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andyrx

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29.08.2011 10:55    |    andyrx    |    Kommentare (384)    |   Stichworte: APE, Crash, Geschwindigkeit, Mercedes, Sicherheit, Tod, Unfall

damit auf die Autobahn..??damit auf die Autobahn..??

Moin,

 

auch wenn Fahrzeuge die Bauart bedingt eine Vmax von 60km/h erreichen die Autobahnen benutzen dürfen ist das doch sehr gefährlich....denn heutzutage rechnet in der Realität kaum noch jemand mit einem solch geringen Tempo,vorallem im dunkeln kann das dann doch sehr gefährlich werden oder auch tödlich enden wie an diesem tragischem Unfall zu sehen.

 

Zitat:

 

Eine getötete sowie eine schwer verletzte Person und zwei Fahrzeuge mit Totalschaden sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Sonntagabend auf der Autobahn kurz vor der Ausfahrt Pforzheim-Nord.

Gegen 20.20 Uhr fuhren die 28jährige Unfallverursacherin aus Filderstadt mit ihrem Daimler-Chrysler sowie der 51jährige Unfallgeschädigte aus Bayern mit seinem dreirädrigen Fahrzeug Piaggio Ape auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart auf dem rechten der drei Fahrstreifen, als die Verursacherin aufgrund eines hohen Geschwindigkeitsunterschiedes auf den Piaggio von hinten auffuhr. In der Folge wurden beide nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen und prallten zusätzlich gegen eine Ausfahrtsbeschilderung. Der 51jährige wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und verstarb, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, noch an der Unfallstelle. Die Unfallverursacherin wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt und kam in ein Pforzheimer Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 13.000 Euro und mussten abgeschleppt werden

Quelle-->http://presse.polizei-bwl.de/.../DisplayPressRelease.aspx?...

 

siehe dazu auch diesen Link-->http://www.nonstopnews.de/meldung/13952

 

nun die Trabant in den Wendejahre keuchten auch mühsam die Berge hoch aber so APE Dreirad ist da nochmal was anderes und so wirklich rechnet damit niemand mehr.

 

bei einem schweren Kranwagen der auch langsam fährt ist die Silhouette größer und eher der PKW Fahrer beim Auffahren in Gefahr...im Dunkeln mit dem Dreirad und nur 60km/h über die Autobahn ist aber schon sehr mutig....auch wenn es erlaubt ist:eek:

 

Ist eine Mindestgeschwindigkeit von 60km/h auf der BAB heute noch zeitgemäss...??

 

ergänzend hier noch ein Video zu dem schrecklichen Unfall-->http://www.zoomin.tv/.../A8-Mercedes-rast-in-langsames-Ape-Dreirad

 

mfg Andy


Ergänzung von andyrx am 30.08.2011 09:41

Habe eben noch ein Video von dem Unfall hinzugefügt...:cool:

 

mfg Andy

29.08.2011 11:10    |    manni9999

Ich habe eher den Eindruck, 60 km/h ist die normale Geschwindigkeit auf den Autobahnen hier im Ruhrgebiet. :(

Die Frau hätte vermutlich genau so einen Rollerfahrer, der 80 km/h oder 100 km/h fährt, zu Klump gefahren.

 

Viel gefährlicher ist es, am Stauende zu stehen und darauf vertrauen zu müssen, das der von hinten kommende Verkehr tatsächlich anhält. Am Stauende sehe deshalb immer in den Rückspiegel und lasse eine große Lücke zum Vordermann.

Deshalb freue ich mich auf die neuen Horrortrucks mit 60 t Gesamtgewicht. :rolleyes:


29.08.2011 11:15    |    andyrx

keine Frage die Mercedesfahrerin ist schuld an dem Crash sofern die Beleuchtung an dem APE in Ordnung war ....aber mutig ist es schon damit nachts auf der Autobahn zu fahren:eek:

 

mfg Andy


29.08.2011 11:20    |    manni9999

Um 20 Uhr kann es eigentlich noch nicht so dunkel sein, das man nichts mehr sieht.

