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andyrx

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16.07.2011 11:32    |    andyrx    |    Kommentare (265)    |   Stichworte: Automatik, Getriebe, Porsche, Schaltung, Umfrage, Verbrauch, ZF

7-Gang Handschaltung im Porsche ein Irrweg oder gute Sache..??

7- Gang Handschaltung im Porsche..??7- Gang Handschaltung im Porsche..??

Moin Motortalker,

 

im Zuge der Bemühungen der Hersteller bessere Fahrleistungen mit geringeren Spritverbrauch zu verknüpfen gibt es immer wieder neue Überraschungen...z.B. eine 7-Gang Handschaltung:eek:

Zitat:

Der neue Porsche 911 kommt Ende des Jahres in den Handel und soll erstmals mit einer manuellen 7-Gang-Schaltung des Getriebe-Spezialisten ZF ausgestattet werden.

Quelle und ganzer Artikel-->http://www.classicdriver.de/de/magazine/3300.asp?id=6530

 

ist das der richtige Weg bzw. könnt ihr euch das gut vorstellen mit einer 7 Gang Box von Hand geschaltet zu fahren..??

 

Irrweg oder gute Sache..was meint ihr??

 

 

mfg Andy


16.07.2011 22:21    |    Faltenbalg33989

Zitat:

16.07.2011 21:38 | 1.0815

...und jetzt musst du noch 90% der autofahrer, die ich im winter feststecken sehe, erklären wovon du redest

Versuch denen mal zu erklären was Autofahren ist. Es gibt mehr als ein digitales Gaspedal. ;)

 

Zitat:

16.07.2011 21:59 | CaptainSlow

was mich nur stört ist, daß die meisten "Argumente" gegen die Automatik nur Pseudoargumente sind wie "kauf kein blau weil blau...äh doof ist!".

 

Wenn jemand sagt "Ich fahre liber mit Schalter" ist das vollkommen ok, aber der Handschaltung große Vorteile (vor allem im Alltag) gegenüber der Automatik anzudichten halte ich für zweifelhaft.

Ich setze es mal um:

"was mich nur stört ist, daß die meisten "Argumente" gegen die Schaltung nur Pseudoargumente sind wie "kauf kein blau weil blau...äh doof ist!". "

Beide Seiten argumentieren hauptsächlich subjektiv. Ist auch logisch. Jeder empfindet etwas anderes als Belastung oder Vergnügen. Und genau damit argumentiert er.


16.07.2011 22:28    |    Spurverbreiterung2626

Der einzige Moment wo Drahkke das Schaltgetriebe vermisst, wenn er mal wieder vor der Eisdiele mit quietschenden Reifen losfahren will :D


16.07.2011 22:47    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Ich setze es mal um:

"was mich nur stört ist, daß die meisten "Argumente" gegen die Schaltung nur Pseudoargumente sind wie "kauf kein blau weil blau...äh doof ist!". "

Beide Seiten argumentieren hauptsächlich subjektiv. Ist auch logisch. Jeder empfindet etwas anderes als Belastung oder Vergnügen. Und genau damit argumentiert er.

Jaein.

Beispiele:

Das Argument "die Automatik schaltet so lahm" ist für mich ein Pseudoargument, weil eine moderne Automatik schneller schaltet, als man es von Hand kann.

Das Argument "mit der Automatik kann ich keine Gänge überspringen" ist genauso ein Pseudoargument weil es a) keinerlei Vorteile bietet, wenn man das tust bzw. man keine Behinderung erleidet, wenn man es nicht kann, und b) bei modernen Automatigetrieben mit manuellem Eingriff man ebensoschnell von Hand den Gang "überspringen" kann.

 

Objektive "Argumente" contra Automatik sind für mich Sachen wie:

- Erhöhter Spritverbrauch (je nach System)

- Erhöhtes Gewicht

- Mehrkosten bei der Anschaffung

- Gerade bei schwachen Motorisierungen in Verbindung mit einer Wandlerautomatik verschlechterte Fahrleistungen

- Von mir aus auch noch die Freischaukelbarkeit bei Schnee

 

Objektive Beispiele pro Automatik sind für mich Sachen wie:

+ Schnellere Schaltzeit (je nach System)

+ Keine Zugkraftunterbrechung

+ Angenehmeres Fahren bei viel Stop and Go

+ Mehr Konzentration für kritische Verkehrssituationen weil man sich nciht um Gangwechsel kümmern muss

 

Vieles andere, wie die oben gennanten Sachen, sind entweder reine Geschmackssache oder "Pseudo"argumente. :)


16.07.2011 22:48    |    Habuda

Zitat:

Zitat:

 

@Captainslow: Die Kupplung ist speziell im Winter nützlich um die Kraft auf die Hinterräder zu unterbrechen, falls das Heck rumkommt.

