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andyrx

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09.02.2021 22:22    |    andyrx    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: 4x4, Allrad, Dacia, Duster, Kia, SD, Sorento

Der Sorento ist eine Klasse höher als der Dacia Duster ...beide sind 4x4
Der Sorento ist eine Klasse höher als der Dacia Duster...beide sind 4x4

Hallo Motortalker ,

 

Ein Winter der seinem Namen mal alle Ehre macht und speziell hier in der Rhön reichlich Schnee seit Dezember aufwartet;)

 

Da ich gerne mit meinen 2 Hunden gerne mal in die Berge fahre bin ich froh gleich über 2 geeignete Autos mit Allrad zu verfügen und diese auch wechselweise benutze ....der Kia Sorento ist eigentlich eher ein schwerer Geländewagen ( leer 2150Kg) mit Leiterrahmen und Untersetzung während der Dacia Duster DCI 4x4 ein klassisches SUV ist und mit rund 1500kg deutlich leichter daher kommt als der massive Kia Sorento.

 

Der Kia Sorento ist aus Baujahr 2004 und hat 342.000km auf der Uhr ....der Duster ist aus 2015 und hat 95.000km auf dem Tacho

 

Beides Diesel mit 2,5 Liter 140PS beim gewichtigen Sorento und 1,5 Liter Diesel und 110PS im Duster.

 

Der Kia ist das EX Modell mit automatisch zuschaltbaren Allrad ( T.O.D. Torque on Demand) System der einfachere LX hat nur den manuell zuschaltbaren Allrad.

 

Die Bodenfreiheit der beiden ist mit 215mm bei beiden etwa gleich ....der Kia rollt zur Zeit auf Winterreifen Cooper WSC in 245/70r16 und der Duster auf Ganzjahresreifen von Maxtrek Relamax 4s in 215/70r16....beide noch mit mehr als reichlich Profil.

 

Der Duster ist kompakter als der Sorento mit ca. 4,40 Meter zu 4,65 des Sorento und 15 Zentimeter niedriger als der 1,82 hoch aufragende Sorento der damit eine erhabener Sitzposition hat.

 

Der Allrad des Duster 4x4 ist völlig anders aufgebaut als der des Sorento ....der Dustef ist für gewöhnlich ein Frontriebler der bei Schlupf die Hinterachse zuschaltet über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung.....darüber hinaus lässt sich via Schalter die 4x4 Verteilung auf 50/50 festlegen ....sehr vorteilhaft wenn es mal wirklich ins Gelände geben soll.

Eine Untersetzung hat der Duster hingegen nicht und belässt es bei eu es sehr kurzen ersten Gang des 6 Gang Getriebes ....funktioniert sehr gut so ;)

 

Der Sorento treibt für gewöhnlich die starre Hinterachse an und schaltet bei Bedarf die Vorderachse hinzu ....mittels Schalter lässt sich eine Untersetzung zuschalten und das Mittendifferential sperren 50/50 was im Gelände natürlich sehr gut ist und dem der reinen Geländewagen entspricht.

 

Wie fahren sich die beiden im Winter auf Schnee und Eis ??

 

Grundsätzlich macht mir Allrad im dick verschneiten Terrain ( hier in der Rhön nicht ungewöhnlich ) Spaß zu fahren....aber mitunter ist es nur eine Straße mit Matsch oder festgefahrener Schneedecke und da ist der Sicherheitsaspekt nicht zu unterschätzen.

 

 

 

...um es klar zu sagen ,der Duster ist als generelles Winterauto der klar bessere Kandidat weil der Allradantrieb mit der normalerweise angetriebenen Vorderachse viel harmonischer und weniger aggressiv auf plötzlichen Schlupf reagiert....der Kia hingegen neigt dazu erstmal quer zu kommen bzw. einzudrehen bis die Vorderachse sich zuschaltet....sprich die Straße mit wechselnden Zustand wie Matsch und ähnlichen liegt dem Duster eher als dem Sorento.

