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andyrx

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31.07.2011 12:21    |    andyrx    |    Kommentare (303)    |   Stichworte: Autokauf, Co2, Gesellschaft, Greenpeace, Politik, Umwelt, VW, Werbung

die VW Werbung stößt Greenpeace auf..!!die VW Werbung stößt Greenpeace auf..!!

Moin

 

das Internet ist heute die Plattform wo die virtuellen Kriege in die Welt getragen werden....manchmal wird daraus Realität und manchmal bleibt es bei virtuellen Geplänkel...die Geschwindigkeit mit der so etwas um den Globus geht ist aber heute erschreckend schnell.

 

ein solcher Internet Krieg zeichnet sich zwischen der Umweltorganisation Greenpeace und dem VW Konzern derzeit im Netz ab...:eek:

Zitat:

Mit der Kampagne "VW - The Dark Side" fordert Greenpeace mehr Klimaschutz von dem Autokonzern. Das Unternehmen habe "entgegen der öffentlichen Selbstdarstellung ein schwaches umweltpolitisches Profil". Klimaschutz sei bei VW nicht serienmäßig, sondern gehöre zur Sonderausstattung, höhnt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte bei Greenpeace.

 

Dabei habe VW als Europas größter Konzern mit den höchsten CO2-Emissionen eine besondere Verantwortung, den Benzinverbrauch seiner Autos zu senken. Dieser Verantwortung würden die Wolfsburger nicht gerecht. Mehr noch: VW habe die Verschärfung europäischer CO2-Grenzwerte erfolgreich bekämpft - genauso wie die Festlegung auf das Ziel, die Emissionen in Europa um 30 Prozent zu reduzieren. Der Konzern sei "eine der treibenden Kräfte einer Lobby-Kampagne" gewesen, die die Einführung von Fahrzeugeffizienz-Standards verhindern wollte.

 

VW weist die Vorwürfe zurück: "Wir können die Kritik von Greenpeace nicht nachvollziehen", sagte eine Sprecherin. Volkswagen habe seine CO2-Emissionen bei den Neuwagen um mehr als 13 Prozent reduziert. Der Konzern stelle beim Verbrennungsmotor "weltweit die technologische Speerspitze" dar. Greenpeace selbst habe VW erst kürzlich für seine Fortschritte gelobt.

Quelle und ganzer Artikel--> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,771084,00.html

 

oder auch hier--> http://schlaufahrer.t-online.de/100-000-rebellen-gegen-vw/

 

 

wo sagt ihr dazu...??

 

wird da VW zu Unrecht angeprangert oder seht ihr die Aktivitäten von Greenpeace durchaus aus als angemessen an..??

 

mfg Andy


31.07.2011 12:44    |    dodo32

...irgendeine Kuh wird immer durch's Dorf getrieben.


31.07.2011 12:47    |    andyrx

...und die Greenpeacer haben damals sicher auch alle den Lupo 3L gekauft:p

 

mfg Andy


31.07.2011 12:52    |    dodo32

...das, was da z.T. läuft, ist generell fragwürdig. Auf Bayern 2 stellt man diese Woche die Frage, ob die Formel 1 noch Zeitgemäß ist, weil so ein Auto 60 Liter auf 100 Kilometer verbrennt. :rolleyes: Ein Aufriss um ein paar Autos die ab und zu im Kreis fahren. :rolleyes:

Ich seh schon, wir fahren in 20 Jahren alle mit der Rikscha und der Rest der Welt gast munter weiter :rolleyes:


31.07.2011 13:03    |    gurusmi

Und mich schert Greenpeace keinen Meter. VW ist zwar mit keiner Marke an der technologisch/ökologischen Spitze, aber trotzdem sind sie im oberen Drittel vertreten. Bevor man auf VW kloppt, sollte man zuerst die ganzen EU-Verbrauchstest optimierten Vehikel vom Markt nehmen. Weder die Französischen Produkte noch die Italienischen erreichen deren Werte im normalen Umfeld auch nur ansatzweise.

