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17.09.2019 21:09    |    dodo32    |    Kommentare (242)    |   Stichworte: A, Omega, Opel

 

 

Omega AOmega AHallo Zusammen,

 

Oktober, 2018. Der Anruf meiner Schwester erreicht mich gegen 15 Uhr und sie meldet, dass unsere Mum verstorben ist. Ich erkundige mich nach der Todesursache und fahre im Anschluss auf direktem Weg nach Hause. Dort angekommen berichte ich meiner Freundin und wir beschließen, eine Tasse Kaffee zu trinken. Die Nachbarskinder, 3 und 7 Jahre alt, spielen im Garten. Während ich den Kindern beim spielen zusehe wird mir auf eine seltsame Art und Weise bewusst, wie nahe doch Leben und Tod beieinander liegen und dass man gut daran tut die Zeit die einem bleibt, vernünftig zu nutzen.

 

 

Mum 1978 :)Mum 1978 :)In den Wochen und Monaten danach galt es den Nachlass aufzulösen. Keine wirklich angenehme Aufgabe denn man möchte am liebsten alles so lassen, wie es ist. Geht aber nicht also Augen zu und durch. Nach einiger Zeit waren wir dann soweit, dass auch ihr Auto abtransportiert werden konnte. Eine erste Sichtprüfung ergab, dass das wohl nicht auf eigener Achse stattfinden würde. Der Wagen wurde vor rund 8 Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme trocken abgestellt. Entsprechend dick war die Staubschicht und auch die Batterie welche nicht abgeklemmt wurde, gab keine Lebenszeichen mehr von sich. Alle Reifen waren ohne Luft und das Auto stand wie angenagelt. Bremse fest. Kein Problem: 3 Mann, kräftig "Hauruck" und rollt! :D Das verladen im Anschluss reine Formsache.

 

 

 

 

 

InnenraumInnenraumNun war die Frage, wohin damit? Zum Verwerter? Ebay Kleinanzeigen? Oder...., einlagern und vielleicht wieder in Betrieb nehmen? Ein guter Bekannter bot spontan an, das Fahrzeug gerne bei ihm in einer Halle abzustellen. Es könne dort auf eine Sicht von mindestens 6 Monaten auf jeden Fall stehen bleiben. Ok dachte ich, das ist eine gute Idee! Wegwerfen kann man immer noch aber vorerst ist es vernünftig verstaut.

 

 

 

 

 

Omega AOmega AAls im Mai diesen Jahres absehbar war, dass ich meine Tätigkeit im Außendienst nach insgesamt 20 Jahren aufgebe stand die Frage im Raum, wie ich mich künftig fortbewegen werde. Bisher stand alle 2 bis 3 Jahre ein neuer Wagen vor der Tür und ich musste mir darüber keine Gedanken machen. Ich hatte dann beschlossen den betagten Omega meiner Mum zu sichten und im Anschluss zu entscheiden, wie ich weiter verfahre.

 

 

 

 

 

 

Omega AOmega AZuerst einmal wurde der Wagen gewaschen. Erster Eindruck: gar nicht so schlecht. :) Hier ein wenig Rost an der Tür, dort ein Steinschlag, eine Delle in der hinteren Tür, ein Loch im Kotflügel aber insgesamt für sein Alter in Ordnung. Auch ein Besuch auf der Hebebühne brachte keine Abgründe hervor. Bis auf die Tatsache, dass beide Einstiege hinten bereits geschweißt wurden, sah alles für das Alter recht gut aus. Tank und Auspuff kamen vor rund 9 Jahren neu, dazu gibt es auch eine Rechnung. Nach den Schweißarbeiten wurde der Unterboden eingewachst. Das war eine gute Idee denn ob er sonst noch so gut wäre, ist zumindest fraglich. Die Roststellen habe ich mit dem Dremel bearbeitet und danach mit Brunox Epoxy behandelt. Nach der Trocknung wurde Brantho Korrux Nitrofest und etwas Lack aufgetragen. Das Ganze dann mit transparentem Carlofon Sprühwachs behandelt und fertig war das smart repair. :D

