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02.06.2015 13:07    |    Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos für meine "Strassenfunde" Blogreihe, von Autos die selten, skurril oder einfach besonders sind und ihnen selbst vor die Kamera kamen.

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge.

 

Heute gibt es einen besonders schönen Fund aus dem Strassenalltag: einen VW T2 oder "Bully"

 

Der Name des bei uns als „Bully“ bekannten T2 "Jesus me chama" kommt aus dem letzten Fertigungsland des T2 - Südamerika. Er bedeutet „Jesus ruft mich“.

Der Name ist der kaum vorhandenen Sicherheitsausstattung geschuldet, denn ein T2 kennt weder ABS noch Airbag und teils nicht mal Sicherheitsgurte an allen Plätzen.

 

Aber wen wundert es, der Bully stammt schließlich direkt aus der Nachkriegszeit und der T2 lief bei uns in Deutschland 1979 das letzte Mal vom Band, während er in Brasilien noch bis 2013 als „Neuwagen“ vom Band kam.

So ein T2 kostete bei uns damals rund 8500 D-Mark. Heute ist er ein Kultauto mit großer Fangemeinde und gute Exemplare kosten auch mal locker 20 tsd. Euro, seltenere Modelle schaffen auch durchaus Preise jenseits der 30tsd. Euro.

 

Meine Liebste hat sich vor einigen Jahren in so einen T2 verliebt und träumt bis heute davon, einen zu besitzen.

Allerdings fehlt uns neben der passenden Garage aktuell mit zwei Kindern auch beiden die Zeit für ein solches Auto und wer es im Alltag bewegen will, muss schon auch ein paar Abstriche in seiner Freizeitgestaltung hinnehmen können.

 

Dieser hier auf den Fotos ist wohl ein T2b aus der Zeit zwischen 1972-79 in der Westfalia-Camper-Ausstattung mit Aufstelldach (ich glaube darunter war dann ein Doppelbett?). Der Doppelvergaser-Motor hatte meines Wissens nach 69 PS und der Wagen hier steht einfach hervorragend da. Die Ersatzteilversorgung für einen Westfalia ist meinem Wissen nach auch noch recht gut und problemlos, Classic-Parts hat da noch einiges im Angebot, so dass sich die Unterhaltskosten finanziell in Grenzen halten. Ein wunderbarer Fund, den der liebe Herrgott hoffentlich noch lange nicht rufen wird!;)

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Quelle: diese Bilder hier stammen von Twindance, der sie mir zur Verfügung stellte, vielen Dank dafür

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13.11.2014 23:24    |    Andi2011    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

 

Der heutige Fund erfreute mich besonders, ein Ford Sierra der ersten Generation aus 1983

Der Ford Sierra war als Nachfolger des Taunus in Deutschland alles andere als unumstritten. Sein futuristisches Design schreckte große Teile des Taunus Klientels ab. Das wanderte entweder zu anderen Marken wie Opel oder griff bei Ford künftig zum Escort oder Orion mit Stufenheck.

 

Allerdings mauserte sich der Sierra von Chefdesigner Uwe Bahnsen schnell zum Erfolg brachte neue Kunden und brachte es letztlich auf über 2,7 Millionen Exemplare weltweit.

 

 

Das Schrägheckmodell machte 1982 den Anfang, der Turnier folgte im Dezember und es gab anfangs sechs Motoren in den Ausstattungslinien Sierra, Sierra L, GL und Ghia.

 

 

Der bis heute bei Sammlern geliebte XR4i mit dem 2,8 Liter Motor und 150 PS folgte nach seiner Vorstellung auf dem Genfer Salon 1983, ebenso wie die dreitürige Schrägheckvariante, die in meinen Augen immer etwas unförmig wirkte, aber damals gab es viele Käufer für zweitürige Limousinen.

Ich erinnere mich wie mein Vater sich jahrelang (trotz zweier Kinder) beharrlich weigerte Viertürer zu kaufen. Kindersitze gab es eh hinten nicht, Gurte auch nicht und die "Blagen" können gefälligst durch die Nische beim Sitz vorklappen passen. Viertürer galten einfach als teurer beim kostenbewusten Ford-Klientel.

 

 

Aber genug zur Geschichte des Sierra, wer mag kann dazu gern in meiner Ford-Rubrik alles in der Sierra-Reihe nachlesen.

