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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

05.02.2017 23:29    |    dodo32    |    Kommentare (121)

Hallo Zusammen,

 

nach 8 Jahren, 3 Passat Modellen und rund 525.000 Kilometern mit den selbigen fahre ich seit dem neunten Januar diesen Jahres einen Ford S-Max. Über das Warum möchte in diesem Artikel berichten denn im Grunde ist es ja so, dass wenn man mit etwas zufrieden ist, dann bleibt man auch dabei. Eigentlich. Und ja, ich war sehr zufrieden mit meinen Passat wenn da nur nicht die aktuelle technische Entwicklung der Assistenten wäre und die Automobilhersteller die einem nicht zwingend das verkaufen was man möchte sondern das, was sie glauben was man kaufen müsse. So zumindest mein Eindruck.

 

 

Das war aber nicht der Hauptgrund. Ich hätte wohl oder übel auch einen Passat Comfortline mit „Front Assist“ genommen denn den Trend gibt es nicht mit 190 PS Dieselmotor. Ausschlaggebend für meine Überlegungen in eine andere Richtung zu gehen war die Tatsache, dass man für den aktuellen Passat zwar eine Anhängerkupplung und Niveauregulierung bestellen kann, aber nicht in Kombination. Zuerst dachte ich an einen Fehler im Konfigurator. Ein Anruf bei VW brachte dann Klarheit: lässt sich technisch nicht realisieren. Komisch, beim alten war es kein Problem.

 

 

Also hatte ich mich ein wenig bei Ford auf der Website umgesehen denn ein Sharan wäre zwar grundsätzlich auch interessant gewesen aber das Auto ist sehr teuer und wirklich potthässlich. Und nein, in diesem Fall kann man über Geschmack nicht streiten. Das Auto ist hässlich. Etwas für Leute die dem Thema leidenschaftslos gegenüber stehen, eine VW Brille haben und zu viel Geld. Ist ja mit den Bussen aus dem Hause nicht anders. Aber zurück zu Ford. Einen Mondeo hatte ich erst gar nicht angesehen sondern mich gleich zum S-Max informiert. Ein Sportsvan! So etwas hatte ich noch nie und es gibt auch nicht mehr viele denn der Trend, geht zum SUV. Vor allem hat das Fahrzeug eine schön gezeichnete Karosserie. Wenn man sie sich ein Weile ansieht, findet man schöne Details.

 

 

Mein Anforderungsprofil lautete wie folgt:

 

- keine Assistenten, die aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen

- Niveauregulierung

- Anhängerkupplung

- schwarze Scheiben hinten

- LED oder Xenon Licht

- Dachreiling mit Querstreben

- ebenerdige Fläche nach dem umlegen der Rückbank

- vernünftiger Sitz

- beheizbare Spiegel

- Doppelkupplungsgetriebe

- dem Fahrzeug(gewicht) angemessener Motor

- mindestens so viel Platz hinten bei umgelegter Rückbank wie im Passat

- lackierte Schweller

- Solar Reflect Frontscheibe

- ausreichende Anzahl an Verzurrösen

 

 

Der erste Eindruck der Website war zwar etwas verspielt, aber wir wollen nicht zu kritisch sein. Also rein in den Konfigurator und los! Aber…, was war das? Elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung mit Niveauregulierung nicht kombinierbar? LOL, da bin ich ja so weit wie vorher, ging mir durch den Kopf. Das gibt es doch gar nicht, wir haben 2017 und allen möglichen Müll kann man in so ein Fahrzeug einbauen lassen und DAS geht nicht?? Dann war erst einmal Feierabend mit konfigurieren. Schnauze voll. Gibt’s ja gar nicht. Nachdem ich mich einige Zeit später beruhigt hatte und es noch einmal versuchte mit dem Hintergedanken „dann halt nicht“ aber Hauptsache AHK folgte die Überraschung! Beim S-Max kann man eine abnehmbare Kupplung bestellen und dann geht es auch mit der Niveauregulierung.

 

 

Na wunderbar dann schau mer mal was die Mühle kostet, bis ich fertig bin. Ziemlich genau 45.000 Euro. Das ist fair, hab' ich mir gedacht. 180 PS, zu obiger Mindestanforderung noch eine Solar Frontscheibe und sogar ein elektrisch einstellbarer Sitz. Nachdem das geklärt war wollte ich mir so ein Fahrzeug freilich einmal ansehen. Um es aus dem Bauch heraus zu bestellen sind mir die 2,5 Jahre Nutzungszeit dann doch zu lang. Ich möchte schon halbwegs wissen, was mich erwartet. Also Passat Kofferraum ausmessen und ab zu Ford!

 

 

Erster Eindruck: hübsch gemacht. Kein Vergleich zum Vorgänger oder früheren Ford Modellen. Den Verkäufer habe ich dann auch umgehend wissen lassen, dass sie von VW nicht sooo weit weg sind. Fand er nicht so lustig :D. Egal. Ausmessen und feststellen, dass sich nach dem umlegen der Rückbank ein Absatz zum Kofferraum bildet? Die Lösung: eine zweite Sitzreihe für hinten bestellen. Ok, das treibt den Systempreis zwar in die Höhe aber so geht das nicht, ging mir durch den Kopf. Hintergrund ist die Tatsache, dass wenn wir auf die Rennen fahren, ich massig Material mitnehmen muss und der Absatz ist suboptimal denn dann hängt irgendetwas in der Luft oder geht vielleicht erst gar nicht rein weil es anstößt.

 

 

Lange Rede: ich habe mir einen Prospekt mitgenommen und eingehend studiert. Die Anhängelast ist mit 2 Tonnen zwar geringer als beim Passat aber für unsere Zwecke ausreichend. Auch das Leergewicht von über 1,8 Tonnen ist bemerkenswert und daher sind die 180 PS gut angelegtes Geld. Da das Fahrzeug beklebt wird kam als Farbe eigentlich nur Blau oder Weiß in Frage. Gefallen hätte mir das Rot ganz gut aber ich hab’s dann doch gelassen zumal die Metalliclacke erheblich teurer sind.

