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andyrx

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04.07.2021 19:39    |    andyrx    |    Kommentare (129)    |   Stichworte: 4x4, AHK, Allrad., Anhänger, Dacia, Duster, kia, SD, Zugwagen

der Duster DCI 4x4 darf 1500kg ziehender Duster DCI 4x4 darf 1500kg ziehen

Hallo Motortalker ,

 

 

 

Ferienzeit heißt Reisezeit viele haben dann einen Anhänger hinter dem Auto ....mit der richtigen Kombination ist das heute bei weitem nicht mehr so stressig wie vor 20-30 Jahren.

 

Die Fahrzeuge haben meist mehr Leistung und beim richtigen Hänger hinten dran sind auch 100km/h erlaubt.

 

Mein Dacia Duster DCI 4x4 darf sich jetzt mal beweisen denn es geht nach Ungarn mit einem Autotrailer hinten dran weil ich meine zwei am Ferienhaus platzierten Fahrzeuge zurückhole ....ein Citroen Pluriel 1,6 und ein Honda HRV 1,6 jeweils Leergewicht 1240kg.

 

Der Duster darf 1500kg ziehen ,mein Nachbar hat den gleichen Duster und erzählte mir das er damit seinen 1500kg Wohnwagen ohne Probleme zieht.

 

Der Trailer hat zulässiges Gesamtgewicht von 1600kg und wiegt selbst 380kg....beim Leergewicht des Honda und Citroen darf ich Fahrer und Tankinhalt abziehen....sind dann rund 120kg runter komme ich auf ziemlich genau 1500kg.

 

Stützlast 75kg abziehen vom Hänger ( die geht aufs Fahrzeug ) und das sollte alles passen.

 

Ausgelastet ist er damit aber schon ....mal sehen wie er das schafft ,bin ich sehr neugierig drauf....mit meinem ehemaligen Kia Sorento 2,5 CRDI letztes Jahr ( allerdings mit doppelachser ) war das völlig stressfrei ....der darf aber auch 2,8 Tonnen ziehen.

 

Warum hole dich die beiden Fahrzeuge zurück ??

 

Letztes Jahr mit frischen TÜV dorthin gebracht und dann dank Corona seit 1.9.2020 keine Einreise mehr möglich war ...sprich die haben größtenteils dort 1 Jahr von ihrem TÜV abgestanden ohne Nutzung :(

 

Wer weiß was dieses Jahr an Lockdowns in Europa zum Herbst kommt....da geh ich lieber auf Nummer sicher und hol die beiden Autos zurück und hab wenigstens was davon.

 

Der Trailer vom Verleih ist nagelneu und ziemlich exakt genauso breit wie der Dacia Duster und man merkt den kaum hintendran....auf dem Rückweg wird das dann mit dem Auto drauf sicherlich etwas anders aussehen.

 

Nennenswerte Steigungen sind keine auf der Route....sollte von der Leistung des Dacia Duster also kein Problem darstellen zumal er als moderner Turbodiesel ordentlich Drehmoment hat....und auch das 6 Gang Getriebe recht kurz übersetzt ist,der erste Gang ist für Offroad sogar auf die Hälfte untersetzt.

 

Der Allrad schaltet automatisch zu kann aber auch manuell eingelegt werden mit 50/50 Sperre / Verteilung....im Wald wo das Häuschen steht könnte das sehr hilfreich sein weil es die Puszta typischen Sandwege dort sind.

 

In jedem Fall hat der Dacia Duster dann gut zu tun....bin mal gespannt wie sich der Verbrauch dann darstellt.

 

Zum Glück hat der Duster einen Tempomat ( den hatte der Kia Sorento nicht ) .....das ist gerade mit Anhänger hinten dran schon ein wichtiges Feature/ Komfort

 

Erzählt mal über eure Erfahrungen im Hängerbetrieb....was dürft ihr ziehen und wie fühlt sich das an ??

