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andyrx

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29.11.2008 11:36    |    andyrx    |    Kommentare (215)    |   Stichworte: Europa, Tempolimit, Umfrage

sind die deutschen Autofahrer wirklich die besten in Europa?

selten nötig hierzulande??
Selten nötig hierzulande?

Hallo

 

nach einer aktuellen Umfrage der AXA Versicherungsgruppe unter 7200 Menschen in Europa wurden die deutschen Autofahrer als die besten genannt...:cool:

 

Quelle:

http://auto.t-online.de/c/16/99/37/06/16993706.html

 

Die Deutschen sind die besten Autofahrer Europas. Das teilte der Versicherungskonzern Axa in seiner Studie mit. Bei der Befragung von gut 7200 Teilnehmern aus neun europäischen Ländern landeten die deutschen Autofahrer gleich fünfmal auf Platz eins und viermal auf Rang zwei.

 

mit deutlichem Abstand folgen demnach die Briten und Schweizer auf den Plätzen zwei und drei. Auch die Deutschen selbst hielten sich in der Umfrage für die besten Autofahrer des Kontinents - allerdings bezeichneten zugleich 47 Prozent der Bundesbürger den deutschen Fahrstil als aggressiv...

Zudem hielt fast die Hälfte der 800 befragten Deutschen Frauen für die besseren Autofahrer - nur jeder Fünfte glaubte, Männer seien am Steuer besser. Als größte Bedrohung werteten die Teilnehmer der Studie das Drängeln auf den Straßen: 90 Prozent der Europäer und 94 Prozent der Deutschen nannten zu geringen Abstand als größtes Sicherheitsrisiko. Dennoch gab zugleich ein Viertel der deutschen Befragten an, selbst nicht genügend Abstand zu halten - in Europa waren dies nur 21 Prozent.

 

 

Fragt man die Deutschen, auf welcher Straße sie sich am sichersten fühlen, entscheiden sich 41 Prozent für die Landstraße (Autobahn: 35 Prozent, Stadtverkehr 15 Prozent). Trügerisch - denn gerade auf Landstraßen passieren bei uns die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang - 61 Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland waren auf der Landstraße unterwegs.

 

Für den Report befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos zwischen Juli und August insgesamt 7224 Menschen aus Belgien, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Portugal und der Schweiz. In die Studie flossen außerdem Ergebnisse einer früheren Befragung in Frankreich ein.

 

 

 

wie seht ihr dieses??

 

mag das mit dem fehlenden Tempolimit in Deutschland zusammenhängen??

 

mag das noch ein Michael Schumacher Effekt sein:D

 

mfg Andy


29.11.2008 11:58    |    letzterlude

...na da hau´ ich mir doch gleich mal selbst auf die Schulter...:D

 

Ich denke mal es liegt daran, das das Thema Auto bei "uns" einen enormen Stellenwert einnimmt, vielleicht ist auch unsere Führerscheinausbildung besser???

 

Andererseits überlege ich gerade ob vielleicht daher auch das ausgeprägte typisch deutsche "Oberlehrerverhalten" herrührt... (wenn man sich schon für perfekt hält muss man das wahrscheinlich auch zwanghaft anderen vermitteln...:rolleyes:)

 

Das Frauen besser fahren als Männer widerspricht allerdings meinen Erfahrungen... Wahrscheinlich hat man die Männer bei dieser Umfrage nur im Beisein ihrer Ehefrauen befragt....:D "duck und weg"


29.11.2008 12:18    |    Faahbien

Frauen fahren vielleicht statistisch gesehen sicherer weil sie eher defensiv und langsamer unterwegs sind und somit weniger Unfälle oder so haben. Der Ausdruck "bessere/r Autofahrer/in" ist für meine Begriffe relativ! Die Männer trauen sich vielleicht mehr und fahren generell schneller, da passiert halt auch mehr und verhältnismäßig sicher schlimmere Unfälle!

 

Würde man Männer und Frauen einen gewissen Parkour fahren lassen und Zeit messen dann wären wahrscheinlich die Männer die "besseren" Autofahrer...

 

meine Meinung!

 

 

Zum eigentlichen Thema kann ich nicht viel sagen, ich kenne nicht so viele spanische, britische, französische oder polnische Autofahrer wie eben generell männliche oder weibliche Fahrer/innen um einen Vergleich ziehen zu können ;-)


29.11.2008 12:34    |    605 TD 2,5

Ich habe für nein gestimmt. Da ich täglich im Ausland mit dem LKW unterwegs bin sehe ich keine Unterschiede. Überall wird gedrängelt, geschnitten und Verkehrsregeln missachtet.