 

 

Das Fahrzeug wurde also bestellt und ich hoffte, das Richtige getan zu haben. Man hat schon seine Zweifel wenn man 8 Jahre lang zufrieden war und auch der Werkstattservice keinen Grund zu Klage bot. Am 9. Januar war es dann soweit. Abholung in Münster, Ostwestfalen! Erste Überraschung: die Winterfelgen sehen wirklich annehmbar aus und ähneln denen, die ich für den Sommerbetrieb bestellt hatte. Winter- und Sommerbereifung in der Dimension 235 / 55 / 17 sind darüber hinaus identisch. Hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man sich im Winter nicht auf eine schmälere Bereifung einstellen muss.

 

 

Beim verlassen des Ford Firmengeländes ging mir umgehend durch den Kopf: OMG, Du hast einen Bus bestellt. :D und auf den ersten Kilometern war das neue Fahrgefühl dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die rund 750 Kilometer nach Hause habe ich ohne Probleme abgespult. Maximale Drehzahl 2.900 und viel mit eingelegtem Gang rollen lassen denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass man ein Auto bzw. den Motor einfahren sollte. Auch werden meine Autos weder kalt getreten noch werden sie heiß sofort abgestellt. Je nach dem wie ich gefahren bin lasse ich den Motor entsprechend nachlaufen. Ich hatte bei meinen Passat nie Probleme mit Ölverbrauch und musste daher auch zwischen den 30.000er Intervallen nicht nachfüllen. Es fehlten zwar immer ca. 800 Milliliter aber das ist mehr als in Ordnung. Ich habe im übrigen noch keinen nennenswerten Verbrauch feststellen können. Für einen neuen Motor mit erst 5.500 Kilometern nicht schlecht.

 

 

Nach rund 1.200 Kilometern habe ich dann zum ersten mal auf der Autobahn Vollgas gegeben. Läuft gut, ging mir durch den Kopf. Leider entdeckte ich auch den ersten Mangel. Wenn der Wählhebel auf „S“ steht, knallt das Doppelkupplungsgetriebe die Gänge 5 und 6 rein dass man denkt, jetzt fällt gleich das Getriebe unten raus. Auf Nachfrage im Forum wurde mir gesagt, das Getriebe müsse sich anlernen. Ok, dann fahren wir halt so weiter. Ich habe bis jetzt rund 5.500 Kilometer zurückgelegt und es ist besser, aber noch lange nicht perfekt. Bei 2 Ford Händlern war ich auch gewesen. Der eine wollte keine Probefahrt über die AB machen weil es zu lange dauert und der andere meinte, da kann er nichts machen. Aha, Ford die tun was? Die beiden hat das Problem auf jeden Fall nicht die Bohne interessiert also werde ich direkt über Ford gehen und mir einen Händler vermitteln lassen. So einen miesen Service bin ich von VW nicht gewöhnt.

 

 

Auch die Bremse vermittelt den Eindruck, als wäre etwas Luft im System denn ein vernünftiger Druckpunkt stellt sich erst ein, wenn man 2 mal hintereinander auf das Pedal tritt. Hier die Aussage: das ist normal und bei allen so. Ich dachte, der will mich verarschen habe aber nichts weiter gesagt außer: „wenn sie meinen“. Den Händlern geht es einfach zu gut und so lange sich die Autos aufgrund der guten Konjunktur von alleine verkaufen, gibt sich dieses arrogante Volk auch keine Mühe. Aber, und da bin ich mir sicher, der nächste Konjunkturknick kommt bestimmt und hoffentlich! Dann müssen sie wieder zusehen, dass sie Kunden gewinnen und nicht bloß Müll daherlabern und dadurch potentielle Kunden verprellen. Da fällt mir ein, als ich mir einen angesehen hatte, interessierte das die Verkäufer auch nicht wirklich. Es war ihnen scheißegal, auf gut Deutsch. Wie gesagt, irgendwann müssen sie wieder verkaufen lernen und nicht bloß dumm herumsitzen. Und da war mal was mit Kundenbindung, glaube ich zumindest irgendwo mal gelesen zu haben. ;)

 

 

Begeistert hingegen bin ich vom Fahrverhalten. Es ist geradezu bemerkenswert wie leichtfüßig sich dieses große, lange und schwere Auto fährt. Hätte ich nicht gedacht. Insbesondere wie der Wagen einlenkt. Auch der Komfort ist sehr gut. Das Fahrwerk ist wirklich hervorragend abgestimmt. Wir haben hier ein Stück Landstraße mit Querrillen, welche das Auto problemlos meistert. Auch hohe Autobahntempi stellen das Fahrzeug nicht vor ernsthafte Probleme. Egal ob geradeaus oder um Kurven. Gut gemacht, Ford! Lediglich beim starken bremsen aus hohen Geschwindigkeiten fängt das Fahrzeug an hinten zu tänzeln. Das kann aber auch den Winterreifen geschuldet sein bzw. ich gehe davon aus.

 

Der Motor hat eine interessante Charakteristik, denn die maximale Leistung von 180 PS liegt bereits bei 3.500 Touren an. In der Praxis sieht es dann so aus, dass sich das Auto recht gemütlich fahren lässt. Es ist fast immer genügend Leistung vorhanden um adäquat zu beschleunigen ohne dass das Getriebe gleich einen Gang zurückschalten muss. Klar, wenn man auf der Autobahn zügig fahren will, sollte man schon von D auf S schalten. Das Getriebe legt dann den fünften Gang ein und der Motor hängt gierig am Gas. Wirklich gut gemacht, gefällt mir!

 

Der rechnerische Verbrauch liegt zwischen 7,0 und 9,3 Litern Diesel. Zuerst war ich überrascht denn es ist wirklich schwierig unter 8 zu kommen, wenn man auf der Autobahn fährt. Unter dem Strich muss man aber die Kirche im Dorf lassen und zum einen das Gewicht berücksichtigen und zum anderen ist das Fahrzeug breit und hoch. Wenn man das dann mit 180 aufwärts durch den Wind schiebt muss die Leistung ja irgendwo her kommen. Aber auch mit „normaler“ Fahrweise über Land und bei Richtgeschwindigkeit auf der AB ist es nur schwer möglich unter 7 Liter zu kommen. 6,4 habe ich einmal geschafft. Über Land und mit sehr zurückhaltender Fahrweise. Man kann also von 7 + ausgehen wenn man nicht als Verkehrshindernis unterwegs sein möchte.