 

 

Omega AOmega ADer Innenraum präsentierte sich in einem außerordentlich guten Zustand! Keine Kunststoffteile gerissen, nichts abgebrochen. Einzig dem Schaltsack sieht man an, dass er nicht mehr der neueste ist und der Dachhimmel vorne hängt herunter. Die Sitze sind bequem und nicht durchgesessen. Die Ausstattung ist, bis auf die elektrischen Außenspiegel und dem höhenverstellbaren Sitz mit Lendenwirbelstütze, spartanisch. Stört mich jedoch nicht. Im Gegenteil. Wo nichts ist, kann auch nicht kaputt gehen und bekanntlich brauche ich vieles nicht, das man heute so in die Karren konfigurieren kann. In Ermangelung einer Klimaanlage wäre elektrische Fenster zwar nice to have aber es geht auch so.

 

 

Omega AOmega AIn der Zwischenzeit wurde die Batterie aufgefrischt. Optisch machte sie nämlich den Eindruck als wäre sie bis auf die lange Standzeit davor nicht allzu lange in Betrieb gewesen. Ein klarer Fall für meinen noch recht jungfräulichen Power-Pulsar! Das Gerät beaufschlagt taube Batterien laut Hersteller mit hochfrequenten Nadelimpulsen welche dafür sorgen, dass sich Bleisulfat wieder in Blei bzw. Bleidioxid zurückverwandelt. Um hier nicht weiter ins Detail gehen müssen verweise ich auf folgenden Link: https://www.microcharge.de/anleitungen/Anleitung_Power-Pulsar.pdf

 

 

Omega AOmega ANach ca. einer Woche war die Batterie soweit, dass sie geladen und in Betrieb genommen werden konnte. Ein Entladung mit 2 H 4 Leuchtmitteln offenbarte, dass sie zwar nicht wie neu war aber in der Lage sein sollte, einen Motor zu starten. Das wurde dann auch getan! Im Tank waren laut Anzeige noch ca. 35 Sprit. Da dieser auch 8 Jahre auf dem Buckel hatte habe ich vorsichtshalber 20 Liter V-Power Racing spendiert.

Dann konnte ich endlich starten. Ein wenig georgelt und brumm – läuft! Und wie! Ein anwesender KFZ-Meister konnte es kaum glauben, wie ruhig der Motor gelaufen ist. Ich im übrigen auch nicht. :D Eine im Anschluss durchgeführte AU hat er sofort (!) und mit besten Werten bestanden. Na also, ging mir durch den Kopf, wieder ein Sieg.

 

 

Omega AOmega ANatürlich gab es auch Mängel. Die Kraftstoffleitungen sind serienmäßig aus Metall. Vor- und Rücklauf waren derart verrostet, dass ein zufällig anwesender Prüfer nahelegte, diese zu erneuern. Der rechte Spurstangenkopf war ausgeschlagen, die Bremsen vorne in desolatem Zustand und die Bremsleitungen machten auch keinen taufrischen Eindruck mehr. Fazit: überschaubarer Aufwand, wenn man sich selbst helfen kann. Wenn nicht, ein Fall für die Presse weil die Kosten dann in keinem Verhältnis zum Fahrzeugwert stehen. Alleine für die Bremsleitungen habe ich eine Woche jeden Nachmittag in der Werkstatt verbracht. Und weil ich gerade dabei war, bekam der Wagen auch neue Bremsschläuche. Dass das Bremssystem danach ordentlich gespült wurde, versteht sich von selbst.

 

 

Omega A KombiinstrumentOmega A KombiinstrumentNachdem alles repariert war konnte ich dann endlich eine AU durchführen lassen, welche auch mit Bestwerten bestanden wurde. Dann konnten die Nummerntafeln angeschraubt werden und der Wagen wurde mit Ultimate 102 vollgetankt. Es folgte die erste Überraschung denn es ging weniger in den Tank, als die Anzeige hätte vermuten lassen. Überdies zeigte sie die 70 Liter Füllmenge nicht korrekt an. Woran das lag bzw. liegt, weiß ich nicht. Ist auch nicht so tragisch denn ich bin meine Tanks noch nie trocken gefahren.