 

Dieser Sierra hier kam mir völlig überraschend auf einem Parkplatz in die Quere.

Man sieht nicht mehr viele Sierra im Strassenbild aber verschwunden ist er noch nicht. Einen aus der ersten Baureihe in Form des Sierra 1,6 l in recht gutem Zustand, ohne EU oder H-Kennzeichen- vielleicht sogar noch in erster Hand (der Innenraum mit altem Kassettendeck und "Tünnes-Mütze" auf dem Beifahrersitz sprechen dafür) im normalen Alltagseinsatz zu sehen, ist allerdings schon selten.

Gut er hat einige Blessuren, aber keinen erkennbaren Rost, frischen Tüv und insgesamt hat er wohl recht tapfer die letzten 31 Jahre (!) überstanden.

 

Vielleicht entdeckte ich ihn auch sofort, weil ich als Zwölfjähriger auf dem Hof des Ford-Händlers bettelte, mein Vater möge doch so einen schicken und modernen Wagen wie diesen kaufen - er tat es nicht und nie, es wurde ein Orion, der Sierra war ihm immer zu modern.

 

 

 

 

 

Sierra aus den ersten Baujahren gibt es noch, allerdings muss man schon suchen um gute Exemplare zu finden, für um die 300-1000€ bekommt man meist notdürftig geflickte Exemplare, für schöne Modelle legt man bereits deutlich über 3000€ auf den Tisch.

 

 

 

 

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02.06.2014 16:52    |    Andi2011    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Straßenfunde

Heute mal ein "Doppelschlag" bei den Strassenfunden, gleich zwei besondere Omega die doch völlig unterschiedlich sind, haben heute den Weg in den Blog gefunden!

 

Die 90er Jahre hatten es in sich:

Da gab es die Wiedervereinigung, der Grüne Punkt wurde eingeführt, Nelson Mandela wurde Präsident in Südafrika und über Deutschland brach die Technowelle herein. Aber auch im Automobilbereich gab es so einige Vertreter, die die 90er mitprägten und einen davon will ich euch hier heute in Form von zwei „besonderen“ Exemplaren des Opel Omega präsentieren.

 

Der Omega A der mir hier vor die Linse geriet war als Ablöse des Rekord E ein Erfolg und würde bis 1993 gebaut. Ein typisches Bild auf den Straßen der 90er Jahre und in vielen Wohnsiedlungen.

 

 

Dieser hier ist eines der wenigen Exemplare, dass bis heute überlebt hat und noch dazu in einem hervorragenden Zustand.

Der Wagen hat noch kein EU Kennzeichen, ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit seit über 14 Jahren im gleichen Besitz. Ich vermute sogar eher, er ist in Erstbesitz. Es dürfte ein Omega A aus dem Zeitraum 1990-1993 sein.

 

Kein Rost, CD/Diamant Ausstattung, top gepflegter Innenraum. Der Kilometerzähler steht bei 110tsd.Vermutlich penibel gewartet, gepflegt und trocken in der Garage untergestellt, wird er wohl vermutlich von einem älteren Herrn genutzt für die eine oder andere Besorgung. In den 90er Jahren im Straßenbild typisch, heute kaum noch anzutreffen, noch dazu in diesem Zustand!

 

Der zweite Omega ist ebenfalls ein typischer 90er, nur eben auf die ganz andere Art!

 

 

Ein Omega B aus dem Zeitraum 1994-97 in Riojarot-Metallic. Sicherlich von seinem damaligen Käufer nicht ohne Stolz mit dem 170PS V6 Motor bestellt, den es u.a. auch im Calibra gab und der einen nicht zu Unrecht schlechten Ruf genießt. "Timbalex"-Holzeinlagen und graues Velours sprechen dazu die passende Sprache.

Versehen ist er mit in den 90er Jahren typischen Dekorstreifen, einem Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel. Er zeigt diverse Parkrempler, unterschiedliche Radkappen aus dem Baumarkt, die 200tsd Kilometer hat er deutlich überschritten...aber er lebt!