 

Begeistert bin ich auch vom LED Licht. Geradezu unglaublich, was technisch möglich ist. Die Fahrbahnausleuchtung ist hervorragend und auch Schilder werden perfekt angestrahlt. Die Fernlichtautomatik funktioniert tadellos. Und ich hatte immer gedacht, Xenon sei ultimativ. So kann man sich täuschen. Leider hatte ich vergessen eine Scheinwerferreinigungsanlage zu bestellen. Ist mir durchgerutscht denn meine letzten 3 hatten Xenon und da war es bekanntlich Pflicht.

 

Weniger gut gefällt mir, dass sich manche Einstellungen, zum Beispiel der Belüftung, nur über das große Mitteldisplay über welches auch das Navi läuft, verändern lassen. Ähnlich verhält es sich mit dem Radio. Das ist einfach nicht gut gelöst denn um zum Beispiel die Belüftung für den Fußraum zu aktivieren, muss man das Navi wegklicken. Das ist einfach „too much“ und viel zu umständlich. Ähnlich das Kombiinstrument. Es wird die jeweils eingelegte Fahrstufe angezeigt aber nicht, in welchem Gang sich das Getriebe gerade befindet. Nimmt man die Schaltpaddels werden die Gänge jedoch angezeigt. Komische Logik. Und man kann sich zwar den Bordcomputer anzeigen lassen aber es gibt keine Möglichkeit, die Navigation zusätzlich über das Display in der Mitte des Kombiinstruments laufen zu lassen. Also muss man immer nach rechts schauen um zu wissen, wo es lang geht. Geht besser. Siehe VW. Die Schildererkennung funktioniert hingegen tadellos und wird auch gut sichtbar angezeigt. Das war bei VW schlechter gelöst denn man konnte sie zwar anzeigen lassen, aber dann hatte man keine Pfeilnavigation im Display und musste auf’s Navi schauen. Bei Ford wird auf dem Navibildschirm im Übrigen kein Verkehrsschild angezeigt. Vermisse ich auch nicht.

 

Die elektrische Sitzverstellung bietet auch keinen Grund zu Klage ich würde mir lediglich wünschen, dass sich das Lenkrad etwas weiter herausziehen lässt denn dann könnte ich mit dem Sitz noch ein Stück nach hinten. Die Memoryfunktion ist auch eine feine Sache. Nummer 1 bin ich und Nummer 2 meine Freundin. 3 Speicherplätze gibt es. Wunderbar. Es dauert ja doch einige Kilometer bis man es sich bequem gemacht hat und dann ist es umso ärgerlicher, wenn alles verstellt wird. So drücke ich nur auf den Schalter und der Sitz fährt in die programmierte Position. Darüber hinaus bieten die Sportsitze einen sehr guten Seitenhalt und sind auch sehr bequem. Gut gemacht!

 

Im übrigen ist es das erste mal für mich, dass ich die Park Distance Control zu schätzen weiß. Das Auto ist schlicht sehr groß und bedingt durch das tiefe Armaturenbrett nach vorne auch recht unübersichtlich. Man gewöhnt sich zwar daran aber wenn man sehr nahe an ein Objekt heranfahren will, ist es durchaus eine Erleichterung. Beim nächsten mal nehme ich vielleicht eine Rückfahrkamera denn das würde das heranfahren an den Anhänger etwas erleichtern.

 

Was gibt es noch zu meckern? :D Das fehlen einer Autohold Funktion für das Getriebe ist ärgerlich bzw. nervig. Man muss dauernd auf der Bremse stehen. Ist die Start / Stop Funktion eingeschaltet geht der Motor aus, wenn man ein wenig zu fest auf die Bremse tritt. Soll heißen, der Motor geht nicht aus, wenn man nur leicht auf das Pedal tritt. Das hat VW eindeutig besser gemacht. Fährt man daheim vor und hat die Start / Stop nicht ausgeschalten, geht der Motor freilich aus. Hebel auf P, Türe auf und was ist das? Motor springt wieder an?? Die Logik habe ich zwar noch nicht verstanden, aber vielleicht klärt mich ja jemand auf.

 

Was gibt es noch positives? Nun, das Fahrzeug bimmelt nicht. Sogar der Gurtwarner geht nicht sofort an, wenn man langsam fährt. Kein Piep hier, kein Bimmel da. Sehr gut gemacht, Ford! Ein weiteres Detail, das Blinkgeräusch ist sehr gedämpft und somit auch sehr angenehm. In diesem Kontext noch etwas: bei VW konnte man das Komfortblinken ausschalten. Bei Ford geht das nicht aber wenn man den Hebel nach z. Bsp. 1 x blinken in die Mittelstellung bringt, hört er auch zu blinken auf. Auch gut gelöst bzw. damit kann ich leben. Last but not least regelt das Auto oben raus nicht ab. Also bergab sind auch mal Tacho 230 drinn. Die eingetragene Höchstgeschwindigkeit von 208 erreicht er außer an sehr starken Steigungen auch regelmäßig.

 

Fazit: alles in allem ein wirklich tolles Auto und bis auf die Sache mit dem Getriebe bin ich auch rundum zufrieden. Klar, manche Details (Kombiinstrument / N-Sync) könnte Ford besser machen aber es sind aus meiner Sicht keine Ausschlusskriterien. Man ist auf jeden Fall in Schlagweite zu VW. Wenn man nun noch die katastrophale Werkstattbetreuung und kleinere Details in den Griff bekommt, ist man durchaus auf Augenhöhe. Ford? Die tun was und ich habe die Entscheidung noch nicht bereut. Wir werden sehen wie sich der Wagen auf den kommenden 160.000 Kilometern bewährt. In 2,5 Jahren wissen wir mehr.

 

Gruß

-dodo-

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06.02.2017 00:43    |    Provaider

Such dir nen kleinen Fordhändler im Dorf und keinen Glaspalast. Das gilt aber bei allen Marken.

Die Glaspaläste wollen nur Verkaufen und Service machen hat man das Gefühl. Bloß keine Arbeit die kompliziert werden könnte.

ForScan mal runterladen, damit kannst die Livedaten auslesen wenn interesse besteht.


06.02.2017 00:50    |    dodo32

Zitat:

Such dir nen kleinen Fordhändler im Dorf und keinen Glaspalast. Das gilt aber bei allen Marken.

Hab ich gemacht. Der hat beim dritten Besuch, kein Witz, die Flucht per PKW ergriffen als ich zur gemeinsamen Probefahrt erschienen bin. :D :rolleyes: Jaaaaa, es gab da wohl eine Mail zum Mustang..., und warum ich auf "S" fahre. :confused::rolleyes: Hat mich der zweite Händler im übrigen auch gefragt.

