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andyrx

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07.06.2021 18:30    |    andyrx    |    Kommentare (222)

Oberleitung für Elektro LKW auf der Autobahn A5 bei MörfeldenOberleitung für Elektro LKW auf der Autobahn A5 bei Mörfelden

Hallo Motortalker,

 

Bin heute die Autobahn A5 gefahren und wurde bei Mörfelden ( zwischen Darmstadt und Frankfurt ) auf 10 Kilometern daran erinnert das die Zukunft in Deutschland elektrisch ist ......auf rund 10km wurde vor einigen Jahren eine so genannte Teststrecke mit Oberleitungen gebaut für LKW ....der Hinweis auf Schildern „Teststrecke Elektro Highway“ deutet auf große Visionen hin und daran das da viel Geld verbaut wurde ....:eek:

 

Habe noch nie einen elektrischen LKW gesehen der das genutzt hat und es erscheint auch irgendwie eher unwahrscheinlich das dies künftig geschehen wird ....

 

Müsste ja auch dann ein Fahrzeug sein was genau auf diesen 10km Fracht bewegen muss :p

 

Keine Ahnung was aus diesem teuren Schildbürgerstreich werden soll ....erinnert mich eher an Brücken die unmotiviert in der Gegend stehen ohne Straße dazu :D:D

 

Kenne so eine Strecke auch ähnlicher Länge zwischen Hamburg und Lübeck ....auch dort niemals ein passendes KFZ gesehen ....

 

Besser wäre es sicherlich gewesen das Geld der deutschen Bahn zu geben um noch nicht elektrifiziertes Streckennetz umzurüsten .....da würde ich das ja verstehen.

 

Eure Meinung dazu interessiert mich ....bzw. wer weiß mehr darüber

 

Verschwendung von Steuergeld oder passiert damit noch was sinnvolles ....:confused:

 

Welche Zukunft hat Elektro bei LKW bzw. wie sieht das im Güterverkehr künftig aus ....??

 

Grüße Andy

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21.06.2021 00:00    |    _RGTech

Ich hielt es jetzt eher für Anregungen und Beispiele. Aber deine Variante ist auch nicht ganz daneben :D


21.06.2021 01:05    |    Steam24

Habe das eigentlich als Vergleich nach dem Motto empfunden, "wer hat den Kürzeren?" :D:D:D


21.06.2021 05:57    |    Goify

Wer hat die längste Nutzungsdauer seines Geräts oder Dings.

Mein Haus wurde 1908 gebaut, dann kommt lange nichts und das nächste im Alltag genutzte sind meine Küchenstühle aus den 60ern.


21.06.2021 08:39    |    158PY

Also ich habe noch das Eumig Radio, aus dem meine Mutter die Unterzeichnung des Staatsvertrages im Mai 1955 gehört hat. Ist Baujahr 1933 und funktioniert immer noch, bloß gibt es leider keine Mittelwelle mehr...;) Vielleicht gibt es einen Konverter, der das Streaming Signal aus dem Internet in die Zwischenfrequenz des Empfängers umsetzt, dann könnte man wieder Musik damit hören.


21.06.2021 08:46    |    gato311

Oder einfach woanders hinnehmen. AM ist in einigen anderen Ländern mit großer Radiotradition ja noch sehr gängig im Mainstream des Alltags und die FM Radios werden nur von den "Jugendlichen" gehört. Da stehen auch viele auf den etwas eigenen Sound dieser Sender.

 

Bsp:

https://www.cba24n.com.ar/radio-universidad-am-580---cordoba


21.06.2021 09:36    |    Swissbob

Zitat:

@Goify schrieb am 20. Juni 2021 um 22:19:17 Uhr:

Meine letzten Fotoapparate im höherpreisigen Segment waren auch alle gebraucht erworben und der Vorgänger auf ebay verkauft. Ich kaufe doch keinen neuen Fotoapparat für über 1.000 €, wenn ich die allerneuesten Funktionen nicht brauche und die Bildqualität in diesem Preissegment vor fünf Jahren ebenfalls schon sehr hoch war. Da tut sich schon lang kaum noch was. Das war vor 2010 noch anders, da war jedes neue Kameramodell um einiges Besser als der Vorgänger - insbesondere was das Rauschen betraf.

Bei den Kameras tut sich mittlerweile alle 3-6Jahre was.

 

In den letzten Jahren gab es insbesondere folgende Fortschritte:

 

BSI Sensor, dadurch deutlich besseres Rauschverhalten.

Umstellung von DSLR auf DSLM, die Kameras wurden schneller und etwa 1/3 leichter.

Doppelte Bildstabilisierung (Objektiv und Sensor).

Neu berechnete Objektive,welche ebenfalls deutlich leichter wurden.

Die neuen Fuji MF sind trotz grossem Sensor, sogar leichter als die alten KB Spiegelreflexkameras.

 

Es muss jeder selber entscheiden ob er es braucht. Für Reisefotografen und Sportfotografen machen die neuen Systeme Sinn.


21.06.2021 10:11    |    Ascender

Zitat:

@Goify schrieb am 21. Juni 2021 um 05:57:50 Uhr:

Wer hat die längste Nutzungsdauer seines Geräts oder Dings.

