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07.06.2021 18:30    |    andyrx    |    Kommentare (222)

Oberleitung für Elektro LKW auf der Autobahn A5 bei MörfeldenOberleitung für Elektro LKW auf der Autobahn A5 bei Mörfelden

Hallo Motortalker,

 

Bin heute die Autobahn A5 gefahren und wurde bei Mörfelden ( zwischen Darmstadt und Frankfurt ) auf 10 Kilometern daran erinnert das die Zukunft in Deutschland elektrisch ist ......auf rund 10km wurde vor einigen Jahren eine so genannte Teststrecke mit Oberleitungen gebaut für LKW ....der Hinweis auf Schildern „Teststrecke Elektro Highway“ deutet auf große Visionen hin und daran das da viel Geld verbaut wurde ....:eek:

 

Habe noch nie einen elektrischen LKW gesehen der das genutzt hat und es erscheint auch irgendwie eher unwahrscheinlich das dies künftig geschehen wird ....

 

Müsste ja auch dann ein Fahrzeug sein was genau auf diesen 10km Fracht bewegen muss :p

 

Keine Ahnung was aus diesem teuren Schildbürgerstreich werden soll ....erinnert mich eher an Brücken die unmotiviert in der Gegend stehen ohne Straße dazu :D:D

 

Kenne so eine Strecke auch ähnlicher Länge zwischen Hamburg und Lübeck ....auch dort niemals ein passendes KFZ gesehen ....

 

Besser wäre es sicherlich gewesen das Geld der deutschen Bahn zu geben um noch nicht elektrifiziertes Streckennetz umzurüsten .....da würde ich das ja verstehen.

 

Eure Meinung dazu interessiert mich ....bzw. wer weiß mehr darüber

 

Verschwendung von Steuergeld oder passiert damit noch was sinnvolles ....:confused:

 

Welche Zukunft hat Elektro bei LKW bzw. wie sieht das im Güterverkehr künftig aus ....??

 

Grüße Andy

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07.06.2021 18:36    |    ToledoDriver82

Hab ich mir auch schon öfters gedacht "was soll das" und ob das gut angelegtes Geld ist...aber wie die Brücken, Transrapid usw wäre es nicht das erste mal.

Wo der Weg beim LKW hingeht, gute Frage, eine Kombination von Schiene und E Lkw im Nahbereich wäre wohl das beste.


07.06.2021 18:38    |    STFighter

Ich persönlich bin der Meinung, dass das in der Hinsicht keine Verschwendung ist. Wenn man ein Forschungsprojekt "baut" und sich eben nach der Forschung herausstellt, dass es Blödsinn ist, hat man eben auch diese Erkenntnis gewonnen. Und u.U. wartet man mit dem Abbau des Projekts eben so lange, bis ein bisschen Geld "übrig" ist, ohne etwaiges Budget für andere Forschungsprojekte abzuzwacken.

 

Wobei ich eh der Meinung bin, dass Batterie-Elektrisch aus diversen Betrachtungswinkeln kein Ersatz für Verbrennungsmotoren ist - von daher wäre das für mich ein "War ja von Anfang an klar, dass es Blödsinn ist".


07.06.2021 19:13    |    andyrx

Das war damals ein teurer Schnellschuss ....unbedacht viel Geld in die Hand genommen und nix mehr weiter passiert :cool:


07.06.2021 19:25    |    scouTOM

Hier mal ein paar Videos/Kurz-Dokus/Infos dazu (ob's sinnvoll/realisierbar/... ist, sei mal dahingestellt):

 

https://www.3sat.de/wissen/nano/auf-dem-e-highway-100.html

 

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS85NGI2MjViMC0xOWZhLTQ1NTgtOTFjNy00Yzg4Y2FkMzUxOGU/


07.06.2021 19:26    |    Thomasbaerteddy

Gesehen habe ich das auch schon oft - aber auch noch nie einen entsprechenden LKW. Ob es Sinn macht - auf Langstrecken (Autobahn) vielleicht, auf Landstraßen/Bundesstraßen höchstens auf langen Abschnitten.

Trotzdem bräuchte der LKW dann entweder eine Batterie oder den Verbrennungsmotor (oder beides als Hybridantrieb). Unwahrscheinlich, daß JEDE Straße mit Oberleitung ausgerüstet wird (bei der Bahn ist ja auch längst nicht jede Strecke elektrifiziert).

 

Prinzipiell wäre es besser, endlich mal anzufangen, das Schienennetz für den Güterverkehr ordentlich auszubauen - und dann die LKW's lieber auf der Schiene zu transportieren. Dann auch die Maut kräftig erhöhen - als "Anreiz", dann auch die Schiene tatsächlich zu nutzen. Wohlgemerkt in dieser Reihenfolge...

 

Ob und wie erfolgreich dieses Projekt bei Darmstadt überhaupt ist, weiß ich allerdings nicht - ich habe mich damit noch nie befasst... :)


07.06.2021 19:43    |    swal

Es ist geplant, die Teststrecke nach Süden zu verlängern!