Die Frau hat einfach nicht geschaut, wohin sie fährt.


29.08.2011 11:25    |    andyrx

stimmt um 20.20 Uhr ist zwar eintretende Dämmerung (Stuttgart 20.12Uhr ) aber man hat eigentlich noch Sicht...:o

 

http://www.sonnenuntergang-zeit.de/...enuntergang:stuttgart:heute.html

 

 

mfg Andy


29.08.2011 11:45    |    bobans

Es ist schon lebensmüde, mit so einem Schrottding auf der AB zu fahren... selbst in der Stadt wäre mir das viel zu gefährlich!


29.08.2011 11:56    |    fire-fighter

@manni9999: Deine "Horrortrucks" wiegen im Testbetrieb aber nur 40t... Ausserdem verteilen sie das Gewicht auf mehr gebremste Achsen, als ein "normaler" LKW. Mehr Achsen = mehr Bremsleistung.

Der Bremsweg eines solchen Gespanns (in D auch als Gigaliner bekannt, in NL interessanterweise als "Öko-Truck" bezeichnet) ist gleichlang, wie der eines normalen LKW's. Auch mit 60t Gesammtgewicht.

 

Dein Verhalten am Stauende kann ich aber nachvollziehen. Auch ich nähere mich langsam dem Stauende, das Hauptaugenmerk liegt im Spiegel. Tempo raus, dem Nachfolgenden Verkehr runterbremsen und mit Abstand dem Stauende nähern. Blöd nur, wenn man keine Hintermäner hat und als letztes im Stau steht. Da hilft nur etwas Sicherheitsabstend zum Vordermann als Reserve...

 

BTT: Mit so einem Tretroller würde ich mich auch nicht auf die BAB wagen. Das grenzt schon arg an Selbstmord... Zumal die Rücklichter an dem Ding ja auch nicht gerade üppig dimensioniert sind. Evtl. sollte man für eine gelbe Blikleuchte bei Maximalgeschwindigkeiten unter 80 votieren... :rolleyes:


29.08.2011 12:14    |    Rowdy_ffm

Hey,

20:20 Uhr ist z.Z. eine saublöde Uhrzeit, wo es noch nicht richtig dunkel und auch nicht mehr richtig hell ist. Bei den serienmäßigen Minileuchten des Ape kann so ein Fahrzeug tatsächlich schnell "auf der Straße verschwinden". Bei uns fahren auch zwei Handwerker mit so nem Ding rum, allerdings nur auf der B3 zwischen den Ortschaften. Und die Dinger sind so winzig, dass sie schon auf der mit 70 beschränkten B3 ein Gefahrenpotential bergen. Das Fahrzeug vor Dir macht einen kurzen Schlenker und plötzlich "steht" so ein Äffchen vor Dir. Der eine Ape hat sogar nur ein kleines Versicherungskennzeichen, der andere hat ein LKW-großes und ist wohl so eins, dass auf die BAB darf. Ich würde mich nie und nimmer mit sowas auf die BAB trauen, VIELLEICHT noch auf Überlandstraßen. Die Mercedes-Fahrerin war höchstwahrscheinlich nicht richtig bei der Sache, was man bei 170 eigentlich sein sollte, aber man kann von hier aus nicht beurteilen wie die Licht-/Sichtverhältnisse waren. Die A8 bei Pforzheim ist ja auch sehr hügelig und da kann auch die untergehende Sonne ungünstig stehen. Da hat man u.U. sehr wenig Zeit zu reagieren bei einem so langsamen Fahrzeug.

Und damit sind wir bei der Kernfrage: "Ist 60 km/h heutzutage noch zeitgemäß auf der BAB?" Ich finde: ganz deutlich NEIN. An Steigungen wird vor langsam fahrenden LKW gewarnt und sonst rechnet keiner mit solchen Kriechern. Selbst LKW müssen da drumrum fahren oder hinterherkreuchen, wenn sie nicht überholen dürfen. Und dann zieht der LKW, vorher auf 60 runtergebremst, plötzlich vor Dir auf die linke Spur, weil er vorbei will. Lebensgefährlich für alle Beteiligten.

