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andyrx

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11.04.2016 10:59    |    andyrx    |    Kommentare (283)

wirklich so schlimm in unseren Städten..??wirklich so schlimm in unseren Städten..??

Moin Motortalker,

 

Die Politik hat sich was neues ausgedacht und diesmal heisst das *blaue Plakette*....und schon geht das streiten wieder los.

 

Die einen möchten gerne mehr für die Umwelt tun und andere fürchten dass es für Autofahrer in den Metropolen bald unbezahlbar wird ein Auto zu fahren....:confused:

 

Zitat:

Hendricks hatte gemeinsam mit den Umweltministern der Länder beschlossen, diese Plakette für Autos mit geringem Schadstoffausstoß einzuführen. Bartol monierte, dass der Vorschlag neben vielen Autofahrern mit kleinem Geldbeutel auch Neukunden treffe, "die hocheffiziente Euro 5 Dieselfahrzeuge gekauft haben". Sie dürften dann in Städten mit zu viel Stickoxiden in der Luft ausgewiesene Zonen nicht mehr befahren.

 

Bartol sagte der "Bild"-Zeitung, bevor Millionen Diesel Einfahrverbote bekommen, "sollte man sich um alte Busse und Taxen und rauchende Holzkamine in den Innenstädten kümmern". Hier könnten Elektromobilität und der Einbau von Filtern helfen.

Quelle-->http://www.t-online.de/.../...hendricks-bekommt-gegenwind-aus-spd.html

 

 

Mich betrifft es z.B. gar nicht da ich privat nur Benziner habe bzw. der Geschäftswagen ein moderner Euro 6 Diesel ist...und es des weiteren in Hamburg z.B. gar keine Umweltzonen gibt.

 

Dennoch ist das natürlich ein heisses Eisen.....denn Bürger die eben nicht in neueste Technik investieren können weil es eben nur zu einem Gebrauchtfahrzeug reicht oder das derzeitige Auto noch nicht verschlissen ist und ein Neukauf unwirtschaftlich erscheint würde gezwungen auf neue Technik umzusteigen sofern er in der City wohnt.

 

Deshalb bin ich dagegen....

 

So unrealistisch erscheint eine schnelle Umsetzung gar nicht....denn der Entwurf ist wohl in Abstimmung mit den Umweltministern der Ländern gemacht worden:eek:

 

 

..oder ist das gar kein Umweltprogramm sondern ein Konjunkturprogramm was durch Neukäufe die Wirtschaft ankurbeln soll..??

 

:D:D

 

...und ich hab das nur nicht verstanden:cool:

 

 

wie seht ihr das Thema..??

 

mfg Andy

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11.04.2016 11:08    |    Zavage

In meinen Augen wieder eine Geldmacherei und quasi Enteignung vom freien fahren. Die Luft ist zwar tatsächlich sauberer geworden, aber soviel bringt es nicht mehr, einen Großteil der Dieselfahrzeuge von der Innenstadt fernzuhalten.

Eine Frechheit der EU finde ich, dass Deutschland irgendwelche Grenzen einhalten muss, aber gleichzeitig in Osteuropa da raushauen können, wie die wollen.

Als Euro 4 Benzinfahrer passiert mir zwar nichts, da diese die blaue Plakette bekommen sollen.

Eine wirklich Entlastung wäre mal die Straßen zu erneuern, sodass nicht immer Baustellen nötig wären und damit weniger Belastung durch Staus entstehen.

Aber die im Umweltamt können nicht mal soweit denken.


11.04.2016 11:20    |    andyrx

witzig find ich dabei das ausgerechnet Hamburg der Initiator und den Anstoss für die blaue Plakette gegeben haben soll :p

 

 

Zitat:

 

Die Initiative für die blaue Plakette hatte die zweitgrößte deutsche Stadt, Hamburg, ergriffen. „In Gebieten mit hoher Luftbelastung dürfen nur noch Autos mit geringen Stickstoffdioxid-Werten fahren“, teilte der Hamburger Umweltsenator mit. Dem schloss sich Berlin an: „Der Straßenverkehr, besonders die Diesel-Fahrzeuge, sind der Hauptverursacher der Luftbelastung“.

Quelle-->http://www.tagesspiegel.de/.../13426848.html

 

 

Denn ausgerechnet Hamburg hat bisher noch überhaupt keine Umweltzonen....sprich bisher keinen Plakettenwahnsinn.