 

Gewht die deutsche Forschung im Automobilbau unter, hat der Rest der Welt nichts zu lachen. Weder die Japaner noch die meisten Europäer haben eine nennenswerte Forschung.


31.07.2011 13:48    |    Warmmilchtrinke

Die Krtik ist doch gerechtfertigt. Man könnte doch alle Autos serienmäßig als BlueMotion anbieten. Wer will, kann es kostenlos abbestellen. Nach der jetzigen Regelung will VW nur extra Geld von denen abschöpfen, die noch was für weniger Verbrauch machen wollen.

 

Ich find´s gerechtfertigt.


31.07.2011 14:01    |    Mars_gib_Gas

Zitat:

Hallo zusammen.

 

 

 

Ich denke mal, dass fast jeder die VW Werbung vom neuen Passat mit dem kleinen Jungen im Star Wars - Darth Vader Kostüm kennt.

 

 

 

Diese Einladung für einen Konter nahm sich Greenpeace an mit einem Anti-Spot und wer hätte es gedacht: Das ganze im Star Wars Theme.

 

 

 

Auch wenn Greenpeace tolle Arbeit leistet, aber manchmal echte Spacken sind find ich den Spot trotz VW Fahrer und Fan meinerseits genial :D

 

 

 

Klick hier !

http://www.motor-talk.de/.../...ace-sagt-vw-den-kampf-an-t3342167.html :p

 

ps. ...und die von Greenpeace fahren sicherlich alle mit dem Fahrrad :rolleyes:

Haben wahrscheinlich alle selber ne Umweltschleuder am Hals...


31.07.2011 14:05    |    dodo32

Zitat:

Die Krtik ist doch gerechtfertigt. Man könnte doch alle Autos serienmäßig als BlueMotion anbieten. Wer will, kann es kostenlos abbestellen. Nach der jetzigen Regelung will VW nur extra Geld von denen abschöpfen, die noch was für weniger Verbrauch machen wollen.

Ich find´s gerechtfertigt.

...wenn alle diejenigen die einen grünen Daumen haben, die Bluemotion Modelle auch kaufen würden, dann würden sich die anderen Modelle sicher die Reifen platt stehen. Aber wie so oft, alle wollen zurück zur Natur aber nicht zu Fuß und schon gleich gar nicht mit dem Umweg über den Geldbeutel :D


31.07.2011 14:27    |    Wandlerautomatik

Meine Güte, kein einziger Kommentator scheint hier mit Textverständnis dienen zu können.

 

Zitat:

VW habe die Verschärfung europäischer CO2-Grenzwerte erfolgreich bekämpft - genauso wie die Festlegung auf das Ziel, die Emissionen in Europa um 30 Prozent zu reduzieren. Der Konzern sei "eine der treibenden Kräfte einer Lobby-Kampagne" gewesen, die die Einführung von Fahrzeugeffizienz-Standards verhindern wollte.

Das ist der Hauptvorwurf und die Spitze der Kampagne gegen VW.

 

Und jetzt lest ihr nochmal die Antwort von VW:

Zitat:

"Wir können die Kritik von Greenpeace nicht nachvollziehen", sagte eine Sprecherin. Volkswagen habe seine CO2-Emissionen bei den Neuwagen um mehr als 13 Prozent reduziert. Der Konzern stelle beim Verbrennungsmotor "weltweit die technologische Speerspitze" dar. Greenpeace selbst habe VW erst kürzlich für seine Fortschritte gelobt.

Das ist genau der selbe Scheiß, den man in der Politik zu hören kriegt, wenn man den Finger in eine offene Wunde legt - PR funktioniet ganz genau so: Man kriegt eine Antwort die überhaupt nur sehr entfernt etwas mit dem Thema zu tun hat, aber auf den Vorwurf/die Frage nicht im mindesten eingeht. Typisch PR-Abteilung.

 

Grandios finde ich auch die Polemik der Beiträge hier: nix als vollkommen haltloses Rumgekloppe auf jemandem, den ihr nicht im mindesten einschätzen könnt. Nicht eine Nase hier kennt einen Greenpeaceler - jede Wette! Kann er auch kaum, wenn man die Struktur von GP kennt. Aber was ihr alles wisst, was Die ™ sind und angeblich selber nicht tun...