 

Man könnte auch gleich vorsichtig fahren, so daß man es nicht braucht...oder einfach keinen Hecktriebler fahren. Davon ab ist bei neuen Wagen das Problem dank ESP bei weitem nichtmehr so akut, wie früher. Ich versteh eh nicht, wieso man wenn man weiß, daß es zu viel Winterbetrieb kommt, keinen Front- oder Allradwagen fährt.

Tust du nur so dumm oder bist du es wirklich?

 

1. Man kann nicht so vorsichtig fahren, dass es absolut ausgeschlossen ist, dass das Heck rumkommt.

2. Einige Wagen gibt es nur mit Heckantrieb.

3. Auch ESP ist kein Allheilmittel und wie du schon richtig sagst nur in neueren, bzw nicht in jedem Auto verbaut. Insofern völlig irrelevant diese Aussage.

4. Es spielt absolut keine Rolle ob man viel im Winter fährt oder nicht. Alles weitere siehe Punkte 1 und 2.

 

Und nochwas: Da nicht jeder ein neues Auto hat gibt es genug Fahrzeuge deren Automatik langsamer ist als ein geübter Fahrer mit Handschaltung. Aber das geht eh nicht in deinen Schädel rein vermute ich mal.

 

@fruchtzwerg: Das geht auch mit einem Automatikfahrzeug, sofern die Helferlein, sofern vorhanden, komplett deaktivierbar sind und die Motorleistung ausreicht.


16.07.2011 22:50    |    Spurverbreiterung2626

+ Mehr Konzentration für kritische Verkehrssituationen weil man sich nciht um Gangwechsel kümmern muss#

 

Ist meiner Meinung nach nen Pseudoargument =).


16.07.2011 22:53    |    Provaider

Es gibt kein billigeres Getriebe was so haltbar ist wie ein handschalter.


16.07.2011 22:55    |    Spurverbreiterung2626

Ist ein manuelles squentielles Getriebe eigentlich haltbarer als eins mit H Schaltung?


16.07.2011 22:58    |    Drahkke

Kommt darauf an, wie man damit umgeht...


16.07.2011 23:01    |    Spannungsprüfer13299

Mehr Gänge: Jain.

 

Statt alle Gänge parallel anzuordnen wäre mir der gute alte overdrive lieber: ganz normales Vierganggetriebe und overdrive dahinter --> macht acht Gänge ;)

 

So gesehen hatte ich vor jetzt bald 40 Jahren eine der ersten 8-Gangschaltungen in meinem Triumph (overdrive ohne Sperre für Gang 1 und 2). :D

 

Hat außerdem den Vorteil, daß man bei entsprechender Abstimmung zwei Getriebecharakteristiken mit dazu bekommt, wenn man einfach normal durchschaltet: sportlich und sparsam.

 

 

Gruß SRAM


16.07.2011 23:01    |    andyrx

Zählt man die Kupplung als Verschleissteil den handgeschalteten Getriebe zu....dann dürfte das mit dem Verschleiss eher zu Ungunsten des traditionellen Getriebes ausgehen....allerdings sind Schäden an einer Automatik meist auch nicht ganz billig;)

 

MfG Andy


16.07.2011 23:17    |    Faltenbalg33989

Zitat:

16.07.2011 22:47 | CaptainSlow

 

Objektive Beispiele pro Automatik sind für mich Sachen wie:

+ Angenehmeres Fahren bei viel Stop and Go

+ Mehr Konzentration für kritische Verkehrssituationen weil man sich nciht um Gangwechsel kümmern muss

1. Angenehmeres Fahren soll objektiv sein? Wäre mir neu. ;)

2. Ich habe noch nie überlegt, welchen Gang ich einlege. Auch überlege ich nicht, wie ich schalte.

 

Aber: Eine Automatik kann nur das Jetzt erfassen, aber nie den Zustand der Zukunft bestimmen. Es beginnt beim einfachen Nutzen des Schleppmoments in unterschiedlicher Ausprägung (z.B: teilweises Betätigen der Kupplung) und geht bis hin zur korrekten Gangwahl bei Gefahrensituationen. Als einfaches Beispiel vergessen viele Menschen bei Vollbremsung z.B. das Treten der Kupplung. Gerade dieses Verhalten verkürzt gegenüber einem Automatikfahrer (zumindest bei Heck- und Allradfahrzeugen) den Bremsweg.