 

Begründung seinerzeit war dass in Hamburg durch die Seenähe immer ein Wind geht und deshalb keine Plakettenlösung gebraucht wird....sprich in HH wird immer gut gelüftet:D:D

 

mfg Andy


11.04.2016 11:28    |    hacky1312

Also ich hätte auf jeden Fall ein Problem mit meinem Auto, grüne Plakette habe ich wegen DPF und dem Kram. Aber glaube nur Euro 4. Ich wohne in Hannover und habe letztens in ner Tabelle gesehen, dass hier wohl bei 5 von 7 Messstationen Überschreitungen festgestellt wurden. Also in meinen Augen wäre es eine riesige Frechheit sowas einzuführen. Schlagartig wären alle Diesel ohne Euro 6 um einiges weniger Wert und nicht mehr voll einzusetzen in vielen Großstädten.


11.04.2016 11:30    |    Celsi

Blinder Aktionismus, wie er typisch ist für deutsche Politiker.

Dass die Umweltzonen praktisch nichts bringen, ist seit Jahren bekannt.

Statt den 3-stufigen Umfug abzuschaffen, kommt eine 4. Stufe hinzu.

Würde ich so einen Mist in meinem Job verzapfen, hätte ich ihn gang schnell nicht mehr.


11.04.2016 11:39    |    Kamilli

Totaler Unsinn und unserer manischen Umweltlobby zu verdanken. Denen zählen Argumente weniger als Ideologie! IMMER wird auf den Autos herumgehauen. -Ich sage nur Feinstaubemissionen bei Vor- und Wirbelkammerdieseln... Dass da der Einspritzdruck gar nicht ausreicht um so feine Partikel zu erzeugen, geschenkt.

 

Dass die Feinstaubbelastung auch durch Windstärke und -richtung ganz maßgeblich beeinflusst wird, dass ein bremsender Zug bereits große Mengen davon emmitiert, dass Feinstaub auch in der Natur vorkommt, geschenkt. Es MUSS wirtschafts- und standortschädigend für die Autoindustrie sein. Wie kann man nur so dämlich sein sich am eigenen Ast zu sägen.

 

Bleibt nur noch auswandern.


11.04.2016 11:39    |    andyrx

da ist viel EU Vorgaben dabei weil Grenzwerte in einigen Städten überschritten wurden....frage mich nur wie das in einigen anderen Ländern funktionieren soll wo der Autobestand viel älter ist und man damit wesentlich entspannter umgeht.

 

Die EU hustet und in Deutschland steht man gleich stramm.....so schafft man EU Verdrossenheit bei den Bürgern:o

 

mfg Andy


11.04.2016 12:00    |    Ascender

Hat für mich einen ähnlichen Hintergrund wie die Abwrackprämie im Jahr 2009 und die Einführung der Umweltzonen generell. Das ist eine massive Hilfe für die Wirtschaft. Die Leute unterschätzen das. Die Lobbyisten sind sehr mächtig.

Alle paar Jahre findet man was neues. :D

Die Zwangsenteignung werden viele sicher nicht so einfach hinnehmen.

 

Kauft Oldtimer! Die haben das Feinstaubproblem nicht. Selbst die Saugrohreinspritzer! Die kommende Generation Oldtimer hat sogar geregelte Katalysatoren. :) Und manche Autos aus der Zeit haben auch noch Trommelbremsen (auch Bremsstaub ist Feinstaub!).

Man hat keinen Wertverlust mehr, die Reparaturkosten sind überschaubar (je nach Modell), die Qualität bei den "Premium-Herstellern" war Ende der 80er / Anfang der 90er überragend (Rost), die Steuern sind relativ niedrig, und euch kann keiner aus der Umweltzone schmeißen. Zudem schiebt man keinem Großkonzern mehr das Geld in den Rachen, und eine Mehrwertsteuer fällt auch nicht mehr an.

Und wer Bedenken hat wegen der "alten Stinker": Dem sei gesagt, dass die Produktion eines Neuwagens wesentlich umweltschädlicher ist als ein altes Auto bis zum Exitus zu fahren. :)


11.04.2016 12:01    |    DeutzDavid

Ich hab die schwarze Plakette :D

 

 

http://www.spassplakette.de/Media/Shop/plakette.jpg


11.04.2016 12:14    |    Christoph2605

Deutscher Politik-Schwachsinn.

