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andyrx

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29.09.2017 13:47    |    andyrx    |    Kommentare (84)

die Zerstörung der Fahrzeuge ist meist massiv und tödlich...die Zerstörung der Fahrzeuge ist meist massiv und tödlich...

Moin Motortalker,

 

hatte vor längerer Zeit schon mal einen Blog zu dem Thema erstellt....aber gefühlt wird das immer häufiger...Tod am Ende eines Staus scheint ein ein Schwerpunkt tödlicher Unfälle zu werden auf den Autobahnen in Deutschland...:confused:

 

Gegen Unaufmerksamkeit hilft auch kein Tempolimit insbesondere wenn LKW beteiligt sind,die durch ihre schiere Masse auch bei moderaten Tempo für dramatische Folgen sorgen.

 

http://www.nonstopnews.de/meldung/26070

 

....und gerade dieser Unfall hier-->http://www.nonstopnews.de/meldung/26056

 

zeigt wie wichtig es ist das Geschehen im Rückspiegel zu beobachten und sich einen Notausgang bereit zu halten....dem Jaguar Fahrer hat diese Umsichtigkeit das Leben gerettet.

 

Auch der schwere Busunfall mit 18 Toten kürzlich geschah am Stauende--> http://www.zeit.de/.../busunglueck-a9-reisebus-brennt-bayern-tote

 

Ich frage mich dabei ob das durch die Berichterstattung heute anders wahrgenommen wird und das Problem der Unfälle am Stauende schon früher in dieser Ausprägung bestand...??

 

es sind ja nicht nur LKW die am Stauende auffahren...aber die Folgen sind halt weit schlimmer.

 

Jetzt haben moderne LKW ein Abstandsradar ab Werk und trotzdem gibt es diese dramatischen Unfälle fast täglich....auf manchen Autobahnen besonders viele (A2 und A1 ) obwohl diese nicht mal besonders anspruchsvoll zu befahren sind z.B. in den Kasseler Bergen auf der A7 z.B. liest man selten von solchen Unfällen...:confused:

 

was kann man da eigentlich noch tun bzw. Abhilfe schaffen..??

 

Ich jedenfalls beobachte bei Staubildung den rückwärtigen Verkehr sehr genau und halte Abstand zum Vordermann bzw. schaue das ich eine Option zur Flucht habe um reagieren zu können wenn ich bemerken sollte das es für den Hintermann nicht reicht.

 

einmal habe ich das ja schon erlebt....und da war ich dann schnell auf die Standspur ausgewichen.

 

Grüße Andy

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29.09.2017 13:54    |    gato311

Ich denke, gegeben hat es die Fälle schon immer reichlich.

 

Allerdings kommen sie jetzt absolut mehr vor wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf unseren Autobahnen.

Ferner gibt es bei den LKW Fahrern mehr Ablenkung durch Smartphones und Videos als früher.

 

Aufmerksamkeit rettet oft Leben.


29.09.2017 13:59    |    Federspanner11185

Zitat:

Ferner gibt es bei den LKW Fahrern mehr Ablenkung durch Smartphones und Videos als früher.

Und natürlich die Unart von LKW-Fahrern, Abstands- und Notbremsassistenten still zu legen...


29.09.2017 14:15    |    remarque4711

Ich war erst gestern Abend nach langer Zeit mal wieder im Stau (A8 Karlsruhe-Stuttgart bei Pforzheim), es ging langsam aber stetig weiter.

 

Der Stau wurde im Radio gemeldet, ich habe aber beschlossen weiter zu fahren und nicht durch Pforzheim zu fahren. Da ich die Stadt kenne, war der Stau wahrscheinlich trotzdem die schnellere Alternative.

 

Als der Stau in Sicht kam, fuhr ich auf der Mittelspur, rechts waren relativ viele LKW unterwegs. Ich bin dann sofort auf die linke Spur gefahren, weil ich am Stauende nie rechts oder in der Mitte fahre.

 

Bin dann auf der linken Spur ganz links (mit der linken Seite auf dem Fahrbaahnstreifen) gefahren, war damit aber relativ allein, mein Hintermann noch aber vor mir alle schön in der Mitte oder rechts auf der Spur. Auf der Mittelspur sah es ähnlich aus. Der von hinten kommende Abschlepper musste sich trotz gelben Rundumleuchten den Weg nach vorne freihupen. Soviel noch zum aktuellen Thema Rettungsgasse.

 

Sollte ich dennoch mangels Alternative am Stauende mal rechts fahren müssen, halte ich zum Vorderfahrzeug immer soviel Abstand, dass ich noch irgendwohin ausweichen kann. Wenn ich keine Ausweichmöglichkeit sehe (Leitplanken rechts, Berge links, auf Schweizer Autobahnen bspw.) lasse ich den Abstand so groß, dass die Flucht nach vorne noch möglich ist. Das Gefühl ist dann aber am Stauende trotzdem mulmig.

 

Außer genügend Abstand zum Vordermann zu halten, sehe ich aber auch keine weiteren Möglichkeiten, die Unfälle zu verhindern. Im Gegenteil: Ich befürchte, dass sich die Unfallzahlen allgemein wegen der Unsitte die Smartphones während der Fahrt oder im Stau (also am Steuer) zu benutzen, in Zukunft erhöhen werden.