16.07.2011 23:30    |    uuhjeeeh

Ich kaufe mir keinen Schalter mehr, habe ich keinen Bock mehr drauf. Vllt. danach wieder, aber erstmal will ich testen wie es mir gefällt dauerhaft Automat zu fahren! (Mondeo Mk3 v6 mit Durashift 5-tronic):)


16.07.2011 23:52    |    Faltenbalg33989

uuhjeeeh:

Und was hat das jetzt mit den 7 Gängen des Porsche zu tun?

 

http://www.youtube.com/watch?v=ftrDOSXq0MY

;)


17.07.2011 00:08    |    uuhjeeeh

soviel wie der große Rest der beiträge hier:) Ich habe für "braucht keiner, Irrweg" abgestimmt! Die wollen nur das man das teure PDK kauft weil die Leute (so wie ich z.B.) keinen Bock haben so oft selber zu Schalten.


17.07.2011 01:39    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Tust du nur so dumm oder bist du es wirklich?

Bist du in echt auch so unfreundlicher Klotz, oder nur im Internet? :rolleyes:

 

 

Zitat:

1. Man kann nicht so vorsichtig fahren, dass es absolut ausgeschlossen ist, dass das Heck rumkommt.

2. Einige Wagen gibt es nur mit Heckantrieb.

3. Auch ESP ist kein Allheilmittel und wie du schon richtig sagst nur in neueren, bzw nicht in jedem Auto verbaut. Insofern völlig irrelevant diese Aussage.

4. Es spielt absolut keine Rolle ob man viel im Winter fährt oder nicht. Alles weitere siehe Punkte 1 und 2.

Bei 1 und 3 stimme ich zu, trotzdem werden Automatikfahrzeuge im Winter kaum unsicherer sein, als normale Schaltwagen. Zumal 99% der Fahrer eh nicht auskuppeln würden. ;) Wenn man vorsichtig fährt, vor allem in Zusammenarbeit mit ESP, wird es schon sehr, sehr schwer einen dreher hinzubekommen. Zumal aktuelle ESP Systeme Schleppmomentregelungen haben, was es dem Motor ermöglicht, ein "auskuppeln" halbwegs zu simulieren.

Ausser bei Nutzfahrzeugen (ich spreche von PKW), zwingt dich kau mjemand, ne Heckschleuder zu kaufen. :p

 

 

Zitat:

Und nochwas: Da nicht jeder ein neues Auto hat gibt es genug Fahrzeuge deren Automatik langsamer ist als ein geübter Fahrer mit Handschaltung. Aber das geht eh nicht in deinen Schädel rein vermute ich mal.

Ich gehe bei solchen Themen davon aus, daß über den "Stand der Technik" gesprochen wird, und nicht über den 82er Nissan Micra mit 3-Gang Wandler.

 

 

Zitat:

+ Mehr Konzentration für kritische Verkehrssituationen weil man sich nciht um Gangwechsel kümmern muss

 

Ist meiner Meinung nach nen Pseudoargument =).

Solange, bis man mal wieder bei Dunkelheit, viel Verkehr und Regen in eienr größeren Stadt unterwegs ist. Am besten, wenn man noch was sucht. Nicht umsosnt haben Polizeiwagen Automatik...

 

 

Zitat:

1. Angenehmeres Fahren soll objektiv sein? Wäre mir neu. ;)

 

2. Ich habe noch nie überlegt, welchen Gang ich einlege. Auch überlege ich nicht, wie ich schalte.

1. Ach komm, niemand kann mir erzählen, daß er Spaß dran hat, 60 oder mehr Minuten, alle paar Sekunden die Kupplung loszulassen und zu betötigen, um ein paar Meter zu rollen. Gut, irgendeinen Fetisch gibt es bestimmt auch dafür, aber... ;)

 

2. Es geht nicht ums überlegen, sondern um die simple Motorik. Die Hand, die am Knüppel ist, ist nicht am Lenkrad.

 

 

Zitat:

Aber: Eine Automatik kann nur das Jetzt erfassen, aber nie den Zustand der Zukunft bestimmen.

Du kannst den Zustand der Zukunft auch nicht bestimmen, sondern nur erahnen. Und wieso spielt das eien Rolle, wenn du selber trotz Automatik aktiv in die Gangwahl eingreifen kannst?

 

 

Zitat:

Als einfaches Beispiel vergessen viele Menschen bei Vollbremsung z.B. das Treten der Kupplung. Gerade dieses Verhalten verkürzt gegenüber einem Automatikfahrer (zumindest bei Heck- und Allradfahrzeugen) den Bremsweg.

Wenn man die Kupplung nicht tritt soll es den BRemsweg verkürzen? Hier bitte ich doch um Erklärung.