 

 

 

Omega AOmega ADie Fahrt zur Tankstelle war somit auch die erste Probefahrt, welche erfolgreich verlief. Auffällig waren 2 Punkte: er fuhr nicht vernünftig geradeaus und das Kühlwasser kam nicht aus dem blauen Bereich der Anzeige. Für beides hatte ich rasch eine Erklärung: das Thermostat ist schlicht in geöffnetem Zustand hängen geblieben und die verstellte Spur das Resultat eines kleinen Unfalles, weswegen auch der Blinker beschädigt war. Ich beschloss mich zuerst um das Thermostat zu kümmern um weitere Probefahrten durchführen zu können, bei denen ggf. weitere Mängel zu Tage gekommen wären um dann zu entscheiden, ob man sich vielleicht doch davon trennt. Die Reifen sind rund 13 Jahre alt und vorne leicht schräg abgelaufen also müssen sowieso neue drauf.

 

 

Omega AOmega AAlso Thermostat bestellt und frisch ans Werk. Kein Problem, sollte man meinen. Aber es kam anders, wie man *in diesem Thread* nachlesen kann. Ein kurioses Problem mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Da ich den Schlauch zum Kühler während der Prozedur auch öfters herunter machen musste, wurde dieser undicht. Zum Glück habe ich vom Bau des neuen Rennwagens noch einige Silikonschläuche und Verbinder im Keller und somit war auch dieses Problem rasch gelöst.

 

 

 

 

BremseBremseNun aber endlich eine vernünftige Ausfahrt, ging mir durch den Kopf. Gesagt, getan und siehe da: der nächste Abgrund. :D Leerlauf stellenweise viel zu niedrig oder zu hoch. Das Problem ist mittlerweile gelöst: es lag am Leerlaufdrehsteller. Zündgeschirr, Viskolüfter, Zahnriemen, Wasserpumpe, beide Keilriemen, Kerzen, Luftfilter, Öl und OT-Geber kamen ebenfalls neu. Letzterer weil die Ummantelung fast auf die komplette Länge rissig war. Der Rest ist für das Alter von 31 Jahren in einem verhältnismäßig guten Zustand und man muss abwarten, was sich als nächstes in Wohlgefallen auflöst.

 

 

 

BremseBremseWie fährt sich die Musik? Überraschend gut! Ich hätte damit gerechnet, dass das Fahrzeug alleine aufgrund des Alters wie ein Gummiball auf der Straße liegt. Dem ist aber nicht so. Nachdem die Spur eingestellt wurde fährt der Wagen einwandfrei geradeaus und auch das Fahrwerk zeigt sich in gutem Zustand. Interessant ist, dass der Wagen für sein Größe recht leichtfüßig zu fahren ist. Man hat nicht das Gefühl ein schweres Auto zu bewegen was natürlich u.a. am niedrigen Gewicht liegt. Gerade einmal 1.300 Kilogramm bring er auf die Waage. Das weiß ich deshalb genau, weil ich mit dem Omega in der Müllverbrennungsanlage auf die Waage musste. Im Schein stehen 1.265. ABS vermisst man im übrigen genauso wenig wie ESP oder Antischlupfregelung. Der Wagen hat serienmäßig 3 Pedale und das reicht mir.

 

 

BremseBremseIm direkten Vergleich zu unserem BMW E 30 stellt man fest, dass Lenkung, Kupplung und Schaltung eher schwergängig und zäh sind. Beim BMW geht alles geschmeidiger. Die Öle für Getriebe, Lenkung und Hinterachse werden noch gewechselt ich rechne jedoch nicht mit einer signifikanten Verbesserung. Wir werden sehen. Die Geräuschkulisse ist geringer als im E 30 alleine schon weil der Motor nicht so kernig zur Sache geht. Die Übersichtlichkeit ist obgleich der stattlichen Größe gut.

