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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

17.09.2019 21:09    |    dodo32    |    Kommentare (242)    |   Stichworte: A, Omega, Opel

 

 

Omega AOmega AHallo Zusammen,

 

Oktober, 2018. Der Anruf meiner Schwester erreicht mich gegen 15 Uhr und sie meldet, dass unsere Mum verstorben ist. Ich erkundige mich nach der Todesursache und fahre im Anschluss auf direktem Weg nach Hause. Dort angekommen berichte ich meiner Freundin und wir beschließen, eine Tasse Kaffee zu trinken. Die Nachbarskinder, 3 und 7 Jahre alt, spielen im Garten. Während ich den Kindern beim spielen zusehe wird mir auf eine seltsame Art und Weise bewusst, wie nahe doch Leben und Tod beieinander liegen und dass man gut daran tut die Zeit die einem bleibt, vernünftig zu nutzen.

 

 

Mum 1978 :)Mum 1978 :)In den Wochen und Monaten danach galt es den Nachlass aufzulösen. Keine wirklich angenehme Aufgabe denn man möchte am liebsten alles so lassen, wie es ist. Geht aber nicht also Augen zu und durch. Nach einiger Zeit waren wir dann soweit, dass auch ihr Auto abtransportiert werden konnte. Eine erste Sichtprüfung ergab, dass das wohl nicht auf eigener Achse stattfinden würde. Der Wagen wurde vor rund 8 Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme trocken abgestellt. Entsprechend dick war die Staubschicht und auch die Batterie welche nicht abgeklemmt wurde, gab keine Lebenszeichen mehr von sich. Alle Reifen waren ohne Luft und das Auto stand wie angenagelt. Bremse fest. Kein Problem: 3 Mann, kräftig "Hauruck" und rollt! :D Das verladen im Anschluss reine Formsache.

 

 

 

 

 

InnenraumInnenraumNun war die Frage, wohin damit? Zum Verwerter? Ebay Kleinanzeigen? Oder...., einlagern und vielleicht wieder in Betrieb nehmen? Ein guter Bekannter bot spontan an, das Fahrzeug gerne bei ihm in einer Halle abzustellen. Es könne dort auf eine Sicht von mindestens 6 Monaten auf jeden Fall stehen bleiben. Ok dachte ich, das ist eine gute Idee! Wegwerfen kann man immer noch aber vorerst ist es vernünftig verstaut.

 

 

 

 

 

Omega AOmega AAls im Mai diesen Jahres absehbar war, dass ich meine Tätigkeit im Außendienst nach insgesamt 20 Jahren aufgebe stand die Frage im Raum, wie ich mich künftig fortbewegen werde. Bisher stand alle 2 bis 3 Jahre ein neuer Wagen vor der Tür und ich musste mir darüber keine Gedanken machen. Ich hatte dann beschlossen den betagten Omega meiner Mum zu sichten und im Anschluss zu entscheiden, wie ich weiter verfahre.

 

 

 

 

 

 

Omega AOmega AZuerst einmal wurde der Wagen gewaschen. Erster Eindruck: gar nicht so schlecht. :) Hier ein wenig Rost an der Tür, dort ein Steinschlag, eine Delle in der hinteren Tür, ein Loch im Kotflügel aber insgesamt für sein Alter in Ordnung. Auch ein Besuch auf der Hebebühne brachte keine Abgründe hervor. Bis auf die Tatsache, dass beide Einstiege hinten bereits geschweißt wurden, sah alles für das Alter recht gut aus. Tank und Auspuff kamen vor rund 9 Jahren neu, dazu gibt es auch eine Rechnung. Nach den Schweißarbeiten wurde der Unterboden eingewachst. Das war eine gute Idee denn ob er sonst noch so gut wäre, ist zumindest fraglich. Die Roststellen habe ich mit dem Dremel bearbeitet und danach mit Brunox Epoxy behandelt. Nach der Trocknung wurde Brantho Korrux Nitrofest und etwas Lack aufgetragen. Das Ganze dann mit transparentem Carlofon Sprühwachs behandelt und fertig war das smart repair. :D

 

 