17.07.2011 01:40    |    Duftbaumdeuter17407

Zitat:

Motorbremse bei Hangab mit Trailer? Getriebe schaltet hoch, weil es so will. Dumm gelaufen für einen selbst und die verbauten Bremsen. Nur um mal einen Punkt zu nennen.

Du benutzt die Motorbremse bis in den roten Bereich? Und lässt den Wagen per Schub den Motor überdrehen?

Ich benutzte die Motorbremse auch und auch zB auf der Ausfahrt in den zweiten nicht zu knapp aber den Motor in den roten Bereich anzuschieben würde mir nicht mal einfallen wenn ich es könnte, ganz ehrlich.

 

Zitat:

Ich stehe am Hang aufwärts und halte den Wagen mit Kupplung und Gas. Geht's weiter, fahre ich einfach los.

Lustig dass Du gerade das nennst, mit Wandler stehst Du am Hang und hältst den Wagen nur mit dem Gas und wenn Du los fahren willst gibts Du einfach etwas mehr und er fährt los. Klar, ein DSG braucht dafür eletronische Helferlein die dein Kupplungsgebastel übernehmen, aber gegen nen Wandler-Automaten ist das nun wirklich überhaupt kein Argument.

 

 

Zitat:

Wenn man die Kupplung nicht tritt soll es den BRemsweg verkürzen? Heirb itte ich doch um Erklärung.

Das hat mit dem getriebe nichts zutun sondern mit der Motorbremse, egal ob Automat oder manuell, beim Bremsen schluckt runterschalten am meisten energie zusätzlich zur Bremse, aber eben natürlich nur dann wenn man dabei nicht per Kupplung den Motor vom Antrieb trennt. Beim Automatikgetriebeist es dann die frage ob und wie die Schubabschaltung funktioniert, bei meinem 98er ohne E-Gas merkt man noch deutlich dass der Automatik auch in niedrigen Gängen ohne Gas schwächer bremst als ein Handschalter, vermutlich läuft der statt ganz abzuschalten eben immernoch mit Standgas oder etwas in der Richtung.


17.07.2011 01:57    |    Faltenbalg30803

Zitat:

Das hat mit dem getriebe nichts zutun sondern mit der Motorbremse, egal ob Automat oder manuell, beim Bremsen schluckt runterschalten am meisten energie zusätzlich zur Bremse, aber eben natürlich nur dann wenn man dabei nicht per Kupplung den Motor vom Antrieb trennt.

Dafür müsste man bei einer Vollbremsung aber erstmal runterschalten. Wenn man bei 100 im 6ten Gang ne Vollbremsung macht, kommst man schnell in den Bereich, indem der Motor eher wieder versucht anzuschieben um (vergeblich) das Absterben zu verhindern. Und das Bremsmoment durch die Motorbremse wird auch über die Reifen an die Straße übertragen...und deren Übertragungspotential wird durch die BRemsen locker ausgenutzt...mehr geht dann eh nicht.


17.07.2011 02:08    |    Duftbaumdeuter17407

Ich tippe beim Bremsen zB aus dem 4. bei 50 immer zweimal Minus mit an. Jenachdem wieviel Zeit ist entweder lange vorher oder erst wärenddessen.


17.07.2011 02:47    |    Lucolle

Hahaha - oder wer liebt Rührei mit Metallspänen und kleinen Zahnrädchen?

 

Schon 6-Gänge sind ein ausgemachter Blödsinn.

 

Aber vielleicht führt Porsche auch wieder die Handkurbel zum Anlassen des Motors ein. Zuletzt gesehen bei Renault R 4 und Citroen 2CV. Soll sportlich, dynamisch den zeitgemäßen Strom sparen - mindestens 0,01578 g CO2 pro Handkurbel. hahaha :p:p:p:p:p


17.07.2011 03:02    |    Lucolle

Zitat:

gurusmi

Gerade dieses Verhalten verkürzt gegenüber einem Automatikfahrer (zumindest bei Heck- und Allradfahrzeugen) den Bremsweg.

 

Wo hast Du denn diese Schlauheit her? Es ist ein ausgemachter Blödsinn. Hast Du schon einmal eine Notbremsung hingelegt. Also eine Notbremsung, womit Du einen Auffahrunfall vermieden hast? Eine Notbremsung, wo das pulsierende ABS Dir den Fuß massiert, wie ansonsten nur die Freundin zu Hause? Wenn ja, dann weißt Du was dabei eine Automatik für einen Vorteil hat. Alleine weil Du Dich auf das Bremsen konzentrieren kannst und nicht an Kupplung, Schaltung, Abwürgen, etc. denken mußt, hast Du vielleicht 10 m oder so weniger Bremsweg und die Chance dem Knall zu entgehen. Ist ein häßliches Geräusch - dieser Knall beim Aufprall.