 

Ein typischer und doch überraschender Vertreter der 90er und noch dazu einer, der wie Fans der Marke wissen, eher erstaunlicherweise überlebt hat. Einen bald 20 Jahre alte Omega B mit dem anfälligen V6 und noch dazu aus der ersten Serie bekannten massiven Rostproblemen sieht man heute seltener als einen Ferrari. Erstaunlich das er überlebt hat, vielleicht lange in Erstbesitz gehegt und gepflegt, wird er nun vermutlich vom 2. oder schon 5. Besitzer langsam "verbraucht" und wird wohl bald verschwinden.

 

 

Ich wollte euch diese beiden typischen Omega der 90er –eben weil sie so unterschiedlich sind und so andere Geschichten erzählen nicht vorenthalten! Der Top gepflegte Omega A mit typischer Farbe und Ausstattung aus der 90er Jahre Reihenhaussiedlung der bis heute aussieht wie neu und der Omega B, mit den Symbolen der 90er wie Dekostreifen und Heckspoiler, einst voller Stolz gekauft und "verschönert", aber wohl eher auf dem Friedhof als sein Vorgänger -

 

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31.03.2014 15:11    |    Andi2011    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von Twindance, es ist ein Toyota Tercel.

 

Der Tercel der zweiten Generation erschien 1982 und bildete das Bindeglied zwischen Starlet und Corolla. Schön, naja, schön war er nicht, damals wie heute. Aber Schönheit ist relativ.

Eigentlich war der Tercel nämlich sehr erfolgreich, hier wie in Nordamerika.

 

 

Toyota platzierte ihn optisch und preislich auf dem europäischen Markt als Konkurrent zum damaligen Nissan Cherry, der im Oktober 1982 bei uns auf den Markt kam.

Natürlich sollte er auch mit den Alteingesessenen in Deutschland konkurrieren, die üblichen Verdächtigen hießen damals Golf, Escort und Kadett und bildeten das Dreigestirn der Zulassungszahlen.

 

 

Den Tercel gab es nur mit Benzinmotoren die mittels moderner 5 Gang-Schaltung oder 3 Stufenautomatik geschaltet wurden. Da Nissan damals mit dem Nissan Prairie die Idee eines Hochdachkombis realisierte, zog Toyota beim Tercel nach. So kam es zum Tercel 4WD oder auch Wagon genannt.

Kein schlechtes Konzept! Durch das Hochdach vergrößerte sich der Laderaum deutlich und das Segment der SUV oder Minivans war noch in weiter Ferne. Dazu bot Toyota einen zuschaltbaren Allradantrieb an und war damit schon was Besonderes in dieser Fahrzeugklasse. Besonders in den Alpenländern Österreich und der Schweiz war der Tercel sehr beliebt und ist auch heute noch als günstige Allradvariante manchmal anzutreffen.

 

In Deutschland liegt die Zahl der zugelassenen Tercel mittlerweile unter 300 Exemplaren.

Dieser hier auf dem Foto ist ein hübsches Exemplar und ich erinnerte mich sofort an diesen Wagen. So einer wurde mir mal zum Kauf angeboten, das muss um 1995 gewesen sein und ich habe dankend abgelehnt. Er erschien mir einfach zu skurril, ähnlich wie damals der

Honda Civic Shuttle und letztlich haben sich bei uns solche Hochdachkombis auch nie durchgesetzt.

Auch heute findet man in diversen Online-Börsen noch Toyota Tercel. Die wenigen die überlebt haben, haben nicht selten erst einen oder zwei Besitzer, Laufleistungen von deutlich unter 100 Tsd. Kilometern und kosten unter 1000€.

 

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11.03.2014 15:07    |    Andi2011    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

 

Der heutige Fund erfreute mich besonders, ein Porsche 924

 

Was wurde dieses Fahrzeug damals von den Porsche Fans geschmäht als er 1976 eingeführt wurde. Kein echter Porsche sei er mit seinem wassergekühlten Frontmotor, den Teilen aus dem VW-Konzern und dann auch noch bei Audi in Neckarsulm gebaut…

Heute ist das alles vergessen, der Porsche 924 ist als Klassiker akzeptiert und es muss nicht ein Turbo oder Carrera sein.

 

 

Über 130 Tsd. 924er wurden in der Zeit von 1976 bis 1986 gebaut bis dann noch für 2 Jahre der 924 S auf den Markt kam. Der 924 war außerdem die Grundlage für den Porsche 944 der ab 1981 produziert wurde.