 

In Deutschland kommen noch erschwerend die Oberlehrer dazu. Wenn man z.B. mit dem LKW mal etwas schneller unterwegs ist hat man gleich so´n Eierkop vor sich der einen einbremst.

 

Wenn man auch noch im Kreisverkehr beim einfahren einen übersehen hat, dann wird Mister Deutscher Oberlehrer mit biegen und brechen versuchen an dir vorbei zukommen.

 

Da verhalten sich die Autofahrer in den Nachbarländern respektvoller.


29.11.2008 12:34    |    norske

Ein sicher äusserst repräsentatives Umfrage-Ergebnis, wurden doch tatsächlich 7.200 von den über 700.000.000 Einwohnern Europas befragt…

Unglaublich, womit sich Marktforschungsinstitute und deren Auftraggeber beschäftigen, und welche Ergebnisse dann auch noch veröffentlicht werden.

 

Grüsse

Norske


29.11.2008 13:02    |    andyrx

na so ganz ernst sollte man das auch nicht nehmen;)

 

für mich sind die Italiener die besten Autofahrer denn sie lösen im chaotischen Verkehrsgewühl italienischer Metropolen die kniffligsten Situationen intuitiv und pragmatisch am besten...di engen Gassen der Altstädte erfordern ein gutes Auge und die Serpentinen italienischer Bergstrassen ein großes Herz;)

 

einzig auf den Autobahnen benehmen sie sich mitunter unbeholfen und wenig souverän,durch die Tempolimits auf den Autostradas sind wohl einige Talente verschütt gegangen....:D

 

Frauen bessere Autofahrer..??

 

wie ein Vorschreier schon treffend beschrieb,wenn man defensives Autofahren alleine als Kritierium betrachtet mag das sein....aber alleine so manches innerstädtisches Parkmannöver lässt einen zu einem anderen Schluss kommen:D

 

das Gefühl von Raum und Zeit (vorallem beim überholen) aber auch für die Technik (Frauen mögen z.B. das hochdrehen des Motors nicht hören) führt oft dazu das im großen Gang ohne runterschalten überholt wird oder es erst gar nicht versucht wird;)

 

mal sehen wann meehster hier aufschlägt und dieses Bild gerade rücken wird:D

 

mfg Andy


29.11.2008 13:03    |    meehster

Ich bin sowieso guter als wie Ihr alle - hängt vielleicht damit zusammen, daß ich zu einem Viertel polnisch bin ;)

 

Edith meint noch, daß ich drehzahlgeil bin und gut einparken kann - das kommt aber aufs Auto an.

 

Und da fällt mir wieder die Dame ein, die sich beim Rückwärtsausparken auf eine der Haupteinfallstraßen hier auf ihre Parksensoren verlassen und meinen roten Mazda getroffen hat...


29.11.2008 13:05    |    Strukki

Ich arbeite zur Zeit in Südfrankreich und merke, die Franzosen fahren auf jeden Fall anders , ich sage immer : Mehr nach Gefühl als nach Regeln.

Das hat manchmal auch Vorteile, bedeutet für mich aber eine ziemliche Umstellung.

Mag sein, dass wir Deutsche in der Gefahr stehen, zu rechthaberisch und oberlehrerhaft zu sein, aber unseren "Perfektionismus" finde ich nicht verkehrt.

Ich denke, wenn wir noch ein Tempolimit (von 130 oder 140) hätten, würde es weniger Stress auf den Autobahnen geben und die Aussage würde stimmen.

 

LG Strukki


29.11.2008 13:06    |    andyrx

@meehster

 

dein Kommentar ist noch nicht vollständig,denn während du deinen geschrieben und abgeschickt hast,hatte ich noch was ergänzt:D

 

 

mfg Andy


29.11.2008 13:22    |    UHU1979

Also nach meiner subjektiven Erfahrung, läuft es in der z.B. in der Schweiz, Norwegen und (Süd)Frankreich z.T. entspannter, weshalb ich für nein gestimmt habe. In Dtld. habe ich immer überforderte Rentner und Hausfrauen, gehetzte Außendienstler und verzogene jugendliche Rotzer im Straßenverkehr um mich herum. Diese Wahrnehmung ist natürlich stark verzehrt, fahre ich doch nur einen kleinen Bruchteil meiner Fahrleistung im Ausland, und dann meist entspannt im Urlaub.