 

 

 

Grüße Andy

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04.07.2021 19:53    |    ToledoDriver82

FS bedingt sind große Anhänger bei mir leider nicht drin bzw müssen halt die 3,5t eingehalten werden. Alle meine Fahrzeuge dürfen 1200kg gebremst ziehen, bis 8% sind bei den Mazda 1,6-1,8t drin. Daher hat es sich bisher nicht ergeben etwas größeres zu ziehen, bis jetzt nur der ungebremste 750kg Anhänger vom Kumpel oder nun mein gebremster bis 550kg, erst heute wieder ne Fuhre Grünschnitt.

Für Auto Transporte muss daher immer der Tucson von meinem Vater herhalten, der darf 1,6 ziehen, mit nem GD ist er ein klein wenig überladen, bis 8% darf er zwar mehr, ist aber hier nicht immer einzuhalten.



04.07.2021 20:04    |    andyrx

Hab noch Führerschein klasse 3 da darf ich noch etwas freier agieren ;)


04.07.2021 20:10    |    ToledoDriver82

Ich hab mein FS ein halbes Jahr zu spät gemacht, leider.


04.07.2021 20:14    |    miko-edv

Moin,

 

ich selbst habe am T4 damals nur einen kleinen 400kg-Motorradanhänger gehabt. Den merkst du leer gar nicht, schaust immer nur verunsichert in den Spiegel, ob er noch Schatten wirft, also noch da ist. Und wenn ein Motorrad drauf steht, ist das zu sehen, aber immer noch nicht zu spüren.

Doch, einmal war etwas Größeres dran: ein Auto-Trailer, um das Golf1 Cabrio über 250 km heim zu holen - gleichzeitig war der T4 etwas "außer Atem", wollte fast nur im Notprogramm fahren - da wurden schon die Brücken über Eisenbahnstrecken zur Herausforderung im Lkw-Verkehr ...

 

Jetzt am Caddy habe ich einen 2to-Pferdeanhänger für die Motorräder. Der Caddy darf wie dein Duster 1500 kg ziehen, der Anhänger mit 2 Motorrädern wiegt ca. 1300 - paßt also. Und macht immer noch Spaß auf der Landstraße (ist ja keine schwankende Ladung), gibt kein unsicheres Gefühl, auch nicht beim Überholen von Lkw auf der Autobahn (auch wenn ich keinen 100er-Schein habe). Tempomat auf 92 (sind echte 88, darüber wird der Verbrauch unverhältnismäßig hoch) und Nickerchen machen ...

 

Im Frühjahr hatten wir einen A3 aus dem Moseltal abzuholen. Der wiegt alleine schon 1600 kg. Da war der Caddy also deutlich außen vor.

Wir haben noch einen Golf7 Variant mit 1800 kg Anhängelast, aber auch der hätte seine 10% Toleranzen deutlich ausgeschöpft.

Glücklicherweise hat men Neffe Zugriff auf einen Allrad-Tiguan mit 170 PS und 2200 kg AH-Last - und auch der hat die Hänge aus dem Moseltal herauf zum Hunsrück ziemlich gekämpft.

 

Und denk dran - auf Langstrecke wirst du mit Pausen etc. nicht über einen Schnitt von 70 km/h kommen - also etwas mehr Zeit einplanen ...


04.07.2021 20:16    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

Dachte das der Hyundai Tucson etwas mehr ziehen darf.....zumindest als 4x4

 

Aber die moderneren SUV sind da eher etwas limitiert .....beim Sorento dürften der alte mit 170 PS noch bis 3,5 Tonnen ziehen der Nachfolger nur noch max. 2000kg


04.07.2021 20:23    |    andyrx

Mein Citroen C4 Coupe 1,6 VTi mit 120PS dürfte sogar 1550kg ziehen ....als Frontkratzer und Benziner denk ich da aber gar nicht lange drüber nach ....ich denke das kann der Duster deutlich besser ;)

 

Gut wäre auch mein Peugeot 607 V6 3.0 geeignet .....210 PS kräftiger 3.0 Liter Motor und darf 1800kg an den Haken nehmen .....der Haken ist aber das ich keinen Haken sprich keine AHK da dran hab ;)

 

Desweiteren dürfte der Verbrauch beim ansonsten recht sparsamen Peugeot ( meist 10 Liter 100km) brutal in die Höhe schnellen :p