 

Ihr seid schon ganz spezielle Helden.

 

Schönen Sonntag

WA


31.07.2011 15:23    |    Goify

Mal OT:

In Deutschland gibt es die Darth-Vader-Funktion für den Passat eh nicht, da verboten. Der Motor darf nur zu Fahrzwecken eingeschaltet werden und auch nur, wenn die Fahrt sinnvoll ist.

 

BTT:

Ich habe mir vor Kurzem die VW-Welt angesehen und war entsetzt. Einerseits errechnen sie dir genauestens deinen persönlichen CO2-Fußabdruck und rechnen vor, was wir alles ändern müssen, aber ein paar Meter daneben steht ein Bugatti Veyron und sonstige Kohlendioxid-Schleudern. Nicht, dass alle Bugattis der Welt einen Einfluss auf das Klima hätten, da gibt es schlimmeres und individuelle Mobilität ist auch sicher nicht der größte Emittent, jedoch sollte man wenigstens ehrlich sein und nicht scheinheilig lustige Animationen bauen, die mit dem Finger auf einen zeigen und im gleichen Atemzug sinnarme Fahrzeuge präsentieren.

 

VW hat als Fast-Weltmarktführer die einzigartige Chance mit gutem Beispiel voranzugehen und nutzt sie nicht, da Gewinnmaximierung im Vordergrund steht. Das geht mir echt auf den Senkel.


31.07.2011 15:24    |    7406

Zitat:

...und die Greenpeacer haben damals sicher auch alle den Lupo 3L gekauft:p

Leider falsch. Da Greenpeace gerade ein Jahr zuvor 2,5 Bundesmillionen in den verzweifelten Versuch der Entwicklung eines Spar-Twingo Prototypen versenkt hatten, waren die ziemlich erbost darüber, dass der Selbstzünder von VW alles was sie versprochen hatten, viel besser konnte.

 

Zugegebenermaßen waren beide Fahrzeuge nie serienreif, nur das VW der Lupo3L trotzdem gebaut hat.

 

Zitat:

VW hat als Fast-Weltmarktführer die einzigartige Chance mit gutem Beispiel voranzugehen und nutzt sie nicht, da Gewinnmaximierung im Vordergrund steht. Das geht mir echt auf den Senkel.

VW ist in erster linie kein Samariter, der die Welt rettet, sondern eine Aktiengesellschaft, die auf Shareholder-Value getrimmt ist. Ergo: Würden das Land Niedersachsen, das Emirat Katar sowie Porsche&Piech das geringste interesse am Umweltschutz haben, würden Touaregslange schon mit Liebe und Gummibärchen fahren.


31.07.2011 15:42    |    Bert Benz

VW Konzern könnte als größter europäischer Autokonzern sicher mehr für das Umweltbewusstsein tun. Es ist nicht so, dass VW nichts tut, aber in der öffentlichen Wahrnehmung kommt davon zuwenig an. Und es ist bei VW wie mit allen innovativen Dingen, man wartet erstmal ab und zieht dann gemächlich und gut überlegt nach.

 

Allein dieser unverständliche aufpreispflichtige VW BlueMotion und Blue Motion Technology Heckmeck. Einfache Dinge wie Start-Stopp-Automatik gehören serienmäßig in alle Modelle, da war und ist zB BMW Branchenvorreiter und deutlich weiter. Allerdings ist BMW auch nur im Premiumsegment aktiv, mit Kunden die das grüne Technologieimage gern mit bezahlen (können).

Und das Phaetonnen Monster als VW Topmodell ist das total falsche Zeichen beim Thema Umwelt. Ein Dinosaurier als VW Wappentier!