29.11.2008 13:29    |    meehster

Das mit dem Gespanntsein? Jo mei... Darauf wollte ich vorhin nicht näher eingehen ;) Daß ich nicht normal bin, ist mir durchaus bekannt :D

Daß es auch Frauen gibt, die mir noch etwas beibringen könnten denke ich mal ebenso ;)

 

Letztendlich denke ich mal, daß mir alle zustimmen werden, wenn ich behaupte, daß keine Gruppe verallgemeinert werden kann/darf/sollte.

 

Meiner Meinung nach gibt es überall drei Arten von Autofahrern: Die, die bis drei zählen können und die, die das nicht schaffen ;)


29.11.2008 13:48    |    swallerius

Ich habe für nein gestimmt, Schweizer und Belgier fahren in meinen Augen wesentlich besser. Diese Leute pochen nicht auf ihr Recht und fahren auf der Autobahn wenn's geht rechts. Wobei Belgier dass nur im Inland beherrschen. Wenn man einem Belgier in Luxemburg oder D begegnet, ist dieser schnell mal überfordert.

 

Bei den Deutschen stört mich dieses permanente schleichen auf der linken oder mittleren Autobahnspur. Nach dem Motto "110 tun's doch". Und immer diese Rechthaberei und diese "Ich-habe-Vorfahrt-Mentalität". Ich hab das Gefühl, nur 10 - 15% der Deutschen beherrschen das Reißverschlussprinzip vor Baustellen.

Was mich auch stört sind jene, die bei einer Auffahrt entweder mit 60 bis zum Schluss fahren und dann reinziehen oder gleich auf die Autobahn auffahren, ohne nach hinten zu schauen. Hallo, das Dingen heißt nicht umsonst "Beschleunigungsstreifen"!

Selbige wechseln dann auch gleich die Spur, sobald jemand bei einer Auffahrt um die Kurve kommt. Der Rest kann dann schauen, dass er denen nicht im Kofferraum parkt.

 

Gruß

 

Simon


29.11.2008 14:15    |    andyrx

naja alles ist relativ,auf deutschen Autobahnen ist so mancher in seinem Heimatland eingebremster Autofahrer doch eher überfordert bzw. wenig souverän....und im großen und ganzen funktioniert das hierzulande insbesondere auf den Autobahnen sehr gut....die wenigen Spacken die einen ärgern bleiben natürlich im Kopf haften,aber so schnelle Reiseschnitte wie hier auf den Autobahnen erreicht man nirgendwo sonst auf der Welt---> Klick

 

 

mfg Andy


29.11.2008 14:18    |    pete100

also um diese "studie" ernst nehmen zu können, müsste man genau wissen WER gefragt wurde und WIE gefragt wurde. so ganz nebenbei fehlt nämlich auch die definition: was bitte sind "bessere" autofahrer? eine nette diskussionsgrundlage würde ich sagen ist das, mehr sicher nicht.

 

als jemand der aus einem kleinen land (österreich) kommt und viele tausend km im jahr auf nicht-österreichischen straßen (v.a. auch deutschen) unterwegs ist, kann ich nicht sagen wer "besser" fährt. anders allemal, ja, aber besser? in südlichen ländern wird tendenziell chaotischer gefahren (mittels eher kreativer interpretation der vorschriften), das macht das leben teilweise einfacher, manchmal wird dieses aber so auch vorzeitig beendet (oder zumindest gefährdet). in nördlichen ländern wird tendenziell entspannter gefahren, das ist meist angenehm, manchmal aber auch ziemlich nervtötend. in wenigen ländern wird übrigens anderen verkehrsteilnehmern gegenüber so wenig zuvorkommend gefahren wie in deutschland (und leider auch österreich, da ist kaum ein unterschied). es gibt allerdings große regionale unterschiede, auch zb zwischen stadt-land.

 

eines kann ich aber aus der "aussensicht" bestätigen - kaum ein land definiert sich so stark übers autofahren wie deutschland. auto ist hier schon ein ganz wichtiger teil des lebens. insofern kann ich die assoziation - gute autofahrer = deutschland - durchaus nachvollziehen.