 

 

 

 

 

FahrzeugweiheFahrzeugweiheDie Motorleistung ist mit 115 PS aus 2 Litern Hubraum ausreichend um im Alltag locker mitschwimmen zu können. Auf der Autobahn stehen nach relativ kurzer Zeit 200 auf der Uhr und auch das ist im Grunde ausreichend, wenn's mal etwas schneller gehen muss. Bei normaler, eher zurückhaltender Fahrweise habe ich einen Verbrauch von 8,8 Litern Ultimate 102 ermittelt. Ein guter Wert für eine Konstruktion aus den frühen 80er Jahren. Insbesondere im Hinblick auf Größe und Raumangebot.

 

 

 

 

 

Omega A HöchstgeschwindigkeitOmega A HöchstgeschwindigkeitPositiv hervorzuheben ist auch der geradezu gigantische Kofferraum. Es ist bemerkenswert, wie viel man einladen kann. Zählte früher das entsorgen der Kartonagen eher zu den lästigen Aufgaben macht es mittlerweile sogar Spaß: Klappe auf, Zeug rein, Klappe zu :D. Auch das Raumangebot für Fahrer und Beifahrer ist ausreichend großzügig bemessen. Die Fahrgeräusche halten sich ebenfalls in Grenzen. Lediglich die Reifen sind etwas laut aber kein Wunder bei dem Alter und vor allem sind es „Sava“, die bekanntlich eher am unteren Ende der Preisskala zu finden sind. Ein Satz Allwetterreifen in 185 / 70 R 14 liegt bereits zur Montage bereit. Ich würde vermuten, dass diese Abmessung heute wahrscheinlich nur noch auf Kleinstwagen zu finden ist. :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Omega AOmega AZusammenfassend kann ich sagen, dass ich nach rund 900 Kilometern Fahrstrecke überzeugt bin, das Richtige getan zu haben. Der Wagen ist äußerst wirtschaftlich wenn man sich selbst helfen kann. Er fährt gut, ist bequem und hat ein sehr gutes Platzangebot. Was will oder braucht man mehr? :) Vor allem ist er eines: eine Erinnerung an meine Mum. Das Kennzeichen trägt ihre Initialen und Geburtsjahr. Sie wurde nur 64 Jahre alt.

 

Grüße

-dodo-

 

 

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26.09.2019 08:09    |    dodo32

Zitat:

der steht eigentlich für die Zeitenwende im Automobilbau...

....hin zu großen Laderräumen? :D:confused:;) Ich denke eher hinsichtlich der Aerodynamik. Optisch gesehen war der Omega schon mutig für die damalige Zeit. BMW und Mercedes verabschiedeten sich ja erst in den 90ern vom kantigen Design. Hätten die etwas ähnliches gemacht Mitte der 80er hätten sie es wahrscheinlich nicht verkauft bekommen


26.09.2019 08:49    |    mozartschwarz

Beim Laderraum war er halt der letzte wirklich große Kombi von Opel...

 

Der Omega ist für die damalige Zeit extrem auf Effiziens und Sicherheit getrimmt, Kat kam zeitnah, BC, Servolenkung, ABS, Einzelradaufhängung, geregelte Einspritzung usw.. Hat faktisch nichtsmehr mit seinem Vorgänger, dem Rekord E, zutun. Komplett alles ist anders.. In den allerletzten Rekords gibt es schon Motoren meinethalben... Die 30 Jahre davor waren hingegen wenig durch durchbrechende Änderungen geprägt.. Bestenfalls seriemmässiger rechter Aussenspiegel, elektrische Wisch-Wasch Anlage und solche Sachen kamen da mal in den Massenmodellen. Deiner ist ein GL, GL steht ansich für ganz leer :D. Meistverkuft sind die CD, die bieten schon recht viel. Mein FL hatte E-Heber vorn, Servo, ABS, BC, Kopfstützen hinten, Zentralverriegelung, Thermoverglasung usw... Alles Sachen die in den Jahrzehnten davor bestenfalls in Luxusklassen zu finden waren.

