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andyrx

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Wed Jan 16 22:04:53 CET 2019    |    andyrx    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: 1 (JA), Renault, Scenic

Hallo Motortalker ,

 

Viele neuere SUV sind oft nur noch Front bzw. 2WD angetrieben bzw. haben außer der Optik und der erhöhten Sitzposition nicht viel mit dem ursprünglichen Gedanken zu tun ....eine Mischung aus echten Offroader und einen gut für die Straße nutzbaren KFZ Kombi zu sein.

 

Grundsätzlich sind dabei viele der Allrad SUV beim Offroad fahren gar nicht so schlecht....wenn man sich traut und im Hinterkopf hat dass diese Fahrzeuge nicht ganz soviel verzeihen/robust sind bzw. schneller was kaputt geht wenn man es zu wild treibt im Gelände.

 

Bleibt auch immer die Frage was man als Offroad betrachtet ....für Freaks ist nur der Offroad Park der Maßstab oder die Superkarpata eine echte Prüfung ,für andere ist auch eine feuchte Wiese ( die kann durchaus eine Herausforderung sein ) oder ein matschiger Waldweg schon Offroad ;)

 

Ich sehe dass ganz pragmatisch,da wo man mit einem normalen ( 2WD) Fahrzeug besser nicht mehr fährt oder durchkommt beginnt Offroad ....eben abseits der Straße wie der Name Offroad besagt.

 

Zumeist werden SUV unter den klassischen Offroad Fahrern eher als Spielzeug betrachtet....oft auch zu Recht.

 

Schaut man sich aber auch mal auf YouTube diverse Videos an ( oder aus eigener Erfshrung ) so ist doch erstaunlich was manchesmal mit einige SUV so angestellt wird und auch möglich ist....gerade zu Dacia Duster und Subaru Forester gibt es da einige Videos wo man große Augen macht.

 

Nun verwunderlich ist das mitunter nicht...

 

Die Bodenfreiheit von vielen SUV ist mit meist um 20cm ( plus /minus 2cm) ähnlich dem was serienmäßige Offroader so anbieten....statt eines klassischen Leiterrahmens der echten Geländewagen haben einige SUV stattdessen einen in der selbsttragende Karosse intergrierten Hilfsrahmen und sind dadurch erheblichen leichter als echte Offroader.

 

Ok eine im schweren Gelände hilfreiche Untersetzung findet sich bei den SUV eher selten und einen wirksamen Unterfahrschutz haben auch die meisten SUV nicht ( auch bei vielen Offroadern Fehlanzeige) und oft werden bei SUV die fehlenden Sperren für Differentiale durch Differentialbremsen (LSD) oder gezielten Brenseingriff ersetzt.

 

Viel wichtiger sind aus meiner Sicht aber vernünftige Reifen (All Terrain oder MuD Terrain ) die für Traktion sorgen ....mit hochgeschwindigkeitsreifen ist es fast egal welcher Allrad im Gelände für Vortrieb sorgt,da ist dann schnell Ende im Gelände weil die Pellen einfach zu schnell zugesetzt sind und dann eben alle 4 Räder keinen Halt finden.

 

Ist das Gelände zu uneben kommt die zumeist verbaute Einzelradaufhängung der SUV an seine Grenzen weil Federwege bzw. Verschränkung nicht ausreichen,echte Offroader mit starren Achsen und großen Federwegen können mitunter da deutlich mehr bieten.

 

Im Schnee hingegen sind SUV oft gleichwertig oder sogar besser als klassische Geländewagen weil leichter und der meist permanente Allrad der SUV sich oft besser anpasst an wechselnde Strassenverhältnisse als der häufig nur zuschaltbare Allrad klassischer Offroader oder PickUps ohne drehzahlausgleich der Achsen.

 

Es gibt einige SUV älterer Bauart die ich in Wald und Forst öfter mal sehe und die aus meiner Sicht durchaus für leichtes und mittleres Offroad fahren brauchbar sind.

 

Z.B.

 

Subaru Forester und Outback ( ältere mit Handschaltung ) haben zumeist eine Untersetzung) und um die 20cm Bodenfreiheit .

 

Mazda Tribute und Ford Maverick haben sperrbares Mitteldifferential

 

Dacia Duster

 

Nissan X- Trail

 

Gibt sicherlich noch einige mehr ....die man im Wald noch gut nutzen kann

 

Gibt aber auch einige die mir einfallen so gut wie nie abseits der Straße zu sehen

 

BMW X Serie ( fast immer reine Strassenreifen drauf )

 

Mercedes ML oder GL

 

Lexus

 

Viele dieser SUV sind halt auch zu schade bzw. zu teuer um sich Kratzer oder Beulen abseits der Straße einzuhandeln.

 

Meine beiden Softroader /SUV/Allradler der Renault RX4 von BJ 2000 und der Subaru Outback 2,5 Automatik von 2002 werden nicht geschont und haben gute Reifen drauf .....allerdings fahre ich nicht in Offroad Parks sondern das was hier in DE oder Ungarn ( da geht mehr) so zu fahren ist und das geht mit beiden sehr ordentlich.

 

Gerade heute waren im Tal die Waldwege schlammig und tief ( durch Schmelzwasser ) und oben in den Bergen Schnee und Eis auf den Wegen....ging mit dem RX4 ohne jedes Problem.

 

Schreibt mal auf was so eure Erfahrungen mit SUV abseits der Straßen sind und welche da was drauf haben und welche eher nicht.

