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andyrx

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Wed Jul 19 17:53:28 CEST 2023    |    andyrx    |    Kommentare (343)    |   Stichworte: Honda, Peugeot, Reparaturen kosten, Stundenlohn, VW

Hallo Motortalker

Habe gerade einen Artikel zur Entwicklung von Reparaturkosten und Werkstattpreisen gelesen der für mich absolut nachvollziehbar ist.

++++++++++

Eine neue Analyse bestätigt den Eindruck vieler Autofahrer: Reparaturen werden immer teurer. Welche Kosten besonders stark ansteigen – und was dahintersteckt.
Die Reparaturkosten in der Autowerkstatt erreichen ein neues Allzeithoch. Wie ausgerechnet moderne Fahrassistenten diese Entwicklung befeuern und was Autofahrer dagegen tun können.
Eine neue Schadensbilanz des Leasing-Anbieters LeasePlan Deutschland für das Jahr 2022 zeigt einen deutlichen Anstieg der Reparaturkosten. Allein im Vergleich zum Vorjahr gab es einen gewaltigen Preissprung. Das zeigt die Auswertung der Reparaturkosten je nach Schadenshergang (Voll- und Teilkasko):
Überholen/Fahrstreifenwechsel: +57 Prozent
Brandschaden: +52 Prozent
Aufsetzen des Fahrzeugs: +43 Prozent
Verlust der Kontrolle: +30 Prozent
Im Durchschnitt sind die Reparaturkosten gegenüber 2019 um mehr als 40 Prozent gestiegen:
In der Vollkaskoversicherung lagen die durchschnittlichen Kosten pro Schaden 2019 bei knapp 1.200 Euro. 2022 waren es rund 1.700 Euro. Das ist ein Plus von 42 Prozent.
Noch höher ist der Anstieg in der Teilkaskoversicherung: von etwa 700 Euro im Jahr 2019 auf rund 1.000 Euro im Jahr 2022 (+43 Prozent).

+++++++++++++++++

Quelle und ganzer Artikel —} https://www.t-online.de/.../...erkstaetten-sind-nun-teuer-wie-nie.html

Passt meine Erfahrung ins Bild kürzlich.

Hatte kürzlich schon gestaunt ….eine freie Werkstatt hier im Ort wollte für einen banalen Radlager Wechsel bei meinem Honda HR-V 4x4 schlappe 370.-€ haben …..das Ersatzteil kosten No Name 10.-€ und von SKF 35.-€ im Netz …..ok lass es bei der Werkstatt 70.-€ kosten sind 300.-€ nur für die Arbeit.

Hab das Auto woanders hin gebracht und dann waren 220.-€ fällig.

In 2022 waren Bremssättel defekt bei meinem Peugeot 407 Coupé bzw. fest bzw. Liefen heiss…..Freie Werkstatt rief dafür 650.-€ auf ….wollten gleich Bremsscheiben und Klötze mit machen und dann wären es 1290.-€ gewesen …..war in fremden Ort und hab zähneknirschend nur die Brenssättel machen lassen da Scheiben und Klötze noch Jungfräulich waren.

Was gibts da so bei euch zu berichten …..auch schon festgestellt dass da mitunter ordentlich hin gelangt wird ??

Grüße Andy

Werkstätten teuer wie nie ….Werkstätten teuer wie nie ….
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Thu Jul 20 09:22:21 CEST 2023    |    andyrx

@Mars_gib_Gas

Bei manchen Werkstätten hat man zweifelsohne das Gefühl von Abzocke…..nicht von naja etwas teuer sondern wirklich von Abzocke.

Thu Jul 20 09:24:56 CEST 2023    |    windelexpress

Ich suche gerade ein Fahrzeug für die Lütte und genau diese Gedanken lassen mich nicht voran kommen.

Sie lebt 170 km von mir entfernt, ergo spielt die Reparatur Anfälligkeit und damit verbundene kosten und Möglichkeiten der selbstreparatur ein Rolle.

Ölwechsel mit Pollenfilter beim 2.0tdi sportsvan 420 Euro.
Kein Leihwagen, kein Innenraum Reinigung. Als Ich von 2003 bis 2009 meinen ersten neueren Wagen hatte und immer zum freundlichen bin, war das noch Standard.

