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andyrx

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Mon Apr 25 22:25:45 CEST 2022    |    andyrx    |    Kommentare (182)    |   Stichworte: 407, 6, Citroën, Hubraum, Laufleistung, Motoren, Peugeot, V6

Hallo Motortalker,

Hab ja schon so einige Autos gefahren bzw. in meiner Ahnengalerie oder aktuell im Besitz….

Oft macht der verbaute Motor einen der ganz besonderen Reize des Fahrzeugs aus oder auch enttäuscht auf ganzer Linie.

Über die Gurkenmotoren hab ich schonmal geschrieben —} https://www.motor-talk.de/.../...ollte-man-besser-meiden-t5632283.html

Heute möchte ich mal wissen welche Motoren für euch bisher die highlights waren oder gar Geschichte schrieben.

Motore die in ihrer Klasse oder Kategorie besonders herausragen ….sei es in Verbrauch oder Laufruhe oder Leistungsentfaltung…..oder auch Haltbarkeit/ Laufleistung.

Ein Motor in meiner bisherigen umfangreichen Autogeschichte ( ich hab schon sehr viele gehabt ) der mich besonders überzeugt hat und kaum jemand auf dem Zettel hat ist der Peugeot 3.0 V6 Motor der z.B. in meinem Peugeot 407 Coupé und im 607 verbaut ist aber auch von Citroën sowie auch zeitweise Renault verwendet wurde.

Peugeot ES9 Motoren —} https://en.m.wikipedia.org/wiki/PSA_ES/L_engine

Der 3.0 V6 Motor ist extrem laufruhig und steht diesbezüglich dem 2,8 Liter R6 BMW Motor in nichts nach den ich aus meinem BMW 328i Cabrio kenne.
Die Leistungsentfaltung macht Freude und ist sehr linear ….und fühlt sich kräftig aber auch drehfreudig an.
Vergleichsweise sparsam im schweren Peugeot 607 und 407 Coupé mit 10 Litern im Schnitt ist er auch…es ist mir stets eine Freude diesen wunderbaren Motor zu starten und jeder gefahrene Meter Bereitet mir viel Spaß …..dazu gilt dieser moderne Voll Alu Motor als sehr robust und bewährt und erreicht hohe Laufleistungen.

Kurzum ein Motor von dem ich rundweg begeistert bin…..

Was gibts da bei euch so zu berichten bzw. welche Motoren haben euch nachhaltig beeindruckt ??

Der Peugeot ES9 Motor 3.0 V6 ist aus Aluminium und laufruhig
Der Peugeot ES9 Motor 3.0 V6 ist aus Aluminium und laufruhig
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Tue May 03 17:14:26 CEST 2022    |    _RGTech

Die dürfen auch keine Spur Salz abbekommen. (Aber dass die Dose drumrum so verfallsfreudig ist, hat ja mit dem Motor wenig zu tun... höchstens, dass der dadurch auch selten ein viel längeres Leben hatte...)

Tue May 03 18:45:17 CEST 2022    |    cng-lpg

Ein Motor, der hier doppelt hingehört stammt von Yamaha und sitzt in einem Motorrad. Es handelt sich um einen V2 mit meist 250 ccm. Es gibt aber auch Varaianten mit 240 ccm, natürlich auch 125 ccm und Zwitter mit etwa 180 ccm.

1988 brachte Yamaha die XV 250 raus. In manchen Ländern hieß das Motorrad XV 250 Virago, in anderen Märkten Route 66. Ein schöner, leichter, sparsamer Cruiser mit bis zu 16 kW. Das Modell war die Basis für die von 1997 bis 2002 gebaute XV 125 Virago, die eine andere Kurbelwelle, Kolben, Zylinder usw. bekam, aber der Rumpfmotor und sebst die Nockenwellen blieben gleich. Kombiniert man Kolben und Zylinder einer 250er mit der 125er Kurbelwelle kommt man auf die oben genannten 180 ccm.

Die XV 250, die es auch als S mit etwas mehr Chrom statt Aluminium und etwas nobleren Sitzen gab, blieb unabhängig von der 125er durchgehend im Programm. Je nach Land in einer oder beiden der zwei möglichen Lenkerversionen. Natürlich änderten sich Jahr für Jahr die Farben, auch der Name wechselte zu V-Star 250 bzw. V STAR 250, vor sagen wir mal 10 bis 20 Jahren kam ein Sekundärluftsystem wegen der Abgaswerte hinzu und um die Jahrtausendwende herum erbte die 250er die für die 125er eingeführte größere Scheibenbremse vorn, aber ansonsten blieb sie unverändert. Und ja, das Modell gibt es bis heute, siehe https://www.yamahamotorsports.com/sport-heritage/models/v-star-250 Allerdings nicht in Deutschland, da will der Markt fette Mopeds und keine, die Spaß machen. Der kleine Cruiser mit dem genialen V2 sieht aber auch nach 34 Jahren noch zu 99 % so aus wie bei der Markteinführung.