 

http://www.volkswagen.de/de/Volkswagen/nachhaltigkeit/think_blue.html

 

http://www.volkswagenag.com/.../sustainability_and_responsibility.html

 

 

Erst wenn das Nachfolgemodell einer Baureihe nicht mehr größer wird, nicht noch mehr Leistung hat, sondern nur noch mit 30+% Spriteinsparung wirbt, erst dann ist ernsthaftes Umweltbewusstsein in der Autobranche und beim Autokäufer angekommen!

 

Am Freitag hat die US-Regierung zusammen mit den Autokonzernen einen neuen Corporate Average Fuel Economy Standard bis 2025 festgeschrieben.


31.07.2011 15:45    |    gurusmi

"falsche Zeichen beim Thema Umwelt"

 

Vielleicht in D. Aber andere Nationen lassen sich auch nicht so verschaukeln. ;)


31.07.2011 16:00    |    Wandlerautomatik

Geschrieben von 7406:

Zitat:

Leider falsch. Da Greenpeace gerade ein Jahr zuvor 2,5 Bundesmillionen in den verzweifelten Versuch der Entwicklung eines Spar-Twingo Prototypen versenkt hatten, waren die ziemlich erbost darüber, dass der Selbstzünder von VW alles was sie versprochen hatten, viel besser konnte.

Die Behauptung ist mindestens verwegen, eigentlich aber unverschämt. Ich spreche Dir ab auch nur annähernd über den Twingo Smile bescheid zu wissen. Im Übrigen sind Zweikommafünf!!1! *geifer* Bundesmillionen ein Fliegenschiss (Wobei das noch DM waren, keine Euro). Forschungsbudgetierung ist auch nicht Dein Metier. "Versenkt" wurden die übrigens auch nicht. Ihre Anfangsbehauptung zu Projektbeginn haben sie nachgewiesen.


31.07.2011 16:06    |    Bulli Driver

Das ganze öko und Umweltgeheuchel finde ich immer nur lachhaft. Warum?

Wenn ich an meine Schulzeit denke hatten wir ein Bio Lehrer der uns Bäume und Sträucher planzen lies aber selbst mit einem 25 Jahre alten VW T3 mit undichtem Motor der mehr Öl als Sprit brauchte durch die Gegend juckelte.

Später lerte ich einen "umweltakivisten" kennen dessen Uralt-Land Rover an jeder größeren Steigung hinter einer schwarzen Rußwoke verschwand.

Im Amiland verkaufen sich die dicken SUV´s mit Benzinmotoren die sich kaum unter 25-30Liter bewegen lassen wie geschnitten Brot und lassen sich nach dem Kauf noch zu 50% von der Steuer als "Landwirtschaftliches Fahrzeug" absätzen. KFZ Steuer ist gänzlich unbekannt. nd wenn man sich hier ein A6 2.7TDI der mit c.a. 8 Liter auskommt gönnt kann man sich nen dummen Spruch anhören.

 

3L Lupo? Stell dir mal vor wieviel man einkaufen muß wenn wenn man ein Speiseretaurant was c.a. 40-50 Essen die Woche verkauft führt!


31.07.2011 16:08    |    dodo32

@Wandler: interessanter Link. Grundsätzlich sage ich schon lange, dass erstmal das Gewicht runter muss. Das, ist aber mit Kosten verbunden. Und die, will der Verbraucher (noch) nicht bezahlen. Alubauteile an der Karosserie sind auch nach Unfällen problematisch, weil sie sich nicht so ohne weiteres kostengünstig reparieren lassen. Ich hab nix gegen Greenpeace und auch nix gegen leichte Autos..., aber solange die Leute das nicht zahlen können oder wollen..., werden die Autobauer nicht's unternehmen. Gut, BMW ist an dem Thema drann: => *klick*. Wurde auch Zeit...:rolleyes:


31.07.2011 16:11    |    andyrx

wie diese grünen Besserwisser in Sachen Auto ticken ist auch an diesem Beispiel gut deutlich geworden--> Klick :o

 

mfg Andy


31.07.2011 16:19    |    Bert Benz

Zitat:

Das ganze öko und Umweltgeheuchel finde ich immer nur lachhaft. Warum?