Thu Jul 20 09:33:55 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Zitat:

@windelexpress schrieb am 20. Juli 2023 um 09:16:59 Uhr:


Und die Selbstschrauber kommen an ihre Grenzen, weil man bspw inzwischen selbst zum Bremsbeläge wechseln hinten ein Diagnose gerät braucht, um die Sättel zurückzustellen. Oder einfach die Batterie tauschen, muss angelernt werden.

Deswegen möchte ich so ein Fahrzeug auch nicht😁

Thu Jul 20 10:20:49 CEST 2023    |    windelexpress

Geht mir auch so. Deshalb versuche ich meine alte Diva auch noch am laufen zu halten.
Aber muss die mal weg, dann war es das mit selber Schrauben.

Thu Jul 20 11:01:30 CEST 2023    |    PIPD black

Zitat:

@windelexpress schrieb am 20. Juli 2023 um 09:24:56 Uhr:


Ich suche gerade ein Fahrzeug für die Lütte und genau diese Gedanken lassen mich nicht voran kommen.

Sie lebt 170 km von mir entfernt, ergo spielt die Reparatur Anfälligkeit und damit verbundene kosten und Möglichkeiten der selbstreparatur ein Rolle.

Ölwechsel mit Pollenfilter beim 2.0tdi sportsvan 420 Euro.
Kein Leihwagen, kein Innenraum Reinigung. Als Ich von 2003 bis 2009 meinen ersten neueren Wagen hatte und immer zum freundlichen bin, war das noch Standard.

Bei aktuellen Gebrauchtpreisen kann man mal darüber nachdenken, ob man sich nicht ne günstigen Kleinwagen least und ggfs. das Inspektionspaket dazu bestellt. Gestern sah ich ein Angebot (leider nur für Gewerbetreibende) für einen Dacia: unter 50 € netto, 5.000 km. 10.000 km sollten knapp 75 € kosten. Auch andere Anbieter z. B. Fiat bieten den 500 für nen schmalen Kurs an. Leider nur kurze Laufzeiten und magere Modelle, aber von den Kosten sehr überschaubar. Evtl. hat sich dann in den 24 Monaten was in Sachen Preis bei Gebrauchtwagen getan.

Thu Jul 20 16:34:38 CEST 2023    |    Rostlöser136807

Man kann sich auch als Selbstschrauber entsprechend weiterbilden. Das Zurückstellen der elektrischen Parkbremse können viele OBD-Geräte ab 50€.

Thu Jul 20 16:48:47 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Ich hab für mich entschieden,ein IT Kurs werde ich nicht auch noch belegen nur um am Auto zu schrauben😛

Thu Jul 20 16:56:41 CEST 2023    |    Rostlöser136807

Zitat:

IT Kurs

Nicht nötig. Wer es schafft, am Fernseher den automatischen Sendersuchlauf zu starten, der bekommt mit einem einfachen OBD-Tester auch die Parkbremse zurückgestellt.

Thu Jul 20 17:03:38 CEST 2023    |    windelexpress

Das Rückstellen der Bremssättel ist nun die vermutlich leichteste Übung.
Aber kann Dein 50 Euro Teil, auch eine Batterie anlernen und das noch richtig?

Bei vielen Fahrzeugen muss der einfache Wechsel eines Sensors dem Fahrzeug mitgeteilt werden. Und nicht jeder hat die Traute in der Software seines Fahrzeugs rumzufingern, denn geht dabei was schief, lässt sich der freundliche das extra gut bezahlen.

Thu Jul 20 17:15:10 CEST 2023    |    Rostlöser136807

Gewisse Kenntnisse muss man sich bei Bedarf aneignen. War schon immer so. Ohne was zu wissen kann man nicht einmal eine Glühbirne auswechseln.

Thu Jul 20 17:18:57 CEST 2023    |    windelexpress

Und da hier bald dicht ist, wird es nicht leichter an Wissen zu kommen. Die Werkstätten, werden es nicht verraten.

Viele Suchen zu Problemen landen auf Links zu MT. Wenn das nicht mehr da ist, kommt der ein oder andere ins schleudern.

Thu Jul 20 17:35:36 CEST 2023    |    Rostlöser136807

Es wird dazu beitragen, dass sich in Zukunft nicht mehr jeder ein so tolles Auto leisten kann, wie er es heute noch für selbstverständlich hält.

Thu Jul 20 17:44:01 CEST 2023    |    fehlzündung

Das ist auch heute schon so.

Die Preise für Gebraucht- und Neuwagen sind in den letzten 2 Jahren enorm gestiegen. Dazu die allgemeinen Lebenshaltungskosten, die auch spürbar hochgegangen sind.

