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andyrx

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Wed Jul 19 17:53:28 CEST 2023    |    andyrx    |    Kommentare (343)    |   Stichworte: Honda, Peugeot, Reparaturen kosten, Stundenlohn, VW

Hallo Motortalker

Habe gerade einen Artikel zur Entwicklung von Reparaturkosten und Werkstattpreisen gelesen der für mich absolut nachvollziehbar ist.

++++++++++

Eine neue Analyse bestätigt den Eindruck vieler Autofahrer: Reparaturen werden immer teurer. Welche Kosten besonders stark ansteigen – und was dahintersteckt.
Die Reparaturkosten in der Autowerkstatt erreichen ein neues Allzeithoch. Wie ausgerechnet moderne Fahrassistenten diese Entwicklung befeuern und was Autofahrer dagegen tun können.
Eine neue Schadensbilanz des Leasing-Anbieters LeasePlan Deutschland für das Jahr 2022 zeigt einen deutlichen Anstieg der Reparaturkosten. Allein im Vergleich zum Vorjahr gab es einen gewaltigen Preissprung. Das zeigt die Auswertung der Reparaturkosten je nach Schadenshergang (Voll- und Teilkasko):
Überholen/Fahrstreifenwechsel: +57 Prozent
Brandschaden: +52 Prozent
Aufsetzen des Fahrzeugs: +43 Prozent
Verlust der Kontrolle: +30 Prozent
Im Durchschnitt sind die Reparaturkosten gegenüber 2019 um mehr als 40 Prozent gestiegen:
In der Vollkaskoversicherung lagen die durchschnittlichen Kosten pro Schaden 2019 bei knapp 1.200 Euro. 2022 waren es rund 1.700 Euro. Das ist ein Plus von 42 Prozent.
Noch höher ist der Anstieg in der Teilkaskoversicherung: von etwa 700 Euro im Jahr 2019 auf rund 1.000 Euro im Jahr 2022 (+43 Prozent).

+++++++++++++++++

Quelle und ganzer Artikel —} https://www.t-online.de/.../...erkstaetten-sind-nun-teuer-wie-nie.html

Passt meine Erfahrung ins Bild kürzlich.

Hatte kürzlich schon gestaunt ….eine freie Werkstatt hier im Ort wollte für einen banalen Radlager Wechsel bei meinem Honda HR-V 4x4 schlappe 370.-€ haben …..das Ersatzteil kosten No Name 10.-€ und von SKF 35.-€ im Netz …..ok lass es bei der Werkstatt 70.-€ kosten sind 300.-€ nur für die Arbeit.

Hab das Auto woanders hin gebracht und dann waren 220.-€ fällig.

In 2022 waren Bremssättel defekt bei meinem Peugeot 407 Coupé bzw. fest bzw. Liefen heiss…..Freie Werkstatt rief dafür 650.-€ auf ….wollten gleich Bremsscheiben und Klötze mit machen und dann wären es 1290.-€ gewesen …..war in fremden Ort und hab zähneknirschend nur die Brenssättel machen lassen da Scheiben und Klötze noch Jungfräulich waren.

Was gibts da so bei euch zu berichten …..auch schon festgestellt dass da mitunter ordentlich hin gelangt wird ??

Grüße Andy

Werkstätten teuer wie nie ….Werkstätten teuer wie nie ….
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Sun Jul 23 11:26:37 CEST 2023    |    fehlzündung

Zitat:

@Schwarzwald4motion [url=https://www.motor-talk.de/.../...orm-teurer-geworden-t7496971.html?...]schrieb am 23. Juli 2023 um 07:12:00
Darauf läuft es wohl hinaus, insbesondere dass der teure Kohlestrom immer noch billiger ist als Sprit und dazu nicht mal umweltschädlicher.
Aber das ist eine reintheoretische Anmerkung, schließlich haben wir den strommix ...... der jedes Jahr besser wird..

Ja, ist rein theoretisch. Das E-Auto ist für den Normalverdiener ohne Subventionen ohnehin nicht erschwinglich, wenn man von Kleinstwagen wie Renault Zoe oder sowas absieht.