 

Am Anfang waren wohl einfach null von drei Testfahrzeugen wegen technischen Problemen einsatzbereit.

Jetzt sollen angeblich Fahrzeuge fahren. Ich wohne in Darmstadt. Die Strecke fahre ich also gelegentlich, wenn ich nach Frankfurt muss. Ich habe noch nie so einen Elektro-LKW gesehen.

 

Vielmehr wechseln mache LKW, vielleicht aus Angst vor einem elektrischen Überschlag, auf die zweite Spur, so dass effektiv eine Fahrspur dadurch weg fällt. Das sind auch eher nicht die Tanklaster, bei denen ich die - im Normalfall unberechtigte - Angst noch verstehen würde.

Wenn da drunter mal tatsächlich was brennt (warum auch immer) wird die Feuerwehr das behandeln müssen wie ein Unfall auf einer Bahnstrecke, vermutlich kein Wasser bevor nicht die Leitung geerdet ist (wenn's dann noch was zu löschen gibt).


07.06.2021 19:47    |    andyrx

Ein LKW muss ja zwangsläufig ein Hybrid sein ...sonst bleibt er am Ende der Teststrecke stehen bzw. müsste das ja bis zum Ablieferort elekrifziert sein

 

Frag mich nur wie so ein unsinniges aber teures Projekt ohne Sinn durch alle Instanzen durchgewunken wurde ohne all das zu hinterfragen :o


07.06.2021 19:59    |    ElHeineken

In Esslingen gibt/gab es Elektro-Oberleitungsbusse - die wurden immer mal wieder zu Schwachsinn (wenn der Spritpreis niedrig war) bzw. als genial betitelt wenn es umgekehrt war - bei solchen Sachen muss man wohl sehen ob und wie es sich als richtig heraus stellt :D

 

Witzig ist die Idee ja schon den Batterie-LKW auf einigen Kilometern Autobahnstrecke ohne Zwischenhalt nachzuladen aber wie immer entscheidet am Ende die Gesamtrechnung.


07.06.2021 20:02    |    judyclt

Da kam schon öfter mal was im TV drüber. Gibt's auch im Norden. Das Fazit war mehr oder weniger immer gleich: Probleme und lohnt nicht.


07.06.2021 21:20    |    andyrx

Anstatt erstmal nur eine Strecke zu bauen um es zu testen hat man diesen Blödsinn gleich mehrfach angezettelt :(


07.06.2021 21:54    |    armin-g

In Düsseldorf gab es auch einmal Oberleitungsbusse.

Die Oberleitungen wurden später für die Straßenbahn verwendet.

 

Dürfte wohl auf der A5 nicht möglich sein.


07.06.2021 23:29    |    SCOPE

Aber der ICE soll demnächst auch in Darmstadt halten... :)

 

Gruß SCOPE


08.06.2021 08:40    |    gato311

Natürlich geht es um Hybridfahrzeuge. Nie geht es darum, überall Oberleitung zu spannen. Und da die Oberleitung deutlich billiger und effizienter ist als eine induktive Lademöglichtkeit im Autobahnboden, ergibt es schon Sinn, das zu testen. Problematisch sind nur die Macken an den Testfahrzeugen.

 

Und bei Bränden oder Unfällen ist die Problematik mit Erdung und Funkenschlag absolut nicht vergleichbar mit Fernbahnoberleitungen, da die Spannung viel geringer ist.

 

Ob das am Ende wirklich der richtige Weg zumindest für eine Teilflotte ist, kann ich noch nicht bewerten. Meine Zweifel habe ich auch.

 

Ich befahre die Strecke Reinfeld-Lübeck seit 2009 mehrfach in der Woche zu ganz unterschiedlichen Zeiten und habe da auch noch nie was in Betrieb gesehen, Ausweichmanöver von anderen LKW deswegen aber auch noch nicht.


08.06.2021 09:02    |    Ascender

Ich glaube die Politik weiß selbst nicht genau was sie möchte, und so lange das so ist, wird es ein Groschengrab bleiben. Einerseits hat man wirklich alles dafür getan, dass die Bahn immer weniger Güterverkehr abwickelt, und immer mehr auf die Straße kommt, andererseits ist der PKW/LKW das Böse in Reinform.

Ich denke es müsste eine EU-weite initiative für so etwas geben, damit es Erfolg hat. Schließlich sind wir ein Transitland.


08.06.2021 09:12    |    gato311

Ich denke, das steckt noch zu sehr in den Kinderschuhen im Hinblick auf die offensichtlichen Nachteile für eine großflächige EU-Initiative. Diese gibt es ja für LNG-Infrastruktur, was auch richtig ist. Einzig fällt bei dem auftauenden LNG an den Tanken auch immer CNG an, was man schön mit den bereits entwickelten CNG-Autos verfahren könnte, die dazu mit den 50 % Biogasanteil im deutschen CNG-Tankstellennetz auch noch zu einem erheblichen Teil klimaneutral fahren könnten. Aber dank der doppelten 0 im Flottenverbrauch für E-Autos, ist es für die Autohersteller billiger, E-Autos zu pushen als die entwickelten CNG-Autos in nennenswerten Zahlen zu verkaufen, zumal bei dem Wort Gas ja viel Verbraucher noch irrationaler denken als bei Akkus und die Risiken gerade im Vergleich zum Benziner völlig falsch einordnen.