In einem anderen Beitrag habe ich kürzlich bereits über die XV als 125er und 250er berichtet. Ich hatte über die Jahre - äh - ein paar davon, wie das Bild zeigt: https://up.picr.de/43479423we.jpg

Die 250er lässt sich problemlos mit ca. 3 Litern auf 100 km fahren. Das gilt übrigens für die offene Version mit 16 kW (130 km/h) und die deutsche Drosselvariante mit 13 kW (120 km/h). Die 125er brauchen im Schnitt einan halben Liter mehr. Die stärkste 125er läuft dafür auch stramme 107 km/h laut Papieren - und auch auf der Straße laut GPS. Es gab vier unterschiedliche Versionen, die sich fast nur in der CDI unterschieden. Eine mit 80 km/h Spitze, eine mit 93 km/h Spitze und die schon genannte mit 107 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit der gleichen CDI, aber einem anderen Kettensatz gab es besonders für Fahrschulen auch eine Version mit 101 km/h.

Egal mit welcher CDI und welcher Höchstgeschwindigkeit man unterwegs war, auch der im Vergleich zur 250er höher drehende 125er Motor war und ist absolut vollgasfest. Selbst stundenlange Dauervollgasorgien bringen nur gesunde Öltemperaturen des luftgekühlten Motors. Diese Motoren laufen in doppeltem Sinne ewig: Sie sind äußerst robust und langlebig und es gibt den Motor auch nach 34 Jahren noch fabrikneu. Nicht ohne Grund.

Gruß Michael

Tue May 03 19:34:34 CEST 2022    |    gseum

Hi,

eigentlich bräuchte ich bei den Motoren mit besonderer Klasse nur auf meine Fahrzeughistorie verweisen - allerdings nur auf die Benziner. Einige wurden schon genannt:
- 2,3/2,5l Volvo Fünfzylinder - ich hatte den 850R mit 250 PS und den V70R mit 265 PS - toller Klang
- 4,4l Volvo/Yamaha-V8-Sauger-Benziner mit 315 PS - quer eingebaut!
- 3.0l Volvo Reihensechszylinder im V60 T6 mit 304 PS - Sahnemotörchen
- 5.0l Land Rover/Jaguar AJ133 V8-Benzin-Sauger mit 375 PS

Den letzten gebe ich erst mal nicht mehr her, fahre damit aber auch nur als Spaßauto wenige Kilometer im Jahr auf einzelne Touren. Der muss mein Benzin im Blut weiter befriedigen.

Und eine Feststellung muss ich leider machen: Die 2x 150 kW Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren (Hinter- und Vorderachse) mit 660 NM in meinem Polestar 2 können ALLES besser als sämtliche Verbrenner oben. 😮 -> "Er hat Jehova gesagt..."

Nur keinen Sound - was ich GUT finde. Denn auch meine obigen Verbrenner habe ich immer deshalb gewählt, weil sie die leisere, komfortablere Alternative waren. 😉

Schönen Gruß
Jürgen

Wed May 04 08:05:51 CEST 2022    |    Multimeter51478

Zitat:

@sasisoli schrieb am 26. April 2022 um 10:32:21 Uhr:


Mich faszinieren auch die alten Mercedes Diesel im Strich-acht und W123. Unverkennbarer Klang und unkaputtbar.
Mein erstes eigenes Auto war ein 123er 200D mit 55PS. Bin damit mit Freundin (meine heutige Frau...) mitte der 90er durch halb Europa getuckert. Schön mit 90 und offenem Schiebedach über die Landstraße...herrlich 😉

Und ja, man konnte auch damit LKWs überholen.

Dieses Model hat ich auch allerdings immer E 300 selbst vollgas auf der Autobahn nicht mehr als 9 Liter gebraucht. Der war mit Vollgas noch sparsahmer E 320 CDI V6 (224 PS) 7G-TRONIC

Thu May 05 21:09:42 CEST 2022    |    remarque4711

Zitat:

@Gravitar schrieb am 3. Mai 2022 um 09:55:05 Uhr:


Ich muss noch einmal eine Lanze für Opel brechen, weil ich in meinem Studium das geilste Auto mit dem geilsten Motor schlechthin hatte. Waren die gut situierten Mitstudenten seinerzeit mit einem Golf GTI2 oder 3 unterwegs, einige mit einem BMW325I, wenn Geld genug vorhanden war, so musste ich ohne Unterstützung seitens der Eltern mit schmalem Taler zurecht kommen und andere Wege gehen, wenn ich als Auto Begeisterter Spass haben wollte. Etwas günstiges aber starkes war gesucht. Also fiel meine Wahl auf einen knapp sechs Jahre alten Opel Senator 3.0i 24v aus erster Rentnerhand mit Schaltgetriebe und 120.000km auf dem Buckel. Der war in Relation zu den BMW und VW/Audi unverschämt günstig.

..............

Hier ist er, heute zufällig gefunden. Nicht mehr ganz frisch aber interessant - finde ich 🙂.

Gruß

Gravitar

Thu May 05 21:21:06 CEST 2022    |    andyrx

Finde den Senator im Link zu teuer gemessen an den Mängeln 😉

Fri May 06 11:42:41 CEST 2022    |    scooterdie

Für mich der 2.5 Liter 24V Busso V6 von Alfa Romeo

hervorragender Klang und Langlebigkeit und dann noch der kompromisslose 60 Grad Bankwinkel.
Ein ganz feines Stück aus der langen Geschichte des Otto Motors.


