Sat Feb 11 23:09:55 CET 2017
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dodo32
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7 (AU/5G), Golf, VW
wie man unschwer erkennen kann, konnte ich es wieder einmal nicht lassen.
Der Aufbau des Chassis gestaltete sich problemlos. Als erste Tuningmaßnahme wurde jedoch eine Domstrebe angefertigt, da die Dome sich gegeneinander verbiegen lassen. Bei dem zu erwartenden Gewicht und der Tatsache, dass das Modell Wheelies macht, erschien mir das sinnvoll. Darüber hinaus wurden noch 2 Streben nach hinten gelegt um das Chassis auch in dieser Richtung zu stabilisieren. Regler und Empfänger wurden entgegen der Anleitung weit vorne platziert um ein aufsteigen des Modells bei Vollgas nicht zu unterbinden, aber etwas abzumildern.
Grüße -dodo-
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Sun Feb 05 23:29:43 CET 2017
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dodo32
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Sun Oct 23 20:41:22 CEST 2016
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dodo32
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nach dem Debakel mit der roten Karosse war meine Motivation auf den Nullpunkt gesunken. Der ganze schöne Plan ist durcheinander also kann nicht lackiert werden und somit geht es diesen Winter auch nicht weiter. Da ich nun 5 Jahre in der Garage schraube habe ich gerade auch ehrlich gesagt keine Lust mehr, etwas an Emil zu machen. Der Hänger steht im Hof, die Karosse davor und in der Garage selbst ist es einfach zu eng um beispielsweise am Fahrwerk die notwendigen Besichtigungen durchzuführen. Egal. Kommt Zeit, kommt Rat. Mir fällt schon was ein.
Besonderheiten
Zum damaligen Zeitpunkt war es bei Tamiya üblich, die ferngesteuerten Autos dem Original detailgetreu nachzubilden. In unserem Fall eine wunderschöne aus ABS Kunststoff gefertigte Karosserie, Fahrwerksteile aus Metall und Öldruckstoßdämpfer. Darüber hinaus liegt dem Bausatz ein kompletter Kugellagersatz bei. Die Box, welche die RC Komponenten aufnimmt, ist komplett gekapselt. Ebenso das Getriebegehäuse. Das war 1979 keine Selbstverständlichkeit! Auf ein Differential wurde ebenfalls verzichtet. Vermutlich um den Vortrieb auf Sand nicht unnötig einzuschränken.
Der Baukasten
Die Karosserie
Für mich das Highlight und für die meisten sicher auch die größte Herausforderung. Eine solche ABS Karosserie will nämlich gebaut werden, zumal sie aus zahlreichen Einzelteilen besteht. Nun kann man es sich einfach machen: Pi mal Auge zusammenschrauben, Farbe draufpinseln / sprühen, Aufkleber drauf und fertig. Ganz so einfach wollte ich es mir freilich nicht machen und habe die Karosse zuerst einmal in Augenschein genommen. Bis auf eine kleine „Delle“ und ein paar hauchdünne Grate waren keine Unregelmäßigkeiten festzustellen. Tamiya halt. Wer nun aber glaubt, der Kittel ist damit für mich geflickt, der täuscht sich.
Empfehlenswert ist das Tamiya Schleifpapier, welches auf die Anforderungen des Plastikmodellbaus hin entwickelt wurde. Und nein, das ist keine Geldmacherei sondern insbesondere für den Einsteiger ein Segen, weil er diesen Punkt dann praktisch aus dem Kopf nehmen kann. Ich habe ein 600er von KWB genommen weil ich nur noch ein wenig 1500er und 2000er hatte und das dann doch etwas zu fein ist, um die Details herauszuarbeiten.
Das anpassen der Nase hat dann gute 2 Stunden gedauert aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Passt sauber und ordentlich und auch die Sicke zur Karosserie ist absolut in Ordnung. Der Einbau des Schiebedachs ist rasch erledigt. Man sollte nur darauf achten, es sauber zu zentrieren. Der Optik (Sicke) zuliebe. Es wäre auch möglich gewesen es hinten aufgestellt einzukleben aber da ich mit dem Auto auch fahren möchte und Überschläge durchaus vorkommen können, habe ich darauf verzichtet.