Ich kenn als ehemaliger GoldWing-Fahrer das Problem. Ich hatte damals einen Anhänger für die GoldWing. Aus Zeiten, wo noch Leiterwagen mit Schweißdraht an den Gepäckträger geknibbelt wurden, stammt das Gesetz, dass Zweiräder mit Anhänger nur 60 fahren dürfen. Mit der GW hätte ich also zwar auf die BAB gedurft, aber mit mit V-max 60 km/h. Ich habe es damals selbst erlebt, dass die BAB-Polizei mich aufforderte schneller zu fahren, weil die LKWs hinten aufliefen. Bin natürlich auch nur wegen der Polizei 60 gefahren.

DAS sind Verordnungen/Gesetze, die dringend einer Überarbeitung bedürfen. Ein GW-Club hat vor Jahren einmal versucht, eine höhere V-max für Krad+Anhänger zu erwirken. Das Gesuch wurde aber abgelehnt, wegen "zu selten auftretenden Fällen dieser Art". Was dabei raus kommt, hat man ja auf der A8 gesehen. (Wobei das Ape wahrscheinlich auch mit 80-90 übersehen worden wäre).

Deswegen: Augen auf beim Verkehr .... äääh .... im Verkehr!

Gruß

Rainer


29.08.2011 12:15    |    manni9999

@fire-fighter

ja, im Testbetrieb. ;)

Wenn die erstmal zugelassen sind, folgen bald die 60 Tonnen-Varianten.

Außerdem verlängert sich der Überholweg erheblich.

Auch wenn die Bremsen besser sind, wenn der aufs Stauende draufknallt, macht es einen deutlichen Unterschied, ob 60 oder 40 Tonnen zum Stillstand kommen müssen.

Niemand außer ein paar profitgeilen Spediteuren braucht solche rollenden Zeitbomben.


29.08.2011 12:20    |    carfan-48

Habe vor einiger Zeit auf der BAB 11 (Berlin-Stettin) einen Traktor eingeholt. Ich fuhr ca. 160 km/h bremste rechtzeitig

herunter auf die Geschwindigkeit des Traktors, er fuhr ca. 60-65 km/h.

Muß sagen, hatte schon ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich erhielt auf Nachfrage bei einem Rundfunk-Regionalsender

die Antwort, daß der Traktor die Autobahn benutzen darf, sofern er eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreicht.

Trotzdem bin ich der Meinung, daß eine solche Situation ein großes Gefahrenpotential in sich birgt.

 

MfG

carfan-48


29.08.2011 12:21    |    driver191

Wer mit so einem Teil auf der Autobahn unterwegs ist ist schlicht lebensmüde, wer weiß schon wie schnell der wirklich war, vielleicht auch nur 50km/h .:confused:


29.08.2011 12:24    |    Counderman

ist wohl blöd gelaufen für beide

allerdings hät ich mich mit dem Ding auch nicht auf die AB getraut aber schon allein weil ich kein Verkehrshindernis sein will

da komm ich mir mit nem Roller der 100 fährt schon blöd vor

 

 

170 ist ja jetzt auch nicht so wahnsinnig viel

da muss ich sagen hock ich auch mit einer Hand am Steuer und bin kurz vorm einpennen.

 

Rechtslage ist natürlich klar aber moralische Schuld liegt meiner Meinung nach bei beiden.

Mit so einem Ding auf die Abahn provoziert natürlich aufs immense Unfälle


29.08.2011 12:31    |    andyrx

auch wenn es legal sein mag damit die BAB zu befahren...das würde ich gerade mit einem solchen Gefährt niemals tun aus Eigenschutz....alleine die genervten LKW Fahrer die einem dann im Genick sitzen und alle überholen wollen und wohl noch hupen und genervt sein dürften müssen der reinste Horror sein:o

 

Die Trucker bekommen ja schon eine Krise wenn es altersschwacher Ost LKW nur 70-80km/h schafft....da dürfte man im APE wohl eher daran denken jetzt schiebt er einen gleich von der Bahn;)

 

mfg Andy


29.08.2011 12:33    |    Meik´s 190er

Zitat:

Trotzdem bin ich der Meinung, daß eine solche Situation ein großes Gefahrenpotential in sich birgt.