 

Schämen musste man sich mit einem 924 aber wohl damals nur in den Augen einiger Porsche Fans, denn der 924 bot so einiges, was in den späten 70er Jahren noch nicht „Standard“ war, z.B. eine vollverzinkte Karosserie oder ein knackiges Fünfganggetriebe und die 125PS waren gut genug für 204 km/h und den obligatorischen Sprint auf Tempo 100 in 9,6 s

Die späteren Varianten wie der 1979 aufgelegte Turbo oder der sehr seltene Carrera GT legten natürlich noch eine Schüppe drauf, aber schlecht unterwegs war und ist man mit dem 924 nicht.

 

 

Dieser hier kam mir beim einkaufen auf einem Parkplatz vor die Kamera und glücklicherweise kam auch die Besitzerin kurz darauf. Die nette Dame, etwa Mitte 50 war ganz überrascht als ich sie ansprach, freute sich aber dann und erzählte mir, dass sie den 924er vor 11 Jahren aus 1. Hand übernommen hat.

Im letzten Jahr bekam er sein H Kennzeichen und bis heute wird der Wagen von ihr als ganz normales Alltagsfahrzeug genutzt und sie entschuldigte sich mehrfach, dass er im Moment durch den Winter so „dreckig“ aussehe.

Ein toller Straßenfund mit netter Geschichte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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26.02.2014 16:32    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von twindance, ein Fiat 127

 

 

8 Millionen 127er konnte Fiat in der Bauzeit von rund 25 Jahren weltweit absetzen, eine Zahl die sich sehen lassen kann.

Begonnen hat alles mal mit dem ersten 127 im Jahre 1971 und es gab ihn in seiner gesamten Bauzeit in verschiedensten Versionen vom Kombi bis zum „Sport“ Model und seine Plattform diente später noch dem bei den Straßenfunden letztens erst besprochenen Yugo.

 

 

 

 

Der 127er war ein Star! Bis 1983 der Uno auf den Markt kam, der deutlich moderner und in vielen Punkten besser war. Trotzdem hielt sich der 127er in seiner letzten Version „Super“ noch bis etwa 1987 auf dem Markt.

So einen 127er dürften wir hier vor uns haben, einer nach dem Facelift von 1982, vielleicht mit dem starken 75 PS Motor, aber auch ein 50 PS Variante war zu haben.

 

 

 

 

 

 

Ein sehr schöner Straßenfund, den ich auch schon fast vergessen hatte. Den ersten 127er fuhr noch eine Tante von mir und dieser wurde irgendwann durch einen Ritmo ersetzt.Jedenfalls steht er optisch sehr gut da und das ist auch gut so, denn von den anfangs erwähnten 8 Millionen Exemplaren gibt es in Deutschland kaum mehr als noch ca. 250 Stück. Das erklärt auch die Preise von mittlerweile an die 10tsd € für Top Exemplare.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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13.02.2014 16:58    |    Andi2011    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von einem Freund der anonym bleiben möchte, es ist ein Opel Omega A

 

Der Omega kam 1986 auf den Markt und ersetzte den Opel Rekord E.

Moderner Name, moderner gezeichnet, mit moderner Technik fand der Omega schnell eine große Käufergemeinde und lief in der der ersten Generation bis Ende 1993 vom Band. Wer es noch größer mochte konnte damals noch zum Senator greifen, der erst mit dem Omega B ab 1993 eingestellt wurde.

 

Die Motorenpalette der Vierzylinder-Benziner (zunächst ohne KAT) entsprach den Käuferwünschen und besonders der 115 PS Motor galt als beliebt, aber auch Diesel waren im Angebot.

Wer es stärker wollte konnte zunächst zum -aus dem Commodore C bekannten- Sechszylinder greifen und später kamen noch Omega 3000, Evolution 500, den Lotus Omega und diverse andere Motoren hinzu. Im Grunde war der Omega A aber das Mittelklassefahrzeug das dem Klientel absolut entsprach.

 

Dieser dürfte ein später Omega A aus 1992 herum sein. Er ist einer der wenigen Überlebenden A die man heute noch treffen kann und vermutlich durch mehrere Hände gegangen bis er in diesem optisch schlechten Zustand abgelichtet wurde.