Wenn ich an meine Schulzeit denke hatten wir ein Bio Lehrer der uns Bäume und Sträucher planzen lies aber selbst mit einem 25 Jahre alten VW T3 mit undichtem Motor der mehr Öl als Sprit brauchte durch die Gegend juckelte.

Die obligatorische Jugenderinnerung. Mittlerweile sind die Karren dank Verschrottungsprämie/ Umweltzonen vermutlich längst verschwunden und der selige oder senile Pauker fährt in seinem Prius.

Übrigens kennt jeder wohl irgendeinen (vom Hörensagen) 90jährigen Großvater der Kettenraucher ist, und trotzdem haben sich Rauchverbote endlich durchgesetzt! Dieser immergleiche Quark bringt die sich verschärfende Umweltproblematik überhaupt nicht weiter.


31.07.2011 16:28    |    Goify

Echter Umweltschutz kann nur dann funktionieren, wenn alle mitmachen. Solange man sich immer obskure Ausreden ausdenkt (der Schwager eines Kumpels ist Umweltaktivist, hat aber nen alten Kühlschrank...) kommen wir nie weiter. Einfach mal bei sich selbst anfangen und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen. Jeder kann als gutes Beispiel vorangehen. Nicht immer alles schönreden, sondern machen.

Damit ihr seht, was ich mache:

- Kurzstrecken bis 10 km mit dem Rad, außer Einkäufe passen nicht in den großen Rucksack

- seltene Langstrecken mit sparsamen Fahrzeug (7,9 l/100 km)

- diese verbessern durch mitfahrgelegenheit.de

- im Bioladen einkaufen und sowieso regionale Produkte bevorzugen

- alte Sachen reparieren und pflegen und nicht sofort gegen Neuteile tauschen

 

Waren mal ein paar Beispiele, was ich so mache. Ich hab das nicht aufgezählt, damit ich besser schlafen kann, sondern weil es einfach zu einem verantwortungsbewusstem Umgang mit unserer Umwelt dazugehört.


31.07.2011 16:29    |    bstid20

haben die nichts besseres zu tun? der verbrauch geht mir persönlich sowas von am arsch vorbei bei neufahrzeugen, wenn ich schon geld habe um mir (beispiel) einen GL 500 zu kaufen mit v8, dann juckt mich doch die umwelt nicht....

 

jedem das seine, Greenpeace erhofft sich irgendwie aufmerksamkeit.... ,,gebt den Panikmacherei keine chance'' ;)

 

die welt hat andere probleme, der verbrauch eines menschen ist höher als eines auto's... schaut mal nach afrika... dem auto und Umweltschutz wird mehr beachtung geschenkt (was völlig sinnlos ist) als den Menschen dort....


31.07.2011 16:32    |    7406

@Wandlerautomatik: Wärst du nicht so sehr damit beschäftigt dein eigenes Selbstwertgefühl durch Beleidigung anderer zu steigern, hättest du deinen eigenen Denkfehler schon lange bemerkt. Die Greenpeace hat für 2,5Mio DM ca. 2000 Jahre alte physikalische Gesetze (F=m*a) nachgewiesen. Nicht mehr!

 

Das Ursprungspostulat: Man könne ohne finanziellen Mehraufwand aus zeigmäßer Großserientechnik ein Fahrzeug bauen, dass bei 50% des Kraftstoffverbrauches (am Ende hieß es dann korrigierend: 50% geringeren Verbrauchs) den gleichen Nutzwert bieten wurde binnen weniger Wochen zerschmettert, auch wenn das Greenpeace bis heute nicht anerkennen will. ein Großteil der 2,5 Mio ging im Übrigen auch nicht für Entwicklung drauf, sondern für die Prototypenfertigung. Mehrkosten, die erst durch Stückzahlen um 1Mrd. aufgefangen werden könnten.

 

Faß dir doch vorher das nächste Mal selbst an den Kopf bevor du so großspurig deinen Dünpfiff verteilst. Und Nochmal: Wikipedia allein ist als Wissensquelle denkbar ungeeignet.