04.07.2021 20:26    |    ToledoDriver82

Zitat:

@andyrx schrieb am 4. Juli 2021 um 20:16:14 Uhr:

@ToledoDriver82

 

Dachte das der Hyundai Tucson etwas mehr ziehen darf.....zumindest als 4x4

 

Aber die moderneren SUV sind da eher etwas limitiert .....beim Sorento dürften der alte mit 170 PS noch bis 3,5 Tonnen ziehen der Nachfolger nur noch max. 2000kg

Da ist wohl nicht der Motor und seine 167PS das limitierende, sondern die Automatik...zumindestend wurde das so gesagt.


04.07.2021 21:22    |    andyrx

D

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 4. Juli 2021 um 20:26:29 Uhr:

Zitat:

@andyrx schrieb am 4. Juli 2021 um 20:16:14 Uhr:

@ToledoDriver82

 

Dachte das der Hyundai Tucson etwas mehr ziehen darf.....zumindest als 4x4

 

Aber die moderneren SUV sind da eher etwas limitiert .....beim Sorento dürften der alte mit 170 PS noch bis 3,5 Tonnen ziehen der Nachfolger nur noch max. 2000kg

Da ist wohl nicht der Motor und seine 167PS das limitierende, sondern die Automatik...zumindestend wurde das so gesagt.

Stimmt Japaner und Koreaner sind da bei ihren Automaten generell sehr vorsichtig mit den maximalen Zuglasten ....da ist bei den deutschen Herstellern vergleichsweise mehr drin.....wobei ich ein DSG Getriebe da auch eher als nicht so belastbar betrachte ;)


04.07.2021 21:45    |    ToledoDriver82

Wäre ja nicht schlecht wenn es nur eine Vorsichtsmaßnahme ist


05.07.2021 08:15    |    R-Sch

Hab einen Mitsubishi Pajero,

darf original nur 2,8 to ziehen.

Aber der Mitsubishihändler aus meiner nähe hat ein Gutachten, mit dem er ohne Umbauten auf 3,5 to aufgelastet wurde.


05.07.2021 09:12    |    Goify

Was ich ziehen darf und was ich tatsächlich ziehe, weicht leider hin und wieder drastisch voneinander ab, was Fahren ohne Fahrerlaubnis bedeutet. Bisher ging es immer gut und ich sage mal so, bis 7,5 t zulässige Gesamtmasse war schon alles dabei, obwohl ich nur einen B-Führerschein habe. Für ganz große Gespanne oder Lastwagen muss immer mein Bruder einspringen mit seinem CE.


05.07.2021 09:21    |    BMWTordi

Stelle es mir schwierig vor bei einem Einachser mit PKW drauf die richtige Stützlast hinzubekommen


05.07.2021 09:29    |    Carlos1706

Auch ich habe erst 2002 den FS gemacht, jedoch im letzten Jahr wegen Wohnwagen die 600-700 EUR für den BE investiert.

 

Mein XC90 II 2l Diesel mit 8G-Automatik gibt sich in der Regel mit 8 Litern auf 100km zufrieden. Alleine der doppelachsige Planenanhänger mit Couch drin lässt das schon auf 11 ansteigen (Landstraße wohlgemerkt), etwas Gewicht dazu vom 7m-Wohnwagen lassen mich 13-15L vermuten, je nach Windlast. C-bedingt steht das Teil seit einem Jahr nur rum...

 

Mit dem Dacia würde ich mich hinter einen 95er LKW klemmen und per Tempomat etwas Windschatten ausnutzen. Gute Fahrt!

 

MfG Paule


05.07.2021 09:52    |    Goify

Zitat:

@BMWTordi schrieb am 5. Juli 2021 um 09:21:36 Uhr:

Stelle es mir schwierig vor bei einem Einachser mit PKW drauf die richtige Stützlast hinzubekommen

Da wird man wohl zu zweit sein müssen und einer schaut immer, wie weit der Wagen hinten in die Knie geht, denn abhängen und mal anheben ist nicht, wenn man eine negative Stützlast hat und das nicht bemerkt.