 

Zitat:

ForScan mal runterladen, damit kannst die Livedaten auslesen wenn interesse besteht.

:confused: ok, was ist das? Hast Du einen Link?


06.02.2017 00:58    |    Provaider

http://www.forscan.org/

Musst nur nen OBDII Adapter besorgen. Die neueren Autos brauchen teilweise ein Umschalter für Low/High Can Bus. Das ist aber einfach nur ein Schalter einlöten. Anleitungen dazu solltest du im Netz finden. aber auch in den Foren hier bei MT müsste es was geben. Evtl gibt es da noch mehr Software, da musst selber mal google quälen.

 

Ich würde mal in Köln anrufen und fragen was da los ist. Kann ja nicht sein.


06.02.2017 01:17    |    dodo32

Danke, Prov!! Ich werde wohl dort anrufen müssen weil das ist echt schade, mit dem Getriebe. Ein wirklich toller Wagen und dann so etwas und keiner nimmt einen ernst. :(


06.02.2017 12:52    |    Goify

Also Vaterns Mondeo Mk5 hat eine schwenkbare AHK (eine feste oder abnehmbare gibt es nicht mehr) und das in Verbindung mit Niveauregulierung.

 

Ob der Mondeo besser als mein Superb ist, kann ich nicht sagen, da sie beide sehr unterschiedlich und dann doch wieder sehr ähnlich sind. Wo der eine besser ist, hat der andere an anderer Stelle wieder Stärken. Beide Wagen gemischt wären wohl das Optimum.


06.02.2017 13:00    |    dodo32

Zitat:

Also Vaterns Mondeo Mk5 hat eine schwenkbare AHK (eine feste oder abnehmbare gibt es nicht mehr) und das in Verbindung mit Niveauregulierung.

Interessante Info! Vielleicht hat Ford beim S-Max ein identisches technisches Problem wie VW beim Passat. Schon kurios

 

Zitat:

Ob der Mondeo besser als mein Superb ist, kann ich nicht sagen, da sie beide sehr unterschiedlich und dann doch wieder sehr ähnlich sind. Wo der eine besser ist, hat der andere an anderer Stelle wieder Stärken. Beide Wagen gemischt wären wohl das Optimum.

So habe ich mir das im Vergleich S-Max / Passat auch gedacht. Einerseits kann man die Autos nicht vergleichen andererseits wieder schon. Mir persönlich gefällt gut, dass Ford im Innenraum keine Experimente gemacht hat. Die nüchterne Sachlichkeit dominiert. Für mich ideal.


06.02.2017 23:09    |    Goify

Kurios auch, dass ich laut Bordcomputer schon mehrere Male den Anhänger auf der Autobahn verloren und wieder angekuppelt haben soll, obwohl die Anhängerkupplung eingeklappt war und der Anhänger in der Garage stand. Ein Update und ein neuer Stecker brachte keine Besserung, aber man gewöhnt sich daran. :D

 

Ach ja, ein ganz großer Unterschied ist das Licht. Im Mondeo gibt es nur dynamisches LED-Licht mit Fernlichtautomatik. Da ist man im VW-Konzern mit dem herkömmlichen Xenon mit Fernlichtwalze besser bedient, da es entgegenkommende oder vor einem fahrende Fahrzeuge ausblenden kann. Das ist fast wie Matrix-LED von den Premiummarken.

 

Positiv empfinde ich wie du den Motor mit 180 PS im Ford: Er ist zwar nicht der kräftigste, dafür aber sehr leise und man glaubt fast in einem Benziner zu sitzen. Über den hohen Verbrauch hast du ja schon geschrieben.


06.02.2017 23:28    |    dodo32

Zitat:

Ein Update und ein neuer Stecker brachte keine Besserung, aber man gewöhnt sich daran. :D

:D:D na dann gewöhne ich mich vielleicht auch daran, dass die Gänge reingeklatscht werden auf S :D

 

 

Zitat:

Ach ja, ein ganz großer Unterschied ist das Licht. Im Mondeo gibt es nur dynamisches LED-Licht mit Fernlichtautomatik. Da ist man im VW-Konzern mit dem herkömmlichen Xenon mit Fernlichtwalze besser bedient, da es entgegenkommende oder vor einem fahrende Fahrzeuge ausblenden kann. Das ist fast wie Matrix-LED von den Premiummarken.

Ich habe nur einen Vergleich zum Xenon mit Kurvenlicht. Der Unterschied ist deutlich und ich bin damit absolut zufrieden. Besser geht sicher aber das ist dann auf höchstem Niveau "gejammert".

 

 

Zitat:

Positiv empfinde ich wie du den Motor mit 180 PS im Ford: Er ist zwar nicht der kräftigste, dafür aber sehr leise und man glaubt fast in einem Benziner zu sitzen. Über den hohen Verbrauch hast du ja schon geschrieben.

Wie meinst Du das, mit "nicht der kräftigste"? 180 PS sind 180 PS. Die 400 Nm merkt man im unteren Drehzahlbereich schon deutlich. Freilich im Verhältnis zum Fahrzeuggewicht. Den Motor muss man halt anders verstehen, als einen "hochdrehenden" Diesel. Ich finde man hat das recht stimmig hinbekommen. Anders, aber stimmig.


07.02.2017 07:51    |    Goify

Also im direkten Vergleich ist der 150 PS Diesel im Passat und Superb nur unmerklich schwächer als die 180 PS im Mondeo, was aber nicht unbedingt am Motor liegt, sondern am schweren Fahrzeug. Der Mondeo wiegt 100 kg mehr, somit gehen rechnerisch 10 PS verloren.

Bei der Höchstgeschwindigkeit ist der Mondeo laut Tacho 10 km/h flotter.


07.02.2017 08:30    |    dodo32

Ist der Mondeo doch so schwer? Dann klar, das zehrt an der Leistung. Merkt man bei meinem auch. Ich sage, die 180 PS reichen aus aber mit weniger Leistung möchte man das Auto sicher nicht im Außendienst bewegen. Mit 150 PS ist das sicher eine Wanderdüne :D


07.02.2017 08:56    |    Goify

Richtig, so ist es. Daher ist mein Vater auch so froh, den 180 PSer genommen zu haben, zumal der Kofferraum immer randvoll ist.