29.09.2017 14:32    |    andyrx

ja es dürfte in erster Linie mit Unaufmerksamkeit durch Ablenkung zu tun haben....Smartphones und andere Gimmicks sind da sicherlich nicht unschuldig.

 

moderne LKW bremsen und fahren sich besser als jemals zuvor...an der Technik jedenfalls liegt es nicht.

 

Grüße Andy


29.09.2017 16:52    |    meehster

Daß die LKW-Fahrer ihr Abstandsradar abschalten, liegt meist an Fahrern, die relativ dich vor ihnen einscheren, oft Autofahrer, die noch unbedingt vor der Abfahrt den Laster überholen mußten.


29.09.2017 17:03    |    enrgy

die a1 von remscheid runter vor der leverkusener brücke (bzw. dem kr lev) ist auch zu so einer typischen todesfalle geworden. war über 5 jahre mein arbeitsweg.

durch die sperrung für lkw müssen nun seit ein paar jahren alle laster auf der a1 am kr lev auf die a3 richtung süden abbiegen. das verursacht dann mitunter 4-6km rückstau, aber oft NUR auf der rechten spur, weil lkw überholverbot haben und alle rechts bleiben müssen.

doch selbst lange zeit nach der morgendlichen rush-hour, so gegen mittag, kann es plötzlich zum kompletten stillstand der rechten spur kommen, während links und mitte nur einzelne pkw weiter mit normalem tempo unterwegs sind.

 

ein lasterfahrer, der da unaufmerksam ist und den verkehr neben sich nur unterbewußt als hilfsmittel wahrnimmt, erkennt einfach nicht, daß der vor ihm fahrende nicht nur verzögert, sondern bereits komplett zum stillstand gekommen ist.

so hat es in den letzten 4 jahren diverse todesfälle gegeben. aber nicht nur ortsfremde lkw, auch "einheimische" und pkw fahrer sind da schon zu tode zerschellt.

tragisch sind dann auch solche fälle, wo der aufprallende lkw die 3 nächsten lkw davor zusammenschiebt und dazwischen dann noch ein auto (bzw. wohnmobil, beide insassen tot) war. da nützt auch der blick in den rückspiegel nix, weil man dann nicht mehr sieht, was von ganz hinten angerauscht kommt

 

als maßnahme wurde auf dem gesamten 7km bereich von burscheid an zunächst ein tempolimit (100pkw, 60 lkw) errichtet, dann kam ein mobiler blitzer hinzu, inzwischen ist es eine stationäre blitzanlage geworden. aber die erzeugt ja nur an der einen stelle aufmerksamkeit.

und deshalb knallt es trotzdem immer wieder, weil die 3km strecke nach dem blitzer durch lange gerade flachstücke keine besondere aufmerksamkeit erforderlich erscheinen läßt. der vordermann ist 300m weg und was davor ist (namlich der totalstau) sehe ich nicht. und dann meldet sich der disponent und ich muß mit dem diskutieren und schwupps sind aus den 300m null meter geworden.

 

weil eben tempolimit den verantwortlichen auch nicht als der weisheit letzter schluß scheint, will man nun evtl. verschwenkungen wie bei baustellen einbauen, damit die fahrer mehr aufmerksamkeit auf die strecke lenken. hört sich zwar unorthodox an, halte ich aber nicht für soo blöd, denn bei baustellen sind wir ja, auch wenn meist zu schnell, doch eher bei der sache und schauen, was vorne passiert.

das ganze drama wird uns da noch sicher 10 jahre begleiten, denn ein zügiger start des brückenneubaus ist noch nicht zu sehen. und es wird da sicher leider noch weitere opfer geben.


29.09.2017 17:09    |    andyrx

es scheint als würden gerade die flachen anspruchslosen Strecken wo man meint es einfach rollen zu lassen....diese Unaufmerksamkeit besonders fördern:eek:

 

Auf so mancher Bergstrecke wo die Fahrer gefordert sind und es abwechslungsreicher zugeht passiert weit weniger.

 

Grüße Andy


29.09.2017 17:23    |    remarque4711

Kann schon sein. Der Stau von welchem ich vorher schrieb, war von "oben" gut sichtbar. Auf ewig gerader Strecke hilft aber trotzdem Abstand und etwas versetztes Fahren.

 

Ich habe gestern LKW überholt, welche so nah hintereinander fuhren, dass kein PKW mehr dazwischen gepasst hätten - und das bei 80-90 Km/h :eek: :rolleyes:.

 

Das gab es aber auchs schon, als ich noch jeden Tag auf der Autobahn unterwegs war. Sie lernen einfach nicht dazu :confused:


29.09.2017 18:02    |    andyrx

so wenig Sicht hinter so einer rollenden Plakatwand würde mich kirre machen....Reaktionsmöglichkeiten sind da äusserst begrenzt.

 

Was ist es...was die Trucker so ein Risiko eingehen lässt??

 

fehlende intellektuelle Einsicht??

 

selbst wenn ich mich mal mit meinem Offroader hinter einen Bus geklemmt hab war der Abstand dann meist doch so groß dass der Windschatten kaum noch wirksam war,einfach weil es zu dicht drauf sehr anstrengend ist und wesentlich mehr Konzentration erfordert als wenn man freie Sicht hat.