Sat May 07 00:13:34 CEST 2022    |    ManniW

Vortec 5,7l V8 einfach unkaputtbar, hatte 680,000 runter als der Tahoe verkauft wurde. Der Motor war spitze und hätte nochmals 500.000 locker gemacht. Das drumherum beim Chevy hatte hin und wieder die ein oder andere Macke

Sun May 08 16:13:36 CEST 2022    |    atlantis14

Der beste Motor den ich erlebt habe war der 2,5l V6 im Ford Cougar, auch verbaut im alten Mondeo. Mit 170 PS nicht der Überflieger aber ganz ordentlich. Dafür absolut zuverlässig, hab den Wagen mit 189000 Km verkauft und bis dahin keine Probleme mit dem Motor. Selbst zwei Jahre viel Kurzstrecke zum Kindergarten usw. hat er nicht übel genommen. Moderater Verbrauch, Öl nachfüllen zwischen den Wechselintervallen nicht nötig. Und der Motor war immer knochentrocken, nicht die kleinste Ölundichtigkeit. Wenn der Wagen nicht angefangen hätte zu rosten würde ich ihn heute noch besitzen.

Mon May 09 07:58:06 CEST 2022    |    Sir Firekahn

Bombensichere und legendäre Motoren? Einfach mal schauen, was Tuner so für hohe Leistungen als Basis wählen. Das ist entweder spottgünstig in Massen zu haben oder eben einfach robust. Oder, im Idealfall: Beides.

Ein Beispiel wäre der VAG 1.8T. Ein extrem robuster Motor, der wirklich viel Leistung ab kann (Schon serienmäßig gab es den mit 250 PS).

Legenden, die ich selbst erleben durfte/darf:

BMW M57D30TOP (335d E92, 286 PS). Reihensechzylinder Biturbo und der König der unverwüstlichen M57 Reihe. Für einen Diesel sehr laufruhig, für 286 PS sehr sparsam (7,6-8l), extrem haltbar und einfach bärenstark.

BMW M10/30 und Derivate (60er Jahre-1994): Diese Vier- und Sechszylinder Motorenfamilie ist buchstäblich für den Ruf von BMW als exzellenter Motorenbauer verantwortlich. Unzerstörbar, sehr laufruhig und mit bis zu 340 PS (S38B38) auch extrem ausbaufähig. Ich freue mich sehr auf meinen Giganten (3.5 Liter / 211 PS). Kleine Anekdote: Diese Motoren sind so irre überdimensioniert, das BMW gebrauchte Kundenmotoren gekauft und als Basis der 90er 1000+ PS Formel 1 Motoren genutzt hat.

Mercedes M113 (nur Mitfahrten): Ein robustes, einfaches Arbeitstier mit exzellenten Manieren. 🙂

Mon May 09 08:59:58 CEST 2022    |    kine050683

Zitat:

@Sir Firekahn schrieb am 9. Mai 2022 um 07:58:06 Uhr:


. Kleine Anekdote: Diese Motoren sind so irre überdimensioniert, das BMW gebrauchte Kundenmotoren gekauft und als Basis der 90er 1000+ PS Formel 1 Motoren genutzt hat.

Das war in den 80ern - und der Grund für die gebrauchten Motorblöcke war, dass diese keine Spannungen mehr im Guss hatten.

Mon May 09 09:11:42 CEST 2022    |    Sir Firekahn

Stimmt auffallend 😁

Mon May 09 13:07:48 CEST 2022    |    Gravitar

Seit BMW mit Nikasil (M60, M52) und LDS (z.B. N20 und andere) herumexperimentiert und den Kunden über Vor- und Nachteile im Ungewissen lässt sowie Störungen bei älteren Motoren abtut, sind die in meinen Augen als qualifizierter Motorenbauer raus, egal, was einzelne für überwiegend positive Erfahrungen gemacht haben. Die Ausfallwahrscheinlichkeit von Großserienmotoren bei nur beschichteten Motoren ist unendlich viel größer (Gefahr der Beschädigung der Beschichtung) als bei Motoren mit solider Lauffläche.....

Gruß

Gravitar

Mon May 09 13:31:58 CEST 2022    |    KTM690R

Naja, VAG macht(e) mit Alusil genau das gleiche ... . Laufbuchsen sind wohl zu teuer

Mon May 09 14:08:00 CEST 2022    |    Gravitar

VAG macht es auch mit Plasmabeschichtung, dasselbe in grün, Mercedes macht es mit Nanoslide, dasselbe in gelb. Macht es das Ganze besser? Nein! Macht es das Ganze billiger? Ja! Und es ist auch nicht übel, wenn die Beschichtung hält. Allerdings ist die oft erst in der Hand malat, die am wenigsten Kohle für eine Instandsetzung hat. Aber das ist den Herstellern sowieso egal. Garantie und Kulanz sind rum, Defekte sorgen für Nachfrage. Drum prüfe, wer sich bindet, es sind noch genug Hersteller mit Graugussbuchsen oder ähnlichem unterwegs.

Sogar Porsche ist den Weg mit Alusil, Nikasil und aktuell mit Laserdrahtbeschichtung im Plasmastrahl gegangen mit erheblichen Kosten für den einen oder anderen Kunden. Es fällt nur nicht so auf, weil Porsches mit über 400.000km eher selten anzutreffen sind. Aber die zeigen auch schon bei viel geringeren Laufleistungen Störungen....