05.07.2021 12:37    |    R-Sch

Zitat:

@Carlos1706 schrieb am 5. Juli 2021 um 09:29:52 Uhr:

 

 

Mit dem Dacia würde ich mich hinter einen 95er LKW klemmen und per Tempomat etwas Windschatten ausnutzen. Gute Fahrt!

 

MfG Paule

Mit Tempomat im Windschatten fahren? Wohl Lebensmüde.


05.07.2021 12:37    |    Goify

Weil?


05.07.2021 13:23    |    motorina

Hallo Andy,

auch wenn ich schon lange nichts mehr bei deinen Blogartikeln geschrieben habe:rolleyes:, so verfolge ich sie doch meistens.

Doch heute muss ich meinen "Senf" dazugeben...:rolleyes:

 

Leider ist auf deinem Foto nicht die Anhängevorrichtung im Gesamten ersichtlich (Antischlingervorrichtung, Stabilisierungshilfen o.ä.) - denn davon hängt ja das Nachlaufen und die Stabilität des Gespanns ab.

 

Vorausschicken möchte ich, dass ich Einachser überhaupt nicht mag :( - vor allem nicht auf Langstrecken.

Sie laufen (vor allem ohne Stabilisierungshilfen, Schlingerdämpfung) unruhig hinten nach, und bei Problemen (Luftverlust, klemmende Bremse) stecke ich vor Ort fest und kann dann mit dem "Dreirad" nicht bis zur nächsten Werkstatt fahren.

Ich habe schon sehr viele Anhänger gezogen (Planen, Autotransporter, etwas weniger Wohnwagen), meist fremde+ältere Trailer - von daher meine vorsichtige Skepsis.

Da dein Anhänger aber neu ist, dürften solche Schwierigkeiten ja nicht auftreten - außer ein Plattfuß durch einen Fremdkörper.

 

Ein paar "Berglein" dürften schon auf deiner Strecke sein (bin da vor über 15 Jahren alle drei Wochen gefahren) - vor allem kurz vor Wien (da hat mein alter Lkw-Zug immer ganz schön gepustet), ... und die paar Anhöhen vor/um Tatabanya dürften bei deiner Leerfahrt hinwärts ja ohne spürbare Leistungseinbußen zu bewältigen sein.

... und bei der Heimfahrt waren diese Berge für mich persönlich gefühlt immer nicht so steil wie bei der Fahrt in die östliche Richtung - warum auch immer, ich weiss es nicht.

Dennoch dürfte dein Duster mit 1500kg Anhängelast bei langgezogenen Anhöhen schon etwas pusten, vermute ich. Dein Gespann dürfte ungefähr vergleichbar sein mit meinem alten C220CDI (S202).

Also dürfte deine Heimfahrt im ausgeladenen Zustand auch problemlos werden.

Die von mike-edv anvisierte Durchschnittsgeschwindigkeit von 70km/h halte auch ich für realistisch.

 

Bis auf meine persönlichen Vorbehalte gegenüber Einachser (auf das Austarieren der Stützlast achten!) kann man deinem doppelten Vorhaben nur noch guten Erfolg wünschen.

Der Franke sagt das alles ganz lapidar mit nur 2 Worten: "Bassd scho!"

 

Grüße aus der Metropolregion, motorina.

 

 

 

Edit:

Goify, wenn du im Windschatten eines Lkw fährst - das sind 10 bis max. 15m Abstand bei knapp 90km/h!

Wenn der Lkw leer ist, steht dieser bei einer Vollbremsung mit seinem Bremssystem schneller als du denkst bzw. deine Helferlein dein Auto rechtzeitig zum Stillstand bringen ... da kannst du dir dann die Hinterachse des Lkw/Aufliegers/Anhängers anschauen. :mad:


05.07.2021 14:23    |    Goify

Ach so ist das gemeint. So krasse Fahrmanöver verstehe ich nicht unter Windschattenfahren. Ich dachte eher an halber Tacho, also 45 m, und dann Tempomat rein. Da kann man noch reagieren, wenn der LKW-Notbremsassistent den Anker wirft und alle 10 Räder rauchen.