 

Wäre mir neu das sich Benz in den 90ern vom kantigen Design verabschiedet hat. Liegt wohl im Auge des Betrachters. Darum geht es aber auch nicht. Die meisten Sachen die heute als völlig normal erachtet werden waren meist zuerst in einem Benz zu finden...

 

Klar ist aber auch der verklärte Blick den mancher mit "Früher war alles besser" oder "Der letzte richtige BMW" an den Tag legen. Wirklich dauerhaft und immer fahren wollten die sowas heute eher nichtmehr, schon klar...


26.09.2019 09:22    |    dodo32

Zitat:

Beim Laderraum war er halt der letzte wirklich große Kombi von Opel...

Ok, wieder was gelernt. :) Mir wurde gesagt, der Nachfolger sei vom Raumangebot identisch.

 

Zitat:

Deiner ist ein GL, GL steht ansich für ganz leer :D.

:D:D LOL stimmt. Und ich rätsle seit ich das Auto habe, wofür das wohl stehen könnte :D:D

 

Zitat:

Kopfstützen

..hatte ich im Artikel unterschlagen weil er sonst zu lang geworden wäre daher hier und im nächsten etwas dazu: ich bin 1,82 groß und war angenehm überrascht, wie hoch die Kopfstützen vorne sind. :eek: Auch der Sitz ist von Komfort und Einstellmöglichkeiten vorbildlich. Das sagt einer, der rund 1,5 Millionen Kilometer im Außendienst gefahren ist. :) Hinten hat der Ganz Leer keine :D:D. Passt aber denn dann seh' ich schon mehr beim rückwärts fahren. :D

 

Zitat:

Wäre mir neu das sich Benz in den 90ern vom kantigen Design verabschiedet hat. Liegt wohl im Auge des Betrachters.

Wenn man den W 202 genauer ansieht merkt man schon, dass sie etwas tun mussten und das haben sie auch. Sie konnten dem damaligen Daimlerkunden halt keine komplett Überarbeitung ala' Omega verkaufen. :D

 

Zitat:

Die meisten Sachen die heute als völlig normal erachtet werden waren meist zuerst in einem Benz zu finden...

In der Tat. Ich meine sogar zu wissen, dass ABS und Airbag bereits Ende der 70er in der S-Klasse zu bekommen waren. Daimler war nie so meins. Über die Jahre habe ich mich mit der Marke arrangiert aber ich müsste nicht unbedingt einen haben.

 

Zitat:

Klar ist aber auch der verklärte Blick den mancher mit "Früher war alles besser" oder "Der letzte richtige BMW" an den Tag legen. Wirklich dauerhaft und immer fahren wollten die sowas heute eher nichtmehr, schon klar...

Vermutlich, ja. :D Wenngleich ich beim B-Ascona und C-Kadett auch dazu neige: mei, des warat halt no richtige Opel :D:D


26.09.2019 09:51    |    mozartschwarz

Jo, aber trotzdem möchte ich einen B-Ascona nicht unbedingt im Sommer nach Kroatien fahren.... Laut und heiß...

 

Ok, der B- Omega Caravan ist genauso groß ist anzunehmen. Eh nur ein "schlechter" FL vom A :D B-Ware halt...

 

Der Witz aind die heutigen.. insignia, Astra J und Folgende... Aussen riesig, innen eng...


26.09.2019 11:00    |    dodo32

Zitat:

Der Witz aind die heutigen.. insignia, Astra J und Folgende... Aussen riesig, innen eng...

In der Tat, ja. Ist Benz und BMW nicht anders. Daher hatte ich 2 Passat B 7 mit denen ich insgesamt über 300.000 Kilometer gefahren bin. Waren sehr gute Zugfahrzeuge. :cool:


26.09.2019 15:41    |    6R4All

lt. Autobild hat der Omega A Caravan 540 - 1850 l Kofferraum und der

Omega B Caravan 540 - 1800 lKofferraumvolumen (AMS). Meines Wissens hatte der B jedoch (Sonderzubehör) den umlegbaren Beifahrersitz. Gerade für längere Gegenstände eine tolle Lösung.