Gruß

Gravitar

Mon May 09 15:37:04 CEST 2022    |    Opla

Mein persönlicher Traummotor : der N52B30 von BMW, Reihensechszylinder, 3.0L Sauger der letzte seiner Art (2012).
Motto : "Wie Sie hören - hören Sie fast nichts".
Das Ganze bei Zuverlässigkeit und für 6-Zylinder Verhältnisse moderatem Spritverbrauch (man hat s im rechten Fuss... durchaus ohne ein Verkehrshindernis zu sein )


Mon May 09 19:34:28 CEST 2022    |    Trottel2011

Zitat:

@Gravitar schrieb am 9. Mai 2022 um 13:07:48 Uhr:


Seit BMW mit Nikasil (M60, M52) und LDS (z.B. N20 und andere) herumexperimentiert und den Kunden über Vor- und Nachteile im Ungewissen lässt sowie Störungen bei älteren Motoren abtut, sind die in meinen Augen als qualifizierter Motorenbauer raus, egal, was einzelne für überwiegend positive Erfahrungen gemacht haben. Die Ausfallwahrscheinlichkeit von Großserienmotoren bei nur beschichteten Motoren ist unendlich viel größer (Gefahr der Beschädigung der Beschichtung) als bei Motoren mit solider Lauffläche.....

Gruß

Gravitar

Also, Jaguar hatte damals mit dem AJ26 ein V8 mit Nikasil Laufbuchsen. Auf dem Festland in Europa NIE ein Problem. In den USA und in GB aufgrund des Schwefelanteils im günstigen Kraftstoff jedoch ein Problem.

Jaguar hat aber nach 2 Jahren umgestellt auf normale Zylinderlaufbuchsen. Mein 97er XJ8 hatte keine Probleme mit der Beschichtung und war bis zum Schluss mit 1A Kompressionswerte versehen.

Mon May 09 22:00:28 CEST 2022    |    andyrx

Mein XKR damals hatte keine Probleme damit wobei der wohl auch nicht mit Nikasil bestückt war….der V8;Kompressor war ein toller Motor …bei dem Modell ( 1997 ) einen jedoch war die verbaute Mercedes Automatik ein Schwachpunkt bei Jaguar eine teure Reparatur mit veranschlagten 12.800€ mehr als neuer Motior 😮

Tue May 10 09:15:38 CEST 2022    |    Gravitar

Nikasil ist ja auch ein tolles Zeugs, wenn die Beschichtung hält und das Nickel nicht durch Schwefel ausgewaschen wird. Leider haben schlechte Spritqualität oder schlechte Ölqualität durchaus ausreichende Schwefelmengen an Bord, um über die Zeit Schaden anzurichten. Dasselbe gilt für Alusil bezogen auf die herausgeäzte Lauffläche. Der V6 meines Vaters (A6 von Audi) hatte aber Auswaschungen an der Lauffläche und nen ordentlichen Ölverbrauch. Wollte jemand für den Murks ab Werk aufkommen? Nein! Kann man sowas vor einem Kauf in Erfahrung bringen? Schwierig!

Ich wollte mich vor dem Kauf über die Bauweise in Frage kommender Motoren informieren. Aber weder Händler noch Internet bieten da aureichende Möglichkeiten zur Information. Alle mauern! Ich konnte jedoch für meinen Volvo Graugussbuchsen in Erfahrung bringen, Mercedes hat die noch beim M254/264, die M282 sind nur beschichtet. BMW ist noch undurchsichtiger, da wird derzeit viel oder alles beschichtet und VAG ist da auch sehr emsig, ohne offen zu legen. Dem Kurz- oder Neufahrer wird es eh egal sein, wenn man die Karre aber deutlich über 10 Jahre am Stück fahren will, sind solche Infos Gold wert. Versuch mal, einen beschichteten Motor mit einem Defekt instand zu setzen! Aber setz dich vorher hin, was die Kosten angeht.....

Im Prinzip alles richtig gemacht aus meiner Sicht. Nen günstigen und ausdauernden Volvo im vorletzten Jahr geschossen und Lieferengpässe und Preissteigerungen aktuell nicht mitgemacht. Die Inflation ist auch Latte, die Karre muss jetzt nur noch 15 Jahre durchhalten. Gut 6.500€ teurer geworden ist er jedenfalls in den letzten 1,5 Jahren, oder halt 25%. Wird wohl nicht besser werden, zum Glück bin ich über 15Jahre raus aus Kauf und Leasing.

Gruß

Gravitar

Tue May 10 09:40:33 CEST 2022    |    Trottel2011

Zitat:

@andyrx schrieb am 9. Mai 2022 um 22:00:28 Uhr:


Mein XKR damals hatte keine Probleme damit wobei der wohl auch nicht mit Nikasil bestückt war….der V8;Kompressor war ein toller Motor …bei dem Modell ( 1997 ) einen jedoch war die verbaute Mercedes Automatik ein Schwachpunkt bei Jaguar eine teure Reparatur mit veranschlagten 12.800€ mehr als neuer Motior 😮

Bei der X100 und X308 Reihen waren beide Getriebeversionen nicht die beste Wahl. Die Mercedes Automatik hat immer irgendwann beim R sein Geist aufgegeben. Die Saugerautomatik (5hp24) konnte vor dem Tod gewahrt werden, indem man ein paar Änderungen vornahm. Und nach dem "Tod" konnte man sie deutlich stärker aufrüsten. Nachdem meine Automatik Schrott war, wurden mehr Kupplungen verbaut, eine bessere Eingangswelle und ein Druckventil welches die Lebensdauer verbessert. Ergebnis: deutlich schnelleres Schalten mit mehr Komfort (Widerspruch in sich aber es funktionierte). Theoretisch hätte Jaguar die Mercedes Automatik durch die 5hp24 mit den Schaltinnereien vom Audi S6 (W12) ersetzen können. Aber es sollte günstig werden...