 

Mittlerweile weiss jeder C-Klasse-Politiker, dass er nur dann bekannt wird, wenn

er im sinnfreien "Jetzt-Quälen-Wir-Die-Steuerzahler-Müll" mitwurstelt.

 

Ich habe damals meinen LT auf "grün" nachgerüstet und dafür 1600.- hingelegt.

(Alternativ hätte es ja gelangt, wenn ich nen grüne Plakette "gekauft" hätte).

 

Vor 4 Monaten hab ich nen neuen Motor für 8000.- eingebaut...

 

..... und jetzt soll ich enteignet werden.

 

Vielen Dank

 

Wenn ich enteignet werde, dann kauf ich mir nen Oldtimer-Diesel.

Wenn die Bundes-Bahn mit ihren 50er-Jahre-Oldtimer-Dieselloks qualmend

und mit Vollgas durchs Frankfurter Stadtgebiet tobt, dann kann ich das auch.

Ach nee - ich hab ja nen PKW.... da muss ich natürlich wegen Umweltschutz 30 fahren.


11.04.2016 12:17    |    JuggedHareBoy

Wird mich zur Zeit als Benziner auch nicht treffen, aber finde die Umweltzone an sich schon nicht ganz durchdacht.

 

Abgesehen von den Kaminen / öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es noch andere Bereiche die man anpacken könnte / müsste!

 

Z.B. Osnabrück, Ampeln ohne Ende und eine Fahrt in die Innenstadt mit Grüner Welle eigentlich undenkbar! Klar das bei zig Autos die in die Innenstadt wollen ein Stop & Go extrem "umweltverträglich" ist :D


11.04.2016 12:29    |    slv rider

ich höre immer nur feinstaub. es geht auch (oder vor allem) um stickoxide. das die bei vielen fahrzeugen mit straßenzulassung in der realität nicht eingehalten werden braucht man glaube ich nicht mehr zu erwähnen.

das sich der anteil an privaten diesel kfz in den letzten 20 jahren verfielfacht hat wohl auch nicht.

um die auswirkungen zu sehen braucht man auch nicht bis peking schauen, paris und stuttgart reicht auch. :D

das sich in erster linie die dieselbesitzer beschweren ist auch klar. aber so ist es halt. wenn phänomene jeglicher art mehr oder weniger unerwartet schädigende auswüchse hervorbringen ist der gesetzgeber gefragt. egal ob es sich um politische, gesellschaftliche, umwelt, finanzen oder sonstwasauchimmer handelt.

wo wären wir wenn es keine gesetze gäbe? vermutlich wären wir dann auch flüchtlinge...

 

p.s. ich habe noch von keinem dieselbesitzer gehört der sich rein aus umweltaspekten für diese motorart entschieden hat.


11.04.2016 12:45    |    Ascender

Zitat:

Die Aufregung im entsprechenden Thread gehen vom Niveau Trotzreaktion über kindisch bis total lächerlich.

Ich finde es lächerlich, dass die Leute faktisch enteignet werden sollen, obwohl ich davon nicht betroffen wäre.

Jahrzehnte (!!!) fördert man eine gewisse Technik, und dann sollen diejenigen, die sich vor einem Jahr noch ein ach so umweltfreundliches Neufahrzeug hingestellt haben, plötzlich nicht mehr in die Städte dürfen? Selbst wenn ich mir so eine Kiste gebraucht kaufe, kostet das (noch) richtig Geld. Und wenn alle plötzlich ihre EURO-5-"Stinkediesel" verkaufen müssen, dann verlieren die beträchtlich an Wert.

Damit hast du das Vermögen der Bürger vernichtet.

 

Ich finde es auch lächerlich, dass diese Diskussionen gerade dann gehalten werden, wenn es eigentlich schon längst zu spät ist, und dann auch noch im Winter, wo dank der niedrigen Temperaturen fast kein Auftrieb herrscht, der die Partikel in höhere Luftschichten trägt, wo diese dann weiter aus den Städten heraus transportiert werden können. Gerade in Hinblick auf den Talkessel Stuttgart. :rolleyes:

Die Städte sollen ihre Verkehrsführung verbessern. Nochmal das Negativbeispiel Stuttgart. Diese Verkehrsführung geht doch auf keine Kuhhaut und war schon vor Jahrzehnten (!!!) überlastet.