 

Geht es nur um Traktion im hohen Schnee nehmen sich die beiden nicht soviel....ist man aber am Hang / Steigung hat der Duster den Vorteil des deutlich geringeren Gewichtes was nicht zu unterschätzen ist ....wenn die Fuhre erstmal ins Rutschen kommt flößt das Gewicht des Sorento ordentlich Respekt ein.

 

Im Wald mit reichlich Pulverschnee wo primär Traktion gefragt sein wird ist es für mich egal welchen ich fahre weil da Traktion zählt und da sind beide gleichwertig....auf der Straße mit schneebedeckter Fahrbahn oder bei schmierigen Matsch ist mir aber Duster deutlich lieber weil gutmütiger und besser zu handeln:eek:

 

Überhaupt sind bei winterlichen Strassenverhältnissen reine Offroader oder Pickups mit einfachen zuschaltbaren Allrad aus meiner Sicht keine guten Partner ....da bevorzuge ich eher die SUV mit einem aktiven Allrad und regulären Frontantrieb oder noch besser permanent Allrad wie ich von meinen ehemaligen Subarus oder dem Renault RX4 kenne....

 

Der Sorento macht im Gelände oder als Zugfahrzeug ( 2,8 Tonnen ) einen guten Job....bei Eis und Schnee hingegen überzeugt mich der Dacia Duster mehr.

 

Bei Eis und Schnee ( nicht Gelände oder Offroad ) aber noch besser ist der RX4 von Freundin —} https://www.motor-talk.de/.../...duster-4x4-im-vergleich-t7015768.html

 

Nochmal zu den beiden im Artikel hier ....

 

Der Kia Sorento hat aber die bessere Heizung und beheizbares Wischwasser sowie eine Scheinwerferreinigungsanlage und mehr Platz für die Hunde ....der Duster punktet mit seiner Sitzheizung;)

 

Ok das hängt auch davon ab was mal als Extras bestellt wurde:o

 

Der Kia verbraucht im winterlichen Betrieb rund 10-11 Liter und hat einen großen 80 Liter Tank ....der Duster braucht um die 7 Liter im Schnitt und hat 55 Liter Tank.

 

Im Sommer auf Strecke schaffe ich im Kia auch 8-9 Liter und im Duster 6-7 Liter Verbrauch .

 

Sprich wenn ich bei der derzeitigen Wetterlage eine längere Reise zu machen hätte wäre der Duster das Auto welches ich wähle....für Ausflüge in den verschneiten Wald kann es auch der Sorento oder der Duster sein weil da primär Traktion gefragt ist und das können beide gut....da der alte Sorento mit 340.000km aber schon gut gebraucht ist und es mir nicht mehr so drauf ankommt wegen weiterer Gebrauchsspuren und Salz nehme ich den Sorento sehr oft zum fahren im Wald.

 

 

Die Ganzjahresreifen auf dem Duster sind völlig ausreichend auch im tiefen Schnee und den Cooper WSC auf dem Sorento gleichwertig....insofern kann ich zu den viel gescholtenen Ganzjahresreifen hier nichts negatives sagen.

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09.02.2021 23:38    |    British_Engineering

Schöner Artikel. Gut, mal etwas über die verschiedenen Allrad-Konzepte der beiden Autos zu hören. Hätte ich so überhaupt nicht gedacht.

 

Den Sorento haben sich Freunde meiner Eltern so um 2003/04 als Ersatz für ihren guten alten Ford Scorpio gekauft, weil der so eine hohe Anhängerlast hat. Sie waren mit dem Auto zufrieden, haben sich aber immer darüber geärgert, dass die Nachfolgemodelle so riesig wurden. Mein Nachbar fährt das aktuelle Sorento-Modell. Was für eine fahrende Festung!


