wacker schlagen kann mit den anderen Offroadern.

 

Einen fetten Abschleppgurt habe ich aber auch schon gekauft....denn man weiss nie ob man selbst stecken bleibt oder einem anderen Fahrzeug helfen muss...;)

 

Eine Seilwinde würde mir noch gefallen....mal sehen ob ich das noch hinbekomme.

 

Desweiteren wären ein paar zusätzliche Scheinwerfer von Vorteil und ein Dachträger....aber erst mal einen finden der sich montieren lässt ohne Reeling und Regenrinne....es gibt solche schon für andere Modelle...für den recht seltenen Kia Sportage bin ich aber noch nicht fündig geworden....also es gibt schon noch einiges zu tun,aber mit den Reifen hab ich den wichtigsten Punkt schon mal abgearbeitet und bin mit dem Ergebnis zufrieden;)

 

Die Rücksitzbank werde ich ausbauen,da sie zuviel Platz kostet,vorne habe ich Schonbezüge drauf gemacht weil die Sitze nicht mehr ganz so toll aussehen...sind zwar nicht gerissen aber es sind Flecken drauf die ich nicht mehr wegbekomme (da hat sich wohl jemand zu oft in Arbeitsklamotten reingesetzt) ...und es dann einfach etwas fröhlicher ausschaut

 

mal sehen wie mein gesamtes Setup dann in der Realität und vor allem im Gelände funktioniert...:cool:

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

17.05.2016 22:22    |    andyrx    |    Kommentare (36)

ganz normal wenn Kinder auf die Strasse malen..??ganz normal wenn Kinder auf die Strasse malen..??

Moin Motortalker,

 

 

ich glaube wirklich so etwas gibt es wohl nur in Deutschland....

 

Zitat:

 

Ein siebenjähriges Mädchen hat mit einer Kreidemalerei in einer Spielstraße in Neuruppin die Behörde auf den Plan gerufen. Das Ordnungsamt leitete gegen die Eltern ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubter Bemalung der Straße ein, berichtete die Mutter des Mädchens.

Quelle und ganzer Artikel-->http://www.t-online.de/.../...ie-strasse-gemalt-bussgeldverfahren.html

 

haben die nix anderes zu tun??

 

Ist doch etwas ganz normales und wurde zu unseren Kinderzeiten allenthalben gemacht und da hat niemand etwas gesagt....Kreidezeichnungen auf der Strasse gehören zu Kindern nun mal dazu und ist allemal besser als wenn Kinder jetzt schon nur noch am Handy hängen und chatten.

 

wenn ich dort Bürgermeister wäre würde ich die kleinkarierten Behördenmitarbeiter so was von rund machen.....:p

 

Selbst wenn die Behörde eventuell sogar berechtigt dazu wäre...das ist weder Bürgerfreundlich noch praxisgerecht.....etwas Augenmass und Gelassenheit würde den Mitarbeitern gut tun.

 

Ich fand das eher zum schmunzeln dass für den Besuch von der siebenjährigen Parkbuchten eingezeichnet wurden....;)

 

 

 

wie denkt ihr darüber...??

 

mfg Andy

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

  • von 145
  • 145

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 09.01.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

andyrx andyrx

Moderator

Chevrolet

bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

mit meinem Job im Marketing und Vertrieb habe ich viel Spass und komme viel rum...so bleibt oft wenig Zeit für die Hobbys

Wankelautos und Motorrad fahren (am liebsten in Italien) und natürlich MT....

Besucher

  • anonym
  • Saschiii
  • Funkminister
  • stand21
  • keksemann
  • lexani01
  • carchecker75
  • Jevermeister
  • rallediebuerste
  • walle3

Dauergäste-->ca. 1750 Avatare/Ladezeit lang

Archiv