 

Dass die Kaminbesitzer im Winter ihr Holz verheizen ist - so denke ich - auch wesentlich schlimmer als das was da hinten bei den Autos rauskommt.

In Süditalien und in Griechenland ist das richtig schlimm, weil die Leute sich keinen Strom zum heizen leisten können, und die Infrastruktur für Gas meistens nicht vorhanden ist. Dass dabei Smog entsteht, das dürfte jedem einleuchten.


11.04.2016 13:08    |    Spiralschlauch42181

Zitat:

Ich finde es lächerlich, dass die Leute faktisch enteignet werden sollen, obwohl ich davon nicht betroffen wäre.

 

Jahrzehnte (!!!) fördert man eine gewisse Technik, und dann sollen diejenigen, die sich vor einem Jahr noch ein ach so umweltfreundliches Neufahrzeug hingestellt haben, plötzlich nicht mehr in die Städte dürfen? Selbst wenn ich mir so eine Kiste gebraucht kaufe, kostet das (noch) richtig Geld. Und wenn alle plötzlich ihre EURO-5-"Stinkediesel" verkaufen müssen, dann verlieren die beträchtlich an Wert.

 

Damit hast du das Vermögen der Bürger vernichtet.

Der Bürger hat seit Jahren die Möglichkeit gehabt sich über das Thema zu informieren. Direkteinspritzende Downsizing Benziner stehen nicht erst seit gestern in der Kritik. Es gibt hunderte an Threads und Diskussionen wo z.B. einem Hybridfahrer erklärt wurde, dass der Diesel oder der Downsizing-Turbo genauso sparsam ist aber viel besser. Wurde dann auf die Abgasproblematik hingewiesen hies es nur - der Motor erfüllt alle gesetzlichen Werte. Jeder der da diskutierte und schrieb hat genau gewusst was bei seinem Fahrzeug hinten rauskam, es war ihm einfach nur Wurst.

 

Jetzt hat es eben geklappert und es kann ihm nichtmehr Wurst sein. Da helfen auch keine Relativierungsversuche wie "Ja, aber die Fabrik XYZ und der Schlot von Nachbar Maier/Müller/Huber qualmt ja viel mehr" - die müssen auch zahlen und ihre Anlagen anpassen. Es stimmt auch nicht dass jetzt jeder ein paar tausend Euro für ein neues Auto ausgeben muss - es muss nur ein Partikelfilter nachgerüstet werden. Von diesem Filter profitiert man selbst und die eigene Familie, die ja auch irgendwann mal in die Nähe des laufenden Autos kommen wird um z.B. einzusteigen.


11.04.2016 13:13    |    slv rider

...oder während der fahrt die abgase der anderen verkehrsteilnehmer inhaliert.


11.04.2016 13:20    |    Dynamix

Noch ein Grund mehr bei simplen Benzinern ohne Feinstaubproblematik zu bleiben.


11.04.2016 13:49    |    CentaXx

Euro 6 ist auch keine Lösung. Für gar keins der Probleme. Im Prüfzyklus werden die Schadstoffgrenzen vielleicht eingehalten, im realen Verkehr nicht annähernd.

 

Die Aktion ist einfach nur größter Beschiss. Eine neue Abwrackprämie kriegt man nicht durch? Dann zwingt man halt die Dieselfahrer mit Autos, die teilweise unter 2 Jahre alt sind, sich ein neues Auto zu kaufen. Am besten neue Euro 6 Diesel. Das ist ganz großer Verrat am Volk und eine schön verpackte Enteignung, um die Lobbyisten mal wieder zufrieden zu stellen.

 

Eine Sauerei ist, dass der Diesel nach wie vor beworben wird, als wäre er nötig für die saubere Stadt. Mein 12 Liter gurgelnder Benziner ist sauberer als jeder Diesel. Ca. 50% Diesel-Neuzulassungen sind eine Schande.