Das hat kaum jemand durch Lohnerhöhungen ausgleichen können.

Also wer jetzt ein Auto kaufen will, muß dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen (können), als noch vor 2 oder Jahren.

2021 haben wir noch einen Kuga als Tageszulassung für 15500 EUR bekommen. Da braucht man heute nicht mehr losgehen. Jedenfalls nicht in der Fahrzeugklasse.

Aber das wird sich in Zukunft sicher noch verstärken.

Thu Jul 20 17:47:34 CEST 2023    |    notting

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 20. Juli 2023 um 17:44:01 Uhr:


Die Preise für Gebraucht- und Neuwagen sind in den letzten 2 Jahren enorm gestiegen.

Sind aber schon wieder am fallen.

Zitat:

Dazu die allgemeinen Lebenshaltungskosten, die auch spürbar hochgegangen sind.

Das hat kaum jemand durch Lohnerhöhungen ausgleichen können.

Also wer jetzt ein Auto kaufen will, muß dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen (können), als noch vor 2 oder Jahren.

2021 haben wir noch einen Kuga als Tageszulassung für 15500 EUR bekommen. Da braucht man heute nicht mehr losgehen. Jedenfalls nicht in der Fahrzeugklasse.

Aber das wird sich in Zukunft sicher noch verstärken.

Du sollst schließlich ein viel teureres BEV mit dem ganzen Drumherum was man so braucht kaufen und das möglichst mit deiner Solaranlage laden [/ironie]

notting

Thu Jul 20 17:57:44 CEST 2023    |    fehlzündung

Ja, ich habe auch gehört, dass sie wieder fallen. Gemerkt habe ich es abe rnoch nicht.

Ich hatte spaßeshalber mal nach einem Toyota Corolla Cross oder RAV4 geguckt. Der RAV4 war vorher als Einstiegsversion für 29t EUR Liste zu haben. Die einfachen Versionen haben sie gestrichen, jetzt geht es bei knapp 44t EUR los. Vermutlich, damit sie genügend Abstand zum Corolla Cross haben, der aber auch erst bei 36t EUR startet.
Selbst der normale Corolla Kombi geht laut Liste bei 34t EUR los.

Und das sind halt wohlgemerkt die Einstiegsversionen. Ohne Allrad und kleinster Motor.

Sicher gute und haltbare Fahrzeuge, aber es bleiben halt Brot-und-Butter-Autos und wer Toyota fährt will ja eigentlich nur fahren, wenig Ärger haben und zuverlässig und günstig ans Ziel kommen.

Genau, einen BEV kaufen. Für noch mehr Geld, den ich dann mangels Solaranlage mit teurem Kohlestrom laden muss 😁

Thu Jul 20 18:39:22 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Zitat:

@mecco schrieb am 20. Juli 2023 um 17:15:10 Uhr:


Gewisse Kenntnisse muss man sich bei Bedarf aneignen. War schon immer so. Ohne was zu wissen kann man nicht einmal eine Glühbirne auswechseln.

Kommt drauf an,ich würde lieber ne rostige HA zerlegen,als mich mit Fehlersuche per Diagnosesoftware rum zuärgern,gerade wenn dann auch noch mögliche Probleme nur über drei oder mehr Umwege mit dem angezeigten Fehler zutun haben. Und wenn ich dann sehe wie kompliziert ein Batteriewechsel bei meinem 2019er Transit ist,in der Zeit die ich brauche um der Kiste zu sagen,dass ich diese Arbeit ausführen will,hab ich bei meinen anderen Autos die Batterie schon gewechselt...so ähnlich ist das auch beim Leuchtmittelwechsel😁

Thu Jul 20 20:09:31 CEST 2023    |    _RGTech

Ja, die rollenden Computer... wie der Octavia, bei dem permanent ein Laptop mit VAG-COM im Kofferraum mitfährt, damit man bei Notlauf selbst kurz den Fehlerspeicher löschen und dann weiterfahren kann. (Sagte ich schon, dass VW ab 2005 absolut nicht empfehlenswert sind?) 😮
Ich finde ebenfalls, dass damit eine Schwelle erreicht ist, die ich mit noch moderneren und "smarten" und womöglich sogar onlineverbundenen Fahrzeugen nicht überschreiten möchte.