09.02.2021 23:54    |    andyrx

@British_Engineering

 

Der Kia Sorento der ersten Generation ist völlig anders ausgelegt als die größeren aber leichteren Nachfolger ....der erste Kia Sorento war im Prinzip aufgebaut wie ein klassischer Geländewagen mit einem massiven Leiterrahmen auf dem die Karosserie verschraubt ist sowie eine Bodenfreiheit von 21cm und eine robuste Starrachse hinten sowie die Untersetzung auf 4,65 Länge noch recht kompakt aufgebaut aber dadurch recht schwer .....mit über 2000kg Leergewicht ist er aber auch in der Lage je nach Ausführung / Motor zwischen 2800kg bis 3500kg zu ziehen und das ohne Probleme;)

 

Der Nachfolger wurde ein ganz anderes Auto ....selbsttragende Karosserie statt Leiterrahmen und deutlich größer aber leichter mit weniger Bodenfreiheit ( 18cm) als der Vorgänger ....hier war ganz klar der Schwerpunkt auf Straße statt Gelände gelegt worden.

Die Anhängelast sank auf 2000kg ...kaum zu glauben obwohl der Sorento II deutlich größer ist kann er nur noch wenig ziehen.

 

Die beiden Fahrzeuge haben nur noch wenig gemeinsam ;)


10.02.2021 00:08    |    waldgruenchen

Hallo Andyrx

 

Da hast du einen guten Vergleich geschrieben.

Ich hatte vorher einen Pickup Mazda BT50 mit zuschaltbarem Allradantrieb und Untersetzung.

...im Winter bei Schneefahrbahn ohne eingeschaltetem Allrad fast nicht zu fahren, geschweige mit Anhänger ohne Schneeketten hinten bei mehr Gewicht am Anhänger...ui ui ui...

Jetzt hab ich einen MB Vito 119 4x4, unglaublich der Unterschied.

Klar hatte der Mazda mehr Bodenfreiheit, aber in punkto Allrad klar der Vito mit 4-matik.

(und bei den Winterreifen spare ich auch nicht)


10.02.2021 00:19    |    andyrx

@waldgruenchen

 

Ja es ist genauso wie Du schreibst ....da der simple zuschaltbare Allrad von älteren Offroadern oder Pickups nur der Traktion dienen und nur bei wirklich glatter Strecke oder Offroad nutzbar sind kannst du die auf der Straße im Winter eigentlich vergessen ...mit Anhänger erst recht weil kaum Fahrstabilität vorhanden ist :o


10.02.2021 08:43    |    PIPD black

Ganz so schlimm ist es auch nicht, dass man es vergessen kann. Solange etwas Schlupf an der Fahrbahn da ist, kann man da auch mit dem Zuschaltallrad fahren. Einige machen das sogar bei nasser Strecke. Wenn sich der Allrad dann wirklich verspannen sollte, rutscht das Rad eben durch. Schön ist das nicht, aber die Technik verträgt das wohl.

 

Was aber tatsächlich problematisch ist, ist das Allradbremsen - und lenken. Mit eingelegtem 4x4 schiebt es schon ganz gewaltig. Auch die elektronischen Helferlein reagieren anders. Und wie du richtig schreibst, das Gewicht ist echt das größte Problem bei glatter Fahrbahn. So früh wie das ESP meines Rängers regelt, hab ich es vorher in keinem Auto gehabt. Auf rutschiger Strecke mal kurz die Bremse betätigen und den Fuß auf dem Pedal lassen und es rattert. 2,2 t Lebendgewicht haben da so ihre Schwungmasse.


10.02.2021 09:24    |    andyrx

Zitat:

@PIPD black schrieb am 10. Februar 2021 um 08:43:19 Uhr:

Ganz so schlimm ist es auch nicht, dass man es vergessen kann. Solange etwas Schlupf an der Fahrbahn da ist, kann man da auch mit dem Zuschaltallrad fahren. Einige machen das sogar bei nasser Strecke. Wenn sich der Allrad dann wirklich verspannen sollte, rutscht das Rad eben durch. Schön ist das nicht, aber die Technik verträgt das wohl.

 

Was aber tatsächlich problematisch ist, ist das Allradbremsen - und lenken. Mit eingelegtem 4x4 schiebt es schon ganz gewaltig. Auch die elektronischen Helferlein reagieren anders. Und wie du richtig schreibst, das Gewicht ist echt das größte Problem bei glatter Fahrbahn. So früh wie das ESP meines Rängers regelt, hab ich es vorher in keinem Auto gehabt. Auf rutschiger Strecke mal kurz die Bremse betätigen und den Fuß auf dem Pedal lassen und es rattert. 2,2 t Lebendgewicht haben da so ihre Schwungmasse.