 

Welche Geschichte mag dahinter stehen?

Vielleicht eine typische, nämlich die des älteren Herren, der sich Anfang der 90er Jahre einen Omega in CD/Diamant Ausstattung und mit eher untypischem Sechszylinder leistete um sich noch mal was zu gönnen?

Vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten aus der Zubehörliste und natürlich eine Metallic-Lackierung sollten es wohl sein und schon waren damals knapp 43.000 DM fällig, dieser wird wohl an die 50.000 gekostet haben. Jedenfalls vermute ich hier einen überzeugten Opelaner, der auch das Geld für eine E-Klasse gehabt hätte, aber aus Überzeugung Opel fuhr.

 

Sein erstes Leben verbrachter er vermutlich mit wenigen, bei gutem Wetter gefahren Kilometern in einer trockenen Garage mit daneben stehendem Eigenheim, wurde regelmäßig beim ortsansässigen Opel-Händler gewartet und der Lack am Wochenende gepflegt.

Dann kam er wohl für kleines Geld zum Zweitbesitzer und so ging alles seinen Gang bis zum heute zerstückelten Zustand und dem bald unvermeidbaren Weg zum Schrotthändler. So wird er vermutlich enden, ein Omega A der tausendfach zum Straßenbild gehörte und den man heute kaum mehr trifft, deshalb ein besonderer Fund! Was meint ihr?

 

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06.01.2014 11:01    |    Andi2011    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von mountain, und ist ein ist ein Citroën CX

 

Der CX war der Nachfolger der berühmten DS und wurde ab 1974 gebaut. Nach anfänglicher Skepsis der Citroën-Fans wurde der CX schnell ein großer Erfolg für den Konzern und letzlich 1.170.645 Mal verkauft!

Der CX war das was man bei uns als eben typisch Citroën bezeichnete: Hoher Fahrkomfort dank hydropneumatischer Federung, außergewöhnliches Design und seine insgesamt guten Eigenschaften machten ihn 1975 zum Auto des Jahres.

 

Der Name CX leitete sich aus dem französischen für Cw-Wert ab und das der beim CX eine große Rolle spielt dürfte jedem klar sein. Der Wagen wirkt wie ich finde bis heute noch absolut modern, zeitgemäß und elegant.

 

17 Jahre wurde der CX gebaut und in dieser Zeit gab es einige kleinere wie größere Veränderungen, ein wesentlicher Schnitt war sicher 1984, da kamen einige optische Veränderungen im Cockpit (normale Rundinstrumente) wie an der Karosse wie z.B. zeitgemäße Kunststoffstoßfänger.

In der zweiten Baureihe folgten auch starke Diesel und Benziner, die bis zu 168 PS brachten und somit dem CX sportwagenähnliche Fahrleistungen bescherten, so gab es diverse GTI/Turbo Modelle, aber auch Diesel (TRD) mit 95 PS. Der Nachfolger des CX wurde schließlich nach 17 Jahren Bauzeit der XM.

 

 

Dieser CX der mountain vor die Kamera kam stammt wohl aus dem Jahr 1982, was es genau für ein Modell ist kann ich nicht zu 100% sagen, ich vermute aber das luxuriöse Model Prestige mit langem Radstand und dem 136 PS Motor. Dazu würde auch mountains Vermutung passen, dass der Wagen aus dem Fuhrpark der Politbüros der ehemaligen DDR entstammen könnte. Ein wunderbarer Straßenfund!

 

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03.12.2013 16:46    |    Andi2011    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Heute ist ein Zastava Jugo dieser Fund!

 

Die Firma Zastava Automobili begann in den 50er Jahren mit dem Lizenzbau von diversen Automodellen, vorrangig aus dem Hause Fiat.

Und Fiat gehört heute auch der größte Teil von Zastava und dort wird aktuell u.a. der Fiat 500L gefertigt.

 

Der Yugo war die erste Eigenproduktion von Zastava und basierte bei seinem Erscheinen 1981 auf dem zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre alten Fiat 127 dem er auch optisch ähnelt und war durchaus erfolgreich! Es gab später gar eine Cabriovariante und der Export in die USA wurde ebenfalls ein Erfolgt.

 

 

Besonders dort gilt der Yugo als Inbegriff des billigen Autos, ein Kleinwagen für damals unter 4.000 Dollar.