Ich vermute, dass ich mit meinem Ignis genau die richtige Wahl für die nächsten 20 Jahre getroffen habe - hat schon durchaus moderne Technik drin, aber ist auch altmodisch genug, dass als Bordwerkzeug ein 10/12er Schlüssel und ein Kreuz/Schlitzschraubendreher ausreichend sind! (Radschlüssel war zwar inklusive... aber kein Reserverad... braucht man also eher nicht.)

Mit

  • 1.3 Vierzylinder
  • Saugrohreinspritzung
  • 5 Gänge
  • so viel Platz im Motorraum, dass ein Arm ganz durchpasst
  • Hartplastikverkleidungen
  • Nadelfilz-Bodenbelag
  • Hutablage an 2 Schnüren
  • kein Licht im Kofferraum
  • Visco-Allrad
  • Seilzughandbremse
  • Seilzugkupplung
  • Trommelbremsen hinten
  • Starrachse
  • mittig geteilte Rückbanklehne (50/50)

könnte ich auch einen Golf 2 beschreiben... erst bei

  • Mild-Hybrid
  • 2-DIN Touch DAB+-Navi mit Smartphoneanbindung, USB-Schnittstelle und AUX
  • Rückfahrkamera
  • grafisches Display (weiß) für Bordcomputer
  • Cupholder und 2l-Flaschen-Ablagen
  • Start-Stop-Automatik
  • Keyless Go mit Startknopf
  • LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht und Automatik
  • Front-, Seiten- und Vorhangairbags
  • Abstandwarner mit Notbremsassistent
  • Spurhaltewarner

merkt man, dass das eher nicht sein kann 😉

Und die geringe Integrationstiefe (das Naviradio z.B. hat zwar einen angepassten Rahmen, ist aber nicht weiter in das Fahrzeug integriert als es ein Nachrüst-Naviceiver könnte) sorgt dafür, dass ich auch die komplizierteren Teile wie einen Scheinwerfer selber tauschen könnte. Kreuzschlitz... 😉
Dass der nicht billig sei dürfte - geschenkt. Den Mehrwert der LEDs möchte ich nicht missen.
Und wenn so ein eher unnötiger Assistent oder der Hybridakku mal ausfallen - lässt man sie einfach weg. Es geht auch ohne.

Thu Jul 20 20:12:13 CEST 2023    |    andyrx

Solange die Betriebsbremse nicht auch per Seilzug betätigt wird gehts ja noch 😁😁

Thu Jul 20 20:19:28 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Das "anlernen" vom Licht,war für mich schon ein Punkt,der mir das Fahrzeug unsympathisch macht😁 kommen dann noch mehr Probleme mit irgendwelchen Steuergeräten und Sensoren dazu,auch gern mal in gehäufter Menge,hat sich die Sache für mich erledigt und beim nächsten Auto vermeide ich diese Risikofaktoren😛

Thu Jul 20 20:31:19 CEST 2023    |    fehlzündung

Zitat:

@_RGTech schrieb am 20. Juli 2023 um 20:09:31 Uhr:



Und wenn so ein eher unnötiger Assistent oder der Hybridakku mal ausfallen - lässt man sie einfach weg. Es geht auch ohne.

Zumindest, solange solche Ausfälle keinen Fehler hinterlegen oder die Motorkontrolleuchte in Gang setzen. Dann gibts keine neue TÜV-Plakette mehr und das Auto taugt schnell nur noch für den Export.

Thu Jul 20 20:34:02 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Richtig...obwohl das Auto nutzbar wäre,steht es dann Rum weil es keine Plakette gibt

Thu Jul 20 21:43:21 CEST 2023    |    _RGTech

Dann finden sich Lösungen wie man's ausbaut. Die Systeme sind bei den kleineren Ausstattungen ja nicht vorhanden gewesen, also muss es auch ohne gehen.
(Oder glaubt ihr, ich hab einen Gurtwarner, der piept? 😁)
Bei starli/inmontanis hat es rund 200.000km gebraucht, bis der Hybridakku kaputtging - ist okay für mich.

Und @ToledoDriver82: Welches Anlernen vom Licht?

