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21.12.2019 22:19    |    notting    |    Kommentare (45)    |   Stichworte: Anhängerkupplung, E-Auto

Hallo!

 

Logo E-Auto mit Anhänger - so langsam wird's wasLogo E-Auto mit Anhänger - so langsam wird's was

Vor deutlich über einem Jahr, Ende August 2018, habe ich einen Artikel zum Thema E-Autos und Anhänger geschrieben. Neben dem Tesla Model X gab's damals im Wesentlichen nur inoffizielle Lösungen. Und das obwohl meine nicht präsentative Umfrage hier ergeben hat, das 85,6% der Leser des vorherigen Artikels gerne einen Anhänger mit dem PKW ziehen möchten bzw. es tun (Stand heute, ist aber wohl schon länger nicht mehr abgestimmt worden).

Ergebnis Anhänger-Umfrage 2018Ergebnis Anhänger-Umfrage 2018

Immerhin wurde bereits der erste Wohnanhänger präsentiert, der dank eigenem Akku und Antrieb das Zugfahrzeug massiv entlastet. Dadurch könnte auch ein E-Kleinwagen der eigentlich nur kleinere Anhänger verträgt diesen großen Wohnanhänger ziehen. Dieses Thema habe ich aber nicht aktiv weiterverfolgt. Bzw. in den News ist mir auch sonst nichts in der Richtung aufgefallen.

Allerdings hat sich bei den E-Autos mit AHK viel getan. Der Zoe II hat zwar immernoch keine erlaubte Anhängelast wie sein Vorgänger auch. Die Firma Rameder schreibt ausdrücklich, dass bei ihrer Lösung nur Fahrradträger erlaubt sind: https://www.electrive.net/.../

EDIT: Beim Peugeot e-208 wurde eine AHK für einen Anhänger auch explizit ausgeschlossen: https://www.electrive.net/.../

Dafür hat sich anderweitig viel getan.

Fast alle E-SUV in der Größe und der Preisklasse des Model X sind mit AHK zu bekommen. Die Nicht-SUVs holen auch auf. Hyundai bzw. Kia bieten in der Hinsicht soweit ich das sehe aber leider immer noch nichts.

Besonders erwähnen möchte den Polestar 2. Vor ein paar Tagen kam eine Pressemitteilung, dass er an seiner elektr. anklappbaren AHK bis zu 1,5t ziehen kann. Man findet sie unter https://www.polestar.com/press-release/2019/12/18/polestar-2-offers-class-leading-towing-capacity. Andere Sprachen als Englisch sind dort als docx-Dateien verfügbar, die auch in LibreOffice.org gut funktionieren.

Das ist viel mehr als die abnehmbare des Model 3 mit 910kg, was zur selben Fahrzeugklasse gehört. Für den Einkauf im Möbel- oder Baumarkt, Grüngut oder Heimwerker-Bauschutt sollte das aber trotzdem reichen. Allerdings ist letztere sehr umständlich zu benutzen. Man muss mit einem Schraubendreher vier zwei Schrauben einer unter dem Auto befindlichen Abdeckung lösen, bevor man den Kugelkopf einstecken kann: https://www.youtube.com/watch?v=UDEg9GdMe8c&feature=youtu.be

Übrigens: Im Konfigurator steht, dass sie nicht nachrüstbar ist. Bei den anderen unten erwähnten Modelle habe ich keinerlei Aussage dazu gefunden.

Für das Model S wurde im selben Atemzug wie beim Model 3 eine AHK angekündigt. Allerdings finde ich sie nicht im Konfigurator. Das Model Y soll auch eine bekommen. Ob direkt zum Marktstart des Fahrzeugs weiß ich gerade nicht.

 

Fahrzeug Art der AHK Anhängelast gebremst / ungebremst / Stützlast Bemerkung
Polestar 2 elektr. anklappbar 1,5t / 750kg / 90kg Siehe auch dt. Konfigurator Bisher auf der dt. Seite nur Pressemitteilung, nicht im Konfigurator. Im schwedischen Konfigurator steht mehr.
Tesla Model 3 abnehmbar 910kg / 750kg / 91kg Umständlich zu benutzen, s.o., nicht nachrüstbar
Tesla Model X abnehmbar 2,25t / ? / ? Serienmäßig dabei
Mercedes EQC anklappbar 1,8t / 750kg / ? Mit ESP Anhängerstabilisierung
Audi e-tron abnehmbar 1,8t / 750kg / ? Inklusive Gespannstabilisierung über die elektronische Stabilisierungskontrolle ESC
Jaguar I-Pace abnehmbar 750kg / ? / 45kg Mit ca. 2000EUR im Vergleich zu den anderen erwähnten Modellen sehr teuer. Im Prospekt steht: Nicht kompatibel mit dem Fahrradträger zur Heckmontage (T4K1178).
Ford Mustang Mach-E ? 750kg / ? / ? Nur bei "Fahrzeugspezifikationen vergleichen" erwähnt, nicht im Konfigurator.
Volvo XC40 pure electric elektr. anklappbar 1,5t / 750kg / 90kg Bisher nur grobe Produktbeschreibung, nicht im Konfigurator

 

So langsam wird die Auswahl größer, insb. außerhalb der großen SUVs. Weiß nicht ob man das Angebot schon als Weihnachtsgeschenk betracht kann.

 

Auf jeden Fall wünsche ich allen hier frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hat Dir der Artikel gefallen? 9 von 9 fanden den Artikel lesenswert.

Ergänzung von notting am 07.02.2020 19:48

Habe gerade was gelesen, dass bzgl. Polestar im schwedischen Konfigurator manchmal mehr steht:

Zitat:

Semi-elektrisk dragkrok

+ 13 000 kr

Max. dragvikt: 1500 kg

Max. dragvikt obromsat släp: 750 kg

Vikt: 29,8 kg

Dragkulans diameter: 50 mm

Max. kultryck: 90 kg

13-pins kontakt

Geht um den Polestar 2. Kann zwar kein Schwedisch, aber ich denke, dass ich die Angaben auch wg. dem Bild nebendran richtig interpretiere.