29.09.2017 18:22    |    Achsmanschette42

Ich fahre eigentlich immer rechts, fahre aber mit reichlich Abstand und vorausschauend. Wer selbst nicht aufpasst... gehört gar nicht in den Straßenverkehr.

 

Ich will nicht behaupten, dass es mich auf keinen Fall treffen könnte, aber ich schätze die Gefahr nicht so viel höher als mittig oder links ein. Da kommrt auch so einiges angeflogen...


29.09.2017 18:25    |    Zenobia_V6

Das Stauende war schon immer ein Problem. Wer sich entsinnt, erinnert sich vielleicht daran dass das Einschalten der Warnblinkanlage ein Trend der Neunziger war und nun selbstverständlich ist.

 

Hinzugekommen ist aber jetzt der Trend, sich mit dem Smartphone zu beschäftigen.

Erschreckend finde ich, dass viele Berufskraftfahrer, die eigentlich die Profis im Straßenverkehr sein müssten, sich durch Mitteilungen, bunten Bildchen und Videos ablenken lassen und ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen.

Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn sich diese Menschen selbstauslöschen, aber sie ziehen oftmals unschuldige in Unfälle und verursachen unsägliches Leid in Familien. Hinzu kommt eine Zerstörung von Ressourcen.

 

Mir ist vollkommen unverständlich, warum man während des Führen eines Fahrzeuges auf einem Bildschirm tippt und wischt.

 

Also warum macht man das?

Warum macht ihr das?

 

Ich sehe tagtäglich zahlreiche Menschen in ihren Fahrzeugen, die sich so verhalten ... und niemand unternimmt etwas dagegen.

Am liebsten würde ich jedem das Handy aus der Hand reißen und einfach wegwerfen.


29.09.2017 19:52    |    Monstrabidur

Solange manche Berufskraftfahrer onanierend, fernsehguckend, frühstückend mit einer Art Tablett/Tisch auf dem Lenkrad, fußnägelschneidend, mit dem Smartphone den Crash auf der Gegenfahrbahn filmend bei real 89 km/h max vier Meter hinter der fahrenden Schrankwand des Vordermannes brettern, kann man sich wundern, dass nicht noch mehr passiert.

 

PS: Alles das habe ich auf einer Fernbustour im Mai diesen Jahres auf der Strecke HH-München mit Erschrecken wahrgenommen, da ich im Setra-Hochdecker auf einem rechten Außenplatz so ziemlich in der gleichen Höhe der "Cowboys der Landstraße" saß.


29.09.2017 21:54    |    remarque4711

Davon gibt es ja auch nette Polizeivideos aus Wohnmobilen heraus.


29.09.2017 22:15    |    andyrx

....mitunter einfach unglaublich welcher Leichtsinn da unterwegs ist:(

 

sicherlich ist der Grossteil der Trucker verantwortungsbewusst unterwegs...denn jedem sollte auch klar sein,wenn so ein LKW in das Heck eines anderen kracht ist das oft mit tödlichen Folgen verbunden...denn Knautschzone ist ja quasi nicht vorhanden.

 

 

Grüßem Andy


30.09.2017 05:12    |    astra33

Mir ist kürzlich folgendes passiert: Ein grüner Flixbus führ abends um ca. 21.00 Uhr von einem Rastplatz los und ich gab ihm Platz zum einspuren auf die rechte AB-Spur. Schon bald fiel mir seine unsichere Fahrweise auf, nicht konstant fahren und leicht schwankend. Nach ca. 3 km wird die AB für 8 km dreispurig, es war sehr wenig Verkehr und ich wechselte auf die rechte Spur, der Bus blieb auf dem Abschnitt konsequent auf dem mittleren Fahrstreifen. Nach ca. 7 km zog der Fahrer den Bus ohne den Blinker zu setzen doch noch auf die rechte Spur. Diese rechte Spur verzweigt 1 km später als Zubringer zu einer Kleinstadt. Mir war bekannt dass Flixbus diese Ortschaft nicht anfährt. Gleichzeitig schloss nun ein weiterer PW auf der mittleren Spur auf und war auf der Höhe des Busses als der Busfahrer den Irrtum bemerkte obwohl er inzwischen bereits an 3 Verkehrsschilder vorbeigefahren war wo zu sehen war dass seine Route gerade aus wäre. Also stellte er nun im letzten Moment den Blinker auf links und zog gleichzeitig den Bus rüber auf die mittlere Spur, der PW auf seiner Höhe hat geistesgegenwärtig sein Fahrzeug sofort auf die linke Spur abgeleitet und der Busfahrer konnte in letzter Sekunde einen Aufprall mit einem Brückenpfeiler verhindern. Die Abzweigung nach rechts hätte der Bus u.U. nicht geschafft führ er doch konstant mit ca. 105 km/h und dort ist auf 80 km/h beschränkt.

 

War der Fahrer übermüdet, gar leicht alkoholisiert, die Strecke unbekannt, oder was auch immer...??


30.09.2017 09:43    |    Zenobia_V6

ich denke mal, dieses Video, wo der Unfallverursacher sich selbst film kennen bereits sie meisten ... ansonsten anschauen und das Handy am besten im Kofferraum lassen

 

VIDEO

 

Es gibt keinen einzigen Grund sich von einem Handy ablenken zu lassen!!