 

Grüße Andy

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Sat Dec 15 10:38:04 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: III (T), Laguna, Renault

Moin Motortalker,

 

 

Hab gestern hier einen alten Ford Taunus fahren sehen und der hat mich an den Werbespruch damals in der 70er Jahren erinnert „Viel Auto fürs Geld“

 

Was ist der alte Slogan von Ford heute über alle Marken hinweg heute wert bzw. bei wem habt das Gefühl das Preis/ Leistung durchaus auch ein Kaufargument ist ....denn die Kaufgewohnheiten haben sich geändert ,nicht umsonst reflektiert das Marketing heute eher auf Lifestyle und Image / Prestige gleich welche Marke ....alle wollen irgendwie Premium und Lifestylig wahrgenommen werden ;)

 

Wie interpretiert ihr heute „ viel Auto fürs Geld“

 

Klar,die Größe des Fahrzeugs alleine macht den Unterschied nicht aus ...da braucht es schon etwas mehr zu.....was ist eure Währung abseits von Lifestyle und Image ??

 

Bei meinen Fahrzeugen war das vor allem beim Underdog Renault Laguna 3 der Fall....eine großzügige geschnittene Limousine mit verkannter Qualität in dieser Fahrzeugklassen und ein Fahrzeug welches Renault neu deshalb recht preisgünstig offeriert hat,wohl auch ein Grund dass ich vor 2 Jahren den Laguna gebraucht aus erster Hand mit erst 17.000km (nachweislich ) auf der Uhr und wie neu für 8000.- Euro kaufen konnte ....das war gefühlt „viel Auto fürs Geld“

 

 

Was sind denn derzeit /aktuell die Megaschnäppchen ??

 

Fällt mir derzeit als erstes der Fist Tipo ein....was habt ihr da so auf dem Radar ??

 

 

 

 

Gespannte Grüße

 

Andy

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Fri Dec 14 18:51:45 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: 2 (BE/ BH), Outback, Subaru

Moin Motortalker,

 

In den Höhenlagen der Rhön liegt doch schon etwas Schnee und mit unserem Husky fahre ich dann gerne mal in die Höhenlagen der Rhön ,denn was gibt es schöneres für einen Schlittenhund als Schnee;)

 

Wechselweise bin ich mal mit dem Renault RX4 2,0 Benziner 140PS ( permanent Allrad 80% vorne und 20% hinten Verteilung ) von BJ 2000 und mit dem Subaru Outback 2;5 Automatik 156PS von BJ 2002 ( permanent Allrad 35% vorne und 65% hinten mit VDC) gefahren .

 

Im unverschneiten Bereich im Wald tut sich das nicht viel und die Bodenfreiheit ist ähnlich mit 21cm und auch bei Regen lassen sich die beiden von weichen Waldboden oder tiefen Pfützen / Rinnen nicht in Verlegenheit bringen....der Renault ist unterwegs mit 215/65r16 General Grabber 2 All Terrain mit ordentlich Profil und der Subaru mit 215/60r16 Relamax Ganzjahresreifen ( mit Schneeflocke ) die ganz neu sind.

 

Konzeptionell sind die beiden irgendwie schin sehr unterschiedlich und erfüllen doch ihren Zweck ....da der Renault RX4 der mal als Scenic ein biederer Pampersbomber war und mit dem von Magna Steyer entwickelten Allrad gleich mal um 10cm in der Höhe wuchs ( 6cm höher gelegt und größere Räder ) auf stolze 172cm und dazu eine rustikale Offroad Optik erhielt und auf der anderen Seite der Subaru Outback der ein rustikaler und höher gelegter Legacy ist ....ohne jedoch deshalb ein SUV sein zu wollen, eher ein Allzweckkombi der auch ein wenig Offroad kann und damit

im Stil eines Audi Allroad oder Volvo Xc70 gehalten ist .

 

Man sitzt im Renault deutlich höher als im Subaru.

 

Die Piste zur Kissingerhütte auf 850 Meter Höhe ist teilweise vereist ( siehe Bilder) dennoch war eher das Bremsen ein Problem während selbst das anfahren recht problemlos ging....das Fahrverhalten der beiden aber ist recht unterschiedlich insbesondere im Grenzbereich ,da der RX4 eher untersteuernd und der Subaru zumeist neutral durch Kurven fährt.

 

Die Reifen des Subaru sind dabei etwas im Vorteil ,Lamellen haben hier etwas mehr Grip als dss grobe All Terrain Profil der Reifen am Renault.

 

Oben auf dem Plateau auf der verschneiten buckeligen Wiese geben sich beide keine Blöße und auch dank der mehr als ausreichenden Bodenfreiheit gibt es da keine Probleme und auch eine zerfurchte Rückegasse war befahrbar ( gefrorener Boden ) ohne Probleme....jedoch hat der RX4 hier Vorteile durch längere Federwege gegenüber dem Subaru

 

Da gab es dann aber einen recht steilen kurzen Hang mit Schnee und Eis der zügig genommen keine Herausforderung ist ....aber mittendrin stoppen und anfahren ist dann was anderes .

 

Eine Untersetzung haben beide keine ....und da merkt man den zu lang übersetzten ersten Gang des RX4 sehr deutlich und die eher frontlastige Auslegung (80:20) des 4x4 bringt erstmal ein kurzes scharren der Vorderräder mit sich bevor umverteilt wird und dann der Hang erklommen wird ,wer an dieser Stelle die Balance zwischen Gas und Kupplung nicht gut hinbekommt hat ein Problem....ich musste aber nicht mit schleifender Kupplung fahren der Renault RX4 hat es auch voll eingekuppelt noch so geschafft.

 

 

Dss gleiche Prozedere mit dem Subaru gestaltete sich da doch deutlich anders ...stoppen und egal ob am Fuß des Hanges oder mittendrin anfahren war völlig entspannt und souverän ,da der Subaru die Grundverteilung 35 % vorne und 65% hinten ( nur bei Automstik mit VDC ) hat gab es kein auch nur ansatzweise scharren der Räder und völlig unangestrengt mit der geschmeidigen Automatik ( nur 4 Gang) fuhr der Subaru diesen Hang nach oben.