Lt. Währungsrechner sind das ca. 1200-1300EUR.

 

EDIT 2020-03-25: Jetzt auch im dt. Konfigurator.

 

notting

22.12.2019 01:58    |    ballex

Meine Ergänzungen zur Liste:

- Beim Model 3 sind 2 Kunststoffschrauben zu entfernen, nicht 4 - siehe auch das von dir verlinkte Video.

- Beim Model X ist die AHK abnehmbar und Serie.

 

Dir auch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!


22.12.2019 10:18    |    notting

Zitat:

@ballex schrieb am 22. Dezember 2019 um 01:58:30 Uhr:

Meine Ergänzungen zur Liste:

- Beim Model 3 sind 2 Kunststoffschrauben zu entfernen, nicht 4 - siehe auch das von dir verlinkte Video.

- Beim Model X ist die AHK abnehmbar und Serie.

 

Dir auch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

Danke. Die Kamera ist so nah dran und er hatte den Schraubendreher außerhalb des Bilds angesetzt, sodass ich meinte, dass da noch Schrauben außerhalb vom Bild sind. Wenn man sich's mehrfach anhört merkt man, dass an einer Stelle wo er IMHO etwas undeutlich gesprochen hat, tatsächl. "two" (zwei) gesagt hat.

 

Finde ich es traurig, dass quasi Hersteller solche allg. AHK-Infos so gut verstecken. Bei Fahrzeugen die noch nicht verkauft werden ok. Bei Renault bin ich es so gewohnt, dass in der Preisliste bei den Motorisierungen un-/gebremste Anhängelast drinsteht und was die feste/abhnehmbare/... AHK kostet (ggf. eben "nichts" wenn Serie, dann aber bei den Ausstattungen aufgeführt). Bei meinen Recherchen hier lief das z. T. so, dass irgendwelche News gesagt haben, dass eine AHK verfügbar wäre, aber ich weder Preisliste noch einen entspr. Eintrag im Konfigurator gefunden habe (z. B. Model S). Bei den anderen Herstellern musste man auch zieml. suchen.

 

notting


26.12.2019 00:09    |    Wolfgang Wegner

Danke für den Artikel


26.12.2019 09:40    |    notting

Zitat:

@Wolfgang Wegner schrieb am 26. Dezember 2019 um 00:09:19 Uhr:

Danke für den Artikel

Danke! Freue mich auch über jeden, der am Ende des Artikels (vor den Kommentaren) auf den Daumen nach oben klickt :-)

 

notting


27.12.2019 00:36    |    Wolfgang Wegner

In der MT App für iPhone gibt kein Daumen Hoch Button.


27.12.2019 11:06    |    baldq5fahrer

Danke für den Post.

Mein EQC Edition 1896 war leider nicht konfikurierbar. Somit hat er keine AHK.

Seit Ausleiferung frage ich immer wieder beim "Freundlichen" nach, aber bisher gibt es wohl keine Nachrüstlösung.

Wäre sehr interessiert, falls da jemand etwas mitbekommt...


27.12.2019 11:32    |    notting

Zitat:

@baldq5fahrer schrieb am 27. Dezember 2019 um 11:06:45 Uhr:

Danke für den Post.

Mein EQC Edition 1896 war leider nicht konfikurierbar. Somit hat er keine AHK.

Seit Ausleiferung frage ich immer wieder beim "Freundlichen" nach, aber bisher gibt es wohl keine Nachrüstlösung.

Wäre sehr interessiert, falls da jemand etwas mitbekommt...

Kriege bzgl. Mercedes E-Autos nur das mit, was auf den div. Webseiten steht, die sich mit E-Autos befassen (z. B. Electrive.net und z. T. auch Heise Autos).

Ich werde aber wie beim Vorgänger-Artikel auch Ergänzungen unter dem Blogartikel (vor den Kommentaren) einfügen wenn mir irgendwelche Infos die hier dazupassen in die Finger kommen.

Allerdings bin ich in https://www.motor-talk.de/forum/mercedes-b20.html bzw. den Unterforen garnicht unterwegs. Schätze mal, dass du dort aktiver bist als ich. Würde mich freuen, wenn du hier einen entspr. Hinweis postest, wenn du neue Infos hast :-)

 

notting


27.12.2019 12:41    |    Serfin445

Ich finde den Titel etwas zu "positiv". Eigentlich ist kein angekündigtes E-Auto faktisch ein Zugfahrzeug. 1.5 Tonnen sind keine Last, sondern nur eine scheinbare Möglichkeit etwas zu ziehen. Einen Wohnwagen der kleinsten Kategorie vielleicht und dann über eine Reichweite von real 150 km. Auf der Autobahn kannst Du mit keinem Anhänger an den Ladesäulen stehen! Vielleicht quer zu allen Ladesäulen. Ansonsten musst du den Anhänger abkuppeln...

 

Mit Pferden geht es gar nicht. Erstens, weil du dann mindestens 2t Anhängelast ziehen musst (zwei PFerde) und zweitens, ein Abkuppeln auf der Strasse aus Sicherheitsgründen keine gute Empfehlung ist.

 

In Summe: Reichweite und Anhängelast ist bei allen E-Autos weit von dem entfernt, was notwendig wäre.

 

Um Laub wegzufahren reicht auch ein Kleinwagen ohne E...


27.12.2019 13:00    |    notting

Zitat:

@Serfin445 schrieb am 27. Dezember 2019 um 12:41:59 Uhr:

Ich finde den Titel etwas zu "positiv". Eigentlich ist kein angekündigtes E-Auto faktisch ein Zugfahrzeug. 1.5 Tonnen sind keine Last, sondern nur eine scheinbare Möglichkeit etwas zu ziehen. Einen Wohnwagen der kleinsten Kategorie vielleicht und dann über eine Reichweite von real 150 km. Auf der Autobahn kannst Du mit keinem Anhänger an den Ladesäulen stehen! Vielleicht quer zu allen Ladesäulen. Ansonsten musst du den Anhänger abkuppeln...