 

Aber vielleicht wäre statt gurusmi ein grautsmi besser? :p:rolleyes::confused::cool:


17.07.2011 03:33    |    Lucolle

@TJWF - 16.07.11 - 18:41

Mein Vater hat sich so 1966 oder 1968 - da war er vielleicht Mitte 40 - einen VW TLE Fließheck mit Automatik gekauft. Der Wagen hatte damals 54 PS und lief wie der Teufel. Mit dem Auto habe ich dann sogar meinen ersten Unfall gebaut, indem ich tatsächlich aus einer Kurve in eine Hecke flog. Das obwohl VW damals den Automatikwagen bereits die Schräglenker Hinterachse spendierte, während die Handschalter noch mit der weitaus gefährlicheren Pendelachse vorlieb nehmen mußten.

 

Aber ist natürlich unstrittig, daß ein 6-Zylinder mit vielleicht 200 PS besser zur Automatik paßt.

 

@micha259 - 16.07.11. - 18:43

Habe gerade gelesen, daß Daimler seine Neuauflage  bei der LKW Actros-Reihe, die im Herbst auf den Markt kommt, zwar neben Euro 6 auch noch solange als möglich mit Euro 5 anbietet, dafür aber ab sofort nur noch ausschließlich Automatikgetriebe liefert. Man hätte festgestellt, daß dieses einen Minderverbrauch gegenüber dem Handschalter von 3% ergäbe!

 

Soviel zur Bevormundung - aber wie wäre es denn, wenn statt der Benzinuhr man wieder den Benzinmeßstab einführt? Oder das Abschmieren des Fahrzeuges mit echter Fettpresse, so alle 2.500 bis 5.000 km? Wäre echt fett! Von den Reifen wollen wir gleich ganz schweigen!

Oder Deine HiFi-Navi-Dynamik Musik Anlage wird wieder durch ein Dampfradio ersetzt! Oder fühlst Du Dich da dann auch bevormundet?

 

Ich meine: Du bist nur irgendwo ein kleiner Technikfeind.:cool:


17.07.2011 06:37    |    CharlyBrown 2

Ich halte die 7-Gang-Handschaltung für einen Irrweg. Die heutigen DSG ohne Zugkraftunterbrechung beim Schalten haben nur vorteile und im Stau sowieso. Wer möchte kann ja auch noch seine Schaltwippen am Lenkrad benutzen.


17.07.2011 09:00    |    Faltenbalg33989

Zitat:

17.07.2011 03:02 | Lucolle

Wo hast Du denn diese Schlauheit her? Es ist ein ausgemachter Blödsinn. Hast Du schon einmal eine Notbremsung hingelegt. Also eine Notbremsung, womit Du einen Auffahrunfall vermieden hast? Eine Notbremsung, wo das pulsierende ABS Dir den Fuß massiert, wie ansonsten nur die Freundin zu Hause? Wenn ja, dann weißt Du was dabei eine Automatik für einen Vorteil hat. Alleine weil Du Dich auf das Bremsen konzentrieren kannst und nicht an Kupplung, Schaltung, Abwürgen, etc. denken mußt, hast Du vielleicht 10 m oder so weniger Bremsweg und die Chance dem Knall zu entgehen. Ist ein häßliches Geräusch - dieser Knall beim Aufprall.

1. Ich rede hier von Hecktrieblern wie es ein 911 auch ist.

 

2. Ich habe in meinem Leben mehr als nur eine Vollbremsung hingelegt. Allerdings nicht auf öffentlichem Geläuf.

 

3. Im Verkehr denke ich generell zuerst. Deshalb habe ich dank meiner Intelligenz in den letzten 25 Jahren Auto Unfälle vermieden. Bei Dir hat das scheinbar nicht geklappt. ;)

 

4. Und genau ist DAS mit dem Denken und Kuppeln ist der Kasus Knacksus Deiner Gedankenkette. Die meisten Fahrer kuppeln nicht aus.

 

5. Das ABS regelt. Aber mit einem festen Quotient zwischen beiden Diagonal-Regelkreisen. Das Motorbremsmoment wirkt jedoch ausschließlich auf die Hinterachse. Also auf beide Kreise an der Hinterachse. Da die Hinterachse bei einer Vollbremsung im Sinne der Fahrzeugstabilität jedoch generell nicht voll belastet werden, im Allgemeinen liegt die Bremskraftverteilung bei 70% VA zu 30% HA, wirkt die Motorbremse im eingekuppeltem Zustand als zusätzliches durch die Reifen übertragenes Bremsmoment. Dies fällt bei Mischbereifung (HA hat größere Reifen als VA) um so stärker aus, da die Haftfähigkeiten der HA besser genutzt werden.