Freilich möchte ich so sauber und detailliert wie möglich arbeiten aber wenn es um ein Modell geht, das auch gefahren wird tut man gut daran, Kompromisse einzugehen. Siehe Schiebedach oder zum Beispiel eine Antenne aus 0,5er Messingdraht. Würde super aussehen aber wahrscheinlich nicht einmal die Werkbank überleben. Als die Karo dann noch mit 600er abgezogen und mit lauwarmen Spülwasser gereinigt worden war, konnte endlich grundiert werden. Bevor man beginnt sollte man allerdings penibel darauf achten, auch kleinste Staubkörnchen / Fusseln zu entfernen sowie penibel darauf zu achten, dass auch nirgendwo mehr Wasser hängt. Da ich über keine Lackierkabine verfüge weiß ich, dass die Einschlüsse von ganz alleine kommen können also lieber ALLES entfernen als nachher doppelte Arbeit haben weil man noch einmal von vorne anfangen muss.
Erwartungsgemäß war das lackieren der Scheibenrahmen und hinteren Lüftungsschlitze wieder einmal eine kleine Herausforderung. Die Details erspare ich dem Leser an dieser Stelle denn das muss man einmal gemacht haben um zu wissen, worauf es ankommt. Wichtig ist unter anderem, dass man die Farbe regelmäßig neu aufrührt und eine Auswahl an feinen Pinseln hat. Wenn man so wie ich 2 K als Untergrund hat kann man eventuelle Korrekturen mit einem feinen Lappen und Tamiya Verdünnung durchführen. Hat man das nicht, muss es auf Anhieb passen und das schafft man nur mit viel Übung oder man nimmt eine Airbrush und klebt entsprechend ab.
Die Felgen sind hübsch gestaltet und bestehen je aus 3 Teilen. Da ich sowieso grundieren musste wurden die Teile gleich mitgemacht und im Anschluss mit Felgensilber aus der Dose lackiert. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten denn ich wollte die Beschriftung der Reifen unbedingt weiß hervorheben. 3 Stunden später war ich dann fertig. Als Werkzeug habe ich mir ein Zahnarztwerkzeug zurecht gefeilt und die Farbe vorsichtig in die Vertiefungen laufen lassen. Leicht war’s nicht.
Dem Bausatz liegt im Gegensatz zu früher ein elektronischer Fahrtenregler bei, der auch für Brushless Motoren geeignet ist. Mitte der 80er hatten zwei meiner Freunde einen solchen Scorcher und ich erinnere mich noch gut an die mechanischen Regler und den Widerstand, der hinten am Getriebegehäuse angeschraubt war. Auch ein BEC war damals keine Selbstverständlichkeit und so musste man noch zusätzlich einen Akku für die Stromversorgung der Elektronik unterbringen. Auf letzteres kann man heute zum Glück verzichten.
Ich kann mich noch sehr lebhaft an die Zeiten erinnern, als man am Modellflugplatz oder der Rennstrecke zuerst einmal die Frequenztafel studieren musste um zu sehen, ob der eigene Kanal noch frei ist. Tat man das nicht und schaltete einfach den Sender ein, spielte nicht nur das eigene Modell verrückt sondern auch das, welches die gleiche Frequenz hatte. Ich habe nicht nur ein Flugzeug abstürzen sehen.
Als Stromversorgung kommt ein 7,2 Volt Nimh Akku mit 2.700 mAh zum Einsatz. Zu Lebzeiten des Ur-Scorchers waren 1.200 das höchste der Gefühle. Auch hier hat die Entwicklung gigantische Fortschritte gemacht. Von den Lipos einmal abgesehen gibt es seit einiger Zeit Nimh Zellen mit über 4.000 mAh. Ich erinnere mich noch gut an die roten Nicd Sanyos mit 1.200, die gelben mit 1.300 und dann Ende der 80er an die 1.700. Letztere waren damals sensationell. Aber auch sensationell teuer.