 

Mit Pferden geht es gar nicht. Erstens, weil du dann mindestens 2t Anhängelast ziehen musst (zwei PFerde) und zweitens, ein Abkuppeln auf der Strasse aus Sicherheitsgründen keine gute Empfehlung ist.

Ich hatte es hier in meinem Blogartikel am Anfang am Rande angesprochen bzw. in meinem vorherigen Blog-Artikel deutlich geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../e-auto-mit-anhaenger-oje-t6427731.html

- Es wurde schon letzte Jahr der erste Wohnanhänger mit E-Unterstützung vorgestellt, der dadurch auch die Anhängelast reduziert. Leider kann man den offenbar ladetechn. nicht mit dem Zugfahrzeug koppeln.

- Das mit der Anordnung mit den Parkplätzen an den Ladesäulen bzgl. Gespanne ist quasi überall ein Problem.

Und ich schrieb hier auch "so langsam wird's was" und nicht "morgen sind alle Probleme gelöst".

 

Zitat:

In Summe: Reichweite und Anhängelast ist bei allen E-Autos weit von dem entfernt, was notwendig wäre.

Ich denke, dass sich langfristig Anhänger mit E-Unterstützung durchsetzen werden, zumindest ab einer gewissen zGM wo eben man irgendwie eine Bremse braucht. Und es macht einfach keinen Sinn, dass diese Bremse Berg runter einfach nur sinnlos heiß wird. Aber wie gesagt, die o.g. Probleme müssen auch gelöst werden, damit sowas mehr Spaß macht.

 

Zitat:

Um Laub wegzufahren reicht auch ein Kleinwagen ohne E...

Aber extra einen Kleinwagen ohne E nur deswegen zusätzl. zu haben um mal ein bisschen Laub wegzufahren macht auch keinen Sinn (und beim Carsharing kriegt man meist überhaupt kein Auto mit AHK, vor allem wenn man es braucht).

 

notting


27.12.2019 16:54    |    ballex

Zitat:

@Serfin445 schrieb am 27. Dezember 2019 um 12:41:59 Uhr:

...ein Abkuppeln auf der Strasse aus Sicherheitsgründen keine gute Empfehlung ist.

Es gibt mittlerweile diverse auch mit Anhänger "durchfahrbare" Schnellladestationen (Beispiel von E.on, Rastanlage Geiselwind)...das wird man in Zukunft noch öfter sehen, da ist dann ein Abkoppeln nicht notwendig.


27.12.2019 17:01    |    notting

Zitat:

@ballex schrieb am 27. Dezember 2019 um 16:54:10 Uhr:

Zitat:

@Serfin445 schrieb am 27. Dezember 2019 um 12:41:59 Uhr:

...ein Abkuppeln auf der Strasse aus Sicherheitsgründen keine gute Empfehlung ist.

Es gibt mittlerweile diverse auch mit Anhänger "durchfahrbare" Schnellladestationen (Beispiel von E.on, Rastanlage Geiselwind)...das wird man in Zukunft noch öfter sehen, da ist dann ein Abkoppeln nicht notwendig.

Interessant. Auf Goingelectric habe ich zumindest bei uns in der Gegend nur Schnellladesäulen gefunden, wo man eben "klassisch" auf die Säule frontal zufährt.

Fehlt nur noch der zweite Anschluss für den Akku im Anhänger zweck gleichzeitigem Laden, solange es keine entspr. vernünftige elektr. Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger gibt.

 

notting


27.12.2019 17:51    |    Stefan_Raba

Ja gut, nur kurz mein Senf:

also vom Prinzip her ist so ein Stromer ja ein gutes Zugfahrzeug. Relativ schwer, niedriger Schwerpunkt, schöner Drehmomentverlauf....

Ich versteh aber auch, warum sich da viele Hersteller noch etwas schwer tun. Die beten jeden Tag, dass die Karren im Feld halbwegs ordentlich laufen und sie sich nicht zum Deppen machen. Da kann man es nicht gebrauchen, dass die Kunden noch irgendwelchen Schabernack mit Anhängerkupplungen treiben. Das kann man dann später immernoch nachschieben.

 

Ansonsten gilt wie immer die 80/20 Regel. Für 80% der Anhängerfahrten wird das recht gut funktionieren. Für die - ja bereits genannten - Problemfälle wird man halt noch ne Weile zum Diesel greifen.

Mein oller Corsa darf auch nur 450kg ungebremst ziehen, aber mir reicht das völlig. Das ist ein Motorrad. Mehr muß er nicht für meine Zwecke.

 

Bei Technik im Anhänger bin ich etwas skeptisch...nur bei solchen, die wirklich viel bewegt werden. Beim typischen Wohnwagen, der 30 Jahre lang 360 Tage im Jahr nur rumsteht, macht das keinen Sinn.

Als kleinere Lösung könnte man die Auflaufbremse ein bisschen intelligent machen. (meine Idee, falls das noch keine Patentiert hat. :D. ) Dass man zum Bleistift beim leichten bremsen das Zugfahrzeug rekuperieren lässt und nicht die Energie im Anhänger vernichtet.

Lässt sich ja alles steuern und überwachen, dann macht die ganze Elektronik in den modernen Kisten auch mal was sinnvolles.


27.12.2019 17:57    |    notting

Zitat:

@Stefan_Raba schrieb am 27. Dezember 2019 um 17:51:43 Uhr:

[...]

Ansonsten gilt wie immer die 80/20 Regel. Für 80% der Anhängerfahrten wird das recht gut funktionieren. Für die - ja bereits genannten - Problemfälle wird man halt noch ne Weile zum Diesel greifen.

Mein oller Corsa darf auch nur 450kg ungebremst ziehen, aber mir reicht das völlig. Das ist ein Motorrad. Mehr muß er nicht für meine Zwecke.