08.06.2021 09:25    |    andyrx

Hybrid bei den Nutzlast orientierten LKW mit den schweren Batterien ohnehin ein Thema was nicht so recht vorstellbar ist .....spricht eigentlich niemand mit den Herstellern bevor man so eine teure Teststrecke für niemand baut ??


08.06.2021 09:39    |    andyrx

Zitat:

@swal schrieb am 7. Juni 2021 um 19:43:28 Uhr:

Es ist geplant, die Teststrecke nach Süden zu verlängern!

 

Am Anfang waren wohl einfach null von drei Testfahrzeugen wegen technischen Problemen einsatzbereit.

Jetzt sollen angeblich Fahrzeuge fahren. Ich wohne in Darmstadt. Die Strecke fahre ich also gelegentlich, wenn ich nach Frankfurt muss. Ich habe noch nie so einen Elektro-LKW gesehen.

 

Vielmehr wechseln mache LKW, vielleicht aus Angst vor einem elektrischen Überschlag, auf die zweite Spur, so dass effektiv eine Fahrspur dadurch weg fällt. Das sind auch eher nicht die Tanklaster, bei denen ich die - im Normalfall unberechtigte - Angst noch verstehen würde.

Wenn da drunter mal tatsächlich was brennt (warum auch immer) wird die Feuerwehr das behandeln müssen wie ein Unfall auf einer Bahnstrecke, vermutlich kein Wasser bevor nicht die Leitung geerdet ist (wenn's dann noch was zu löschen gibt).

Ich denke nicht dass die Strecke dauernd unter Strom steht .....;)

 

Die Strecke zu verlängern nach Süden wäre weitere Verschwendung ...mag ich gar nicht weiter drüber nachdenken :rolleyes:


08.06.2021 09:45    |    knolfi

Bin erst vorgestern mit der Familie dort wieder vorbei gekommen und meine Frau meinte ebenfalls, dass sie dort noch nie einen O-LKW gesehen hat.

 

O-Busse gab es ja schon in der Sechzigern...die haben sich aber nie durchgesetzt.


08.06.2021 10:39    |    Dr. Shiwago

Diente eventuell nur zum Abgreifen von Fördergeldern?


08.06.2021 10:51    |    Dr.OeTzi

Zitat:

@knolfi schrieb am 8. Juni 2021 um 09:45:43 Uhr:

[...] die haben sich aber nie durchgesetzt.

Hihi... das wurde dem Automobil vor "einigen" Jahrzehnten auch prophezeit und mittlerweile erleben E-Autos streng genommen den zweiten Frühling ;)

 

Nein mal im ernst - ich halte die Idee der E-Highways grundlegend für ÜBERAUS sinnvoll und so ein System wäre auch flexibel Einsetzbar:

 

1) Hybrid-LKW könnten auf der Langstrecke rein elektrisch fahren und nur die Kurzstrecken von der Autobahn zum Be- und Entladen mit Verbrenner zurück legen. Hätte gleichzeitig den Vorteil, dass der Verbrennungsmotor weit weniger leistungsfähig, langlebig/robust sein müsste und kleiner, respektive deutlich leichter sein könnte. Es wäre auch denkbar, dass LKW einen Verbrennungsmotor dann nur als Range-Extender bräuchten. Das hätte den Vorteil, dass der Verbrenner immer nur im optimalen Lastbereich und damit extrem effizient arbeiten könnte.

 

Der entscheidende Vorteil eines solchen hybriden LKW wäre aber, dass man perspektivisch gänzlich auf fossile Kraftstoffe verzichten könnte, ohne exorbitante Batteriekapazitäten zu benötigen, denn der extrem reduzierte Kraftstoffbedarf solcher Hybrid-Oberleitungs-LKW könnte über synthetische, klimaneutrale Kraftstoffe gedeckt werden (was bei herkömmlichen Verbrennern nicht möglich wäre)! Ein komplett klimaneutraler Schwerlastverkehr wäre also tatsächlich realistisch und kein Hokuspokus.

 

Das könnte ein echter Gamechanger sein und gleichzeitig müssten wir das Nutzungsverhalten nicht/kaum anpassen und wir bräuchten nicht schon wieder irgend ein neues "Verbot" - sowas nennt sich übrigens Fortschritt (nur falls sich ein Wahlkampfmanager von Frau Baerbock hierher verirrt haben sollte ;) )

 

2) Es wären aber auch rein elektrische LKW möglich, die während der Fahrt laden können und nur die Strecken zwischen Be-/Entladepunkt und der Autobahn batterieelektrisch zurücklegen müssten. Solche rein elektrischen LKW wären aber vermutlich nicht flächendeckend sinnvoll, da man hier wirklich exorbitante Batteriekapazitäten schaffen müsste, wenn diese Fahrzeuge längere Strecken batterieelektrisch zurücklegen müssten.