Das Servo habe ich aus meinem Hubschrauber ausgebaut. Ein Digitalservo von Graupner / JR das eigentlich auf den Betrieb mit 4,8 Volt ausgelegt ist. Das BEC des Reglers liefert allerdings 6. Wir werden sehen, wie lange das gut geht. Digitalservos sind im übrigen auch so ein Thema. Die Stellgenauigkeit ist gigantisch. Ich traue es mich kaum zu schreiben, aber damals….
Erstes Rollout
Nachdem die Akkus geladen und ein Reichweitentest durchgeführt worden war, konnten wir endlich zum ersten Rollout aufbrechen! Es hatte zwar geregnet aber der Gerät ist ja nicht aus Zucker also Gas rann. Zuerst wurde der Geradeauslauf korrigiert und einmal zaghaft Vollgas gegeben. Erster Eindruck: nicht schlecht, für einen Büchsenmotor und die kurze Übersetzung! Auf Asphalt sollte man beim anbremsen und einlenken vorsichtig sein denn es kann passieren, dass sich das Modell dann abrollt. Wäre ärgerlich.
Zum Akku bleibt noch anzumerken, dass ich die ersten beiden Ladungen mit 1/10 C durchgeführt habe. Das ist gerade bei recht preiswerten Akkupacks ratsam denn so haben die Zellen die Möglichkeit, sich zu formieren. Schnellladen bringt mehr Leistung aber ob man die unbedingt braucht, sei einmal dahingestellt.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bausatz für Oldscool Enthusiasten wirklich eine Bereicherung darstellt. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gemacht und es war eine große Freude mit dem Modell zur Jungfernfahrt aufzubrechen. Freilich darf man an das Fahrverhalten nicht die Maßstäbe moderner RC-Cars anlegen. Es ist eben fast 40 Jahre alt aber genau das, macht das Modell aus. Was die Karosserie angeht ist der Bausatz eher etwas für Fortgeschrittene, wenn es denn sauber aussehen soll. Ich habe rund 95% der Zeit alleine in die Karosse gesteckt. Ob das sein muss bei einem Auto das auch gefahren wird, muss jeder selbst entscheiden. Für mich galt: der Weg ist das Ziel und letzteres habe ich auch erreicht also was will ich mehr. ?
Beste Grüße -dodo-
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Sun Sep 18 14:01:31 CEST 2016
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dodo32
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wer mich kennt weiß, dass ich ein sehr geduldiger Mensch bin der nach dem Motto lebt: „wer hinfällt, muss auch den Mut haben, wieder aufzustehen“. Dieses Motto hat allerdings auch Grenzen die mitunter fließend sind. Bevor man hinfällt hat man freilich einen Plan, ein Ziel, ein Projekt. Und man hat einen Zielkorridor definiert in dem man bestimmte Dinge umsetzen möchte um in einem aus individueller Sicht adäquaten Zeitraum fertig zu werden. Und genau hier liegt das Problem. Ich habe es nicht geschafft.
-dodo- |
Mon Aug 22 22:23:38 CEST 2016
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dodo32
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am vergangenen Wochenende fand das 16. Oldtimertreffen des AC-Babenhausen statt. Der Aufbau wurde bereits am Samstag durchgeführt. Wie üblich brachten die meisten aktiven Fahrer ihre gewienerten Rennwägen, um diese dem interessierten Publikum zu präsentieren. Der Besucherrekord des vergangenen Jahres konnte leider aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht erreicht werden. Dennoch war es eine gelungene Veranstaltung.
Viele Grüße -dodo-
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Wed Aug 17 20:00:22 CEST 2016
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dodo32
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3er, BMW, E21
eigentlich wollten wir schon am Pannoniaring bei den Spezialtourenwagen starten. Leider ist beim erlangen der Lizenz etwas schief gelaufen und somit mussten wir noch einmal Classica Trophy nennen. War aber nicht weiter schlimm, denn zwei meiner Clubkollegen hatten auch genannt und somit war der gemeinsame Spass schon vorprogrammiert. Besonders neugierig war ich, ob die erneute Achsvermessung Wirkung zeigen würde. Wir hatten bekanntlich das Problem, dass das Auto relativ schlecht einlenkte und sich überhaupt nur widerwillig zum Kurvenfahren überreden ließ. Der Verschleiß der Reifenlauffläche war auch ungleichmäßig also stimmte da irgend etwas nicht. Wir fahren nun vorne mit rund 40% weniger Nachlauf und siehe da: es funktioniert!