 

Bei Technik im Anhänger bin ich etwas skeptisch...nur bei solchen, die wirklich viel bewegt werden. Beim typischen Wohnwagen, der 30 Jahre lang 360 Tage im Jahr nur rumsteht, macht das keinen Sinn.

Man könnte mit dem Akku auch das Stromnetz daheim stabilisieren, gerade in Kombi mt Photovoltaik oder wenn man mal das E-Auto laden will, aber das Stromnetz rumzickt. Wird doch dauernd propagiert, dass das E-Autos beim Laden über Nacht oder auf der Arbeit tun sollen. Da der Akku im Anhänger eben nicht so oft verwendet wird, muss man ihn ja nicht wie ein Akku für ein E-Auto auslegen, sodass er so einen Betrieb besser verträgt.

 

Zitat:

Als kleinere Lösung könnte man die Auflaufbremse ein bisschen intelligent machen. (meine Idee, falls das noch keine Patentiert hat. :D. ) Dass man zum Bleistift beim leichten bremsen das Zugfahrzeug rekuperieren lässt und nicht die Energie im Anhänger vernichtet.

Lässt sich ja alles steuern und überwachen, dann macht die ganze Elektronik in den modernen Kisten auch mal was sinnvolles.

Mit anderen Worten: Im Grunde sowas wie bei den Hybrid-Autos. Also auch mit Akku.

 

notting


27.12.2019 21:50    |    gseum

Ergänzung: Der noch im Herbst 2020 erscheinende Volvo XC40 Recharge Pure Electric wird ebenfalls 1.500 kg Anhängelast haben.

 

Auch bei mir das Problem: Wohnwagen hat 2.000 kg und Reichweite wird nicht realistisch sein. Da ich mittelfristig aber eben vom PHEV zum BEV wechseln will, bedeutet das, dass ich meine Reisegewohnheiten ändern muss. Im einfachsten Fall nehme ich dann dafür den Disco4 mit dem V8-Umweltsau-Monster-Benzin-Motor oder wechsele zu einem Wohnmobil mit Feinstaub-Sauerei-Diesel - irgendwie alles nicht so prickelnd...


27.12.2019 21:55    |    notting

Zitat:

@gseum schrieb am 27. Dezember 2019 um 21:50:25 Uhr:

Ergänzung: Der noch im Herbst 2020 erscheinende Volvo XC40 Recharge Pure Electric wird ebenfalls 1.500 kg Anhängelast haben.

Danke, habe es ergänzt.

 

notting


28.12.2019 22:54    |    Huiwaellerallemol

Die Probleme möcht ich haben;):rolleyes::cool:

Sorry, OT.


31.12.2019 16:42    |    Casper2020

Ich hoffe, der Rivian R1T EV kommt wie angekündigt und lässt wirklich eine Anhängelast von 3.500 kg zu. Das wäre eine echte Alternative, zumindest im näheren Umkreis. Ob es für längere Urlaubsfahrten mit dem Wohnwagen reicht, ist fraglich. Wenn die ersten Tests durch sind, kann das sicherlich besser beurteilt werden.

 

Übrigens, ich vermute ja, dass das Hauptproblem das Anfahren ist. Wenn ich das von unseren Elektrostaplern ableite, dann haben die genau da ihre Probleme. Mit hoher Last am Berg anfahren, also die ersten Umdrehungen für den Elektromotor aus dem Stand heraus. Dreht der sich erstmal, baut sich binnen kurzer Zeit ein enormes Drehmoment auf und der Elektromotor ist dem Verbrenner sogar überlegen. Es fehlt also bislang ein Getriebe mit kurzen Übersetzungen für den Anfahrbereich. Ein solche Getrriebe kostet Geld und bringt weiteres Gewicht mit. Somit werden die Standardhersteller diese Kosten wohl vorerst scheuen und verzichten einfach auf eine AHK oder zumindest auf eine mit brauchbaren Werten (alles unter 2.500 kg ist nur zum spielen :-)).


31.12.2019 17:20    |    notting

Zitat:

@Casper2020 schrieb am 31. Dezember 2019 um 16:42:38 Uhr:

Ich hoffe, der Rivian R1T EV kommt wie angekündigt und lässt wirklich eine Anhängelast von 3.500 kg zu.

https://ecomento.de/.../ sagt sogar 5t?

 

Zitat:

Das wäre eine echte Alternative, zumindest im näheren Umkreis. Ob es für längere Urlaubsfahrten mit dem Wohnwagen reicht, ist fraglich. Wenn die ersten Tests durch sind, kann das sicherlich besser beurteilt werden.

Du meinst wohl die Tests der Wohnanhänger mit E-Unterstützung ;-)

 

Zitat:

Übrigens, ich vermute ja, dass das Hauptproblem das Anfahren ist. Wenn ich das von unseren Elektrostaplern ableite, dann haben die genau da ihre Probleme. Mit hoher Last am Berg anfahren, also die ersten Umdrehungen für den Elektromotor aus dem Stand heraus. Dreht der sich erstmal, baut sich binnen kurzer Zeit ein enormes Drehmoment auf und der Elektromotor ist dem Verbrenner sogar überlegen. Es fehlt also bislang ein Getriebe mit kurzen Übersetzungen für den Anfahrbereich. Ein solche Getrriebe kostet Geld und bringt weiteres Gewicht mit. Somit werden die Standardhersteller diese Kosten wohl vorerst scheuen und verzichten einfach auf eine AHK oder zumindest auf eine mit brauchbaren Werten (alles unter 2.500 kg ist nur zum spielen :-)).

https://www.heise.de/.../Renault-Master-ZE-im-Fahrbericht-3985575.html

Zitat:

Auf der Windschutzscheibe klebte ein Warnaufkleber für 15 % Steigung, wir finden gerade heraus, wie viel Ladung der Master wie steil hochzieht und aktualisieren den Artikel, sobald Renault geantwortet hat. [Update:] Renault bestätigt, dass ab 15 % Steigung die Gefahr besteht, nicht mehr "starten" zu können, gemeint wohl "anfahren". Das deckt sich mit den Fahreindrücken. [/Update] Für den Einsatzzweck ist Steigfähigkeit relevant: Die steilste Straße in Stuttgart hat 23 %, in meiner Straße hat es 17 %. Ein Paketlieferfahrzeug müsste das schon schaffen, wobei hier auch keine Streetscooter fahren. Den neuen, stärkeren Motor des Zoe erhält der Master nicht.

notting


01.01.2020 16:28    |    Juergen-Z3

Hallo,

 

ich hatte mit der Bestellung meines Tesla Model 3 extra so lange gewartet, bis die AHK ab Werk verfügbar war. Dieses Jahr im Mai bestellt und seit Juni fahre ich das TM3 Dual Motor LR mit abnehmbarer AHK.

 

Details dazu:

Stützlast max. 91 kg,

Anhängelast ungebremst max. 750 kg,

Anhängelast gebremst max. 910 kg

 

Für meine Anwendungen (Anhänger, Fahrradträger, Motorradanhänger) reicht das absolut und ich bin vollends zufrieden. Mehr habe ich bei meinen vorherigen Fahrzeugen auch nicht gebraucht; im Gegenteil war ich dieses Jahr sogar öfter mit dem Anhänger unterwegs als in den vorherigen Jahren, weil es halt so einfach war. Die Rückfahrkamera in Verbindung mit dem großen Bildschirm ist gerade bei kleineren Anhängern und niedrigen Lasten / Leer eine sehr große Hilfe beim Rangieren. Das TM3 mit Dual Motor kommt spielend auch mit größeren Lasten (z.b. 500kg Split oder 2 leeren 1000 Ltr. Wassertanks) klar und man merkt den Anhänger fast gar nicht. Das hatte sich bei meiner vorherigen MB E-Klasse doch anders angefühlt. Das TM3 hat auch einen extra Anhängermodus, der sich selbsttätig einschaltet.

 

Das Montieren der AHK ist beim TM3 auch nicht komplizierter als es bei der E-Klasse gewesen ist.

Der einzige Unterschied ist, dass man aus aerodynamischen Gründen bei Nichtgebrauch die Plastikabdeckung einklipsen und mit 2 Plastikdrehschrauben sichern sollte. Einen Schraubendreher benötigt man dazu nicht, eine Münze oder das kleine, der AHK beigelegten, Werkzeug genügt. Das ist eigentlich nur ein weiterer Handgriff, wenn man sowieso die AHK montiert bzw. demontiert und in einer Minute erledigt.

 

Beim Laden unterwegs habe ich den Anhänger einfach kurz abgehängt und auf den Parkplatz daneben abgestellt. Auch das sollte kein größeres Problem für einen Hängerfahrer darstellen. Wobei ich auch schon mehrere Ladestationen gesehen haben, die so ausgelegt sind, dass man ohne abhängen bequem laden kann.

 

Wie du oben schon geschrieben hast: So langsam wird´s was........

bzw. in meinem Fall: Des basst jetzt scho.....

 

P.S.: Es gibt auch eine FB-Gruppe "Tesla Camping" die sich mit dem Thema beschäftigt und auch verschiedene Lösungen für Wohnanhänger vorstellt.


Bilder

01.01.2020 17:04    |    notting

Zitat:

@Juergen-Z3 schrieb am 1. Januar 2020 um 16:28:14 Uhr:

ich hatte mit der Bestellung meines Tesla Model 3 extra so lange gewartet, bis die AHK ab Werk verfügbar war. Dieses Jahr im Mai bestellt und seit Juni fahre ich das TM3 Dual Motor LR mit abnehmbarer AHK.

 

Details dazu:

Stützlast max. 91 kg,

Anhängelast ungebremst max. 750 kg,

Anhängelast gebremst max. 910 kg

Danke! Hab's ergänzt.

 

notting


01.01.2020 22:01    |    Juergen-Z3

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 17:04:07 Uhr:

 

Danke! Hab's ergänzt.

 

notting

Ja, prima, so wird deine Aufstellung/Übersicht vollständiger.

Beim Kommentar würde ich noch das "Umständlich zu benutzen, s.o.," streichen, da sie nicht wirklich umständlicher zu benutzen ist, wie andere abnehmbare Anhängerkupplungen auch.

 

Weiterhin habe ich noch ein paar interessante Details zum Thema Anhängermodus in der Bedienungsanleitung gefunden:

 

a) Einige Autopilot-Funktionen sowie die hinteren Parksensoren stehen bei aktiviertem Anhängermodus möglicherweise nicht zur Verfügung. Darüber hinaus können die folgenden Funktionen anders als gewöhnlich arbeiten:

• Der Abstandsgeschwindigkeitsregler erhöht den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

• Die Seitenkollisionswarnungen sind aktiv, aber es erfolgen keine automatischen Lenkeingriffe.

• Die von der Automatischen Notbremsung zur Verfügung gestellte Bremskraft (Kollisionsvermeidungsassistent) wird erheblich reduziert.

 

b) Anhänger-Schlingerdämpfung:

Wenn erkannt wird, dass der Anhänger zu schlingern beginnt, versucht die elektronische Stabilitätskontrolle, das Schlingern durch gezielte Bremseingriffe zu minimieren. Auf dem Touchscreen wird kurz die Anzeige der Traktionskontrolle angezeigt. Wenn Sie das Bremspedal drücken, während das System aktiv bremst, um das Schlingern des Anhängers abzumildern, wird dieses automatische Bremsen nicht abgebrochen.

 

Weiterhin wird der Spurhalte-Assistent sowie der Geschwindigkeits-Assistent ausgeschaltet, um die Aufmerksamkeit des Fahrers während der Fahrt mit einem Anhänger zu erhöhen.