 

Sicher war das jetzt recht speziell und kommt nicht oft vor ( wer clever ist stoppt ohnehin nicht an einen verschneiten Hang ) zeigte aber auf dass die Allrad Erfahrung und Konstruktion des Outback einfach etwas ausgefeilter ist als das Konzept des RX4,bei dem einfach die beiden ersten Gänge zu lang ausgelegt sind ,wenn Untersetzung nicht vorhanden ist ,wie bei den beiden ,dann ist die Automatik ein echter Pluspunkt da der Drehmomentwandler unter stetigen Kraftfluss sich vorteilhaft bemerkbar macht.

 

Desweiteren ist der Allrad des Renault RX4 ordentlich „vorgespannt“ was man als leichten Wiederstand beim Rangieren auf festen Boden wahrnimmt und man daran wohl auch erkennt dass der RX4 einen echten permanent Allrad hat ( anders als beim Honda System des HRV z.B. der nur bei Bedarf/ Schlupf von hinten schiebt )

 

Dem Subaru ist das fremd weil er ein anderes System verwendet als der Renault RX4 ( Renault mit Viskosekupplung) und da völlige Unauffälligkeit herrscht.

 

Der Allrad bei den Subaru mit Automatik und VDC ist mit dss Beste was Subaru zu bieten hat ...während normale Automatik Subaru ohne VDC unter normalen Umständen zu 100% die Vorderräder antreiben und erst bei Schupf die Hinterräder aktivieren ,die Handschalter haben eine 50:50 Verteilung die bei Schlupf variiert wird .

 

Sicher könnte man über unterschiedliche Allradsysteme ganze Referate verfassen und es gibt zig Konzepte ....und ich wollte ohne wissenschaftlichen Anspruch einfach mal einen kleinen Vergleich bzw Eindrückd aus der Praxis aufschreiben .:cool:

 

Wie lautet mein Fazit??

 

Für leichtes bis mittleren Gelände und Schnee/ winterliche Befingunge n sind beide geeignet denn meist geht mit den beiden Allradlern mehr als die meisten sich überhaupt als Fahrer zutrauen ...der Renault RX4 punktet mit der hohen Sitzposition und den längeren Federwegen / komfortableren Federung und verliert Sympathien durch die blöde Getriebeabstufung da die beiden ersten Gänge zu lang sind.

 

Der Subaru ist das aufwendigere Fahrzeug mit dem besseren Allrad und profitiert von seiner Automatik—} hat aber weniger „Offroad“ feeling als der Renault.

 

Ich mag beide, traue dem Subaru aber abseits der Straßen einen Tick mehr zu als dem orginellen Renault.

 

Was kostet der Spaß ??

 

Beide haben mich jeweils unter 2000.— Euro gekostet da kann nicht meckern ;)

 

 

BTW: der zuschaltbare Allrad in meinem ehemaligen Opel Frontera ist zwar im Gelände toll aber bei solchen Bedingungen unpraktisch bzw. schlecht nutzbar weil kein Drehzahlausgleich zwischen den Achsen möglich ist ....sprich entweder untersteuert er hoffnungslos und will am liebsten geradeaus fahren wenn 4x4 aktiviert ist oder wenn deaktiviert wird ,erscheint der Frontera dann eher als eine tückische Heckschleuder durch den Heckantrieb und das hohe Gewicht ...:eek:

 

Im Verbrauch tun sich im übrigen alle genannten Fahrzeuge kaum was ....selbst der schwere Opel Frontera brauchte meist nur 10 Liter und um den Dreh liegen die anderen auch .

 

 

Grüße Andy

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Thu Nov 29 10:10:36 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (93)

Die Kerzen bleiben aus —> zuviel Feinstaub und Stickoxide ??Die Kerzen bleiben aus —> zuviel Feinstaub und Stickoxide ??

Moin Motortalker ,

 

Unser Leben ist im Alltag so mancher Belastung oder Gefahr ausgesetzt und ich finde es rührend wie die Politik sich um uns sorgt....:o

 

Alllerlei Diskussionrn werden geführt um die Belastung der Luft in den Städten und nun ist es doch mal aufgefallen ....zuhause oder am Arbeitsplstz ist die Luft mitunter schlechter als draußen :p

 

Aber der Gesetzgeber ist nicht untätig —} https://www.t-online.de/.../...renze-fuer-innenraeume-verschaerft.html

Zitat:

 

 

Sind Stickstoffdioxide im Haus weniger gefährlich als draußen? Gegner von Diesel-Fahrverboten wundern sich, dass draußen strengere Werte gelten. Nun werden die Regeln für Innenräume angepasst.

 

In Deutschland werden künftig strengere Regeln für Stickstoffdioxid in Innenräumen gelten. In der kommenden Woche wird eine Gruppe von Experten aus Bund und Ländern eine Anpassung beschließen. Das bestätigte t-online.de Martin Kraft vom NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und Vorsitzender des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR). Wie sie verschärft werden, konnte Kraft vor der Sitzung noch nicht sagen.