Tue May 10 12:52:30 CEST 2022    |    Sofa-Tours

Ich mag ja den X30XE aus meinem Omega.

JP beschrieb den Sound, den auch der X30XE macht, bei einem anderen Auto mal als "trompetig" und das trifft's auch ziemlich gut (wobei ich ihn ja eher mit einem aufbrüllenden Tiger vergleiche). Dank Saugrohrumschaltung bei 3.500 U wirkt er ja erstmal noch recht friedlich, aber wehe man hört dann nicht auf... RAAAAAAAOOOOOOOOOOOWWWWWWWWW 😰
Als Omega-Neuling erschreckt man sich an der Autobahnauffahrt wirklich erstmal über diese scheinbar behäbige Opa-Limousine.

Der Motor braucht seine Liebe, einfach nur fahren, Öl wechseln und gut is nicht - zumindest wenn man noch den alten Ölkühler drin hat, der dann irgendwann bricht und die Soße im ihn umspülenden Kühlwasser verteilt. Sehr "schön", weil dann der ganze Ölkreislauf gespült werden muss 🙁
Bleibt man davon verschont (bzw. sorgt rechtzeitig vor), kümmert sich sonst um regelmäßige Öl- und Filterwechsel, freut der Motor über lange Laufleistungen und eine schöne lineare Kraftentwicklung.

Ansonsten aber Kraft pur, das ganze auf einer guten Wandlerautomatik und Heckantrieb - es könnte kaum mehr Spaß machen.

Tue May 10 21:53:44 CEST 2022    |    Super-TEC

Hallo,
also der 2,2 HDI von Peugeot ist auch sehr Laufruhig, Zuverlässig und sparsam.
Bei Toyota ist der 2,2 D-Cat auch extrem Zuverlässig, Laufruhig. Aber eben nicht so sparsam, wie der Peugeot.
MfG

Wed May 11 14:04:41 CEST 2022    |    Mike1962

Mein Lieblingsmotor: 3 Liter V6 im Toyota Camry Kombi VCV10 von 1996
Seidenweicher Motorlauf, manuelle Schaltung und wenn es notwendig war, in 6-7 Sekunden auf 100 😉
Konnte gemütlich mit 8 Litern Durchschnittsverbrauch gefahren werden, hatte Platz ohne Ende und war nicht schlecht ausgestattet (kam ja auch aus USA).
Hab es nach 15 Jahren sehr bedauert, dass der Nachfolger in Deutschland nicht als Kombi erhältlich war.


Wed May 11 16:22:06 CEST 2022    |    Spannungsprüfer135469

Der einzige Motor dem ich nachtrauere ist der 3l-V6 in meinem 2000er Honda Accord Coupè. Der Motor hört auf den Namen J30A1, hat 3l Hubraum und liefert 200PS und maximal 265Nm. Kein Sportmotor, aber ein gemütliches, seidenweiches Aggregat mit angenehm kraftvollem Schnurren im unteren Drehzahlbereich und zurückhaltendem Fauchen ab 3000U/min.

Der Block ist eine Open-Deck-Konstruktion und besteht wie die Köpfe aus Aluminium. Die Zylinderlaufbuchsen bestehen aus eingegossenem Grauguß, also nix Alusil, Nikasil oder ähnliches. Haltbar eben.

Die Köpfe haben einlassseitig eine Ventilsteuerung, die eines der beiden Einlassventile bis 3000U/min geschlossen hält. Dies erhöht die Verwirbelung im Brennraum und steigert die Effizienz im Teillastbereich.

Ach, den hätt' ich nie hergeben dürfen....

Grüße,
Zeph

Fri May 13 15:45:13 CEST 2022    |    V64Motion

Für mich / aus meiner Erfahrung heraus:
- abzgl. ihrer Schwachstellen in der jeweiligen Generation die 1.9 TDis aus dem VAG-Konzern.
- der 2 Liter-Diesel mit 75PS aus dem W124
- unkaputtbar und schön zu fahren waren auch die 4-Zylinder-Benziner (200e, 230E) im W124
- BMW N52 sowie die aktuelleren Turbo-Reihensechszylinder-Benziner (35i, 40i, es gibt natürlich nicht allzu viele mit wirklich hohen Laufleistungem)

Sat May 14 11:37:24 CEST 2022    |    Guzzi97

..mich begeistert mein 3.2L V6 mit 184-kw Busso im Alfa Romeo 🙂 und natürlich der
Hemi 6.2L V8 Sauger mit 470-PS
Klanglich, ein Traum 🙂
Und, gibts einen schöneren Motor, der braucht sich nicht hinter einer
Abdeckung zu verstecken ? (siehe Foto)
Und, die TS-(Twin-Spark = Doppelzündung) Motoren im 156er/147er/GT
auch nicht zu verachten, klanglich, ebenso ein Träumschen und bei
guter Pflege, halten auch diese Motoren "ewig"


Sat May 14 12:47:03 CEST 2022    |    Gravitar

Beides tolle emotionale Maschinen, leider so durstig wie eine Herde Bisons. Den Hemi bekommt man ohne Verladung auf einen Hänger eigentlich nicht unter 15l/100km, der Alfa geht gestreichelt mal mit 10l, eigentlich aber auch mit 12-13l bei nur wenig Spass. Aber was juckt uns das, wenn wir nur hin und wieder aus der Pulle nuckeln und nicht täglich damit Strecke schruppen.....