In meinem ist höchstens mal ein Ordner und Bauhelm drin. :D


07.02.2017 10:09    |    PIPD black

Zitat:

In meinem ist höchstens mal ein Ordner und Bauhelm drin. :D

Mit mehr Zuladung würdest du mit der untermotorisierten Kiste ja auch gar nicht mehr vom Fleck kommen.:D

*duckundwech*

 

btw.....ihr sitzt auf ziemlich hohen Rössern, wenn ihr behauptet, dass weniger Leistung in den Dingern überhaupt nicht gehen würden.

 

Was sollen bloß die ganzen Außendienstler sagen, die mit 1,5, 1,6 oder 1,7-l-Dieseln mit um die 100 PS in Astra, Golf u. ä. durch die Weltgeschichte fahren. Klar ist Leistung nicht zu verachten, ab ob es tatsächlich mind. 150 PS sein müssen, wage ich zu bezweifeln, wenn man nicht gerade mit Anhänger und unter Ausnutzung des max. zulässigen Gewichts unterwegs ist.;)


07.02.2017 10:22    |    Goify

Mit den 150 PS kann man jedenfalls an so fast jeder freien Stelle überholen, wovon ich regen Gebrauch mache. Das wollen oder schaffen andere jedenfalls nicht und da ist es gut, etwas mehr Leistung zu haben.

Wobei ich hier in der Firma den schwächsten Wagen fahre (bis auf einen Asketen mit 116d). Wir sind allerdings keine Außendienstler, sondern normale Mitarbeiter, die hin und wieder zu Kunden/Baustellen fahren. Der Sohn vom Chef fährt sogar 135i und ist erst Mitte 20.


07.02.2017 10:39    |    PIPD black

Das bestreitet ja keiner, das und was damit alles möglich ist.;)

Die Frage ist halt immer nur, ob es Not tut.;)

Wenn ich lese: Ordner und Bauhelm > da reicht auch ein Smart, Adam, up!.....

Ja ich weiß, dass bei dir andere Voraussetzungen gelten....Auto war schon da, anders geplant usw.

Mir geht's auch nur um das Grundsätzliche.

 

Mit meinem 130-PS-Passat war ich sehr zufrieden. Der ging auch gut. Allerdings war der Zeitgewinn nur marginal. Dafür kostete der Motor schonmal 2-2,5 t€ mehr und verbraucht hat er auch ein paar Liter mehr als z. B. der 100 PS Passat meines Bruders. Und ob die Mühle nun 201 oder 185 läuft.....who cares?:confused:

 

Wie gesagt: voll beladen oder immer/oft mit Anhänger (bei dodo dann auch noch den Rennwagen am Haken) kann ich das nachvollziehen, aber als generelle Empfehlung als Außendienstlerfahrzeug würde ich das nicht so stehen lassen wollen. Da muss es nicht die Topmotorisierung sein.

 

Von den Spielzeugen für den Boss und seine Abkömmlinge reden wir am besten gar nicht.:cool::p


07.02.2017 10:49    |    Goify

Natürlich braucht man das nicht, aber es ist nett, wenn man es hat. Statt den 190 PS habe ich etwas mehr in die Ausstattung investiert und weniger geht oft nicht, da dann oft Extras wie Automatikgetriebe oder ACC wegfallen, da inkompatibel.

Vorher fuhr ich oft mit einem Octavia mit 110 PS TDI herum und der Motor war völlig ausreichend, wenn man allein unterwegs war. Musste man 3 Kollegen mitnehmen, merkte man das schon.


07.02.2017 10:58    |    PIPD black

Nu hast es. Genau das hab ich gemeint. Oben liest es sich nämlich GANZ anders.;)


07.02.2017 12:46    |    querys

Der Motor springt übrigens an, wenn man die Tür öffnet, damit man nicht vergisst das Auto mit Start/Stopp irgendwo abzustellen.

Z.B. steigst du aus, um Öl nachzusehen oder fasst den Keilriemen an und in der Sekunde geht der Motor wieder an, weil die Klimaanlage den Innenraum wieder kühlen will.

Ist also ein Sicherheitsfeature (wobei man das natürlich auch anders lösen könnte).


07.02.2017 17:24    |    dodo32

Zitat:

btw.....ihr sitzt auf ziemlich hohen Rössern, wenn ihr behauptet, dass weniger Leistung in den Dingern überhaupt nicht gehen würden.

Wie so oft, it depends. Man muss das differenzierter betrachten. Ich bin rund 9 Jahre 3 Passat mit 140 PS gefahren. Die Motorleistung war ausreichend, wenngleich nicht üppig. Der S-Max wiegt 300 Kilo mehr, ist breiter, höher und auf dem Papier von 0 auf 100 gleich schnell wie die Passat. Ebenso die Höchstgeschwindigkeit. Also sage ich nach wie vor: das Ding ist mit 150 PS oder weniger eine Wanderdüne und ein Downgrade zu den letzten 9 Jahren. Ich sitze da den ganzen Tag drinn und fahre nicht nur 20 Kilometer zu Arbeit und 1 x im Jahr in Urlaub. Jeder Innendienstler oder Werker bekommt optimales Werkzeug um seine Arbeit auszuführen aber wenn wir für 1,8 Tonnen 180 PS für angemessen halten heißt es, wir sitzen auf einem hohen Ross. :rolleyes: Fahr mal 70.000 Kilometer im Jahr und das über Jahre. Da siehst Du manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel..

 

 

Zitat:

Was sollen bloß die ganzen Außendienstler sagen, die mit 1,5, 1,6 oder 1,7-l-Dieseln mit um die 100 PS in Astra, Golf u. ä. durch die Weltgeschichte fahren. Klar ist Leistung nicht zu verachten, ab ob es tatsächlich mind. 150 PS sein müssen, wage ich zu bezweifeln, wenn man nicht gerade mit Anhänger und unter Ausnutzung des max. zulässigen Gewichts unterwegs ist.;)

Der Aktionsradius dieser Leute ist wahrscheinlich bzw. meistens auch kleiner, als der meine. Viele haben maximal 80 Kilometer Radius, wenn überhaupt. Ich betreue die PLZ 66 - 97! Und jedes mal in der Ölwanne stehen wenn man einen LKW überholen möchte ist eher nicht so state of the art

 

Der Anhängerbetrieb ist was die Leistung angeht eher nicht so dramatisch aber im Falle des S-Max auch ein Argument weil ich nochmal 300 Kilo zusätzlich zerren muss. Mit den Passat ging das recht gut aber wirklich weniger Leistung wäre an starken Steigungen schlecht gewesen. Der S-Max mit 150 PS packt bei unserer Zuladung höchstens 80 wenn's mal steil nach oben geht.