 

Die bisher höheren Grenzwerte in Innenräumen und an Arbeitsplätzen im Vergleich zu Straßen führen Gegner von Fahrverboten immer wieder fassungslos an. Dazu tragen aber unterschiedliche Bezugsgrößen bei. Es gelten:

 

40 Mikrogramm NO? pro Kubikmeter im Jahresmittelwert als Grenzwert für Außenluft

60 Mikrogramm NO? im Wochenmittelwert als oberer Richtwert für Innenräume

950 Mikrogramm NO? für gesunde Arbeitende bei maximal 40 Stunden in der Woche als Grenzwert an Arbeitsplätzen

Fahrverbote drohen, wenn häufiger als 18 Mal in einem Jahr das Stundenmittel über 200 Mikrogramm liegt – oder der Durchschnittsgrenzwert von 40 Mikrogramm überschritten wird. Dieser Grenzwert und neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben nach Darstellung des Bundesumweltministeriums zur Überprüfung des Werts für Innenräume geführt.

Quelle sie Link oben .

 

 

Somit gibt es künftig wohl neue Grenzwerte für Innenräume nicht nur für Arbeitsplätze sondern auch für Zuhause .

 

Kerzen ,rauchen oder Räucherstäbchen sowie Kamine sind als Gefahrenquellen für Leib und Leben erkannt worden ....denn Zuhause ist es nunmal gefährlich :eek:

 

Sollten wir uns den Adventskranz Kneifen oder die Kerze besser aus lassen ??

 

Hier mal eine interessanter Artikel und Tabelle —> https://www.startup-report.de/.../

 

 

Ich finde diese Diskussionen zu Feinstaub und Stickoxiden langsam albern und grotesk....statt verärgert bin ich mittlerweile eher amüsiert .

 

Haben unsere Politiker keine anderen Sorgen bzw. Baustellen als unsinnige Vorschriften bzw. Gesetze und Grenzwerte aufzustellen ??

 

Wie seht ihr das ??

 

Grüße Andy

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Fri Nov 23 21:58:22 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (75)    |   Stichworte: Garantie, Händler, III (T), kaufen, Laguna, privat, Renault, Umfrage

Kaufe von Privat oder Händler

den Xsara Picasso hatte ich kürzlich als Winterauro für meine Tochter gekauft ....Kleines Gekd und fährt super zuverlässig .den Xsara Picasso hatte ich kürzlich als Winterauro für meine Tochter gekauft ....Kleines Gekd und fährt super zuverlässig .

Moin Motortalker ,

 

Wer meinen Blog kennt weiß dass ich öfter mal was ausprobiere ....Quer durch viele Marken oder Modelle und immer mal wieder was neues Kaufe;)

 

Mal sind es fast neuwertige Fahrzeuge oder auch betagte Kilometerfresser....alles dabei :cool:

 

Viele meiner Fahrzeuge habe ich fast 20 Jahre besessen und andere nur 20 Tage....

 

Aber wie kaufe ich meine Fahrzeuge ??

 

 

Also vorab—} stöbern im Netz macht mir genauso Spaß wie das kaufen und fahren der Fahrzeuge....Jäger und Sammler halt:D

 

Eine feste Regel ob vom Händler oder von Privat habe ich dabei nicht....wobei gefühlt von Privat mehr ist .

 

Ich habe bei vielen Händlern wenig Vertrauen und da muss schon alles passen ....:o

 

Händler ohne eigene Werkstatt grundsätzlich nicht ....viele schwarze Schafe die Kilometerstände drehen oder Schäden verschweigen und sich aus der Gewährleistung Winden mit allerlei Tricks indem von privat inseriert wird ( und im Hintergrund stehen die anderen Kisten rum ) usw. ist da alles dabei gewesen.

 

Von den aktuellen Fahrzeugen sieht es wie folgt aus:

 

Renault Laguna mit 17.000km von Händler mit 2 Jahre Garanitie ( guter Kauf)

 

Citroen C4 Coupé mit 12 km tageszulassung von Händler ( guter Kauf )

 

Renault RX4 mit 152.000km von privat gekauft ( leider kurz nach Kauf Zahnriemen gerissen )

 

Subaru Outback 2,5 LPG mit 320.000km von privat ( bisher keine Klagen )

 

Mazda RX7 Turbo Cabrio von privat ( sehr guter Kauf )

 

Honda VT 600 Motorrad von privat gekauft mit 10.000km alles OK

 

Ex Fahrzeuge :

 

Kia Sportage Cabrio von Auto Halla in Rendsburg ( Kilometer falsch ging über Anwalt habe vollstreckungstitel der nix wert ist weil Händler dann zugemacht hat )

 

Chevrolet Cruze 1,8 LTZ von privat ( war OK)

 

Nissan Pathfinder V6 von privat ( war ok der Kauf )

 

Subaru Forester 2,5XT von privat mit 211.000km war ein Superkauf

 

Chrysler Stratus Cabrio mit 25.000km von privat war ein guter Kauf

 

BMW E36 325i Cabrio von Händler an Tankstelle zu teuer gekauft und vermutlich wohl auch Kilometer gedreht fand den halt schön :D

 

Renault 19 mit 40.000km von privat ( war ok )

 

Ford Mondeo 2,0 Tdci mit 209.000km von privat ( so lala )

 

Honda HRV von privat als Waldauto für kleines Geld völlig in Ordnung

 

Opel Frontera 2,2i von Händler war ok

 

Jaguar XKR der rote von privat und der grüne vom Händler waren beide OK.

 

Rover Cabrio 216i von Händler ( topkauf )

 

Mazda 323 von Händler war OK

 

Opel Tigra TwinTop von Privat war OK

 

Citroen Pluriel 1,6 von privat war ok ( fährt heute noch meine Tochter )

 

Audi 80 Cabrio 2,3 E von privat der war nix

 

 

Meine vorige Mazda RX7 Sammlung war überwiegend von privat nur das 85er Coupé war vom Händler .