Thu Jul 20 21:55:51 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Nachdem ich damals Leuchtmittel und Sensoren für die automatische Leichtweitenregulierung erneuert hatte... bewusst selbst ohne nervigen teuren Werkstatttermin,ging es immer noch nicht,ein Anruf in der Werke brachte die Lösung , man müsse dem Licht erstmal wieder sagen was seine Nullstellung ist damit er auch regeln kann, sonst läuft der nur im "Notprogramm" ,was bedeutet,maximal nach unten bzw Einstellung wie bei größtmöglicher Beladung,einfach um mögliche Blendung des Gegenverkehrs auszuschließen.... nachdem ich das hab machen lassen,war die Reichweite vom Abblendlicht auch wieder weiter als die gefühlten 10m 😁 ich hatte vorher noch nie dem Licht erklären müssen,dass nun wieder alles ok ist und es wieder im Normalzustand arbeiten darf😛
Im übrigen bin ich gerade sehr froh,dass mein Sommerauto ohne ABS bestellt wurde,es häufen sich gerade im Kreise der Besitzer solcher Autos Probleme beim ABS,ohne wirkliche Lösung und mit Teilemangel, einige gehen schon durch,ob ein Ausbau möglich ist,damit man die HU besteht und das Auto wieder nutzbar ist... Werkstätten waren im übrigen bei 99% völlig überfordert und haben die Fehlersuche abgebrochen,bei einigen mit dem Hinweis,das Fahrzeug halt dann einfach zu entsorgen.

Thu Jul 20 21:59:32 CEST 2023    |    fehlzündung

Mein Gurtwarner ist auch deaktiviert. Wurde auch nie vom TÜV beanstandet. Aber nur, weil der Prüfer nicht genau hingeguckt hat oder hingucken wollte. Sonst wärs ein Mangel gewesen.

Gurtwarner ist ab einem bestimmten Baujahr aber auch vorgeschrieben. Wie es mit anderen Systemen aussieht, die zwar verbaut sind, aber nicht Vorschrift, ist eine gute Frage.

Vielleicht so wie beim Heckscheibenwischer oder Nebelscheinwerfern: Wenns dran ist, muß es funktionieren. Komplett ausbauen ist hingegen erlaubt.

Thu Jul 20 22:09:03 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Ich weiß noch,dass man früher zum Beispiel den Fahrerairbag austragen lassen konnte,wenn er nicht serienmäßig verbaut war und somit das Modell auch ohne zu bestellen war. Das macht aber heute kaum noch ein Prüfer, selbst unter den selben Voraussetzungen. Beim ABS in dem von mir genannten Fall ebenso,es gab zwar die Fahrzeuge auch ohne ABS,nur ist das mit dem austragen nicht so einfach und beim GT war es immer Serie, dort ist es laut Prüfer Bestandteil der ABE.

Thu Jul 20 22:12:31 CEST 2023    |    _RGTech

Den Gurtwarner kann man ja recht fix wieder einstecken, wenn's je nötig sein sollte. Maximal ~10€ für die Nachprüfung und dann wieder ausstecken - mir doch wurscht...

Airbags konnte man auch beim Umbau auf ein Sportlenkrad rausnehmen - ob das noch klappt?

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 20. Juli 2023 um 21:59:32 Uhr:


Vielleicht so wie beim Heckscheibenwischer oder Nebelscheinwerfern: Wenns dran ist, muß es funktionieren. Komplett ausbauen ist hingegen erlaubt.

Auf diese Regelung vertraue ich (bei optionaler Ausstattung) ebenfalls. Dazu zähle ich Hybrid, Startstop, das Kamerasystem - und das scheinen mir die komplexesten und damit anfälligsten zu sein. Würde ich aber auch nicht unbedingt vermissen 😛

Selbst bei den LEDs: es gab auch Halogenvarianten, auf die man rückrüsten könnte.

Vorgeschriebene Teile hingegen... nun ja, die kann man natürlich nicht einfach unterschlagen. Außer der Prüfer weiß das Baujahr nicht so exakt (Reifensensoren beispielsweise sind so ein Spaß, auf den ich auch hätte verzichten können - aber ab wann war das nochmal? 😉).
Ein ABS möchte ich aber schon funktional haben, wenn's geht.

Der Punkt ist halt der - das Autochen ist jetzt quasi neu. 15 Jahre sollte es locker ohne große Schmerzen halten (wenig dran was kaputtgehen kann, solide japanische Ingenieurskunst). 20 sind sicher auch drin - solange dann keine entfallenen Ersatzteile ein Problem werden. Und dann... kann ich langsam an Rente denken.

Beim Benz habe ich zwar eine größere Fangemeinde und auch eine durchaus beachtliche Teileversorgung, muss - weil der 22 Jahre älter ist - aber auch mit deutlich mehr Problemen rechnen bis dahin. Und die kosten nicht nur Geld, sondern auch Zeit (vor allem weil das Wissen, siehe MT, ausstirbt!).