Omega AOmega ADer Innenraum präsentierte sich in einem außerordentlich guten Zustand! Keine Kunststoffteile gerissen, nichts abgebrochen. Einzig dem Schaltsack sieht man an, dass er nicht mehr der neueste ist und der Dachhimmel vorne hängt herunter. Die Sitze sind bequem und nicht durchgesessen. Die Ausstattung ist, bis auf die elektrischen Außenspiegel und dem höhenverstellbaren Sitz mit Lendenwirbelstütze, spartanisch. Stört mich jedoch nicht. Im Gegenteil. Wo nichts ist, kann auch nicht kaputt gehen und bekanntlich brauche ich vieles nicht, das man heute so in die Karren konfigurieren kann. In Ermangelung einer Klimaanlage wäre elektrische Fenster zwar nice to have aber es geht auch so.

 

 

Omega AOmega AIn der Zwischenzeit wurde die Batterie aufgefrischt. Optisch machte sie nämlich den Eindruck als wäre sie bis auf die lange Standzeit davor nicht allzu lange in Betrieb gewesen. Ein klarer Fall für meinen noch recht jungfräulichen Power-Pulsar! Das Gerät beaufschlagt taube Batterien laut Hersteller mit hochfrequenten Nadelimpulsen welche dafür sorgen, dass sich Bleisulfat wieder in Blei bzw. Bleidioxid zurückverwandelt. Um hier nicht weiter ins Detail gehen müssen verweise ich auf folgenden Link: https://www.microcharge.de/anleitungen/Anleitung_Power-Pulsar.pdf

 

 

Omega AOmega ANach ca. einer Woche war die Batterie soweit, dass sie geladen und in Betrieb genommen werden konnte. Ein Entladung mit 2 H 4 Leuchtmitteln offenbarte, dass sie zwar nicht wie neu war aber in der Lage sein sollte, einen Motor zu starten. Das wurde dann auch getan! Im Tank waren laut Anzeige noch ca. 35 Sprit. Da dieser auch 8 Jahre auf dem Buckel hatte habe ich vorsichtshalber 20 Liter V-Power Racing spendiert.

Dann konnte ich endlich starten. Ein wenig georgelt und brumm – läuft! Und wie! Ein anwesender KFZ-Meister konnte es kaum glauben, wie ruhig der Motor gelaufen ist. Ich im übrigen auch nicht. :D Eine im Anschluss durchgeführte AU hat er sofort (!) und mit besten Werten bestanden. Na also, ging mir durch den Kopf, wieder ein Sieg.

 

 

Omega AOmega ANatürlich gab es auch Mängel. Die Kraftstoffleitungen sind serienmäßig aus Metall. Vor- und Rücklauf waren derart verrostet, dass ein zufällig anwesender Prüfer nahelegte, diese zu erneuern. Der rechte Spurstangenkopf war ausgeschlagen, die Bremsen vorne in desolatem Zustand und die Bremsleitungen machten auch keinen taufrischen Eindruck mehr. Fazit: überschaubarer Aufwand, wenn man sich selbst helfen kann. Wenn nicht, ein Fall für die Presse weil die Kosten dann in keinem Verhältnis zum Fahrzeugwert stehen. Alleine für die Bremsleitungen habe ich eine Woche jeden Nachmittag in der Werkstatt verbracht. Und weil ich gerade dabei war, bekam der Wagen auch neue Bremsschläuche. Dass das Bremssystem danach ordentlich gespült wurde, versteht sich von selbst.

 

 

Omega A KombiinstrumentOmega A KombiinstrumentNachdem alles repariert war konnte ich dann endlich eine AU durchführen lassen, welche auch mit Bestwerten bestanden wurde. Dann konnten die Nummerntafeln angeschraubt werden und der Wagen wurde mit Ultimate 102 vollgetankt. Es folgte die erste Überraschung denn es ging weniger in den Tank, als die Anzeige hätte vermuten lassen. Überdies zeigte sie die 70 Liter Füllmenge nicht korrekt an. Woran das lag bzw. liegt, weiß ich nicht. Ist auch nicht so tragisch denn ich bin meine Tanks noch nie trocken gefahren.