31.07.2011 16:37    |    andyrx

fast jedes Auto kann sparsam sein wenn es der Fahrer/Besitzer auch sparsam fährt und sich diese Sparziele auch jeden Tag ins Gebetbuch schreibt..dazu gehört eben auch die Fahrt zum Bäcker mit dem Fahrrad oder zu auch zu Fusse zu erledigen;)

 

ein eigentlich sparsames Auto ist auch durstig wenn es getreten wird und nicht sparsam bewegt wird;)

 

mfg Andy


31.07.2011 16:39    |    Wandlerautomatik

Zitat:

Geschrieben von andyrx:

wie diese grünen Besserwisser in Sachen Auto ticken ist auch an diesem Beispiel gut deutlich geworden.

Aha, und was ist nun daran verkehrt, darauf hinzuweisen, dass ein Touran als Familienkutsche eventuell besser ist (emissionsmäßig), als ein T5. Von Bashing ist in dem von Dir verlinkten Artikel nicht die Spur. Da steht ein Verbrauchsvegleich. Es wird gesagt (was eigentlich offensichtlich ist), dass ein T5 mehr säuft, als ein Touran. Punkt.

 

Ist mir eh ein Rätsel, warum "Blumenkinder" und "Ökos" immer in einen Topf geworfen werden. Der Bulli war damals gebraucht vergleichsweise billig und bot viel Platz == Praktisch. Der (nicht vorhandene) Umweltaspekt der Kiste spielte am beginn der Hippie-Bewegung eher eine untergeordnete Rolle.

 

Geschichte my ass... Wahnsinn, was hier alles in einen Topf geschmissen wird.


31.07.2011 16:57    |    andyrx

der T5 hat ein weitaus größeres Transportvolumen als ein Touran...möge der Käufer doch selbst entscheiden ob er dies benötigt oder aus verschiedenen persönlichen Gründen gerne haben will....ein VW Passat Kombi hat auch mehr Nutzwert als ein Audi A4 Avant und dennoch haben beide Modelle ihre Käufer:p

 

diese ewige Bevormunderei aus ökologischer Sicht ist einfach nur peinlich und einseitig:o

 

mfg Andy


31.07.2011 17:11    |    Wandlerautomatik

Das Du das als Bevormundung siehst, ist Dein Problem. Sieh es als Hinweis auf Folgekosten. Wenn einer 5 Kinder hat: Geschenkt! Soll jeder fahren was er will, aber vorher drüber nachzudenken, ist nicht verkehrt, oder?


31.07.2011 17:20    |    andyrx

wenn einer ein Surfbrett und zwei Fahrräder mitnehmen will auch geschenkt..seine Sache,den T5 aber als Umweltsau abzuhalftern spricht Bände....gemessen am möglichen Transportvolumen bzw. der möglichen Bestuhlung ist das Auto speziell als TDI sehr sparsam und durchaus zeitgemäss...:o

 

mfg Andy


31.07.2011 17:24    |    gurusmi

Wandlerautomatik:

Der ÖPNV ist sinnvoller und Günstiger als ein Auto. Fährst Du deshalb Bus?

Zitat:

Sieh es als Hinweis auf Folgekosten.


31.07.2011 17:29    |    the_WarLord

Ach, und wenn der T5 noch das doppelte brauchen würd, wär das völlig egal. Ein Auto verschlingt im Produktionsprozess einen Haufen an Energie, da kommt es auf ein bisschen Mehrverbrauch auch nicht mehr an.

 

Goify hat aber einen Denkanstoß geliefert, der, wie ich denke, den Zahn der Zeit trifft: Sich mal Gedanken über den gesamten Lebensstil machen.

- Warum muss ich im Winter Erdbeeren fressen, wenn die nicht heimisch sind?

- Warum muss ich 500 m zum Kippenautomaten fahren?

- Weshalb muss ich soviel Fleisch fressen?

 

Wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt, wird man feststellen, dass ein Auto nur ein Teil ist.