 

Grüße,

 

Jürgen W. aus P. :cool:


01.01.2020 22:27    |    notting

Zitat:

@Juergen-Z3 schrieb am 1. Januar 2020 um 22:01:41 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 1. Januar 2020 um 17:04:07 Uhr:

 

Danke! Hab's ergänzt.

 

notting

Ja, prima, so wird deine Aufstellung/Übersicht vollständiger.

Beim Kommentar würde ich noch das "Umständlich zu benutzen, s.o.," streichen, da sie nicht wirklich umständlicher zu benutzen ist, wie andere abnehmbare Anhängerkupplungen auch.

Ich habe bei noch keiner abnehmbaren AHK so eine komische Abdeckung zum Abschrauben unten am Fahrzeug gehabt. Ergo umständl.

 

Zitat:

Weiterhin habe ich noch ein paar interessante Details zum Thema Anhängermodus in der Bedienungsanleitung gefunden:

 

a) Einige Autopilot-Funktionen sowie die hinteren Parksensoren stehen bei aktiviertem Anhängermodus möglicherweise nicht zur Verfügung.

Das wäre es, wenn auch Anhänger PDC bräuchten und das dann über die Anhänger-Steckdose an's Fahrzeug weitergereicht wird. Bei meinen Eltern macht beim Rückwärts fahren mit AH das PDC quasi Dauerpiep bis man es abschaltet...

 

Zitat:

Darüber hinaus können die folgenden Funktionen anders als gewöhnlich arbeiten:

• Der Abstandsgeschwindigkeitsregler erhöht den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Das System weiß halt nicht wieviel Massen hinten dranhängt.

 

Zitat:

• Die Seitenkollisionswarnungen sind aktiv, aber es erfolgen keine automatischen Lenkeingriffe.

Der Fahrer soll das Gespann selbst zum Schlingern bringen ;-)

 

Zitat:

• Die von der Automatischen Notbremsung zur Verfügung gestellte Bremskraft (Kollisionsvermeidungsassistent) wird erheblich reduziert.

Das System weiß halt nicht wieviel Massen hinten dranhängt bzw. wie die sich bei scharfen Bremsungen verhält.

 

Zitat:

b) Anhänger-Schlingerdämpfung:

Wenn erkannt wird, dass der Anhänger zu schlingern beginnt, versucht die elektronische Stabilitätskontrolle, das Schlingern durch gezielte Bremseingriffe zu minimieren. Auf dem Touchscreen wird kurz die Anzeige der Traktionskontrolle angezeigt. Wenn Sie das Bremspedal drücken, während das System aktiv bremst, um das Schlingern des Anhängers abzumildern, wird dieses automatische Bremsen nicht abgebrochen.

 

Weiterhin wird der Spurhalte-Assistent sowie der Geschwindigkeits-Assistent ausgeschaltet, um die Aufmerksamkeit des Fahrers während der Fahrt mit einem Anhänger zu erhöhen.

Hab AFAIK noch nie ein Auto mit Anhänger-Schlingerdämpfung gehabt. War nie ein Problem. Haben nur einen kleinen AH und der kriegt auch keine 100er-Zulassung.

Aber der Tempopilot ist bei meinen Eltern im AH-Modus kein Problem.

 

notting


03.01.2020 13:31    |    artkos

Tja, 2to für überwiegende Transporte mindestens nötig, sinnvoller für die restlichen Transporte, die auch nötig sind, mehr Zuglast, so 3-3,5 to. Das brauchen diejenigen, die wirklich etwas, auch über lange Strecken, transportieren möchten. Solang das nicht möglich ist, bleibt´s bei Dreckschleudern als Zugfahrzeug, alles andere ist in meinen Augen praxisfremd.

 

Wenn hier welche nur Spielzeughänger als das Maß der Dinge preisen, nun ja, jedem seins... :)


03.01.2020 13:34    |    notting

Zitat:

@artkos schrieb am 3. Januar 2020 um 13:31:17 Uhr:

Tja, 2to für überwiegende Transporte mindestens nötig, sinnvoller für die restlichen Transporte, die auch nötig sind, mehr Zuglast, so 3-3,5 to. Das brauchen diejenigen, die wirklich etwas, auch über lange Strecken, transportieren möchten. Solang das nicht möglich ist, bleibst bei Dreckschleudern als Zugfahrzeug, alles andere ist in meinen Augen praxisfremd.

 

Wenn hier welche nur Spielzeughänger als das Maß der Dinge preisen, nun ja, jedem seins... :)

Wie gesagt, den ersten Wohnanhänger mit E-Unterstützung (was auch die effektive Anhängelast senkt) gibt's schon. Sowas müsste es dann eben noch als div. "Nutzanhänger" geben. Und auch (mehr) Ladesäulen, wo man Zugfahrzeug und Anhänger ohne zu rangieren ranfahren und gleichzeitig laden kann.

 

notting


03.01.2020 16:14    |    Casper2020

Alle Anhänger auf die Elektroautos anzupassen, halte ich für den falschen Weg. Wir haben 10 verschiedene Anhänger, überwiegend mit 3,5 t. ZGG. Die möchte ich natürlich nicht alle erneuern. Und wenn ich das machen würde und gerade mit durch bin, dann gibt es die Wasserstofffahrzeuge ......... Nee, das muss anders gehen. Der Rivian wird im Amiland mit 5 t. AHK angegeben. Bei uns sind mit der Kugekopfanhängerkupplung und Auflaufbremse bei 3,5 t. schluss. So zeigt der Rivian aber, dass es technisch geht. Zumindest gehe ich jetzt erstmal davon aus. Da wir unsere Anhänger zu 95% im Umkreis von 100km bewegen, wäre das mit der Reichweite auch ok. Lediglich die langen Urlaubsfahrten mit Wohnwagen sind dann noch ein Thema. 600 km Reichweite wären klasse, dann wäre ich auch bereit, einen Campingplatz anzusteuern und gleich eine Übernachtung einzuplanen. Bin gespannt, was die nächsten Jahre so bringen. Bis dahin muss unser Land Rover mit Euro 6 temp als politisch korrekt angesehen werden (die Diesel waren noch nie so sauber).