 

lg

pete


29.11.2008 14:36    |    Sp3kul4tiuS

sin ddie Finnen , wenn man es auf Fahrzeugbeherrschung bezieht, nicht besser ? :rolleyes:


29.11.2008 14:40    |    andyrx

Zitat:

sin ddie Finnen , wenn man es auf Fahrzeugbeherrschung bezieht, nicht besser ?

setz mal ein Finnen mit seinem Auto in der Innenstadt von Rom oder besser noch Genua ab und sag einfach nu mach halt mal :D

 

mfg Andy


29.11.2008 15:14    |    Dr Seltsam

Also auf Autobahnen vielleicht ja, aber ich hät letztens wieder ins Lenkrad beißen könenn weil vor mir wieder zwei Omas mit 50 rumgeschlichen sind in Kurven die ich später mit 70 - 80 genommen hab. Da kriegste jedesmal n Anfall, besonders weil man im bergischen selten überholen kann.....


29.11.2008 15:14    |    go_modem_go

Andy - genau so ist es.

 

Die Deutschen sind nur gute Autofahrer wenn es geradeaus ohne Tempolimit auf der Autobahn was zum heizen gibt (dort relativ diszipliniert - ich sage nur "relativ").

 

Ansonsten, in der Stadt: KATASTROPHAL unflexibel! Rechthaberisch, borniert, und egoistisch.

 

Ich habe über 12 Jahre im Ausland gelebt (England 7 Jahre, Frankreich mein halbes Leben, Belgien 2 Jahre, USA länger) und darüberhinaus viel Zeit auf ganz anderen Kontinenten verbracht (Australien länger als 3 Monate, Ägypten, Brasilien, Philllipinen mehr als 4 Wochen, und auch China).

 

Überall fliesst der Verkehr an Stellen, an denen sich in DE ein extralanger Stau bilden würde.

 

Ok, Die Amis können nun wirklich nicht Autofahren... Da lobe ich mir fast schon die Deutsche Autobahn, auch wenn's etwas agressiver zugeht...

 

Trotzdem ist die Mehrheit der Deutschen Autofahrer so borniert, das Sie sich selbst in ganz klaren Situationen die etwas Flexibilität & Intuition erfordert einen Mega-Stau verursachen.

 

Man braucht sich nur das rumgeeiere in deutschen Kreisverkehren anschauen - Oh jeeee.....

 

Wenn der Teutone keinen Markierungsstrich auf der Fahrbahn hat, wars das. Dann eiert der vollkommen verloren in der Gegend rum. Das ist dann auch extrem gefährlich!

 

Schicke mal den Durchschnitts-Germanen auf den Place de l'Etoile / Place CHARLES DE GAULLE um den Triumphbogen nach Paris - ich beobachte das häufiger - da brechen Weltanschaungen zusammen, jede Pariser Oma im 45PS Peugeot 205 zieht so dermassen Kreise um den unflexiblen Teutonen... Ähnlich auf dem Périferique oder in Italien... :D

 

Ich fahre eher Französisch-relaxed flexibel, und Ecke damit in Germania überall an. Jeder dritte Deutsche hängt die Blockwart-Mentalität heraus - wenn ich stehe, dann du auch...

 

Besonders als Motorrad-oder Rollerfahrer fällt einem das PERMAMENT auf. In Frankreich, Italien, England wird überall Platz gemacht - freiwillig. An der Ampel, auf der Autobahn / Stadt, egal - Biker & Rollerfahrer haben da Vorfahrt, es gibt immer die "imaginäre Zweiradspur". Jede Oma hat das im Blut - Rücksicht vor motorisierten Zweiradfahrern (damit sind aber keine Fahrradfahrer gemeint, die werden arg bedrängt :D)

 

Hier in DE? Da wird blockiert, gehupt, geschimpft und sogar Türen aufgemacht und ausgestiegen & gemeckert. Wenn ich schon stehe, dann du bitteschön auch!

 

Übrigens: England hat wesentlich geringere Unfallraten als Deutschland.

 

Soviel dazu... ;)


29.11.2008 15:16    |    Dr Seltsam

....wo Modem das grad sagt, vielleicht liegt das komische Deutsche Fahrverhalten auch an den ganzen Verkehrsregeln. Will sich eben keiner Strafbar machen und deswegen wird so rumgeiert. Wer in Deutschland fährt stehe ja eh schon mit nem Bein im Knast....