 

3) all das gilt selbstverständlich auch für (Fern-)Busse

 

Ein solches System könnte also von verschiedenen Antriebskonzepten genutzt werden und es wäre perspektivisch ein komplett klimaneutraler Schwerlastverkehr denkbar. Was wollen wir denn noch? ;)

 

Leider habe ich ebenfalls noch nie so einen O-LKW gesehen - schade... Ich hoffe ein solches System setzt sich durch, denn es würde (im Gegensatz zu vielen anderen von der Politik gezündeten Nebelkerzen) wirklich des Ausstoß von Emissionen senken und perspektivisch sogar einen klimaneutralen Schwerlastverkehr auf unseren Straßen ermöglichen! Gleichzeitig müsste man das Nutzungsverhalten gar nicht verändern. Genau solche Lösungen brauchen wir und nicht irgendwelche symbolpolitischen Gängeleien


08.06.2021 11:24    |    andyrx

@Dr.OeTzi

 

 

Nunja damit baut man Konkurrenz zur ( ja schon existenten) Bahn auf die ja schon elektrische Infrastruktur hat ....hinzu kommt der viele europäische Transitverkehr wo ja alle sich auf einen Standard einigen müssten damit es funktioniert :o


08.06.2021 11:50    |    Ascender

Das größte LKW-Logistik-Unternehmen in Deutschland betreibt übrigens die Deutsche Bahn mit der Marke "Schenker" höchstselbst. :D Und wenn ich sehe wie sich der Verkehrsminister gegen die bereits vor Jahrzehnten beschlossene europäische Nord-Süd-Bahnverbindung stellt, und so ziemlich alle anderen Länder angepisst sind, weil sie selbst schon entsprechende Strecken gebaut haben, aber Deutschland es nicht hingeschissen bekommt... :D:D:D

 

https://www.deutschlandfunk.de/...hland-bremst-europas.724.de.html?...

 

:rolleyes:


08.06.2021 12:15    |    Dr.OeTzi

Zitat:

@andyrx schrieb am 8. Juni 2021 um 11:24:42 Uhr:

@Dr.OeTzi

 

 

Nunja damit baut man Konkurrenz zur ( ja schon existenten) Bahn auf die ja schon elektrische Infrastruktur hat ....hinzu kommt der viele europäische Transitverkehr wo ja alle sich auf einen Standard einigen müssten damit es funktioniert :o

Sehe ich ehrlich gesagt etwas anders, denn es wird nie heißen entweder Schiene "oder" Straße. Es wird immer ein "und" sein.

 

Du hast selbstverständlich recht, dass der Warentransport auf der Schiene noch mal effizienter (Energiebedarf je Tonne Fracht) und insbesondere transeuropäischer Warenverkehr auf die Schiene gelegt werden sollte aber logistisch stellt das die Transportunternehmen natürlich auch vor gewisse Herausforderungen. Je kürzer die Strecke, desto größer sind diese Herausforderungen. Unser Anspruch Lieferketten maximal zu verkürzen ist dem auch nicht zuträglich.

 

Will heißen - selbst wenn zukünftig mehr Güterverkehr auf die Schiene verlegt würde (was selbstverständlich wünschenswert wäre), würde man damit den Güterverkehr auf der Straße nicht gänzlich "ablösen" bzw. "ersetzen"

 

Und da man den Güterverkehr auf der Straße nicht ablösen kann, bedarf es auch dort Lösungen, wie ich dort den Warentransport ebenfalls klimaneutral gestalten könnte.

 

Und diese Lösung sind Oberleitungen und hybride bzw. batterie-elektrische Antriebskonzepte in Kombination bei den Zugmaschinen, da wir nicht in der Lage wären, den enormen Energiebedarf über synthetische, klimaneutrale Kraftstoffe oder rein batterieelektrisch zu decken. Folglich muss ich verschiedene Energieträger und Antriebskonzepte sinnvoll kombinieren. :)

 

 

 

 

@Ascender

Ja - da fragt man sich wirklich...


08.06.2021 12:19    |    andyrx

Irgendwie passt das auch hier zu dem Artikel —> https://www.motor-talk.de/.../...wenn-man-neugierig-wird-t7097815.html

 

Einmal angefangen und drauf los gebaut und dann interessiert es niemanden mehr ....typische Lost Places nur hier für jeden sichtbar :cool:


08.06.2021 12:42    |    Trottel2011

Meiner Meinung nach ist das kein Geldverschwenden. Es geht um eine Energiewende im Transportwesen. Damals, als die ersten Verbrenner auftauchten, hatten auch viele dem Verbrenner eine "Geldverschwendung" nachgesagt. Und heute?

 

Man MUSS alle Möglichkeiten ausschöpfen um zu schauen WAS wirklich funktioniert. Dass LKW mit Strom fahren können, wissen wir seit der Frühzeit... Trolley Busse sind ein gutes Beispiel dafür. Selbst heute noch in vielen ehemaligen Ostblockstaaten weitverbreitet. Die lachen über uns dass wir die einfachste Methode nicht geschissen bekommen. Daher bin ich für solche Pilotprojekte... Siehe Teststrecke für autonomes Fahren. Teststrecke mit Flüsterasphalt. Teststrecke mit ...