 

 

 

Omega AOmega ADie Fahrt zur Tankstelle war somit auch die erste Probefahrt, welche erfolgreich verlief. Auffällig waren 2 Punkte: er fuhr nicht vernünftig geradeaus und das Kühlwasser kam nicht aus dem blauen Bereich der Anzeige. Für beides hatte ich rasch eine Erklärung: das Thermostat ist schlicht in geöffnetem Zustand hängen geblieben und die verstellte Spur das Resultat eines kleinen Unfalles, weswegen auch der Blinker beschädigt war. Ich beschloss mich zuerst um das Thermostat zu kümmern um weitere Probefahrten durchführen zu können, bei denen ggf. weitere Mängel zu Tage gekommen wären um dann zu entscheiden, ob man sich vielleicht doch davon trennt. Die Reifen sind rund 13 Jahre alt und vorne leicht schräg abgelaufen also müssen sowieso neue drauf.

 

 

Omega AOmega AAlso Thermostat bestellt und frisch ans Werk. Kein Problem, sollte man meinen. Aber es kam anders, wie man *in diesem Thread* nachlesen kann. Ein kurioses Problem mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Da ich den Schlauch zum Kühler während der Prozedur auch öfters herunter machen musste, wurde dieser undicht. Zum Glück habe ich vom Bau des neuen Rennwagens noch einige Silikonschläuche und Verbinder im Keller und somit war auch dieses Problem rasch gelöst.

 

 

 

 

BremseBremseNun aber endlich eine vernünftige Ausfahrt, ging mir durch den Kopf. Gesagt, getan und siehe da: der nächste Abgrund. :D Leerlauf stellenweise viel zu niedrig oder zu hoch. Das Problem ist mittlerweile gelöst: es lag am Leerlaufdrehsteller. Zündgeschirr, Viskolüfter, Zahnriemen, Wasserpumpe, beide Keilriemen, Kerzen, Luftfilter, Öl und OT-Geber kamen ebenfalls neu. Letzterer weil die Ummantelung fast auf die komplette Länge rissig war. Der Rest ist für das Alter von 31 Jahren in einem verhältnismäßig guten Zustand und man muss abwarten, was sich als nächstes in Wohlgefallen auflöst.

 

 

 

BremseBremseWie fährt sich die Musik? Überraschend gut! Ich hätte damit gerechnet, dass das Fahrzeug alleine aufgrund des Alters wie ein Gummiball auf der Straße liegt. Dem ist aber nicht so. Nachdem die Spur eingestellt wurde fährt der Wagen einwandfrei geradeaus und auch das Fahrwerk zeigt sich in gutem Zustand. Interessant ist, dass der Wagen für sein Größe recht leichtfüßig zu fahren ist. Man hat nicht das Gefühl ein schweres Auto zu bewegen was natürlich u.a. am niedrigen Gewicht liegt. Gerade einmal 1.300 Kilogramm bring er auf die Waage. Das weiß ich deshalb genau, weil ich mit dem Omega in der Müllverbrennungsanlage auf die Waage musste. Im Schein stehen 1.265. ABS vermisst man im übrigen genauso wenig wie ESP oder Antischlupfregelung. Der Wagen hat serienmäßig 3 Pedale und das reicht mir.

 

 

BremseBremseIm direkten Vergleich zu unserem BMW E 30 stellt man fest, dass Lenkung, Kupplung und Schaltung eher schwergängig und zäh sind. Beim BMW geht alles geschmeidiger. Die Öle für Getriebe, Lenkung und Hinterachse werden noch gewechselt ich rechne jedoch nicht mit einer signifikanten Verbesserung. Wir werden sehen. Die Geräuschkulisse ist geringer als im E 30 alleine schon weil der Motor nicht so kernig zur Sache geht. Die Übersichtlichkeit ist obgleich der stattlichen Größe gut.

 

 

 

 

 

FahrzeugweiheFahrzeugweiheDie Motorleistung ist mit 115 PS aus 2 Litern Hubraum ausreichend um im Alltag locker mitschwimmen zu können. Auf der Autobahn stehen nach relativ kurzer Zeit 200 auf der Uhr und auch das ist im Grunde ausreichend, wenn's mal etwas schneller gehen muss. Bei normaler, eher zurückhaltender Fahrweise habe ich einen Verbrauch von 8,8 Litern Ultimate 102 ermittelt. Ein guter Wert für eine Konstruktion aus den frühen 80er Jahren. Insbesondere im Hinblick auf Größe und Raumangebot.