Mein Haus wurde 1908 gebaut, dann kommt lange nichts und das nächste im Alltag genutzte sind meine Küchenstühle aus den 60ern.

Ja, aber wie oft wechselst du deine Unterhosen? Ich nur alle zehn Tage. Ich wasche die dann mit Urin und Asche, so wie im alten Rom.

 

https://www.spiegel.de/.../...in-eigenes-waschmittel-her-a-835739.html

 

:D:D:D


21.06.2021 10:58    |    Steam24

"Da weiß man, was man hat!" :D:D:D


21.06.2021 15:41    |    Dadof3

Es ist ja auch gerade wieder EM ... mit den 80 Millionen Nationaltrainern zuhause, die viel besser wissen, wie man Fußball spielt, und genauso wissen hier alle, dass das ja eine Totgeburt ist und Geldverschwendung und so weiter, ohne die technischen Konzepte im Detail zu kennen.

 

Die Anlage hat läppische 15 Millionen € gekostet. Klar, 15 Millionen sind für einen einzelnen Menschen viel Geld, aber wir reden hier mindestens von Deutschland, wenn nicht Europa oder der ganzen Welt. So viel Umsatz macht die Speditionsbranche in Deutschland in zwei Stunden!

 

Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt Erfolg hat und den Lkw-Transport revolutioniert, nur 1 % ist, lohnt sich so ein Projekt, denn wenn dieses eine Prozent eintritt, werden die Vorteile gigantisch sein.

 

Sich bei solch wichtigen Themen wie dem Verkehrsumbau über "Verschwendung" auszuregen, ist einfach nur engstirnig und lächerlich, und bei so wenig Risikobereitschaft in der Geschichte der Menschheit wüssten wir heute vermutlich nicht mal, was ein Lkw sein könnte.


21.06.2021 16:18    |    Goify

Die Frage bleibt aber, ob man was testen muss, was sich theoretisch schon nicht lohnt. Bei manchen Dingen, die durch die EU gefördert werden, geht es einfach nur um das Abgreifen von Subventionen.

 

Ich kann heute noch eine Studie bezahlt bekommen, wenn ich in den Namen Migration oder Nachhaltigkeit schreibe. Einfach so, Bad-Birnbaum-Institut.

War es hier vielleicht genau so gewesen?


21.06.2021 16:48    |    sedi16

Dadof3:

 

...es ist /war einfach zu rechnen, dass sich die Oberleitungen nicht lohnen, da hat Goify recht.

Ich bin schon mehrmals darunter durchgefahren. Schlimmer gehts nimmer. Und Bergungsarbeiten aller Art,

incl. Hubschrauber sind unmöglich.- Hauptsache Steuermittel versenkt. -- Das ist Elektroeisenbahn Minus X.


21.06.2021 17:06    |    Goify

Und bei einem Unfall muss noch schnell die Spannung abgeschaltet und die Leitungen geerdet werden. Sehr umständlich, denn LKW-Unfälle passieren ständig - bei der Bahn ist das äußerst selten.


21.06.2021 19:57    |    Dadof3

Zitat:

@sedi16 schrieb am 21. Juni 2021 um 16:48:19 Uhr:

...es ist /war einfach zu rechnen, dass sich die Oberleitungen nicht lohnen,

Wo kann man diese "einfache" Rechnung denn sehen?

 

Zitat:

@Goify schrieb am 21. Juni 2021 um 17:06:38 Uhr:

Und bei einem Unfall muss noch schnell die Spannung abgeschaltet und die Leitungen geerdet werden. Sehr umständlich, denn LKW-Unfälle passieren ständig - bei der Bahn ist das äußerst selten.

Da ist gar nichts umständlich, denn bisher hat die automatische Abschaltung stets reibungslos funktioniert:

https://...s-tagblatt-unternehmen.de/.../...eb-auf-eHighway-62372.html

 

Ich sag nur wieder Fußballnationaltrainer ... die Experten, die sich seit Jahren damit beschäftigen, sind alle doof, man selbst hat ja nach zwei Minuten rausgefunden, dass es Quatsch ist. :-o


21.06.2021 20:28    |    sedi16

Der abrollwiderstand bei lkws ist 5 mal höher als bei stahlrädern der Bahn.

Dies und viele Beispiele kann man nennen.

Da lohnt sich ein Weiterrechnen nicht. Auch deshalb nicht weil es genügend Negatives gibt welches die Gesamtrechnung

Vermiessen. In 200 Jahren hat man es nicht geschafft alle Gleise zu elektrifizieren , da soll es dann mit den Autobahnen gelingen. Zum totlachen.

 

Gros klein das Pad macht was es will.

Sedi16. Lg


21.06.2021 20:28    |    Goify

Und wieso gibt es diese Schnellabschaltung nicht längst bei der Bahn? Die verlieren regelmäßig Mitarbeiter oder Zeit bei der Bergung, weil entweder durch Stromschlag getötet wird, obwohl der Fahrdreht stromlos geschaltet wird (dann liegen nur noch ca. 4.000 Volt an) oder man wartet mit dem Retten Verletzter bis jemand die Leitung geerdet hat.