30.09.2017 10:20    |    Multimeter77

Zitat:

Daß die LKW-Fahrer ihr Abstandsradar abschalten, liegt meist an Fahrern, die relativ dich vor ihnen einscheren, oft Autofahrer, die noch unbedingt vor der Abfahrt den Laster überholen mußten.

Nope! Wenn die LkW im vor Abfahrten und an Auffahren konsequent ihre 1,5m Abstand zum Vordermann einhalten bleibt einem als Fahrer mit mehr als 60km/h gar nichts anderes übrig, als irgendwann in so eine Lücke rein zu drängen. Da ist es völlig juck, ob man das 1, 5, 10 oder 15km vor der Abfahrt macht.

 

Schuld an jeglichen tötlichen Unfällen sind die Fahrer. Technik kann kein Leben retten, sie kann geistige Unzulänglichkeiten von unfähigen Fahrern nur abmildern. Wer am Steuer mit dem Smartphone, Navi, Rauchen, Essen, trinken beschäftigt ist, dem gehört der Führerschein entzogen, 5 Jahre Sperre und dann nochmal Fahrschule.

 

Leider bleibt es bei einem Wunschtraum. Stattdessen werden Autos gebaut, bei denen die Lüftungsverstellung 10x mehr Aufmerksamkeit erfordert als das Wählen auf einem Nokia-Telefon. Die Zukunft soll autonom fahren wobei heute immer noch jede für so etwas vorgesehene Statemachine hunderte Exceptions vorsieht, wo sie entweder sehenden Auges einen Unfall baut oder dem Fahrer das Kommando erteilt. Niemand kann mir sagen, dass er in einer Sekunde das Steuer übernehmen kann, wenn er vorher in einen Film vertieft, beim Nägel schneiden oder schlafen war.


30.09.2017 10:44    |    RuedigerV8

Bei diesem Thema gibt es viele Gründe zu beachten.

 

Schauen wir uns zunächst die LKW-Fahrer an.

Auf der Autobahn haben wir, nicht immer klar erkennbar, Fernverkehr und Nahverkehr.

Im Nahverkehr sind üblicherweise Fahrer unterwegs, die nachts Zuhause (und gegebenenfalls bei ihrer Familie) schlafen.

Die Fernfahrer dagegen kommen nur gelegentlich nach Hause und übernachten größtenteils in ihren Fahrzeugen.

Wenn man mal abends einen der meist überfüllten Rastplätze anfährt, stellt man fest, daß Fernfahrer inzwischen größtenteils aus dem Ausland (Osteuropa) kommen.

Wie gut da die Fahrerausbildung ist, kann ich nicht einschätzen.

Aber selbst deutsche Kennzeichen sind kein Garant für deutsche Fahrer.

Unabhängig von der Ausbildung kann man teilweise eine andere Mentalität und Einstellung bei ausländischen Fahrern erkennen.

 

Warum ist der Kraftfahrerbereich in Deutschland trotz eines hohen Bedarfs inzwischen fest in ausländischer Hand?

Als ich vor 30 Jahren bei der Bundeswehr meinen LKW-Führerschein gemacht habe, konnte man besonders im Fernverkehr noch gutes Geld verdienen.

Heute dagegen ist es finanziell nicht mehr interessant, im Fernverkehr, statt im Nahverkehr zu fahren.

Man muß schon ein ausgemachter Abenteurer sein, wenn man heute freiwillig im Fernverkehr unterwegs ist.

Oft keine planbare Freizeit mehr, kaum Kontakt zu einer Familie (oder Beziehungen kommengar nicht zustande, bzw. zerbrechen), extremer Komfortverlust (Toiletten, Duschen, Essen, etc.).

Im Nahverkehr verdient man heute wohl zumeist deutlich unter 2000 € netto (abhängig von der Steuerklasse) und somit nicht mehr als vor 20 Jahren, obwohl alles viel teurer geworden ist.

 

Als ich meinen Führersein gemacht habe, reichte der aus, um beruflich LKW fahren zu dürfen.

Seit 2009 gibt es eine verpflichtende Ausbildung zum Berufskraftfahrer, die theoretisch 3 Jahre dauert.

Dieser Ausbildungsweg wird jedoch kaum genutzt. Kaum eine Firma bildet aus.

Üblich dagegen ist eine verkürzte Kraftfahrerausbildung, die incl. Erwerb des Führerscheines etwa 4 Monate dauert.

Das verursacht natürlich Kosten, gehen wir mal von grob 15.000 € aus, gleichzeitig verdient man in dieser Zeit natürlich auch kein Geld.

 

Nachdem die Bundeswehr als Quelle für Kraftfahrer praktisch versiegt ist, werden heute hauptsächlich Arbeitslose zum Kraftfahrer ausgebildet, weil das Arbeitsamt die gesamten Kosten übernimmt und so ihre Statistik verbessert.

Wer nichts wird, wird heute nicht mehr Wirt, sondern Kraftfahrer...

 

Es sind heute also nicht unbedingt Kraftfahrer unterwegs, die das als ihren Traumberuf ansehen, sondern eher, weil sie sonst keine Arbeit finden. Hier mehr Infos dazu: Klick hier!

Zumindest in Deutschland ist aber die Qualifikation der Kraftfahrer inzwischen deutlich besser geworden.