Ist natürlich ganz schöner Verschleiß ;)

 

....ja die wollen dann nur geradeaus und untersteuern gnadenlos wenn Grip vorhanden ist .....bei wechselnden Straßenzustand ganz schön aufregend ;)


10.02.2021 10:16    |    andyrx

Wie gesagt im Wald bzw. da wo es ausschließlich um Traktion gebt finde ich den simplen und robusten zuschaltbaren Allrad prima ;)

 

Die klassischen Offroader sind haltbar und recht einfach zu reparieren

 

 

Interessant jedoch dieses Video —} https://youtu.be/Peo7EqRxZbg

 

 

Habe von den modernen Allradsystemen im Gelände eher nix gehalten .....das Video hat mich hingegen ziemlich beeindruckt


10.02.2021 12:51    |    fehlzündung

Ich lese immer vom sehr kurz übersetzten 1. Gang beim Duster. Wie ist das beim normalen Fahren, fährt man da im 2. Gang an oder nimmt man trotzdem den ersten?


10.02.2021 12:55    |    andyrx

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 10. Februar 2021 um 12:51:03 Uhr:

Ich lese immer vom sehr kurz übersetzten 1. Gang beim Duster. Wie ist das beim normalen Fahren, fährt man da im 2. Gang an oder nimmt man trotzdem den ersten?

Meist fährt man gleich im zweiten Gang an ....es sei denn man steht am Berg oder hat Anhänger dran ;)

 

Der erste Gang reicht nur bis 20km/h ist also ungefähr auf die Hälfte untersetzt und damit kommt man Abseits der Straße prima zurecht :p


10.02.2021 13:50    |    der_Derk

Zitat:

Habe von den modernen Allradsystemen im Gelände eher nix gehalten .....das Video hat mich hingegen ziemlich beeindruckt

Ich finde an solchen Videos immer wieder beeinruckend, dass der Nutzen der Hilfssysteme immer an Fahrfehlern demonstriert wird... ;)

 

Beispiel Mercedes G: Fährt ohne Diffsperren in eine Verschränkungspassage, hält an, schaltet Sperren zu, fährt weiter. Jemand, der ein wenig Geländeerfahrung hat und in seinem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, macht das nicht so. Für das Durchkommen ist es am Ende unerheblich, ob man zwischendurch an den schlimmsten Stellen für's Foto anhält, alle Möglichkeiten des Antriebs demonstriert hat und sich durch alle Menüs durchgeklickert hat - oder halt einfach gefahren ist.

 

Nebenbei bemerkt: Schönes Gelände für 20-Zöller Niederquerschnitt-Straßenreifen... Hättest Du mit dem Duster auch geschafft ;).


10.02.2021 13:53    |    fehlzündung

Ah ok, also tatsächlich ein 1. Gang für Gelände oder schwere Lasten. Da kann man ja wirklich kriechen ohne die Kupplung zu malträtieren.


10.02.2021 14:33    |    bronx.1965

@andryx

Schöner Vergleich, gut geschrieben! Ich kann deine Aussagen nur bestätigen.

Unser Duster 4x4 schlägt sich bei solchen Verhältnissen ebenfalls achtbar. Wir haben allerdings den 1,6er Benziner (105) PS.

Das Getriebe hat meines Wissens die gleiche Übersetzung. Der Erste Gang ist auch sehr kurz übersetzt.

Bei nornalen Straßen- und Witterungsverhältnissen kann man duchaus mit der Schaltfolge 2-4-6 fahren. ;)

Im Sommerlichen Betrieb liegt der Konsum um 7 -8 L, im Winter sinds schon mal 10 - 11. Je nach Strecke und Beschaffenheit.