03.01.2020 19:01    |    artkos

Zitat:

@notting schrieb am 3. Januar 2020 um 13:34:07 Uhr:

 

Wie gesagt, den ersten Wohnanhänger mit E-Unterstützung (was auch die effektive Anhängelast senkt) gibt's schon. Sowas müsste es dann eben noch als div. "Nutzanhänger" geben. Und auch (mehr) Ladesäulen, wo man Zugfahrzeug und Anhänger ohne zu rangieren ranfahren und gleichzeitig laden kann.

 

notting

Mag sein, daß sich da was entwickelt, nur wird wohl keiner seine vorhandenen Hänger, die durchaus lange halten, verschrotten, um welche mit Zusatzelektroantrieb anzuschaffen. Keine Frage, die Idee find ich dem Grunde nach gut. Nur, ob da der Gesetzgeber hinsichtlich Gewichtsfreigaben der selbst antreibenden Anhängelast an unterdimensionierte E-Autos neu anzupassen, wirklich mitspielt? Erinnere an den Schmarn mit den Wechselkennzeichen, die unsere Merkelhörigen verbockt haben. Macht so eh keinen Sinn die zu nutzen.

 

Dann kommen ja noch Kostenaspekte zu, die den Anhänger unnötig verteuern, wer möchte das denn ernsthaft?

 

Wenn, dann soll ein Zugfahrzeug das leisten, was der Name eigentlich sagt und nicht mit nachgeschobenen Krücken, sondern aus eigener Kraft die gewünschte und zulässige Last ziehen.

Allenfalls, wenn sich die Neuanschaffung von der ganzen Zugeinheit den Preisen der konventionellen Varianten in etwa angleicht, dann wäre es bei geplanten Neuanschaffungen eine Überlegung wert, doch die Antriebsvariante im Hänger mitintegriert und ein weniger solides Zugfahrzeug zu wählen, vorausgesetzt, es paßt wirklich zusammen, um ordentlich etwas zu ziehen und der Gestzgeber schafft dafür die Rahmenbedingungen.

 

An die Preisbedingung glaube ich eher nicht und was gesetzl. Ramenbedingungen angeht, habe ich gewisse Zweifel in unserem Ländle.


03.01.2020 19:41    |    notting

Akku im Anhänger (der eigentl. dazu gedacht ist eine Nutzlast zu transportieren) hat den Charme, dass man das Zusatzgewicht/-Reichweite nur mitschleppen muss wenn man's auch braucht. Muss aber zugeben, dass wir auch einen uralten AH haben bzw. allg. Nachrüstung von AH mit sowas schwierig bis unmögl. sein dürfte, von den Kosten ganz zu schweigen.

 

notting


03.01.2020 22:12    |    artkos

Genau, das ist das Problem, würde in Fällen von geringen Lasten funktionieren, bei erforderlicher Nutzung des zulässigen Transportgutgewichtes wäre sowohl ein zusätzlicher Akku zur Unterstützung des Zugfahrzeuges oder eine Elektromotoreinheit mit einem zusätzlichen Akku für Anhänger eher kontraproduktiv, oder gar nutzlos, ginge im Zweifel von zulässiger Beladungskapazität, bitte nicht mit Akku-Ladekakazität verwechseln, ab.

 

Genau genommen, ein Treppenwitz! Als technikerfahrener sehe ich schon Vorteile mit eigenem E-Antrieb, einschl. eigenem Akku des Hängers, speziell Bergab, nur zweifle ich im Moment an der Kosten-Nutzenrelation und der Möglichkeit der Symbiose mit dem Zugfahrzeug.

 

Davon ab, wer soll´s kaufen, wenn die Hänger zu Luxusgütern mutieren? Stückzahlen, die es günstiger machen würden, gäbe es dann wohl auch nicht.


03.01.2020 23:33    |    -colt-

Ein Anhänger ist eine Möglichkeit günstig Transportkapazität vorzuhalten. Ein E-motor mit eigenen Akku ist da total drüber. Ich brauchte meinen 2 Tonnen Anhänger die letzten zehn Jahre zwischen ein und zwanzigmal im Jahr. Der Anhänger hatte neu 3.000 Euro gekostet. Wenn ich da einen fetten Akku und einen Elektromotor und Getriebe drauf rechne, lohnt sich das nicht. Bei einem Wohnwagen, der jetzt 20.000 Euro kostet kann auch das evtl lohnen. Aber auch da kannst du den Akku dann nur mit Anhänger nutzen. Da würde ich den lieber immer zur Reichweitenverlängerung im Zugfahrzeug haben.


03.01.2020 23:59    |    weissnich48

das problem anhänger muss klar das zugfahrzeug lösen.. alles andere macht gar keinen sinn.. im modell x mit dem anhängemodus gehts ja auch recht gut.. man muss halt auch etwas anders fahren - seichter bremsen das der anhänger nicht zuviel mitbremst - dann sollte was gehen.. aber ist beim euato ja eh so: heizt man wie ein gaskranker verliert man reichweite - macht man piano gehts auch mal deutlich weiter..

aber ingesamt schön das sich was tut - würde mir aber mehr wünschen.. zuindestens könnte die eauto bauer mal uns flachlandfahren aus nordeutschland mehr anhängelast freigeben.. ich warte auf 2,5t bei 8% - dan denk ich übers eauto ernstlich nach


06.01.2020 09:47    |    Cabbywohnwagen

Es gibt ja jetzt den Mercedes GLE 350de zugegeben kein reines Elektrofahrzeug sondern ein Hybrid.

Allerdings mit einer elektrischen Reichweite von 100km und einer Anhängerlast von 3,5 to.