Mit welcher Strategie komme ich jetzt also stressfreier über die Zeit?

Eben - Ich weiß es auch nicht, aber durchs Zweigleisige habe ich meine Chancen erhöht, dass einer keine Mucken macht 🙂

(Mit einem der rollenden Computer, die heutzutage quasi nur noch durch das aktuellste Infotainment verkauft werden, wäre mir das Risiko aber zu hoch.)

Thu Jul 20 22:17:22 CEST 2023    |    fehlzündung

Ich würde mir da auch nicht allzu viele Gedanken machen. Es gab in der Entwicklung des Autos schon oft neue Dinge, wo man gesagt hat, das hält nicht, das zieht hohe Folgekosten nach sich. Katalysator, Airbag, ABS, usw.

Und am Ende war es dann doch haltbar, hält oft ein Autoleben lang oder ist dann doch zu vertretbaren Preisen zu reparieren. Das einzige Bauteil, was wirklich markenübergreifend Probleme gemacht hat und noch macht, ist der Dieselpartikelfilter, bzw. die Folgen der Abgasreinigung, wie Ölverdünnung.

So wird es mit den Assistenzsystemen auch sein. Kamera oder Radar können kaputtgehen. Steuergeräte auch, aber Steuergeräte gibt es schon seit Ewigkeiten und so oft geht da auch nichts kaputt.

Als problematisch sehe ich eher die immer komplexer werdende Elektronik. Da kommt es dann im Alter zu Ausfällen und Fehlern, weil irgendwo Kontakte vergammelt sind, ein Kabel gebrochen ist, usw. Und da dann den Fehler finden, das wird die Herausforderung sein, wenn es mit vertretbarem Aufwand geschehen soll.

Thu Jul 20 22:18:41 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Da geht es aber dann schon wieder los,einfach ausbauen und gut ist da nicht,da heißt es wieder Diagnosegerät ran, Fehler löschen bzw Sachen raus programmieren damit es keine neuen Fehlermeldungen gibt und der Prüfer bei der nächsten HU wieder rum meckert... nö,das ist nicht so meins,ich bin da noch einfach gestrickt,getreu dem Motto "Licht geht nicht=Lampe kaputt=neue einbauen=Licht geht wieder" 😁

Thu Jul 20 22:21:57 CEST 2023    |    fehlzündung

Start-Stop wird nicht geprüft, außer es wirft einen Fehler. Kann man auch nicht prüfen, denn nur weil der Motor nicht ausgeht, heißt es ja nicht, dass es nicht funktioniert. Es sind eben nur nicht alle Parameter erfüllt, damit es ausgeht.
Aber wenn du es deaktivierst und der Prüfer merkt es, wäre es wohl ein Mangel, da Bestandteil der ABE.

Reifensensoren werfen einen Fehler, wenn defekt oder Batterie leer. Da müßte man schon so umprogrammieren, dass sie komplett deaktiviert sind. Idealerweise auch noch so, dass die Kontrolleuchte beim Einschalten der Zündung trotzdem kurz angeht, für den Fall, dass der Prüfer sehr genau hinsieht.

Thu Jul 20 22:24:05 CEST 2023    |    _RGTech

Ja, ich denke um Reifensensoren kommt man nicht rum. Die Probleme haben wir aber auch in 20 Jahren mit den Elektroautos noch.
Start-Stop... kann ich glaub im Menü auch deaktivieren (aktuell steht es auf Eco, es soll ja auch was bringen... gibt mehrere Optionen). Die Anzeige dafür ist jedenfalls deaktiviert, ging mir auf den Nerv, ebenso wie die fürs Hybridladen.

Und ob bei der Vielzahl der Warnlampen auffällt, dass eine fehlt? 😁

Ob da wirklich ein Diagnosegerät gebraucht wird? So wie ich das Auto bisher kennengelernt habe, steckt man eine nicht vorhandene Funktion einfach aus und sie ist weg 🙂

Ist ja kein VW.
Oder Peugeot (wo schon ein Radiotausch beim späten 206... ach lassen wir das).

Und wer das Risiko nicht eingehen mag, darf gern einen 2019er oder älter als Comfort oder Club anschauen. Da ist der Firlefanz nicht drin. (Aber auch kein Tempomat, Lederlenkrad, Sitzheizung etc.)

Thu Jul 20 22:31:46 CEST 2023    |    fehlzündung

Grundsätzlich sehe ich es aber wie du: Was nicht dran ist, kann nicht kaputtgehen.