 

 

 

 

 

Omega A HöchstgeschwindigkeitOmega A HöchstgeschwindigkeitPositiv hervorzuheben ist auch der geradezu gigantische Kofferraum. Es ist bemerkenswert, wie viel man einladen kann. Zählte früher das entsorgen der Kartonagen eher zu den lästigen Aufgaben macht es mittlerweile sogar Spaß: Klappe auf, Zeug rein, Klappe zu :D. Auch das Raumangebot für Fahrer und Beifahrer ist ausreichend großzügig bemessen. Die Fahrgeräusche halten sich ebenfalls in Grenzen. Lediglich die Reifen sind etwas laut aber kein Wunder bei dem Alter und vor allem sind es „Sava“, die bekanntlich eher am unteren Ende der Preisskala zu finden sind. Ein Satz Allwetterreifen in 185 / 70 R 14 liegt bereits zur Montage bereit. Ich würde vermuten, dass diese Abmessung heute wahrscheinlich nur noch auf Kleinstwagen zu finden ist. :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Omega AOmega AZusammenfassend kann ich sagen, dass ich nach rund 900 Kilometern Fahrstrecke überzeugt bin, das Richtige getan zu haben. Der Wagen ist äußerst wirtschaftlich wenn man sich selbst helfen kann. Er fährt gut, ist bequem und hat ein sehr gutes Platzangebot. Was will oder braucht man mehr? :) Vor allem ist er eines: eine Erinnerung an meine Mum. Das Kennzeichen trägt ihre Initialen und Geburtsjahr. Sie wurde nur 64 Jahre alt.

 

Grüße

-dodo-

 

 

AchsvermessungAchsvermessungOmega AOmega AOmega AOmega AEinstiegEinstiegOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega A RadioOmega A RadioOmega AOmega AOmega AOmega AFahrzeugweiheFahrzeugweiheOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega A C 20 NEOmega A C 20 NEViskolüfterViskolüfterVerteilerkappenVerteilerkappenOmega AOmega AVerteilerkappeVerteilerkappeVerteilerkappeVerteilerkappeOmega AOmega AOmega AOmega AOmega AOmega APower PulsarPower PulsarÖlwechselÖlwechselRaidRaidOmega AOmega A:D:D:D:DThermostatThermostatThermostatThermostatOmega A InnenraumOmega A InnenraumOmega AOmega AOmega AOmega AThermostatThermostat

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26.03.2020 20:22    |    dodo32

Pipd, er neigt sich zwar aber das ist halb so wild. Die Härte vom Tiguan ist für ein nicht tiefergelegtes Auto mit den montierten Reifen für mich inakzeptabel. Zumindest für das Geld und alles Wahnsinn und Geil und Blingbling.


26.03.2020 20:28    |    PIPD black

Alles gut dodo......ich war mal hinter Toledo als er auf die AB fuhr......das sah schon recht entig aus.:p


26.03.2020 20:37    |    dodo32

Das glaub ich sofort :D:D. Ich war am Anfang auch überrascht :D. Rein in den Kreisel, die Fuhre legt sich zur Seite, herum um's Eck, einlenken, aufrichten und weiter geht's. :D.

 

Ernsthaft: der Omi hat mich von Anfang an was das angeht völlig überrascht. Ich bin 20 Jahre lang Neuwägen gefahren. Zuletzt einen S-Max. Dann setze ich mich in den alten Kübel und denk' mir, ich bin im falschen oder besser gesagt, richtigen Film. Auch kein Vergleich mit unserem E 30. Der liegt auf der Straße wie ein Gummiball dagegen. Da ist irgendwas platt.

 

Der Wagen bereitet mir redlich Freude. Hätte ich nicht gedacht. :)


26.03.2020 20:47    |    ToledoDriver82

So soll es doch sein :)


27.03.2020 13:33    |    mozartschwarz

Was solls auch am Omega A Fahrwerk zu meckern geben? Mit ordentlichen Reifen ist das absolut einwandfrei. Selbst heutiges Neuwagengelumpe hat nicht immer so "aufwendige" Hinterachskonstruktionen...