Zastava platzierte den Wagen geschickt in dem Hollywoodstreifen "Drowning Mona" (Der Fall Mona) mit Bette Midler und stattet praktisch die gesamte Bevölkerung im Ort kostengünstig mit Yugos aus.

In Deutschland wurde der Yugo von Anfang an mehr belächelt als geliebt und als dann der Krieg im damaligen Jugoslawien ausbrach, brach die Produktion vollständig zusammen und konnte danach keinen Anschluss mehr finden, so blieb der Yugo auch zu seinen Lebzeiten bei uns immer ein absoluter Exot, der im Vergleich mit den damaligen Kleinwagen auch kein Stück Brot gewinnen konnte.

 

Dieser Yugo auf dem Foto dürfte ein Koral 1,3 EFi sein, der mit einer Einspritzung augerüstete Motor leistete glaube ich 60 PS und wurde so bei uns in Deutschland nie angeboten. Der Yugo hat mittlerweile sogar eine kleine Fangemeinde, so kann es sein, dass dieses Model von einem Enthusiasten gefahren wird. Möglich wäre aber auch, dass ein ehemaliger jugoslawischer Mitbürger einfach lieber einen Yugo fährt, als einen hier bekannten Kleinwagen.

Jedenfalls steht er optisch recht gut da, dieser wirklich seltene Straßenfund, der einem meiner Stammleser ins Netz ging!

 

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13.11.2013 10:14    |    Andi2011    |    Kommentare (68)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Heute ist der besondere Fund ein Passat B2 Variant.

 

Einige Leser werden sich erinnern, dass es in der Straßenfunde Reihe bereits einmal einen Passat B2 gab und wer mag kann hier noch einmal nachlesen. Dieser ist jedoch besonders und ihr werdet lesen warum.

 

Das Facelift des B2 kam 1985 und veränderte den Passat durch größere Stoßfänger, einen veränderten Frontgrill und anderen kleinen optischen Retuschen. Diese Variante die in Emden und Brüssel gebaut wurde, blieb bis zur Ablösung 1988 auf dem Markt und die Baureihe gilt mit über 3,3 Millionen gebauten Fahrzeugen als sehr erfolgreich.

Auch heute sieht man noch mal B2 im Straßenbild, denn der Wagen ist in der Youngtimer-Szene bisher nicht wirklich angekommen. Das liegt sicher auch an seinem Nutzwert, der ihn oft bis zum Schrottplatz durch viele Hände gehen ließ und die Wartung oft nicht konstant durchgehalten wurde und besonders der hier gezeigte Variant diente als billiges Alltagsauto und wurde oft maximal beansprucht und verschlissen!

 

Dabei hat der B2 viele Langzeitqualitäten mitgebracht. Die Motoren, insbesondere die Benziner gelten als pflegeleicht und robust. Obwohl er heute natürlich auch seine Schwachstellen, wie Türkanten, A-Säule, Heckklappe usw. kennt, war der B2 auch gegen Rost gut gewappnet, besser als viele seiner Konkurrenten der 80er Jahre.

 

Dieser Straßenfund ist ein Variant CL aus 1987 im seltenen Titanrot-Metallic mit dem 75 PS Motor. Die kleine CL Ausstattung wurde lediglich durch die Metallic-Lackierung und ein Radio-Alpha ohne Kassettenteil aufgewertet.

Jungfräuliche 79tsd. Kilometer hat der Variant auf der Uhr und wurde von der heute 76 jährigen Besitzerin und ihrem Mann vor 26 Jahren neu gekauft und seitdem im Alltag bewegt.

 

Er wurde gekauft, weil es ab und an sperrige Güter zu transportieren gab und der VW erledigte diese Aufgabe vorzüglich. Zudem so berichtet die alte Dame, gab es in den 26 Jahren nie ernsthafte Probleme mit dem Wagen und natürlich wird er seit 26 Jahren in einem VW Betrieb regelmäßig gewartet, was der Inspektionsaufkleber aus 2012 beweisen konnte.

So fällt es der rüstigen alten Dame auch bis heute nicht schwer, ihren Freunden und Verwandten zu wiedersprechen, die sie immer wieder auffordern, den Wagen doch gegen was Kleineres zu tauschen.