10.02.2021 15:11    |    Swissbob

Zitat:

@andyrx schrieb am 10. Februar 2021 um 10:16:46 Uhr:

Wie gesagt im Wald bzw. da wo es ausschließlich um Traktion gebt finde ich den simplen und robusten zuschaltbaren Allrad prima ;)

 

Die klassischen Offroader sind haltbar und recht einfach zu reparieren

 

 

Interessant jedoch dieses Video —} https://youtu.be/Peo7EqRxZbg

 

 

Habe von den modernen Allradsystemen im Gelände eher nix gehalten .....das Video hat mich hingegen ziemlich beeindruckt

Der Range Rover hat sehr interessante Eigenschaften.

 

Die jeweils gegenüberliegenden Räder sind über die Luftfederung verbunden.

 

Die 2 Differenzialsperren sind vollvariabel (0-100%).

 

Die Querstabilisatoren sind sehr weich.

 

Die Lenkung ist relativ indirekt übersetzt und stark gedämpft.

 

Auf der Strasse fährt er sich wie eine Yacht, aber im Tiefschnee merkt man ausser beim Bremsen wenig vom Untergrund.

 

@D.Schwarz kennt sich bei JLR noch besser aus :)


10.02.2021 16:09    |    andyrx

@der_Derk

 

 

Klar , niemand würde so an der schwierigsten Stelle anhalten und die Auswahl der Reifen und Felgen für Offroad geradezu albern :p

 

Aber beeindruckend finde ich das Level der elektronischen Hilfen schon ....da hat sich in den letzten Jahren einiges getan und weiter entwickelt.

 

Früher hat das ESP den Motor abgewürgt und das war es dann .....heute statt großer Verschränkung und diverser mechanischer Sperren eine elektronische Umverteilung der Kraft dort wo man es effektiv braucht ....gut das waren teure Luxus SUV und nicht Fahrzeuge in der Preisklasse von Ford Kuga oder Dacia Duster und es wird sicherlich etwas dauern bis solche aufwendigen Regelsysteme auch in preiswerte SUV zu finden sind,aber die Richtung ist klar beste Traktion wird künftig nicht mehr nur bei einer G-Klasse oder einem Jeep,Rubicon zu finden sein:o


11.02.2021 09:29    |    der_Derk

Zitat:

@andyrx schrieb am 10. Februar 2021 um 16:09:52 Uhr:

Aber beeindruckend finde ich das Level der elektronischen Hilfen schon ....da hat sich in den letzten Jahren einiges getan und weiter entwickelt.

Nunja - die elektronischen Hilfen beschränken sich da eigentlich in den meisten Fällen auf die Traktionkontrolle, neu ist allenfalls die Einstellbarkeit der Parameter in gewissen Grenzen - was aber am Ende mehr Nuancen ausgleicht, und keinen gewaltigen Unterschied mehr macht.

 

Die Traktionskontrolle selber ist nicht so wirklich neu, sondern kam z.B. 1997 bei ersten ML (W163), da dieser das Mitteldifferential nicht sperren konnte - im Gelände muss er daher alles über Bremseneingriff kontern, sonst geht gar nichts. Selbst im Defender gab es die Traktionkontrolle optional seit 20 Jahren, im Range Rover seit 1992. Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control) gab es seit 1997 im Freelander, um dessen fehlende Untersetzung/Motorbremswirkung bergab zu kompensieren. Aktive Stabilisatoren (ACC, active cornering enhancement) hatte der Discovery 1999, aushängbare Stabis gab es im Patrol GR Y61 ab 1997.

 

Weiterentwickelt hat sich da im Wesentlichen die Darstellung für den Fahrer (Programmwahlschalter, Anzeige der Kraftverteilung, etc.), die technischen Baugruppe im Fahrzeug, funktional gesehen - eher nicht. Die Winkelauflösung der Raddrehzahlsensoren ist etwas besser geworden, aber die Anforderungen dafür sind im Gelände nicht so hoch. Was aber auch am Beispiel des G überhaupt nichts bringt, denn wenn alle Differentiale gesperrt sind, gibt es abgesehen von der Gaspedalkennlinie nichts mehr elektronisch zu regeln... ;)

 

Wenn wir mal mehr als 13 Jahre in Deiner Historie zurückblättern - siehst Du denn da wirklich einen gewaltigen Unterschied zum Cayenne?