Strompreise werden auch nicht sinken, was ja zumindest irgendwie ein Argument Pro-Elektro gewesen wäre. https://www.handelsblatt.com/.../28741584.html

Egal, wie viele Windräder, Solarparks und Balkonkraftwerke noch gebaut werden, der Kunde muß den bereitgeastellten strom bezahlen, nicht den abgenommenen. Und bereitgestellt werden muß er, denn er muß auch bei Flaute und Dunkelheit verfügbar sein.

Aber so rund läuft das ja eh nicht mit den tollen neuen Energien. https://www.wiwo.de/.../29269166.html

Von daher wird sich der Normalverdiener weiterhin des Verbrenners bedienen und wird die auch irgendwie reparieren (lassen) müssen.

Aber warten wir mal die (politische) Entwicklung ab. Bei der Frage, ob ab 2035 keine Verbrenner mehr in der EU zugelassen werden können, ist die Frage eher, ob es die EU 2035 überhaupt noch gibt.

Sun Jul 23 11:42:49 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 23. Juli 2023 um 11:26:37 Uhr:



Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 23. Juli 2023 um 07:12:00 Uhr:


Darauf läuft es wohl hinaus, insbesondere dass der teure Kohlestrom immer noch billiger ist als Sprit und dazu nicht mal umweltschädlicher.
Aber das ist eine reintheoretische Anmerkung, schließlich haben wir den strommix ...... der jedes Jahr besser wird..

..Das E-Auto ist für den Normalverdiener ohne Subventionen ohnehin nicht erschwinglich, wenn man von Kleinstwagen wie Renault Zoe oder sowas absieht.

Strompreise werden auch nicht sinken, was ja zumindest irgendwie ein Argument Pro-Elektro gewesen wäre...

Natürlich werden die Preise nicht sinken wir haben schließlich Inflation, dies passiert aber auch bei den fossilen, dazu die CO2 Besteuerung von den restlichen Subventionen die langsam zurückgenommen werden ganz zu schweigen.

Entwicklungskosten müssen bezahlt werden, solche Revolutionen gehen oft von oben nach unten aber sie gehen stetig, schließlich hat heutzutage z.B. jeder Kleinwagen eine Klima.

Also ja das E-Auto ist die günstigere Lösung auf Dauer und bald werden auch immer mehr Gebrauchte im Handel sein.

Sun Jul 23 11:46:36 CEST 2023    |    CivicTourer

Also wir haben das 2. e-Auto - ich kann sagen, es ist nicht günstiger als ein vergleichbarer Hybrid. Selbst subventioniert nicht.

Sun Jul 23 11:51:00 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Wenn E in meinem üblichen Kaufbereich für Autos angekommen ist,werde ich es auch mal versuchen 😁 oder mein Arbeitgeber wechselt vorher auf E Transporter 😁

Sun Jul 23 12:06:39 CEST 2023    |    fehlzündung

Wenn man sich die Zusammensetzung des Strompreises anguckt, sieht man, dass da viele Abgaben drin enthalten sind, die nichts mit der Inflation zu tun haben. Wenn das Benzin teurer wird, weil die CO2-Steuer wieder steigt, dann ist das ja auch eine höhere Besteuerung und nicht inflationsbedingt.

Es gibt ganz sicher Konstellationen, bei denen ein E-Autokostenmäßig im Vorteil ist. Ich denke da an Pflegedienste, Firmenwagen, die im innerstädtischen Bereich unterwegs sind und dazu noch die Möglichkeit haben, durch eine Solaranlage erzeugten Strom zu tanken.
Das heißt aber eben nicht, dass es für alle und jeden günstiger ist.

Wenn @CivicTourer sagt, dass ein vergleichbarer Hybrid (nehme an, du meinst Vollhybrid?) günstiger oder identisch teuer ist, dann glaub ich ihm das. Ein Vollhybrid wie der Toyota Corolla ist bei angepasster Fahrweise mit 4,x Litern zu bewegen. Dafür kann er überall tanken, hat quasi unbegrenzte Reichweite. Natürlich spielt er seine Stärken vor allem im städtischen Verkehr aus, weniger auf der Langstrecke.

Aber wenn ich sehe, meine Nachbarn fahren eine VW ID4, haben keine Wallbox und keine Solaranlage, dann glaube ich nicht, dass der Stromer günstiger ist.