 

Dieser Passat Variant ist ein normaler Alltagswagen! Der sehr gute Zustand und die nette Geschichte dahinter machen diesen Variant zu einem besonderen Straßenfund der „Supporters-Reihe“ und ich bedanke mich bei einem meiner Stammleser, der ungenannt bleiben will, für die Einsendung dieses Fundes!

 

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24.10.2013 13:21    |    Andi2011    |    Kommentare (62)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

Der heutige Fund dürfte einige BMW Fans hier besonders erfreuen, ein BMW E21

 

Am 01.07.1975 – mitten in die Wirtschaftskrise hinein, als Helmut Schmitt noch Kanzler war und das Flüssigkristall-Display die Welt erblickte – lies BMW im Werk 1 in Milbertshofen den Nachfolger des erfolgreichen 02er vom Band laufen, die erste 3er Reihe, der E21!

 

Ein schweres Erbe, denn der Vorgänger 02 hatte einen sehr guten Ruf und verkaufte sich blendend, sogar noch weitere zwei Jahre, trotz Einführung des E21.

Der erste 3er aber sollte ihn letztlich einholen.

 

 

Der E21 konnte eigentlich fast alles besser als sein Vorgänger. Sein Blechkleid bot eine steifere Karosse, erstmals berechnete Knautschzonen sowie Dreipunkt-Automatikgurte (hinten gegen Aufpreis) und eine Fülle weiterer Dinge sorgten für höhere Sicherheit. Eine damals hochmoderne Zahnstangenlenkung für sichereres Lenkverhalten und das Armaturenbrett zeigte erstmals die zum Fahrer hin orientierte Form. Zunächst mit vier Solex-Stufenvergasermotoren zwischen 98 PS und 109 PS folgten später weitere Motorisierungen wie der 320i mit 125PS und der 323i mit 143 PS Sechszylinder.

Hier sollte man anmerken, wir befinden uns in den 70er Jahren! Da wo BMW mit 98 PS als Einstiegsmotorisierung anfing, hörten die meisten seiner Konkurrenten auf.

 

 

Auch der Verbrauch der Motoren war in Zeiten der Ölkrise ein Argument!

Ein 320er lag im Mittel bei „nur“ rund 13 Litern/100km´- das hört sich für heutige Verhältnisse viel an, ein 34 PS VW Käfer des gleichen Baujahres brauchte aber genau so viel.

Dazu konnte man seinen BMW gut ausstatten, natürlich für gutes Geld. So kostet beispielsweise damals das kleineste Radio (Bavaria Mono) schon 223 DM, das Top-Gerät ein Radio Blaupunkt Frankfurt Stereo gar 455 DM. Selbst eine Klimaanlage, in der Mittelklasse damals sehr ungewöhnlich, fand sich für 1277 DM in der Aufpreisliste.

 

Im Dezember 1983 lief der letzte E21 vom Band - bis dahin über 1,3 Millionen Mal und damit erfolgreicher als sein Vorgänger. Leider ereilte ihn trotz seiner guten Qualitäten das Schicksal auch vieler seiner Nachfolger in der 3er Reihe, er wurde verheizt und ging durch zig Hände bis zum Schrott.

So gibt es heute in Deutschland nur noch knapp 7.000 E21

 

 

Dieser hier dürfte ein 318er der frühen 80er Jahre sein, von seinem Besitzer mit ein paar kleinen Änderungen wie Felgen und weißen Blinkern versehen, steht er insgesamt sehr schön da, wirkt keinesfalls alt und nicht mal besonders ungewohnt im Straßenbild obwohl man so einen E21 kaum noch antreffen kann.

 

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10.10.2013 15:24    |    Andi2011    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

Der heutige Fund hängt mir besonders am Herzen, ein Mercedes W116

 

Nicht wenige bezeichnen den ab 1966 entwickelten und ab 1972 gebauten W116 auch heute noch als das beste Auto der Welt und er prägte den bis heute gültigen Begriff „S-Klasse“.