 

Muss aber hinzufügen dass ich 25 Jahre als Daily Driver immer einen Geschäftwagen nutzen konnte die meist alle 3 Jahre ersetzt wurden ....sprich die Liste umfasste stets nur Hobbyfahrzeuge oder Fahrzeuge für meine Partnerin

 

Die echten Schnapper gibt es meist nur von Privat....der Händler kommt bei mir dann zum Zuge wenn das Modell oder Variante genau das ist was ich suche ...;)

 

Gefühlt kaufe ich lieber von privat weil günstiger und kein zwischenverdiener dazwischen ist ....bei den neueren Fahrzeugen mit Garantie dann vom Händler.

 

Sie richtig reingefallen bin ich eigentlich noch nie bis auf den Kia Sportage aus Rendsburg...man steckt gerade bei den alten Kisten natürlich nie drin auch wenn ich schon genau hinsehe und mittlerweile weiß auf was ich zu achten habe....so etwas wie der gerissene Zahnriemen beim RX4 kurz nach Kauf ist ausgesprochenes Pech und steckt man nicht drin.

 

Bei den preiswerten Fahrzeugen sind mir hingegen zuviele Händler unterwegs denen ich nicht traue ....gerade bei den Spezialisten mit unaussprechlichen Namen iss gute Auto nicht immer wirklich gute Auto:o

 

Auch wenn man selbst ein Auto verkauft sind diese als Interessenten bei mir nicht gerne gesehen ....da wird gerne getrickst und mitunter ziemlich dreist verhandelt,verkaufe deshalb fast immer an privat wenn ich Lust auf was neues hab.

 

Wie sieht das bei euch aus ??

 

Grüße Andy

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Wed Nov 21 15:05:32 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (53)    |   Stichworte: 2 (BE/ BH), 4x4, Allrad, Outback, Schnee, Subaru, Winter

Moin

 

Kalter Ostwind bringt meist Kälte aber wenig oder gar keinen Schnee...zumindest im Norden von Deutschland ist dss so;)

 

Auf dem Weg von Bad Segeberg nach Bad Brückenau auf der A7 wurde es dann doch weiß so ab Göttingen ungefähr war sie zu sehen ,die weiße Pracht im November ;)

 

Hier in Bad Brückenau ( bayrische Rhön ) war aber davon nichts mehr vorhanden auf den Bergen rundum konnte man aber die weißen Gipfel sehrn ,also heute morgen den Hund ( Husky) ins Auto gepackt und 25km gefahren zur Kissinger Hütte auf 850 Meter rauf .

 

Waren zwar nur -2 Grad dort oben am Skilift ( natürlich noch nicht in Betrieb ) aber der kalte Wind und Nebel zusammen mit dem Schnee sorgte schon für reichlich Winterfeeling....dass fahren mit dem Allrad Subaru stellte da aber noch keine Herausforderung dar ....dafür war es dann doch nicht genug Schnee.

 

Trotzdem schön zu wissen Allrad an Bord zu haben ....kommen sicherlich noch andere Wintertage wo dieser sich bewähren kann.

 

Die richtigen Reifen sind jedoch auch bei Allrad Pflicht ,der Subaru Outback hat gerade neue Reifen bekommen damit auch das Bremsen im Schnee klappt .;)

 

 

Die vorhandene Sitzheizung ist dann nach längeren Spaziergang eine Wohltat,denn der kalte Wind ist nicht ohne wenn man länger draußen ist.

 

Wie schaut’s bei euch aus ....auch schon Schnee??

 

Auto schon vorbereitet für den Winter und auch schon Winterreifen montiert ....;)

 

....bock auf Schnee oder lass mal stecken ??

 

Mir macht das jedenfalls durchaus Spaß solange ich deswegen nicht im Stau stehe ,was ja leider oft genug der Fall ist,dabei ist es doch gar nicht so schwer bei Schnee zu fahren ....:eek:

 

Grüße Andy

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Sat Nov 17 16:24:01 CET 2018    |    andyrx    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: 2 (BE/ BH), 4x4, Allrad, Boxer, Offroad, Outback, Subaru, SUV

Hallo Motortalker,

 

Hatte im September 2018 den 2002er Subaru Outback 2,5i Automatik mit Autogas für schmales Geld mit immerhin 320.000km auf der Uhr gekauft....gebrauchte LPG Fahrzeuge haben in der Regel sehr hohe Kilometerstände.

 

Laut Vorbesitzer wurde der Motor bei 170.000km getauscht wegen Ölverlust aufgrund gerissener Ölwanne....einen Nachweis darüber gab es in dem dicken Stapel von Rechnungen jedoch nicht.

 

Nun hat der Subaru rund 4500km mehr auf der Uhr und so kann man auch mal was zu dem Kauf bzw. dem Fahrzeug berichten ;)

 

Ist gibt nicht viele Fahrzeuge / Marken wo ich bei diesem Kilometerstand noch ein gutes Bauchgefühl hätte....ein Subaru wirkt zwar immer etwas hölzern/ zweckmäßig gestaltet aber gilt als extrem robust und solide.

 

Ist natürlich immer etwas zocken wenn man sowas kauft ,hot oder Schrott liegen da dicht beieinander .

 

Der Subaru überzeugte bei der Probefahrt mit einem straffen Fahrwerk ohne klappern und der sanften 4.Gang Automatik....die als völlig veraltet aber auch sehr robust gilt.

 

Großzügige Austattung mit Leder,Tempomat,Sitzheizung ,4 EFH,großes Schiebedach und vieles mehr....sind angenehme Accessoires.

 

Der 2,5 Liter 4 Zylinder Boxermotor ist bewährt und gilt als standfest und robust ...hohe Laufleistungen sind bei diesem Aggregat kein Kaufhindernis .