Subventionen muss man fairerweise eh rausrechnen. Damit kann man alles mögliche schönrechnen. Wenn ich dir ein Auto mit V8-Motor schenke, kannst du dieses zu niedrigen Kilometerkosten bewegen, weil Anschaffung und Wertverlust wegfallen. Aber die realen Kosten sind das eben nicht.

Sun Jul 23 13:54:45 CEST 2023    |    CivicTourer

Ja, ich meine Vollhybrid.

Sun Jul 23 14:04:11 CEST 2023    |    _RGTech

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 23. Juli 2023 um 12:06:39 Uhr:


Ein Vollhybrid wie der Toyota Corolla ist bei angepasster Fahrweise mit 4,x Litern zu bewegen.

Das schaffen viele schon mit einem simplen Vierzylinder-Saugrohreinspritzer-Verbrenner ohne Turbolader:

https://www.suzukimania.de/.../index.php?...

Ein Vollhybrid aus dem Toyota-Stall kann (!) nochmal deutlich sparsamer bewegt werden:
https://www.motor-talk.de/.../...-hybrid-erfahrungen-t7270983.html?...

In Europa nicht besonders gefördert und irgendwie auch nicht wirklich gewollt. Weder die Hersteller noch die von ihr beeinflusste Politik haben da Interesse.
Schade eigentlich. Habe gehört, die funktionieren.😮

Sun Jul 23 14:22:06 CEST 2023    |    PeterBH

@_RGTech : Tja, Lackstift gibt es nicht, da eine Drei-Schicht-Lackierung. Da hätte ich das Set für 50,- € kaufen müssen und das Ergebnis hätte mich kaum zufrieden gestellt.

Ist ein EOS V6 mit DSG, wobei das Getriebe noch in der Garantiezeit erneuert wurde. Schaltete nicht einwandfrei und beim Austausch eines Teils hat die Werkstatt gepfuscht. Das "neue" DSG hat jetzt rund 80.000 km gelaufen, einmal Ölwechsel und schaltet immer noch korrekt.
Das Dach ist dicht, es wurden aber zweimal Reparaturen durchgeführt - einmal musste der linke Ablaufschlauch für ein paar Euro in der A-Säule erneuert/befestigt werden, einmal in der linken Dachstrebe noch auf Garantie eine Folie neu verklebt werden. Vor und nach der Saison werden die Dichtungen mit diesem "K-Zeugs" behandelt.

Sun Jul 23 14:22:50 CEST 2023    |    fehlzündung

Ja sicher, der Mitsubishi Space Star ist auch so ein Kandidat, der mit gutem Willen sehr sparsam bewegt werden kann. Bloß diese Autos haben alle gemeinsamt, sie decken die automobilen Grundbedürfnisse ab. Nicht merh, nicht weniger. Eigentlich nur als Zweitwagen, Pendlerfahrzeug oder für Singles oder genügsame Paare geeignet.

Honda Civic (oder die Honda SUV, deren Modellbezeichungen ich nicht alle im Kopf habe), Toyota Corolla (Kombi), Corolla Cross, RAV4 sind eben wirklich ausgewachsene Fahrzeuge und auch als Erstwagen und für Familien eine Alternative.

Mag sein, dass man so einen Vollhybrid auch mit 3,x Liter bewegen kann. Aber rechnen wir mal 4,x Liter, denn nicht jeder hat ideale Bedingungen oder ist Spritsparmeister.

Aber um den Bogen zu den Reparaturkosten wieder zu kriegen: Man hat gerade bei den Toyota-Hybriden sehr gute Chancen auf ein stressfreies Autoleben, weil es am Ende doch recht simple Technik ist. Saugbenziner mit 1,8 bis 2,5 Litern Hubraum, Planetengetriebe, keine Kupplung.

Andere Hersteller sind da vielleicht nichtmal wirklich schlechter, aber gerade Toyota ist da eben Pionier und wenn man sieht, wie viele Toyota-Hybrid-Taxen unterwegs sind, dann sind das wohl recht robuste und zuverlässige Autos.