200.000km Hemi fahren sind bei derzeitigen Spritkosten etwa 70-80.000€. Das ist doch ein Wort!

Gruß

Gravitar

Sat May 14 14:13:29 CEST 2022    |    Jphdittmar

Alfa nord Motor. Meiner Meinung nach der genialste 2 Ventil Vierzylinder
Jaguar xk. Grandioser Motor 37 Jahre im Grossserienbau hat vom le Mans Sieger bis zum panzer alles angetrieben, konnte schon immer Drehzahl und Monster Drehmoment knapp über Leerlauf.

Und zu den Vorrednern:

Fehlende kurbelwangen bei v6 von Mercedes? Das ist das Prinzip vom v-Motor sonst wär es kein v sondern eher ein angeled Boxer den es aber meines Wissens nie gab. Flat V hat Ferrari gebaut.

Und welcher Motor ohne Nikasil mit einer Literleistung von >70ps war denn so haltbar wie ein moderner Wald und Wiesenmotor eigentlich fällt mir keiner ein

Sat May 14 14:29:09 CEST 2022    |    Dynamix

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Mai 2022 um 12:47:03 Uhr:


Beides tolle emotionale Maschinen, leider so durstig wie eine Herde Bisons. Den Hemi bekommt man ohne Verladung auf einen Hänger eigentlich nicht unter 15l/100km, der Alfa geht gestreichelt mal mit 10l, eigentlich aber auch mit 12-13l bei nur wenig Spass. Aber was juckt uns das, wenn wir nur hin und wieder aus der Pulle nuckeln und nicht täglich damit Strecke schruppen.....

Die Hemis pendeln sich in jedem normalen Auto (also keine Light Trucks) bei um die 13 Liter im Normalschnitt ein. Auf Langstrecke ist die 10 vorm Komma locker drin. Für die 15 aufwärts muss man entweder ineffizient fahren oder zu einem Hellcat greifen. Wobei ich dann 15 Liter in Anbetracht von 700 PS aufwärts wieder normal finde. Ich weiß ja nicht woher immer diese "kriegst du nicht unter xx Liter/100km" Sprüche herkommen. Meinem Kuga hat man auch nachgesagt das ich den nicht unter 13 Litern fahren könnte. Ups, hatte einen Dauerschnitt von knapp unter 9 Litern.

Bei meinem Sheriff hat man mir prophezeit das der, je nach Fahrprofil, zwischen 17 und 21 Liter braucht. Ups, ich bin den alleine die letzten zwei Tankfüllungen mit unter 13 Litern gefahren. Es glaubt mir auch kaum jemand wenn ich sage das ich meinen blauen Caprice im ganz normalen "Alltag" mit 10-12 Litern fahren kann und im Extremfall sogar unter 10 bekomme. Man muss halt nur vernünftig fahren und zusehen das die Autos ordentlich gewartet sind. Bestes Beispiel sind immer die ganzen Vergaserspezialisten die an Ihren Gemischfabriken fummeln und sich dann wundern das der V8 zwischen 20 und 30 Liter säuft. Alleine durch eine vernünftige Einstellung wären da sicherlich ein paar Liter drin ohne auch nur ein Mü an Leistung einzubüßen, eher im Gegenteil!

Ich sehe das im ganz kleinen Rahmen immer an der Vespa. Vergaser erneuert, den Kram jetzt mal vernünftig eingestellt und plötzlich läuft die nicht nur kräftiger, Sie nuckelt auch mal eben 0,5-1 Liter weniger aus dem Tank. Bei einem 50cm³ Motor mit so einem putzigen Einfachvergaser schon ein spürbarer Unterschied.

Sat May 14 15:01:42 CEST 2022    |    cmoss

1994er Golf GTI, 2l 115 PS. Der Motor ist 200.000 km locker gelaufen, ohne das geringste Problem und ohne jegliche Reparatur (bis auf Zahnriemen) und wer weiß, iwe lange er noch gehalten hätte, hätte ihn meine Frau nicht durch einen Crash mit einer Leiitplanke auf der Autobahn erledigt.

Sat May 14 15:06:34 CEST 2022    |    Dynamix

Die VW 4-Zylinder Saugbenziner aus de Ära waren aber auch durch die Bank haltbar. Technisch sicherlich nicht die fortschrittlichsten, sparsamsten oder spritzigsten aber dafür umso robuster. Öl und Wasser und die Dinger laufen mehr oder weniger ewig durch. Meinen 1.4er AEX hab ich am Ende mit fast 290.000km auf der Uhr abgegeben und der Motor war zum einen das einzige Teil das an dem Hobel keinen Ärger gemacht hat und zum anderen das einzige Teil was ich entsprechend nicht schon mal habe anrühren lassen. Der Wagen wurde auch nicht geschont. Solange man da auf Wartung und Service geachtet hat war alles tutti.

Sat May 14 22:38:13 CEST 2022    |    Massow

Von 1999 bis 2004 hatte ich einen Kadett E Caravan - mit dem C20NE drin (2 Liter, 115PS).
Davon ab, das der Motor wohl 4-5 Kadett-Karossen überlebt hätte, die Fahrleistungen mit dem "bisschen" Auto(~1000kg) drum herum bleiben mir als brachial in Erinnerung.

Heute hätte ich gerne wieder so einen (war ja mein erstes Auto) - dürfte aber ein aussichtsloses Unterfangen werden.