11.02.2021 12:16    |    Nocki

Ich selbst fahre nur auf zwei Rädern ins Gelände. Ein paar Freunde von mir waren früher aber so richtige Offroad Cracks. Da bin ich halt auch öfters mit. Mitfahren und zuschauen und dabei sein ist ja auch schön. Was ich da aber immer selbst gesehen habe und was mir da auch öft erklärt wurde ist, dass das Gewicht sehr wichtig ist wenn man noch ihrgendwo rauf kommen will. Da waren so schwere Kisten wie range Rovers, Cherokees und sonstige Kisten mit zT V8 und Power ohne Ende. Aber die kamen alle nicht da hin wo der kleine Suzuki Vitara oder Toyota BJ hoch wuselte.

Das war aber noch alles vor der Zeit des massiven Elektronik Einsatzes im Fahrzeugbau. Die Wägen, ob gro oder klein, hatte alle einfache Sperren, Differenziale und Untersetzungen.


11.02.2021 12:52    |    andyrx

Bekannter von mir geht auf die Jagd und hatte sich dafür einen großen Landrover Defender gekauft ( Geld spielt da keine wirkliche Rolle ) mit allem was das Herz begehrt.....vor einem halben Jahr hab ich nicht schlecht gestaunt als ein neuer Suzuki Jimny vor der Tür stand und der Landrover verkauft wurde....seine ( nachvollziehbare ) Brgründung .....zu schwer,zu groß ,zu sperrig und für seine Zwecke wie die Jagd deshalb einfach unpraktisch ;)

 

Mitunter ist weniger wirklich mehr und in den italienischen Bergen hab ich schon gesehen das ein simpler Fiat Panda I 4x4 erste Serie noch dort rauf fuhr wo für die Dickschiffe Feierabend war :p


11.02.2021 13:13    |    der_Derk

... wobei beim aktuellen Jimny Geld ebenfalls keine Rolle spielen darf, momentan ist das eher ein Spekulationsobjekt ;).

 

Gewicht war schon immer der wichtigste Faktor - Schnee oder Gelände, der Reifen kann da halt nur eine sehr begrenzte Kraft übertragen. Größe ist auch oft hinderlich, weil man mit em kleineren Fahrzeug meistens mehr Optionen hat - der Weg ist im Verhältnis breiter und eröffnet mehr Möglichkeiten.

 

War übrigens auch immer die Erkenntnis bei den jährlichen Schnee-Vergleichstests der Autozeitschriften. Irgendwann ist man dazu übergegangen, den Jimny wegzulassen - oder die Zeiten für 'nen Slalomparcour zu werten, damit er mal irgendwo nicht vorne war ;).


11.02.2021 13:24    |    PIPD black

Für die Jagd sind ja nun solche "Panzer" wie der LR oder auch Pickups nun wirklich nicht die erste Wahl, wenn man sich mit den schweren Dingern nicht die Waldwegen vollends ruinieren will. Zudem sind sie sehr zu oft zu breit. Da nimmt man dann eher so kleine Derivate ala Lada Niva oder die kleinen Suzukis her. Für das erlegte Wild gibts dann den Korb auf der Anhängerkupplung.


11.02.2021 18:35    |    HerrLehmann

Lada Niva... Dürfte doch auch überall durch kommen und der hat ne Heizung verbaut... ;-)


12.02.2021 16:56    |    lippe1audi

Zwei kleine, aber bizarre Winter-Kunstwerke:

Am Montag hatte es die beiden Lichtschächte vor den Fenstern meines Arbeitsraumes, welcher in einem

angebauten Kellerraum untergebracht ist, beinahe komplett zugeweht.

 

Heftig frieren, tagsüber etwas antauen, dann wieder...... und plötzlich gabs diesen veritablen einzelnen Zapfen ausgerechnet an der Jalousie.

Grüße, lippe1audi


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