Da weiterzuforschen und entwickeln, den Kauf eines solchen Autos zu subventionieren (wenn man denn überhaupt Autokauf subventionieren will. Muß ja nicht durch Kaufprämie sein, kann ja durch Steuerfreiehit oder dergleichen erfolgen) hätte sich sicher rentiert. Deutlich weniger Spritverbrauch, langlebige Technik, keine Ladeinfrastruktur erforderlich. Und eben für alle geeignet. Egal ob Stadtfahrer oder Kilometerfresser.

Einziger schwacher Punkt: Zumindest bei Toyota habe alle nur eine Anhängelast von 750kg (auch gebremst). Einzig der RAV4 Allrad kann 1650kg ziehen.

Sun Jul 23 16:05:33 CEST 2023    |    _RGTech

4 Komma schafft halt vermutlich jeder auf diese Art, und das klingt auch nicht so besonders (speziell für Diesel-Fanatiker)... dass da 2 Komma gehen, beweist ja nur, dass da noch mehr Potential ist.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 23. Juli 2023 um 14:22:50 Uhr:


Da weiterzuforschen und entwickeln [...] hätte sich sicher rentiert. Deutlich weniger Spritverbrauch, langlebige Technik, keine Ladeinfrastruktur erforderlich. Und eben für alle geeignet. Egal ob Stadtfahrer oder Kilometerfresser.

d'accord. Aber da wähnte sich die europäische oder deutsche Autoindustrie (zu Recht, natürlich) im Rückstand. Und propagierte dagegen die Plug-In-Mistlösung, die wir jetzt haben.

Ein Hoch nochmal auf "wir schaffen das".

Sun Jul 23 16:12:38 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Ich muss ja zugeben,ein Diesel Hybrid hab ich mir auch schon oft gewünscht. Wir haben Einsätze in der Stadt,zum Teile mit gerade mal 3-5 km,da den "großen" Diesel anzuschmeißen macht wenig Sinn,auch würden an manchen Tagen zugesicherte 100km elektrisch reichen. Es gibt aber auch auch Tage/Wochen,da braucht es den Diesel und seine Reichweite. Der MildHybrid bringt jedenfalls nichts,zumindestens nicht soviel,dass es die Kosten für Anschaffung und Reparaturen rechtfertigen würde.

Sun Jul 23 16:40:21 CEST 2023    |    fehlzündung

Der Vorteil des Benzin-Hybrids ist ja gegenüber dem Diesel gerade, der Wegfall der aufwändigen Abgasreinigung, usw.

Dieselmotoren sind heutzutage ja hochkomplex und im Alter dann ggf. nur mit hohen Kosten instandzuhalten. Da nützt dann auch der Hybrid nichts mehr.

Der Vorteil des Benzin-Hybrids ist eben ein völlig anspruchsloser Saugbenziner ohne Turbo und dazu der Elektroantrieb.

Ich glaube, bei Dieselhybrids wäre die Nachfrage zu gering, als dass es sich für die Hersteller lohnen würde. Diesel kaufen eben die Kilometerfresser, die viel Strecke auf der Autobahn abspulen und da hilft Hybrid nicht so sehr beim Sparen. Und das bisschen, was man städtisch fährt, das macht man dann eben auch mit Diesel.
Also klar, würde sich auch verkaufen, aber wahrscheinlich ist die Nachfrage danach nicht hoch genug für den Markt.

@_RGTech Man kann da natürlich unterschiedlicher Meinung sein, aber ich finde, 4 Liter, ohne große Anstrengungen für ein ausgewachsenes Auto, gepaart mit einem geringen Defektrisiko, klingt schon recht gut. Klar, weniger ist immer besser, aber insgesamt ist das schon eine gute Ansage.

Sun Jul 23 17:15:26 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Ich würde trotzdem mal behaupten,3-7km pro Strecke 2x am Tag,dürfte für den Diesel trotzdem nicht so gut sein,gerade wenn er dann gleich nach dem Start auch noch ordentlich gefordert wird und kalt 2,6t den Berg hoch bewegen muss. Aber gut,ich hab keine Erfahrung mit Hybrid,wenn das System aus Diesel und Strom nichts taugt,erklärt es das mangelnde Angebot.

Sun Jul 23 18:18:16 CEST 2023    |    _RGTech

Diesel ist komplex und politisch tot. Vor dem VW-Skandal hätte das noch eine Zukunft gehabt, gerade als Plug-In, wo man innerorts mit Strom noch günstiger (und vor allem geräuscharm - Nagel, nagel) unterwegs wäre und außerorts dann mit dem Geizediesel. Wäre halt nicht ganz billig geworden (Diesel waren "damals" ja auch schon teurer in der Anschaffung!).