08.06.2021 14:29    |    _RGTech

Zitat:

@gato311 schrieb am 8. Juni 2021 um 08:40:43 Uhr:

Und bei Bränden oder Unfällen ist die Problematik mit Erdung und Funkenschlag absolut nicht vergleichbar mit Fernbahnoberleitungen, da die Spannung viel geringer ist.

Wenn ich mir das Foto anschaue, sehe ich 2 Leitungen... solange nur eine runterkommt, kein Problem, richtig? Ist imho auch ein Unterschied zur Bahn.

 

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 8. Juni 2021 um 10:51:07 Uhr:

Nein mal im ernst - ich halte die Idee der E-Highways grundlegend für ÜBERAUS sinnvoll und so ein System wäre auch flexibel Einsetzbar:

 

1) Hybrid-LKW könnten auf der Langstrecke rein elektrisch fahren und nur die Kurzstrecken von der Autobahn zum Be- und Entladen mit Verbrenner zurück legen.

Das wäre aber genau falschrum... der Verbrenner wäre im höchsten Gang unter niedriger Last (sprich: Autobahn!) doch wohl am Effizientesten und würde hier auch keine Innenstädte belasten. Die Batterie müsste dann nebst E-Motor allerdings wieder groß genug dimensioniert sein, um bis zur nächsten Aufladestrecke zu kommen; oder der Verbrenner zusätzlich den Range-Extender spielen können. In beiden Fällen haben wir stets das Mehrgewicht des zweiten Motors und Energievorrats herumzuschleppen (bei LKW zugegeben weniger relevant als bei den ach so bejubelten Hybrid-SUVs).

 

Eher denkbar wäre da ein rein elektrischer Vortrieb auf der Oberleitungsstrecke, und der Rest wird weiterhin mit Verbrenner gefahren (mit den bekannten Nachteilen für Innenstadtluftbelastung und Wirkungsgrad), man spart sich also wenigstens Batterien. Oder doch ohne Verbrenner und rein elektrisch (mit den bekannten Nachteilen Batteriekosten* vs. Reichweite).

 

 

Egal wie man's dreht, als Hybrid ist es eine Halblösung, und nur einer der beiden Antriebe ist auch nicht der Hit.

Wir werden keine Königslösung mit Oberleitung finden, vor allem da deren Einrichtung auf einem Großteil der Strecke und nicht nur punktuell notwendig ist.

Da wär's wahrscheinlich gescheiter, Rastplätze mit Windstrom (wegen Nachtbedarf) zu versorgen und die (dann rein oder zu ~80% elektrischen) LKW während der Ruhezeiten hierüber zu laden. An der Autobahn sind die Windräder wahrscheinlich auch weniger problematisch hinsichtlich Bebauungsabstand, Geräuschentwicklung, oder sonstigem Naturschutz.

Das Konzept hat dieselben Probleme hinsichtlich der Motorisierungswahl (E-Reichweite oder Hybrid-Mehraufwand/-gewicht/Umweltbelastung), ist aber höchstwahrscheinlich viel billiger in der Umsetzung (und könnte mit der Bereitstellung von kleineren Schnelllade-Säulen an den Rastplätzen auch für E-Autos ein geeigneter Reichweitenverlängerer werden! Nachts laden LKW, tags PKW...).

 

 

 

Der Verlagerung auf die Schiene würde ich für das ausgegebene Geld, wie einige hier, aber auch mehr Nutzen zutrauen. Es ist ja eh schon etliches im Standardcontainerformat. Und bei den vielen Flächen, die die Bahn noch irgendwo rumliegen hat, könnte man da kleinere Umschlagbahnhöfe für Güterwagen <-> Kurzstrecken-LKW bestimmt häufiger realisieren. Aber bahnseitig wurde seit der Privatisierung sowieso viel zu viel verpennt, totkonkurriert und -reguliert.

 

 

* = Monetär wie auch für die Umwelt und das Gewissen


08.06.2021 14:59    |    kappa9

Im Prinzip ist das ja nicht neu - seit vielen Jahren gibt es in Solingen O-Busse (mit Oberleitung wie eine Straßenbahn).

Riesenvorteil: Lärm und Stinkerei im engen Tal der Innenstadt adé.

 

Bei HybridLKW könnte das vielleicht je nach Aufbau auch an Steigungen Sinn machen, um generell mit geringerer Motor- und Batterieleistung fahren zu können und z.B. an der Geißlinger Steige (oder ähnlich) dann mit E-Boost hoch zu kommen und zugleich sogar einen Teil der Akkuladung aufzufüllen.

 

Ebenso an größeren Einfallstraßen zu Gewerbegebieten und engen Stellen an Autobahnen wo es starken Verkehrslärm gibt und ein Teil des zukünftigen Schwerlastverkehres Abschnittsweise an den kritischen Stellen leiser unterwegs ist und so die passiven teuren Lärmschutzmaßnahmen unterstützt.