29.11.2008 15:22    |    andyrx

@go_modem_go

 

ja es gibt eine Autofahrer Generation in Deutschland die auf Recht und Disziplin in jeder Lage pocht und die ohne eindeutige Markierung oder Verkehrsregelung orientierungslos ist;)

 

diese Generation kommt aber mittlerweile immer seltener vor da diese im fortgeschrittenen Alter oft schon gar nicht mehr fährt....preussischer Gehorsam und unbedingte Obrigkeitshörigkeit sind deutlich weniger geworden...Italiener oder Franzosen kennen solche Verhaltensmuster so gut wie gar nicht;)

 

...aber es wird zunehmend auch hier besser,dieser Typ Oberlehrer begegnet auch hierzulande mir doch immer weniger;)

 

mfg Andy


29.11.2008 15:26    |    go_modem_go

Das ist deustche MENTALITÄT - sowohl die Verkehrsregeln, als auch deren strikten Befolgung, ob die nun gerade Sinn machen oder nicht.

 

Von Pragmatismus ist in Deutschland nichts zu Spüren. Die Angelsachsen sagen dazu "by the book".

 

Beispiel Tempolimit:

 

Wo erlaubt, wird oft mit 240km/h agressiv rumgeheizt das man sich an den Kopf fassen muss. Freie Fahrt für freie Bürger - alle auf der Linken Spur und den Vordermann wegdrängeln wollen. Führt dann zum berühmten Dauerstau auf der Linken Spur, während rechts alles frei ist (wer die A5 KA - Basel taqgsüber kennt, weiss was ich meine).

 

Oft wird dies von den gleichen Leuten praktiziert, die einem dann mit 31km/h auf freier Strecke ausbremsen, und bei jeder Rechts-vor-Links Strasse eine Vollbremsung machen, sowie Rollerfahrern in der Stadt, die an die Ampel vorrollern, dann gefährlich abdrängeln, bzw. absichtlich die "Gasse" zumachen.

 

Das ist typisch Deutsch, und dieses Verhalten gibt es so in dieser extremen Form wirklich nur hier.

 

PS Andy:

 

Fährst du Motorrad auf dem Land, oder Roller in der Stadt? Mittelgrosse Stadt, etwa in Süddeustchland?

 

Du würdest dich wundern. Von wegen Oberlehrer sind auf dem Rückzug. Ich fahre Jährich ca. 10-15tkm auf Bikes, die Hälfte davon in Frankreich. Und oft mit dem Roller hier in der Stadt

 

Der Unterschied ist GEWALTIG. Und ich fahre recht relaxed.

 

Wobei viele französischen Biker eigentlich lebensmüde Verrückte sind, speziell im Süden und auch in Paris... ;)


29.11.2008 15:39    |    master_of_pain

also ich kann auch mit 220 die rechte spur fahren, was ich auch tue, nur meistens sieht man das sehr viele permanent links fahren als obs auto auf schienen wäre, solche sind unfallverursacher


29.11.2008 15:47    |    Kinzius

Hier fehlt die Option: Auf der Welt :D


29.11.2008 15:49    |    andyrx

Hallo

ich wohne in Hamburg und fahre per anno ca. 60-70tkm auch viel Autobahn und Überland;)

 

ganz besonders gerne in Italien...ja ich fahre auch Bike,Sportwagen und Cabrio (wenn Du in meinem Blog etwas stöberst wirst Du einige Reiseberichte finden) und kann das so eigentlich nicht bestätigen;)

 

es war mal schlimmer mit der Rechthaberei als heutzutage hierzulande,da ist wirklich ein Generationswechsel im Gange;)

 

in Italien finde ich halt gut dass bei einem knappen Überholmannöver eben mal schnell Platz gemacht wird ohne viel hin oder her,während hier stattdessen die Lichthupe wie wild genutzt um das Fehlvehalten zu ahnden und es wird anstatt die Situation cool durch rechts fahren zu entschärfen eher noch knapper....:rolleyes:

 

...aber das wird schon noch;)

 

mfg Andy


29.11.2008 15:49    |    T5-Kusi

Leute leute... Das sollte heissen die besten in der EU, nicht Europa.. :o

Hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen ;) :p :D

 

Gruss Kusi, EU-Inselbewohner


29.11.2008 16:24    |    Bucklew2

man sieht mal wieder: wir deutschen sind die besten darin uns selbst schlecht zu machen, alle anderen sehen das ganz anders....


29.11.2008 16:51    |    andyrx

@Bucklew

 

sind doch aktuell rund 60% mit JA die diese Umfrage bestsätigen;)

 

nun es gibt sicherlich unterschiedliche Betrachtungen wo welche Autofahrer in welchen Ländern ihre Stärken haben...;)

 

grundsätzlich läuft das hierzulande aber nicht schlecht bzw. kann ich damit ganz gut leben;)

 

mfg Andy


29.11.2008 16:59    |    CaptainSlow

Zitat:

Schicke mal den Durchschnitts-Germanen auf den Place de l'Etoile / Place CHARLES DE GAULLE um den Triumphbogen nach Paris - ich beobachte das häufiger - da brechen Weltanschaungen zusammen, jede Pariser Oma im 45PS Peugeot 205 zieht so dermassen Kreise um den unflexiblen Teutonen...