Hat nicht sollen sein.

Sun Jul 23 18:21:57 CEST 2023    |    ToledoDriver82

In der Sprinterklasse wird das wohl noch etwas dauern...da wäre es aber eine sinnvolle Variante gewesen.

Mon Jul 24 16:47:30 CEST 2023    |    andyrx

Passt ja ins Bild …..vorhin im Radio gehört das die Versicherungen auf breiter Front die Beiträge erhöhen wollen aufgrund der erheblichen Preissteigerungen bei Reparaturen/ Werkstätten…..die machen es sich auch einfach anstatt ihren Einfluss preisdämpfend geltend zu machen.

Versicherungs/ Kasko Schäden wirken immer ein wenig wie ein Selbstbedienungsladen für die Werkstätten auf mich.

Mon Jul 24 17:05:22 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Jo,ein Fronscheibenwechsel bei meinem Transit,kostet die Versicherung schon zwischen 1700 und 2300€...glaubt ernsthaft jemand,die würden diese Kosten nicht umlegen,zumal die Frontscheiben so anfällig sind (weil auch da die Qualität nachlässt),dass man praktisch zu jedem neuen TÜV ne neue Scheibe benötigt.

Mon Jul 24 21:23:52 CEST 2023    |    fehlzündung

Fußgängerschutz und Gewichtsersparnis macht die Scheiben anfälliger. Früher hielt so eine Scheibe oft ein Autoleben lang. Jetzt geht sie kaputt, wenn man sie mal unfreundlich anguckt.

Ich warte eh drauf, dass die Versicherungen da bei Glasbruch am Scheinwerfer Änderungen einführen und das eben nicht mehr über die TK abrechnen lassen.
Häufige Glasbrüche bei älteren Fahrzeugen mit LED werden zunehmen und die Scheinwerfer sind bekanntlich teuer.

Mon Jul 24 21:28:25 CEST 2023    |    fehlzündung

Zitat:

@andyrx schrieb am 24. Juli 2023 um 16:47:30 Uhr:


Passt ja ins Bild …..vorhin im Radio gehört das die Versicherungen auf breiter Front die Beiträge erhöhen wollen aufgrund der erheblichen Preissteigerungen bei Reparaturen/ Werkstätten…..die machen es sich auch einfach anstatt ihren Einfluss preisdämpfend geltend zu machen.

Versicherungs/ Kasko Schäden wirken immer ein wenig wie ein Selbstbedienungsladen für die Werkstätten auf mich.

Naja, Preissteigerungen gab es überall. Teilweise gerechtfertigt, durch gestiegene Kosten, aber oft wurde auch gleich noch ne Schippe draufgelegt.

Ich denke, den Versicherungen sind da auch Grenze gesetzt. Der Geschädigte will natürlich, dass sein Auto wieder so hergerichtet wird, wie vor dem Unfall. Die Werkstatt sagt, kein Problem, das kostet. Zahlt die Versicherung nicht, gehts vor Gericht.

Die Versicherungen versuchen ja schon aus eigenem Interesse, die Kosten gering zu halten. Stichwort Partnerwerkstätten, Schadenmanagement, usw.

Andererseits sind die Leute bei Versicherungena uch komisch: Bei der Autoversicherung wird wegen 10 EUR Ersparnis im Jahr munter gewechselt. Bei anderen Versicherungen, wie Lebensversicherungen, Gebäude und Hausrat wird einfach das bezahlt, was gefordert wird.

Mon Jul 24 21:50:54 CEST 2023    |    notting

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 24. Juli 2023 um 21:28:25 Uhr:


Andererseits sind die Leute bei Versicherungena uch komisch: Bei der Autoversicherung wird wegen 10 EUR Ersparnis im Jahr munter gewechselt. Bei anderen Versicherungen, wie Lebensversicherungen, Gebäude und Hausrat wird einfach das bezahlt, was gefordert wird.