 

Vor geraumer Zeit hab ich mir mal den aktuellen Insignia angeschaut. Ich finde es wurde ein tolles Auto auf die Reifen gestellt. Unter dem Aspekt der Größe des Kofferraumes ist er natürlich kein Nachfolger der Omega´s. Eine Probefahrt steht noch aus.


26.09.2019 17:36    |    dodo32

@6R4All - Danke für die Info zum Vergleich A / B. :)

 

Ich hatte einen Signum und einen Vectra A. Die waren zwar beide auch sehr geräumig aber aus der Erinnerung heraus kamen sie an den A nicht heran.


29.09.2019 19:55    |    Trackback

Kommentiert auf: Opel Omega & Senator:

 

Was habt Ihr heute alles Gutes für Euren Omega & Senator getan?

 

[...] Heute habe ich an *meinem Omi A* zwei Massekabel erneuert. Gestern die Drosselklappe gereinigt. Da hing ordentlich was drinn.

 

Neue [...]

 

Artikel lesen ...


30.09.2019 14:00    |    Goify

Der Telemotor-Test ist euch bekannt?

https://www.youtube.com/watch?v=yXwMMPpi7ZQ

 

EDIT: Und dazu Living in a Box von Living in a Box. Passt perfekt zu großen Laderäumen. :D


30.09.2019 14:52    |    dodo32

Ja, den kenn' ich auch :D


30.09.2019 21:46    |    michael959

Ich habe noch ein Radio SC303 . Wenn da Bedarf besteht.

Glaube auch noch andere Teile.

Ich hatte selbst zwei A mit der 2 Liter Maschine.


01.10.2019 00:26    |    dodo32

...was hast Du denn? Gerne PN


01.10.2019 00:39    |    mozartschwarz

Radio würde ich akut sogar suchen. Allerdings nur eins das noch die ganz alten Anschlüsse hat, kein DIN.. Hatten die VFL..


01.10.2019 09:55    |    dodo32

..da die Experten ja u.a. hier versammelt sind..., hat mir jemand die Teilenummer vom Kühlmitteltemperatursensor? Meiner ist Motornummer "bis". Danke :)


01.10.2019 13:04    |    bronx.1965

Für den

2.0 i (F35, M35), Baujahr 09.1986 - 03.1994, 1998 ccm, 115 PS

 

habe ich folgende OEN:

13 42 561

13 42 568

13 42 569

34 39 088

90246852

90510850

92029764

94472002

 

probiere es mal damit. Gegrüßt. . .


01.10.2019 15:22    |    mozartschwarz

Ausserden hat er 2.


01.10.2019 15:27    |    dodo32

Ich meinte den NTC. Hätte ich vielleicht dabei schreiben sollen ;)


01.10.2019 15:57    |    bronx.1965

Noch etwas Lektüre für unseren Omega A - Novizen. ;)


10.10.2019 16:39    |    dodo32

22.10.2019 17:09    |    dodo32

Soooo, heute habe ich auf die letzten 345 Kilometer einen Vebrauch von 8,36 Liter / 100 ermittelt. Ein guter Wert und weniger, als beim letzten mal. Hängt sicher auch mit dem neuen Drosselklappenschalter zusammen denn nun kann ich die Schubabschaltung auch wirklich immer nutzen. Vorher hat er ja z. T. selbstständig leicht Gas gegeben bzw. angefettet.


22.10.2019 17:38    |    ToledoDriver82

Sehr gut, das ist doch ein top Verbrauch für den Kombi


22.10.2019 17:42    |    bronx.1965

@dodo, top!