27.03.2020 15:06    |    dodo32

Zitat:

Was solls auch am Omega A Fahrwerk zu meckern geben?

Grundsätzlich sicher nichts. ;) Mich überrascht halt, dass obgleich des Alters der Gummiteile etc., es dennoch so gut ist.


27.03.2020 15:12    |    mozartschwarz

Ändert sich spätestens wenn doch wad erneuert werden muß. Der neue Kram hält dann auch nichtmehr ewig ;)


04.04.2020 23:12    |    dodo32

Da die Ventildeckeldichtung undicht geworden war hatte ich vor ca. 3 Wochen beschlossen, zuerst einmal die Schrauben mit Drehmoment (8 Nm) nachzuziehen. Gedacht, getan mit dem Ergebnis, dass die Schraube hinten rechts signalisierte, dass das Gewinde defekt ist. :rolleyes: Egal. Erst einmal neue Dichtung bestellen. Heute dann Einbau. Alles runter, Helicoil einbauen und alles wieder drauf mit dem Ergebnis, dass beim anziehen das zweite Gewinde rechts von vorne durch ging. :rolleyes: Ok, alles wieder runter, Helicoil rein, alles wieder drauf und.... *Trommelwirbel* - Gewinde hinten links kaputt. :D:rolleyes: Wieder runter, Helicoil rein, anziehen und... - es haben alle Schrauben gebissen. :cool: Da nimmt man nen (Hazet) Drehmomentschlüssel und macht die Gewinde dennoch kaputt :D. Ich vermute die war schon einmal herunter, also die Ventildeckelhaube. Sonst wäre das hinten rechts nicht kaputt gewesen.


04.04.2020 23:16    |    ToledoDriver82

Da hat bestimmt schon mal einer es übertrieben :D


04.04.2020 23:17    |    dodo32

So auch mein Gedanke, Toledo. :D Hoch runter hoch runter aber wir wollen nicht klagen - ist ja wieder drauf. :)


04.04.2020 23:18    |    ToledoDriver82

Wenn es so zu lösen geht, ist es ja halb so wild ;)


04.04.2020 23:20    |    dodo32

Ja, war halt kurz ärgerlich. Vor allem das Erste hinten rechts. Das Gewinde habe ich mit der Rohrzange geschnitten weil ich sonst hätte zu viel wegbauen müssen. Ein neues Hosenrohre liegt auch im Keller..., das wird spannend. Denke ich frage den Nachbar ob ich an einem Donnerstag auf die Grube darf. Dann 2 Tage immer mal wieder rüber die Schrauben einsprühen und hoffen dass nix abreißt. Sonst müssen die Krümmer runter. Problem wär's nicht aber wenn's ohne geht bin ich auch nicht undankbar


04.04.2020 23:26    |    ToledoDriver82

Kann ich mir vorstellen...lieber 2h für eine Schraube raus drehen, als abreißen und dann nen Haufen Arbeit :D


04.04.2020 23:36    |    dodo32

In der Tat, ja. Bei den Bremsleitungen hat das auch gut funktioniert. Man macht hier und da und sprüht halt immer wieder mal ein. Ein Nippel machte glaub Probleme und die anderen gingen zwar schwer aber irgendwie auf. :)


04.04.2020 23:42    |    ToledoDriver82

Ich hatte das auch erst beim Tankrohr und diversen anderen Teilen...das hat echt gedauert bei einigen Schrauben und immer fleißig sprühen und vor und zurück


04.04.2020 23:43    |    dodo32

Hast Bilder von Deinem? Pipd hat ihn wohl schon live gesehen ;)


04.04.2020 23:46    |    ToledoDriver82

Bilder hab ich, mehr als genug :D du kannst aber auch die Blogs dazu lesen ;) da muss ich nicht dein Beitrag damit voll machen


21.05.2020 22:15    |    dodo32

21.11.2020 19:26    |    dodo32

Nachdem vor kurzem auch ein vorderer Bremssattel fest gegangen war, gab es heute alles neu. 4 Sättel, 4 Scheiben und natürlich Beläge. :) War recht sportlich bei Außentemperaturen um 3 Grad. :eek::D Schade war's um die Beläge und Scheiben vorne die kamen erst letztes Jahr neu. :(



21.11.2020 19:29    |    ToledoDriver82

Wo liegt man da preislich beim Omega? Beim 626 Coupe hab ich überholte Sättel drin,aktuell gibts noch keine Problem...wobei die auch erst 7000km hinter sich haben.