 

Mein erstes Auto war auch ein Diesel (BJ 08), das hatte aber einen Grund - den konnte man mit 5.5 Litern fahren, äquivalente Saugbenziner dieser Baureihe hätten bei meinem Fahrprofil 8-9 Liter geschluckt. Der Diesel hat den hohen Anteil am Stadtverkehr gut mitgemacht. Beim Nachfolger dieser Baureihe (C30 -> V40) kriegt man einen Turbobenziner T2 mit 6,7 Liter Durchschnittsverbrauch bei Spritmonitor. Der äquivalente Diesel D2 braucht durchschnittlich nur noch 1,5 Liter Treibstoff weniger. (22% geringer)

 

Die Energiedichte pro Liter ist beim Diesel jedoch um ca. 10% höher als beim Benzin. Wie viel effizienter ist der Diesel also noch? Wie kann man noch rechtfertigen, die teure / schwere / unkomfortablere / oft komplizierter zu wartende Diesel Technik dem Benziner vorzuziehen? Und was soll Euro 6 und die blaue Plakette daran ändern?


11.04.2016 13:57    |    andyrx

....es gibt auch Bürger die zahlen jetzt noch ihren Euro 5 Diesel ab und können nicht ohne weiteres in ein neues Fahrzeug umsteigen:(

 

 

Man sollte immer auch davon ausgehen dass es Familien gibt die eben nicht gleich das Geld haben um den neuesten Ökotrend (staatlich verordnet ) mitmachen können.....und damit Zugang zu neuester Technologie haben.

 

Da steckt viel sozialer Sprengstoff drin.....

 

mfg Andy


11.04.2016 14:00    |    DeutzDavid

Irgendwann sterben wir alle


11.04.2016 14:01    |    mark29

Tja, warum ist denn so eine blaue Plakette erforderlich? Weil die Grenzwerte der Emissionen von den Herstellern großzügig interpretiert werden und dies von den Behörden unzureichend kontrolliert und geahndet wird.

Wie will man denn nun die Grenzwerte die für die blaue Plakette gelten kontrollieren? Es wird ebenso auf realitätsferne Papierwerte hinaus laufen.

Womit die blaue Plakette nicht besser ist, als das was typgeprüft ist und damit nur noch mehr Bürokratie ohne Nutzen für Anwohner und Umwelt.


11.04.2016 14:02    |    slv rider

dieses thema hat noch die geringste brisanz was den sozialen sprengstoff angeht. :D

Zitat:

....es gibt auch Bürger die zahlen jetzt noch ihren Euro 5 Diesel ab und können nicht ohne weiteres in ein neues Fahrzeug umsteigen

man sollte sich halt nur dinge leisten die kein zu hohes finanzielles risiko darstellen. es gab auch generationen denen hat ein käfer genügt.


11.04.2016 14:09    |    Dynamix

Interessant finde ich ja eher das man beim Thema Umweltschutz wieder mal bei den Autos anfängt. Ohne diesen CO² Wahn hätten wir das Feinstaubproblem gar nicht. Man sollte vielleicht mal viel eher bei diversen Industrien anklopfen und fragen was die so für die Umwelt tun.

 

Der Autoverkehr macht laut pessimistischer Schätzungen gerade mal 12% des weltweiten Schadstoffausstoßes aus. Selbst wenn wir also alle Autos von heute auf morgen verbieten hätten wir keine große Verbesserung.


11.04.2016 14:12    |    andyrx

@slv rider

 

die Generation von damals zu Käfer Zeiten hat den Krieg noch miterlebt und andere Wertvorstellungen:D:D

 

sicherlich werden die meisten Autos auf Pump gekauft....Brief bei der Bank und los gehts mit dem neuen Auto.

 

Habe in meinen Leben ein einziges Auto finanziert...da war ich 23:D:D

 

mfg Andy


11.04.2016 14:15    |    Ascender

Zitat:

[...]der Motor erfüllt alle gesetzlichen Werte. [...]

Eben! Und als Gesetzgeber musst du eben auch dem Bürger garantieren, dass diese gesetzlichen Mindestwerte in den nächsten Jahren auch noch gelten, und dass dein Auto / das Produkt nicht durch irgendwelche Schwachsinnsregeln aus dem Verkehr gezogen werden.

Ein bisschen Vertrauen in die Industrie braucht man ja irgendwo auch. Sonst brauche ich gar keinen Neufahrzeuge mehr zu bestellen. Wer sagt mir denn, dass ich mit einem EURO-6-Diesel in zehn Jahren noch fahren darf?

Wir haben hier Gesetze und Regeln, und diese werden auch sehr genau eingehalten.

Das hat etwas mit Rechtssicherheit zu tun. Gerade deshalb ist auch Deutschland so beliebt bei vielen Unternehmen.