Mir wäre ein reines Elektrofahrzeug auch lieber, der Mercedes ist ein Kompromiss

Ich hoffe in 3-4 Jahren gibts ein Zugfahrzeug mit über 2,5 to auch elektrisch.

Die Reichweite ist da nicht das grösste Problem.

Es braucht nur etwas mehr Zeit.


06.01.2020 11:40    |    Wolfgang Wegner

Zitat:

@Cabbywohnwagen schrieb am 6. Januar 2020 um 09:47:26 Uhr:

Es gibt ja jetzt den Mercedes GLE 350de zugegeben kein reines Elektrofahrzeug sondern ein Hybrid.

Allerdings mit einer elektrischen Reichweite von 100km und einer Anhängerlast von 3,5 to.

Mir wäre ein reines Elektrofahrzeug auch lieber, der Mercedes ist ein Kompromiss

Ich hoffe in 3-4 Jahren gibts ein Zugfahrzeug mit über 2,5 to auch elektrisch.

Die Reichweite ist da nicht das grösste Problem.

Es braucht nur etwas mehr Zeit.

Hybrid Fahrzeuge sind die größte Fahrzeug Lüge in der Geschichte des Automobils....


06.01.2020 11:58    |    Cabbywohnwagen

Schon klar und das elektro Fahrzeug angetrieben mit Kohlestrom ist die Rettung unseres Planeten.

Es geht wohl um Technik und die Möglichkeiten der Zukunft


30.01.2020 08:28    |    JürgenS60D5

Ergänzt Du bitte beim XC40 pure Electric folgendes:

Art der AHK: el. Anklappbar

Anhängelast ungebremst: 750KG

Stützlast: 90 KG


30.01.2020 19:20    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 30. Januar 2020 um 08:28:15 Uhr:

Ergänzt Du bitte beim XC40 pure Electric folgendes:

Art der AHK: el. Anklappbar

Anhängelast ungebremst: 750KG

Stützlast: 90 KG

Danke, hab's ergänzt. Verrätst du mir auch deine Quelle?

 

notting


31.01.2020 06:16    |    JürgenS60D5

Die niederländische Preisliste.

Ich muss mal auf der globalen Seite nachsehen, was da steht. Aber, es wäre eine Überraschung, wenn es anders wäre. Der Typ ist für alle Modelle gleich, Macht ja auch keinen Sinn, einen anderen Typ zu verbauen. Auch die Stützlast ist gleich.


22.02.2020 23:40    |    weissnich48

Zitat:

@weissnich48 schrieb am 3. Januar 2020 um 23:59:45 Uhr:

das problem anhänger muss klar das zugfahrzeug lösen.. alles andere macht gar keinen sinn.. im modell x mit dem anhängemodus gehts ja auch recht gut.. man muss halt auch etwas anders fahren - seichter bremsen das der anhänger nicht zuviel mitbremst - dann sollte was gehen.. aber ist beim euato ja eh so: heizt man wie ein gaskranker verliert man reichweite - macht man piano gehts auch mal deutlich weiter..

aber ingesamt schön das sich was tut - würde mir aber mehr wünschen.. zuindestens könnte die eauto bauer mal uns flachlandfahren aus nordeutschland mehr anhängelast freigeben.. ich warte auf 2,5t bei 8% - dan denk ich übers eauto ernstlich nach

ich habe leider auch einen 2.5t anhänger.. zudem einen mit hohem aufbau und plane.. schon an meinem jetzigen benziner ein problem(drehmoment zu nmiedrig).. aber wir haben letztens mal getestet wie ein mod x damit klar kommt.. ergebnis.. man merkt nahezu nix vom anhänger - also man merkt es, aber er zieht gut damit ab.. und wir haben den sogar heftig beladen... deshalb ging meine eauto wahl aufs model x.. nur er darf eigentlich nur 2250kg.. also müssten man auflasten auf 2.5t - der tüv man meines vertrauens sagte könnte er machen.. 2500kg bis 8% nur tesla muss ja dazu sagen... und von tesla ne antwort auf so eine anfrage zu bekommen scheint ausgeschlossen.. man will ein auto für 100k€ kaufen und die beantworten nicht einmal eine email.. also muss der verbrenner noch halten.. der ist ja erst 21jahre alt.. und ich hoffe das es ein eauto mit anhängelast gibt bis dahin.. ich will eigentlich keinen verbrenner mehr fahren und auf keinen fall wieder einen kaufen..

 

ich glaub der erste der nen e-kombi oder e-suv rausbringt mit ner 3t ahk macht richtig geld.. übrigens scherz des jahrhunderts.. nichtmal der e crafter hat anscheinend ne anhängelast.. mein kumpel wollte einen kaufen aber dann wars damit essig.. jetzt fährt er nen chinatransporter

 

die autobauer sind halt alle nur dumm.. selbst das anfahrproblem könnte man mit ein paar wenigen kniffen lösen.. man bräuchte nichtmal ein echtes getriebe.. nur ne art "dafmatik" in klein..


23.02.2020 08:43    |    notting

Zitat:

@weissnich48 schrieb am 22. Februar 2020 um 23:40:12 Uhr:

ich habe leider auch einen 2.5t anhänger.. zudem einen mit hohem aufbau und plane.. schon an meinem jetzigen benziner ein problem(drehmoment zu nmiedrig).. aber wir haben letztens mal getestet wie ein mod x damit klar kommt.. ergebnis.. man merkt nahezu nix vom anhänger - also man merkt es, aber er zieht gut damit ab.. und wir haben den sogar heftig beladen... deshalb ging meine eauto wahl aufs model x.. nur er darf eigentlich nur 2250kg.. also müssten man auflasten auf 2.5t - der tüv man meines vertrauens sagte könnte er machen.. 2500kg bis 8% nur tesla muss ja dazu sagen...

Ich dachte an der Stelle ist die reale Last relevant, d.h. du reizt einfach den Anhänger nicht komplett aus und alles ist gut? Oder musst du den Anhänger immer komplett ausreizen?

 

notting


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