 

6. Ich kann noch den Hacketrick. Du offensichtlich nicht. Auch da denke ich nicht an die Motorik (vgl. 7)

 

7. Beim Fahren eines Autos werden gerade mal 17% der Gehirnmasse in Anspruch genommen. Die entsprechenden Bereiche werden auch nicht ausgelastet. Was neueste Studien in der Gehirnforschung auch belegen. Umso erstaunlicher, daß die meisten Autofahrer noch nicht mal diese 17% der Hirnleistung erreichen.

 

8. Die Aufgaben der Motorik sowohl bei Automatik als auch beim Handschalter werden im Gewohnheitsfall durch das Rückenmark (vegetatives Nervensystem) gesteuert. Nicht durchs Hirn! Das Hirn verarbeitet die Signale der Sinnesorgane wir z.B. das räumliche Sehen. Auch dies ist durch neueste Studien der Gehirnforschung bewiesen.

 

9. Es ist ein ausgemachter Schwachsinn, wenn man den Stop&Go als Argument Pro Automatik heranzieht. Auf der einen Seite steht man auf der Bremse. Auf der anderen auf der Kupplung. Welch ein Unterschied. Beim Anfahren entweder das Lösen der Bremse oder die Betätigung der Kupplung. Bei diesem Punkt ist es ebenso wir bei fast jedem anderen Argument auch ein subjektives Empfinden.

 

Fakt ist jedoch, daß durch die einseitige und geringere Nutzung der Muskeln in einer Automatik ein geringerer Dopaninausstoß stattfindet, der sich auf Dauer auch negativ auf die Gehirnleistung auswirkt.

 

Ebenso wirkt sich das konstante Nutzen von Navigaionssystemen negativ auf den Orientierungssinn und damit den Hypokampus aus. Die entsprechende Intelligenz sinkt. Auch dies ist durch Forschungen bei Taxifahrern nachgewiesen.

 

Im allgemeinen ist es dergestalt, daß sich Komfort immer negativ auf die Hirnleistung auswirkt, da man mit dem Komfort eben auch weniger Hirn nutzt.

 

10. Es ist ein ebenso ausgemachter Schwachsinn, zu behaupten, das Telefonieren beim Autofahren würde das Denkvermögen überlasten. Fakt ist, daß das Telefonieren die Konzentration von für das Führen eines Autos notwendigen Sinnen auf das Hören verlagert.

 

11. Ob ein Getriebe 5, 6 oder 7 Gänge hat ist für die Bedienung unerheblich. Denn bereits jetzt bedient man bei einem 6-Gang-Getriebe bereits 7 Gassen der Kulisse.

 

Man kann also kurz feststellen. Autofahren mit Automatik mag für so manchen komfortabler sein. Macht jedoch auch dümmer. Den durch den bereits oben angemerkten geringeren Dopaminausstoß reduzieren sich auch die entsprechenden Hirnbereiche und passen sich der abgeforderten Denkleistung an.


17.07.2011 17:56    |    7406

Zitat:

Und selbst da hat er keine Ahnung. ;)

 

ein 911 GT3 kostet: 121.833,00 Euer. Eine C6Z06 Carbon kostet ca. 115.000 Euer.

Ich muss kein Steuerfahnder sein, sondern nur deine Aussagen verfolgen um im Rückschluss meine zu belegen:

Ein EFH in Stuttgart kostet 300.000 - 400.000€, also wo ist das Problem?

120.000 x 2 =240.000€ < 350.000€, quod erat demonstrandum!

 

Mein Beitrag zu dieser äußerst sinnvollen Diskussion.


17.07.2011 18:04    |    Faltenbalg33989

Schwob.

 

Im Rhein-Neckar-Kreis kostet eine Hundehütte von Reihenhaus ca. 300.000 aufwärts. Nachweislich teurer als bei den Schwaben. Nachweislich teilen sich Freiburg und das Rhein-Neckar-Dreieck die höchsten Immobilienpreise. Davon ganz abgesehen, daß kein normal tickender Mensch zu den Trollinger-Trinkenden will.

 

Was das aber mit dem 7-Gang-Getriebe zu tun hat, ist mir weiterhin schleierhaft. Die wenigsten der hier Postenden haben überhaupt eine Ahnung von 250+ km/h. Und da dann über ein derartiges Thema zu diskutieren entbehrt jeder Logik und ist nichts weiter als selbstüberschätzend, dumm und peinlich. Es ist halt dumm, wenn man sich über eine Thematik rein theoretisch auslassen muss.