 

 

Assistenzsysteme:

Zwar sind sie inzwischen Pflicht, aber es wird noch einige Jahre dauern, bis fast alle Fahrzeuge auch damit ausgerüstet sind, von daher wird ihr aktueller Nutzen deutlich überbewertet, weil eben nur selten vorhanden.

 

Dazu kommt, dass jeder Hersteller sein „eigenes Süppchen kocht“.

Teilweise unverständliche und vor allem auch umständliche Bedienung, z. B. beim Abstandsregeltempomaten, etc.

 

Meine Vermutung:

Im PKW-Bereich fahren die Entwickler zumindest teilweise privat testhalber das, was später auf den Markt kommt.

Entwickler für LKW werden privat wohl kaum mit solchen Fahrzeugen regelmäßig unterwegs sein.

Vieles, was in der Theorie toll ist, erweist sich allerdings in der Praxis als untauglich.

Die Bedienbarkeit muss deutlich verbessert werden und möglichst intuitiv bedienbar sein.

 

 

Tempomat, Fluch und Segen.

Im PKW fahre ich seit 1986 mit Tempomat, seit nunmehr 9 Jahren auch im Stadtverkehr mit Abstandsregeltempomat.

Für mich ein sehr entspannendes Extra.

 

Ein Temomat ist inzwischen in fast jedem LKW vorhanden, ein Abstandsregeltempomat dagegen noch sehr selten.

Während man früher im LKW gezwungen war, ständig sehr aufmerksam den Tacho zu beobachten, um die korrekte Geschwindigkeit einzuhalten, reicht dazu heute der eingeschaltete Tempomat.

 

Den Tempomat mache ich in Verbindung mit gleichzeitig verringerter Aufmerksamkeit für eine Hauptursache der Aufahrunfälle verantwortlich.

Deshalb sollte es nur noch Abstandsregeltempomaten geben, die bremsend eingreifen, keine Tempomaten mehr.

 

 

lg Rüdiger:)


30.09.2017 14:23    |    Achsmanschette15

Zitat:

Da ist es völlig juck,

Du scheinst wohl aus Erfahrung zu sprechen... :rolleyes:

 

...ggf. mal dein Fahrverhalten überdenken - die meisten PKW'ler haben seltsamerweise keine Probleme sich rechtzeitig vor einer Abfahrt einzuordnen...

 

...und die die das machen, weswegen LKW-Fahrer den Abstands/Notbremsassistenten deaktivieren müssen sind die, die vorsätzlich bis auf den letzten Meter vor der Abfahrt mit Vollgas unterwegs sind, um möglichst wenige andere Fahrzeuge in der Abfahrt vor ihnen zu haben oder wwie bereits angesprochen wurde, noch "schnell" vor dem LKW einscheren wollen, statt 3Sekunden dahinter zu warten!

Zitat:

Im Nahverkehr verdient man heute wohl zumeist deutlich unter 2000 € netto

Die meisten Fahrer im Nahverkehr können froh sein, wenn sie auf 2k-€ Brutto kommen...

 

...und das bei 10-12h Arbeitstagen!


30.09.2017 16:40    |    enrgy

"Die meisten Fahrer im Nahverkehr können froh sein, wenn sie auf 2k-€ Brutto kommen...

...und das bei 10-12h Arbeitstagen!"

 

 

ähnliches hab ich vor kurzem auch in einem trucker-forum gelesen. 2,5k brutto bei 200h+/monat gelten als normal.


30.09.2017 21:25    |    Achsmanschette15

Zitat:

2,5k brutto bei 200h+/monat gelten als normal.

Im Fernverkehr mit Spesen...

 

...im Nahverkehr liegst du da deutlich drunter - als "normal" gelten da 18-24tsd im Jahr, was bei Steuerklasse 1 gerade mal 1100 bis 1400€ netto im Monat heißt - mit Beachtung der Stundenzahl also gerade mal Mindestlohn bzw. knapp darüber!

 

Wer da auf mehr wie 2k brutto im Monat kommen will - muss dann neben seinen täglichen 10-12h Montags bis Freitags auch noch Samstags in der firmeneigenen Werkstatt zum Reifenwechseln antanzen!


01.10.2017 10:10    |    Geisslein

Die LKW-Fahrer (Fernfahrer) sind doch mit den Augen überall, nur nicht auf der Fahrbahn.

Klar, daß dann schwere Unfälle passieren und man ein Stauende aus einem "Logenplatz" aus übersieht.

 

Wenn ich auf der AB unterwegs bin und meinen Kumpel als Beifahrer dabei hab nimmt Er sich die Zeit hin und wieder und schaut in so manches Führerhaus der LKWs.

Von den Füßen auf dem Armaturenbrett, bis übers Smartphone oder Notebook bedienen und Zeitung lesen ist alles dabei.

 

In so einem Fall sollten einfach härtere Strafen dafür Sorge tragen, daß die Trucker die Aufmerksamkeit auf die Straße richten.

Dann gibts halt eben ein 3-monatiges Fahrverbot für solche Konsorten, welche nicht bei der Sache sind.

Führerscheinentzug noch an Ort und Stelle.


01.10.2017 11:03    |    Turboschlumpf49100

Mangels hoher Kontrolldichte in Germania könnt Ihr fordern was ihr wollt, es ändert sich nichts!