 

Ich finde es legitim so etwas auch mal in der Praxis zu testen und die wissenschaftlichen Ergebnisse in kommende Konzepte zur Verbesserung einfließen zu lassen. Das gilt auch für die Erkenntnis einer Sackgassen-Entwicklung.


08.06.2021 15:42    |    Dr.OeTzi

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 8. Juni 2021 um 10:51:07 Uhr:

Nein mal im ernst - ich halte die Idee der E-Highways grundlegend für ÜBERAUS sinnvoll und so ein System wäre auch flexibel Einsetzbar:

 

1) Hybrid-LKW könnten auf der Langstrecke rein elektrisch fahren und nur die Kurzstrecken von der Autobahn zum Be- und Entladen mit Verbrenner zurück legen.

Das wäre aber genau falschrum... der Verbrenner wäre im höchsten Gang unter niedriger Last (sprich: Autobahn!) doch wohl am Effizientesten und würde hier auch keine Innenstädte belasten. Die Batterie müsste dann nebst E-Motor allerdings wieder groß genug dimensioniert sein, um bis zur nächsten Aufladestrecke zu kommen; oder der Verbrenner zusätzlich den Range-Extender spielen können. In beiden Fällen haben wir stets das Mehrgewicht des zweiten Motors und Energievorrats herumzuschleppen (bei LKW zugegeben weniger relevant als bei den ach so bejubelten Hybrid-SUVs).

Nein - eben nicht.

 

Der LKW würde auf der Langstrecke (also den mit abstand größten Teil der Strecke) rein elektrisch über die Oberleitung fahren.*

 

Auf den Zubringerstrecken könnte so ein Hybridfahrzeug entweder batterieelektrisch und/oder mit Unterstützung eines Range-Extenders fahren.

 

Der Vorteil eines solchen Range-Extenders ist, dass er vom Antriebsstrang abgekoppelt ist. Er kann folglich immer im optimalen Lastbereich arbeiten, man kann die Batteriekapazität erheblich reduzieren und ein solcher Range-Extender kann deutlich kleiner dimensioniert werden als ein herkömmlicher Verbrenner, da er bei weitem nicht die Nennleistung des Fahrzeugs erbringen muss. Getriebe und Kram entfällt komplett.

 

siehe: https://ecomento.de/.../

(sowas ließe sich freilich auf für den Güterverkehr adaptieren)

 

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Eher denkbar wäre da ein rein elektrischer Vortrieb auf der Oberleitungsstrecke, und der Rest wird weiterhin mit Verbrenner gefahren (mit den bekannten Nachteilen für Innenstadtluftbelastung und Wirkungsgrad), man spart sich also wenigstens Batterien. Oder doch ohne Verbrenner und rein elektrisch (mit den bekannten Nachteilen Batteriekosten* vs. Reichweite).

Richtig! Nichts anderes sage ich weiter oben. Nur behaupte ich, dass sich genau diese Nachteile, durch einen vom Antriebsstrang entkoppelten Range-Extender erheblich minimieren ließen und gleichzeitig ließe sich die Batteriekapazität reduzieren. Win-Win auf ganzer Linie!

 

Außerdem ließe sich ein solches Fahrzeug auf den dann noch mit Unterstützung eines Verbrenners zu fahrenden Strecken mit synthetischem Kraftstoff** und damit klimaneutral bewegen

 

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Egal wie man's dreht, als Hybrid ist es eine Halblösung, und nur einer der beiden Antriebe ist auch nicht der Hit.

Das sehe ich gänzlich anders! So ein HyperHybrid verbindet die Stärken der jeweiligen Antriebskonzepte und kompensiert gleichzeitig deren Nachteile.

 

Wir müssen aufhören immer zu nach der "EINEN" 100% - Lösung zu suchen. Vielmehr müssen wir Lösungen kombinieren und dadurch deren jeweiligen Nachteile kompensieren. So funktioniert Fortschritt... Natürlich können wir auch bis zum Sanktnimmerleinstag auf den SuperDuperHyperWarpantrieb auf Erbsen- und Keimling-Basis warten.

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Wir werden keine Königslösung mit Oberleitung finden, vor allem da deren Einrichtung auf einem Großteil der Strecke und nicht nur punktuell notwendig ist.

Sicher? Freilich wäre dafür eine flächendeckende Abdeckung an den Hauptrouten notwendig aber genau das ist ja der Trick, denn hier wird doch auch der Großteil der Laufleistung erfahren!* Ich glaube es wird hier oft so verstanden, dass nur in Abschnitten solche Oberleitungen installiert werden, und die LKW zur Vermeidung lokaler Emissionen vom Abschnitt zu Abschnitt "hüpfen"...

 

NEIN :) Das ist nicht das Ziel. Die Idee dahinter ist, dass der Schwerverkehr mit einem solchen System eben die Langstrecke auf den Hauptrouten OHNE Batterie und OHNE Verbrenner zurücklegen kann.