- Keine bunte Werbung für den festen Wechselstichtag -> Panik!!!1111!!!einsiensiens
- Beim Auto sind alle paar Jahre sowieso Änderungen an der Versicherung nötig: Auto wird zu alt, dass VK keinen Sinn mehr mehr, irgendwann evtl. auch TK. Die Laufleistung ändert sich, etc. Außerdem hat man selbst nix davon, wenn man eine HP (eben Pflicht -> nervt) hat die schnell zahlt, ist ja nur für den Unfallgegner, also kann man auf Teufel komm raus sparen.

Ehrlich gesagt rufe ich um die entspr. Zeit bei meinem Versicherungsvertreter an. Oft konnte er es bei gleichen Leistungen billiger machen. So richtig gewechselt habe ich nie.

notting

Mon Jul 24 22:01:13 CEST 2023    |    fehlzündung

Ja aber bei anderen Versicherungen, wie Hausrat, Gebäude, usw. kann man auch oft die Verträge ändern. Da sind dann die Leistungen besser oder umfangreicher zum gleichen Preis.

Kann natürlich auch andersrum sein und man fährt mit einem Altvertrag besser.

Aber ab und an mal die Verträge überprüfen und gucken, ob alle versicherten Risiken noch vorliegen, kann nicht schaden.

Wenn man einen Hund mit in der Privathaftpflicht hat und der Hund ist irgendwann tot, sollte man ihn eben auch wieder austragen lassen.

Mon Jul 24 22:05:28 CEST 2023    |    miko-edv

an dem festen Stichtag arbeiten die Versicherer aktiv:
mittlerweile bekomme ich die geänderten oder neuen Kfz-Verträge mit Hauptfälligkeit zum nächsten Monatsersten,
Hat für mich den Vorteil, daß
a) sie auch nicht alle gemeinsam am 1.1. fällig sind, und
b) daß zumindest beim ersten Jahr der Umstellung die nächste Rabattstufe entsprechend früher greift ...
Der Versicherer hat dadurch
a) weniger Streß mit einem weiteren Wechselwilligen Kunden zum "Knubbel-Termin",
b) ein weiteres Jahr die Prämie, eben weil der Vertrag aus dem Massenandrang herausfällt, und der Kunde seinen Wechselwunsch eventuell vergißt ...

Tue Jul 25 11:27:56 CEST 2023    |    Mountie

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 24. Juli 2023 um 17:05:22 Uhr:


Jo,ein Fronscheibenwechsel bei meinem Transit,kostet die Versicherung schon zwischen 1700 und 2300€...glaubt ernsthaft jemand,die würden diese Kosten nicht umlegen,zumal die Frontscheiben so anfällig sind (weil auch da die Qualität nachlässt),dass man praktisch zu jedem neuen TÜV ne neue Scheibe benötigt.

Dann hatten wir wohl Glück. In den letzten 30 Jahren wurde bei den Fahrzeugen in der Familie nur 1 Scheibe getauscht.

Man kann aber auch Pech haben, wenn zum falschen Zeitpunkt der Vordermann mit Splitt schmeißt.

Tue Jul 25 12:01:09 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Mein Astra hatte bis vor kurzem noch seine erste...von 94 😉 und da war nichts kaputt,sie war halt fertig durch Kratzer usw. Ansonsten hab ich bei meinen Fahrzeugen eher keine Probleme damit.

Tue Jul 25 12:05:02 CEST 2023    |    faceman22

Wenn man täglich länger Autobahn fährt, kommt schon eher mal ne neue Scheibe....

Tue Jul 25 12:07:36 CEST 2023    |    christi123

das mit der scheibe liegt an der geschwindigkeit und autobahn fahrten. wer selten autobahn fährt und/oder langsam auf autobahnen fährt hat weniger probleme damit. steinschläge kommen auf der autobahn erst bei >160kmh richtig zur geltung. bei sportwagen (porsche) die 300 kmh fahren wird die scheibe auch mal jahrlich gewechselt.

grüße

Tue Jul 25 12:21:33 CEST 2023    |    Mountie

Zitat:

@christi123 schrieb am 25. Juli 2023 um 12:07:36 Uhr:


das mit der scheibe liegt an der geschwindigkeit und autobahn fahrten. wer selten autobahn fährt und/oder langsam auf autobahnen fährt hat weniger probleme damit. steinschläge kommen auf der autobahn erst bei >160kmh richtig zur geltung. bei sportwagen (porsche) die 300 kmh fahren wird die scheibe auch mal jahrlich gewechselt.