Durfte im September jeden Tag 52 km über Schnellstraßen pendeln ... Was dort so alles abgeht in Verbindung mit den Handys könnte Bücher füllen! Mangels hoher Kontrolldichte auf unseren Straßen, reicht es nur für Geschwindigkeitskontrollen. Stehen immer an Stellen, wo in kurzer Zeit hohe Einnahmen generiert werden.


01.10.2017 18:46    |    kappa9

Was hilft ist Fluchtweg nach vorne frei (ggf links oder Mitte auch nach Lücken schauen) halten und aufmerksam alles im Blick behalten.

Leider wird diese Taktik oft durch irgendwelche oberschlauen Assis kaputt gemacht, die dann noch schnell überholend die Lücke zu machen...


02.10.2017 05:40    |    mattalf

Ja wenn man den Stau lange vorher sieht, dann Warnblinke an und langsamer werden und schoen langsam dem Stau naehern mit blick auf den Rueckwaertigen Verkehr. Wenn ich im Rueckspiegel sehe das hinter mir das jeder mit bekommt, auch die LKW, dann bin ich schon beruhigter.

Es gibt aber auch Situationen, da ist der Verkehr so dicht und das Tempo im Verhaeltnis relativ hoch, das Abstaende meist zu gering sind. Da schert einer ein, ein anderer bremst und nach hinten gibts die Kettenreaktion. Der erste verzoegerte vielleicht nur von 100 auf 60 km/h, weiter hinten bedeutet das dann ploetzlich Stillstand. Ich war da auch mal letzter :) Ich hatte kein Handy mit und auch kein anderes Geraet was ablenken kann. Vor mir stand es ploetzlich. Ich hatte Glueck das zwischen den linken PKW`s vor mir mir genug Platz war und auch der Beton bis an die Mittleleitplanke gebaut war. Mit Vollbremsung schoss ich noch an 3 Autos links vorbei. Die hinter mir hatten das Glueck nicht. Dort schlug es kraeftig ein. 8 Autos Totalschaden. Da hat sich bei mir einiges am Fahrstil geaendert.

Danach wird man Automatisch Vorrausschauender. Man hat die Augen ab dem Zeitpunkt nicht nur beim Vordermann sondern bei den Ruecklichtern der Fahrzeuge viel weiter vorn.


02.10.2017 13:23    |    patriwag

Die Überlegungen zum Tempomanten und Abstandstempomaten sind durchaus interessant. Aus eigener PKW Erfahrung weiß ich, dass es sich mit einem Tempomaten entspannter fahren lässt. Auf der anderen Seite schaltet dieser aber auch nur dann ab, wenn der Fahrer entsprechend eingereift oder das Fahrverhalten beginnt instabil zu werden. Beides hilft nicht bei Unachtsamkeit auf der Autobahn. Ich fände es daher auch gut, wenn die Tempomanten durch die Abstandstempomanten ersetzte werden würden. Technisch sollte das so gelöst werden, dass die Abschaltung der Abstandserkennung auch die Deaktivierung des Tempomanten zur Folge hat. Alternativ könnte aber auch ein getrenntes Nothaltesystem, welches nicht abzuschalten ist, verpflichtend zum Einsatz kommen.

 

Vergessen dürfen wir auch nicht, wie hart so ein Job eines Fernfahrers ist. Auch ohne Be- und Entladen, ohne Termindruck usw. ist es für einen Menschen schon nicht einfach 8 Stunden in einer kleinen Kabine zu sitzen und 40 Tonnen innerhalb der physikalischen Gesetzte sicher zu bewegen. Wenn man das über Jahre macht hat man zwar viel Erfahrung, aber auch genügend "bisher immer alles gut gegangen" Gedanken. Dass es regelmäßig zu Unfällen kommt lässt sich einfach nicht vermeiden, solange wir Menschen der Meinung sind, dass wir selbst diese LKWs fahren müssen.


02.10.2017 16:37    |    Ascender

Wie schon richtig erwähnt wurde liegt es oft an der Unaufmerksamkeit / Ablenkung, sowie dem Abschalten der Assistenzsysteme, die ein Auffahren verhindern sollen.

Aber der wahre Grund liegt in der Verkehrsdichte, die immer weiter zugenommen hat, ohne dass die Autobahnen entsprechend mithalten können. Der Güterverkehr findet mittlerweile zum Großteil über die Straße statt. Ich durfte das neulich unter der Woche von Berlin nach Dortmund beobachten. Was da an schierer Masse unterwegs ist, ist schon nicht mehr feierlich. Dazu noch die ganzen Baustellen wegen maroder Straßen/Brücken. Fahrer unter Termindruck, etc. pp. Dass in dieser aufgeheizten und angespannten Stimmung sowas passiert ist für mich nur logisch.

 

Ich vermeide auch die rechte und mittlere Spur wann immer es geht, halte Abstand, setze den Warnblinker bei Bedarf ein, und halte mir Fluchtmöglichkeiten offen. Mehr kann man da wohl nicht tun. Allerdings ist auch da ein moralisches Dilemma vorhanden. Wenn ich sehe, dass ein LKW von hinten auf mich zurast, und vor mir ist eine junge Familie im Auto: Was mache ich da? Werde ich wirklich versuchen mein eigenes Leben zu retten und vor dem LKW abzuhauen? Nehme ich dadurch in Kauf, dass die Kinder vor mir sterben? Ich weiß es nicht. Da bin ich nur ehrlich. Aber ich beschäftige mich mit solchen Fragen, auch wenn das sehr überdramatisiert ist.