05.07.2021 15:56    |    notting

Ich gehöre zu den ersten Opfern des neuen PKW-FS, wodurch ich an alles was ich ohne Hänger fahren darf (bis 3,5t zGM) einen max. 750kg zGM Anhänger hängen darf. Aber sobald der AH mehr zGM hat, darf die Summe(!) mit der zGM vom Auto die 3,5t nicht überschreiten.

 

Fahre meist nur Anhänger deutl. <750kg zGM.

 

Hab vor als nächstes Auto ein BEV zu kaufen. Insb. bei BEV zeigt aber die Anhängelast im Verhältnis zum Kaufpreis bzw. Größe des Autos leider stark nach unten: https://www.motor-talk.de/.../...r-so-langsam-wird-s-was-t6763711.html

 

Außerdem sind die wenigsten Ladesäulen dafür gedacht, dass man sie ohne den AH abzukoppeln nutzen kann. Mal ganz davon abgesehen, dass die meist ohnehin nicht so tolle Reichweite stark schmilzt.

 

notting


05.07.2021 16:09    |    Goify

Die neuen Führerscheinklassen waren ein Konjunkturprogramm für Fahrschulen, denn anders lässt sich das nicht erklären, wieso man mit nem B-Führerschein nur noch nen kleinen Sprinter oder nur Schubkarrenanhänger bewegen darf. Die 7,5 t waren vielleicht etwas viel (quasi ein LKW), aber 5 t wären schon sinnvoll gewesen.


05.07.2021 16:22    |    Carlos1706

Zitat:

@Goify schrieb am 5. Juli 2021 um 14:23:11 Uhr:

Ach so ist das gemeint. So krasse Fahrmanöver verstehe ich nicht unter Windschattenfahren. Ich dachte eher an halber Tacho, also 45 m, und dann Tempomat rein. Da kann man noch reagieren, wenn der LKW-Notbremsassistent den Anker wirft und alle 10 Räder rauchen.

Genau, gute 50m Abstand. Wir sind ja nicht bei der Tour de France.

 

MfG Paule


05.07.2021 16:30    |    Goify

Mit Abstandstempomat kann man den minimalen legalen Abstand einstellen und sich hinter einen LKW möglichst mit breitem Gummilappen hängen und sehr sparsam und entspannt lange Distanzen zurücklegen. Sollte der LKW eine Notbremsung einleiten, macht das mein Auto ebenfalls.

Lenken tut das Auto auch weitestgehend selbst (Coladose), so braucht man eigentlich nur noch den Rückspiegel im Blick behalten, was auch von den Rücksitzen aus... Nein, Spaß. :D


05.07.2021 17:07    |    ToledoDriver82

Zitat:

@Goify schrieb am 5. Juli 2021 um 16:09:25 Uhr:

Die neuen Führerscheinklassen waren ein Konjunkturprogramm für Fahrschulen, denn anders lässt sich das nicht erklären, wieso man mit nem B-Führerschein nur noch nen kleinen Sprinter oder nur Schubkarrenanhänger bewegen darf. Die 7,5 t waren vielleicht etwas viel (quasi ein LKW), aber 5 t wären schon sinnvoll gewesen.

Genau so! Die 3 war schon ok, damit wäre zumindestens Transporter plus Anhänger möglich, nun braucht es BE und da liegt man aktuell um die 900€...nicht gerade ein Schnäppchen. Auch ein 5 Tonner mal bewegen ist nicht mehr möglich, nicht mal leer. Was mich zum nächsten Punkt bringt,ich kann ein 1,5t Anhänger mit 200kg überladen und bekomme eine Geldstrafe und nen Punkt. Ziehe ich aber einen leeren 2,7t Anhänger der nur 700kg wiegt, ist das Fahren ohne FS und wird richtig teuer...fragt sich was schlimmer ist. Ansonsten komm ich soweit hin, mit meinen aktuellen Fahrzeugen kann ich eh die 3,5t nicht ausschöpfen.


05.07.2021 17:40    |    Goify

Ich habe einen Iveco mit max. 3,5 t, das geht noch und er hat wegen der Ladebühne auch keine AHK. Aber Papas Sprinter hat 3,5 t zGG und an den kann ich unseren 1,5 t Anhänger nicht hängen, dabei ist der sogar gebremst und besser als ein völlig überladener ungebremster 750 kg Anhänger.