 

Gleichzeitig wird an Systemen gearbeitet, dass sich LKW bspw. zu "Verbünden" koppeln können und dann Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten während der Fahrt nehmen können. ( Das ist freilich noch weiter weg als die Oberleitung, aber es ist möglich und es gibt bereits Versuche dazu!)

 

Ein solches System wäre IMHO der Schiene überlegen, denn es wäre emissionsfrei*** (Vorteil der Bahn) und gleichzeitig absolut flexibel sowie schnell (Vorteil LKW/Straße)

 

 

 

* Unser Straßennnetz umfasst insgesamt ~ 600.000km, davon entfallen gerade mal 13.190km auf Autobahnen (Stand 2020)

 

Gemessen an deren vergleichsweise geringem Anteil am Straßennetz, wird jedoch ein sehr großer Anteil der gesamten Laufleistung auf Autobahnen gefahren (insbesondere beim Schwerlastverkehr!). (https://www.bast.de/.../2017-04.html)

 

Würde man also nur die Autobahnen mit Oberleitungen elektrifizieren. Könnte mit vergleichsweise geringem Aufwand die Möglichkeit geschaffen werden, sehr große Anteile der Laufleistung des Schwerlastverkehrs komplett zu elektrifizieren.

 

 

** Synthetischer Kraftstoff bietet uns die Möglichkeit die Verbrennungsmotoren Klimaneutral zu nutzen. Der entscheidende Nachteil dabei ist, dass die Herstellung von solchem Kraftstoff sehr energieaufwendig ist. Man sollte diesen "Joker" also ganz gezielt dort einsetzen, wo ein (batterie-)elektrischer Betrieb eines Fahrzeugs nicht möglich bzw. ineffizient ist.

 

*** Wenn ich von lokal emissionsfrei rede, setze ich selbstverständlich voraus, dass die dafür benötigte Energie emissionsfrei gewonnen wird. Ich vermeide dabei ganz bewusst den Zusatz "aus regenerativen Quellen", denn ich vermute ganz ohen Atomenergie wird es mittelfristig nicht gehen, wenn ich nicht Kohlestrom aus dem Ausland einkaufen möchte ;)

 

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Da wär's wahrscheinlich gescheiter, Rastplätze mit Windstrom (wegen Nachtbedarf) zu versorgen und die (dann rein oder zu ~80% elektrischen) LKW während der Ruhezeiten hierüber zu laden. An der Autobahn sind die Windräder wahrscheinlich auch weniger problematisch hinsichtlich Bebauungsabstand, Geräuschentwicklung, oder sonstigem Naturschutz.

Was die Windräder angeht hast Du zweifelsfrei recht aber du bräuchtest die LKW bei einem solchen Konzept eben gerade nicht aufwendig zu Laden. Du würdest mit deinem kleinen Pufferstromspeicher + Range-Extender auf den Parkplatz fahren, dort deine Lenk- und Ruhezeit warnehmen und Dich anschließend wieder in eine Oberleitung "einklinken"

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Das Konzept hat dieselben Probleme hinsichtlich der Motorisierungswahl (E-Reichweite oder Hybrid-Mehraufwand/-gewicht/Umweltbelastung), ist aber höchstwahrscheinlich viel billiger in der Umsetzung (und könnte mit der Bereitstellung von kleineren Schnelllade-Säulen an den Rastplätzen auch für E-Autos ein geeigneter Reichweitenverlängerer werden! Nachts laden LKW, tags PKW...).

Auch hier wieder nicht einseitig nur das Eine oder das Andere. Wir werden Oberleitungen an den Autobahnen haben und trotzdem Ladesäulen an den Parkplätzen aufstellen.

 

Das liegt schon allein daran, dass so ein LKW wunderbar an einer Oberleitung fahren kann, ein PKW hingegen eher nicht.

 

 

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juni 2021 um 14:29:32 Uhr:

Der Verlagerung auf die Schiene würde ich für das ausgegebene Geld, wie einige hier, aber auch mehr Nutzen zutrauen. Es ist ja eh schon etliches im Standardcontainerformat. Und bei den vielen Flächen, die die Bahn noch irgendwo rumliegen hat, könnte man da kleinere Umschlagbahnhöfe für Güterwagen <-> Kurzstrecken-LKW bestimmt häufiger realisieren. Aber bahnseitig wurde seit der Privatisierung sowieso viel zu viel verpennt, totkonkurriert und -reguliert.

 

 

* = Monetär wie auch für die Umwelt und das Gewissen

Auch beim Thema Schiene gilt: Das Eine schließt das Andere nicht aus :)

 

Wir müssen zwangsweise Mehrgleisig fahren

 

Natürlich sind das Visionen die ich hier beschreibe, die nicht von heute auf morgen umsetzbar sind aber so könnte es morgen aussehen, wenn wir die Technologie die wir haben effektiv einsetzen und damit eine Verkehrs- und Energiewende einläuten wollen.

 

 

PS:

Ich bin übrigens kein veganer Öko-Heiopei. Ich liebe meinen Diesel und kämpfe für freie Fahrt auf deutschen Autobahnen.