Stimmt, wer nicht die nötige Verkehrsübersicht hat sollte deutlich langsamer als 160 fahren ;)

 

Schwertransporte, LKWs auch an geringen Steigungen, langsame Wohnwagengespanne, ... ist ja nicht so als wenn die langsamen Fahrzeuge sooo selten wären. Solche Unfälle sind eher gute Argumente für ein generelles Tempolimit, offenbar haben viele einfach nicht die nötige Verkehrsübersicht um höhere Geschwindigkeiten sicher zu fahren.


29.08.2011 12:34    |    manni9999

Bei uns fahren auch ein oder zwei PKW mit Versicherungskennzeichen rum, auf 25 km/h gedrosselt. :rolleyes:

Da kommt es immer wieder zu haarsträubenden Überholmanövern, weil den Leuten dahinter zurecht der Kragen platzt.


29.08.2011 12:35    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

Welche Mindestgeschwindigkeit auf der BAB?

 

[...] werden Anhänger mitgeführt, gilt das gleiche auch für diese.

 

 

.. auch wenn es tödich enden kann:

 

www.motor-talk.de/.../...-60-auf-der-autobahn-unfall-tod-t3459504.html

[...]

 

Artikel lesen ...


29.08.2011 12:36    |    Counderman

eine Steigung auf der ein LKW 60 fährt würde das Ding warscheinlich rückwärts runter rollen


29.08.2011 12:37    |    BenutznameSchonVergeben

Bin da gestern abend vorbei gefahren, der Mercedes war brutal kaputt, die gute Frau muss ordentlich schnell/wenig gebremst hinten rein gekracht sein!


29.08.2011 12:40    |    Counderman

ich denk fast ungebremst sonst wäre ausweichen viel einfacher gewesen


29.08.2011 12:41    |    fire-fighter

@manni9999: Ich muss hier nochmals OT werden... Bist Du schon mal in Schweden gewesen? Da fahren die schon seit Jahren. Im ersten Moment staunt man, aber man gewöhnt sich schnell an das Verkehrsbild. Ich spreche hie übrigens vom dichter besiedelten Süd-Teil des Landes, der mit der Infrastruktur vergleichbar mit unseren Gefilden ist.

Auch der "Combispeed-Linienverkehr" zwischen HH und HL mit 4-Achser plus langen Anhänger fällt im Strassenbild kaum auf. Obwohl der 60t wiegt, gibt es keine Horrorunfälle damit. Trotz Staus und Baustellen...

 

BTT: Ich finde es auch immer wieder ziemlich nervig, wenn LKW "gezwungen" sind, zu überholen, weil ein PKW mit 79+ auf der rechten Spur langbummelt. Ohne Anhänger!

 

Bei manchen Verkehrsteilnehmern wünsche ich mir eine ärztliche Eignungskontrolle.


29.08.2011 12:42    |    N3M3S1S

Große, unübersehbare LKWs wie Schwertransporte und Krane haben doch auch immer eine Armada von Warntafeln und Blinklichtern am Start. Warum darf dann so ein kleines "Ding" mit derselben Vmax wie so ein Schwertransporter ohne irgendwas (nichtmal Warnblinker an) auf die Bahn :confused:

Zur Kernfrage: Man sollte solche Minicars grundsätzlich von der BAB verbannen. Wenn man die Mindestgeschwindigkeit erhöht, bekommen viele Schwertransporter (die in den meisten Fällen nur die BAB nutzen dürfen) ein heftiges Problem.


29.08.2011 12:44    |    Counderman

er darf nicht nur so auf die Bahn

 

sondern er muss so auf die Bahn

 

einfach irgendwelche Blinklichter anbringen is in D verboten :D


29.08.2011 12:49    |    N3M3S1S

Das ist mir bekannt, aber warum darf sowas heutzutage überhaupt noch auf die BAB ? Und wenn mans darf, dann sollte doch irgendeine Warneinrichtung vor der extrem geringen Geschwindigkeit warnen (wie z.B. das Warnblinklicht).