Und es wird auch weiterhin so sein: Wer Ahnung und Fähigkeiten und Möglichkeiten hat, kauft ein älteres Auto und macht anfallende Reparaturen selbst.

Wer das nicht hat, ist mit einem neueren Fahrzeug wahrscheinlich besser dran, auch wenn mehr Elektronik und Assistenz verbaut ist. Aufgrund des jüngeren Alters sind weniger Reparaturen zu erwarten oder man ist sogar noch in der Garantie.

Ich denke, wer jetzt ein einfaches Modell kauft neu kauft, kann damit 200tkm oder 20 Jahre verhältnismäßig günstig fahren.
Vielleicht noch einen jungen Gebrauchtwagen, dann ist schon ein Stück Wertverlust weg.

Ein älteres Auto kaufen und 10 Jahre Nutzung anpeilen ist vermutlich günstiger, aber wie der Titel des Blogs sagt, Werkstatt wird auch teurer und wer aufs Auto angewiesen ist, verliert auch schnell die Geduld, wenn die Kiste ständig Zicken macht und in der Werkstatt steht.

Thu Jul 20 22:35:13 CEST 2023    |    fehlzündung

Zitat:

@_RGTech schrieb am 20. Juli 2023 um 22:24:05 Uhr:



Start-Stop... kann ich glaub im Menü auch deaktivieren (aktuell steht es auf Eco, es soll ja auch was bringen... gibt mehrere Optionen).

Würde mich wundern, wenn das geht, denn m.W. drf es zwar deaktivierbar sein, aber nicht dauerhaft. Du mußt es also bei jedem Start neu deaktivieren. So kenne ich das auch von allen Autos mit S/S, die ich bis jetzt gefahren bin.

Und ja, bei den vielen Warnlampen, kommt es eben sehr auf den Prüfer an, was er sieht oder sehen will. Wenn nach dem Motorstart alle Lampen ausgehen, ist es jedenfalls schonmal ein gutes Zeichen und kann genaueres Hinsehen verhindern 😁

Thu Jul 20 22:35:41 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Das hängt dann halt auch vom Fahrprofil und der Nutzung ab...bin ich eher der Kilometersammler oder der Technikfreak, reicht mir für die wenigen Kilometer das einfache oder braucht es trotzdem volle Hütte,will ich einfach nur von A nach B oder hab ich für diesen Weg auch bestimmte Ansprüche usw

Thu Jul 20 22:35:42 CEST 2023    |    _RGTech

"Der Kilometersammler" dürfte eher ein Leasingfan sein... weg damit bevor was kaputtgeht, und im Notfall immer mit Ersatzwagen oder Mobilitätsgarantie ausgestattet.
Kosten sind egal, ist alles in der Garantie.

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 20. Juli 2023 um 21:55:51 Uhr:


Nachdem ich damals Leuchtmittel und Sensoren für die automatische Leichtweitenregulierung erneuert hatte...

Schlagt mich nicht, aber ich glaube bei LED braucht man die gar nicht mehr. Erst wenn eine gewisse Leuchtkraft vorhanden ist (mathematisch irgendwie berechnet), müssen SRA und aLWR vorhanden sein, und die werden von den meisten LED-Werfern knapp unterschritten. Also passend zum Gesetz konstruiert worden 😉

Thu Jul 20 22:39:08 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Da bin ich eh raus 😁 ich bin bis auf weiteres gut versorgt😉 meine Fahrzeuge reichen für die Fahrt zum Supermarkt genauso wie für Tagesausflüge von 1300km,von daher komme ich erstmal hin.

Thu Jul 20 22:41:27 CEST 2023    |    fehlzündung

Also mein Subaru mit LED hat die Reinigungsanlage und die aLWR.

Aber es gibt ja mittlerweile auch LED zum legalen nachrüsten von Osram oder Philips, da braucht man es dann nicht, weil die Leuchtkraft unter der Schwelle bleibt.

Am wichtigsten bleibt nach wie vor die regelmäßige und vorschriftsmäßige Wartung. Da wird dann bei alten Autos oft gespart.
Ich sehe es bei mir: Auto ist aus der Garantie raus, also überziehe ich die jährliche Inspektion und Ölwechsel etwas (bin seit der letzten 5000km gefahren, also nicht die Welt...). Ist auch nicht problematisch, denk ich. Aber es darf eben nicht so sein, dass man dann irgendwann 5 Jahre und 50tkm ohne Wartung fährt, das ruiniert das beste Auto.