 

Dass von Subaru vorgesehene Ventile einstellen bei LPG Betrieb alle 100.000km ist bei dem hier verbauten SOHC Motor problemlos für rund 60-100.- Euro erledigt ,bei den Subaru DOHC Motoren wäre dazu ein Ausbau des Motors notwendig ....hier ist dies aber kein Problem;)

 

Bis 1999 gab es bei dem Motor hin und wieder Probleme mit der ZKD...die seit den Modellen ab 2000 als ausgestanden gelten.

 

Nun habe ich auch einige Langstrecken gefahren und der Subaru Outback überzeugt durch guten Komfort und Laufruhe....der Verbrauch an LPG liegt auf Langstrecke Autobahn meist mit Tempomat 130 eingestellt um die 11 Liter....dss ist nicht wenig aber angesichts von 60Cent für den Liter Autogas natürlich trotzdem sehr preiswert.

 

Der Ölverbrauch ist mit 0,5 Liter auf 3000km angesichts der Laufleistung völlig in Ordnung.

 

 

Es gibt so gut wie keinen merklichen Unterschied im Benzin zum LPG Betrieb außer rund 10% Mehrverbrauch.

 

Ich vermeide zur Schonung des Motors jedoch längeren Volllastbetrieb mit LPG.

 

Die Automatik schaltet sehr sanft und geschmeidig und kommt nur manchmal in Hektik wenn es z.B. mit Tempomat durch bergiges Gebiet geht ( A7 Kasseler Berge) und sie nicht so recht weiß welche Übersetzung jetzt gerade richtig ist....die Taste Hold oder manuell schalten vermeidet das hoch und runter der Automatik;)

 

 

Der LPG Tank ist in der Reserveradmulde verbaut und fasst rund 40 Liter nach rund 350km heißt es tanken oder mit Benzin weiterfahren,das umschalten auf Benzin ist kaum merklich und wird mit einem piepen auch akustisch signalisiert

 

...wenn ich von Bad Segeberg zu unsererm Haus in Bayern unterwegs bin hab ich mir schon die passende Tanke angewöhnt ....ein Autohof an der A7 kurz vor dem Rasthof Harz da kostet der Liter LPG dann unweit der Autobahn tatsächlich nur 60Cent ,da macht tanken wirklich Spass :cool:

 

Mit der Automatik die nur 4 weit gespreizte Gänge hat ist trotz 156PS der Subaru eher ein gemütlicher Gleiter und animiert nicht zum jagen.

 

Das Fahrverhalten ist sicher und ohne Tücken ,die Bremsen lassen sich gut dosieren sind aber nicht die grandiosen Beißer wie in meinem letzten BMW die M-Stopper ....muss auch nicht.

 

 

Die komfortable Federung ist eher weich ausgelegt und hat lange Federwege ...macht vor dem Hintergrund der durchaus vorhandenen Offroad Talente des Subaru Outback auch Sinn.

 

21cm Bodenfreiheit sind für einen Offroad Kombi schon durchaus ansehnlich und ähnlich viel wie bei den meisten echten Offroadern im Serienzustand.

 

Der permanente Allrad des Subaru arbeitet unauffällig und zuverlässig wie man das von Subaru kennt bzw. auch erwartet....in diesem 2002er Modell mit VDC ist der 4x4 mit Verteilung 35% vorne und 65% hinten ausgelegt ,je nach Fahrsituationen erflolgt die Verteilung automatisch den Erfordernissen entsprechend.

 

Es ist schon erstaunlich was der Subaru mit seinem sehr guten Allrad Offroad zu leisten vermag wenn man sich mal bei YouTube die Videos anschaut ....Grenzen setzen da eher die Überhänge der Karosserie als mangelnde Traktion.

 

Die völlig korrodierten Aluräder und auch die Reifen ( 2 haben ständig etwas Luft verloren) habe ich ersetzt in gleicher Dimension 215/60r16 und das fährt sich mit den neuen Budget Ganzjahresreifen ( Maxtrek) sehr laufruhig und geschmeidig.

 

 

Beim Radwechsel hab ich in der Werkstatt meines Vertrauens mal durchsehen lassen wie er von unten ausschaut ...kein Rost nur etwas Ölverlust und die hinteren Koppelspangen sind bald fällig...sonst ist da alles in Ordnung,angesichts der hohen Laufleistung keine Selbstverständlichkeit und für mich sehr erfreulich:)

 

Habe den Outback im Gelände noch nicht richtig gefordert ,freue mich aber auf den ersten Schnee.....grins :cool:

 

Im Schnee dürfte der Allrad des Outback besser sein als der des Renault RX4 ....im Gelände denke ich werden die Unterschiede aber nicht sehr groß sein....Vorteil des RX4 sind die geringen Überhänge und auch die deutlich höhere Sitzpostion lässt mehr Offroad feeling aufgekommen.

Vom Verbrauch nehmen die beiden sich nicht viel....;)

 

Platzangebot dürfte ähnlich sein,das was der deutlich längere Outback hat macht der Renault durch seine Höhe wett....zum reisen ist der Subaru aber angenehmer und schneller .

 

An Rost haben beide so gut wie nichts....der Subaru hat halt mehr Gebrauchsspuren ( hat ja auch das doppelte gelaufen ) ....beiden gemeinsam ist aber dass es viel Nutzwert und Auto fürs Geld gibt.

 

Hoffe ich habe noch ein wenig Spaß mit dem Subaru....frei nach dem Motto ** wer 320.000km schafft kann auch 400.000km schaffen **

 

Grüße Andy

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Thu Oct 11 21:56:35 CEST 2018    |    andyrx    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 1 (JA), 4x4, Allrad, offroad, Renault, Rhön Bayern, Scenic

Hallo Motoralker,

 

 

Habe mal ein wenig die Rhön erkundet und dazu den Renault RX4 genommen ( Cabrio oder Motorrad wäre auch reizvoll gewesen ) und auch mal abseits der großen Straßen unterwegs gewesen.