29.08.2011 12:56    |    Counderman

ich sag auch auf 79 erhöhen kann aufjedenfall mal nicht Schaden


29.08.2011 12:58    |    Meik´s 190er

Zitat:

Große, unübersehbare LKWs wie Schwertransporte und Krane haben doch auch immer eine Armada von Warntafeln und Blinklichtern am Start

Aber nur wenn sie erheblich zu groß oder zu schwer sind. Normale Baukräne oder ähnliches Zeugs fährt auch ohne Kennleuchten 60. LKWs an Steigungen oft noch weniger.

 

Warum sollte sowas nicht auf die Autobahn? Gilt jetzt nur noch das Recht des Schnelleren? Alles was langsamer ist gehört nicht auf die Straße. Alles was schneller ist sind gestörte Raser. Alles klar :p

 

Solche Fahrzeuge sind nunmal auf der BAB anzutreffen, wer damit nicht klarkommt sollte darüber nachdenken seinen eigenen Führerschein abzugeben und andere fahren zu lassen. Das ist der selbe Mist wie PKWs die nachts gegen geparkte LKW fahren, wenn da eine Mauer gewesen wäre fahren die da auch einfach gegen? Wer nicht in der Lage ist auf Sicht zu fahren und nicht mit langsamen Verkehrsteilnehmern, Pannenfahrzeugen oder ähnlichem rechnet gehört selber nicht hinter das Steuer.

 

Dass solche Fahrzeuge den Verkehr irgendwo behindern ist klar, die Gefährdung geht aber von anderen aus.


29.08.2011 12:58    |    Achsmanschette15

wenn ich mir die dreiräder angucke, die beim mir in der gegend rumfahren...kann ich es der unfallverursacherin nicht verübeln, wenn die das teil - aufgrund der winzigen leuchten (die zumeist auch noch defekt sind) - schlichtweg übersehen hat...

Zitat:

Solche Unfälle sind eher gute Argumente für ein generelles Tempolimit, offenbar haben viele einfach nicht die nötige Verkehrsübersicht um höhere Geschwindigkeiten sicher zu fahren.

woher weißt du, wie schnell die unfallverursacherin fuhr? :confused:

 

nur weil da steht, das die unfallverursacherin aufgrund des hohen geschwindigkeitsunterschiedes auffuhr, heißt das nicht gleichsam, das sie schneller als 130kmh fuhr!


29.08.2011 12:59    |    andyrx

das ist der Punkt,so einen Schwertransport oder Kranwagen übersieht man kaum,diesen kleinen APE hingegen mit den Minirücklichtern und der schmalen Form hingegen schon viel eher:eek:

 

in Italien sieht man diese APE auch nicht auf der Autobahn obwohl die Dinger dort alle etwas schneller sein dürften als bei uns--> http://www.youtube.com/watch?v=sI8Gj5X-CPk&feature=related

 

:D:D

 

in Italien gibt es auch einen Mindesthubraum auf der Autostrada:o

 

Zitat:

Auf italienischen Autobahnen und Schnellstraßen darf nur fahren, wer über mehr als 149 Kubikzentimeter Hubraum verfügt (auch PKW!), auf einzelnen Strecken sind für Motorräder auch mindestens 250 Kubikzentimeter verlangt.

Quelle--> http://www.italianita.de/files/italien-info-reise.htm

 

mfg Andy


29.08.2011 13:01    |    Counderman

weil in dem Artikel 170 km/h steht

 

 

Die Fahrerin eines Mercedes hatte das vor ihr fahrende, langsame Dreirad offenbar übersehen und mit rund 170 Stundenkilometern gerammt


29.08.2011 13:05    |    andyrx

@Meiks190er

 

Zitat:

Das ist der selbe Mist wie PKWs die nachts gegen geparkte LKW fahren, wenn da eine Mauer gewesen wäre fahren die da auch einfach gegen? Wer nicht in der Lage ist auf Sicht zu fahren und nicht mit langsamen Verkehrsteilnehmern, Pannenfahrzeugen oder ähnlichem rechnet gehört selber nicht hinter das Steuer.