Und sonst fahre ich hin und wieder mit nem VW-Bus und muss damit einen 2 t Anhänger ziehen, was leider legal auch nicht geht, da der VW-Bus schon 2,5 t maximal hat. Gerade mal unseren Forester (2 t) und unseren Anhänger (1,5 t) darf ich legal ziehen.

Die eine Fahrt mit meinem 202er Benz auf einem Anhänger und vorne dran den Mondeo vergessen wir einfach mal ganz schnell. An sich war die Kombination legal, da der Mondeo gebremst 2.000 kg ziehen darf, aber eben nicht mein Führerschein.


05.07.2021 17:50    |    miko-edv

endlich mal ein Thema, wo wir uns einig sind "früher war es besser ..." ;)

über diese FS-bedingten Grenzen habe ich nie nachgedacht, bis meine Tochter und ihr Freund mal ein Motorrad transportieren wollten, ich ihnen den großen Anhänger angeboten habe und sie aber mangels Stempel ablehnen mußten ... die zur Wahl stehenden XC90 oder XC60 hätten sich sicher gefreut, endlich mal "was Ordentliches" bewegen zu dürfen


05.07.2021 17:54    |    ToledoDriver82

Für zwei drei mal im Jahr extra nen FS machen, find ich auch blöd.


05.07.2021 18:05    |    Goify

Und so hoffe ich, dass man auf dem Land mind. ein Auge zudrückt. Da die Strafe aber bis zu Gefängnisaufenthalt und 180 Tagessätzen reicht, sollte ich diese Praxis wohl mal überdenken.


05.07.2021 18:10    |    ToledoDriver82

Ja fahren ohne FS ist kein Schnäppchen


05.07.2021 22:07    |    WARELB

Ziehen kann man so ziemlich alles, wie Stabil das ganze bleibt ist immer dann immer interessant.

 

In Deutschland und fast ganz Europa sind die Regeln ja eher Mistund auf winzige Fahrzeuge ausgelegt. Da darf man dann nur lächerliche 100 fahren, selbst wenn der Anhänger nichtmal die Hälfte vom Zugfahrzeug wiegt. In Tschechien wars schön. 1,3t Anhänger, Tempomat 140 und man konnte schön mitschwimmen. In Deutschland war man dann mit 115 zu lahm für den fließenden Verkehr und zu schnell für die LKW.

 

Die alte Regelung beim Führerschein war keineswegs besser und ich bin sehr froh, dass nicht mehr jeder Idiot mit Lappen alles ziehen kann was es im PKW bereich gibt. Muss mich oft genug über Leute ärgern, die keine 3m Rückwärtsfahren können und dann mit einem Gespann den Platz für drei Fahrzeuge einnehmen.


06.07.2021 08:56    |    PIPD black

@andyrx Du solltest die Gewichte schon sehr gut wissen und berücksichtigen. In D ist eine Überladung bis zu x% noch geduldet und/oder kleines Geld. Im europäischen Ausland sieht die Welt schon anders aus. Da gibt es oftmals 0% Toleranz, hohe Bußgelder und mit viel „Glück“ keine Weiterfahrt. Dann stehst mit dem Gespann irgendwo im nirgendwo und guter Rat ist noch teurer.

 

Mir gefällt dein Gespann für dein Vorhaben mal sogar nicht. Mindestens ein Autotrailer mit Tandemachse sollte es schon sein. Den Duster ans Limit zu treiben, kann man machen, wird auf Dauer aber kein Spaß. Für 2x wird’s wohl gehen.

 

Meine Empfehlung wäre: Wenn das richtige Gespann nicht gibt, miete dir nen Autotransporter. Da gibt es z. B. Ducatos mit entsprechendem Aufbau. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit beide Fahrzeuge mit nem LKW-Autotransporter zu dir transportieren zu lassen. Dürfte in Summe auch nicht teurer sein als Trailermiete und Spritkosten.