 

Aber ich habe verstanden, dass wir etwas verändern müssen.

 

Und das schaffen wir auch ohne Gängelei und Verbote, wenn wir ganzheitlich denken und Technologie gezielt einsetzen.

 

Und genau deswegen stehe ich auf "Next-Gen-Plugin-Hybrid-Technologie"! ;)


08.06.2021 15:43    |    Dr.OeTzi

Doppelposting


08.06.2021 22:15    |    touranfaq

Zitat:

@SCOPE schrieb am 7. Juni 2021 um 23:29:51 Uhr:

Aber der ICE soll demnächst auch in Darmstadt halten... :)

 

Gruß SCOPE

...der Running Gag der letzten 20 Jahre :D


08.06.2021 22:54    |    legooldie

Seit 1952 Fahren in Solingen (NRW) Oberleitungsbusse kurz O-Bus genannt durch die Stadt und es scheint sich noch zu Rentieren.

Also kann das Konzept an sich gar nicht mal so verkehrt sein,ob das allerdings für die Autobahn auch so ist vermag ich nicht zu Beurteilen.



08.06.2021 23:08    |    andyrx

Ein O-Bus fährt eine festgelegte Strecke ....quasi wie ne Straßenbahn ohne Schienen da kann man sowas machen ;)

 

Im Güterverkehr hingegen wenig praktikabel da alle LKW unterschiedliche Ziele haben ....;)


08.06.2021 23:17    |    legooldie

Habe da eine nicht ganz ernstzunehmende Zukunftsvision.

Irgenwann wird man Container unter große autonome E-Drohnen Bauen und diese dann in einer Höhe von ca.200 Metern (sehr zum Ärger der Anwohner) von A nach B Fliegen Lassen.

Das wird dann den Verkehr auf den Autobahnen massiv entlasten.

Wie schon gesagt,das ist nicht ganz ernstzunehmen aber wer weis was die Verkehrsexperten schon im geheimen ausbrüten und Kosten Spielen da kaum eine Rolle auch wenn es schief Gehen sollte!


09.06.2021 08:25    |    miko-edv

Zitat:

@legooldie schrieb am 8. Juni 2021 um 23:17:09 Uhr:

Habe da eine nicht ganz ernstzunehmende Zukunftsvision.

Irgenwann wird man Container unter große autonome E-Drohnen Bauen und diese dann in einer Höhe von ca.200 Metern (sehr zum Ärger der Anwohner) von A nach B Fliegen Lassen.

...

wie das ausieht, kannst du im Film "das 5. Element" gut sehen - da sind die Häuser dann aber nochmal deutlich höher, so daß der Verkehr dazwischen nicht 2-dimensional wie heute, sondern 3-dimensional abläuft, inklusive Ampeln etc.


09.06.2021 08:47    |    Dr.OeTzi

Zitat:

@andyrx schrieb am 8. Juni 2021 um 23:08:15 Uhr:

Ein O-Bus fährt eine festgelegte Strecke ....quasi wie ne Straßenbahn ohne Schienen da kann man sowas machen ;)

 

Im Güterverkehr hingegen wenig praktikabel da alle LKW unterschiedliche Ziele haben ....;)

Dein Kommentar liest sich so, als sei dies ein unlösbare Problem und deswegen sei das ja Quatsch.

 

Ich denke es ist klar, dass man diese aus heutiger Sicht absolut triviale "Problemstellung" mit heutiger Technologie einfach lösen kann, indem der LKW batterieelektrisch und/oder mit Unterstützung eines Generators/Range-Extenders zu Strecken fernab der Hauptstraßen bewältigen kann. ;)


09.06.2021 08:49    |    kappa9

Zitat:

@miko-edv schrieb am 9. Juni 2021 um 08:25:25 Uhr:

Zitat:

@legooldie schrieb am 8. Juni 2021 um 23:17:09 Uhr:

Habe da eine nicht ganz ernstzunehmende Zukunftsvision.

Irgenwann wird man Container unter große autonome E-Drohnen Bauen und diese dann in einer Höhe von ca.200 Metern (sehr zum Ärger der Anwohner) von A nach B Fliegen Lassen.

...

wie das ausieht, kannst du im Film "das 5. Element" gut sehen - da sind die Häuser dann aber nochmal deutlich höher, so daß der Verkehr dazwischen nicht 2-dimensional wie heute, sondern 3-dimensional abläuft, inklusive Ampeln etc.

*BADABUM* :p


09.06.2021 09:21    |    andyrx

@Dr.OeTzi

 

Ich wollte darauf hinaus dass eine Lösung per Oberleitung in einer Stadt mit definierten Fahrwegen für Busse weit einfacher umsetzbar ist als auf Fernstrecken wo genau dies nicht der Fall ist da Problemstellung viel komplexer ist .....alleine dadurch dass reichlich Transitverkehr aus allen möglichen Ländern vorhanden ist und Großteil des Güterverkehrs auf BAB ausmacht ;)


Deine Antwort auf "Elektro Highway Teststrecke —>> Verschwendung ??"

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