Die hälfte des "Fuhrparks" waren eher langstrecken Fahrzeuge und damit bevorzugt Autobahn.

Auch Steinschläge bei höherem Tempo sind mir gut bekannt.

Witziger Weise hatte ich meinen bisher einzigen wirklichen Steinschlag bei Tempo 90. Da hat der Vordermn Split in genau 90 Grad Winkel auf meine Scheibe geschmissen.

Ansonsten versuche ich meine Scheibe zu schonen und pflegen. Gegen Steinschlag bei hohem Tempo kann man dann leider nichts mehr machen.

Tue Jul 25 12:37:42 CEST 2023    |    miko-edv

der freie Blick durch eine neue Scheibe läßt einen schnell zur Erkenntnis "Frontscheiben sind Verschleißteile wie Bremsscheiben" kommen - immer TK ohne SB ...

Tue Jul 25 12:50:36 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@faceman22 schrieb am 25. Juli 2023 um 12:05:02 Uhr:


Wenn man täglich länger Autobahn fährt, kommt schon eher mal ne neue Scheibe....

Oder Drängler.

Tue Jul 25 13:00:28 CEST 2023    |    Mountie

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. Juli 2023 um 12:50:36 Uhr:



Zitat:

@faceman22 schrieb am 25. Juli 2023 um 12:05:02 Uhr:


Wenn man täglich länger Autobahn fährt, kommt schon eher mal ne neue Scheibe....

Oder Drängler.

Nicht immer sind es Drängler. Häufig sind das Problem die Linksfahrer.

Tue Jul 25 13:10:45 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Zitat:

@miko-edv schrieb am 25. Juli 2023 um 12:37:42 Uhr:


der freie Blick durch eine neue Scheibe läßt einen schnell zur Erkenntnis "Frontscheiben sind Verschleißteile wie Bremsscheiben" kommen - immer TK ohne SB ...

Dem ist so, allerdings zählt Verschleiß nicht als Glasschaden und wird daher nicht von jede Versicherung übernommen, selbst erst durch

Tue Jul 25 13:16:28 CEST 2023    |    faceman22

Steinschlag im Sichtfeld ist hilfreich.
Oder Tüv Mängelbericht.

Tue Jul 25 13:29:10 CEST 2023    |    ToledoDriver82

Ich hatte ja gedacht,die ganzen kleinen Steinschläge und Kratzer würden reichen,dem war nicht so...beim nächsten Mal bin ich schlauer😉

Tue Jul 25 14:07:28 CEST 2023    |    fehlzündung

Autobahn finde ich weitaus ungefährlicher für die Scheibe. Zumindest dann, wenn man den Sicherheitsabstand halbwegs korrekt einhält.

Bundes und Landstraßen sind schlimmer. Viele Kieslaster unterwegs, die was verlieren, viele Schlaglöcher oder frostaufbrüche, dazu geringerer Abstand wegen niedrigerer Geschwindigkeit.

Meine letzte Scheibe ist bei 80km/h auf der Bundesstraße gerissen. Da war aber niemand vor mir. Ich weiß bis heute nicht, was das war, kann mir nur vorstellen, dass etwas von der Gegenfahrbahn hochgeschleudert wurde.

Tue Jul 25 14:22:34 CEST 2023    |    kappa9

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 25. Juli 2023 um 14:07:28 Uhr:


Autobahn finde ich weitaus ungefährlicher für die Scheibe. Zumindest dann, wenn man den Sicherheitsabstand halbwegs korrekt einhält.

Bundes und Landstraßen sind schlimmer. Viele Kieslaster unterwegs, die was verlieren, viele Schlaglöcher oder frostaufbrüche, dazu geringerer Abstand wegen niedrigerer Geschwindigkeit.

Meine letzte Scheibe ist bei 80km/h auf der Bundesstraße gerissen. Da war aber niemand vor mir. Ich weiß bis heute nicht, was das war, kann mir nur vorstellen, dass etwas von der Gegenfahrbahn hochgeschleudert wurde.

In den letzten 25 Jahren hatte ich ungefähr 15 neue Frontscheiben wegen Steinschläge. Überwiegend NICHT bei hohen Geschwindigkeiten jenseits 150km/h.