Die rund 700 Kilometer weite Anreise zum Slovakiaring gestaltete sich dieses mal etwas zäh. Eine Vollsperrung 100 Kilometer vor dem Ziel ließ die Nerven kurzzeitig blank liegen und es bleibt die Erkenntnis, dass wenn dieses Hobby nicht so viel Spaß machen würde, ich mir das in meiner Freizeit nicht antun würde. Aber die Dinge sind nun einmal wie sie sind und auch der längste Stau geht mal vorbei.
Beste Grüße -dodo-
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Sun Jul 31 14:33:32 CEST 2016
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dodo32
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wenn man dieses Hobby betreibt, so steht man mehr oder weniger regelmäßig, vor neuen Herausforderungen. Das passende Werkzeug ist nämlich die eine Sache. Es adäquat zu verstauen, eine Andere. Auch dauert es einige Zeit bis man weiß, was man auf die Rennen mitnimmt. Am besten die komplette Werkstattausrüstung aber dafür benötigt man entweder einen Sattelschlepper oder zumindest einen Transporter. Da weder noch zur Debatte steht, müssen Kompromisse eingegangen werden. Derer wurden in den letzten Jahren reichlich gefunden. Dennoch war mir meine Werkzeugkiste seit längerem ein Dorn im Auge.
Gruß -dodo-
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Wed Jun 01 18:43:55 CEST 2016
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dodo32
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3er, BMW, E21
eigentlich wollte ich die Saison wieder zusammenfassen habe mich aber kurzfristig entschieden, einen Zwischenstand abzugeben bzw. kurz auf das Onboard und die Klasse einzugehen. Hintergrund ist, dass ich mehrmals auf die Videos angesprochen wurde im Sinne dessen, dass zum Teil auf den ersten Blick irrationale Fahr- und Bremsmanöver zu sehen sind. Dies lag und liegt zum einen im Reglement begründet und natürlich zum anderen am fahrerischen Talent. An letzterem kann man arbeiten, an ersterem nicht, außer man fährt STW. Es ist geplant noch einen Lauf Classica zu fahren und dann am Pannoniaring in der STW zu starten. Dazu benötige ich aber noch eine Lizenz und ein paar andere Kleinigkeiten. Sollte aber bis zum Termin machbar sein.
Training
Das Onboard ist bei dieser Gelegenheit entstanden. Da der Motor noch neu ist habe ich meistens nur zwischen 7.200 und 7.500 gedreht. Möglich wären knapp 7.900. Meine Überlegungen zum Stabi scheinen sich auch bewahrheitet zu haben denn der Wagen ist wirklich toll gelegen. Schnellste Zeit in Runde 11 mit 1:57! Damit kann ich leben muss aber dazu sagen, dass das Auto immer noch mehr kann. Aber wie wir weiter oben gelernt haben: Classica und Talent.
Dieser war für 16:10 Uhr anberaumt. So gegen 15:15 fing es leicht an zu Regnen. Überraschenderweise waren noch meine beiden Schlümpfe sony und Tom angereist und erklärten unisono und standesgemäß auf boarisch: „da braachst koane Regn'reifen, des geht si so aus. Frog a moi dein Clubkolleg'n, do mochst bloß d' Roafn kaputt“. Meine Wetternase sagte jedoch etwas anderes und es kam, wie es kommen musste und noch schlimmer. Zuerst regnete es etwas stärker und dann brach der Hagel herein. Es hagelte über 20 Minuten ununterbrochen. So viel zum Thema: „koane Regn'reifen“.
Unter trockenen Bedingungen konnten wir dann am Samstag zum dritten Lauf aufbrechen. Ich hatte jedoch auf einmal erhebliche Mühe den Plymouth Barracuda im Zaum zu halten. Die Reifen vorne fingen ab der Hälfte an nachzulassen und die Bremsscheiben flatterten auch wieder. In Kombination ist das äußerst doof zum fahren. Weniger Grip und ein schlechtes Gefühl auf der Bremse. Aber ok, wir haben ja noch 2 neue im Fahrerlager. Am Sonntag habe ich dann lange überlegt, ob ich sie montieren soll. Habe mich jedoch dagegen entschieden und es kam wie es kommen musste: Scheiße war's. Kaputte Reifen sind kaputte Reifen und das macht man auch mit Wahnsinn nicht wieder wett. Egal. Spaß gemacht hat's dennoch und beim nächsten mal sind wir schlauer. Manche Dinge muss man halt einfach probieren, sonst hat man die Erfahrung nie gemacht und fällt immer wieder auf die Nase.