17.07.2011 18:21    |    Duftbaumdeuter17407

Wieso lese ich hier eigentlich immer wieder "dumm, dumm, dumm" von einer Person über alle andere, die vorher auch noch von ihrer Intelligenz schwärmt.

 

So ein Verhalten um die eigene Meinung kund zu tun könnte man ja glatt für "selbstüberschätzend, dumm und peinlich" halten.

 

Eigentlich wollte ich ja auf konkrete Punkte eingehen, aber nach dem 50. "dumm" ist das Niveau deines Gelabers einfach zu unterirdisch, da geht selbst mir jedes Interesse für den Inhalt verloren.


17.07.2011 18:37    |    Faltenbalg33989

Zitat:

17.07.2011 18:21 | nvrmr

da geht selbst mir jedes Interesse für den Inhalt verloren.

Dann lass es doch. ;)

 

Welche längerfristigen Erfahrungswerte mit Geschwindigkeiten 270+ hast Du denn? Alternativ auch folgende Frage: Welche Erfahrungswerte hast Du mit einem Prosche 911? Keine? OK. Und wie willst Du ohne Kenntnis der Materie einen Qualifizierten Beitrag abgeben? Eben. Gar nicht. Das ist dann die Liga "Nasenpopel Orakel". Wie auch bei den meisten anderen hier. Und genau darum geht es. Ich diskutiere ja z.B. auch nicht über das Thema "Wie kann ich mit einem 2.8V6 (der i.A. 240vMax läuft) einen Prosche einholen?" Da fehlen mir wiederum die Erfahrungswerte. Meine Vehikel sind zumeist ein bißchen schneller. Das nennt sich Selbsteinschätzung. Und bei der mangelt es hier den meisten. Und das wiederum ist kein Zeichen von Intelligenz.

 

As easy as that.


17.07.2011 18:44    |    andyrx

so und nun vertragt euch wieder und lasst diese Sticheleien und Seitenhiebe mal weg;)

 

mfg Andy

 

MT-Moderation


17.07.2011 18:45    |    Drahkke

Ich würde das Thema 7-Gang-Handschaltung auch nicht explizit am 911er festmachen. Der ist in diesem Fall zwar ein Vorreiter, aber andere Hersteller werden damit sicherlich auch schon in den Startlöchern stehen.


17.07.2011 19:47    |    Hummerman

Zitat:

9. Es ist ein ausgemachter Schwachsinn, wenn man den Stop&Go als Argument Pro Automatik heranzieht. Auf der einen Seite steht man auf der Bremse. Auf der anderen auf der Kupplung. Welch ein Unterschied. Beim Anfahren entweder das Lösen der Bremse oder die Betätigung der Kupplung. Bei diesem Punkt ist es ebenso wir bei fast jedem anderen Argument auch ein subjektives Empfinden.

Naja, von der Bremse gehen und das Auto alleinefahren lassen, ist viel einfacher, als dann mit der Kupplung nachzuregeln.


17.07.2011 19:52    |    Drahkke

Eben. Dauernd auf der Kupplung stehen zu müssen ist nicht wirklich komfortabel.


17.07.2011 19:58    |    Multimeter37665

Es ist doch aber Scheißegal, ob man auf der Kupplung oder auf der Bremse steht. Erst beim Lösen ist der Automat im Vorteil, da man die Kupplung langsamm kommen lassen muss, der Bremse ist es Egal, wie schnell und mit wie viel Gefühl man sie loslässt ;)


17.07.2011 20:31    |    Drahkke

Bei der Kupplung ist die Haltekraft aber i.d.R. höher als bei der Bremse.


17.07.2011 21:03    |    Multimeter37665

Ja, ok.

Aber soll ich dir mal was sagen: ich trette im Stop & Go Nirgendwo permanent drauf. Ich nehm den Gang einfach raus :)

Es Nervt mich nämlich weniger, den Gang neu einzulegen als prmanent auf der Kupplung zu stehen


17.07.2011 21:16    |    Faltenbalg33989

Zitat:

17.07.2011 18:45 | Drahkke

 

Ich würde das Thema 7-Gang-Handschaltung auch nicht explizit am 911er festmachen.

Na ja. Die anderen folgen, weil sie es hipp finden. Fakt ist, daß man hier zwischen "normalen Fahrzeugen und schnellen unterscheiden muß. Mit Schnell definiere ich hier >250km/h.