06.07.2021 10:08    |    Mandrivaner

Ich kenne die Strecke nach Ungarn (über Österreich) sehr gut- bin sie viele Jahre lang gefahren bis nach Heviz / Kehidakustanyy... Ich war immer Nachts unterwegs- das fährt sich weitaus angenehmer- schon wegen der Verkehrsdichte. Das mit dem Duster kann man machen- aber der einachsige Trailer ist ein no Go... Hoppelt, schlingert. Miete Dir einen Doppelachser!!! UND Überladen ist in Ungarn KEINE gute Idee. Du kennst die Befugnisse der ungarischen Polizei? Man sollte sich auf keinen Fall mit denen anlegen. Wenn Du ein paar Kilo zuviel hast, fahr Nachts- dann sieht man die so gut wie garnicht...


06.07.2021 11:23    |    bronx.1965

Mahlzeit,

 

Zitat:

(...) Mir gefällt dein Gespann für dein Vorhaben mal sogar nicht. Mindestens ein Autotrailer mit Tandemachse sollte es schon sein. (...)

Da schließe ich mich PIPD Black absolut an. Als jemand, der etliche tausend km mit großen und langen Doppelachsern abgerissen hat, kann ich dem nur zustimmen.

Mit der 'Mini-Rutsche' tust du dir da keinen Gefallen und gehst unnötige Risiken ein.

Der Duster wird das schon wegstecken. Da sehe ich eher kein Problem.


Bilder

06.07.2021 12:08    |    fehlzündung

Ich fahre einen Subaru Forester, der 2t ziehen darf. Ich bin aber Anfang 1981 geboren, so dass ich in den "Genuß" der Führerscheinklasse B kam und die 2t nicht voll ausnutzen kann.

 

Muß ich aber auch nicht. Bis knapp 1,5t ist es für mich legal und das reicht auch für meine Zugvorhaben.

 

Ich habe letztes Jahr einen großen Kofferanhänger für einen Umzug gemietet (zGG 1400kg) und bin damit an einem Tag knapp 500km gefahren (Hin- und Rückweg zusammen).

 

Das Gespann lief trotz schlechtem Wetter (Wind, Regen) sehr stabil, ich hatte nie ein mulmiges Gefühl. Bin allerdings auch rechte Spur im LKW-Tempo gefahren, keine Experimente.

 

Ansonsten habe ich gelegentlich mal einen kleinen Anhänger hinten dran für Brennholz, Strauchschnitt, Baumarkteinkäufe. Das war immer sehr problemlos, aber da ist das Gewicht auch eher gering.

 

Einmal hatte ich einen uralten 750kg-Anhänger ausgeliehen mit den kleinen Reifen, die auch ziemlich ausgehärtet waren. Das lief zwar, aber machte unheimlich Krach. Für eine kleine Strecke zum Baumarkt in Ordnung, für längere Strecken würd eich es mir nicht antun wollen.

 

Gewundert und überrascht hat mich der Verbrauch mit dem Kofferanhänger. Hinfahrt unbeladen lag der Verbrauch bei 8,5l. Das ist ca. 1-1,5l mehr als ich rechnen würde, wenn ich so fahre, wie ich gefahren bin, aber ohne Anhänger.

 

Rückweg und voll beladen verbrauchte der Forester knapp 12l. Der Luftwiderstand war ja auf beiden Fahrten gleich, die Strecke ebenfalls. Ich hätte nicht gedacht, dass das Mehrgewicht soviel ausmacht bei 90% konstanter Autobahnfahrt ohne großes Beschleunigen oder Anfahren.

 

Gelernt habe ich bei Anhängerfahren, dass man die Stützlast gut ausnutzen sollte, allerdings ist es keine gute Idee, erstmal vorne reinzupacken, bis die Stützlast zu hoch ist und dann hinten einzuladen, um es wieder auszugleichen. Die Stützlast passt dann zwar, aber der Anhänger hat dann einen Effekt wie bei eienr Spielplatzwippe. Jede kleine Bodenwelle bringt den Hänger ins Wippen, was sich durch schlechtes Fahrverhalten deutlich bemerkbar macht. Je länger der Anhänger, desto ausgeprägter aufgrund der Hebelwirkung.