Sat May 14 23:19:17 CEST 2022    |    Gravitar

Zitat:

@Dynamix schrieb am 14. Mai 2022 um 14:29:09 Uhr:



Die Hemis pendeln sich in jedem normalen Auto (also keine Light Trucks) bei um die 13 Liter im Normalschnitt ein. Auf Langstrecke ist die 10 vorm Komma locker drin. Für die 15 aufwärts muss man entweder ineffizient fahren oder zu einem Hellcat greifen. Wobei ich dann 15 Liter in Anbetracht von 700 PS aufwärts wieder normal finde. Ich weiß ja nicht woher immer diese "kriegst du nicht unter xx Liter/100km" Sprüche herkommen. Meinem Kuga hat man auch nachgesagt das ich den nicht unter 13 Litern fahren könnte. Ups, hatte einen Dauerschnitt von knapp unter 9 Litern.

Ich habe selbst einen V12Biturbo mit knapp 6l Hubraum. Für 13l Verbrauch darf ich nicht einmal die Fahrleistungen eines FIAT Panda abrufen, 130kmh sind dann nicht möglich. Normale Fahrweise 17-20l, forsche Fahrweise so um die 25l und bei Ausnutzen der Motorleistung sind auch 30l möglich, Super+ wohlgemerkt. Würde mich sehr wundern, wenn der Hemi bei mehr Hubraum da deutlich drunter liegt....

Gruß

Gravitar

Sun May 15 00:30:34 CEST 2022    |    Dynamix

Der Hubraum sagt da mal leider so gar nix über den Verbrauch aus. Da spielen Leistung (Leistingskurve), Getriebe (Gänge und Übersetzung), Aerodynamik, Reifen und so weiter viel mehr rein.

Nach der Logik müssten meine V8 deutlich mehr nehmen. Tun Sie aber nicht weil das Getriebe eher lang übersetzt ist und die Motoren geradezu auf Sparsamkeit geprügelt wurden.

Sun May 15 09:27:05 CEST 2022    |    Kra123tzer

Unser 320d E46 läuft 400000 problemlosen Kilometern entgegen. Wenn nur der Rost nicht wäre....
Besonders emotional, der erste 5 Zyl Motor in einem PKW: Unser 240D 3.0, EZ 1975. Allerdings hätte der Motor die rostanfällige Karosserie xfach überlebt.....

Sun May 15 09:50:07 CEST 2022    |    25plus

In meinem Mitsubishi Space Star von 2015 arbeitet im Prinzip der Motor aus dem Smart der 2. Generation weiter, der von Mitsubishi kam. Ich kenne keine wirklichen Probleme mit dem Motor, mein 1.2 im Space Star ist, sparsam gefahren, mit 3,5 l/100 km kaum zu unterbieten. Gut, mit dem klassenbesten cW-Wert von 0,27, 940 kg inklusive 75 kg für Fahrer/Gepäck als 5-Sitzer und 2,7 bar in den Reifen entsprechend Herstellerangabe hat der Wagen auch beste Voraussetzungen. Ob in Thailand, wo das Auto gebaut wird, oder in Kanada - bei einem Weltauto sollte man das auch erwarten können. Mit bisher knapp 136000 km gut eingefahren. Im Gegensatz zur Blamage mit den neuen Renault-Motoren galt der Space Star beim ADAC Eco-Test als der sauberste Benziner nach den Toyota Hybriden.

Leider musste Mitsubishi mit den Abgasnormen den Motor immer weiter in seiner Leistung beschränken:

1.0 2013 71 PS 88 Nm: 0-100 km/h in 13,6 Sekunden, 171 km/h
1.0 2018 71 PS 88 Nm: 0-100 km/h in 16,7 Sekunden, 171 km/h
1.2 2013 80 PS 106 Nm: 0-100 km/h in 11,7 Sekunden, 180 km/h
1.2 2018 80 PS 106 Nm: 0-100 km/h in 12,7 Sekunden, 180 km/h
1.2 2020 71 PS 102 Nm: 0-100 km/h in 14,1 Sekunden, 167 km/h

Schon etwas mehr als gut eingefahren ist der 1.0 EJ-VE in meinem Daihatsu Cuore von 2004 mit mehr als 303000 km. Vollsynthetisches Öl 0W40 hat mich bisher von der Kolbenringproblematik bewahrt, Verscheliß stellte sich schleichend ein, nachdem Mäuse bei etwa 150000 km im Luftfilterkasten eingezogen waren und sich am Luftfilter etwas ausgetobt hatten. Ölverbrauch inzwischen bei über 0,1 l/1000 km, da muss man schon aufpassen, bei insgesamt 2,3 Liter Motoröl im Motor (1,6 Liter bei der Minimal-Markierung). Der Motor war auch als Industriemotor zu haben, war eine Weiterentwicklung der Motoren, die schon seit den 80er Jahren im Daihatsu Cuore verbaut werden. Die Ölwanne war von außen durchgerostet, ein Ventil, das für den Leerlauf zuständig ist, war nicht mehr voll funktionstüchtig, eine Lamdasonde defekt, genauso der Öldrucksensor - aber noch die erste Kupplung und der Verbrauch sinkt bei inzwischen recht sparsamer Fahrweise langsam auf 4 l/100 km.