Man kann aber als Gesetzgeber dann nicht sagen "Heute so, morgen so."

 

Informieren sollte man sich als Endverbraucher sicherlich, aber vor der ganzen Debatte hätte dir doch - selbst auf Nachfrage nicht - irgendein Wirtschaftsvertreter oder Politiker davon abgeraten einen Euro-5-Diesel zu kaufen. Also, da wollen wir mal bitte die Kirche im Dorf lassen. Du verdrehst hier die Schuldfrage. Schuld ist eindeutig die Politik, nicht der Endkunde.


11.04.2016 14:21    |    slv rider

Zitat:

Wer sagt mir denn, dass ich mit einem EURO-6-Diesel in zehn Jahren noch fahren darf?

wer garantiert das jedes gesetz, jede verordnung, jede regel in 10 jahren noch gültig ist?

fällt das alles nicht auch ein bischen in das allgemeine lebensrisiko?


11.04.2016 14:26    |    andyrx

Verlässlichkeit auf Politik und Gesetzgeber..??

 

 

das einzig verlässliche bei der Politik ist die Unberechenbarkeit....heute Hüh und morgen Hott:o

 

 

bisher war der Diesel aufgrund seines geringen Verbrauchs bei der Politik durchaus in Ordnung......fast alle Behördenfahrzeuge sind demzufolge auch Dieselfahrzeuge:p

 

Jetzt so ein Rundumschlag....und 180° Wende ist nicht vermittelbar....

 

demnächst darf dann auch die Polizei nicht mehr in die City:D:D

 

@slvrider

 

die Verordnung soll ab 2017 gelten....das sind aber keine 10 Jahre:o

 

das ist eine sehr kurze Vorlaufzeit....

 

mfg Andy


11.04.2016 14:40    |    Duftbaumdeuter41955

Hallo,

 

 

das ist totaler Blödsinn was die machen und gequirlte Kacke die gar nix bringt. Von mir aus können die alle machen was die wollen. Wir werden weiter die alten Kisten fahren fertig aus Basta...das lass ich mir nicht verbieten. Wenn die ersten davon ein H kriegen ist mir das eh alles wurscht.

 

Schöne Grüsse vom Dieselfahrer ohne Kat :-)


11.04.2016 14:49    |    Spurverbreiterung25282

dann kann mit lkw nichts mehr in staedten angeliefert werden...alle werden verhungern..und keiner beschwert sich mehr....


11.04.2016 14:52    |    slv rider

der vorstoß ist doch eh gekippt oder? und wenn dann gäbe es genug euro 6 lkw um mir mein essen in die miefende stadt zu bringen.


11.04.2016 15:00    |    andyrx

stimmen sich die Politiker eigentlich nie ab..??

 

Umweltministerium sagt prima machen wir und der Verkehrsminister weiss von nix.....??

 

echt ein erbärmliches Bild was die Regierung da abgibt.....:(

 

 

Bin ich froh ein Haus auf dem Lande zu haben....da kann ich mir im Garten wenigstens noch eine Kippe anzünden ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen:D:D

 

 

mal sehen wann das Rauchen in der City auch noch verboten wird:cool:

 

mfg Andy


11.04.2016 15:07    |    meehster

Na ja, zuerst geht es um Stickoxide, also typische Dieselabgase.

 

Den Vorstoß, auch Euro-1- und Euro-2-Ottos auszusperren , halte ich in dem Zusammenhang für alles andere als Zielführend, da die sowohl nach Norm als auch tatsächlich (außer den vernachlässigbar wenigen Magermixmodellen) deutlich weniger Stickoxide ausstoßen als jeder Diesel mit Euro 6 oder noch älter.

 

Was ich an anderer Selle schon gesagt habe: Da wäre es sinnvoller, einfach die Direkteinspritzer ohne H-Zulassung auszusperren und sonst alles reinzulassen. Die Zahl der Wirbelkammerdiesel und der Ottos ohne G-Kat, die nicht (dank H) sowieso schon reindürfen ist vernachlässigbar gering. Damit hätte man den autobedingten Feinsteub und die autobedingten Stickoxide so weit reduziert, daß für zukünftige Überschreitungen der Grenzwerte wirklich niemand mehr das Auto verantwortlich machen kann.