Bis auf einen einzigen, der durch eine Erntemaschine verursacht wurde, die aus etlichen Metern Höhe eine halbe Schubkarre Erde mit Steinen verloren hatte während ich ihr auf der Landstraße entgegen kam, waren alle Steinschläge entweder durch aufgewirbelte Steine von Schlaglöchern, oder durch LKW.
Zwei mal nachweislich (polizeilich bestätigt und von mir fotografiert) durch Steine in den Profilrillen eines Kieslasters sowie große Brocken zwischen der Zwillingsbereifung.
Oft habe ich die Steine sogar auf ihrer Flugbahn gesehen.

Jede Woche auf der A44 und A7 und A1, wo jahrelang riesen-Schlaglöcher und Baustellen waren - da braucht man keinen Dränglerabstand, um Steinschläge abzubekommen.

Im Gegenteil: Je länger ich brauche, um an LKW vorbei zu kommen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit Steine abzubekommen.

So meine Erfahrung in über 1Mio km BAB

Die Preise für die Frontscheiben waren schon immer sehr hoch. Wenn man Inflation heraus rechnet und Kaufkraft betrachtet, sind seit 1995 nicht so große Unterschiede.
Teuer sind oft die zusätzlichen Funktionen (Heizung, diverse Kameras, IR-Reflektion usw)
Dennoch bin ich auch der Meinung, dass gerade Scheiben günstiger sein könnten...
Am Ende zahlt der Versicherte.

Tue Jul 25 14:38:20 CEST 2023    |    fehlzündung

Teurer vielleicht nicht, aber der Tausch ist häufiger notwendig als früher.

Carglass und wie sie alle heißen sind auf diesen Zug aufgesprungen. Früher gab es solche Scheibenbuden gar nicht, weil eben nicht genug Scheiben kaputtgingen, als dass es sich gelohnt hätte.

Tue Jul 25 15:16:07 CEST 2023    |    remarque4711

@kappa9
In 25 Jahren 15 Frontscheiben 😰 wie geht das denn? 😕

Mein 21 Jahre alter Zafira mit 430k Km auf der Uhr hat noch die erste Scheibe drin. Die wurde einmal repariert. Bei all meinen anderen Autos wurde auch nie eine Scheibe gewechselt. Eine Mio. Kilometer bekomme ich auch zusammen und die sind sicher nicht bei Fahrten um den örtlichen Marktplatz gesammelt worden.

Wurde Dir nie die Versicherung gekündigt?

Tue Jul 25 15:47:09 CEST 2023    |    kappa9

Zitat:

@remarque4711 schrieb am 25. Juli 2023 um 15:16:07 Uhr:


@kappa9
In 25 Jahren 15 Frontscheiben 😰 wie geht das denn? 😕

Mein 21 Jahre alter Zafira mit 430k Km auf der Uhr hat noch die erste Scheibe drin. Die wurde einmal repariert. Bei all meinen anderen Autos wurde auch nie eine Scheibe gewechselt. Eine Mio. Kilometer bekomme ich auch zusammen und die sind sicher nicht bei Fahrten um den örtlichen Marktplatz gesammelt worden.

Wurde Dir nie die Versicherung gekündigt?

Immer nur Langstrecke Autobahn 300km am Stück.
Nein, nie eine Versicherungskündigung.
Schau mal weiter oben - andere haben fast jährlich eine neue Frontscheibe nötig.
Zudem: Mehrere Male konnte ich glücklicherweise den Verursacher haftbar machen und es ging nicht zu Lasten meiner Teilkasko.

Tue Jul 25 15:54:32 CEST 2023    |    remarque4711

Dann habe ich bisher Glück gehabt oder fahre "falsch".

Tue Jul 25 16:13:08 CEST 2023    |    kappa9

Zitat:

@remarque4711 schrieb am 25. Juli 2023 um 15:54:32 Uhr:


Dann habe ich bisher Glück gehabt oder fahre "falsch".

Wenn dir ein LKW (meist Kieslaster) einen Stein vor die Scheibe wirft, kannst du gar nichts machen…

Deine Antwort auf "Reparaturkosten / Werkstätten enorm teurer geworden …."

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