22.10.2019 17:55    |    dodo32

Ja, ich find's auch einen sehr guten Wert für so eine alte Konstruktion. Im Prinzip fahre ich nur jeden Tag zur Post. 18 Kilometer hin und zurück. Das ist an der Grenze zur Kurzstrecke. :eek:


22.10.2019 17:57    |    ToledoDriver82

Das ist Kurzstrecke :D


22.10.2019 18:01    |    dodo32

Zitat:

Das ist Kurzstrecke :D

:eek::D ja, wirklich viel ist es nicht :D. Auf Strecke, wenn man sich etwas Mühe gibt, bekommt man den sicher auch an die 8 bzw. leicht darunter.


22.10.2019 18:09    |    bronx.1965

Wenn du nicht wie eine Nonne fährst, bekommst du ihn nicht unter 8l. Bei Schleichfahrt sind sicher auch 7-einhalb drin. Aber zu welchem Preis?:o:D

18 Km/Tag? Da wird er wenigstens halbwegs durchgewärmt. Im Sommer. ;)


22.10.2019 18:13    |    dodo32

Zitat:

18 Km/Tag? Da wird er wenigstens halbwegs durchgewärmt. Im Sommer.

Ich weiß, ist grenzwertig. Das Öl kommt bei 6.000 raus.


22.10.2019 18:17    |    ToledoDriver82

Kommt bei mir 1x im Jaht neu...was etwa 6000km entspricht :D


22.10.2019 18:21    |    Dynamix

Was brauchen die bei euch solange um warm zu werden?! So lange brauchen nicht mal meine 8-Ender um einmal komplett warm zu sein.


22.10.2019 18:26    |    ToledoDriver82

Nach etwa 15km ist das Öl auch wirklich warm,Wasser ist schon schneller,da reichen bei meiner Stufe 3km.


22.10.2019 18:28    |    Dynamix

Gut, meine Motoren haben im besten Falle knapp 5 Liter Ölvolumen was für 8-Zylinder echt nichts ist. Das ist schnell warm! Bin mal gespannt was da mit den neuen Filtern noch so geht, dass ist echt ein Monster im Vergleich zu den 08/15 Mini Filtern die man sonst so bekommt.


22.10.2019 18:35    |    bronx.1965

@Dynamix: klar ist das KW schneller warm. Aber, wie auch Toledo schreibt, das Öl braucht länger. Bis 85° brauchts je nach Jahreszeit und Temperatur gute 8 (Hochsommer) bis 15 (Winter, bei Frost) km. Mein C 20 NE hatte eine nachgerüstete Öl-Temp-Anzeige. Die war ziemlich genau. . .


22.10.2019 18:43    |    dodo32

Sommer sehe ich auch als unproblematisch. Da hat man teils schon bei der Abfahrt 35 - 40 Grad in der Ölwanne. Nach 8 Kilometern 85 Grad könnte hinkommen, wenn's draußen recht warm ist. Sollte ich bei Minusgraden unterwegs sein, dreh ich ne Ehrenrunde und latsch mal ordentlich rein. Dann ist er auf jeden Fall warm. :D Übrigens..., der Wechsel von Hinterachs- und Getriebeöl hat deutlich zur Geräuschreduzierung und besseren Schaltbarkeit beigetragen. Die Investition hat sich also auf jeden Fall gelohnt


22.10.2019 18:50    |    bronx.1965

Zitat:

(...) Sollte ich bei Minusgraden unterwegs sein, dreh ich ne Ehrenrunde und latsch mal ordentlich rein. Dann ist er auf jeden Fall warm. :D Übrigens..., der Wechsel von Hinterachs- und Getriebeöl hat deutlich zur Geräuschreduzierung und besseren Schaltbarkeit beigetragen. Die Investition hat sich also auf jeden Fall gelohnt

Es hilft, bei niedrigen Temperaturen die Heizung nicht gleich voll aufzudrehen. Das macht schon eine Menge aus.

Getriebe und Diffi danken einen Wechsel meist sofort mit einer leiseren Akustik. Besonders nach Jahrelangem "Stillstand" oder Dauerbetrieb ohne Wechsel. Das schöne daran, die "Verbesserung" teilt sich einem sofort mit.