11.04.2016 15:51    |    Spiralschlauch42181

Ich bin immer noch nicht einverstanden mit dem Grundtenor, denn viele machen es sich einfach zu leicht. "Ich habe gedacht der Diesel/Benzindirekteinspritzer ist sauber" zählt schon lange nicht mehr.

 

Januar 2012: Benziner greifen Herz und Lunge an

 

Mai 2013: Lobbyismus vs. Gesundheit: Benzin-Direkteinspritzer sind neue Feinstaub-Terroristen

 

März 2014: Direkteinspritzung bei OttomotorenZwischen Sparen und Rußen

 

Oktober 2015: Benzindirekteinspritzer Jetzt geht es den Benzinern an die Partikel

 

Wie oft hätte man es denn schreiben sollen? Und wie gesagt, ich möchte jetzt nicht mit dem Finger auf einzelne Leute zeigen, aber ich kenne eine Menge Debatten zu dem Thema in dem sowohl Forenmitglieder als auch die Presse immer wieder ihr Mantra wiederholte "Diesel/Downsizing Turbos sind besser als Vollhybride".

 

Jetzt hat's geblitzt, bzw. gerußt. Sind Politiker schuld? Ja, die haben mit verschleppt. Sind Hersteller schuld? Ja, die haben den Mist erst angeboten. Sind Fahrer schuld? Ja, die wissen seit 2012 dass Direkteinspritzung schädlich ist und wettereten seitdem auch immer wieder gegen "altmodische Sauger" und Hybride.

 

Abschließen möchte ich auch noch mit dem H-Kennzeichen, die gehören auch nicht in die Umweltzone. Ein Oldtimer so gut und schön er ist, ist zum anschauen da - aber nicht dafür dass er mich zuqualmt. Man sieht ja schon die Gedankenspiele mancher Foristen, die damit die Intention des Luftschutzgesetz umgehen wollen. Solchen Leuten sollte man mal ein tropfendes Jauchefass mit H-Kennzeichen eine ganze Woche lang direkt vors Wohnzimmerfenster stellen - mal sehen wie viel Liebe sie für "historische Fahrzeuge" sie dann noch haben, wenn es ihre eigene Lebens- und Wohnqualität betrifft :rolleyes:


11.04.2016 15:55    |    PW2704

Mein Volvo V70 Euro-2 Saugbenziner von 1998 stößt (wie oben schon erwähnt) weniger Feinstaub aus als ein neuer Downsizing TSI mit 3 Zylinder Nähmaschinenmotor.

Wenn der Schwachsinn wirklich kommt, werden die Leute hoffentlich auf die Barrikaden gehen. Leider wird in Deutschland auch der größte Mist widerstandslos akzeptiert.

Wenn sich einfach niemand an die Umweltzonen hält wäre der Staat schnell machtlos. Jedes Auto permanent kontrollieren kann man nicht.


11.04.2016 16:04    |    Rostlöser44508

Da die grüne Plakette viel zu lasch war (beispielsweise bekommen manche Dieselmotoren und alle Benzinmotoren mit Direkteinspritzung eine) und die Stickoxidemissionen nicht reglementiert wurden, finde ich es gut, dass nun mit einer neuen Plakette nachgeholfen wird, denn die rein sensorisch wahrnehmbare Luftbelastung hat seit dem Beginn des Diesel - Booms Anfang 2000 stark zugenommen. Wo früher hinter Benzinern geruchlose Luft war, ist hinter den Dieseln ein Muff, dass es nicht mehr schön ist. Dieser Rückschritt ist besonders ärgerlich, weil es Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre dank vieler Fahrzeuge ohne Abgasreinigung bereits so war, dass die Luft in der Stadt zum Schneiden war.

 

Allerdings: Die Kriterien für die blaue Plakette sind völlig hirnrissig. Rußende Benziner mit Direkteinspritzung bekommen unter Umständen eine, ein rußfrei laufenderr Euro 2 - Benziner mit G-Kat aber nicht. Was soll das!? Bei den Dieselmotoren das gleiche: Euro 6 - Motoren laufen in der Stadt mit weitaus höheren Stickoxid - Emissionen als jeder Benziner mit G-Kat (also ab Euro 1), trotzdem bekommt die Stickoxidschleuder eine blaue Plakette, der saubere Benziner aber nicht.

 

Fazit: Die blaue Plakette ist sinnvoll, die Kriterien hierfür sollten aber nicht ausgewürfelt, sondern von Fachleuten, die etwas von der Materie verstehen, festgelegt werden.