Ich denke nicht, daß wir nur unflexibler sind. Für den Deutschen ist das Auto einfach viel wichtiger, als für nen Franzosen oder Italiener. Wenn die sich ne Beule oder Schramme reinfahren, dann juckt es die kein bischen. Wenn du hier nur ein Auto schief anguckst, dann muss man ja aufpassen, daß der Besitzer einen nicht killt...und dementsprechend fahren die Deutschen auch, aus Angst, es könnte was ans Auto kommen.

 

Solche Umfragen sind doch eh total nichtssagend. Sogar innerhalb Deutschlands variieren die Fahrgewohnheiten stark. Sobald irgendwelche Landeier in den Innenstädten des Rhein-Ruhr Raumes kommen, sind die total verloren. Genauso wie Städter, die plötzlich auf kurvigen Landstraßen durch die Mittelgebirge fahren müssen.

 

Das beste Beispiel ist aber die Autobahn: Im Ruhrgebiet ist es vollkommen normal, von der rechten auf die linke Spur zu wechseln, selbst wenn zwischen zwei Autos nur 10-15m Platz ist...da wird sich trotzdem reingequetscht und im Verkehr mit 100-120km/h mitgeschwommen. Wenn man in ländlichen Gegenden in eine 20-30m Lücke zieht (natürlich mit der passenden Geschwindigkeit), passiert es mir oft, daß ich dafür eine Lichthupe kassiere, wobei ich das als total normal empfinde.


29.11.2008 17:06    |    Faahbien

Nachtrag:

 

Ich hab mir das alles nochmal überlegt und für NEIN gestimmt. Alpenbewohner sind meines Erachtens die besten Autofahrer! Noch dazu möchte ich Andyrx mal zustimmen für seinene posts!


29.11.2008 17:35    |    go_modem_go

Na ja, als jemand der z.Z. zu 50% in der Schweiz seine Zeit verbringt - nur bedingt.

 

Die CH Fahrer im Norden sind zwar sehr zuvorkommend, und extremst diszipliniert was Fussgänger / Radfahrer sowie Tempolimits angeht. Du wirst es z.B. auch mitten im Großstadtgewusel nicht erleben, das ein Schweizer vor einem Zebrastreifen nicht anhält. Wie auch in Großbritannien (ausser London), der Respekt vor den Schwächeren Verkehrsteilnehmer ist einfach da.

 

Auch in den Bergen merkt man die Erfahrung. Da wird defensiv, aber gekonnt gefahren.

 

Allerdings: Viele Schweizer sind auf der Autobahn in Deutschland vollkommen verloren. Die rechnen einfach nicht mit dem z.T. sehr hohen Geschwindigkeitsunterschieden...

 

Und als Rollerfahrer in der Stadt, z.B. Zürich? Vergesses. Rechthaberisches Deutsch-Schweizer Oberlehrermentalität, sogar noch schlimmer als in DE. In der Französischsprachigen Westschweiz bzw. im Tessin ist dies nicht so ausgeprägt, aber längst nicht so locker wie in Italien bzw. Frankreich.

 

Belgier?

 

Gibt es so als "Fahrweise" eigentlich nicht.

 

Es gibt Wallonen (eher legere Französische Fahrweise), Flamen (eher Germanisch-rigide Fahrweise), und Brüssel. Der Spezialfall in Europa:

 

Totales Chaos, da prallen Welten aufeinander - 1/3 Wallonen, 1/3 Flamen, und der Rest Araber aus dem Maghreb, bzw. ein International bunt zusammengewürfelter EU- / NATO Bürokratenhaufen - KOMPLETTES CHAOS! Habe da 2 Jahre gewohnt, mittendrin nahe an der Porte de Namur - es macht zwar Spass, irgendwie herrscht Anarchie, aber es kracht auch permament :D


29.11.2008 18:01    |    JungleBoogie

Weiß jemand die restlichen Platzierungen? Mich würde die französische Wertung interessieren.

Im französischen Alltagsverkehr sieht man nämlich was passiert wenn die durchschnittliche Bevölkerung weniger gut Autofahren kann.

 

Ich bin der Ansicht, dass die Definition für gutes Fahren in erster Linie das Respektieren von Regeln ist.