 

Im Übrigen: ein Motor der komplett warmgefahren ist, läuft erst dann im verschleiß-armen Bereich. Nur warm fahren ist also auch auf Dauer nix.


22.10.2019 19:22    |    dodo32

Ist bekannt. ;) Das mit der Heizung habe ich z. T. sogar bei meinen Firmenwägen gemacht, wenn es sehr kalt war. Ich hatte nie Probleme mit Ölverbrauch oder defekten Turbos. Beim Omi wird das Öl auch regelmäßig gewechselt werden und er bekommt einen Mos2 Zusatz. Das passt schon bzw. muss er aushalten. Meine Mum ist im übrigen über Jahre nur innerorts kurze Strecken gefahren. 2,5 Kilometer hin und Abends wieder zurück


22.10.2019 19:23    |    ToledoDriver82

Der wird das eher verkraften als manch neue Kiste ;) wenn die Pflege passt und man nicht ständig wilde Sau spielt,seh ich da kein Problem.


22.10.2019 19:25    |    mozartschwarz

5W40 von Thomas Philipps und gut.


22.10.2019 19:28    |    bronx.1965

Zitat:

(...)Beim Omi wird das Öl auch regelmäßig gewechselt werden und er bekommt einen Mos2 Zusatz. Das passt schon bzw. muss er aushalten. Meine Mum ist im übrigen über Jahre nur innerorts kurze Strecken gefahren. 2,5 Kilometer hin und Abends wieder zurück

Das hält er schon aus. ;)

Viele Jahre Kurzstrecke steckt der robuste 2l auch i.d.R. klaglos weg. Das es nicht optimal ist, klar. Die Fahrweise machts halt auch a bissel. Wer gleich losheizt schafft an sich jede Kiste im Zeitraffer.

Das dir das bekannt ist habe ich auch nie bezweifelt. ;)


22.10.2019 19:33    |    dodo32

Kurzstrecke ist immer scheiße. Schmodder hat er keinen am Öldeckel - schon mal ein gutes Zeichen. Öl hatte ich noch 10 Liter da: https://xn--marken-l-t4a.de/de/1-liter-total-quartz-racing-10w-50.html

Das Zeug ist gut. API-SN und einen sehr niedrigen Verdampfungsverlust. Durch die 50er Visko dünnt es auch durch Kraftstoffeintrag nicht so schnell aus.

 

Also noch ausreichend für 1 x wechseln. Danach bekommt er das Addinol 5 W 40: https://www.addinol-shop.de/addinol-5w40-super-light-0540.html

 

Warmfahren ist so nen heiliges Ritual :D. Tut einem irgendwie weh, wenn manche die kalte Kiste vom Hof treten. Hatte ich oft bei meinen Kollegen beobachtet. :rolleyes: Ein Grund, warum ich nie eine Vertreterkiste kaufen würde.


22.10.2019 19:36    |    ToledoDriver82

Oh ja,wenn ich da früh seh wenn die nach 2km auf die AB fahren und dann gibt ihm...das bring ich nicht fertig.


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Herzlich Willkommen in meinem Blog!

 

Als ich meinen 2er Golf GTI im Jahre 2008 kaufte ahnte ich nicht, wo mich die Reise mit diesem Wagen hinführen würde. Relativ schnell entstand der Wunsch nach 2 Doppelvergasern und damit beginnt auch die Geschichte dieses Blogs.

 

Über das Forum lernte ich sony8V kennen. Viele Telefonate und Treffen später stand dann irgendwann einmal fest: ich hätte gerne ein Rennauto! Auf öffentlichen Straßen kann ich das Auto weder so fahren noch verändern, wie ich mir das vorstelle.

 

Hier findet Ihr die Geschichte meines Golf und wie er vom Youngtimer zum Rennwagen wurde. Überdies Artikel zu meinem E 21, der den Ursprung meiner Leidenschaft bildete. Das wusste ich allerdings erst, als er fertig war. Viel Spaß beim schmökern im Blog!

 

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