 

@querys: Danke für die Erklärung. Da muss man erstmal draufkommen :D


07.02.2017 17:56    |    PIPD black

Sag ich doch: es kommt immer darauf an.;)

Und wie du selbst sagst, für den kleinen Radius oder hin und wieder mal ne längere Tour braucht man die großvolumigen und leistungsstarken Fahrzeuge nicht zwingend.

 

Wenn man allerdings seinen Arbeitsleben darin bestreitet, ist die Lage schon etwas anders. Mir ging es oben auch nur um die Verallgemeinerung, dass das Auto mit weniger Leistung nicht taugt. Dem ist wohl ohne Zweifel nicht so. Es wäre nur eben für deinen Zweck nicht ausreichend. Das ist dann ja auch OK.

 

Ebenso wie Knolfi einen Neuwagen für 6.000 km in 5 Jahren kauft. Es muss für jeden individuell passen.


07.02.2017 18:12    |    dodo32

Zitat:

Mir ging es oben auch nur um die Verallgemeinerung, dass das Auto mit weniger Leistung nicht taugt.

Alles gut. ;) Ich hätte meinen Anwendungsfall vielleicht auch besser präzisieren müssen. ;)


07.02.2017 20:00    |    mibu3000

Interessanter Blogbeitrag !

 

Ja Ford ist im Gesamten nicht weit weg von VW. Sind halt viele Kleinigkeiten (gerade Elektrik), wo immer ein Hauch an Liebe fehlt. Oder nur die deutsche - konstriktive - Detailbessenheit...

 

Der S-MAX war auch lange unser Favorit, nachdem wir einen Van auf Passat-Niveau gesucht haben.

Vom Grundsätzlichen wie Motor/Fahrwerk wirklich top; Auch wie sauber die Diesel abgekoppelt und leise sind...

 

Ja, Powershift fehlen Feinheiten, wenn man mal DSG gewohnt ist...

 

Händler und Freundliche :

Kann man glaub markenübergreifend alle in einen Topf schmeißen !

 

Ich würd es über Köln versuchen; Alternativ nen Vorstand o.ä. anschreiben ;-)


07.02.2017 21:52    |    dodo32

Zitat:

Interessanter Blogbeitrag !

Danke :)

 

Zitat:

Ja Ford ist im Gesamten nicht weit weg von VW. Sind halt viele Kleinigkeiten (gerade Elektrik), wo immer ein Hauch an Liebe fehlt. Oder nur die deutsche - konstriktive - Detailbessenheit...

Gut auf den Punkt gebracht. Man hat einfach den Eindruck, als wäre manches nicht konsequent zu Ende gedacht. Das ist aber eher schade als ärgerlich, wenn man das Gesamtpaket betrachtet.

 

 

Zitat:

Der S-MAX war auch lange unser Favorit, nachdem wir einen Van auf Passat-Niveau gesucht haben.

Für was habt ihr Euch dann entschieden?

 

Zitat:

Vom Grundsätzlichen wie Motor/Fahrwerk wirklich top; Auch wie sauber die Diesel abgekoppelt und leise sind...

Letzteres hatte ich vergessen zu erwähnen. :eek: Stimmt, auch das ist sehr gut gemacht. Man hört dass dort ein Diesel werkelt aber bis auf ein feines Nageln, sind keine unangenehmen Geräusche oder Vibrationen zu spüren. Das feine (!) Nageln stört mich nicht aber ich weiß auch nicht, warum das so ist oder woher es (konstruktiv) kommt. Wenn es ein Benziner wäre würde man es als ein Beschleunigungsklingeln interpretieren.

 

Zitat:

Ja, Powershift fehlen Feinheiten, wenn man mal DSG gewohnt ist...

Schön dass wenigsten ein Leser das bestätigt. Der Witz an der Sache ist, manchmal ist es praktisch weg und dann wieder da. Nur auf S und meist nur in der Ebene. Geht es bergauf oder bergab, ist der Ruck nicht so stark. Manchmal von 4 auf 5 (unter Volllast) auch fast weg. :confused:

 

 

Zitat:

Händler und Freundliche :

Kann man glaub markenübergreifend alle in einen Topf schmeißen !

Wahrscheinlich, ja. Ich war allerdings nach kleineren Anlaufschwierigkeiten mit meiner VW Niederlassung sehr zufrieden. Gut, man kannte sich auch schon länger. ;)

 

 

Zitat:

Ich würd es über Köln versuchen; Alternativ nen Vorstand o.ä. anschreiben ;-)

:eek: so weit wollte ich im Grunde nicht gehen. Das muss doch auch eine Werkstatt lösen können. :mad: Es geht mir im wesentlichen darum dass man das Ernst nimmt oder mir einfach sagt, dass das (bei Ford) Stand der Technik ist oder dass sich das einlaufen, anlernen oder sonstwas muss. Aber so, hat das irgendwie einen fahlen Beigeschmack und ist einfach schade. Es trübt einfach den sonst sehr positiven Gesamteindruck.

 

Nach jetzt knapp 6.000 stellt sich auch so langsam ein Wohlfühlgefühl ein. Trotz der am Anfang etwas gewöhnungsbedürftigen Größe kann man auch durch enge Situationen geschmeidig durchzirkeln. Die großen Spiegel tun ihriges dazu. Ich möchte sogar soweit gehen und sagen, dass der Wagen recht wendig ist. Vom Gesamtkonzept bin ich auf jeden Fall überzeugt


07.02.2017 22:27    |    -VenDeTTa-

Diese Schaltschläge liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit an der softwareseitigen Motor/Getriebeabstimmung. Hatte mein GTD mit DSG damals auch, ganz heftig von 3 auf 4 und 4 auf 5 unter Volllast im S Modus. Das Motorsteuergerät hat dann nach Freigabe vom Werk nen anderen Softwarestand aufgespielt bekommen (konnte ich mit VCDS prüfen) und da hat man es gesehen. Seitdem nie wieder aufgetreten. Das bei 40tkm dann ne neue Mechatronik on top fällig war, who cares :rolleyes: Nie wieder VW, durch die Bank weg überteuerter Kernschrott mit Premiumplastik verkleidet.