Das war es dann erst einmal wieder und ich verbleibe mit sportlichem Gruß -dodo-
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Sun May 22 16:52:52 CEST 2016
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dodo32
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3er, BMW, E21
Hallo Zusammmen!
Ich hatte bereits in den Artikeln „Alles Lötzinn?!?“ und „dodo unter Strom“ über einige geplante Änderungen und deren Beweggründe berichtet. Im Vordergrund steht und stand jedoch die Zielsetzung, keine Schwingungsdämpfer mehr zu verlieren. Es wurde also beschlossen, die Arbeiten an der anderen Karosserie zurückzustellen und den Motor von Grund auf neu aufzubauen. Von Grund auf neu heißt dass alles Maßnahmen, die ich entweder als Hinweis bekam oder mir selbst überlegt hatte, umgesetzt wurden.
Dies waren im Einzelnen:
Weil sowieso alles auseinander war wurden noch weitere Kleinigkeiten der Vollständigkeit halber durchgeführt:
Wenn man solch umfangreiche Änderungen durchführt ist eigentlich klar, dass auch ein gewisses Plus an Leistung zu erwarten ist. Wie viel weiß man freilich nicht, aber da ich doch mit mindestens 230 PS gerechnet hatte, machte ich mir etwas Sorgen um mein Hinterachsdifferential. Es gab einst vor vielen Monden von Alpina einen geänderten Deckel mit Kühlrippen. Tja, zu wissen dass es das gab ist eins. Einen aufzutreiben, etwas anderes. Von den aufgerufenen Preisen ganz zu schweigen. Mindestens 1.000 Euro! Für einen Differentialdeckel? Ich habe daraufhin umgehend den Familienstammbaum durchforstet um herauszufinden, ob sich dort nicht vielleicht doch irgendwo der Name „Rockefeller“ findet welcher wiederum mittelfristig ein hohes Erbe in Aussicht gestellt hätte. Satz mit x, das war wohl nix also musste eine andere Lösung gefunden werden.
Die Problemstellungen waren also recht schnell ausgemacht:
In meinem Fall waren beteiligt:
Anruf bei Kugler Motorsport, ja, man könne mich kurzfristig am Samstag einplanen! Ein sehr feiner Zug und meinen herzlichsten Dank dafür! Ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Auch die blitzsaubere Arbeitsweise nicht. Oberste Priorität ist immer, nichts kaputt zu machen und alles genau zu analysieren. Also nicht einfach mal Vollgas und gucken was passiert sondern mit Sachverstand, Herzblut und Erfahrung. Immer wieder eine Freude, diesem Vorgang beiwohnen zu dürfen. Wenngleich ich dazu sagen muss, dass ich auch dieses mal die Halle verlassen habe. Nach der ganzen Aufregung war ich doch ein kleines Nervenbündel
Zuerst musste dem Prüfstand noch beigebracht werden, welche Drehzahl anliegt. Ich durfte also zum ersten mal bis zum vierten Gang selbst (warm) fahren. Sehr geil! Vor allem ein krasses Gefühl die Gänge durchzuschalten, auf der Stelle zu stehen, die große Anzeigetafel und die Armaturen im Blick. Ein tolles Erlebnis!
Nachdem die Lambdawerte kontrolliert, protokolliert und durch Umbedüsen korrigiert worden waren, konnte endlich die Leistung ermittelt werden. Das Diagramm spricht für sich und man konnte die ehrliche Freude über die guten Werte und den perfekten Lambda in Christians Gesicht deutlich erkennen. Das macht für mich einen wesentlichen Bestandteil eines solchen Projektes aus, wenn man sich gemeinsam über das Ergebnis freut und freuen kann denn jeder weiß, wie viel Arbeit und Rückschläge damit verbunden sind.