31.07.2011 17:33    |    andyrx

ja der Denkanstoss geht in die richtigere Richtung...;)

 

seh ich auch so....und Krabben aus Friesland nach Marokko zum fliegen um sie dort pulen zu lassen damit sie hier verzehrt werden ist sicherlich auch fragwürdig....Kurzstreckenflüge sind gegenüber dem Auto oder auch der Bahn oftmals wenig sinnvoll usw. da macht die Wahl des Autos im Vergleich wenig aus;)

 

mfg Andy


31.07.2011 17:39    |    the_WarLord

Wobei das Beispiel mit den Krabben ja eher eine Sache des Kunden selber ist:

 

Das Zeug muss billig sein. Selbst der Hartzer (ich werd polititsch unkorrekt) muss sich jeden Tag Räucherlachs , Scampi, Kaviar etc. leisten können und will's nicht einsehen, dass das als Delikatesse verstanden wird, was man eben nicht jeden Tag in rauen Mengen verdrückt.

 

Wenn ich da jetzt noch weitermach, wird's zur Grundsatzdiskussion, die mit fetten McDonalds Brummern endet...


31.07.2011 17:51    |    N3M3S1S

Das Auto als Umweltsünder zu verteufeln ist sowieso der falsche Weg.

Viehzucht, Schwerindustrie, Schiffsverkehr, Militär (v.a. USA in Form von mit Uran angereicherter Munition, nebst der völlig "normalen" Munition - oder habt ihr mal einen Soldaten im Einsatz seine verschossenen Mumpeln wieder einsammeln sehen ?) <- DAS sind die wahren "Umweltkiller", dagegen ist das Auto nicht mehr als ein winziger Fliegenschiss auf eurer Scheibe ;)

Dazu habe ich hier mal 2 interessante Grafiken angefügt. Die Erste vom Focus Magazin (recht aktuell), die Andere veröffentlicht von der TU Wien im Jahre 1998 (auch wenn sich prozentual an den Zahlen bis heute nicht wirklich was verändert hat - PKW-Verkehr ist um sage und schreibe 0,4% mehr Emission geworden :rolleyes:).



31.07.2011 18:31    |    Cruiser-Benz

@ N3M3S1S

Deine zweite Grafik ist für den Müll, das weißt du selbst. Solche Grafiken sind Nonsens ;)

Hingegen spricht deine erste Grafik tatsächlich ein Problem an. Wenn man wirklichen Umweltschutz praktizieren wollte, sollte man konsequent weniger Fleisch essen. 40 Prozent der Getreideernten werden an Nutzvieh verfüttert, für 1 kg Fleisch kann man 30 km Auto fahren und vom Einfluss des Methan ganz zu schweigen.

Leider setzt keine Umweltorganisation den Punkt hier an. Lieber wird das Auto als Frevel allen Übels auserkoren, beliebt sind Oberklasse-Modelle, bei denen der Neidfaktor besonders leicht entflammbar ist. Ziemlich schwach.


31.07.2011 18:41    |    N3M3S1S

Die Focus-Grafik zeigt nur die vom Menschen verursachten CO²-Emissionen.

Ob die TU Wien falsche Daten veröffentlicht kann ich nicht sagen. Ich kenne die TU Wien jedoch als eine Institution die doch recht viel für die Umwelt machen will und es auch tut.

Dennoch sieht man in der Grafik, dass die vom Menschen verursachten CO²-Emissionen gerade mal knappe 4% weltweit ausmachen.

 

Das Schlimmste an der Verteufelung des Autos ist doch die Tatsache, dass die Politiker so blöd sind und das auch noch (mehr oder weniger) glauben und durchsetzen - die müssen ihre Autos und den Sprit eh nicht bezahlen, dass machen alles wir.


31.07.2011 18:48    |    Goify

Die Grafik zwei verharmlost alles. Ohne den Menschen, also ohne den 4 % blieb die Welt im Gleichgewicht, jedoch sind die 4 % so gravierend, dass es Auswirkungen hat. Daher muss schon was getan werden, denn wir Menschen sind genau der Tropfen auf den heißen Stein, die ihn schneller als gewöhnlich auskühlen lassen.