Ich finde Deine Beispiele wie eine Mauer auf einer Strasse etwas abstrus ein unnötiges Hindernis sollte schon mit etwas Sinn und Verstand abgesichert werden sonst sind solche Unfälle wie hier-->http://www.motor-talk.de/.../...ten-horrorunfall-auf-b51-t2521620.html

 

leider Realität:eek:

 

ansonsten spannt demnächst ein Spinner eine Kette über die Strasse und sagt wärste auf Sicht gefahren hätteste das gesehen:rolleyes:

 

mfg Andy


29.08.2011 13:05    |    conny-r

Es kann sich doch niemand damit freisprechen } weil das Fahrzeug nur 60 km/h fuhr {<

 

Wenn ein Motorad zB Notlauf mit der Geschwindigkeit fährt,was dann. :rolleyes:


29.08.2011 13:07    |    Counderman

naja also ich würde da dann meine Warnblinker am Moped einschalten ehrlichgesagt

 

das ist mir mein Leben grad so noch Wert


29.08.2011 13:19    |    Destructor

Naja, Schwertransportern kann man eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

Zusammen mit der zusätzlichen Beleuchtung sind die kaum eine Gefahr, dank der höhe und der ganzen Kirmes sind die schon aus großer Entfernung eindeutig zu erkennen.

 

Diese Minicars haben ein ganz anderes Problem.

Du siehst sie erst relativ spät, sie sind sehr klein, hinter einer Leitplanke siehst du nichts mehr von ihnen, besonders in Kurven daher sehr gefährlich.

Wenn du sie siehst bist du dir im ersten Moment nicht bewusst wie langsam das Ding fährt, die Rückleuchten ähneln einem normalen PKW, keine Warneinrichtungen. Der normale Autofahrer denkt das wäre ein normaler PKW.

 

Erst wenn man sich dem Fahrzeug dann deutlich schneller nähert als erst gedacht fällt auf was man vor sich hat.

Durch den höheren Geschwindigkeitsüberschuss als geplant kann es dann sehr schnell sehr eng werden.

 

Also die Dinger entweder eindeutig Kennzeichnen, also mit Blinklicht oder dergleichen oder runter von der BAB damit.

 

Gesetzlich hat die Frau wohl die 100%ige Schuld am Unfall.

Warscheinlich war auch die Sicht nicht so gut, 20:20 ist so die Zeit des Sonnenuntergangs, wenn die Fahrtrichtung entgegen der Sonne war, dann hat die Frau den APE wohl erst bemerkt als es gescheppert hat.

 

Moralisch muss man sagen das wohl vielen solch ein Unfall passieren würde, die wenigsten würden wohl in so einer Situation schnell genug reagieren oder das Fahrzeug sofort richtig erkennen.

 

Der Fahrer von dem Ding hat daher aus meiner Sicht eine nicht unerhebliche Teilschuld im moralischen Sinne.

Auch wenn etwas erlaubt ist ist es nicht immer klug dies auch zu tun.

Das Bewusstsein dafür geht aber in Deutschland immer mehr verloren, wohl auch wegen Regelungswut die bei uns grasiert, dank der für alle Bereiche Regeln und Gesetze geschaffen werden müssen.

 

PS: gleiches gilt übrigens für Quads, wer würde auf die Idee kommen mit einem Quad auf die Autobahn zu fahren?

60km/h schaffen viele von den Dingern.


29.08.2011 13:20    |    andyrx

Klar die Schuldfrage ist ziemlich eindeutig wenn die Beleuchtung am APE intakt war...was wohl gar nicht mehr so einfach zu klären sein wird:o

 

allerdings sind eben solche Konstellationen wie auf der A8 gestern in der Realität nicht mehr oft anzutreffen und gerade deshalb ist das Autobahn fahren mit dem APE aus meiner Sicht sehr gefährlich gewesen...:eek:

 

mfg Andy


29.08.2011 13:21    |    rpalmer

170 in der Dämmerung.... ich kann mir nicht vorstellen dass die Sichtweite des Abblendlichtes so weit war.