Als jemand der seinen Führerschein nicht geschenkt bekommen hat, kommt es einem hier vor wie im Affenkäfig.

 

Mittelspurschleicher, Rechtspur-Linksabbieger, Ortsausgangverschläfer, Kreisverkehrschneider, Doppelspurparker und Dämmerrungs-Standlichtraser auf der einen Seite und die

Immer-mit-Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfern-Fahrer, Kreisverkehrrechtsüberholer, Stauspurhüpfer und Ampelschläfer auf der anderen Seite.

 

Die Alten Unaufmerksamen gegen die Jungen Verantwortungslosen.

Die Rasenden Machos gegen schleichende Tussen.

Drängler gegen Schleicher.

Versicherungs- gegen Führerscheinlose.

 

Ach ja... nur mal zum Vergleich: bei einer falschen Vorfahrtsfrage beim dt. Führerschein ist man mit 5 Fehlerpunkten schon fast draußen, wo man beim französischen mehrere(!!!) Vorfahrtsfragen falsch beantworten muss. 

 

 

Ich denke die Deutschen haben die Platzierung verdient. Nur über ausländische Autobahnen fahren heißt noch lange nicht, deren Fahrstil mit dem der Deutschen Vergleichen zu können!   


29.11.2008 18:13    |    andyrx

@jungleboogie

 

eine Gewichtung welche Fähigkeiten und Talente beim Autofahren eine hohe Prorität haben lässt sich leider nicht ableiten bzw. gibt die Umfrage leider nicht her....;)

 

für mich macht einen guten Autofahrer aus..

 

-mitdenken

-Fairness

-Blick für kritische Situationen

-Hilfsbereitschaft

-Fahrzeugbeherrschung

 

ich denke durchaus das deutsche Autofahrer einen guten Mix dieser Tugenden drauf haben bzw. auf sich vereinigen können....Ausnahmen gibt es natürlich immer und auch überall;)

 

die Franzosen achten zum Beispiel nie auf den rückwärtigen Verkehr sind aber extrem aufmerksam in Bezug auf die Vorderleute.....ist in Paris immer so schön zu sehen,sonst würde dies dort gar nicht funktionieren (soviele Spiegel hat kein Auto) die Italiener interessiert kaum ob eine ausgewiesene Fahrspur existiert oder nicht,sie fahren da wo Platz ist;)

 

eventuell imponiert unseren Nachbarn hierzulande das es geordnet aber dennoch recht flott voran geht....die Vorder UND Hinterleute beachtet und die Fahrstreifen auch ihren Namen zu recht tragen;)

 

mfg Andy


29.11.2008 18:24    |    go_modem_go

Ich glaube in einer Umfrage sind eher Stereotypen repräsentiert, als die Realität. Die wenigsten Befragten waren in allen bewerteten Ländern selbst unterwegs.

 

Ich fahre in Frankreich und Italien wesentlich lieber als in Deutschland. Da klappt das noch, und der Verkehr fliesst einfach auch in etwas engeren Situationen weiter, wenn bei uns schon längst Stillstand herrschen würde!

 

Andererseits macht mir das Fahren in DE wesentlich mehr Spass als z.B. in der rigiden Schweiz, oder in den von unaufmerksamen Autofahren geprägten USA... ;)


29.11.2008 18:24    |    JungleBoogie

So seh ich das auch, sehr gut umschrieben. :)

Meine Frau (Französin) pflichtet dir zu den dt. BAB ebenfalls zu, aber ihr gefällt dass zügige Vorrankommen dort.

160-BlickinRückspiegel-Fußvomgas-rechtsblinken-Tieffliegervorbeilassen-linksblinken-drauftreten ist besser als minutenlange Überholvorgänge zwischen 130- und 131kmhFahrern.  

 

Gruß


29.11.2008 18:29    |    Ritter_Chill

Da wir kein Tempolimit auf der AB haben, können wir uns regelmäßig austoben, was zu einem ausgeglichenen Fahrstil führt.