 

 

Zitat:

Die Rhön ist ein (ohne Abdachungen) etwa 1500 km²[1][2] großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil seines Kerngebietes, in Bayern jedoch auch Teile seiner nichtvulkanischen, südlichen Abdachung, liegen im rund 2433 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Das Gebirge im äußersten Südosten des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist mit 950 m ü. NHN[3] die im hessischen Bereich liegende Wasserkuppe, die auch der höchste Berg Hessens ist. Es befinden sich mehrere Skigebiete in der Rhön.

aus Wikipedia

 

 

Was für eine schöne Landschaft insbesondere im Herbst bei strahlendem Sonnenschein ....die Tour führte über die Wasserkuppe und dann rund um den riesigen Truppenübungsplatz Wildflecken zurück nach Bad Brückenau .

 

Wer über die Rhön spricht denkt oft zuerst an die Wasserkuppe ( mit 950 Meter die höchste Erhebung der Rhön) abgesehen von den vielen Segelfliegern dort ....gibt es dort nicht soviel zu sehen ,das ist eher ein karges Hochplateau .

 

Da es sich bei den Wäldern der Rhön überwiegend um Mischwald handelt und nicht nur seelenlose Fichten Monokultur das Bild bestimmen ist bei dem schönen Sonnenlicht en toller Anblck ....so bunt kann Wald sein.

 

besonders gefällt es mir an der Kissinger Hütte auf einer schönen Lichtung gelegen...es ist ein recht verstecktes Skigebiet (mit Skilift) von wo man aus einen tollen Blick in der Rhön hat und auf den gegenüberliegend Kreuzberg ( rund 950 Meter) von Oberbach Richtung Gefäll liegt es links recht versteckt geht es dann über einen 3km langen Schotterweg dorthin.

 

Immerhin über 900Meter über NN geht es da rauf und der Blick den man von den Bergen hat ist eindrucksvoll,jetzt im milden Herbst wirkt das alles sehr lieblich,die Rhön gilt aber eher als ein Gebirge mit rauhem Klima ....harte Winter mit viel Schnee sind hier keine Seltenheit.

 

Viele Wege durch den Wald sind nicht durch ein Verbotsschild versperrt ( nur was erlaubt ist bin ich gefahren ) und mitunter geht es auch mal etwas steiler nach oben,der Untergrund besteht oft aus Basaltgestein.

 

Unser Husky hat sich natürlich gefreut ....denn so ein Spaziergang im Wald ist für den Hund ein echtes Highlight.

 

Ideal ist großzügige Bodenfreiheit von 21cm des RX4 der Allrad war aber aufgrund des trockenen Wetters kaum gefordert ....im Winter sieht das dann natürlich anders aus.

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Wed Oct 03 01:35:39 CEST 2018    |    andyrx    |    Kommentare (22)

Moin Motortalker,

 

Ich hatte mit dem Subaru Forester 2,5 XT in 2016 ein echtes Überraschungsmoment gekauft denn das Auto hatte unerwartete Talente ...der dann 2017 leider durch ein Unfall aus dem Fuhrpark ausschied:o

 

Der tolle Allrad des Forester blieb mir aber im Kopf und auch die robuste und zweckmäßige Machart dieser eher unauffälligen Fahrzeuge gefiel mir.

 

Den Frontera hab ich nun verkauft und auch den Honda HR-V hab ich an einen Freund abgegeben ....und stattdessen einen Subaru Outback 2,5 aus 2002 mit LPG hingestellt....astronomische

320.000km stehen auf dem Tacho ( Maschine soll bei 170.000km neu gekommen sein) und optisch hat er schon auch seine gebrauchsspuren.

 

Warum hab das Modell gewählt ??

 

Ein fast Perfektes Langstrecken Fahrzeug mit viel Platz und laufruhigen 156PS Motor der mit LPG ( Autogas ) preiswert im Betrieb ist und für den Winter den richtigen Allrad hat ...Automatik ,Sitzheizung ,Tempomat und neuwertige Ganzjahresreifen drauf für 1600.- Euro ...da ist das Risiko überschaubar.

 

Der Motor läuft ruhig und sowohl bei Gas oder Benzin Betrieb geschmeidig für einen 4 Zylinder ....das Getriebe schaltet sanft und ist trotz nur 4 Gänge gut angepasst an den Motor .

 

Der AWD des Outback ist schon die Variante mit VCD ( das ESP von Subaru) die ganz anders arbeitet

als der Allrad der einscheren Automatikvarianten von Subaru ....statt frontlastig mit Hang on Allrad ist hier die Verteilung im Normalfall 35% vorne und 65% hinten....das ( abschaltbare) ESP /VCD des Subaru arbeitet eher mit Drehmomentverteilung auf einzelne Räder statt über Bremseingriff,das ist wirklich sehr ausgefeilt aber auch komplex und sicherlich mal einen eigenen Artikel wert.

 

Aber am überraschendsten fand ich ,angesichts der Laufleistung ,dass Lenkung und Fahrwerk straff und ohne störende Geräusche oder klappern laufen ....da nehm ich in Kauf dass die FB für die ZV nicht geht oder das Leder schon einige Kratzer hat,ich hab bei der Preislage keine übertriebene Erwartungshaltung.

 

Heute mal mit dem Hund und Shitwetter im matschigen Wald unterwegs gewesen ,mit rund 20cm Bodenfreiheit ist das kein Problem mit dem hochbeinigen Kombi ..der Frontera hat 2cm mehr Luft unterm kiel,da war auch das wenden auf einer aufgeweichten Wiese dank des vorzüglichen Allrad Antriebs kein Problem.