11.04.2016 16:08    |    Ascender

Zitat:

Ich bin immer noch nicht einverstanden mit dem Grundtenor, denn viele machen es sich einfach zu leicht. "Ich habe gedacht der Diesel/Benzindirekteinspritzer ist sauber" zählt schon lange nicht mehr.

Das ist doch garnicht das Argument. Dass es dreckig ist wussten alle. Wobei uns Neufahrzeuge immer als "umweltschonend" verkauft werden.

Es geht hier um die Rechtssicherheit, nochmal.

 

Du kannst dem angehenden Holzfäller nicht an einem Tag sagen: "Die Axt ist okay, die darfst du im Wald benutzen." und am nächsten Tag sagst du: "Die Axt ist nicht okay, damit darfst du nicht deiner Arbeit nachgehen, sondern du musst dir eine neue kaufen."

Da zeigt der angehende Holzfäller den Behörden doch auch nur den Vogel, oder nicht?


11.04.2016 16:15    |    Ascender

Zitat:

Abschließen möchte ich auch noch mit dem H-Kennzeichen, die gehören auch nicht in die Umweltzone. Ein Oldtimer so gut und schön er ist, ist zum anschauen da - aber nicht dafür dass er mich zuqualmt.

Bei der Einführung der Umweltzonen ging es darum die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Von anderen Abgasen hat da noch keiner gesprochen. Oldtimer, die in wirklich geringen Stückzahlen unterwegs sind (trotz steigender Zahlen), und oft nur wenige tausend Kilometer im Jahr bewegt werden, die werden ganz sicher keinen nennenswerten Anteil an der Feinstaubbelastung haben. Zudem oftmals noch mit Trommelbremsen ausgestattet, welche den Bremsstaub nicht an die Außenwelt abgeben.

 

Man kann es sich natürlich auch einfach machen und nur das Auto als alleinig Schuldigen der zu hohen Belastungen erklären. Ich kann mir ganz gut vorstellen, wie oben von mir beschrieben, dass es im Winter am mangelnden thermischen Auftrieb und an den Kaminöfen der Privathaushalte liegt. Aber sei es drum.


11.04.2016 16:37    |    andyrx

Hallo

 

man kann doch nicht einfach mal eben 13 Millionen Fahrzeugen den Zugang zu den Innenstädten verwehren....allein der Gedanke an die Umsetzbarkeit dieser Idee binnen Monaten ist doch Illusion und völlig praxisfremd.

 

Genau solche unausgegorenen Fehl/Schnellschüsse lassen einen schon durchaus mal daran zweifeln ob da die richtigen Leute im Amt sind....:rolleyes:

 

Die Umweltminister haben sich da ein schönes Eigentor geschossen und anstatt das erstmal mit den anderen Ministerien zu besprechen und es als Idee einzubringen und auf Umsetzbarkeit zu prüfenwird erstmal heilloses Durcheinander und Verwirrung geschaffen.....:rolleyes:

 

Die Glaubwürdigkeit einer Regierung wird damit nicht gerade gefördert.....was Angie zu dem Fehlschuss denkt oder auch intern gesagt hat..wäre mal interessant.

 

Dann bekommen auch die Politiker bald eine neue Car Policy:D:D

 

mfg Andy


11.04.2016 16:50    |    HerrLehmann

Dieser Vorstoss zeigt nur eines: Es gibt in diesem Land keine Investitionssicherheit.:rolleyes:

Wer weiß welcher Furz das nächste mal quer liegt. Verboten werden dann vielleicht alle Benziner schlechter als Euro 4, Verbot von roten Autos... however. ;)

 

Ergo: Also die alte Karre weiter fahren bis nix mehr geht.

 

Im übrigen interessiert sich kein Hund für Plaketten.

2x TÜV, Einreisen nach M, L und B mit nem Euro 3 Diesel und grüner (beschaffter) Plakette haben null Komplikationen ergeben. :p

 

Als die Autos noch aus Blech waren, gab es mal eine eckige Smog Plakette... auch inzwischen komplett aus der Mode gekommen.

Wie gesagt, jede Saison eine neue Farbe und ein neuer Schnitt... Hauptsache ne Plakette.:D


Deine Antwort auf "Blaue Plakette--> kreative Politik oder ein Windei...??"

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Mein Blog hat am 09.01.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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