07.02.2017 22:46    |    dodo32

....Mechatronik..., heißt das, dass das Getriebe fällig war? Meinst Du das lag an den Schlägen? Ähnliches wurde mir auch schon gesagt. Soll heißen, dass der Bock vielleicht bei 20.000 das Getriebe abhustet. Wäre nicht so spannend und auch nicht in meinem Sinne


07.02.2017 23:01    |    -VenDeTTa-

Die Mechatronik steuert vereinfacht gesagt die Schaltvorgänge. Ob der Mechatronik-Defekt resultierend aus der Anfangszeit, wo die Schaltschläge vorhanden waren weiß ich nicht. Nach dem Softwareupdate gab es jedenfalls keine Schaltschläge mehr.


07.02.2017 23:12    |    dodo32

Ok, Danke dir! Ich gehe dem auf jeden Fall noch nach. Das geht in die Richtung den auf D ist nichts.


07.02.2017 23:49    |    -VenDeTTa-

Sowas sollte schnell abgestellt werden. Jeder Schlag führt zu erhöhtem Verschleiß vorallem vom Getriebe selbst, aber auch die Lagerung von Motor, Getriebe, Lenkung usw leidet darunter. Fahr besser erstmal in D, bis dieser Mangel beseitigt ist. Ansonsten Rückabwicklung wenn sie es nicht abstellen können.


07.02.2017 23:51    |    dodo32

Ok. Mache ich. Hab ich mir schon gedacht aber auch, dass ich das "anlernen" erst einmal abwarte.


08.02.2017 21:56    |    Scimitar83

Die 1800kg Leergewicht kommen ganz sicher nicht hin. Das ist eher der Wert für die Grundausstattung mit dem kleinsten Benziner. Mein einigermaßen gut ausgestatteter CMax wiegt mit seinen 1820kg über 200kg mehr als in den Papieren angegeben... Ein gut ausgestatteter SMax hat leer sicherlich locker seine 2to, vor allem mit einem dicken Diesel samt PowerShift.

 

Ist natürlich dennoch ein super Auto :-)


08.02.2017 22:27    |    max.tom

Ahh ein neues wägelchen super :)...ja einfahren ,warmfahren und so iss immer sehr gut :)


09.02.2017 01:05    |    -VenDeTTa-

Noch ein Tipp. Besorg dir mal nen Tageszugang für das Etis System von Ford, da kannst du anhand deiner Fahrgestellnummer mal in Ruhe schauen, ob es da eine Aktion zur Behebung deines Problems gibt.


09.02.2017 09:51    |    xebone

der beste und zugleich sparsamste Motor ist der 210 Bi-Turbo.

Warum hast du dir den nicht zugetan?

Der ist einfach nur Hammer!


09.02.2017 12:59    |    GBunit

Zitat:

Fährt man daheim vor und hat die Start / Stop nicht ausgeschalten, geht der Motor freilich aus. Hebel auf P, Türe auf und was ist das? Motor springt wieder an?? Die Logik habe ich zwar noch nicht verstanden, aber vielleicht klärt mich ja jemand auf

Ja klar, sonst könntest du ja "vergessen", dass der Motor noch an ist und davonlaufen.

Also sprich, aussteigen Türe zuknallen, und ins Bett gehen.

Und das Auto steht irgendwo in der Garage oder auf der Straße und ist faktisch noch an. :D

In Verbindung mit Keyless kann das ganz schnell passieren.

 

Zum S-Max:

Ein wirklich fantastisches Auto.

Ich habe den Vorgänger als FL und bin auch begeistert.

Auch vom Fahrverhalten wirklich wahnsinnig gut, zusätzlich noch der Platz ergibt eine perfekte Kombi.

 

Dass hier und da der letzte Schliff, bzw. die Liebe zum Detail fehlt, kann ich auch so bestätigen.

Ist aber halb so schlimm, da im Gegensatz zu VW (ich hatte auch einen Passat davor) wird hier einem nichts vorgegaukelt. Man weiß was man hat.


09.02.2017 13:12    |    Mr. Moe

Wieso fährst du eigentlich mit einem großen Van und dann noch bei 70.000 km im Jahr ständig im Sportmodus durch die Gegend?

Gleiche Frage zum Muss eines DKG. Bei einem Sportwagen sind etwas ruppigere Gangwechsel zugunsten 1/10 Sekunde weniger Schaltzeit vielleicht nice to have, aber bei einem großen Van bei 70.000 km/a :confused:

 

Das entschuldigt zwar nicht das anscheinend zu harte Schaltrucken, aber das finde ich schon etwas schizophren.


09.02.2017 13:59    |    dodo32

Zitat:

Die 1800kg Leergewicht kommen ganz sicher nicht hin. Das ist eher der Wert für die Grundausstattung mit dem kleinsten Benziner. Mein einigermaßen gut ausgestatteter CMax wiegt mit seinen 1820kg über 200kg mehr als in den Papieren angegeben... Ein gut ausgestatteter SMax hat leer sicherlich locker seine 2to, vor allem mit einem dicken Diesel samt PowerShift.

Laut Prospekt: 1.778 mit Powershift, Fahrer 75 Kg, und 90% Tank. Gleiches Auto mit Schaltgetriebe: 1.838. Warum der Schalter 60 Kilo schwerer ist, keine Ahnung. Früher war das afaik immer umgekehrt. Vielleicht habe ich einmal die Gelegenheit das Auto zu wiegen

 

Zitat:

der beste und zugleich sparsamste Motor ist der 210 Bi-Turbo.

Warum hast du dir den nicht zugetan?

Ich wollte den Systempreis aufgrund des geldwerten Vorteiles nicht zu sehr in die Höhe treiben. Darüber hinaus hatte ich mir gedacht, dass der 180 PS von der Leistung her grundsätzlich ausreichen sollte und die Praxis bestätigt das auch. Klar, 210 wären besser, da brauchen wir nicht reden

 

Zitat:

Dass hier und da der letzte Schliff, bzw. die Liebe zum Detail fehlt, kann ich auch so bestätigen.

 

Ist aber halb so schlimm, da im Gegensatz zu VW (ich hatte auch einen Passat davor) wird hier einem nichts vorgegaukelt. Man weiß was man hat.

Sehr gut auf den Punkt gebracht.

 

 

Zitat:

Wieso fährst du eigentlich mit einem großen Van und dann noch bei 70.000 km im Jahr ständig im Sportmodus durch die Gegend?