 

Der Outback wirkt eine Klasse höher als der Forester was Laufruhe und Fahrwerk angeht,der deutlich längere Radstand bringt sorgt für ruhige Fahrt auf der Autobahn und bessere Federung ....im Gelände hingegen sind die längeren Überhänge gegenüber dem Forester ( gleiche Bodenfreiheit) von Nachteil.

 

Im Forester sitzt man etwas höher hat aber spürbar weniger Platz als im deutlich längeren Outback.

 

Gegenüber dem Renault RX4 fällt vor allem der geschmeidigere Allrad des Subaru auf,der gänzlich ohne Verspannungen jederzeit für Traktion sorgt....und dass der Subaru deutlich leiser ist.

 

Der Renault wirkt eher nach Geländewagen ( man sitzt sehr hoch ) während der Subaru gefühlt eher ein großer Kombi ist ( immerhin 20cm ist der RX4 höher ) obwohl die Bodenfreiheit fast gleich ist ,der Renault hat mit 21cm etwas mehr Luft überm Boden als die 20cm des Outback...;)

 

Im Gegensatz zum RX4 ist der Subaru Outback auch ein talentierter Zugwagen denn satte 1800kg ( 1950kg bis 8% Steigung ) darf er ziehen ....der Renault darf nur bescheidene 1300kg ziehen,noch hat der Subaru keine AHK,was ich bald ändern werde....:cool:

 

Zum Verbrauch des Outback kann ich noch nichts berichten da noch zu wenig Kilometer gefahren ....bin mal gespannt ob mein billig Schnapper vor allem was Reparaturen oder Defekte angeht ein guter Kauf war...jedenfalls ist das Risiko angesichts des geringen Einstandspreises überschaubar;)

 

BTW:

Haben unseren ersten Wohnsitz nach Bayern verlegt und dort ein restauriertes Fachwerkhaus gekauft,dort gibt es Berge und im Winter durchaus auch noch Schnee ....da ist mir der permanente Allrad des Subaru lieber als der zuschaltbare 4x4 des Frontera ....:o

 

Ich werde berichten

 

Grüße Andy

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Sat Sep 08 12:21:27 CEST 2018    |    andyrx    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: 4x4, A, Allrad, Frontera, Offroad, Opel, Reisen

Hallo Motortalker,

 

 

 

Unseren Opel Frontera hab ich verkauft ,ein gutes Auto und Offroad ein echter Geländewagen....da wir mit dem Renault RX4 etwas ähnliches noch haben und meine Frau gerne mit einem Wohnmobil reisen möchte kommt man auf schräge Ideen....;)

 

Ein Wohnmobil ist grundsätzlich eine feine Sache...und doch gibt es Unterschiede—} groß und komfortabel von Campingplatz zu Campingplatz oder ganz anders gedacht eher in Richtung Globetrotter und das war die Grundlage für diese etwas spezielle GAZelle 2,4 Diesel mit ihrem Alukoffer und Einzelbereifung.

 

Mit diesem Expeditionsmobil ist es eher der Plan durch Europa und Nordafrika zu touren und Landschaften zu sehen sowie Eindrücke zu sammeln die man mit Wohnwagen oder einem gewöhnlichen Camper so nicht bekommt ,dass dies mit weniger Komfort einher geht ist klar ....denn der Koffer hat zwar alles was man braucht und zweckmäßig ist aber eben auch nicht mehr.

 

Dennoch sind Doppelbett und kleine Sitzecke vorhanden eine Küche ebenso....eine Standheizung ist natürlich auch an Bord ( Diesel) oben auf dem Dach befindet sich eine große Solarzelle die eine 150aH Batterie auflädt. Frischwassertank hat 160 Liter und eine Cassettentoiltte ist auch an Bord.

 

Der Koffer ist winterfest dick isoliert und mit einer 3 Punkt Lagerung auf dem Chassis befestigt so dass Offroad auch heftige Verwindungen des Chassis ausbalanciert werden können :)

 

Die russische GAZelle ist aus dem Baujahr 2006 und hat 75.000km gelaufen und verfügt über permanenten Allrad mit schaltbarer Untersetzung sowie sperrbaren Mitteldifferential....das zulässige Gesamtgewicht beträgt 3,5 Tonnen....der simple 2,4 Liter Turbodiesel verfügt über 77KW ( 104 PS) und damit gut zu tun....viel mehr als 100km/ h sind da nicht drin eher 80-90km/h sind da als Reisegeschwindigkeit angebracht.

 

Normalerweise steht dieses Auto als Leicht LKW auf 195ern Zwillingsrädern hinten die für echtes Offroad eher ungeeignet sind ,die Umrüstung aufdeutlich größere und höhere Einzelbereifung war

für den Vorbesitzer eine teure Sache denn alleine die passenden Felgen und Umrüstung lag bei bei über 2000.- für die Felgen.

 

Wie fährt sich das Ding??

 

Wie ein Oldtimer oder wie ein Feuerwehr Magirus vor 30 Jahren ??

 

Irgendwie so würde ich das beschreiben ..laut und lahm,alles funktioniert mechanisch und kann wohl von jedem Dorfschmied in Sibirien oder Nordafrika wieder im Schadensfall

gerichtet werden:cool:

 

Klimananlage oder elektrische Fenster hat er auch nicht....das gerade verzahnte Getriebe erinnert eher an ein Baustellenkipper als an ein modernes Auto und letztendlich muss man sich halt darauf einlassen oder doch einen HymerCamp oder ähnliches vor die Tür stellen:D

 

Ein echtes Urvieh dieses Auto und keine leichtfüßige GAZelle wie der Name eigentlich verheißt...;)

 

Ich werde berichten

 

Grüße Andy

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