29.08.2011 13:27    |    GaryK

Ich hab auf der Autobahn wegen eines Twikes vor Jahren beinahe nen Unfall gehabt. Das Ding ist wohl wegen ziemlich leerer Batterien mit maximal 60 gefahren, ein LKW zog schlagartig auf die linke Spur raus und ich kam von hinten mit 120-130 an. ABS hat gearbeitet, das muss man echt nicht erleben.

 

Diese Dreckskisten gehören im normalen Autobahnverkehr verboten. Genau wie man nicht zu schnell fahren darf, gehören Verkehrsteilnehmer die zu langsam sind nicht auf die Schnellstraße. Denn nicht Geschwindigkeit ist das Problem, sondern deren Differenzen. Und ich sehe nicht ein, wieso sich tausende wegen eines Egozentrikers beschränken sollen.

 

Dieses Twike war vermutlich der selbe Verkehrsteilnehmer, der fast jeden morgen Darmstadt-Frankfurt fährt und es mit seiner "60 sind ausreichend um mit einem Akku auch zurück zu kommen" Einstellung ins Fernsehen geschafft hat. Ok, die Autobahn ist voll, aber das Verhalten ist für die Füße.

 

Dass man auf so ein Fahrzeug genau wie auf sonstige Hindernisse nicht auffährt sei ausdrücklich nicht abgestritten, den Schuh muss sich die Unfallverursacherin anziehen. Nach nun einem halben Dutzend Sicherheitstrainings sei zudem die Frage erlaubt, ob die Verunglückte Fahrerin überhaupt in der Lage war eine Vollbremsung durchzuführen. Bei jedem Sicherheitstraining waren bisher (meist ältere) Leute dabei, die noch nie das ABS zum rattern bekommen haben.


29.08.2011 13:33    |    andyrx

fahren auf Sicht auf Autobahnen auch nicht unbedingt an die Reichweite des Abblendlichtes geknüpft

 

Zitat:

Wer auf der Autobahn mit Abblendlicht fährt, braucht seine Geschwindigkeit nicht der Reichweite des Abblendlichts anzupassen, wenn

1. die Schlussleuchten des vorausfahrenden Kraftfahrzeugs klar erkennbar sind und ein ausreichender Abstand von ihm eingehalten wird oder

2. der Verlauf der Fahrbahn durch Leiteinrichtungen mit Rückstrahlern und, zusammen mit fremdem Licht, Hindernisse rechtzeitig erkennbar sind.

Quelle--> http://www.fahrtipps.de/stvo/stvo_18.php

 

zu geparkten Autos ausserhalb geschlossener Ortschaften wie an Rasthöfen oder Bundestrassen -->

 

Zitat:

 

Haltende Fahrzeuge sind außerhalb geschlossener Ortschaften mit eigener Lichtquelle zu beleuchten. Innerhalb geschlossener Ortschaften genügt es, nur die der Fahrbahn zugewandte Fahrzeugseite durch Parkleuchten oder auf andere zugelassene Weise kenntlich zu machen; eigene Beleuchtung ist entbehrlich, wenn die Straßenbeleuchtung das Fahrzeug auf ausreichende Entfernung deutlich sichtbar macht. Auf der Fahrbahn haltende Fahrzeuge, ausgenommen Personenkraftwagen, mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t und Anhänger sind innerhalb geschlossener Ortschaften stets mit eigener Lichtquelle zu beleuchten oder durch andere zugelassene lichttechnische Einrichtungen kenntlich zu machen. Fahrzeuge, die ohne Schwierigkeiten von der Fahrbahn entfernt werden können, wie Krafträder, Fahrräder mit Hilfsmotor, Fahrräder, Krankenfahrstühle, einachsige Zugmaschinen, einachsige Anhänger, Handfahrzeuge oder unbespannte Fuhrwerke dürfen bei Dunkelheit dort nicht unbeleuchtet stehen gelassen