31.07.2011 19:03    |    gurusmi

Zitat:

Die Grafik zwei verharmlost alles. Ohne den Menschen, also ohne den 4 % blieb die Welt im Gleichgewicht, jedoch sind die 4 % so gravierend, dass es Auswirkungen hat. Daher muss schon was getan werden, denn wir Menschen sind genau der Tropfen auf den heißen Stein, die ihn schneller als gewöhnlich auskühlen lassen.

Ach. Und wer sagt das? Und vor allem. Was bekommt derjenige für so ein Geseier?


31.07.2011 19:21    |    N3M3S1S

Vielen aktuellen wissenschaftlichen Studien zufolge, hat der Mensch tatsächlich kaum/keinen Einfluss auf das Klima der Erde. Es gab schon immer sogenannte "kalte Phasen" und ebenso auch "warme Phasen" - schon lange vor der Industrialisierung. Oder glaubt ihr, die letzte Eiszeit wurde durch den Menschen verursacht ?! - Wohl kaum.

Man darf sich durch das ganze Umweltgerede nicht weichkochen lassen. Die Politiker nutzen das Gerede nur, um dem Autofahrer, bzw. den Bürgern dieser Welt immer schön fleißig das Geld aus den Taschen zu ziehen.

Wer der Weltsprache mächtig ist, kann alles HIER nachlesen, bzw. es sich von google oder sonstwem übersetzen lassen.


31.07.2011 21:26    |    Goify

Etwas mehr Allgemeinbildung und weniger Einbildung haben noch niemandem geschadet.

Dass es immer noch Leute gibt, die den menschenverursachten Klimawandel leugnen, ist schon ein starkes Stück. Ich dachte, es hätte der letzte Depp im hintersten Winkel des finstersten Waldes schon längst begriffen. Seid ihr zwei, N3M3S1S und gurusmi, erkenntnisresistent?


31.07.2011 21:30    |    andyrx

Nun das Thema ist durchaus heiß diskutiert--> Klick

 

Und längst nicht so eindeutig zu beantworten wie man denkt:p

 

MfG Andy


31.07.2011 21:49    |    gurusmi

Goify:

Nur nicht Obrigkeitshörig und mit gewisser Intelligenz gesegnet. Diese setze ich auch bei Dieser Frage ein. Und wenn ich diese Einsetze, dann erkenne ich, daß niemand was weiß. Weder die eine noch die andere Seite. Und wenn ich dann noch etwas mehr denke, erkenne ich, daß viele der Werte reine Phantasie sind. Und das die Modelle, die man zum Berechnen heranzieht, allesamt nachweislich falsch sind. So. Und jetzt kommst Du und willst mir was erzählen. Da kamen hier schon ganz andere an und mußten letztlich zugeben, daß das Klima niemand berechnen kann. Das ist ein Hirngespinst von wirtschaftlichen Interessengruppen. Der Markt des "Klimaschutzes" ist ein riesiger. Und wer wirklich glaubt, der Mensch würde alles beeinflussen können, leidet an Größenwahn. Aber das erkennt man nur, WENN man sein Gehirn einschaltet und nicht blind die Worte anderer nachschwafelt.


31.07.2011 21:51    |    letzterlude

@Goify:

 

Nein der guru und N3M3S1S sind nur noch nicht der Klimahysterie vollends erlegen und trauen sich noch ihren, in diesen Zeiten wohl manchmal politisch unkorrekten, gesunden Menschenverstand zu nutzen!

 

"Deppen" sind im übrigen eher diejenigen, die den (Weltuntergangs)propheten der Ökogutmenschen kritik- und gedankenlos folgen...

 

Es ist sehrwohl strittig, ob und in wie weit die Industrialisierung Einfluß auf die Klimaschwankungen hat.

 

Meines Erachtens zeigt Greenpeace durch solchen Dummfug eher, dass sie wohl ein Defizit in Bezug auf ihre Präsenz in der Öffentlichkeit haben.


Deine Antwort auf "Greenpeace versus VW Konzern...."

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