06.07.2021 13:44    |    kappa9

https://www.zugwagen.info

 

kann ich empfehlen


06.07.2021 13:50    |    Goify

Ich hatte mal eine gute Tonne Kies geholt und der Laderfahrer hat fast alles hinter die Achse geladen, sodass ich gut ausgefedert war. Nach drei Kilometern Fahrt habe ich so viel wie möglich nach vorne geschoben, weil sich das so richtig scheiße fährt.

Beim Laden von Schüttgut hat man entweder 200 kg Stützlast oder 200 kg negative Stützlast. Beides ist Mist. Drum nehme ich mittlerweile immer eine Schaufel mit.


06.07.2021 13:54    |    PIPD black

@fehlzündung

Das Gewicht wirkt sich eigentlich nur beim beschleunigen merklich aus. Wenn die Fuhre rollt, ist es verbrauchsmäßig fast egal. Die Verbrauchssteigerung zwischen Hin- und Rückweg dürfte dem Rücken-/Gegenwind geschuldet sein…..außer du bist Berg und Tal gefahren.

Solche Schwankungen habe ich mit dem vollbeladenen Wohnwagen auch schonmal auf Hin- und Rücktour bei identischer Strecke.

 

@Goify

Ich hab auch mal Kies geholt. Ne gute Tonne. Ist in etwa eine Radladerschaufel voll. Paßte auch auf den üblichen 750-kg-Baumarkt-Anhänger. Nur schliffen dann fast die Räder an den Kotflügeln. Zum Glück hat der Belader rechtzeitig aufgehört. Er zuckte mit den Schultern und meinte lapidar: Ist wohl heute sehr feucht der Kies.:(

 

Während das mit dem Kies noch gut ausging, weil der Fahrer mitgedacht hat, hat mir ein anderer mal die ganze Radladerschaufel mit Komposterde auf einmal in den gleichen Anhänger geklatscht. Das war zwar nicht so schwer, aber mit einem Schwung versank der Anhänger fast im Boden….zumindest gefühlt.


06.07.2021 13:54    |    kappa9

Negative Stützlast ist ja nicht ohne Grund bei den meisten PKW verboten. Meist sind es mindestens 25Kg und maximal 50 bis 100

 

Falsche oder fehlende Ladungssicherung ist ja ebenfalls Bussgeldbewehrt.

Dazu gehört auch die Ladung vor Verrutschen zu sichern.

Bei einem Klaufix Anhänger mit einer Tonne Kies oder mehr gehören Trennwände, oder mehrere Gefäße wie Speißwannen mit Gurten und formschlüssig geladen mit Antirutsch Unterlagen auf die Ladefläche.

Bei allem anderen kostet es je nach Rennleitung und ggf Unfall Bußgeld


06.07.2021 14:06    |    Goify

Zitat:

@PIPD black schrieb am 6. Juli 2021 um 13:54:13 Uhr:

Während das mit dem Kies noch gut ausging, weil der Fahrer mitgedacht hat, hat mir ein anderer mal die ganze Radladerschaufel mit Komposterde auf einmal in den gleichen Anhänger geklatscht. Das war zwar nicht so schwer, aber mit einem Schwung versank der Anhänger fast im Boden….zumindest gefühlt.

Das kenne ich von unserem alten Anhänger bis 750 kg. Da war auch schon mal eine Tonne Erde drin, und dann sieht er irgendwie anders aus als sonst... Dabei wollte ich nur 500 kg haben.


06.07.2021 14:26    |    fehlzündung

@PIPD black Deswegen habe ich mich bzgl. des Verbrauchsunterschieds auch gewundert. Gut, die Rückfahrt war auch ohne Anhänger immer etwas verbrauchsintensiver als die Hinfahrt (keine Ahnung, warum, ich vermute, wegen 100m Höhenunterschied).

 

Berg- und Tal gibts da nicht, ist die Strecke Cuxhaven-Hildesheim, alles flach.

 

Aber dass es sich bei konstanter Fahrt so sehr auswirkt, hat mich auch überrascht.


Deine Antwort auf "Zugwagen / Hänger ziehen ....was geht ??"

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