Quelle-->http://www.fahrtipps.de/stvo/stvo_17.php

 

 

mfg Andy


29.08.2011 13:50    |    anschiii

Und das heißt eben, das auch auf der AB nur mit Abblendlicht fahren nicht reicht, wenn die beiden Punkte

Zitat:

1. die Schlussleuchten des vorausfahrenden Kraftfahrzeugs klar erkennbar sind und ein ausreichender Abstand von ihm eingehalten wird oder

 

2. der Verlauf der Fahrbahn durch Leiteinrichtungen mit Rückstrahlern und, zusammen mit fremdem Licht, Hindernisse rechtzeitig erkennbar sind.

nicht erfüllt sind.

 

Also mit Abblendlicht einsam auf der BAB/Landstrasse durch die Nacht brausen ist nicht, auch wenn das viele anders sehen:p

 

Wenn einer hinten draufballert, war da wohl was nicht rechtzeitig erkannt, das sollte wohl unstrittig sein?!

 

Diese lahmen Nuckelpinnen nerven mich genauso, aber es kann genauso einer ohne Licht mit Totalausfall der Elektrik liegengeblieben sein, irgendwelcher Müll herumliegen oder eine Wildschweinrotte auf der strasse herumtapern oder...oder..

 

Wenn ich nachts schnell fahre, nur mit Fernlicht ioder ich lasse gemäß 1. den Vordermann einschlagen (wenn der mit Abblend fährt-sein Pech). Wenn ich das nicht kann, man glaubt es kaum, bremse ich auf Sichtweite ab.

:eek:

 

Die Mutti hat einfach gepennt, dafür soll sie die Folgen tragen.

 

LG Anja


29.08.2011 13:59    |    Powergeri

ich habe mir diese "Twike" Seite angesehen :eek:

nicht auszudenken wenn noch mehr dieser alternativen Spinner auf Autobahnen unterwegs sind....:(


29.08.2011 14:04    |    MacB

@andyrx: Das von Dir gewählte Bild ist mal selten unglücklich gewählt - das ist 'ne 50ccm APE. Das Fahrzeug, um das es hier eigentlich geht, war 'ne Ape Calessino, knapp doppelt so lang und breit wie die 50ger.


29.08.2011 14:05    |    badhumbug

Kurz nochmal zurück zum eigentlichen Thema. Ein Dame mit Mercedes brettert mit 170 bei Pforzheim über die Autobahn in Richtung Stuttgart und sie übersieht das Dreirad. Von der Sonne konnte die Dame nicht geblendet worden sein, da sie ja nach Osten fuhr und die Sonne im Westen unter geht. Davon weiß jeder ein Lied zu singen, der morgens nach München fährt und abends wieder nach KA oder zumindest in die Richtung. Außerdem ist es auf dieser Autobahn sogar gefährlich, sich abends an die diversen Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten, da die heimwärts strebenden Mitmenschen die entsprechenden Schilder ohnehin nur für Landschaftsmöblierung halten. Auf der Autobahn von Emden nach Stuttgart zu fahren macht bis KA noch unheimlich viel Spass, aber der hört spätestens ab dem Autobahndreieck KA gründlich auf. Da wird gedrängelt, dicht aufgefahren, mit Lichthupe genötigt. Aber wahrscheinlich verstehe ich das alles falsch wenn ich mich an die Gesetze halte und dadurch diese Mitmenschen in ihrem Vorwärtsstreben behindere.

Ich würde sagen, die Dame hatte einfach nur Pech, da wo sich die Gesetzlosen treffen hat sowas niedliches wie dieser Dreiradlaster einfach nichts verloren. Auch wenn er sich korrekt auf der rechten Fahrspur aufhält, der gehört abgeschossen, hat keine Berechtigung dort zu fahren, auch wenn er sich an die Gesetze hält. Bahn frei dem puren Egoismus.


Deine Antwort auf "APE Dreirad mit Tempo 60 auf der Autobahn--> Unfall & Tod"

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