21.11.2020 19:32    |    dodo32

350 Euro alles zusammen. Auf den vorderen Sätteln war Pfand, das kommt noch oben drauf. Die hinteren waren Pfandfrei.


21.11.2020 19:34    |    ToledoDriver82

Geht ja noch


21.11.2020 19:36    |    dodo32

Ja, sonst hätte ich es nicht gemacht. Es ist allerdings das alte, bereits im Artikel erwähnte Thema: kann man das nicht selbst machen => wirtschaftlicher Totalschaden. Mal schauen, vielleicht mach' ich nochmal HU. Bin seit Januar übrigens satte 3.000 Kilometer gefahren. :D


21.11.2020 19:40    |    ToledoDriver82

Scheibenbremsen neu machen,ist ja nun nicht ganz so schwierig...bis auf das Entlüften wenn man die Sättel oder Schläuche macht und bei dem Preis für Teile,dürfte die Arbeit selbst in einer freien Werke noch kein wirtschaftlicher Totalschaden sein...so wenig ist der A ja nun auch nicht wert ;)

Ich hab bei meinem die 7000km pro Jahr fast voll gemacht,war wieder ne tolle Saison :)


21.11.2020 19:40    |    bronx.1965

Zitat:

(...)Mal schauen, vielleicht mach' ich nochmal HU. Bin seit Januar übrigens satte 3.000 Kilometer gefahren.(...)

Das hoffe ich doch! Der ist viel zu schade zum Weggeben. ;)


21.11.2020 19:44    |    dodo32

Zitat:

Das hoffe ich doch! Der ist viel zu schade zum Weggeben.

Ja, ich würde ihn auch gerne behalten. Schweller habe ich vor ein paar Wochen wieder mit Wachs behandelt. :) Man kann nur hoffen, dass ich nicht zu viel bei Salz fahren muss dieses Jahr. 2019 auf 2020 hatte ich da echt Glück. Gewaschen wird er auch regelmäßig :) Ist ein gutes Wägelchen. Ich fahre den sehr gerne


21.11.2020 19:45    |    ToledoDriver82

Das kann ich verstehen,der A gefällt mir auch immer noch :)


21.11.2020 19:47    |    dodo32

Zitat:

dürfte die Arbeit selbst in einer freien Werke noch kein wirtschaftlicher Totalschaden sein...

Hmm..., wenn die Teile besorgen müssen, dann geht hier was nicht auf etc...., da kommt schon ein Sümmchen zusammen wenn's blöd läuft. Da biste schnell in Bereichen die der Kübel nicht wert ist oder zumindest nah dran. Die Bremsleitungen kamen vergangenes Jahr neu und das heißt, die gingen gut auf aber frag nicht letztes Jahr.... ;)


21.11.2020 19:47    |    bronx.1965

Zitat:

(...) Ist ein gutes Wägelchen. Ich fahre den sehr gerne

Nachvollziehbar, ging mir mit unseren Omegas nicht anders. ;)


21.11.2020 19:53    |    ToledoDriver82

Zitat:

...Die Bremsleitungen kamen vergangenes Jahr neu und das heißt, die gingen gut auf aber frag nicht letztes Jahr.... ;)

Kenn ich :rolleyes::D hatte vor nicht allzu langer Zeit mal die Stoßdämpfer beim Kombi ausgebaut :rolleyes:



23.11.2020 10:37    |    Gany22

Jo lecko Mio! Des ist ja a Wunder das des bisher irgendwie noch funktioniert hat. Oder stand der länger?