21.06.2021 20:34    |    sedi16

Es gibt auch nach dem abschalten unkontrollierbare übergangswiderstände und kriechströme bei den kabellängen.

Somit gehts nur mit umständlichem Erden.


21.06.2021 21:09    |    Dadof3

Zitat:

@sedi16 schrieb am 21. Juni 2021 um 20:28:06 Uhr:

Da lohnt sich ein Weiterrechnen nicht.

Genau diese Attitüde kritisiere ich. Dunning-Kruger-Effekt.

 

Zitat:

@Goify schrieb am 21. Juni 2021 um 20:28:53 Uhr:

Und wieso gibt es diese Schnellabschaltung nicht längst bei der Bahn?

Ich weiß es nicht, aber ich überschätze mich auch nicht, beurteilen zu können, dass es nicht gehen soll.

 

Eure Argumente sind die selben wie sie sich Benz vor 120 Jahren und Elon Musk vor 10 Jahren anhören musste. Wird nie funktionieren, Autos werden reihenweise in Flammen aufgehen und lassen sich nicht löschen usw. Und heute ist es der an der Börse wertvollste Autohersteller der Welt.

 

Warum? Weil er sich nicht von den Bedenkenträgern hat abschrecken lassen, die überall nur Probleme sahen. Man kann nun mal, wenn sich die richtigen Leute gemeinsam damit beschäftigen und konzentriert daran arbeiten (Design Thinking!), Lösungen finden, die einem zuhause alleine in 10 Minuten am PC nicht einfallen.


21.06.2021 21:28    |    Goify

Willst du hier ernsthaft, also im Detail, über dieses Thema diskutieren? Ich bin zwar Ingenieur, aber über diesen Sachverhalt mit Oberleitungs-LKW könnte ich nicht eine Silbe von mir geben.

Was ich aber kann ist, auf üblichem Stammtischniveau meine ersten Gedanken dazu zum Besten geben.


21.06.2021 22:01    |    Ascender

Zitat:

@Goify schrieb am 21. Juni 2021 um 21:28:15 Uhr:

Was ich aber kann ist, auf üblichem Stammtischniveau meine ersten Gedanken dazu zum Besten geben.

Das reicht für diese Plattform locker aus. :D


21.06.2021 22:18    |    sedi16

Lieber dadof3

Keine Lust zu rechnen. Investiere pro Jahr als Mittelständler 7 Stellig in techn. Patente. Haben ca 40 davon.

Keinen Pfennig würde ich in die Leitungen investieren, und desshalb ist an dieser Stelle Ende bei mir,

Rechne bitte selber alles schön ,

Grüsse.


21.06.2021 22:45    |    Goify

Zitat:

@Ascender schrieb am 21. Juni 2021 um 22:01:18 Uhr:

 

Das reicht für diese Plattform locker aus. :D

Nennt sich ja auch Motor-Talk, wo man gemütlich plaudert. Irgendwelche extrem verkopften Dinge muss ich mir schon anhören, wenn ich in Architekturvortäge gehe und Fragen aus dem Publikum kommen, bei denen ich kaum verstehe, was gefragt wird. Meist wird irgendein Narrativ in irgend einen Meta-Kontext gestellt, was dann der werte Herr aus dem gerade gezeigten Gebäude herauszulesen vermag. Da bin ich dann raus und halte mich an den Weißwein vor dem Vortragssaal. :D


21.06.2021 23:08    |    andyrx

Wenn man nicht alle Beteiligten an einen Tisch bringt und einen echten Feldversuch draus macht ....Spediteure , LKW Hersteller ,Stromindustrie , Feuerwehr ,Wirtschaft und nicht alle einbezieht ist das von vornherein zum scheitern verurteilt.....es zu bauen ist das Eine aber letztendlich vernünftige Schlüsse und Perspektiven draus abzuleiten eine ganz andere Geschichte .....ist nicht zu Ende gedacht und nur halbherzig in der Nutzung ....dann erscheint das schon wie Verschwendung


22.06.2021 13:14    |    _RGTech

Das wirkt halt ohne Bekanntgabe (-machung!) der Ergebnisse (oder wenigstens Zwischenergebnisse!) wie der Transrapid oder Wasserstoffautos: Da forscht man jahrelang, mit staatlicher Unterstützung, sogar Kommunen beteiligen sich, größere Firmen machen mit, und nach einier Zeit ist das Ding ausgelaufen und verschwindet sang- und klanglos. Um nach weiteren Jahren wieder neu gefeiert und von vorne studiert zu werden, ohne Bezug auf die alten Ergebnisse zu nehmen (oder die überhaupt zu kennen?).

Dank Nähe zu Daimler und HP maße ich mir an, da auch schon einige Projekte mitbekommen zu haben - Mitarbeiterzeitungen und Lokalzeitung machen's möglich. Ich habe den Sermon nur nicht gesammelt, um das jetzt im Einzelnen benennen zu können.


Deine Antwort auf "Elektro Highway Teststrecke —>> Verschwendung ??"

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