Von ständig war nicht die Rede. Auf der Autobahn ist das schon eine feine Sache denn er schaltet dann nicht zwangsläufig zurück weil er bereits im niedrigeren Gang ist. Darüber hinaus hängt er dann besser am Gas. Das kenne ich von meinen Passat so nicht. Ich dachte erst an Placebo aber es ist tatsächlich so.

 

Zitat:

Gleiche Frage zum Muss eines DKG. Bei einem Sportwagen sind etwas ruppigere Gangwechsel zugunsten 1/10 Sekunde weniger Schaltzeit vielleicht nice to have, aber bei einem großen Van bei 70.000 km/a :confused:

Ich habe im Außendienst über 1 Million Kilometer zurückgelegt. Das erste DSG hatte ich 2009. Hintergrund war damals die Anfahrschwäche die aufgrund der "neuen" DPF vorhanden war. Ein Rumpeldüse war damit untenrum wie zugeschnürt. Das willst Du mit Schalter nicht fahren. 2007 hatte ich einen Signum mit Schalter. Das war zum anfahren ein Drama. Da ich doch häufig in der Stadt fahre bzw. im Stau stehe ist eine Automatik für mich unentbehrlich. Wandlerautomaten gibt es so weit ich weiß weder bei Ford noch bei VW. Die würde ich auch nicht wollen weil sie Leistung fressen und mir die Charakteristik auch nicht gefällt bzw. noch nie gefallen hat. Ein Doppelkupplungsgetriebe ist einfach ein feine Sache. Im Privatwagen würde ich einen Schalter wählen je nach Motorcharakteristik

 

Zitat:

Das entschuldigt zwar nicht das anscheinend zu harte Schaltrucken, aber das finde ich schon etwas schizophren.

:confused: Das habe ich jetzt nicht verstanden. Nur weil es ein Van ist darf oder soll man damit nicht stark beschleunigen? :confused: Das Auto fährt trotz seiner Größe wie ein normaler PKW. Das kann man ja nicht mehr mit einem VW Bus von vor 30 Jahren vergleichen...

 

 

 

 

 

 

 

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09.02.2017 14:22    |    PIPD black

Zitat:

das schon eine feine Sache denn er schaltet dann nicht zwangsläufig zurück weil er bereits im niedrigeren Gang ist. Darüber hinaus hängt er dann besser am Gas.

Das macht dein Passat nicht?

Den Forenberichten zum Caddy kann man entnehmen, dass die DSG-Fahrzeuge ihren Highspeed nicht im höchsten, sondern nur im jeweils vorletzten Gang erreichen. Wer das gezielt nutzen will, muss auf S gehen. Dann schaltet er gar nicht mehr in den höchsten Gang.


09.02.2017 14:48    |    Andi2011

Moin,

 

schöner und ausführlicher "erster" Eindruck,danke dafür.

 

Ein paar Fragen: Ich kann es nicht richtig erkennen, hast du noch as SYNC2 System oder berieits SYNC3 in dem Max?

Witzigerweise ist die Regulierung der Klima über den Touch Monitor bei den meisten Ford Modellen mit Sync3 wieder rausgefallen (eben weil, wie zurecht geschrieben, völlig unnötig). In meinem Focus hab ich sie auch über den Touch aber eben auch ganz normal per Hand und Drehschalter. Auch über die Spachsteuerung funktioniert das natürlich, aber am schnellsten und effektivsten ist hier eben der Griff zum Regler.

 

Ich bin den S-Max zwar schon mehrmals gefahren (hab aber nicht drauf geachtet) aber das du keine Navi-Anzeige (reine Pfeilnavigartion) über den BC in der Mitte hast irritiert mich doch?Der S-Max hat natürlich eine andere Instrumentierung aber die Funktion hat ja auch mein Focus.

Aber vieleicht muss man sowas wirklich unter "Dinge die man nicht versteht" abhaken. :)

 

Grüße

Andi


09.02.2017 15:23    |    PIPD black

Auch mit Sync 3 sind bestimmte Klimafunktionen z. B. Umstellung der Luftaustrittsdüsen nur über Touch zu steuern. So auch im von mir bestellten Ränger. Juckt mich aber nicht. Meiner Passat bin ich jahrelang mit Klimaautomatik auf kleinster Ventilatorstufe und auf die Scheibe gerichtet gefahren. Großen Bedarf an Veränderungen verspüre ich also nicht.


09.02.2017 16:38    |    Mr. Moe

Zitat:

:confused: Das habe ich jetzt nicht verstanden. Nur weil es ein Van ist darf oder soll man damit nicht stark beschleunigen? :confused: Das Auto fährt trotz seiner Größe wie ein normaler PKW. Das kann man ja nicht mehr mit einem VW Bus von vor 30 Jahren vergleichen...

Das war so gemeint, dass es mMn wiedersprüchlich ist, einen Van oder auch großen Kombi/Limo unbedingt mit DKG fahren zu wollen. Moderne Wandlerautomatiken fressen keine Leistung, schalten fast so schnell wie DKGs und sind dabei komfortabler und wahrscheinlich auch weniger verschleißanfällig. Aber wenn es von den möglichen Herstellern nichts anderes gab...

 

Und den Sportmodus zu wählen, weil damit das Gaspedal schneller anspricht oder das Auto zum Beschleunigen ein niedrigeren Gang wählt, passt für mich nicht so recht zum km-schrubben auf der Autobahn, eher zu einem Sportwagen auf der kurvigen Bergstraße oder Rennstrecke.


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Herzlich Willkommen in meinem Blog!

 

Als ich meinen 2er Golf GTI im Jahre 2008 kaufte ahnte ich nicht, wo mich die Reise mit diesem Wagen hinführen würde. Relativ schnell entstand der Wunsch nach 2 Doppelvergasern und damit beginnt auch die Geschichte dieses Blogs.

 

Über das Forum lernte ich sony8V kennen. Viele Telefonate und Treffen später stand dann irgendwann einmal fest: ich hätte gerne ein Rennauto! Auf öffentlichen Straßen kann ich das Auto weder so fahren noch verändern, wie ich mir das vorstelle.

 

Hier findet Ihr die Geschichte meines Golf und wie er vom Youngtimer zum Rennwagen wurde. Überdies Artikel zu meinem E 21, der den Ursprung meiner Leidenschaft bildete. Das wusste ich allerdings erst, als er fertig war. Viel Spaß beim schmökern im Blog!

 

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