Abschließend gilt mein Dank allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben. Insbesondere auch meiner Freundin Kim, die viele Stunden ohne mich ausharren musste als es galt, das Fahrzeug für diese Saison vorzubereiten.
Bis bald dann mal -dodo-
http://www.sequentur-motorsport.de/
http://www.team-möst-racing.de/
http://kugler-motorsport.de/home-aktuelles/leistungspr-fstand.html
http://www.zoellner-motoren.de/
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Sun Mar 13 17:49:16 CET 2016
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dodo32
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2 (19E), Golf, VW
manchmal passieren Dinge in diesem Leben, die nicht zwingend absehbar sind. Dann ist freilich schnelles Handeln angesagt, denn die individuelle Mobilität muss hier auf dem Land stets sichergestellt sein. Die nächste Ortschaft mit Einkaufsmöglichkeit ist nämlich rund 8 Kilometer entfernt und mal rasch zu Fuß dort hin, ist eher „naja“. Ich habe mich also umgehend auf die Suche nach einem fahrbaren Untersatz gemacht, der das Budget nicht zu sehr belasten sollte und dennoch eine halbwegs adäquate Fortbewegung sicherstellt.
Dann wurde zuerst einmal eine Teileliste erstellt:
Dann konnte der Rest fertiggestellt werden und ich fieberte dem Probelauf entgegen: alle Schrauben fest? Ölstand? Werkzeug im Motorraum vergessen? Wasser musste auch noch rein und dann schon die erste Überraschung: es läuft unten am Kühler, am Wasserflansch des Zylinderkopfs sowie an einem Schlauch der zum Wasserrohr führt, heraus. Letzterer war zwar nicht demontiert worden aber es gab wohl dennoch ein Problem. Egal, so viel war es nicht also Wanne drunter, tief Luft holen und starten!
Gruß -dodo-
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Lunch Box
Dieses mal fiel die Wahl auf eine Tamiya Lunch Box! Das Modell kam 1987 auf den Markt und ist heute als re-release wieder lieferbar. Damals wie heute ein reines „just for fun“ Fahrzeug welches im Maßstab 1:12 gehalten ist und über eine schön detaillierte Kunststoffkarosserie verfügt. Wie bereits im Artikel über den Sand Scorcher erläutert habe ich große Freude daran, letztere optisch ansprechend zu gestalten wenngleich sich der Aufwand bei dieser Karosse, in Grenzen hielt.
Grundiert
Verpackung
Streben
Getriebe






Domstrebe






































Packung
Bausatz
Fertig
Bausatz
Bausatz
Reifen
Unboxed
Teile
Teile
Scorcher fertig
Schrauben
Rohkarosse
Fahrerfigur
Abgeklebt
Rot lackiert
fast fertig
...
Decals
Getriebe
Hinterachse
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Bausatz
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7er
AC-Babenhausen
So eine Aussage wirf Fragen auf: was ist denn ein „richtiger“ BMW? Gibt es heute nur noch falsche oder werden die gar bei Daimler gebaut und nur das Logo aufgeklebt? Der Spruch ist mindestens genau so seltsam wie der folgende: „Mei, wo koosch denn dees no fahra?“ (wo kann man das denn noch fahren). Hier in Schwaben kann man sich zu 99% sicher sein, dass man genau das zu hören bekommt, wenn man im Gespräch die Höchstgeschwindigkeit seines (Straßen-) Fahrzeugs nennt.
i 400
i 400
Treffen
i 400
Buggy
Datsun
Rennpappe
Audi
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Manta
Manta
BMW Golf
Granada
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E 12
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:D
Emil
Emil
Slovakiaring
Schmal und breit
Emil
Emil
Kipphebel
Escort
Capri
img-9157
Audi
Gruppe 5
Omega
:D
BMW 700
Vorstart
Vorstart
E 30
Porsche
Mercedes
E 30
E 30
Vorstart
Aufkleber entfernt
Beklebung
Fahrerlager
Challenger
Escort
Histopoint
Escort
Escort
Slovakiaring
Emil
Morgan
Fahrerlager
img-9626
Abnahme
:)
Beklebung
Beklebung
Corvette
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BMW
BMW
Peugeot
Volvo
Fahrerlager
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img-9730
Fahrerlager
Escort
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Grid
Tanken
Challenge
Steyr
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img-9956
Trolley
Trolley
Trolley
Trolley
Schublade
Schublade
Schublade
Nüsse
Ratschen
Gabelschlüssel
Inlay
Schublade
Inlay
;)
Kipplade
...