Dabei ist der Wagen auch schneller als viele erwarten würden, cW Wert 0,31, 795 kg inklusive der 75 kg für Fahrer/Gepäck (entspricht dem Leergewicht des 1. Smart, der 0,9 m kürzer war). 0-100 km in 12,2 Sekunden, 160 km/h Höchstgeschwindigkeit mit 58 PS und 91 Nm.

Mehr Langszeiterfahrungen habe ich mit bisher um die 450000 km in knapp 18 Jahren nicht. 3-Zylinder sind sparsam und robust, wenn man die richtigen kauft. Problematisch sind meist die Anbauteile inklusive Karosserie, weil japanische Kleinstwagen bis auf die Motoren nicht für die Ewigkeit gebaut werden.

Sun May 15 15:56:52 CEST 2022    |    Kunipfuhl

Zitat:

Mehr Langszeiterfahrungen habe ich mit bisher um die 450000 km in knapp 18 Jahren nicht. 3-Zylinder sind sparsam und robust, wenn man die richtigen kauft. Problematisch sind meist die Anbauteile inklusive Karosserie, weil japanische Kleinstwagen bis auf die Motoren nicht für die Ewigkeit gebaut werden.

Gegen das vorzeitige Durchrosten gibt es Mittel.
Mein Suzuki Jimny ist inzwischen 16 Jahre alt. Ich musste bisher 2 Rostlöcher zuschweissen. Eins am Boden der Kofferraummulde, doppeltes Blech, für Rostschutzmaßnahmen kaum erreichbar, und eines an einem Verstärkungsrohr am Rahmen ganz vorn. Hab ich übersehen rechtzeitig was zu machen.
Ansonsten wird der Suzuki einmal im Jahr von unten gründlich mit dem HD-Reiniger bearbeitet und anschließend mit Seilfett eingesprüht. Schlägt jeden anderen Unterbodenschutz. Die Hohlräume in Rahmen und Karosse habe ich mit Biskor-Hohlraumgel geflutet. Da hat Rost keine Chance mehr. War eben erst beim TÜV - ohne Mängel !

Sun May 15 23:03:53 CEST 2022    |    Sofa-Tours

Und wenn wir schon bei legendären Maschinen sind...:

Jeder der Opel aus den 90ern kennt (ich meine mehr als die weit übertriebenen Rost-Klischees), der kennt den wirklich legendären C20XE

Mon May 16 07:12:56 CEST 2022    |    Maxi245

Ich habe 2 für mich ganz besondere Motoren auf meiner Liste, die ich selber viele Jahre/Kilometer besessen und teils wirklich furchtbar behandelt habe... aber sie machten NIE schlapp, im Gegenteil sie Liefen wie absolute Präzisionswerke IMMER einwandfrei.

Als Erster der Mazda 2.0 16V im 626 GT Coupé ( Baureihe GD, meiner war BJ 88 ), toller Motor, sehr standfest und hielt selbst meine jugendlich dummen Quälereien klaglos aus, ob Winter bei minus 20 oder Sommer bei + 30 ich habe ihn nie geschont und auch keinerlei Achtung vor ihm gehabt bezüglich warm fahren oder so. Trotz allem, er lief tadellos stets laufruhig und drehfreudig....

Als Zweiter der BMW M57D30TÜ2 3 Liter R6 Diesel ( Bei mir im e91, Software optimiert ), gekauft als 325D und noch nie zuvor und auch nie mehr danach solch eine "Liebe" verspürt. Gut das Auto mit nahezu Vollausstattung war auch toll, aber ohne diesen Traummotor hätte es einfach nicht gepasst. Egal ob man auf der Bahn den Flugschein gemacht oder mit knapp über Standgas in der Stadt mit geschwommen ist... Er war zu jeder Zeit ein in sich ruhende Fels in der Brandung. Dieses Motörchen habe ich immer gut behandelt und er hat es mir mit vielen Problemlosen Kilometern und wenn ich es wollte außergewöhnlich niedrigen Verbräuchen gedankt. Selbst wenn man es wirklich eilig hatte, war er zu jeder Zeit sparsam. Getrennt habe ich mich nur von ihm, da sich mein Fahrprofil so stark geändert hatte, das ein großer Diesel sich 1. nicht rechnete und 2. ich ihn durch das neue Fahrprofil, also die extrem kurzen Strecken und keinerlei nennenswerten "Auslauf" ruiniert hätte.

Mon May 16 09:39:30 CEST 2022    |    Trottel2011

Ein Motor, der mir so eben wieder eingefallen ist, der eine besondere Klasse hat, ist der BMC A-Series Motor. Ja, sagt keinem was aber...

Von 1951 bis 2000 gebaut. Hubraum von 0.803-1.33l. Mit Vergaser oder Einspritzung. Als Sauger und als Turbo. Als Diesel als auch Benziner. Zwischen 15 und 95 ps. Mit integriertem Getriebe oder normalem Anflaschgetriebe. Der Motor ist ein Allrounder. Dazu haltbar, Robust, leicht zu tunen und wurde von vielen Herstellern in Lizenz hergestellt (z.B. Nissan/Datsun).

Am meisten Bekannt als Antrieb für den Mini, aber es hat im Grunde fast alles angetrieben, was BMC (British Motor Corporation) hergestellt hat.

Deine Antwort auf "Motoren die besondere Klasse haben oder ewig laufen….."

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bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

gebürtiger Hesse der nun in Bayern zuhause ist.
Hobby's sind natürlich Autos insbesondere mit Wankelmotor, Motorrad fahren und Allrad / Offroad fahren

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