 

Das höchste Sichrheitsrisiko auf den Straßen sind für mich die Penner, die Linksspurblockierer und die Mittelspurschleicher, die einen regelrecht zu geährlichen Manövern herausfordern. (Außerdem sind die die Ursache für den zu geringen Abstand)


29.11.2008 18:41    |    andyrx

@Ritter_Chill

 

die Träumer die auf der mittleren Spur vor sich hingurken sind das weitaus kleinere Problem,ärgerlich zwar aber man kann sich drauf einstellen....gefährlicher erscheint da doch der Typus Verkehrserzieher und Oberlehrer da dieser mit Vorsatz handelt und auch in brenzligen Situationen nicht zurückzieht....zum Glück ist dieser Autofahrer Typ heutzutage recht selten geworden....aus meiner Sicht aber der gefährlichste Verkehrteilnehmer dem man begegnen kann:mad:

 

Dusseligkeiten oder Ungeschick kalkuliert man mit ein und verzeiht man recht schnell,erzieherische Massnahmen jedoch nicht....;)

 

mfg Andy


29.11.2008 18:52    |    master_of_pain

oberlehrer ziehen sehr oft den kürzeren man kann den spieß auch umdrehen ist zwar scheiße weil man sich aufs gleiche arschniveau von denen begibt aber manchmal kann man einfach net anders


29.11.2008 19:01    |    andyrx

@master_of_pain

 

hast Du einen Sticker am Auto ''wer bremst verliert'' :D

 

ne mal im ernst,bei solchen Leuten gehe ich kein Risiko ein zu unkalkulierbar in ihrem grenzenlos labilen und emotional angespannten Zustand---> in meinen Augen sind das ganz arme Würstchen wo es sich nicht lohnt sein Auto oder gar Leben zu opfern;)

 

dieser Typus Autofahrer war in Deutschland vor einigen Jahren noch prägend im Alltag und ist Gottlob heute fast ausgestorben;)

 

mfg Andy


29.11.2008 19:19    |    Yoy

@modem

 

sag mal bist du überhaupt schonmal in der schweiz gefahren? wenn ja dann musst du ziemlich blind gewesen sein. ich fahre seit 1,5 jahren in der schweiz und muss sagen der grossteil der schweizer fährt sowas von saudämlich das es nimmer schön ist.

fangen wir auf der autobahn an. da wird notorisch links gefahren und da wo es dreispurig ist wird ständig auf die mittlere gezogen obwohl rechts alles frei ist. vom blinken brauchen wir nicht reden. den kennen die meisten schweizer nicht....

in der stadt das gleiche. da werden strassen im stau zugestellt anstatt die für evtl abbiegende autos freizuhalten (ergebnis: stau auf der gegenfahrbahn)

reinlassen? warum denn, is doch nicht mein problem das der falsch gefahren ist bzw aus der seitenstrasse kommt. blinken is in der stadt sowieso unüblich wie auf der autobahn. ich würd behaupten das 3/4 der autofahrer nicht blinken in der schweiz....

und zum thema zebrastreifen, da wird man als fussgänger kaum beachtet und wenn man nen fuss draufsetzt dann wird der noch platt gefahren. da wartet man als fussgänger lieber noch ne minute bis man rübergeht. hab ich in frankreich auch schon erlebt. da werden zebrastreifen gekonnt ignoriert und die fussgänger haben sich schon dran gewöhnt. für was is der dann da?!

ich will nicht sagen das in deutschland alles besser ist, nur die disziplin was das blinken, strassen freihalten, zebrastreifen find ich in deutschland einfach besser.

die notorischen mittelspurschleicher sind auch hierzulande ein problem und ich gebs zu, ich bin oberlehrer. ich überhol rechts und hoff das die leute das kapieren, auch geb ich lichthupe und überhol links und ordne mich ganz rechts ein. jeder 3. kapierts nicht schätzungsweise.

soviel zum ergebnis der umfrage^^


29.11.2008 19:28    |    go_modem_go

Ich bin seit 2006 beruflich Wochentags permanent in der Schweiz, und kann deine Beobachtungen ÜBERHAUPT nicht teilen.

 

Sowohl in Basel, als auch in Zürich hält jeder für Fußgänger am Zebrastreifen an. Sogar am Centralplatz am Limmat in der Rush hour (und dort habe ich gewohnt, war meist als Fussgänger oder mit Motorroller unterwegs und müsste es wissen!).

 

Vielleicht bist du ja im Aargau unterwegs. Oder nur auf der Autobahn... :D

 

Denn das Links- und Mittigfahren auf der Autobahn kann ich bestätigen. Nervt gewaltig, denn ich fahre nur legal Tempomat nach GPS - also 128 Tacho = 120km/h real.

 

Da wird man permanent von Links- und Mittig-Schleichern ausgebremst, die genau 119 Tacho fahren (also viel zu langsam)... :rolleyes:


Deine Antwort auf "Deutsche sind beste Autofahrer in Europa??"

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