02.10.2017 21:19    |    unpaved

Vorausschauend fahren, Fluchtwege im Auge behalten und ein etwas größeres und widerstandsfähigeres Fahrzeug können Leben retten.

Ich bin regelmäßig zwischen Essen und Kassel unterwegs und in unserem VW Caddy transportiere ich unsere Hunde mittlerweile nicht mehr hinten im Laderaum in einer Gitterbox, sondern sie werden auf der mittleren Sitzbank angeleint. Dann haben sie etwa mehr Überlebensraum, falls mal jemand auffährt. Es gibt gerade auf der A44 zwischen Dortmund und Kassel allzu viele völlig durchgeknallte Schnellfahrer, die drängeln und ohne jede Rücksicht rechts oder links überholen, wo es gerade passt, das ist mir zu gefährlich.

 

Viel sicherer als im Caddy fühle ich mich im Navara Pickup, da ist unter mir ein stabiler Rahmen und zwischen der Front des hinter mir drohenden Schnellfahrers und meinem Hintern befindet sich erst mal die mit dem Rahmen verschraubte Anhängerkupplung, dann die 1,86m lange, robuste Pritsche und dann noch mal die hinteren Sitze der Fahrerkabine. Außerdem noch eine stabile Starrachse, Blattfedern und die robuste Antriebswelle. Klar, wenn da jemand allzu schnell hinten aufschlägt, wirft mich das auch aus der Bahn. Aber die Überlebenschance ist deutlich größer, je schwerer und robuster das eigene Fahrzeug ist. Das hilft also gegen PKW bis rund 2,8t. Gegen einen mit hoher Geschwindigkeit aufprallenden LKW hilft das allerdings auch nicht mehr, denn da ist es die bewegte Masse der entscheidende Faktor.

 

Bernhard


02.10.2017 22:47    |    Achsmanschette15

Zitat:

Wenn ich auf der AB unterwegs bin und meinen Kumpel als Beifahrer dabei hab nimmt Er sich die Zeit hin und wieder und schaut in so manches Führerhaus der LKWs.

 

Von den Füßen auf dem Armaturenbrett, bis übers Smartphone oder Notebook bedienen und Zeitung lesen ist alles dabei.

Also wenn ich mal bei einem Kumpel auf dem LKW mitfahre nehme ich mir Zeit hin und wieder in so manchen PKW zu gucken.

 

Vom Blowjob vom Beifahrersitz, bis übers Smartphone oder Notebook bedienen und Zeitung lesen ist alles dabei.

 

Da unterscheiden sich PKW'ler absolut NICHT von LKW'lern!

Zitat:

Alternativ könnte aber auch ein getrenntes Nothaltesystem, welches nicht abzuschalten ist, verpflichtend zum Einsatz kommen.

Das Problem bei diesen technischen Spielereien ist, dass diese nicht vorausdenken können...

 

...wenn ein PKW kurz vor einer Autobahnausfahrt dem LKW vor den Bug zieht weil der PKW noch auf den letzten Meter die Ausfahrt erwischen will - weiß der LKW-Fahrer das, braucht entsprechend nicht einzugreifen weil der PKW 2sek. später eh weg ist...

 

...während so ein Notbremssystem bei einer solchen "relativ" kontrollierbaren Situation direkt voll in die Eisen gehen würde - und dann hängt dem LKW ein anderes Fahrzeug hinten im Unterfahrschutz drinn, während derjenige der den LKW zu dieser Notbremsung gezwungen hat, schon 3 Kreisel weiter ist!


03.10.2017 10:04    |    Feinstauben

Ich persönlich bleibe bei Staubildung generell hinter keinem LKW stehen.

Hab genug Bilder gesehen was mit einem Auto zwischen zwei LKW's passiert, nein Danke.

Autos links, LKW's rechts, dazwischen eine Rettungsgasse und alles ist gut ;)


03.10.2017 21:46    |    andyrx

jeden Tag das gleiche-->http://www.nonstopnews.de/meldung/26089

 

:eek:

 

Grüße Andy


04.10.2017 07:02    |    Andy_bln

Dass solche Unfälle irgendwie fast täglich geschehen, ist mir auch schon aufgefallen. Leider erfährt man nicht, was nach dem Unfall noch so passiert, ob es Gerichtsverfahren gibt etc.

 

Dass die Notbremsassistenten abgeschaltet werden können, ist natürlich eine große sauerei. Sollte sowas nach einem Unfall festgestellt werden, kann das für den LKW Fahrer zu einer Anklage bis hin zu Mord führen....

 

Ich persönlich stelle mich im Stau nie auf der rechten Spur an. Viel mehr kann man als Autofahrer kaum tun.


04.10.2017 08:30    |    Dynagonzo

Bei unseren LKW in der Firma sind die Notbremsassistenten auch deaktiviert, ebenfalls bei meinem privaten PKW. Wir haben die Erfahrung machen müssen, dass diese Assis Unfälle erst provozieren: es wird zunächst Abstand gehalten, andere sehen die Lücke und meinen, sie müssten sich in diese rein quetschen, das System erkennt das und bremst prompt ab. Wenn der Hintermann jetzt noch nicht drauf gefahren ist, dann überholt er mich und setzt sich wieder in die Lücke..., so geht das Spielchen munter weiter und Du wirst immer weiter nach hinten durchgereicht... und bist durch die Assistenzbremsungen eine echte Gefahr für den fließenden Verkehr...