Thu Jul 20 22:51:59 CEST 2023    |    _RGTech

An der Wartung spare ich nicht... überzogen wurde bisher nur wegen Werkstattterminen oder wegen Saisonzulassung (fällig in der Pausenzeit), da ging's nicht anders.

Was die LED-Scheinwerfer angeht...
Am Benz, mit dem dortigen Xenon, ist die aLRW + SRA natürlich auch vorhanden. Da käme notfalls zwar auch eine Rückrüstung in Betracht - aber dann müsste eine manuelle LWR rein, das macht's nicht viel weniger komplex.
Am Ignis mit dem besseren LED - habe und brauche ich beides nicht. Da kann ich mir höchstens irgendwann eine tote Lichtquelle vorstellen, oder (und das ist polierbar...) eine blinde Deckscheibe (der Benz hat Glas, das ist auch gut).
Und wo musste ich in der Praxis schon mal einen Scheinwerfer wegen technischem Defekt tauschen? Richtig, am viel simpleren Halogen-Passat, wo die Reflektorenbeschichtung blätterte 😁
Man steckt nicht drin. Auch "ist ja wenig dran" kann kaputtgehen, auch wenn's prinzipiell die risikoärmere Strategie ist.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 20. Juli 2023 um 22:31:46 Uhr:


Ich denke, wer jetzt ein einfaches Modell kauft neu kauft, kann damit 200tkm oder 20 Jahre verhältnismäßig günstig fahren.
Vielleicht noch einen jungen Gebrauchtwagen, dann ist schon ein Stück Wertverlust weg.

Und da muss man schon aufpassen - denn "einfaches Modell" heißt vielerorts "wenig Ausstattung, aber nicht weniger komplex". Denk mal an

einen Basis-Polo

. CAN-Bus, Steuergeräte im Motor, etc. - sind trotzdem da! Mit Turbolader will ich gar nicht erst anfangen.

Wonach man Ausschau halten sollte, sind die

simpler

konstruierten Fahrzeuge. Welche, wo der Ausstattungsgrad auch bei Maximalausbau nie solche Komplexität erreicht, dass es kritisch werden könnte. So'n Hyundai i10 beispielsweise.

Dass das von der Größe nicht jedermanns Sache ist, weiß ich aber auch... und dass die aussterben, ebenso.

Thu Jul 20 22:56:12 CEST 2023    |    fehlzündung

Toyota Yaris in der Basis. Wenig Ausstattung, noch mit einfachem saugbenziner zu haben.

Das fällt mir spontan ein.

Oder ein Dacia. Wird in der Haltbarkeit nicht an dem Toyota rankommen, aber wenn er entsprechend günstiger ist, wäre es eine Option.

Von neueren VW würde ich eher die Finger lassen, wenn es günstig bleiben soll...

Thu Jul 20 22:58:09 CEST 2023    |    miko-edv

diese "hoch favorisierten" Simpel-Autos haben einen großen Nachteil: sie sind mittlerweile so alt, daß sie kurzfristig dem Zahn der Zeit erliegen werden ...

Thu Jul 20 23:00:09 CEST 2023    |    andyrx

Meine Fahrzeuge bekommen nur wenig Kilometer bis auf meinen Renault Fluence 2.0 der alle reisen oder täglichen Kilometer macht …..jetzt hat er 86.000km gelaufen und bisher war da noch gar nix dran.

Die Reisen zum Hause in Ungarn hab ich so gut wie alle mit dem Subaru Outback gemacht ( 20.000km ) trotz seiner 230.000km immer zuverlässig gewesen und keine Reparaturen bis auf ein Radlager…..hab ihn dann mit Aufschlag verkauft war ein guter Deal gewesen beim Kauf.

Bei meinen Hobbyfahrzeugen ( Honda HRV , Mercedes CLK und Peugeot 307 Cabrio und dem Mazda RX7 Cabrio ) wird notwendige Wartung gemacht in Werkstatt ….ärgert mich ein Auto zunehmend mit ungewöhnlichen /teuren Reparaturen kommt es weg …..da bin ich schmerzfrei

Deine Antwort auf "Reparaturkosten / Werkstätten enorm teurer geworden …."

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Mein Blog hat am 09.01.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

gebürtiger Hesse der nun in Bayern zuhause ist.
Hobby's sind natürlich Autos insbesondere mit Wankelmotor, Motorrad fahren und Allrad / Offroad fahren

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