 

Bei letzteren macht ein 7. Gang durchaus sinn. zum einen reduziert er die Spreizung gerade im 5. und 6. Gang, zum anderen reduziert er durch das niedrigere Drehzahlniveau eben auch den Verbrauch. Wobei man allerdings nicht vergessen sollte, daß der Verbrauch für den Besitzer/Fahrer eines solchen Wagens weitaus uninteressanter ist. Mich hat e nie gejuckt und es wird mich nie jucken, was oder wieviel ein Auto verbraucht.


17.07.2011 21:47    |    Drahkke

@marcu90

Als ich noch Schaltwagen fuhr, habe ich im Stop-and-Go-Verkehr auch immer den Gang 'rausgenommen, weil ich nicht permanent auf der Kupplung stehen wollte. Im Entfall dieser Handlungsweise sehe ich den Komfort-Vorteil der Automatik.


17.07.2011 21:58    |    Multimeter37665

Und ich Empfinde das "Rühren" halt nicht als Belastung - außer im Stop & Go, wo ich aber meistens versuche, so lange rollen zu lassen, wie es geht, um meinen Verbrauch und die Schaltvorgänge möglichst gering zu halten.

Die Frage ob Schalter oder Automatik ist halt eine Glaubensfrage - so wie viele Dinge am und im Automobilbereich.


18.07.2011 00:26    |    schipplock

Zitat:

Zählt man die Kupplung als Verschleissteil den handgeschalteten Getriebe zu....dann dürfte das mit dem Verschleiss eher zu Ungunsten des traditionellen Getriebes ausgehen....allerdings sind Schäden an einer Automatik meist auch nicht ganz billig

Ein Automatikgetriebe fordert weitaus mehr Pflege als ein manuell geschaltetes Getriebe (ist ja vom Aufbau auch deutlich komplexer). Ein manuelles Getriebe kann man ohne Pflege und inklusive Kupplung bis ueber 250tkm fahren, ohne jemals was daran gemacht zu haben. Ich habs getestet und meine Kupplung funktioniert noch tadellos. Das Getriebe schaltet auch heute noch knackig kurz und flink.

 

Ich behaupte, dass das mit einem Automaten nicht drin ist. Die Dinger von ZF, die in den ersten A8 und anderen teuren Autos eingebaut wurden, erforderten alle 60tkm eine Pflege. Hat man die nicht gemacht, hatte man fast garantiert einen Totalausfall bei 100tkm+. Die dann notwendige Reparatur kostet dann um die 3500 eur.

 

Bei einem Schaltgetriebe hat man hoechstens die Kupplung, was bei mir e.g. um die 400 eur inkl. Montage kosten wuerde. Und die Kupplung ist ja auch etwas, was man selbst beeinflussen kann.

 

Bei dem ersten A8 koennen aber bereits irgendwelche Sensoren dazu fuehren, dass der Automat in kurzer Zeit keine Gaenge mehr schaltet und dann repariert werden muss.

 

Man wird aber wohl bald nicht mehr ueber Schaltgetriebe sprechen, denn die Hersteller optimieren ihre Autos auf Automaten und vernachlaessigen die Schaltgetriebe. Das ist bei BMW so, bei Audi und auch bei Mercedes, wobei man bei Mercedes zugeben muss, dass die Schaltgetriebe oft sehr hakelig waren und sind. Bei Audi und BMW gabs aber mal richtig gute Schaltgetriebe und ich war schon leicht schockiert, wie hakelig das teilweise ist und wie "unecht" sich moderne Kupplungen anfuehlen. Man latscht drauf und hat gar kein Druckempfinden, weil da einfach kein Druck ist. Hinter dem Pedal ist wahrscheinlich ein Kabel...:rolleyes:


18.07.2011 10:37    |    Spurverbreiterung2626

Im Stop and Go hat eine Automatik echt Vorteile und ich fahre eigentlich lieber Schaltwagen. Aber beim Schaltwagen muss man bei Stop and Go neben der Kupplung ggf. auch die Bremse bedienen und die aufzuwendene Kraft am Kupplungspedal ist dank Bremskraftverstärker etc. schon um einiges Größer als auf der Kupplung. Gerade auch bei Autos mit etwas mehr Bums, wo die Kupplung ein paar NM mehr aushalten muss.


18.07.2011 10:42    |    andyrx

Jepp:p

 

in der Rush Hour ist eine Automatik eine feine Sache....und nicht zu unterschätzender Komfort;)

 

zum Spass haben und bei freier Strecke bin ich aber durchaus noch gerne via Handschaltung unterwegs:cool:

 

mfg Andy


Deine Antwort auf "7-Gang Handschaltung--> hat das Zukunft..??"

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