 

Neben technischen Innovationen wie dem ersten ABS System in einer Serienlimousine gab es vor allem einen riesigen Wohlfühlfaktor. Federkernsitze, ein dickgepolstertes Armaturenbrett, aus dem vollen geschnitzte Knöpfe, Materialien, Instrumente, ein Kofferraum wie eine Raumfähre usw. sorgten für den späteren perfekten Ruf von Mercedes als ideales Oberklasse,- und Reisefahrzeug mit einer Haltbarkeit für die Ewigkeit!

 

 

In den 70er Jahren war der 116 einfach ohne nennenswerte Konkurrenz, einzig Opel hatte damals mit dem Admiral und Diplomat etwas Vergleichbares im Angebot, konnte aber verkaufstechnisch nicht mithalten.

Mit dem 116er war man nicht gut, nein man war perfekt gekleidet, egal ob Bankdirektor oder vermögender Einzelhändler, dieses Auto zeigte dem Rest der Welt wer man ist, was man hat und das man es geniesst – der Wagen passt perfekt in die 70er Jahre.

Erst Ende der 70er Jahre konnten Konkurrenten wie BMW mit dem 7er (E23) oder Volvo in der Oberklasse wieder ein Wörtchen mitreden, aber da war der gute Ruf der „S-Klasse“ schon betoniert und sollte die nächsten Jahrzehnte konstant bleiben.

 

 

Der 280 S der mir hier vor die Linse kam war mit einem 160 PS starken Sechszylinder (ab 1976 156 PS) die kleinste Motorisierung, aber mehr musste es beim 116er eigentlich nie sein, er war und ist bis heute ein Gleiter und seine Motoren sind grundsätzlich alle für Laufleistungen auch jenseits der 400tsd gut.

Der 280S war mit 11,5 Sekunden für den Sprint auf 100km/h und einer Endgeschwindigkeit von 196 km/h auch mit der kleinsten Motorisierung eh damals kaum von Konkurrenz auf der linken Spur geplagt und hält auch heute damit noch gut mit.

Ersatzteile sind heute noch recht problemlos im Vergleich zu bekommen, der größte Feind ist wie immer bei Autos dieser Zeit der Rost.

 

 

 

 

 

 

 

Im September 1972 kostete so ein 280S 23.809,50 DM und in seinem letzten Jahr 1979 34.159 DM

– nackt versteht sich, wie bei Mercedes üblich.

Ich kann ihn einfach nur schön finden, wie er so dasteht in seinem Silbermetallic, mit dem schönen Chrom, der ausladenden Karosse mit der beeindruckenden Front die auch heute noch ruft:

„Achtung hier komm ich“

 

Danke für`s lesen!


29.09.2013 14:42    |    Andi2011    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

Der heutige Fund ist längst aus dem Straßenbild entschwunden, ein Audi 80 LS Typ 82

 

Als Audi den Vorgänger Typ 80 1972 auf die Straßen brachte,war er eine echte Neukonstruktion mit neuen Motoren und wurde ein großer Erfolg für den Konzern. Er führte das Baukasten-System bei VW/Audi ein und war nicht nur in meinen Augen die Grundlage für den späteren Erfolg des Konzerns. Nebenbei bemerkt,war dieser Typ 80 Ende der 80er eines meiner ersten Autos, dass ich für damals 500 DM kaufte.

 

Der Nachfolger des Typ 80 B1, Typ 82 genannt, war eigentlich nur ein Facelift, dafür aber ein optisch deutliches, und überbrückte die zweijährige Zeit bis 1978 der B2 erschien.Es gab ihn in verschiedenen Motoren und Ausstattungsvarianten (S/LS/GL) und auch einige Sondermodelle wurden aufgelegt, so dass insgesamt über 1,1 Millionen Exemplare des B1 abgesetzt werden konnten.

 

 

 

Der Audi 80 LS der mir hier vor die Linse kam, ist also das Faceliftmodell in der LS Ausstattung mit dem 75 PS Motor aus 1976-78 und präsentiert sich in einem schönen Zustand.

Er wies natürlich ein H-Kennzeichen auf, allerdings schien es, als würde der Wagen völlig normal im Alltag eingesetzt.

Vor allem der Innenraum wies darauf hin, in dem sich alle möglichen Dinge herumliegend fanden, von Kaugummipapier bis zu leeren Einkaufstüten auf der Rückbank, wies alles darauf hin, dass dieser B1 Typ 82 nicht nur für Clubtreffen ausfährt – gut so!

 


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

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2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

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