...
Alte Kiste
Alte Kiste
Renndienst
Emil
Vorstart
Alfa
Porsche
Capri
img-8891
Emil
BMW
Alfa
Mini
Alfa
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Challenger
Gruppe 5
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img-8884
img-8885
Capri
img-8886
E 30
Race
Emil
635
Alfa
Capri
Alfa
Emil
Diagramm
Diagramm
Kurbelwelle
Motor alt
Kolben
Ventil
GFK Kofferdeckel
Windleitbleche
Pleuel
img-8034
Pleuel
Daten
Kurbelwelle
Kofferdeckel lackiert
Wapugehäuse
Kanal
Nun, man könne sich das auch nicht erklären es werde ja schließlich mit 10 Bar getestet. Ich hab mir dann nur gedacht, vielleicht jeder zehnte aber DER garantiert nicht. Man könne mir einen Setrab schicken aber nicht garantieren, dass er bis Dienstag nach Pfingsten bei mir ist, denn man müsse ja morgen (Samstag) zur Packstation und berechnen müsse man mir den auch im ersten Schritt. Ich muss gestehen, dass ich kurzfristig mit der Situation und den Aussagen überfordert war und vereinbarte, mich am nächsten Tag zu melden.
Ventil
Kopf
CO
Krümmer
kopf
Block
Schwingungsdämpfer
Wapu
Block
Block
img-8461
Trichter
Thermostatgehäuse
Kühlerfrostschutz
Öl
Einfahröl
img-8543
img-8540
Differential
Kühler
img-8443
Hinterachsöl
Motor
Emil
Teile
img-7922
img-8527
Kurbelwelle
img-8529
:D
Regenleuchte
Batterie
Windleitbleche
Fußstütze
img-8544
Thermostatgehäuse
Ölkühler
Krümmer
Motor
img-8116
img-8156
img-8157
img-8159
img-8166
Golfswagen :)
Abholung
Golf 2 NZ
Golf 2 NZ
Golf 2 NZ
Innenraum
img-8202
Ventiltrieb
Ventiltrieb
Ventildeckel
Motor
Motor
Kopf sauber
Kopf
Ventile
Ventil
Golf 2 NZ
Feder
Golf 2 NZ
Motor
Bolzen
Dichtung
?
Bolzen
Motor
Simmerring
Motor
Innenraum
Kombiinstrument
Auspuff
Kupplungsseil
img-8301
img-8303
Cetek
img-8310
img-8312
img-8313
Auspuff neu
Heckleuchten
img-8333
Golf 2 NZ
Golf 2 NZ
Golf 2 NZ
Golf 2 NZ
Kayaba
Kupplungszug u. Feder

Sun Feb 04 21:05:13 CET 2018 |
dodo32
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5 (1K1/2/3), Golf, VW
ich kann nun wirklich nicht über Langeweile klagen aber Abends, wenn dann irgendwann Feierabend ist, stöbere ich doch immer wieder gerne etwas bei YouTube. Insbesondere Videos über alte Tamiya Fahrzeuge haben es mir bekanntlich angetan. Dieses mal war es der Tamiya Clod Buster. Ein im Jahr 1987 erschienener Monstertruck, der für die damalige Zeit schon etwas besonderes war. Ausgerüstet mit 2 Motoren, Allradlenkung und der (damals) üblichen schön detaillierten Kunststoffkarosserie. Das Modell ist im Maßstab 1:10 gehalten und eine durchaus stattliche Erscheinung!
So, das war's dann mal wieder. Der nächste Artikel dreht sich dann hoffentlich um meinen neuen Rennwagen. Beim Lackierer steht er schon
Gruß -dodo-