04.10.2017 08:46    |    kappa9

Stimmt schon, hält man den vorgeschriebenen Abstand ein, wird dies oft durch andere kompromittiert in dem sie diesen wieder "kaputt" machen.

Das ändert aber nichts daran, dass LKW über 7,5to (wenn ich mich recht erinnere) außerhalb geschlossener Ortschaften stets einen solchen Abstand zu halten haben, dass überholende Fahrzeuge einscheren können.

Die Tatsache, dass es gefühlte 99% falsch machen heißt ja noch immer nicht, dass das Fehlverhalten dadurch richtig wird...

Ich habe in Baustellen schon oft Schwerlast-LKW dermaßen dicht hinter mir gehabt, dass ich deren Kennzeichen nicht mehr sehen konnte - Abstand ca 1Meter bis 3 Meter bei 60 KM/H. - deshalb fahre ich aber nicht schneller als erlaubt, ich muss mein Ticket selbst bezahlen. (Im Urlaub an der Ostsee hat 51KM/H statt der erlaubten 50 bereits ein Ticket gekostet).

 

Meiner Meinung nach wird es Zeit, das ALLE LKW und danach auch alle anderen KFZ automatische nicht deaktivierbare Abstands- und Notbremssysteme bekommen. Dadurch und mit zunehmender Verbesserung der Systeme erledigt sich das mit dem Durchreichen...

BTW: würden genau diese Schwerlast-Überholer sich an die Regeln halten dürften sie in den aller meisten Fällen erst gar nicht überholen und Dich durchreichen... ("erheblich höhere Gechwindigkeit des Überholers gem StVo erforderlich").

Mit anderen Worten: Minutenlange Elefantenrennen wirksam ahnden - Thema erledigt. In allen anderen Fällen MUSST Du ohnehin Platz machen...

 

Leider sind genau diese dichten Abstände neben der Unaufmerksamkeit oftmals Ursachen für diese gefährlichen Situationen...


04.10.2017 10:22    |    djcatshow

Guten Morgen allerseits,

 

im Anhang zwei Fotos meines fast zwei Meter hohen Astro Van, gesehen vom Cockpit eines 40 Tonnen LKWs und von aussen. Man sieht klar dass selbst mit einigen Metern Entfernung der LKW Fahrer (auch dank seiner "Inneneinrichtung") nicht viel erkennen kann, wer also meint dass man wenige Zentimeter vor solch einem Koloss fahren muss und dieser dann auch noch Bremslicht und Blinker sehen kann irrt. Ich bin froh dass mein drittes Bremslicht oben auf dem Dach ist und ja, er sagte kleinere Autos sieht er manchmal garnicht....

 

Fahrt vorsichtig!

 

Gruss aus Sued Holland.



04.10.2017 12:55    |    mattalf

Ist das ein LKW oder ein fliegender Teppich?:)


04.10.2017 15:25    |    Schattenparker65

Kontroverses Thema

 

Als LKW Fahrer weiss ich, dass durch die Notbremsassistenten die Tendenz eigentlich nach unten gehen müsste, aber leider gibt es viele, meint Osteuropäische Fahrer die die Assistenten immer ausschalten.


04.10.2017 18:48    |    RSsechs

LKW´s auf die Schiene, Bremsassistenz für alle LKW darf nicht abstellbar sein und weniger Stress für die LKW Fqhrer könnte helfen. Einigen LKW Fahrern sollte man da aber den Führerschein entziehen, da o.g. Punkte da auch nicht helfen, zum KOTZEN!


05.10.2017 10:30    |    Datzikombi

Das Stauende ist leider ein sehr leidiges Thema. Ich hab auf meinem Weg zur Dienststelle auch 50km auf der A8 zurückzulegen.

Was man Privat sieht, ist manchmal echt angsteinflößend. Im Dienstwagen sehen die meisten einen ja und stellen ihr Tun für kurze Zeit ab.

 

Der Mindestabstand ist einfach bei den LKW ein sehr großes Problem. An die vorgeschriebenen 50m hält sich quasi keiner. Wenn ich dann das Argument höre "Da wirst du nach hinten durchgereicht" krieg ich das blanke kotzen. Aber hier sind halt auch mal die Speditionen gefragt: Wenn ich als LKW-Fahrer Angst um meinen Job haben muss, weil ich auf meine Rechte hinweise, dann läuft was gewaltig falsch.

 

Inzwischen haben die meisten LKW ja auch Abstandstempomaten und auch Notbremsassistenen. Nur dürfte man diese einfach nicht ausschalten können, garnicht! Ansonsten brauch ich sie nicht zu verbauen. An den Bremsen an sich liegts auch nicht, ein voller Sattelzug braucht aus vollem Tempo nicht mehr Bremsweg als ein PKW.

 

Am Stauende gilt einfach grundsätzlich: Langsam abbremsen, Warnblinker an und Blick nach hinten.

Und auch die Schilderbrücken ernstnehmen. Wenn da "60+Stau" steht braucht man sich nicht über UNfälle wundern, wenn die meisten mit 100 und mehr durchfahren........


Deine Antwort auf "Stauende--> tödliche Falle...."

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