23.11.2020 11:00    |    ToledoDriver82

Von allem etwas...bevor ich ihn gekauft habe, stand er 1,5 Jahre, was aber im Normalfall nicht solch ein Ergebnis hat ;) und ob man es glaubt oder nicht, der fuhr sich noch richtig gut und lag gut auf der Straße...die Domlager sind aber echt grenzwertig. Nun muss ich schauen das ich Ersatz finde, gar nicht so leicht, aber eventuell passt das Fahrwerk von meinem Neuerwerb


23.11.2020 12:01    |    Gany22

Gut, evtl. lässt man sich auch erst mal von der Optik täuschen, der Dämpfer ist ja auch nicht aus 0,2mm Stahlblech gemacht. ;)

Ist ja auch eher ein Qualitätsmerkmal als Teufelswerk, wenn es noch gut funktioniert hat, aber irgendwie aus dem Bauchgefühl heraus wäre ich schon froh nicht mehr mit solchen Dämpfern herum zu fahren.

 

Schön als Winterhure genutzt und am Ende dann einfach abgestellt mit 3mm Salz überall kann schon einen Wagen gut in Rost einhüllen...


23.11.2020 12:06    |    ToledoDriver82

Zum Glück hat man das nicht, der Rest vom Wagen ist in erstaunlich guten Zustand, ich tippe eher auf "ist noch gut, muss noch nicht gewechselt werden" und das über längere Zeit :D sind ja auch noch originale Dämpfer, könnte noch der zweite Satz sein. Das Gegenteil waren die Dämpfer von meiner Stufe, optisch fast neu waren sie nach 28 Jahren einfach fertig


23.11.2020 13:28    |    Gany22

Ist noch gut :D :D :D

Ja mai, als reines Nutzauto irgendwo verständlich, aber die müssen ja auch schon vor 3,5 Jahren beim TÜV scho a bisserl übel ausgesehen haben. Egal, genug gemunkelt, jetzt sind Sie ja neu! :)

 

Schöne Bilder von den neu montierten verbaut hast aber leider nicht, oder?


23.11.2020 13:46    |    ToledoDriver82

Die neuen kommen erst wenn die Schweißarbeiten erledigt sind bzw muss ich das andere Fahrwerk erstmal ausbauen :D


23.11.2020 16:26    |    ToledoDriver82

@Gany22 solltest du mal vorher/nachher Bilder sehen wollen,hier sind auch ein paar Bilder drin

https://www.motor-talk.de/.../...zum-gd-coupe-kam-teil-2-t6635100.html


23.11.2020 17:55    |    MrMinuteMan

1,3 Tonnen, riesiger Laderaum, leichtfüßig und läuft nach 8 Jahren Standzeit wieder mit vergleichbar läppischem Aufwand. Die Betonung der Langlebig- und Nutzbarkeit der damaligen Autos bekommt da wieder ein ganz neues Gewicht.

 

Irgendwo im Keller hab ich sogar noch Omega A Radkappen, Zustand 3 die ich bald nicht mehr brauche. Einen kompletten Satz müsste ich zusammen bekommen. Auf jeden Fall tolles Fahrzeug und super das du es gerettet hast.


23.11.2020 18:34    |    Dynamix

@MrMinuteMan Es hanst hier schon wieder so latent :D


23.11.2020 18:44    |    MrMinuteMan

Jetzt grab keine Leichen aus, die man auf dem Friedhof lassen sollte. Auch wenn sie sehr herzlich sind :p


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Herzlich Willkommen in meinem Blog!

 

Als ich meinen 2er Golf GTI im Jahre 2008 kaufte ahnte ich nicht, wo mich die Reise mit diesem Wagen hinführen würde. Relativ schnell entstand der Wunsch nach 2 Doppelvergasern und damit beginnt auch die Geschichte dieses Blogs.

 

Über das Forum lernte ich sony8V kennen. Viele Telefonate und Treffen später stand dann irgendwann einmal fest: ich hätte gerne ein Rennauto! Auf öffentlichen Straßen kann ich das Auto weder so fahren noch verändern, wie ich mir das vorstelle.

 

Hier findet Ihr die Geschichte meines Golf und wie er vom Youngtimer zum Rennwagen wurde. Überdies Artikel zu meinem E 21, der den Ursprung meiner Leidenschaft bildete. Das wusste ich allerdings erst, als er fertig war. Viel Spaß beim schmökern im Blog!

 

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